1. Ausländer- & Migrationspolitik

Familienförderung oder unbegrenzte Menschenimporte?

Warum

 

wer­den hier­zu­lande

in der Schweiz

 

– wie übrigens in ganz EU­ROPA –

 so wenig Kin­der geboren?

 

 

Ein Familienvater aus Deutschland berichtet: “Ich konnte es mir leider nicht leisten vor dem 35 Lebensjahr Kinder zu bekommen. Wollte aber immer viele Kinder haben. Jetzt sind es leider nur zwei. Studium 300 km entfernt von meiner Frau. Immer wieder auf ein Jahr befristete Stellen als Sozialarbeiter. Wenn der Arbeitsvertrag nicht verlängert wurde war ich wieder arbeitslos oder wieder irgendwo in einer neuen Stadt angestellt … man muss ja flexibel sein. Mein zu betreuendes Klientel hatte aber teilweise sehr viele Geschwister…meisten​​​​​​s waren diese aber alle im Sozialhilfesystem drin. Oft waren noch Jugendamt, Mittagsbetreuung nach der Schule, die Amtsgerichte mit den Kindern beschäftigt – häufig hatte ich den Eindruck, dass es – nach meinem Erfahrungswerten – eine Minus-Rechnung mit der Zuwanderung ist.  Die von mir betreuten 1-Euro-Jobber hatten monatlich mehr Geld zur Verfügung wie ich (ich habs mal mit einem durchgerechnet). „Kinder kriegen“ und „eine ordentliche Berufsbildung“ beissen sich bei uns leider gegenseitig.

 

Und welche Familie kann schon von einem Gehalt leben?

 

Meisten vermehren sich die, die keinen Job haben überproportional (meiner Meinung nach) – ich nenne das staatlich gesteuerte Anti-Evolution.”

 

A​​​​​​uch unsere jungen Familien in der Schweiz haben analoge prekäre Arbeitsverhältnisse – der Personenfreizügigkeit​​​​​​ sei “Dank”- und müssen zu lange warten mit der Familiengründung. Von den Steuern, die sie zahlen, profitieren die, die ganz auf Arbeit verzichten, aber reichlich Kinder produzieren und dann davon leben.

 

Das ist pervers.

 

Die Anreize des einheimischen Sozialsystems sind dergestalt, dass vor allem das Präkariat, einheimisch wie zugewandert, zum Bekommen von vielen Kindern animiert wird. Denn die können sich auf diese Weise ein Einkommen verschaffen, was sie auf Grund geringer oder ganz fehlender Bildung & Qualifikation auf dem hiesigen Arbeitsmarkt niemals erzielen könnten. Der Mittelstand hingegen als der Hauptzahler von Steuern und SV-Abgaben eigentlicher Finanzier wird von allen Seiten ausgequetscht, und ihm wird das Kinderkriegen zum finanziellen, beruflichen und gesellschaftlichen Nachteil. Wenn Personalchefs junge Eltern, vor allem erziehende Mütter, schief ansehen, weil diese offenkundig nicht mehr so flexibel einsetzbar sind wie kinderlose Frauen, dann ist das ein unmittelbarer schwerwiegender Nachteil.

 

Es ist an der Zeit, in der Schweiz, in ganz Europa endlich eine vernünftige Familienpolitik zu betreiben, die mittelständische Familien als die eigentlichen Leistungsträger der Gesellschaft zu mehr Kindern ermutigt.

 

Das könnten steuerliche und fiskalische Massnahmen wie das Familiensplitting ähnlich wie in Frankreich sein, wo die Besteuerung sich nach der Zahl der Kinder im Haushalt richtet. Es könnten Vergünstigungen bei den Sozial-Abgaben, Krankenkassenprämien & Steuern sein. Dann als 1. Priorität: Mutter- & Familiengeld von CHF 2’500.00 für 24 Monate nach jeder Geburt. Das nun erfolgende Geschrei & Gezetter nach Unbezahlbarkeit lasse ich nicht gelten, denn der ganz bewusst praktizierte Import von Menschen völlig kulturfremder Regionen & Religionen, kostet uns in einer Endabrechnung 1000 x mehr. Nur TUN müsste man es endlich.

 

Der Ökonom Professor Paul Collier, Oxford University verdrängt die Probleme nicht wie Politikerinnen und Politiker, er zeigt praktikable mögliche Lösungen wie folgt gleich auf:

 

“Wir müssten zuallererst dafür sorgen, dass die wirklich Bedürftigen kommen. Das geht nur, wenn wir das Asylverfahren dorthin verlagern, wo die Reise beginnt, also ausserhalb Europas. Die Menschen, die dann Asyl erhalten, sollten auf legalem Weg kommen dürfen. Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, weniger Flüchtlinge nach Europa zu lassen, sondern darum, den wirklich Bedürftigen zu helfen. Wie entscheiden wir es heute? Wir belohnen diejenigen, die 4.000 Dollar zusammenbekommen haben und risikobereit genug waren. Diese Leute sind nur die Spitze des Eisberges. Es sind nicht unbedingt diejenigen, die unsere Hilfe am ehesten benötigen. Eher sind sie die Gewinner einer Lotterie. Das ist ein Grundproblem unserer Politik: Wir kümmern uns viel zu wenig um die Menschen, die zurückbleiben.”

 

Hier der ganze lesenswerte Artikel:

 

https://ww​​​​​​w.zeit.de/gesell​s​c​h​a​f​t/zeitgesch​eh​en​/2​01​5-​02/int​erv​iew​-co​lli​er-​z​uwan​deru​ng-f​luec​h​tli​n​ge?pa​ge=2#​com​me​nts​

 ​

Hi​nweis:​​ Sachbuch von Paul Collier,

Exodus, Siedler Verlag

Warum wir Einwanderung neu regeln müssen.
 

Klappentex​​​​​​t

Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt. Wer darf ins Land kommen und wer nicht? Profitieren wir von der Einwanderung oder hilft der Massenexodus nur den Migranten selbst? Paul Collier erforscht, welche Kosten und welchen Nutzen die weltweite Migration mit sich bringt: für die aufnehmenden Ländern (vor allem Europa und die USA), für die Einwanderer selbst und für jene Länder, die die Migranten zurücklassen. Vor allem diese Staaten, die oft zu den Ländern der ärmsten Milliarde gehören, müssen wir im Blick behalten, so Collier, wenn wir über die Gewinner und Verlierer von Migration sprechen. Nur so wird es möglich sein, neue, gerechte Einwanderungsregeln zu finden, von denen möglichst viele Menschen profitieren und die keiner Gesellschaft schaden.
 
 
 
 
Wer nicht in die Welt zu passen scheint, der ist immer nahe dran, sich selbst zu finden. | Those who do not seem to fit into the world are always close to finding themselves.

 

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Wer nicht in die Welt zu passen scheint, der ist immer nahe dran, sich selbst zu finden.
Those who do not seem to fit into the world are always close to finding themselves.

 

 

 

 

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Comments to: Familienförderung oder unbegrenzte Menschenimporte?
  • September 6, 2018

    Das Zweiklassensystem ist jetzt ganz in Europa angekommen. Die einen “Urweinwohner”, die sich den teuren Lebensumständen angepasst haben, die andern, die ins Schlaraffenland eingezogen sind und gemäss ihrer Herkunft beischeiden und sparsam weiterleben. Dass das so sein musst, hat unsere Wirtschaft schon schnell einmal begriffen da seit geraumer Zeit viele “Wirtschaftsflüchtlin​ge” zu uns ziehen, die mit ihren Herkunftsländern gebrochen haben.
    Daher braucht unsere Wirtschaft ihre Ureinwohner immer weniger. Sie jammert zwar über den fehlenden Nachwuchs, schreiben aber gleichzeitig trotzdem tiefschwarze Zaheln.
    Die Neuen ergänzen den Urweinwohner nicht überall, aber im “Handlingssektor” zu fast 70%.. Ihnen kann man nocht zu “Hungerlöhnen” Arbeit anbieten, sie mucken nicht auf, sie fügen sich weil sie keine Alternative mehr haben als hier auch dank Subventionen sich über Wasser zu halten..
    Die zugewanderte Upperclass aus Industrienationen oder aus 3-Weltländern kriegen auch nicht ganz die gleiche Lohntüte wie die Ureinwohner – darum stagnieren sie und wandern teilweise zurück in ihre Länder.
    Dazu muss man sagen, dass gewollt oder ungewollt, der geforderte Einsatz unserer Regierung zur Rücknahme der Abgewiesenen, sich vieleicht aus gutem Grunde, in spartanischen Grenzen hält.
    Was macht da der Schweizer, er muss sich in diesen “Sparflammen.-Kurs” eingliedern, ob er will oder nicht.
    Einige haben die Chance im Ausland genutzt um bessere Bedingungen zu erhaschen.
    Das grosse Problem ist aber die Preistreiberei, sobald mehr Menschen auf kleinem Raum siech niederlassen. Es hat von Allem immer weniger und dadurch steigt auch der Preis.
    Wollen wir unseren Wirtschaftsaufschwung​ bis ins Nirwana fortsetzen ?
    Apropos fehlender Nachwuchs: kürzlich hat eine schwangere Eritreerin mit 3 Kindern auf die Frage, warum sie so viele Kinder will, wie folgt geantwortet : in meiner Heimat gibts werder Kindergeld noch genügend Schulbildung und genügend zu Essen, jetzt könne sie ihren Traum ausleben und eine grosse Famile aufziehen wie es in ihrem Heimatland usus ist. Viele Kinder bedeuiten Reichtum an allem – wir müssen uns also keine Sorgen über den künftigen Nachwuchs in der Schweiz machen…. –

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