Syst​emwidrig verlangt die Familieninitiative, dass ich in der Steuererklärung Abzüge machen kann für Dinge, die ich nie gekauft habe.

Anders gesagt: ich kaufe eine Dienstleistung bei mir selber ein und kann diese bei den Steuern geltend machen.

Mit der Stoppuhr spiele ich mit den Kindern oder wechsle die Windeln, das senkt meine Steuern. Nun will ich auch einen Steuerabzug für mein selbst gekochtes Essen, denn wer auswärts isst, kann auch Abzüge geltend machen.

 

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Comments to: Familieninitiative
  • November 10, 2013

    Entweder Abzüge für alle Familien oder keine.

    Darum geht es in der Familieninitiative. Auch wenn BR Widmer-Schlumpf und die Initiativ-Gegner/Inne​n wie offenkundig in der letzten Arena (08.11.2013) eine Steuerdebatte basteln wollen. Die Schweiz sei ja angeblich eines der reichsten Länder. Dem scheint schon so, sonst hätte man nicht Milliarden für Entwicklungshilfe im Ausland. Ich finde es mehr als schäbig, wenn man dann im Gegenzug an den eigenen Familienformen aus Steuergründen rumnörgelt.

    Die 2011 eigeführten Abzüge diskriminieren die Familienlebensform der Eltern, welche das Fundament der Gesellschaft FAMILIE in Selbstverantwortung leben wollen. Widerspricht dem Bundesgesetz, welches besagt, dass niemand diskriminiert werden darf betreffend der Lebensform.

    Deshalb mein JA zu dieser Initiative

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  • November 10, 2013

    Wo bleibt die Logik, Herr Steudler?
    Als Rentner mit praktisch gleichgebliebenem Einkommen habe ich heute weniger Geld verfügbar, als vor 15 Jahren. Mein altes Eigenheim wird mir vom Staat jeweils der Geldentwertung entsprechend höher geschätzt und dafür wird mir ein entsprechend höherer Eigenmietwert als Einkommen verrechnet. Nur, dieses zusätzliche Einkommen ist fiktiv und ist nichts anderes als zusätzliche, staatliche Abzockerei.
    Wenn schon Abzüge, dann für Alle!

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  • November 10, 2013

    Kurt Steudler, verstehe ich Ihren obigen Blog richtig, der getragen ist voller Neid und Missgunst. Es mag für Sie ein Trost sein nicht ganz aleine zu sein mit dieser Einstellung. Das mag Sie beruhigen, mich jedoch empört’s.

    Frau Habegger, Herr Selk, Herr Zimmermann und unzählige weitere ZustimmerInnen, auch ich habe JA gestimmt für Gleichberechtigung in Sachen Familienpolitik.

    Die Frage steht im Raum: Warum meldeten sich die Neinvotanten im Jahre 2011, als sich die Räte und der Bundesrat vehement für den DoppelverdienerInnen – Abzug stark gemacht haben. Auf diese Antwort sind wir nach wie vor gespannt.

    Bitte nicht vergessen, Kinder zahlen Euch Befürwortern und Gegnern einmal die AHV, IV und Rente durch ihren Einsatz.Wir, die heutigen Rentner und Rentnerinnen haben bis zum Rentenalter Dasselbe gemacht.

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  • November 10, 2013

    @ K. Steudler,

    Wenn schon Steuerabzüge für Familien, dann in erster Linie für die naturgemäss funktionierende, wo die Mutter selber ihr eigenes Kind versorgt und ihm ihre Liebe & die erforderliche Geborgenheit schenkt, was ein unersetzlich wertvolles Gut ist, und nicht immer nur das Geld.

    Ein herzhaftes JA stellt die Rechtsgleichheit wieder her.

    Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt.
    Johann Heinrich Pestalozzi

    Mütter lieben ihre Kinder mehr, als Väter es tun, weil sie sicher sein können, dass es ihre sind.
    Aristoteles


    Die beste Erziehungsmethode für ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen.
    Christi​an Morgenstern

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