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Fast alle Entwicklungsländer werden von Schurken regiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Je​an Ziegler und seine Jünger, die Juso glauben, mit ihrer Initiative den Hunger dieser Welt in den Griff zu kriegen.

Das Problem der Lebensmittelverteilun​g und des Preises liegt nicht an der Spekulation. Korruption der Regenten ist das Problem. In Afrika gibt es kaum ein Land, das nicht von Schurken regiert wird. Es sind mindestens 50 Jahre her, seit sich die Kolonialmächte zurückgezogen haben. Meist gezwungenermassen. Da gab es mal einen gewissen Nelson Mandela – aber leider nur einen. Er war ein echter Held! Südafrika blühte kurz auf. Botswana ist zurzeit wahrscheinlich der einzige einigermassen prosperierende Staat, der nicht in den Händen eines Schurkenclans liegt. Den internationalen Organisationen sind die Hände gebunden. Denn alle diese Staaten sind ja frei und können und müssen sich selbst organisieren.

Die westliche Welt pumpt Billionen nach Afrika. Allerdings schöpfen sie auch Billionen ab – mit fantastischen Schürfereirechts-Vert​räge zwischen den Schurken, die für ihre private Schatulle handeln, und den Rohstoffkonzernen. Getreide wird exportiert statt der Bevölkerung verteilt. Fischereirechte in den Küstengewässern werden an ausländische Fischfangkonzerne verkauft. Der kleine private Fischer kriegt den Abfall. Palmölplantagen werden auf gerodetem Urwaldboden gepflanzt. Dieser wird durch extensive Nutzung ausgelaugt. Die Hänge kommen ins Rutschen und verschütten ganze Dörfer. Dann kommt wieder die Entwicklungshilfe und die Katastrophenhilfe zu Hilfe…

Dort sollte man ansetzen. Alles andere ist purer Populismus!

Da hat doch der kongolesische Präsident Joseph Kabila vor einiger Zeit auf die Frage, wieso er bei fast klammer Kasse dermassen viel Kapital für Telefoninfrastruktur um Kinshasa aufwende, wo doch viel wichtigere Projekte anstünden. Kabila hat dem belgischen Journalisten gesagt, telefonieren sei sehr wichtig. Gesundheitswesen und Schulbildung werde durch die westlichen Entwicklungshilfen geleistet!

Der unermesslich reiche Kongo figuriert im Human Development Index an zweitletzter Stelle!

Die weitaus „besten“ Kunden des Internationaler Strafgerichtshofes in Den Haag sind die afrikanischen Schurken. Korruption, brutale Kriegsführung, Kindersoldaten, Vergewaltigungen, politische Morde sind die Hauptdelikte.

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Comments to: Fast alle Entwicklungsländer werden von Schurken regiert.
  • Januar 29, 2016

    @Franz Krähenbühl
    Es hilft wenig wenn man Gebetsmühleartig die Lügen der Pharisäer der Neuzeit bedient und dabei akzeptiert, dass man Nahrungsmittel einerseits in den Tank füllt und andererseits mit Spekulation (Wetten) den Preis hochtreibt, damit Kinder sterben müssen!
    Nebenbei mit dem systemrelevanten zurückfliessenden Schuldengeld der Schurken, bestehen Arbeitsplätze in der Finanzindustrie!
    Gan​zheitliches Denken wäre die Lösung um die Fehler in den Systemen korrekt benennen zu können!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender
      Ich glaube nicht, dass Sie den hevorragenden Text des Herrn Krähenbühl gelesen haben. Ich kopiere nur den Schluss des Textes hierhin.

      “Da hat doch der kongolesische Präsident Joseph Kabila vor einiger Zeit auf die Frage, wieso er bei fast klammer Kasse dermassen viel Kapital für Telefoninfrastruktur um Kinshasa aufwende, wo doch viel wichtigere Projekte anstünden. Kabila hat dem belgischen Journalisten gesagt, telefonieren sei sehr wichtig. Gesundheitswesen und Schulbildung werde durch die westlichen Entwicklungshilfen geleistet!
      Der unermesslich reiche Kongo figuriert im Human Development Index an zweitletzter Stelle!
      Die weitaus „besten“ Kunden des Internationaler Strafgerichtshofes in Den Haag sind die afrikanischen Schurken. Korruption, brutale Kriegsführung, Kindersoldaten, Vergewaltigungen, politische Morde sind die Hauptdelikte.”
      Das sind alles Fakten! und keine Lügen, wie Sie schreiben.

      Was mich besonders schockiert ist Ihre Aussage „Nebenbei mit dem systemrelevanten zurückfliessenden Schuldengeld der Schurken, bestehen Arbeitsplätze in der Finanzindustrie!“

      Zynischer geht es nicht.
      Eine typische Aussage eines Altbankers. Wenn es dem einen verschissen geht, mache ich den Profit.

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    • Juli 19, 2021

      @Ueli Hofer
      Ich sehe die Welt wie sie ist und nicht wie man sie sehen will!
      Wohin fliesst das Geld der Schurken? Wird es im Land etwa investiert? Nicht zynisch sondern Realität! Wo und von wem wurden die Gelder gesperrt? Lagerte dieses Geld etwa ohne irgendwelche Reaktion auf dem Konto?
      Nicht Zynismus sondern Denken!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender
      Wie Sie die Welt sehen und wie gescheit oder auch wie dumm Sie denken, ist mir egal.

      Wenn Sie aber einen Rundumschlag erteilen indem Sie sagen, die von Krähenbühl dargestellten Fakten seien erlogen, machen Sie sich ungalubwürdig. Andernfalls sollten Sie mit einer glaubwürdigen Replik zu dieser Frage Stellung nehmen.

      Ich erwarte eine entsprechende Antwort.

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    • Juli 19, 2021

      @Ueli Hofer
      Ich habe meine Meinung dagegengestellt und den Kommentar von Herrn Krähenbühl mit den ausschlaggebenden Fakten (Schulden der Anderen = Geld) ergänzt!
      Klarstellung!
      Mit dem Begriff “Lüge” habe ich aus meiner Sicht, die Betrachtung bewertet, welche immer aus einer bestimmten einsilbigen Geisteshaltung heraus entsteht und nicht die existierenden Aufzählung der abscheulichen Handlungen, infrage gestellt!
      Eine Handlung entsteht ursächlich meistens aus Profitgier! Wie entsteht Ausbeutung? Welche Infrastruktur steht dabei zur Verfügung, resp. wie muss sie ausgebaut werden (Rohstoffabbau, etc.)! Die Macht des Stärkeren setzt sich durch! Wie kommen eigentlich die Schurken an ihre Macht und von wem werden sie eigentlich hofiert und unterstützt?
      Ursache​ und Wirkung nicht verwechseln!

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  • Januar 29, 2016

    @ F. Krähenbühl,

    Genau so verhält es sich, nur haben Sie die Versklavung der eigenen jungen Afrikanerinnen noch vergessen, ansonsten trafen Sie den Nagel auf den Kopf.

    Danke für diesen Artikel.

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  • Januar 30, 2016

    Lieber Herr Krähenbühl
    Sie Schreiben: „Dort sollte man ansetzen. Alles andere ist purer Populismus!“.
    Es wird aber niemand jemals dort ansetzen, dass wissen Sie ebenso gut wie ich! Deshalb ist Ihre Aussage genau derjenige plumpe Populismus, den Sie einen Satz später bejammern.

    Er erinnert doch ganz frappant an all die Diskussionen um Asylsuchende. Da hat doch auch jeder geschrien: „Hilfe vor Ort: Da muss man ansetzen!“. Und? Hat denn jemals einer da angesetzt?

    Aber ich muss mich korrigieren: Ihre Aussagen sind nicht populistisch: Sie sind einfach nur die ewig gleiche Ausrede für das selige Nichtstun.

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    • Juli 19, 2021

      @Adrian Michel
      Ein Zustand ist meistens gewollt! Ihre Antwort trifft den Nagel auf den Kopf!
      In meinem Kommentar habe ich, Ihre Betrachtung etwas Dezidierter formuliert!
      Nebenbei​:
      Schneider-Ammann als Begründung der Ablehnung der Juso-Initiative, im Sinne nach: Sie gefährdet Arbeitsplätze und Staatsquotenzuordnung​ (Steuern)! Unterdrückung und Sterben, mag vorkommen, interessiert uns nicht! Welche abscheuliche Geisteshaltung?
      Hier​ liegt der “Hund” begraben!

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    • Juli 19, 2021

      Ich ärgere mich ebenfalls, Herr Michel, wenn Politiker sagen, man müsse in Kriegsgebieten wie z.Z. in Syrien helfen vor Ort. Das geht gar nicht. Das wissen wir. Und der Einzelne kann sowieso nichts tun. Das wissen wir auch.

      Aber es gibt ja auch noch die internationalen Organisationen. Allerdings stehen die meisten unter Beeinflussung der USA. Diese benutzen ihre enorme Wirtschaftsmachtposit​ion. Da hat die EU überhaupt keinen Einfluss. Ist ja auch nicht möglich. Denn die EU-Mitgliederländer sind zu stark mit Eigeninteressen beschäftigt und auch zerstritten. Dennoch gibt es Beispiele des Funktionierens. Ich denke an das Embargo gegen Iran, das letzthin gelockert wurde. Oder an Russland, das möglicherweise irgendwann, wenn das russische Volk genug hat, vielleicht den Aufstand gegen Putin proben wird.

      Die Schweizer haben oft die Möglichkeit, Massnahmen wie das Blockieren gewisser Konten durchzuführen. Das alleine reicht natürlich nicht aus. Aber im Verbund mit anderen Staaten würde es dann vielleicht anders aussehen – wenn nicht plötzlich wieder wirtschaftliche Interessen stärker würden.
      http://de.re​uters.com/article/sch​weiz-malaysia-idDEKCN​0R21K920150902

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    • Juli 19, 2021

      @Franz Krähenbühl
      Die Strategien der Mächtigen, um Erzielung ein höheren Ziels, kann man erahnen? Die Mutmassungen gehören zum Spiel der Weltwirtschaft! Interessengemeinschaf​t!
      Wer Kriege sät will Flüchtlinge “ernten” (Destabilisierung)!
      ​Die Kriegstreiber sind auch Schurken, welche bekanntlich nicht aus Entwicklungsländern stammen!
      Die Blockierung von Schulden der Anderen (Geldvermögen) sind Nebenschauplätze, weil die schändliche Tat, bereits vollzogen wurde!

      Vorbeugen statt heilen, würde eine völlig andere Strategie bedeuten! Will man nicht!
      Ob wir wollen oder nicht, die Macht ist auf wenige Menschen konzentriert!
      Wenn 6 Familien, 50% des Weltvermögens serviert erhalten, muss man sich nicht wundern!
      Die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems, verstehen diese 6 Familien ausgezeichnet! Die Bevölkerung streitet sich lieber als “imaginärer” Steuer- oder Sozialzahler um seine Pfründe, ohne sich zu fragen, wie die nicht getilgten Schulden (Geld) zirkulieren und immer bei Wenigen zur Aufbewahrung landen?
      Die Zirkulation der nicht getilgten Schulden, zusammen mit den von der Politik ermöglichten Geld- und Eigentumsrechte, sind ursächlich für die Verwerfungen verantwortlich! Die Ökonomen (Pharisäer der Neuzeit) und Politiker nehmen das Spiel an und positionieren sich als Vertreter des Volkes! Die Bevölkerung spielt nach Parteiensympathie, ihre zugedachte Rolle, hervorragend mit!
      Geld ist unendlich, das Leben ist endlich! Manchmal kommt es mir vor, dass wir die Vorzeichen ins Umgekehrte drehen und uns zugunsten der wenigen Nutzniessern “zerfleischen”!
      Stic​hworte: Nahrungsspekulation, Heiratsstrafe, Negativzinsen, etc.etc.!

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    • Juli 19, 2021

      Niemand zwingt uns, Fluchtgelder von Diktatoren zu beherbergen.
      Niemanden würde es stören, wenn wir Saudiarabien keine Waffen mehr liefern würden.
      Niemand wäre uns ernstlich böse, wenn Spekulation mit Lebensmittel in der Schweiz nicht mehr möglich wäre.

      Nur tun müssten wir es einfach.

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  • Januar 30, 2016

    Herr Krähenbühl
    Herzliche​ Gratulation zu Ihrem hervorragenden Artikel. Sie zeigen exakt auf Dinge die die Politiker fast immer ausblenden, die aber sehr oft die Ursache des Elendes in der Dritten Welt sind. Ich lese auch die Kommentare, die Ihrem Text folgen.

    Herr Michel hat da schon recht, wenn er fragt, ob jemals Einer etwas gegen das angesprochene Problem getan habe.

    Herr Hottinger ist des Lobes voll. Hier schliesse ich mich an – den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Herr Bender, dass dieser Herr den Text überhaupt gelesen hat, bezweifle ich. Man kann wirklich nicht von “Gebetsmühlenartigkei​t” Ihres Textes schreiben. Im Gegenteil, alles ist durchdacht. Besonders die Schwäche der eigenständigen Entwicklungsländer mit ihren vetternwirtschaftlich​en Systemen. Was kann man dagegen tun. Sogar wertvolles Agrarland soll an chinesische Konzerne verkauft worden sein!

    Etwas hat mich beim Kommentar des Herrn Bender besonders schockiert. Nämlich seine Aussage „Nebenbei mit dem systemrelevanten zurückfliessenden Schuldengeld der Schurken, bestehen Arbeitsplätze in der Finanzindustrie!“ Eine typische Aussage eines Altbankers. Grenzenloser Zynismus. Wenn es dem einen verschissen geht, mache ich den Profit.

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    • Juli 19, 2021

      Besten Dank, Herr Hofer
      Mit Herrn Bender mag ich nicht mehr zu diekutieren. Dieser Mann hat immer recht…

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  • Januar 31, 2016

    Ist eigentlich interessant, Herr Krähenbühl, Sie beschreiben die Situation recht gut, wie aus diese Ländern Billionen abfliessen, und in den meisten dieser Geldflüsse sind dann auch wieder Schweizer Handelsfirmen involviert!
    Aber kaum will daran etwas geändert werden, ist dies natürlich wieder der falsche Ansatz!
    Es sind hundert Faktoren die in dieser Entwicklung mitspielen und es ist Zeit, anzufangen, diese zu eliminieren!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi
      Sie haben den Blog gelesen. Und das weiss ich zu schätzen.
      Sie weisen zu Recht auf Widersprüche hin.
      Das ist das Dilemma auf das ich im Moment nicht eingehen kann.
      Ich kriege Besuch. Vielleicht Heuteabend oder Morgenfrüh.
      Man sollte das angehen. Obwohl wir beide keine Veränderung zuwege bringen können. Interessant ist es allemal.

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  • Januar 31, 2016

    Herr Witschi, das ist Ihr Einwand zu meinem Blog „Aber kaum will daran etwas geändert werden, ist dies natürlich wieder der falsche Ansatz!“
    und weiter
    „Es sind hundert Faktoren die in dieser Entwicklung mitspielen und es ist Zeit, anzufangen, diese zu eliminieren!“

    Es bleibt dabei. Mit Spekulationsverbot erreichen Sie nichts. Es gibt hunderte Faktoren… Ja das gibt es. Und dort muss angesetzt werden.

    Ob in Deutschland oder in der Schweiz, Schurken gibt es überall auf der Welt. Aber in der Schweiz hatten sie nie etwas zu sagen. In Deutschland seit dem Ende des 2. WK auch nicht.

    Wieso bringt ein Verbot der Nahrungsmittelspekula​tionen Nichts?
    Nahrungsmitt​elspekulationen kann man in der Schweiz verbieten. Aber die Getreideterminbörsen befinden sich in den USA; Chicago Mercantile Exchange (CME) und in Frankreich; Marché à Terme International de France (Matif). Eine Schweizer-Blockade dieses Handels bringt nichts als Schaden für die Schweiz. Bei Ernteausfällen hat die Nahrungsmittelspekula​tionen hat sogar eine preisstabilisierende Wirkung. Denn das Risiko trägt der Spekulant! Das habe ich bereits detailliert dargelegt.

    Ein viel grösseres Problem sind die Schurken, die als Regenten und Häuptlinge dastehen. Da hingegen könnte man schon etwas tun. Es sind die Mächtigen, die zum grössten Teil solche Figuren unterstützen. Aber nicht immer Manchmal stehen auch diese machtlos dem Problem gegenüber. Zum Beispiel im Sudan (al Bashir), in Simbabwe (Mugabe), in Südafrika (Zuma) usw. Währenddessen gab es immer wieder Industriestaaten, die solche Schurken auf Ihrem Thron stützten. So z.B. die USA Mobutu und Saddam Hussein; Italien, Deutschland, Oesterreich Gaddafi. Natürlich sind es die Rohstoffe, die für die Industriestaaten wichtig waren.

    Ich sage es nochmals:
    Wenn ein Diktator das Getreide, das in seinem Land geerntet wir exportiert, gibt es von der Versorgung her ein Problem. Ist die Nahrungsmittelspekula​tion schuld?

    Wenn die Fischereirechte der Küstengewässer an spanische, norwegische, japanische, russische oder chinesische Fischfankonzerne verkauft werden, bleibt den inländischen Fischern nichts mehr übrig. (Senegal) Ist die Nahrungsmittelspekula​tion schuld?

    Wenn für die Bewässerung der Baumwollfelder ganze Seen trockengelegt werden und die Böden durch intensive Nutzung dermassen ausgelangt werden, dass einige Jahre nichts mehr gedeiht oder der die Fläche gar verwüstet, haben die Bauern das Nachsehen. (Usbekistan / Aralsee) Ist die Nahrungsmittelspekula​tion schuld?

    Wenn die Regierung die Kleinbauern vertreibt dieses den Chinesen verkauft und dieses dann mit schönen Schnittblumen kultiviert um sie in die ganze Welt zu exportieren, entsteht eine Ernährungslücke. Kenia und Äthiopien und andere. Ist die Nahrungsmittelspekula​tion schuld?

    Wenn in Südostasien die Regierungen ganze Urwälder den japanischen Holzkonzernen verkaufen, damit diese Essstäbchen daraus herstellen, nimmt man den Urvölkern ihre Lebensgrundlagen. Den Tieren übrigens auch. Desgleichen passiert mit Palmölplantagen. Die Berghänge kommen ins Rutschen und verschütten ganze Dörfer. Ist die Nahrungsmittelspekula​tion schuld?

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Krähenbühl
      Nahrungsm​ittelspekula​tion ist auch nicht dran Schuld, wenn es morgen regnet.

      Wenn Spekulation aber zu Preisblasen führt (Was die Ausgangslage und die Gesetze des Marktes nahelegen) dann führen sie zu zigtausend Toten und Flüchtlingen.

      Was Spakulation anrichtet kann ein Börsianer wohl am besten erklären:
      https://ww​w.misereor.de/fileadm​in/publikationen/anal​yse_nahrungsmittelspe​kulation-2011.pdf

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    • Juli 19, 2021

      Besten Dank für den interessanten Link, Herr Michel.
      Ich weiss nicht ob Sie das Buch “Rohstoff” von der Erklärung von Bern kennen.
      Ebenfalls interessant.
      Ihre Broschüre, zu der Ihr Link führt, sowie das Buch “Rohstoff” haben etwas gemeinsam.
      Nämlich dass beide Informationsquellen NUR das Geschäft mit der Spekulation beleuchten.
      Dass sie eben die Ursache der Missstände in der Verteilung und damit der Profiteure in den entsprechenden Ländern übersehen.
      Ursachen die zum Beispiel bei Amnesty International zu finden sind.

      Und ich wiederhole immer und immer wieder:
      Die Schweiz kann keinen Einfluss auf den internationalen Handel nehmen. Da bräuchte es ein gemeinsames Vorgehen mit anderen, stärkeren Mächten. Aber probieren Sie beispielsweise mit dem Superstaat USA so etwas zu erreichen. Die lachen sich ins Fäustchen. Genauso, wie sie es mit den verschiedenen einseitigen Abkommen durch die OECD machen. Zum Beispiel mit der Vereinbarung über die Offenlegung der steuerbaren Gelder, oder wie das heisst. Alle müssen sich an das Abkommen halten. Die USA hat nichts unterzeichnet. So ist es auch mit diversen Umweltschtzabkommen. Die Grossmächte machen selten mit… Wir müssten uns als die Betrogenen fühlen.

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  • Februar 1, 2016

    Die JUSO-Initiative ist rein ideologisch geprägte. Sie fusst auf das genossenschaftliche “Ueberwindung des Kapitalismus”. Teile der JUSO zielen auf ein veraltetes systemveränerndes Gesellschaftssystem hin. Ein System, das mich in meinen jungen Jahren ebenfalls faszinierte…

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Krähenbühl
      Sie mögen ja recht damit haben, dass Anstand ein veraltetes Konzept ist.

      Es geht, wie so oft, im Kern um die Frage ob man einem Drogensüchtigen nun den “Stoff” verkaufen darf oder nicht.

      Jeder Richter beantwortet diese Frage ganz klar. Jeder Mensch mit Anstand ebenfalls.

      Sie denken, es sei richtig, Geld mit diesem Spekulationsgeschäft zu verdienen. Das müssen wir akzeptieren.

      Aber bitte kommen Sie nicht mit der Ausrede, dass wir dies tun dürfen, weil sich ja doch nichts ändert, falls wir es nicht täten. Diese faule Ausrede gepaart mit dem Gejammere, dass die JUSO eine andere Ideologie hat als Sie mag ich nun wirklich nicht hören.

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  • Juni 30, 2016

    “Fast alle Entwicklungsländer werden von Schurken regiert.”

    Zwei Drittel der etwa 200 Staaten weltweit sind Diktaturen. Die Schweizer Unternehmungen müssen aber auch dorthin exportieren können und versuchen es auch – meistens mit Erfolg.

    Gleichzeit​ig versucht die Entwicklungszusammena​rbeit des Bundes (DEZA) und der privaten Hilfswerke auch in den meisten Diktaturen immer wieder nachhaltige Aufbauprojekte mit vertrauenswüdigen Partnern zu initiieren. Die Projekte durchlaufen verschiedene Qualitätsprüfungen. Die genehmigten Jahresrechnungen kann man im Internet finden.

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