1. Ausländer- & Migrationspolitik

Fluchtpunkt Schweiz

Fluchtpunkt Schweiz

„Die Schweiz als Fluchtpunkt für Leute und Geld…“, oder

„Die Schweiz als Sonderfall“

 

(die männliche Form gilt auch für die weibliche)

 

Die Ausländerfrage und die Wirtschaftslage

 

Die Schweiz ist zurzeit in sehr vielen Belangen anziehend und beliebt wie noch kaum je zuvor. Wenn es  im Ausland, besonders wirtschaftlich, weniger gut geht als bei uns, umso beliebter ist die Schweiz als Zufluchtsort. Sei es als Einwanderer aus der EU als Arbeitssuchender, oder Einwanderer als Asylsuchender, oder  der Tourist als Funsuchenden. Die Touristen sind gern gesehene Gäste in der Schweiz, denn diese geben Geld aus und reisen wieder ab! Die Einwanderer, die wir als Arbeitskräfte dringend benötigen, in Ermangelung eigener Landsleute, und/oder nicht Arbeitswillige, sind bei uns als Arbeitskräfte willkommen. Durch die Personenfreizügigkeit​ mit der EU, sind allerdings so viele Leute in die Schweiz eingereist wie nie zuvor. Ein Grossteil arbeitet bei uns, haben zweifellos auch älteren Schweizer den Arbeitsplatz streitig gemacht. Das lässt sich zwar nicht so ohne Weiteres feststellen, ist aber zweifelsohne existent. Lohndumping wird von vielen Firmen in grossem Stil praktiziert. Die so genannten „flankierenden Massnahmen“, welche dies verhindern sollten, scheitern wegen mangelndem Personal, die die Kontrollen machen sollten. Viele Ausländer kommen als sogenannte „Scheinselbständige“,​ die zu jedem Preis Arbeiten ausführen und zwar unkontrolliert. Sie zahlen keine Steuern, keine Sozialabgaben (AHV, BVG UVG), kommen aber bei Arbeitsverlust trotzdem relativ einfach an Sozialgelder, was eigentlich verhindert werden müsste. Ältere Langzeitarbeitslose, welche ausgesteuert sind, finden kaum je wieder einen Arbeitsstelle, weil zu teuer im Lohn und zu teuer in den Sozialleistungen, oder sie hätten eine begehrte Spezialausbildung, oder Fähigkeiten, die ihnen bis ins Pensionsalter Arbeit sichern. Nach der Aussteuerung machen sich Ausgesteuerte, der Not folgend, oft „Zwangsselbständig“, beziehen ihr zwangserspartes BVG-Geld, (Pensionsgeld) um ein eigenes Geschäft aufzubauen. 70-80% scheitern nach 1-3 Jahren! Diese Leute  werden dereinst der Sozialhilfe zur Last fallen, weil auch das Pensionsgeld weg ist. Es werden oft junge EU-Bürger, weil günstiger im Lohn (ohne Lohndumping) und günstiger in den Sozialabgaben, gerne angestellt – an Stelle älterer Schweizer-Mitarbeiter​. Dies wird von den zuständigen Behörden und linken Parteien auch geflissentlich verdeckt, oder heruntergespielt, als unbedeutend deklariert.

 

Die Gründe der Beliebtheit der Schweiz sind vielseitig. Einerseits sind unsere, bis jetzt noch einigermassen intakten, hervorragenden Sozialwerke, die es besonders Auswärtigen erlauben, sich zu bedienen, anderseits ist das Verweilen in der Schweiz sehr schön, selbst kriminelle Taten werden mit viel Nachsicht geahndet, wenn überhaupt. Wir haben kaum noch echte Flüchtlinge, welche einer ungerechten Staatsmacht, oder kriegerischer Auseinandersetzungen entrinnen wollen/müssen,

 

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weil sie an Leib und Leben gefährdet sind. Nicht, dass es diese nicht gäbe, aber es sind in der Regel nicht diese Leute, die zu uns, oder in europäische Länder kommen

können, weil es ihnen an Geld und Reisemöglichkeiten fehlt. Es gibt auch Flüchtige, die einer Verfolgung wegen Straftaten entfliehen wollen, die bei uns Unterschlupf suchen – und selbstverständlich auch bekommen, die nie mehr zurückgehen müssen, weil „wegen Verfolgung gefährdet“, „warum spielt keine Rolle, wenn der echte Grund nicht bekannt ist“! Da sind unsere Behörden natürlich unschuldig!

 

Als es darum ging, ein JA für die Personenfreizügigkeit​ in die Urne zu legen, wurden die Schweizerbürger von den Befürwortern brandschwarz angelogen mit falschen Annahmen, natürlich zum Teil auch aus Unwissenheit und Blauäugigkeit. Es wurde auch mit Angstmacherei, Arbeitsplätze zu verlieren, operiert und die Kündigung der Bilateralen Verträge mit der EU als drohende Gefahr genannt, was natürlich so nicht gestimmt hätte! Genau diese Leute, welche eigentlich ein Einsehen haben sollten, weil eintrat, wovor  andere  Bürger und Politiker gewarnt hatten, sperren sich nun hartnäckig gegen eine Korrektur der Einwanderungspolitik.​ Parteien und Leute die eine Änderung wünschen würden, werden sofort als Ausländerhasser, oder Rassisten apostrophiert, was natürlich eine frappante Unterstellung ist!

 

Wir haben mit grossem Abstand den höchsten Ausländeranteil unter den Nachbar-Staaten pro Kopf der Bevölkerung, (s. weiter unten) trotz grösster Dichte pro km2/Bürger, der bewohnbaren Fläche! Land und Wohnraum werden knapper und teurer! Strassen werden enger und überfüllter, Staus auf Strassen und Autobahnen sind an der Tagesordnung, Bahnen/ÖV immer überfüllter und anfälliger auf Störungen, weil die Kapazitäten bezüglich Rollmaterial und Schienen, an Grenzen stossen, bzw. nicht mehr genügen! Der wirtschaftliche Schaden ist gross, massenweise Ausfallstunden!

 

D​ie klar angenommene Ausschaffungs-Initiat​ive* der SVP, und trotz klar verworfenem, stark abgeschwächtem Gegenvorschlag, wird mit allen Mitteln im Gestalten der Umsetzung der Volkswille untergraben. Es wird versucht die notwendigen, griffigen Paragraphen der Initiative so abzuschwächen, dass dem Volkswillen nicht mehr entsprochen wird. Ich frage mich wer geschützt werden soll: die Verbrecher, oder die betroffenen Bürger? Fast alle anderen Parteien versuchen die Ideen und berechtigten, vom Volk abgesegneten Vorschläge der SVP, mit zu untergraben, also schon fast krankhaft gegen die SVP, die grösste Partei, und gegen einen ansehnlichen Teil des Volkes!

(*kriminell gewordene und verurteilte Ausländer sollen ausgeschafft werden)

 

Linkspart​eien und Grüne würden noch vielmehr ausländische Bürger jeglicher Couleur aufnehmen. Sie bezeichnen, dass diese Zuwanderung kein Problem für die Schweiz darstelle und bezeichnen die Schweiz als „Einwanderungsland“, was die Schweiz natürlich nicht ist! Amerika, Australien, Kanada und weitere grosse Länder sperren sich rigoros gegen unkontrollierte Zuwanderung, obwohl diese Länder über

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viel mehr Platz verfügen als wir! Die Linksparteien und Grüne sind in keiner Weise bereit, wie schon oben erwähnt, Massnahmen zur Begrenzung der ungezügelten Einwanderung in die Schweiz, mit zu tragen. In den meisten Bereichen treffen die

negativen Aspekte der viel zu hohen Zuwanderung auch ursprüngliche Stammwähler dieser Gruppierungen: zBsp. wegen Verdrängung am Arbeitsplatz, Gefahr höherer Arbeitslosenzahlen, stark steigenden Bodenpreisen, steigenden Wohnmieten, Gefahr höherer Steuern und Abgaben, Überbelastung des Strassenverkehrs und des ÖV, usw. In den umliegenden Ländern gibt es Krawall und Lärm, wenn zu viele Leute  zuwandern, obwohl keines dieser europäischen Länder auch nur annähernd so viele Ausländer pro Kopf der Bevölkerung beherbergt wie die Schweiz:

 

Ausländeranteile in der Schweiz und   der Nachbarstaaten:

Land

Einw.

Dichte/km2

A​nt. A in %

Ant. A In Mio.

bei 22.5% in Mio.***

Schw​eiz

7’500’000

ca 270*

22.5

1​.75

1.75 

Deutschland

8​2’000’000

231

8.3

6.80

18.5  + 11.70

Frankr​eich

65’000’00​0

97**

6.0

3.90

14.6 + 10.70

Italie​n

60’000’000

115

5.8

3.50

13.5 + 10.00

Österr​eich

8’300’000​

ca 166*

10.5

0​.870

1.86 +  0.99

* bewohnbare Fläche

    ​ 

 

    ​      **inkl. Kolonien in der Südsee und Korsika

          *** Gesamte, bzw. zusätzliche Ausländer bei gleichem %-Anteil wie die Schweiz

 

Natürlich​ brauchen wir auch Fach- und Arbeitskräfte aus dem Ausland, doch die könnten nach Bedarf problemlos rekrutiert werden.

 

Nebst der Beschränkung der Zuwanderung müssten endlich auch die Schein-asylanten (Zuwanderer unter dem Vorwand „ Ich bitte um Asyl“! * Und schon geht, vielfach ein mehrjähriges Verfahren los, bis die negative Entscheidung bekannt wird) bereits an der Grenze erfassen und zurückweisen! Schengen-Dublin funktioniert offenbar nicht wie es müsste! Italien schickt viele Flüchtlinge einfach nach Chiasso. Wenn die Asylsuchenden mal bei uns sind, werden sie mit Allem versorgt, wofür die Schweizer hart arbeiten müssen! Man müsste diese Leute viel schneller und klarer von den echten Flüchtlingen trennen und die Verfahren tüchtig beschleunigen, damit wir die echten Flüchtlinge (die gibt es tatsächlich auch), aufnehmen können.

*verursacht Kosten von zig-Tausend bis mehrere Hunderttausend Franken – pro Asylbewerber!!

Solan​ge sich Politiker durch die EU fast „erpressen“ lassen, bzw. zuviel Angst oder falschverstandener Respekt pflegen, werden sie nichts unternehmen. Notwendige, eindringliche Verhandlungen können auch mit diplomatischem Anstand und Nachdruck auf gleicher Augenhöhe geführt und durchgesetzt werden!

Nach vergangenen Kriegen und bei Naturkatastrophen halfen die Schweizer-Bürger immer grosszügig, dies belegen Zahlen bei den Hilfswerken! Das IKRK wird auch von der Schweiz grosszügig unterstützt. Hilfsappelle an unsere Bürger haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie hilfsbereit die Schweizerbürger sind. In

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früheren Jahren hat man oft den Schauspieler und Fernsehmoderator Hansjoachim Kulenkampff, weil in der Schweiz sehr beliebt und  populär, verpflichten können, ausserordentliche Sammlungen durch zu führen. Jedesmal mit grossen Erfolgen!

 

Aber die ungebremste Zuwanderung müsste längst gestoppt- und die Personen-Freizügigkei​t mit der EU gedrosselt, bzw. neu verhandelt werden. Die Schweiz scheint als „Fluchtpunkt“ für Mensch und Geld äusserst attraktiv. Die Angst, die EU könnte die bilateralen Verträge kündigen, wenn wir Beschränkungsmassnahm​en ergreifen würden, stimmt natürlich nicht! Es scheint, dass viele Politiker (selbst EU-Exponenten) keine Ahnung haben, wie wichtig die Schweiz für die EU, und besonders wichtig für Deutschland ist, und wissen nicht, dass die Schweiz aus dem EU-Raum, z.B. 2008 Güter im Wert von 24Milliarden mehr, und 2009 20Milliarden mehr importiert, als exportiert hat!

 

Genau: (Quelle: Bundesamt für Statistik)

  2008: Exporte in die EU: Fr. 131‘614Mio Importe aus der EU: 155‘639Mio

  2009: Exporte in die EU: Fr. 111‘925Mio Importe aus der EU: 131‘735Mio

 

Der Import-Überschuss (Passivsaldo) besteht seit mindestens 2 Jahrzehnten. Bereits 1988 exportierte die Schweiz Waren in die EG im Umfang von Fr. 41.5Mrd und importierte aus der EG Waren im Betrag von Fr. 58.7Mrd, also mehr Importe als Exporte und waren bereits damals nach den USA der zweitwichtigste Handelspartner der EG (heutige EU) Für die EU ist die Schweiz ein „Goldkäfer“, den sie sicher nicht so schnell schlachtet! Aber es wird eben versucht die Schwächen und Unkenntnisse der schweizerischen Politiker auszunutzen. (**s. Ergänzungen s. weiter unten)

Darum sollten Drohungen von der EU-Kommission gegen die Schweiz unterlassen werden! Die Schweizer Bevölkerung könnte nachtragend werden, wenn sie erst wissen was „läuft“.

 

Viele EU-Bürger verdienen bei uns gutes Geld, auch zu Gunsten der EU. Die EU konnte so ihre Arbeitslosenzahl um mindestens 5-700‘000 reduzieren, durch EU-

Bürger, welche in der Schweiz Arbeit gefunden haben, bzw. Leute, welche in ihrem Land Arbeitsplätze freigegeben haben. Wahrscheinlich sind es zurzeit noch viel mehr. Die Meinung, die Schweiz müsse jedes Gesetz der EU einfach

übernehmen (ausgenommen die largeren Umwelt- und Tierschutz-Gesetze), ist ebenso eine falsche Denkhaltung einiger Schweizerbürger, Politiker und EU-Exponenten. Wir sollten nur übernehmen, was uns durch den Export von Gütern „zwingt“, um in die EU-Länder EU-gesetzeskonforme Produkte exportieren zu können. Zudem können wir, völlig frei, gute Regelungen der EU zu unseren Gunsten übernehmen. Aber eben „völlig frei und unabhängig“, wie das die meisten Ausser-EU-Länder auch tun! Die Vereinigten Staaten von Amerika, oder asiatische Staaten z.B., müssen EU-Recht auch nicht zwingend übernehmen! Sie respektieren Regelungen, um exportieren zu können – genau wie wir! Wir sind ein zentraleuropäisches „Ausser-EU-Land!

Sei​te 5

 

Unsere Neutralität, Unabhängigkeit, Selbständigkeit hat dieser Welt in der Vergangenheit sehr gut getan, und sollte das noch viele Jahrzehnte tun. Es wird immer wieder Konflikte in der Welt geben, vielleicht in nicht so ferner Zeit sogar auch in Europa? Unsere Hilfe und diplomatische Arbeit ist allerdings nur in der

heutigen, völlig unabhängigen Form möglich und glaubwürdig. Wir müssen uns von einflussreichen Ausländern sagen lassen z.B. von Nicolas Sarkozy, französischer Staatspräsident, wie wichtig der Schweizerische Finanzplatz sei und die Schweiz in internationalen Wirtschaftsgremien besser vertreten sein sollte, oder Sir Peter Ustinov selig, sagte einst: Wissen die Schweizer eigentlich was für ein schönes Land sie haben? und, dass sie unbedingt unabhängig bleiben sollten?! Es gäbe noch viele namhafte Persönlichkeiten, europaweit, weltweit, die ähnliche Meinungen vertreten. Wir sind im Herzen Europas, das unabhängig schlägt und auch gut weiter unabhängig schlagen sollte, wenn die EU den Schuldenhang hinunter schlittert!

 

Die Schweiz mit den zurzeit bestehenden Möglichkeiten, ist für Ausländer, Immigranten, Asylanten und leider auch für Kriminelle und zwielichtige Erdenbürger, Firmen und Fluchtkapital, ein Paradies! Wir haben die besten sozialen Einrichtungen und Regelungen, fast die tiefsten Steuern, eine der besten Infrastrukturen der Welt, zudem ein ferienhaft schönes, sauberes Land und – oft zu verschwiegene Banken, was ich zwar auch wegen der Steuerflucht nicht so Toll finde! Für den Zugang zu unseren Sozialwerken haben wir „365 Tage der offenen Tür“, grosszügige Regelungen, besonders für Ausländer. Wir haben sehr nachsichtige Gerichte – vor allem Ausländern gegenüber, auch wegen Sprachproblemen – während Schweizer jeweils die volle Härte der Gesetze und der Gerichte zu spüren bekommen, insofern sie nicht in besonders einflussreichen Positionen sind und den Goodwill von Richtern und Behörden nicht verspielt haben – und in der richtigen Partei sind. (Ein Ausspruch in der Schweiz: „Vor dem Richter sind alle gleich, aber die Einen sind etwas gleicher!)

 

Die grosse Menge Ausländer zu integrieren ist eine Aufgabe, die jede Kapazität an Personal und Institutionen bei weitem übersteigt. Bei den sprachgleichen  

Einwanderer (D,F,I) besteht dieses Problem am wenigsten. Man darf durchaus erwarten, dass Leute, die hier Aufnahme finden und von unserer Freizügigkeit

profit​ieren und da bleiben wollen, sich an unseren Gesetzen orientieren und Bereitschaft zeigen, sich hier anzupassen und zu integrieren, und unsere Gepflogenheiten respektieren, ohne ihre Persönlichkeit aufzugeben. In den Schulen

sind bald 80% der Kinder von Immigranten, die die deutsche Sprache grossteils weder verstehen noch sprechen noch schreiben können. In den unteren Stufen 1. – 3. Klasse, ist der Zustand noch schlimmer. Unter solchen Umständen ist es verständlich, wenn der Lehrerberuf nicht mehr so attraktiv ist, was man nicht  einfach mit mehr Lohnanreizen kompensieren kann. Zudem hat die Veraka-demisierung des Lehrerberufs, das Lehrerwerden nicht gefördert. Offiziell wird das natürlich nicht so kommuniziert. Lehrer oder Lehrerin zu sein ist, nebst einer gewissen Gefährlichkeit, auch äusserst mühsam, um mit diesen Kindern

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unterschiedlich​er Ethnien und Sprachen, klar zu kommen, um die Ziele der Schule zu erreichen. (s. PISA-Studie) Es gibt kaum ein anderes Land auf Erden, in welchen solch unhaltbare Zustände herrschen! Es gibt vermögende Eltern, die ihre Kinder aus der allgemeinen Schule herausnehmen, um in Privatschulen ausbilden zu lassen.

Diesen Zustand haben wir auch allen voran den Linken und Grünen Gruppierungen zu verdanken! Was zusätzlich ärgert, ist, wenn EU-Kommissäre, oder auch der EU-Repräsentant in Bern, die Schweiz tadeln betreffend mangelhafter Integrations-Bemühung​en von Ausländern. Sie beanstanden unsere direkte Demokratie und drohen uns mit „Massnahmen“, was nach Erpressung tönt! Viele unserer Schweizer Volksvertreter, entschuldigen sich quasi für „das dumme Volk“, besonders nach Abstimmungen, bei welchen nicht  die „Linken“ die Gewinner waren. Gewisse Volksvertreter würden sich ohne Gegenwehr durch die EU erpressen lassen, obwohl die kleine Schweiz für die EU ein „Goldkäfer“ ist. (s. Anhang aus: EU-Delegation für die Schweiz) Es gibt noch einige andere Grössenordnungen der Schweiz, die viele Politiker in der Schweiz und in Brüssel in Staunen versetzen würden. (Finanzplatz, Investitionen im Ausland, im Verhältnis zur Einwohnerzahl, viel Einfluss in internationalen Gremien, Pharmaindustrie, Chemie, Feinstmechanik, Elektronik, Erfindergeist, Anzahl Patente, namhafte Bürger, namhafte Produkte, usw.

 

Dazu kommt noch die geopolitische Lage, Wasser, Strom und die Alpenübergänge, unsere „Rohstoffe“! Es ist absurd, wenn wir für die teuren, komplizierten Strassen-Brücken-Tunn​el-Bauten und Verbauungen – besonders im Nord-Südverkehr durch die Alpen, plus die ganze, restliche Schweiz für Fr. 40.00 für ein ganzes Jahr eine Autobahnvignette anbieten (nur für Autobahnen), während in Frankreich zBsp. die Strecke Lyon bis zur spanischen Grenze für eine Richtung, eine einzige Fahrt, ohne Retour (ca4-500Km) ca Fr. 80.00 kostet, (ca Euro 60.00)! Das soll jedoch nicht heissen, dass wir das den Franzosen nachahmen sollten. Doch eine Anpassung wäre durchaus vertretbar und von weiten Kreisen akzeptiert! Zudem sollte der 2. Strassentunnel am Gotthard endlich in Angriff genommen werden, ohne „wenn und aber“ zu Gunsten der lärmgeplagten Anwohner, und zu Gunsten der Tessiner Bevölkerung – es sind immer noch Schweizer-Bürger! –  und zu Gunsten der Reisenden , die Anspruch hätten auf eine gefahrlose Nord-Süd-Verbindung und wegen den fast täglichen, grossen Staus am Gotthard und der grossen Unfallgefahr im bisherigen Tunnel. Dazu müssten für diesen Tunnel endlich Gebühren erhoben werden! Die Innerschweizer und die Tessiner müssten auf Grund des Zusammen-haltes entsprechend begünstigt werden!

 

Es gibt genügend Bücher und Schriften, welche über das erstaunliche Land „Schweiz“ Auskunft geben. Gewisse linke und grüne Funktionäre würden die Schweiz der EU billigst einverleiben. Unabhängigkeit und die direkte Demokratie scheint diesen Gruppierungen nicht besonders zu bekommen. Zudem sollten gewisse EU-Funktionäre endlich aufhören in Unwissenheit der Sachlage, der Schweiz mit Sanktionen zu drohen. Wir sind keine Rosinenpicker, wie das neidverbrämt immer wieder behauptet wird. Glücklicherweise sorgt die Mehrheit unserer Politiker (jetzt

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noch) mit der Volksmehrheit für unser Volkswohl.

 

Ich denke, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, dass wir unseren Anteil an das Wohl der Weltgemeinschaft und Europa leisten und Hilfszahlungen jeglicher Art, sowie Kohäsionszahlungen Unterstützungen verschiedenster Art usw. – geleistet haben und immer noch leisten! Besser wäre, wenn die EU die Schweiz als Vorbild betrachten würde und den Föderalismus, wie die Schweiz ihn betreibt, besser respektieren und diesen Föderalismus im EU-Raum etablieren würde. Natürlich kostet das mehr Geld und ist politisch viel schwieriger zu handhaben, aber das Wohl und die Zufriedenheit der Bürger ist wichtiger, als dauernde Konflikte, welche letztendlich teurer zu stehen kommen und mehr politische Gefahren bringt!

 

**Anhang aus: EU-Delegation für die Schweiz und Liechtenstein

Die Schweiz und die EU

Die Schweiz ist der nächste Nachbar der EU, nicht nur geographisch, sondern auch wirtschaftlich, politisch und kulturell.

So ist die Schweiz, im Herzen Europas gelegen, der drittgrösste Wirtschaftspartner der Union, nach den USA und China, aber noch vor Russland und Japan. 900’000 EU Bürger leben und arbeiten in der Schweiz, und viele weitere überqueren täglich die Grenze, um hier zu arbeiten.

Politisch teilt die Schweiz die zentralen Werte mit der Union: Einsatz für Demokratie und Menschenrechte, Fortentwicklung des humanitären Völkerrechts – setzte doch die Idee des Roten Kreuzes von der Schweiz ihren weltweiten Siegeszug an; Vermittlung in Konfliktfällen zur Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit für die Bevölkerung.

Die Schweiz ist aber auch Teil der europäischen Kultur und hat viele ihrer Träger hervorgebracht: Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Alberto Giacometti, Le Corbusier, Heinrich Pestalozzi, Arthur Honegger, Hans Küng und Gottfried Keller ist eine nur unvollständige Aufzählung grosser Namen.

 

Wirtschaft​lich stark verflochten

Die EU ist die mit Abstand wichtigste Wirtschaftspartnerin der Schweiz. Rund 80% der schweizerischen Einfuhren kommen aus der EU, und gut 60% ihrer Exporte gehen dorthin. Der beidseitige Handel erreicht täglich einen Wert von 1 Milliarde CHF. Bei seinem offiziellen Besuch in Bern im Mai 2008 bestätigte EU-Kommissionspräside​nt José Manuel Barroso: „Als Handelspartner ist die Schweiz für uns wichtiger als China“. Nimmt man nämlich den Austausch von Waren und Dienstleistungen zusammen, ist die Schweiz nach den USA, aber

vor China, Russland und Japan der zweitwichtigste Wirtschaftspartner der EU. Bedeutend ist auch das Volumen der Direktinvestitionen. In der Schweiz stammten 2007 272 Mrd. CHF aus der EU, in der EU waren es 292 Mrd. CHF aus der Schweiz. Circa eine Million Personen aus der EU leben in der Schweiz, und 200’000 europäische Grenzgänger fahren täglich in die Schweiz zur Arbeit. Umgekehrt haben sich 400’000 SchweizerInnen in der EU niedergelassen. Schweizerische Unternehmen beschäftigen in den EU-Mitgliedstaaten insgesamt 926’000 Mitarbeiter. Am Drehkreuz der grossen Strassen- und Schienenachsen (Nord – Süd) gelegen, überqueren jeden Tag 1,3 Millionen Personen, 700’000 Autos und 23’000 Lastwagen die Grenzen zwischen der Schweiz und der EU.

 

Das  sind Tatsachen, welche nicht einfach negiert werden können! Es gibt ein Ausspruch aus alter Zeit, der zu einem  geflügelten Wort, oder einer Metapher

geworden ist, wenn jemand gewarnt werden soll, heisst es: „Hütet Euch am Morgarten!“, in Anlehnung an eine Schlacht der alten Eidgenossen im Jahr 1315, 24 Jahre nach der Gründung der alten Eidgenossenschaft, gegen die Habsburger,

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welche am Morgarten als Übermacht geschlagen wurden. Es gibt sie heute noch die „Eidgenossen“, welche unsere Institutionen und unsere Unabhängigkeit mit Leib und Leben verteidigen würden. Leider sind darunter zu viele Volksvertreter, (Opportunisten und Egoisten) welche nicht Standhaft genug wären, die Schweiz um jeden Preis zu verteidigen!

 

Es wird immer wieder von Leuten und Volksvertretern behauptet die Schweiz schotte sich durch die Bestrebungen unabhängig zu bleiben, ab. Das stimmt natürlich überhaupt nicht! Es gibt neben der Schweiz vielleicht 20, oder wenig mehr Staaten

in dieser Welt, darunter natürlich auch Deutschland als Exportweltmeister, (immerhin von ca 192 Staaten) welche fast mit allen Staaten auf diesem Planet Beziehungen in irgendeiner Weise pflegen! Das zeugt wahrlich nicht von „Abschottung“! Botschaften in grösseren Staaten haben oft Grösse und Erscheinung, die einer Grossmacht würdig wären, was natürlich die Wichtigkeit der Beziehungen zu diesen Staaten dokumentiert! Durch viele internationale, weltweit tätige Institutionen und Firmen, die in der Schweiz angesiedelt sind, haben Schweizer-bürger und andere Erdenbürger viele Kontakte mit der grossen, weiten Welt in sehr vielen, verschiedenen Sprach- und Kulturgebieten. Wir haben sehr viel Erfahrung mit ausländischen Bürgern über den Tourismus und durch die Import-/Export-Wirtsc​haft.

 

Politisch tut die EU gut daran, die Schweiz als unabhängiges Land so zu akzeptieren wie sie ist. In der EU gibt es mindestens 10-20 Mal so viele Bürger wie die Schweiz Einwohner hat (vielleicht 150Mio EU-Bürger, vielleicht noch mehr), die unsere Unabhängigkeit befürworten würden – und zwar EU-Bürger aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichte​n, die wünschten, dass die Schweiz als kleines, ausser-gewöhnliches Land bleibt wie es eben ist!

 

 

Willy Brauen, CH-3175 Flamatt, ein ganz normaler Schweizerbürger, Oktober 2011

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Comments to: Fluchtpunkt Schweiz
  • November 16, 2011

    Guter Artikel Herr Brauen. Eine ausfuehrliche Darstellung der aktuellen Situation. Leider werden diese Fakten von den meisten Politikern nicht wahrgenommen.

    Zum Glueck gibt es aber im Moment 3 verschiedene Initiativen, die sich dieser Problematik annehmen. Ich hoffe, dass alle 3 zur Abstimmung kommen. Dann hat der Buerger die Wahl, wie restriktiv die Problematik angegangen werden soll. Die Politiker haben es jetzt noch in der Hand das Abstimmungsresultat mit entsprechenden Massnahmen zu beeinflussen. Falls sie dies unterlassen, werden sie sich dem Diktat des Volkes beugen muessen. Ich bin jetzt schon gespannt auf das Ergebnis.

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    • Juli 19, 2021

      und deine angeblichen Fakten wurde ALLE widerlegt und zu falschen Behauptungen degradiert…

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schlemihl
      Was ich schrieb sind keine Behauptungen. Zahlen sprechen eine deutliche Sprache! Schauen Sie in den staatlichen Statistiken nach.
      1. Ich habe nichts von Zunahme der Arbeitslosigkeit geschrieben!
      Seien Sie getrost, wahrscheinlich wird es noch eintreten.
      2. Über die Löhne habe ich gar nichts geschrieben, nur soviel, dass schwarz gearbeitet wird und Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt existiert.
      3. Ebensowenig habe ich geschrieben, dass die Ausländer die Sozialversichrerung belasteten, aber nur soviel, dass Eingewanderte leicht an Sozialgelder heran kommen.
      4.+ 5. Die Schweiz ist nur zu 2/3 bewohnbar, genau nach Ba für Statistik Produktivfläche: 30’753km2 ergibt bei 7,288Mio = 236Ew/km2 bei neuster Zahl von 7,750Mio = 252Ew/km2, leicht weniger als Deutschland.
      Tatsächlich hat Deutschland bei ähnlichem Vergleich ca 265Ew/km2
      Der Grund ist allerdings wegen der hohen Dichte im Ruhrpot. Wollen Sie in der Schweiz einen Ruhrpot??
      6. Die “Einwanderung” in den 60ern waren meist Saisoniers, wovon die Meisten das Land wieder verliessen. Ich bin nicht gegen Einwanderung. Aber was zur Zeit passiert ist eindeutig zu viel, was zweifellos – früher oder später – zu Spannungen führen wird. Glauben Sie 22.5% Ausländeranteil sei nicht zu viel im Vergleich zu unseren Nachbarn??

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    • Juli 19, 2021

      Falsch, Herr Brauen!

      1. Die Saisoniers galten eben nicht als Einwanderer!

      In den Statistiken werden nur Leute erfasst, die mind. 1 Jahr im Land bleiben. Das taten die Saisoniers eben nicht. Deshalb galten sie nicht als ständige Wohnbevölkerung. Wenn man sie noch dazu nimmt, war die Einwanderung in den 1960er Jahren noch viel viel höher als heute!

      2. Der hohe Ausländeranteil ist eben, wie ich bereits, erläutert habe, darauf zurückzuführen, dass bei uns während Jahrzehnten kaum eingewandert wurde. Bei uns gibt es Leute dritter Generation, die nicht eingebürgert wurden. In anderen Staaten wäre das nicht vorstellbar!

      3. Sie sehen also ein, dass Ausländer ein Segen für unsere Sozialwerke sind!?!

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    • Juli 19, 2021

      falsch Schlemihl…die Einwanderungsrate und deren Höhe des Ausländeranteils hat nichts mit einer angeblichen nicht Einwanderung zu tun. was das eine mit dem anderen zu tun hat, erschliesst sich wohl bestenfalls für sie…und Einwanderer als Segen für die Sozialwerke zu betrachten, ist wohl nur auf einen Schreibfehler zurückzuführen und nicht ihr heiliger ernst… selbst in der Hochkunjunktur haben Einwanderer FAST soviel aus den Kassen genommen wie sie einbezahlt haben, verschweige bei Rezzesion..bitte Schlemihl es ist hier nicht verboten bei der Wahrheit zu bleiben

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    • Juli 19, 2021

      Herr Brauen: “Was ich schrieb sind keine Behauptungen. Zahlen sprechen eine deutliche Sprache! Schauen Sie in den staatlichen Statistiken nach.
      1. Ich habe nichts von Zunahme der Arbeitslosigkeit geschrieben!
      Seien Sie getrost, wahrscheinlich wird es noch eintreten.
      2. Über die Löhne habe ich gar nichts geschrieben, nur soviel, dass schwarz gearbeitet wird und Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt existiert.
      3. Ebensowenig habe ich geschrieben, dass die Ausländer die Sozialversichrerung belasteten, aber nur soviel, dass Eingewanderte leicht an Sozialgelder heran kommen.
      4.+ 5. Die Schweiz ist nur zu 2/3 bewohnbar, genau nach Ba für Statistik Produktivfläche: 30’753km2 ergibt bei 7,288Mio = 236Ew/km2 bei neuster Zahl von 7,750Mio = 252Ew/km2, leicht weniger als Deutschland.
      Tatsächlich hat Deutschland bei ähnlichem Vergleich ca 265Ew/km2
      Der Grund ist allerdings wegen der hohen Dichte im Ruhrpot. Wollen Sie in der Schweiz einen Ruhrpot??
      6. Die “Einwanderung” in den 60ern waren meist Saisoniers, wovon die Meisten das Land wieder verliessen. Ich bin nicht gegen Einwanderung. Aber was zur Zeit passiert ist eindeutig zu viel, was zweifellos – früher oder später – zu Spannungen führen wird. Glauben Sie 22.5% Ausländeranteil sei nicht zu viel im Vergleich zu unseren Nachbarn??”

      Glänz​end geschrieben und gekontert..sie sehen wie Schlemihl nur lückenhaft und spärlich auf ihre vielen guten und richtigen Punkte eingehen konnte..sehr gut Herr Brauen.

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  • November 17, 2011

    Werter Herr Brauen

    Ich habe Ihren Artikel aufmerksam gelesen, musste aber schon im ersten Absatz feststellen, dass viele ihrer Behauptungen falsch sind und einfach widerlegt werden können:

    1. Die Personenfreizügigkeit​ hat die Arbeitslosigkeit in keinster Weise erhöht. Wir haben heute die wesentlich niedrige Arebitslosenquote als in den 90er Jahren und das trotz globaler Finanzkrise! Die Zahlen zeigen klar, dass das Gegenteil der Fall ist!

    2. Die Reallöhne sind in der Schweiz in den letzten Jahren massiv angestiegen. Wesentlich stärker als in den 90er Jahren!

    Die Fakten zu diesen beiden Punkten finden Sie hier:

    http://schle​mihlsblog.wordpress.c​om/2011/10/19/das-mar​chen-von-der-schadlic​hen-masseneinwanderun​g-teil-2/

    http://w​ww.vimentis.ch/dialog​/readarticle/das-maer​chen-von-der-schaedli​chen-masseneinwanderu​ng-teil-2/

    3. Einwanderer belasten die Sozialversicherungen nicht! Im Gegenteil, die Zahlen belegen ganz klar, dass Ausländer mehr einzahlen als sie beziehen. Einwanderer sind ein Segen für die Sozialversicherungen!​!!

    Sehen Sie hierzu auch:

    http://schle​mihlsblog.wordpress.c​om/2011/10/23/das-mar​chen-von-der-schadlic​hen-masseneinwanderun​g-teil-4/

    http://w​ww.vimentis.ch/dialog​/readarticle/das-maer​chen-von-der-schaedli​chen-masseneinwanderu​ng-teil-4/

    4. Sie vergleichen Äpfel mit Bananen! Sie vergleichen die die Bevölkerungsdichte von Italien und Deutschland mit der Bevölkerungsdichte der bewohnbaren Fläche der Schweiz! Auch in D und vor allem in I gibt es viel unbewohnbare Fläche!

    Fakt ist, D und I sind klar dichter besiedelt als die Schweiz!

    5. Sie verwenden für Italien eine falsche Zahl!

    6. Die Einwanderungsrate war früher teilweise wesentlich höher als heute! Z.b. in den 1960er Jahren!

    Sehen Sie für die Punkte 4-6:

    http://schlem​ihlsblog.wordpress.co​m/2011/10/17/das-marc​hen-von-der-schadlich​en-masseneinwanderung​-teil-1/

    http://ww​w.vimentis.ch/dialog/​readarticle/das-maerc​hen-von-der-schaedlic​hen-masseneinwanderun​g-teil-1/

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    • Juli 19, 2021

      Ergänzung:

      Dass der Ausländeranteil der Schweiz höher ist als in den Nachbarstaaten ist, liegt daran, dass in der Schweiz während Jahrzehnten kaum eingebürgert wurde!

      Ein Grossteil der Ausländer in der CH leben in zweiter oder gar dritter Generation hier!

      Andere Länder kennen automatische Einbürgerungen. Wer in den USA geboren wird, hat das Recht darauf US-Bürger zu werden. In der Schweiz hat der dieses Recht nicht! In vielen europäischen Staaten hat jemand, der eine bestimmte Zeit im betreffenden Land lebt, das Recht auf die Staatsbürgerschaft!

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  • November 18, 2011

    sehr geehrter Herr Brauen

    zu diesem ihrem Teil: Natürlich brauchen wir auch Fach- und Arbeitskräfte aus dem Ausland, doch die könnten nach Bedarf problemlos rekrutiert werden.

    Nebst der Beschränkung der Zuwanderung müssten endlich auch die Schein-asylanten (Zuwanderer unter dem Vorwand „ Ich bitte um Asyl“! * Und schon geht, vielfach ein mehrjähriges Verfahren los, bis die negative Entscheidung bekannt wird) bereits an der Grenze erfassen und zurückweisen! Schengen-Dublin funktioniert offenbar nicht wie es müsste! Italien schickt viele Flüchtlinge einfach nach Chiasso. Wenn die Asylsuchenden mal bei uns sind, werden sie mit Allem versorgt, wofür die Schweizer hart arbeiten müssen! Man müsste diese Leute viel schneller und klarer von den echten Flüchtlingen trennen und die Verfahren tüchtig beschleunigen, damit wir die echten Flüchtlinge (die gibt es tatsächlich auch), aufnehmen können.

    *verursach​t Kosten von zig-Tausend bis mehrere Hunderttausend Franken – pro Asylbewerber!!

    Sol​ange sich Politiker durch die EU fast „erpressen“ lassen, bzw. zuviel Angst oder falschverstandener Respekt pflegen, werden sie nichts unternehmen. Notwendige, eindringliche Verhandlungen können auch mit diplomatischem Anstand und Nachdruck auf gleicher Augenhöhe geführt und durchgesetzt werden!

    Nach vergangenen Kriegen und bei Naturkatastrophen halfen die Schweizer-Bürger immer grosszügig, dies belegen Zahlen bei den Hilfswerken! Das IKRK wird auch von der Schweiz grosszügig unterstützt. Hilfsappelle an unsere Bürger haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie hilfsbereit die Schweizerbürger sind. In

    Seite 4

    früheren Jahren hat man oft den Schauspieler und Fernsehmoderator Hansjoachim Kulenkampff, weil in der Schweiz sehr beliebt und populär, verpflichten können, ausserordentliche Sammlungen durch zu führen. Jedesmal mit grossen Erfolgen!

    Aber die ungebremste Zuwanderung müsste längst gestoppt- und die Personen-Freizügigkei​t mit der EU gedrosselt, bzw. neu verhandelt werden. Die Schweiz scheint als „Fluchtpunkt“ für Mensch und Geld äusserst attraktiv. Die Angst, die EU könnte die bilateralen Verträge kündigen, wenn wir Beschränkungsmassnahm​en ergreifen würden, stimmt natürlich nicht! Es scheint, dass viele Politiker (selbst EU-Exponenten) keine Ahnung haben, wie wichtig die Schweiz für die EU, und besonders wichtig für Deutschland ist, und wissen nicht, dass die Schweiz aus dem EU-Raum, z.B. 2008 Güter im Wert von 24Milliarden mehr, und 2009 20Milliarden mehr importiert, als exportiert hat!

    Genau: (Quelle: Bundesamt für Statistik)

    2008: Exporte in die EU: Fr. 131‘614Mio Importe aus der EU: 155‘639Mio

    2009: Exporte in die EU: Fr. 111‘925Mio Importe aus der EU: 131‘735Mio

    Der Import-Überschuss (Passivsaldo) besteht seit mindestens 2 Jahrzehnten. Bereits 1988 exportierte die Schweiz Waren in die EG im Umfang von Fr. 41.5Mrd und importierte aus der EG Waren im Betrag von Fr. 58.7Mrd, also mehr Importe als Exporte und waren bereits damals nach den USA der zweitwichtigste Handelspartner der EG (heutige EU) Für die EU ist die Schweiz ein „Goldkäfer“, den sie sicher nicht so schnell schlachtet! Aber es wird eben versucht die Schwächen und Unkenntnisse der schweizerischen Politiker auszunutzen. (**s. Ergänzungen s. weiter unten)

    Darum sollten Drohungen von der EU-Kommission gegen die Schweiz unterlassen werden! Die Schweizer Bevölkerung könnte nachtragend werden, wenn sie erst wissen was „läuft“.

    Viele EU-Bürger verdienen bei uns gutes Geld, auch zu Gunsten der EU. Die EU konnte so ihre Arbeitslosenzahl um mindestens 5-700‘000 reduzieren, durch EU-

    Bürger, welche in der Schweiz Arbeit gefunden haben, bzw. Leute, welche in ihrem Land Arbeitsplätze freigegeben haben. Wahrscheinlich sind es zurzeit noch viel mehr. Die Meinung, die Schweiz müsse jedes Gesetz der EU einfach

    übernehmen​ (ausgenommen die largeren Umwelt- und Tierschutz-Gesetze), ist ebenso eine falsche Denkhaltung einiger Schweizerbürger, Politiker und EU-Exponenten. Wir sollten nur übernehmen, was uns durch den Export von Gütern „zwingt“, um in die EU-Länder EU-gesetzeskonforme Produkte exportieren zu können. Zudem können wir, völlig frei, gute Regelungen der EU zu unseren Gunsten übernehmen. Aber eben „völlig frei und unabhängig“, wie das die meisten Ausser-EU-Länder auch tun! Die Vereinigten Staaten von Amerika, oder asiatische Staaten z.B., müssen EU-Recht auch nicht zwingend übernehmen! Sie respektieren Regelungen, um exportieren zu können – genau wie wir! Wir sind ein zentraleuropäisches „Ausser-EU-Land!

    S​eite 5

    Unsere Neutralität, Unabhängigkeit, Selbständigkeit hat dieser Welt in der Vergangenheit sehr gut getan, und sollte das noch viele Jahrzehnte tun. Es wird immer wieder Konflikte in der Welt geben, vielleicht in nicht so ferner Zeit sogar auch in Europa? Unsere Hilfe und diplomatische Arbeit ist allerdings nur in der

    heutigen, völlig unabhängigen Form möglich und glaubwürdig. Wir müssen uns von einflussreichen Ausländern sagen lassen z.B. von Nicolas Sarkozy, französischer Staatspräsident, wie wichtig der Schweizerische Finanzplatz sei und die Schweiz in internationalen Wirtschaftsgremien besser vertreten sein sollte, oder Sir Peter Ustinov selig, sagte einst: Wissen die Schweizer eigentlich was für ein schönes Land sie haben? und, dass sie unbedingt unabhängig bleiben sollten?! Es gäbe noch viele namhafte Persönlichkeiten, europaweit, weltweit, die ähnliche Meinungen vertreten. Wir sind im Herzen Europas, das unabhängig schlägt und auch gut weiter unabhängig schlagen sollte, wenn die EU den Schuldenhang hinunter schlittert!

    Die Schweiz mit den zurzeit bestehenden Möglichkeiten, ist für Ausländer, Immigranten, Asylanten und leider auch für Kriminelle und zwielichtige Erdenbürger, Firmen und Fluchtkapital, ein Paradies! Wir haben die besten sozialen Einrichtungen und Regelungen, fast die tiefsten Steuern, eine der besten Infrastrukturen der Welt, zudem ein ferienhaft schönes, sauberes Land und – oft zu verschwiegene Banken, was ich zwar auch wegen der Steuerflucht nicht so Toll finde! Für den Zugang zu unseren Sozialwerken haben wir „365 Tage der offenen Tür“, grosszügige Regelungen, besonders für Ausländer. Wir haben sehr nachsichtige Gerichte – vor allem Ausländern gegenüber, auch wegen Sprachproblemen – während Schweizer jeweils die volle Härte der Gesetze und der Gerichte zu spüren bekommen, insofern sie nicht in besonders einflussreichen Positionen sind und den Goodwill von Richtern und Behörden nicht verspielt haben – und in der richtigen Partei sind. (Ein Ausspruch in der Schweiz: „Vor dem Richter sind alle gleich, aber die Einen sind etwas gleicher!)

    sehr gut und richtig!

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  • November 18, 2011

    Weiter muss ich als Ökonom Sie darauf hinweisen, dass Sie schwerwiegende Überlegungsfehler betreffend wirtschaftliche Abhängigkeit machen:

    1. Nur weil die Schweiz einen negativen Handelssaldo (Importüberschuss) hat, heisst das nicht, dass sie weniger stark von der EU abhängig ist. Man ist von Importen (Maschinen, Rohstoffen, Halbfabrikate) genau so abhängig wie von Exporten. Leider ein häufiger Überlegungsfehler.


    2. Sie vernachlässigen, dass die Exporte in die Schweiz nur 8% der gesamten EU-Exporte ausmachen. Die Importe aus der Schweiz gar nur 6%! Die Schweiz ist für die EU und auch für die meisten EU-Staaten nur ein Kleinst-Handelspartne​r!!!

    Im Gegensatz dazu ist die Schweiz von der EU massiv abhängig: 60% der Exporte, 80% der Importe! Wenn der Handel zwischen der EU und der Schweiz einbrechen würde, hätte das leichte negative Folgen für die EU (die EU-Staaten würden dann einfach mehr unter einander Handel betreieben), für die Schweiz hingegen wären die Auswirkungen katastrophal!!!

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich sind wir als Kleinstaat, zur Hauptsache auf die Nachbarn angewiesen. Aber ich denke, dass auch die EU, bzw die Nachbarstaaten auf uns angewiesen sind, insofern sie der zahlreichen Bevölkerung, die von der Schweiz profitieren, den Nutzen gönnen. Sie müssen als Oekonom die “ganzen” Leistungen in die Überlegungen einbeziehen. Ich denke, dass sie auch abschätzen können, dass die meisten Produkte und Rohstoffe auch ausserhalb der EU beschafft werden könnten. Natürlich wünscht das niemand! Es ist unzulässig auf Grund kleinerer Prozentzahlen die Wichtigkeit der Schweiz für die EU zu geringschätzen. Es sind neben den von Ihnen genannten Prozentzahlen, auch ca 1,5 Mio EU-Bürger, die in der Schweiz ihren Unterhalt verdienen,(ca 15Mia jährlich) sei es als Eingewanderte oder als Grenzgänger. Lesen Sie dazu die Äusserungen von EU- Komissionspräsidenten​ Manuel Barroso, anlässlich eines Besuches in der Schweiz. Zudem haben wir wichtige “Natürlichkeiten” über die wir die Verantwortung tragen: die Alpenübergänge, das Wasser, Strom aus unseren Speicherkraftwerden. Ich bin der Meinung, dass unsere Politiker unser Vorteile, die wir bieten können, in den Verhandlungen mit der EU, auch zu Gunsten des Volkes ausschöpfen sollte.

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    • Juli 19, 2021

      Es gab auch Handel vor den bindenden EU-Verträgen und es ging auch ohne Personenfreizügigkeit​……
      Man braucht also kein Ökonom zu sein, um die Grundprinzipien des Handels zu verstehen: nämlich Angebot, Nachfrage, Preis und Qualität – so war es immer und es hat gut funktioniert….

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  • November 20, 2011

    Grosses Kompliment Herr Brauen für ihren sehr guten und wahren Artikel..insbesondere​ diese Stelle: Es wird immer wieder von Leuten und Volksvertretern behauptet die Schweiz schotte sich durch die Bestrebungen unabhängig zu bleiben, ab. Das stimmt natürlich überhaupt nicht! Es gibt neben der Schweiz vielleicht 20, oder wenig mehr Staaten

    in dieser Welt, darunter natürlich auch Deutschland als Exportweltmeister, (immerhin von ca 192 Staaten) welche fast mit allen Staaten auf diesem Planet Beziehungen in irgendeiner Weise pflegen! Das zeugt wahrlich nicht von „Abschottung“! Botschaften in grösseren Staaten haben oft Grösse und Erscheinung, die einer Grossmacht würdig wären, was natürlich die Wichtigkeit der Beziehungen zu diesen Staaten dokumentiert! Durch viele internationale, weltweit tätige Institutionen und Firmen, die in der Schweiz angesiedelt sind, haben Schweizer-bürger und andere Erdenbürger viele Kontakte mit der grossen, weiten Welt in sehr vielen, verschiedenen Sprach- und Kulturgebieten. Wir haben sehr viel Erfahrung mit ausländischen Bürgern über den Tourismus und durch die Import-/Export-Wirtsc​haft.

    Politisch tut die EU gut daran, die Schweiz als unabhängiges Land so zu akzeptieren wie sie ist. In der EU gibt es mindestens 10-20 Mal so viele Bürger wie die Schweiz Einwohner hat (vielleicht 150Mio EU-Bürger, vielleicht noch mehr), die unsere Unabhängigkeit befürworten würden – und zwar EU-Bürger aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichte​n, die wünschten, dass die Schweiz als kleines, ausser-gewöhnliches Land bleibt wie es eben “

    entspricht absolut der Wahrheit und sie bringen es auf den Punkt…die Schweiz ist nach den USA der 2.wichtigste Exporteur aus Sicht der EU und somit sollen endlich auch eingesehen werden wie die Schweiz gute Verhandlungsargumente​ hat. Und auch die Einwanderungs- und Einbürgerungszahlen sind erschreckend…Neben 23% Ausländer, haben wir noch jeweils 50’000 Einbürgerungen..wohin​ mit den Menschen…und jetzt will der Bundesrat am Volk vorbei die CH an die EU anbinden, wie es die SVP vorhersagte…die Informationssperre ist da der Höhepunkt des Skandals

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