1. Verkehr

Fluglärmstreit: Moritz Leuenberger hatte recht!

Zähneknirschend stim­men die meis­ten po­li­ti­schen Par­teien dem neuen Fluglärm-Staatsvertra​g mit Deutsch­land zu.  Der heu­tige Ver­trag ist für die Schweiz we­sent­lich schlech­ter als der­je­ni­ge, der vor rund 10 Jah­ren von Mo­ritz Leu­en­ber­ger aus­ge­han­delt und vom Par­la­ment ab­ge­lehnt wur­de. Als EU- re­spek­tive EWR-­Mit­glied wäre die Schweiz gar nicht erst auf einen Staats­ver­trag angewiesen.

Peter Schlemihls Politblog

 

Rückbli​ck
Der grösste schweizer Flughafen Zürich-Kloten, der 1948 in Betrieb genommen wurde, liegt nur 15 Kilometer von deutschem Staatsgebiet entfernt. Der zunehmende Flugverkehrs und die Inbetriebnahmen neuen Landebahn 14 (ab 1976) führten zu deutlich mehr Fluglärm auf deutschem Gebiet. Eine Gerichtsprozess endete 1984 schliesslich in einer äusserst vage formulierten Verwaltungsvereinbaru​ng zwischen dem deutschen Bundesministeriums für Verkehr und dem schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL.

Flughafen Zürich-Kloten mit der Landepiste 14, bei der der Landeanflug mehrheitlich über süddeutschem Gebiet verläuft.

Flughafen Zürich-Kloten mit der Landepiste 14, bei der der Landeanflug mehrheitlich über süddeutschem Gebiet verläuft.

 

Der Flughafen Zürich wurde weiter ausgebaut, die Flugbewegungen nahmen weiter zu und die Schweiz legte die Verwaltungsvereinbaru​ng von 1984 sehr einseitig aus. Den Fluglärm hatten vor allem die Gemeinden im süddeutschen Raum zu tragen. Die Proteste der süddeutschen Bevölkerung und auch ein Ulitimatum der deutschen Regierung wurde von Seiten des Flughafens Zürich, des Kantons Zürich und der Schweiz ignoriert worauf Deutschland die Vereinbarung von 1984 kündigte.

 

Leuenbe​rgers Staatsvertrag
In der Folge nahmen der damalige schweizer Verkehrsminister Moritz Leuenberger und sein deutscher Amtskollege Kurt Bodewig Verhandlungen über einen Staatsvertrag auf. Dieser damals ausgehandelte Staatsvertrag war inhaltlich für die Schweiz wesentlich besser als der heutige, wurde aber von einer rechtsbürgerlichen Mehrheit im schweizer Parlament abgelehnt. Diese Parlamentsmehrheit hatte die Lage damals völlig falsch eingeschätzt und naiverweise geglaubt, man könne durch Nachverhandlungen eine bessere Lösung erreichen. Als Folge der Ablehnung des schweizer Parlaments setzte Deutschland einseitige Massnahmen in Kraft.

Hatte einen guten Staatsvertrag ausgehandelt und schon damals vor den Folgen einer Ablehnung gewarnt: Der damalige Verkehrsminister Moritz Leuenberger

Hatte einen guten Staatsvertrag ausgehandelt und schon damals vor den Folgen einer Ablehnung gewarnt: Der damalige Verkehrsminister Moritz Leuenberger

 

Als​ EU- oder EWR-Mitglied wäre die Schweiz nicht auf einen Staatsvertrag angewiesen
Eine Klage der Schweiz, die deutschen Massnahmen verletzten das Luftverkehrsabkommens​ zwischen der Schweiz und der EU im Rahmen der Bilateralen Verträge wurden vom Gerichtshof der Europäischen Union abgewiesen. Aufgrund der Urteilsbegründung wird klar, dass die Schweiz als Nicht-Mitglied von EU und EWR auf einen Staatsvertrag angewiesen ist oder ansonsten die einseitigen Massnahmen zu akzeptieren hat.

 

Folgen der Selbstüberschätzung und des Isolationskurs
Dass man heute faktisch gezwungen ist einen schlechten Staatsvertrag zu unterschreiben, hat sich die Schweiz selbst zuzuschreiben. Erstens wurden während Jahren die Proteste aus dem süddeutschen Raum ignoriert. Zweitens hatte eine rechtsbürgerliche Mehrheit aus Selbstüberschätzung einen guten Staatsvertrag ablehnt. Der damalige Bundesrat Leuenberger warnte bereits damals vor den Folgen dieserAblehnung. Und drittens ist die Tatsache, dass die Schweiz überhaupt auf einen solchen Staatsvertrag angewiesen ist, eine Folge des Abseitsstehens der Schweiz. Als EU- oder EWR-Mitglied wären wir nicht auf einen Staatsvertrag angewiesen.

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Comments to: Fluglärmstreit: Moritz Leuenberger hatte recht!
  • März 25, 2013

    Wer es noch nicht gemerkt hat: Auch Deutschland koordiniert
    mit Brüssel; man will die Schweiz mürbe machen, bis sie sich
    als Co-Nettozahlerin der EU vollumfänglich anschliesst. Nun
    meint aber Herr Schlemihl, diese feindselige Taktik würde von
    uns nicht durchschaut, und er benutzt die uns widerfahrenden
    Schwierigkeiten praktisch als Vorwand dazu, dass wir uns
    unserem Peiniger noch nicht unterworfen haben. Die
    Schwierigkeiten werden sich indessen früher oder später
    auflösen, nämlich wenn sich die EU einer mit ziemlicher
    Sicherhei​t eintretenden grundsächlichen Veränderung unterzogen
    hat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann

      Aber klar doch, die EU hat nichts besseres zu tun als Verschwörungen gegen die Schweiz anzuzetteln. Auch hier eine völlige Überschätzung der Schweiz! Für die grösste und erfolgreichste Wirtschaftsmacht der Welt ist die Schweiz ein kleiner unbedeutender Fisch!

      Seit Jahrzehnten warten Schweizer Isolationisten auf das Zusammenbrechen der EU oder auf “grundsätzliche Veränderungen”. Diese Hoffnung auf ein Zusammenbrechen ist realitätsfremd und die Hoffnung, dass nach der “grundsächlichen Veränderung” sich die Lage betreffend Fluglärm ändert, ist einfach nur naiv!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,

      “Verschw​örungen gegen die Schweiz”, das ist nun ein Ausdruck
      von Ihnen. Die EU-Federführung hat noch genug Seelenstärke,
      um die Schweiz – gewiss nur nebenbei – auf eine ungehörige
      Weise zu traktieren, mit dem vermeintlichen Ziel, wir würden schliesslich einfachheitshalber beitreten, denn die Schweiz,
      ein störender Fleck auf der EU-Reichskarte, wäre ziemlich willkommen (das wurde von ihrer Generalität mehrmals
      geäussert). Dann ist sie weder die grösste noch erfolgreichste Wirtschaftsmacht der Welt; diese Funktion haben zur Zeit noch immer die USA. Aus den heutigen Tönen der Medien müssten
      Sie eigentlich merken, dass sich die Empfänglichkeit der Bevölkerung der valablen Mitgliedstaaten für dieses zweifelhafte Gebilde stark verschlechtert, womit sich
      allmählich der EU-Niedergang einläutet. Wenn Sie besonnene
      und sich in überwältigender Mehrheit befindliche Schweizer
      heute als “Isolationisten” denunzieren, so werden Sie sich
      diese verächtliche Bezeichnung in absehbarer Zeit nicht mehr leisten können, und Sie sowie Ihr geistiger Zwillingsbruder, Herr Schlehmil, werden sich aus Scham für Ihre vormaligen Lobhudeleien von Ihren ferneren Verlautbarungen abmelden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann

      Sie leider nicht mehr ganz auf dem Laufenden: 2012 hatte die EU gemäss IWF ein BIP von über 17 Bio US$ (das ist ein Viertel der Weltwirtschaft!!!), die USA eines von rund 15,5 Bio. Die EU hat also die USA längst überflügelt!

      Dass die Schweiz in der EU willkommen wäre, ist unbesttritten. Allerdings ist die Schweiz für die grösste Wirtschaftsmacht EU auch relativ unbedeutend. Währenddem die Schweiz nun mal von der grössten Wirtschaftsmacht EU abhängig ist!

      Und natürlich nehmen die EU-Staaten ihre Interessen war, wie die Schweiz auch. Das als “ungehöriges Traktieren” zu bezeichnen ist doch etwas gar mimosenhaft…

      Das​ Problem der Schweiz ist, dass sie international isoliert ist, aber das hat sie sich selbst zuzuschreiben. Dafür können Sie nicht der EU die Schuld gegen!

      Tatsache ist, dass gerade erst das niederländische Volk den EU-freundlichen Parteien bei den letzten Wahlen ihre klare Unterstützung zugesprochen hat!

      http://schlem​ihlsblog.wordpress.co​m/2012/09/13/niederla​nde-pro-eu-parteien-s​iegen-klar/

      Und in den meisten anderen EU-Staaten sieht es genau so aus!

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    • Juli 19, 2021

      Ach ja, seit Jahren prophezeihen mir Isolationisten das Ende von EURO und EU.

      Eine SVP-Nationalrätin hat bereits 2011 grossmaulig verkündet den EURO gebe es bis Ende Jahr nicht mehr!

      Auch zu Zeiten des EWG und der EG hiess es immer wieder von Seiten der Schweizer Isolationisten diese Organisationen seien am Ende.

      Das Gegenteil ist eingetroffen, die EU wurde immer erfolgreicher und grösser. Die EFTA hingegen ist heute faktisch inexistent.

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    • Juli 19, 2021

      Nochmals, Herr Selk

      Informieren Sie sich richtig!

      Nicht die EU hatte veranlasst, dass man auf Zypern während kurzer Zeit kein Geld mehr abheben konnte, sondern Zypern!

      Zypern ist für den Schlamassel verantwortlich. Ohne die EU wäre Zypern längst pleite. Das sind die Fakten!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,
      nach meinen Informationen ist die EU der primitive spiritus rector des Vorschlags, dass die Sparer in Zypern zu
      beschneiden seien. Auch kristallisiert sich heraus, dass
      Zypern ohne die EU nicht pleite gegangen wäre; es ist die
      EU, welche mit dem Euro so schlamping vorgeht, dass
      schwächere Staaten erst recht zugrunde gehen. Im weiteren
      können Sie das BIP zwischen USA und EU nicht als Kriterium für “grösste und erfolgreichste Wirtschaftsmacht” heranziehen, denn das BIP ist bloss abhängig von der Bevölkerungszahl. In
      der Praxis sind die USA die Herren der Welt; deren Einfluss
      ist auf jeden Fall viel bedeutender. Im Normalfall hätte der Euro schon längst zusammenkrachen müssen, doch die Regierungen der führenden Mitgliedländer unterstützen die Aufrechterhaltung dieser wunderlichen Währung auf Teufel komm raus, sich keinen Deut um den Dissens der Bevölkerung in dieser Sache scherend.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann

      Tut mir leid, aber gewisse Ihrer Aussagen sind ganz einfach falsch resp. volkswirtschaftlicher​ Unsinn!

      Ich zitiere Sie:

      “denn das BIP ist bloss abhängig von der Bevölkerungszahl.” Wenn das so wäre müsste Nigeria ja das höhere BIP haben als Deutschland. Ihre Aussage ist natürlich Unsinn!

      Ausserde​m: Bei der Frage wie gross und mächtig eine Wirtschaftsmacht ist, spielt aber die Bevölkerungszahl eben sehr wohl eine Rolle: Siehe Bsp. China!

      Ihre Aussage ist also gleich doppelt falsch!

      Fakt ist: Die EU ist die grösste Wirtschaftsmacht weltweit. Sie hat die USA in den letzten 10 Jahren überflügelt weil sie wirtschaftlich ganz einfach erfolgreicher war als die USA!

      Selbstverstän​dlich sind die USA poltisch und militärisch weiterhin die Nr. 1. Aber darum geht es hier nicht!

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    • Juli 19, 2021

      Weiter ist es natürlich unsinnig (und zeugt von fehlender Eigenverantwortung), wenn man die Schuld an der eigenen Misswirtschaft einfach der EU in die Schuhe schiebt!

      Hätte Zypern ihren Staatshaushalt im Griff wie die meisten EU-Staaten, hätten sie heute auch keine Probleme!

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  • März 25, 2013

    Herr Schlemihl, Sie bringen es auf den Punkt:

    1. Ignoranz: Man hatte während Jahrzehnten die Folgen des Fluglärmes für Süddeutschland einfach ignoriert. Bis die Deutschen irgendwann mal die Nase voll hatten. Verständlicherweise!

    2. Selbstüberschätzung: Man hatte das gute von Alt-BR Leuenberger ausgehandelte Abkommen aus Selbsüberschätzung abgelehnt. Es war äusserst naiv zu glauben, man könne etwas Besseres aushandeln!

    3. Die Isolation der Schweiz: Offensichtlich haben viele Schweizer immer noch nicht gemerkt, dass viele Probleme in einer globalisierten Welt nur im internationalen oder bilateralen Kontext zu lösen sind.

    Es ist völlig klar, dass wir dieses Problem als EU-Mitglied (und auch als EWR-Mitglied) nicht hätten!

    DIE LEUTE, DIE JETZT UNTER FLUGLÄRM LEIDEN SOLLEN SICH BEI DEN EWR-NEIN-SAGERN BEDANKEN!!!

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  • März 26, 2013

    Es zeigt sich eben immer mehr, was für immense Kosten und Schäden der isolationistische Alleingang der Schweiz für unsere Volkswirtschaft verursacht.

    Dies ist nur ein Beispiel.

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    • Juli 19, 2021

      Die Schäden, von denen sie hier sprechen, Herr Lohmann, möchte ich lieber nicht mit der Subventionspolitik der EU vergleichen, die bis hin zur ital. Mafiaszene reicht.

      Noch zu Ihrem Kommentar an Herr Gassmann: Die EU kann nur solange ihre Staaten finanziell stützen, wie sie Geld in der ihrer Kasse haben, und solange ihre Mitgliederländer bereit sind, diese enorme Last zu tragen. Ich bin mir bewusst, dass dannzumal die Schweiz ebenfalls leiden wird. Aber es wird weniger schlimm, als wenn wir dabei wären. Und wir werden uns keine Vorwürfe machen müssen. Ihresgleichen jedoch Herr Lohmann, werden dann nicht müde werden, fragwürdige Charts und Listen, ausgeschmückt mit dozierendem sozialökonomischem Text zu verteilen.

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    • Juli 19, 2021

      Also in Sachen Subventionen übertrifft die Schweizer Landwirtschaftspoliti​k alles, was es in der EU gibt!!!

      Sie sollten lernen, ganzheitlich zu denken Herr Hofer: Deutschland hat volkswirtschaftlich um ein Vielfaches mehr vom EURO profitiert als sie jetzt für die Rettung der Krisenstaaten zahlen!!!

      Ausserde​m, sind das hausgemachte Probleme bei einigen wenigen EU-Staaten und nicht Probleme, die durch die EU verursacht wurden!!!

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    • Juli 19, 2021

      Aus der Schweiz sind meines Wissens bisher keine Subventionsgelder an die Mafia-Vereinigungen geflossen. Aus der EU hingegen ist Solches bekannt und eriesen.

      Herr Lohmann, ich bin immer bereit, etwas hinzu zu lernen. Von Ihnen und Ihrem Freund Wrobel oder Schlehmil oder wie er sich nennt gibts, ausser wie man Ausrufzeichen setzt, leider nichts zu lernen. Somit können Sie sich arrogante Afforderungen in dieser Sache ersparen. Aus diesem Grund breche ich weitere Diskussionen mit Ihnen in diesem Blog ab.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hofer

      1. Die Käseunion und vergleichbare Organisationen haben auch gewisse mafiose Strukturen… Viele Bauernfunktionäre wurden durch Staatsgelder zu Millionären…

      2. Ich sprach von der Höhe der Subventionen gemessen am BIP. Und da übertrifft die Schweizer Landwirtschaftspoliti​k alles was es in der EU gibt!

      3. Das Problem ist nicht die EU sondern Berlusconi-Italien!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Ich weiss, Sie wollen es nicht kapieren, aber es gilt zu unterscheiden zwischen Problemen, die von der EU verursacht wurden und solchen, die von einzelnen Mitgliedstaaten verursacht wurden!

      Schon mal was von vertikaler Gewaltenteilung gehört?

      Zypern hat sich das Problem selbst eingebrockt und bittet die EU um Hilfe. Dass die EU für ihre Hilfe gewisse Bedingungen stellt, ist ja logisch!

      Die zypriotische Politik hat versagt, nicht die EU! Die EU wird das ganze aber wieder in Ordnung bringen. Wie auch in anderen Staaten!

      Sie machen

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    • Juli 19, 2021

      Das sind Fakten, Herr Selk!

      Und Sie liegen falsch! Mit Meinungen hat das nichts zu tun!

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  • März 27, 2013

    Es hatten nicht die Deutschen die Nase voll vom Fluglärmstreit, sondern es wurde zu einem Problem hochstilisiert, was eigentlich keines mehr ist.
    Ob dieser Fluglärm über Süddeutschland je mal ein Problem war, wage ich zu bezweifeln, weil: Als dieser Lärmstreit eskalierte, habe ich mich in Hohentengen am Hochrhein persönlich schachkundig gemacht, wie schlimm diese Immissionen dort sind. Ich war erstaunt, wie wenig Lärm zu hören ist, weil die Anflugschneise viel weiter westlicher veräuft.
    Man darf also schreiben, ein paar „Umwelt PolitikerInnen“ haben die Gunst der Stunde ausgenutzt, um zusammen mit ein paar BürgerInnen so auf Stimmenfang zu gegen.
    Wenn ein Problem, mittels Messungen bewiesen, gar nicht existiert, braucht es dafür auch keinen Staatsvertrag. Das nun von den gleichen „PolitikerInnen“ von Lärmgrenzen auf Anzahl Flugbewegungen umgelenkt wird, zeigt, dass eigentlich kein Problem vorhanden ist.
    Man will ein totes Pferd weiter reiten, in dem man die Definition hinterfragt, wann denn nun ein totes Pferd wirklich tot ist.
    Da Deutschland politisch erhebliche Probleme hat, nutzt man also weiterhin ein Thema um auf Stimmenfang zu gehen.
    Mir persönlich ist das egal, sollen weiterhin jeden morgen ab 06:00H Flugzeuge meinen Wohnort in 400M höhe überfliegen, in dieser Südschneise. Wenn ich mit meiner Toleranz dem Flughafen gegenüber damit verhindern kann, dass wir in die EU gehen, ist es mir das wert als Opfer.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Wenn das alles kein Problem ist, dann können ja alle Flugzeuge von Süden her landen… umso besser.

      Ich frage mich, weshalb dann die Zürcher SVP ein derartige Theater veranstaltet, wegen dem Staatsvertrag und den paar Fliegern, die jetzt mehr über Schweizer Gebiet landen, wenn die ja niemanden stören… lach

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dieter Lohmann,
      Das ist politisch, früher war es eine Flugverbotszone, und eine SVP versucht(e) halt nach dem scheitern der anderen Parteien, noch etwas herauszuholen.
      Die SVP möchte auch verhindern, dass wie SP und Grüne (Linke bis Mitte) planen, den Flughafen noch mehr zu schädigen.
      Schaut man was diese Mitte Links mit einer Swissair, einer Swiss so angestellt hat…Kranich dankt es, alles so günstig wie im Ausverkauf bekommen zu haben.

      Nun loben wir weiter diese Politik, des…

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    • Juli 19, 2021

      Ach so, lach…

      1. Es ist in erster Linie der SVP, die dem Flughafen schadet. Denn mit ihrem Kampf gegen den Staatsvertrag sorgt sie für Rechtsunsicherheit!

      2. Wie viele Linke sassen denn im Verwaltungsrat der Swissair???

      3. Nichts hat der Swissair derart geschadet wie das Nein zum EWR!!!

      Wird hier sehr schön erläutert:
      http://sc​hlemihlsblog.wordpres​s.com/2012/12/05/ewr-​nein-fehlentscheid-mi​t-fatalen-folgen/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,
      1. Sie meinen also, eine Schweiz soll mit Staaten die einen ganz speziellen Umgang mit dem “Recht” pflegen, Staatsverträge abschlissen? Heute Top, morgen Flop?
      2. Da empfehle ich schon eher Szenarien, in welchen diese Anflugschneisen verteilt auf Schweizer Gebiet liegen, was die Deutschen dann nicht angeht, aber auch da wird ja gewettert von Deutscher Seite, wenn man entlang der Landesgrenzen fliegt.
      3. Ihren etwas nach meiner Ansicht nach wirr schreibenden Schlemihls Blog in ehren, jedoch den ersten Fehler hat eine Swissair mit der Hunter Strategie gemacht, in dem man überschuldete Gesellschaften….


      Plus: Eine EU macht genau die gleichen Fehler, hat genau die selben Fehler gemacht, um ein Ideologisches Ziel zu erreichen, kauft man marode Länder auf, pumpt Gelder die man nicht hat in diese Staaten, (Geldvermehrung können sie mal nachlesen wie das geht), ja gut, mehr schreiben ist glaube ich Perlen vor die Säue geworfen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Deutschlan​d und die meisten anderen EU-Staaten sind zuverlässige, demokratische und rechtsstaatlich Partner!

      Bessere finden Sie auf der Welt nicht!

      Aber Sie können natürlich auch die Variante Nordkorea wählen und sich komplett abschotten und mit niemandem mehr Staatsverträge abschliessen…

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    • Juli 19, 2021

      Gut, Herr Dieter Lohmann,
      Dann verstehe ich allesdings nicht, warum sich alle so aufgeregt haben, wenn so ein Demoktarische(r) Staat(en), die daraus entstandene EU Zentralbank dann allen Kleinsparern Gelder stehlen möchte, ob wohl die sicher nie etwas falsches gemacht haben.

      Ein besseres Land wie die Schweiz und direkte Demokratie finden Sie nirgends auf der Welt.

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    • Juli 19, 2021

      Mein guter Herr Nabulon

      Wenn ein Unternehmen, ein Staat oder eine Bank droht pleite zu gehen, dann sind dabei immer auch Unschuldige betroffen!

      Beispie​lsweise Gläubiger oder Sparer.

      Als ob das in der Schweiz noch nie vorgekommen wäre, z.B. bei Kantonalbanken. Da wurde teilweise auch vielen Kleinsparern viel Geld “gestohlen”. Um das Schlimmste zu vermeiden, müssen eben oft alle Opfer bringen!

      Zudem: Schuld an dem Debakel hat der zypriorische Staat und die zypriotischen Bürger sind als Teil dieses Staates auch mitschuldig! So ist das nun mal in einer Demokratie! Da hat der Bürger Rechte aber eben auch Verantwortung und Pflichten!!!

      Abe​r! In Zypern werden Kleinsparer unter 100’000 Euro ja geschont!

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    • Juli 19, 2021

      Da haben Sie recht, Herr Dieter Lohmann,

      Herr Selk oder wer anderer hat es schon geschrieben, im Keller einen Tresor einbauen, oder ein Koch graben im Garten ist angesagt, trau schau wem.

      Thema Fachleute, Bankfachleute, welche in der Schweiz auch schon Blendern auf den Leim gekrochen sind, und so unbeteiligte Kleinsparer,mitgezoge​n haben.
      In Zypern genau so, was können die ganz normalen Menschen dafür, Vertrauen in Banken und angebliche Bankfachleute gehabt zu haben, ein MUSS, heute, ein Bankkonto zu besitzen, wenn man arbeitet.
      Das geht so lange gut, bis der Bankomat nichts mehr gibt, weil auf Obrigem Befehl, diese nichts mehr geben dürfen.
      Ja, erinnere mich an den Friedensnobelpreis dieser EU. Ist ja haarig, müssen Menschen die Suppenküchen besuchen, weil sie schlicht kein Bargeld mehr haben, sich etwas zu kaufen, tolle EU.

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  • März 27, 2013

    Ich stelle fest, dass einige Leute hier eine persönliche Abneigung gegenüber Herrn Leuenberger haben und deshalb hier Dinge vermischen, die nichts miteinander zu tun haben.

    Ich beurteile nicht die Person Leuenberger, sondern die Sache “Fluglärm-Staatsvert​rag”. Und da wären wir sehr viel besser gefahren, wenn das Parlament Leuenbergers Staatsvertrag angenommen hätte!

    Da bin ich mit dem Autor völlig einverstanden!

    Und​ noch besser würden wir dastehen, wenn wir den EWR angenommen hätten oder gar EU-Mitglied wären!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dieter Lohmann,
      Muss man den Alt Bundesrat Moritz Leuenberger persönlich mögen?

      oder darf man es so halten wie Sie es auch halten,

      dass Sie ja den Alt Bundesrat Christof Blocher auch nicht mögen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Ich habe persönlich nicht das Geringste gegen den demokratisch, wegen schlechter Leistung abgewählten Alt-Bundesrat Blocher.

      Ich erkenne einfach, dass die Politik, die er propagiert der Schweiz unheimlich schadet:

      http://sc​hlemihlsblog.wordpres​s.com/2012/12/05/ewr-​nein-fehlentscheid-mi​t-fatalen-folgen/

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    • Juli 19, 2021

      Schöner Satz:

      c/p: “Ich habe persönlich nicht das Geringste gegen den demokratisch, wegen schlechter Leistung abgewählten Alt-Bundesrat Blocher. “

      Sie erkennen etwas? Das erstaunt mich aber sehr, wo sich doch immer wieder diesen schlemihlsblog zittieren, in welchem grottenschlechte Analysen stehen.

      Es ist im Fall nicht verboten in der Schweiz, sich eine eigene Meinung zu bilden, sich ganzheitlich zu infomieren, um was es in dieser Politik überhaupt geht.
      Gut, es ist nicht verboten, die Ansichten von Anderen einfach so eins zu eins zu übernehmen, jedoch erwartet man in der Regel von einem erwachsenen und mündigen Menschen, dass er zumindest seiner Person auch gerecht wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Bitte argumentieren Sie doch bitte etwas logischer!

      Was hat den das mit meiner angeblichen Abneigung gegenüber dem demokratisch, wegen schlechten Leistungen abgewählten Alt-Bundesrat Blocher zu tun?!

      Die von mir zitierten gut recherchierten und auf Fakten beruhenden Artikel analysieren die Sachlage eben immer ganzheitlich.

      Viel​leicht sollten Sie sie mal lesen und nicht einfach immer die Parteipropaganda der SVP kopieren…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann,
      Das ist Ihre Ansicht, dass Sie gut recherchieren und auf guten Fakten aufbauen, danach etwas schreiben, das ganze dann Ganzheitlich nennen.
      Damit meinen Sie wohl, alles was Ihnen in den Sinn kam, niedergeschrieben zu haben, anders kann und will ich das nicht verstehen.
      Und mir ebenso den Zeitaufwand ersparen, das noch auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Es reicht wollkommen, wenn Sie persönlich an sich selber glauben.
      Andere wie ich dürfen berechtigte Zweifel anbringen. Danke.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dieter Lohmann,

      P.S. Ich buche keine Kreuzfahrt auf einem Dampfer der marode ist, und über kurz oder lang untergeht.

      Sie anscheinend schon, Schwimmweste nicht vergessen,

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Ich buche auch nicht auf maroden Dampfern! InDeshalb bin ich geschäftlich ja in der erfolgreichen EU tätig!

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    • Juli 19, 2021

      Aber bitte Herr Lohmann,
      Muss man sich auf der Zunge vergehen lassen, wie ein Glace im Hochsommer…
      ..”ge​schäftlich in der erfolgreichen EU tätig”…

      müssen wir nun das erfolreich neu definieren? Wissen Sie, stellt man ein Glas Wasser hin welches zur Hälfte gefüllt ist, kann man es halb voll, oder aber halb leer nennen. Es ist dann einfach nicht so geeignet für den ganz grossen Durst.

      Eine EU hat hinsichtlich Stärkung der Hochfinanz, ich schreib da von Geldgebern, mit dieser Überschuldung der Staaten in der Tat erfolg gehabt, denn alle diese Schulden sind ja möchlicherweise einmal Geld, wenn es dann einmal zurückbezahlt ist, ansonsten Schulden und um diese zu sanieren wird dann der kleine Sparer der eh schon immer weniger in der Lohntüte hat, gleich nocheinmal geschröpft.
      Ja, das kann man einen gewissen Erfolg nennen, einfach für den sozialen Frieden nicht so geeignet.
      Was Sie persönlich tun, Herr Dieter Lohmann, interessiert mich nicht so besonders, sonst beginnt nächstens die Auslage, meine Frau und Töchter, mein Haus, mein Pool, mein Auto, meine Yacht..so ala Angeberei…

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Rainer Selk,
      Da kann ich nur zustimmen, lacht, mehr gibts da glaub nicht zu schreiben, naja, gutes zumindest nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Da ich seit über 20 Jahren unternehmerisch in der EU tätig bin, kann ich sehr wohl beurteilen, dass vor allem KMU vom EU-Binnenmarkt profitiert haben (mein Unternehmen ist eines davon!).

      Durch Abbau von Zollschranken und administrativen Hürden haben EU-KMU heute auf dem europäischen Markt wesentlich bessere Bedingungen als Schweizer KMU! Auch von der Einheitswährung haben die KMU extrem profitiert!

      Aber eben, dazu braucht es gewisse unternehmerische und volkswirtschaftliche Kenntnisse um das zu verstehen…

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    • Juli 19, 2021

      Aber aber mein guter Herr Nabulon

      Ich habe doch gar nichts gegen Ihren Herrn Blocher. Habe auch nie bestritten, dass er der bessere Unternehmer ist als Leuenberger… Einfach als BR hat er kläglich versagt!

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    • Juli 19, 2021

      Ich stelle fest, dass mir niemand auch nur ansatzweise aufzeigen kann, was am Staatsvertrag von Leuenberger schlecht war…

      Ganz offensichtlich sind es reine persönlicher Vorurteilen gegen die Person Leuenberger…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dieter Lohmann,
      Man hat einen Vertrag erstellt, weil es angeblich zu viele Lärmprobleme gab, gibt, die es offensichtlich nicht gibt.

      Möglicherwei​se gab es einmal vor Jahrzehnten als die Flugzeuge noch lauter waren, Lärmprobleme, gehe ich einmal davon aus.

      Als aber verhandelt wurde, und dann nach Süden gekehrt wurde, gab es diese Probleme nicht mehr. Auch was die Medien da hingezaubert haben, mit dem Tele Flugzeuge herangezoomt haben, was dazu von der Offiziellen Schweiz gesagt wurde, Nein, wir sind Erwachsene Menschen, hinterfragen dies und jenes.

      Schlussendl​ich wurde zurecht ein Vertrag gekänzelt, den es so in dieser Form nicht braucht.

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