1. Umwelt, Klima & Energie

Folgen des Klimawandels

Ich bin bestürzt über die Er­eig­nisse in Nor­we­gen und möchte des­halb meine ers­ten Zei­len den Op­fern und ihren Angehörigen wid­men, auch wenn dies nicht das vor­ge­se­hene Thema die­ses Newslet­ter war. Doch ei­gent­lich feh­len mir die Worte – ich bin sprach­los, ent­setzt und be­trof­fen. Es ist un­fass­bar und schreck­lich, dass en­ga­gierte Ju­gend­li­che einen sinn­lo­sen Tod ster­ben muss­ten wegen einem Rechts­fa­na­ti­ker. Sol­che Er­eig­nisse ma­chen Angst und stim­men nach­denk­lich… Die Worte von Nor­we­gens Ministerpräsident Stol­ten­berg spre­chen für mich die wich­ti­gen The­men an: «Die Ant­wort auf Ge­walt ist mehr De­mo­kra­tie, mehr Mensch­lich­keit, aber nicht mehr Naivität», sagte er. «Niemand wird uns durch Bom­ben zum Schwei­gen brin­gen, nie­mand wird uns durch Schüsse zum Schwei­gen bringen.“

Ich wünsche Norwegen, den Angehörigen und den Überlebenden ganz viel Kraft.

 

23. Juli – jetzt sind es noch genau 3 Monate bis zu den Nationalratswahlen. Genau heute vor zwei Jahren fegte ein gewaltiges Unwetter über das Mittelland. Hagelkörner so gross wie Golfbälle, Regen und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern in der Stunde richteten grosse Verwüstungen an. Dächer, Fassaden und Fenster gingen kaputt, und die Landwirtschaft verlor einen Grossteil ihrer Ernte. Ich hatte gehofft, dass dieser Sommer wettermässig ruhiger verläuft als 2009. Doch auch Anfang dieses Monates fegten heftige Gewitter über die Schweiz und trafen insbesondere den Kanton Aargau stark. Dies stimmt mich nachdenklich, denn leider müssen wir mit fortschreitendem Klimawandel damit rechnen, dass solche Unwetter und Lawinen, Steinschläge und Überschwemmungen zunehmen.

Dass schmilzende Gletscher, steigende Meeresspiegel und weitere Auswirkungen des Klimawandels katastrophale Folgen haben, verallgegenwärtigt uns die tragische Hungersnot im Horn von Afrika.

 

Anfangs dieses Monates zog die Sonntags Zeitung eine interessante Parallele: Der Vergleich des Kippschalters der Selbstanzündung von Mohammed Bouazizi und den arabischen Revolutionen mit den sechs Kippschaltern des Klimawandels – oder wie eine kleinste (Temperatur-)Veränder​ung drastische Folgen haben kann, von denen es kein Zurück mehr gibt. Anlass des Artikels war die Veröffentlichung eines Berichtes, in dem ein Forscherteam sechs Kippschalter des Klimawandels genauer analysierte. Darin wird das Schmelzen der Alpengletscher als einer der empfindlichsten Kippschalter genannt – schon bei einer Erwärmung von zwei Grad gegenüber heute würden von den Gletschern nur Reste bleiben.

 

Dennoch gibt es auch immer wieder Kontroversen, und auch die Kippschalter des Klimas sind noch nicht durchwegs erforscht. Doch das Vorsorgeprinzip besagt, dass wir trotz fehlender Gewissheit bezüglich Art, Ausmaß oder Eintrittswahrscheinli​chkeit von möglichen Schadensfällen vorbeugend handeln müssen, um diese Schäden von vornherein zu vermeiden. Deshalb würde ich die Aussage von Herrn Wilfried Haeberli, Glaziologe and der Universität Zürich, sofort unterschreiben. Er sagt, dass wir – wie bei der Kernenergie – auch bei der Klimafrage überlegen müssen, auf welche Dimension von langfristigen Risiken wir uns einlassen wollen, können oder dürfen. Denn das Wegschmelzen der Gletscher ist nicht nur Verlust von touristischem Kapital für die Schweiz…

 

2012 läuft das Kyoto-Protokoll aus und noch ist kein verbindlicher Nachfolger da, denn auch die letzte UN-Klimakonferenz in Cancùn brachte keine verbindlichen Ergebnisse. Zudem hat die Schweiz trotz der verbindlichen Verpflichtung bis 2012 ihre Hausaufgaben nicht zufriedenstellend erledigt: Nur dank Kompensation im Ausland werden wir vielleicht unser Ziel erreichen. Wir müssen den Atomausstieg vorantrieben, aber dürfen die drastischen Folgen des Klimawandels und die Klimapolitik nicht vergessen. Dass der UN Sicherheitsrat den Klimawandel nun als Bedrohung des Weltfriedens eingestuft hat, ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wohltönende internationale Vereinbarungen haben wir ja schon in Rio 1992 unterzeichnet. Schlussendlich hat es jede Nation selbst in der Hand einen Beitrag zu leisten. Deshalb und weil Sommerzeit für viele auch Ferienzeit ist lautet mein Sommermotto :

 

Im Sommer blaumachen und Sonnenenergie tanken.

Im Herbst Grün wählen und auf Sonnenenergie setzten!

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Comments to: Folgen des Klimawandels
  • Juli 23, 2011

    Ich hätte das Foto nicht so plaziert (das passiert automatisch), es gehört zu dem letzten Satz. Dort wo es jetzt steht ist es absolut unpassend.

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  • Juli 23, 2011

    Wenn die Grünen die Initiative von Ecopop unterstützen werde ich mir dies überlegen. Diese Initiative setzt nämlich bei der Grundursache des CO2-Ausstosses der Menschen an.

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    • Juli 25, 2011

      Man beachte vor allem Punkt 3 der Initiative. Es ist zwar ein kleiner Schritt, aber die richtige Richtung um langfristig etwas zu bewirken. Ein Umdenken muss endlich stattfinden.

      http://www.e​copop.ch

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  • Juli 23, 2011

    Alles nur grosses “palaver”. Die haben ja keine Ahnung von Politik.Solange es Bäume gibt, …… die Grünen.

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  • Juli 23, 2011

    Sehr geehrte Frau Nationalrätin,
    auch Sie glauben, der Mensch könne den lieben Gott spielen und also Weltklima und -temperatur regeln (in einem kleineren Rahmen sind diese zwar lokal durchaus beeinflussbar). Dabei gehören Sie zur Zeit noch zu den absoluten Mehrheitlern, doch die Klimahysterie wird früher oder später, ähnlich dem Glauben ans Waldsterben, ganz einfach verklingen. Ich verweise auf einige Kommentare in NR Kathy Ricklins Vimentis-Blog “Den Handlungsspielraum in Cancun nutzen”, und ich empfehle Ihnen vor allem den folgenden Link:
    http://www.you​tube.com/watch?v=idwZ​bh3QSDE

    Deutschlan​d und die Schweiz sind weltweit am stärksten dem CO2-Schwindel aufgesessen; CO2 als Hauptursache ist völlig unbewiesen und wird mangels einer anderen Erklärung einfach angenommen, mit der Absicht, ein riesiges Geschäft zu machen (die amerikanische Hochfinanz steckt dahinter). Die zahlreichen „Wissenschafter“, die sich für die „Behebung“ des Klimawandels einsetzen, sind allermeistens mit dem Weltklimarat (IPCC) verbandelt,
    der einerseits mit Geldflüssen arbeitet und andererseits die Macht und Möglichkeit hat, Experten mit abweichender Meinung kaltstellen zu lassen, so dass es unklug wäre, nicht mit dem IPCC zusammenzuarbeiten, das eine rein politische Institution und die treibenden Kraft ist, mit dem Auftrag, zu propagieren, der Klimawandel sei anthropogen verursacht und daher zu bekämpfen. Dem IPCC sind bisher zu viele brandschwarze Lügen nachgewiesen worden, als dass ihm nicht schon grundsätzlich zu misstrauen wäre; ich kann mich nicht zuletzt deshalb mit Fug und Recht davon verwahren, etwa als Sektierer bezeichnet zu werden.

    Fest steht: Sie werden je länger je weniger die Leute davon überzeugen können, den Klimawandel – er stagniert übrigens seit über 10 Jahren – bekämpfen zu können. Dem von Ihnen erwähnten Vorsorgeprinzip in Sachen Klima nachzuleben ist beim heutigen armseligen Wissensstand schildbürgerhaft – und vor allem sehr kostspielig!

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    • Juli 18, 2021

      Das ist ein ausgezeichneter Beitrag. Gratulation.
      Bitte weiter solche super Beiträge.Das ist die wirklichket.

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    • Juli 18, 2021

      Vielen Dank für Ihren Beitrag auch von meiner Seite!

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    • Juli 18, 2021

      Sehr gut Herr Gassmann, namhafte Wissenschafter wissen es längst, dass der Klimawandel mit der Erdachsverschiebung und der Sonne zu tun hat und nichts mit CO2. Nur ca.4% sind tatsächlich durch den Menschen verursacht!!

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    • Juli 18, 2021

      Vielen Dank für den mehrfachen Zuspruch. Der Kritiker der Klimapolitik braucht solchen, weil er von von den Umweltschutzpuristen und den sich prostituierenden „Klimaräten“ notorisch in die Ecke der verschrobenen und wichtigtuerischen Ewigopponenten gestellt wird.

      Herr Werner Widmer: Sie nennen ca. 4 Prozent CO2, die vom Menschen verursacht sind. Meines Wissens ist aber der anthropogen verursachte Anteil bedeutend kleiner, und ich zitiere aus meinem Beitrag in NR Kathy Riklins Blog:

      „Der gesamte CO2-Anteil der Luft beträgt gerade 0,037%. Von dieser Menge sind aber nur 1,2% menschgemacht. Ist es nicht überhaupt absurd, wenn angestrebt wird, 1,2% von 0.037% zu reduzieren?“

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    • Juli 18, 2021

      Hallo Herr Gassmann, Sie haben recht. Aber im Grunde spielt das ja auch keine Rolle, weil die Klimaveränderung nichts damit zu tun hat. Solche Veränderungen hat es schon gegeben, als der Mensch als Verursacher noch gar nicht in Frage kommen konnte.

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  • Juli 24, 2011

    Sehr geehrte Frau Franziska Teuscher,
    Mich macht es etwas betroffen, dass Sie Ihre Betroffenheit in einem bereits bestehenden Artikel oben anfügen.
    Denn, die darauf folgenden Themenabschnitte in denen Diskutiert wird, passen meiner Ansicht nach so gar nicht zu einer Betroffenheitserkläru​ng.

    Wahlkampf schreckt scheinbar vor nichts zurück.

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    • Juli 18, 2021

      Den Artikel hatte ich geschrieben, bevor ich von der Tragödie erfuhr, war aber derart bestürzt, dass ich nichts veröffentlichen konnte, ohne mein Mitgefühl auszudrücken. Um es von dem Rest abzuheben, habe ich es kursiv geschrieben. Einen eigenen Artikel dazu erstellen wäre ev. eine Möglichkeit gewesen, jedoch fehl(t)en mir die Worte um einen ganzen Beitrag zu erstellen. Und auch dann wäre mir wohl wieder “Wahlkampf” vorgeworfen worden (dürfen Politiker/innen in Wahljahren keine Meinung/Gedanken mehr ausdrücken? Wieso? Aber lassen wir das, ist unwichtig).

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    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrte Frau Franziska Teuscher,
      Jeder so wie sie / er es empfindet. Zum Ereignis selber fehlen mir ebenso die Worte. Unfassbar das Ganze.
      Schauen Sie, da ist nun Ihre Anteilnahme, wofür man Verständnis aufbringen kann, dass Sie sich ausgedrückt haben.
      Meiner Ansicht nach wird es Problematisch, weil gleichzeitig in diesem Thema über die Folgen des Klimawandels geschrieben werden sollte.
      Meine Worte zum Klimawandel die ich zu schreiben hätte, Frau Franziska Teuscher, passen aber sicher nicht zu diesem Tragischen Ereignis in Norwegen.

      Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Löschen Sie doch dieses Thema, setzen ein Kondolenz Thema auf, und eröffnen Sie doch ein frisches Klimawandel Thema.
      Das meine ich, wäre der einzig richtige, angebrachte Weg.

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  • Juli 24, 2011

    Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt nach wie vor beängstigend. Grafik: http://www.bernerschach.ch/C​O2.pdf Während den letzten 10’000 Jahren lag sie lange bei 280 ppm. Das ist ein guter Wert. Für das Wachstum der Pflanzen genügen 100 ppm. Nun haben wir dank unserem Verbrauch von fossilen Energiequellen bereits 390 ppm erreicht. In der Grafik ist zu sehen, wie der jährliche Anstieg der Konzentration konstant 1,4 ppm beträgt und irgend ein Einfluss des Kyoto-Protokolls ist nicht zu erkennen. Gut zu sehen sind auch die jährlichen Schwankungen infolge der CO2-Bindung im sich immer wieder neu bildenden Blattgrün.

    Es gibt mehrere Gründe, den CO2-Gehalt in der Atmosphäre nicht derart massiv zu erhöhen, wie wir das tun. Die von der grossen Mehrheit der Naturwissenschafter vorausgesagte und nun klar messbare Klimaänderung ist nur einer davon. http://upload.wikimed​ia.org/wikipedia/de/d​/d7/2006_temp_anom-ge​rman.svg

    Doch der Ansatz vom Kyoto-Protokoll bringt leider nichts. Die Festlegung von CO2-Emissionsrechten anhand der momentanen CO2-Produktion der verschiedenen Länder ist nicht nur ungerecht, sondern auch wirkungslos. Der Handel mit CO2-Emissionsrechten ist ein Unsinn. Nehmen wir z.B. das von der BKW letzthin gekaufte Emissionsrecht aus China für die Abdeckung einer Deponie mit starker Methan-Emission. China hat ein für uns fast unvorstellbar grosses Wirtschaftswachstum. Durchschnittlich jede Woche nimmt ein grosses Kohlekraftwerk seinen Betrieb auf. Die Vermeidung von Umweltbelastungen wird von den Chinesen nicht als dringend zu lösendes Problem erkannt. In China muss die korrekte Finanzierung von Massnahmen für die Vermeidung von Umweltbelastungen in Zukunft über etwas höhere Exportpreise geschehen.

    Unser CO2-Ausstoss ist, grob gesehen, durch den Verbrauch von Erdöl, Erdgas und Kohle bestimmt. Andere Energieformen erzeugen nur in dem Mass CO2, wie heute noch bei der Produktion von Anlagen und Brennstoff fossile Energien genutzt werden. Dieser Anteil ist in der Gesamtrechnung unbedeutend und könnte sogar noch reduziert werden.

    Wer die vom Bundesamt publizierten Voraussagen vergleicht, kommt zum Schluss, dass die „Energiewende“ eine grössere Zahl von Gaskombi-Kraftwerken bringen würde. Damit wäre unsere Strompolitik nicht mehr CO2-neutral und somit alles andere als umweltbewusst. Siehe die vom BFE publizierten Grafiken: http://www.bernerschach.ch/C​O2-Widerspruch.pdf

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    • Juli 18, 2021

      Herr Jorns, Sie schreiben, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steige beängstigend. Können Sie denn wissenschaftlich untermauern, weshalb dies beängstigend sein soll?

      Sie werden es natürlich nicht können, und es wird Ihnen nur mehr übrig bleiben, darauf hinzuweisen, dass wir Gefahr laufen, die Verpflichtungen,nicht​ einhalten zu können, die einfältigerweise von einem Bundesrat mit dem Kyoto-Protokoll eingegangen worden sind, einem Wisch Papier, vorgelegt vom IPCC,
      einer Unterabteilung der UNO, mit dem Auftrag der puren Indoktrination.

      Ih​r allfälliger Hinweis auf einen überwiegender Teil der Wissenschaftler, welche die CO2-Konzentration ebenfalls beängstigend finden, wird im Hinblick auf die bei diesen meist auch noch zu “Klimaräten” ernannten Leuten in Schwang gekommene Prostitution für einmal nicht verhalten.

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Gassmann

      Den Treibhauseffekt des Kohlendioxids kann man unter abgeschlossenen Bedingungen quantitativ messen. Es lässt sich folglich recht genau voraussagen, wie die Temperatur auf der Erdoberfläche bei einer Zunahme der CO2-Konzentration nach oben gedrückt wird.

      Das heisst jedoch noch lange nicht, dass wir das Klima voraussagen können. Dieses hängt bekanntlich von vielen, zum Teil wahrscheinlich noch unbekannten Einflüssen ab. Wenn also davon gesprochen wird, eine Temperaturerhöhung von 2 Grad werde toleriert, spricht man nur über den Einfluss des CO2.

      Klar gibt es auch Hypothesen über die Klimaentwicklung insgesamt. So geht man heute allgemein davon aus, dass der Einfluss der Sonnenaktivität deutlich kleiner ist als der Treibhauseffekt des CO2. Es werden selbstverständlich auch die Wirkungen der andern Treibhausgase abgeschätzt. Eine Kaltzeit (oft fälschlicherweise auch Eiszeit genannt) erwartet man noch während vielen tausend Jahren nicht. Doch wie bereits gesagt, es handelt sich hier um Hypothesen.

      Die in den kommenden Jahrzehnten erwartete Klimaänderung wird voraussichtlich für viele Menschen sehr unangenehme Folgen haben, eine Bedrohung der Menschheit ist sie sicher nicht. Provokativ formuliert könnte sie sogar ein “Training” für kommende noch schlimmere Klimaveränderungen sein. Der Homo Sapiens hat als einziger der Gattung Homo überlebt. Man nimmt heute an, dass er flexibler als z.B. der Neandertaler auf Klimaschwankungen reagierte.

      In einigen hundert Jahren ist die Klimaänderung durch unseren heutigen Verbrauch der fossilen Brennstoffe bereits Geschichte und ganz andere Probleme werden im Vordergrund stehen.

      Unser Kohlendioxid-Ausstoss​ hat jedoch noch andere leider bisher wenig erforschte Auswirkungen. Etwa 50 Mal mehr CO2 als die Erdatmosphäre enthalten die Ozeane. Bekannt ist z.B. die ab einer bestimmten Konzentration tödliche Wirkung auf Korallen. Doch die Forschung findet hier noch ein weitgehend offenes Feld.

      Kohlendioxid​ ist “der Lebenssaft” des irdischen Lebens. Mit der Photosynthese der Pflanzen wird aus ihm “Nahrung” für Tiere und Menschen. Gleichzeitig wird CO2 durch die Photosynthese in Sauerstoff umgewandelt. Bekanntlich ist auch dies eine Voraussetzung für höheres Leben. C3-Pflanzen brauchen mindestens eine CO2-Konzentration von 100 ppm. Weniger verbreitet sind C4-Pflanzen. Sie brauchen nur 10 ppm.

      Ehrlich gesagt, ich habe ein ungutes Gefühl, wenn wir Menschen mit unserem noch immer wachsenden immensen Verbrauch der fossilen Brennstoffe eine unersetzbare Quelle in kurzer Zeit in die Erdatmosphäre und in die Ozeane verpuffen. http://www.bernerschach.ch/C​O2-langzeitlich.pdf

      Doch noch viel beängstigender ist eine ganz andere Sicht: Die Industrialisierung, der wachsende Wohlstand und die seither grosse Verbreitung des Homo Sapiens auf der Erde sind eng gekoppelt mit der Nutzung der fossilen Brennstoffe. Ich denke, dass deren in den kommenden Jahrzehnten einsetzende Verknappung und Verteuerung ein riesiges Problem für die Menschheit sein wird. Selbst die schrittweise Ablösung von Erdöl, Erdgas und später auch Kohle ist eine grosse Herausforderung. Wir brauchen dringend alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie. http://www.bernerschach.ch/I​EA.pdf

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  • Juli 25, 2011

    Das Leben nach dem Atomausstieg

    http:​//www.youtube.com/wat​ch?v=YGE1sbzTnhw

    E​twas überspitzt, aber wir werden nicht um Thermische Kraftwerke, Gas, Kohle herumkommen!

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  • Juli 25, 2011

    Liebe Frau Teuscher,

    den Klimawandel werden wir bestimmt nicht aus den Augen verlieren. Dieses Problem wird sich blitzartig und in nie gekanntem Ausmasse uns aufdrängen, sobald das erste Kernkraftwerk bei uns abgeschaltet wird und sich ihre Partei dann – oder noch besser zuvor – dafür einsetzt, dass die fehlende Energie nicht einfach aus einem ausländischen Kernkraftwerk bezogen wird. Etwas anderes wäre heuchlerisch, nicht mal St. Florian, weil es in der Frage von Kernkraftwerken global keinen St.Florian gibt.

    Atomausstieg​ und Kyoto sind so lange diametral entgegengesetzt, wie die Menschheit nicht gewillt ist, Verschwendung in allen Bereichen einzudämmen – an Verzicht darauf, glauben ohnehin nur Sektierer.

    Alterna​tiven, d.h. dezentralisierte Energiegewinnung im Aussmass des aktuellen Energiebedarfs, daran glaubt doch niemand im Ernst. Das schliesst allerdings nicht aus, dass sich diese Frage hervorragend eignet als Wahlpropaganda bei unbedarften oder dogmatisch verdrehten Wählern.

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    • Juli 18, 2021

      Oesterreich, als Antiatomland, bezieht auch Atomstrom! Und sie machen sich da auch keinerlei Gedanken darüber, hauptsache Strom kommt!

      So wird es auch bei uns kommen, Deutschland wird, auch mit Hilfe des Tessin und der Rätiastrom, mehrere Kohlekraftwerke bauen und uns gerne teuren Strom verkaufen, auch Frankreich und einige Lände im Osten.

      Strom werden wir genug bekommen, nur der Preis wird hoch sein!

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    • Juli 18, 2021

      2009 brachte die Photovoltaik erst 0,078% des Schweizer Stromverbrauchs. Windkraft bringt momentan ca. 0,1%. Geothermie-Kraftwerke​ gibt es noch nicht. Die Abfallverbrennung deckt ca. 1,5% unseres Strombedarfs. Von den genannten Möglichkeiten haben nur die Photovoltaik und die Geothermie ein grosses Potential, in noch ferner Zukunft auch internationale Projekte mit Windkraft und Solarthermie.

      Erst 24% unserer Energieversorgung geschieht übers Stromnetz. Doch die fossilen Brennstoffe müssen wir schrittweise ersetzen. Strom und Wasserstoff sind unsere zukünftigen Hauptträger der Energieversorgung. Dabei ist Wasserstoff wie Strom ein Energieträger, welcher vorerst durch Energiequellen erzeugt werden muss.

      Im heutigen Zeitpunkt den Ausstieg aus der Kernenergie zu beschliessen, wäre eine Dummheit. Auch andere Länder, wie Österreich und Italien gerieten so in die Abhängigkeit von Gas- und Kohlekraftwerken sowie des Stromimports.

      Wir können durch geeignete Massnahmen die erneuerbaren Energien stark fördern, auch ohne dass wir heute einen Ausstieg aus der Kernenergie beschliessen. Ich habe bereits einen Verfassungsartikel bereit, welcher zum gegebenen Zeitpunkt die Konkurrenzierung der erneuerbaren Energien durch die Kernenergie auf ein Minimum reduziert: http://www.bernerschach.ch/E​nergiestrategie.pdf

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    • Juli 18, 2021

      genau Herr Jorns, das meine ich auch. Dazu kommt, dass durch den Ausstieg aus dieser Energieform, wir auch den Forschungshahn in dieser Technologie (Kernfusion) weitgehend zudrehen und hier neue Abhängigkeiten für unser Land schaffen. Ob da die Technik konventioneller Windrädli und die Sonne mit ihren durchschnittlich lächerlichen 70 Watt/m in unseren Breiten Hilfe sein können – nur für unbedarfte Politiker, welche die Gunst der Stunde zu nutzen wissen, meine ich.

      Das Elend ist, dass solches Politisieren keinerlei Gefahr läuft. Sitzen wir mal im Abhängigkeitsschlamas​sel, sind’s die andern, die zu spät geschaltet haben oder man klopft dann eben als verarmte Europäer bei der EU an. Ist ja auch ganz rot-grüner Sinn. Von daher – null Risiko für die Zeitgeist-Jongleure.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Arnold, das Elend ist, dass bei einem atomaren Unfall, z.B. bei Mühleberg mit der durchgehend gerissenen Schutzhülle, niemand mehr die Verantwortung übernehmen kann und muss. Auch nicht die Politiker, die auf der Spendenliste der AKW-Betreiber und Strom-Giganten stehen, also die bürgerliche Mehrheit. Die schon gar nicht! Und wenn es klar wird, dass der atomar-strahlende Müll nicht so gelagert werden kann – für 450 000 Jahre! – wereden die Entscheidungsträger längst nicht mehr da sein! Das ist Verantwortung, wie sie die Atom-Lobby übernimmt! Bei einem atomaren Unfall klopfen wir dann als arme Flüchtlinge an die Türen anderer Länder und suchen Unterkunft für die, die überhaupt noch wegkommen, denn Pläne für den Fall, dass das Restrisiko einmal bei uns zuschlägt, gibt es ja anscheinden keine! Auch das nennt die Atom-Lobby: Verantwortung übernehmen!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Barner, ich gehe soweit einig, dass die Fisionskraftwerke nicht das gelbe vom Ei sind – schon seit 40 Jahren nicht, von der Lagerung der ausgebrannten Brennstäbe ganz zu schweigen.
      Doch: wir Schweizer wollen wieder mal die Welt verbessern. Alle andern rüsten auf, wir dagegen glauben grössenwahnsinnig oder naiv, ans gute Beispiel und machen in Selbstverstümmelung. Dazu wird mit dem schlimmsten aller denkbaren Fälle (Mühleberg) Angst aufgebaut. Kein Mensch spricht von den Atomraketen-Silos die rund um die Schweizergrenze von der Force de frappe installiert wurden und noch installiert sind, oder vom Schrotthaufen Fessenheim, vom schnellen Brüter bei Genf usw.

      Schiessen wir uns doch ins Bein, das baden nicht erst unsere Urenkel, sondern bereits ein Grossteil der Zeitgenossen noch aus. Schlimm finde ich nicht den Gedanken an einen geordneten Ausstieg; doch man reisst ein Haus erst nieder wenn das neue steht.

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    • Juli 18, 2021

      Angst erzeugen? Kein Mensch redet von Fessenheim, den Atom-Waffen? Stimmt doch nicht. Aber einer der schlimmsten Schrott-Atommeilern mit durchgerissener “Schutz”-Hülle steht in der Schweiz. Und uns sind schon 2 Atom-Meiler in der Schweiz ausser Kontrolle geraten, wir wissen also, dass es das gibt und dass wir so etwas nicht unter Kontrolle haben. Was schlagen Sie vor? Augen zu, weiterschlafen, den ganzen Dreck unseren Nachkommen überlassen, denn unseren atomaren Abfall müssen unsere schweizer Nachkommen hüten und sie müssen hier im Lande mit ihm leben! Wir schiessen unsern Urenkeln also nicht nur ins Bein, wir überlassen ihnen etwas, von dem wir nicht wissen, ob unsere papiernen Pläne überhaupt auch nur annähernd halten, was wir unseren Nachkommen versprechen! Wir starteten vor Jahren mit einem Jumbo – in dem auch unsere Nachkommen mitfliegen müssen, ob sie wollen oder nicht – ohne auch nur daran zu denken, eine Landebahn für das Flugzeug zu bauen. Wir rasen dahin, der strahlende Abfallberg wird immer grösser, wir übernehmen grossmäulig die Verantwortung für 450 000 Jahre sichere Lagerung, ohne auch nur den Sondermüll in Kölliken sicher lagern zu können für ein paar hundert Jahre. Die Atom-Lobby und ihre Sponsoren hoffen doch nur, dass erst etwas passiert, wenn sie nicht mehr da sind und dass wir sie ihre satten Gewinne einfahren und ihre Macht geniessen lassen! Wahrlich, wir haben es weit gebracht als einig Volk von Brüdern!

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    • Juli 18, 2021

      Und Herr Arnold, das Beispiel vom Haus ist gut. Wir hätten erst die AKWs einschalten dürfen, wenn wir eine sichere Lösung des atomaren Mülls für 450 000 Jahre gehabt hätten! Das wäre fair gewesen gegenüber unseren Nachkommen!

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    • Juli 18, 2021

      was ich vorschlage Herr Barner steht am Schluss meines Blogs: das Haus erst niederreissen wenn das neue steht. Wir haben uns nun mal auf diese Technologie eingelassen. Nun in chaotischer Manier davon rennen, zeugt bestenfalls von wahltaktischer Intelligenz aber nicht von staatsmännischem Verhalten. Dass die Grünnen ihr temporäres Süppchen kochen, ist ihnen nicht zu verargen, aber sollte als das genommen werden und die Sache selber analytisch und konsequent angegangen, und nicht Windrädliromantikern überlassen werden – soweit unsere Gemeinsamkeit.

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    • Juli 18, 2021

      Guten Tag Herr Barner

      Hier ein Ausschnitt aus meiner schon vor einiger Zeit geschriebenen Antwort auf Ihre Kommentare:

      Es gibt Leute, die über die Kernenergie-Nutzung ganz anders denken als ich, und trotzdem könnte ich mir vorstellen, mit ihnen zusammen zu arbeiten. Entweder setzen sie sich stark für die Geothermie ein, sie sind Vorkämpfer für die Fotovoltaik oder sie möchten die Energieeffizienz fördern. Hauptsache sie setzen sich für etwas positiv ein. Es würde mich sehr freuen, wenn auch Sie, Herr Barner, Ihre Kräfte konstruktiv einsetzen und z.B. mehr für die Förderung der Erneuerbaren Energien machen würden. Ihre ganz klar ideologisch tendenziöse Sammlung und Darstellung von Schwachstellen der Kernenergie-Nutzung hat sowieso nur bei den gleich wie Sie denkenden Lesern die von Ihnen gewünschte Wirkung.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Barner, ich stimme Ihnen zu, dass wir “erst hätten sollen” und habe es sogar angetippt in ihrem Blog! Doch: wäre dies Prinzip für die Evolution, würden wir noch heute mit Steinen Feuer schlagen und uns bei Blitzen an die Götter wenden. Kommt dazu; wenn Sie “wir” sagen und die Schweiz meinen, dann träfe obiges halt nur für unser Land zu. Ist das alles nicht müssig, jetzt im Nachhinein?

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    • Juli 18, 2021

      Herr Arnold, Sie meinen also, weil wir einmal Scheisse gebaut haben, müssen wir weiterhin in dieser bleiben? Man hat uns angelogen, gezielt, bewusst! Aber man wollte viel Geld verdienen, AKWs sind Goldgruben, sowieso nachdem man das so einrichten konnte, dass der Gewinn bei den Energieunternehmen bleibt, die Kosten und Risiken aber das Volk zu tragen hat. Man lässt sich seine Gewinne noch subventionieren, genug Politiker lassen sich dafür sponsern. Und skrupellose “Fachleute” hatte man immer bei der Hand. Das grüne Süppchen ist nicht das schlechteste, ist jedenfalls für die Menschen gekocht, die AKW-Brühe ist da viiiieeeel giftiger und dient nur dem Gewinn einiger weniger!

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    • Juli 18, 2021

      Ob gelogen wurde weiss ich nicht, dass wir heute schlauer sind vermute ich, und dass der heutige Wohlstand der Schweiz (der ganzen westlichen Welt) aufgebaut wurde von einer Generation, die halt auch Scheisse gebaut hat – mit dem müssen wir leben. Den heutigen Zeitgenossen bleibt damit immerhin die Möglichkeit zu zeigen, dass sie es viel besser verstehen, Wohlstand zu sichern. Das ohne Kernenergie, mit CO2-Reduktion, bei gleichzeitiger Reduktion fossiler Energieträger, (die ohnehin zur Neige gehen) – wahrlich eine gigantische Leistung unserer Jungen. Ob diese Rechnung in unserer Spassgesellschaft wohl aufgehen wird?

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  • Juli 25, 2011

    Atomstrom ist billig und dementsprechend ökologisch!
    Oder doch nicht?
    Es ist zu bezweifeln, dass alle ökologischen Folgen berücksichtigt werden. Der Uranabbau ist eine ziemliche Sauerei. Sorry für dieses Wort. Der Abraum müsste eigentlich als radioaktiver Abfall behandelt werden. Er ländet jedoch irgendwo in der Gegend, als Souvenir für unser Enkel und Urenkel.
    Ist der Atomstrom ökonomisch?
    Ich bezweifle es.

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  • Juli 25, 2011

    Im Sommer blaumachen und Sonnenenergie tanken.

    Im Herbst Grün wählen und auf Sonnenenergie setzten!

    Ist die Solarenergie wirklich grün?
    Photostrom ist extrem teuer und nicht konkurrenzfähig!
    Kan​n etwas Unökonomisches ökologisch sein?
    Das bezweifle ich.

    Wie steht es mit der grauen Energie des Solarstroms? Bei dessen Berechnung werden nur die direkten Energie-Kosten aller Produktionsschritte berücksichtigt, die indirekten jedoch nicht.
    Photostrom ist sehr lohnintensiv. Wenn ein Angestellter sein Geld in diesem Bereich verdient, müssten eigentlich sein Auto, seine Flugreisen, seine Heizung, ja sein ganzer Konsum auf dem graue Energie-Konto des Solarstroms verbucht werden.
    Dann würde die Rechnung anders aussehen. Ganz anders.

    Hat jemand genaue Zahlen?

    Bei Windrädern und kleinen Wasserkraftwerken sieht es genauso aus. Sie sind unökonomisch und dementprechend unökologisch.

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    • Juli 25, 2011

      Immer die gleiche Leier. Teuer! Herr Müller, was kostet ein GAU? Herr Müller, warum wird Atom-Strom auf unsere Kosten subventioniert, z.B. durch so niedrige Versicherungsprämien,​ dass es ein Hohn ist! Herr Müller, wo lagern Sie den atomaren Abfall für die nächsten 450 000 Jahre, wer bezahlt, wenn das bisschen Geld, das wir dafür zurücklegen, nicht reicht, was zu erwarten ist (siehe “Enlagerung Kölliken”, die für Mensch, Tier und Umwelt absolut sichere Enlagerung nur schon von Industrie-Sonder-Abfä​llen oder Asse, Gorleben….). Atom-Strom vernichtet Arbeitsplätze, Alternativ-Energie schafft neue! Berechnen Sie das mit ein, die Rechnung sieht dann ganz anders aus, ganz anders, genau! Atom-Strom förderte dazu den Klimawandel, das sieht man doch!

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    • Juli 26, 2011

      Herr Helmut Barner,

      Es ist einfach entschuldigen sie, lächerlich, mit einem Argument von 450‘000Jahren daher zu kommen.
      Gerechterwei​se müssten wir dann auch die Alternativen auf diesen Zeitraum überprüfen, was nun einfach Unsinn ist.
      Aber, es tönt sehr wichtig und gut, nur schon 1‘000Jahre, also die Hälfte der Zeit von Christi Geburt, Beginn unserer Zeitrechnung bis heute zu planen.
      Auch das ist Unsinn, das niemand auf die Reihe kriegt.
      Vor 500Jahren, als sich die „Zivilisierte“ Menschheit noch im schwarzen Mittelalter war, glaubten auf sehr viele, man sei sehr Fortschrittlich, habe den Stein des Weisen gefunden. Heute lachen wir darüber. Naja, es gibt noch welche die nach den Prophezeiungen eines Nostradamus das Ende der Welt errechnen, ganz verrückte glauben noch an den Maya Kalender, der ja am 21 Dezember 2012 aufhört.
      Gemäss denen haben sich unsere Probleme dann von selbst gelöst.

      In der heutigen recht schnelllebigen Zeit kriegen wir es in etwa hin, für die nächsten 30Jahre zu planen, wenn dann nicht die nächste Erdölkrise, ein Börsencrash, ein Verwirrter, oder ein Meteorit, oder und bis eben zu dieser Klima Katastrophe, alles verändert.
      Aus dem heutigen Extrem Sommer 2011 geschrieben, bin ich eher dafür, warme Socken einzupacken, und Inselbewohner darauf vorzubereiten, wie es sich mit Eisflächen leben lässt.
      Es ist am Klima alles offen. Die Statistiken gehen nicht auf, es geht nicht in die Richtung, wie das 1993 bis 2002 vor 9 bis 18Jahren errechnet wurde. Eigentlich müssten die Statistiken und Tabellen neu aufgesetzt werden, mit neuen Parametern versehen, neu gerechnet werden. Macht niemand. Man ignoriert die Fakten und Tatsachen, und hoffte auf diesen Extrem warmen Sommer 2011.
      Ein wirklich heisser Sommer 2011 hätte wenigstens noch zaghaft zugelassen, dass es Möglicherweise doch noch dieses global warming gibt.
      Extrem warm muss man sich so vorstellen wie zur Zeit in den USA.

      Also, planen wir die nächsten 30Jahre, gehen mit dem Atom Erbe sorgsam um, dazu brauchen wir Zwischen bis „Endlager“ auch für den Abbruch der Anlagen, bauen Alternativen auf.
      Und für den nächsten Winter 2011/ 2012 noch den Tipp, genügend Salzreserven bereithalten, damit nicht nach 14Tagen bisschen Winter, bereits alles aufgebraucht ist.

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    • Juli 30, 2011

      Herr Müller, sie schreiben von einer Energierechnung in welcher Mitarbeitende auch einberechnet werden müssen. Ja, da haben sie recht, das müssen sie, aber nicht nur bei der Produktion von Solarstrom, sondern auch bei der Produktion beim Atomstrom! Wenn man dann die Rechnung macht, dann geht die Rechnung wieder zu Gunsten der Solarenergie auf.

      Also, drücken sie lieber noch einmal die Schulbank und kommen sie nicht mit Wissen welches sie dann gezielt verdrehen können um daraus ein Argument zu machen!

      Es grenzt schon fast an eine Frechheit so etwas in der heutigen Zeit zu sagen, wo doch jedes Kind weiss, dass man mit der Sonne die ganze Erde mit Strom versorgen könnte, denn die Sonne produziert in einer Stunde (!) genug Energie um die ganze Welt für ein Jahr mit Strom zu versorgen!

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