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Frau Sommaruga! Was wollen Sie eigentlich?

Heute ein span­nen­des In­ter­view in der Sonn­tags­zei­tung. Es zeigt mir ein­mal mehr: Der Bun­des­rat ist zu einem Hüst- und Hot­gre­mium ver­kom­men.

 

Frage der Sonntagszeitung an Frau Sommaruga zur Masseneinwanderungsin​tiative: Ist die Initiative zu bodigen? Es gibt massive Ängste.

Antwort: Ich bin viel unterwegs, spreche mit den Menschen und spüre das Unbehagen in den Regionen mit besonders starker Zuwanderung. Hier ist die Wirtschaft in der Pflicht. Sie muss aufzeigen, dass sie wirklich nur jene Leute holt, die sie hier nicht bekommt. Und es muss klar sein, dass in der Schweiz tatsächlich auch Schweizer Löhne bezahlt werden.

 

Viel unterwegs also und “spüre ein Unbehagen” in den Regionen mit besonders starker Zuwanderung. Das würde also heissen, Frau Bundesrätin ist in der ganzen Schweiz “viel” unterwegs. Frage: Wann war Frau Sommaruga das letzte Mal im Tessin unterwegs? Wann war Frau Sommaruga das letzte Mal in Genf unterwegs? Ein “gewisses Unbehagen” ist leicht untertrieben meinte ich und plötzlich soll es also die Wirtschaft richten? Wie einfältig! Da blieb mir persönlich die Spucke weg. Nicht der Bundesrat soll beruhigen und aufklären, sondern also die Wirtschaft die nur eines zum Ziel hat: Gewinnmaximierung um jeden Preis!

Der Bundesrat war also in den letzten 10 Jahren “nicht so viel unterwegs” und merkt es erst jetzt, dass ein Unbehagen vorhanden ist. Kurz vor einer Abstimmung. Nein – wie aufschlussreich. Dann würde ich dem Bundesrat empfehlen, ein wenig “mehr unterwegs” zu sein denn es gibt noch andere Unbehagen die das Volk berührt. Sie haben doch Limousine? Fahren Sie mal morgens zwischen 07:00 und 08:30 mit der Bahn nach Zürich, Basel, Luzern oder sonstwo?

Bravo Frau Bundesrätin! Wahrlich ein sehr beruhigendes Statement in der Festzeit! Jetzt kann ich ohne “Unbehagen” ins nächste Jahr feiern. 

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Comments to: Frau Sommaruga! Was wollen Sie eigentlich?
  • Dezember 15, 2013

    Bundesrat und Politiker meinen sie stehen über dem Volk und wollen uns als ihre Untertanen sehen, da stört natürlich jede Initiative, das Volk ist, in ihren Augen, sowieso zu Dumm um Politik zu verstehen.

    Darum gibt es auch diverse Bestrebungen die Volksrechte einzuschränken.

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  • Dezember 16, 2013

    Der Bundesrat hätte prioritär die Aufgabe die EIGENE Bevölkerung zu schützen. Was die SP mitnichten mehr tut und zwar in den wichtigsten Bereichen.

    Statt sozialen Frieden im Land zu schützen, schürt diese Partei überall Unfrieden, Unsicherheit und Unbehagen.

    Unlängs​t liess sich BR Sommaruga medienkonform feieren, als sie die Entschuldigung des BR an administrativ Versorgte von anno dazumal heuchelte, anders kann man solches Verhalten nicht mehr nennen.

    Als Behindertenvertretrin​ werde zeitgleich mehr und mehr konfrontiert, wie die linken Bürokratien Betagte, Behinderte und Kranke dieses Landes schickanieren, bürokratisch bewirtschaften, gar versuchen die Betroffene wie Angehörige zu bevormunden mit Tricks der übelsten Sorte.

    Übermedikam​entierungen, Aerztepfusch verdecken, Betagte mit überhöhten Steuerrechnungen schickanieren usw.

    Der SP geht es nurmehr darum möglichst viel potenzielle Wähler zu züchten, weshalb sonst wehrt die SP sich vehement gegen eine kontrollierte Zuwanderung und möchte immer tieferes Wählalter, Pass für alle oder mehr Rechte für ihre Klientel?

    Die SP vertuscht und beschönigt alles, vorwiegend die überdimensionierten eigenen, kläglich versagenden Bürokratiewerkstätten​, vertritt aber längst nicht mehr dieses Land und dessen Bevölkerung. Gilt auch für ihr Gspänli Berset, welcher lieber der Bevölkerung die Ressourcen entzieht und als Pharmalobbyist agiert. Irgendjemand muss ja all den Zuwanderern, Asylanten etc. mitunter auch die KK ab Übertritt in unser Land obligatorisch und von der ersten Minute an finanzieren.

    Es bedarf endlich Licht (volle Kostenkontrolle- und Wahrheit) in allen Departementen dieser derzeitigen sozialistischen Partei.

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    • Juli 19, 2021

      Wer gehört bitte zur ‘eigenen’ Bevölkerung? In der Bundesverfassung kommt dieser Begriff nicht vor.

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  • Dezember 16, 2013

    Hätte die Wirtschaft die soziale Verantwortung wahrgenommen, wäre die Masseneinwanderungsin​itiative wohl kaum notwendig gewesen. Aber eben…. der Wirtschaft, den Banken etc. darf ja nicht reingeredet werden (solche Argumente waren herrlich zu lesen bei der Initiative 1:12 und sollen nun plötzlich nicht mehr gelten -> man will vorschreiben, wen die Unternehmen einstellen sollen? Nebst den sozialen Aspekten, welcher ein fairer Lohn hätte), sonst ziehen sie weg. Profitieren und Geiz-ist-Geil-Mentali​tät, ausbeuten, Kosten sozialisieren und Gewinne privatisieren etc. etc. etc. fordert seinen Tribut. Interessant auch, dass Minder – so liest man in den Medien – in Deutschland Arbeitnehmer such. Ja haben wir denn zu wenig Fachkräfte ausgebildet weil die Ausbildung für Unternehmen kostet?! Kann Minder so die Löhne tiefer halten? Gibt es noch andere Gründe? Die ganze Problematik ist zu komplex als dass man diese mit der Masseneinwanderusinit​iative lösen kann. Sie wird weitere Probleme schaffen! Wir leben nun mal in einer globalisierten Welt! Was wir tun könnten habe ich mehrfach geschrieben. Nachhaltig handeln! Die Nachhaltigkeit ist auch in der Bundesverfassung (Art. 2 und Art. 73) festgehalten. Für mich stellt sich die Frage wie man mit Schweizern und Ausländern, welche in der Schweiz leben umgeht. Oder gilt der Art. 8 der Bundesverfassung (Rechtsgleichheit) nebst anderen Gesetzesartikeln nur für bestimmte Situationen, je nachdem wie einem es gerade in den Kram passt? Meinerseits ein NEIN zu dieser Initiative weil es zu viele Fragen gibt, weil zu viele Dinge unklar sind (z.B. Auswirkungen der Abkommen zwischen der Schweiz und Deutschland was die Arbeitslosigkeit anbelangt http://www.admin.ch/o​pc/de/classified-comp​ilation/19820268/inde​x.html ) ….

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  • Dezember 18, 2013

    Zum Glück tragen nicht alle Scheuklappen wie Frau Sommaruga.

    Pfarrer​ Sieber eröffnet heute eine Notschlafstelle, für Arbeitssuchende Migranten aus der EU. Alles top ausgebildete Fachkräfte um die sich unsere Wirtschaft, ganz offensichtlich reisst. Sie finden wohl nur keine Bleibe, weil die Einheimischen ja zu viel Platz brauchen.

    http:/​/www.ref.ch/hauptseit​en/aktuell/news/8320/​

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    • Juli 19, 2021

      Die ‘Sozialwerke Pfarrer Sieber’ eröffnen vorübergehend eine Notschlafstelle für Arbeitssuchende aus EU-Staaten, nicht Ernst Sieber (86).

      Es ist gut, dass Sieber (endlich) nicht mehr in der Stiftung tätig ist. Nach der Anklage von 1994 wegen des Verdachts erheblicher Veruntreuung von Spendengeldern musste vorerst sein Schwiegersohn den Kopf allein hinhalten, was niemand verstand. Und letzterer konnte sich 2002 in die Verjährung retten …

      http://www.news.​ch/Schwiegersohn+von+​Pfarrer+Sieber+verurt​eilt/118634/detail.ht​m

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    • Juli 19, 2021

      Herr Willibald von Wildenstein, es könnte meinetwegen auch Max Muster Schweizer Koruptus sein, statt die Sozialwekre des Ernst Sieber, tut doch absolut nichts zur Sache!

      Fakt ist, wir generieren Obdachlose EU Bürger in der Schweiz,
      dank der PFZ! Aber schön müssen sie wenigstens nicht erfrieren, währen ihren Weihnachsferien in der Schweiz. Ist ja auch die Beste Zeit um Bewerbungsgespräche zu führen….

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  • Januar 12, 2014

    Wie in der Presse zu lesen war (mit Bildern dokumentiert) wurden und werden in Bulgarien Jugendliche zu Taschendieben ausgebildet. Auch Erfolgsgeschichten (ein Beispiel aus Genf) wurden publiziert, wonach die Diebesfamilie nach erfolgreichem Diebstahl aus einem Auto 25’000.– Fr. erbeuten konnte und davon in Saus und Braus leben konnte. Die Oma, als hochqualifizierte Ausbildnerin in Taschendiebstahl, äusserte sich dahingehend: sie bräuchte nicht mehr zu stehlen, da sie bereits mehrer Häuser besitzen würde. Wir dürfen uns also auf einiges gefasst machen, wenn diese Banden problemlos einreisen dürfen. Die Grenzkontrollen sind derart löchrig, dass diese Halunken schon heute hier sind. Diese Tatsachen werden geflissentlich als Einzelfälle herunter gespielt. Ich würde mir wünschen, dass in Kürze die Richtigen bestohlen würden – also die weitsichtigen Befürworter der Personenfreizügigkeit​.

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