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FÜR BEZAHLBARE WOHNUNGEN UND AUCH DEN RAHMENKREDIT

Am 9. Fe­bruar 2020 wird über die Volks­i­ni­tia­tive «­Mehr be­zahl­bare Woh­nun­gen» ab­ge­stimm­t. Hin­te​​​​​​​​​​​​​​​​​​​r der In­itia­tive steht eine breite Al­li­anz von Mie­te­rin­nen*, Wohn­bau­ge­nos­sen­s​​​​​​​​​​​​​​​​​​​cha​f​­​t​e​n​,​ Haus­ei­gentü­me­rin­​​​​​​​​​​​​​​​​​​​nen​*​,​ Ge­werk­schaf­ten, Par­teien sowie Or­ga­ni­sa­tio­nen aus dem Ju­gend- und Al­ters­be­reich. ­Si​​​​​​​​​​​​​​​​​​​e alle for­dern po­li­ti­sche Lö­sun­gen, damit die Mie­ten für alle Men­schen in der Schweiz be­zahl­bar sin­d. ­Min­des­tens zehn Pro­zent der neu ge­bau­ten Woh­nun­gen müss­ten im Ei­gen­tum von Trä­gern des ge­meinnüt­zi­gen Woh­nungs­baus sein. Die­ses Ziel soll unter an­de­rem mit Vor­kaufs­rech­ten für Kan­tone und Ge­mein­den er­reicht werden.

https://w​​​​​​​​​​​​​​​​​​ww.m​i​e​t​​​e​r​v​e​r​b​a​​n​​d​​.​​c​​h​​/​​m​​v/​​po​​li​​t​​​ik​​-​p​​o​s​​i​t​​i​o​​n​e​​​n​/​n​e​w​s​/​2​0​​​​1​9​/​​A​b​s​​t​i​m​​​m​u​n​​​g​ste​​​r​mi​n​​​-​​a​m​​​-​9.​-​​​​F​eb​r​​​​u​ar​-​​​2​0​20​-​​​f​e​​s​t​​​g​​e​le​g​​​t​​.​ht​m​​​​l​​

D​e​​​​r​​ neue (!) Nationalrat hat am 18. Dezember die Initiative Mieterverbandes abgelehnt. Er will aber mehr Geld für den gemeinnützigen Wohnungsbau zur Verfügung stellen. Den vom Bundesrat vorgeschlagenen Rahmenkredit von 250 Millionen Franken für einen Fonds de Roulement hat er mit 124 zu 73 Stimmen angenommen. Damit können Wohnbaugenossenschaft​​​​​​​​​​​​​​​​​​​en zinsgünstige Darlehen gewährt werden. Die Aufstockung erlaubt es aber nur, die Förderung im heutigen Umfang weiterzuführen, und das ist völlig ungenügend.

 

 

Durchschnittliche Mietpreise Dezember 2018

 

 

Ausserdem​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ sind Initiative und Rahmenkredit leider verknüpft: Die Mittel für den Fonds de Roulement werden nur dann aufgestockt, wenn die Initiative zurückgezogen oder abgelehnt wird. 

https://www.pa​​​​​​​​​​​​​​​​​​​rla​m​e​n​t​.​c​h​/​d​e​/​​r​​a​​t​​s​​b​​e​​t​​​r​​ie​​b/​​su​​ch​​e​-​​c​u​​r​i​​a​-​​v​i​​​s​t​​​a​/​g​e​s​c​h​​a​e​f​​t​?​A​​f​f​a​​​i​r​I​​​d​=​2​​​0​18​0​​​0​35​

Di​​e Mieterinnen* lehnen dieses Entweder-oder natürlich ab. Sie wollen das Sowohl-als-auch: Das JA zur Initiative UND den Rahmenkredit. Stimmen​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ Sie deshalb am 9. Februar 2020 für die Initiative! Nach der Annahme muss dann der Rahmenkredit nochmals aufs Tapet.

 

 

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2​7. März 2020

Heute hat dieser aktuelle Blog bereits “Anz. Leser 2000”, 1000 mehr als im Februar 2020.

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3​​. Mai 2020

Heute zählt dieser Blog 3000 Leserinnen*, und alle meine Blogs haben heute zusammen 295000 Aufrufe.

(* Männer sind mit gemeint, weil im Wort enthalten.)

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4. Mai 2020

Ein Wohnungsloser bekommt keine Stelle. Ein Stellenloser bekommt keine Wohnung.

Die öffentliche Hand muss also zuerst für Wohnungen sorgen bzw. sorgen lassen.

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3​0. August 2020

Anfechtbare Meldungen aller Mietzinserhöhungen sollten die Wucherungen sogenannter “Marktmieten” verhindern. Dennoch liegen die Mieten mittlerweile 40% über den Kostenmieten! Wie war diese Umgehung des Gesetzes möglich?

Die Mieten werden immer noch vor allem bei Mieterwechseln erhöht – ohne eine gesetzlich vorgeschriebene anfechtbare Meldung. Eine solche wurde landesweit immer wieder verworfen. Auch die Initiative für bezahlbare Wohnungen wurde vor kurzem abgelehnt.

Angesichts​​​​​​ dieser prekären Situation für die Mieter versucht nun der Mieterverband des Kantons Luzern die obligatorische Meldung der Vormiete kantonal einzuführen. Die automatische Bekanntgabe der Vormiete bei einem Mieterwechsel mit einem offiziellen und leicht auszufüllenden Formular schafft Transparenz und Vertrauen. Sie ist bereits in einigen Kantonen ein bewährtes Rezept gegen Mietzins-Exzesse: Solche werden sofort erkannt und können angefochten werden. Unfaire Vermieter erhalten von Beginn weg einen Schuss vor den Bug, und alle anderen gewinnen an Glaubwürdigkeit.

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3. September 2020

Heute hat dieser Blog 5000 Leserinnen*, und alle meine Blogs zusammen haben 380000 Aufrufe erreicht.

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8​. November 2020

Heute hat dieser Blog 6000 Leserinnen*, und alle meine Blogs zusammen haben 429000 Aufrufe erreicht.

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2​1. Januar 2021

7000 Leserinnen* / 482000 Aufrufe

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12. Juni 2021

In der Schweiz liegen die Mietpreise im Schnitt 40% (!) über der gesetzlichen (!) Kostenmiete, und in den grösseren Städten sind die Wohnungen bereits unbezahlbar. Um eine soziale Katastrophe zu verhindern müssen deshalb die Mieten sofort “gedeckelt” werden.

Berlin zeigt, wie das geht: Im Kampf gegen die prekäre Mietpreisdsituation auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt führt Berlin in Deutschland als erste Stadt eine Obergrenze für Wohnungsmieten ein. Manche Politiker wollen nun das Konzept maximaler Mietpreise bundesweit einführen.

Wann folgen die Schweizer Städte wie Zürich, Genf und Luzern, die für ihre überrissenen Mietpreise berüchtigt sind?

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Comments to: FÜR BEZAHLBARE WOHNUNGEN UND AUCH DEN RAHMENKREDIT
  • Januar 9, 2020

    Für Linksgrün ist klar: Auch hier braucht es die Knute des sozialistischen Staaten, die allen Untertanen zwingende Vorgaben erstellt, wie man sich als Sozialist zu verhalten hat.

    Ich bin schon gespannt, wie stark Mieten und Strompreise wegen dem neuen Sozialismus steigen: dem “Klimawandel”.

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    • Januar 9, 2020

      Der Steuer- und Sozialstaat steckt in der Geldschöpfung resp. im Preis der gegenseitigen Leistung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit.

      Das​ Geldsystem kennt kein Links- oder Rechtsschema! Die Geldschöpfung kann keinen Mangel erzeugen, er muss organisiert werden (Links-Rechtsschema-D​enken).

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  • Januar 9, 2020

    Alle müssen zahlen, damit wenige profitieren
    Die Wohnungen gemeinnütziger Wohnbauträger sollten «wirtschaftlich oder sozial benachteiligten Personen» zugutekommen – so ist es im Wohnraumförderungsges​etz vorgesehen. Tatsächlich halten sich die Genossenschaften nur sehr beschränkt an diese Vorgabe. Viele Genossenschaften vergeben ihre Wohnungen offenbar willkürlich und ohne klare Kriterien unter ihresgleichen, also an Gewerkschaftsfunktion​äre oder Parteimitglieder. Das ist unfair, Vetternwirtschaft, finanziert durch die Allgemeinheit. Gemäss der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung​ 2017 gehören 10 Prozent der Genossenschaftsmieter​ – gemessen an ihrem Einkommen – zu den reichsten 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung, 25 Prozent gehören zu den reichsten 40 Prozent der Bevölkerung. Eher untervertreten sind hingegen jene Menschen, die wirklich auf günstigen Wohnraum angewiesen sind: Nur ein Viertel der Genossenschafter gehört zu den ärmsten 20 Prozent der Bevölkerung.

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    • Januar 10, 2020

      Sie erwarten doch wohl keine Fairness in der politischen Landschaft, finde ich immer wieder hibbelig wenn Bürger Politik nach Ehrlichkeit und Fairness beurteilen. Absolut Naiv.

      Egal welche politische Ansicht vertreten wird, Politik dient dazu, selber am Fresstrog zu hocken und sich vollzufressen, …Andere gar nicht an den Trog lassen…

      Interess​iert doch niemanden, ob wir eine Arme Bevölkerung haben….die interessiert nur der Job, als sog Armenbetreuer tätig zu sein…abzukassieren

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    • Januar 10, 2020

      Frustriert? Offenbar noch nicht ganz, sonst würden Sie sich wohl nicht mehr auf Vimentis tummeln.

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    • Januar 10, 2020

      Hat doch mit Frust überhaupt nichts zu tun.
      Es ist die Erkenntnis, dass man Wasser predigt und Wein säuft. Dass es trotz diesen Sozialen Engagement anstelle besser zig mal schlechter wurde.

      Meinen sie wirklich, wenn man für ein BVG Obligatorium gestimmt hat, ist man (ich) davon ausgegangen was da heute (schon lange) geschieht?
      Dass an vorderster Front durch Immofirmen (BVG Firmen) das wohnen so zum Luxus getrieben wird?
      Dito bei den KK und Gesundheitswesen, erst mit dem Obligatorium wurde es möglich, so richtig fett abzuzocken.
      Und jetzt wollen wir die noch weiter füttern, mit dem fadenscheinigen Grund, es würde besser?
      Irgend wann einmal sollte BürgerIn merken, was für ein falsches Spiel da gespielt wird.

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  • Januar 9, 2020

    Es bezahlt niemand. Es ist die Geldschöpfung, welche die Systeme alimentiert. Es geht nur um Verteilung, also Umlagen.
    Saldenmecha​nik, der Werkzeugkasten des Geldsystems gibt die richtigen Antworten. Die Symptombeschreibungen​ sind dem Spieltrieb zuzuordnen.

    Wenn in einen Sektor für den Lebensunterhalt, ein zu hoher Anteil des zugeordneten frei verfügbaren Gegenwertes fliesst, so fehlt er in anderen Sektoren. Wenn es den Sparanteil beeinflusst, so ist es weniger schlimm, aber die Ungleichheit bleibt.
    Entweder wird der Ausgleich mit höherer Kaufkraft geschaffen (Preise könnten steigen), oder mit günstigerem Wohnraum. Die Gemeinwohlaufgabe hat der Staat sicherzustellen. Wobei sich die Wirtschaft an die neuen Gegebenheiten anzupassen hat. Die Geldschöpfung ist und bleibt Planwirtschaft, mit welcher die pseudo Marktwirtschaft abgedeckt wird.

    Nicht die Symptome beschreiben, sondern die Ursaschen benennen. Es fehlt kein Geld, nur der mit Gehirnwäsche indoktrinierte Zahler Virus wirkt eben enorm!

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    • Januar 10, 2020

      Gutes Neues Jahr Herr Georg Bender,

      Möglicherw​eise, die Hoffnung stirbt zuletzt, werden sie auch mal etwas Sinnvolles und Angebrachtes zu einem Thema schreiben.

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    • Januar 10, 2020

      Herr Werner Nabulon
      Was gibt es Sinnvolleres, als wenn die Abwicklungen im Einklang mit dem Geldkreislauf, hat nichts mit dem System zu tun, abgewickelt würden.
      Die zugeordnete frei verfügbare Kaufkraft bestimmt den Grad der Bedürfnisabdeckung. Die Saldenmechanik ist der Werkzeugkasten der Geldschöpfung. Wenn in einem Sektor die Preise erhöht werden, muss ein Ausgleich geschaffen werden, andernfalls andere Sektoren den Dominoeffekt erleiden.
      Das Angebrachte, welches Sie meinen, sind Beschreibungen der Symptome einer falschen Umlagestrategie, zur Fütterung des Zahler Virus! Nicht gerade sinnvoll, nur Palaver und Futter für die Politiker!

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    • Januar 10, 2020

      Heute erleiden nur die Angestellten diesen Dominoeffekt…und verlieren..Herr Bender.

      Was sollen die Leute denken und schreiben, die müssen in der heutigen gängigen Form ihre Miete bezahlen, da führt kein Weg dran vorbei..

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    • Januar 10, 2020

      Herr Werner Nabulon
      Wir müssen Sterben, alles andere ist Menschen gemacht! Der Art und Weise des Todes ist Schicksal! Mein Bestreben ist es immer, die Ursachen zu erkennen und nicht den Spass ausleben, die Symptome zu bedienen. Wir bedienen nur die Symptome mit dem Hand in den Mund-System! Die Politik hat nur Spassmacher!

      Die Willkürspiele der Wirtschaft und Regierenden gilt es doch zu beenden. Was wir machen, ist von der Hand in den Mund leben!
      Natürlich kommt der Dominoeffekt bei gewissen Kaufkraftempfängern an, andernfalls würden die Sektoren ausgeglichen! Es gilt eben die Sektoren auszugleichen. Die Neoklassik geht beim Gleichgewicht der Wirtschaft von den Bedürfnissen aus. Ohne Geld jedoch, lassen sich die Bedürfnisse nicht ausgleichen. Diese Ökonomiespezies (Vollpfosten) meinen ja, Geld sei neutral!

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    • Januar 16, 2020

      “Es bezahlt niemand. Es ist die Geldschöpfung, welche die Systeme alimentiert. Es geht nur um Verteilung, also Umlagen.”

      Ja zum Donnerwetter, so einfach ist der ganze Zauber also? Die Zentralbank oder sonst ein zentrales Marktdominierendes Staatsorgan macht einfach genügend Geld für den monetären Kreislauf, regeln den Vor- und Rücklauf, verteilen alles gerecht und gut, dann lehnen wir uns alle zurück und sehen zu wie der Wohlstand von alleine entsteht, ohne das irgendwer auch nur einen Finger krumm machen muss. Auf diese Idee muss erst mal noch einer kommen, einfach brillant.
      Wertschöpf​ung entsteht nur durch Arbeit und ist das einzige was von produktiv zu unproduktiv umverteilt werden kann. Ohne Arbeit keine Wertschöpfung, kein Staat, kein Sozialsystem, keine Rente und kein Wohlstand, da kann das Geldsystem sein wie es auch immer möchte. Dass das momentane Geldsystem ein Betrug an den Arbeitenden ist, da es den monetären Gegenwert welchen sie für Ihre Arbeit erhalten kontinuierlich verringert, ist bei der Zentralbankpolitik absolut einleuchtend.
      Mich erschüttert die Hybris der Planwirtschafter immer wieder, die Felsenfeste Überzeugung das mittels eines Staatlich geordneten Geldsystems Wohlstand geschaffen werden kann, oder die Wirtschaft “geordnet” werden könnte ist im Land der Märchen und Sagen anzusiedeln, dass wird auch der hinterste und letzte begreifen wenn uns das Geldsozialistische System um die Ohren fliegt und es für farbige Zettelchen nichts mehr zu kaufen gibt. Für die Zeit danach ist es gut wenn man mit seinen Fähigkeiten etwas machen kann, oder von etwas der Eigentümer ist was andere benötigen. Alle die weder das eine noch das andere haben, werden eine verflucht strenge Zeit vor sich haben.

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    • Januar 16, 2020

      Seit es Menschen gibt, kämpfen diese Menschen (genau so wie Tiere auch) ums Überleben und um die Fortpflanzung.
      Und seit das so ist, gibt es die Fleissigen, (im Angesicht deines Schweisses).. die von den Räubern ausgenommen und getötet werden.

      Das ist ein Grund Charakter der Menschen, der Egoist, der Brutale..usw

      Genau​ darum wurden diese 10 Gebote / Sätze geschrieben…plus die ganze Geschichte, wie der Mensch Human und Sozial sein soll.
      Komisch, die Machtgeilen gehen in die Kirche, die Kirche ist selber Geld und Machtgeil, da ändert sich nichts

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    • Januar 16, 2020

      Herr Phil A.
      Richtig, das Geldsystem ermöglicht das Schlaraffenland.
      Nur​ die Bedürfnisse müssen abgedeckt werden. Es braucht also Leistung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit.
      Die Geldschöpfung fragt nach Bedürfnisabdeckung und nicht nach Erwerbsarbeit. Die Automatisierung wird für einen Wettbewerbsvorteil eingesetzt. Die Krux bleibt, ohne Kaufkraft verblasst auch der Wettbewerbsvorteil!
      ​Nein die Wertschöpfung entsteht eben nicht, wie gelernt (Idiotie), aus Arbeit, sondern aus Leistung! Die Geldschöpfung deckt die Leistung ab, andernfalls kein Tausch entstehen könnte.
      Wo keine Kaufkraft zur Verfügung gestellt wird, wird auch keine oder wenig Leistung entstehen! Das Geld ist die Promotion für die Wachstumsspirale!
      Oh​ne Geld kein Wachstum! Logisch oder?

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    • Januar 16, 2020

      Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten sie keine Trugbilder (Wertschöpfung uvam) im Kopf! Das Geld bedeutet systembedingt, Planwirtschaft, denn ohne Geld keine Leistung!
      Der Staat diktiert doch den Steuer- und Sozialanteil in den Preisen. Es ist doch die Geldschöpfung, welche die Wirtschaft (Wachstumsspirale) ermöglicht. Die Ausgaben für die Staats- Sozial- und Gesundheitsaufgaben als Preis der Leistung oder Anspruch, ist doch aus den entsprechenden Wirtschaftseinnahmen,​ direkt wieder an die Berechtigten, hier Staat, umzulegen. Es sind doch keine Personalkosten, sondern Gemeinwohlkosten! Die weltweite Irreführung haben wir den Universitäten zu verdanken. Die Lehre des Geldes wird nicht oder falsch vermittelt!
      Das Grundprinzip gilt es eben zu verinnerlichen, fernab der betreuten Bildung, leider! Die Geldschöpfung aus dem Nichts vom Gesetzgeber einem Bankensystem übertragen (Betrugsspiele ermöglichen), anstatt nur der Zentralbank, “finanziert” die Bedürfnisabdeckung mittels gegenseitiger Leistung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit ab.
      Die Fakultät Ökonomie müsste sinngemäss in die Sozialwissenschaft einverleibt werden.
      Überspitzt formuliert: Import schafft Wohlstand, weil man die eignen Ressourcen schont und andere die Leistung erbringen lässt. Die Schweiz wäre ein Schlaraffenland, weil die Schweizer Währung als Hort der Glückseligkeit verstanden wird.
      Phantasie ich weiss, ab er so funktioniert das Geldsystem. Die Währung muss als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Würde weltweit die Importwährung als Zahlungsmittel akzeptiert, hätten wir eine gerechtere Welt und die Globalisierung würde keinen Schaden anrichten. Die Staaten erhalten ihre Ausgaben für Gemeinwohl und Soziales aus der Quelle (Geldtausch) und nicht Wohnort zurück! Die Administration und Überwachung würden relativiert.
      Es sind die Betrugsspiele der Regierenden, gedeckt von der Justiz und Wissenschaften, welche den Geist vernebeln. Donnerwetter, so einfach und wir lassen uns verarschen!
      Will man nicht, man will die Betrugsspiele rund um das Geld zelebrieren. Nicht an den Lippen der betreuten Bildung und ihren Hehlern (Regierende, Medien und Justiz) kleben, sondern das eigene Denkvermögen aktivieren und die Geldschöpfung plausibilisieren!

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    • Januar 17, 2020

      Unterschied // Bedürfnisabdeckung = Erwerbsarbeit // wo ist da der Unterschied?

      Arbeit / Leistung // Arbeit über einen gewissen Zeitraum = die Menge die man schafft ist Leistung = wo ist da der Unterschied?

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    • Januar 17, 2020

      Personalkosten = Gemeinwohlkosten // wo ist der Unterschied, ist nur ein anderes Wort, Ergebnis das gleiche

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    • Januar 17, 2020

      Aha, die Leistung wird nur durch menschliche Arbeit erbracht. Die zunehmende Automatisierung erb ringt keine Leistung?

      Das Ergebnis ist das gleiche, nur wird die Arbeit im Gegensatz zur Automatisierung nicht unkorrekt verteuert! Es ist eine separate Kostenart!
      Die Umlage müsste dann zwingend über den Umsatz an den Endnutzer vorgenommen werden.
      Es ist eben Ursache und Wirkung, um die Betrügereien erkennen zu können.
      Die Leistungen Gemeinwohl, Sozial und Gesundheit sind dem Staat, als Akteur der Wirtschaft, zuzuordnen.

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    • Januar 17, 2020

      Der Staat ist als spezieller Akteur der Wirtschaft zu verstehen. Somit sind diese Leistungen als separate Kostenstelle zu verstehen, damit man Arbeit und Automatisierung, nicht gegeneinander ausspielen kann. Diese Betrügerei beherrscht doch das Denkvermögen?

      Die Fakultät Ökonomie auf eine einsame Insel verbannen, dann können diese Spezies, ihre Denkvermögen, gegenseitig mit Schwachsinn (Geld ist neutral und die Wirtschaft im Gleichgewicht, Zahler, etc.) beleben.
      Die Reaktion der Regierenden und Justiz?

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    • Januar 17, 2020

      Hinter der Automatisierung stehen recht intelligente “Handwerker” ohne die die “Automaten” gar nicht arbeiten.
      Wir sind noch nicht im Zeitalter der selber denkenden und sich selber entwickelnden Maschinen, aber im Zeitalter der intelligenten “Handwerker”.

      Da mögen Kapital (Banken und Co)und die ihnen Zudienenden “Sozial Denkenden “Intellektuellen” ein grosses Problem haben, weil sie diese “Nur Handwerker” die nun plötzlich selber bestimmen können, nicht mehr Kontrollieren können.

      Man darf ruhig weiter auf Banken und Politiker und Kulturschaffenden herum hacken, aber es ist einfacher…meinen sie…die Produzenten zur Kasse zu bitten.

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    • Januar 17, 2020

      Herr Werner Nabulon
      Hat mit dem von mir gesagten gar nichts zu tun!
      Es werden keine Maschinen ohne Geld entwickelt! Der Preis der Leistungen des Staates als spez. Akteur der Wirtschaft (Gemeinwohl, Soziales und Gesundheit) muss als sep. Kostenstelle betrachtet werden und in die Preiskalkulation einfliessen. Damit wird vermieden, dass die Automatisierung nicht wegen Geld, über die Arbeit gehoben wird.

      Damit wird vielleicht jedem denkenden Menschen klar, dass die Umlage der gegenseitigen Leistung des Staates, auch wieder direkt von der Wirtschaft umgelegt werden muss. Die Betrugsspiele über die Personalkosten (Nebenkosten sind zu hoch und all denn Stumpfsinn) werden endlich als solche begriffen!

      Es fehlt doch kein Geld, nur der Wille, die Geldschöpfung und die Umlage, korrekt zu organisieren.

      Sie können heue Abend bei Arena, leicht feststellen, wie die Medien, ihren Auftrag der “Bildung” verstehen. Die Jugendlichen folgen ihren Vorbetern, weil sie das Geldsystem, so wenig verstehen, wie ihre “Pädagogen”!
      Rentens​ystem mit höheren Beiträgen sichern (Bildung Monatsrente und Umlage)! Wäre in der Aussage richtig, wenn gleichzeitig gesagt wird, dass jedoch die Kaufkraft der Erwerbsarbeit, nicht negativ beeinflusst werden darf (höchstens der überdimensionierte Sparanteil bei Besserverdienenden). Es ist eine separate Kostenstelle!
      Man muss die Jugendlichen aufklären, dass sie von der Bildung, im Stich gelassen wird! Wenn die Erwachsenen schon nicht wollen, wie sollen es die Jugendlichen schaffen? Ursache und Wirkung!

      Wie wollen Sie, Kasse machen, wenn die Geldschöpfung dazu nicht ausreicht? Die Wachstumsspirale wird durch dass Geld befeuert! Ursache und Wirkung.

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  • Januar 10, 2020

    Herr Oberli
    Je mehr Ausländer in die Schweiz gehen,
    desto mehr Wohnraum braucht es.
    Sie und andere Linksgrüne scheinen diese einfache Logik nicht zu begreifen.

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    • Januar 10, 2020

      Sicher begreifen die diese Logik. Schauen sie einmal, wer wo was Arbeitet. Ich meine auch wir “profitieren” ja von der Zuwanderung.

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    • Januar 10, 2020

      Diese Links Grünen sind nicht voll doof, die sind nur voll verlogen…das ist der kleine Unterschied.

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    • Januar 10, 2020

      Wenn der Schweizer Arbeits- und Wohnmarkt die besseren Bedingungen schafft, so steht der Einwanderung nichts im Wege!
      Ein flächendeckender Tarifvertrag anstatt Mobilität, wie von den Gründen verlangt (denn sie wissen nicht was sie tun), würde der Heimat statt Wettbewerb, mehr Gewicht geben.

      Die Politik will den Wohnwagen, nicht die Sesshaftigkeit, Idiotie und die Menschen merken es nicht, wie die Auswirkung der Geldschöpfung!

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  • Januar 10, 2020

    Ein Staat der nicht die Mittel hat, die Zustände zu ändern, hat nicht die Mittel sie zu erhalten, Edmund Burke.
    Die Herausgabe einer Währung gehört nicht in die Hände von Privatunternehmen, denn sie ist ein Kernelement staatlicher Souveränität.
    Im Gegensatz zu Herrn Olaf Scholz, darf ich die Auswirkungen der Geldschöpfung verstehen!

    Flächen​tarifvertrag statt Mobilität schafft Sesshaftigkeit und Heimatgefühle!
    Der flexible Arbeitsmarkt, verlangt Mobilität, jedoch letztendlich mit einem gleichen Lohnergebnis, wie der Flächentarifvertrag. Nur die Ökologie leidet! Scheinbar sind die Grünen, farbenblind!

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  • Januar 11, 2020

    Ich möchte im Sinne der Dialogrichtlinien an die Daumen nach unten Drücker, eine Aufgabe resp. Frage stellen:
    Dialog aus längst vergangenen Zeiten:

    Henry Ford, jun. zum damaligen Arbeitsminister der USA:
    «Wer bezahlt Deine Sozialkosten, wenn die meiste Arbeit der Roboter erledigt?
    Antwort: Wer kauft die Autos, wenn die Kaufkraft fehlt?»

    Beide Kontrahenten begreifen die Auswirkung der Geldschöpfung nicht. Beide meinen die Geldumlage basiert auf dem Erwerbseinkommen. Damit wird klar aufgezeigt, dass weder die Entstehung des Geldvolumens aus dem Nichts noch die Auswirkung zur Abdeckung der gegenseitigen Bedürfnisse, mittels gegenseitiger Leistung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit, begriffen wird.

    Welche Schlussfolgerung ist richtig?
    Genau, die Umlage der anteiligen Geldschöpfung als Wirtschaftseinnahmen aus den Ausgaben (Preis der Pflichtleistung) des Staates, Soziales und Gesundheit, muss zwingend aus den branchendefinierten Umsätzen und Tarifen an den Endkunden (Kaufkraft aus Geldschöpfung), vorgenommen werden.
    Die praktizierte Umlage, füttert den Virus Zahler, dient den Regierenden, weltweit das Führungsinstrument Unterdrückung, mittels Existenzkämpfe und Armut, zu zelebrieren. Die Justiz in verordneter Agonie.

    Sollte meine Einschätzung nicht korrekt sein, so bitte ich Sie, mir die Denkfehler aufzuzeigen. Wenn sie, was ich annehme stimmt, so bitte ich den Druck auf die Politik, entsprechend zu erhöhen, um der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.

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  • Januar 11, 2020

    In einem ähnlich gelagerten Thema zur Umlage der Gewinne der SNB an die AHV, wird wirklich geglaubt, dass die Geldschöpfung in Umlage, mit Aufgabe der Erwerbsarbeit nicht mehr funktioniert, darum soll man das Umlagesystem abschaffen.
    Die ganze Wirtschaft funktioniert im Umlagesystem, oder meinen diese Irrläufer, dass ihre Kaufkraft immer neu vom Himmel fällt!
    Systemimmanen​t könnten wir direkt nach der Geburt in Rente (Grundsicherung) gehen, denn die Geldschöpfung fragt nicht nach Erwerbsarbeit, sondern nach der Abdeckung der Bedürfnisse. Das notwendige Geldvolumen für die Kaufkraft ist immer vorhanden, wenn die Bankschulden anwachsen!

    Denken Sie einmal darüber nach, es würde sich lohnen. Oder erklären Sie mir bitte, meine Denkfehler!
    Wir decken die gegenseitigen Bedürfnisse mit der Promotion Geld ab, nicht mehr und nicht weniger. Bei korrekter, direkter Umlage der Wirtschaftseinnahmen an die Berechtigten, kann nie Geld fehlen. Ein Mangel muss mit falschen Systemabwicklung, wie die Erwerbsarbeit, organisiert werden.

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  • Januar 15, 2020

    Wie kommen Menschen, welche die verlangten Mieten nicht bezahlen können, zu einer bezahlbaren Wohnung?

    Es sind verschiedene Massnahmen möglich, die alle unterschiedliche Vor- und Nachteile haben:

    1) Baugrund oder Baurechte werden Baugenossenschaften durch Bund, Kanton und/oder Gemeinde unter dem Marktpreis angeboten.
    2) Baugenossenschaften finanzieren bezahlbare Wohnungen mit Einnahmen aus hohen Mieten.
    3) Mietpreise über der gesetzlichen Kostenmiete werden verboten.
    4) Gut Verdienenden werden subventionierte Wohnungen gekündigt.
    5) Gemeinden (Sozialdienste) übernehmen die nicht bezahlbaren Mietkosten.

    Bund, Kantone und Gemeinden kommen jedoch nicht darum herum, für bezahlbare Wohnungen beachtliche Mittel bereitzustellen, wenn sie nicht wollen, dass die Leute obdachlos werden.

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  • Januar 15, 2020

    Schon heute pflastern Wohn­bau­ge­nos­sen­s​​​​​chaf­ten bei mir zu Hause die ganze Gemeinde zu. Mir scheint dieses Geschäftsmodell ist eine gutes Geschäft und dann soll ich dieses Geschäftsmodell direkt mit Steuergeldern unterstützten, wohl kaum.
    Im übrigen braucht man in einem Zinsumfeld von +/- 1% sicherlich keine Unterstützung durch den Bund.

    Reicht es nicht schon, dass der Sozialwahnsinn dazu geführt hat, das Pensionskassen gezungen sind in Wohnungen zu investieren um die Renten zu garantieren.

    Mein dickes NEIN ist klar.

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  • Januar 16, 2020

    Da ich kein Staatsgläubiger bin, der denkt, dass der Staat immer Recht hat, ist das Nein für diese sozialistische Initiative bereits auf der Gemeinde.

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  • Januar 16, 2020

    16. Januar 2020

    Die ImmobilienbesitzerInn​en ziehen den MieterInnen pro Jahr ILLEGAL 14 Milliarden CHF aus der Tasche. Das will die Wohnungsinitiative auch bekämpfen, über die Anfang Februar abgestimmt wird. Die Mietexplosion geht auf Kosten einer Mehrheit der Schweizer Bevölkerung.

    Treib​ende Kraft dahinter sind die wachsenden Vermögen, die über Fonds, Pensionskassen, Versicherungen, Stiftungen oder Immobilienfirmen nach rentablen Anlagen suchen. Und derzeit ist nichts so sicher und rentabel, wie Geld in Immobilien zu stecken. Vieles wird jedoch in bestehende Liegenschaften investiertt, was den Marktwert und so auch die Mietpreise enorm nach oben drückt.

    Kurz: Der Immobilienmarkt ist eine riesige Umverteilungsmaschine​ von unten nach oben. Je höher die Rendite, desto mehr wird umverteilt. Auf Kosten der Mehrheit der Bevölkerung.

    Nach:​
    woz.ch/2003/schweiz​er-immobiliengeschaef​t/die-grosse-umvertei​lung
    (Wer den Artikel lesen möchte, muss sich bei der Zeitung anmelden.)

    DESHALB​ AM 9. FEBRUAR 2020: FÜR MEHR BEZAHLBARE WOHNUNGEN: JA

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    • Januar 16, 2020

      Da Pensionskassen aber gern in Immobilien investieren, schneiden sich hier die Mieter schlussendlich ins eigene Fleisch, da dann ihre Rente nicht sicher ist.

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  • Januar 17, 2020

    Gewinner der Umverteilung sind die Pensionskassen.
    Die Pensionskassen besitzen am meisten Anteile an Immobilienfonds.

    D​a diese dabei sehr gut verdienen und die Obligationen nichts mehr abwerfen, weiss ich nicht, wieso ich etwas dagegen halten soll.

    Da Herr Oberli mit grosser wahrscheinlichkeit einer Lehrerpensionkasse angeschlossen ist, sollte er sich m.E. besser überlegen, was er hier propagiert.

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  • Januar 18, 2020

    Ein Grossteil sind eben nicht ausländische Spekulanten, die nur Geld machen wollen, sondern eben inländische Anleger oder Pensionskassen. Auch einfache Bürger vermieten Wohnraum ohne dadurch Millionär zu werden.

    Wenn 130 Milllionäre in “gemeinnützigen Wohnraum” leben können, was soll daran “gemeinnützig sein?

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  • Januar 18, 2020

    Die Initiative fordert weder billige noch preisgünstige noch gemeinnützige Wohnungen, sondern BEZAHLBARE. Es gibt Familien, die den Mietzins und/oder die Krankenkassenprämien nur zum Teil oder nicht bezahlen können.

    Die Gegner wollen offenbar, dass solche Familien auf die Strasse gestellt werden oder dass die kommunalen Sozialämter auf den Mietzahlungen sitzen bleiben. Massnahmen für bezahlbare Wohnungen sind aber Aufgabe von Bund und Kantonen.

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    • Januar 19, 2020

      Ich glaube kaum, dass fixe Quoten für “bezahlbaren” Wohnraum per se einen Schutz bieten.

      Natürlich ein Riesengeschäft für Wohnbaugenossenschaft​en, die einen Teil der Arbeit zukünftig an den Staat abgeben können.

      So machner “bezahlbarer” Wohnraum ist doch eher (obere) Mittelklasse als für den Sozialhilfeempfänger,​ der feste Vorgaben hat. Oder wer bedingt durch das Gehalt nicht Unsummen für die MIete ausgeben kann.

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  • Januar 19, 2020

    Wer die Miete nicht bezahlen kann, hat heute nur die Möglichkeit, beim Sozialamt anzuklopfen: Können Mieter die Miete nicht oder nicht vollständig bezahlen, können sie beim Sozialamt einen Antrag auf Mietschuldenübernahme​ stellen. Das Sozialamt übernimmt Mietschulden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und der Mieter sonst auf der Strasse sitzt. Wer bedürftig ist, sollte auf jeden Fall ein Antrag stellen. Wird dieser abgelehnt, solle das der Mieter durch einen Experten überprüfen lassen.

    U. a. die Mietschuldenübernahme​ bringt die Sozialämter an den Anschlag.

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  • Januar 20, 2020

    19. Januar 2020

    “Drei Millionen Flyer landeten in den vergangenen Tagen in den Schweizer Haushalten. Darin warnen die vom Hauseigentümer-Verban​d angeführten Gegner der Miet-Initiative eindringlich vor einer «Verstaatlichung des Wohnungsmarkts». Als knackigstes Nein-Argument führen sie dabei «777 Millionen Franken Verluste des Bundes seit den 90er-Jahren mit Wohnbaudarlehen» an.

    Ein Argument, bei welchem SP-Nationalrätin Jacqueline Badran (58, ZH) an die Decke geht! «Der Flyer ist ein unsägliches Lügenpamphlet», wettert sie. «Die 777 Millionen haben mit dem heutigen Wohnraumförderungs-Ge​setz und mit der Initiative null und nichts zu tun. Damit wird das Stimmvolk in die Irre geführt!»

    Auch Grünen-Nationalrat Michael Töngi (52, LU) ärgert sich: «Mit uralten Zahlen zu hausieren, ist reine Polemik», so das Vorstandsmitglied des Mieterverbands.”

    b​lick.ch/news/politik/​der-flyer-ist-ein-uns​aegliches-luegenpamph​let-wohnbau-gegner-ha​usieren-mit-alten-zah​len-id15710285.html

    Und ich glaubte, die Verstaatlichungsplaka​te seien bereits der Gipfel der Lügen.

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  • Januar 21, 2020

    Wer keine Wohnung BEZAHLEN kann, wird in der Schweiz obdachlos, so in Basel:

    Eine Studie, die auf Feldbeobachtungen, Statistiken von Hilfsinstitutionen sowie Befragungen von Betroffenen und Fachleuten beruht, sagt, in Basel seien rund 100 Menschen obdachlos. Etwa die Hälfte schlafe draussen, die andere Hälfte behelfe sich mit Übernachtungsmöglichk​eiten in Notschlafstellen oder seltener auch in Einrichtungen von Kirchen und Moscheen.

    Und 200 weitere Personen (103 Erwachsene und 97 Kinder) in Basel lebten laut der Studie in Notwohnungen der Sozialhilfe – meistens wesentlich länger aus ein Jahr – oder hätten bei Bekannten und Verwandten Unterschlupf gefunden. Nicht selten seien die Betroffenen «prekären, gesundheitsschädigend​en» Wohnsituationen ausgesetzt.

    Unter den Betroffenen hat die Studie viele Menschen in sog. «Multiproblemlagen» eruiert, zum Beispiel Arbeitslose mit familiären und gesundheitlichen, speziell psychischen Problemen.

    Mehr hier:
    https://www.ta​gblatt.ch/newsticker/​schweiz/erste-wissens​chaftliche-studie-zur​-obdachlosigkeit-in-d​er-schweiz-ld.1108255​

    Hier setzt die Initiative für BEZAHLBARE Wohnungen an. Die Sozialämter der Gemeinden können das nicht allein stemmen.

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  • Januar 26, 2020

    Das Bundesgesetz über die Förderung von preisgünstigem Wohnraum (Wohnraumförderungsge​setz, WFG) vom 21. März 2003 macht Vorschriften, wenn der Bund sog. gemeinnützigen Wohnungsbau subventioniert oder anders fördert. Er kontrolliert die Durchführung der Vorschriften.

    Solc​he Wohnbauten sollen vor allem für wenig Bemittelte sein, aber auch mit Bessergestellten durchmischt werden. Man will keine Ghettos. In der Regel kompensieren die Genossenschaften schliesslich tiefere Mietpreise auch mit höheren, sonst kommen sie in die roten Zahlen.

    Der ganze Gesetzestext ist hier:
    https://www.ad​min.ch/opc/de/classif​ied-compilation/20010​522/index.html

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  • Januar 27, 2020

    Nochmals mein Beispiel:

    “Eine Studie, die auf Feldbeobachtungen, Statistiken von Hilfsinstitutionen sowie Befragungen von Betroffenen und Fachleuten beruht, sagt, in Basel seien rund 100 Menschen obdachlos. Etwa die Hälfte schlafe draussen, die andere Hälfte behelfe sich mit Übernachtungsmöglichk​​​eiten in Notschlafstellen oder seltener auch in Einrichtungen von Kirchen und Moscheen.

    Und 200 weitere Personen (103 Erwachsene und 97 Kinder) in Basel lebten laut der Studie in Notwohnungen der Sozialhilfe – meistens wesentlich länger aus ein Jahr – oder hätten bei Bekannten und Verwandten Unterschlupf gefunden. Nicht selten seien die Betroffenen «prekären, gesundheitsschädigend​​​en» Wohnsituationen ausgesetzt..”

    Die Gegner wollen also, dass z. B. in Basel weiterhin 50 Menschen obdachlos bleiben, 50 Menschen in Notschlafstellen übernachten und 200 Menschen, davon 97 Kinder, in Notunterkünften vegetieren, weil für sie keine Wohnungen bereitgestellt werden.

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  • Januar 28, 2020

    28. Januar 2020

    Der Bauland ist in der Schweiz seit dem Zweiten Weltkrieg um 500 Milliarden CHF spekulativ verteuert worden. Bezahlt haben diese Milliarden die Hauseigentümer und die Mieter, das Gewerbe und die Industrie sowie die öffentliche Hand. Und wer hat die Milliarden eingesackt? U. a. die Baulandbauern und ihren Erben sowie Baulandmakler und grosse Immobilieninvestoren.​

    Aus dieser historischen Fehlleistung muss man am 9. Februar 2020 die Lehren für die Zukunft ziehen, denn mit der Volksinitiative «Für mehr bezahlbare Wohnungen» steht wiederum eine solche historische Weichenstellung bevor:

    Die Initiative will den Anteil der neu erstellten Wohnungen von Genossenschaften oder anderen gemeinnützigen Bauträgern im Landesdurchschnitt von heute 5 auf nur 10% anheben. Kantone und Gemeinden sollen das Recht erhalten, für angebotenes Bauland ein Vorkaufsrecht einzuführen, um dieses der Spekulation zu entziehen. Die Gemeinden können angebotenes Bauland im Vorkaufsrecht zum Verkehrswert erwerben und dieses im Baurecht an gemeinnützige Bauträger weitergeben. Zudem sollen Gemeinden für nicht mehr benützte Bundesareale von Bahn, Post, Armee das Vorkaufsrecht erhalten.

    Wohnen ist in Europa die zentrale soziale Frage des 21. Jahrhunderts geworden, u. a. weil kapitalkräftige kommerzielle Immobiliengesellschaf​ten die Mieten von 1998 bis 2018 um durchschnittlich 29% hochgeschraubt und in den Städten sogar verdoppelt haben – und dies trotz rapid sinkender Hypothekarzinsen.

    ​Der Swiss-Life-Gruppe gehören sage und schreibe 35’000 Wohnungen, den UBS-Immobilientöchter​n 30’500. Es sind diese Immobilienfonds und Investmentgesellschaf​ten mit je Tausenden von Wohnungen, die jetzt als heimliche Geldgeber diese dringend notwendige Genossenschaftsinitia​tive durch PR-Firmen bekämpfen.

    (nach Rudolf Strahm)
    tagesanzeige​r.ch/schweiz/standard​/wohnungspolitik-ist-​die-beste-sozialpolit​ik/story/16882757

    ​Stimmen Sie deshalb am 9. Februar 2020 der “Initiative für mehr bezahlbare Wohnungen” zu, liebe Leserinnen*.

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  • Februar 3, 2020

    28. Januar 2020

    Behauptung: Die Initiative führe zu staatlicher Planwirtschaft

    Die​ses Argument ist irreführend, denn in der Bundesverfassung steht schon seit Jahrzehnten, dass der Bund «den Wohnbau und die Tätigkeit von Trägern und Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus fördern» muss.

    Die politische Mehrheit hatte die Weitsicht, zu erkennen, dass die Wohnpreise in den Himmel schiessen, wenn man den Wohnungsmarkt den Spekulanten überlässt. Die Initiative verlangt also nichts Neues. Es braucht sie, weil der Handlungsbedarf gestiegen und der Bundesrat in den letzten Jahren trotz des Verfassungsauftrags untätig geblieben ist.

    Nach:
    nau.ch​/news/stimmen-der-sch​weiz/beat-jans-sp-ube​r-verdrehte-argumente​-gegen-die-mieterinit​iative-65652806

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  • Februar 3, 2020

    30. Januar 2020

    In der Hauptstadt Berlin werden die Mieten von fast 1,5 Millionen Wohnungen rückwirkend auf den 18. Juni 2019 für 5 Jahre eingefroren – ein Mehrheitsbeschluss des Stadtparlaments. Die CDU will dagegen klagen.

    Mehr u. a. hier:
    zeit.de/politi​​k/deutschland/2020-0​1​/berlin-mietendecke​l-​gesetz-beschluss-s​ena​t-wohnungsmarkt

    In​ der Schweiz ist noch keine Partei so weit gegangen. Die SP macht mit der “Initiative FÜR MEHR BEZAHLBARE WOHNUNGEN” im Rahmen des Verfassungsauftrages einen moderateren Vorschlag …

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  • Februar 5, 2020

    Die Städte wie auch die Wohnbaugenossenschaft​en legen natürlich Wert auf auf eine vielseitige Mischung der Mietenden, damit keine Ghettos entstehen. Verbilligte Wohnungen sind also immer neben voll bezahlten Wohnungen. Beieinander leben einkommensschwache Familien, Alleinerziehende, alleinstehende Männer unter 60, Menschen mit Behinderungen oder am Rand der Gesellschaft, etc. – und auch Normalverdienende.


    Hier ein Beispiel aus Basel:
    bazonline.ch/​contentstationimport/​22-wohnungen-fuer-ben​achteiligte/story/238​33063

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  • Februar 6, 2020

    Herr Oberli schreibt:

    In der Hauptstadt Berlin werden die Mieten von fast 1,5 Millionen Wohnungen rückwirkend auf den 18. Juni 2019 für 5 Jahre eingefroren – ein Mehrheitsbeschluss des Stadtparlaments. Die CDU will dagegen klagen.

    Mehr u. a. hier:
    zeit.de/politi​ k/deutschland/2020-0 1 /berlin-mietendecke l- gesetz-beschluss-s ena t-wohnungsmarkt

    In​ der Schweiz ist noch keine Partei so weit gegangen. Die SP macht mit der “Initiative FÜR MEHR BEZAHLBARE WOHNUNGEN” im Rahmen des Verfassungsauftrages einen moderateren Vorschlag.

    ———————​—————————————-
    In Berlin sind die Wohnungen knapp, alle nicht nur günstigen. Bei Wohnungsbesichtigunge​n sind jeweils Schlangen von InteressentInnen, Es gibt also zu wenige Wohnungen, also verbietet man einen hohen Preis zu verlangen.
    Ich möchte jenen Investor kennen lernen, der trotzdem neu baut.

    Diese Regulierung kennt man aus der Geschichte und wie Nuhr (deutscher Kabarettist) sagt:
    Warum aus der Geschichte lernen, wenn man sie wiederholen kann ?

    Auch in der Schweiz gibt es jeweils in der Umgebung günstige Wohnungen. Ich wohne im Tessin. In Caslano werden Wohnungen gebaut und verkauft für ca. 500000.- eine 3.5 Zimmer Wohnung, Im 4 km entfernten Monteggio werden Wohnungen gebaut für die Hälfte des Preises. Käufer können dann die Wohnung vermieten, in Monteggio werden sie weniger kosten.

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  • Februar 7, 2020

    6. Februar 2020

    La Chaux-de-Fonds ist laut einer Analyse das Schweizer Mieterparadies. Doch auch wer pendle, könne jährlich Tausende Franken einsparen.

    Mehr hier:
    20min.ch/finan​ce/news/story/In-dies​en-Staedten-ist-die-W​ohnung-am-guenstigste​n-25764757

    Wer seine Wohnung nicht bezahlen kann und das Pendeln vermeiden will, muss also nach La Chaux-de-Fonds umziehen, ins Paradies.

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  • Februar 8, 2020

    In der Verfassung und im Mietrecht ist eine Deckelung der Mieten verankert. Immobilienbesitzer dürfen nur eine Rendite von 0,5 Prozent über dem Referenzzinssatz erzielen. Beim heutigen Zinssatz von 1,5 Prozent sind das 2 Prozent. Das ist sehr weise! Mieten ist ein Zwangskonsum: Jede und jeder muss irgendwo wohnen. Doch obwohl der Referenzzinssatz seit Jahren sinkt, sind die Mietpreise massiv gestiegen. Wenn die SBB ihre Billette etwas erhöht, sind alle empört. Dass die Mieten vierzig Prozent zu hoch sind, wird kaum thematisiert – ein Skandal.

    Die Initiative verlangt auch, dass die öffentliche Förderung von ökologischen Sanierungen nicht zum Verlust von billigem Wohnraum führen darf. Hauseigentümer- und Immobilienverband sagen, das widerspreche den Klimazielen.
    Blödsin​n. Wir sind natürlich für ökologische Sanierungen, aber gegen Tricksereien zulasten der Mietenden. Wer totalsaniert, darf heute pauschal bis siebzig Prozent der Investitionen als wertvermehrend deklarieren und damit auf die Mieter überwälzen – und das erst noch von den Steuern abziehen.

    https://​www.woz.ch/2003/mietw​ohnungsinitiative/tie​fe-mieten-sind-die-be​ste-altersvorsorge


    Die Folgen sind dann so:
    Massenkündigung wegen «Totalsanierung» in Kriens LU
    Pensionskasse wirft 97 Mieter raus!

    https://www.​blick.ch/news/schweiz​/zentralschweiz/masse​nkuendigung-wegen-tot​alsanierung-in-kriens​-lu-pensionskasse-wir​ft-97-mieter-raus-id1​5734010.html

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  • Februar 8, 2020

    Ich hoffe, dass am Sonntag nicht mehr als 40 % Ja sagen und die Ohrfeige für linksgrün wirklich schallend genug ist.

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  • Februar 8, 2020

    Ich hoffe, die Initiative wird angenommen. Mein Wunsch dazu (zusätzlich): Entlastung der Kassen der Bürger. Die Wirtschaft profitiert von verändertem Konsumverhalten, denn die Bürger können mehr ausgeben. Die Sozialkassen werden entlastet, denn der Posten «Miete» in den Skos-Richtlinien müsste nicht zwingend erhöht werden, was auch den Steuerzahler entlastet. Wenn die Mieten erschwinglich sind, kann es sein, dass weniger in Notschlafstellen oder gar auf der Gasse landen, was auch als positiv bewertet werden kann. Doch dazu müsste wohl anstelle des Renditehungers und dessen Befriedigung auch der Mieterschutz angegangen werden.

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  • Februar 10, 2020

    Mit 57,1 Prozent versenkt.. Ein weiterer Schuss in den Ofen.

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    • Februar 10, 2020

      Herr Frischknecht, die Initiative wurde auch verworfen wegen Informationen, die durch Personen wie Oberli kommen. Da diese erwiesener Massen tendenziös sind, wird die Initiative unglaubwürdig. Die Lösung des Problems könnte auch nicht durch Druck des Staates gelöst werden.

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  • März 3, 2020

    2. März 2020

    Die Bezahlbarkeit des Mietzinses nimmt offenbar zu:

    Der Referenzzinssatz für Wohnungsmieten sinkt auf 1,25 Prozent. Mieterinnen und Mieter haben nun deshalb einen gesetzlichen Anspruch auf die Senkung der Miete.

    Wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) auf seiner Webseite mitteilt, beläuft sich der dem Referenzzinssatz zugrunde liegende Durchschnittszinssatz​ aktuell auf 1,37 Prozent. Dies führt dazu, dass auf ein Viertelprozentpunkt gerundet ein Zinssatz von 1,25 Prozent resultiert.

    Bei der letzten Publikation des hypothekarischen Referenzzinssatzes im Dezember 2020 lag der Durchschnittswert noch bei 1,39 Prozent. Berechnet wird der Wert von der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Grundlage der Berechnung sind die Zinssätze aller inländischer Hypothekarforderungen​ von Schweizer Banken.

    Nach:
    blu​ewin.ch/de/news/schwe​iz/referenzzins-fur-m​ieten-sinkt-363388.ht​ml

    Der Mietzins muss um rund 3% sinken, sonst bezahlen die Mieter 2020 wieder eine Mia CHF zu viel. Hier können Sie berechnen, wie viel Reduktion Sie jetzt vom Vermieter verlangen müssen:
    https://www.​comparis.ch/immobilie​n/mietzinsreduktion

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  • März 3, 2020

    2. März 2020

    Für eine 3- bis 4-Zimmer-Wohnung im Kanton Luzern mit durchschnittlich 1’354 CHF Miete beträgt das theoretische Sparpotential gut 475 Franken pro Jahr. In Zug wären es 654 Franken bei einer durchschnittlichen Miete von 1869 Franken. Das geht aus Zahlen des Bundesamtes für Statistik hervor.

    Der Unterschied zwischen den Land- und Stadtregionen ist im Kanton Luzern aber gross. Das theoretische Sparpotential liegt in der Stadt für Mieterinnen und Mieter einer 4-Zimmer-Wohnung zum Preis von 2’000 Franke laut Schätzungen von Comparis mit bis zu 700 Franken deutlich höher als auf dem Land. Der Senkungsanspruch kann noch höher ausfallen, wenn der aktuelle Mietzins auf einem Referenzzinssatz von über 2% beruht.

    Nach:
    zen​​tralplus.ch/weniger-​m​iete-zahlen-in-zug-​un​d-luzern-stehen-di​e-c​hancen-gerade-sup​er-1​740429/

    In der Schweiz haben in den letzten Jahren leider nur 20% der Mieterinnen und Mieter von ihrem gesetzlichen Recht auf eine Mietzinsreduktion Gebrauch gemacht. Das ist mit ein Grund, weshalb das aktuelle Mietpreis-Niveau zu hoch ist, und muss sich ändern.

    Hier ist für die Berechnung des gesetzlichen Anspruchs noch die Entwicklung des Referenzzinssatzes und Durchschnittszinssatz​​es:
    https://www.bwo​.​admin.ch/bwo/de/hom​e/​mietrecht/referenz​zin​ssatz/entwicklung​-ref​erenzzinssatz-un​d-dur​chschnittszinss​atz.ht​ml

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  • März 25, 2020

    6. März 2020

    Nach dem JA der Mehrheit zum Rahmenkredit für den Zukauf von Liegenschaften ist z. B. die Stadt Bern auf dem Immobilienmarkt aktiv geworden: Sie kauft für 38,5 Millionen Franken auf Stadtgebiet acht Wohnhäuser mit insgesamt 75 Wohnungen.

    Mehr hier:
    blick.ch/life/​wohnen/immobilien/ach​t-wohnhaeuser-75-wohn​ungen-stadt-bern-kauf​t-liegenschaften-fuer​-ueber-38-millionen-i​d15783923.html

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  • März 25, 2020

    14. März 2020

    Es ist Aufgabe der Sozialdemokratischen Partei, dafür Mehrheiten zu suchen, dass nicht nur griffige Massnahmen für ein besseres Klima sondern auch für bezahlbare Wohnungen ergriffen werden. Deshalb hat z. B. die SP Luzern mit der Unterschriftensammlun​​g für ihre Initiative “Bezahlbar und klimaneutral wohnen” begonnen.

    Eine vielfältige Stadt wie Luzern lebt davon, dass sich alle Bevölkerungsgruppen Wohnraum leisten können. Auch die Massnahmen zum Schutz des Klimas müssen stark beschleunigt werden, u. a. auch mit der ökologischen Verbesserung der Häuser. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass in der Stadt Luzern für alle genügend bezahlbarer Wohnraum erhalten bleibt oder geschaffen wird.

    Unterstütz​e​n Sie deshalb bitte die SP-Initiative “Bezahlbar und klimaneutral wohnen”mit Ihrer Unterschrift:
    https:​​//docs.google.com/fo​r​ms/d/e/1FAIpQLSexiM​Gi​SWt9mPuCjdcCpxD6BQ​0Ak​0GluUgI9UzjOjSeZS​mSRQ​/viewform

    Für​ diese Massnahmen muss durch die gegenwärtigen Wahlen eine Mehrheit im Stadtparlament geschaffen werden. Die Wahlcouverts müssen bis morgen in den Briefkasten.

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  • März 26, 2020

    Der Anteil der Mietausgaben beträgt in der Schweiz seit mehr als zehn Jahren im Durchschnitt 20% des monatlichen Bruttohaushaltseinkom​​mens. 10% der Haushalte geben über einen Drittel für das Wohnen aus.

    Während die Mietausgaben bei den einkommensschwachen Haushalten in dieser Zeit auf über 35% gestiegen sind, profitierten die übrigen Haushalte von einem stabilen prozentualen Anteil.

    (nach Bundesamt für Statistik & Bundesamt für Wohnungswesen, kein Datum)

    Seit diesen zehn Jahren ist der Referenzzinssatz stetig gesunken. Die Mieten hätten in allen Bereichen markant sinken müssen. Wohin sind diese Milliarden verschwunden?

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  • April 17, 2020

    16. April 2020

    Das Thema “bezahlbare Mieten” hat eine neue Ausrichtung bekommen: Die einschneidenden Massnahmen, welche während der Corona-Pandemie greifen, belasten praktisch alle – besonders auch Wohnungs- und Geschäftsmieter, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können. Die meisten Vermieter sind aber nicht gewillt ihnen entgegenzukommen. So fliesst ein beträchtlicher Teil der vom Bund gewährten Überbrückungskredite zurzeit direkt in ihre Taschen …

    Der Mieterverband vertritt den rechtlichen Standpunkt, dass für die Zeit der vom Bundesrat angeordneten Betriebsschliessungen​​ und -beschränkungen bei der Geschäftsraummiete ein Mangel an der Mietsache vorliege, der zu einem Mietzinserlass oder zu einer Reduktion berechtige. Die Gegenseite ficht diese Auffassung vehement an und verlangt die Fortzahlung der Mietzinse.

    Mehrhei​​tlich handelt es sich um vermögende Familien und Investoren sowie um Pensionskassen, Versicherungen, Banken und börsenkotierte Immobilien-AG. Sie haben alle in den letzten Jahren von überdurchschnittlich hohen und sogar illegalen Gewinnen profitiert. Die Rendite auf Wohnimmobilien ist oft weit höher als die gesetzlich erlaubten 0,5 Prozentpunkte, die diese über dem Referenz-Zinssatz liegen dürfen. Von den total 35 Mia CHF Mieteinnahmen pro Jahr ziehen die Vermieter rund 14 Mia CHF illegal aus den Taschen der Mieter …

    Nach:
    https:/​​/www.woz.ch/2016/cor​o​na-und-mieten/miete​ri​nnen-muessen-um-gn​ade​-betteln
    (Währen​d der Pandemie können alle WoZ-Artikel ohne Anmeldung gelesen werden.)

    Es ist leider noch nicht gesetzlich geregelt, wer schliesslich die Kosten der vom Bundesrat angeordneten Betriebsschliessungen​​ zu tragen hat. Das muss jetzt politisch geregelt werden – an der nächsten Session der eidg. Räte.

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