1. Umwelt, Klima & Energie

Für die Energiewende braucht es auch die Wasserkraft

In der Herbst­ses­sion hat der Na­tio­nal­rat mit 94 zu 87 Stim­men eine Frak­ti­ons­mo­tion der BDP gut­ge­heis­sen, wel­che den Bau von Was­ser­kraft­wer­ken​ in zu schützenden Land­schaf­ten er­leich­tern soll. Kon­kret wird der Bun­des­rat be­auf­tragt, dem Par­la­ment eine Änderung des Bun­des­ge­set­zes über den Na­tur- und Hei­mat­schutz (NHG) zu un­ter­brei­ten, die vor­sieht, dass neue Was­ser­kraft­werke und Aus­bau­ten nicht durch die be­ste­hen­den Ob­jekte des Bun­desin­ven­tars der Land­schaf­ten und Naturdenkmäler von na­tio­na­ler Be­deu­tung (BLN) und re­gio­na­len Naturpärken ver­hin­dert wer­den sol­len. Die gegensätzlichen In­ter­es­sen der Ge­win­nung er­neu­er­ba­rer Ener­gie und Na­tur­schutz müssen neu ge­gen­ein­an­der ab­ge­wo­gen wer­den.

Die Motion wurde von vielen Parlamentariern der linken Ratshälfte abgelehnt. Ich bin erstaunt, dass genau die Politiker, welche den Ausbau der erneuerbaren Energien für die Energiewende fordern, einen konkreten Vorstoss dazu ablehnen. Deren Stimmverhalten im Parlament widerspricht den Äusserungen zur Energiepolitik.

Als vom Parlament der geordnete Ausstieg aus der Kernenergie angenommen wurde, war für mich klar, dass diese nicht einfach werden würde. Im Gegenteil, es braucht grosse Anstrengungen und einschneidende Veränderungen. Ich bin überzeugt, dass es nicht ohne Kompromisse beim Landschaftsschutz gehen wird. Wenn zu viele Parlamentarier weiterhin den Landschaftsschutz höher werten als den Ausbau von erneuerbaren Energien, werden wir die Energiewende nicht schaffen.

In den verschiedenen Szenarien zur Energiewende wird meist auch die Wasserkraft erwähnt. Bei der Wasserkraft sei noch ein Potenzial zwei, drei bis vier TWh vorhanden, heisst es in verschiedenen Dokumenten. Da bin ich bei den heutigen Voraussetzungen skeptisch. In der Schweiz werden bereits heute rund 90 Prozent der geeigneten Bäche und Flüsse elektrizitätswirtscha​ftlich genutzt. Die Realisierung neuer Grosskraftwerke ist sehr schwierig, wenn nicht unmöglich. Im Rahmen der Erneuerung von Kraftwerken erfolgt eine Effizienzsteigerung, welche jedoch durch die Restwasservorschrifte​n wieder reduziert wird. Der Klimawandel wird zu geringeren Wassermengen führen. Die EPF Lausanne rechnet mit einem Rückgang der Grosswasserkraft von gegen 10 Prozent bis 2050. Bei der Grosswasserkraft ist also trotz möglichem Zubau eher mit einem Rückgang als mit einer Steigerung der produzierten elektrischen Energie zu rechnen.

Bleibt noch die Kleinwasserkraft. Diese Technik ist reif. Doch auch bei der Kleinwasserkraft setzen Gewässer- Natur- und Landschaftsschutz Grenzen. Das Zubaupotenzial bis 2050 dürfte sich zwischen zwei und drei TWh bewegen. Damit könnte der aus Kleinwasserkraft erzeugte Strom von heute rund 3,5 TWh auf gegen 6 TWh gesteigert werden, wobei der Klimawandel einen Teil des Zubaus wieder zu Nichte machen wird. Meiner Meinung nach ist es besser, die Grosskraftwerke zu erweitern, statt jeden Bach zu verbauen.

Mein Fazit: Trotz Effizienzsteigerung und Bau von neuen Kraftwerken wird der in der Schweiz aus Wasserkraft erzeugte Strom eher stagnieren. Dies weil die Restwasservorschrifte​n und der Klimawandel die produzierte Energie im Gegenzug reduzieren.

Der eingangs erwähnte Vorstoss betrifft auch Pumpspeicherwerke, welche jedoch nicht zur Stromproduktion gezählt werden (sie sind keine Nettoerzeuger, sondern Speicher). Pumpspeicherkraftwerk​e sind für die Energiewende sehr wichtig, da neue erneuerbare Energien wie Wind und Photovoltaik eine sehr stochastische Produktion haben. Sie erzeugen den Strom nicht zwingend dann, wenn er auch gebraucht wird. Daher ist eine Speicherung notwendig. Die Pumpspeicherung ist heute nach wie vor eine der effizientesten Speicherformen. Für die Energiewende werden wir die Kapazitäten noch ausbauen müssen. Auch das kann Naturschutzgebiete treffen.

Wenn wir bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Wasserkraft beim Status Quo bleiben, wird die in der Schweiz durch Wasserkraft erzeugte elektrische Energie bis 2050 sinken. Es braucht viele Erneuerungsprojekte und einen Zubau an neuen Kraftwerken, wenn wir die heute erzeugte Strommenge halten wollen. Nur wenn wir beim Landschaftsschutz Kompromisse eingehen, also an Stellen, wo ein neues Wasserkraftwerk Sinn macht ein solches realisieren und im Gegenzug bezüglich Landschaftsschutz andernorts einen Ausgleich schaffen, werden wir die Leistung aus der Wasserkraft halten oder steigern können. Ich möchte, dass die Schweiz die Energiewende schafft. Doch dazu braucht es auch eine flexiblere Haltung beim Landschaftsschutz und entsprechende gesetzliche Änderungen.

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Comments to: Für die Energiewende braucht es auch die Wasserkraft
  • Oktober 27, 2012

    Sie haben recht Herr Guhl. Die alternative dazu wäre, Energie zu sparen. Leider wird dies durchgehend von allen Parteien verhindert. Eine Reduktion des Energieverbrauchs in der Schweiz kann nur stattfinden, wenn gleichzeitig die Anzahl der Stromkonsumenten nicht weiter steigt. Erst wenn die Bevölkerung der Schweiz nicht weiter wächst, werden die neuen Technologien eine Reduktion des Energieverbrauchs in der Schweiz bringen.

    Somit ist der Beste Landschaftsschutz die Stabilisierung der Bevölkerung auf dem aktuellen Niveau. Noch besser sogar eine Reduktion. Diese wird sowieso kommen, sobald die geburtenstarken Jahrgänge ausgestorben sind.

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  • Oktober 27, 2012

    Sehr geehrter Herr Guhl,
    Sie schreiben, die Wasserkraft der Schweiz sei zu 90% genutzt. Sie schreiben nicht, warum “die Linken” gegen eine weitere Aufweichung des Landschaftsschutzes sind. Der Grund ist, vereinfacht, dass eine Landschaft mit kastrierten Gewässern ein Krüppel ist.

    Die Idee, die letzten Landschaften von nationaler Bedeutung weiter auszunutzen, ist natürlich naheliegend, weil man sich damit noch ein Weilchen von der unbequemen Erkenntnis drücken kann, dass Energie genau wie Platz kein in beliebiger Menge verfügbares Gut ist. Aus genau dieser Erkenntnis heraus ist ja das Natur- und Heimatschutzgesetz entstanden.

    Bei der Energiewende versucht man immer nur, auf der Erzeugungsseite zu handeln. Dabei wäre auf der Verbrauchsseite wesentlich mehr zu holen. Der Stromverbrauch ist keine von Gott vorgegebene Naturkonstante!
    Man könnte z.B. den Austausch von veralteten und uneffizienten Elektrogeräten und Hausinstallationen gegen effiziente forcieren. Hierzu gehören z.B. alte Warmwasserboiler sowie direkt beheizte Tumbler. Dazu bräuchte es Subventionen beim Ersatz sowie Tarifzuschläge für den Weiterbetrieb. Es braucht zusätzlich gesetzgeberische Massnahmen, z.B. das Verbot von Geräten, die man nicht abschalten kann, ohne dass eine zwingende technische Notwendigkeit hierzu besteht. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele fast immer leerstehende Zweitwohnungen elektrisch über den Winter geheizt werden.
    Die Energiewende ist bereits Wirklichkeit, wie z.B. der Kanton Basel-Stadt zeigt. Von den Stromerzeugern allein kann man die Wende nicht erwarten, denn Strom ist die Ware, die sie verkaufen und von der sie Gewinn erwirtschaften.
    Die Frage, wie gross die Bevölkerung der Schweiz noch werden soll, ist ebenfalls zentral – es ist nicht korrekt, dass die Agglomerationen der wirtschaftlich starken Gebiete auf Kosten der Randregionen ungehemmt weiter wachsen.

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  • Oktober 27, 2012

    Statt auf Biegen und Brechen eine Energiewende zu “erzwängen” wäre es meiner Ansicht nach wünschenswerter, dies etwas bedachter anzugehen. Dieses Land hatte nie soviele Energieressourcen wie derzeit. Aber es scheint, dass aus div. politischen Kreisen und Motiven, einmal mehr “zuweilen mit Angst- und Panikmacherei” dem Volk kurzfristig das Geld aus der Tasche gezogen werden soll, sowie zu Ungunsten unserer schönen Nation die Ressourcen “geklaut” werden sollen, mit dieser fast gierigen “Töippelerei”. Statt ausgeglichen die diversen Ressourcen zu nutzen, nützen zuweilen irgendwie fast unverständlich Rot/Grün und Bürgerliche Parteien mit Linkshörigkeit die Gunst der Stunden um irgendwelchen Lobbyisten zu raschem Profit zu verhelfen.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Witschi

      wenn Sie meinen Beitrag aufmerksam lesen, können Sie entnehmen, dass ich nicht gegen eine Energiewende bin und auch nicht gegen die Wirtschaft im Gegenteil.

      Statt “druflospfudere” und jede/r meint nur noch “seine Energie” sei richtig, habe ich geschrieben, das ganze gemächlicher anzugehen, weil derzeit verschiedenste Ressourcen vorhanden sind und diese ausgewogen zu nutzen, statt plötzlich nur eine “auszu”nützen, wohl sinnvoller wäre.

      Zur von Ihnen erwähnten Planwirtschaft möchte ich meinen, so wie es derzeit politisch zu und hergeht, verplant man heute den nächsten Generationen ihr eigenes Denken und Handeln geradzu mit dem Hickhack, da kein Miteinander sondern nur noch Gegeneinader stattfindet.

      In dem Sinne einen schönen Sonntag in einer hoffentlich warmen Stube (mit welcher von den verschiedenen Ressourcen auch immer beheizt).

      Freundli​chst

      Bea Habegger

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Ganz Einfach. Augen auf, Ohren auf, Branchenkenner (Leute die an der Front arbeiten fragen). Sich vielleicht nicht immer auf Science-Fiction-Visio​ns-Experten, welche für heute keine Lösungen zu bieten haben, aber bereits den nächsten Generationen “reinpfuschen” wollen, “geblendet” alles glauben, weil irgendwelche Studien oder Statistiken evtl. irgendetwas “vortäuschen” wollen.

      Fakt: Fukushima, wau, das war der gewünschte Supergau für die Grünen Parteien und derer Entourage, jetzt können wir loslegen mit Angstmacherei und vermarkten.

      Ein Paradebesipiel: Der Bund und die dazugehörenden Bürokratien hängten sogleich ein und versprachen Fördergelder. Sie wurden verbraucht, ja, schauen Sie mal ein wenig rum. Für öffentliche Gebäude von: Stadt-, Gemeinden-, Kantone-, und Bund. Dann das Gejammer, es seien zu wenig Fördergelder gesprochen worden. So kann man dem Volk sagen, schaut her, so muss es sein, aber zahlt den Umstieg gefälligst selber, wir haben jetzt unsere Gebäude auf Eurem “Rücken” schon mal erneuert!

      Private guckten “sprichwörtlich in die Solarsonne”. Klimarappen, CO2-Abgabe, etc. Umweltzertifikate werden/wurden in Windeseile/schneller als jede Windmühle drehen kann, erfunden.

      Die Gletscher schmolzen/schmelzen angeblich wegen der Klimaerwärmung, nicht weil die Natur seit jeher eine Klimaerwärmung kennt, auch da, muss man irgendwie vermarkten.(Notabene,​ wenn es keine Klimaerwärmung gäbe die seit jeher natürlich ist, würden wir hier nicht sitzen und schreiben, denn dann wäre hier Eis!)

      Herr Witschi, ich meine, nicht vom Hören sagen, sondern vom Sehen, Schauen, Hören und Erfahrungen: Das Volk wird immer mehr “verheizt” mit solchen Dingen.

      Last but not least, das Volk ist nicht dumm, auch wenn man es eine Weile für dumm verkaufen will. Die Natur lässt sich nicht kaufen, auch nicht mit Zertifikaten und Co. glaube ich zumindest.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Mag ich Ihnen herzlichst gönnen, wenn Sie Häuser umrüsten können und somit sicher auch Arbeitsplätze schaffen. Gute Sache.

      Fakt ist aber auch, dass es Gemeinden gibt, welche “Kontrolleure” gerade und gerne zu älteren Menschen schicken, welche diesen die Heizung absprechen unter Vorwand schlechter Heizwerte und Ihnen “erneuerbbare Energien” buchstäblich aufzwängen wollen, statt sie über alle Möglichkeiten zu informieren. Das ist Abzockerei der höchsten Güte und dies kenne ich mitunter aus meinem Alltag.

      Tut mir leid, aber dies ist eine Kehrseite und meines Erachtens eine Sauerei.

      Den Einfluss der Menschenauf die Natur kann ein Thema sein, aber ganz sicher nicht immer über neue Abgäbeli, Gebühren, Steuern die dann ohnehin in irgendwelche Staatskässeli fliessen und selten zweckgebunden verwendet werden.

      Das Volk trägt diese Massnahmen “noch” wegen des in Mode geratenen Lobbyismus, die Frage stellt sich, wie lange noch, denn der Lobbyismus ist pure, sehr kostenintensive Werbung und verteuert alles. Es wird sointensiv lobbyiert zuwewilen. Alles was übertrieben wird, schafft sich plötzlich selber ab.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Sie als Solarspezialist können da sicherlich auch Auskunft geben:

      Was noch interessant wäre, wie verhält es sich dereinst mit der Entsorgung von Solarzellen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Soweit ich informiert bin, bestehen solche Anlagen aus diversen, auch nicht gerade gesundheitsfördernden​ “Elementen”, wie z. B. Quecksilber etc.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Witschi,
      P.S. Frau Bea Habegger, Quecksilber nicht, aber andere „Gesundheitsfördernde​“ Materialien.

      Herr Witschi, Antwort bei der Gemeinde Anfrage nur eben 35m2 gehen ohne Baubewilligung durch. Muss man sich deshalb wundern, warum es der Solarindustrie schlecht geht?
      Erdwärme, seit Fukushima hat sich in der Praxis noch nichts geändert. Nebst den Behörden wartet eine Vereinigung ein Verband, mit abgesprochenen Preisen, dass die Löcher teuer, zu teuer bleiben.

      Heimat und Naturschutz wehren sich gegen jegliche Projekte, es sind nur Lippen Bekenntnisse die in der Hysterie welle um Fukushima herum gemacht wurden.

      Das war zu erwarten, dass es so kommen wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Witschi,
      Erstaunlich​ was für Ausreden da zu Stande kommen, irgend etwas muss herhalten.
      Vergleichen wir, wie sie es nennen, montiernde Solarindustrie, verglichen mit dem Ausland / Schweiz, und dann die Herstellend Europa / Asien, geht es der Europäischen schlecht. Die Schweizer sehr im defizit.
      Wollen Wir nach Schuldigen suchen? Nein, nicht der Föderalismus ist es, sondern die zum Schutze von…

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr Witschi

      Im Bereich der Warmwassergewinnung gebe ich der Fotovoltaik eine gewisse Berechtigung und Perspektive. Im Heizwesen meines Erachtens längerfristig in etwa die selben Chancen, wie die ein Weilchen sehr propagierten “Pelletheizungen”. Man spricht heute kaum mehr davon…Nur aus meiner Erfahrung, kann mich täuschen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Witschi,

      Wir haben unterschiedliche Baugesetze, welche föderal aufgebaut sind, das ist richtig. Teilweise auch notwendig, sind doch die Dächer, Ziegel, Solarpanelen in einem Fön Tal anderen Belastungen ausgesetzt, als irgendwo im Flachland. Dass man aber noch Personen ausgeliefert ist, welche als „Beamte“ oder sogenannte Sachverständige die Normen unterschiedlich ausdeuten, braucht es das auch noch?
      Sind die Gefahren in der dichtbesiedelten Agglomeration grösser, als auf dem freien Land. Ist es anders, auf einem Original Tessiner Granitdach eine Anlage zu befestigen, als einem Normal Ziegel oder Flachdach.

      Und was alles liegt dem zu Grunde? Unterschiedliche Geografische Gegebenheiten.
      Sie müssen entschuldigen, aber ich habe Sie absichtlich an den Punkt gebracht, an dem Sie nicht mehr einfach so mit einem saloppen Spruch der keine Bedeutung hat, ausweichen können, damit ich aufzeigen kann, wie Bundesbern und die Medien Unwahrheiten schreiben.

      Da war eben diese Meldung, 35m2 bedürfen keiner Bewilligung. Fragt man eine Gemeinde an, kommt das JA ABER, Frage: Wer will das montieren, wie soll das montiert werden, sind die Elemente denn ISO Zertifiziert, wer berät sie, haben die Erfahrung Fragen Fragen mit dem Hinweis auf die Besonderheiten eben genau dieser Gemeinde, Lage.

      P.S. ich schreibe über echte Solarpanelen, Fotovoltaik, nicht über diese Kondensor, die an eine Wärmepumpe gekoppelt sind, welche mit Netzstrom betrieben werden.
      Unterschiedl​iche Geografische Gegebenheiten, wo im Mittelland 50Höhenmeter massgebend (Nebel) entscheiden, was für eine Leistungsausbeutung wir haben.
      Dann schneit es im Oktober 2012, und alles sieht wieder anders aus.

      Das sind alles Punkte die meiner Ansicht nach nicht ehrlich berücksichtigt werden, weil man verblendet ist. Und danke, ich bin genug an der Front.

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  • Oktober 28, 2012

    Sehr geehrter Herr Guhl

    Sie, die BDP und die Mehrheit des Nationalrates haben die Situation bei der Nutzung der Wasserkraft aus meiner Sicht richtig erkannt. Ihrem Beitrag habe ich zugestimmt. Dass Sie zurzeit nur 44% Zustimmung erhalten, erstaunt mich und sicher auch Sie. Gemäss meinen Erfahrungen würde ich diese Beurteilung nicht ganz auf die leichte Schulter nehmen. Sobald genügend Leser ihre Stimme abgegeben haben, entspricht die erreichte Prozentzahl fast immer der Volksmeinung unmittelbar vor einem Urnengang (Ausnahme: Musikförderung). Hingegen kann sich die Volksmeinung im Abstimmungskampf stark ändern. Etwa bei der Minder-Initiative könnten viele ihrer Anhänger noch abspringen. Grosse Bedeutung bekommen dann oft Gegenvorschläge. Bei der Weber-Initiative hat das Parlament seine Chance verpasst (siehe meinen Vimentis-Beitrag).


    Ihren Artikel, Herr Guhl, möchte ich gerne in einigen Punkten ergänzen. Dabei wird die Wasserkraft-Nutzung zum Teil aus einer etwas andern Perspektive gesehen und das Verständnis für die Argumente Ihrer Gegner dürfte eher noch wachsen. Wir sollten uns alle bewusst sein, dass insbesondere bei der Wasserkraftnutzung ein Abwägen von verschiedenen Interessen stattfinden muss.

    Vorerst ist es nützlich, wenn wir uns folgende beiden Punkte in Erinnerung rufen:

    Den zukünftigen Energieverbrauch müssen wir weder kennen noch planen. Es ist sicher richtig, die Energieeffizienz etwa durch Gebäudesanierungen usw. zu verbessern und zu versuchen, auch unseren Verbrauch einzuschränken. Es ist auch richtig, die schrittweise Ablösung der fossilen Energien zu fördern. Doch wie viel Benzin, andere Erdölprodukte und Erdgas wir in einigen Jahrzehnten brauchen werden … Nun eben, das wird man dann sehen.

    Hingegen müssen wir versuchen, den Stromverbrauch in 10 und 20 Jahren, ja sogar längerfristig bereits heute abzuschätzen. Das ist nicht einfach. Doch die Stromversorgung funktioniert ganz anders als die übrige Energieversorgung. Die Stromproduktion muss entsprechend dem Stromverbrauch rund um die Uhr bereit sein, innert Minuten die erforderliche elektrische Spannung in den Stromleitungen aufrecht zu erhalten. Sonst gibt es die gefürchteten Zusammenbrüche. Jedes solche Ereignis kostet unsere Wirtschaft beängstigend viel Geld. Es ist einer von mehreren Gründen für den Wohlstand in der Schweiz, dass bereits unsere Grossväter die Bedeutung einer gesicherten Stromversorgung erkannten. Sie bauten riesige Staudämme und entwickelten leistungsfähige Wasserturbinen sowie Stromgeneratoren.

    ​Seit einiger Zeit ist es unter Geldquellen suchenden Akademikern sehr beliebt, Szenarien “zu rechnen”. Der Auftraggeber kann so immer die von ihm gewünschte Variante herauspicken und der ganzen Welt verkünden: “Seht her, unser Ziel ist erreichbar. Wir müssen nur wollen!” Glauben diese Träumer denn wirklich, das Schweizervolk sei so dumm und habe ihre verführerische Denkweise nicht schon längstens durchschaut? Szenarien “zu rechnen” ist völliger Unsinn! Diese Denkweise lockt uns in eine unrealistische Welt! Eigentlich hätten wir ja genügend Erfahrung, um dies leicht zu erkennen. Wir hätten wohl wenig Verständnis dafür, wenn der “Wetterfrosch” uns die verschiedenen möglichen Varianten bei der Wetterentwicklung servieren würde. Das Gleiche gilt für Abschätzungen der zukünftigen Wirtschaftsentwicklun​g. Wir erwarten von einem Experten die nach ihm wahrscheinlichste Vorhersage des Wirtschaftswachstums,​ der Arbeitslosenzahlen usw. Wir wissen ja aus Erfahrung, dass diese Prognosen in periodischen Abständen an die neusten Erkenntnisse angepasst werden müssen.

    Doch bei der Abschätzung des zukünftigen Energieverbrauchs sind wir wirklich so dumm und wählen ein unserem Wunschdenken entsprechendes, sich auf sehr optimistischen Voraussetzungen abstützendes Szenario und schauen so an der wahrscheinlichsten Entwicklung vorbei. Das richtige Vorgehen würde anders laufen: Unsere Regierung bestimmt zusammen mit den Experten die realistisch gesehen gut zu erreichenden Vorgaben und die Experten schätzen die darauf aufbauende wahrscheinlichste Entwicklung ab. Zu ihrer Prognose müssen die Experten gleich wie der “Wetterfrosch” dann auch stehen. Haben sie Unrecht, müssen sie mit unseren Buh-Rufen leben!

    Bei der Abschätzung der zukünftigen Stromversorgung müssen wir uns auch immer bewusst sein: Im Sommerhalbjahr haben wir in der Schweiz Stromüberschuss. Nur einen kleinen Teil davon (Bedarf von wenigen Wochen) können wir dank unseren Stauseen ins Winterhalbjahr hinüber retten. Wenn wir uns an die heute bestehenden imposanten und weltweit bestaunten Staumauern erinnern, ist uns sofort klar: Wir können uns noch so bemühen und viel Geld in neue Anlagen investieren, es liegt nur eine beschränkte Kapazitätserhöhung unserer bereits bestehenden Anlagen drin. Ein solcher Ausbau ist, wie bereits angedeutet, nicht ganz billig. Eigentlich ist er nur bezahlbar, wenn wir die Stauseen nicht nur jährlich einmal sondern täglich durch Pumpspeicherung nutzen können. Doch diese Pumpspeicherung ist zurzeit das wohl grösste Sorgenkind unserer Stromkonzerne. Der stark subventionierte Photovoltaik-Strom aus Deutschland treibt nicht nur die Strompreise im eigenen Land auf astronomische Höhen; er konkurrenziert die Pumpspeicherung unserer Stromkonzerne neuerdings derart, dass diesen jährlich ca. 100 Mio. SFr. Einnahmen entgehen. Dazu der eindrückliche 10vor10-Bericht am Ende meines Beitrags. Allerdings gäbe es neue Perspektiven für unsere Stauseen und die damit mögliche Pumpspeicherung: Wenn ein Tiefdruckgebiet über unseren Kontinent zieht und dabei während Tagen und Wochen grosse Druckunterschiede in Gebieten wie der Nord- und der Ostsee entstehen, können die dortigen Windparks den erzeugbaren Strom zurzeit nirgends speichern. Die heutigen Stromleitungen quer durch Europa sind nicht sehr leistungsfähig und bringen nur einen kleinen Teil der im Überfluss produzierten Strommenge bis zu den alpinen Stauseen. Der Bau von leider nicht ganz billigen und ästhetisch störenden leistungsstarken Gleichstromleitungen brächte soviel Strom bis zu unseren Stauseen, dass diese durch die Pumpspeicherung wieder zunehmend genutzt und damit auch wieder erfreulich amortisiert würden.

    Während der Bau von neuen Staumauern wie etwa an der Grimsel aus meiner ganz persönlichen Sicht einen vertretbaren Schaden im Landschaftsbild bringen würde, gehören für mich Flüsse und Bäche zu den schönsten und eindrücklichsten Landschaften in der Schweiz. Hier die Kleinwasserkraft zu nutzen ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch sehr heikel. Jedes einzelne Projekt ist gründlich zu prüfen und die Belastung der Landschaft sowie des Lebensraumes der dortigen Tierwelt ist zusammen mit Experten abzuschätzen.

    Bei jeder zur Diskussion stehenden neuen Stromproduktion ist nur ihr Beitrag im Winterhalbjahr von Interesse. Etwa bei der Photovoltaik sind dies lediglich 25% des jährlich produzierbaren Stromes. Die Kleinwasserkraft bringt im Winterhalbjahr ebenfalls meistens nur wenig. Besser wäre da die tiefe Geothermie. Doch kann sie erst in die Planung der Stromproduktion aufgenommen werden, wenn erste Erfahrungen in der Schweiz eine Abschätzung möglich machen.

    Seit Ihrem Vimentis-Beitrag „Der Ausstieg aus der Kernenergie ist technisch machbar“ ist nicht nur bei Vimentis sondern auch bei den Online-Lesern von NZZ, Schweizer Fernsehen und neuerdings bei Tagesanzeiger/Berner Zeitung/Der Bund ein klarer Meinungsumschwung bei der Energieversorgung festzustellen. Eine deutliche Volksmehrheit wünscht den Atomausstieg nicht. http://www.ch-strategie.ch/A​tomausstieg-Volksmein​ung.pdf

    Mein Vorschlag einer Volksinitiative für eine umfassende Energiestrategie findet zunehmend Unterstützung. Sie finden den Link dazu am Schluss meines Vorschlags für die Schweizer Energiepolitik http://www.ch-strategie.ch/E​nergiepolitik.pdf

    Und hier noch der erwähnte 10vor10-Beitrag zur Konkurrenzierung unserer Stromproduktion mit Wasserkraft durch die subventionierte Photovoltaik.
    http://www.vi​deoportal.sf.tv/video​?id=997cb26b-d467-46e​b-bb3b-85bc04d886ce

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  • Oktober 29, 2012

    Sobald die AKW’s vom Netz gehen, werden wir ein Problem haben: Der Strom wird knapp!
    Der Strom aus Kleinkraftwerken ist sehr teuer. Er rentiert nur, wenn er subventioniert wird. Ausserdem bringt es nichts, wenn auch noch das letzte Bächlein kanalisiert wird!

    Beim Strom gilt die einfache Regel:

    “Total verbrauchter Strom” = “Anzahl Konsumenten” * “Durchschnittlicher Stromverbrauch”

    B​eim Wegfallen des AKW-Stroms gibt es nur vier Möglichkeiten:
    1. Mehr Strom importieren, das ist nicht sinnvoll.
    2. Mehr Strom produzieren, das ist schwierig.
    3. Stromsparen, das wird von den Leuten nicht akzeptiert
    4. Weniger Konsumenten, das ist ohne Probleme möglich, denn:

    Jahr für Jahr kehren einige 10’000 Ausländer in ihre Heimat zurück. Gleichzeitig gibt es in der Schweiz viele Arbeitslose, in fast allen Berufsgruppen! Es genügt, wenn wir nur noch diejenigen Rückwanderer durch Neueinwanderer ersetzen, die unbedingt nötig sind. Die Wirtschaft wird wieder lernen müssen auch Leute zu beschäftigen, die nicht 110%-ig einsatzfähig sind.

    Diese Einwanderungspolitik mit dem Tropfenzähler senkt offensichtlich nicht nur den Strombedarf sondern auch die Ausgaben im Sozialbereich. Ausserdem wird die Natur weniger belastet, wenn weniger Leute in der Schweiz leben.

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  • November 1, 2012

    1 AKW wäre ganz einfach einzusparen in der Schweiz und es würde keine Landschaft dadurch zerstört: Schneller Ersatz von Elektro-Speicherheizu​ngen! Verbot von diesen Strom-Verschleuderern​! Aber genau dagegen sind dann wieder die Politiker!

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    • Juli 19, 2021

      Man kann nicht solche Heizungen befehlen, wie das in Touristen Orten der Fall war, und einfach 20Jahren später diese Heizungen wieder verbieten.
      Mol kann man, und dadurch vermehrt CO2 in Kauf nehmen.
      Macht aber keinen Sinn. Diese Speicher heizen sich in den Nachtstunden auf.

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    • Juli 19, 2021

      Wieso nimmt man vermehrt CO2 in Kauf? MIt der Energie, die man für eine Speicherheizung für 1 Haus verschleudert, könnte man 4 Häuser mit modernen Wärmepum,pen heizen. Wo steigt da der CO2 Ausstoss? Es geht darum, eine Fehlentwicklung zu korrigieren, die aus der Zeit stammt, in der man die Elektromafia gewähren liess, die ihre Geschäfte rigoros ausbaute mit dem Ziel, möglichst viel Elektrizität zu verkaufen und dieses Ziel auch gekonnt und quersubventionierend erreichte. Billigen Nachtstrom für diese Heizungen? Excüsi, wo bekomm ich billiges Nachtöl, Nachtholz, Nachtpellets? Man kann excüsi auch Häuslebauer dazu zwingen, ihre Häuser gut zu isolieren. Warum nicht auch die Speicher-Schleuder-He​izungen verbieten?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      Die Wahl der Worte Elektro Mafia plus der technische Hinweis, mit dem Strom einer 1 Speicherheizung, könne man 4 Häuser mit modernen Wärmepumpen betreiben, zeigt, dass ausser Fanatismus von Ihrer Seite, kein Fachwissen vorhanden ist.

      Um die Raumtemperatur um 1°Grad Celsius zu erhöhen, brauchen sie eine bestimmte Menge Kilokalorien. Das sind Physikalische Grundlagen. Um 1Liter Wasser zu erwärmen um 1°Grad Celsius dito, brauchen sie eine bestimmte Menge Kilokalorien.

      Neue, Elektrogeräte auch Speicherheizungen oder Wasserboiler arbeiten ebenso effizient wie eine Wärmepumpe.
      Fakt ist, eine Wärmepumpe arbeitet 24Stunden, hat eine geringere KW/Stunden Angabe. Der Speicher arbeitet 6Stunden, gibt danach die Ladung die Rest 18Stunden ab.
      Massgebend ist das Speichermedium, und die Isolierung des Speichers.

      Massgebend sind die Temperaturen im Haus, plus der Isolierverlust K-Wert im Haus.

      Bei alten Bauten liegt das Problem darin, dass man aus einer „alten Hütte“ nie ein Minergie oder Passivhaus machen kann. Sie können alles abdichten, danach kämpfen sie gegen Pilze.

      Neue Moderne Bauten angebliche Minergie Häuser haben zu grosse Glas Flächen, verbrauchen für das Haus Management den Strom, der in der Heizzentrale eingespart wurde.

      P.S. ich kann mit jeder Wärme Pumpe ob sie nun an einem Dachkondensor, einem Luftkondensor, einer Erdsonde(kondensor) angehängt ist, Wärme herausziehen. Dazu brauche ich nur Strom. Je weniger Wärme für den Austausch zur Verfügung steht, je mehr Strom brauche ich.
      In der Übergangszeit ist der Verbrauch moderat. Wenn der eisige Winter dann einkehrt, vervielfacht sich der Verbrauch. Ihre Strom Mafia wie sie die nennen wird Ihnen Dankbar sein.

      P.P.S. Wenn die Hersteller Angaben was eingespart werden könne, nicht mit Ihren persönlichen Erfahrungen übereinstimmen, liegt dies daran, dass man sie auf Deutsch gesagt, belogen hat, da sie in dem Gebiet „selbsternannten Fachleuten“ ausgeliefert sind, die Ihnen ein X für ein U verkauft haben.

      Gruss und warmen Winter

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  • Dezember 12, 2012

    Sehr geehrter Herr Bernhard Guhl, BDP,

    Darf ich Sie dazu anregen, einmal die Geschichte (mag etwas mysteriös klingen) um den Herr Nikola Tesla etwas genauer zu betrachten? Sein Leben, sein Wirken, seine Erfindungen, sein Wahnsinn, was daraus wurde, was er bewirkt hatte, etc.
    http://de.wikip​edia.org/wiki/Nikola_​Tesla

    Dann, was mit dem GM, EV1 abgelaufen ist, einem Elektroauto, welches General Motor entwickelt, gebaut, vermarktet und abschliessend wieder verschrottet hat.

    http://de.wikiped​ia.org/wiki/General_M​otors_EV1

    Es gilt, bei diesen Themen, etwas kritisch die realen Gegebenheiten von Fiktionen zu unterscheiden. Es gilt, nicht einfach das Buch zuzuschlagen, und als Spinnereien und Verschwörung Theorien abzutun. Es gilt aber auch, nicht alles zu glauben, sondern alles kritisch zu hinterfragen, um sich ein ganz neues Bild zum Thema Energie / Zukunft zu machen.

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  • Juni 13, 2019

    Interessant, wie man noch vor sieben Jahren über die Senkung bzw. Verschiebung des Energieverbrauchs diskutiert hat!

    Ihre Motion wurde damals offenbar abgelehnt, Herr Guhl, weil mehr Strom aus Wasserkraft keine griffige Massnahme gegen die Klimaerwärmung darstellt.

    Die Umstellung auf “alternative” Energieerzeugungen reicht heute nicht mehr als griffige Massnahme gegen den CO2-Ausstoss jetzt und dauert auch zu lange. Eine Auswirkung haben nur Lenkungsabgaben auf ALLEN Energieträgern. Die Rückführung der eingegangenen Lenkungsabgaben muss über die Steuerabrechnung an die steuerpflichtigen Personen und Firmen erfolgen – gleichmässig pro Kopf, an die Firmen gleichmässig pro Kopf der Angestellten. Nur so werden demokratische Mehrheiten solchen Massnahmen zustimmen.

    Bei den Firmen müssen mit den verteilten Beträgen u. a. die Lohnnebenkosten gesenkt werden. Das bewirkt einen Ausbau der Arbeitsplätze, statt einen Ausbau des Energieverbrauchs durch Automation.

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    • Juni 20, 2019

      Solchen Dumpfsinnigen Zivilisation’s Vernichtenden Massnahmen zustimmen? Bei den Römern sagen Astrix und Obelix, “Die spinnen die Römer”.

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