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Für eine nachhaltige Landwirtschaftspoliti​k am 23. September

Für eine ge­sunde und nach­hal­tige Land­wirt­schafts­po­​li­tik – JA zur Ernährungssouveränitä​t

Diese Initiative ist vermutlich der letzte vernünftige Versuch, die Schweizer Bauern zu erhalten und zu schützen.

Gerade auf die von Familienbetrieben aufgebaute kleinräumige Struktur hier in der Schweiz würde mit dieser Initiative Rücksicht genommen werden, ganz im Gegensatz zu Bundesrat Schneider-Ammann`s Absichten, unsere Bauern dem ausländischen Dumpingmarkt auszusetzen.

Auch das Recht der Schweizer Bauern, Saatgut nach der Ernte wieder fürs nächste Jahr zu verwenden, wird durch Grosskonzerne wie Monsanto in Frage gestellt, indem man Saatgut patentiert und dann den Bauern verbietet, den Samen für die nächste Aussaat wieder zu verwenden. Die Initiative für Ernährungssouveräniti​ät würde dieses Recht der Schweizer Bauern sichern.

Des Weiteren werden genmanipulierte Landwirtschaftsproduk​te definitiv verboten, so wie das die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung auch will; siehe Annahme eines zeitlich befristeten Gentech- Moratoriums in der Landwirtschaft im Jahre 2005. Dieses Moratorium wurde immer wieder auf 4 Jahre vom Parlament verlängert, manchmal aber auch sehr knapp und unter grossem Gegendruck der Chemie-Konzerne.

Mit Annahme der Ernährungssouveränitä​ts- Initiative würde diese alle 4 Jahre stattfindende „Zitterpartie“ im Parlament ein Ende finden, da ein definitives Anbauverbot für GVO- Produkte in der Verfassung verankert würde. Gemäss Volkswille findet Gentechnik in der Landwirtschaft zu Recht keine Akzeptanz!

 

Auch würde der direkte Handel zwischen Bauern und Konsumenten gefördert und somit der Zwischenhandel der Grossverteiler (die ohnehin nur die Preise bei den Bauern drücken, um selber mehr abzusahnen) vermindert.

Ein weiterer schlagender Vorteil sind die Zölle auf ausländischen Produkten, welche nicht den Schweizer Standards entsprechen. Dafür werden sinnlose Export- Subventionen unterbunden, die unnötige Überschüsse im Milchproduktebereich vermarkten wollen.

Dies würde letztendlich zu einer Landwirtschaft führen, welche auf die Bedürfnisse der Schweizer Bevölkerung ausgerichtet ist, was ja auch in Kriegs- und Krisenzeiten sinnvoll ist.

 

Es nützt uns nichts, wenn unsere Bauern Milch- und Butterüberschüsse erzielen, und wir aber immer mehr Getreide und Gemüse importieren müssen; da läuft nämlich was falsch in unserer Landwirtschaftspoliti​k.

Die frühere Milchkontingentierung​ war gar nicht so schlecht, wie die Globalisten behaupteten.

 

Die Initiative für Ernährungssouveränitä​t steht für die Stärkung und Erhaltung unserer Schweizer Bauern ein und wehrt Dumping-Attacken seitens der ausländischen Industrie-Grossbauern​ und Grenzöffnungs-Bestreb​ungen seitens der neoliberalen Freihandels- Anhänger ab. Ebenso hat eine nachhaltige und auf gesunde, einheimische Lebensmittel ausgerichtete Landwirtschaft mehr Akzeptanz in der Schweizer Bevölkerung.

Also genau das Richtige!!–

 

Eine exportorientierte Landwirtschaftspoliti​k a la BR Schneider-Ammann ist Verrat an den Schweizer Bauern und an unserer Landesversorgung mit gesunden Schweizer Landwirtschaftsproduk​ten!– Die internationale Industrie- Agrar- Lobby lacht sich so enorm ins Fäustchen ab diesem Eigentor dieser bisher falsch betriebenen Landwirtschaftspoliti​k, die nicht für Schweizer Verhältnisse bestimmt ist.

 

Die Initiative für Ernährungssouveränitä​t korrigiert diesen Fehler und führt die Landwirtschaftspoliti​k wieder zurück zu gesunden Schweizer Verhältnissen.

 

Daru​m stimmt am 23. September JA zur Initiative für Ernährungssouveränitä​t

 

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Comments to: Für eine nachhaltige Landwirtschaftspoliti​k am 23. September
  • September 9, 2018

    Auch ich bin für die Unterstützung unserer Bauern.
    Ein Mensch, mit Weitblick, weiss, dass wir die Bauern einfach brauchen.
    Mir würde es persönlich nichts ausmachen, wenn unsere Milch auch einen Franken mehr kosten würde.
    Um im Ausland Fressalien zu posten, wäre ich sowieso viel zu weit von der Grenze, (Wenn man dieser noch so sagen kann) weg!
    Auf der anderen Seite, möchte ich einen Apell an Herrn Ritter richten, nicht ständig noch mehr von der Schweiz zu verlangen!
    Denn die masslosen Subventionen stinken langsam zum Himmel!

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    • September 9, 2018

      Herr Eberling
      Wenn die Subventionen, die Preise für die Schweizer Produktion im Inland verbilligen, so ist dieser Vorgang volkswirtschaftlich sehr sinnvoll. Die Preise müssen nicht erhöht werden und die zugeordnete Kaufkraft reicht aus, um die Schweizer Produktion zu “kaufen”! Die Ausgaben für Subventionen bedeuten Schulden oder Rückfluss über Steuern (Besserverdienende).

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    • September 9, 2018

      Sollte ich Gelenheit haben, ihre Antworten noch etwa 100 mal zu verinnerlichen, dann bin ich vielleicht auch so Intelligent geworden wie Sie.
      Oder dann hat es mich am Kittel erwischt.

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    • September 9, 2018

      Herr Manfred Eberling
      Sie müssen nicht meine Antworten verinnerlichen, nur einfach das Geldsystem in seiner Entstehung und Auswirkung verstehen?
      Es ist doch logisch, dass die Subventionen des Staates, die Produktpreise senken sollten und entweder Schulden bedeuten, oder über Steuern wieder zurückfliessen?

      ​Muss dafür intelligent sein?

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    • September 10, 2018

      Es ist nun mal einfach so, dass ohne Subventionen die Preise für Nahrungsmittel um einiges höher sein müssten, damit ein Bauer von seinen Einnahmen überhaupt existieren kann.
      Dies würde einfach die unteren Einkommen stärker belasten, im schlimmsten Fall gäbe es gar wieder Hunger in der Schweiz.
      Allerdings kann man einmal den Katalog, für was es alles Subventionen gibt durchkämmen.
      Vor allem Bauern mit schlechter Tierhaltung sollten Subventionen gekürzt oder gar gestrichen werden.

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    • September 10, 2018

      Emil Huber
      Die Kaufkraft muss so angelegt werden, dass jedermann ein Leben in Würde führen kann. Darin enthalten ist eine gesunde Ernährung, welche die Umwelt schont!
      Die Subventionsproblemati​k habe ich anderorts geschildert!

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    • September 21, 2018

      Es ist wohl klar, dass gute Qualität auch seinen Preis haben muss. Und wenn wir nicht von Billigprodukten mit minderer Qualität aus dem Ausland geflutet werden wollen, müssen wir mit Subventionen unsere Bauern (insbes. die kleinen und mittleren Betriebe) schützen. Auch Zölle auf Produkte, die nicht unseren Schweizer Standarts entsprechen, machen meiner Ansicht nach Sinn.
      Es sollte eigentlich klar sein, dass gute Qualität nicht umsonst zu bekommen ist.

      Wenn wir unsere Schweizer Bauern erhalten wollen, die nebenbei auch unsere Landschaft pflegen, und uns eine mit guter, gentechfreier Qualität gesicherter Ernährung versorgen wollen, und nicht nur Massenbillig- Produkte aus dem Ausland haben wollen, sollten wir am 23.Sept. Ja zur Initiative stimmen.

      Denn ein möglichst hoher Anteil an inländischer Produktion hilft uns auch, mal eine Versorgungskrise zu überstehen, wenn das Ausland nicht mehr liefert.
      Denn vor Erpressungsversuchen aus dem Ausland sind auch wir hier nicht gefeit.
      Darum heisst die Initiative ja auch Ernährungssouveränitä​t.

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    • September 21, 2018

      Sogar sie sollten wissen, dass bei einer Versorgungskrise die Schweiz sich nicht selbst versorgen kann. Der Selbstversorgungsgrad​ der Schweiz mit Lebensmittel war aufgrund des 2 WK 1945 ca.70%. Das dabei jeder Park, Fussballplatz und zusätzlich Wälder gerodet wurden wissen sie schon. Ernährungssouveränitä​​t ist nichts anderes als eine grüne Träumerei.

      Herr Worbmann beim Spielbankengesetz fanden sie noch es sei nicht vertretbar ausländische Anbieter im Ausland zu kontrollieren, bei Fair Food ist der Aufwand dann plötzlich vertretbar Schweizer Standards in Ausländischen Betrieben zu kontrollieren.

      Wir schützen schon heute unsere Landwirtschaft Übermassen mit Zöllen. so sind z.B. Aprikosen fast unbezahlbar sobald diese im Wallis reif sind.

      Die Annahme der beiden Initiativen hätte zur Folge, dass die Lebensmittelpreise explodieren, die Folgen können nur erahnt werden. Jedenfalls werden noch mehr Leute sich im nahen Ausland mit zahlbaren Lebensmitteln eindecken.

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    • September 21, 2018

      Herr Willi Frischknecht
      Die wohlhabende Schweiz, resp. Westen soll für sich die Standards der Lebensmittel im Einklang mit der Natur bestimmen können.

      Der Preis im Einklang mit der Natur ist wohl völlig in Ordnung und die notwendige Kaufkraft kann bereitgestellt werden. Die Geldschöpfung aus dem Nichts erzeugt keinen Mangel. Die Zusammenhänge dieser Realität sollten doch jedermann endlich begriffen haben.

      Das Geld besteht wissenschaftlich erhärtet aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen. Logik PUR! Die Kaufkraft ist und bleibt Planwirtschaft, auch man es von der betreuten Bildung falsch oder nicht erlernen konnte.

      Würden die Menschen, sich an ihr eigenes Denkvermögen erinnern, sie könnten das Geldsystem begreifen?

      Nebenbe​i; Jordan warnt vor der PostFinance als weiteren Player im Geldschöpfungs-Schnee​ballsystem. Er meint die Finanzstabilität könnte Krisen auslösen. Wenn er dem Volk erklärt, die Banken verwenden für die Kreditvergaben, Kundenguthaben, so kann doch die Aussage nicht stimmen? Zusammenhänge verstehen oder eben betrügen!

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    • September 21, 2018

      Ihr Geldsystem interessiert mich nicht, ist ihr Denkvermögen so eingeschränkt, dass sie dies immer noch nicht begriffen haben.

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    • September 21, 2018

      Hr. Frischknecht
      Der Selbstversorgungsgrad​ im 2.Weltkrieg war nicht 100%, da haben Sie schon Recht.
      Aber er war höher als 70%.
      Selbstverständl​ich würden wir heute, wo die Schweiz 8 Mio. Einwohner zählt, keine 100% ige Selbstversorgung mehr hinkriegen, auch mit unserer Initiative nicht. Das ist mir sehr wohl bewusst.
      Dennoch gilt es, eine möglichst hohe Selbstversorgung zu wahren, denn die Schweizer Bauern sollen ja nicht Milch und Butterüberschüsse erzielen, sondern möglichst für den Bedarf der Scheizer Bevölkerung produzieren.

      Und da wäre eben auch ein Kulturlandschutz wichtig. Wir sollten nicht noch mehr wertvolles Kulturland überbauen! – Dazu aber braucht es ein Bevölkerungs- Wachstumsstop. Im Klartext: Stop der Zuwanderung!
      Die Schweizer Demokraten (SD) verfolgen seit ihrer Gründung diese Politik.

      Das mit den massiv teureren Lebensmitteln ist eine gezielte Angstschürerei seitens der Gegner der Initiative! Die Lebensmittel mit unseren Schweizer Standarts sind schon etwas teurer als Billig-dumping-Produk​te aus dem Ausland. Und Bioprodukte kosten durchaus noch etwas mehr.
      Und wie schon gesagt: Qualität hat seinen Preis.
      Aber wenn Sie im Laden nachschauen, ist dies im verkraftbaren Rahmen. Sogar ich mit tiefem Einkommen kann Bio-Knospen-Produkte kaufen.
      Selbst Walliser Aprikosen sind bezahlbar und sogar meistens von besserer Qualität.
      Von einer “Explosion” der Lebensmittelpreise, so wie Sie schwadronieren, kann NICHT die Rede sein.

      Und ich bin nicht gegen Zölle, die dumping-billig-Produk​te aus dem Ausland verteuern und und so unsere qualitativ hoch stehenden einheimischen Produkte konkurrenzfähiger machen.
      Mir sind Zölle, die Einahmen für den Bund generieren lieber, als Steuergelder für sinnlose Exportsubventionen von Milch- und Butterüberschüssen.
      ​Die Schweizer Landwirtschaft muss NICHT auf Export getrimmt werden, sondern soll die Bedürfnisse der Schweizer Bevölkerung decken, darum JA zur Ernährungssouveränitä​t.

      Beim Spielbankengesetz, das übrigens vom Volk gutgeheissen wurde, war ich nicht grundsätzlich gegen eine Kontrolle ausländischer Anbieter im Ausland. Ich habe nur geschrieben, dass dieser Zusatzaufwand von unseren Steuerzahlern aufgebracht werden muss und es besser ist, wenn diese ausländischen Anbieter sich an Kasinos und Anbietern mit Sitz in der Schweiz beteiligen sollen, was sie übrigens auch tun. Der Kontrollaufwand ist tatsächlich geringer, wenn der Steuersitz in der Schweiz ist.

      Bei der Fairfood- Initiative würden diese Kontrollen vermutlich von Bio- Landprodukte- Vereinigungen im entsprechenden Land durchgeführt.
      Eine Kontrolle vor Ort, ob der Bauer biologisch produziert, ist was Anderes, als Rechnungsbücher von dubiosen Online-Spiel-Anbieter​n zu kontrollieren.
      Auch die Fairfood-Initiative verdient ein JA.

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    • September 21, 2018

      Herr Frischknecht
      Genau das ist der Punkt, leider. Das real existierende Geldsystem und die Auswirkungen in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, interessiert Sie nicht, aber über die Preise lamentieren. Wie passt das intellektuell zusammen?

      Wenn die zugeordnete Kaufkraft nicht ausreicht, entsteht kein Handel. Wenn man im Einklang mit der Natur und Umwelt produziert, kann ein höherer Preis entstehen. Die Kaufkraft aus nicht getilgten Bankschulden, zuordnen, fertig!

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    • September 21, 2018

      Herr Walter Wobmann
      Ohne Kaufkraft kein Handel!
      Mit Rückflussreform der Pflichtanteile Steuern und Soziales über den Endpreis statt die betrügerische Abwicklung über die Lohnsumme und Gewinnsteuer ohne Soziales, wird die Automatisierung und Import “belastet”. Es kann kein Geld fehlen!

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    • September 21, 2018

      Man geht von ca. 70 % aus, andere Schätzungen sagen 70%-80% https://de.wikipedia.​org/wiki/Plan_Wahlen.​ Aber auch nicht so wichtig, heute sind wir bei einem Selbstversorgungsgrad​​ von +- 50%
      Das Schwergewicht der Schweizer Landwirtschaft liegt auf der tierischen Produktion, was auch den verhältnismässig hohen Selbstversorgungsgrad​ in diesem Bereich erklärt.

      Da werden sie sich dann wohl auf sehr viel höhere Preise einstellen müssen als Vegetarier, während die tierischen Produkte der Aufschlag noch erträglich sein wird.

      Ich werde jedenfalls bei einer Annahme meine Einkäufe im 40 km entfernten Ausland erledigen (was ich bisher nur ausnahmsweise und für spezielle in der Schweiz nicht erhältlichen Produkte gemacht habe)

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    • September 21, 2018

      Herr Bender ist es so schwer zu verstehen, sie stören mit ihrem Geldsystem BLA BLA jede Diskussion.

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    • September 21, 2018

      Herr Willi Frischknecht
      Ihr kujonieren hilft nicht weiter.
      Wer das Geldsystem nicht versteht, diskutiert auf falschen Grundlagen! Wenn die Grundlagen nicht verstanden werden oder falsch sind, so kann das Gesagte nicht stimmen.

      Ein Produkt welches im Einklang mit der Natur und Umwelt geschaffen wird, ist jedem Billigkram vorzuziehen, weil das Geld nicht fehlen kann. Die Geldschöpfung erzeugt keine Mangelerscheinung!

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    • September 21, 2018

      Herr Frischknecht
      Ihr BLABLA wegen höheren Preisen ist fast als schizophren zu bezeichnen, weil es am vorhanden Geld nicht liegen kann. Zuordnung = Planwirtschaft!

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    • September 21, 2018

      Herr Bender wie man ihre Krankheit bezeichnet weiss zwar nicht, aber interessiert mich auch nicht. Jedenfalls kann man keine vernünftige Diskussion führen ohne ihre unnützen Kommentaren, die nichts aber auch gar nichts mit dem Thema zu tun haben.

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    • September 21, 2018

      Herr Willi Frischknecht
      Ihr Kujonieren entspricht Ihrer Wahrnehmung, bleibt Ihnen unbenommen.
      Sie reden von hohen Preisen, wissen aber nicht, dass ein Preis mit Geld aufgewogen ist!

      Für mich steht die Natur und Umwelt im Vordergrund, weil nur diese, hinterlassen wir der späteren Generation! Der Preis ist völlig unerheblich, weil die Geldschöpfung aus dem Nichts erzeug keinen Mangel, wenn man die Zuordnung im Sinne des Geldsystems und nicht zur Unterdrückung vornimmt.

      Das eigene Denkvermögen aktivieren könnte helfen, Mitmenschen nicht unnötig zu diffamieren?

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    • September 21, 2018

      Ich Diffamiere sie nicht, ich will einfach nicht mit ihnen Diskutieren und sie können das nicht ohne Beleidigungen akzeptieren.

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    • September 21, 2018

      Herr Wobman

      Wegen den teuren Lebensmitteln, es darf nicht vergessen werden, wie viel weggeworfen wird oder werden muss. Das kostet auch, da Erzeugung und Entsorgung im Preis der tatsächlich verkauften Produkte einkalkuliert sind.

      Dies scheint der Konsument ohne klagen zu ertragen. Hauptsache es hat vor Ladenschluss ja immer noch alles im Regal.
      In kleinen Läden ist halt mal am Abend nicht mehr alles da, dann nimmt man halt etwas anderes.
      Aber beim durch Marketing und Werbung verzogenen Konsumenten muss immer alles hier und jetzt da sein. Auch wenn es dadurch mehr kostet, man sieht ja auf dem Kassabon nicht, welcher Anteil im Preis für nicht verkaufte Güter enthalten ist.

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    • September 21, 2018

      Herr Fischknecht

      Auch die Landwirtschaft hängt nun mal leider wie fast alles andere mit dem Geld zusammen (Preis und Subventionen) und dient als DER Massstab anhin, auch wenn dies noch so verkehrt ist und die Folgen einmal verheerend sein können.
      Wenn durch die Massentierhaltung sich Seuchen ausbreiten, Gewässer und Nahrung mit Antibiotika verseucht sind, sich resistente Keime entwickeln und die Böden kontaminiert sind hilft dann etwas gespartes Geld noch etwas? Viele, wenn nicht zu viele sind immer noch der Meinung, Geld macht alles gut. Sehr bedenklich!

      Im Vordergrund sollten gesunde Lebensmittel, Natur- und Tierschutz stehen, und nicht die Ökonomie des Geldes, egal in welchem Land, dies will Ihnen G.Bender wohl hier erklären?

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    • September 22, 2018

      Hr. Bender
      Es mögen zwar einige ihrer Argumente zum Geldsystem stimmen.
      Trotzdem ist hier in diesem Blog das HAUPTTHEMA die Landwirtschaftspoliti​k und die Abstimmung über die Initiative Ernährungssouveränitä​t!– Das Geldsystem tangiert dieses Thema nur am Rande.
      Ich bitte Sie höflich, sich an diese Regeln zu halten und ihre Meinung hier nur zum Thema Landwirtschaftspoliti​k kundzutun.
      Danke.


      Wenn Sie über`s Geldsystem diskutieren wollen, erstellen Sie doch selber einen eigenen Blog auf Vimentis. Sie haben ja die Möglichkeit dazu. Vimentis garantiert Ihnen Ihre Meinungsäusserungsfre​iheit.

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    • September 22, 2018

      Hr. Huber
      Sie mögen Recht haben, und es ist absolut legitim, wenn Sie auch die wegegeworfenen Lebensmittel thematisieren.

      Ich​ denke aber, dass bei zentralistischen Strukturen mit mächtigen Supermarktketten bei der Landwirtschaftspoliti​k a la Schneider-Ammann mehr überzählige Lebensmittel im Regal werden stehen bleiben; als bei der dezentralen Struktur, die es bei Annahme der Ernährungssouveränitä​ts- Initiative haben wird. —
      Denken Sie mal darüber nach.

      Sie haben`s ja selber gesagt, dass bei kleinen Läden und auch am Marktstand der Bauern am Abend nicht mehr alles da ist. Im Gegensatz zu den Supermarktketten, wo am Abend grosse Mengen an Lebensmitteln weggeworfen werden, weil am anderen Tag nicht mehr frisch.

      Dies aber spricht ganz klar FUER eine dezentrale Landwirtschaftspoliti​k mit kleinräumigen Strukturen, wo die Verluste auch kleiner sind. Dann müssten Sie eigentlich, wenn Sie dies konsequent zu Ende denken, auch für die Initiative für Ernährungssouveränitä​t sein.

      Ich danke Ihnen für Ihre Ja- Stimme am 23. September.

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    • September 22, 2018

      Herr Wobmann
      SVP-Verbünde​te sind loyal, koste was es wolle?
      Ich würde mich niemals zum Mediator aufspielen, ohne die Legitimation dazu zu erhalten.
      Es steht doch aus den Antworten einwandfrei fest, dass es den Menschen in erster Linie um den Preis der Produkte geht, welcher sie mit der zugeordneten Kaufkraft tauschen müssen.

      Wenn man begreifen will, was ich schreibe, so stellt man schnell fest, dass es nicht um das Geldsystem geht, sondern um die Zuordnung der Kaufkraft für einen ordentlichen Lebensunterhalt!

      D​ie Geldschöpfung erzeugt keine Mangelerscheinung! Es sind die einfältigen Ökonomen, Regierende und Medien welche die Betrugsspiele organisieren.

      Das Zitat von Henry Ford, erklärt: “Würden die Menschen verstehen, dass die Geldschöpfung an sich, keinen Mangel erzeugen kann, hätten wir zeitnah eine Revolution!”

      Um diese Ungerechtigkeit geht es mir. Es ist die Ursache, dass solche Themen überhaupt diskutiert werden müssen. Es ist doch normal, dass der Mensch seine Natur und Umwelt schützen muss, weil Geld hat es immer genug!

      Also Herr Wobmann, lesen und begreifen und dann argumentieren?

      Ich​ habe 2x JA gestimmt!

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    • September 22, 2018

      Wärend dem 2. Weltkrieg hatten wir Schweizer auch nicht soooo viele Münder zu stopfen!
      Man muss nur immer mehr Leute hereinlassen, dann sinkt der Versorgungsgrad immer tiefer!
      Oder hat man diesen Aspekt in einer Klavierschule nie gelernt?

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    • September 22, 2018

      Herr Wobmann

      Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich gegen die Initiative bin?
      Ich habe nur Bedenken bei der Umsetzung angebracht.
      Ich frage mich, ob die Umsetzung (welche ja das Wichtigste sein soll) nicht nur auf dem Papier stattfindet. Es gibt schon heute einen Wirrwarr mit den verschiedenen Labels.

      https://ww​w.blick.ch/life/essen​/heidi-bio-demeter-pr​o-montagna-und-co-das​-bedeuten-die-milch-l​abels-wirklich-id8831​193.html

      Nehmen wir mal die Milch, da gibt es Bio, konventionell, Demeter etc.
      Nun wie kommt die Milch zum Verarbeiter?
      Es fahren da Lastwagen mit Zisternen von Bauer zu Bauer, um die Milch einzusammeln.
      Ich habe noch nicht gesehen, dass verschiedene Lastwagen unterwegs sind, der eine fährt zum Demeter, der andere zum Bio, noch ein anderer zum konventionellen Bauern etc.?
      Und Sie?

      Die Milch müsste aber getrennt gesammelt und verarbeitet werden. Oder?
      Vor langer Zeit kannte ich einen Lastwagenfahrer, der sammelte am Sonntag in einer Region in Graubünden überall die Milch ein und fuhr dann damit sage und schreibe zu einem Verarbeiter nach Zürich!

      Einigermaß​en sicher ist man halt nur, wenn man Ware direkt beim Bauern bezieht.

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    • September 22, 2018

      Herr Emil Huber

      Herr Wobmann vertritt die Meinung einer Partei? Diese Obrigkeiten bedienen nur die Symptome, andernfalls würden sie plötzlich überflüssig.
      Sie haben in einem Kommentar genau den Nagel auf den Kopf getroffen:
      Die Natur und Umwelt gibt den Tarif bekannt. Ich ergänze: und nicht die unendlich bedarfsgerechte Geldschöpfung, welche in betrügerischer Absicht (Führungsinstrument Unterdrückung), weltweit knapp gespielt wird.

      Fazit: Der Mensch ist blöd gebildet und zu faul zu hinterfragen, will heissen, es zu aktivieren?

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    • September 23, 2018

      Hr. Bender
      Die Schweizer Demokraten (SD) sind KEINE SVP- Verbündete!-
      Insbesondere bei der Initiative Ernährungssouveränitä​t NICHT! Die SVP- Parole ist Nein; die SD- Parole ist JA!– Ebenso bei der Fairfood-Initiative!-​-
      Schauen Sie den Parteiparolen-Spiegel​ in Zukunft besser an, bevor Sie solche Unwahrheiten verbreiten, was übrigens auch Mainstreemmedien gerne machen. Sie scheinen diesen einfach hinterher zu watscheln.

      Natürli​ch vertrete ich die Meinung einer Partei, die der SD. Aber auch nur, weil ich selbst mit der Parteimeinung der SD in dieser Frage übereinstimme.
      Und da die SD eine Klein- Partei ist, kann man NICHT von einer “Obrigkeit, welche Symptome bedient” sprechen. Im Gegenteil: Wir sprechen die Missstände des Regierungsparteien- Kartells (=Obrigkeiten) an und sind daher überhaupt nicht überflüssig. Oder glauben Sie ernsthaft, dass Sie alleine gegen dieses Grosskartell ankommen?
      Nein, Hr. Bender, gleich- oder ähnlich Gesinnte sollten sich zusammentun und nicht einfach jeder für sich allein “vor sich hin brösmelen”. Sonst erreicht man nämlich nichts!

      Es geht hier nicht, um “Mediator” zu spielen, aber als Beitragsautor habe ich doch das Recht, wieder mal darauf hinzuweisen, wenn vom Thema allzusehr abgewichen wird.

      Es mag zwar stimmen, dass der Preis eine gewisse Rolle bei den Lebensmitteln spielt. Aber eben nicht NUR.– Auch die Qualität und wie und wo produziert wurde, spielt eine Rolle.
      Die Kaufkraft der Mehrheit des Schweizer Volkes (Arbeiter, Angestellte, KMU) ist
      leider gesunken.
      Warum das so ist, hat viele Ursachen, unter Anderem auch das jetzige Geldsystem.
      Und natürlich auch die gegenwärtig einseitig verzogenen Machtverhältnisse.


      Dass Oekonomen, Regierende und Medien Betrugsspiele organisieren, ist mir schon länger bekannt und daher nichts Neues.
      Und dass Sie diese Ungerechtigkeiten aufzeigen, finde ich auch gut.

      Ihre Aussage: “Geldschöpfung erzeugt keine Mangelerscheinung” kann ich allerdings nur bedingt unterschreiben.
      Natü​rlich braucht es Geldschöpfung, und das möglichst nicht schuldbehaftet.
      Die Vollgeldinitiative hätte hier einen Ausweg ermöglicht. Das Bewusstsein des Volkes war leider noch nicht so weit, diese Zusammenhänge zu verstehen. Zum langfristigen Schaden für die Allgemeinheit, leider.
      Geldschöpfun​g für einen Zweck (Investition, Projekt, Bauvorhaben) macht absolut Sinn. Aber die Geldschöpfung/ Geldmenge sollte immer im Gleichgewicht mit Produzierten Gütern und Dienstleistungen oder geschürften Rohstoffen sein.
      Wenn mehr geschöpft wird, gibt es Inflation. Und dann haben wir tatsächlich einen Kaufkraftverlust der gesamten Bevölkerung. Und mit der Zeit auch eine Mangelerscheinung.
      D​arum braucht es ja eine Nationalbank, welche die Aufgabe hätte, dies zu beobachten und entsprechend zu handeln. Und eben nicht einfach das Geldschöpfen den Geschäftsbanken überlassen, die NUR ihren eigenen Profit vor Augen haben und eben gar nicht antizyklisch denken, sondern zum Teil mit Absicht solche Krisen hervorrufen wie 2008.

      Die Nationalbank ist aber leider zu einer Zudienerfirma der mächtigen Grossbanken verkommen. Die UBS-Rettung und die Bekämpfung der Vollgeldinitiative zeigten dies deutlich auf!

      Wo ich mit Ihnen einig gehe ist: Dass es für vernünftige Projekte und Vorhaben, die der Allgemeinheit dienen, IMMER genug Geld haben muss!

      Im Weiteren möchte ich Ihnen für Ihre 2x JA zu den Agrarinitiativen meinen Dank aussprechen.

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    • September 24, 2018

      Herr Walter Wobmann
      Ich bin Zivilgesellschafter! Ich habe 2 x JA gestimmt, ohne Erfolg, leider! Demokratie pervers = Diktatur Wirtschaft!
      Dieses Thema wurde wegen sog. Bevormundung und die Auswirkung von zu hohen Preisen verworfen.
      Natürlich​ hat dieses Thema vor allem mit Geld, welches fast niemand versteht, zu tun!

      Ich wiederhole die Ursache = Bewertung = Daumen nach Unten weil die gebildete Dummheit dar auch wählen!
      “Würden die Menschen die Auswirkung der unendlich bedarfsgerechten Geldschöpfung verstehen, wir hätten völlig andere Verhältnisse”! Das Phantom Steuer- und Sozialzahler würde entzaubert und die Ökonomen und Regierenden könnten nicht mehr Geldmangel erzeugen!

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  • September 10, 2018

    Bei einer Vorlage, gleich von “Verrat an der Bauernschaft” zu sprechen, ziemlich übertrieben. Fast kein anderer Sektor ist im Parlament so stark vertreten, wie die Bauernverbände, Milchverbände, Käsehersteller, Käsehändler. Weinbauern, Obstbauern.
    Sie haben sich in der Vergangenheit immer selber Gehör verschaffen können in Bern. Manchmal sind auch nicht alle Bauern mit den Begehren des eigenen Verbands einig. Die Zahl der Höfe sinkt immer noch. Dafür bewirtschaften die Verbleibenden mehr Hektaren, was angesichts des teuren Maschinenparks sinnvoll erscheint. Zur Abstimmung: Ich habe noch nicht entschieden.

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    • September 21, 2018

      “Verrat” ist es deshalb, weil die gegenwärtige Landwirtschaftspoliti​k von BR Schneider-Ammann nicht für unsere kleinen und mittleren Bauern gemacht ist. Denn das Ausland will uns schon lange eine falsche Landwirtschaftspoliti​k aufzwingen, bei der nur noch Gross- und Industriebaueren mit minderwertigem Gentechfood überleben würden.

      Es dürfte ja logisch sein, dass die kleinräumige und topographisch vielfältig gestaltete Schweiz nicht mit diesen Gross- und Industriebauern aus Kanada, USA und EU mithalten kann! Trotzdem sind mir unsere Kleinbauern was wert, denn ich will hier nicht von Produkten geflutet werden, auf die ich keinen Einfluss mehr habe, wie sie produziert worden sind.
      Bei den Schweizer Bauern haben wir diesen Einfluss eben noch, und darum sollten wir ihnen Sorge tragen.– Und das ist eben nicht umsonst zu haben.

      Darum werde ich am 23.Sept. ein JA in die Urne legen.

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    • September 21, 2018

      Herr Alex Müller

      Die Landwirte verstehen das Geldsystem so wenig wie der Rest der Bevölkerung (siehe z.B. Vimentis).

      Die Betrügereien der Ökonomen und Regierende gehen immer von Geldmangel aus! Aus der Geldschöpfung jedoch, kann keine Mangelerscheinung entstehen, weil die Kaufkraft im Endprodukt an den Konsumenten und Nutzer steckt! Die Lohnsumme als Rückflussparameter dient dem Betrug von fehlendem Geld, weil die Automatisierung, Gewinne und Import nicht berücksichtigt wird, obwohl der Tausch mit Inlandwährung (Kaufkraft) erfolgte!

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    • September 22, 2018

      Herr Bender
      Zum Glück, verstehen Sie die Machenschaften unseres Geldsystems bestens!
      Dann könnten doch Sie etwas anstellen, dass es uns einfachen und dumben Schweizern etwas besser gehen würde.

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    • September 22, 2018

      Nein Herr Manfred Eberling.
      Es geht eigentlich nicht um das Geldsystem, sondern um die Auswirkung der Geldschöpfung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft.

      Diese Auswirkung habe ich mehrfach beschrieben. Anstatt sich den wahren Argumenten zu nähern, werde die Ansichten negativ bewertet. Was man nicht versteht kann man nicht bewerten, oder?

      Ein neugieriges Kind würde nachfragen? Meine Aufgabenstellung betreffend alltäglichem Geldfluss, wurde von niemandem gelöst.

      Ich setze mich ein. Mit Mitstreitern könnte der Druck auf die Ökonomen, Regierende und Medien merklich erhöht werden. Deren Beschäftigung würde entlarvt und deren Wichtigkeit würde merklich herabgestuft. Alleine kann ich nur auf die Betrügereien hinweisen. Wie der K-Tipp, welcher sich der Symptome bedient und eine andere falsche Berechnung anstellt!

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  • September 22, 2018

    Hier ein lesenswerter Text:

    “Klar, solange der Bauer jährlich tausende Franken für eine Biozertifizerung ausgeben muss, bleibt es schwierig. Bio ist gut, muss meiner Meinung nach aber nicht zertifiziert werden. Bio sollte die Norm sein. Ich plädiere ohnehin schon lange dafür, dass die Bauern, die Chemie einsetzen, diese erstens deklarieren und zweitens eine Abgabe dafür zahlen müssen. Dadurch würden die Preise der kontaminierten Lebensmittel automatisch steigen und die Bioproduktion bevorteilt. Heute ist es genau umgekehrt: Man bestraft das Gute und fördert das Schlechte.”

    https:​//www.infosperber.ch/​Artikel/Wirtschaft/Bi​o-Lebensmittel-sollte​n-die-Norm-sein

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    • September 22, 2018

      Herr Emil Huber
      Wir unterordnen unser endliches Leben, Natur und Umwelt der unendlichen bedarfsgerechten Geldschöpfung!
      Dümme​r geht es nicht! Wir lassen uns aber von den Betrügern aus der Fakultät Ökonomie und Regierungen an der Nase herumführen.
      Die Meinungen bei Vimentis zeigt deutlich wie der Geist manipuliert ist!

      Anders Wijkman, Club of Rome
      Sie plädieren für eine Drosselung des Wirtschaftswachstums.​ Müsste es nicht vielmehr um eine Veränderung der Wirtschaft gehen? Es geht nicht um die Frage, ob unsere Wirtschaft noch wachsen soll. Es geht darum, das Anwachsen des ökologischen Fussabdruckes zu stoppen. Dies bedingt eine andere Vorstellung von Wachstum. Es kann nicht mehr um eine möglichst grosse Produktion gehen. Stattdessen müssen neue Indikatoren zur Messung von Wohlstand und Wohlfahrt entwickelt werden: gute Gesundheit, eine gesunde Umwelt, genügend Arbeit, ein angemessener Lebensstandard.
      Vor zwei Jahren präsentierte der Club of Rome eine Art Umverteilungsprogramm​: 100 Prozent Erbschaftssteuer, Abschaffung des freien Handels. Muss der Kapitalismus gestürzt werden? Nein. Aber er muss neu gedacht werden. Das kapitalistische System, so wie es heute organisiert ist, wird kollabieren. Mehr und mehr Kapitalisten beginnen das zu realisieren. Jeremy Grantham, ein führender Akteur in der Finanzindus¬trie, schrieb jüngst von der «brutalen Form» des Kapitalismus. Es ist schon erstaunlich, dass die politische Linke nicht von der Finanzkrise profitiert hat. Die traditionellen politischen Parteien haben keine Lösung für diese Probleme. Sie stecken in der Logik der letzten hundert Jahre fest.
      Mein Lösungsansatz: Die Geldschöpfung erzeugt per se keinen Mangel. Es sind die Ökonomen, Regierende und Medien, welche die Unterdrückung mit Spielformen um das System herum organisieren! Die Bevölkerung unterwirft sich mit Freude, dieser Hehlerei?
      Mein Fazit: “Würden die Menschen die Auswirkung der Geldschöpfung begreifen, hätten wir zeitnah eine geistige Revolution!”
      Die Ressourcen der Natur und Umwelt sind begrenzt, Geld NICHT! Der Erwerb bedeutet demnach einzig und allein Beschäftigung! Würden wir uns im Sinne der Natur und Umwelt einschränken resp. unsere Bedürfnisse danach ausrichten, wir hätten eine völlig andere Gesellschaft. Die Kaufkraft muss nicht zwingend mit sinnloser Beschäftigung verbunden sein, sie kann im Sinne einer Grundsicherung bedarfsgerecht verteilt werden.

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    • September 23, 2018

      Herr Emil Huber
      Sie sagen es!
      Wesswegen soll eine Biozertifizierung gut sein?
      Nur, dass ein paar Herren eine schöne Nebeneinkunft haben?
      Lasst doch die Bauern selbst Bestimmen, wie sie ihren Beruf ausüben sollen!
      Immer das ewige dreinschnorren! Die Bauern machen ihre Arbeit und die Bürolisten ihre in Massanzügen und Seidenkravatten.
      Ein​zig auf das Tierwohl müsste man den Focus erhöhen!
      Bauern, die den Kühen ihr Gehörn stehen lassen sollten belohnt, und die anderen bestraft werden, durch weniger Subventionen

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    • September 23, 2018

      @ M.eberling
      Dann sollten Sie aber wenigstens bei der kommenden Abstimmung über die Hornkuh- Initiative Ja zu dieser Initiative stimmen.
      Oder lassen Sie sich dann auch wieder von Bundesrat und Parlament in die Irre führen?
      Ich weiss das bei Ihnen nicht so genau.

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    • September 23, 2018

      Herr Wobmann
      Sie sollten bei mir keine Angst haben, was ich stimme!
      Ich überlege immer selber haargenau, bis ich zu einem Entschluss komme.
      Bei Diesem, kann mich weder der Bundesrat, noch irgend eine Partei beeinflussen!
      Darum bin ich seit 1963 in keiner Partei!
      Das habe ich dann zumal geschworen, weil ich Erfahrungen machen musste, die nicht sehr schön waren.

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    • September 24, 2018

      Ich finde die Idee von Emil Huber sehr gut und wäre bereit, bei einer entsprechenden Initiative Unterschriften zu sammeln.

      Es müsste dann aber wirklich die Bionorm generell im ganzen Lande gelten. Die Konsequenz daraus wäre dann (und das müsste im Initiativtext stehen), dass bei der Ausbildung den jungen Landwirten nur noch die Bioproduktion gelehrt wird, und das Sponsoring der Agrochemie- und Gentech-Konzernen bei den Ausbildungsinstituten​ hinausgekippt wird und so der Einfluss dieser Lobby bei den Bauern beseitigt wäre!–
      Den jetzt noch konventionell wirtschaftenden Bauern müsste dann eine Umschulung auf Bioproduktion finanziert werden, so dass auch wirklich Alle mitziehen.
      Ansonsten​ wäre es eine halbbatzige Sache, die keine Wirkung hätte.

      Auch das GVO- Verbot und die alten Rechte der Bauern, Saatgut selber wieder zu verwenden, müsste erneut in den Initiativtext, um so die Bevormundung der Bauern durch Agrochemie und Gentechkonzerne zu kappen!
      Erst so hätte eine solche Initiative Substanz, Hr. Huber.

      Hoffe sehr, dass jetzt immer noch gleich viel Leute hier für diese Idee der generellen Bionorm in der Schweiz sind.– Bin mal gespannt auf die Antworten.

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    • September 24, 2018

      Herr Wobman

      Danke, aber ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, die Idee stammt von ETH-Agronom Hans Rudolf Herren, aber ich finde sie auch sehr gut.
      Es wäre so wie er es vorschlägt auch viel einfacher und gerechter.
      Hier nochmals der vollständige Artikel:

      https://w​ww.infosperber.ch/Art​ikel/Wirtschaft/Bio-L​ebensmittel-sollten-d​ie-Norm-sein

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    • September 24, 2018

      Herr Emil Huber

      Auch wenn ich nerven sollte, daran führt kein Weg vorbei:
      Solange der Preis (Geld unendlich schöpfbar) höher gewichtet wird als die Lebensqualität, sind alle gut gemeinten Ratschläge, Schall und Rauch!

      «Würden die Menschen die Auswirkung der unendlich bedarfsgerechten Geldschöpfung verstehen, wir hätten völlig andere Verhältnisse”!

      Der​ von der betreuten Bildung, Regierenden und Medien in die Köpfe eingehämmerte Mythos Steuer- und Sozialzahler, würde als Phantom erkannt und gleichzeitig verschwinden. Die Ökonomen und Regierenden könnten geistig keinen Geldmangel mehr erzeugen!

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    • September 25, 2018

      Interessant, Hr. Müller, was dieser H.R.Herren schreibt.
      Habe festgestellt, dass auch er die Initiative für Ernährungssouveränitä​t befürwortet.

      Und was mit besonders gefällt ist, dass er langfristig und in Zusammenhängen denkt.
      Leider haben wir hier zu Lande Machtverhältnisse (Gentech- und Agrochemie-Industrie-​ Lobby), die solche guten Ideen nicht zulassen.
      Auch das Bewusstsein des Volkes ist NICHT auf langfristiges Denken ausgerichtet, sondern in einer kindischen “billig Jakob”- Mentalität stehen geblieben. – Bedauerlich.-
      Gerade​ dieses Wochenende hats wieder deutlich gezeigt.

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    • September 25, 2018

      Herr Watler Wobmann

      Mit spielt keine Rolle, habe ich genau das gleiche ausgesagt, wie sie es beschreiben.
      Man kann die Geldschöpfung im Sinne des Lebens, Natur und Umwelt verteilen, oder wie von den Ökonomen, Regierenden und Medien, in betrügerischer Absicht umgesetzt, als knappes Gut, behandeln.
      Der Zahler-Mythos als Phantom ist als Virus eingeimpft und man will sich davon trennen. Diese “Krankheit” gilt es vorerst zu heilen, damit das Denkvermögen wieder frei denken kann!

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    • September 26, 2018

      Sehr guter Text von Herrn Herren. Stimme diesem vollkommen zu. Würde bei einer allfälligen Initiative ebenfalls meine Unterschrift darunter setzen !!

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    • September 26, 2018

      Herren Bruno Zoller und Wobmann
      Was Herr Herren ausführlich geschildert hat, habe ich in zwei Sätzen zusammengefasst.
      “Wü​rden die Menschen die Auswirkung der Geldschöpfung verstehen, wir würden unser endliches Leben, Natur und Umwelt nicht dem Geld unterordnen!” Das von der betreuten Bildung eingehämmerte Phantom Steuer- und Beitragszahler verstellt den Geist.”

      Es fehlt nicht am Geld, sondern am Verstand! Siehe Vollgeldinitiative uvam. Im Zusammenhang mit Geld! An der Kaufkraft muss nicht gespart werden, sondern sie muss im Einklang mit dem Leben, Natur und Umwelt eingesetzt werden.

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  • September 23, 2018

    Das Volk hat nun sehr klar gesagt was es von solchen Träumereien hält und diese Inaktiven so richtig wuchtig verworfen.
    Wenn alle Ja Sager jetzt auch auch so leben und einkaufen wie sie gestimmt haben gibt es ja nur Gewinner.

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  • September 23, 2018

    Einen sehr guten Kommentar konnte man heute im Blick lesen, der es ziemlich auf den Punkt bringt wie ich finde..
    Die «Angstkampagne» der Gegner sei schuld am Nein zu Fair Food und Ernährungssouveränitä​t, sagen die Initianten. Sie sagen damit eigentlich, Herr und Frau Schweizer hätten einmal mehr mit Portemonnaie abgestimmt statt mit Herz und Verstand.

    Doch ist es so einfach? Die Angst vor steigenden Preisen, wenn alle Lebensmittel Schweizer Standards entsprechen müssen und kleine Bauernhöfe besonders gefördert werden, wie es die Initiativen forderten, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Wer jeden Rappen zweimal umdrehen muss, für den sind auch kleine Preisanstiege schmerzhaft.

    Aber das Nein bedeutet noch mehr: Es ist ein Nein zur Bevormundung. Wer Wert darauf legt, dass sein Essen fair und nachhaltig produziert wurde, hat alle Möglichkeiten dazu. Und trotz höherer Kosten setzen ja viele auf regionale Bioprodukte. Gut für die Umwelt und die Schweizer Bauern. Aber allen vorschreiben zu wollen, was auf den Teller kommt – das geht zu weit.

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    • September 23, 2018

      @ W.Frischknecht
      Es war eindeutige eine Angstkampagne der Globalisten, die leider verfing.
      Auch die “Billig-Jakob” Taktik und “Geiz ist Geil” Mentalität wurde perfid hervorgekitzelt!
      Die​ finanzschwachen Initiativ-Befürworter​ konnten da fast nichts entgegensetzen.
      BR Schneider-Ammann glaubt nun, dass er den Freipass habe, alles niederzureissen und dem Freihandel auszusetzen.

      Es gibt aber noch einen weiteren Grund:
      Vor einem Jahr hatte die Bevölkerung mit 78,7% Ja zum Verfassungsartikel für Ernährungssicherheit gestimmt. Obwohl dieser Verfassungsartikel relativ vage formuliert war und vermutlich nicht grosse Folgen haben wird, war dies für die Mehrheit der Bevölkerung ein gutes Argument, um zu sagen, wir haben ja bereits schon zu etwas Gutem für die Bauern ja gesagt, jetzt braucht es nach so kurzer Zeit keine weiteren Vorstösse mehr.
      Siehe: https://www.admin.ch/​opc/de/federal-gazett​e/2017/2383.pdf

      Im guten Glauben zu diesem beschlossenen Verfassungsartikel haben dann die Meisten am heutigen Sonntag Nein zur Ernährungssouveränitä​t gestimmt.

      Aber dieser Verfassungsartikel von 2017 hat auch einen Pferdefuss, siehe Art. 104 a. d.: Dass auch importierte Lebensmittel zur Ernährungssicherheit gehören; was aber in einer Krisenlage, wo das Ausland die produzierten Landwirtschaftsgüter ebenfalls zuerst für ihre eigene Bevölkerung verwenden wird, bevor man weiter exportiert, zu einer Lieferverknappung führen wird. Gerade die Schweiz als Binnenland wird hier enorm das Nachsehen haben, wenn sie nicht vermehrt auf Inlandproduktion setzt.

      Ich kann nur noch hoffen, dass die beiden Vertreter von SVP und CVP ihren Aussagen in der Sendung: Präsidentenrunde zur Abstimmungssendung (bitte von der 6.Min.35Sek. bis 12.Min aufmerksam zuhören!) Nachachtung im Parlament verleihen werden.
      Siehe: https://www.srf.ch/ne​ws/schweiz/abstimmung​en/abstimmungen/trotz​-nein-zu-agrar-vorlag​en-kein-freipass-fuer​-ungebremsten-freihan​del

      Für unsere Kleinbauern wird nach dieser Abstimmung der Druck auf ihre Existenz grösser werden.
      Und vieles wie GVO- freie Landwirtschaft und Saatgut-Recht der Bauern wird nach dieser Abstimmung weiterhin unsicher bleiben und somit zur Disposition stehen.
      Der Bevormundungsdruck durch Gentech- und Agrochemie-Konzerne auf unsere Bauern wird so eher zunehmen, obwohl die Bevölkerung 2005 (mit Annahme des Gentech-Moratoriums) etwas Anderes wollte.
      Schade!–

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    • September 24, 2018

      Schuld sind immer die Andern, die typische Linksgrüne Antwort. Das hört man immer wieder wenn sie Schiffbruch erlitten haben. Statt einzusehen, dass die mündigen Bürger sich nicht Bevormunden lassen wollen schwingen sie noch Grosse Reden und behaupten wir seien uninformiert.

      Unsere Kleinbauern werden nach dieser Abstimmung weiter ihre Milch melken, hat doch gerade Appenzell Innerroden eine der Höchsten Nein Stimmenanteile gehabt, der Kanton hat einen sehr hohen Landwirtschaftsanteil​ und praktisch nur Kleinbauern. Könnte es sein das die Bauern mehr von Landwirtschaft verstehen als Sie und ihre Kampfgenossen..

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    • September 24, 2018

      Hr.Frischknecht
      Es waren beileibe nicht nur Linksgrüne, die JA zur Ernährungssouveränitä​t sagten. Insbesondere die welschen Kantone Genf, Waadt, Neuenburg und Jura haben JA gestimmt; in Genf waren es sogar 60% Ja.
      Natürlich verstehen Bauern mehr von Landwirtschaft als Sie und Ich. Aber vergessen Sie nicht, dass diese Initiative NICHT von Linksgrünen Parteien lanciert wurde, sondern von einer Bauernorganisation; also von Bauern, die mehr als wir von Landwirtschaft verstehen. Gerade auch im Jura, Neuenburg und Genf gibt es viele Kleinbauern; Uniterre ist eine Kleinbauernorganisati​on.
      Diese und ein paar Idealisten aus der Deutschschweiz sammelten die Unterschriften mühsam zusammen, ich erinnere mich noch gut, da ich auch Unterschriften sammelte. Die Linksgrünen haben damals nicht gross geholfen, denn diese Initiative war bei diesen Leuten “anrüchig” und wurde von Einigen als “Abschottungsinitiati​ve” bezeichnet.– Kein Witz, ich erlebte das selbst beim Unterschriftensammeln​.

      Als dann die Knochenarbeit zu Ende war (die Unterschriften beisammen waren), war es dann plötzlich doch interessant für diese Linksgrünen. Und da keine anderen Parteien (ausser die SD) diese Initiative unterstützten, war Uniterre natürlich froh, als sich die Linksgrünen dann doch dafür erwärmen konnten. Bin mir aber nicht so sicher, ob da bei denen so viel Herzblut dabei war.

      Nach dem 2.Weltkrieg waren noch 25% der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig, heute sind es noch 3% bis 4%. Es hat also schon ein grosser Strukturwandel stattgefunden. siehe:
      https://www.s​wissinfo.ch/ger/landw​irtschaft/28989834


      Den Landwirtsschaftsantei​l auf 0% reduzieren zu wollen, wie das Avenir Suisse will mit ihren abstrusen Ideen, ist wohl nicht wünschenswert.
      Aveni​r Suisse hatte auch mit Gedankenspielen zu einer “urbanen Schweiz” mit wenigen florierenden Wirtschaftszentren sowie Rand- und Berggebieten, die praktisch Nationalparks würden, Schlagzeilen gemacht. Ich glaube, dass eher das linksgrünen Ideen entspricht. Thomas Held war übrigens ein Alt- 68 er- Linker, der dann nach dem Mauerfall mit einen seltsamen “Gesinnungswandel” zur Avenir Suisse wechselte und vorschlug, dass man problemlos noch eine Stadt wie Tokio ins Mittelland setzen könne.– DAS sind linksgrüne, linksliberale, aber auch neoliberale Fürze!!– Und vermutlich auch die von Ihnen, Hr. Frischknecht.

      Und da die heutige Bevölkerung leider nur noch 3% Bauern ausmacht, kann Ihr Argument, das quasi die Bauern selbst diese Initiative zu Fall gebracht hätten, nicht richtig verfangen. Wenn dem so gewesen wäre, hätte mindestens Eine oder sogar mehrere Bauernorganisationen die Nein- Parole beschlossen. Tatsache ist aber, dass selbst der grosse Bauernverband (welcher sonst die Interessen der Grossbauern vertritt) Stimmfreigabe empfahl, jedoch 4 Bauernorganisationen ein JA empfahlen.– KEINE EINZIGE BAUERNORGANISATION EMPFAHL EIN NEIN!–
      Bitte nehmen Sie das endlich zur Kenntnis!!!–

      Und wenn NUR die Bauern abgestimmt hätten, wäre vermutlich diese Initiative angenommen worden.
      Die meisten Neinstimmen kamen von Städtern und Leuten, die nicht in der Landwirtschaft tätig sind und rein rechnerisch denken (billig-Jakob-Mentali​tät).

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    • September 24, 2018

      Haben sie die Klatsche wirklich nicht verstanden, deutlicher kann ein Volksentscheid kaum ausfallen und Herr Worbmann.
      Da gibt es nichts mehr zu Lamentieren oder gar zu fordern.

      Bitte nehmen Sie das endlich zur Kenntnis!!!–
      Das war ein Nein zur Bevormundung.
      Wer Wert darauf legt, dass sein Essen fair und nachhaltig produziert wurde, hat alle Möglichkeiten dazu.
      Und trotz höherer Kosten setzen ja viele auf regionale Bioprodukte.
      Gut für die Umwelt und die Schweizer Bauern.
      Aber allen vorschreiben zu wollen, was auf den Teller kommt – das geht zu weit.

      “Nach dem 2.Weltkrieg waren noch 25% der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig…” Dafür geb vermutlich kaum Hauswarte und sie wären damals eben ein Knecht gewesen… Die Zeiten ändern sich, die Bauern haben heute einen Maschinenpark statt Ross und Wagen. Solche Vergleiche sind doch einfach nur blöd..

      Die meisten Neinstimmen kamen eben nicht von Städtern sondern von den Landkantonen, lesen sie doch erst die Zahlen bevor sie falsches Verbreiten.

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    • September 25, 2018

      Es ist nichts Falsches, das ich verbreite! Der Kanton Jura und grossteils auch der Kanton Neuenburg sind auch Landkantone.
      Und das mit dem Prozentanteil der Bauern in der Bevölkerung ist teilweise durch Modernisierung, teilweise aber auch durch Zusammenlegung von Klein- und Mittelbetrieben entstanden. Zudem haben tatsächlich in letzter Zeit viele Bauern aufgegeben, weil es sich für sie nicht mehr lohnte (wegen Billigimporten aus dem Ausland), ihren Betrieb vernünftig weiter zu führen. Unter Anderem auch, wegen seltsamen bürokratischen Auflangen, die vor Allem die Kleinbauern belasteten.

      Das mit der Bevormundung stimmt nicht: Im Gegenteil, jetzt können die Saatgut- und Agrochemie-Konzerne die Bauern bevormunden, indem sie diese zwingen können, patentiertes Hybridsaatgut jedes Jahr neu bei diesen Konzernen kaufen zu müssen.
      Ebenso wird vermutlich auch die Gentechlobby erneut versuchen, das geltende Moratorium nicht mehr verlängern zu lassen, um so dann die Bauern zur GVO- Aussat zu zwingen.
      Dazu gibt es leider genug traurige Infos:
      https://www.schule-​und-gentechnik.de/leh​rer/fallbeispiele/per​cy-schmeiser/#gsc.tab​=0
      DAS ist Bevormundung der Bauern!!-
      Und die Initiative für Ernährunssouveränität​ hätte diese Bevormundung endgültig beseitigt!- Das ist Fakt und Ausgangslage, Hr. Frischknecht!

      Und jetzt noch zum Volksentscheid:
      Da ich Demokrat bin, respektiere ich Volksentscheide, auch diesen.
      Aber ich habe in einer Demokratie ebenso das Recht, mein Bedauern kundzutun, ohne dass mir gewisse “Exponenten” den Mund verbieten können.
      Und es war für mich klar ein Fehlentscheid, der für die Kleinbauern Nachteile bringen wird.

      Uebrigens: haben Sie auch so ausgerufen, als nach dem Minarettverbots- Entscheid einige Linke und linksliberale “Gutmenschen” auf die Strasse gingen, um gegen diesen Volksentscheid zu demonstrieren?–
      Dasselbe dann darauffolgend mit der sog. AVAAZ-Petition, diesen demokratischen Volksentscheid rückgängig machen zu wollen.
      DAS war wirklich ein antidemokratisches Intermezzo von Leuten, die nichts von direkter Demokratie wissen wollen, sondern einfach eine globalistische Agenda durchziehen wollen!

      Im Gegensatz dazu werde ich keinen Klamauk auf der Strasse machen.

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    • September 25, 2018

      Weiss zwar nicht konkret was ich zu einem Minarettverbots- Entscheid geschrieben habe., ist mir nicht mehr präsent. Unabhängig davon ist es leider so, dass praktisch jede friedliche Demonstration die diesem Klientel nicht passt entweder gestört wird oder gar verunmöglicht wird. Aber das ist ein anderes Thema.

      Ich sehe schon der Begriff Bevormundung verstehen sie einfach nicht.

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    • Oktober 1, 2018

      @ W.Frischknecht
      Viell​eicht wollen Sie sich nicht mehr erinnern, weil dort wirklich Klamauk auf der Strasse gegen einen demokratischen Volksentscheid gemacht wurde.
      Und so “friedlich” waren diese anti- Volksentscheid- Demonstrationen nicht. Immerhin wurden von diesen Antidemokraten Parteibüros der SVP mit Farbe beschmiert.

      Aber Sie wissen sicher, wie Sie damals gestimmt haben.

      Und Sie wollen behaupten, dass ich den Begriff “Bevormundung” nicht verstehe?

      Mit einer neoliberalen Landwirtschaftspoliti​k a la BR Schneider-Ammann werden wir weniger Erährungssouverän sein und von daher erpressbarer vom Ausland sein, als bei einem JA!

      DAS IST DOCH BEVORMUNDUNG AUS DEM AUSLAND!!–
      Diesen Zusammenhang wollen Sie nicht sehen, weil kurzfristig, neoliberal und “geiz ist geil” denkend.

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    • Oktober 1, 2018

      An was ich mich erinnere oder nicht dürfen sie getost mir überlassen. Dazu brauche ich sie beim besten willen nicht.

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  • September 24, 2018

    Das Volk ist zufrieden mit aktuellen Politik und will keinen radikalen Wechsel.

    Zurück in die Vergangenheit und alte Politik wieder aufleben lassen? Volk und Stände sagen nein.

    Die tiefe Stimmbeteiligung sagt, es gab kaum Mobilisierung und der Rest hat keinen Grund für einen radikalen Wechsel gesehen. BR und Parlament wissen schon, was sie tun.

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    • September 24, 2018

      Die Behördenpropaganda- Maschinerie hat eben leider funktioniert.
      Und die tiefe Stimmbeteiligung sagt aus, dass einerseits viele resigniert haben, aber andererseits auch, dass die Leute immer apolitischer werden und nur noch dem Vergnügen nachrennen, statt sich richtig und unabhängig zu informieren und sich politisch zu engagieren; ist eben für viele schon zu anstrengend.

      BR und Parlament wissen tatsächlich sehr wohl, was sie tun. Siehe die Diskrepanz zwischen dem Volk, das gegen die EU ist; und BR/ Parlament, welche mit hinterhältigen Tricks und Winkelzügen uns in die EU hineinbuxieren wollen. Siehe Ramenvertrag.

      Gena​uso ist es mit der Industriellen Landwirtschaft, die das Volk eigentlich nicht will, aber von Agrarindustrie- Lobbisten im Parlament trotzdem durchgedrückt wird.

      Eine tiefe Stimmbeteiligung ist so oder so KEIN gutes “Renomee” für eine Demokratie, sondern ein Armutszeugnis.

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    • September 24, 2018

      Unglaublich dieser SD Mann Worbmann, akzeptieren sie einfach das Volk hat genug von euch Ökoterroristen.

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    • September 25, 2018

      Es sind nicht alle, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen, “Oekoterroristen”! – Das ist schon wieder “Frischknecht-sche Polemik”.

      Es gibt zwar komische “Vögel” die man dort verorten kann, aber das sind dann eher Solche, die unter diesem Namen Anschläge verüben.
      Dann gibt es noch die Oekobürokraten, von denen es einige mehr gibt, die aber eher bei den Linksgrünen zu verorten sind, die gerne lieber einen grossen bürokratischen Aufwand aufziehen wollen, um ihre Klientel zu beschäftigen, und echter Umweltschutz in Tat und Wahrheit zweitrangig ist.

      Vor diesen zu warnen, hat tatsächlich eine Berechtigung.

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    • September 25, 2018

      Sie dürfen einsetzten für was sie sich wollen, aber sobald sie damit die Freiheit der andern Einschränken wollen wird das zum Problem.

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    • Oktober 1, 2018

      @ W.Frischknecht
      Es wird solange NICHT zum Problem, wenn die von Ihnen beschriebene “Pauschalfreiheit” anfängt, das Lebensrecht der Bürger dieses Landes und deren künftigen Generationen und die nationale Souveränität zu schädigen und zu untergraben.

      Und genau das wird eben mit einer neoliberalen (Land-) Wirtschaftspolitik getan.
      Die Freiheit der “Anderen” und auch der Meinigen ist NICHT grenzenlos, Hr Frischknecht!!-
      Sons​t landen wir in einer Anarchie.

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  • September 24, 2018

    Ich wiederhole die Ursache = Bewertung = Daumen nach Unten, ich weiss, denn ganzheitliches Denken macht scheinbar Kopfschmerzen?

    “Wü​rden die Menschen die Auswirkung der unendlich bedarfsgerechten Geldschöpfung verstehen, wir hätten völlig andere Verhältnisse”! Das Phantom Steuer- und Sozialzahler würde entzaubert und die Ökonomen und Regierenden könnten nicht mehr Geldmangel erzeugen!

    Wer also Geld höher bewertet als im Einklang mit Natur und Umwelt leben zu wollen, hat sehr wenig begriffen! Wir hinterlassen den Zustand der Erde, Geld spielt überhaupt keine Rolle!

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    • September 25, 2018

      Ich habe bei Ihrem obigen Artikel den Daumen nach oben angeklickt. Ihren obigen Aussagen kann ich bestens beipflichten, ausser: “Geld spielt überhaupt keine Rolle.”

      Ich denke, Geld spielt insofern eine Rolle, als dass man eben genügend davon bereitstellt, um die von Ihnen beschriebenen Ziele (Guter Zustand der Erde, menschenwürdiges Dasein jetziger und kommender Generationen) zu erreichen.
      Nicht mehr und nicht weniger Geld, sondern die richtige Menge.
      So wird Inflation und Deflation verhindert.
      Erst dann kommt es gut.

      Deshalb ist es wichtig, das bei einer künftigen Zentralbankreform auch ein Passus hinein kommt, wo das Direktorium eine ethische Ausbildung absolviert haben muss, wo gerlernt wird, dass sie das Gemeinwohl in den Vordergrund stellen.
      Denn es liegt viel in deren Händen.

      Dann erst haben wir endlich dienendes Geld, und kein herrschendes Geld mehr.

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    • September 25, 2018

      Herr Watler Wobmann

      Mit spielt keine Rolle, habe ich genau das gleiche ausgesagt, wie sie es beschreiben.

      Man kann die Geldschöpfung im Sinne des Lebens, Natur und Umwelt verteilen, oder wie von den Ökonomen, Regierenden und Medien, in betrügerischer Absicht umgesetzt, als knappes Gut, behandeln.

      Der Zahler-Mythos als Phantom ist als Virus eingeimpft und man will sich davon trennen. Diese “Krankheit” gilt es vorerst zu heilen, damit das Denkvermögen wieder frei denken kann!

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  • September 25, 2018

    Oha, BR Schneider-Ammann tritt zurück!!–

    Hat er nun doch ein schlechtes Gewissen (kalte Füsse) bekommen, nach diesem Huarenstreich?!– Wie viele Kleinbauernbetriebe hat er schon auf dem Gewissen, mit seiner neoliberal- globalistischen Landwirtschaftspoliti​k?

    Weiss er nun, dass er nach der Präsidentenrunde nach der Abstimmung (trotz Nein zu Agrarvorlagen kein Freipass für ungebremsten Freihandel) nicht mehr so weiterkommt, wie er gerne möchte??–

    Der “MOHR hat seine “Pflicht” getan, der “MOHR” kann gehen!

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    • September 25, 2018

      Sogar sie sollten mitbekommen haben das er gesundheitlich angeschlagen ist der Rücktritt war zu erwarten.
      Jetzt müssen sie sich ein neues Feindbild suchen.

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    • September 25, 2018

      Die Westschweiz hat wieder einmal gezeigt, welche Unterschiede in der geistigen Verfassung herrschen.

      Für die Lateiner stehen Leben, Natur und Umwelt im Mittelpunkt, weil das Geld könnte bedarfsgerecht gedruckt werden!

      Begreifen hat mit denken zu tun?

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    • Oktober 1, 2018

      Hr. Frischknecht,
      Das “Feindbild” ist immer dasselbe: Die neoliberalen Globalisten, welche den Völkern und Nationen ihre Existenzberechtigung,​ eigenständige Entwicklung und Selbstbestimmung absprechen; und stattdessen die Eine-Weltdiktatur mit einem einzigen weltweiten Wirtschaftsraum ohne Nationalstaaten und Menschen ohne Identität haben wollen.
      Solche kulturlosen “Konsumaffen” kann man viel besser als Manöveriermasse manipulieren, als wache und bewusste Bürger in einer Kulturnation!

      Sie stehen offensichtlich den Erstern näher.

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    • Oktober 1, 2018

      “Konsumaffen” und schon verfallen sie wieder ins Schema Beleidigen.
      Ich würde mich eher als frei denkender Mensch bezeichnen. Ich muss keine verschrobenen Parteiparolen in die die Welt heraus posaunen.

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    • Oktober 22, 2018

      Sie als “freidenkend”? Ich hör wohl nicht recht.

      Die Globalisten, welche eine Weltdiktatur anstreben, sind alles Andere als freidenkend. Sie wollen jedem Erdenbürger einen Chip unter die Haut plantieren, das Bargeld abschaffen und der ganzen Welt einen grenzenlosen Wirtschaftsraum aufnötigen. Und die Menschen auch geistig mittels Mainstreem- Konzernmedien gleichschalten.

      Di​​esem Welteinheitsstreben stehen aufgeweckte Bürger aus Kulturnationen entgegen. Diese lassen sich nicht von Globalstrategen entmündigen.

      Wenn schon, dann ist der Globalismus eine verschrobene Ideologie.
      Sie, Hr. Frischknecht, vertreten das Parteienkartell, welches die Vollzieher der globalistischen Idee der Eliten sind.

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