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Geht es um Gerechtigkeit oder Neid?

Die Ab­schaf­fung der Pau­schal­steuer soll Ge­rech­tig­keit brin­gen. Ist die Pau­schal­steuer wirk­lich un­ge­recht? Sie ent­spricht auf jeden Fall dem Ge­setz. Fra­gen wir an­ders­her­um: Ist denn die Steu­er-­Pro­gres­sio​n ge­recht? Sind die un­ter­schied­li­chen​ Mehrwertsteuersätze ge­recht? Ist es ge­recht, wenn Un­ter­neh­mens­ge­wi​nne drei Mal be­steu­ert wer­den; als Un­ter­neh­mens­ge­wi​nn, als Ein­kom­men und als Vermögen? Wol­len die In­iti­an­ten Ge­rech­tig­keit oder sind sie ein­fach nur nei­disch? Darum stimme ich NEIN am 30. No­vem­ber 2014.

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Comments to: Geht es um Gerechtigkeit oder Neid?
  • Oktober 30, 2014

    Absolut richtig Herr Vitali. Abgesehen davon haben die Superreichen viele Möglichkeiten ihre Steuern zu optimieren nach Abschaffung der Pauschalsteuer.

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  • Oktober 30, 2014

    Sehr richtig, Herr Widmer und genau diese Optimnierungsmöglichk​eiten werden leider von den Initianten völlig ausser Acht gelassen.

    O.-möglichkeiten,​ die gesetzlich gestattet sind, nota bene. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass frühere PB Besteuerte nun nach erneuter Veranlagung weniger Steuern bezahlen als vorher mit PB.

    Der Kanton Zürich hat vor ca. 1 1/2 Jahren die BP aggeschafft.

    Kanto​n urplötzlich: CHF >200 mio Budgetdefizit per 2014. Die Stadt per 2015 ca. CHF 150.- erneutes Dezifit.

    Was will man mehr, denn 150 PB Besteuerte sind weggezogen. Weitere ca. 150 werden entweder folgen oder bezahlen fortan weniger Steuern.

    Das ganze ist eine neidgetriebene linke Prinzpienreiterei, die rein nichts bringt als absehbar höhere Steuerfüsse für alle. Ablehnen diesen Schmarren.

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  • Oktober 30, 2014

    Wenn Gleiche -natürliche Personen im gleichen Gebiet – steuermässig ungleich behandelt werden ist dies klar ungerecht.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt, Herr Schneider, deshalb ist es ja auch klar gerecht, wenn ungleiche, widernatürliche Unpersonen in verschiedenen Gebieten steuermässig gleich behandelt werden…

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  • Oktober 30, 2014

    Können Sie genau den Punkt ‘Ungerechtigkeit’ ausdeutschen? Ich werde das ablehnen, weil völlig an der Realität vorbei und irre.

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  • Oktober 30, 2014

    Das Steueranpassungsspiel​ ist ein immerwährendes auf und ab im Land. Im Prinzip ist das schon in Ordnung.
    Doch , Herr Vitali, ihr Argument “Mehrwertsteuer” “Steuerprogression” passen nicht zur Frage der Gerechtigkeit. Sie betrifft alle.
    Aber wenn ein Milliardär wie Ecclestone der den Formel-1-konzern leitet, in Gstaad wohnhaft, dort als “nichterwerbstätiger”​ aufgeführt wird und nach “Aufwand” besteuert wird, ist es ein Fehler und darf als ungerecht bezeichnet werden. Wenn ein ausl.Rennfahrer am Genfersee 2% Einkommensteuer bezahlt, muss ein gleich reicher Schweizer Millionär den regulären Steuersatz seiner Gemeinde bezahlen.Und das ist bestimmt mehr als 2%.
    Würden wir in der Schweiz von diesen pauschlabesteuerten wenigsten 10% statt 2% verlangen wäre dener Stuergewinn gegenüber Deutschem Fiskus immernoch 30% weniger. > Logisch oder?

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    • Juli 19, 2021

      Könnte man so betrachten. Lässt aber ausser Acht, wie die steuerlichen Verhältnisse in jeweiligen Einzelfall in der Realität wohl genau aussehen. Und dann sieht die Sache mit grosser Wahrscheinlichkeit schon völlig anders aus. Übrigens, Sie hätten dann auch noch den russischen Milliadär Chordkowski erwähnen sollen, von dem gemunkelt wird, dass er von hier aus seine rissischen Präsidentschaft vorbereitet. Auch so ein Pleitejünger!

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    • Juli 19, 2021

      Ist ein interessantes Interwiew im Tagi mit Bernie Ecclestone !!Weitere Kommentare erübrigen sich.Er lebt in London und gemäß Doppelbesteuerungsabk​ommen,bezahlt er bei Annahme der PB,hier gar keine Steuern mehr.Viele der Ausländer hier haben riesige Vermögen,jedoch kaum mehr Einnahmen.Oft ist so die pauschale Steuer höher,als wenn dann das Einkommen besteuert wird.Wir legen uns selbst ein riesiges “Steuerei” ins eigene Nest bei einem Ja!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolfensperger

      Mein​e Worte – Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Solche Pauschalbesteuerten “tricksen” jedes Steuersystem aus. Und warum sollten wir denn auf dieses Geld verzichten, wenn wir es sonst nicht hätten?

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    • Juli 19, 2021

      Sag ich doch aus schon lange. Aber Hauptsache die moralelastix Prinzipienreiterei der linken Initianten stimmt. Dass die sich ins eigene Steuerbein schiessen, begreifen die nicht.

      Und die Steuerausfälle bezahlen diese linken Trickser dann auch nicht.

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  • Oktober 31, 2014
    • Juli 19, 2021

      Interessant Herr Haechler, zu klären wäre nur noch, wer genau ist der Wirt und wer der Parasit!

      Den für mich steht fest, der 0815 Schweizer Steuerzahler ist der Wert und der Rest sind die Parasiten! Ink. pauschalbesteuerter Ausländer. Die wären nichthier, wenn sie keinen Nutzen daraus ziehen können und also bitte erwarten sie kein Mitgefühl für die armen, armen Millionäre die es in die Schweiz zieht. Schon gar nicht wenn sie lediglich aus Steuergrüden kommen. Was ich den Meisten allerdings absolut nicht unterstellen möchte udn daher auch glaube, das die selbst am wenigsten Probleme damit hätten, in der Schweiz ganz normal wie jeder Schweizer besteuert zu werden. Die sind nämlich aus anderen Gründen hier, das sie sich nicht gegen eine Pauschalbesteuerung stellen, ist ja klar, wären ja schön blöd. Und sie wären nicht wohl nicht die die sie sind, wären sie blöde! Und drum gehts auch nicht um Neid sondern lediglich um Gerechtigkeit für alle! Der keline Büezer wird ja auch geschröpft wos nur geht, aber die Bonzen, die muss an wo immer möglich schonen. Das hat mit einer Demokratie und Politik für’s Volk, doch nichts zu tun, denn das Volk, hock nicht in einer Villa am Genfersee sondern im “verdichteten” Multikultimoloch und muss sich vorhalten lassen, als Schweizer, das ER halt zu viel Plazt braucht und nicht etwa die anderen…

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    • Juli 19, 2021

      Man kann das auch Gegenteilig sehen, Frau Stutz:

      Könnte es nicht sein, dass das Normalvolk, also wir als Aussauger fungieren, die mit Speck die Maden anlocken und dann dafür sorgen dass sie sich darin wohlfühlen?

      Dafür saugen wir uns voll mit Millionen an Pauschalsteuern und von den Maden geschaffenen Arbeitsplätzen und den damit verbundenen Steuereinnahmen und dem riesigen Konsum den die Maden in unserem Land tätigen.
      Gleichzeiti​g müssen wir auf diese Weise weniger eigenen Specksteuern abliefern und können dafür selber mehr konsumieren, was wiederum zu weiteren wirtschaftsdienlichen​ Erträgen führt.

      Und jetzt wollen Sie die Maden fressen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall, wie die Made im Speck, hab ich mich leider noch nie fühlen dürfen, dafür fehlts mir def. am nötigen Speck! Nach Steuer bleibt da leider nicht mehr viel Fleisch am Knochen…

      Und Sie wissen ja, die erste Million ist immer die schwerste! Aber dann, kriegen sie es von allen Seiten zugestopft! Boni da, Goodis dort und überall super Koditionen sogar vom Staat.
      Sauhäfeli Saudeckeli! Man bleibt halt gerne unter sich…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hächler, ausser Drohgebährden, keine Arrugumente?! Nein natürlich nicht, denn fakt bleib es ist dem Schweizer Bürger gegenüber, der keine Sonderkoditionen erhälten, einfach nicht gerecht. Punkt! Und wie gesagt, weenn die nur hier sind um noch mehr Geld anzuhäufen, drauf geschiessen! Denn wer zahlt die Zeche für die Steuerhinterzieher und den Imageschaden der Banken?! Der Topbänker, oder wohl eher der kleine Schaltermitarbeiter..​. sie können es drehen wie es wollen! Oder einfach dazu stehen, das Geld die Welt regiert! Dann müssen wir uns def. nicht mehr über Recht- und Unrecht unterhalten. weil darum geht’s ja nicht, richtig?!

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Haechler, aber ich esse kein Schweinefett, das dürfen Sie ruhig behalten!

      “Hat Internet und Computer – reicht aber nicht – will mehr … noch mehr …”

      Klar doch! Unsere Abzogger machen es uns ja im grossen Stil vor!!! Es heisst ja nicht umsonst, von den Reichen lern man sparen…

      Ich hoffe sie verderben sich nicht den Magen.

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    • Juli 19, 2021

      Ernährungsmässig, Frau Stutz, scheinen Sie’s drauf zu haben. Maden statt Schweinefett, das ist tatsächlich viel gesünder. Schon nur wegen dem Protein der Maden.

      Aber Pauschalsteuermässig hapert Ihr Konzept. Da geht’s halt mehr ums Protegieren der Maden…

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    • Juli 19, 2021

      Ui Herr Knall – solche Logik aus Ihren Zeichen?

      Doch Aktion und Reaktion?

      Aktion – Pauschalsteuer abschaffen (für die)

      Reaktion – Mehr Steuern bezahlen (Wir)

      Erweiterte Reaktion – Betroffene sind immer noch da mit Steuertricks zahlen Sie nun gar nichts mehr (Gratis)

      Auswertun​g – Es ärgert mich, dass die noch weniger zahlen als vorher, ich aber umso mehr

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    • Juli 19, 2021

      Es gäbe noch eine dritte Variante, Herr Schweizer, sparen beim Steuergelder ausgeben! 😉

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    • Juli 19, 2021

      Naja Frau Stutz

      Da werden Sie wohl kaum auf offene Ohren stossen.
      Wäre sofort auch dafür. Bekanntlich soll man ja das Träumen nicht vergessen.

      Solange​​ mit AHV-Streichung, Sozialabbau, Armeeuntergang argumentiert wird dürfen solche Sparversuche weiterhin am Links/Mitte-Bündnis scheitern.

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  • November 2, 2014

    Ja, unser Schweizer Volksrecht heisst unser Steu­erpro­gres­sio​n​ sind unterschiedliche Lohnverhältnisse zwischen Arme und Reiche. Einmal diese Berufslohn ist gelernter Weinbauer 1’800.-Fr. schlecht verdienen…

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    • Juli 19, 2021

      Tja ist halt der Verfassungsartikel auf dem die SP dauernd herumträumt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Aber seit Jahren hat man es nicht geschafft diesen Artikel umzusetzen. Weil das so einfach nicht möglich ist.

      Aber dauernd zettern, dass die Andern Schuld seien, warum es nicht gehe und wer die Umsetzung verhindere. Aber effektive Lösungen haben sie auch nicht, denn in dieser Form gibt es keine.

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  • November 6, 2014

    Herr Vitali

    Hier stimme ich Ihnen zu. Pauschalbesteuerte bezahlen hohe Pauschalsteuern für etwas was der Rest der Schweizer Bevölkerung nicht müsste. Sie bezahlen als NICHT erwerbstätige Steuern. Wenn ein Steuerpflichtiger kein Einkommen hat oder hätte muss er keine Steuern zahlen, oder nur die sog. “Kopfsteuer”.

    Und Fakt bleibt, dass 0.06% der Steuerzahler (die Pauschalbesteuerten) rund 0.5% der Steuern bezahlen. Somit bezahlen sie mehr als der übliche Schnitt bezahlt. Und das erst noch ohne offizielles Einkommen.

    Es soll den Kantonen überlassen sein, so wie es heute ist. Wer auf diese Einnahmen verzichten möchte kann die Pauschalsteuer in seinem Kanton abschaffen und die andern lassen’s

    Wieder mit eine Kamm über die ganze SChweiz zu fahren ist unlogisch, unsozial und völlig neben dem üblichen System der Schweiz, die vieles und vorallem Steuern kantonal regeln.

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  • November 7, 2014

    Sehr geehrter Herr Vitali,
    es geht in der Tat um Gerechtigkeit. Die Grundlage dessen, was bei uns als Gerechtigkeit gelten soll, ist die Bundesverfassung. Ich erlaube mir, Sie an Artikel 127, Absatz 2 zu erinnern:

    “Soweit es die Art der Steuer zulässt, sind dabei insbesondere die Grundsätze der Allgemeinheit und der Gleichmässigkeit der Besteuerung sowie der Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu beachten.”

    (man beachte: nach der ->wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

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    • Juli 19, 2021

      (da wurde ein Teil abgeschnitten; hier der Rest:)

      (man beachte: nach der ->wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, nicht nach dem Beschäftigungsgrad.)

      Die Pauschalbesteuerung verstösst
      – gegen den Grundsatz der Allgemeinheit: Das Steuermodell steht nur Ausländern offen, und nur, wenn sie in diesem Land keiner Beschäftigung nachgehen
      – gegen den Grundsatz der Gleichmässigkeit: Der Steuersatz basiert nicht mehr auf einer allgemeinen Regel, sondern wird wie beim Teppichhändler unter Ausschluss der Öffentlichkeit individuell ausgejasst.
      – gegen den Grundsatz der Leistungsfähigkeit: Sehr grosse Einkommen und Vermögen werden nicht nur prozentual, sondern auch absolut tiefer besteuert als mittelgrosse.

      Solc​he Vehikel sind verfassungswidrig. Sie gehören abgeschafft.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kästli

      Wenn Sie gegen eine progressiv verlaufende Steuerkurve sind, dann bekämpfen Sie diese. Aber halten Sie sich, und das müssen wir auch NACH einer Annahmen, an das Steuergesetz das gültig ist.

      Jeder Nichterwerbstägige in der Schweiz muss oder müsste KEINE Steuern bezahlen. Da die Pauschalbesteuerten hier in der Schweiz kein Einkommen ausweisen müssen, ist es ungerecht, dass sie Steuern bezahlen müssen oder tun.

      Sie bezahlen somit rund 0.5% der Steuern, wenn sie das nicht tun müssten nach Steuergesetz, welches Besagt, dass das Einkommen zu besteuern ist.

      Um zu erreichen, dass ein hier nicht erwerbstätiger Steuerpflichtiger (Einkommen im Ausland) neu sein Einkommen in der Schweiz deklarieren muss oder soll ist die Abschaffung der Pauschalsteuer falsch. Sie müssten das internationale Steuerrecht anpassen helfen, welches unfair und solche Falschinterpretatione​n zu lässt.

      Sie dürfen davon ausgehen, dass genau mit Ihren hier geschilderten Artikel ein Pauschalbesteuerter, nach der Annahme, keine Steuern mehr bezahlen wird. Jedoch NICHT seinen Wohnort verlassen muss. Denn wie Sie korrekt schreiben hat er KEIN Einkommen und muss gemässt heutigem Steuergesetz somit auch keine Einkommenssteuern bezahlen.

      Aber das muss zuerst mal “einleuchten”.

      Als​o bekämpfen Sie doch nicht “freiwillige” Steuerzahler, sondern das herrschende internationale Steuerrecht, das zulässt in der EU Einkommen zu haben, auf den Kayman zu versteuern und alles so verschleiert, dass schlussendlich keine Steuern mehr bezahlt werden, dank vielen Firmen die Ausgaben generieren, die nicht existent sind.

      Ihr Ansatz ist falsch

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer

      Pauschal​besteuerte dürfen nur keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, sehr wohl aber andere Einkünfte erzielen. So werden die Erträge auf Wertschriften am Wohnort besteuert. Zudem dürften die Pauschalbesteuerten auch Liegenschaften in der Schweiz besitzen welche auch hier besteuert werden. Ihr Aussage ist also nicht korrekt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Fäh

      Wir haben von Erwerbstätigkeit gesprochen und deren Versteuerung.

      Jede​r hier sollte froh sein, dass solche Pauschalbesteuerten hier angemeldet sind und diese Steuer bezahlen. Oder denken Sie tatsächlich, dass wenn jemand “nur” Wertschriften und Liegenschaften hier zu besteuern hat, dass er diese nicht auch in einem anderen Land versteuern kann und trotzdem hier wohnt?

      Wertschrift​en über ein “Scheinfirma” laufen lassen, Liegenschaften einer “Scheinfirma” verkaufen und schon ist das Steuergeld weg und der Besteuerte ist immer noch da.

      Aber in solchen “Dimensionen” muss man erst lernen zu denken, dass man das verstehen kann.

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  • November 8, 2014

    Herr Vitali

    Es müsste erst mal definiert werden was ist Gerechtigkeit.

    …​ dass wir mit Abschaffung erneut dem Ausland unsere heute erhaltenen Steuern überlassen? Und dafür ganz sicher noch nicht mal ein Danke erhalten werden?

    … dass AHV-Rentner trotz jahrelangem Einsatz für das Land noch Steuern bezahlen müssen?

    … dass Sozialbezüger unsere bereits schon versteuerten Steuergelder nochmals versteuern müssen?

    … dass es Sozialbezüger gibt, die dauernd ein neues “Schlupfloch” finden um auf Kosten der Anderen zu leben?

    … dass Arbeitnehmer durch die Wirtschaft gezwungen werden immer weitere Arbeitswege in Kauf zu nehmen, aber die Abzüge gekürzt werden?

    … dass Kinderlose Paare Schulgeld bezahlen müssen?

    Wir könnten die Liste immer mehr verlängern. Das ganze Leben ist nicht wirklich gerecht wenn man es so betrachten will. Nur Diejenigen, die pausenlos sich Gedanken darüber machen was die Andern haben und ich nicht, sind jedoch in der Pauschalbesteuerung dafür, dass man es abschafft. Einen wirklich vernünftigen und logischen Grund gibt es nicht.

    Verlierer sind nicht die Betroffenen, sondern alle Andern. Und wem das nicht einleutet, muss nicht glauben, dass dadruch mehr Gerechtigkeit entstanden sei. Die Betroffenen werden erneut ein “Schlupfloch” finden. Das Resultat werden wir dann “Hautnah” in der nächsten Steuererklärung erleben, auch wenn das heute nicht gesehen werden will.

    So wie die Befürworter der PZF nicht einsehen wollten, dass es nicht 8’000 Einwanderer geben wird, sondern 80’000.

    Ist es nun Gerecht, dass Diejenigen die unter dieser Einwanderung “leiden” diese Entscheidung tragen müssen, und einzelne, vorwiegend die Wirtschaft, den Profit daraus zieht?

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  • November 9, 2014

    Warum sollen unsere Begüterten nicht ein bisschen mehr in den gemeinsamen Topf werfen? Warum tun sie das eigentlich nicht von alleine?

    Tja, wenn man mit sehr viel Geld grossgezogen worden ist, fehlt einem das Wissen und die Erfahrung über ein Leben im Gegenteil.
    Wenn man mit viel Mühe die Karriereleiter hochklettert ist, dann verliert man im Laufe der Zeit die Menschlichkeit, man gibt sozusagen seine Zugehörigkeit zum sozialen Gemeinwesen ab.
    Wie soll man auch noch Respekt und Verständnis für andere Menschen haben, wenn man sich alle gewünschten Privilegien in diesem System einfach in den entsprechenden Führungsetagen kaufen kann?
    Wenn man soweit gekommen ist, bleibt wohl nur noch Verachtung für die kriecherische Käuflichkeit übrig.
    Man hält sich selbst für was Besonderes und vergisst, dass man sowas wie soziale Verantwortung übernehmen müsste, für die Privilegien die man bekommt.
    Amen!

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    • Juli 19, 2021

      Das ist pure Klassenkampfrhetorik aus längst vergangenen Zeiten, Frau Dreyfuss!

      Fast alle Wohlhabenden oder Reichen spenden hohe Summen und unterstützen soziale Projekte in grosszügig. Die bedeutendsten Eingänge erzielen Stiftungen und Hilfswerke jeweils durch Legate Gutbetuchter.

      Nur haben die sogenannten “Privilegierten” eben den nötigen Stil, das nicht applausheischend an die grosse Glocke zu hängen, wie jedes Sozi-Mami das seine Einnahmen von Fr. 50.- für die selbstgehäkelten Topflappen bei „Jeder-Rappen-Zählt“ in die Klarsicht-Urne wirft und dafür noch am Radio gross interviewt werden will.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Dreyfuss

      Genau aus dieser Ideologie heraus entsteht der Neid solcher Initianten. Gespickt mit viel Nichtwissen oder nicht Wissenwollen.

      z.B.​ diverse Bergbahnen in der Schweiz würden heute nicht mehr fahren, wenn diese Spenden und Sponsoren nicht mehr wären.

      Ich denke, dass die meisten “Reichen” viel Spenden oder Gutes tun für die Allgemeinheit. Nur der wirklich “Reiche” hängt das nicht an die grosse Glocke.

      Wir haben z.B. bei uns im Ort, der ist auch “Reich” und hilft Armen im Dorf direkt mit Materiellem was sie sich nicht leisten könnten. Geht sogar mit diesen teilweise Einkaufen und bezahlt dann den Einkauf. Bezahlt deren Arzt, Spital uns sonstiges was vielfach eine grosse Anstrengung wäre um beim Sozialamt dieses wieder zu holen. Zudem wünschen viele dieser “armen” das nicht auf das Sozialamt betteln zu gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Beweise, Herr Knall, für die Spendenfreudigkeit der Reichen? Ist nur Behauptung!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Denke ist eine unfaire Beweisforderung. Sie wissen genau, dass solche Spender, entweder nur Regional bekannt sind nicht bewiesen werden können, oder auch meistens Unbekannt sind, wie z.B. Stadttheater Zürich, welches mit 50% Spendern lebt.

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    • Juli 19, 2021

      Und das sollen alles pauschalversteuerte Spender sein? Beweise!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Wenn Sie Ihre Spenden an die grosse Glocke hängen ist das ok. Aber ich denke nicht, dass das eine faire Forderung von Ihnen ist, denn Sie wissen genau, dass es keine Spendenliste gibt. Da habe ich Ihnen jedoch schon einmal erklärt, aber wenn Sie es nicht lesen möchten, lassen wir das.

      Hat sich ja eh erledigt. Föderalismus hat gesiegt.

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  • November 10, 2014

    “Ist es ge­recht, wenn Un­ter­neh­mens­ge­wi​​nne drei Mal be­steu­ert wer­den; als Un­ter­neh­mens­ge­wi​​nn, als Ein­kom­men und als Vermögen?”

    1) Herr NR Vitali, Sie wissen ganz genau, dass ein Einkommen bei jeder natürlichen oder juristischen Person nur EINMAL erfasst wird. Eine Firma ist eine steuerpflichtige juristische Person. Beträge, die von dieser Firma an eine natürliche Person gehen, sind ein steuerbares Einkommen dieser natürlichen Person. Das weiss jeder Buchhalterlehrling im ersten Lehrjahr.

    Wenn ein Unternehmer dies nicht schätzt, soll er halt keine Firma gründen und als Privatmann gschäften.

    2) Problematisch, aber von der Mehrheit der bei der Einführung Stimmenden gewollt, ist die Erhebung einer Vermögenssteuer, weil Vermögen ja aus bereits versteuertem Einkommen entstehen (so Gott will). Ich würde die Vermögenssteuer auf einen symbolischen Betrag senken, damit die Vermögen weiterhin deklariert werden müssen und vom Steueramt kontrolliert werden können. Es soll ja erwerbslose Leute mit grossen Vermögen geben, die kein Einkommen versteuern – auch unter den Pauschalbescheuerten …

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    • Juli 19, 2021

      Bin auch kein Fan der Vermögenssteuer. Denke aber, das sie mal als eine Form der Erbschaftssteuer gedacht war.
      Vermutlich wäre es sinnvoller, die Vermögenssteuer durch die Erbschaftssteuer zu ersetzen.
      Oder eine Steuer, die alle nicht Leistungsorientieren (= Geldwechsel ohne Gegenleistung) Geldtransfers besteuert.

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    • Juli 19, 2021

      Wir sind jetzt neben dem Thema, Herr Gräminger. Eine Erbschaft ist vorerst ein vom Erben zu versteuerndes Einkommen, kein Vermögen.

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  • November 10, 2014

    Man könnte die Pauschalsteuer der reichen Ausländer, auch direkt dafür verwenden, um die bedürftigen Ausländer, zu unterstützen.
    Der Pot reicht dann solange, wie er halt reicht. Sind ja bekanntlich alle, sehr spendenfreudig und haben ein soziales Gewissen! Und das sicher nicht nur, weil sie die gemeinnützigen Zuwendungen an den Steuern abziehen können….

    Das wäre doch eine faire Lösung!

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  • November 10, 2014

    “Ist die Pau­schal­steuer wirk­lich un­ge­recht? Sie ent­spricht auf jeden Fall dem Ge­setz.”

    Die Pauschalbesteuerung ist gegen die Bundesverfassung, Herr NR Vitali. Die scheinen sie nicht zu kennen.

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  • November 11, 2014

    Die Bevorzugung ERWERBSLOSER Reicher ist gegen unsere Verfassung. Sie sind offenbar so arm, dass sie nicht einmal eine Steuererklärung einreichen. Wir Normalsterblichen werden für eine solche Verweigerung saftig gebüsst.

    “Die Pauschalsteuer, eingeführt 1867 im Kanton Waadt, war ursprünglich ein Notbehelf zur Besteuerung ausländischer Pensionierter, vornehmlich Engländer, die in Schweizer Hotels wohnten. In den letzten Jahrzehnten wurde sie immer mehr zum Lockvogel im Wettbewerb um superreiche Steuerflüchtlinge aus dem Ausland. 2012 wurden bereits 5634 Personen pauschalbesteuert. 1997/1998 waren es noch 2994 Personen. Drei Viertel von ihnen leben in den Kantonen Waadt, Wallis, Tessin und Genf. Das Privileg geniessen auch immer mehr scheinerwerbslose und schwerreiche Oligarchen wie Viktor Vekselberg mit seinen massgeblichen Beteiligungen an Sulzer und OC Oerlikon.

    Kein Wunder, dass der Widerstand gegen diese unhaltbaren Sonderregeln wächst. 2009 haben die Zürcherinnen und Zürcher, dann die Kantone Schaffhausen und Appenzell Ausserrhoden diese ungerechte Steuer abgeschafft. Im September 2012 haben die Stimmenden im Kanton Basel-Landschaft mit diesen Extrawürsten für die Ausländerinnen und Ausländer Schluss gemacht. In Basel-Stadt hat der Grosse Rat die Pauschalbesteuerung abgeschafft.”

    http​://www.sp-ps.ch/de/pu​blikationen/espress/p​auschalbesteuerung-we​g-mit-extrawuersten-f​uer-reiche-auslaender​innen-und

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  • November 11, 2014

    1. Sie ritzt die Verfassung – Verfassung schlägt Gesetz
    2. Ist es denn gerecht, wenn Working-Poors härten arbeiten als viele andere – und trotzdem zu wenig zum gut leben verdienen. Die Besteuerung nach der Leistungs-Fähigkeit ist gängige Praxis – und zieht die Besteuerung nach der Steuer-Progression nach sich
    3. Wer sich keine Steuer-Berater und Anwälte zur Steuer-Optimierung leisten kann: Selber schuld oder ungerecht?
    4. Unterschiedliche Steuer-Sätze sind begründet, da Leistungen und Produkte, welche zum Existenz-Minimum gehören, für Arme lebens-notwendig sind.
    5. Weshalb soll einer juristischen Person (Firma, Unternehmung) Gerechtigkeit widerfahren müssen? Dieselben Regeln sollten eigentlich für alle juristischen Instititutionen gelten, sie sind aber für die Menschen da und nicht umgekehrt.
    6. Es geht hier nicht um Neid sondern Konsequenz Menschen-Freundlichke​it

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  • November 11, 2014

    Es geht ganz klar um Neid, Herr Vitali. Und zwar darum, dass wir es dem Ausland nicht gönnen wollen, wenn ein Steuerzahler seinen Wohnsitz dahin wechselt.

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  • November 18, 2014

    Herr von Vaucanson, ich nenne das schlicht und einfach Schweizer Selbsthass und Steuermasochisus.

    ​Während sogar in deutschen TV Satiren mittlerweile Sprüche fallen, wie ‘wir haben den Schweizer Steuersumpf nun trocken gelegt (huch und schnorch?), und sehen uns nun mit Luxemburger Verhältnissen konfrontiert’, wird u. a. klar, dass Deutschland selbst an 9. Stelle dieser Steuerjongleure steht.

    Von ‘Ordnung’ machen auf den anderen Erdteilen ist derzeit überhaupt nichts bekannt, weder in den USA noch auf den Cyman Island oder in England, nur vollmundige erneute Statements der OECD.

    Trotz aller dieser Mängel schwimmen die Staaten im Geld, auch Deutschland. Was aber tun die damit? Sie werfen es zum Fenster hinaus und fordern noch mehr Geld.

    Und in dieser verlogenen Steuerwelt betreiben wir Schweizer Selbsthass und Steuermasochismus.


    Sein Sie versichert, wenn dann die Steuereingänge fehlen, wird uns niemand helfen, höchsten mit Sarkasmus belächeln. Ihre Sehnsucht nach Wohnsitzwechsel von PB Besteuerten wird sich als Boumerang erweisen.

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  • November 19, 2014

    Herr Vitali, es ist schon interessant, wie viele Politiker die Pauschalbesteuerung erhalten wollen. Diese Gebiete die es betrifft läuft die Entwicklung schon längst aus dem Ruder. Auf der einen Seite die reichen Leute die bevorzugt werden gegenüber dem Schweizer Steuerzahler, auf der anderen Seite sind genau in diesen Gebieten viele Tiefstlohnempfänger insbesondere im Gastgewerbe tätig, die kaum die teuren Wohnungen mehr bezahlen können. Die Oeffentlichkeit jedoch die Bodenpreise und Gebühren aller Art in die Höhe puschen. Wenn diese Art von Entwicklung noch gerecht sein soll, dann ist die Frage berechtigt was Politiker im Wallis, Kt. Waadt, Kt. Bern und Graubünden noch für eine Denkart haben. Ein Beispiel die Verteidigung der Pauschalsteuer eines Walliser Staatsrates, der logischerweise zirka 5 bis 10x mehr verdient als eine Kellnerin.

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  • November 19, 2014

    Das ist reinste Demagogie und durch nicht bewiesen, was Sie da schreiben. Herr Kistler.

    Was der Verdienst eines walliser Staatsrates mit der PB versus Kellernin aussagen soll, verstehen aber nur Sie.

    Das ist nun nichts als neidgetriebener Unsinn.

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