Die Gold-I­ni­tia­tive will, dass die Schwei­zer Na­tio­nal­bank (SNB) min­des­tens 20% ihrer Ak­ti­ven in Gold hält. Das klingt auf den ers­ten Blick vernünftig. Gold als si­che­rer Wert für den Not­fall. Der Haken ist ein an­de­rer Punkt der In­itia­ti­ve, der den Ver­kauf des Gol­des ver­bie­tet. Man kauft also das Gold nicht für den Not­fall, denn im Not­fall darf man es nicht anrühren – was etwa so sinn­voll ist, wie ein Feuerlöscher, den man im Brand­fall nicht be­nut­zen darf. Oder ein Le­bens­mit­tel­vor­r​at, den man nicht essen darf. Die SNB soll also Un­men­gen von Gold al­lein zu dem Zweck kau­fen, dass sie das Gold dann hat. Zum An­schau­en. Oder wozu auch im­mer. Als Not­na­gel dient es je­den­falls nicht, wenn man es nicht anrühren darf, eher als Sar­g­na­gel. Eine unnötige und kon­tra­pro­duk­tive Einschränkung der SNB, ge­for­dert aus­ge­rech­net aus den Krei­sen, für die sonst Re­gu­lie­run­gen per se des Teu­fels sind.  Ich frage mich, ob die In­iti­an­ten ir­gend­eine emo­tio­nale Be­zie­hung zu Gold ha­ben. An­ders kann ich mir so eine selt­same In­itia­tive nicht erklären.

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Comments to: Gold-Initiative
  • November 9, 2014

    Nein Herr Pfister, ich glaube nicht, dass die Initianten eine emotionale Beziehung zu Gold haben. Ich befürchte eher, dass sie die Unabhängigkeit der Nationalbank bekämpfen und deren Handlungsfähigkeit einschränken wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter

      Wer in diesem Thema emotional handelt ist wohl auf dem “Holzweg”.

      Es ist zwar richtig, dass mit der Initiative die Handlungsfreiheit der SNB eingeschränkt wird, jedoch nur im Sinne der weiteren Ausbeutung Dieser.

      Ist es nicht legitim, dass das Volk vom Verwalter der Volksvermögens, erwarten darf, dass er ein Mindestniveau einzuhalten hat in einer Kapitalgrundsicherung​?

      Sie geben vermutlich auch nicht immer alles aus was auf Ihrem Konto liegt. Oder sollten es zumindest nicht tun. Keine Grunddeckung als Absicherung oder Reserve?

      Und da die SNB nun immer mehr von dieser Grundsicherung ausgegeben hat, sollte doch der Kontobesitzer reagieren und eine unterste Limite festlegen. Ist das so falsch?

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  • November 9, 2014

    Der von Ihnen verwendete, Herr Pfister JG, Textblock, ist in diesem Forum bereits mehrmals gepostet worden. Handelt es sich dabei eigentlich um einen vorgedruckten Leserbrief?

    Hier was ich ebenfalls bereits auf diese „man kann das Gold nicht mehr verkaufen“-Losung geantwortet habe. Vielleicht könnten ja jetzt Sie mal eine nachvollziehbare Antwort bereithalten?

    => Was auffällt ist, dass kein einziger dieser Gold-Verkaufs-Prophet​​en je darlegen will, wie denn ein solches Szenario aussehen könnte, bei dem es nötig oder sinnvoll wäre das Gold zu verkaufen! Niemand kann erklären, wie sich die Wirkung des Goldverkaufs auf eine entsprechende Krise auswirken würde. Keiner von ihnen will das Geheimnis aufdecken, wie die Löschfunktion des Goldes wirken könnte, wenn es verkauft würde. Was genau würde denn brennen, das man mit dem Verkauf des Goldes löschen könnte?

    Der Grund für dieses Parolenrufen ohne Fundament ist: Der Verkauf der Goldreserven würde die totale Abhängigkeit des Schweizer Frankens von fremden Devisen (USD, EURO) besiegeln.

    Aber eine Wirkung gegen die Krisen kann Gold nur haben, wenn es vorhanden ist!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner

      Sie erwähnen hier genau das was die Gegner hier als Argument vorbringen. An die Wand fahren….

      Aber es soll angeblich so sein, dass immer Jene von dem “Träumen” was man Anderen unterstellt.

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  • November 9, 2014

    Die Unabhängigkeit der SNB wird, Frau Rotzetter, oft falsch verstanden.

    Die Nationalbank muss unabhängig sein von politischen Begehrlichkeiten. Aber sie muss ganz klar an einen Auftrag gebunden sein!

    Es ist also nicht so, dass die paar SNB-Direktoren mit unserer Währung und unserem Volksvermögen einfach unabhängig machen können, was sie oder die mit ihnen kungelnden Nationalbanker anderer Staaten und der Hochfinanz es wollen. Aber seit der Ära Hildebrand hat genau dieses Verständnis auch bei der Schweizer Nationalbank eingerissen.

    Deshalb ist die Goldinitiative auch ein Disziplinierungsmitte​l, das dafür sorgt, dass die SNB nicht unbeschränkt und ohne Realwertdeckung Franken drucken und damit andere ungedeckte Währungen kaufen kann. Die Artikel der Initiative werden sie zwingen, alle Neudrucke zu mindestens 20% mit Gold abzusichern.

    Da ist also keine politische Abhängigkeit die entsteht, sondern es geht um eine bessere Definition des Auftrages an die Verwalter unseres Geldes.

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    • Juli 19, 2021

      Die Goldinitiative ist die politische Begehrlichkeit. Deswegen ist bei einem Ja die Unabhängigkeit der SNB im Eimer. Die Nationalbank muss nach Ihrer These unabhängig sein. Dann darf auch kein Auftrag bei der SNB vorhanden sein.

      Die SNB-Direktoren werden auch in Zukunft an einer Hand abzuzählen sein.

      Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Haben Sie schon Danziger Goldwasser getrunken? Dann landet das Gold später wieder im Klo. So wie ein Goldesel das tut.

      Immobilien an bester Lage sind sicher, aber nicht Gold.

      Goldinitiati​ve NEIN

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    • Juli 19, 2021

      Aber auch das Goldwasser ist nicht vernichtet und bringt sich wieder in den Kreislauf in der Natur ein.

      Träumen Sie weiter, wenn Sie denken dass Immo’s egal wo sicher seien.. Für die auf einer Luftblase der Geldpolitik vielleicht. Wird doch genau das zum Unsinn der Aussage.

      Ihre Liegenschaft wird in 100 Jahren mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr da stehen, oder erart viel Investitionen benötigen, dass ein Erhalt unsinnig wird. Gold jedoch existiert schon seit Tausenden von Jahren und “verrottet” selber nicht.

      Und wie sieht es mit Ihrer so sicheren Liegenschaft aus, wenn die Wirtschaft zusammenbricht? Entweder Sie haben keine Schulden drauf, oder Sie werden diese schneller los als Sie denken.

      Sollten Sie jedoch Gold im Keller haben, könnten Sie dieses als Tauschmittel den Schuldenverseuchten Banken anbieten, welche auf Ihren Luftblasengebildeten “Girokonten” hocken und welche sich Wertmässig selber zerstören mit der dann explosionsartigen Inflation.

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  • November 9, 2014

    Fr. Rotzetter, die SNB soll nicht unabhängig sein, sie soll vom Volkeswillen abhängig sein und zum wohle des Volkes agieren. Die SNB hat mehrmals bewiesen, dass sie anderen Herren dient und nicht dem schweizer Volk, darum müssen wir die handlungsfreiheit der SNB so einschränken, dass nur der Volkswill über wichtige Dinge wie z.b. den Goldverkauf bestimmen kann.

    Und das Jüngelchen Pfister. Wie wäre es wenn Du nicht mit vorgesetzten abgedroschenen Phrasen agrumentieren würdest? Das mit dem Feuerlöscher kann ich nicht mehr hören. Ein Argument um Dumme zu einem NEIN zu bewegen. Aber hier mal antworten, das wäre ev. was mit eigenen überlegungen und Argumenten.

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    • Juli 19, 2021

      Binder: ….. anderen Herren dient…
      Wann ?? Wo ???

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    • Juli 19, 2021

      ah da hat der Hr Binder mal das Wörtchen Freidenker gelesen und gedacht so nenn ich mich ohne das Wort zu verstehen http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Freidenker

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    • Juli 19, 2021

      Hr. Kremsner, ich habe Mühe mich auf Ihr hohes Niveau zu begeben. Vor allem Ihre hellseherischen Fähigkeiten machen mir Eindruck!

      1. Von Freidenkern habe ich nichts gesagt.

      2. Fremde Herren der SNB: Wie wäre es, wenn Sie selber einmal ein wenig nachdenken würden? Ein wenig die Fakten zusammentragen und Schlüsse ziehen?
      – Wem gehört das Gold der SNB? und sollte folgedessen darüber bestimmen?
      – Wer hat mehr als die Hälfte des Goldes verkauft? ohne den Besitzer zu fragen?
      – Wer hat dem Goldverkäufer den Auftrag gegeben?

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    • Juli 19, 2021

      “Wem gehört das Gold der SNB?”

      Herr Binder, Eigentümer des Goldes ist die SNB, eine juristische Person.

      Über Eigentum kann der Eigentümer FREI verfügen, insbesondere es auch verkaufen. Man ist dann statt Eigentümer der Ware Eigentümer des Geldes.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist eben Ihre Denkfehler, Herr Wild. Das SNB Vermögen gehört dem Schwiezer Volk, sonst niemandem.

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    • Juli 19, 2021

      So, so, dann hätte der Bundesrat per ‘Notrecht’ die SNB zu Gusnten der UBS illegal angezapft?

      Herr Wild, ich bitte Sie….

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    • Juli 19, 2021

      Es ist so wie Herr Binder sagt.

      Die Begehrlichkeiten der Wirtschaftsdenker haben die SNB ausverkauft. Sie haben nur im Sinne des sog. Wachstums 1400 Tonnen Gold schon verscherbelt. Und was ist geblieben? Hat unser Staat nun 49 Milliarden weniger Schulden?

      Es ist ein Irrglaube zu denken, dass eine “freie” SNB das Volksvermögen schütze. Sie ist eingebunden in einem wirtschaftsdenkenden System, das in seinem Irrsinn das Wachstum als Ziel hat, welches wiederum das Problem auslöst, dass die Erde nicht unendlich ist.

      Herr Limaa

      Diese Diskussion hatte ich schon mit Herr Wild. Er ist immer noch davon überzeugt, dass die SNB, den 200 Millionen-Franken-Akt​ionären gehört, weil er nicht verstanden hat, dass auch eine Aktiengesellschaft Aktien rausgeben kann in einer beschränken Menge, welche nicht auf das Gesamtvermögen der SNB wirkt.

      Und ja genau mit solches Verhalten “sog. Notrecht” wurde ohne über die Risiken nachzudenken Geld vom Volk in eine gewinnorientierte Maschinerie gestopf. Dass es diesmal “evtl. Glimpflich” abgelaufen ist heisst nicht, dass dies zulässig ist oder wäre. Zeigt aber klar die rein wirtschaftliche Denkweise der SNB im heutigen Zustand.

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  • November 9, 2014

    Richtig Hr Pfister.
    Die Initianten verstehen die wirtschaftlichen Gegebenheiten absolut nicht. Typisch SVP. Aus der Küche kommts.
    Seit der Finanzkrise und den fast Null-Prozent Zins für Geldleihen in vielen Ländern zirkulieren gigantische Billionen Dollar-Summen als Spielgeld um den Erdball. Immer auf der Suche nach Spekulationsobjekten.​
    Ein Spekulationsonbjekt ist Gold . Dazu werden Finanzinstrumente eingesetzt ETF http://www.nzz.ch/fin​anzen/fonds/uebersich​t/gewappnet-mit-gold-​etf-1.18232692
    und ETP http://en.wikipedia.o​rg/wiki/Gold_exchange​-traded_product
    Dies​e Finanzinstrumente eingesetzt von Spekulanten bestimmen heute den Goldpreis – nicht Nationalbanken – nicht China . nicht Länder usw. Denen ist die Höhe des Goldpreises egal. Wichtig ist der Goldpreis muss immer in Bewegung sein – der Unterschied Kauf und Verkauf gross – daran wird verdient – die Goldlobby.

    Der lachende Dritte ist wie oben gesagt die Goldlobby – alle Spekulanten – Hedge-Fonds usw : wenn die SNB gezwungen wird 20% Gold zu halten (genauer: ist das im Durchschnitt oder pro Stichtag gemeint – das ist offen ??) und keines verkaufen kann – der Zeitpunkt ist dann bekannt !!! , wird der Preis steigen und die Goldlobby die Gewinne mitnehmen – und wie !!!! und ins Fäustchen lachen, denn: im Gegensatz zur SNB können die ja verkaufen.
    Zudem hat Gold absolut keine wertschöpfende Eigenschaft. Bringt keinen Zins. Keinen Gewinn. Allenfalls beim Verkauf .
    Gewinne wären dann für die NB bloss Buchgewinne da unverkäuflich.
    Das was die Initianten verschmähen das sog. “Papiergeld-Fiat-Geld​” ist immerhin ein Wertmesser unseres Wirtschaftspotentials​, des BIP. Gold hat mit wirtschaftlicher Wertschöpfung nichts zu tun. Es ist unverantwortlich, dem Stimmbürger einen solchen Unsinn vorzulegen!
    Gold an sich ist “Tod”. Erst in Beziehung zu Geld (einer Währung) erwacht es zu leben. Alleine mit Gold ist nichts los

    Wie viel Gold ein Land besitzt hat heutzutage für die Währung absolut keinen Bezugspunkt. Es zählt das Land als Wirtschaftseinheit als wichtiger Massstab und dessen Leistung.
    NICHT GOLD. NEIN !

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner

      Ich denke Sie sollten sich zuerst mal richtig informieren, wie eine Börse “tickt” und welche Auswirkungen ein Rating hat, wie dieses Aufgebaut ist oder wird und welche Konsequenzen dieses sog. Sollwachstum in Ihren Denken mit sich bringt.

      Es ist jedoch klar ersichtlich, dass es Ihnen wichtiger ist in einer Fixation auf eine Partei zu zeigen, statt auf sich selber. Bevor man derart fixiert auf auf immer die gleichen Gruppierungen zeigt (welches Diskriminierend und Fremdenfeindlich dargestellt werden kann – sind Ihre Slogan), sollte man sich einer Selbsterkenntnis unterziehen.

      Der Inhalt Ihrer Aussage kann man so noch nicht mal dementieren, diese schiesst derart am Ziel vorbei, dass man nicht davon ausgehen kann, ein Verständnis zu erkennen.

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    • Juli 19, 2021

      Aus Platzgründen ist es unmöglich, Herr Kremsner, den Schwall von paradoxen Ergeisterungen in Ihrem Kommentar einzeln zu widerlegen.

      Sie haben aber auch eine Wahrheit eingeschmuggelt. Halten wir uns daran. Sie steckt im Sätzchen: „Zudem hat Gold absolut keine wertschöpfende Eigenschaft. Bringt keinen Zins. Keinen Gewinn“.

      So ist es! Und so muss es sein. Wenn man von der Erkenntnis „Gold ist Geld“ ausgeht, wenn man also Gold als Gegenwert für Papiergeld versteht, dann weiss man, dass Geld selber nie eine wertschöpfende Eigenschaft haben darf! Geld repräsentiert ausschliesslich die bereits geschöpften und aktuell vorhandenen Werte.

      Es muss also ein Systemfehler vorliegen, wenn es möglich ist mit Geld allein eine Rendite zu erwirtschaften, ohne dass dafür gleichzeitig ein realer Mehrwert entstanden ist.

      Grundsätzlich entspringt es einer komplett falschen Vorstellung, wenn man die Nationalbank als gewinnorientiertes Unternehmen interpretiert. So gibt es nämlich nirgends einen Anhaltspunkt dafür, dass die SNB in irgendeiner Form berechtigt wäre, das Schweizerische Volksvermögen und unsere Währung in Gewinnabsicht wirtschaftlichen Risiken auszusetzen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Gratuliere – kurz und bündig

      Somit auch aufgezeigt ist, dass die heutige Denkweise im Geld völlig falsch ist. Geld ist lediglich ein wertlose Verbindung oder Definition eines gegenseitigen Austausches von Leistungserbringung oder Wertanlagen.

      Basie​rend auf eines nicht existierenden Wertes. Einfach gesehen ein Wechselkurs für Leistungserbringer.

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  • November 9, 2014

    Herr Pfister, dass das Gold nicht verkauft werden darf, bedeutet nur, dass eben das Volk alleine entscheiden kann, wann ein Notfall eingetreten ist. Dieser Teil will verhindern, dass in ein paar Jahren wieder das selbe geschieht wie vor kurzem. Nämlich dass Volksvermögen ohne Not veräussert wird um laufende Staatsausgaben zu finanzieren.

    Es soll verhindern, dass ein Fehler sich wiederholt.

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    • Juli 19, 2021

      Tja Herr Steiner

      Wie sagen es populistische Darsteller zur Zeit. Die SNB muss zuerst an die Wand gefahren werden, bis man einsieht, dass der heutige Zustand nur durch wirtschaftliche Begehrlichkeite entstanden sind, welche mittels “Bremse” eingeschränkt werden müssen oder sollen.

      Aber solange man nicht erkennt, welches “Hütchenspiel” die Wirtschaft mit dem Volk betreibt, wird man auch nicht einsehen wollen, dass man solchen “Tricks” nur einhalt gebieten kann, wenn das Volk wieder über sein eigenes Vermögen bestimmt.

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  • November 10, 2014

    “(…) die SNB soll nicht unabhängig sein, sie soll vom Volkeswillen abhängig sein (…)”

    Die “Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft” schreibt im Artikel 99 vor, dass die “Schweizerische Nationalbank” UNABHÄNGIG (d. h., selbstverständlich auch ohne Einmischung der Stimmberechtigten) entscheidet. Die Gewaltentrennung ist die unabdingbare Voraussetzung, dass sie ihre Aufgaben erfüllen kann. Dazu gehört, dass ihre Massnahmen zur Währungsstabilisierun​g nicht öffentlich sein dürfen.

    ZITAT
    1 Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes; diesem allein steht das Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu.
    2 Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik, die dem Gesamtinteresse des Landes dient; sie wird unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes verwaltet.
    3 Die Schweizerische Nationalbank bildet aus ihren Erträgen ausreichende Währungsreserven; ein Teil dieser Reserven wird in Gold gehalten.
    4 Der Reingewinn der Schweizerischen Nationalbank geht zu mindestens zwei Dritteln an die Kantone.
    ZITAT ENDE

    http://www.ad​min.ch/opc/de/classif​ied-compilation/19995​395/index.html

    Die​ Volksinitiative „Rettet unser Schweizer Gold“ will diese Unabhängigkeit abschaffen. Das heisst, die Nationalbank soll ihre Aufgabe als Währungshüter nicht mehr wahrnehmen können. Wieder so eine Initiative, die unsere republikanische Staatsform durch etwas Anderes ersetzen will. Es wird langsam unheimlich.

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    • Juli 19, 2021

      UNABHÄNGIG (d. h., selbstverständlich auch ohne Einmischung der Stimmberechtigten) entscheidet.?????????​??

      Herr Wild

      Somit möchten Sie Ihr unabhängiges Konto auf der Bank mit Ihrem Vermögen fremdbestimmt verwalten lassen, ohne etwelche Definition was Ihnen als Vermögen übrig bleiben soll?

      Und auch Ihnen – Reiner Extremismus – Die Unabhängigkeit der SNB ist in keinster Weise eingeschränkt. Wir das Volk definieren einfach wieviel wir als Kapital auf “unserem Konto” haben möchten. Sie wie Sie das auch tun auf Ihren Bankkonten. Sie werden auch zusehen, dass sich immer ein gewisser Grundstock auf dem Konto befindet.

      Aber solange man davon überzeugt ist, dass die SNB den 200 Millionen-Aktionären gehöre würde ich auch versuchen diesen das Gold zu entziehen, damit diese Aktien dann nichts mehr Wert sind, weil das Vermögen sich verflüchtigt hat.

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    • Juli 19, 2021

      Hahaha Herr Wild

      Passt schon – Ist halt Ansichtssache, was Fakten sind und was Träumereien sind. Aber das ist auch nichts Neues.

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  • November 10, 2014

    Die Unabhängigkeit der SNB?

    Die wurde doch durch die Nacht-und-Nebel-Aktio​n per Notrecht zu Gunsten der SNB mit CHF 60 mia. ebenfalls erledigt!

    Zwar ist das Geld zurückbezahlt worden, aber die Unabhängigkeit der SNB ist durch den BR damals ‘per Notrecht’ gebrochen worden.

    Ob hingegen die CHF 60.- mia. je wieder zurück kämen, war zum damaligen Zeitpunkt alles andere als sicher.

    Das bei Annahme der INI zu kaufende Gold wird vermutlich höchstens CHF 30 mia. beanspruchen.

    Bei einem geschätzten SNB Vermögen von CHF 2-3 Billionen!!! ist das mehr als verkraftbar.

    Das Schweizer ‘Tafelgeschirr’ wäre wieder aufgebaut und die Sicherheit des CHF wäre verbessert.

    Das ganze Geschrei gegen die Gold INI ist vollkommen übertrieben.

    Gold INI: ich habe JA gestimmt.

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  • November 10, 2014

    Die Goldinitiative ist auch auf den ersten Blick nicht vernünftig. Auch die Forderung, die SNB müsse mindestens 20% ihrer Aktiven in Gold halten, ist alles andere als vernünftig.

    Der Goldpreis ist massiven Schwankungen unterworfen und es grenzt an Esoterik wie gewisse ewiggestrige selbsternannte Währungsexperten Gold verehren.

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    • Juli 19, 2021

      Vielmehr grenzt es, Herr EU-Lohmann, an Magie, wenn mit Papiergeld aus dem Nichts noch reale Werte wie Gold gekauft werden können!

      Solange die Vergötterung des Papiergeldes ohne Deckung noch anhält, ist nicht nur die SNB gut beraten, unser Volksvermögen schleunigst wieder in echte Werte zu tauschen.

      Andere Staaten haben das längst gecheckt. Es sind zufälligerweise die mit den erfolgreichsten Volkswirtschaften…

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    • Juli 19, 2021

      Jetzt, wo Sie es sagen.

      Lassen Sie es mich so formulieren: eine Eigenmittelquote als Sicherheit ist sinnvoll; muss nicht zwangsläufig alles Gold sein.

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    • Juli 19, 2021

      Die SNB hat schon heute höchste “Goldquote” aller Notenbanken weltweit.

      Eine Eigenmittelquote für Notenbanken ist generell problematisch, da es der verfassungsmässige Auftrag mit sich bringt, dass sich die Bilanzsumme stark verändern kann.

      Eine starre Quote, würde die Notenbank massiv darin behindern, diese verfassungsmässigen Aufträge wahrzunehmen.

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  • November 10, 2014

    Auch die Forderung alles Gold in der Schweiz zu lagern ist dumm, denn dies würde zu einem erhöhten Klumpenrisiko führen.

    Im Gegenteil: Wir sollten den Anteil des Goldes, das in der Schweiz gelagert ist, verringern. Und mehr Gold im Ausland lagern.

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  • November 10, 2014

    Sie haben recht, Herr Pfister.
    Viel unverkäufliches Gold schützt die Schweiz nicht!

    Nachdem was ich über Gold gelesen habe, würde ich, wenn ich etwas zu sagen hätte, die Goldbestände belassen wie sie sind und wo sie sind.

    Es ist doch, wie die Gegnerschaft behauptet, keine Sicherheit, wenn man in der Not nicht verkaufen kann. Vergleichbar mit einem Gemälde von Picasso. Das kann man ja auch nicht essen, wenn‘s brenzlig wird.

    Der Goldabbau wird immer schwieriger und aufwendiger. Der ungeschürfte Bestand immer rarer. Der Hunger nach diesem wunderschön glänzenden Metall immer grösser. Damit wird es unrealistisch hohe Preise erzielen.

    Ueberlasset den Goldhandel bitte den Spekulanten. Diese sollen darauf Mehrwertsteuer bezahlen – ein sichereres Geschäft für die Eidgenossenschaft.

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    • Juli 19, 2021

      Ich sage nur, wie ich es empfinde. Und da habe ich meine Meinung gemacht.

      Und keine Angst, Herr Schweizer, ich kann leider zur Urne gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer

      Sie haben etwas wichtiges übersehen. Herr Krähenbühl ist nicht Schweizer. Er kann weder wählen noch abstimmen. In diesem Fall der Goldiniziative, haben wir die Beführworter Glück, er kann nicht NEIN stimmen.

      Ich ahne in Sachen Golldbeständen Vernichtendes. Bringen wir diese Abstimmung zur Goldinitiative zu einem Ja. Dann werden wir eher erfahren was noch da ist. Ich denke die USA hätte uns wohl kaum dermassen in die Zange genommen, wenn da noch irgend etwas schweizer Gold in ihren Katakomben vorhanden wäre. Desshalb kreuze ich ein JA auf dem Stimm-Zettel an.

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    • Juli 19, 2021

      Dass Sie kein Vertrauen in die USA haben, kann ich bestens begreifen.

      Dass Sie aber so wenig Vertrauen in die SNB haben, macht mir Mühe. Mindestens in der momentanen Zusammensetzung der Direktion.

      Klar, eine schwierige Frage, die Frage der Unabhängigkeit. Denn dort arbeiten Menschen. Und Menschen sind manchmal mit Fehlern behaftet. Nur, das Volk ist schwerlich in der Lage, komplexe ökonomische Entscheidungen in Krisensituationen richtig zu treffen. Zumal es in solchen Situationen sehr schnell gehen muss. Da kommt jede Volksbefragung zu spät.

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    • Juli 19, 2021

      Ach verdammt – das “nicht” habe ich, ganz ehrlich nicht absichtlich, vergessen!

      Nun, Ihr werdet mir verzeihen…

      Aber was solls – Frau Kiener-Nellen nimmt für sich ja auch hie und das das Recht auf Vergessen in Anspruch.

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    • Juli 19, 2021

      Ich verstehe Spass sehr gut – selbst von Jenen, die nicht gleicher Meinung sind.

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  • November 10, 2014

    Ich weise darauf hin, dass die Plagiatsvorwürfe der Herren Knall und Rohner gegen meine Person von A bis Z falsch sind. Ich bitte die Herren, beim Thema zu bleiben und nicht mit irgendwelchen erfundenen Diffamierungen abzulenken.

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    • Juli 19, 2021

      Ich werfe Ihnen kein Plagiat vor, Herr Pfister, ich stelle nur fest, dass der Textblock bereits mehrfach verwendet worden ist. Ich behaupte ja nicht, dass Sie unmöglich der Leserbriefschreiber sind.

      Leider blieben argumentative Antworten auf entsprechende Kommentare mit divergierenden Ansichten bisher immer aus. Man muss deshalb erst recht annehmen, das Textchen sei einfach nur dazu da, seinen absurden Feuerlöscher-Slogan möglichst breit zu streuen, ohne sich um dessen Tatsachengehalt zu kümmern.

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    • Juli 19, 2021

      “ich stelle nur fest, dass der Textblock bereits mehrfach verwendet worden ist”

      Ist er nicht.

      Mein Vorschlag: Beweisen Sie Ihre Anschuldigung oder ziehen Sie sie zurück.

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    • Juli 19, 2021

      Stefan Pfister,

      “Mein Vorschlag: Beweisen Sie ihre Anschuldigungen oder ziehen Sie sie zurück”. Verstehe ich Sie richtig, Sie drohen mir, obwohl ich mich bereits entschuldigt habe.

      Oder wen meinten Sie mit obigem Schreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner,

      Ihre Pseudo Entschuldigung war nur eine weitere Provokation

      “tut mir natürlich von ganzem Herzen leid, sollte ich Ihnen FÜR SIE irrtümlich auf die Füsse getreten sein.”

      Auch die Bezeichnung “dünnhäutig”, die Sie nachfolgen lassen, zeugt nicht gerade von Versühnungsbereitscha​ft.

      Daher an Sie und Herrn Knall: beweisen Sie Ihre Vorwürfe oder ziehen Sie sie zurück.

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  • November 10, 2014

    Stefan Pfister

    Sie scheinen offensichtlich nicht zu wissen, dass zu einer Zeit wo Sie noch lange nicht auf dieser Welt waren noch Verantwortung in der Regierung und Nationalbank gab. Einst, war ausnahmslos vom ersten bis zum letzten Franken alles durch Gold abgesichert.

    Dann wurde es dem Bundesrat zu wohl, und es wurde damit begonnen Gold in alle Himmelsrichtungen tonnenweise zu verschenken. Als damals hinter dem Rücken des Volkes unser Gold nach Kanada und Grossbritanien, und weiss der Kukuck wohin auch noch verschifft wurde, wusste ausser ganz Wenigen niemand was davon. Dieses Gold gehört zurücktransportiert, sofern es überhaupt noch existiert. Zurück zu den Besitzern, dem schweizer Volk. Also gibt es nur ein unmissverständliches JA zur Goldiniziative.

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    • Juli 19, 2021

      “Dann wurde es dem Bundesrat zu wohl, und es wurde damit begonnen Gold in alle Himmelsrichtungen tonnenweise zu verschenken. (…)”

      Das ist übelste Nachrede – wider besseres Wissen, Herr Rohner.

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    • Juli 19, 2021

      Willi Wild

      Wie würden Sie denn dies nenen. Wieso so gereitzt. Verstehe ich nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner,

      Sie wissen ganz genau, dass der Bundesrat nicht in alle Himmelsrichtung Gold verschenkt hat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner,

      das klingt doch sehr nach “früher war alles besser”

      Sie vergessen, dass das Volk vom Goldverkauf und den Gewinnausschüttungen der SNB profitiert hat.
      Und Sie vergessen, dass alle Parteien inklusive Ihrer SVP der Lockerung des Goldzwangs zugestimmt hatten.

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  • November 10, 2014

    2008 wurde die Rettung der UBS autonom von der SNB beschlossen und durchgeführt.

    “Die​ Schweizerische Nationalbank (SNB) ermöglicht es der UBS, illiquide Aktiven aus faulen Engagements in der Höhe von bis zu 60 Milliarden Dollar in eine Zweckgesellschaft auszulagern, wo sie liquidiert werden. Diese Gesellschaft wird von der UBS mit einem Eigenkapital von maximal 6 Mrd. Dollar ausgestattet. Die Nationalbank finanziert die an die neue Gesellschaft zu übertragenden UBS-Altlasten mit einem Darlehen von höchstens 54 Mrd. Dollar oder ungerechnet knapp 62 Mrd. Franken. Die Notenbank erhält im Gegenzug die Kontrolle über diese Zweckgesellschaft. Nach Rückzahlung des Darlehens erhält die SNB eine Gewinnbeteiligung von 1 Mrd. Dollar sowie 50% des allfälligen restlichen Eigenkapitals.”

    ht​tp://www.nzz.ch/aktue​ll/startseite/auch-di​e-schweiz-stuetzt-das​-finanzsystem-1.11141​19

    Der Bundesrat erhöhte autonom die Eigenmittel der UBS:

    “Bei einem Wandelpreis von 20 Fr. würde sich die Beteiligung des Bundes nach einer allfälligen Wandlung auf rund 9% des UBS-Aktienkapitals belaufen. Der Bund wird nicht sofort Miteigentümer der Bank und hat die Möglichkeit, sich auch während der Laufzeit der Anleihe von seinem Engagement zurückzuziehen.”

    h​ttp://www.nzz.ch/aktu​ell/startseite/auch-d​ie-schweiz-stuetzt-da​s-finanzsystem-1.1114​119

    Der Bundesrat hat dazu nicht “illegal die Nationalbank angezapft”. Wie denn auch?

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  • November 10, 2014

    Willi Wild

    Sie dürfen gerne in Google die Seite “Wie grosse Goldreserven will der Stimmbürger” aufrufen. Dort werden Sie lesen können was ich mit Tonnenweise verschenken meinte. Wie der Bundesrat und Parlament unter Ausschluss des Stimmvolk gehandelt hat.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist egal, Herr Rohner, wie viel Gold einige Stimmbürger der SNB vorschreiben wollen; es geht sie nichts an.

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    • Juli 19, 2021

      Wie kommen Sie auf diese Aussage Herr Wild?

      Ist Herr Rohner ein nicht in der Schweiz Wohnender, dass ihn das nicht anginge?

      Und was verstehen Sie unter einige? Kommen wir dann wieder zu Ihrer Einstellung, dass nicht das Stimmvolk über die Goldreserven abgestimmt hätte, weil nur xy gestimmt hätten. Vielleicht sind es genau Diejenigen die nicht abstimmen werden, welche das wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Willi Wild

      Politischer Anstand scheint nicht eine Tugend von Ihnen zu sein. Heisst dies, dass Willi Wild, oder seine Parteifreunde der Ueberzeugung sind, dass der Stimmbürger sein Recht mit zu emtscheiden schon verwirkt hat. So weit sind wir noch lange nicht.

      Dany Schweizer

      Doch doch ich bin Schweizer von Geburt aus und lebe auch noch in der Schweiz. Darum erlaube ich mir entgegen dem Wunsch von Herrn Willi Wild noch meine Voten bis zu meinem Ableben abzuliefern. Ob ich bei den Verlierern oder bei den Gewinnern bei Abstimmungen bin, entscheidet die Mehrheit der Stimmenden. Und dies habe ich bis dato immer ohne murren akzeptiert.

      Es muss angenommen werden, dass Herr Willi Wild beim Lesen des Artikel. “Wie grosse Goldreserven will der Stimmbürger” total aufgeregt hat. Anders kann ich mir seinen verunglückten Frustbeitrag nicht vorstellen.

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    • Juli 19, 2021

      Heinz Kremsner

      Erstens habe ich nicht Sie in Sachen Anstand angeschrieben. Wenn Sie dies unbedingt wollen, gilt dies natürlich auch für Sie.

      Zweitens hat Ihr Angriff auf Frau Habegger in Verbindung zu meiner Person nichts zu tun mit obigem Blog. Sie sind nicht dazu vorgesehen mir vorschreiben zu müssen welche Beiträge ich loben und wen ich runtermachen muss.

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  • November 10, 2014

    Im Jahr 1960 Preis 130/Feinunze = ca 5’350/Kg (Dollarkurs 4.34)
    Im Jahr 1999 Preis 440/Feinunze = ca 14’200/Kg (Dollarkurs 1.59)
    Aktuell Kurs 1’140/Feinunze = ca 36’750/Kg (Dollarkurs 0.97)

    Was können Sie erkennen?

    Genau Währung hatte nur rund 80% Verlust in rund 55 Jahren
    und
    Gold nur Wertgewinn nominal 680%

    Und nun werden Sie sagen, dass Doller nicht grad die richtige Währung sei. Hallo? Dollar ist die Hauptwährung für alle Verrechnungen im Internationalen Sektor. Heute hat vielleich Euro mal noch einen kleinen Anteil davon. Aber auch Euro steht ja nicht viel besser da mit dem Verlust auf der Währung.

    Wer immer noch glaubt, sein Papiergeld, das er im Geldbeutel oder auf seinem Konto hat sei etwas Wert, der soll weiter an den Weihnachtsmann oder den Storch glauben

    Inititativ​e klares JA zur Sicherung unseres Volksvermögens

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    • Juli 19, 2021

      Sehr interessant, Herr Schweizer, die von Ihnen geposteten Zahlen, danke. Daraus kann man sehr gut ableiten wie sich die Verhältnisse präsentieren:

      Für die immer gleiche Menge Gold muss man heute also 8-mal soviele Dollars bezahlen wie vor 54 Jahren. In Schweizer Franken immerhin fast doppelt so viel.
      Allein in den letzten 15 Jahren gab es einen Kaufkraftverlust von 40% im Dollar gegenüber dem CHF. Allerdings kostete das Gold auch in CHF jedes Jahr im Durchschnitt über 10% mehr. Insgesamt 158%. (in USD 260%).

      Daraus sollte eigentlich jeder Laie ableiten können, dass der Kauf von Dollar gegen Schweizer Franken ein totaler Flop ist. Beim EURO sieht es übrigens nicht besser aus.
      Aber auch der CHF verliert an Wert, wenn auch noch nicht so stark. Doch je mehr Dollar oder EUR sich im SNB-Portefeuille befinden umso mehr wird sich die Entwertung des CHF an diese Devisen angleichen.

      Aus den gleichen Zahlen kann man aber auch nachvollziehen, dass es am sinnvollsten ist, die Devisen in Gold zu tauschen um die Kaufkraft des Schweizer Frankens zu erhalten.

      Denn nur das ist die Aufgabe der SNB.

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  • November 11, 2014

    Einige scheinen vergessen zu haben, dass man den Wert von Gold als Gut nicht mit demjenigen einer Währung gleichsetzen sollte… Ebenso ignorieren sie die Geschichte, welche uns lehrt, warum denn dieser Goldstandard abgeschafft wurde – die Deflationsgefahr (inklusive Diskontosatzerhöhunge​n) und fehlende Möglichkeiten zu antizyklischem Verhalten haben die grosse Krise Anfangs der 30er überhaupt erst möglich gemacht und erst die Auflösung dieses Standards führte dann glücklicherweise zur Erholung (neben den Sozialreformen).

    E​benso vergessen die Befürworter, dass man mit dieser Initiative der SNB die Unabhängigkeit raubt, indem man die Währung fix an Gold bindet, ohne, dass dies ein anderer bedeutender Handelspartners so handhaben würde – Deflationsgefahr; Verhinderung antizyklischen Verhaltens; Wechselkurskatastroph​en (da wir das einzige Land sein werden); Spekulationsangriffe auf unsere Währung (wiederum da wir das einzige Land sein werden), was neben der bereits vorhandenen Schwankungen, das Stabilitätsargument endgültig ab absurdum führen wird; werden das Resultat sein.

    Ebenso frage ich mich, wie man denn das ganze umsetzen möchte? Kauft man Unsummen Gold und riskiert eine Hyperinflation oder verscherbelt man die Euro-Devisen und zerstört damit gleich zu Beginn die Exportwirtschaft?

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Das Argument mit der “positiven” Deflation – was ja eig. nichts weiter ist als Produktivitätssteiger​ung (falls dies aus unverhältnismässigen Wechselkursen folgen sollte, schlüge das Pendel unweigerlich zurück) – verfehlt aber m.E. das Thema, da man unweigerlich mehr Arbeitskräfte frei hätte, welche wiederum andere Güter herstellen könnten; somit würde der kumulative Gleichgewichtspreis im besten Falle mit dem alten übereinstimmen (da dies aber keine exakte Wissenschaft ist, hilft man sich mit dem weit aus kleineren Übel – einer geringen Inflation).

      Nun, es geht natürlich bei der erwähnten Deflation um die Verknappung der Geldmenge während einer Rezession (welche durch die Limitierung via Gold auch nicht entsprechend erhöht werden kann), respektive darum, dass sich Wirtschaftswachstum eher mit einer Erhöhung “provozieren” lässt, welche eine leichte Inflation nach sich zöge, was aber, und da sind sich die Ökonomen einig (man betrachte auch die Geschichte), das weit aus geringere Risiko ist, als etwa eine Deflation in Kauf zu nehmen. Also bewirkt dieser Goldstandard eine Verschlechterung einer solchen Situation, resp. provoziert eine solche zusätzlich!

      Zudem kann man die Inflation durchaus ohne eine einen Goldstandard im Zaume halten…

      Also was hätten wir mit dem Goldstandard, welche nur von der Schweiz getragen würde: kein antizyklisches Verhalten möglich (oder nur sehr eingeschränkt); Risiko einer unüberwindbaren Deflation (inklusive einer latenten Gefahr, eine solche durch ein zu enges Korsett zu provozieren); eine Währung, welche als “natürliches” Spekulationsobjekt dient (Schwankungen (je nach wirtschaftlicher Situation: falls man den bereinigten (nach der Inflation und dem Konsumpreisindex) Goldpreis betrachten würde, sähe man die Korrelation zur Weltgeschichte); eine Währung, welche nun noch mehr Spekulanten anzöge (v.a. die Goldhändler und Devisenspekulanten dürften sich freuen); einen Wechselkurs, der (da er nicht mit der Parität übereinstimmt) unsere Exportindustrie zerstörte (v.a. für ein so kleines Land, wie die Schweiz eines ist, dürfte dies verheerende Folgen haben)…

      http:/​/www.welt.de/finanzen​/article4910192/Der-G​oldstandard-verschaer​fte-die-Krise-1929.ht​ml

      http://www.welt​.de/finanzen/geldanla​ge/article134206358/S​pekulanten-testen-Mac​ht-der-Schweizer-Note​nbank.html

      http://​www.tagesanzeiger.ch/​schweiz/standard/Kurp​fuscher-bei-Geld-und-​Gold/story/11093714

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    • Juli 19, 2021

      Herr Faeh

      Dass der CHF das gleiche “Schicksal” des Pfundes haben könnte, stimmt mich viel weniger Nachdenklich. Denn wenn der Franken derart in die Tiefe sinken würde, kann die SNB die X Hundermillarden von Euros auf den Markt werfen und drückt somit den Euro wieder tief. Sicher nicht eine gute Lösung und vor dieser hat man auch Angst.

      Doch was mich beschäftigt in der SNB ist die tatsache, dass die SNB irgendwann auch unter “Beschuss” kommen könnte durch Kursmanipulationen. Sicher ist das derzeit nicht zu erwarten, da diese massiven Käufe von Euros bisher noch keine grosse Wirkung hatten auf andere Währungen.

      Sollten​ diese aber betroffen sein, ist ein “Angriff” auf unsere SNB nur eine Frage der Zeit. Der USA wäre es so oder so genehm, wenn der Euro absacken würde, das würde. Der Zerfall des Oelpreises macht der USA generell sorgen und da wäre es nur angenehm, wenn Europäer für das Oel mehr bezahlen müssten, da die Abrechnung nicht über den Euro, sondern über Dollar abgewickelt wird.

      Es ist weiter auf Fragwürdig, wo die UBS die vielen Milliarden an Strafe entzogen hat. Dieser Entzug dürfte nämlich auch einen sehr grossen Einfluss haben auf den Verlauf der Märkte. Hat sie den Entzug über alle Ihr möglichen Währungen verteilt, wäre dies nicht wirklich relevant. Hat sie das aber auf “nur” CHF, Euro und Dollars gemacht hat sie für eine Veränderung im Schulden und Geldmarkt ausgelöst, welcher erst später sichtbar wird.

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  • November 12, 2014

    Diese dämliche Gold-Initiative hat mit den Initiativen aus der rechten Ecke eines gemeinsam: Bei Annahme wird die schweizerische Wirtschaft an die Wand gefahren. Sie serbelt dann mehr als die Wirtschaft in den EU-Ländern. Das heisst, alle diese Initiativen ebnen den Weg der Schweiz in die EU. Mir soll’s recht sein.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Wie kann eine Schweiz mehr “serbeln” als die EU?

      Könnten Sie bitte noch die nötigen Fakten dazu liefern?

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    • Juli 19, 2021

      Dann stimmen Sie JA, Herr Wild, dann ist’s mir auch recht…

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  • November 12, 2014

    Für Alle die zu faul sind sich mal so richtig zu informieren, was Gold-Initiative mit FIAT-Money zu tun hat und wieso drum ein JA einfach notwendig ist, denen sei hier ein ziemlich guter Artikel zu finden:

    http://www​.mack-weise.de/filead​min/user_upload/pdf/S​tudien/2014/Gold%2C%2​0Geld%20und%20Illusio​nen_10.2014.pdf

    We​r noch fauler ist, kann auch nur den letzten Satz lesen.

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  • November 13, 2014

    Des langen Geschreibsels kurzer Sinn, ich traue uns Stimmberechtigten nicht zu, in dieser Sache ein sachgerechtes Urteil zu sprechen. Aus diesem Grund, denke ich, dass ich den Darlegungen von Herrn Pfister folgen werde und die Initiative ablehnen.

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    • Juli 19, 2021

      Finden Sie denn, Herr Mundorff, die Initiative abzulehnen sei sachgerecht?

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    • Juli 19, 2021

      Dies, lieber Herr Knall, traue ich mir, wie gesagt, nicht zu zu beurteilen, denke aber, dass ich mit meiner Initiativenablehnung der SNB mein Vertrauen aussprechen kann. Denn, immerhin war die SNB bis heute immer in der Lage einen mehr oder weniger hohen Gewinn auszuschütten, der dann allen Kantonen zugute kam.

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    • Juli 19, 2021

      Gewinne der SNB, Herr Mundorff, entstehen ausschliesslich aus der internationalen Abwertung des Frankens gegenüber den anderen Währungen wie EUR und USD.

      Weil die EURO oder Dollar dadurch automatisch höher bewertet werden, glaubt der Laie, man habe ein gutes Geschäft gemacht, denn man könnte ja jetzt die Fremdwährungen verkaufen und habe dann mehr Franken, also einen Gewinn.

      Der Flop am ganzen ist, dass der Gewinn aus entsprechend abgewerteten Franken besteht. International gesehen, können Sie also nicht mehr kaufen als vorher. Solche Gewinne sind also nur Scheingewinne, denn der Frankenkurs wird ausschliesslich durch die Fremdwährungen in den Aktiven der SNB bestimmt. Die Abhängigkeit von ausländischen Währungen ist umso grösser, je höher die Devisenanteile der Reserven sind.

      Gold hingegen lagert zu einem langfristig festgelegten Preis völlig unabhängig von den unkontrollierbaren Währungsverhältnissen​. Das macht die Währung stabil.

      Es zeigt, dass das Schielen auf die Gewinne der SNB keinesfalls ausschlaggebend für einen Initiativ-Entscheid sein sollte. Im Übrigen hat die Nationalbank auch schon Milliardenverluste eingefahren. (Die umgekehrt daraus resultieren, dass der Franken eben höher bewertet worden ist als die Devisen in der Reserve).

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank, Herr Knall, für Ihre kompetente Erklärung.
      Allerding​s scheinen einige “Finanzkoriphäen” trotz Allem der Meinung zu sein, dass durch eine Annahme der Initiative die Prosperität der SNB geschmälert würde und raten deshalb zur Ablehnung dieser Initiative. Und – qed – deshalb folge auch ich dieser Empfehlung.

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    • Juli 19, 2021

      Machen Sie den qui bono-Test, Herr Mundorff! Wem nützt’s?

      Das sagt eine der grössten Finanzkoryphäen der Welt, wenn er ungebunden reden kann:

      Gold und wirtschaftliche Freiheit sind untrennbar!
      von Alan Greenspan, ehem. Vorsitzender des Federal Reserve Board der USA (US Notenbank FED).

      «Gold ist ein Instrument der freien Wirtschaft. Beide, Goldstandard und freie Wirtschaft, setzen einander geradezu voraus.

      Gold hat alle bedeutsamen Vorteile von Geld. Welches Tauschmittel allen Beteiligten am Wirtschaftsgeschehen am besten genehm ist, lässt sich nicht willkürlich festsetzen. Denn erstens muss es dauerhaft sein, aber auch teilbar und vor allem kostbar. Gold hat alle diese bedeutsamen Vorteile.

      Der Goldstandard ist der Garant für die Stabilität der Wirtschaft. Ein freies Bankensystem, das auf Gold basiert, kann seinen Kredit ausdehnen und entsprechende Banknoten (Währung) schaffen, aber immer nur in Übereinstimmung mit den produktiven Erfordernissen der Gesamtwirtschaft. Daher ist ein freies Bankensystem unter einem Goldstandard der Garant für die Stabilität der Wirtschaft.

      Ein solches Bankensystem kann seine Kredite nur ausweiten und solange ausdehnen, als diese noch in einem gewissen Verhältnis zu den Goldreserven stehen. In Perioden der Überexpansion des Kreditsystems gerieten deshalb die Banken unweigerlich an dieses goldene Limit, welches die Überexpansion stoppte und jeweils rasch eine Normalisierung herbeiführte. Während des Goldstandards waren solche Anpassungsperioden immer kurz, und die Volkswirtschaft kam jeweils bald wieder auf eine solide Basis zurück, von der aus sie ihre Expansion fortsetzen konnte.

      Politiker wollen Gold darum nicht, weil sie dann keine Defizite mehr machen können. Deshalb ist es klar, dass Anhänger der Staatswirtschaft, Politiker und Dirigisten jeder Art, sich kaum je mit einem Goldstandard werden anfreunden können. Sie haben nämlich realisiert, dass sich der Goldstandard nicht mit chronisch defizitären Staatshaushalten verträgt, welche nun einmal das Merkmal jedes Wohlfahrtsstaats sind.

      Unter dem Goldstandard war jedoch das staatliche Schuldenmachen streng begrenzt, und nun wird es klar, warum sich der Goldstandard mit dem Ziel der Wohlfahrtsstaatspolit​iker überhaupt nicht verträgt.

      Der Goldstandard verunmöglicht hinterlistige konfiskatorische Anschläge auf das Privateigentum. Ohne Goldstandard gibt es aber auch keine Möglichkeit, die Spargelder vor inflationärer Konfiskation zu retten. Es gibt kein sicheres Wertaufbewahrungsmitt​el mehr. Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaats verlangt geradezu, dass die Besitzenden sich in keiner Weise mehr schützen können.

      Das ist das ganze, schäbige Geheimnis hinter den Tiraden der Anhänger des Wohlfahrtsstaats gegen das Gold. „Deficit spending“ ist ganz einfach eine Methode der „versteckten“ Konfiskation von Reichtum. Und Gold steht diesen hinterlistigen Vorgängen im Weg. Es allein ist der Beschützer des Privateigentums. Wenn einem dies klar ist, dann fällt es nicht schwer, den Antagonismus der Dirigisten gegen den Goldstandard zu verstehen.»

      Quelle​: Alan Greenspan, „Gold and economic freedom“ 1966
      => Als er dies noch schreiben durfte, war er noch Universitätsprofessor​. Das war also bevor er Nationalbankpräsident​ wurde…
      Aber an einer Kongressanhörung 2001 bekräftigte er bezüglich seines oben genannten Buches: „Ich stehe noch zu jedem Wort“.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mundorff

      So wie Sie das nun entscheiden ist genial.

      Nicht zu Wissen oder zu sagen, dass man nicht “fähig” sei dies zu erkennnen, aber dann für ein Ja oder Nein entscheiden.

      Logis​che Schlussfolgerung ist: Wenn man nicht weiss, oder glaubt nicht zu wissen, was man abstimmt, soll man NICHT abstimmen. Mit Ihrer Nein-Stimme, wenn das noch viele so tun, verfälschen Sie ein korrektes Abstimmresultat.

      A​ber wenn man selbstverständlich denken, man stimme einfach mal prinzipell Nein dann ist das sicherlich legitim aber noch Falscher als Falsch.

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    • Juli 19, 2021

      Genau, Herr Knall, genau deswegen bin ich für eine Ablehnung der Initiative, weil ich der Ansicht bin, dass unsere SNB weitgehend autonom mit ihrem Gold machen soll wie es sich Herr Greenspan vorstellt. Und bisher, so meine ich hat die SNB dies mit Erfolg und Seriosität umgesetzt – zum Wohle von unserem Land.

      Und, lieber Herr Schweizer, falls Sie meine Beiträge richtig interpretiert haben, lehne ich die Initiative nicht ab weil ich nicht weiss was ich stimmen werde, sondern weil ich der Meinung vieler Finanz-Sachverständig​er vetraue. Ein kleiner Unterschied – oder nicht ?

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    • Juli 19, 2021

      Ist ja ok Herr Mundorff

      Ihre Entscheidung. Bin mir zwar nicht so sicher wer etwas sagen wird oder kann für eine Grundrichtung… Herr Greenspan oder Herr Jordan als Präsident.

      Und ja klar, auch ich werde schlussendlich den “Finanzkoriphäen” folgen, welche nicht oder nur bedingt mit den “Wirtschaftsgiganten”​ oder den “Banken und deren Spekulaten” zu tun haben.

      Ich möchte nicht gerne von einem Herr Nicolas Wallimann* beraten werden, wenn ich über die begrenzung von Zigarettenmengen Auskunft möchten. (* Nicolas Wallimann – Direktor der Fabrik BAT Boncourts).

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    • Juli 19, 2021

      Es stimmt halt anscheinend schon, was Sie sagen, Herr Mundorff: Viele verstehen die Sache nicht. So sollten des Lesens Fähige doch eigentlich realisieren können, dass Herr Jordan und Herr Geenspan das Gegenteil des jeweils anderen aussagen.

      Herr Jordan und die SNB werden also keinesfalls das tun, was die wahrscheinlich einflussreichste Finanzkoryphäe der letzten Jahrzehnte als grundlegend erachtet. Denn sie sind zu sehr verstrickt in das korrupte und betrügerische Welt-Finanzsystem.


      Und ob die SNB ihren Auftrag zum Wohle unseres Landes umgesetzt hat ist nicht unumstritten. So werden die irren Haufen von Fremdwährungen die gekauft wurden um den Schweizer Franken zu schwächen ihre Wirkung erst noch entfalten. Die zerrütteten Fremdwährungen in den Reserven, werden automatisch auch den Franken mit sich ziehen.

      Oder wie soll man es drehen und würgen, dass es als seriös gewertet werden kann, wenn die SNB Multimilliardenbeträg​e dafür ausgibt, den Franken zu entwerten? Diese verlochten Summen sind schliesslich Gelder welche der Schweiz und den Schweizern nicht zur Verfügung stehen, obschon sie sie erarbeitet haben.

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    • Juli 19, 2021

      Man hätte vielleicht besser auf die Stütze des Euros verzichtet und der Wirtschaft eine “Gesundschrumpfung aufgezwungen”. Was hinter der Wand (Eurostütze) kommen wird, sollten wir uns lieber nicht ausmalen.

      Und auf Dauer, wird die SNB nicht weiter Fränkli drucken können, um Euros zu kaufen. Denke irgendwann hat auch der Ami genug von dieser Manipulation.

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  • November 13, 2014

    Für die ganz, ganz, Faulen, habe ich den von Herrn Binder weiter unten empfohlenen letzten Satz des Artikels herausgeschrieben Es ist ein Satz, den der US-Kongressabgeordnet​​e Howard Buffet (Vater der Investmentlegende Warren Buffet) bereits 1948 gesagt hat. Es lohnt sich tatsächlich ihn zu verinnerlichen:

    „I​​nfolge der wirtschaftlichen Stärke der USA kann es lange dauern, bis das Ende des Papiergeld-Experiment​​s erreicht ist.
    Aber wenn dieser Tag kommt, dann wird unsere dannzumalige Regierung wahrscheinlich finden, dass ein Krieg im Ausland klüger ist als eine Auseinandersetzung im eigenen Land. Dies war auch der Ausweg für die Papiergeldwirtschaft Hitlers und anderer.
    Wenn die menschliche Freiheit überleben soll, dann gibt es keine wichtigere Herausforderung, als den Kampf um die Wiedereinführung von ehrlichem Geld zu gewinnen, sprich die Weidereinführung der Goldwährung.“

    Es ist die Inwortfassung der Aussage meines Profilbildes. Die Goldinitiative bringt uns auf diesem Weg ein Stückchen voran!

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  • November 13, 2014

    Von den Befürwortern der Initiative – es ist eine Idee aus der SVP-Küche – der eingewanderte Deutsche Schlüer federführend – wird gezielt Geschichtsverfälschun​g betrieben. Z.B. wird behauptet die NB hätte in den Jahren ab 2000 mit den Goldverkäufen gegen die Bundesverfassung verstossen .
    Eine Lüge. Die NB handelte per Gesetz gültig ab 1.1.2000 (Bundesverfassungsänd​erung , Nationalbankengesetz Abstimmung vom Volk angenommen http://www.admin.ch/c​h/d/pore/va/19990418/​ ) der ihr die Möglichkeit des Kaufes gab. Schon Jahre vorher hat die NB gesagt wenn die gesetzliche Möglichkeit da ist werde sie verkaufen. Alle Politiker haben das begrüsst , auch die SVP. Es sind alle Protokolle der Parlamentarier aller Jahre vorhanden die das beweisen. siehe Curia Vista Amtliches Bulletin http://www.parlament.​ch/ab/frameset/d/inde​x.htm

    Eine kurze Geschichte wie es dazu kam
    http://www.vimentis​.ch/dialog/readarticl​e/gold-initiative/?op​en=141559&jumpto=1418​74

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner

      Ihre Darlegung – aber halt eben auch falsch….

      Die SVP war nur für den Verkauf mit Bedingung! Einlage in die AHV.

      Aber es ist immer wieder schön von Ihnen die prinzipielle SVP-Hetze zu lesen. Und schön, dass die Nicht-SP oder Grünen Mitglieder sich nicht von diesem unnötigen, unsachlichen Verhalten anstecken lassen.

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    • Juli 19, 2021

      Die Aussage von Herrn Kremser ist nicht falsch. Die SNB hat mit den Goldverkäufen nicht gegen die Verfassung verstossen, das ist Fakt.

      Auch an die Kernaussage das die SVP damals für einen Verkauf war ist nichts falsch … der Verwendungszweck ist für die Aussage von Herrn Kremsner irrelevant.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Grundsätzli​ch haben Sie mit Ihrer Aussage recht. Doch genau durch diese Irrelevanz die Herr Kremser erzeugt, wird seine Aussage zu einer Falschen.

      Wenn Sie bei eine Grünsignal über die Kreuzung fahren, ist das korrekt. Wenn Sie dann jedoch hier schimpfen, weil Sie eine Busse erhalten, jedoch nicht erklären, dass Sie über Rot gefahren sind, ist das eine relevante Tatsache, welche man nicht weglassen darf um ein korrektes Bild der Fakten zu erhalten.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer:

      Herrn Kremsmers Aussage wird nicht falsch. Nach der heutigen Argumentation für die Gold-Initiative hätte die SVP überhaupt nicht zustimmen dürfen.

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  • November 13, 2014

    Hier wird leider deutlich, dass der Verfasser dieses Beitrags keine Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaftswissenscha​ften, Geldgeschichte oder ähnlichen Themen verfügt. Weshalb er sich als völlig fachfremder Student dennoch berufen fühlt, sich zur Goldinitiative zu äussern, ist unklar.

    Ich will hier nicht der Goldinitiative die Stange halten, da deren Ausgang die Hauptprobleme, an welchen unser Geldsystem krankt, nicht beeinflussen wird. Das Problem ist, dass die Schweizerische Nationalbank im Rahmen der Totalrevision der Bundesverfassung die Golddeckung des Frankens sukzessive abgebaut hat. Was die SNB herausgibt ist nicht richtiges Geld sondern ungedecktes Papiergeld, dessen Zahlungskraft einzig und allein auf dem Versprechen der Einlösbarkeit beruht, aber das von keinem realen Wert hinterlegt ist.

    Durch eine Ausweitung der Geldmenge (beispielsweise, um protektionistische Massnahmen wie den Mindestkurs durchzusetzen) wird aber dieses Papiergeld immer weniger Wert, es kommt zur Inflation. Diese ist nichts anderes als eine schleichende Enteignung der Bürger, wobei diejenigen am stärksten betroffen sind, die im Geldkreislauf erst relativ spät an der Reihe sind (Cantillon-Effekt).

    An diesem Umstand ändert wie gesagt auch die Initiative nichts. Es kann nur eine Lösung geben, nämlich einen freien Währungswettbewerb privater Anbieter, ohne Monopolisten, die ihre Macht missbrauchen.

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    • Juli 19, 2021

      Sind Sie denn vom Fach, Herr Enz?

      Ich bin tatsächlich nicht vom Fach, gebe ich gern zu. Die Initianten übrigens auch nicht. Die SNB-Crew ist vom Fach und empfiehlt ein Nein.

      Papiergeld ist etwas wert, weil wir alle uns darauf geeinigt haben, dass es etwas wert ist. Gilt für Gold auch. Auch der Goldpreis schwankt. Warum sollte Gold stabiler sein als Papiergeld? Und was haben wir davon, wenn wir es nur horten?

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    • Juli 19, 2021

      Jedes Wort in Ihrem Kommentar ist wahr, Herr Enz, bravo!

      Und für Herrn Pfister, der bei dieser Abstimmung auf die Unvoreingenommenheit des SNB-Präsidenten setzt könnte man mit dem gleichen Übermut den Slogan glauben:

      “Rauchen ist gesund!” Unterschrift: Dr. Marlboro

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    • Juli 19, 2021

      Marlboro hat ein Interesse daran, Zigaretten zu verkaufen. Die SNB hat KEIN Interesse daran, die Schweiz an die Wand zu fahren. Daher zieht Ihr Vergleich nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Stefan Enz : Neee Hr Enz. Gold wie Geld ist eine Vertrauenssache. Funktioniert nur so. Das Element Gold kann auch durch irgendetwas anderes ersetzt werden. Beispiel Steine – Muscheln usw alles das gabs die Leute hatten Vertrauen es funktionierte
      http://de.wikipedia​.org/wiki/Rai_(Währun​g)
      http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Muschelgeld
      http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Primitivgeld

      Solange das Vertrauen da ist kein Problem. Bevor der Goldstandart eingeführt wurde (in England als erstes etwa 1787 – verursacht durch einen Rechenfehler des Physikers Newton) gabs vorher den Silberstandart. Erst im Jahre 1865 trat die Schweiz dem Goldstandart – Lateinische Münzunion – bei.
      Die Lateinische Münzunion waren Frankreich, Belgien, Italien, die Schweiz und Griechenland bildeten am 23. Dezember 1865 die Lateinische Münzunion, eine Währungsunion

      Seit​ der Aufhebung der der Golddeckung für den US-Dollar 1971 – alle anderen Länder folgten – war die Golddeckung durch die NB bis 1999 nur symbolisch, ohne jede Bedeutung. Eine Golddeckung macht nur Sinn im Verbund mit anderen Währungen.

      Deshalb ist es sinnlos zu meinen ein hoher Goldbestand der NB bewirke eine Starke Währung. Gugus.

      Ach ja – die NB hatte mal mitte 70-er Jahren Negatives Eigenkapital . Zur Zeit als die Golddeckung (sinnloserweise) in der NB war. Für jede Firma – für jede Bank – der Konkurs mit Liquidation. Da die NB eine spezielle Bank ist war das kein Problem.

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    • Juli 19, 2021

      Tja, Herr Enz, da Sie angeblich vom Fach sind, können Sie mir sicher folgende Frage beantworten:

      Die Schweiz hat im Moment eine sehr geringe Golddeckung, aber alles andere als Probleme mit Inflation, eher mit Deflation. Wie erklären Sie mir das? Volkswirtschaften mit höherer Golddeckung wie z. B. die USA, die haben Probleme mit Inflation.

      Ansonst​en: in einer direkten Demokratie müssen Sie damit leben das sich auch “Laien” mit Themen beschäftigen. Laien haben sogar ein Mitspracherecht, Leute die keine Ahnung vom abzustimmenden Thema haben (kann man hier auf Vimentis gut sehen). Ihre Arroganz ist also unangebracht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Ich denke, da Sie sich hier ja als “Fachmann oder Wissender” definieren (sagen Sie zumindest), müssen wir die Wissenden Ihnen ja keine Informationen mehr geben. Falls es tatsächlich welche hat, hier auf Vimentis, die nicht Ihrem Niveau folgen können, werden diese sich sicherlich melden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, die SNB hat natürlich ein Interesse daran, eine eigene Agenda zu verfolgen. Ihre Aktionäre sind zu einem grossen Teil die Kantone, welche gierig auf Gewinnausschüttungen warten. Da hilft auch eine postulierte Unabhängigkeit nicht weiter. Oder haben Sie allen ernstes das Gefühl, der Mindestkurs von 1,20 sei aus heiterem Himmel zum Wohlwollen aller eingeführt worden? Ganz und gar nicht: Die SNB ist hier den Jammergesängen der Politik und Exportindustrie erlegen – eine schöne Unabhängigkeit! Zweitens stehen hinter der SNB auch nur Menschen, die Eigeninteressen verfolgen (Fall Hildebrandt, klingelt’s)? Unter diesem Gesichtspunkt ist es naiv zu glauben, die SNB verfolge nur unser aller Wohl.

      Das Gegenteil ist nämlich der Fall – und damit kommen wir auch auch auf den Kommentar von Herrn Kremsner zu sprechen: Ich habe nichts gegen Währungen, die nur auf Vertrauen basieren, aber dann sollten sie nicht von einem Monopolisten allen aufgezwungen werden. Dass Vertrauen auch bei mit Realwerten gedeckten Währungen eine Rolle spielt, ist sicher so. Nur gründet in diesem Fall das Vertrauen aus der Tatsache, dass die Währung selbst (also das Gold, Silber usw.) auch einen physischen Wert hat.

      Zum Beitrag von Herrn Wagner: Schauen Sie an, wie sich die Kaufkraft des Frankens versus Gold seit ein paar Jahrzehnten entwickelt hat. Dann sehen sie ihre Inflation auch. Nur weil kurzfristig andere Tendenzen gelten, ist der längerfristige Trend ganz klar Richtung “Entwertung des Frankens”.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner, das sage ich auch nicht bezüglich der Inflation. Was ich oben schreibe ist: Schauen Sie sich an, wie sich die Kaufkraft des Schweizer Frankens entwickelt hat (beispielsweise gemessen am Landesindex der Konsumentenpreise). Hier zum Beispiel schön sichtbar: http://www.vimentis.c​h/d/lexikon/256/Lande​sindex+der+Konsumente​npreise.html

      Zum Vergleich (aber nicht zur Definition der Inflation) könnte man jetzt noch schauen, wie sich der Preis des Warenkorbs in Gold entwickelt hätte.

      Sie sehen also, auch bei der üblichen Definition der Inflation aufgrund von Preisindizes eine klare Entwertung. Generell finde ich aber das Verständnis der Inflation als Geldmengenausweitung (zu finden in der österreichischen Schule z.B. bei Hayek) sinnvoller.

      Die Angst vor der Deflation ist unbegründet. Eine Preisdeflation kann durchaus ein aufgrund des Wachstums sich ergebendes Phänomen sein. Am meisten Angst vor der Deflation haben aber diejenigen, welche vom Kreditexpansionsboom abhängen. Dabei profitieren jedoch genau diese Kreise von der Geldproduktion – auf Kosten aller andern.

      “Die Kantone sind wir” – das verkennt leider absolut die Sicht des Individuums. Es gibt keinen “Kantonswillen”. Wer nach den SNB-Dividenden lechzt sind ausgabefreudige Exekutivpolitiker.


      Es ist eben schon erstaunlich: Die Wohlfahrtsverluste, welche ein Monopol mit sich bringt, sind relativ gut dokumentiert. Ausgerechnet beim Geld jedoch, einem Gut wie jedem andern auch, soll es einen Monopolisten geben?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wanger

      “Endlich​ habe ich mal einen Scherz von Ihnen verstanden. “Wir wissenden”, von Ihnen ausgesprochen … ich habe wirklich vor Lachen fast unter dem Schreibtisch gelegen.”

      Ich hoffe für Sie, dass Sie Ihr Lachen behalten können, wenn Grün-Links alles “verscherbelt” hat und die Schweiz als eine “Null” in die EU-Verpflanzt wird.

      Vielleicht sollten Sie mal aufhören mit Ihren sog. logischen Denken welche Sie hier einbringen, was alles zu was führe, wenn was passiert.

      Fakt ist, wenn wir nichts mehr haben, vollgepumpt sind mit faulen Euros, wird auch ein Herr Wagner dann erkennen, dass dank diesem Ausverkauf, den uns vielleicht heute etwas kostet, aber in Zukunft die Sicherung eines EU-Neins bringen wird.

      Die Grün-Links-Parteien, werden Ihnen gerne danke sagen. Herr Leverat scheint heute schon Siegesbewusst und lächelt ja nur noch hämisch auf dem Eckzähnen.

      Wie sagt man so schön? Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Sich mit sog. Börsenverschiebungen befassen, dabei liegt der Grund des Gegnerkampfs so nahe…

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    • Juli 19, 2021

      Stefan Enz:

      Der Wert des Warenkorbes in Gold ist nicht interessant zur Beurteilung von Inflation. Wenn wir Gold nehmen können wir auch gleich andere spekulative Handelsgüter mit dem Warenkorb verrechnen und würden jedesmal eine andere Inflationsrate ablesen können. Sinn macht eine Inflationsbetrachtung​ nur in Verbindung mit der Währung in dem der Wahrenkorb gekauft werden muss.

      Wenn Sie Inflation starr mit Geldmengenausweitung in Verbindung setzen konstruieren Sie eine Gesetzmässigkeit die es so nicht gibt, und ignorieren viele weitere Faktoren für steigende Preise wie z. B. die Preisentwicklung verschiedener Rohstoffe auf dem freien (und internationalen) Markt usw. Betriebs- und Volkswirtschaftliche Ideen und Modelle funktionieren in der Regel nur unter sonst gleichen Bedingungen, und auch deshalb sollte man bei Gedanken über die Umsetzung nahezu 40 Jahre alter Theorien wie derjenigen von Hayek vorsichtig sein.

      Zudem: wie ausgerechnet die Idee der Wettbewerbswährungen gemäss Hayek eine Optimierung der Geldmenge bedeuten soll erschliesst sich mir nicht (ich habe mich hier allerdings nicht intensiv mit beschäftigt). Wir haben zudem eigentlich bereits Wettbewerbswährungen,​ und das macht der Schweiz aktuell Schwierigkeiten: Die Leute flüchten aus Euro und Dollar in den Franken, weshalb die Erhöhung dåer Geldmenge aktuell nicht zwangsläufig zu entsprechender Inflation, sondern eher der Verhinderung von Deflation dient.

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    • Juli 19, 2021

      Und Sie Herr Wagner

      Haben wieder einmal mehr hier gezeigt, dass Nichtwissen vor Strafe nicht schützen wird.

      Aber lassen wir das, denn von Intelligenten Menschen erwarte ich mehr als nur blöde Sprüche und pausenlose Beleidigungen

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer:

      Die “blöden Sprüche” und “Beleidigungen” könnten Sie sich ersparen wenn Sie ein wenig sachlicher, fundierter und kompetenter diskutieren würden.

      Aber wie Sie sagen, lassen wir das …

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Schön dass Sie erkennen, dass solches nicht dem Sachlichen entspricht. Wenn Sie aber so in den Wald rufen, kommt es auch so retour. Jetzt die beleidigte Leberwurst zu spielen ist wiederum das bekannte Verhalten.

      Ja ich wäre sehr froh, wenn Ihre Texte nicht am Schluss mit eine “dummen” Spruch bespickt wären.

      Schönen Abend Herr Wagner

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    • Juli 19, 2021

      Ich verstehe nicht wo Sie in meinem Beitrag irgendwo die “beleidigte Leberwurst” herauslesen. Aber das ist ja auch nichts so besonderes das ich noch nicht mal verstehen kann was Sie schreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Frank Wagner sagte Vor einer Stunde

      Dany Schweizer:

      Die “blöden Sprüche” und “Beleidigungen” könnten Sie sich ersparen wenn Sie ein wenig sachlicher, fundierter und kompetenter diskutieren würden.

      und daher meine Aussage:
      Wenn Sie aber so in den Wald rufen, kommt es auch so retour.

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  • November 14, 2014

    Die Eidgenössische Volksinitiative “Ueberschüssige Goldreserven in den AHV-Fonds (Goldinitiative)” der “Schweizerischen Volkspartei” (SVP) wollte, sich auch in die Autonomie der SNB einmischen. Damals wurde ein ABBAU der Goldbestände verlangt. Diese Initiative wurde 2002 abgelehnt.

    Mit der Eidgenössischen Volksinitiative “Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)” fordern Politiker der SVP nun die AUFSTOCKUNG der Gold-Reserven.

    Wenn die Stimmenden eine Senkung des Goldbestandes ablehnten, werden sie wohl einer Erhöhung zustimmen. Hauptsache, man gewinnt wieder eine Abstimmung. Aber die Initianten aus der SVP haben sich den falschen Finger verbunden.

    Die Stimmberechtigten wollen mit Recht KEINE Einmischung in die Autonomie der SNB.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Vermischen Sie da nicht einwenig die Ausgangsituation?

      ​Wenn man einen Abbau des Goldes zu Gunsten der AHV abstimmen lässt, ist das wohl nicht das Gleiche.

      Es zeigt doch eigentlich die “Stossrichtung”. Man hätte das Vermögen der SNB genutzt um die Alterssicherung zu finanzieren. Da dies aber nicht gewollt war, ist doch wiederum die legitime Frage, ob man denn die SNB absichern will.

      Es heisst doch nicht, dass wenn man in einer Abstimmt Goldreserven auflösen möchte zu Gunsten der AHV (Absicherung), dass man dann somit nun sich konträr verhalte.

      Heute stellt man jedoch fest, dass die SNB immer mehr z.Gunsten der Wirtschaft immer mehr Gold auflöst. Alle Kantone und auch der Bund gail nach Kohle. Dass da ein politischer Druck entsteht und ein weiterer Abbau vorhersehbar ist, dürfte so jedem klar sein.

      Und mit Herr Jordan steht ein Mann in der SNB, der wohl kaum “für” das Volk, sondern für die Wirtschaft schaut. Siehe pausenloses *Einschiessen – drucken von Geld” damit der Kurs gehalten wird.

      Hoffe man sagt dann Herr Joran wenigstens danken, wenn das ganze explodiert und das Volk dann die Quittung für die vollständige Entwertung des Euros bezahlen darf.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer:

      Egal zu welchem Zweck man den Abbau der Goldreserven beschlossen hätte, es hätte immer dieselben Folgen gehabt, denen man jetzt mit der Goldinitiative entgegnen will. Und die AHV zu bezuschussen aus Goldreserven der Nationalbank wäre meiner Meinung nach sowieso eine schlechte Idee gewesen. Wenn man eine Sozialversicherung auf stabile Beine stellen will sind einzelne Finanzspritzen fehl am Platz, weil sie grundsätzliche Probleme nicht löst. Symptom- statt Ursachenbekämpfung. Diese Initiative ist zu recht bachab geschickt worden.

      Ich sehe das allerdings nicht so eng wie Herr Kremsner bezüglich “früher hüh, heute hott”: mit der Zeit können sich, einfach so oder aufgrund geänderter Rahmenbedingungen, Standpunkte und Meinungen ändern. Ganz speziell wenn man Anwalt oder Geschichtslehrer ist, wie das bei der Gold-Initianten der Fall ist.

      Die Wirtschaft, das sind wir. Wir die wir in Firmen angestellt arbeiten oder Firmen besitzen, die wir über unsere Pensionskassen an grossen Firmen beteiligt sind. Ohne erfolgreiche Wirtschaft kein Wohlstand für die Bürger. Das Sie die Notwendigkeit hinter dem Mindestkurs nicht verstanden haben wissen wir ja aber bereits von anderen Stellen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Dann stimmen Sie nein und verschenken das Gold am besten. Mir pers. ist es nämlich egal was auf dem Weltmarkt irgendwie sich bewegen würde.

      Wer nicht in der Lage ist zu erkennen, dass Volkvermögen dem Volk gehört und nicht verscherbelt gehört. Dann andere als Plauderi bezeichnen haben es verwirkt bei mir nur einen Schimmer von Intelligenz zu besitzen.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer:

      Ob Sie mit Ihren teilweise sehr seltsamen Standpunkten und Interpretationen meinen ich würde Intelligenz besitzen oder nicht ist mir eigentlich reichlich egal.

      Ob man jetzt Goldreserven anlegt oder nicht ist eigentlich egal. Mir passt die Gold-Initiative nur wegen dem blödsinnigen Verkaufsverbot und der wirklich dummen Idee alles Geld der Nationalbank nur noch in der Schweiz zu lagern nicht.

      Aber ich möchte Sie nicht mit Differenzierungen überfordern.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr Wagner.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Sie können mich bestimmt nicht überfordern (was auch nur eine plumpe Unterstellung darstellt und die Unsachlichkeit Ihres Denkens zeigt)

      “….Verkau​fsverbot und der wirklich dummen Idee alles Geld der Nationalbank nur noch in der Schweiz zu lagern nicht”

      Ich gehe mal davon aus, Sie meinten Gold nicht Geld.

      Somit sagen Sie aus: Sie setzen somit das die Sicherung der SNB einfach aufs Spiel, nur weil Sie gegen eine Fixierung sind?

      Und über die Lagerung wo, werde ich mich hier sicher nicht mehr äussern. Wer nicht erkennt, dass bei Krisen evtl. der Gegner unser Gold lagert und dieses nur bedingt oder verzögert ausgibt, dem kann ich auch nicht helfen. Niemand Vernünftiger kommt auf die Idee, seine Sicherung in Gold oder sonstigen Wertgegenständen dieses irgendwo zu lagern, ausser im Bankfach seiner Region, oder in seinem Tresor. Sicher nicht bei Nachbars Tresor.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer:

      Zu den vielen guten Gründen Vermögenswerte nicht zentral sondern dezentral zu lagern, ein sogenanntes “Klumpenrisiko” zu vermeiden, ist hier auch schon einiges gesagt worden.

      Ihr Beispiel das eventuelle Gegner Gold im Krisenfall nicht herausgeben könnten ist möglich … mit einer Risikostreuung durch noch mehr Dezentralisierung aber entschärfbar. Zusätzlich gibt es aber auch Krisenszenarien wo der Schweiz verunmöglicht oder erschwert sein könnte Gold aus dem Inland an die üblichen Handelsorte zu senden … und was machen Sie dann?

      Sie kommen vielleicht nicht auf die Idee ihre Sicherung in Gold oder sonstigen Wertgegenständen irgendwo anders zu lagern als im Bankfach Ihrer Region … ich sehe das anders. Ich weiss aber das es komplett vergeblich wäre zu versuchen Ihnen die Gründe zu erklären.

      Ich bin nicht der Meinung das ich mit einem Nein zur Goldinitiative die Sicherung der SNB aufs Spiel setzen würde. Ich sehe keine Krisen die mit ein paar Prozent mehr Goldanteil wirklich wirksam zu entgegnen wäre. Ich sehe allerdings Problematiken durch die Fixierung und das Verkaufsverbot.

      Si​e dürfen sich gerne weiterhin von einem Mittelschullehrer und zwei Juristen betreffend Volkswirtschaft an der Nase herumführen lassen … ich habe meinen eigenen Background.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Hr Wagner : Aber sie überfordern den Hr Schweizer. Wie soll er denn Wissen : Goldbarrenhandel ist —-immmer—- physischer Handel und findet nur an ein paar Orten der Welt statt. Die Nationalbanken weltweit verwenden als Standardgrösse Goldbarren 400 Oz 12,5 kg – kleiner gehts nicht hier eine kaufen http://www.goldsilber​shop.de/goldbarren-12​-5-kg.html

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner

      Wissen Sie, Herr Schweizer ist zwar relativ ahnungslos, aber sehr kreativ: so phantasievoll wie er politische und wirtschaftliche Gegebenheiten interpretiert, werden ihm sicher viele Schmuggelpfade einfallen um Gold aus der Schweiz zu schaffen wenn es mal nötig sein sollte. Man kann es ja machen wie Auric Goldfinger im James-Bond-Film “Goldfinger”, der hat sich Karrosserieteile seines Rolls Royce in Gold giessen und montieren lassen :-).

      Leider zeigt der Film Goldfinger auch ein nicht unerhebliches Klumpenrisiko auf: Goldfinger brach in Fort Knox ein … aber nicht um Gold zu stehlen, sondern um es radioaktiv zu verseuchen: so unverkäuflich gemacht und dem Markt entzogen, hat er auf massiv höhere Goldpreise gehofft, um seinen eigenen Vorrat zu verkaufen. Im Falle einer Krise oder eines kriegerischen Konflikts reicht dann die eine oder andere Bombe auf das eine oder andere bekannte Golddepot … und schon ists fertig mit den Schweizer Goldreserven.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Es ist wieder einmal mehr interessant, dass Sie von sich behaupten den nötigen Hintergrund zu haben für solche Infos. Andern aber im gleichen Zug Unwissenheit unterstellen. Diese Ihre Aussage ist nicht nur hier, sondern in vielen anderen Blogs so.

      Sie können auch weiterhin hier mir Unwissenheit unterstellen und den lieben Herr Kremsner im Schlepptau des Ja-Sagers mitführen.

      Fakt ist, dass die SNB KEIN einziges Gramm Gold kaufen müsste, wenn Sie die Bilanzsumme auf ca. 170 Milliarden wieder senken würde. Dies ist rund 50-70 Milliarden höher als der vorherige Zustand.

      Dies Erhöhung ist nur die folgen von einer sturen Euro-haltens. Welche aber weiter gehen wird und uns weiter Milliarden kosten wird. Warum? Aus einem einfachen Grund, solange die politik der SNB auf diesem 1.20 Kurs fixirt ist, kann die Eurozone handeln wie sie will, drücken wo es geht, den Kurs fallen lassen und der dumme Schweizer kauft wie verrückt, dass der Kurs gehalten wird.

      Aber das muss zuerst intelligenten Menschen einfallen auf solche logische Reaktionen zu kommen.

      Und dass die 20% Grenze mit heutigem Stand erreicht wäre dürfen sie selber Nachrechen 35’565 Miliarden sind 20% von rund 170 Milliarden.

      Sie dürfen Sich sogar selber mal ausrechnen was passieren würde, wenn das Volk in nächster Zeit in die Eurozone eintreten würde. Nur schon eine Übernahme des Euros in der Schweiz…

      Aber hier wird argumentiert, dass man diese Fixgrenze so schlecht finde. Aber erkennt nicht, dass diese überhaupt kein Thema wäre, wenn die SNB nicht dauernd in die Währungen eingreifen würde, wo sie sich nicht mehr herausnehmen kann.

      So und nun dürfen Sie wieder behaupten es sein Unsinn, wie Sie das immer tun, wenn es nicht Ihre Meinung ist. Ist auch aus anderen Blogs bekannt. Und nicht nur SIE haben den Hintergrund des Wissens. Aber meine Informationsquellen sind nicht solche, die an der heutigen Sitation profitieren und sogar daran interessiert sind, dass es noch “schlechter” wird.

      Vielleicht sollten Sie sich mal Gedanken machen mit was eine Bank Geld verdient. Sicher nicht mit Sicherheitskapital, sondern mit Schulden. An was ist Sie dementsprechend interessiert? Dass Sie Grundkapital besitzen und keine Schulden machen? Klar man soll weiter träumen….

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  • November 15, 2014

    „Die fanatischsten Angriffe gegen das Gold kommen von denjenigen, für die Geld- und Kreditschöpfung das Wundermittel zur Behebung aller wirtschaftlichen Übel sind.

    Alles was die wollen, ist den Regierungen Macht zu geben, ohne durch externe Faktoren wie den Goldstandard behindert zu werden… Aber niemand ist in der Lage, etwas Befriedigenderes zu finden als den Goldstandard.“

    Ludwig von Mises, Wirtschaftswissenscha​ftler, einer der wichtigsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie im 20. Jahrhundert.

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    • Juli 19, 2021

      Vorallem hat Frau BR schön gelogen in der Arena. Hat dem Volk vorgemacht, dass Sie die Schulden stabil hätte. Aber vergessen zu sagen, dass das nur dank des nahezu 0% Zins ist.

      Wohl kaum dank Sparmassnahmen.

      We​r heute immer noch von Geld überzeugt ist und immer noch nicht gemerkt hat, dass Geld sich selber entwertet, weil die Banken Zins für Schulden wollen. Somit ein Nullkeislauf nicht möglich ist, der solle weiter daran glauben.

      Nur mit einer Teuerung die mind. so hoch ist wie der Schuldzins ist eine Nullentwertung von Geld möglich.

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