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Grüne Wirtschaft: Versprechen einhalten

„Erst wenn der letzte Wald ge­ro­det, der letzte Fluss ver­gif­tet, der letzte Fisch ge­fan­gen, wer­det ihr fest­stel­len, dass man Geld nicht essen kann.“

Es liegt an uns, ob sich diese pessimistische Prophezeihung bewahrheitet. Oder ob wir rechtzeitig Gegensteuer geben. Und zwar auf möglichst allen Ebenen. Beim persönlichen Verhalten, in der Wirtschaft und auch in der Politik. Die Politik hat bisher sich schöne Vorsätze genommen, aber konkret wenig zustande gebracht. Das neueste Versprechen ist das Pariser Abkommen, das erstmals sogar von den USA und China unterschrieben haben. Bisher sind es aber vor allem schöne Worte. Und hier setzt die Initiative Grüne Wirtschaft an, die diese schönen Worte als verbindliche Ziele in die Verfassung schreibt. Die Gegner behaupten, die Initiative sei ein Zwang. Das stimmt. Sie zwingt die Politiker ihre ökologischen  Versprechen einzuhalten. Wenn die Schweiz nämlich die Ziele des Pariser Abkommens erreicht, ist auch die Zielsetzung der Initiative Grüne Wirtschaft so gut wie erfüllt.

P.S. Wie bei jeder Initiative erzählen verschiedenste Politiker, was man stattdessen machen soll. Leider ist es aber so, dass die Mehrheit des Parlaments nichts machen will. Nicht etwas anderes, sondern nichts. Der Gegenvorschlag des Bundesrats wurde abgelehnt, und die FDP/SVP-Mehrheit im Nationalrat sieht Umweltschutz als marktschädlich. (auch wenn etwa die Hälfte der SVP-Wähler und nicht wenige FDP-Wähler Umweltschutz für wichtig halten; die Nationalräte dieser Parteien schert das leider nicht). Die Frage ist also: grüne Wirtschaft oder Nichtstun? Ich sage: Grüne Wirtschaft JA

 

Der Faktencheck zur Abstimmungs-Arena gibt den Initianten recht und zerpflückt die Sprüche der Gegner.

http://www.ta​gesanzeiger.ch/schwei​z/gruene-wirtschaft-d​er-arenafaktencheck/s​tory/24911599?utm_sou​rce=id-k+Kommunikatio​nsdesign&utm_medium=e​mail&utm_campaign=05-​09-2016+160905_GruWI+​machbar+moderat&utm_c​ontent=Mailing_105640​57

 

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Comments to: Grüne Wirtschaft: Versprechen einhalten
  • September 13, 2016

    Aber auch, Herr Pfister, für Sie findet wahrscheinlich das Waldsterben immer noch statt, denn wären Sie auf dem laufenden, dann wüssten Sie, dass sich der Wald, in unserem Land, seit er ausgestorben ist, damals, weiterhin ausbreitet, ununterbrochen, und man, insbesondere in den berggebieten, aufpassen muss, dass der Wald nicht wertvolles Land vernichtet, indem er es überwächst.

    Und wenn Sie Auto fahren würden, dann wüssten Sie auch, wie schnell der Wald rund um die Autobahn überall wächst, wohin man auch sieht, überall kämpft man dagegen an, jedes Jahr, dass nicht alles zuwächst.

    Aber vielleicht sprechen Sie ja auch gar nicht über unser Land. Oder Sie meinen es wenigstens nicht.

    Denn sonst würden Sie doch sicher an allervorderster Front mitkämpfen, dass nicht überall Alles zugebaut und bis zum Geht nicht mehr verdichtet werden muss, damit die Neuwelt-Immigrantenst​röme auch irgendwo anständig wohnen können. Und dank der aktiven Mithilfe Ihrer politischen (Rand-)Gruppierung, gemeinsam mit den Kapitalisten und den Internationalisten, kommen ja immer mehr, und mehr, und mehr, und die brauchen halt auch immer mehr grünes Land. Und natürlich so auch etwas mehr Bäume, aber dafür brauchen sie weniger Bäume, und Platz, im ehedem eigenen Land. Und so gleicht es sich wohl wieder aus, ökotechnisch durchevaluiert, wenigstens, nehme ich mal an.

    Oder nehmen Sie gar für sich in Anspruch, dem REST der Welt einfach vorschreiben zu können, wie er zu leben hätte, damit Sie sich etwas wohler fühlen ?! Für mich grenzt das eher schon an Grössenwahn, denn ausgerechnet aus einem Land, dem es am BESTEN geht, sich grosse Töne anhören zu müssen, von irgendwelchen selbsternannten Bessserwissern und Schriftgelehrten, Solchen, die den Baum- und damit den Welt- Untergang schon vor Jahrzehnten erfolglos proklamierten, wird sich wohl gar Niemand, im Rest der Welt.

    Aber vielleicht geht es Ihnen auch gar nicht um sowas, eher doch, die noch unreif grüne Version des roten Systems zu re-proklamieren, die Meisterknechte zu Herren zu machen, und das System zum Herrscher.

    Es kann ja nicht Anderes sein, denn Sie sind sich sicher bewusst, dass der Rest der Welt nicht stehen bleiben würde, auch wenn wir in diesem Land es täten. Und wenn wir auch das Immigrations-Problem erfolgreich in den Griff bekommen würden, dafür bekämen wir wohl bald schon ein Emmigrations-Problem,​ all Derer mit Geld, die sich weder von Roten noch Grünen Öko-Fanatikern ihr Leben vorschreiben lassen wollen.

    Das haben nämlich schon ganz Andere versucht, damals schon, als das Waldsterben noch in weiter Ferne lag, beziehungsweise man die Wälder noch brauchte, um sich vor den BöFei zu verstecken.

    Erwach​en wäre aber sicher besser, wir haben nämlich noch viel wichtigere Probleme, denn die schönste Natur nützt uns nichts, wenn wir uns letztlich gegenseitig nur noch auf den Nerv gehen, vor lauter schönen Träumen, von einem Nirvana auf Erden, Derer, die glauben, zu wissen, wie man es besser machen könnte, wenn all die Anderen nur endlich einmal zuhören würden…

    Aber träumen Sie ruhig weiter.
    unkorrigiert​, wie ich hier…

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    • Juli 19, 2021

      Das Problem ist die Übersäuerung der Böden durch den sauren Regen. Mittlerweile hat man herausgefunden, dasss die Bäume sich u helfen wissen:

      “Ein überraschendes Forschungsergebnis stellt die Tatsache dar, dass Bäume den durch die Bodenversauerung verursachten Rückgang ihrer Versorgung mit Mineralien ersetzen können. Im Boden lebende Mykorrhiza-Pilze können Mineralien aus Steinen lösen, was Bäumen nicht möglich ist. Doch da diese Pilze häufig in Symbiose mit Bäumen leben, erhalten die Bäume von den Pilzen ihre benötigten Mineralien. Das Waldsterben findet nicht statt wie befürchtet.”
      (Wiki)

      ABER:
      1. Für Pflanzen, die NICHT mit Pilzen in Symbiose leben, stellen die übersäuerten Böden nach wie vor ein Problem dar.

      2. Im selben Wiki-Artikel kann man lesen, dass über die Hälfte der Bäume dennoch Schäden aufweisen.

      3. Ohne die obligatorischen Katalysatoren (von der Politik verordnete “Zwangsmassnahme”) wäre der Zustand der Böden und der Bäume und Pflanzen darauf noch viel schlechter.

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    • Juli 19, 2021

      PS:

      “sonst würden Sie doch sicher an allervorderster Front mitkämpfen, dass nicht überall Alles zugebaut “

      Tue ich. Gestern haben wir die 125 000 Unterschriften für die Zersiedelungs-Initiat​ive fertig gesammelt, die genau das fordert. Am Wochenende ordnen wir sie und schicken sie zum Beglaubigen.

      Wenn Sie wirklich für Umweltschutz sind, sollten Sie nicht SVP wählen, denn die stimmen im Parlament am wenigsten umweltfreundlich ab (8% der Abstimmungen; Grüne zum Vergleich bei 98%; In Schweizer Schulnoten hätte die SVP eine 1.5 und die Grünen eine 6)

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    • Juli 19, 2021

      “3. Ohne die obligatorischen Katalysatoren (von der Politik verordnete “Zwangsmassnahme”) wäre der Zustand der Böden und der Bäume und Pflanzen darauf noch viel schlechter.

      Herr Pfister, ich kann mich noch dran erinnern, wie die Katalysatoren bei Neuwagen zwangsweise ausgebaut und vernichtet werden mussten! 😉 Wir haben’s im Fall nicht erfunden…

      “Tue ich. Gestern haben wir die 125 000 Unterschriften für die Zersiedelungs-Initiat​​ive fertig gesammelt, die genau das fordert. Am Wochenende ordnen wir sie und schicken sie zum Beglaubigen. “

      Und da wäre er der Wiederspruch! Wo bitte sollen dann, die nächsten 100000 Zuwanderer wohnen? In einem Hochhaus in Zürich nehme ich an, denn ihr wünscht euch ja Zustände wie in Macao… Was daran ist bitte grün? Und wo belibt die ahc so viel gerühmte Lebensqualität? Die suchen wir dann halt Sonntags alle im Wald und fliegen alle mit Solarstrom dahin oder so….

      So ganz überzeugt das einfach nicht, Herr Pfister, sorry!

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Platte hat einen Sprung. Immer nur Hilfe-die-Ausländer-k​ommen.

      “Wo bitte sollen dann, die nächsten 100000 Zuwanderer wohnen?”

      Was heute schon als Bauland eingezont ist, reicht für Wohnungen für zwei Millionen Menschen (in Zahlen 2 000 000). Also für viele Jahre. Und in der Zwischenzeit werden alte Häuser abgerissen. Dann kann man neue bauen, die den dann herrschenden Verhältnissen angepasst sind. Falls man Platz für merh Menschen braucht, baut man einfach höher. Das ist besser als die letzten Grünflächen zuzubauen. Und wenn man schon neu baut. dann energietechnisch sinnvoll: Es gibt heute Null-Energiehäuser und sogar solche, die mehr Energie prduzieren als sie verbrauchen.

      Das ist das, was man machen SOLLTE. Im Kanton Zürich passiert gerade das Gegenteil. Die Bürgerliche Mehrheit (CVP, FDP und Ihre Lieblingspartei SVP) haben gerade die Energiestandards für Neubauten gesenkt.

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    • Juli 19, 2021

      “Ihre Platte hat einen Sprung. Immer nur Hilfe-die-Ausländer-k​​ommen.”

      Die Platte, Herr Pfister, hat keinen Sprung! Ich spiele nur solange, bis die MAI umgesetzt ist und wir nicht mehr jedem dahergelaufenen Nichtsnutz und Habasch, Bedingungslos unserer Sozialsystem aushöhlen lassen….

      Nun werden Sie entgegnen, dass Ausländer nicht automatisch alles Nichtsnutze und Habaschen sind (mangels Argumenten) und da stimme ich ihnen selbstverständlich absolut zu! Ausserdem unterscheide ich zwischen “Flüchtlingen” und Migranten, wenn Sie das nicht können, ist das ja nicht mein Fehler…..

      “ist, reicht für Wohnungen für zwei Millionen Menschen (in Zahlen 2 000 000). Also für viele Jahre.”

      Ja, so über den Daumen gepeilt .. 20 Jahre. Dabei vergessen Sie jedoch, dass die Migranten sich nicht flächendenkend im Land verteilt, sondern gewisse Regionen jetzt schon an der Grenze ihrer Kapazitäten sind! Und ebenso lassen Sie ausser Acht, das heute schon der Mittelstand in diesen Regionen den knappen Wohnraum kaum noch berappen kann.
      So einfach ist bauen halt nicht, denn bauen und insb. nach unseren Vorschriften, ist sehr teuer und Investoren finden Sie nur, wenn die Rendite stimmt…
      Private können sich das inzwischen sowieso kaum noch leisten. Denn unter einem Nettoeinkommen von mind. 120’000.-/Jahr, bekommen Sie von keiner Bank mehr eine Hypothek… Nicht zu vergessen die schamlose Frechheit, eigenmietwert, etc. etc.

      Ich muss Ihnen ja hoffentlich nicht noch aufmalen, wer schlussendlich die Nutzniesser und wer die Verlierer ihrer so einfachen Lösung, sind, oder?!

      Ehe für Alle:
      Her Pfister, ich bin nicht gegen die Ehe für alle! Ich hinterfrage die Ehe in rechtlichem Sinn ganz generell, da ich der Überzeugung bin, dass dieser Vertrag längst überholt und überflüssig geworden ist. Mehr Probleme dadurch entstehen, als irgendwem damit noch geholfen würde. Erkennen Sie den Unterschied?!
      Ich glaube ich hab’s schon mal erwähnt, ein Hetero muss auch keinen fragen…. Meinen Segen haben Sie ! Wenn Sie allerdings noch begeisterten Beifall erwarten…

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    • Juli 19, 2021

      Dort, wo dicht gebaut und der Ausländeranteil hoch ist, wurden Ecopop und MEI deutlich abgelehnt. Am meisten über Ausländer und “Dichtestress” schimpfen die, die beides nicht (oder kaum) kennen.
      Und was die teuren Wohnungen angeht: Linksgrün engagiert sich für bezahlbaren Wohnraum, die Bürgerlichen dagegen. Wenn Sie günstigen Wohnraum wollen, wählen Sie eindeutig falsch, Frau Stutz.

      Zurück zur grünen Wirtschaft. Was waren nochmal Ihre Argumente? Nützt eh nichts und nach Ihnen die Sintflut?

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    • Juli 19, 2021

      Sie meinen das tief rot-grüne Zürich, wo jeder zweiter Stimmbürger bereits einen Migrationshintergrund​ hat.

      “Linksgrün engagiert sich für bezahlbaren Wohnraum” So und was genau, heisst das, Herr Pfister?! Günstigen Wohnraum haben wir im Appenzell, nur will da leider keiner hin, schon gar keine Zuwanderer!

      Bekommen Sie etwa das Land geschenkt oder den Beton, oder beschäftigt ihr Billiglohnarbeiter aus dem Ausland? Wie wollen Sie bezahlbar bauen?! Klären Sie mich bitte auf!

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    • Juli 19, 2021

      “Falls man Platz für merh Menschen braucht, baut man einfach höher.” “Dort, wo dicht gebaut und der Ausländeranteil hoch ist, wurden Ecopop und MEI deutlich abgelehnt. Am meisten über Ausländer und “Dichtestress” schimpfen die, die beides nicht (oder kaum) kennen.
      Und was die teuren Wohnungen angeht: Linksgrün engagiert sich für bezahlbaren Wohnraum, die Bürgerlichen dagegen. Wenn Sie günstigen Wohnraum wollen”

      Und er beschwert sich bei anderen immer die gleiche Platte zu spielen. Diese Platte wurde auch schon mehrfach auf seine Kratzer hingewiesen.

      1. Nein die Linke Sozialistischer Zwang wo und wie die Menschen zu wohnen haben ist keine Lösung. Man merkt wie absurd “in die Höhe bauen” und die Menschen aufeinander legen ist.

      2. Ja die Linke wollen günstige Miete künstlich erzwingen. Ebenfalls wie im Kommunismus. Natürlich zu bezahlen vom Steuerzahler Die bösi SVP will mal die Einwanderung zügeln. Was dann logischerweise zu weniger Nachfrage und so zu günstigeren Wohnungen führt.

      3. Und auch diese Platte. Bitte mal aufzeigen wo es Leute verboten wird von der Stadt ins Land zu ziehen. Respektive in die Stadt zu gehen. Nur wenn mir die Linken dies beweissicher aufzeigen können ergibt der Protest “Dort, wo dicht gebaut und der Ausländeranteil hoch ist, wurden Ecopop und MEI deutlich abgelehnt. Am meisten über Ausländer und “Dichtestress” schimpfen die, die beides nicht (oder kaum) kennen” einen Sinn.

      Klar wer ein sozialistischer Staat wird mit Steurern bis ins unermessliche der muss die Linnken wählen und zu dieser Initiative Ja sagen.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie die Ecopop-Platte mit Sprung immer wieder auflegen, werde ich die Falschbehauptungen halt wieder und wieder korrigieren.

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  • September 13, 2016

    “Erst wenn der letzte Wald ge­ro­det, der letzte Fluss ver­gif­tet, der letzte Fisch ge­fan­gen, wer­det ihr fest­stel­len, dass man Geld nicht essen kann.“

    Das Wissen wir wohl und sind daher auch führend in Sachen Recycling und Umweltschutz. Wir schützen sogar den verseuchten Humus, auf dem Mittelstreifen der Autobahn, nicht dass der am Ende 50 m weiter hinten oder vorne landet! Bringt nichts, ausser Kosten und Bauverzögerungen, aber Herrn Pfister, wird’s sicher trotzdem freuen zu wissen, dass jeder m3 dokumentiert und genehmigt wird! Zumindest hat irgend wer dafür einen Job, der Steuerzahler kann’s es sich ja leisten….

    Nicht’​s gegen Umweltschutz! Aber Leute, die sich gleichzeitig für die masslose Zuwanderung aussprechen, kann ich da irgendwie nicht so ganz für voll nehmen. Zumal sie diesen Schutz ja nur für unsere Nation fordern, als lebten wir unter einer Käseglocke! Alles kommt rein aber nichts mehr raus oder so….

    Es gibt jedoch diverse Nationen, nicht weit von uns (eu), die diesbezüglich sicher noch etwas Nachhilfe und Input brauchen könnten! Da könnten wir handbieten! Oder unsere KVA’s mit deren Müll füllen, die rentieren nämlich nicht, weil wir längst zu wenig brennbare Abfälle haben. Also importieren wir ihn aus Süddeutschland…

    ​Dem Einzigen dem mit der Annahme dieser Initiative geholfen wird, ist das Staatsbudget, weil dieser zur Umsetzung wieder nur neue Abgaben, Vorschriften, Bewilligungen und Strafzolle verabschieden wird. Der Umwelt wird es deshalb nicht besser gehen und uns auch nicht, aber schuld sind am Ende natürlich wieder die Pendler und Konsumenten. An der Verdichtung, den Staus, den überfüllten ÖV’s, zu deren ausschliesslichen Benutzung uns die Selben Akteure nötigen wollten, die uns heute mit Strafzöllen während der Stosszeiten drohen. Uns den Arbeitnehmern wohl gemerkt, als hätte es jeder selbst in der Hand, wann er zur Arbeit fährt…

    Danke, aber Nein Danke! Ich gehe euch sicher nicht mehr auf den grünen Leim! Aber ich brauche auch kein WIVI in der S-Bahn!

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  • September 13, 2016

    Ups, fast vergessen!

    Wie war das nochmals, mit dem Schutz bedrohter Tierarten ( Wolf, Luchs, Bären)?
    Der Bund knickt wegen ein paar ignoranten, verbohrten, jammernden, subventionierten Schafbauer ein und gibt den Wolf einfach zum Abschuss frei!

    Besten Dank für den Rückenschuss!

    Wie war das nochmals, mit der Nutztierhaltung, Artgerecht etc.?
    Der Bund unterzeichnet ein Handelsabkommen mit China, um billiges chinesisches Schweinefleisch zu importieren! So gross ist da der Umweltgedanke!!!

    I​m Bären aufbinden, da ist man stark! aber das hilft dem Bären im Fall auch nicht!

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    • Juli 19, 2021

      “Der Bund knickt wegen ein paar ignoranten, verbohrten, jammernden, subventionierten Schafbauer ein und gibt den Wolf einfach zum Abschuss frei! “

      “Der Bund unterzeichnet ein Handelsabkommen mit China, um billiges chinesisches Schweinefleisch zu importieren! So gross ist da der Umweltgedanke!!!”

      ​Wer hat die Mehrheit im Nationalrat und im Bundesrat? FDP und SVP. Bedanken Sie sich bei denen! Die Linke hat als einzige für ein Referundum gestimmt. Dank der bürgerlichen Mehrheit darf das Schweizer Volk nicht mal über das Abkommen mit China abstimmen!

      http://​www.tagesanzeiger.ch/​schweiz/Freihandel-mi​t-China-kann-starten/​story/11252613

      Und​ weil dieses Parlament freiwillig nicht allzu viel für Umweltschutz tut, braucht es den Druck durch die Initiative Grüne Wirtschaft.

      Und vielleicht überlegen Sie sich bei der nächsten Wahl ja, ob Sie nicht die wählen wollen, die als einzige gegen dieses China-Abkommen waren…

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    • Juli 19, 2021

      Und? Dachten Sie, ich weiss das nicht? Herr Pfister, ich bin weder SVP Mitglied, noch bin ich mit allem einverstanden was unsere SVP Politiker tun oder von sich geben! Etwas anders, habe ICH glaub auch noch nie behauptet….

      Mit den Grünen ist es aber eben auch so eine Sache! Globalisierung und Umweltschutz, Massenmigration und Umweltschutz, Umweltschutz und fremdes Kulturgut, jedes Individium muss sich um jeden Preis selbst verwirklichen können (künstliche Befruchtung versus Überbevölkerung, Welthunger..), irgendwie beisst sich das einfach immer gegenseitig!

      Aber seien Sie sicher, bevor ich einen SP’ler wähle, womöglich noch so eine heulende Pseudo-Emanze, bekommt ihr meine Stimme! Denn eines ist mir absolut klar, ohne Grüne wären wir noch gar nirgends. Aber retour zu Pferd und Wagen, kann die Lösung nicht sein und andere habt ihr ja auch nicht! Und noch weniger die CVP, FDP, oder SP, (für mich alles links, oder wiwischwaschi Parteien und daher nicht wählbar)

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    • Juli 19, 2021

      “Umweltschutz und fremdes Kulturgut […] irgendwie beisst sich das einfach immer gegenseitig!”

      Sie meinen, Umweltschutz können nur Schweizer? 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, es geht nicht darum was ICH meine! Machen Sie sich ihr eigenes Bild!
      Ist nicht so schwer, man muss nur mit offenen Augen durch die Strassen laufen. Aber halt nicht nur da, wo Aldi nicht ins Dorfbild passt….

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  • September 13, 2016

    “(…) Sie zwingt die Politiker ihre ökologischen Versprechen einzuhalten. Wenn die Schweiz nämlich die Ziele des Pariser Abkommens erreicht, ist auch die Zielsetzung der Initiative Grüne Wirtschaft so gut wie erfüllt. (…)”

    Sie haben Recht, Herr Pfister.

    Freiwilli​​​​g wurde und wird zwar seit Jahren manches getan, besonders in Sachen Nachhaltigkeit durch Unternehmen. Aber die Städte ruhen sich auf dem Wohlfühl-Label “2000 Watt” aus, obwohl man inzwischen weiss, dass der Verbrauch auf 1000 Watt gesenkt werden sollte.

    Es geht nicht ohne Reduktionsvorschrifte​​​​n.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli, Watt und KWh sind zwei völlig unterschiedliche Maßeinheiten.

      – Watt (James Watt) ist eine Maßeinheit für eine Leistung, mit welcher die pro Sekunde verbrauchte Energie eines GERÄTS bezeichnet wird.

      – Kilowattstunden (kWh) ist der Stromverbrauch, den Ihr Stromzähler an Verbrauch registriert und hernach auf Ihrer Stromrechnung stehen wird.

      Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man von den 6000 Watt auf 2000 Watt herunterkommt, ist das schon ein gewaltiger Fortschritt.

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    • Juli 19, 2021

      Ein 6000 Watt-Gerät müßte dann schon fast so etwas wie eine Schiffsturbine sein. Hätte diese plötzlich nur noch 2000 Watt, wäre dieses Schiff manövrierunfähig.

      ​Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      6000 Watt ist der Verbrauch pro Person und Jahr und nicht der eines einzelnen Geräts.

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    • Juli 19, 2021

      6000 Watt ist der Verbrauch pro Person und Jahr und nicht der eines einzelnen Geräts.

      Und in den 34 Jahren bis 2050 kann technisch viel passieren. Wenn Sie mal 34 Jahre zurückschauen: keine Smartphones oder Tablets, keine Katalysatoren. Heute alles normal.

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    • Juli 19, 2021

      Nochmals Nein, Herr Pfister, Sie meinen 6 KWh oder 6000 Wh
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      «Watt» ist die Maßeinheit für die benötigte Energie eines Geräts PRO SEKUNDE, nach dem Schotten James Watt benannt.

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      RÜCKSC​HRITT IN DIE VERSTAUBTEN 1950er

      «Die Schweiz hat zurzeit einen Wert der stetigen LEISTUNG von ca. 5000–6000 Watt pro Bewohner. Man muß bis in die 1950er Jahre zurückgehen, um einen Verbrauch von 2000 Watt festzustellen.» Wikipedia –
      Dennoch liegen europaweit die Strompreise im Keller, die den Privathaushalten bereits heute zu völlig überhöhten Preisen aufgezwungen werden. Im Gegensatz zu Deutschland dürfen Schweizer ihren Stromlieferanten nicht selbst auswählen, es besteht also nicht einmal ein Wettbewerb, sondern kartellistische Oligopole. Wozu haben wir eigentlich eine Kartellkommission?
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      ​«Kilowattstunde (kWh) oder Wattstunde (Wh)

      Dies ist eine Einheit für die Energiemenge. Kilo-Watt-Stunde (kWh) bedeutet “1000 Watt während einer Stunde”. Dies entspricht zum Beispiel der elektrischen Energie, die zehn angeknipste Glühbirnen à 100 W während einer Stunde verbrauchen. Oder zehn Energiesparlampen à 20 W, die genauso viel Licht produzieren – aber während 5 Stunden brennen.
      ═══════════​═════════════════════​═════════
      Wie Jahresverbrauch eines Gerätes berechnen?

      Um die Energiemenge zu berechnen, die eine elektrische Einrichtung (GERÄT[E]) in einem Jahr verbraucht, müssen Sie nur die Leistung (in Watt) mit der Anzahl Betriebsstunden multiplizieren. Zum Beispiel eine Wohnzimmer-Halogenlam​pe mit 250 Watt, die man 3 Stunden pro Tag während 300 Tagen pro Jahr benutzt.

      Quelle: http://www.energie-um​welt.ch/elektrizitaet​/1147
      ══════════════​═════════════════════​══════
      Was ist also der Unterschied?

      Kurz gesagt wird mit Wattstunden (Wh) die Menge an Energie für einen bestimmten Zeitraum gemessen und mit Watt die Leistungsabgabe (Leistungsgeschwindig​keit) zu einem bestimmten Zeitpunkt.
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      Eine häufig verwendete Analogie für Watt und Wattstunden sind Fahrgeschwindigkeit und Entfernung. Die Fahrgeschwindigkeit gibt an, wie schnell (Geschwindigkeit) Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt fahren; die Entfernung gibt die Strecke (Menge) an, die Sie über einen bestimmten Zeitraum zurücklegen. Wenn Sie beispielsweise eine Stunde lang mit einer konstanten Geschwindigkeit von 60 km/h fahren, haben Sie 60 Kilometer zurückgelegt. Und wenn eine 60-W-Glühbirne eine Stunde lang gebrannt hat, dann hat sie 60 Wh an Strom verbraucht.

      Quelle​: https://www2.enphase.​com/myenlighten-help/​de/tip/was-ist-der-un​terschied-zwischen-ei​nem-watt-und-einer-wa​ttstunde/
      ═══════════════════​═════════════════════​═

      Carolus Magnus

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  • September 13, 2016

    „Erst wenn der letzte Wald ge­ro­det, der letzte Fluss ver­gif­tet, der letzte Fisch ge­fan­gen, wer­det ihr fest­stel­len, dass man Geld nicht essen kann.“
    Ein treffendes Zitat, Herr Pfister. Es könnte auch von mir und wahrscheinlich von den meisten Vimentis-Mitgliedern sein.

    Das Problem ist allerdings, dass Ihre Partei, und fast alle, die sich als Grün bezeichnen, sich völlig widersprüchlich verhalten.
    Beispiele? Ja, die gibt es zu Hauf.
    Bevölkerungsdi​chte in der Schweiz:
    Die Grünen wollen möglichst viele Ausländer und deren Familien in der Schweiz ansiedeln. Die Folge davon ist eine unhaltbare Bevölkerungsdichte und entsprechende Reduktion von Grünflächen.

    Die Grünen wollen auf AKW verzichten:
    Die Schweiz hat (noch) zu wenig Alternativen. Vergessen geht, dass bei der Explosion eines Vulkans die Solarkraftwerke nichts mehr taugen. Was dann?

    Die Grünen wollen keine Agrogentechnik:
    Troc​kenheitstoleranz ist in der heutigen und der kommenden Klimaveränderungen enorm wichtig, um die Erträge zu sichern. Zumal die Erdbevölkerung rapid zunimmt. (in den letzten 200 Jahren von 1Mia. zu 8Mia – trotz diversen Weltkriegen! Stetig fortschreitende Verwüstung ist ein weiterer Faktor. Laufend abnehmende Grünfläche heisst gleichzeitig auch mehr Kohlendioxid!

    Verb​ietet Eishockey im Sommer.
    Verbietet Auto- und Töffrennen.
    Verbiete​t olympische Spiele.
    Verbietet Mountain Bikes fahren durch die Wildnis und auf Wanderwege.
    Es schadet der Natur nicht, wenn sich Skilaufen nicht jedermann leisten kann.
    Sagen Sie den Konsumenten/innen Schweizerwasser sei umweltfreundlicher als Evian, Perrier od. St.Pellegrino.
    Sagen​ Sie Euren Leuten, der Wein oder das Bier aus der Schweiz sei besser und grüner, als jener Wein von Kalifornien, Australien oder Chile oder jenes Budweiser-Bier aus den USA.
    Sagen Sie Ihnen Apfelsaft sei gesünder und natürlicher als Coca Cola.
    Sagen Sie Ihnen Brot aus der Bäckerei sei umweltfreundlicher als Kelloggs-Flocken zum Frühstück.
    Etc. etc. etc.

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    • Juli 19, 2021

      Beim Wein, lege ich ein Veto ein! 😉

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    • Juli 19, 2021

      Ich nehme mal an, dass Sie konsequenterweise JA stimmen?

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    • Juli 19, 2021

      Sie belieben wohl zu scherzen, Herr Pfister.
      Was für eine Frage?
      Was für eine Idee?
      Sie wissen doch, dass ich als Deutscher leider kein Stimm- und Wahlrecht habe, in der CH.
      Wenn ich ein solches hätte, würde ich dennoch NEIN, stimmen.
      Ich möchte ja nicht die Schweizer Wirtschaft an die Wand fahren helfen.
      Ich habe in meinem Kommentar lediglich (überflüssigerweise ich weiss) darauf hingewiesen, wie die Grünen Parteien Korrekturen am Konsum- und Freizeitverhalten vornehmen könnten. Hier gäbe es sehr viel Energiesparpotential.​ Die Grünen sind doch gut vernetzt mit den Konsumentenschutzorga​nisationen. Aber eben, Schweizerware ist halt teuer. Ueber der Grenze ist es viel billiger. Da lohnt sich eine wöchentliche u.U. einige 100 km. dauernd Autobahnfahrt. Das Verkaufspersonal in der Schweiz ist sowieso zu stark gestresst. Zudem, billig ist halt geil.

      Mit solchen Massnahmen, Herr Pfister, könnten die Initianten eine Mehrheit mobilisieren. Aber mit so tief greifenden wirtschaftsfeindliche​n Ideen werden Sie Mühe haben, keine penible Schlappe zu kassieren. Da werden selbst Eure Parteischwätzer Rytz und Girod ins Leere laufen.

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    • Juli 19, 2021

      Oh wie recht Sie haben Herr Krähenbühl.
      Ich wohne 35 km von der D Grenze bzw. 20 km von der A Grenze entfernt und erlaube mir 2-3 Jahr auch einen Einkauf im Ausland. Was für Nummernschilder ich jeweils sehe erstaunt sogar mich, Innerschweizer und Berner sind keine Seltenheit, dass diese Preiserhöhungs -Initiative diesen Einkaufstourismus nochmals anheizt versteht sich fast von selbst. Neben weiterer Kaufkraftabwanderung ist die Blechlawine alles andere als wünschenswert.
      Eine Grüne Wirtschaft auf die Schweiz begrenzt würgt die Wirtschaft komplett ab.

      Lösungen gegen gegen den Verpackungswahnsinn und Elektronik die kurz nach der Garantie den Geist aufgeben sind nur auf mindestens europäischer Ebene zu lösen.

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    • Juli 19, 2021

      Wer ist hier bitte widersprüchlich, Herr Krähenbühl? Sie stimmen zu, dass man Geld nicht essen kann, würden aber dennoch NEIN stimmen und damit das Geld über das Wohl des Planeten stellen.

      An der Hochpreisinsel Schweiz sind übrigens nicht die Grünen schuld. Hauptproblem ist der “Schweiz-Zuschlag”, den IMporteure verrechnen

      http://​www.srf.ch/sendungen/​kassensturz-espresso/​themen/geld/schweiz-z​uschlag-so-schroepfen​-konzerne-konsumenten​-und-kmu

      Das Parlament (Mehrheit ist bürgerlich!) woltle das bisher nicht ändern. Ein hausgemachtes Problem.

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    • Juli 19, 2021

      Verdrehen Sie mein Votum nicht, Herr Pfister!
      Genau diese Eigenschaft zeichnet die Grünen Parteien aus. Schade!
      Sie wissen genau, was ich meine.
      Ich spreche von Schweizerware und nicht von Importgut.

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    • Juli 19, 2021

      “An der Hochpreisinsel Schweiz sind übrigens nicht die Grünen schuld.”
      Natürlich nicht, aber dies könnte sich schnell ändern mit einer grünen Wirtschaft.

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    • Juli 19, 2021

      Das Problem ist, dass wir uns dieses “Wir tun nur was, wenn die anderen auch was tun” langsam nicht mehr leisten können. Und Rückschritte, wie von SVP und FDP gefordert, schon gar nicht.

      Vor der Abstimmung hiess es sinngemäss: “Wir machen schon viel. Und wir planen noch mehr. Das genügt. Deshalb kann man die Initiative mit gutem Gewissen ablehnen.” Kaum ist die Abstimmung durch, heisst es von FDP und SVP (ebenfalls sinngemäss: “Das Volk will keine grüne Wirtschaft, also können wir die laufenden und geplanten Massnahmen streichen.”

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    • Juli 19, 2021

      Das ist sehr treffend formuliert, Herr Pfister.

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  • September 18, 2016

    Ich sehe es wie Stefan Pfister. Danke für Ihren Einsatz und Ihr Votum hier.

    Ich liebe die erdenverbundene Prophezeiung der Cree Indiander (die von Herr Pfister zitiert wurde):
    Only after the last tree has been cut down,
    Only after the last river has been poisened,
    Only after the last fish has been caugth,
    ONLY then will you find
    that MONEY cannot be eaten.

    In diesem Sinne setze ich mich für meine Nachfahren ein, damit sie ebenfalls in Wohlstand, wie unserer Vorfahren und wir auch, leben können.

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    • Juli 19, 2021

      Diese Weisheit über das Geldsystem geht in die gleiche Richtung:

      “Seit der Erschaffung des Geldes ging der eigentliche Reichtum eines Landes weitgehend in Vergessenheit, wie die fruchtbaren Böden, die grossen Wälder, die Berge, die Flüsse & Seen, Bodenschätze und Viehbestände, alles drehte sich nur noch um das Geld, dieses scheinbar höchste Gut, das jederzeit Mangelware war und dieser Zustand hält bis heute an.“

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  • September 21, 2016

    Eine Geschichte zum Nachdenken:

    An der Kasse im Supermarkt spricht der Kassierer eine ältere Dame darauf an, dass sie doch auch ihre eigene Einkaufstasche benutzen könne, weil die Plastiktüten schädlich für die Umwelt sind.
    Die Frau bat um Entschuldigung und erklärte: „Es ist so, dass es zu meiner Zeit die grüne Welle noch nicht gab.“
    Der Angestellte antwortete ihr:
    „Genau das ist heute unser Problem. Ihre Generation hatte nicht genügend Umsicht unsere Umwelt zu bewahren.“
    Die Frau: Sie haben recht,unsere Generation kannte leider nicht die grüne Welle der heutigen Zeit. Wie sollten wir auch, denn zu jener Zeit brachte man die Milch-, Bier- und Limonadeflaschen in das Geschäft zurück. Der Laden schickte sie wieder zum Hersteller, wo sie gereinigt und sterilisiert wurden, bevor sie neu gefüllt wurden.
    Auf diese Weise konnten dieselben Flaschen viele Male benutzt werden.
    Das war effektives Recycling zu 100%.
    Aber wir hatte keine grüne Welle in jener Zeit.
    Wir stiegen die Treppen hinauf, denn es gab keine Rolltreppen in jedem Geschäft oder Büro.
    Wir gingen zu Fuß zum Einkaufen anstelle der Fahrt mit unserem 300 PS-Wagen – jedesmal wenn wir zwei Blöcke weit laufen müssen.
    Aber Sie haben recht. Wir hatten keine grüne Welle in jenen Tagen.
    Damals wurden die Windeln der Babys gewaschen, denn es gab keine Einweg- und Wegwerfwindeln.
    Wir trockneten die Wäsche noch auf der Leine nicht in diesen energiefressenden 220 Volt – Maschinen.
    Allein die Kraft von Sonne und Wind trocknete unsere Wäsche.
    Die Kinder trugen die Sachen ihrer älteren Geschwister, nicht immer nur was Neues.
    Aber sie haben recht:Wir hatten keine grüne Welle zu unserer Zeit.
    Damals hatten wir einen Fernseher oder Radio – pro Haushalt nicht einen Fernseher pro Zimmer.
    Und der Fernseher hatte einen Bildschirm in der Größe eines Taschentuchs (erinnern Sie sich?)
    und nicht einen Monitor wie für ein Stadion.
    In der Küche rührten und kneteten wir von Hand denn es gab keine elektrischen Geräte, die uns das alles abgenommen hätten.
    Wenn wir etwas Zerbrechliches per Post versenden wollten nahmen wir zerknüllte Zeitungen zum Schützen und keine luftgepolsterten Plastikformen.
    In jenen Tagen warfen wir keinen Motor an und verbrauchten damit Benzin, nur um den Rasen zu mähen.
    Wir benutzten einen Rasenmäher, der mit Muskelkraft angetrieben wurde.
    Wir hatten unsere Bewegung als Bestandteil des Alltags, so mussten wir nicht zu einem Fitness-Studio gehen, um auf elektrisch angetriebenen Bändern in geschlossenen Räumen zu laufen.
    Aber Sie haben recht:
    Wir hatten in diesen Zeiten keine grüne Welle.
    Wir tranken aus einer Quelle, wenn wir Durst hatten anstatt jedes Mal Glas- oder Plastikflaschen zu nehmen, wenn wir Wasser trinken wollten.
    Wir füllten die Tinte in unseren Füllern auf, anstatt jedes Mal neue Patronen einzusetzen und wir wechselten beim Rasierer die Klingen, statt das ganze Gerät wegzuwerfen, wenn die Klinge unscharf war.
    Aber wir hatten damals keine grüne Welle!
    In jenen Zeiten hatten die Menschen die Eisenbahn oder einen Bus und die Kinder fuhren mit dem Rad zur Schule oder sie gingen zu Fuß anstatt die Mama wie ein 24-Stunden-Taxi einzusetzen.
    Wir hatten in jedem Zimmer bloss eine Steckdose, nicht eine ganze Steckdosenbank um Dutzende von Geräten zu versorgen.
    Und wir brauchten kein elektronisches Gerät, um Signale von Satelliten über Tausende von Kilometern aus dem Weltraum zu empfangen um die nächstgelegene Pizzeria zu finden.
    Also, finden Sie es nicht auch bedauerlich, dass die heutige Generation uns alte Menschen als Idioten beschimpft, bloss weil wir in unserer Zeit keine Grüne Welle hatten?

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