1. Verkehr

Grünen für menschenfreundliche Strassenraumgestaltun​g

Das Ziel der Grünen ist die Er­hal­tung un­se­rer Le­bens­grund­la­gen unter guten Le­bens­be­din­gun­ge​n. Dazu gehört der Kli­ma­schutz, aber auch die Auf­wer­tung des Stras­sen­raums für mehr Si­cher­heit und we­ni­ger Lärm. Mit die­sen Zie­len ist es durch­aus sinn­voll eine Tem­po­re­duk­tion auf ge­wis­sen Kan­tonss­tras­sen­ab​­schnit­ten zu prüfen, wie zum Bei­spiel der Mel­lin­ger­strasse in Ba­den. Denk­bar wäre im Sinn der Verflüssigung und Mehr­fach­nut­zung Ge­stal­tungs- und Be­triebs­kon­zepte nach dem Ber­ner Mo­dell (S­ha­red Space), das zum Bei­spiel in Köniz er­folg­reich an­ge­wen­det wird. Die Idee da­hin­ter ist, dass es in dicht be­sie­del­ten und mehr­fach ge­nutz­ten Räumen wich­tig ist, die Auf­merk­sam­keit aller Stras­sen­teil­neh­me​r auf­ein­an­der zu erhöhen. Da­durch ent­ste­hen mehr Blick­kon­tak­te, Verständigung und Rücksichtnahme. Dies tut un­se­rer Ge­sell­schaft als Gan­zes gut.

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Comments to: Grünen für menschenfreundliche Strassenraumgestaltun​g
  • Juli 30, 2011

    Herr Jonas Fricker,

    Als erstes schlage ich Ihnen vor, allen Ihren Parteikollegen mit dem Velo und weiteren Sportgeräte Freaks auf öffentlichen Strassen beizubringen, auch wenn die Strassen heute mit all den Bäumen, Blumen, Sträuchern, aussehen wie ein Tummelplatz, wie ein grosser Spielplatz, es handelt sich um Strassen, welche die Aufgabe erfüllen sollten, dass Fahrzeuge möglichst sicher darauf fahren können.
    Ausserdem gibt es markierte Fahrradwege, welche wenn vorhanden, gemäss Gesetz benutzt werden müssen!

    Ein Strassenfahrzeug ist übrigens gemäss Strassenverkehrsordnu​ng recht genau definiert, ebenso die Fussgänger Überquerungen, zu den ÖV Haltestellen, wo man laufend Menschen schlimmer als eine Horde Hühner überall die Strasse queren sieht.
    Am liebsten hat man jene, die jeden Morgen hinter dem ÖV her rennen! Denen könnte man beibringen, wie die Uhr geht.

    Zum Grünzeug auf der Strasse selber.
    Die „Schaffimannen“, in den Orangen Anzügen versuchen laufend, dieses Grünzeug zurückzuschneiden, mit mehr oder weniger Erfolg, weil das die Sicht beeinträchtigt. Vor allem Hecken an den Strassenrändern verdecken kleine Personen, namentlich Kinder.
    Darum hat man einmal ein Gesetz erlassen, vor einem Fussgängerstreifen darf man keine Autos parkieren, auch nicht anhalten, der gelbe Strich gibt Auskunft bis wohin, Hecken darf man aber pflanzen.
    Nach dem Sommer kommt der Herbst, Regenwetter, Blätter auf der Strasse, wo viele Laubbäume Sträucher stehen haben wir viel Laub auf der Strasse. Zusammen mit Regen auch für VelofahrerInnen sehr gefährlich.
    Es kommen wieder oben erwähnte „Schaffimannen“, diesmal mit den Labbläsern, welche auch im Sommer nach dem Zurückschneiden in den Einsatz gelangen, nebst Rasenmäher, kleine LKW, Grosse Traktoren und LKW.
    Hier wäre eine ehrlich Studie einmal Sinnvoll, wie viel Emissionen an Lärm, Staub, Abgasen für den Unterhalt produziert wird, und wie viel Saubere Luft diese Grünflächen wirklich abgeben?

    Es kann dann geschehen, dass im Winter, hier in der Schweiz, ich meine 14Tage kaltes Wetter und das Salz ist rationiert, auch sehr defensiv fahrende ins Rutschen geraten, unglücklich in einen Baum knallen, und an den Verletzungen erliegen.

    Ich kann ihnen Beispiele nennen, wo Leute die genau so denken wie Sie, seitlich an der Strasse Bäume und Grünflächen angelegt haben, dazu Mittelinseln, einen auf der Strasse markierten Velostreifen, und kein LKW darf mehr an so einem Velofahrer vorbeifahren, weil der Seitliche Abstand fehlt.
    Da fährt also der 40Tönner hinter dem Velo her. Abgase? Stau? Und raten Sie einmal, wie viele Berufs Chauffeure genügend Geduld haben?

    Einzig das ist gut!
    „Die Idee da¬hin¬ter ist, dass es in dicht be¬sie¬del¬ten und mehr¬fach ge¬nutz¬ten Räumen wich¬tig ist, die Auf¬merk¬sam¬keit aller Stras¬sen¬teil¬neh¬me​r auf¬ein¬an¬der zu erhöhen. Da¬durch ent¬ste¬hen mehr Blick¬kon¬tak¬te, Verständigung und Rücksichtnahme. Dies tut un¬se¬rer Ge¬sell¬schaft als Gan¬zes gut.“
    Alle…Erwachsen​en…die Strasse ist kein Spielplatz, sondern die Strassen verbinden Häuser miteinander…

    Es bleiben dann noch genügend Kinder, Tiere, alte Menschen, oder solche die Behindert sind, auf die noch mehr geachtet werden muss….

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  • Juli 30, 2011

    Herr Nabulon
    Sie sprechen Interessenkonflikte an, die ohne Zweifel existieren. Aber wie ich am Ende schreibe: “Da­durch ent­ste­hen mehr Blick­kon­tak­te, Verständigung und Rücksichtnahme. Dies tut un­se­rer Ge­sell­schaft als Gan­zes gut.” Das trifft auf die entsprechende Strassengestaltung zu. Ich empfehle Ihnen das Erfolgsprojekt Schwarzburgstrasse in Köniz einmal zu studieren.
    Freundlic​he Grüsse Jonas Fricker

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    • August 2, 2011

      Sehr geehrter Herr Jonas Fricker,
      Es war glaube ich vor zwei Jahren, da musste ich geschäftlich nach Bern, in die Bundeshauptstadt. Normalerweise meide ich Städte, und vor allem meide ich Städte mit einem Fahrzeug zu befahren, wie zum Beispiel Zürich. Dass Bern noch schlimmer ist, wusste ich nicht.
      Zum Thema Köniz, ich weiss nicht, warum alle diese Strasse befahren. Ich gehe davon aus, dass die Leute etwas ausserhalb wohnen, nach Bern pendeln. Bundesbeamte oder so?

      Ich werde also diese Strasse nicht ansehen gehen, damit noch mehr Verkehr entsteht. Was man auf den Fotos sieht, schaut erst einmal gut aus.
      Dass eines Tages (in ca 20Jahren) die heute kleinen Bäume dann in den Abwasserkanälen nach Wasser suchen, ein Thema für sich. Dass die gleichen Bäume dann auch noch den Asphalt anheben werden, ebenso ein Thema für sich. (Thema dann, behindertengerecht).

      Dass nun der Verkehr ausserhalb mittels Verkehrsanlagen reguliert wird, die Planer werden sich da schon etwas überlegt haben, den Verkehr ausserhalb zu stauen nicht im Zentrum.

      Ursachen Forschung, so wie man das um Zürich gemacht hatte, das ist angesagt. Wobei, heute weiss ich, dass sehr viele Leute von Winterthur oder St. Gallen her, ins Limmattal zur Arbeit fahren. Man hat die Arbeitsplätze aus dem Zentrum herausgenommen, einen Teil wenigstens. Dank Computer Verbindungen Internet und Intranet könne man Arbeitsplätze verlagern. Eben, nach Altstätten und Schlieren, Horgen oder neu nach Zürich Nord.
      Also fahren die Leute irgendwie um die Stadt Zürich herum. Seit mehr als 20Jahren sind die Autobahnen verstopft, und es wird weiter gebaut, und erneuert, an den ewigen Baustellen Nationalstrassen.

      ​Brücken, Über- Unterführungen, auch jene der Kantonsstrassen werden laufend saniert, verbessert. Tunnels werden laufend Saniert, oder Nationalstrassen neu Überdeckt, um dem Lärm zu begegnen. Dann brennt wieder ein Car, in so einer Überdeckung, die muss bereits 2Jahre nach Fertigstellung wieder saniert werden.
      Der Kanton Zürich, das zuständige Tiefbauamt hat dann festgestellt, dass eben diese kleinen Wälder und Grünflächen, zu Kostenintensiv sind. Logisch, die Folge, Bauarbeiten, Grünflächen weg, Bäume mussten gefällt werden da sie Schatten geworfen haben und die Fahrbahn vereiste, und immer wieder Stau wegen der Bauarbeiten.
      Die Leute suchen Schleichwege, was den Bewohnern dort nicht gefällt, also werden dort Verkehrsberuhigungsma​ssnahmen gemacht, und es gibt mehr Stau.

      Man könnte aber auch in St. Gallen oder Winterthur Satelliten Arbeitsplätze schaffen, dass nicht alle nach Zürich zur Arbeit fahren müssen. Den Arbeitsplatz zu Hause einrichten, da wo man wohnt eine Wohnung für ein paar Angestellte einrichten, das wäre weiter gedacht.
      Dass die Leute bequem und schnell im Ort wo sie wohnen, auch Arbeiten können. Ich bin mir sicher, mit zunehmenden Video Schaltungen, der Telefonie, dem Internet oder Intranet wird man das so lösen.

      Ohne Strassen wird es nicht mehr gehen. Denn jedes Haus hat ein Anrecht an eine Strasse angeschlossen zu werden, sei es um mit dem Fahrrad, einem (Später EL Mobil) oder eben auch für Transporte, Zügeln, Rettungsfahrzeuge, das sollte alles irgendwie gewährleistet bleiben.
      Versuchen Sie doch als Grüne junge Politiker dahin zu wirken, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben, aber eben dezentral angelegt werden.

      Um die Ursache, Arbeits-Pendler zu reduzieren.
      Freundliche Grüsse

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    • August 6, 2011

      Sehr geehrter Herr Nabulon
      Ich werde mich im Nationalrat dafür stark machen, dass Arbeitsplatz und Wohnort möglichst nah beisammen sind. Damit wird der Pendelverkehr minimiert.
      Freundlic​he Grüsse Jonas Fricker

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  • Juli 31, 2011

    Etwas vom Hauptthema des Artikels abweichend:

    Im Artikel schreibt der Autor (Jonas Fricker, Grüne) “Das Ziel der Grünen ist die Er­hal­tung un­se­rer Le­bens­grund­la­gen unter guten Le­bens­bedin­gun­gen​. Dazu gehört der Kli­ma­schutz, […]”

    Wenn ich aber gleichzeitig auf der offiziellen Homepage der Grünen einen Beitrag von Ueli Leuenberger vom 18.04.2011 “Schwarzenbach lässt grüssen” sowie vom 25.06.2011 “Grüner Vorstand gegen Einwanderungsbeschrän​kungsinitiative” finde ich das angebliche Enagement für die Umwelt seitens der Grünen eine eher halbherzig verfolgte Sache. Steht doch unter anderem im Initiativtext:
    Art. 73a (neu) Bevölkerungszahl
    1 Der Bund strebt auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau an, auf dem die NATÜRLICHEN LEBENSGRUNDLAGEN dauerhaft sichergestellt sind. Er unterstützt dieses Ziel auch in anderen Ländern, namentlich im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammena​rbeit.
    […]

    Stat​tdessen soll gemäss den Grünen also nicht mehr die jeweils lokale Bevölkerung für den Erhalt ihrer Natur schauen, dass nicht zuviele Nachkommen ‘erzeugt’ werden und auch nicht zu viele Hinzuziehen. Es soll dafür mittels zentralistischer Planwirtschaft der Zugang zu den Ressourcen verhindert werden, bis der Lebensstandart sich jenem von Kuba etc. annähert. Dabei schwingt wohl die Hoffnung mit, dass alle anderen Länder der Welt sich diesen auch rasch anschliessen würden – was ich eher als utopisch denn realistisch bezeichnen würde.

    Gemäss http://www.nachhaltigkeit.in​fo/artikel/kuba_nachh​altig_1113.htm soll Kuba 2003 als einziges Land sich nachhaltig entwickeln! Dafür es soll gemäss http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Kuba#Gesundhe​itswesen viele medizinischen Einrichtungen baufällig, die medizinische Geräte oft veraltet und in schlechtem Zustand sein. Wichtige Medikamente sollen auch häufig fehlen und die hygienischen Verhältnissen zu wünschen übrig lassen etc.

    Aber vielleicht kann die grüne Parteibasis den Parteivorstand noch umstimmen…

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  • Juli 31, 2011

    Lieber Herr Winton, die Grünen setzten sich konsequent für unsere Lebensgrundlagen ein. Dabei gibt es globale (z.B. Klima) und lokale (z.B. Bodenversiegelung) Umweltherausforderung​en, die oft miteinander interagieren. Ich bin absolut kein Befürworter des ewigen materiellen Wachstums. Die Erde ist begrenzt und genauso ihre Ressourcen. Die Anzahl Menschen, denen sie ein gutes Leben ermöglichen, ist also auch beschränkt. Nun stellt sich die Frage, wie viele Menschen die Erde zufrieden stellen kann. Das hängt natürlich davon ab, wie hoch der materielle Anspruch eines einzelnen Menschen ist, damit sie bzw. er gut leben kann. Und hier sind wir am springenden Punkt: Wie viele Ressourcen darf ein einzelner Mensch für sein “gutes Leben” beanspruchen? Es gibt aus meiner Sicht zwei ethisch vertretbare Ansätze (vgl. ökologischer Fussabdruck: http://de.wikipedia.o​rg/wiki/%C3%96kologis​cher_Fu%C3%9Fabdruck)​:
    1. Jeder Mensch darf gleichviel beanspruchen. Und zwar genau so viel: Biokapazität der Erde dividiert durch die Anzahl Erdenbewohner (ACHTUNG: Eigentlich sollten wir den Tieren ja auch noch ein bisschen was lassen.) In der Schweiz verbrauchen wir pro Person dreimal so viel Ressourcen, wie jeder Erdenbürgerin zustehen würde.
    2. Wir betrachten den Ressourcenverbrauch regional differenziert. Hier steht es noch schlimmer um die Schweiz: Wir verbrauchen mehr als viermal mehr Ressourcen als die Fläche der Schweiz uns an Biokapazität bietet.
    Wir importieren also viele Ressourcen, die irgendwo anders fehlen. Nichts als logisch, dass dann die Menschen, denen die Ressourcen fehlen, zu uns wollen. Es stellt sich also primär die Frage, wie hoch das Niveau des Ressourcenverbrauchs pro Person sein muss bzw. kann. Mit Art. 73a bin ich einverstanden. Aber wie hoch wäre dann das Niveau der Einwohnerzahl? Müssten wir dem Ansatz 2 (Selbstversorgung) folgend unsere Bevölkerungszahl um den Faktor vier verringern? Die Schweiz kann eigentlich nur zirka 2 Millionen Menschen mit dem heutigen Ressourcenverbrauch langfristig versorgen. Eine zweite Lösung wäre durch Effizienz und Suffizienz dreiviertel der Ressourcen einzusparen.
    Und auch wenn wir das schaffen, dann brachen wir immer noch den Handle, um Ressourcen auszutauschen. Die Schweiz wird nie ganz unabhängig sein, die Schweiz wird immer von der Welt abhängig sein, wir sind zu klein um wirtschaftlich unabhängig zu sein.

    Langer Rede kurzer Sinn: Die Grenzen zumachen, macht ökologisch keinen Sinn. Effizienz und Suffizienz machen ökologisch sind.

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    • September 27, 2011

      Zitat: “In der Schweiz verbrauchen wir pro Person dreimal so viel Ressourcen, wie jeder Erdenbürgerin zustehen würde.”

      Damit geben Sie ja schon zu, dass durch Immigration der ökologische Fussabdruck grösser wird. Also müsste Ihre Partei _gegen_ Immigration sein.

      Zitat: “Wir importieren also viele Ressourcen, die irgendwo anders fehlen. Nichts als logisch, dass dann die Menschen, denen die Ressourcen fehlen, zu uns wollen.”

      Selbst wenn es so ist, kann die Lösung nicht sein, noch mehr Immigranten hereinzulassen, sodass die Schweiz noch mehr Ressourcen importieren muss. Sondern dann muss man eben die Ressourcen-Importe reduzieren.

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  • September 27, 2011

    Die “grünen” Parteien und NGOs haben die JA-Parole zur PFZ ausgegeben, also für Mehrverkehr (ohne Katalysatoren), 40-Tönner-Lawine und überbreite Busse. Entsprechend fühlt man sich als Velofahrer nicht mehr sicher auf den Strassen, und die Anzahl getöteter Velofahrer nahm zu, entgegen dem allgemeinen Trend.
    Ausserdem fördern diese Parteien mit der Überfremdung und den ausländischen Autorasern den “Wildwest” auf den Strassen, wobei die schwachen Verkehrsteilnehmer die grossen Verlierer sind.

    Vor diesem Hintergrund klingen Ihre schönen Wahlsprüche wie ein Hohn.

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