1. Ausländer- & Migrationspolitik

Indische Migrantin als US-Erfolgsfrau bei der UNO

Neue First Lady

Nikki Ha­ley, Trumps Bot­schaf­te­rin bei der Uno, läuft in der ­­Ko­rea-­Krise zu Hoch­form auf.

 

Nikki Haley

  •   ​​​                   ​ ​ ​         Die Geschichte von Nikki Haley erinnert an das Märchen von Aschenputtel. Schön und erfolgreich war sie und begehrt. Da wird sie plötzlich aus der heilen Welt gerissen, muss gröbste Schmutzarbeit verrichten, während andere ins Rampenlicht drängen, bis endlich – dank Mut, Fleiss und Fortüne – ihre grosse Stunde kommt.
  • Von Urs Gehriger, WW

 

Gleich nach seinem Wahlsieg im vergangenen November beschloss Trump, Nikki Haley, 45, als seine Uno-Botschafterin nach New York zu schicken. Die Ehre nahm sich für die Gouverneurin von South Carolina aus wie eine ­Abschiebung in die Bedeutungslosigkeit. Wie twitterte doch der neue Präsident, der seine Aussenpolitik auf zwei Wörter, «America First», eingedampft hatte? Die Uno sei «bloss ein Klub, wo Leute zusammenkommen, reden und sich amüsieren. So traurig!»

Hardliner in Haleys Heimat zeigten sich erfreut. Die Regierungschefin aus dem Südstaat, die zwar erfolgreich amtierte, aber ihnen zu weich vorkam, war weg. Globalexperten wiederum warnten, Haley sei die «unerfahrenste Botschafterin», die Amerika je an den East ­River entsandte. «Niemand in der Uno», meinte Professor Charles Tiefer von der University of Baltimore, werde in Haley eine Person sehen, mit der es sich zu sprechen lohne.

Doch Haley hängte sich rein. Sie büffelte die Dossiers und ergriff das Wort. Kaum im Amt, knöpfte sie sich den Uno-Menschenrechtsrat​​​​​​​​​​ vor und erklärte das Genfer Gremium für «korrupt». Mehr als siebzig Resolutionen gegen Israel habe der Rat beschlossen, aber nur deren ­sieben gegen den Iran. Menschenrechtsverstös​​​​​​​​​​se in Russland, China oder Kuba blieben praktisch unerwähnt. Alsdann nahm sie die sogenannten friedenserhaltenden Missionen ins Visier. Ob die von Skandalen geprägten Blauhelm-Einsätze überhaupt noch zweckdienlich seien, wollte sie von den bass erstaunten Bürokraten wissen.

Keine Zeit für Spielchen

Wo ihre Vorgänger in diplomatischen Trippelschritten durch den Rat zirkelten, attackierte Haley die Mächtigen frontal. Ein ums andere Mal verdammte sie Russlands Unterstützung für Syriens Präsidenten Assad und dessen Schlächterei. Hinter den Kulissen knüpfte ­Haley Beziehungen und schmiedete Allianzen. Nun hat sie geschafft, was ihren Vorgängern vergönnt blieb. Mit 15 zu 0 Stimmen setzte sie im Sicherheitsrat eine rigorose Resolution gegen Nordkorea durch. Zwar hätte sie gerne noch strengere Massnahmen implementiert, um Nordkoreas Zugang zu Geld- und Ölquellen im Ausland vollständig zu kappen. Doch die einstimmig beschlossene Resolution ist die schärfste, die je gegen die erratischen Herrscher von Pjöngjang ausgesprochen wurde. «Es ist Zeit für Nordkorea, zu merken, dass wir nicht mehr Spielchen spielen», sagte sie zu Fox News.

 

Eine zierliche Tochter zweier indischer Einwanderer aus dem Punjab.

Mit dem Coup gegen Kim wurde Haley zum Star der Trump-Regierung. «Die beste Uno-Botschafterin Amerikas seit 50 Jahren» titelte der konservative Washingt​​​​​​​​​​on Examiner. Seit Adlai Stevenson während der Kubakrise dem Sicherheitsrat mit Hilfe von Luftaufnahmen die Existenz von Sowjet-Raketen auf Kuba bewiesen hatte, habe niemand mehr die USA derart kraftvoll vertreten wie die zierliche Tochter zweier indischer Einwanderer aus dem Punjab. Selbst unter den Zweiflern im gegnerischen Lager, die keine Chance auslassen, um auf Trumps Leute einzudreschen, ist Ruhe eingekehrt. Die New York Times brachte Haley gar als Kandidatin fürs Präsidentenamt 2020 ins Spiel.

Haleys Wirken am East River ist noch lange nicht fertig. Es sei ganz normal, dass sich in Institutionen lähmende Rituale einspielten, lässt sie die Medien im Ton der erprobten Ausmisterin wissen. Auch in South Carolina habe sie erst einmal aufräumen müssen. «Und jetzt arbeite ich daran, die Kultur in den Vereinten Nationen zu ändern.» Dass alle ihre Vorgänger darin gescheitert sind, irritiert sie nicht. «Das Schöne an dieser Regierung ist, dass alles möglich ist.»

 

 

Schlussfolg​​​​​​​​​​erungen

 

1.​ ​ Ein Paradebeispiel dafür dass echte Migranten hungrig sein müssten nach Eigenständigkeit, Selbständigkeit, also nach eigenem Erfolg in ihrem Leben und nicht zu bequem nur auf Sozialleistungen ihrer Zielländer aus. Alle Menschen haben in sich wunderbare “Samen”, nämlich Anlagen zu etwas Speziellem, vielerlei Talente die es wahrzunehmen und eben selber fleissig zu verwirklichen gilt. In westlichen Ländern sind die Voraussetzungen dazu ja geradezu ideal. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg.

 

2.  Jeder Vogel findet ja auch selber seinen Wurm zum überleben, doch er muss ihn schon selber suchen gehen will er nicht verhungern. Ja man ist immer seines eigenen Glückes Schmied, was natürlich das Wissen um die Inkarnation unserer Seele bedingt. Not macht bekanntlich erst erfinderisch, nur die rot/grünen Politiker/Innen wollen dies scheinbar immer noch nicht begreifen, sie wollen lieber die ganze Welt “retten” nach ihrem Gusto, natürlich mit der anderen Steuergelder. Diese Einstellung kann man auch nur haben wenn man eingebildet sich selbst für Gott hält, also deshalb unbedingt die Weilt in (seine/ihre) Ordnung zu bringen ist, was eine wagemutige Gotteslästerung & Eigenüberschätzung ist.

 

3.  Gerade die Selbstgefälligkeit vieler Politiker/Innen haben ihre Leistungen für die Allgemeinheit inzwischen auf ein Mindestmass gesenkt, so sehr, dass jetzt vermehrt sogar Existenzängste aufkommen. Schlechte Landesmütter/Väter schauen in einer EIGENEN Überhöhung ihrer selbst vornehmlich mehr für Fremde als für die eigenen Leute, denen es zunehmend materiell immer schäbiger geht. Ja sie müssen sogar um ihren verdienten Lebensabend mit einer zum überleben reichenden Rente fürchten. Die zu selbstgefälligen und zu fett gewordenen UNO-“Sesselfurzer” haben es doch damals auch erst ermöglicht, dass im Jugoslawienkrieg 8000 muslimische Knaben und Männer von einer nekrophilen hasserfüllten serbischen (christlich ordodoxen) Soldadeska kaltblütig ermordet werden konnten, obwohl sich diese in eine UNO-Schutzzone geflüchtet hatten wo die UNO ihnen allen Schutz versprach.

 

4.  Darum Bravo Frau US-Botschafterin Nikki Haley machen Sie weiter so. Sie sind wie ein einsamer Fels unter den Politiker/Innen in der Brandung des Meeres.

 

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