1. Wahlen

Innovation statt Restriktion

Um un­sere grosse Her­aus­for­de­run­ge​n zu meis­tern, sei es in der Flüchtlings-, Ener­gie- oder Sozialpolitik, benöti­gen wir viel mehr Innovation und Weitsicht, an­statt Re­strik­tion und to­ta­litäre Ab­schot­tung. Für kom­plexe The­men gab es noch nie ein­fa­che Lö­sun­gen.

Lernen aus der Vergangenheit

Res​triktionen haben uns noch nie geholfen. Haben wir nichts aus der Vergangenheit gelernt? Wie war es mit der Banken-, Europa- oder unserer Drogenpolitik? Erst als wir liberalere Gesetze und einen liberaleren Umgang für diese Themen akzeptierten hat sich die Situation beruhigt. Rechtspopulistische Restriktionen und Starrköpfigkeit führten stets am Ziel vorbei. Es höchste Zeit, der “Zwängeli-Politik” abzusagen und weitsichtige Wege zu gehen.

Restriktives Vorgehen gegen Flüchtlinge und Ausländer?

Machen wir uns doch nichts vor! Flüchtlinge kommen, ob wir wollen oder nicht. Ausländische Arbeitnehmer brauchen wir für ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum und Sicherung unserer eigenen Arbeitsplätze. Mit Restriktionen lösen wir unsere Herausforderungen auch hier nicht. Grenzen überwachen und kriminelle Ausländer ausschaffen? Klingt doch schon zu einfach um möglich zu sein und dem ist auch so. Grenzen können nie zu 100% überwacht werden und die Kosten sind enorm. Ausschaffungen waren noch nie einfach und bei kriminellen sowieso nicht. Wer will schon seine kriminellen Bürger zurück? Weitsichtige Lösungen sind daher gefragt, so wie es uns die kanadischen Behörden schon längst vormachen. Aber auch vor Ort, damit die Flüchtlingsströme gar nicht erst losziehen. Alles Andere ist populistische Augenwischerei und absoluter Unsinn.

Filz in der Energiepolitik

Da will man doch tatsächlich eingerostete Atomreaktoren am Leben halten und noch schlimmer… man will sie erneuern. Entgegen jeglicher Logik, anstatt in innovative, erneuerbare Energien zu investieren. Möglich ist eine solche Haltung nur durch den bedenklichen Filz zwischen Stromproduzenten und gewissen(losen) “Volksvertretern”. Auch hier: “Zwängeli-Politik” anstatt innovativer Weitsicht.

Die Liste könnte problemlos mit weiteren Beispielen verlängert werden. Innovative Weitsicht ist also gefragt. Wie schon unzählige male in der Vergangenheit, bringen uns restriktive Vorschläge und populistische Wahlkampfsprüche nicht ans Ziel. Sie machen unsere Probleme nur noch schlimmer! Ich bin überzeugt, dass sich mehr und mehr Wähler/innen diesem Fakt wieder bewusst werden. Dann kann die gutbürgerliche Mitte unsere Herausforderungen auch entsprechend lösen.

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Comments to: Innovation statt Restriktion
  • Januar 11, 2016

    Wie will die gutbürgerliche Mitte unsere Herausforderungen lösen?

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  • Januar 11, 2016

    @ Herr Gisler, GLP,

    Sie schreiben;

    “Aussch​affungen waren noch nie einfach und bei kriminellen sowieso nicht. Wer will schon seine kriminellen Bürger zurück ?”

    Das ist leider ganz richtig, darum gar nicht erst völlig unkontrolliert reinlassen, bis zu 1,5 Mio. jährlich, 2016 sehr wahrscheinlich noch mehr. Dies ist ein klarer Verstoss gegen Schengen- & Dublinverträge, die EU, ganz EUROPA kollabiert;

    Ein ZDF-Journalist packt aus; Die Flüchtlingskrise sei hinterhältig organisiert,

    Quell​e;
    https://www.youtu​be.com/watch?v=LN9o9O​nFJK0

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  • Januar 11, 2016

    Isler mein Name. Nicht Gisler.

    Herr Kneubühl : Zu welcher Herausforderung wünschen Sie hier einen konkreten Lösungsvorschlag? Auf alle hier gleichzeitig zu antworten würde den Rahmen wohl sprengen. Aber im Grundsatz so wie wir es in der Schweiz schon immer gemacht haben: Mit Herz und Verstand sowie harter Arbeit. Mehrheitsfähige und vor allem umsetzbare Lösungen. Damit ist die Schweiz schon immer gut gefahren und könnte es auch weiterhin. Ausser, wir radikalisieren uns noch mehr, dann stehen wir alle bald vor verschlossenen Türen und ohne Partner da. Und Partnerschaften sowie Kompromissbereitschaf​t braucht es wie immer im Leben. Die politische Mitte war und bleibt Garant dafür. Was man von links und seit Jahren von ganz rechts nicht mehr sagen kann.

    Herr Hottinger : Da geben Sie mir demfall recht. Flüchtlingen muss vor Ort geholfen werden, damit die Zuwanderung abnimmt. Unrecht haben Sie aber in den weiteren Behauptung, Flüchtlinge auszuschaffen ist und bleibt schwierig. Fragen Sie mal bei einer Polizeidienststelle oder beim Bundesamt nach! Absoluter Unsinn und von der einschlägigen Presse oft umgangen ist, dass nicht 1 einziger Flüchtling unkontrolliert in unser Land kommt. Jeder einzelne wird sorgfälltig empfangen und registriert. Zudem wird heute schon jeweils im Eilverfahren über das weitere Vorgehen (VORLÄUFIGER Aufenthalt oder Ausschaffung) bestimmt.

    In einem sind wir uns sicher einig. Flüchtlingsströme sind nie gut! Stellt sich also die Frage, warum unsere rechtskonservativen Kräfte hierzulande praktisch stillschweigend Kriegsmateriallieferu​ngen in die aktuelle Kriesenregion zustimmte und die direkte Hilfe vor Ort kürzte. Wer soll sich da noch über Flüchtlingsströme wundern?

    Aber auch dazu gibt es sehr gut funktionierende Lösungen. Schauen Sie doch bitte mal nach Kanada. Die Kollegen da drüben haben sehr gute, menschliche und äusserst wirkungsvolle Lösungen eingeführt. Mir scheint nur, dass dies hierzulande nur wenige interessiert, weil keine Lösung besser zur Parteistrategie und Panikmache passt.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Isler,

      Ja Flüchtlingen im Umfeld der Krisengebiete vermehrt helfen, dass sie nicht durch 9-12 Länder erst reisen müssten, bis sie Hilfe erhalten.

      2. Sind wirklich endlich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit diesen 2./3./-Entwicklungslä​nder auf eine faire Basis zu stellen, dass diese Menschen aus eigener Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen Können. Faire Preise bezahlten !
      Das ist auch darum erforderlich, weil anderseits die EU die Überproduktionen ihrer Landwirtschaft-Produk​te dort verbilligt (subventioniert) auf diese Märkte wirft, welche die einheimischen noch klar unterbieten. Genau so hält man diese Menschen einerseits völlig hilflos, somit versklavt, anderseits lob-hudeln sich die Staaten von Europa selber, wie viele Flüchtlingen sie doch aus “humitärer Tradition” aufnehmen würden. Es ist zum “Kotzen”, diese Scheinheiligkeit,

      ​Sie schreiben;
      “Fragen Sie mal bei einer Polizeidienststelle oder beim Bundesamt nach ! Absoluter Unsinn und von der einschlägigen Presse oft umgangen ist, dass nicht 1 einziger Flüchtling unkontrolliert in unser Land kommt. Jeder einzelne wird sorgfälltig empfangen und registriert.”

      Zita​t Ende.

      3. Das ist ja gerade das Lächerliche – wenn es denn nicht zum heulen wäre – die dürfen/müssen von der Schweizer Grenzwacht gar nicht erst registriert werden, denn diese Immigranten, z.B. in welche ganz offiziell in Chiasso mit den Zügen einfahren, müssen umgehend der italienischen Grenzwacht übergeben werden. Wieso ? Ganz einfach, weil eben ausnahmslos alle unsere Nachbarstaaten den Dublin-Vertrag mit-unterzeichnet haben, worin ausdrücklich festgehalten wurde, dass er erste sichere Staat, den ein Flüchtling erreicht, dieser Staat den Flüchtling registrieren – m u s s – , das Asyl-Verfahren durch zu führen hat. Verträden sind dazu da, dass diese eingehalten werden, da sind Sie doch sicher auch meiner Meinung.

      Sie beschreiben das Ganze aber, als ob es eine positive Leistung wäre wie folgt;
      “sorgfältig empfangen & registriert”. Wie bereits gesagt, diese müssen/dürfen i.d. Schweiz an den Grenzen eben – n i c h t – registriert werden, sondern an der Grenze den Grenzern des Nachbarstaates sofort überstellt werden. Und wenn schon registrieren, in Bezug auf diese Bestimmung “Dublin-Vertrag”, sofort ein Nicht-Eintretens-Ents​cheid und Rückweisung/Führung in den Nachbarstaat. Wird er registriert, muss natürlich die Schweiz das Asylverfahren – das z.T. sehr langwierig, nämlich bis 2-6 Jahren lang dauert.
      Von den Kosten – zu Lasten Steuerzahler, ganz zu schweigen.

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