1. Ausländer- & Migrationspolitik

Ivan S. bringt SVP nicht auf 30 Prozent

«Es ist schlicht in­ak­zep­ta­bel! Sagt ihr von der SP nichts dazu?» – Die­ses SMS einer Kol­le­gin war nur eine von vie­len Re­ak­tio­nen auf die neuste Wer­be­kam­pa­gne der SVP. Soll ich die men­schen­ver­ach­ten​­de, pro­vo­ka­tive und ausländerfeindliche Ak­tion der SVP überhaupt kom­men­tie­ren? Mir ist in 20 Jah­ren als Jour­na­list nicht ent­gan­gen, dass jede Re­ak­tion auf eine Pro­vo­ka­tion den Wert die­ser Pro­vo­ka­tion noch stei­gert. Aber ein­fach so ste­hen las­sen darf man so etwas nicht.

«Ivan S. soll weiter vergewaltigen! Das wollen Linke, Nette und ihre Experten.» Dieser Satz steht neben einem Porträt eines mit schwarzem Balken etwas unkenntlich gemachten Mannes mit Dreitagebart. Der Name Ivan soll suggerieren, dass es sich um einen Ausländer handelt.

Um gleich Klarheit zu schaffen – auch die SP will, dass Vergewaltiger verurteilt und bestraft werden. Die Differenz zur SVP-Meinung besteht darin, dass wir die Vergewaltiger nicht nach ihrer Herkunft be- und verurteilen. Unabhängig ihrer Staatszugehörigkeit sollen alle dem selben Recht unterstellt sein.

Ist die SVP clever, wenn sie die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Ausschaffungs-Initiat​ive auf diese Art und Weise ausschlachtet? Ich glaube nicht. Die SVP hat sich zum Ziel gesetzt, im nächsten Herbst die 30-Prozent-Marke zu erreichen. Am rechten Flügel sind für die SVP keine Stimmen mehr zu holen. Die WechselwählerInnen in der Mitte werden mit einer solch despektierlichen Kampagne eher vergrault und sich von der SVP abwenden. Da gibt es noch die Argumentation der Mobilisierung. Dazu ist es jetzt aber zu früh. Unter dem Strich dürfte also die SVP mit dieser Kampagne Wählerstimmen verlieren.

Liebe SVP, wenn ich dir mit meiner «Milchbüechlirechnung​» wahlstrategische Tipps gebe, geht es mir natürlich primär darum, menschenverachtende Plakatkampagnen zu verhindern.

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Comments to: Ivan S. bringt SVP nicht auf 30 Prozent
  • Juli 29, 2011

    Herr Aebischer,
    ich bin mir nicht sicher ob Ihre Milchbüechlirechnung aufgeht.

    Viele Wähler mögen die Art wie die SVP das Ausländerproblem darstellt ganz und gar nicht – das Problem ist aber DA und das ist für viele Wähler eben das was letzlich den Ausschlag gibt.
    Zudem hat das Wahlvolk schon des öfteren erleben dürfen, (zB. MBV & AI) wie versucht worden ist Abstimmungsergebnisse​ nachträglich zu torpedieren, bzw. Initiativtexte nach Annahme derselben für nicht umsetzbar zu erklären, oder umzubiegen.
    Auch das wehleidige und empörte Schreien nach fremden Richtern, die finsteren Drohungen, was unserem Land deshalb für Sanktionen blühen würden, was vorwiegend aus Reihen Ihrer Partei nach Annahme der MBV kam, hat in Bezug zur Ausländerfrage nachhaltig Eindruck hinterlassen. Das umso mehr, als Klageversuche gegen das MBV in Brüssel nun ins Leere gelaufen sind und die Saudi’s auch weiterhin in der Schweiz einkaufen und unsere Schokolade immer noch lieben.
    Leider haben sich gerade führende Mitglieder Ihrer Partei bei den beschriebenen Reaktionen auf missliebige, aber direkte demokratisch gefällte Volksentscheide in vorderster Reihe ausserordentlichen Peinlichkeiten geleistet.

    Das sind Realitäten die für das Wahlvolk wichtiger sind, als diese grauslichen Plakate!
    Die SP sollte nicht wieder den Fehler machen sich nur auf diese knallharte, eben plakative Darstellung auf den SVP Plakaten zu fixieren, sondern sich in ihrer Beurteilung viel mehr um das kümmern, was für das Volk schon länger ganz schrecklich falsch läuft.
    Da hängen auch die von Ihrer Partei nie akzeptierte 2-malige Ablehnung des Beitrittes zur EU, die unter (nicht nur) von Ihrer Partei gemachten falschen Versprechungen im Zusammenhang mit der PFZ, mit denen man eine Annahme derselben recht eigentlich erschlichen hat, mit drin, sondern auch die von M. Calmy-Rey so vehemt vertretenen Bilateralen III samt automatischer Übernahme von laufendem EU-Recht.

    Sehen Sie:
    Die EU hangelt sich vorläufig mit allen erdenklichen Tricks noch am Crash vorbei. Dieses Desaster gibt dem Wahlvolk, dass den Beitritt zweimal abgelehnt hat Recht.
    (Weitere Vorkommnisse, wie die permanente Drohhaltung der EU der CH gegenüber, sowie die breite Zustimmung die unsere direkte Demokratie bei EU-Bürgern findet, weil sie diese Rechte nicht haben etc., spielen ebenfalls eine Rolle – sowie die devote, unwürdige Haltung unserer Volksvertreter Brüssel gegenüber.)

    Die PFZ lässt sich mittlerweile beim besten Willen nicht mehr schön reden (von wem auch immer), die Nachteile für die Schweizer Wähler sind ganz real da und sie müssen sich jetzt damit herumschlagen, während die Wirtschaft noch davon profitiert. Die flankierenden Massnahmen, mit denen man das Volk vor der Abstimmung beruhigt hat, laufen ins Leere. Man hat zuwenig Personal, zuwenig Geld um effizient zu kontrollieren etc.,etc.
    Wahr ist allerdings auch das die Kontrollen nicht greifen, weil die zu Kontrollierenden cleverer und schneller sind als die Kontrolleure der Unia.

    Zur automatischen Übernahme vom laufend sich entwickelnden EU-Recht – welches als anfänglich kaum beachteter Seitenwagen bei den Bil.III mitfuhr brauche ich mich nicht extra zu äussern.

    Das alles hat einen massiven Einfluss auf die Stimm- und Wahlbevölkerung unseres Landes.

    Das alles muss man mit einbeziehen, wenn man über “Ivan S.” debattiert.
    Die SP macht m.E. eine Riesenfehler, wenn sie sich einfach auf die berechnete Provokation der SVP-Werbung fixiert.

    Damit schützt sie sich zwar vor dringend benötigter Selbstkritik in Bezug auf ihr eigenes Verhalten den Bürgern gegenüber (s. oben), verhindert aber dadurch die von ihr dringend gebrauchte Nähe zum Volk, von dessen Stimme ihre Existenz ja letzlich abhängt.

    “Ivan S.” mit dem 3-Tage-Bart steht schlussendlich für alle politischen Intrigen mit denen man versucht hat die Schweizer Bevölkerung auf EU-Linie zu trimmen und mit deren teilweise Akzeptanz ( zB. PFZ) sich das Volk Nachteile eingefahren hat von denen das Land inkl. Regierung wie man sieht total überfordert wird.
    “Ivan S.” steht nicht für Hass und Rassismus sondern ist eine zugegeben sehr direkte, auch unschöne Art darauf hinzuweisen, dass jetzt genug ist mit den Versuchen, den Willen des Volkes intrigant und respektlos verbiegen zu wollen.

    Das alles sollten Sie in Ihre Milbüechlirechnung mit einbeziehen.
    Die Fehler der Mitte- und Links-Parteien generieren den Profit zugunsten der SVP. Wenn ihr das künftig verhindern wollt, dann müsst ihr dringend selbst über eure eigenen Bücher gehen und anfangen das Stimm- und Wahlvolk in dem Land in dem ihr selbst lebt und politisch aktiv seid zu respektieren und ernst zu nehmen. Mit einfachen Milchbüechlirechnunge​n geht das nicht.

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  • Juli 30, 2011

    Sehr geehrter Herr Aebischer,

    wenn Ihre SMS schreibende Kollegin nun von einem dieser real existierenden
    Ivans vergewaltigt worden wäre, hätte sie als umgehend zur SVP-Anhängerin
    Mutie​rte Ihnen das SMS eben nicht geschrieben. Dass Sie heuchlerisch als
    menschenverachtend hinstellen, wenn ein Vergewaltiger als solcher dargestellt
    wird, ist bezeichnend für Ihre Täterschutz-Ideologie​. Wenn er Ausländer ist, so hat er zudem unser Gastrecht missbraucht, weswegen er noch zusätzlich mit der Ausschaffung bedacht wird; da wird doch die Rechtsgleichheit überhaupt
    nicht tangiert; so halten es alle Staaten auf dieser Welt, und lächerlich
    macht sich, wer den Einbezug der Herkunft, also Staatszugehörigkeit, in die
    Behandlung eines Schwerverbrechers als Rechtsungleichheit darstellen will.
    Wenn Sie die Plakatierung der real existierenden Ivans für despektierlich
    halte​n, so heisst dies nichts anderes, als dass diese nach Ihrer Ansicht Respekt erheischen. Ihre Partei stilisiert die plausiblen Botschaften zur Provokation hinauf, wodurch die Wechselwähler (ich gehöre nicht zum Ininnen-Club und halte mich an die herkömmliche Sprache) vergrault würden. Sie
    scheinen noch nicht begriffen zu haben, dass Sie in dieser Angelegenheit
    ganz gehörig auf dem Holzweg sind, als ob Sie das gehabte
    Abstimmungsresultat​ über die Ausschaffung überhaupt nicht zur Kenntnis
    genommen hätten. Die SVP wird sich mit ziemlicher Sicherheit ersparen,
    Tipps von Ihrer Seite entgegenzunehmen. Ich versteigere mich nicht, wie
    Sie, zu einer Wahlprognose, doch würde es mich höchlich wundern, wenn
    Sie den Quereinstieg in den Nationalrat schaffen würden.

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    • Juli 30, 2011

      Ws mir auffällt ist die distanzierte Überheblichkeit die sehr viele SP-Parlamentarier auszeichnet. Sonst wäre die konsequente Leugnung der von Ihnen angesprochenen Tatsachen gar nicht möglich.
      Die SP ist nicht den Menschen, der Menschlichkeit verpflichtet sondern ihren Ideologien. Daran hat sich in den letzten ca. 40 Jahren nichts geändert.
      Wir können alle davon ausgehen, dass alles was jetzt und in den nächsten Jahren kommt die Antwort auf diese sture Verleugnung der Probleme ist die man dem CH-Volk u.a. übergestülpt hat um die Existenz und Berechtigung dieser Partei und ihrer volksfremden Ideologie zu rechtfertigen.

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    • Juli 30, 2011

      Tja, einerseits das überheblich arrogante Getue den Anliegen Andersdenken gegenüber und andererseits sofortiges schwerverletztes zusammenklappen beim geringsten Lüftchen aus der Gegenrichtung.
      Anschliessend abweichen vom Thema mit schwerwiegendem Geschütz. Auffällige Vorlieben für leidenschaftliche Wörter wie zb. “Hasstiraden”.

      Jemanden oder gar ein Konstrukt wie eine Partei zu hassen bedeutet ein enormes gefühlsmässiges Engagement und das wiederum gibt dem gehassten Objekt einen bestimmten Wert.
      Ich möchte bezweifeln, ob es schweizweit Leute gibt die bereit sind sich gefühlsmässig derartig für die SP und ihre Sprachrohre zu engagieren und ob die Sp für jemanden einen tatsächlichen “Hasswert” darstellen kann – für mich keinesfalls.
      Wozu auch?

      Es ist aber sehr lehrreich und unterhaltsam die geistigen Pirouetten zu beobachten die ständig veranstaltet werden, um anderen Dinge vorzuwerfen die man eigentlich ständig selber tut. Und alles nur um immer die gleichen Fehler wiederholen zu können und sich um Himmels Willen ja nicht etwa verbessern und weiterentwickeln zu müssen.
      Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre, endlich mal zu lernen, dass man immer genau das zurück bekommt was man austeilt. Sobald man das akzeptiert hat überlegt man sich künftig ein bisschen genauer wie man mit anderen umgeht.

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    • Juli 31, 2011

      Tatsächlich sind keine Hasstiraden von uns ergangen. Was soll denn bei uns für Hanswürschte überhaupt ein Hass aufkommen? Über diese kann man sich nur mokieren, und wegen der Kuriosität sollte man hin und wieder aufzeigen, welch wunderlicher Aberwitz ihrer Gedankenwelt innewohnt, mit welchem Missionseifer sie das Volk einzuseifen trachten und welche
      wahren Absichten sie kaschieren. Wenn das niemand tut, können sie nämlich noch ein klein wenig gefährlich werden. Unsere Beiträge haben hier freilich nur einen geringen Wirkungsgrad. Die SPS schwenkt nun neuerdings auch Schweizerfähnchen, womit sie ihre internationalistische​ Ideologie nach aussen selbst verhöhnt, und dies wird bis zu den Wahlen andauern; sie glaubt, der Wähler übersehe ihre Spiegelfechtereien. Für mich ist die SP schon längst kein Faktor mehr, den es dermassen ernst zu nehmen gilt, um auch nur von der kleinsten Animosität befallen zu werden. Es macht bloss etwas Spass, einen Quatsch, wie er von Herrn Aebischer, einem neuen Exponenten dieser Partei, ediert wird, völlig frei von jeder Leidenschaft als solchen darzustellen, um dem Hobby-Neurologen die Sicht auf die
      Spannweite menschlicher Existenz zu erweitern.

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    • Juli 31, 2011

      Die Antwort eines gewissen Forumsteilnehmers in dem ich der “Hasstirade” gegen die SP beschuldigt wurde, ist über Nacht, nach Erscheinen meiner nachfolgenden “Analyse” der sich immer wiederholenden, langweiligen Strategie des Betreffenden, wunderbarerweise einfach verschwunden, bzw. gelöscht worden.

      Das zeigt eine interessante Wende im Vergleich zum sonstigen Ablauf des Geschehens.
      Wer hat gelöscht? Der Autor selbst der so gerne andere Leute des Hasses gegen die SP beschuldigt? Oder jemand anderer der zum Löschen von Beiträgen in diesem Forum befugt ist?

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    • Juli 31, 2011

      Liebe Frau Keller, die Sache ist sehr einfach: P. Estermann hat selbst seinen lapidaren Vorwurf der Hasstiraden gelöscht, um den Kontext unserer Stellungnahmen an ihn zu beseitigen.

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    • Juli 31, 2011

      Ach nein, Herr Gassmann, glauben Sie wirklich?

      Da haben wir ihm jetzt aber einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, wir Bösen!
      Ausserdem hat er sich, mit seinem ständig und überall plazierten Vorwurf der “Hasstiraden” bei allfälligen kritischen Kommentaren gegenüber der SP in diesem Forum, überall genügend bekannt gemacht. Wobei er seinerseits mit Gift und Galle gegen sein liebstes und einziges Zielobjekt SVP nie sparsam umgegangen ist, egal ob begründet oder nicht.
      Die “Kampfstrategie” zu studieren war ganz aufschlussreich, sie findet in diesem Forum zwar nur im Kleinen statt, lässt sich aber ohne weiteres auch offizieller beobachten, allerdings mit dem Unterschied, dass dort vorkommenden Peinlichkeiten ‘zigfach aufgezeichnet und kommentiert werden, also nicht einfach mit einem Klick gelöscht werden können.
      Aber wir wissen alle, dass, auch wenn man Beiträge in Foren löschen kann, diese im Internet immer noch aufzufinden sind.

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    • Juli 31, 2011

      Die Frau äussert sich “ein wenig paramoid”, um eine andere Bloggerin zu zitieren.
      Herr Meier schrieb, bevor er entnerft aufgab: “SVP-Politiker dürfen und ihre nahestehenden Kommentarschreiber dürfen beleidigen! Die anderen müssen aber immer sachlich und höflich bleiben.”

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    • Juli 31, 2011
    • August 17, 2011

      Frau Keller IST paranoid, alles was die Sp betrifft empfindet Sie als kommunistisch, als absolut unumsetzbar und immer gegen die Mehrheit der Bevölkerung gerichtet.

      Frau Keller, akzeptieren Sie endlich, dass die SVP zwar die grösste Partei ist, aber bei den letzte NR-Wahlen von sage und grade mal 15% der Schweizer Bevölkerung gewählt wurde! Wenn Frau Keller jetzt einwirft, dass die SVP 29% geholt hat, hat sie Unrecht, die 29% beziehen sich nur auf die Bevölerung, die wirklich gewählt hat, die Mehrheit der Bevölerung hat die SVP NICHT gewählt.

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    • August 17, 2011

      Die Mehrheit, die nicht gewählt hat, würde doch sicher SP wählen…

      Sagen wir es ganz präzis: die Mehrheit der Bevölkerung, die Mehrheit der Wähler hat NICHT SVP und nicht SP gewählt. Und das ist gut so.

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    • August 17, 2011

      Habe ich da irgend etwas anderes gesagt?

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  • August 5, 2011

    Interessant Ihren Artikel mit folgender Meldung zu vergleichen. Und bitte nicht abwehren, dass Eine hat mit dem Anderen sehr wohl was zu tun.

    http://bazonl​ine.ch/schweiz/standa​rd/Die-Genossen-bauen​-den-berwachungsstaat​-aus/story/24132636

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    • August 5, 2011

      Frau Keller hat nicht verstanden.
      Wer das als Massnahmen eines “Ueberwachungsstaate​s” bezeichnet liegt falsch. Die Charakteristika eines Ueberwachungsstaates sind: Bespitzelung, Post-/Telefon-/Comput​erüberwachung, Denunziatentum, usw.

      Ich finde: der Titel des Artikels ist Stimmungsmache. Der Inhalt des Artikels zeigt, dass in der SP Meinungsvielfallt herrscht. Da gibt es andere Parteien, deren Soldaten und Soldatinnen stramm die Linie verteidigen.

      Frau Keller macht gegen die SP Stimmung.

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    • August 17, 2011

      Eigentlich sind es doch immer die Rechten, die nach mehr Polizei und Überwachung rufen!? Wenn die SP das tut, möchte sie gleich den totalen Überwachungsstaat: Denken Sie doch mal nach Frau Keller, springen Sie mal für kurze Zeit über ihren eigenen Schatten und Sie werden sehen, dass die SP absolut keine kommunistische Partei ist und auch nicht sein will.

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  • August 17, 2011

    Frau Keller, ich möchte mich von Ihrer Darstellung der SP distanzieren. Ich bin zwar in der SP, kandidiere auch für die SP, doch habe ich, wie auch die meisten Mitglieder der SP eine eigene Meinung! Wir sind durchaus keine Erfüllungsgehilfen der SP-Spitze, das habe ich schon vor meiner Kandidatur den Parteioberen klar gemacht. Trotzem oder gerade deswegen hat man mich auf Listenplatz 1 gesetzt. Wir sehen durchaus die Probleme mit Ausländern, auch die probleme mit kriminell gewordenen Ausländern.

    Nur, genau wie bei Schweizer Kriminellen, soll und darf man straffällig gewordene Mitmenschen nicht einfach in eine Schublade schicken. Wenn ich lese, dass der Vergewaltiger Ivan, usw. in den grössten Schlagzeilen auftaucht, icst das für mich eine Verallgemeinerung und hauptsächlich gegen Ausländer osteuropäischer Länder gerichtet. Es ist eine Vorverurteilung aller Ausländer osteuropäischer herkunft. Und genau sowas darf nicht sein. Dagegen kämpfen wir als SP.

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  • August 17, 2011

    Ich wohne seit Jahren neben einem Frauenhaus. 100% der Bewohnerinnen sind ausländische Migrantinnen, praktisch alle aus dem Balkan. Die Kriminalstatistik des Bundes spricht ebenfalls für einen repräsentativen “Ivan S”.

    Hingegen warte ich immer noch, dass mir jemand ein Gerichtsurteil über einen Einbruch in einer Alphütte mit Diebstahls eines Landjäger zeigt. Dem ersten gebe ich 100 Fr. für eine Kopie des Urteils.

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