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Ja oder nein zur Unternehmenssteuerref​​​​​orm III

 

 

Der Ur­nen­gang

 

 

vom 12. Fe­bruar 2017 (USR) 

 

 

Mehrheitlich geisselt es durch alle Medien über die Unternehmenssteuerref​​​​​orm III, diese sei von grosser wirtschaftspolitische​​​​​r Bedeutung. Nur mit einem Ja könnten wir in der Schweiz den heutigen Wirtschaftsstandort und damit unseren Wohlstand bewahren. Anpassung veralteter Steuerpraktiken in unserem Land würden etwa 24‘000 Unternehmen „privilegiert“ besteuert. Es handle sich zu einem grossen Teil um grenzüberschreitende Firmen, deren ausländische Erträge in der Schweiz tiefer oder gar nicht versteuert würden. Sie beschäftigen direkt etwa 150‘000 Angestellte; weitere 100‘000 Arbeitsplätze seien bei den Zulieferern und Dienstleistern betroffen. Von diesen Unternehmen seien 11‘000 Holding-Gesellschafte​​​​​n, welche Kapital von über 1‘100 Milliarden Franken halten würden, die teilweise in der Schweiz investiert oder angelegt wären. Die Industrienationen würden diese Besteuerung nicht mehr länger akzeptieren. Die Reform sichere Arbeitsplätze und generiere Steuereinnahmen. Diese Steuereinnahmen von den 24‘000 privilegiert besteuerten Unternehmen und deren Mitarbeiter bei Bund, Kantonen und Gemeinden betrügen jährlich rund 10 Milliarden Franken, mit den indirekten Steuern über 13 Milliarden Franken. Und munter weiter, und und und. Bei einem Nein zur Unternehmenssteuerref​​​​​orm III würde der Grossteil der betroffenen Firmen die Schweiz verlassen. Damit würden 150‘000 Arbeitsplätze gefährdet. Auch käme es zu einem grossen Einbruch der Steuereinnahmen, wobei die Bürgerinnen und Bürger wegen massiver Steuererhöhungen die Leidtragenden wären. Der Wirtschaftsstandort Schweiz würde an internationaler Konkurrenzfähigkeit verlieren. Und und und, aber den verlieren wir doch so oder so, auf die eine oder auf die andere Weise.

Was für eine Panikmache, die immer nötig wird, wenn eigentliche wahrhaftige Argumente fehlen, oder falsch interpretiert werden. Als Parteiunabhängiger gebe ich für jeden noch eigenständig denkfähigen Stimmbürger/Innen einfach mal salopp folgendes zu bedenken, selbst bewusst entgegen der jetzigen Stimmempfehlung auch der SVP, die ja ansonsten meistens richtig liegt:

 

1. Selbst wenn es zu Arbeitsverlusten kommen sollte, was ich jedoch anzweifele, schon gar nicht in dem dargestellten Masse, was ist denn daran so schlimm, gibt es doch immer ein Plus und ein Minus in allen Dingen. Entweder sind auf Zeit hin bereits ersichtlich unsere Sozialsysteme nicht mehr bezahlbar von einer (dummen) Minderheit die noch immer täglich arbeiten geht bis zum Umfallen, währen die wie im Schneeballeffekt in Massen jährlich zunehmende grösser werdende Masse an Sozialabhängigen täglich ihre bezahlte Freitzeit, ihre bezahlte Gesundheits-führsorge​​​​​ einfach täglich ungeniert geniesst und nur noch ein Mitleid erregendes müdes Lächeln für alle übrigen “dummen” Arbeitenden Menschen hier übrig hat. Ist ja auch verständlich, beweisen sie doch täglich dass es auch ohne ganz, nein sehr gut, fürstlich gut geht. Ist es nicht eigenartig, dieses Privileg heutiger “Pseudo- oder Scheinasylanten” einer sicheren Existenz auch ohne Arbeit hatten wahrhaftig früher doch nur die Fürsten und Könige, oder etwa nicht?

 

2.  Die Schweiz ist Punkto Lebensstandart und Wirtschaftsleistung inzwischen Weltspitze, warum sie auch global seit einigen Jahren als grosser Magnet zur illegalen Einwanderung geradezu einlädt, vornehmlich in unsere (noch) sehr gut dotierten Sozialkassen. Dazu tüchtig befeuert wird diese vorwiegend illegale Migration auch noch von der von dieser Masse auf der Asylchiene Einwandernden tüchtig profitierenden & expandierenden Sozialindustrie. Diese werden so in wenigen Jahren zunehmend von X-10-tausenden mutwillig bewusst missbraucht und so automatisch und absehbar alle geleert sein. Was dann?

 

3. Ein jedes zu viel ist nie gut, und das gilt auch für den jetzt erreichten Lebensstandart. Weniger Firmen, weniger Leute sind erforderlich, somit sinkt automatisch und zwangsläufig dann die illegale Einwanderung, wa ja auch im Sinne der SVP, wenn es der Schweiz schlechter geht durch zu viel illegale Zuwanderung auf der Asylschiene, dann halt bald einmal nichts mehr auf diese Weise zu holten ist, bleibt diese illegale Migration automatisch auch aus, doch nur logisch oder?. Ja ich höre schon das Geheule, aber vielleicht sollte auch wieder einmal ein bisschen Bescheidenheit, einhergehend mit mehr Zufriedenheit und Lebensqualität von uns erlernt und mit einbezogen werden in diese wirtschaftspolitische​​​​n Diskussionen. Es geht ja doch immer nur um wirtschaftliche Interessen, noch mehr Wohlstand, noch mehr Geld anhäufen, vor allem immer noch grössere Millionen Gehälter und Boni ausrichten, selbst bei Staatsbetrieben wie SBB und PTT, und dies trotz gutgeheissener Minder-Volksinitiativ​​​​​e. Ja genau, da hat man sehr schnell Wege der saloppen Umgehung erfunden, und wieder war der ehrliche Stimmbürger der alleinige blöde Lackierte. Wieder ein Bauchschuss gegen die direkte Demokratie.

 

4.  Schon Erich Fromm beschreibt in seinem lehrreichen Buch “Haben und sein”, dass die ständige Anhäufung von Besitztümern sich früher oder später immer in eine veritable Sucht sich verwandelt, wobei Jemand der schon einen “Hauffen” “Besitz” angehäuft hat, immer auch von Angst geplagt sei, dieser “Hauffen” Besitz könnte kleiner werden, weshalb er dann , weil süchtig fast zwangsläufig immer auch weniger konsumiert. Ein wirklich krankhafter Zustand, denn genau von diesem Prinzip her kommt die Volksweisheit: Bei den Reichen lernt man sparen, weil viele (nicht alle) dem Geiz eh verfallen. Wirbt nicht sogar eine Firma mit dem Slogan: “Geiz isch geil, uhurä geil?” Die Motivation dazu liegt etwas anders, ja ich weiss.

 

5.  Dann frage ich mich auch, warum wohl kommen so viele Illegale, unqualifizierte Menschen aus materiell ärmeren Drittweltländern wie Nahost oder aus ganz Afrika vermehrt zu uns nach Europa, wo es doch unheimlich viele Bodenschätze und eine gewaltig schöne Natur hat in Nahost (ÖL), mit viel viel Platz, einem Riesen Kontinent Afrika eben, worin Europa mehrmals Platz finden würde. Hat nicht jeder Mensch angeborene Fähigkeiten bereits in sich, womit zumindest jeder sich mit Nahrung selbst versorgen könnte. Kürzlich schrieb ein User, er erinnere sich noch voller Erfurcht, dass sein Grossonkel sich mit einem “Bumskloo” noch schön zufrieden gab, sehr bescheiden  und zufrieden damit lebte. Und trotzdem hat sich die Schweiz, die fleissigen Einwohner zusammen mit den fleissigen Ausländern sich innert 2-3 Generationen an die Weltspitze katakulpierten, durch reinen Erfindergeist und Fleiss, Fleiss und nochmals Fleiss all dieser Menschen. Heute haben aber bereits über 30 % z.B. der Lehrkräfte “burnout”, sind ab 35 Jahren schon arbeitsunfähig. Auch eine Folge der Kaputten, gestressten und meistens unzufriedenen Eltern, ihren gestressten völlig unzufriedenen, verwöhnten, aber emotional arg vernachlässigten Kindern (zwei Autos sind heute ein muss), was wiederum einen ganzen Rattenschwanz von Generation zu Generation an Negativem bewirkt. Nicht anders sieht es in der Industrie aus, wo der Leistungs- druck auf die Arbeiter und Angestellten immer mehr erhöht wird, mittels sogenannter Effizienzsteigerung und Gewinnmaximierung als Daumenschrauben. Tre​ffen da heute doch interessanterweise zwei ganz extreme Lebensarten aufeinander, die beide voneinander etwas lernen könnten? Erstere mehr Freizeit, Zeit mit Frau und Kinder zu verbringen, eine bewusstere Lebensqualität zu leben, und anderseits die Armutsmigranten könnten von uns gut lernen, dass von nichts eben nichts kommt, es braucht schon eine Eigenleistung auch dazu, wozu ein jeder Mensch mit dem Rüstzeug seiner eigenen angeborenen Fähigkeiten bereits zur Genüge ausgerüstet ist. Gut auch verständlich, dem hinderlich sind halt schon auch unsere zu grosszügigen Sozialkassen. Denn auch bei Nichtarbeit, jahrelang z.B. leben bis zu 80 % dieser Armutsimmigranten sehr bequem in unseren Sozialmatten hängend. Es geht ihnen doch auch so sehr gut, jedenfalls viel besser als z.B. in Afrika mit mühseeliger harter Arbeit allein um das tägliche Wasser. Dort muss ein Mensch mit durchschnittlich einem US-$ täglich auskommen, um damit überleben zu können. Dies macht sie aber gleichzeitig listig und erfinderisch in diesem  Überlebenskampf, folglich jedem Sozial-Sesselfurzer zehnmal überlegen an Raffinesse.

 

6.  Und eine Schlussfolgerung könnte daraus mit Sicherheit daraus hervorgehen, dass beide Menschentypen doch wahrhaftig gegenseitig diesbezüglich sicher voneinander wie gesagt auch lernen könnten, indem sich beide Lebensarten so zwangsläufig mit der Zeit so anfangen sich auch gegenseitig aneinander anzu- gleichen. Im Endeffekt mehr Zufriedenheit, mehr Gesundheit, mehr Lebensquali- tät einerseits, anderseits auch mehr Zufriedenheit durch freudiges Tätigsein (Arbeit), dadurch auch erfüllteres, besseres Leben, ein bisschen mehr Wohlstand durch eigene Leistung ect. kann durchaus glücklicher machen, und wird es auch, ganz bestimmt.

 

7.  Und zu guter Letzt sich einmal überlegen, welche Lebensart ist eigentlich die Bessere von beiden? Die Antwort jedenfalls für mich ist verhältnismässig einfach, nämlich es ist die goldene Mitte von beiden, so oder so, freiwillig oder dann halt durch Zwang, durch das “Schick-sal.” Damit sollte auch die Stimmabgabe so leicht, also eigenständig eruiert werden können. Dies wäre vielleicht doch eine durchaus versuchenswerte Möglichkeit zu anderen, zu eigenen Überzeugungen zu kommen, als immer nur den Weisungen von immer den gleichen “Rattenfängern von Hamel”, welche doch nur Eigeninteressen verfolgen, immer nur zu folgen, schlussendlich so “blind” sich selber in den Abgrund stürzend.

 

Eine Satire oder wirklich alles voll Ernst gemeint?

 

Vielleicht, oder weder das Eine noch das Andere, jeder denke sich selber seine Sache dabei. Oder einfach eine “goldene Mitte” zwischen beiden Wegen finden, nur am Schluss muss aber unter Abwägung aller Umstände von vor und Nachteilen, dann eben ein klares ja oder nein resultieren.

 

“Die Hand die gibt steht über der Hand die nimmt. Geld kennt keine Loyalität. Finanziers sind ohne Patriotismus und ohne Anstand. Ihr einziges Ziel ist der Gewinn.”

Napoleon Bonaparte (1769-1821)

 

 

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Comments to: Ja oder nein zur Unternehmenssteuerref​​​​​orm III
  • Januar 25, 2017

    Da die Schweiz heute schon rekordtiefe Unternehmenssteuern hat, dürfte es kaum zu Wegzügen kommen. Und selbst wenn; die paar Briefkastenfirmen -denn diese sind die Hauptprofiteure der Reform- schaffen eh kaum Arbeitsplätze.

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  • Januar 25, 2017

    Die Notwendigkeit einer Unternehmenssteuerref​orm ist unbestritten. Aber warum hat man sich nicht an die ausgewogene Vorlage von Frau Widmer-Schlumpf gehalten? Was uns jetzt zur Abstimmung vorgelegt wird: Zurück an den Absender zwecks Nachbesserung!

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  • Januar 25, 2017

    Dieses Päckli, das hier geschnürt wurde, sollte mit Pomp und Gloria versenkt werden:
    Glauben denn die in Bern, wir seien aus Gugelhopf?
    Haben sie denn das Gefühl, dass wir (der Mittelstand) immer noch nicht genug geschröpft würden?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli
      möchten Sie aus mir einen “Schriftgelehrten” machen?
      Dazu ist es nun doch schon zu spät.
      Gegenfrage: Was sagt Ihnen “Phobos und Deimos” ?
      Sie wissen doch genau, was ich in meinem Kommentar sagen wollte.

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  • Januar 25, 2017

    Der Staat als Währungshüter sollte das Geld schulden- und zinsfrei in Umlauf bringen dürfen! Die Ökonomen und Politiker würden ihrer völlig unnötigen Spiele beraubt!

    Die Wirtschaft ist für die Menschen und nicht umgekehrt!
    Ausfälle im Rückfluss der Staatsquote bedeuten im Sinne des Geld- und Wirtschaftssystems, Schulden und nicht Beschneidung des Nettowertes der Arbeit! Wir sind keine Steuerzahler, weil die Steuern den Nettowert zur Absicherung des Lebensunterhalts, nicht beeinträchtigen dürfen! Die Gegenwerte der Arbeit und Güter sind in Balance zu halten! Alles nur eine Geldmengenaufblähung zur Schaffung von Ungleichheit! Ein Spiel der Ökonomen im Auftrage ihres Geldadels (Macht Sicherung heisst das Spiel!).

    Reformiert endlich die Systeme im Sinn und Zweck des Geldsystems! Der Staat hat die Währungshoheit und kann eigentlich nicht Schuldner seiner eigenen Währung sein! Diese Spielform wurde von den Geldadel Ökonomen erfunden um die Menschen zu knechten (Macht)!

    1. Der Staat gibt das Geld zur Deckung der Gemeinwohlaufgaben schulden- und zinsfrei ab dem Geldmengenkonto der Zentralbank in Umlauf!
    2. Sämtliche derzeitige praktizierte Steuersubstrate werden abgeschafft! Kein Steuerwettbewerb welcher nicht marktkonform ist, sondern die Besserverdienenden begünstigt (Ungleichheit)!
    3. Die Geldmenge wird über eine Negativabgabe für zu hohes Geldvermögen gesteuert und dem Geldmengenkonto gutgeschrieben!
    4. Der Gegenwert der Arbeit/Leistung und Alter muss eine geordnete Lebensqualität (Grundversorgung) sichern! Die notwendige Geldmenge wird dafür geschöpft!
    5. Eine Vorsorge über dem Niveau der Grundversorgung ist Privatsache!
    6. Die Geldschöpfung dürfte niemals per se das Delkredererisiko beinhalten (also kein fingiertes Eigenkapital als Risikozuordnung = Spielform). Die Geldschöpfer (Bankensystem) dürfen weder die Form der AG wählen dürfen, noch sich im Schuldengeldspielware​nmarkt (Kapitalmarkt) beteiligen als auch Kredite an Teilnehmer im Geldspielwarenmarkt sprechen! Es wäre so einfach, würden die Menschen das Geldsystem verstehen lernen!

    Fazit: Die Ökonomie als Fakultät hat ausgedient! Der Politik wird Steuer –Spieltrieb genommen! Der Geldspielwarenmarkt (Kapitalmarkt) wird ausgedünnt!

    Anstat​t Bedienung der Spiele, die Ursachen von Ungleichheit beseitigen! Es wäre so einfach, könnten die Menschen ganzheitlich denken? Druck aufbauen?

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  • Februar 7, 2017

    Um so mehr die Menschen eigenständig zu denken in der Lage sind, umso deutlicher wird diese Vorlage abgelehnt und zurück an den Absender gesandt werden, das ist meine Überzeugung.

    https​://www.youtube.com/wa​tch?v=Da1NfhT4k2c&fea​ture=youtu.be

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