1. Finanzen & Steuern

Ja zu einer eidgenössischen Erbschaftssteuer

1% der CH-Bevölkerung be­sitzt gleich viel Vermögen wie die übrigen 99%. Al­lein diese Tat­sa­che recht­fer­tigt eine künftige Erb­schafts­steu­er.

Die von EVP und Partnern lancierte Volksinitiative für eine eidgenössische Erbschaftssteuer sorgt in weiten Kreisen der Bevölkerung für Gesprächsstoff und noch  vor ihrem Zustandekommen für teilweise heftige Kritik.

Unnötiger Widerstand des Gewerbes

Ein “störender Fremdkörper” wäre sie in unserem System, hört man aus dem  schweizerischen Gewerbeverband. Die Erbschaftssteuer würde insbesondere bei den KMUs zu ernsthaften Liquiditätsproblemen und entsprechend zu Schwierigkeiten bei der Regelung der Unternehmensnachfolge​ führen. Es wird befürchtet, dass eine eidgenössische Erbschaftssteuer häufig als Hebel zur Betriebsliquidation wirken würde

In meinen Augen wird hier pure Angstmacherei betrieben. Speziell im Bereich der KMUs sind durch einen höheren Freibetrag und einen tieferen Steuersatz erhebliche Erleichterungen vorgesehen. Landwirtschaftsbetrie​be sind von der Erbschaftssteuer ausgenommen. Der Bestand der Familienbetriebe und der Landwirtschaftsbetrie​be und die durch sie angebotenen Arbeitsplätze werden durch die Steuer somit nicht gefährdet. Der allgemeine Freibetrag von CHF 2 Mio. wird in jedem Fall gewährt. Kleine und mittelgrosse Vermögen bleiben so bewusst von der Erbschaftssteuer ausgenommen. Nicht besteuert werden ausserdem die Teile des Nachlasses und die Schenkungen an die Ehegatten oder registrierten Partner. 

Weshalb eine eidgenössische Erbschaftssteuer

Die​ allermeisten Kantone beziehen schon seit jeher Erbschafts- und Schenkungssteuern. Sie haben diese Steuer jedoch weitgehend dem interkantonalen Steuerwettbewerb geopfert. Deshalb soll die Zuständigkeit zur Erhebung von den Kantonen auf den Bund übergehen.

Jährlich gehen 30 – 40 Milliarden Franken Vermögen durch Erbanfall in neue Hände über 

Mit der vorgeschlagenen moderaten Ausgestaltung der Erbschafts- und Schenkungssteuer werden davon ca. 3 Milliarden abgeschöpft. Davon erhält der AHV-Fonds 2 Milliarden und die Kantone 1 Milliarde.

Als Steuer auf dem Nachlass ausgestaltet 

Die Erbschaftssteuer wird nicht von den einzelnen Erben, sondern vom Willensvollstrecker bzw. von der Erbengemeinschaft (wie jede andere Nachlassschuld) bezahlt.

Verteilt jemand schon zu Lebzeiten sein Vermögen mit Schenkungen und Erbvorbezügen, so bezahlt er darauf erst dann die Schenkungssteuer, wenn diese Zuwendungen zusammengezählt CHF 2 Mio. übersteigen.

Die Zeit ist reif für eine Bundeslösung

Hohe Vermögen konzentrieren sich in immer weniger Händen. Der überdrehte Steuerwettbewerb der Kantone hat die Erbschaftssteuern kannibalisiert.

Es gilt einer gerechten Steuer neuen Nutzen zu verschaffen. Die Volksinitiative für eine eidgenössische Erbschaftssteuer bietet dafür das Instrumentarium.

 

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Einige Artikel aus Statements finden Sie momentan auch auf www.vimentis.ch/dialo​g. Lassen Sie uns wissen, was Sie von dieser Zusammenarbeit halten! Wir nehmen Ihr Feedback gerne entgegen via redaktion@statements.​ch oder dialog@vimentis.ch

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Comments to: Ja zu einer eidgenössischen Erbschaftssteuer
  • März 8, 2012

    Sehrt geehrte Frau Streiff: Im zweiten Absatz schreiben Sie mehrmals “vorgesehen”. Diesem Wort glaube ich eben nicht. Wenn das Wort “vorgesehen” fällt bei Politikern, glaube ich sowieso nichts mehr. Das lehrt mich die Vergangenheit.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Balazs, ich habe ein gewisses Verständnis für Ihre Zweifel. Hier bezieht sich der Begriff „vorgesehen“ jedoch klar auf den zeitlichen und rechtlichen Stand des Geschäftes. Erst wenn im Grundsatz legiferiert worden ist, können Ausführungsbestimmung​en erarbeitet und umgesetzt werden. Und es gehört zu den Eigenheiten des demokratische Prozesses, dass während jedem Verfahren die Meinungen neu gebildet werden können. Gott sei Dank! Sonst wären wir in z.B. der Frage der Energiewende niemals an der aktuellen hoffnungsvollen Schwelle angelangt.

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  • März 8, 2012

    Sehr geehrte Frau Streiff: Warum wollen die Linken immer mehr Steuern? Vorallem wenn doch das Geld “als Einkommen und Vermögen, auch Gewinne usw” ja schon mindestens einmal versteuert wurde? Das alles ist doch purer Neid! Wenn es noch Sinnvoll eingesetzt würde, könnte ich noch ein bisschen verständnis rüberbringen, aber da traue ich den Linken “Gutmenschen” nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Durrer : Zuerst möchte ich festhalten, dass ich keine “Linke” bin, sondern als EVP-lerin eine Mittepolitikerin.Mit Neid hat das nichts zu tun. Es ist eine Tatsache, dass die Schere zwischen Arm und Reich in der Schweiz immer grösser wird. Im Ausland, wo 30-40% Erbschaftssteuer bezahlt werden müssen, wird diese Entwicklung etwas abgebremst. Die Einnahmen sollen 2/3 der AHV, zu 1/3 den Kantonen zukommen.Da kann ja niemand sagen, dass das nicht sinnvoll eingesetzt ist.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Marianne Streiff
      Und wo bitte sind unsere ganzen Goldreserven ????????
      Bitteschön?​??????

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    • Juli 19, 2021

      Das Volk hat mehrfach in Abstimmungen erklärt, dass es die AHV wie sie heute ausgestattet ist und mit diesen Leistungen möchte. Nur: Woher soll künftig das Geld kommen, wenn immer mehr Rentner bezahlt werden sollen? Künftig soll eben auch überschüssiges Alterskapital (und das ist der Nachlass nun einfach einmal!) eben moderat besteuert werden und die Generationensolidarit​ät nicht einfach nur von Jung zu Alt sondern eben auch von Alt zu Alt spielen. Wo ist das Problem?

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  • März 8, 2012

    Man kann es drehen und wenden wie man es will, diese Steuer hat nur eine Basis: Neid !

    Was für einen Unterschied macht es ob Vermögen von einem zum anderen über geht ? Im Gegenteil – meistens geht das Vermögen von einem auf mehrere andere über – es wird also verteilt.

    Für Links jedoch ist die Erbschaftssteuer einfach eine neue Quelle wie man ihre “Verschwenderlis” finanzieren kann. Anstatt effizienter zu wirtschaften sucht man einfach den Weg des geringsten Wiederstandes – sprich höhere Steuern.

    Es geht nicht einmal um die Erbschaftssteuer an sich – man könnte über eine moderate Steuer von sagen wir 1-2% sprechen. Aber nein, man nimmt gleich den Panzer aus der Garage und will 20% besteuern. Warum eigentlich nicht 50% oder mehr ? Ich meine wenn wir schon am umverteilen sind, kann man doch gleich mit der ganz grossen Kelle anrichten, oder ?

    Die Linken haben komplett das Mass verloren. 20% Erbschaftssteuer, 1:12 Blödsinn, Off-Roader Initative, etc, etc.

    An alle Linken – ein für alle mal zum mitschreiben: es gibt heute keine gerechten Steuern in der Schweiz. Wir haben soziale Steuern. Die Progression führt dazu, dass der eine mehr zahlt als der andere ohne dafür mehr zu erhalten. Ich glaube jeder Kindergärtner kann beurteilen, das dies nicht “gerecht” ist. Jetzt will man noch so eine “gerechte” Steuer einführen – eine die nur bei 1% der Bevölkerung belastet wird. Der 1%, welche 70% der Bundessteuer finanzieren.

    Gut gemacht – EVP – habt ihr auch schon die Geschichte vom Mann auf dem Baum gehört, welcher den Ast absägt auf dem er sitzt ?

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    • Juli 19, 2021

      Sie sind für Gerechtigkeit. Ich auch. Nur haben Sie noch nicht begriffen, dass Gerechtigkeit nicht zwangläufig auch Gleichheit bedeutet. Wie anderorts bereits erwähnt, nimmt die Erbschaftssteuer niemandem etwas von jenem Vermögen weg, mit dem „ihre“ 70% der Bundessteuer finanziert werden. Die Erbschaftssteuer besteuert den Nachlass,d.h. nachdem jemand verstorben ist, wird die Steuer nur von dem Teil abgezogen, der 2 Mio. übersteigt. Es wird also nicht die Person benachteiligt, die ihr Vermögen selber verdient und versteuert hat.Die 20% sind übrigens sehr moderat. Im Ausland bezahlt man 30-40%.

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    • Juli 19, 2021

      Mit anderen Worten Ihr Vater gehört nicht zu Ihrer Familie und was solls ob er sich jahrlang den A…. abgearbeitet hat oder nicht – hauptsache wir alle schröpfen ihn noch ein bisschen nachdem er das Zeitliche gesegnet hat. Ich bin sicher, das ist auch im Sinne Ihres Vaters.

      So, so – wenn ich also für die gleiche Leistung des Staates mehr zahlen muss dann ist das im Linken Sinne als gerecht zu bezeichnen ? Auf dieser Basis wird eine Diskussion natürlich schwierig. Das wäre wie wenn Sie behaupten würden 2 plus 2 ergebe plötzlich 5.

      Anstatt das man den 1%, welche 99% des Vermögens haben jedes Jahr eine Weihnachtskarte schickt, werden diese angewiedert, ausgenommen und beleidigt.

      Sie werden es nicht glauben – es gibt Länder da zahlt man gar keine Erbschaftssteuern.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Steiff im Ausland kennt man keine Vermögenssteuer. Zudem hat die Initiave massiv Mängel.

      Was Sie sagen stimmt nicht denn der Staat nimmt Geld weg. Keiner kann mehr Geld den Kinder geben für Hauskauf etc. Durch die Initiative wird steuerliches Schwarzgeld produziert.

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  • März 8, 2012

    Steuern sind nie gerecht. Das Vermögende mehr zahlen, als ärmere ist sozial. Über die Höhe der Steuern lässt sich diskutieren.

    Ich gönne jedem “Self-Made-Millionär​/Milliardär” seine Kohle. Die Erbschaftssteuer besteuert jedoch die Empfänger, also die Personen die NICHTS zum Vermögen beigetragen haben. Es wird also nicht die Person benachteiligt, die ihr Vermögen selber verdient hat. Ich kann mir keine sozialere Besteuerung vorstellen…

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    • Juli 19, 2021

      Sie gehen davon aus, dass die Kinder oder die Ehefrau für jede Handreichung bei den Eltern den vollen Spitexansatz verrechnen. In vielen Länder mit Erschaftssteuern wird das vermögen den Kinder zu Lebzeiten weitergegeben.

      Erb​schaftssteuern für Drittpersonen sind ok.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Keller. Das ist es was die Linken verwechseln.

      Erbsc​haften an Drittpersonen sind Geschenke, welche man besteuern kann. Steuern, im Sinne der Initative, an Erbschaften innerhalb der Familie ist Diebstahl an der Familie.

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Keller

      Die Besteuerung gilt erst ab 2 Millionen CHF. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht…ich finde das eine Menge Geld?!

      Grüezi Herr Steffen

      Sie dürfen Steuern gerne als Diebstahl sehen, manchmal habe ich den gleichen Eindruck. Steuern sind nie gerecht! Das müssen Sie jedoch nicht sein, es geht um die Finanzierung der Staatsaufgaben. Steuern sind einfach ein notwendiges Übel. Oder kennen Sie eine bessere Finanzierungsform? Woher wollen Sie sonst das Geld nehmen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mayer

      Sie verdrehen die Sache – ich sagte “Erbschaftssteuern sind ein Diebstahl”. Steuern sind kein Uebel – der Staat funktioniert nicht von selbst.

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    • Juli 19, 2021

      Sorry, das wollte ich nicht unterstellen. Aber wo sehen Sie den Potential für Steuereinkommen? Wo sind Steuern “gerechter”, als bei Menschen, die nicht für Ihr Geld gearbeitet haben?

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    • Juli 19, 2021

      Wow – mein lieber Herr Mayer. Sie bestätigen hier ein ganz grosses Uebel aller Linken. Wie kommen Sie auf die Idee, dass jeder der ein grosses Vermögen hat nicht dafür gearbeitet hat ?

      Ich weiss nicht wie Sie das sehen, aber die Familie gehört zusammen und so auch die Erungenschaften der Eltern. Wenn jemand Geld ausserhalb der Familie verschenkt dann soll das auch versteuert werden. Diese Schenkung geschieht ja dann auch nicht willkürlich bei Ableben des Erlassers, sondern gewollt.

      Potential​ für Steuereinkommen ? Ganz einfach: weniger Ausgeben – Effizienter Wirtschaften. Dort muss zuerst angesetzt werden – dann können wir gerne über Steuererhöhungen reden.

      Solange wir aber wie zum Beispiel beim Asylwesen, Sozialwerken (sprich Sozialmissbrauch) sowie bei der Landesverteidigung (was für ein Witz) Geld verschwenden, dürfen keine Steuern erhoben werden.

      Erbschaftsteuer hat ein klares Kredo: die haben es ja, also nehmen wir es ihnen weg !

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    • Juli 19, 2021

      Nein, das war nicht meine Botschaft. Nochmals: Bei der Erbschaft hat der Verstorbene das Vermögen verdient, nicht der Hinterbliebene. Die Arbeit hatte also der Verstorbene.

      Dass eine Familie zusammen gehört, tut hier nichts zur Sache. In einem Familienbetrieb wird ja auch Lohn ausbezahlt. Und Niemand kann behaupten, dass er dem Verstorbenen Gratisarbeiten im Wert von ZWEI MILLIONEN CHF ausgerichtet hat.

      Ich stimme voll und ganz zu, was die Ausgaben betrifft. Jedoch hat der Staat nach wie vor Schulden. Irgendwer muss die bezahlen? Wer soll den diese bezahlen? Von irgendwo muss doch das Geld kommen? Ihr Kredo ist korrekt, eine gleichmässige Steuerbelastung funktioniert nicht, da die untere / Mittelschicht das Geld schlichtwegs NICHT besitzen. Also nehmen wir es von denen, die es haben.

      Wie sie sagten, sind Sie gegen neue Steuern. Dieses Statement akzeptiere ich. Ich meine nur, dass diese Art von Steuern die Gerechteste unter den “Ungerechtigkeiten”​ ist. Es wird niemanden was WEGGENOMMEN, sondern der Hinterbliebene bekommt weniger.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mayer – reduzieren wir doch Ihren Lohn um 10%. Es wird Ihnen nichts weggenommen, Sie bekommen einfach weniger. 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Sobald ich 2 Millionen verdiene, sprechen wir nochmals darüber 😛

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Selk

      Ich muss sagen, ich finde den Vergleich zur IV geschmacklos. Wissen Sie eigentlich, für wen die IV-Rente gedacht ist?

      Die Schuldenbremse ist ein Erfolg, aber noch hat die Schweiz Schulden…müssen diese nicht von irgendjemanden bezahlt werden?

      Es ist keine SP Steuervorlage.

      Ich​ bin mir Ihnen einig, was Staatsausgaben betrifft. Wenn ich Ihrer Argumentation folge: Wäre es ein Kompromiss, nach Abbau der Schulden als Gegenmassnahme andere Steuern zu senken? Also Erbschaftsinitiative Ja, dafür Senkung der Steuerfusses?

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin mit Ihnen einig, was die Staatsausgaben betrifft.

      Betracht​en Sie die Einnahmen/Ausgaben differenziert:
      Die Erbschaftssteuer kommt der AHV zugute. Die demografischen Verhältnisse sind Ihnen bestimmt bekannt. 2/3 bekommt die AHV. Warum 1/3 die Kantone bekommen sollen, erschliesst sich mir nicht. Nichtsdestotrotz ist es wirklich eine sinnvolle Investition. Oder wollen Sie ernsthaft die AHV-Leistungen kürzen? 🙂

      Sie sind generell gegen neue Steuererhebung. Dieses Statement akzeptiere ich, teile diese Meinung sogar. Deshalb bitte ich Sie, nicht die Initiative ansich zu bemängeln, sondern das Steuersystem ingesamt. Ansonsten bitte ich Sie, einen besseren Vorschlag für faire Staatseinnahmen zu unterbreiten.

      Von mir aus könnte (nach Schuldenabbau) als Kompensation die Steuern generell sinken.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Selk

      Schade, dass Sie meinen Bitten nicht nachgegangen sind.

      1. Sie differenzeren nicht, sie vermischen die PFZ, MwSt, IV. Wenn Sie nicht zwischen dem Gesamtbudget und dem Aufgabenbezogenen Budget unterscheiden, bringt eine Kostendiskussion nichts. Nun, Ihre Ansichten würden zumindest die BWL komplett revolutionieren 🙂

      2. Habe ich von Ihnen keinen Verbesserungsvorschla​g zur faireren Steuereinnahmen gelesen.

      Fakt ist: Der Staat hat Schulden und jemand muss die bezahlen. Wieso Steuern auf Erbschaften für Sie Diebstahl ist, entzieht sich meiner Logik. Wo ist der Unterschied zwischen dieser Steuern und anderen Steuern? Konsequenterweise müssten ja dann alle Steuern Diebstahl sein?

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  • März 8, 2012

    Erbschaftssteuer: Ich finde, dass auch trotz eines traurigen Anlasses die Erbschaftssteuer am wenigs-ten schmerzt. http://www.beobachter​.ch/geld-sicherheit/e​rben/artikel/geldsege​n_wer-erbt-soll-zahle​n/ Auch scheint es populär (gewesen zu sein). Der Staat hat Aufgaben zu erfüllen. Ihm davon durch Umgehen von Steuern – durch zum Beispiel Schenkungen – Geld zu entziehen fehlt dann. Dies hat zur Auswirkung, dass die Bevölkerung Dinge selber machen muss oder auch teurer – wenn privatisiert – aus der eigenen Tasche und der Rest im Rahmen seines möglichen die Ausfälle berappen darf. Wenn 2 Millionen die Grenze sind, so muss ich doch sagen, dass dies aus meiner Sicht eine Menge Geld ist. Kenne niemanden (auch mit eigenem Haus), der diese Grenze erreicht. Deshalb ein „Ja“ zur Erbschaftssteuer meinerseits, damit der Staat seine Aufgaben wahrnehmen kann. Davon gibt es ja nebst Sozialhilfe noch andere wie Sicherheit, Ausbildung, Gesundheitswesen, ÖV, Strassenverkehr, Reinigung um nur ein paar davon aufzuzählen….. Die Frage lautet hier: wer will was durch welche „Kasse“ bezahlt haben oder auf was wollen wir/können wir verzichten wenn, wie Frau Streiff in einer Antwort auf einen Kommentar weiter unten schreibt damit auch die AHV-Kasse aufgestockt wird, denke ich, dass es sicher sinnvoll ist (Blick in die Zukunft gerichtet) ……

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    • Juli 19, 2021

      Sehen Sie, Frau Sägesser – auch Sie scheinen die Initative nicht zu verstehen: Schenkungen ist nicht gleich Erblass innerhalb der Familie. Es ist richtig was Sie sagen, Schenkungen müssen besteuert werden, nicht aber Erbe an Familienangehörige.

      Zudem verliert der Staat nicht wirklich Steuern bei Erbschaften. Klar, wenn Erbschaften auf mehrere Personen verteilt werden dann drückt die Progression der einzelnen auf die Steuersubstanz. Hier könnte man aber, wie es meistens in Kantonen mit Erbschaftssteuern heute gemacht wird, einen Ansatz von 1-2% auf das Erbe ansetzen.

      Tja, liebe Frau Sägesser, Sie kennen vielleicht niemand der so viel Geld hat. Fakt ist jedoch, dass 1% der CH soviel haben und damit 70% Ihrer und meiner Bundessteuern “subventionieren”.

      Klar, man merkt erst etwas wenn man mehr zahlen muss. Geschätzt wird es jedoch nicht, wenn man wegen dieser 1% weniger zahlen darf.

      Frau Sägesser – nur weil die AHV Kasse aufgestockt wird finden Sie es sinnvoll ? Ok, wie wärs wenn wir aufhöhren Geld in die (nutzlose) Entwicklungshilfe zu buttern und dafür damit die AHV sanieren ? Was halten Sie von dieser Idee ?

      Im weiteren sollten wir viel mehr auf die Effizient achten und aufhöhren Geld aus dem Fenster zu werfen. Ich hab’s bereits angesprochen: Asylwesen optimieren, Sozialmissbrauch bekämpfen und die Militärausgaben überdenken.

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    • Juli 19, 2021

      @Steffen: Danke für Ihren Beitrag. Hm, sehe jedenfalls, dass Panik unter den Reichen herrscht und diese zu Notaren rennen um das Geld in Sicherheit zu bringen um ja keinen Rappen mehr zu bezahlen! http://www.20min.ch/f​inance/news/story/221​86665. Zudem ist nicht jede Schenkung steuerpflichtig http://www.swiss-tax.​ch/Steuer-Tipps.htm / http://www.advogarant​.de/Infocenter/Steuer​info/Allgemein/Schenk​ungssteuer-Schweiz.ht​ml :

      5. Steuern spart man indem Schwiegersöhne nicht (direkt) beschenkt werden! (nach oben)
      Schenkungen an Schwiegersöhne (und Schwiegetöchter) gelten als Schenkungen an Nichtver-wandte. Sie unterliegen deshalb in den meisten Kantonen hohen Schenkungssteuern.
      Diese hohen Schenkungssteuern lassen sich vermeiden, indem in einem ersten Schritt nicht der Schwiegersohn, sondern die Tochter beschenkt wird. Die Tochter kann anschliessend in einem zweiten Schritt ihren Ehemann beschenken. Zivilrechtlich liegen dann zwei Schenkungen vor, die steuerlich privilegiert sind: Denn Schenkungen an Ehegatten und Kinder sind steuerfrei oder un-terliegen einem günstigen Tarif. Achtung: Liegen die beiden Schenkungen zeitlich sehr nahe bei-einander, könnte die kantonale Steuerverwaltung eine Steuerumgehung annehmen. Im Zweifelsfall lohnt sich eine vorgängige Anfrage

      Ob ihre Zahlen so stimmen, weiss ich nicht (70 % der Bundessteuern finanzieren etc.). Mit entspre-chenden Abzugsmöglichkeiten gibt es da ev. einen Spielraum. Fakt ist, dass man investieren muss und das sich Tod sparen vermeiden sollte. Unter anderem auch damit keine Flüchtlinge generiert wer-den in Entwicklungshilfe, welche sich auszahlt (bezweifle „auch noch“, dass heutige Formen viel brin-gen), keine Ausbeutung von Rohstoffen, keine Kriege etc…. Also möglichst wenig Gründe, Möglich-keiten, Anreize etc. bieten, damit Menschen in ihren Herkunftsländern bleiben weil sie dort nebst Ein- und Auskommen auch sauberes Wasser und gesunde Nahrung haben. Folglich könnte, wenn man denn nicht bloss die Grenze dicht macht und Geld verdient sicher auch das gesparte Geld (Asylwesen etc. – habe ich doch auch bereits in Vimentis geschrieben, dass ich gegen Missbrauch jeglicher Form bin und möglichst wenig Flüchtlinge generiert sehen möchte) zur Sanierung der AHV brauchen kann. Effizienz? Ich denke, Effizienz kann man unter anderem auch steigern mit mehr Ressourcen, damit Nachfragen, nach dem Stand der Dinge ausbleiben (man hat so mehr Zeit für das tägliche Geschäft). Auch bringen erholte, motivierte Mitarbeiter mehr Leistung als jene, welche gemobbt werden, kurz vor dem Burnout sind etc. Sie sehen, Ziele scheinen zumindest teilweise gleich zu sein. Doch der Weg dazu? Anmerkung: wünschte, dass das Aus- und Weiterbilden von Fachkräften im Rahmen der Mög-lichkeiten so gestaltet wird, dass möglichst wenige vom Ausland in die Schweiz geholt werden müss-ten. Jedoch weder für Schweizer noch Ausländer irgend einen Arbeitsmarkt verwehrt wissen….

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  • März 8, 2012

    S U P E R !!!!!!!!!!!!!

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  • März 8, 2012

    Guten Tag Frau Streiff, wie der Staat Steuern erhebt kann immer diskutiert werden. Ich finde es aber unverschämt, dass es immer mehr werden soll. Meines Erachtens darf eine Erbschaftssteuer nur angenommen werden, wenn gleichzeitig eine andere Steuer im gleichen Masse reduziert wird. Hier könnte man doch etwas für die unteren Einkommen tun.
    Leider ist aber der immer wieder missbrauchte Begriff der sich öffnenden Lohnschere reine Polemik. Seien sie doch ehrlich: von den zusätzlichen Steuereinahmen werden wieder Leute profitieren die heute schon auf Kosten der Allgemeinheit unnötig Geld verschwenden.

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    • Juli 19, 2021

      Kleine Fragen Herr Steiner. Der Staat hat Aufgaben zu erfüllen und für diese braucht er Geld. Was darf wieviel kosten? Über welche “Kasse” soll bezahlt werden? Anstelle Steuern dem Staat, Gebühren etc. Privatunternehmen, wenn man einen schlanken Staat wünscht? Auf welche Aufgaben möchten Sie verzichten oder was würden Sie gar selber erledigen um Geldd zu sparen?

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    • Juli 19, 2021

      P.S.: Nicht zu vergessen die Aus- und Nebenwirkungen z.B. beim Streichen von Aufgaben, vorallem wenn Menschenleben davon betroffen sind…..

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    • Juli 19, 2021

      eine der ungerechtesten steuern ist wohl die mwst. sie belastet die untersten einkommensschichten relativ am meisten. wäre auch dafür, dass die zumindest reduziert wird

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Schilter, da kann ich ihnen nur zustimmen. Diese sollte schon lange abgeschaft werden. Die Ausfälle könnten z.B. durch eine steilere Progressionskurve bei der Bundessteuer kompensiert werden.
      Wenn die Mwst abgeschaft würde, würde dadurch auch ein grosser administrativer Aufwand wegfallen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, wer spricht den von streichen. Jede Firma wird unter dem Druck von Wettbewerb gezwungen effizienter zu werden. Und wenn ich mir die Schweiz diesbezüglich anschaue, ist sie sehr Erfolgreich. Nur der Staat kann es sich leisten immer weniger effizient zu werden. Er ist keinem Wettbewerb augesetzt.

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    • Juli 19, 2021

      @Danke für Ihren Beitrag Herr Steiner. Effizienz schadet nicht – auch nicht, wenn man keine Konkurrenz hat und keinem Wettbewerb ausgesetzt ist. Wie soll aus Ihrer Sicht die Effizienz beim Staat aussehen? Mit Personal auf Sparflamme fahren und möglicherweise Zeitverlust durch Nachhaken von Kunden in Kauf nehmen? Motivierte Mitarbeiter, welche voll leistungsfähig/gesund​, motiviert sind und hinter ihrer Arbeit voll und ganz stehen leisten meines Erachtens am meisten. Alles andere kann auch an Abläufen liegen. P.S.: denke dass Gewinnorientierung nicht in allen Bereichen das Beste ist. Manchmal könnte man dies teu(r)er bezahlen. P.S.: betr. MwSt bin ich mit Ihnen und Herrn Schilter einverstanden. Wobei eine Alternative auch sein könnte, dass bloss eine einheitliche MwSt auf echte Luxusgüter erhalten bleiben könnte. Jedoch nicht auf Alltagsdingen wie Nahrung, Getränke (Laden wie Restaurants) etc.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, grosse Einsparungen könnten z.B. gemacht werden, wenn die Abläufe und Verfahren schneller abgewickelt würden. Es kann doch nicht sein, dass alltägliche Prozesse so viel Zeit in Anspruch nehmen. Ein gutes Beispiel ist z.B. bei Strafverfahren zu sehen. Es kann doch nicht sein, dass es Jahre dauert, bis eine Straftat endlich abgeurteilt wird. Sicher gibt es Tatbestände die für Abklärungen mehr Zeit in anspruch nehmen. Aber dass kann doch nicht der Normalfall sein.

      Ein gutes Beispiel sind auch die laufenden Asylverfahren. Nicht dass ich falsch verstanden werde. Die Verfahren sollen seriös ablaufen. Aber die Verfahrensdauer ist nicht ein Problem der Abklärungen sondern von falschen Strukturen. Dies ist nur ein Beispiel das jedermann bekannt ist. Es gibt sicher noch ähnliche Situationen in verschiedenen anderen Bereichen.

      Diese Verzögerungen kosten den Staat und vor allem auch die Wirtschaft und den Bürger immer mehr Geld.
      Die Prozesse in den Verwaltungen müssen endlich einmal verbessert und optimiert werden. Leider wird dies aber nicht geschehen, da kein Druck aufkommt. Wenn es mehr Geld braucht werden wieder irgendwo neue Steuern erhoben oder der Staat bedient sich über neue oder grössere Gebühren am Geldbeutel des Bürgers.

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  • März 8, 2012

    Sehr geehrte Frau Streiff, die Erbschaftssteuer ist eine riesen Frechheit, denn dieses Geld wurde schon mehrmals versteuert, zudem hinterlässt jede Steuer die nicht Zweckgebunden rückgeführt wird einen faden Nachgeschmack. Steuergelder werden hier brutal verschleudert und an Personen verteilt die nie nur fünf Minuten etwas geleistet haben. Ich würde sogar die direkte Bundessteuer abschaffen.

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    • Juli 19, 2021

      … Herr Walser, und genau das ist das Problem…. !

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    • Juli 19, 2021

      Nicht die Erbschaftssteuer ist eine Frechheit, sondern ihre Aussage… Wer arbeitet bezahlt Lohnsteuern, Einkommenssteuern, MwSt. also auch eine Mehrfachbesteuerung. Hingegen ist allgemein bekannt, dass Millionen- und Milliardenvermögen zu einem grossen Teil durch Kapitalgewinne (steuerfrei!) erzielt worden sind. Ein Grossteil dieser Vermögen ist also noch nie mit einer Einkommenssteuer belangt worden. Das ist eine Frechheit!

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    • Juli 19, 2021

      @Roman Rutz, herzlichen Dank für die Blumen, ich habe in meinem Leben mit sicherheit schon mehr Steuern bezahlt als Sie jemals bezahlen werden. Eine riesen Frechheit ist es, wie unser Volksvermögen durch die Sozi Politik verschleudert wird. Typen wie Sie, sind die ersten die bei einer Erbschaft einen Steuerfreien Kanton aufsuchen.

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    • Juli 19, 2021

      Schön für Sie, dann verdienen Sie auch ein Mehrfaches von dem, was ich je verdienen werde. Noch besser, wenn Sie das Geld selber verdienen und nicht einfach von reichen Eltern geschenkt bekommen. Eine Erbschaftssteuer für die AHV verhindert nur, dass die Lohnabzüge noch mehr erhöht werden müssen, kommt also allen zu Gute, die für ihr Geld arbeiten.

      Ach ja, “Typen wie ich”: Danke für den Tipp, ich werde mich daran erinnern, wenn mir meine Eltern 100 Mio. vererben, für die ich ja soviel geleistet habe und sie deswegen nicht versteuern kann…!

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    • Juli 19, 2021

      Nein Herr Rutz, ich bin Jg. 1942 und habe meinen Eltern gegeben, nicht eine Franken geerbt. Wenn Sie schon von der AHV reden, wie wäre es denn, die Rückführungsgelder der hierzulande Kriminellen Ausländer “sprich Scheinasylanten” in die AHV zu geben oder die Entwicklungshilfe Gelder die in Korrupte Länder fliessen. Das sind alles zweckentfremdete Steuergelder. Wir bezahlen Steuern um unser Wohlergehen zu sichern und nicht um den Gerümpel ausserhalb und innerhalb der Schweiz zu finanzieren. Lieber Herr Rutz, vielleicht geht Ihnen mal ein Licht auf, wenn man Ihnen vorrechnet was die importierte Armut uns Steuerzahler kostet, aber dann ist es zu spät. Was nützt uns die gesündeste und sauberste Luft wenn die Sozialkassen leer sind und dann können Sie sicher sein wird unsere zwei Pass Generation abhauen, mit gefüllten Taschen.

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  • März 9, 2012

    Sehr geehrte Frau Streiff,

    Wie viele Male wollen Sie den hart erarbeiteten Franken denn noch besteuern?

    Demogra​phiefragen gekoppelt an den Umgang mit natürlichen Ressourcen werden unsere Gesellschaft in den nächsten 10 bis 20 Jahren ganz gehörig durch die Mangel drehen und uns mit Notlagen konfrontieren, für deren Bewältigung wir auf keine Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückgreifen können.

    Wir befinden uns in einer alle sozialen Dimensionen (Politik, Ökologie, Ökonomie, Bildung, Erziehung, Religion, Gesundheit und Kultur) umfassenden Umwälzung unserer Gesellschaft. Gleichzeitig mangelt es uns an dynamischem, nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum. In den Sozialwerken ist eine zukunftsträchtige Lösung, die Ausgaben und Einnahmen wieder langfristig ins Lot bringen, kaum in Sicht. AHV – trotz der von Ihnen vorgeschlagenen Erbschaftssteuer – und Pensionskassen leben weiter auf Kosten künftiger Generationen. Das Prinzip Nachhaltigkeit taucht in den sozialen Bilanzen unserer Politiker nur noch als nebliger Erinnerungswert auf.

    Ein OECD-Vergleich zeigt, dass die Fiskalquote in der Schweiz seit 1965 überdurchschnittlich steigt.

    Auf immer noch mehr Steuern zu setzen, um die auf uns zurollenden Herausforderungen meistern zu können, scheint mir ein Unding.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Willy Burgermeister

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  • März 9, 2012

    Erbschaft-Steuer
    Ein​kommenssteuer
    Wir versteuern erst einmal das Einkommen.

    Mehrwertsteuer MWSt Konsum Investition
    Es wurde mehrmals geschrieben, die Mehrwertsteuer sei eine ungerechte Sache!
    Vor der MWSt war die WUSt Warenumsatzsteuer, 1941 bis 1994.
    Bei der WUSt mussten nur Grossiten die Steuerpflichtig. Die anderen konnten GE Steuerfrei liefern. Heute bei der MWSt kann ein Unternehmen die Vorsteuer geltend machen.
    Die MWSt belastet alles, in unterschiedlichen Sätzen, vom Nahrungsmittelkauf über Bücher, Treibstoff, bis zur Investition Bau von Immobilien oder in Infrastruktur.
    Undem​okratisch ist möglicherweise der Bereich, dass gewisse Ausnahmeregelungen gemacht werden.

    Gebühren und Ausgaben;
    Anschlussg​ebühren für Energien Strom, Telefon, Gas, Wasser Abwasser, Abfallentsorgung, je nach Art und Grösse eines Unternehmens variabel.

    Befohlen​e Kontrollen;
    Elektroanlagen, Tankanlagen, Heizanlagen, Liftanlagen, Fabrikanlagen, Feuerpolizeikontrolle​n, Gewässerschutzkontrol​len, Fahrzeugkontrollen, Arbeitsschutz, Arbeitskontrollen, es werden laufend neue erfunden.

    Vermög​enssteuer
    Gelingt es Jemandem Unternehmer genannt, nach all diesen Steuern, Gebühren und Abgaben, Erspartes anzuhäufen, auch Vermögen oder Diebstahl Raub, Ausbeutung am Volk genannt, die Sichtweisen sind da unterschiedlich, wird ebenso eine Vermögenssteuer erhoben.
    Selbstreden​d, wer viel Immobilien besitzt, nachstehend Reicher Bonze benannt, hat dem entsprechend viele Hypotheken, Unterhaltskosten, Aufwendungen, die vom Vermögen in Abzug gebracht werden. Das nennt man Steuerbetrug je nach Sichtweise.

    Hier wird ja aus immer gleichen Kreisen welche die Einkommens Steuer, die Mehrwertsteuer kritisieren, am härtesten Kritik geübt.

    Grundstückg​ewinnsteuer, Handänderungskosten, in Folge Handänderung wieder frühzeitig fällige Kontrollen, der Staat ist sehr erfinderisch!

    Bl​eibt am Todestag etwas Bargeld, Vermögen in Liegenschaften und Firmen übrig, sind Nachkommen vorhanden, sollen die nun erneut zur Kasse gebeten werden.
    Diese, vormals Kinder genannt, mussten ja nicht auf Eltern verzichten, welche viel und hart gearbeitet haben.
    Es war ja nicht der Wille der Eltern, sich für Ihre Kinder einzusetzen, diese auf höhere Schulen Private oder Öffentliche, Keine Staatsunterstützung da Vermögend erhalten, zu schicken, damit die einst das Familien Eigentum weiter führen.

    Nein, gemäss heutigen Aussagen, haben die Kids einfach faul abgehängt, und kein Anrecht auf ein Vermögen, zu dem sie nichts beigetragen haben.

    Ich stelle fest, es entstehen immer mehr Neid Vorlagen, und das aus Kreisen einer Evangelischen Volks Partei.

    Die Frage sei erlaubt, ob in diesen Kirchen noch aus dem richtigen Buch Texte gelesen werden, oder ob da was anderes gepredigt wird.
    Auf alle Fälle steht da, man solle seinen Acker bestellen, hart arbeiten, um dann ernten zu können.
    In einem weiteren Bereich hat der Begründer dieser Glaubensrichtung sich gegen diese Steuern am Tempelberg zur Wehr gesetzt.
    Mit zu wenig Erfolg, wie mir scheint, das wurde nicht verstanden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,

      Sie haben absolut Recht. Das gute ist jedoch, dass die Mehrheit des Volkes nicht auf diesen Blödsinn reinfällt. Offroad, 1:12, Erbschaftsteuer – Initativen sind alles Neid-Initativen.

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    • Juli 19, 2021

      Schauen wir zuerst was aus der 20% Initiative Ferienwohnungen wird, und danach kann man das Gesetz Raumplanung des Bundesrates angreifen.
      Ich glaub, wir leben in einer Neid, Konsum Gesellschaft, also, ich bin überzeugt

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  • März 9, 2012

    Belohnt wird der NICHTARBEITENDE BESITZLOSE.

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  • März 9, 2012

    Wer weniger Steuern und Gebühren bezahlen will nimmt in Kauf, dass sie es selber machen müssen, Dinge liegen gelassen werden oder gar Privatfirmen teurer bezahlt werden, da diese Gewinnorientiert sind. Was macht man im Gegenzug? Man nimmt in Kauf, dass durch Littering Mehrkosten verursacht werden, man nimmt in Kauf, dass soziale Verantwortung (nicht mehr so leistungsfähige Mitarbeiter werden übers RAV, den sozialdienst in die IV abgeschoben etc.) nicht wahrgenommen wird. Man versucht Schlupflöcher bei den Steuereinnahmen nicht zu füllen und auszunützen….. (Steuerumgehen durch Abzüge und Schenkungen etc.). Das ist alles Geld, was dann fehlt. Deshalb wäre ich mal froh seitens Gegner der Erbschaftssteuer diesbezüglich Info zu erhalten, wo nebst der MwSt und der Staatseffizienz sonst noch gespart werden kann um die Steuerlast zu minimieren. Bei all dem einfach nicht vergessen, dass diese Erbschaftssteuer der AHV und folglich jedem einzelnen und auch unseren Kindern zu gute kommen kann…. sonst könnte es sein, dass irgendwann die MwSt erhöht wird oder man das Geld an einem anderen Ort reingeholt wird. Es sei denn, man möchte, dass die Renten gesenkt werden.

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    • Juli 19, 2021

      In den letzen Jahren musste ich vermehrt feststellen, dass der Staat zu teuer arbeitet, dass der Staat die Preise hochtreibt.

      Kleine​s Beispiel: der Staat wir indirekt bezahlen einfach so bis zu CHF. 300.- 450.- m2 Teerfläche. Will man als privater eine günstige Offerte, muss man erst eine Firma finden welche nicht für den Staat arbeitet, …die Chance ist klein.
      Andere Alternative suchen, wie das der Staat selber gemacht hat mit Deutschem Unternehmen.

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    • Juli 19, 2021

      @Sägesser Barbara, ich kann Ihnen schon sagen wo man sparen kann. Lassen Sie sich mal Vorrechnen was das Asylwsen kostet, es sind Milliarden Beträge die dem Volk vorenthalten werden, nirgendwo wird in der Politik mehr gelogen als bei den Sozialausgaben, da ist man sehr vorsichtig, denn es könnte ja sein das das dumme Volk aufwachen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser – hätten (!) wir eine Staatseffizienz würde sich die Diskussion um eine neue Steuer (Erbschaftssteuer) erübrigen. Jedoch haben wir keine Effizienz beim Staat.

      Das Problem des Verschwenderian wird mit neuen Steuern nicht gelöst sondern nur verschoben. Keiner wird sich um die Effizienz kümmern wenn immer wieder frisches Geld nachfliesst.

      Das ist es, was die Linken (sorry, die EVP gehört einfach auch dazu) nicht verstehen (wollen).

      Jetzt will man das Geld einfach bei der personellen Minderheit holen (1%). Warum erhöht man nicht einfach die Lohnabzüge um 2-3% ? Fangt an Familien OHNE Kinder zu schröpfen – schliessliche sind die mitverantwortlich, dass keiner für uns alten Säcke später zahlen kann. Oder Personen über 30 ohne Kinder zahlen eine Prämie bei den Lohnabzügen, etc, etc.

      IV: fangt an IV nur an solche zu zahlen, welche es wirklich verdienen. Solche, welche wegen Arbeitsunfall nicht mehr arbeiten können. Nicht solche, welche psychische Probleme vorspielen und/oder gerade wieder einmal ein Schleudertrauma empfinden.

      Das Sparpotenzial des Staates ist riesig – ich will gar nicht anfangen mit der Asylpolitik und der Landesverteidigung. Bevor man dieses Potenzial nicht ausschöpft müssten Steuererhöhungen verboten werden.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihre Beiträge! Betr. dem Hochtreiben, Herr Nabulon, weiss ich noch zu wenig. Habe mich hier noch nicht reingelesen etc.. Doch ich weiss um WTO Ausschreibungen http://www.google.ch/​url?sa=t&rct=j&q=wto%​20ausschreibung%20bun​desverwaltung%20schwe​iz&source=web&cd=3&ve​d=0CD4QFjAC&url=http%​3A%2F%2Fwww.europa.ad​min.ch%2Fthemen%2F005​00%2F00506%2F00521%2F​index.html%3Flang%3Dd​e%26download%3DNHzLpZ​eg7t%2Clnp6I0NTU042l2​Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Y​uq2Z6gpJCDdH16gmym162​epYbg2c_JjKbNoKSn6A–​&ei=6WdaT9iSAs_44QT-s​KnGDw&usg=AFQjCNHZ5PM​23_uX7jaDSTzf4H9kt4tj​6w&cad=rja

      Betreffend dem Asylwesen habe ich mehrmals mögliche Lösungen geschrieben (keine Ausbeutung, keine Waffenlieferungen an entsprechende, Kriege, Verhalten als Tourist ev. überdenken etc.). Teilweise generieren wir die Flüchtlinge durch unseren Konsum und Verhalten auch selbst. Wenn man dies nicht wünscht, sollte man zusehen, was man dagegen am besten tun kann. So könnte dann auch die Anzahl Flüchtenden reduzieren mit entsprechenden Aus- und Nebenwirkungen. Aus Spargründen herrscht bei der Bundesverwaltung zumindest seit längerer Zeit Personalstopp. Die Arbeit nimmt nicht auf jedem Gebiet zwingend ab, sondern zu. Auch dies hat Aus- und Nebenwirkungen. Doch sicher kann man wie überall auch, nach Verbesserungen der Effizienz und nach Sparpotenzial suchen und entsprechende Massnahmen einleiten. Finde dies ist die Sache der Chefs. Doch einfach bedenken, dass jeder arbeitslose Mensch die Arbeitslosenkasse oder die Sozialkasse belastet (folglich auch hiesiges Gewerbe beachten.

      Was die Schröpfung von Menschen ohne Kindern anbelangt, so Frage ich mich, was denn jene, welche keine Kinder kriegen können davon halten. Reicht ein Einkommen von ca. 5000.- netto aus um z.B. eine 4 köpfige Familie zu ernähren, wenn man die Höhe der Mieten, der Krankenkasse und des Lebensunterhaltes anschaut? Was ist mit KITAS, falls ein zweites Einkommen notwendig ist? Wieviele Familien (auch Alleinerziehende) sind auf Prämienverbilligung und Sozialhilfe angewiesen? Könnte man dies verhindern?

      Dies alles ist meine Sicht aufgrund meiner Berufs-, Reise- und Lebenserfahrung. Aus meiner Sicht findet oft genug ein Kassenspiel statt (Arbeitgeber will sparen und entlässt Mitarbeiter, welche die Leistung nicht mehr bringen – teilweise steckt er sich den höheren Gewinn noch in die eigene Tasche -> nichts erfundenes meinerseits; der Entlassene geht zum RAV und findet ab einem gewissen Alter nichts mehr, landet beim Sozialdienst. Der Sozialdienst will eine Bilanz im “grünen” Bereich präsentieren und schiebt in die IV ab. Fakt der Staat braucht Geld, wenn die soziale Verantwortung nicht wahrgenommen wird. Wir sitzen alle im selben Boot Namens “Schweiz”. Mir ist es nicht egal, wie es dem Staat und den Bürgern geht. Auch habe ich nicht die Ressourcen und das Wissen um die Arbeit, welcher der Staat – zumindest bis heute übernommen hat – zu erledigen. Auch habe ich kein Interesse infolge Gewinnorientierung von Unternehmen Dienstleistungen gestrichen zu wissen (Postauto-Strecken etc.).

      Also stellt sich die Frage auf was man verzichten will und kann, wem man für was bezahlt. Doch am Ende belastet es – egal wer das Geld kriegt – das eigene Portemonnaie. Wenn man für einen Pfusch bezahlt, weil man das billigste Angebot genommen hat, lauft man in Gefahr, für das Ganze nochmals zu bezahlen und diesmal teurer als notwendig, wenn man von Anfang an auf ein Angebot geachtet hat, bei welchem der Preis und die Qualität stimmt.

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    • Juli 19, 2021

      Ein Deutsches Unternehmen durfte die Nationalstrasse zwischen Winterthur Richtung St Gallen Frauenfeld sanieren.
      Entgegen anderen Baustellen der Nationalstrasse ging das Zack Zack und wurde so weit ersichtlich ein einwandfreies Werk.

      Bei der Neat hingegen hat man sich auch Rechts Streitereien eingelassen, weil man Zuschläge an die Konkurrenz nicht akzeptieren wollte.
      Jusristisches Hick Hack anstelle Bauten vollenden.
      Die vielen kleinen Bauten und Anschaffungen werden erst gar nicht ausgeschrieben.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Nabulon. Danke für Ihren Beitrag. Wieso das von Ihnen erwähnte deutsche Unternehmen dieses Teilstück der Nationalstrasse sanieren durfte entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls erfreulich, wenn die Qualität, der Preis und die Leistung stimmen – auch wenn ich dafür bin, hiesige Unternehmen zu berücksichtigen.
      Aufträge werden gemäss WTO erst ab einem gewissen Betrag ausgeschrieben. Betr. Neat – Irrtum vorbehalten – kann ich mir Vorstellen, dass dies ein ziemlich politisches Projekt ist. Wenn dann noch Mehrkosten etc. dazukommen ….. http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Neue_Eisenbah​n-Alpentransversale

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  • März 9, 2012

    Ist wieder so eine BILLIGE STIMMENFANGINITIATIVE​. Ist ja logisch wer nichts zu ERBEN hat, der stimmt JA und die meisten haben NICHTS zu ERBEN, dafür sorgen die LINKEN schon. DER GESUNDE MENSCHENVERSTAND IST WOHL DEN MEISTEN POLITIKER ABHANDEN GEKOMMEN !

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  • März 9, 2012

    Es gibt Liberale, die sind für eine 100%-ige Erbschaftssteuer. Das mag überraschen. Aber die Begründung klingt einleuchtend: so sind die Startchancen der Kinder weniger vom Vermögen der Eltern abhängig.

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  • März 10, 2012

    “Politik ist die Kunst, stets neue Gründe für neue Steuern zu entdecken.”
    (Helmar​ Nahr (*1931). deutscher Mathematiker und Ökonom)

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  • März 13, 2012

    Sie sagen: Die allermeisten Kantone beziehen schon seit jeher Erbschafts- und Schenkungssteuern. Sie haben diese Steuer jedoch weitgehend dem interkantonalen Steuerwettbewerb geopfert. Deshalb soll die Zuständigkeit zur Erhebung von den Kantonen auf den Bund übergehen

    Ich danke Ihnen für Ihre Aussage, d.h. bei Annahme der Initiative würden wir Steuerzahler mehr Steuern zahlen.

    Somit trifft es nicht nur die Besitzenden nein Alle.

    So lange in Oesterreich keine Erbschaftssteuer hat, würde so mancher Schweizer und Ausländer halt die Grenze wechseln.

    Dann werden die Gemeinde sich nochmals bei Ihnen bedanken und die Bürger auch wenn sie ende Jahr noch mehr Steuern zahlen dürfen.

    Wo bleibt da der Sinn??? Ich dachte immer die EVP ist eine Mittepartei??

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    • Juli 19, 2021

      Die EVP ist m.E. noch mehr links als die SP, was immer die entsprechenden Politiker behaupten.

      Ich glaube niemand würde auch nur ein Wort über eine Erbschaftssteuer verlieren hätte man eine Initative für schweizweit 1-3% Erbschaftsteuer gestartet. Ein Betrag, welcher in den meisten Kantonen oder Gemeinden, wo die Erbschaftssteuer bereits besteht, eingezogen wird.

      Aber nein – man nimmt den Superpuma aus der Garage und verlangt gleich 20%. Da fragt man sich, warum man nicht gleich 50% oder 75% verlangt ? Ist ja alles geschenkt und man hat nichts dafür gemacht…….bla, bla, bla

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  • März 14, 2012

    Thomas Steffen hat natürlich recht, die grossen Vermögen (über 2 Millionen) mussten zuerst erarbeitet werden. Meistens waren es aber nicht die Vermögensbesitzer, die gearbeitet haben, sondern (meistens schlecht bezahlte) Angestellte.

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    • Juli 19, 2021

      So einen Schwachsinn kann eigentlich nur ein frustrierter und unterqualifizierter Mitarbeiter von sich geben. Viele Eigentümer von KMUs haben mit fast nichts angefangen und 100% ihres spärlichen Vermögens dem Risiko des Totalverlustes ausgesetzt.

      Kennen Sie dieses Gefühl, Herr Rofa ? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

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  • März 20, 2012

    Bundesrat Ritschard sagte damals: “Nur die Reichen können sich einen armen Staat leisten”.
    Ich erkenne einen Trend, leistungslose Einkommen (Dividenden, Zinsen, Erbschaften usw.) steuerlich zu begünstigen und dagegen diejenigen mehr zu belasten, die selbst für ihr Geld arbeiten müssen. Auch die Mehrwertsteuer als Konsumsteuer gehört hierher, denn wer mit seinem Gehalt gerade so über die Runden kommt, der zahlt auf alles nochmal die MWSt. Wer sein Geld hingegen “arbeiten” lässt (wer arbeitet eigentlich?), der zahlt dafür keine solche Steuer. Gerecht?
    Ebenso fehl am Platz sind allerlei Förderungsprogramme durch Steuernachlässe, denn davon profitieren immer die, die sowieso schon viel haben.
    Warum also nicht da Steuern, wo es niemandem weh tut?
    Jeder Bauer mäht auch zuerst da, wo es viel Gras hat.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Paulsen, die Mehreinnahmen aus einer Erbschaftssteuer sollten aber kompensiert werden.
      Meines Erachtens sollte man unser Steuersystem sowieso so umbauen, dass die Mehrwertsteuer komplett abgeschaft werden kann. Diese Steuer ist nämlich nicht sozial.

      Die Mindereinnahmen könnten dann durch die Erbschaftssteuer und z.B. durch eine steilere Progressionskurve bei der Direkten Bundessteuer kompensiert werden.

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    • Juli 19, 2021

      Ja aber Herr Paulsen, warum denn nicht 70% Erbschaftssteuer ? Gemäss Ihrer Logik sind 20% ein Witz. Holt mehr – es liegt nur so herum. Wie wärs mit einer Reichensteuer von 90% für alle mit mehr als 2 Mio Vermögen ? Ist ja nicht fair, dass die mehr als Chf 5000 pro Monat verdienen, oder ?

      @ Steiner – klar, warum erhöhen wir nicht generell die Steuern. Ich frage mich ernsthaft ob irgend einer der hier kommentiert einmal einen Wirtschaftskurs besucht hat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen, hier herrscht ein Missverständis. Ich bin gegen jegliche Steuererhöhung in der Gesammtsumme. Der Staat geht nämlich nicht effizient mit unseren Steuergeldern um. Somit müssen die Einnahmen einer neuen Steuer wie der Erbschaftssteuer durch Mindereinnahmen bei anderen Steuern kompensiert werden.

      Ich bin aber jederzeit bereit, zu diskutieren ob Steuern anderweitig erhoben werden sollen. Brauchen wir wirklich Steuereinnahmen aus so unterschiedlichen Pfaden. Kann man dieses System nicht etwas Vereinfachen?

      Auch​ der Gebührendschungel wird immer grösser. Manchmal frage ich mich, ob der administrative Aufwand um eine Gebühr wirklich gerechtfertigt ist. Der Aufwand zur Erhebung der Gebühr ist oft so gross, das gesammtheitlich betrachtet ein Wegfallen der Gebühr für die Allgemeinheit kostengünstiger wäre.

      Bezüglich der Mehrwertsteuer:
      -die​se ist meines Erachtens nicht sozial
      -diese ist mit einem relativ hohen administrativen Aufwand verbunden. Vor allem auch bei den unterschiedlichen Sätzen
      -eine Abschaffung von dieser würde etwas dämpfend zur Hochpreisinsel Schweiz wirken. Gleichzeitig müsste auch die Zollfreigrenze unbegrenzt sein, damit ein Wegfallen der Mehrwertsteuer auch beim Konsumenten ankommt und nicht von dem Zwischenhandel eingesackt wird

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    • Juli 19, 2021

      Bevor hier Missverständnisse aufkommen:
      – Die Frage, wieviel soll der Staat an Stuergeldern erhalten, ist getrennt zu betrachten von der Frage, wo er es holen soll. Hier geht es nur um die zweite Frage. Die Antwort “bei den anderen” ist unfair.
      – Das Steuersystem sollte vereinfacht werden: Einnahmen sind Einnahmen, egal woher. Abzüge gibts für Kinder, für die Pflege von anderen Menschen, sowie einen Freibetrag für das Existenzminimum. Was darüber ist, wird progressiv direkt besteuert – alle anderen Steuern fallen dann weg. Es gibt keine Sonderabzüge, denn das sind meist Ergebnisse politischer Lobbyarbeit.
      – Die Steuerkonkurrenz zwischen Gemeinden und Kantonen muss aufhören; weil viele Leistungen der öffentlichen Hand auch auswärts bezogen werden, weil die Bevölkerung allgemein mobiler ist als früher und weil davon nur die Leute profitieren, die soviel Geld haben, dass sie den Wohnort trotz horrender Preise in Steuerparadiesen “optimieren” können.
      – Es soll nur noch eine einheitliche Steuererklärung für die ganze Schweiz geben, die Kantone können dann wie jetzt die Gemeinden mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten.
      – Die Steuerlast soll sich, wie in der Bundesverfassung festgehalten, ausschliesslich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientieren und nicht daran, wie leicht es greifbar ist. Einkommen durch Eigenarbeit ist steuerlich gegenüber leistungslosem Einkommen (aus Zinsen, Mieten, Dividenden usw.) zu begünstigen.
      – Bei den Rentenbeiträgen ist angemessen zu berücksichtigen, dass Leute, die Kinder haben, dadurch einen wesentlichen Anteil an die Rentensicherung der Zukunft leisten; dies wäre bei den Beitragssätzen zu berücksichtigen.
      – Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, sondern wie Schwarzfahren eine Form von Parasitismus. Ob jemand 10’000 Steuern “spart” oder 10’000 Sozialhilfe erschleicht, ist das selbe.
      – Die Wähler müssen damit aufhören, Leute zu wählen, die durch unhaltbare Versprechen die Wähler mit ihren eigenen Steuergeldern bestechen. Steuersenkungen erst, wenn der Staat keine Schulden hat – Schuldzinsen bezahlen ist das dümmste, was man mit Steuergeldern machen kann. Sowohl das hemmungslose Austeilen von staatlichen Mitteln an Leute, die kein Geld haben (Sozialhilfe) wie an solche, die schon sehr viel haben (Steuergeschenke an Reiche) muss aufhören.

      Wenn man eine Gesellschaft der Gleichberechtigung glaubt – gleiche Chancen für alle, gleiche Startbedingungen für alle, materielles Wohlergehen gemäss persönlicher Leistungsbereitschaft​ – dann ist eine Erbschaftssteuer mit angemenssenen Freibeträgen naheliegend. Dass vor allem Leute quietschen, die dank Erbschaft bis jetzt jede arbeitsähnliche Tätigkeit vermeiden konnten, ist zu erwarten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steiner – da bin ich ganz Ihrer Meinung, dass der Staat nicht effizient mit unseren Steuergelden umgeht. Ich bin noch nicht einmal gegen eine Erbschaftssteuer perse. Ich wohnen in einer Gemeinde, welche 2% auf die Erbmasse ansetzt. Das finde ich durchaus angebracht – nicht optimal, aber ok.

      Die linken haben zwar gute Ideen – schweizweite Erbschaftssteuer – haben sich dann aber bei der Umsetzung des Initativtextes nicht mehr im Griff: 20% Erbschaftssteuer ! Da hört der “Spass” auf.

      Effizienz des Staates: kürzlich habe ich einen eingeschriebenen Brief vom Kanton erhalten. Eine Gebühr wurde angepasst und der Restbetrag wurde mir in Rechnung gestellt: Sfr 4.60 ! Das Porto für den eingeschriebenen Brief war Sfr 5. Und das ist nur die Spitze des Eisberges…..

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen,

      die nicht nur von den Linken geforderte Nationale Erbschaftssteuer sieht einen Freibetrag von zwei MIllionen vor. Nur wer mehr als zwei MIllionen erbt, muss auf den Differenzbetrag 20% Steuern zahlen.

      Wie hoch ist der Freibetrag in Ihrer Gemeinde? Hat sie überhaupt einen? Wenn nicht, vergleichen Sie hier Äpfel mit Birnen.

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    • Juli 19, 2021

      “Meines Erachtens sollte man unser Steuersystem sowieso so umbauen, dass die Mehrwertsteuer komplett abgeschaft werden kann. Diese Steuer ist nämlich nicht sozial.”

      Da kann ich Ihnen nur beipflichten, Herr Steiner.

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  • Juni 20, 2012

    Wer arbeite bezahlt Lohnsteuern, Einkommenssteuern und MwSt. Wer Milliarden erbt bezahlt keine Einkommenssteuer. Das ist systemfremd in unserer Vermögenszugangsbeste​uerung. Und so ganz nebenbei: Ein Grossteil der Milliardenvermögen wurde durch steuerfreie Kapitalgewinne erzielt. D.h. das sehr viel vererbtes Geld noch NIE als Einkommen besteuert wurde!

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    • Juli 19, 2021

      Wer erbt zahlt Vermögenssteuern, genau wie derjenige, welche das Geld vererbt hat. Abgesehen vom Tod des Vererbers ändert sich rein gar nichts. Man missbraucht einfach die Situation um, wie sagen ihr Linken so schön, abzuzocken !

      Ein Grossteil der Vermögen wurde durch steuerfreie Kapitalgewinne erziehlt: woher haben Sie das ? Baugefühl ? Gerne würden wir die detaillierten und fundierten Beweise dafür sehen, Herr Rutz.

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    • Juli 19, 2021

      Vermögenssteuern und Einkommenssteuern sind ein wesentlicher Unterschied, wie allgemein bekannt sein dürfte: Beim Einen reden wir von Promillen, beim anderen von Prozenten.

      Nebenbe​i bin ich kein Linker, sondern als Ökonom eher woanders einzuordnen… Die steuerfreien Kapitalgewinne habe nicht ich erfunden, sondern wurde von Prof. Dr. Monika Bütler (HSG) in einem Radiointerview von DRS 1 zum Thema erwähnt…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rutz – und trotzdem macht es keinen Unterschied. Als Oekonom sollten Sie das eigentlich selber sehen. Ob der alte Grossonkel das Vermögen hällt oder sein Erbe macht doch fiskaltechnisch keinen Unterschied !

      Die (sorry für das Ihr) Linken, welche immer über Abzocker lästern machen hier genau das gleiche. Man nützt die Gelegenheit des Erbens für eine Vermögensumverteilung​ mittels einer 20% Strafsteuer.

      Die Linken sind noch nicht einmal smart genug um einen moderate Erbschaftssteuer von sagen wir 3-5% zu verlangen. Nein, es müssen gleich 20% sein. Typisch unrealistische Weltanschauung.

      Um​ das zu erkennen muss man auch nicht Professor an der HSG sein.

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    • Juli 19, 2021

      20% ist eben genau moderat wenn man 1. das internationale Umfeld anschaut und 2. echten liberalen aus den USA zuhört, die eine Steuer von 100% als wirklich liberal bezeichnen…

      Mit einer Strafsteuer hat es nun wirklich nichts zu tun. Wer leistung belohnen will, muss “unverdientes” Einkommen besteuern und nicht die Arbeit, das Einkommen und den Konsum. Bei uns fordern zwar alle, dass sich Leistung lohnen soll, die Realität sieht aber so aus, dass es sich vor allem lohnt, in reiche Familien geboren zu werden und dann das Geld selber arbeiten zu lassen.

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  • Mai 7, 2014

    “1% der CH-Bevölkerung be­sitzt gleich viel Vermögen wie die übrigen 99%. Al­lein diese Tat­sa­che recht­fer­tigt eine künftige Erb­schafts­steu­er. (…)”

    Richtig, Frau Streiff, es geht um die Millionenerbschfaten der Superreichen, aber auch dort nicht etwa in der Höhe einer Enteignung, und nicht um die relativ unwichtigen kleinen Erbschäftli.

    Wie gesagt, jede Erbschaft ist für jeden Erben buchhalterisch ein Einkommen. Es muss deklariert und versteuert werden. Es ist stossend, dass diese selbstverständliche Besteuerung über Initiativen herbeigeführt werden muss.

    Durch die Nicht-Besteuerung der gegenwärtig vererbten Riesenvermögen von Superreichen entgehen dem Staat zig Millionen von Steuereinnahmen. Diese Einnahmen würden zum Beispiel erlauben, die unsoziale Mehrwertsteuer, welche die Kleinen unverhältnismässig belastet, nach und nach abzubauen.

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  • Juni 16, 2014

    Ihr Artikel, Frau Streiff EVP, strotzt nur so von unbelegten, klassenkämpferischen Parolen! Hier zu zweien davon:

    Ihre Agitationsparole: Die allermeisten Kantone beziehen schon seit jeher Erbschafts- und Schenkungssteuer.
    Di​e Realität: Es stimmt zwar, dass die allermeisten Kantone Erbschaftssteuern kennen, aber Sie verschweigen geflissentlich, dass dies nur für aussenstehende Erben gilt. Direkte Nachkommen, also gerade Jene, welche den Grossteil der Erbvermögen erhalten, werden jedoch nur noch in drei Kantonen überhaupt besteuert! Und zwar mit 1% (Appenzell) bis max. 3,5% (Waadt) und nicht mit 20% wie es die Initiative neu für alle Vermögen verlangt.

    Ihre Agitationsparole: Hohe Vermögen konzentrieren sich in immer weniger Händen.
    Die Realität: Gerade beim Erben geschieht das Gegenteil! Meist wird ein Vermögen das beim Erblasser konzentriert war nämlich auf mehrere Erben aufgesplittet. Es bewirkt also genau das Gegenteil von dem was hier als Argument zur Neidbefeuerung aufgetischt wird.

    Muss man bei der EVP eine Änderung ihrer Leitlinien vermuten? Marx statt Bibel?

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  • Juni 17, 2014

    Mit Beruhigungsfloskeln im Graubereich, Frau Streiff EVP, sollen in Ihrem Artikel Stimmbürger ohne Wirtschaftskenntnisse​ für eine Zustimmung bei der Erbschaftssteuer gewonnen werden. Hier zu zwei dieser Schlagwörter:

    Ihre​ Agitationsparole: Die Befürchtung, dass eine Erbschaftssteuer als Hebel zur Betriebsliquidation wirken würde ist pure Angstmacherei.
    Die Realität: Entgegen Ihren Beteuerungen, dernach der Bestand von Familien- und Landwirtschaftsbetrie​ben durch die Steuer nicht gefährdet seien, trifft genau das zu. Die sogenannten Ermässigungen zugunsten des Weiterbestandes von Betrieb und Arbeitsplätzen gelten nämlich nur unter der Bedingung, dass die Erben das Unternehmen mindestens 10 Jahre weiterführen.

    Dadurch wird der Wert eines Unternehmens für zehn Jahre um die Summe der potentiell fälligen 20%-Steuer, also um einen Fünftel!, geschädigt (es könnte also nicht zum Marktpreis verkauft werden). Klar, dass sich das auf die Kreditwürdigkeit und die gesamte Finanzbalance der Firma auswirkt. Genau das kann nun ohne weiteres dazu führen, dass das Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig ist und verkauft werden muss.

    Ihre Agitationsparole: Mit der moderaten Ausgestaltung werden nur ca. 3 Milliarden „abgeschöpft“.
    Die Realität: Diese „de Ryche chli Nidle vor Milch abnäh“-Suggestion vernebelt die Grössenordnung dieser Enteignungssteuer. Diese abzuschöpfende Rahmhaube entspricht immerhin dem Betrag, den die Schweiz gemäss offizieller Finanzstatistik insgesamt für Bildung und Erziehung oder für die gesamte Landwirtschaft ausgibt!

    Da wird also auch noch ziemlich viel Milch verschüttet…

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  • März 26, 2015

    Der Staat braucht Geld um seine Aufgaben wahrzunehmen (hier die Sicherung der AHV). Der Freibetrag beträgt 2 Mio. Wie viele können denn schon so viel erben. Zudem besteht eine Ermässigung für Betriebe, sofern diese weiter geführt werden. Was Unternehmen anbelangt, so werden doch oftmals, resp. wurden zu oft die Gewinne zu Lasten Personal optimiert (Gewinne privatisiert und Kosten sozialisiert)…Zudem​: Man kann eine Erbschaft auch ausschlagen….

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