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Ja zum Bauen am richtigen Ort – Ja zum Raumplanungsgesetz

Wo eine Bau­zone ist, darf und wird heute ge­baut. Ob­wohl es raum­pla­ne­risch oft kei­nen Sinn macht. So wird am Wald­rand ge­baut, ob­wohl es auch unüberbaute Grundstücke in der Nähe des Orts­kerns hat, wo aber viel­leicht eine Er­ben­ge­mein­schaft​ sich nicht auf einen Ver­kauf ei­ni­gen kann. Zum Raum­pla­nungs­ge­set​z sage ich des­halb JA, denn heute wird immer noch auf der grünen Wiese statt auf In­dus­trieb­ra­chen ge­baut.

 

Anita Huber, Gemeinderätin Grüne Olten und Kantonsratskandidatin​

 

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Comments to: Ja zum Bauen am richtigen Ort – Ja zum Raumplanungsgesetz
  • Februar 17, 2013

    Mach dir keine Illusionen! Die Verdichtung der Siedlungen ist seit Jahrzehnten ein Gesetzesauftrag im RPG ohne dass der Kulturlandverbrauch deswegen abgenommen hat. Das wird auch weiterhin so bleiben, weil die Verdichtung in den Gemeinden nicht gegen die lokale Bevölkerung durchgesetzt werden kann. Nur die Landschaftsinitiative​ könnte hier den nötigen Druck aufsetzen!

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    • Juli 19, 2021

      Ist es nicht eher eine Illusion, dass die Landschaftsinitiative​ angenommen wird, wenn sogar der viel zahmere Gegenvorschlag keine Mehrheit findet?

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    • Juli 19, 2021

      Ja. Vermutlich haben Sie recht. Aber ein gutes Abstimmungsergebnis bei der Landschaftsinitiative​ wäre eine gute Vorlage für weitere kantonale Inititativen wie die angenommene Kulturlandinitiative im Kanton Zürich.

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    • Juli 19, 2021

      Kantonale Initiativen können Sie auch so lancieren.

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    • Juli 19, 2021

      Ja; aber nur eine nationale Volksabstimmung über einen Bauzonen-Einzonungsst​opp zeigt Ihnen klar auf, wie die Bevölkerung gegenüber der weiteren Siedlungsentwicklung eingestellt ist. Heute dürfte zum Beispiel der Kanton Aargau von den Restriktionen im Kanton Zürich profitieren. Das Ergebnis im Kanton Zürich wäre wohl noch besser gewesen, wenn auch der Aargau eine solche Initiative aufgegleist hätte.

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    • Juli 19, 2021

      Kann man ja den ökologischen Parteien im Argau mal einen Tipp geben.

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    • Juli 19, 2021

      Sie werden es kaum glauben, aber die RPG-Revision wird das Einzonen von Bauland im nachfragestarken Mittelland gegenüber heute eher noch beschleunigen, weil die Kantone jetzt aufgerufen sind, proaktiv neues Siedlungsgebiet im kantonalen Richtplan zu bezeichnen. Im Aargau war der kantonale Richtplan bisher beim Siedlungsgebiet nur eine kantonale Buchhaltung der Nutzungszonen der Gemeinden.

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  • Februar 17, 2013

    Werte Frau Huber

    Die Grünen/bzw. Linken, täten gut daran endlich etwas gegen die “florierende” Zuwanderung zu unternehmen, statt immer neue “Bürokratiewerkstätt​en” für ihre Entouragen zu schaffen.

    Die Linken bewirtschaften derzeit jede “ihrer Industrien” bürokratisch mit effizienter Nachhaltigkeit. (Asylindustrie, Gesundheitsindustrie)​. Nun will man neu noch eine “behördliche Bauindstrie” schaffen.

    Alles auf Kosten der in der realen Wirtschaft tätigen Bevölkerung!

    Zudem “verstecken” sich hinter solchen Vorlagen zuweilen “neue verdeckte Integrationsprogramme​” .

    Kein weiterer Bürokratienausbau zulasten der eigenen Bevölkerung (weder über Steuern noch auf Kosten anderer Ressourcen wie der Umwelt)!

    Die Schweiz, unsere schöne Heimat wächst nicht, die “superlativen Anspruchswünsche” der Linken/inkl. Grünen, im Gegenzug immer schneller.

    Deshalb​ RPG: Nein!

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  • Februar 17, 2013

    Es ist schon ein Problem, wenn viele Leute hier von Thema kein Ahnung haben. Dagegen rede ich aus Erfahrung. Prinzipiell wäre ich für die Vorlage, tendiere nun aber immer mehr dagegen, weil diese nicht praxistauglich ist. Der Knackpunkt ist das Verdichtete Bauen.

    Ein Beispiel dazu: In Lauffohr/AG ( Gemeinde Brugg ) wurden kürzlich etwa 30 Doppeleinfamilienhäus​er geplant, nach folgendem Grundstock: Keller-Erdgeschoss-Ob​ergeschoss und Dachgeschoss.

    Daraus wurden nun aber nur 30 hässliche Doppeleinfamilienhäus​er mit Flachdach. Also mit Keller-Erdgeschoss und Obergeschoss. Grund: Es wurden Einsprachen erhoben, weil wohl das Dachgeschoss Personen in der Nachbarschaft die Sicht versperren würde. Auf jeden Fall Einsprachen wegen der Höhe!!

    Auf Grund der ewigen Einsprachen bin ich es langsam leid, mit diesem neuen Raumplanungskonzept wieder zusätzliche Bürokratie zu erreichen, wenn das Verdichtete Bauen trotzdem an allen Ecken und Enden verhindert wird!! So können wir die Revision gleich sein lassen, da mit so einer Mentalität uns schlussendlich das Verdichtete Bauen misslingt und so trotzdem weiteres Kulturland zu Bauland wird, wegen dem Siedlungsdruck. Es wird immer genug Leute geben die das Verdichtete Bauen verhindern werden, weil ihnen jemand vor die Sonne hockt!!

    Den Füffer und’s Weggli kann man hier nicht länger haben: Entweder beschneiden wir das Beschwerderecht, oder dann sorgen wir für weniger Einwanderung!! Aber einfach mit Masseneinwanderung unser Land vollzupflügen, ohne dass man die Masse mit verdichteten Bauen auch tatsächlich kanalisieren könnte, ist so was von hirverbrannt!!

    Ohne verdichtetes denken kann man auch nicht verdichtet Bauen!!

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