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JA zum bedingungslosen Grundeinkommen – als Vision!

Wer wagt, gewinnt

Am 5. Juni 2016 stimmen wir über die Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen ab. Die Schweiz gilt wirtschaftlich als eines der innovativsten Länder weltweit. Mit dieser Initiative erhalten wir die Chance zu zeigen, dass wir auch Visionen im Sozialsystem haben.

 

Wir Schweizerinnen und Schweizer lieben Sicherheit, das Beständige, unsere Neutralität – so sagt man. Einzig in der Wirtschaft konnten wir bisher mit Innovation punkten. Bei internationalen Untersuchungen in Punkto Innovationskraft belegen wir regelmässig die ersten Ränge, eine Vielzahl von NobelpreisträgerInnen​ stammen aus der Schweiz und unser Land ist ein attraktiver Forschungsstandort für Unternehmen weltweit.

 

Was den sozialen Wandel angeht, tun wir uns hingegen eher schwer. Die Lohngleichheit von Mann und Frau ist immer noch nicht hergestellt (und wichtige Massnahmen dazu wurden Ende April sogar vom Parlament abgeschmettert), die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ist deutlich schwerer sicherzustellen als in anderen europäischen Ländern (bspw. Elternzeit) und bei der Einführung des Frauenstimmrechts waren wir eines der Schlusslichter. Der Grund für diese schweizerische Zurückhaltung liegt unter anderem sich auch bei unserem Wohlstand und der hohen Lebensqualität in unserem Land. Schweizerinnen und Schweizer sind grösstenteils zufrieden mit ihrem Staat, auch wenn Ihnen dieser wichtige Rechte aberkennt und den Zugang zu wichtigen Änderungen verwehrt. Die Mehrheit der Bewohnenden in der Schweiz haben alles, was sie brauchen, weshalb sich beklagen? Weshalb Bestehendes verändern, wenn es doch so gut funktioniert? Solche Argumente erklären auch den forschen Wind, der der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen entgegen schlägt. Sie hat bisher nur wenig Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Es wird befürchtet, dass wir mit der Annahme dieser Initiative unser Sozialsystem ins Wanken bringen, unsere Wirtschaft zusammenbrechen wird und Schlimmeres geschieht.

 

Schwarzm​alerei bringt uns nicht weiter

Für all jene, die diese Horrorszenarien für real halten, habe ich gute Nachrichten: Solche Schwarzmalereien sind ein altbekanntes Mittelchen gegen Reformen und gehen von den schlimmsten Worstcase-Szenarios aus, ohne aktuelle Studien zu berücksichtigen. Schon bei den Abstimmungen zur Einführung des Frauenstimmrechts hat man damit gedroht, dass die Wirtschaft zusammenbrechen werde. Das Gegenteil war natürlich der Fall. Wir dürfen nicht vergessen, dass wichtige Errungenschaften, die heute als selbstverständlich gelten, einst sehr innovativ waren. Ein Beispiel dafür ist unser Sozialsystem: Es dauerte 23 Jahre bis das Anliegen, eine Alters- und Hinterbliebenenvorsor​ge einzurichten, mehrheitsfähig wurde.

Weil man Reformen und nachhaltige Erneuerungen nur mit viel Mut durchsetzen kann, appelliere ich an Ihren Entdeckungsgeist. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre ein grosser Schritt nach vorne, ein höchst interessantes Experiment, um das uns andere Länder beneiden werden. Die Schweiz könnte testen, wovon andere Ländern nicht einmal zu träumen wagen. Wir könnten unsere Innovationskraft ganz praktisch beweisen.

 

Wir profitieren finanziell und sozial

Die Voraussetzungen für dieses Wagnis sind mehr als gut: Eine Vorstudie zum bedingungslosen Grundeinkommen hat gezeigt, dass die Initiative ökonomisch nicht nur problemlos umsetzbar ist, sondern auch finanzielle Vorteile nach sich ziehen wird. Das „Institut Zukunft“ hat im April 2016 berechnet, dass das volkswirtschaftliche Potenzial des Grundeinkommens einem finanziellen Vorteil in der Grössenordnung von über 50 Mrd. Franken entspricht. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen würden die Gesundheitskosten reduziert, die Arbeitsproduktivität würde zunehmen und der Aufwand der Verwaltungen würde massiv abnehmen, so das Institut. Auch ein Versuch, der in den 1970er Jahren in Kanada durchgeführt wurde und den BürgerInnen ein jährliches Minimaleinkommen zusprach, zeigte: Wird die Armut gelindert, sinken die Gesundheitskosten.

 

Zu diesen finanziellen Profiten kommen die sozialen Veränderungen und positiven Auswirkungen. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen sorgen wir für mehr Unabhängigkeit. Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden, haben ein eigenes Einkommen und sind finanziell nicht mehr so stark an ihre Partner gebunden wie heute. Männer, die Väter werden und sich ihren Kinder widmen wollen, haben ein Einkommen, das ihnen erlaubt ihr Pensum zu reduzieren. Mütter, die aus dem Arbeitsmarkt ausgetreten sind und sich der Familie widmen, sind finanziell unabhängiger und jene, die weiterhin arbeiten, können sich eine Kinderbetreuung leisten. Menschen, die bisher gesellschaftlich ausgegrenzt wurden, weil sie von Sozialhilfegeldern abhängig waren, können ein Leben in Würde führen. Die Schweiz hat also finanziell wie auch sozial nichts zu verlieren, sie kann nur gewinnen. Wir müssen es nur wagen.

 

Mut schafft Platz für Neues

Viele haben zwar Mut, glauben aber nicht an das Gute in uns. Sie haben Angst vor der Bedingungslosigkeit der Initiative. Dass jeder/jede Geld bekommt, ohne dafür etwas leisten zu müssen, befremdet sie und es wird befürchtet, dass dann niemand mehr arbeiten gehen will. Das glaube ich nicht, im Gegenteil. Ich glaube, dass mit dem bedingungslosen Grundeinkommen neue Impulse ermöglicht werden. Wer nicht arbeiten muss, will arbeiten. Wer nicht leisten muss, will etwas beitragen. Das sehen wir schon bei den heutigen Sozialsystemen: Fast alle, die heute in der Schweiz Sozialhilfe beziehen, würden lieber arbeiten gehen, finden aber keinen Einstieg in die Arbeitswelt. Der Pakt mit der Wirtschaft funktioniert nicht. Das ist der wirkliche Skandal unseres derzeitigen Sozialsystems.

 

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen könnten wir alle verwirklichen, was wir schon immer tun wollten, wozu wir den Mut aber nicht hatten. Das zeigt: Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen hat viel mit Mut zu tun. Wir müssen wagen, damit wir neuen Raum für mutige Vorhaben bekommen. Und nur so blieben wir auch in den nächsten Jahren ein innovatives Land. Ich bitte euch deshalb: Habt den Mut und stimmt am 5. Juni 2016 JA zur Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die nachfolgenden Generationen werden es uns danken – genauso wie auch ich den mutigen Frauen (und Männern) danke, die erfolgreich für das Frauenstimmrecht gekämpft haben (um nur eine Innovation zu nennen).

 

 

 

 

 

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Comments to: JA zum bedingungslosen Grundeinkommen – als Vision!
  • Mai 7, 2016

    Werte Frau Feri
    Die eigene Partei-Ideologie hinter zu lassen „Arbeit macht frei“, ist ein sehr gutes Zeichen, dass sich auch bei der „Arbeiterpartei“ der Geist regt!

    Die künstliche Intelligenz wird erstmals Arbeitsplätze vernichten! Die Zukunft beginnt in der Gegenwart, bei welcher die Vergangenheit endet! Agieren statt reagieren, heisst die Losung! Ich zähle auf eine aufgeklärte Bevölkerung, welche bereit ist den „Kulturimpuls“ zu wagen und ein Ja in die Urne legt, um die Intelligenz des Menschen zu testen!

    Das BGE ist der Gegenwert der von Menschen geschaffenen Automatisation (Roboter)! Weil der Roboter weder konsumiert noch investiert, muss der Ausfall kompensiert werden! Die Balance der Tauschwerte muss stimmen, andernfalls keine Wirtschaft entsteht! Das dafür notwendige Geldvolumen (nicht identisch mit einer willkürlich gewählten Periode, welche die Ökonomen immer zitieren, Idiotie!) ist entweder bereits im Umlauf, oder muss vorgängig vom Staat generiert werden! Der Mittelfluss (Sozialleistungen) muss, entgegen der Praxis, endlich dem Geldsystem angepasst werden, andernfalls profitiert weiterhin die Wirtschaft (Schere zwischen Arm und Reich)! Einfältig gebliebene Ökonomen und Politiker (Parteien) sollte man nicht befragen, weil sie Teil des Problems sind! Wer trägt eine grosse Mitverantwortung der Geld- und Eigentumsrechten, welche zu den Verwerfungen (einseitige Verteilung des Geldes) führen?

    J.M. Keynes orakelte, dass im 21. Jahrhundert die ökonomischen Voraussetzungen geschaffen sein werden (Geldmenge und Automatisation), um den Existenzkampf als überwunden zu wissen! Leider hat er nicht mit seinen einfältigen Kollegen (Wirtschaftsprofessor​en) gerechnet, welche ihren antrainierten Intellekt nicht korrigieren können! Die Zeit ist stehen geblieben! Kein gute Noten für den Bildungsstandort Schweiz!

    Ich zitiere P. Kovce, Philosoph:
    „Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht, Arbeit nicht zu fetischisieren, sondern zu individualisieren. Sozial ist nicht, was Arbeit schafft, sozial ist, was sie abschafft. Sozial ist nicht, was andere beschäftigt, sozial ist, was sie freisetzt. Wer frei ist, kann besser sehen, was für andere gut ist, und besser ergreifen, was zu tun ist. Wer selbstbestimmt handelt, ist auf der Höhe der Zeit. Selbstbestimmung ist die Macht von morgen.

    Wer nicht mit selbstbestimmten Menschen rechnen oder ihnen einen Oberbestimmer vorsetzen will, der bevorzugt Untergebene. Das ist dauerhaft das Schlimmste, was uns passieren kann: dass wir nicht kritische Köpfe sich bilden lassen, sondern angepasste, ausgezehrte, ambitionslose Arbeitsleichen hervorbringen. Wenn wir die Herausforderungen der Zukunft meistern wollen, ist Selbstbestimmung die einzige Chance: Nur sie verleiht die Sicherheit, dass es immer Menschen sind, die ich anspreche, wenn ich Menschen anspreche. Spreche ich einen fremdbestimmten Menschen an, antwortet er mir nicht als Mensch, sondern als Unmensch. Er ist nicht anwesend, sondern abwesend. Das werden wir uns nicht länger leisten können, wenn wir uns Menschlichkeit noch länger leisten wollen! Ende des Zitats“

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Und jetzt Herr Wagner???? Weil es bis vor 71 Jahren an den Toren von Auschwitz stand darf es heute nicht mehr verwendet werden???

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    • Juli 19, 2021

      “Arbeit macht frei”, das muss man halt erst mal richtig verstehen.

      Die Formulierung „Arbeit macht frei“ verwendete beispielsweise Heinrich Beta 1845 in der Schrift Geld und Geist: „Nicht der Glaube macht selig, nicht der Glaube an egoistische Pfaffen- und Adelzwecke, sondern die Arbeit macht selig, denn die Arbeit macht frei. Das ist nicht protestantisch oder katholisch, oder deutsch- oder christkatholisch, nicht liberal oder servil, das ist das allgemein menschliche Gesetz und die Grundbedingung alles Lebens und Strebens, alles Glückes und aller Seligkeit.“

      Dazu stehe ich und wohl die grosse Mehrzahl der Menschheit.

      Oder will Jemand hier auch noch behaupten, nur weil die Nazis jedem Wehrmachts-Soldaten Millionenfach (ca. 8 bis 12 Millionen mal) auf deren Uniform-Gurt-Schnalle​ die Aufschrift eingravierten im II. Weltkrieg; “GOTT MIT UNS”, die Nazi-Verbrecher-Bande​ seien Gott ergebene, Gott ehrfürchtige Menschen gewesen ?.

      Vor allem Adolf Hitler übertraf diesbezüglich wiederum ALLE, indem er immer wieder von seiner “göttlichen Vorsehung” laberte ….

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kalt, wenn bei Ihnen üblich ist Terminologie zu verwenden die als nationalsozialistisch​ missverstanden werden kann dann ist das schön und gut. Ich habe nichts anderes gemacht als den Wikipedia-Artikel zu verlinken, da kann sich dann jeder selbst seine Gedanken drum machen.

      Herr Hottinger, das haben Sie schön abgeschrieben aus dem Wikipedia-Artikel den ich verlinkt habe.

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    • Juli 19, 2021

      Bitte nicht bewusst missverstehen, weil es gerade passt!
      Ich habe das Zitat, im Verbund einerseits mit dem SPD-Slogan “alles was Arbeit schafft, ist sozial und schafft Freiheit” und andererseits der Ansicht von Herrn Kovce, erwähnt!
      Wer mir Nationalsozialistisch​es Gedankengut unterstellen will, hat m.E. nicht alle Tassen im Schrank, weil man eine Meinung immer in den Kontext des Gesagten stellen muss, damit das Gesagte auch das Gemeinte ist!

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    • Juli 19, 2021

      Keine Angst, ich unterstelle Ihnen gar nichts.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Kalt,

      Sie sagen es goldrichtig, denn es darf verwendet werden, weil es richtig ist.

      Dass die Nazis so ziemlich alles missbraucht haben, sollte hinlänglich bekannt sein.
      So kommt Luzifer (der Teufel) ganz natürlich auch nicht als Feuer speiende Bestie, sondern immer in Engelsgestalt, damit er eben sehr leicht verführen kann. Logo.

      So missbrauchten die Nazis eben auch “Jedem das Seine” nur, es ist nicht wirklich ihre Ideologie, damit verhöhnten sie ihre Opfer noch.
      Diese Gerechtigkeitsformel ist seit über 2500 Jahren überliefert (lateinische Ursprungsversion: Suum cuique!) und besagt, dass jeder das erhalten soll, was ihm auch wirklich zusteht. 533 ließ der oströmische Kaiser Justinian das Suum cuique! seinen Pandekten (Sammlung der altrömischen Rechtsliteratur) als Rechts- und Gerechtigkeitsprinzip​ zugrunde legen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger
      Der Spruch der Nazis ist falsch!
      Das Gerechtigkeitsprinzip​ wurde nicht korrekt umgesetzt, andernfalls hätten wir nicht diese Spannweite zwischen Arm und Reich! Zudem durfte die Schweiz seinen Wohlstand mit der Schuldenwirtschaft erzeugen, was vielen anderen Länder nicht erlaubt ist, weil der Westen, sie ja ausbeuten und profitieren (nur wenige Menschen) will!
      Die Produktivität haben die Menschen geschaffen! Damit ist die Sozialleistung begründet und der Gegenwert welcher die Existenz sichern sollte, berechtigt!

      Ich zitiere P. Kovce, welches mein Statement umfasst:
      “Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht, Arbeit nicht zu fetischisieren, sondern zu individualisieren. Sozial ist nicht, was Arbeit schafft, sozial ist, was sie abschafft. Sozial ist nicht, was andere beschäftigt, sozial ist, was sie freisetzt. Wer frei ist, kann besser sehen, was für andere gut ist, und besser ergreifen, was zu tun ist. Wer selbst bestimmt handelt, ist auf der Höhe der Zeit. Selbstbestimmung ist die Macht von morgen.”

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    • Juli 19, 2021

      Danke, Herr GEORG BENDER, für das Zitat, wovor der gesamte Politapparat zittert. Was macht Macht schon Spaß, wenn man andre nicht unterdrücken und gängeln kann. In jedem von uns steckt ein kleiner Hitler.

      P. Kovce: “Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht, Arbeit nicht zu fetischisieren, sondern zu individualisieren. Sozial ist nicht, was Arbeit schafft, sozial ist, was sie abschafft. Sozial ist nicht, was andere beschäftigt, sozial ist, was sie freisetzt. Wer frei ist, kann besser sehen, was für andere gut ist, und besser ergreifen, was zu tun ist. Wer selbst bestimmt handelt, ist auf der Höhe der Zeit. Selbstbestimmung ist die Macht von morgen.”

      Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      «Etwa zwei Drittel der Finnen unterstützen die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.»
      «Die finnische Regierung hat angekündigt, ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Bürger in einführen zu wollen. Das Vorhaben soll bis zum November 2016 umgesetzt werden.»
      Quelle: http://deutsche-wirts​chafts-nachrichten.de​/2015/12/08/finnland-​fuehrt-grundeinkommen​-von-800-euro-fuer-je​den-buerger-ein/

      C​arolus Magnus

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  • Mai 7, 2016

    Zum Nachdenken und begreifen!

    Das BVG als Sozialerrungenschaft der 1970er Jahre gilt es zu kopieren:
    In den 1970er Jahren hat der Souverän auf anraten (Märchen) der Finanzindustrie, der Kapitalgedeckten Vorsorge gegenüber der umlagefinanzierten „Volkspension“, den Vorrang gegeben! Dabei wurde tunlichst verschwiegen, dass dafür ein Geld- und Wirtschaftswachstum unbedingt notwendig ist!
    Warum die Wirtschaftsprofessore​n und Politiker beim BGE, welches die unbedingt notwendige Kaufkraft sichert, einen „dubiosen“ Geist einsetzen, ist mir schleierhaft! Fehlendes Denkvermögen, um Zusammenhänge korrekt analysieren zu können?

    Die Pensionskassen funktionieren wie eine Bank! Die Volumenbildung (Beiträge) der Aufbewahrung wird entweder mittels Schuldenerhöhung (Geldmenge), oder Umlage der bestehenden Aufbewahrung realisiert! Von den Rentenauslagen aus Aufbewahrung, profitiert die Wirtschaft (Beiträge = Umlageverfahren, oder Gewinne)!

    Die Hetze von Jung gegen Alt, welche keinen Rappen weniger Leistung (Nettolohn und Rente) erhalten ist einfach hanebüchen!
    Verstehen die Menschen das Geldsystem resp. den Geldkreislauf? Nein, wie dem Vernehmen nach, 98% der Ökonomen und Sozialversicherungssp​ezialisten!

    Eine korrekte Abwicklung einer entstandenen, oder mathematisch errechneten Deckungslücke der individuellen Rentenvorsorge, sieht im Einklang mit dem Geldsystem, wie folgt aus:
    1.1. Deckungslü​cke aus Fondsguthaben von zu früh verstorbenen Versicherten abdecken
    1.2. Fondsv​ermögen aufgebraucht
    1.2.1. ​Abdeckung über erhöhte Beiträge der Wirtschaft als Kompensation der Aufbewahrungsumlage!

    1.2.1.1. Andernfalls​ entsteht eine Umverteilung von Rentnern zur Wirtschaft und nicht von Jung zu Passiven (Lügengeschichte!)

    Die frühere staatliche Abwicklung des BVG entsprach dem Sinn des Geldsystems (Umlage)! Sparschweinvolumen muss die Rentenauszahlungen abdecken, nicht mehr und nicht weniger! Das Kapitaldeckungsspiel konnte nur durch die Schuldenwirtschaft, wie übrigens auch der ganze Wohlstand, realisiert werden! Gewinner Finanzindustrie mit ihren hoch dotierten Arbeitsplätzen!
    Geld​system verstehen, würde zur Revolution führen (Henry Ford 1863-1947)!
    Ganzheit​liches Denken wäre nicht verboten, jedoch kopieren ist einfacher!

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  • Mai 7, 2016

    Na bestens Herr Bender nun sind sie ja im Element was es diesen Beitrag betrifft. Nur leider ist es wie immer in diesen Artikeln, Darstellungen, Berechnungen und Fachwissen von Bankern und Versicherungen. Keiner darf ihr Kauderwelsch verstehen sonst wuerde man sich ja hintersinnen.

    Das gross der Bevoelkerung ist nicht geschult auf solche komplexen Aussagen und wiedergaben, es verwirrt sie hoechstens nur.

    Ich habe einmal mal gelernt sich in gleicher hoehe mit den Betreffenden und deren Aengste, Fragen, sowie bedenken zu bewegen und zu diskutieren. Warum das sie diese Zusammenhaenge verstehen und sich darin spaeter auskennen.

    Aber Baenker und Versicherungsmitarbei​ter haben das anscheinend nie gelernt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans-Jörg Kalt
      Ich möchte nicht Kauderwelsch schreiben, sondern meine Darstellungen beziehen sich einzig und alleine auf die Funktion des Geldsystems! Evt. Fachidiotisch?
      Wer sich einmal die Mühe macht den Geldfluss (Abfluss und Rückfluss) zu verstehen, erwerbt kein Fachwissen, sondern Grundlage Wissen, um das Geschehen richtig einzuschätzen!
      Die Augenhöhe ist meistens unterschiedlich! Was können Sie aus meinen Ausführungen nicht verstehen? Fragen Sie! Auf Wunsch, würde ich meine Mailadresse über Vimentis gerne freigeben!
      Das BVG hat ein Geldvolumen (Aufbewahrung) in Milliardenhöhe generiert, welches der Wirtschaft in irgendeiner Form zugute kommt! Anstatt nur Gewinne zuzulassen, könnte man das zirkulierende Volumen im Kreis halten (wie der Gegenwert Arbeit/Leistung)!
      Di​e Lüge von Umverteilung von Jung zu Rentnern muss entlarvt werden!
      Henry Ford, meinte, würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution! Warum will niemand den Geldkreislauf verstehen? Angst vor Veränderungen?
      Das Geldvolumen welches man als Gegenwert Arbeit/Leistung in Zirkulation bringt, kommt bei unserer Arbeitsteiligen Wirtschaft immer wieder zurück! Oder glauben Sie, das Geld würde nach dem ausgeben, verbrannt und wird wieder neu geschaffen?

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    • Juli 19, 2021

      Und genau WEIL Sie alles in ein Geldsystem umwandeln, wird autoamtisch für Menschen mit solchem Denken ein BGE Sinnvoll.

      Wer aber nicht das Geldsystem in den Vordergrund stellt, sondern den Menschen, wird erkennen können, dass kein BGE Menschen zufriedener machen kann. Und somit auch nicht sozial oder sinnvoll sein kann.

      Leider nutzen viele BGE-Befürworter die Gelegenheit, Geld und Mensch zu verbinden. Wer die Menschheit tatsächlich menschlicher machen möchte, der soll da anfangen, den Menschen in ein Sozialgefüge zu nehmen.

      Aber es ist einfacher ein BGE an Menschen zu bezahlen, als sich pers. und mit Engagement dafür einzusetzen. Ich denke die hier erklärte Putzfrau, welche angeblich die Arbeit im Vordergrund sieht, würde sich mehr darüber freuen, dass man an ihren Geburtstag denkt, am Muttertag Blumen schenkt und sie für das Putzen lobt…. (steht in all diesen Dingen irgendwo ein Betrag? ) Nein – weil nicht der Betrag Menschen glücklich und zufriden macht, sondern das pers. Wertgefühl, das man diesen Menschen gibt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender , es geht nicht um Kauderwelsch, Fachwissen oder sogar Allgemeinbildung, sondern es geht darum das die Mehrheit bis weit ueber den Mittelstand hinaus sich nur interessiert was am Ende des Monats noch uebrig bleibt, und was wieder an Geldmitteln neu hereinkommt.

      Er nimmt war das seine Ersparnisse auf der Bank keinen Gewinn (Zinsen) abwerfen, ja vielleicht sogar mit Negativzinsen belastet werden.
      Ottonormalde​nker und Verbraucher registriert das im sein ganzes Vermoegen und der erwirtschaftete Lohn in seinen Haenden verdunstet wie ein Tropfen Wasser in der Sonne.

      Wir muessen endlich aufhoeren die Menschen mit Fachwissen, Fremden Woertern und Ausdruecken zu bombardieren die sie nicht verstehen, und auch nicht wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Im Gegensatz zu Ihnen bin ich ein AHV-Visionisten-Nachk​omme! Blut werde ich aber keines vergiessen, weil es schon kommt wie es muss!
      Mit den BVG-Renten-Abflüsse wurde letztlich für die Reichen schon vorgesorgt! Aber die Spezialisten reden von Umverteilung von Aktiven zu Rentnern, weil sie Deckungslückenromanti​k betreiben, ohne jedoch das Geldsystem zu verstehen! Ein Teil dieser aus Schulden von anderen geschaffenen Aufbewahrung. würde völlig ausreichen, um das BGE-Volumen abzudecken! Ein Volumen ist nicht gleichbedeutend mit der Addition für eine willkürliche Periode, welche die Ökonomen immer als Vergleich heranziehen, sinnlos! Ihre Jahresrente ist nicht identisch mit dem eingesetzten Geldvolumen!

      Das Geldsystem ist nun mal das wichtigste System, oder wir machen wieder Gütertausch!
      Der Roboter wird auch die Unternehmensberater überflüssig machen! Für diese Spezies kämpfe ich auch!
      Zitat: “Ohne BGE würden in Zukunft die wenigen Reichen noch viel reicher, der Mittelstand verschwinden und die Massen am Rande des Existenzminimums leben. Wobei die neuen Superreichen die Besitzer und Topmanager der Technologiefirmen sind. Diese Entwicklung können Sie schon heute im Silicon Valley beobachten. Deshalb brauchen wir einen neuen Mechanismus, um den Wohlstand der Superreichen wieder unter die Leute zu bringen und damit in letzter Konsequenz den Kapitalismus zu erhalten.”

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    • Juli 19, 2021

      Her Hans-jörg Kalt
      Ich habe evt. mit Fachwörtern den Geldkreislauf erklärt, welche nur sehr wenige Menschen verstehen wollen! Wie Sie es richtig formulieren, er bekommt sein Geld am Ende des Monats wieder auf sein Lohnkonto, interessiert sich aber nicht wie es fliesst! Schon dieses Verständnis würde aufzeigen, wie wir ständig belogen werden! In diesem Geldfluss sind nämlich auch die Steuern- und Sozialabgaben (im Gegenwert einkalkuliert) enthalten!
      Der Sparteil auch BVG (Aufbewahrung) des Gegenwertes Arbeit/Leistung kann nur mit Schulden von anderen oder Sparumlagen (Abfluss) realisiert werden!

      Das Geld besteht aus Bankschulden gegenüber ihren Kunden (auch Eigenmittel)! Diese Geldhortung fliesst nicht zu den Schuldnern der Banken zurück, weil die wenigen Reichen, einerseits ihre Bedürfnisse längst abgedeckt haben und andererseits ihren Lebensstandard aus den laufenden Einnahmen bestreiten!
      Diese Verwerfungen haben den Ursprung in den Geld- und Eigentumsrechten, welche die Ökonomen und Politik zu verantworten haben! Genau diese Spezies, kann weiterhin mit Erfolg, das BGE als Bedrohung für die Wirtschaft “verkaufen”!
      Die Schuld und Besitz sind die zwei Seiten der Geldmedaille! Damit ist die Haftung (Geld sollte zum Schuldner zurückfliessen) im Geld enthalten! Diese Haftung ist keinem Bürger bewusst! In den USA hat man nun mit Obligationenprodukten​ diese Haftung gebündelt und an die Finanzinvestoren verkauft! Die Sparer in Europa haben nun die Risiken in den USA übernommen! Die Renditengier war gross! Der Kollaps 2007 wurde im Zusammenhang mit Immobilienabwertungen​ (Schuldner konnten ihre Schulden nicht mehr bedienen!) und durch den Stopp des Interbankkreditgeschä​ftes auf Knopfdruck ausgelöst! Das Ziel (Verrechnung Schulden und Guthaben) wurde nicht ganz erreicht, weil die Politik Garantien abgegeben haben! Die Politik hat nicht die Banken gerettet, sondern die Reichen verschont!
      Die Negativzinsen sind eine reine Einnahmenquelle der Banken! Ich habe vergeblich versucht, diesen Diebstahl (ohne Gegenleistung) in Bundesbern anzuprangern! Begründung die Nationalbank sei autonom! Die Negativzinsen der SNB werden auf der Geldmenge erhoben, welche sie mit den Geschäftsbanken als gesetzliches Zahlungsmittel (Devisen) geschöpft hat! Dabei wird eine individuelle Freigrenze definiert! Dies kann ich noch halbwegs verstehen! Jedoch sind die Negativzinsen von den Geschäftsbanken an ihre Kunden, ohne Abklärung der Mittelgenerierung (Devisenverkäufe ja oder nein) nicht einfach hinzunehmen! Die Politik sollte längst eingreifen!

      Nebenbei, die existenzsichernde Summe beträgt nach OECD ca. CHF 4’000 pro Monat! Diesen Parameter gilt es zu verstehen (AHV/BVG reformieren)!

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    • Juli 19, 2021

      Geld Geld Geld und nochmals Geld Herr Bender

      Wenn ich mir soviele Gedanken über Geld machen würde wie Sie müsste ich auch für das BGE sein, denn ich hätte keine Zeit mehr zufrieden und glücklich zu sein.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer

      Polemik ohne Mehrwert! Sie haben als Unternehmensberater, so nehme ich an, ausreichend Geld abgeknöpft (Gegenwert Ihrer Leistung, um ein geruhsames Leben geniessen zu können! So ist Ihnen Geld eben Wurst! Ich denke eben über meinen Tellerrand hinaus! Arbeit ist nicht sinnstiftend wenn es zur “Zwangsarbeit/Sklaver​ei” verkommt!

      Ich bin ein AHV-Visionisten-Nachk​omme! Ich werde jedoch kein Blut vergiessen, sondern mit der Veränderung der Arbeitswelt wird man letztlich aufwachen müssen!

      Wer den Vertretern (Politik) der Wirtschaft glaubt, soll doch für sich die Frage beantworten: “Welche Statements wurden im Zusammenhang mit dem BVG abgegeben und welche davon stimmen!
      Von der Aufbewahrung profitiert die Finanzindustrie und beim Abbau (Rentenausgaben) profitiert die Realwirtschaft (Schere Arm und Reich)!
      Darum habe ich dannzumal für das Umlagesystem als Grundsicherung gestimmt, weil ich um die Auswirkung der Geldmenge wusste! Die Schuldenwirtschaft wird zu einseitig verteilt! Ich habe eben schon als sehr junger Mann, mich für das Geldsystem, wissen was ich mache, interessiert!
      Die Bürger müssen sich von der Obrigkeit der Politik und Wirtschaft endlich emanzipieren (Zivilgesellschaft), weil diese Spezies haben die Verwerfungen (Schere Arm und Reich) zu verantworten! Ein JA, bedeutet Existenzsicherung der Menschen! Die Menschen machen die Wirtschaft aus! Der Unternehmer tritt als Organisator und Nutzniesser auf!

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    • Juli 19, 2021

      Wenn für Sie das Polemik ist?

      Sie versuchen über den Tellerrand zu sehen? Tja ich bin da schon eine Stufe weiter und betrachte den Tellerrand von der Weite. Richtige Visionen beginnen nicht mit dem Ihrem Geldgedanken.

      Und es tut mir leid für Sie, wenn es Ihnen nicht möglich ist, Arbeit NICHT als sklaverei oder Zwangsarbeit zu sehen.

      Und genauso wie mit Ihren Dauergeldgedanken liegen Sie auch mit der Unternehmensberatung falsch.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Weiter? Weiter weg, der Tellerrand wird in der Perspektive viel zu hoch, der Horizont wird kleiner!
      Wenn Sie in meinen Beschreibungen nur das Geld verstehen wollen, übersehen Sie, dass meine Vision in demütigungsfreien Systemen und existenzsicherndem Leben besteht! Dabei spielt das Geld als Kaufkraft, welches die Abdeckung der Bedürfnisse einer Bevölkerung widerspiegelt, eine tragende Rolle!

      Eine freigewählte Arbeit (eigenes Talent umsetzen) ist für mich sinnstiftend!
      Der Roboter wird auch die Fähigkeit eines Unternehmensberaters erhalten, ob Sie es glauben wollen oder nicht!

      Ich zitiere auszugsweise Albert Wenger, welches auch meiner Denkweise entspricht:
      “Im Laufe der nächsten 20 Jahre wird laut Studien die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze durch die Digitalisierung überflüssig werden. Auch wenn es weniger sein werden: Für viele ändert sich, was Arbeit ist. Personenbezogene Dienstleistungen, kulturelle Arbeit, Arbeit, die Empathie, kreative Lösungen, neue Begriffe und Geistesgegenwart braucht, hat Zukunft. Das sind Arbeiten, zu denen niemand per Existenznot zu zwingen ist. Geben wir die träge Vorstellung auf, Arbeit sei nur eine lästige Pflicht, die viele nicht erfüllen würden, könnten sie auch ohne sie auf bescheidenem Niveau leben. Arbeit ist mehr.
      Überprüfen Sie die Sache bei sich selbst, und trauen Sie das auch anderen zu. Warum nicht?”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      «Ein Teil dieser aus Schulden von anderen geschaffenen Aufbewahrung. würde völlig ausreichen, um das BGE-Volumen abzudecken!»

      Hätte​n Sie vielleicht eine Liste solcher Aufbewahrungsvolumina​s mit ihrem ungefähren Geldwert?

      Und evtl. eine Erklärung, warum diese außerhalb des Geldkreislaufs sind?

      Danke.

      Ca​rolus Magnus

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  • Mai 7, 2016

    @ Liebe Frau Yvonne Feri,

    Sie schreiben;

    “Die Schweiz gilt wirtschaftlich als eines der innovativsten Länder weltweit. Mit dieser Initiative erhalten wir die Chance zu zeigen, dass wir auch Visionen im Sozialsystem haben.”

    Ihrem ersten Satz stimme ich 100 % zu.

    Der 2. Satz ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit völlig falsch, ansonsten wäre z.B. in der früheren Sowjetunion und anderswo ja auch, nicht kläglich zu 100 % gescheitert.

    Beide​​ Sätze bilden in sich ja einen grossen Widerspruch an sich.

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    • Juli 19, 2021

      @Gibert Hottinger
      Wenn ich Sie recht verstehe, profitieren Sie nicht von unserem Sozialsystem, sondern konnten während ihrer Aktivzeit, eine völlig ausreichende Geldmenge auf Ihre Seite ziehen!
      Chappeau! Sie wissen aber schon, dass dies Ihnen nur gelungen ist, weil die Schuldenwirtschaft erlaubt war?
      Geldsystem verstehen ergibt korrekte Resultate!

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Bender,

      Was soll diese dumme Unterstellung ?

      Klar habe ich auch als Angestellter, später als selbständiger Unternehmer in die AHV eingezahlt, verstehe daher nicht, dass Sie sich immer als “Finanzexperte” ausgeben wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Was hat jetz Ihre Aussage mit dem BGE zu tun Herr Bender?

      Nichts

      ​Jeder in der Schweiz hat in die AHV bezahlt, oder bekommt eine Solche. Und es gehört tatsächlich zur Eigeninitiative sich um sein Alter zu kümmern. Das kann der Staat nicht für Sie tun. Er kann nur die Grundabsicherung regeln. Was er bereits tut mit ALV und Ergänzungsleistung.

      Ein BGE wird absolut nichts daran ändern, dass ein Mensch welcher sich nicht um seine Altervorsorge kümmert, dies mit dem BGE besser täte. Die Grundsicherung für Menschen in der Schweiz ist heute mit unserem System bereits gegeben. Und wer sich mehr “Leisten” möchte im Alter als die Grundversorgung, der muss oder sollte auch selber sich dazu bewegen dies so zu organisieren.

      Wie es so schön heisst: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not.

      Wer das nicht begriffen hat der bekommt vom Sozialamt eben nur die Grundbedürfnisse gestellt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, das ist doch überhaupt keine Unterstellung, schon gar keine dumme!

      Wir haben wohl eines der besten Sozialsysteme der Welt und das gilt es zu verbessern! Wir geben ja auch alles daran, das wirtschaftliche System zu verbessern!

      Und das hat so ziemlich nichts mit der Sowjetunion zu tun!

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    • Juli 19, 2021

      @Gilbert Hottinger
      Erstens bin ich kein Finanzexperte und zweitens bleiben Sie sachlich!
      Das Sozialsystem wird von den Menschen, aus der zu Verfügung stehenden und zugeordneten Kaufkraft, getragen und soll die Existenz sichern! Auch die AHV-Beiträge sind nicht vom Himmel gefallen! Die AHV wurde hart erkämpft, auch Blut ist geflossen, weil es auch schon damals Menschen gab wie Sie!
      Unsere Schuldenwirtschaft hat das dafür notwendige Geldvolumen geschaffen und das Wirtschaftswachstum (Wohlstand) ermöglicht!
      Jetzt gilt es den Mittelstand zu retten!
      Die Sowjetunion ist nicht am Sozialsystem gescheitert, sondernAC der Kapitalismus ist einfach stärker!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Nach dem Motto, Spare vom Geld das Du nie erhalten hast!

      Das Sozialsystem wird von den Menschen, aus der zu Verfügung stehenden und unterschiedlich zugeordneten Kaufkraft (Schulden von anderen), getragen und sollte die Existenz sichern! Auch die AHV-Beiträge sind nicht vom Himmel gefallen! Die AHV wurde hart erkämpft, auch Blut ist geflossen, weil es auch schon damals Menschen ohne Visionen, also Schwarzseher gab!

      Unsere Schuldenwirtschaft hat das dafür notwendige Geldvolumen geschaffen und das Wirtschaftswachstum (Wohlstand) ermöglicht! Das BGE schafft Kaufkraft!
      Jetzt gilt es den Mittelstand zu retten!
      Weil Sie das Geldsystem verstehen, darf ich aus Ihren Statements annehmen, werden Sie sicher erklären können, wie einerseits das BVG-Volumen geschaffen wurde (Wirtschaft ist kollabiert?) und andererseits wohin der BVG – Schuldengeld-Abfluss fliessen darf? Auch werden Sie den Unterschied zwischen der Addition für eine willkürliche Periode und dem dafür eingesetzten Schuldengeldvolumen sicher erklären können?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Witschi

      Vielen herzliche Dank! Es macht Mut das es noch AHV-Visionisten – Nachkommen gibt!

      Die Schwarzseher-Orakel sind die Marionetten der Wirtschaft! Wieso soll eine Schuldenwirtschaft kollabieren nur weil ein Sozialsystem, korrekt erschlossen nicht wie aktuell, die Existenz sichern soll?
      Der Hinweis der ewig Gestrigen, dass die Menschen faul würden, lässt erkennen, dass sie sich nicht einbeziehen! Denn, wenn immer der andere faul ist, sind wir mathematisch gesehen alle faul! Das ganze Leben ist Mathematik!

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  • Mai 8, 2016

    Ich bin ein AHV-Visionist-Nachkom​me! Ich werde jedoch kein Blut vergiessen, sondern mit der Veränderung der Arbeitswelt wird man letztlich aufwachen müssen!

    Wer den Vertretern (Politik) der Wirtschaft glaubt, soll doch für sich die Frage beantworten: “Welche Statements waren eigentlich korrekt? Die Bürger müssen sich von der Obrigkeit der Politik und Wirtschaft endlich emanzipieren (Zivilgesellschaft), weil diese Spezies haben die Verwerfungen (Schere Arm und Reich) zu verantworten! Ein JA, bedeutet Existenzsicherung der Menschen! Die Menschen machen die Wirtschaft aus! Der Unternehmer tritt als Organisator und Nutzniesser auf!

    Ich zitiere aus einem Interview: Wer gehört zu den Reichen?
    “Warum der US-Ökonom und Ex-Arbeitsminister Robert Reich die Schweizer Initiative befürwortet und was das mit Robotern zu tun hat.
    Wie könnte das Grundeinkommen da helfen?
    Es ist aus zwei Gründen nötig. Die meisten Menschen werden mittel- und langfristig weiterhin viel arbeiten, aber zu einem viel tieferen Lohn. Das zusätzliche Grundeinkommen verhindert, dass sie vollends verarmen. Gleichzeitig wird gewährleistet, dass die Menschen weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft am Laufen halten können. Denn Roboter kaufen bekanntlich nicht die Produkte, die sie herstellen.
    Und ohne Grundeinkommen?
    In Zukunft würden die wenigen Reichen noch viel reicher, der Mittelstand verschwinden und die Massen am Rande des Existenzminimums leben. Wobei die neuen Superreichen die Besitzer und Topmanager der Technologiefirmen sind. Diese Entwicklung können Sie schon heute im Silicon Valley beobachten. Deshalb brauchen wir einen neuen Mechanismus, um den Wohlstand der Superreichen wieder unter die Leute zu bringen und damit in letzter Konsequenz den Kapitalismus zu erhalten.

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  • Mai 9, 2016

    Ich habe da eine andere Vision. Die des Bürgers dessen Existenz, komplett am Tropf eines Systems hängt, alles andere als frei. Leider! So grausam viel versprechend Frau Feri uns das auch verkaufen will….

    Aber sind wir doch mal ehrlich, einfach 2500 .- für jeden zum Lohn oben drauf, wird es ja nicht sein….
    Wer sollte das denn bitte finanzieren wollen,die Wirtschaft etwa? Mit einer Automationssteuer? Oder zwacken wir die paar Milliarden an Entwicklungshilfe anderer ab, um uns selbst zu entwickeln und unsere “Existenz” langfristig zu sichern?
    Nein, die Wirtschaft bezahlt den Staat und dieser sichert die “Existenz” der “Bürger” und befriedigt die Gier der Wirtschaft weiterhin. Was daran, verbindet irgend jemand mit Freiheit?

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Stutz, das gibt’s ja nicht ‘obendrauf’ wie Sie schreiben. Das BGE ist für alle der Sockel, es gibt dann keine IV, AHV, ALV etc. mehr.

      So wie wir die industriellen Revolutionen haben, haben wir die gesellschaftlichen Revolutionen der Sozialsysteme. Die müssen einher gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Stutz … was denken Sie woher jetzt das Geld kommt? Aus den Steuern die die Arbeitnehmer bezahlen. Das Finanzierungssystem ändert sich nicht. Ausgenommen der IV welche dann nach Bedarf ergänzt, fallen alle anderen Versicherungen weg. Da Lohnt es sich mal nach zu rechnen ob nicht Geld gespart würde.

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    • Juli 19, 2021

      Um Ihre Frage akkurat zu beantworten: Das Geld kommt von den Banken.

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  • Mai 11, 2016

    Frau Feri

    Prinzipiell bin ich ihrer Meinung. Sie schreiben: “Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen hat viel mit Mut zu tun.”
    Und das ist genau der Knackpunkt. Ich traue ihrer Partei nicht zu, dass sie den Mut aufbringt saemtliche sozialen Einrichtungen, nach der Annahme der Initiative, aufzuloesen. Das Grundeinkommen bedeutet fuer mich, dass wir auf AHV, RAV und Sozialdienste verzichten koennen (auf die IV kann meiner Meinung nach nicht verzichtet werden, aber sie muss ueberdenkt werden).
    Sind sie bereit all diesen Staatsangestellten zu kuendigen? Haben sie den Mut? Ich habe meine Zweifel…

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  • Mai 11, 2016

    Viele haben nicht begriffen, dass zwei drei parteilose Stimmberechtigte diese Initiative eingereicht haben, um eine breite Diskussion über unser zukünftiges Zusammenleben auszulösen. Wie sollen die Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten, wenn durch die Automation nur noch die Hälfte eine bezahlte Arbeit hat? Soll ein Mindesteinkommen z. B. alle Sozialwerke ersetzen? Solche Diskussionen müssen mehr und mehr geführt werden, auch wenn wir diesen Vorschlag in dieser Form ablehnen müssen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr R. Oberli

      «Solche Diskussionen müssen mehr und mehr geführt werden,[b] auch wenn wir diesen Vorschlag in dieser Form ablehnen müssen.[b/]»

      Wieso​, und vor allem, wer zwingt Sie dazu?

      Carolus Magnus

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  • Mai 11, 2016

    Das heutige System, welches wir leben, ist überhitzt. Jobs werden ins Ausland verlagert, Gewinne privatisiert und Kosten sozialisiert. Menschen “prostituieren” sich für die Arbeit aus Angst vor Jobverlust. Burnouts etc. schlagen auf die Kosten (Unternehmerseitig, Krankenkassenseitig etc.) und auf das Umfeld. Junge sind demotivierter, wenn Eltern keine Freude an der Arbeit zeigen etc.

    In diesem Link kann man sehen, wie sich einige das BGE vorstellen (2’500 ohne Bedingung und was mehr darauf kommt, mit Bedingung). Das heisst: Einkommen gleich, aber aufgeteilt. Oder etwas mehr (wenn vorher weniger). http://www.grundeinko​mmen.ch/ist-ein-grund​einkommen-finanzierba​r/

    Es lohnt sich sicher zu überlegen, wie man im gelebten Kapitalismus, das Leben gestalten soll.

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  • Mai 12, 2016

    So einfach 5000 bedingungslos erhalten, wäre tatsächlich ein Traum. Das wären dann fast 1500 mehr als wir heute als verheiratetes Paar von der AHV kriegen. Und wir haben das ganze Leben hindurch gearbeitet, einbezahlt und zwei Kinder grossgezogen!

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    • Juli 19, 2021

      Kleine Frage, kommt da noch etwas Pensionskasse dazu?

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Witschi, geäuffnet während 42 Beitragsjahren, allerdings unverändert seit 2003, während dessen die Löhne und Preise wesentlich stiegen. Die Rente wird mit 10% Quellensteuer vermindert, weil wir im Ausland leben. Zugegeben, wir haben in den vergangenen Jahren eine monatliche Erhöhung der AHV von sage und schreibe 15 CHF erhalten, zusammen. Nochmals zugegeben, wir leben gut; trotzdem: In all den vergangenen Jahren wurde unsere Begehren zur individuellen Besteuerung und Rente ignoriert. Kürzlich durften wir darüber abstimmen. Das Resultat kennen Sie selbst.
      Sollen einmal mehr jene, die sich ein Leben lang bemüht, die “gehaushaltet” und die sich zuweilen auch gewehrt haben, die Dummen sein? Wir haben auch Träume, aber reale. Sagt ein ehemaliger Gewerkschaftspräsiden​t.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Weber. Vor der AHV sind wir ja alle ziemlich gleich, aber so die Sionskassenbeiträge werden schon mal ‘vergessen’!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weber Jean Thomas
      Es ist richtig, dass Sie für anderer gearbeitet haben (man arbeitet gegen Geld immer für andere), aber weil sie in die AHV, oder PK einbezahlt haben, haben Sie nicht weniger Geld zur freien Verfügung gehabt! Diese Pflichtabgaben sind in Ihrer Arbeit/Leistung einkalkuliert! Wären diese Sozialwerke nicht geschaffen worden, müsste man sich fragen, um wie viel höher das Nettoeinkommen ausgefallen wäre?

      Das BGE ist eine Art Ersatzleistung für die von Mitmenschen geschaffene Automatisation! Ohne Kaufkraft keine Wirtschaft! Der Roboter konsumiert und investiert nicht!
      Die 4. Generation wird kein Stein auf dem anderen lassen!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender, in meinem CV gibt es durchaus auch einige Zeiten des selbständigen Erwerbes und da habe ich sehr wohl meine Leistungen selber finanziert. Mit Jahrgang 43 arbeite ich immer noch im eigenen Kleinunternehmen in einem Land, das ausserordentlich sozial denkt und handelt, obgleich es quasi pleite ist und ich bezahle auch weiterhin meine Beiträge wie es sich gehört. Weil Arbeiten und ein strukturierter Tag nämlich ganz schön sein können. Gerade deshalb weiss ich, wovon ich spreche, wenn es um diese Initiative geht.
      Was produziert denn “Ihre Wirtschaft” ausser Millionäre und Benachteiligte? Schlagwörter tönen immer gut; und sie verhallen ungehört im luftleeren Raum…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weber Jean Thomas
      Sich die Frage stellen: woher kommt das Geld und wohin fliesst es! Warum kann ich Sparen, oder Gewinne realisieren, wenn doch das Geld auf der Bank liegt, aber als Lohn immer wieder auf mein Lohn Konto zurückfliesst! Geldkreislauf nennt sich dieser Vorgang!
      Ich brauche keine Schlagwörter sondern erkläre die Begriffe!
      Sie haben keine Leistungen selber finanziert! Haben Sie das Geld selber gedruckt, oder von Mitmenschen als Gegenwert (Schulden der anderen) ihrer Leistung erhalten?
      Wenn Sie als Selbständig erwerbender tätig waren, ist Ihnen die Preiskalkulation nicht fremd? Meine Grundweiterbildung als eidg. dipl. Buchhalter und Bankbeamter, sowie mit 50J Marketingstudium für ein Jahr auf der Stufe Höhere Wirtschaftsschule! Im kalkulierten Preis sind die Pflichtabgaben (Soziales und Steuern) enthalten, andernfalls hätte das Geld zum Rückfluss an den Staat, gefehlt! Das Geld muss nämlich ursächlich zuerst ausgegeben werden!

      Mit dem BGE können sehr viele Selbständig erwerbende entstehen, weil die Zwangserwerbsarbeit durch die Automatisation ersetzt wird! Das BGE wird wie auch Ihr Geld über Schulden generiert; denn ohne Bankschulden gibt es kein Geld!

      Es stimmt der zwangsweise strukturierte Tag ist gegeben, man muss ihn nicht selber strukturieren (Denkfaulheit und Gleichgültigkeit sind die Folgen)!
      Wer sein Hobby zum Beruf machen kann, entwickelt eine andere Denkart und der Geist wird gefordert!
      Die Zukunft beginnt in der Gegenwart! Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weber Jean Thomas

      Ein Staat kann nicht Pleite gehen, höchstens Zahlungsunfähig! Wenn das vom Staat ausgegebene Geld nicht wieder zurückfliesst, muss man die Staat- der Steuerquote analysieren! Ein Schuldenschnitt ist die logische Folge, weil Schulden und Besitz sind die zwei Seiten einer Geldmedaille! Die Haftung ist also im System angelegt, wird nur nicht als solches wahrgenommen! Man bedrängt die Schuldner, welche das Geld generieren, anstatt die Horter an den Pranger zu stellen! Der Schuldner kann seine Schuld nicht tilgen wenn das ausgegebene Geld nicht zu ihm zurückfliesst! Auch die Banken können ihre Verbindlichkeiten nicht erfüllen, wenn das Geld nicht fliesst! Darum werden Schulden mit Umschuldung bedient!
      Die Schweiz hat z.B. eine tiefe Staatsverschuldung, jedoch eine sehr hohe Privatverschuldung! Mit dieser gigantischen Geldmenge (Schuldenwirtschaft) hat die Schweiz den Wohlstand “erarbeiten” dürfen! Dieses Privileg haben nur wenige Länder! Jedoch die Verwerfungen, Schere zwischen Arm und Reich wird immer grösser!
      Das BGE als Existenzsicherung (OECD ca. 4’000) wird aus der Produktivität (Roboter, etc.) als Kaufkraft, fliessen müssen! Ohne Geld keine Wirtschaft! Das Geld ist eine Art zugeordnete Einschränkungsgrösse zur Teilnahme am Geld- und Wirtschaftskreislauf!​ Diese Zuordnung wird die künstliche Intelligenz relativieren, resp. korrigieren!

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    • Juli 19, 2021

      Geschätzte Herr Bender, ich möchte nicht weiter auf ihre zwei „kleinen Lehrstunden“ eingehen, ich habe dasselbe Wissensgut in Jugendjahren ebenfalls abbekommen.
      Allerdin​gs hat gerade die Branche in der Sie tätig waren, auf grandiose Art und Weise versagt und lernt nach wie vor wenig dazu. Vielleicht nicht gerade auf Genossenschafts-basis​, da möchte ich meine alten Freunde doch nicht vergraulen. Trotzdem, nicht alles was man in der HSG vermittelt, wird dem realen Leben gerecht. Rückblickend stelle ich fest, das Leben lehrt einem wesentlich wichtigere Dinge. Das können Sie meinetwegen als neues Lebensziel in Anspruch nehmen. Sie haben noch etwas Zeit dazu.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weber Jean Thomas

      Ich habe noch nie die HSG von innen gesehen! Ab und zu nehme ich das Institut wahr und verstehe das Ökonomiestudium als Bildung zum Orakel, der dämlichsten Denklehre!
      Ich wollte nur das Bewusstsein schärfen, welche Aufgabe der Bürger als Teilnehmer im Geld- und Wirtschaftskreislauf hat!
      Solange jedoch unser oberster Finanzminister, SVP, “ungestraft” die Meinung vertreten darf, dass die Reichen schon sehr viel an die Staatsquote leisten und er darum sehr gut nachvollziehen könne, warum sie nach Optimierungen im Ausland suchen, muss man sich nicht wundern!
      Die Schere zwischen Arm und Reich haben die Ökonomen und Politiker zu verantworten! Diese Verwerfungen werden nun dazu verwendet auf die Schuldner, im Wissen, dass ein Abbau nur bei gleichzeitiger Geldbesitzreduktion (Horter, welche ihre Bedürfnisse längst befriedigt haben) möglich ist, Druck auszuüben!
      Wenn man Bilanz lesen kann, gibt jede Bankbilanz Auskunft, dass die Bankforderungen nur abgebaut werden können, wenn die Geldhorter, ihren Anspruch reduzieren! Diese im System enthaltene Haftung hat die USA mit Hypothekenverbriefung​en versucht, um die Geldmenge zu reduzieren! Der Aufschrei war enorm, obwohl Schuld und Besitz die zwei Seiten der Geldmedaille sind! Die Medien (Beauftragte der Elite) begleiten die Hetze! Das dumme Volk hat Angst um sein Geld, dabei gibt es viel wichtigere Dinge im Leben!
      Warum wollen die Menschen das Geldsystem nicht verstehen? Rätselhaft!

      Wenn ich mir nun die Diskussionen von Ökonomen, Politik und Medien (Angestellte der Elite), so wie den “Untertanen”, rund um die Geldgenerierung des BGE so anschaue, beschleicht mich ein Verdacht, dass der tägliche Stress und die Manipulationen das Gehirn scheinbar beschädigt haben!

      Milton Friedmann, Monetarist, als Vordenker des BGE, hat natürlich das Geldsystem verstanden, wurde jedoch von der Politik (Elite) zurück gepfiffen, weil der Mensch immer um seine Existenz zu kämpfen hat, damit er weiterhin als Spielball von Ökonomie, Politik und Medien benutzt werden kann!

      Die künstliche Intelligenz wird alle messbaren Leistungen übernehmen können!
      Wenn man endlich geistig begreift, dass auch der Roboter überflüssig wäre, wenn keine Kaufkraft zur Existenzsicherung zugeteilt würde, wird die Einsicht reifen, dass der Gegenwert der Produktivität, den Menschen zugute kommen muss!

      Zudem muss man bedenken, dass zwar der Preis für den unnötigen Wettbewerb in den Volkswirtschaftskrieg​en wichtig ist, dass man jedoch das notwendige Geldvolumen jederzeit bereitstellen kann! Könnte es darum nicht sein, dass man mit der Automatisation höhere Ziele (Macht) verfolgen will! Ohne gesetzliche Existenzsicherung, könnte ein Selbstmordtsunami drohen!

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  • Mai 12, 2016

    Leider haben sich die Initianten auch ein Ei gelegt. Meines Erachtens ist es falsch, dass nur die, das bedingslose Grundeinkommen kriegen, die nicht arbeiten oder weniger verdienen. Dh. dann ja es ist nicht bedingungslos.
    Ausse​rdem würde es ja so was von die Wirtschaft ankurbeln, wenn es zusätzlich zum Lohn, dh. eben für JEDEN in JEDEM fall bezahlt würde. denn die angestellten könnten dann mit weniger lohn zufrieden sein und die firmengewinne würde hoch gehen. oder falls nicht hätte der einzelne, arbeitende, viel mehr lohn und würde mehr ausgeben und die binnenwirtschaft ankurbeln. sorry aber ich finde das set up nicht gut, gut aber, dass es überhaupt mal zur diskussion und zur abstimmung steht.
    klar ist aber auch, dass es nie und nimmer angenommen wird, und wenn doch, würde es der BR nie und nimmer umsetzen, wie leider schon so oft in anderen dingen.

    auch wenn das BG für JEDEN in JEDEM fall bezahlt würde, wäre das ganz einfach finanzierbar. mir wird einfach schlecht, wenn ich schon bei der extrem abgespeckten variante von der initiative verbreitet wird, dass es kaum finanzierbar wäre.
    besteuert doch endlich mal die super reichen, bankentransaktionen, börsengewinne etc. dann würde der CH staat im geld schwimmen und so etwas wäre locker finanzierbar.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Binder,

      da haben Sie offenbar etwas falsch verstanden. Das bedingslose Grundeinkommen BGE steht absolut JEDEM zu.

      Carolus Magnus

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  • Mai 12, 2016

    Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. (Helmut Schmidt)

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    • Juli 19, 2021

      Gemäss Schmidt eine pampige Antwort in einem Interview:

      ZITAT
      ​”Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.” – Von Schmidt auf Anfrage bestätigt in einem Brief vom 26. Februar 2009 an die Fachschaft Sozialwissenschaften St.-Ursula-Gymnasium Attendorn. Schmidt will das “damals aber nicht mit Blick auf Willy Brandt formuliert” haben. Ein Jahr später äußerte er im Interview mit Giovanni di Lorenzo, wahrscheinlich habe er den Satz “in einem Interview gesagt. Das muss mindestens 35 Jahre her sein, vielleicht 40. Da wurde ich gefragt: Wo ist Ihre große Vision? Und ich habe gesagt: Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen. Es war eine pampige Antwort auf eine dusselige Frage.” (ZEITmagazin 4. März 2010)
      ZITAT ENDE

      de.wikiquote.​org/wiki/Helmut_Schmi​dt

      Ebenso pampig ist es, ein Zitat aus dem Zusammenhang zu reissen und es dazu noch unkorrekt wiederzugeben, Herr Schumacher. Das hat Schmidt, der übrigens tatsächlich Visionen hatte, nicht verdient.

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    • Juli 19, 2021

      Ruedi, besch böös?

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    • Juli 19, 2021

      Visionen, Herr Schumacher, haben uns technisch wie gesellschaftlich dahin gebracht, wo wir heute sind! Realos die dann das Erreichte festigen und nicht mehr loslassen wollen, gibt’s dann genug.

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    • Juli 19, 2021

      Was ist so falsch daran, dass man Reales (Wirklich Bestehendes) schätzt, respektiert und auch als Grundlage für Weiterentwicklung nutzt?

      Sicherlich sind es auch Visionen, welche uns Neues schaffen lassen. Aber auch diese basieren in der Grundlage einer Realen Welt. Sie können Visionör sein wie Sie wollen: Aber ohne Hilfsmittel wird der Mensch nun einfach mit heutiger realer Grundlage nicht fliegen können.

      Aber selbst für eine Vision brauchen Sie immer eine bestehende reale Grundlage, ansonsten wird es zu dem wie Sie unsere Gesellschaft in einem anderen Vote bezeichnet haben. Träumereien oder Träumergesellschaft.

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  • Mai 12, 2016

    Ich finde man müsste generell auch einmal den Sinn der Arbeit hinterfragen.
    Arbeit​ hat besonders in der Schweiz einen hohen Stellenwert, und wird wie ich finde geradezu glorifiziert. Arbeit um jeden Preis sozusagen, Arbeiten welche bei nüchterner Betrachtung rein sinnlose “Beschäftigungstherap​ien” sind gehören auch dazu.

    Nur gibt es für Umwelt, Mensch und Tier nützliche Arbeit, die sicherlich getan werden muss, aber eben auch schädliche Arbeit, die man besser liegen liesse.

    Ganze (Regen) Wälder werden durch Arbeit abgeholzt. Schreckliche Waffen werden durch Arbeit hergestellt. Kurzlebige Produkte welche bald im Abfall landen werden mit Arbeit hergestellt. Heute Top, morgen Flop. Tiere werden durch Arbeit gequält und umgebracht. Die Umwelt wird Stück für Stück durch Arbeit mit Abgasen, Lärm, Gewässerverschmutzung​ und Ausbeutung zerstört. Es werden ganze Landstriche durch Arbeit zubetoniert. Alles für das GELD und die ARBEIT. Arbeit, die krank macht.
    Durch Arbeit entstehen auch die Papierberge der immer mehr ausufernden Administration.
    Soft​ware welche mehr Arbeit generiert als abnimmt.

    Unser Gesundheitswesen wird durch immer neue Medikamente für die gleichen Krankheiten beglückt. Man sollte auch hier hinterfragen, ob die alten, langzeiterprobten Medikamente
    so schlecht waren oder ob nicht viel mehr immer nur neue geschaffen werden, damit die
    Chemiker, Forscher, Laboranten etc. Arbeit & Einkommen haben.
    Dies trifft auch für vieles andere zu. Ständige Erneuerung bei Licht betrachtet nur zur Arbeits- und Geldbeschaffung. Ein System, welches sich sozusagen selbst am Leben
    hält und sich in den Schwanz beisst.

    Viele Erfinder bauten Maschinen damit man mehr Zeit haben sollte doch nun werden die Maschinen benutzt oder besser gesagt missbraucht für einen mörderischen Konkurrenzkampf
    mit dem Motto immer schneller, immer billiger, immer mehr.

    Max Frisch schrieb:
    “Einst hatten wir Zeit! Ich weiß nicht, wer sie uns genommen hat. Ich weiß nicht, wessen Sklaven wir sind. Wir leben wie die Ameisen, drüben im Abendland”

    Dann das Geld & Geldsystem

    Zentral​- und Geschäftsbanken stellen quasi aus dem “Nichts” immer mehr Geld her, dies hinterfragt kaum jemand, aber bei einem bedingungslosen Einkommen macht man sich Sorgen,
    wo das Geld herkommen soll. Das Geld stellt überall einen ständigen, künstlichen Mangel her, welcher ein besseres Leben verhindert und ist letztendlich ein Teufelskreis.
    Ich denke man sollte sich zuerst einmal fragen welche Arbeit nützlich, sinnvoll ist und welche schädlich und oder sinnlos ist.
    Würde man die schädliche und sinnlose Arbeit unterlassen bekäme man enorme
    Ressourcen zurück welche man sinnvoller verwenden könnte.
    Doch so lange der Mensch mit der “Geldpeitsche” angetrieben wird werden die Zustände auf
    der Welt wohl nie besser.

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    • Juli 19, 2021

      Grundsätzlich guter Kommentar Herr Huber

      Allerdings dürfte sich das Trennen von “nützlicher” und “schädlicher” Arbeit als schwierig erweisen, da ohne die eine, die andere nicht möglich wäre.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zoller

      Das ist im Leben nun mal so. Egal was wir betrachten, ist es immer der Mittelweg, welcher die Vernunft zeigt. Aber wo ist der sog. Mittelweg. Da es sich bei jeder Meinungsbildung um Menschen handelt, die eine solche Meinung “erstellen”, gibt es auch immer unterschiedliche Grundlagen zur Meinungsbildung und somit auch einen anderen Mittelweg.

      Es dürfte sicherlich bekannt sein, dass es seit geraumer Zeit Magneten gibt mit nur einem Pol…… diese nennt man MONOPOL. Und was ein Monopol für Auswirkungen hat oder haben wird, dürfte wohl jedem klar sein.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Als Steigerung zu Monopol gibt es noch Oligopole, welche die künstliche Intelligenz ihr eigen nennen! Das BGE sichert die Kaufkraft und sichert die Existenz, jedoch reicht dafür CHF 2’500 nicht aus! Die Höhe ist für das Geldsystem unerheblich, weil das geschöpfte Geldvolumen nur korrekt verteilt werden muss (nicht nur nach oben)!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller

      Sie haben die dritte Art von Arbeit vergessen: Die überflüssige Arbeit.

      25% sind sogenannte Bürokraten des Staates, der giftige Zahn des Bundesrates, mit Vorzugsbedingungen im öffentlich-rechtliche​n Angestelltenverhältni​s. Man nennt diesen Apparat auch Verwaltung. Damit der Output dieser Blockwarte, die über die Einhaltung oft höchst kleinlicher Verbote oder Direktiven auch bearbeitet werden kann, sind ebenfalls 25% in der Privatwirtschaft als sogenannte kfm. Angestellte tätig. Die Hälfte der schweizerischen Arbeitnehmer tut also tagtäglich nichts anderes, als sich gegenseitig Papier und Formulare hin- und herzuschieben. Dann kommen noch unzählige andere unproduktive Berufe wie Werbung hinzu, die zwar kreativ sind, jedoch nur Produkte unnötig verteuern, statt möglichst kostengünstig bereitzustellen. Sie stellen oder dienstleisten, im Gegensatz zur Coiffeuse oder dem Handwerkern rein gar nichts her.

      Und den Grünen, die dauernd nach Nachhaltigkeit schreien, sei gesagt: Nachhaltigkeit unterstütze ich in jede nur erdenklichen Art. Doch das Pferd von hinten aufzäumen, wie etwa mit der 2700% teureren Energiesparlampe, die obendrauf die Bevölkerung in höchsten Masse mit dem giftigsten nicht strahlenden Toxin schädigt, der Gesundheitsindustrie,​ Krebsindustrie (300 Mrd.) Philips und Osram zu ungeahnter Umsatzbeschleunigung verhilft, ist reine Heuchelei. Zwingt die Firmen, wieder nachhaltige Möbel herzustellen und verhängt hohe Strafen auf eingebaute Sollbruchstellen! So funktioniert mein Heizkissen aus dem Jahre 1957 von Solis noch heute genauso wie der Heizlüfter aus demselben Jahr. Das würde aber heißen, daß Firmen halt nur jedem Menschen ein- bis zweimal, so wie bspw. bei der Heirats-Austeuer unserer Eltern, ihre Produkte verkaufen können. Oder reduziert Plastik in Gebrauchsgegenständen​.

      Die vierte Art der Arbeit ist die Zwangsarbeit – offenbar völlig normal in der Schweiz und deshalb nicht bedingungslos bei AHV/IV BVG Ergänzungsleistungen,​ usw. Und genau das will das BGE zu recht ändern. In der Verfassung seht, die menschliche Würde ist unantastbar! Doch die Verfassung wird von Politikern immer weniger eingehalten.

      Ich muß mich hier bremsen, sonst wird noch ein Buch draus.

      Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Herr Carolus Magnus
      Herzlichen Dank! Ihr Arbeitsplatzabbau betrifft die natürliche Intelligenz!
      Mit dem Verstehen des Geldsystems (Bankschulden einzig mit Abbau der Aufbewahrung zu reduzieren), wären weitere bewusst kreierte Arbeitsplätze, so z.B. im Bereich, Staatsquotenrückfluss​ und Steuerwettbewerb (funktioniert nicht nach ökonomischen Prinzipien, weil komfortables Wohnen wird vom Staat subventioniert, anstatt höher eingepreist) und natürlich Politiker in Gefahr!
      Studien haben zudem ergeben, dass ein Arbeitsvolumen von 20Std.Woche ausreichen würde, um unsere Bedürfnisse abzudecken! Aber wenn der Tag strukturiert ist, muss man den Geist nicht zusätzlich aktivieren, was jedoch zu ungeahnten Erkenntnissen führen könnte! Dies will und muss die Obrigkeit scheinbar verhindern?

      Wenn ich mir die Diskussionen von Ökonomen, Politik und Medien (Angestellte der Elite), so wie den “Untertanen”, rund um die Geldgenerierung des BGE so anschaue, beschleicht mich ein Verdacht, dass der tägliche Stress und die Manipulationen das Gehirn scheinbar beschädigt haben!

      Milton Friedmann, Monetarist, als Vordenker des BGE, hat natürlich das Geldsystem verstanden, wurde jedoch von der Politik (Elite) zurück gepfiffen, weil der Mensch muss um seine Existenz kämpfen, damit er weiterhin als Spielball von Ökonomie, Politik und Medien unterdrückt werden kann!

      Die künstliche Intelligenz wird alle messbaren Leistungen übernehmen können!
      Wenn man endlich geistig begreift, dass auch der Roboter überflüssig wäre, wenn keine Kaufkraft zur Existenzsicherung zugeteilt würde, wird die Einsicht reifen, dass der Gegenwert der Produktivität, den Menschen zugute kommen muss!

      Zudem muss man bedenken, dass zwar der Preis für den unnötigen Wettbewerb in den Volkswirtschaftskrieg​en wichtig ist, dass man jedoch das notwendige Geldvolumen jederzeit bereitstellen kann! Könnte es darum nicht sein, dass man mit der Automatisation höhere Ziele (Macht) verfolgen will! Ohne gesetzliche Existenzsicherung, könnte ein Selbstmordtsunami drohen!

      “Um sein Gesicht erkennen zu können, benötigt man einen Spiegel oder Foto!”

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  • Mai 13, 2016

    Eine Initiative um das Nachdenken anzuregen??? Wo sind wir denn hingekommen, können wir nicht mehr nachdenken ohne teure Initiativen, die von Anfang an zum scheitern verurteilt sind? Wenn schon, dann macht bitte genaue Vorschlägen und sagt wie, was und wo geregelt sein soll!

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    • Juli 19, 2021

      Der Sinn der Arbeit?
      Der eine ist Bauer, stellt Nahrungsmittel her. Der nächste ist Brunnenbauer, bekam oder bekommt vom Bauer als Entgelt Esswaren. Da ist der Schmied, der Holzfäller, der Zimmermann, der Metzger, der Bäcker, es herrschte Tauschhandel. Es wurde der 10te abgeliefert, ausgerechnet an die Kirche, an die Adeligen, an die welche eigentlich nichts an diese Gesellschaft beigetragen haben. Ausser, immer wieder mal Kriege anzuzetteln, oder im Namen des Glauben was schräges anzustellen.
      In der Zwischenzeit wurde anstelle vom Güter Tauschhandel der Güter gegen Geld Tauschhandel eingeführt. Es gab sehr viele neue Berufe und Tätigkeiten ab der Industrialisierung, ganz einfach dargestellt, ist unser System so gewachsen.
      Bis zum Tag als Geiz ist Geil ein Thema wurde, auf der anderen Seite mehr und mehr Profit heraus schlagen, billiger produzieren, oft unbrauchbare miese Qualität. Aber in ihrem Kaufrausch konsumieren die Leute ja alles.
      Arbeit wäre eigentlich dafür gedacht, seinen Betrag zur Gesellschaft zu leisten. Es ist eigentlich ein Recht für Jeden, an dieser Arbeit teilzunehmen. Ausserdem wäre es ebenso eine Pflicht, solche Arbeit zu leisten, falls man sie als Sinnvoll empfindet.
      Bei Bürger Pflichten ist es so eine Sache, grad wenn ich eine SP anschaue. Die wollen nicht an einer Dienstpflicht festhalten, Feuerwehrpflicht eben so wenig, bei einem Zivilschutz sollen die Anderen, und ausgerechnet aus solchen Kreisen kommen die Ideen, für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
      Nun ja, wenn die einen Kultur pflegen, werden die Anderen dann Esswaren herrichten, damit sie essen können. Werden Häuser und Gegenstände für den Alltag erschaffen. Ob die dann aber einfach so bereit sind, diese hart erarbeiteten Sachen abzugeben? Für ein gutes Buch? Schöne Musik? Ob man davon satt wird und eine Familie ernähren kann?
      Gut, das was wir heute tun, mit diesen internationalen Konzernen, der Globalisierung, dem Kapitalismus, das ist auch klar, wird nicht das System der Zukunft sein. Es ist auch nicht das System der Zukunft, sog Sozial Tätige zu züchten und beschäftigen, oder sog Kulturschaffende wie Könige zu behandeln.
      Die Lösung für die Zukunft wird heissen, jeder übernimmt wieder einmal mehr Selbstverantwortung, für sich und sein Leben.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben ja Recht, Herr Karger, wenn Sie sich das fragen. Aber ohne Initiative hätten die paar parteilosen Initianten aber kaum so viel Aufmerksamkeit in den Medien gewonnen.

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    • Juli 19, 2021

      Dann muss jetzt immer zu allen eine Initiative gestartet werden?? Das macht die Leute Politik-Müde und bald stimmt niemand mehr ab! Zudem sind Initiativen sehr teuer.
      Für das ganze Geld, dass die Initianten ausgegeben hatten hätte man an sehr vielen Orten öffentliche Diskussionen führen können und das hätte sehr viel mehr gebracht.

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    • Juli 19, 2021

      “Für das ganze Geld, dass die Initianten ausgegeben hatten hätte man an sehr vielen Orten öffentliche Diskussionen führen können und das hätte sehr viel mehr gebracht.”

      Woher wissen Sie das, Herr Karger? Die breite Diskussion in den Medien war ja gratis. Die paar Initianten hatten für die Organisation von Diskussionen keine Partei hinter sich. Sie hätten mit viel Zeit- und Geldaufwand an sehr wenigen Anlässen nur auf ein paar wenige Leute einreden können. Ich sage das aus meiner langjährigen Erfahrung mit politischer Arbeit.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Philip Karger

      Ohne Investitionen und Kosten wird kein Geld (Schulden der anderen) generiert! Was ist Geld, fehlt es Ihnen, wenn es für Zwecke verwendet werden, welche Ihnen nicht passen?

      Wenn man das Geldsystem versteht wie es funktioniert und sich auswirkt, sollte man wissen, dass eine Wirtschaft ohne Kaufkraft (Schulden der anderen) nicht auskommt! Ob Manpower oder Automatisation ist dabei unerheblich! Unsere Sozialsysteme sind auf Manpower ausgerichtet, begünstigt daher im zunehmenden Masse die Wirtschaft!
      Diese ständige Enteignung ist Ihnen und Ihren Sinnesverwandten noch nicht aufgefallen? Schade

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    • Juli 19, 2021

      Herr Philip Karger,

      Ohne diese Initiative wüßten Sie vermutlich heute noch nicht um dessen Existenz und würden es vermutlich für einen BundesGerichtsEntsche​​id halten. Ich habe mich seit 2010 vertieft damit auseinandergesetzt und darf Ihnen versichern, es funktioniert und ist leicht finanzierbar. Nötigungen und schikanöse «Mitwirkungspflichten​​» sind des Menschen unwürdig und die Würde des Menschen ist laut unserer Verfassung unantastbar. Die obrigkeitliche Gängelei würde wegfallen bei der Sozialsicherungsinstr​​umenten. Davor fürchten sich vermutlich die meisten, insbesondere die Politik, die hierbei ihre Macht mißbraucht.

      Aber das Denken – da haben Sie recht – muß jeder einzelne selbst übernehmen. Doch Denken ist bekanntlich Schwerstarbeit und die Gabe dazu nicht jedem in gleichem Maße gegeben.
      Ihrer Aussage folgend haben Sie sich natürlich längst mit dem BGE auseinandergesetzt und brauchen keinen Denkanstoß mehr, Sie haben sich gedanklich ausführlich damit beschäftigt und kannten das BGE schon längst. Sie wissen, wie es funktioniert, Sie wissen, daß die Ärmsten ihre bereits heute zustehenden Geldleistungen BEDINGUNGSLOS, also nötigungsfrei und vor Machtmißbrauch geschützt, erhalten. Toll, dafür gratuliere ich Ihnen im Namen des Humanismus!

      Wie dringend notwendig ein solches bedingsloses Grundeinkommen ist, offenbart uns das soeben erschienene Positionspapier der SVP.
      https://www.vim​entis.ch/d/dialog/rea​darticle/mit-der-svp-​in-eine-sozialpolitis​che-sackgasse/

      Car​olu​s Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Herr Carolus Magnus. Ja ich habe mich seit sehr langer Zeit mit dem GBE beschäftigt und bin nach vielen Diskussionen – auch mit Menschen ausserhalb der Schweiz – immer noch der Meinung, dass dies der falsch Ansatz ist etwas für die Ärmsten und die Sozialwerke zu tun.
      Leider und das betone ich, ist wird so ein System nie funktionieren, Es wird Innovation und Unternehmertum – das sind Menschen, die etwas für sich und die Anderen tun und sind keineswegs die “Bösen” der Gesellschaft – hemmen und uns nicht vorwärts bringen.
      Wie gesagt, eine Initiative ist der falsche Weg für solche Diskussionen, man merkt bereits an diesem Block, dass es wieder nur “liebe” und “Böse” gibt und der andere immer unrecht hat und nicht weiss worum es geht! Ich würde eine echte Diskussion begrüssen, ohne Besserwisserei und ohne Zahlen, weil die ja immer nur Annahmen sind. Hier geht es um einen Systemwechsel und das ist im Moment mehr eine Philophische als eine politische Diskussion.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Carolus Magnus

      Ich bin seit Anfang beim BGE, geistig dabei! Ich habe die Initianten auf die Finanzierungsfrage hingewiesen, auch wenn sie zu Recht meinen, dass der Mensch im Mittelpunkt sein soll!
      Diese Finanzierungsfrage stellt sich jedoch nur, weil die Menschen das Geldsystem nicht verstehen können, oder wollen! Auf dieses Fehlverhalten hat Henry Ford, 1863 – 1947, hingewiesen und gemeint, beim Verstehen hätten wir morgen eine Revolution!”
      Diese Ansicht teile ich voll und ganz, weil die Menschen dann endlich realisieren, dass sie von Ökonomen und Politik “verarscht” werden! Die Sozialreform 2020 bedient weiterhin die Fehlkonstruktionen und spielt weiterhin zugunsten der Wirtschaft auf den Mann/Frau!
      Die Initianten sind mir leider nicht gefolgt, sondern haben die Ökonomen konsultiert, welche in diesem Zusammenhang, geistig clean sind oder sein müssen, dabei sollte man wissen, dass die Roboter weder konsumieren noch investieren! Jedoch ohne Kaufkraft keine Wirtschaft!
      Weil die Schweiz ein auserwähltes Land ist, welches die Schuldenwirtschaft (Geldmenge, geschöpft von den Geschäftsbanken nicht Nationalbank) umsetzen darf, haben wir Wohlstand!
      Die Schere zwischen Arm und Reich hat Menschen gemachte Ursachen! Der Ernst der Lage will scheinbar niemand begreifen und folgt weiterhin den Lügen von Wirtschaft, Politik und Medien (im Auftrage der Elite = alle im selben Boot)! Mit der Automatisation wird der Mensch noch mehr versklavt, wenn er sich nicht rechtzeitig wehrt!

      Das Faulheitsargument ist von Vorbetern eingehämmert und zeichnet ein schlechtes Menschenbild! Dabei vergessen die “Mahner”, dass auch sie Menschen sind!

      Das notwendige Geldvolumen für das BGE als erworbener Leistungsersatz (Schaffung der Automatisation), wird wie die AHV, im Umlageverfahren abgewickelt! Wenn man sich für die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems interessiert, erkennt man sofort die Fehlkonstruktion des Sozialsystems, welches nur auf Beschäftigte umgelegt wird, obwohl die Anzahl der Beschäftigten für die Wirtschaftsleistung völlig unerheblich ist! Aus diesem Denkfehler resultiert die Lüge, dass die Aktiven die Passiven finanzieren (Generationsvertrag)!​ Die BVG – Renten fliessen in die Wirtschaft (Gewinne), also Umverteilung von Rentnern zur Wirtschaft! Diese Wahrheit wird tunlichst verschwiegen, damit man die Menschen gegeneinander aufhetzen kann (Politik)!

      Weil die Maschinen bekanntlich günstiger “arbeiten” als die Menschen, muss trotzdem die notwendige Kaufkraft in den Umlauf gebracht werden, damit Wirtschaften überhaupt möglich ist! Ein Preiszerfall würde sich auf sämtliche Investitionen und Geldmenge negative auswirken! Wie die vorhandene Geldmenge aus Schulden und Besitz abgebaut wird, ist eine völlig andere Herausforderung!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Philip Karger

      Ich habe mich mit dem BGE auch beschäftigt und komme, wie viele Mitmenschen, zu einem völlig anderen Schluss!
      Meine Denkart können Sie nachlesen!

      Man sucht sich bekanntlich immer die Ansprechpartner, welche die eigene Meinung bestätigen und dokumentiert, dass man mit seiner Meinung nicht alleine dastehe! Die Befürworter sind aus einem anderen Holz geschnitzt und wissen , wem die Wirtschaft nützt (Macht)! Die Deutschen haben sich von ihren Denkern entfernt und dienen sehr gerne der Obrigkeit! Die Rolle welche man Deutschland zubilligt ist bekannt!
      Warum werden die Schuldner gedemütigt, wenn es doch ohne sie gar kein Geld gäbe?
      Warum wurde eigentlich Horten möglich gemacht, wenn man doch weiss (Intelligenz), dass der Schuldner (Geldgenerierer), seine Schuld nur tilgen kann, wenn das ausgegebene Geld wieder zu ihm auf das Bankkonto zurückfliesst?
      Weil die Geldmenge ständig wächst, werden keine Schulden getilgt und Geld vernichtet, sondern nur umgeschuldet!
      Begrei​fen Sie? Erkennen Sie die Fehlkonstruktion in unserem Sozialsystem, welche nur auf die Anzahl Beschäftigten ausgerichtet ist, obwohl sie für die Wirtschaftsleistung, keine absolute Rolle spielt! Profiteure Wirtschaft, zu Lasten der arbeitenden Menschen! Die schere zwischen Arm und Reich hat Menschen gemachte Ursachen! Kennen Sie die Verwerfungen?
      Was meinen Ihre deutschen Kollegen dazu?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Bender
      Ich dachte das Hauptargument für die Initiative sei die Diskussion anzuregen. meinen Sie wirklich, dass Sie mit Ihrem Bashing gegen die ach so böse Wirtschaft einen Diskussion führen? Belehrungen und negative Aussagen gegen diejenige die die Initiative ablehnen führen vielleicht zu einem Kopfschütteln aber sicher nicht zu einem Nachdenken oder einer Bereitschaft zur Diskussion.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Philip Karger

      Die Wahrheit gleich Bashing?
      Wenn ich nur auf die Funktion des Geldsystems hinweise, wie es Henry Ford, 1863-1947, forderte, kann ich den Bashing-Vorwurf nicht verstehen; denn ohne Kaufkraft (Geld aus Schulden von anderen) gibt es keine Wirtschaft!
      Milton Friedmann, Monetarist, als Vordenker des BGE, hat natürlich das Geldsystem verstanden, wurde jedoch von der Politik (Elite) zurück gepfiffen, weil der Mensch muss um seine Existenz kämpfen, damit er weiterhin als Spielball von Ökonomie und Politik dienen kann!

      Sie sehen Herr Karger, es sollte beim BGE nicht um den schnöden, jedoch notwendigen Mammon (Kaufkraft) diskutiert werden, sondern um die Frage wie bereiten wir uns auf den kommenden I4-Tsunami vor und um die Organisation von Tagesstrukturen ohne Erwerbsarbeit!
      Ob die Wirtschaft auswandert und dort Roboter einsetzt ist in diesem Kontext, völlig Wurst!

      “Wer Gruben gräbt, kann mit dem Aushub, die Löcher mit dem ausgehobenen Dreck wieder füllen, oder eben vorher hineinfallen!”

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  • Mai 13, 2016

    Die einzige Vision, die ich dazu habe, steht in Verbindung mit dem angeblichen “Nullsummenspiel”. Dieses geht vielleicht in ihrer heutigen Berechnung auf. Was aber geschieht, wenn die Überalterung sowie die Migration die Prognosen einer 10,2 Millionen- Schweiz bewahrheitet und vielleicht noch eine Rezession die Arbeitslosenquote explodieren lässt? Gibt es dafür einen Fond, den die SP oder die anderen Tagträumer in der Hinterhand haben? Für die Widerlegung dieser Schnapsidee zitiere ich gerne die Anfänge der Menschheit: Wer morgens aus dem Fell und aus der Höhle kam, der jagte und erlegte Wild und hatte deshalb etwas im Teller und darüber hinaus auch noch Mittel, um Handel zu betreiben. Diejenigen, welche es sich lieber am Lagerfeuer kuschelig machen, bleiben hungrig oder betteln um Almosen. Wir sehen also: Es hat sich in dieser Hisicht nichts geändert, ist irgendwie einfach Gesetz.

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    • Juli 19, 2021

      Ich will Sie ja nicht stören beim Ausweiden Ihres erlegten Mammuts, Herr Holzer. Aber wie kommen Sie auf einen “Fond” (= Fleischsaft oder Rücksitz im Auto)? Und weshalb der Hinweis auf die SP, die mit dieser Initiative wirklich NICHTS am Hut hat und als Partei dagegen auftritt?

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Oberli, Menschen die gewillt sind, dazu zu lernen, stören doch nie 🙂

      1. http://www.linguee.de​/deutsch-englisch/ueb​ersetzung/geldfonds.h​tml
      2. Ich habe auf einen Post von Frau Yvonnne Feri geantwortet, die bekanntlich Mitglied der SP ist.

      Noch Fragen?

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    • Juli 19, 2021

      @Markus Holzer:
      Sie wissen sicher, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben, oder?
      Heutzutage ist die Digitalisierung, Automatisierung und Robotisierung im Vormarsch!
      Viele Job’s fallen daher weg, andere wiederum werden nach Osteuropa und Billiglohnländer verlagert!

      Leider scheinen viele Leute (sogar jüngere!) mit dem Kopf immer noch in den 30er Jahren zu leben.
      Möglichst 48 Std. Woche mit etlichen Überstunden und womöglich noch angehäuft mit überflüssiger, unnötiger Beschäftigung.

      Wen​n es nach vielen Politikern geht soll es also so gehen:

      Trotz Digitalisierung, Automatisierung und Robotisierung will man noch Arbeitszeit und das Rentenalter erhöhen. Die Zuwanderung will man auch nicht stoppen, die Produktivität sowohl im Industriellen wie administrativem Sektor ständig erhöhen, Wachstum nennt sich das. Gleichzeitig soll CO2 und Klimaerwärmung gestoppt werden.
      Die Zentral- und Geschäftsbanken schaffen ständig neues Geld aus dem Nichts. Was geschieht damit?

      Hier mal ein Beispiel, wohin das führt:
      Channel-Stuff​ing, oder wohin mit den unverkauften Neuwagen:

      http://i​nfo.kopp-verlag.de/hi​ntergruende/enthuellu​ngen/tyler-durden-und​-vince-lewis/-channel​-stuffing-wo-die-nich​t-verkauften-kraftfah​rzeuge-weltweit-vor-s​ich-hin-rotten.html

      Auch hier sollte man sich fragen, ob es nicht vernünftiger wäre die Fliessbandarbeiter zu entlassen und ein bedingungsloses Einkommen auszuzahlen, käme wahrscheinlich gar noch günstiger und wäre Umwelt- und Ressourcen freundlicher!

      Dann​ aus der Schweiz:
      Arbeitsmark​tliche Massnahmen vom RAV:
      Das Seco butterte 2013 über 560 Millionen Franken in Arbeitsmarktliche Massnahmen, davon 212 Millionen in Beschäftigungsprogram​me, deren Plätze von den Behörden im Voraus kollektiv eingekauft werden. Darin liegt einer der Gründe für Fehlzuweisungen. Die RAV wollen und müssen die Plätze füllen, egal ob sie passen oder nicht. Ein Vorteil der Zuweisung für die Behörden liegt auch darin, dass zugewiesene Erwerbslose in der Statistik nicht mehr als «arbeitslos» erscheinen.

      http:/​/www.petitionen24.com​/stopp_der_zwangszuwe​isungen_in_arbeitsmar​ktliche_massnahmen


      Auch hier die Frage, ob ein Grundeinkommen nicht sinnvoller wäre statt “Beschäftigungstherap​ien”, damit die Personen wie es so schön tönt einen “geordneten Tagesablauf” haben. Diese Leute könnten dann mit dem Grundeinkommen z.B einer ehrenamtlichen, sinnvollen Tätigkeit nachgehen.

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    • Juli 19, 2021

      ” Ich habe auf einen Post von Frau Yvonnne Feri geantwortet, die bekanntlich Mitglied der SP ist.”

      Herr Holzer, deshalb habe ich auch ja klargestellt, dass sie nicht “die” SP ist.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Huber für ihre Ausführungen. Auch mir ist durchaus bewusst, dass wir vor grossen Herausforderungen stehen. Nur habe ich Zweifel, dass die Lösung so einfach ist. Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn das bedingungslose Grundeinkommen gebietsweise in einem Test angewandt wird. Ach ja, man könnte es sogar ganz in die Verantwortung von Kanton und Gemeinde geben. Dann würde bei einem Scheitern nicht gleich das gesamte BIP kolabieren.

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    • Juli 19, 2021

      Viel gibt’s für mich nicht zu sagen, Herr Holzer, nur etwa soviel, dass Träumer uns dahin gebracht haben wo wir heute technisch wie gesellschaftlich stehen.
      So Realos die dann den Ist-Zustand bewahren, gibt’s dann schon genug.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Wo stehen wir den (die schweizer Träumer)?

      Sie scheinen ein sehr hohes Niveau zu haben, was die technische und gesellschaftliche Grundlage betrifft. Als ein in vorderster Front stehendes Land scheint Ihre Grundlage einwenig hoch zu liegen.

      Dass die Bevölkerung nach Ihrer Ansicht Reallos ist, liegt nicht an der heutigen Situation, sondern am menschlichen Gedankengut.

      Ich weiss ja nicht, was Sie sich unter einem technischen und gesellschafltichen Staat erhoffen. Meine Meinung: Wir sind nicht perfekt, aber sicher nicht Träumer. Und solange man erkennt, dass man “Perfekter” werden kann oder könnte, dies auch mittels demokratischen Mitteln tut, ist die “Unterstellung” Träumergesellschaft schon etwas weit her geholt, oder Ihr Niveau an eine demokratische Gesellschaft ist zu hoch.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Markus Holzer
      Wenn man das Geldsystem versteht wie es funktioniert und sich auswirkt, sollte man wissen, dass eine Wirtschaft ohne Kaufkraft (Schulden der anderen) nicht auskommt! Ob Manpower oder Automatisation ist dabei unerheblich! Unsere Sozialsysteme sind auf Manpower ausgerichtet, begünstigt daher im zunehmenden Masse die Wirtschaft!
      Diese ständige Enteignung ist Ihnen und Ihren Sinnesverwandten noch nicht aufgefallen? Schade!

      Ihre Denkart: Wenn die Automatisierung die Bedürfnisse der Bevölkerung abdeckt, werden die Erzeugnisse vernichtet!

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    • Juli 19, 2021

      Irgendwie kann ich Ihnen nicht ganz folgen, aber eventuell auch Sie mir nicht? Ich bin gegen das bedingungslose Grundeinkommen, weil ich wie Sie der Meinung bin, dass der Manpower auschlaggebend ist für den Ertrag. Alles klar?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Markus Holzer

      Es ist Ihnen sicher nicht fremd, dass die Produktivität (keine Erwerbsarbeit) in der Wirtschaft eine nicht unwesentliche Rolle spielt! Die 4. Generation ist erst am anrollen und wird kein Stein auf dem anderen lassen! Weil der Roboter weder einkauft noch investiert, muss die Kaufkraft aus vorhandenem Geldvolumen (Schulden der anderen) umgelegt werden!
      Die Preiskalkulation enthält sämtliche Wirtschaftsfaktoren! Mit dem Verstehen, wie Geld entsteht, funktioniert und auswirkt, erkennt man die bewusst kreierten Fehlkonstruktionen im Sozialsystem!
      Oder neigen Sie etwa zur Ansicht, dass mit der Produktivität (ersetzt die vorher kalkulierte Erwerbsarbeit) entweder die Güterpreise gesenkt werden, oder die “Einsparung” vollumfänglich beim Manpower ankommt und somit in die Sozialsystem fliesst? Wohin fliessen z.B. die BVG-Renten, welche nur wegen der aufstrebenden Schuldenwirtschaft möglich sind?
      Wie sagte doch Henry Ford, 1863-1947; “Würden die Menschen verstehen wie unser Geldsystem funktioniert, wir hätten morgen eine Revolution” und niemand interessiert es! Dumm gelaufen, die Wirtschaft und Politik sind erfreut!
      Wenn Sie verstehen, wie Ihr Einkommen zu Ihnen fliesst, dann haben Sie schon viel gewonnen! Nur noch soviel: Sparen, Gewinne, Lohnerhöhungen und Zunahme von Arbeitsplätzen sind nur mit einer Schuldenerhöhung (Geldmenge) realisierbar! Die Tilgung einer Schuld kann nur realisiert werden, wenn das Spargeld zum Bankschuldner zurückfliesst! Weil die Geldmenge ständig zunimmt, werden die Schulden mit anderen Schulden “bezahlt”!
      Dieses Verständnis hat mit dem BGE zu tun!

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  • Mai 14, 2016

    “Schwarzmalerei bringt uns nicht weiter”, sagt Frau Frei.
    “Experimente sind gefährlich und können fatal sein!” sage ich.
    Nebst vielen Bürgerlichen sind auch die SP und die Gewerkschaften eher dagegen.
    Und diese wissen auch weshalb sie dagegen sind.

    Neben der schon oft zitierten Arbeitsmoral und der Finanzierbarkeit gibt es das Problem des Umgangs mit geschenktem Geld. Anschauungsunterricht​ geben die Spielcasinos. Was aber zu Hause am Computer passiert, ist noch viel gefährlicher, weil man es nicht sieht. Jedenfalls florieren die Sportwetten Plattformen bestens.

    Ich bin überzeugt, das bedingungslose Grundeinkommen schafft soziale Probleme! Das hat nichts mit Schwarzmalerei zu tun.

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    • Juli 19, 2021

      Ach was, Herr Krähenbühl, denken Sie wirklich, dass eine Gesellschaft, die erst vor kurzem die 6 Wochen Urlaub ablehnten, nun alle die Arbeit quittieren?

      Die AHV, ALV wie die anderen Sozialversicherungswe​rke waren ja auch keine Experimente und wurden z.T. Auch nach langem Kampf eingeführt.

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    • Juli 19, 2021

      Alberne Kommentare sollte ich eigentlich nicht weiter kommentieren.
      Dennoc​h, Sie sind nicht da gewesen, als die AHV kreiert wurde, junger Mann.

      Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Hohn, gegenüber den Flüchtlingen, die Alles verloren haben!

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    • Juli 19, 2021

      Ihr Alter in Ehren, aber bei der AHV haben auch wohl Sie nicht mitgearbeitet! Und nicht alles was ungewohnt, oder neu ist, ist albern!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi
      Ihre Reaktion veranlasst mich, Ihnen zu erklären, wieso ich es völlig daneben finde, die AHV immer wieder als Beispiel zu dieser verdammt unmöglichen Initiative zu bringen. Den Zeitgeist zu jener Zeit, als die AHV erfunden und später auch noch zum Gesetz wurde, lassen Sie völlig ausser Acht. Ueberrascht bin ich nicht, denn Ihre Oberflächlichkeit ist mir schon in früheren Blogkommentaren aufgefallen.

      Nun, bei uns in Deutschland hat Fürst Otto von Bismarck die AHV eingeführt. Vorher waren es die Gilden und die Zünfte, die ihren Gesellen bereits ein bisschen unter die Arme griffen, wenn es die Not erforderte. Aber natürlich nicht geregelt. Deshalb konnte man ja auch noch nicht von einer Sozialversicherung reden. Eines steht aber fest. Marxens Carl hatte die Idee nicht, es war ein Blaublütler.

      In der Schweiz ist es ein bisschen anders gelaufen. Während des ersten Weltkrieges, als die Männer zur Landesverteidigung einrücken mussten, waren die Frauen ganz allein zuständig für die Familienwirtschaft. Extrem harte Zeiten. Auch ohne Krieg. Die Nachwehen lösten ja dann auch den Generalstreik aus. Damals standen erstmals ernsthaft die Sozialversicherungen zur Debatte, die ja auch durch den Geldadel, die Bauern und durch das Gewerbe bekämpft wurden. Sie wussten zwar, dass etwas gemacht werden muss. Gleichzeitig fürchtete sie sich vor allem das Kleingewerbe von der Finanzierbarkeit…

      ​Herr Witschi, wie können Sie so oberflächlich denken. Wie können Sie die damalige Zeit der Entbehrungen dermassen übersehen. Was bringt Sie dazu eine so dumme Initiative, die selbst ihre Initianten nicht ernst nehmen, zu unterstützen?

      Noch​ etwas:
      Ich will nicht sagen, dass es ein bedingungsloses Einkommen nie braucht. Aber zurzeit darüber zu sprechen ist müssig.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl, das mit der Oberflächlichkeit übersehe ich mal so aus Respekt vor dem Alter!
      So ziemlich jede technische Revolution, wie auch die gesellschaftlichen Veränderungen wurden anfänglich von einem grosse Teil der Bevölkerung als dummes Zeugs abgetan! Aber nur dank Träumern, Fantasten, Tüftlern, stehen wir da, wo wir heute sind.
      Zum heutigen Zeitpunkt ist es angebracht über BGE zu sprechen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi
      Sie brauchen meines Alters wegen keine Rücksicht zu nehmen. Denn ich bin robust.
      Meinem Text habe ich nichts mehr hinzu zu fügen.
      Ihr Text benötigt keine Ergänzung.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben da meiner Meinung nach einen wunden Punkt der Initiative angesprochen Herr Krähenbühl.
      Vorausge​setzt die Initiative würde angenommen: Was tun mit jemandem, der sein Grundeinkommen verspielt? oder versäuft?
      Lässt man diese Leute fallen?
      Solche Leute würde es definitiv geben !

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zoller
      Es freut mich, dass Sie die Gefährlichkeit der Auswirkung, die Gratisgeld birgt, auch so sehen. Es gibt viele ehemalige Lottomillionäre, denen der plötzliche Reichtum gar nicht behagt…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller und Krähenbühl
      Einem Missbrauch kann man entgegnen! Die Umsetzung muss die Existenz sichern, also müssen die Gesetze und Richtlinien entsprechend umgesetzt werden!
      Alles was berechenbar ist, wird automatisiert! Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben! Was ist Geld? Geld ist die zugeordnete Kaufkraft für Arbeit und Ersatzanspruch! Das BGE ist eine Art Ersatzanspruch für die von Menschen geschaffene Automatisation!

      Di​e Zwangsarbeit hat endlich ausgedient, der Mensch muss lernen, seinen Tagesablauf selbst zu bestimmen! Das Gehirn wird wieder angeregt und der Speicher “antrainiertes Wissen”, wird ausgemistet! Der Mensch bedient die Wirtschaft und nicht umgekehrt! Ohne Kaufkraft (Schulden der anderen) keine Wirtschaft!

      Das bedingungslose Grundeinkommen fordert einen Systemwechsel im Kopf!
      Wer gegen das Grundeinkommen ist, der verwechselt den Schmerz der Geburt mit dem eines faulen Zahns. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Schmerz der Geburt. Es bringt den Menschen neu zur Welt, indem es ihn zu sich selbst kommen lässt. Das überkommene System von heute ist der faule Zahn. Faule Zähne werden gezogen.

      Das moralische Argument besagt, dass sich eine liberale Überflussgesellschaft​ ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten muss, um dem Einzelnen ein grösstmögliches Mass an Freiheit zu garantieren. Das pragmatische Argument besagt, dass Automatisierung und Rationalisierung der Wirtschaft eine gigantische strukturelle Arbeitslosigkeit zur Folge haben werden, die ein Grundeinkommen nötig macht, sofern man eine Massenverelendung verhindern will.

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  • Mai 14, 2016

    Frau Ferri hätte für einmal ihr gendergerechtes „NobelpreisträgerInne​n“ vermeiden können, denn bislang hat es noch keiner Frau aus der Schweiz zum Nobelpreis gereicht. Sie weiss haargenau, dass die Abstimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen zum vornherein keine Chancen hat, was denn auch andere offiziellen Protagonisten dieses wunderlichen Vorstosses offen heraussprechen. Diese Initiative sei nur lanciert worden, um „eine Diskussion anzuregen“ (sinngemäss, laut der freimütigen Frau NR Silvia Schenker, SP, prononcierten Anhängerin dieser wohl idiotischsten Initiative). Zu diesem, und nur diesem Zweck haben einige wenige verschrobene Utopisten, für die das Geld auf den Bäumen zu wachsen scheint (ich verweise auf ihre Propaganda-Aktionen, wo sie schon einmal eine Lastwagenladung Fünfrappenstücke auf die Strasse leerten oder Zehnernoten verteilten) eigene Kosten von vielleicht 200‘000 Franken aufgeworfen, aber den Steuerzahlern mindestens nochmals soviel an Administrationskosten​ des Bundes aufgebürdet, zwecks blossem Denkanstoss. Die Befürworter gehören zum grossen Teil auch zu denjenigen, die vor kurzer Zeit einer anderen Initiative den Stempel „unnütz“ aufprägten. Wer sich zur Formulierung von Gegenargumentationen überhaupt verausgabt, verplempert seine Zeit. Frau Feri bringt mit ihren schrulligen Beiträgen aber doch wenigstens etwas Farbe und Glamour unter die sonst zumeist ja ernstgemeinten Blogs, und sie vermittelt uns einen Einblick darein, wie eine Berufspolitikerin sich zu originellen und amüsanten Gedankengängen und Argumentationen zu versteigen vermag. Man müsste ihr deshalb den Button „Daumen auf“ drücken.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Herr Gassmann, ich bin dann halt so ein ‘Idiot’ der dieser idiotischen Initiative zustimmt.
      So wie es die industriellen Revolutionen gibt, gehören parallel dazu auch die gesellschaftlichen Revolutionen.

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    • Juli 19, 2021

      “…wenige verschrobene Utopisten, für die das Geld auf den Bäumen zu wachsen scheint”

      Nein, das Geld wächst nicht auf den Bäumen, sondern es wird von Zentralbanken und Kreditinstituten aus dem “NICHTS” oder dem fast nichts geschaffen. Man kann dieses Geld auch nicht essen oder trinken oder in ihm wohnen…
      Das heutige Geld besitzt für sich alleine nur den Metallwert der Münzen oder des Papiers.

      Millionen​ Jobs fallen weg:
      Der Einsatz von Robotern und die weitere Digitalisierung der Wirtschaft werden den Arbeitsmarkt gewaltig durcheinanderrütteln.​ Fünf Millionen Arbeitsplätze sollen in den nächsten fünf Jahren in den Industrieländern wegfallen. Das sagt eine Untersuchung voraus, die das Weltwirtschaftsforum in Davos am Montag veröffentlichen wird. Die Prognose beruht auf einer Umfrage unter den Top-Managern der 350 größten Konzerne der Welt. Sie liegt der F.A.S. exklusiv vor.
      Die nächste industrielle Revolution, die bereits im Gange ist und unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ läuft, soll demnach mehr als sieben Millionen Arbeitsplätze überflüssig machen – und zwar weniger in den Fabriken, die bereits weitgehend automatisiert sind, sondern in Büros und Verwaltung: Gefährdet sind die Angestellten mit „weißem Kragen“, heißt es in der Untersuchung.

      Aber​ wir haben ja ALV, RAV, IV und Sozialämter wird wahrscheinlich Ihre Antwort sein.
      Heisst dann für viele vor allem ältere Arbeitnehmer sinnlos ohne Aussicht auf Erfolg Bewerbungen zu schreiben, fragwürdige Kurse zu besuchen und obwohl gesundheitlich vielleicht angeschlagen von der IV (Dank der IV Revisionen) gesund und 100% arbeitsfähig geschrieben werden. Wenn dann alles schief geht darf man auf’s Sozialamt betteln gehen (obwohl vielleicht schon 30-40 Jahre gebuckelt).
      Das andere “Zauberwort” lautet “Bildung”
      So haben wenigstens die Bildungsinstitute volle Auslastung und die Lehrkräfte sind beschäftigt…
      Nur gilt man dann vielleicht schnell als “überqualifiziert” Viele Chef’s stellen lieber Minderqualifizierte ein um den eigenen Posten nicht zu “gefährden”.

      Natür​lich wandern auch Arbeitsplätze in’s günstigere Ausland ab und da kann es auch “Hochqualifizierte” einmal treffen. Niemand sollte sich seiner Sache zu sicher sein:

      » Der Industrielle Thomas Schmidheiny habe es «unwiderstehlich» formuliert: «Warum soll ich für einen Schweizer Ingenieur 140’000 Franken zahlen, wenn ein englischer nur 80’000 und ein indischer nur 40’000 Franken kostet?»

      Und nicht wenige Firmen und Chef’s nutzen die “Krise” ums ständige Verschlechterungen der Bedingungen für die Arbeitnehmer durchzuboxen.

      Zita​t des Arbeitsinspektorats St. Gallen auf eine Anfrage:
      “Der Arbeitgeber kann immer schlechtere Bedingungen einführen. Er muss dafür einfach die Kündigungsfrist einhalten.”

      Da sollte man sich schon fragen, wann die Schweizer Arbeitnehmer aus ihrem Tiefschlaf erwachen. Wahrscheinlich wenn es zu spät ist und sie alle von unseren vorherigen Generationen hart erkämpften Rechte verloren haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Huber, ich habe Ihre Ausführungen aufmerksam durchgelesen. Zuvörderst
      schildere​ ich nachstehend, was ich vor über 20 Jahren bei einer Betriebsbe-
      sichtigu​ng festgestellt habe: Dort waren in früheren Zeiten vielleicht etwa
      ein halbes Dutzend Entladearbeiter angestellt. Dann sind diese durch Roboter
      ersetzt worden, welche sich im Normalfall selbständig in den Eisenbahnwagen
      begab​en, dort die Paletten herausholten und die diversen Artikel ins richtige
      Gestellfach einordneten. Für den Besucher nicht zu übersehen war aber auch
      ungefähr ein ganzes Dutzend von Elektronikern, die im ganzen Betrieb mit Velos
      umherfuhren, um einzelne Roboter, die mitten auf dem Weg stillgestanden waren,
      wieder aufzupäppeln. Für mich schien es augenfällig, dass diese Reorganisation dem
      betreffenden Unternehmen wohl eher zu einer Kostenzunahme als –abnahme
      gereicht haben musste. Ich bin seither ziemlich skeptisch gegenüber den Prognosen,
      die Sie schildern. Was etwas schwierig doch mit der Zeit aufgrund der Anpassungs-
      fähigkei​t des Menschen infolge des Existenzkampfs durchaus möglich sein wird, ist
      wohl die dereinstige Notwendigkeit, dass sich vermehrt auch Unqualifizierte
      die Ambition zulegen, sich zu Spezialisten auszubilden – eben z.B. als Computer- und
      Automatentechniker,​ als welche sie dann eben ihre Arbeitsnachfolger erschaffen,
      überwachen und bei Ausfällen instandstellen. Der Schweizer wird gefordert, seine
      Kompetenz und Tüchtigkeit mindestens beizubehalten. Ist aber jemand aufgrund des
      zu erwartenden Umbruchs – die Zeit seiner Entwicklung wird zur weitgehenden Anpassung ausreichen – gezwungen, unser Land zu verlassen, so kann dies für den Einzelnen freilich zu einer sehr unliebsamen, sogar tragischen Zäsur führen, andererseits besteht damit ja auch die Aussicht, dass sich die z.Z. ungesunde Zuwanderung leicht mildert.

      Mit Ihren übrigen Darlegungen gehe ich einig. Doch habe ich allerdings die Zuversicht,
      dass die Globalisierung die Schweiz mit ihren hohen Lohnkosten nur marginal negativ
      beeinträchti​gen wird, denn der Mensch wird noch lange über der Automatik stehen.
      Schliesslich hätte ich noch den Einwand, dass der Arbeitgeber einen valablen Angestellten durchaus schätzt und, wenn er ein echter Unternehmer ist, sich eher davor hütet,diesem schlechtere Verhältnisse zu bescheren. Chefs, die lieber Minderqualifizierte
      ​einstellen, um den eigenen Posten zu gefährden, solche gibt es durchaus, doch dann
      ist das betreffende Unternehmen ziemlich wurmstichig.

      Ihrer eingangs gemachten Bemerkungen übers Geld kann ich insoweit zustimmen, dass
      die Gelddruckmaschinen seit Jahren ununterbrochen heisslaufen, womit die Völker
      allmählich enteignet werden, weil die Banknoten zunehmend an Wert verlieren.
      Doch immerhin muss man gegenwärtig eine Leistung dafür erbringen und erhaltene
      Leistungen mit Geld erkaufen. Ich erlaubte mir die Erwähnung des Geldes nur, um darzulegen, welchen Aufwand man hier für eine absolut chancenlose Sache betrieben hat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann
      Die Zukunft hat begonnen, Vergangenheit war gestern!
      Ewig Gestrige können Veränderungen gar nicht einschätzen, weil das Intellekt dazu fehlten muss! Logik!
      Die Finanzierung ist im Geldsystem angelegt, weil die Kaufkraft ist bereits geschöpft!
      Alles was Berechenbar ist, wird automatisiert, es wird kein Stein auf dem anderen bleiben! Die Zwangsarbeit hat endlich ausgedient, der Mensch muss lernen, seinen Tagesablauf selbst zu bestimmen! Das Gehirn wird wieder angeregt und der Speicher antrainiertes Wissen, wird ausgemistet! Herrlich!

      Das bedingungslose Grundeinkommen fordert einen Systemwechsel im Kopf!
      Wer gegen das Grundeinkommen ist, der verwechselt den Schmerz der Geburt mit dem eines faulen Zahns. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Schmerz der Geburt. Es bringt den Menschen neu zur Welt, indem es ihn zu sich selbst kommen lässt. Das überkommene System von heute ist der faule Zahn. Faule Zähne werden gezogen.

      Das moralische Argument besagt, dass sich eine liberale Überflussgesellschaft​ ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten muss, um dem Einzelnen ein grösstmögliches Mass an Freiheit zu garantieren. Das pragmatische Argument besagt, dass Automatisierung und Rationalisierung der Wirtschaft eine gigantische strukturelle Arbeitslosigkeit zur Folge haben werden, die ein Grundeinkommen nötig macht, sofern man eine Massenverelendung verhindern will.

      Das bedingungslose Grundeinkommen fordert einen Systemwechsel im Kopf!
      Wer gegen das Grundeinkommen ist, der verwechselt den Schmerz der Geburt mit dem eines faulen Zahns. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Schmerz der Geburt. Es bringt den Menschen neu zur Welt, indem es ihn zu sich selbst kommen lässt. Das überkommene System von heute ist der faule Zahn. Faule Zähne werden gezogen.

      Das moralische Argument besagt, dass sich eine liberale Überflussgesellschaft​ ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten muss, um dem Einzelnen ein grösstmögliches Mass an Freiheit zu garantieren. Das pragmatische Argument besagt, dass Automatisierung und Rationalisierung der Wirtschaft eine gigantische strukturelle Arbeitslosigkeit zur Folge haben werden, die ein Grundeinkommen nötig macht, sofern man eine Massenverelendung verhindern will.

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  • Mai 16, 2016

    Ich schreibe diese Antwort zu dem Kommentar von Herrn Gassmann ausnahmsweise nicht in der Antwortsfunktion, weil sie eigentlich allen Gegnern des BGE gilt.
    Herr Gassmann, dass Sie mich, als Befürworterin des BGE’s als Indiotin bezeichnen, betrachte ich eigentlich als Kompliment. Befinde ich mich doch in bester Gesellschaft mit z.B. Prof Ueli Mäder, der finnischen Regierung (setzt das BGE ein), der niederländischen Regierung (setzt das BGE probeweise lokal ein) und der kanadischen Regierung (setzt das BGE in einem Bundesstaat, ich glaube Ontario, ein). Sind das alles Idioten?
    Ist es nicht so, dass die Gegner des BGE’s zu faul und/oder unfähig sind, sich mit dieser zugegeben komplexen Materie vertieft auseinanderzusetzen? Sind die Gegner nicht von ihren Vorurteilen gefangen genommen, erstarrt in calvinistischen Glaubenssätzen?
    Dies soll als Denkanregung und nicht als Abwertung gelten. Abwertung überlasse ich denjenigen, die keine Argumente haben.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Votava
      Sie schreiben in Ihrem Kommentar, dass Ihr Kommentar allen Gegnern des BGE gelten soll! Ich bin zwar vehementer Gegner dieser unmöglichen Initiative. Dennoch fühle ich mich nicht angesprochen. Und ich bin sicher, dass es viele Gegner gibt, die die Initianten und Befürworter des BGE nicht gleich als Idioten etikettieren würden. Ja, vielleicht als Träumer, Fantasten oder ähnlich.

      Die Gegner von denen Sie glauben sie seien zu faul und unfähig, stehen mit beiden Füssen auf dem Boden. Sie denken vernünftig und lassen sich nicht durch phantastische Phrasen und Träumereien lenken. Für diese sind derlei Spässe zu riskant. Sie sehen die Gefahren, die durch ein solches Experiment entstehen könnten und sind in der Lage nüchtern zu beurteilen.

      Und jetzt kommt Frau Votava und sagt den Gegnern, sie seien faul und unfähig weil der Mäder Ueli aus Basel glaubt, das Ei des Kolumbus miterfunden zu haben. Es gibt übrigens auch bei den Gegnern Professoren. Z. B. Frau Monika Bütler, an der Uni St.Gallen. Als ob das so wichtig wäre.

      Mit dem Begehren eines bedingungslosen Einkommens verhöhnen Sie die Flüchtlinge, die Alles verloren haben!

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    • Juli 19, 2021

      @ Frau I Votava & Herrn F. Krähenbühl
      Die von mir befürwortete Durchsetzungsinitiati​ve wurde seinerzeit von
      allen Gegner auf das schändlichste, sozusagen als polymorph pervers,
      beschimpft,​ und da hätte ich alle diese Attribute ja auch auf meine
      Person beziehen können; ich müsste deshalb eigentlich damit rechnen,
      dass die Bundesanwaltschaft mich als üblen Staatsfeind registriert und
      überwacht! Wenn ich nun das BGE als „idiotisch“ taxiert habe, so habe
      ich damit noch lange nicht die Kloake herbeibemüht, worin die verblichene
      obige Initiative von der Gegnerschaft lokalisiert wurde.

      Über Prof. Ueli Mäder habe ich schon Genügsames zur Kenntnis genommen,
      so dass ich geneigt bin, mich prinzipiell auf dessen diametral entgegengesetzte Seite
      zu schlagen; für mich ist er, Lichtjahre vom juste milieu entfernt, alles andere als
      eine Referenz auch nur in einer Beziehung für Rechtgläubigkeit.

      ​Wenn Finnland das BGE installiert hat, so wäre es ja gescheiter gewesen, wenn
      die Initianten den Ausgang abgewartet hätten; Holland hat es immerhin nur
      probeweise und lokal eingeführt, Kanada ebenfalls nur in einem Bundesstaat. Kanada
      führte seinerzeit auch das Waffenregistrierungs-​Obligatorium ein, sah sich aber äusserst peinlicherweise gezwungen, dieses, weil (überaus voraussehbar) untauglich, wieder abzuschaffen. Ausländische Regierungen sind ebenfalls keine Referenz, denn diese bestehen ja nur aus einigen Ministern, unterstützt von vielleicht noch einer zweistelligen Zahl von vornehmlich kryptomarxistischen Parlamentariern .
      Illustriert wird die Unfähigkeit ausländischer Regierungen ja wohl am besten anhand
      der EU, die heute nicht mehr handlungsfähig ist.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl und Herr Gassmann, bitte entschuldigen Sie meine verspätete Antwort. Seit ich ein neues Passwort habe, kann ich zwar bei Vimentis einsteigen, wenn ich aber die Antwortfunktion aufrufen will, erscheint dann gehäuft statt dieser der Hauptartikel. Jetzt hat es endlich geklappt, und ich beeile mich, das Versäumte nachzuholen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl, ich kann durchaus andere Ansichten akzeptieren, ja ich begrüsse sie sogar, denn sonst würde kein Austausch stattfinden, wenn sie mit Anstand vorgebracht werden. Das Wort idiotisch zählt m.E. nicht dazu.
      Kleine Korrektur: Prof. Ueli Mäder hat das BGE nicht erfunden. Die Idee fusst scheint’s auf Thomas Morus. Ich habe seine Utopia allerdings (noch) nicht gelesen. In den 60-er Jahren wurde sie vom neoliberalen US-Ökonomen und Wirtschafts-Nobelprei​sträger Milton Friedmann aufgegriffen (negative Einkommensteuer). In DE wurde sie vom Gründer und bis zu seiner Pensionierung Leiter der so erfolgreichen dm-Drogeriekette lanciert. Motto: “Der Mensch braucht ein Einkommen, um arbeiten zu können”, nicht umgekehrt. Letztere beiden werden Sie wohl kaum als Traumtänzer bezeichnen können.
      Wieso das BGE Flüchtlinge verhöhnen soll, verstehe ich nicht. Können Sie das näher erläutern?
      Und können Sie mir bitte einen Link von Frau Prof. Monika Bütler angeben? Ich würde ihre Gegenargumente gerne lesen.
      Abschliessend​ sei mir noch eine persönliche Bemerkung erlaubt: Mich alte Frau begeistert, wie die meist jüngeren Initianten die Initiative ohne Unterstützung einer Partei oder Organisation und ohne Geld, dafür aber mit enormer Kreativität und Engagement zustande gebracht haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gassmann, dass die Gegner der Durchsetzungsinitiati​ve unter der Gürtellinie argumentiert haben, verurteile ich genauso wie Sie, unabhängig, davon, was ich von dieser Initiative hielt. Aber das ist natürlich kein Freipass es ihnen gleich zu tun. Damit begeben Sie sich auf das gleiche niedrige Niveau.

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    • Juli 19, 2021

      Franz Krähenbühl

      Die Zukunft beginnt in der Gegenwart! Ewig Gestrige können Veränderungen gar nicht einschätzen, weil das Intellekt dazu fehlen muss! Logik!
      Die Finanzierung ist im Geldsystem angelegt, weil die Kaufkraft ist bereits geschöpft!
      Alles was Berechenbar ist, wird automatisiert, es wird kein Stein auf dem anderen bleiben! Die Zwangsarbeit hat endlich ausgedient, der Mensch muss lernen, seinen Tagesablauf selbst zu bestimmen! Das Gehirn wird wieder angeregt und der Speicher “antrainiertes Wissen”, wird ausgemistet! Herrlich!

      Das bedingungslose Grundeinkommen fordert einen Systemwechsel im Kopf!

      Wer gegen das Grundeinkommen ist, der verwechselt den Schmerz der Geburt mit dem eines faulen Zahns. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Schmerz der Geburt. Es bringt den Menschen neu zur Welt, indem es ihn zu sich selbst kommen lässt. Das überkommene System von heute ist der faule Zahn. Faule Zähne werden gezogen.

      Das moralische Argument besagt, dass sich eine liberale Überflussgesellschaft​ ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten muss, um dem Einzelnen ein grösstmögliches Mass an Freiheit zu garantieren. Das pragmatische Argument besagt, dass Automatisierung und Rationalisierung der Wirtschaft eine gigantische strukturelle Arbeitslosigkeit zur Folge haben werden, die ein Grundeinkommen nötig macht, sofern man eine Massenverelendung verhindern will.

      Das bedingungslose Grundeinkommen fordert einen Systemwechsel im Kopf!
      Wer gegen das Grundeinkommen ist, der verwechselt den Schmerz der Geburt mit dem eines faulen Zahns. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Schmerz der Geburt. Es bringt den Menschen neu zur Welt, indem es ihn zu sich selbst kommen lässt. Das überkommene System von heute ist der faule Zahn. Faule Zähne werden gezogen.

      Das moralische Argument besagt, dass sich eine liberale Überflussgesellschaft​ ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten muss, um dem Einzelnen ein grösstmögliches Mass an Freiheit zu garantieren. Das pragmatische Argument besagt, dass Automatisierung und Rationalisierung der Wirtschaft eine gigantische strukturelle Arbeitslosigkeit zur Folge haben werden, die ein Grundeinkommen nötig macht, sofern man eine Massenverelendung verhindern will.

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  • Mai 19, 2016

    Ich schreibe heute Ausnahmsweise nicht i.d. Antwrt-Funktion, weil es ALLE Befürworter angeht.;

    Inge Votava schreibt;

    Ist es nicht so, dass die Gegner des BGE’s zu faul und/oder unfähig sind, sich mit dieser zugegeben komplexen Materie vertieft auseinanderzusetzen ? Sind die Gegner nicht von ihren Vorurteilen gefangen genommen, erstarrt in calvinistischen Glaubenssätzen ?

    Meine bescheidene, aber vernünftigere weil lebensnähere Meinung.

    Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, Geld ohne jede Gegenleistung, dann noch oh welch Horror, im Giesskannen-Prinzip zu verteilen.

    Zum Thema Faulheit:

    Auf dem Lotterbett liegen
    Auf der Bärenhaut liegen
    Auf der faulen Haut liegen
    Aus den Puschen kommen
    Blaumachen
    Däumchen drehen
    Daumen drehen
    Dem lieben Gott den Tag stehlen
    Die Hände in den Schoß legen
    Die Zeit totschlagen
    Eine ruhige Kugel schieben
    In die Hufe kommen
    In die Puschen kommen
    Keinen Strich machen
    Keinen Strich tun
    Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle …
    Müßiggang ist aller Laster Anfang.
    Sich dem Nichtstun hingeben
    Sich einen faulen Tag machen
    Sich hängen lassen
    Sich kein Bein ausreißen
    Sich regen bringt Segen.
    Sich vor etwas drücken
    Tatenarm und gedankenvoll
    Was du heute kannst besorgen, das verschiebe …
    Wer rastet, der rostet.

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Hottinger:

      Ich meine der Sinn des BGE ist nicht, dass man nicht mehr arbeiten soll und auf der “faulen Haut” liegt, wie Sie es einseitig betrachten.

      Ich meine, man sollte das BGE als einen “silbernen” Fallschirm betrachten.

      Wir sollten uns nichts vormachen, mit SFr.2500-. lebt keiner in der Schweiz in Saus und Braus. Die meisten heutigen Sozialhilfeempfänger werden wohl mehr bekommen.

      Bei grösseren Firmen & Banken bekommen die Manager den “goldenen Fallschirm” wenn etwas in die Hose geht.
      Den bekommen sie ohne irgendwelche “Ämter” aufsuchen zu müssen.

      Warum sollte es nicht auch einen “silbernen” Fallschirm für den kleinen Mann geben?
      Der könnte dazu benutzt werden z.B für eine berufliche Neuorientierung oder eine Auszeit für gesundheitlich Angeschlagene.

      Die​​ Arbeitswelt hat sich nun mal verändert und ist nicht mehr wie vor 100 Jahren.
      Manches hat sich gebessert, manches aber auch verschlechtert.
      Nich​​t nur durch Automatisierung, Digitalisierung und kommende Robotisierung.
      (Welc​he bereits begonnen hat, so gibt es Roboter Rasenmäher (welcher den Nachbarsjungen überflüssig macht und ihm etwas Taschengeld fehlen lässt) und Roboterstaubsauger, welche die Stunden der Putzfrau schrumpfen lässt.

      Es fand vielfach auch eine Normierung der Arbeit statt, welche wohl mehr dem System, als dem Menschen dient. Durch ISO / QS Systeme, welche die Arbeitsschritte bis in’s letzte Detail regeln. Dies bringt nicht wenige Nachteile für die Arbeitnehmer. Denn so werden sie sehr leicht austauschbar, da ihre Arbeit weil alle Arbeitsschritte dokumentiert sind leichter als bisher von jemandem andern getan werden kann. Auch wird der Handlungsspielraum damit stark eingeschränkt, für eigene Methoden und Ideen ist oft kein Platz, und nicht wenige Regeln des QS widersprechen nicht selten dem gesunden Menschenverstand. Auch findet so eine fragwürdige Verkomplizierung der Arbeit statt, da jeder Schritt und jede Änderung im Ablauf “durchgekäut” und durchdiskutiert werden muss. Dazu kommen noch etliche Sachzwänge. So kann sich der Arbeitnehmer weniger mit seiner Arbeit identifizieren als früher und muss mehr “Dienst nach Vorschrift” leisten. Fühlt sich entmündigt. Was stresst und so nicht selten gesundheitliche Probleme erzeugt welche man früher nicht kannte, da die Belastungen eher körperlicher Natur waren. Es gibt bald nichts mehr was nicht durch QS genormt werden kann, vom Altersheim bis zum Bauer, Zahnarzt und Coiffeur.

      Der Bundesrat hat Ängste wegen dem BGE:

      http://www.gr​​undeinkommen.ch/grun​d​einkommen-breit-in-​de​n-medien/

      Das wundert gar nicht, denn dann hätte das Spiel mit der Angstkeule “Verlust von Arbeitsplätzen” vor jeder Abstimmung welche dem BR und gewissen Parteien nicht genehm sind endlich ein Ende!

      Als Contra zu ihren zahlreichen Pro’s zum Thema Arbeit:

      Ist das Geschäft auch noch so klein, es bringt doch mehr als Arbeit ein

      Arbeit allein macht nicht glücklich

      Arbeit zieht Arbeit nach sich

      Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät’s der Bürgermeister selber

      Arbeit ohne Vorteil wird sauer

      Arbeit ist Irrtums Lohn

      Von großer Arbeit starben die Pferde

      Mein Großvater sagte mir einst, dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten und die, die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir, ich solle versuchen in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort viel weniger Konkurrenz

      Teamarb​​eit ist, wenn vier Leute für eine Arbeit bezahlt werden, die drei besser machen könnten, wenn sie nur zu zweit gewesen wären und einer davon krank zu Bett läge.

      Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur

      Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen: sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden

      Man sollte nie so viel zu tun haben, daß man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat

      Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche, die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen

      Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens

      Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt

      Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben.

      Die Zeit ist gekommen, um die aussaugende, tötende Arbeit aus dem werktätigen Leben zu entfernen. Wir werden solange kein Kulturvolk sein, bis nicht die Tretmühle aus dem Tagewerk entfernt worden ist.

      Solange wir jung sind, arbeiten wir wie die Sklaven, um uns etwas zu schaffen, wovon wir bequem leben könnten, wenn wir alt geworden sind. Und wenn wir alt sind, merken wir, daß es zu spät ist, so zu leben.

      Zwecklose Arbeitsamkeit ist nicht weniger töricht als zügelloser Genuß.

      Wenn man zuviel arbeitet, hat man keine Zeit zum Geldverdienen

      Wenn​​ sich heutzutage ein anständiger, tätiger Mensch kritisch verhält gegenüber sich und seiner Arbeit, so bekommt er zu hören: Jammerlappen, Nichtstuer, Langweiler. Wenn jedoch ein müßiger Spitzbube ruft, man müsse etwas tun, müsse arbeiten, so bekommt er Applaus.

      Besser ist es völlig ruhn, als etwas verdrossen tun.

      Wenn Arbeit alles wäre, gäbe es keinen Lebenssinn für Behinderte, keinen mehr für Alte und noch keinen für Kinder.

      Jede Arbeit ist ein Stück “Zwangsarbeit”

      Wel​​ch schrecklicher Irrglaube unserer Welt, Arbeit und Mühe seien eine Tugend. Durchaus nicht, eher ein Laster. Christus hat nicht gearbeitet.

      Wenn ihr behauptet, alle müssten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen.

      Unsere Arbeit formt unser Denken und Handeln – und manchmal verformt sie uns auch.

      arbeiten bis zum Umfallen

      arbeiten bis ins Grab

      Diejenigen welche am wenigsten tun schwärmen nicht selten am meisten von der Arbeit

      Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo der Zwang zur Arbeiten aufhört.

      Du weißt nicht mehr, wie Blumen duften,
      kennst nur die Arbeit und das Schuften
      so geh’n sie hin, die schönen Jahre;
      und einmal liegst du auf der Bahre,
      und hinter dir, da grinst der Tod:
      “Kaputt gerackert – Vollid***!”

      Wer viel anfängt zu gleicher Zeit, macht alles halb und nichts gescheit

      Zwanghaft​​es Arbeiten allein würde die Menschen ebenso verrückt machen wie absolutes Nichtstun.Erst durch die Kombination beider Komponenten
      wird das Leben erträglich.

      Der Arbeiter heute ist in die Anonymität gerutscht, er sieht so aus wie die anderen

      Der Mensch muss sich aber hüten, durch zu viel Arbeit seinen Leib zu töten

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  • Mai 21, 2016

    Zum BGE gibt es zuviele offene Fragen:

    – Was tun wir mit Menschen die in keinster Weise sich an den Ideologiegedanken halten und statt dies als “Ansporn” zu neuen Ideen nutzen, versaufen, verspielen oder sonst was? Diese finden vielleicht, dass das nun ihr Lebensinhalt sei. Auf das BGE noch zusätzlich Ergänzungsleistung? Und wenn ja, aus welchem Geld bezahlt man diese?

    – Die Grundformen BVG, AL, AHV müssten oder würden wegfallen. Wenn nein, wie soll das bezahlt werden? Mit BGE wird man kaum noch Abzüge “ertragen” für solche Sozialleistungen.

    ​- Warum soll ein Paar (ohne Kinder, er Arbeitet, sie nicht) noch arbeiten? Er bekommt heute rund 4’500 Lohn. Neu bekommen Beide 5’000.–. Da wäre ja Jemand “dumm” noch zu arbeiten. Oder zumindest nicht korrekt

    – Viele Familien erhalten heute (beide Arbeiten) keine 6’200.– und leben davon. Warum sollte eine solche Familie noch arbeiten (oder zumindest Regulär/Schwarzarbeit​)? Jeder der heute mit weniger auskommt wäre der Dumme und müsste sich “verarscht” vorkommen.

    – Schwarzarbeit wird gefördert ( siehe oben )

    – Wenn es erst in 20 Jahren umgesetzt werden soll, wie kommt man auf die Idee zu Wissen was in 20 Jahren nötig ist? Sich die Wirtschaft und die Welt verändert? Sind die Initianten Hellseherisch?

    – Sämtliche Auswanderer, welche keine AHV mehr erhalten sondern ein BGE bekämen somit KEINE Altersversorgung mehr bezahlt. Die Auszahlung erfolgt nur in der Schweiz lebenden Personen

    – Sollte evtl. eine Sperrfrist eingeführt werden. Dürfte dies aber sicherlich trotzdem ein grosser Anreiz sein für Einwanderer in die Schweiz. Hier wird die PZF einfach vergessen. Ob dies mit dieser verträglich ist dürfte auch noch fraglich sein. Keine Person darf diskriminiert werden, welche sich im Vertragsraum bewegt. Mit der Einschränkung/Sperrfr​ist wären aber Zuwanderer aus dem Vertragsraum diskriminiert.

    – Angeblich würde viel Verwaltungsaufwand wegfallen. Aber die Umlagerung muss auch verwaltet werden. Kontrolliert und die durch das BGE steigende Schwarzarbeit überprüft werden.

    – Angeblich würden weniger Menschen Krank werden. Hier stimmt die Rechnung aber nicht. Wer durch Arbeit krank wird, ist für lange Zeit in einer Versicherung finanziert und nicht vom Staat, welcher somit die geringeren Ausgaben haben soll. Arbeitsbedingte Erkrankungen ergeben KEINE Einsparungen für den Staat, wenn diese wegfallen würden. PS man kann auch ein Burnout haben, durch nicht arbeiten und der Sinnlosigkeit im Leben.

    Viele weitere Fragen sind nicht geklärt, wenn das eine so ideale Lösung sein soll. Jedoch kann ich keine effektive Verbesserung erkennen zu unserem heutigen Sozialnetz.

    Daher gilt für mich ein klares NEIN zum BGE

    – keine Vorteile
    – keine Veränderung/Verbesser​ung
    – viele offene Fragen
    – Risikoreiches System
    – keine pers. Betreuung vorgesehen für Menschen im Existenzminimum
    – Erst in 20 Jahre in Kraft. Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Rhein runter und die Welt wird sich zu stark verändern, dass man heute schon mit solchem System ein faires oder gutes Verteilsystem einrichten soll.

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    • Juli 19, 2021

      Nur kurz als Antwort auf den Punkt, das alle gleich aufhören würde zu arbeiten: vor kurzem hat die Schweizer Stimmbevölkerung nein zu 6 Wochen Ferien pro Jahr gesagt! Ja, warum soll nun dieses arbeitsame Volk plötzlich aufhören zu arbeiten?

      Und alle weiteren Fragen können erst beantwortet werden, wenn das Parlament den Auftrag erhalten hat!

      Also, dann sagen wir ja zum BGE!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Nirgends steht, dass alle aufhören zu arbeiten.

      Die Auswirkungen werden sich über Jahre hin zeigen. Wie und in welcher Form das menschliche Verhalten sich auswirkt und nicht einfach immer rational zu werten ist, dürfte die Folgeerscheinung ergeben.

      Es ist interessant: Bei der MEI hat man den Initianten vorgeworfen, dass sie eine Initiative starten und dann den Ball dem Parlament überlassen, wie sie das Problem lösen sollen. Aber hier scheint man genau das gleiche Arguement auf die andere Seite zu nutzen.

      Zumal es unsinnig ist, ein Artikel zu provozieren, welcher dann das Parlament “ausbaden” soll und das noch mit einer Frist von 20 Jahren, wo heute nur Mike Shiva sagen kann, was dann Tatsache ist?

      Naja – Ich sage trotzdem Nein.

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    • Juli 19, 2021

      Wo steht denn das geschrieben dass es bei Annahme erst in 20 Jahren umgesetzt wird?

      Hier einmal die HP der Initianten:

      http:/​/www.grundeinkommen.c​h/

      Grundeinkommen:​ Das Glossar der Missverständnisse:


      Lohn für alle
      Lohn ist die Vergütung der Leistung eines Arbeiters. Das bedingungslose Grundeinkommen ist, anders als alle Lohnformen, nicht an eine Gegenleistung gebunden. Es ist bedingungslos. Es ist keine Bezahlung. Lohn ist das, was man durch Erwerbsarbeit verdient. Das bedingungslose Grundeinkommen ist das, was man für jede Arbeit braucht.

      Geld für nichts
      Zu glauben, das bedingungslose Grundeinkommen sei dafür da, nicht zu arbeiten, ist irrtümlich. Das Grundeinkommen stellt einen frei zu arbeiten, sich zu engagieren, initiativ zu werden. Der Irrtum basiert auf der Annahme, dass Arbeit nichts anderes als eine Zwangsmaßnahme sei. Gemäß dieser Annahme tun wir nichts, wenn wir nichts mehr tun müssen. Das bedingungslose Grundeinkommen raubt nicht die Arbeitsmotivation, sondern steigert sie, indem es verhindert, dass aus existenziellen Gründen sinnlos gejobbt werden muss.

      Mehr Geld
      Das bedingungslose Grundeinkommen ist kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Einkommen. Wäre das Grundeinkommen ein zusätzliches Einkommen, wäre es utopisch. Genau das denken viele: Gute Idee, aber leider nicht finanzierbar. Das bedingungslose Grundeinkommen befreit alle bestehenden Einkommen im Bereich der Existenzsicherung von den Bedingungen. Es gewährt den Sockel der bestehenden Einkommen bedingungslos. Das betrifft die Erwerbseinkommen ebenso wie staatliche und private Transfereinkommen. Nur wer heute weniger als das Grundeinkommen (also das Lebensnotwendige) auf dem Konto oder eine Erwerbsarbeit hat, die unterbezahlt ist, hat dank des Grundeinkommens schließlich mehr. Diese Investition zahlt sich durch die bessere Konsum- und Leistungsfähigkeit der Grundeinkommensgesell​schaft aus

      Weniger Sozialstaat
      Das bedingungslose Grundeinkommen schafft den Sozialstaat nicht ab. Es ersetzt die bestehenden Sozialleistungen in seiner Höhe. Alle Sozialleistungen auf das Niveau des Grundeinkommens abzusenken ist ein neoliberaler Trick, auf den Sozialdemokraten hereinfallen. Sie fürchten, das Grundeinkommen könnte ihre Verdienste um die bestehenden Sozialleistungen gefährden. Das Gegenteil ist der Fall: Das bedingungslose Grundeinkommen gestaltet die Sozialleistungen freier, indem es sie um die Selbstbestimmung erweitert.

      Nur für gute Menschen
      Das bedingungslose Grundeinkommen sei, so ein häufiges Missverständnis, nur etwas für gute Menschen. Es setze ein idealistisches Menschenbild voraus. Da die Menschen jedoch nicht nur gut seien, sei die Idee des Grundeinkommens zwar gut, aber leider realitätsfern. Dahinter steht die Vorstellung, dass es unverantwortlich sei, jemandem die Existenz zu sichern, ohne dass er etwas Gutes tut. Das verkehrt das Anliegen des Grundeinkommens: Wir sind als Gesellschaft nicht für die Fehler des Einzelnen verantwortlich, sondern dafür, dass er Fehler machen kann, ohne die Existenz zu verlieren. Das Grundeinkommen setzt keine guten Menschen voraus, sondern hilft jedem Einzelnen, dass sich das Gute in ihm zeigen kann.

      Drecksarbeit​ bleibt liegen
      Und wer macht dann die Drecksarbeit? Diese Frage ist sehr beliebt und taucht in verschiedensten Abwandlungen auf: Würde das bedingungslose Grundeinkommen nicht falsche Arbeitsanreize setzen? Warum sollten wir noch arbeiten, wenn wir bereits ein Grundeinkommen hätten? Wer arbeitet schon freiwillig? Allen Abwandlungen gemeinsam ist, dass die Frage gar keine Frage, sondern eine Behauptung in Frageform ist. Die eigentliche Frage lautet: Was macht Arbeit dreckig? Dass sie den Dreck wegmacht? Dass wir sie schlecht bezahlen? Dass wir sie nicht wertschätzen? Dreckig ist nicht die Arbeit, dreckig sind die Umstände. Das deckt das Grundeinkommen auf. Das Grundeinkommen putzt die Drecksarbeit.

      Infl​ationsgefahr
      Wer der Ansicht ist, das bedingungslose Grundeinkommen sei ein zusätzliches, kein grundsätzliches Einkommen, der befürchtet zugleich, dass es zu einer Inflation führen würde. Da das Grundeinkommen im Prinzip jedoch nicht mehr, sondern bedingungsloses Geld für den Einzelnen bedeutet, ändern sich prinzipiell weder Einkommen noch Preise. Steigen werden im Einzelfall die Preise und Einkommen, die heute zu niedrig sind, sinken werden jene, die zu hoch sind.

      Umverteilung​sinstrument
      Der Wunsch oder das Grauen davor, dass mithilfe des bedingungslosen Grundeinkommens eine Umverteilung zwischen Arm und Reich stattfindet, tauchen immer wieder auf. Das Grundeinkommen erfüllt jedoch weder den Wunsch danach, noch begründet es die Angst davor. Es verteilt nicht Geld um, sondern Macht. Es ermächtigt jeden, sich nicht der Macht des Geldes beugen zu müssen.

      Nur weltweit einzuführen
      Nicht selten ist das Argument zu vernehmen, dass es doch unmoralisch sei, das bedingungslose Grundeinkommen in der fetten Schweiz einzuführen, solange es anderen Ländern schlechter gehe, ganz zu schweigen von den Millionen Hungerleidenden weltweit. Zwar stimmt es, dass es ein Hohn ist, sich hier um Luxusprobleme zu kümmern, während woanders existenzielle Not herrscht. Aber dennoch ist es ein falscher Einwand gegen das Grundeinkommen. Natürlich löst es, wenn es in der Schweiz eingeführt wird, nicht das Welternährungsproblem​. Doch der Gedanke, etwas Gutes nicht zu tun, weil es woanders nicht getan wird, ist kurzsichtig. Das Grundeinkommen hilft, die Kurzsichtigkeit zu heilen und den Blick für das zu weiten, was andernorts fehlt.

      Migrationsa​nreiz
      Würden nicht alle Ausländer kommen, wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommt? Nein. Die Migrationsberechtigun​g regelt das Einwanderungsgesetz. Die Frage der Migration stellt sich unabhängig vom Grundeinkommen, zumal die Motive zur Migration weniger in den Möglichkeiten des fremden als in den Unmöglichkeiten des Heimatlandes liegen.

      Herdprämie​
      Wenn man einfach so Geld bekommt, dann muss das einen Haken haben. Niemandem wird einfach so etwas geschenkt. Was also ist der Haken des bedingungslosen Grundeinkommens? Die einen sagen, es sei eine Herdprämie, also Geld, das die emanzipierten Hausfrauen oder Hausmänner wieder an den Herd binde. Diese Angst ist unbegründet. Das Grundeinkommen ist bedingungslos in die Hände des Einzelnen gelegt. Er entscheidet, was er will. Andere sagen, das Grundeinkommen sei eine Schweigeprämie. Man erhalte es, damit man die Klappe halte. Es sei eine Art Geldpille, die uns ruhigstelle und widerstandslos mache. Auch das ist abwegig. Das bedingungslose Grundeinkommen ist kein Schweigegeld, sondern Geld für die eigene Stimme.

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    • Juli 19, 2021

      Somit haben Sie die Arena nicht gesehen, in welcher erklärt wurde, dass eine Umsetzung rund 20 Jahre benötige, bis sämtliche Grundlagen definiert und geregelt sind.

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  • Mai 21, 2016

    Firmen entlassen bereits heute und wandern bereits heute ins Ausland. Der Arbeitgeber ist am längeren Hebel und zumindest teilweise darf der Arbeitnehmer heute «fressen oder sterben».

    Mit dem BGE könnte dies verändert werden. Die Automatisierung schreitet voran und Jobs werden vernichtet. Einige können sich dank Tieflohn keine Umschulung im 5stelligen Bereich leisten. Bekommt man Sozialhilfe oder eine IV-Rente gilt man schnell mal als Schmarotzer. Unnötige Kurse (weshalb PC-Kurse, wenn man bereits einige Jahre mit dem PC gearbeitet hat) werden vom RAV und auch vom Sozialamt angeboten und wenn man nicht mitmacht, wird sanktioniert.

    Soll​ die Sozialhilfe oder IV-Rente einseitig gekürzt werden um Arbeitsanreiz zu geben? Ich sehe noch zu wenig, dass Unternehmen in die Pflicht genommen werden. Nein, Unternehmen werden sogar noch begleitet und bezahlt, wenn sie IV-Rentner beschäftigen. Kosten tun Sozialhilfebezüger, EL-Bezüger und IV-Rentner sowieso bereits. So könnte man die Liste fortsetzen.

    Es ist jedoch die Frage der Höhe und der Umsetzung. Damit darf sich bei Annahme das Parlament befassen. Die Gesetzgebung ist dann ja gleich. Kassen (Sozialämter, IV-/AHV-Stellen, Pensionskassen etc.) können nicht einfach verschwinden. Die Einkommenshöhe ist dann ja gleich und zumindest der Teil über dem Grundeinkommen darf dann versichert sein? Wie viel braucht ein Mensch zum Leben (Miete, Krankenkasse, Lebensunterhalt -> Essen, Kleidung, Hygieneartikel, Abo für Telefon/TV/Internet, ÖV z.B., Hausratsversicherung,​ obligatorische AHV-Einzahlung, sofern noch notwendig etc. etc.). Da ist man sehr schnell auf 2’500.00 oder gar darüber (dies auch als Hinweis zur Höhe der Leistungen, die ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen sollten (wenn dann nicht auch noch Geld vorhanden sein sollte um Bewerbungen zu schreiben etc.).

    Wichtig ist auch nicht zu vergessen, dass es geschiedene Väter gibt, die Alimente bezahlen. Hier braucht es eine Lösung, wenn die Kindesmutter (krankheitshalber, prüfungshalber etc.) das Kind für einige Zeit zu ihm schickt. Während dieser Zeit sollte das Geld dann halt zeitnah Richtung Vater und nicht Richtung Kindesmutter fliessen. Es gibt noch einiges andere, welches das Leben schreiben kann. Dies bei der Höhe und Umsetzung, sollte diese Ini angenommen werden, bitte beachten. P.S. Die Arbeit (Reinigung, Verkauf, Gesundheitsweisen, Recht etc. etc. etc.) bleibt weiterhin bestehen und darf erledigt werden.

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    • Juli 19, 2021

      “Mit dem BGE könnte dies verändert werden.”

      Wie kommen Sie auf die Idee, dass die Abwanderung der Firmen gestoppt werden könnte mit einem BGE?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Die Abwanderung muss nicht gestoppt werden, sondern die Kaufkraft muss erhalten bleiben! Eine mathematische Grösse!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      Wie üblich, bitte lesen, dann…

      “Firmen entlassen bereits heute und wandern bereits heute ins Ausland. Der Arbeitgeber ist am längeren Hebel und zumindest teilweise darf der Arbeitnehmer heute «fressen oder sterben».

      Mit dem BGE könnte dies verändert werden. “

      Dies war der Text der Frau Sägesser

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Das Verstehen (Wahrnehmung) des Gelesenen kann bekanntlich unterschiedlich ausfallen!

      “Mit dem BGE könnte dies verändert werden.” Wie kommen Sie auf die Idee, dass die Abwanderung der Firmen gestoppt werden könnte mit einem BGE?

      Mit Veränderung hat Sie eher nicht das Stoppen der Auswanderung gemeint, sondern die Lebensumstände (Existenzsicherung)? Die weiteren Ausführungen, verstehe ich in diesem Kontext!

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    • Juli 19, 2021

      “Die Abwanderung muss nicht gestoppt werden, sondern die Kaufkraft muss erhalten bleiben!”

      Hier beziehen Sie sich auf die Abwanderung welche angeblich nicht gestoppt werden müsse….

      “Mit Veränderung hat Sie eher nicht das Stoppen der Auswanderung gemeint, sondern die Lebensumstände”

      ..​.. und hier erklären Sie uns grad im Gegenteil, dass nicht die Abwanderung gemeint sei?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, es ist Ihnen wahrscheinlich nicht bekannt, dass das BGE vom Salär abgezogen würde. Warum also sollten Firmen ins Ausland abwandern, wenn sie pro Mitarbeiter CHF 2500.– weniger Lohn zahlen müssten? Ausserdem könnte man zumindest die AHV durch das BGE ersetzen. Dann entfielen die AG- und AN-Beiträge und das Horrorszenarium, dass 2 Erwerbstätige für 1 Rentner aufkommen müssen, wäre auch vom Tisch.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      In beiden Fällen liegt der Fokus nicht auf der Abwanderung, sondern auf die Sicherung der Existenz, Herr Oberlehrer!
      Die Abwanderung ist mir völlig Wurst, weil die Arbeitsplätze sowieso von Automaten übernommen werden!
      Ich will die Existenz sichern und damit die Kaufkraft in Zirkulation halten, damit Wirtschaften überhaupt möglich bleibt! Auch ein weiter Weg beginnt mit dem ersten Schritt!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Inge Votava
      Die AG und AN Beiträge sind dem Spielsystem geschuldet! Der Arbeitgeber überweist die Gesamtsumme an den Staat, also muss man den AN-Beitrag nicht zuerst in den Bruttolohn einbeziehen und wieder abziehen!
      Der Arbeitgeber kommt weder für den Gegenwert der Arbeit auf, noch beteiligt er sich an den Sozialausgaben! Der Parameter ist und bleibt die Wirtschaftsleistung! Der Arbeitgeber stellt den Arbeitsplatz solange zur Verfügung als er rentiert!
      Der BGE Anteil lässt er zusammen mit den anderen Sozialabgaben an den Staat zurückfliessen! Das Geld muss zuerst ausgegeben werden!

      Das Beschäftigungsspiel ist sowieso den auf die Beschäftigung bezogenen Sozialabgaben begründet! Sozialpartnerschaft heist das kreierte Falschspiel! Daraus entstand auch noch die Generationsvertragslü​ge! Die Produktivität fliesst nur teilweise (Lohnerhöhungen) in die Sozialsysteme!
      Die jetzige infame Lüge wird nun beim BVG praktiziert! Die Umverteilung von Aktiven zu Rentnern (Deckungslücke)! Dabei wird kein Rappen der Altersvorsorge vorenthalten! Wenn die Verzinsung tiefer ausfällt, so ist das Vorgehen ebenfalls dem Deckungsgrad von 100% geschuldet, obwohl das vorhandene Geldvolumen (aus Schulden/Geldmengener​höhung geschöpft) niemals bedrohlich schrumpfen kann! Die Finanzindustrie und Bürgerliche Politiker haben die Volkspension mit Lügen torpediert und wollen nun die Verantwortung einfach abwälzen! Nebenbei: Die Rentenausgaben (Deckungslücke mit tieferer Renditenzuordnung für das Alterskapital kompensiert) fliessen vollumfänglich zur Wirtschaft (Gewinne)! Umverteilung von Rentnern resp. von Aktiven (in der Höhe der tieferen Renditezuordnung) zur Wirtschaft! Alles andere sind infame Lügen!
      Ich kann keinen Aufschrei bei der Bevölkerung feststellen, weil sie eben das Geldsystem nicht verstehen will!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Votava

      Ich denke, Sie haben…

      1. Falsch verstanden welche Aussage in meiner Darstellung steht.

      2. Nicht wirklich verstanden wie das BGE funktioniert. Denn so wie Sie es darstellen, würde das BGE von nichts entstehen und der Arbeitgeber müsste dies somit nicht bezahlen.

      Dass dies so nicht korrekt ist, sollte eigentlich dann verständlich werden, wenn Sie sich überlegen, wer denn dieses BGE finanzieren soll.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer
      Haben Sie verstanden?
      Sie verwenden ständig den Begriff Finanzierung, welche im Sinne des Geldsystems Geldgenerierung bedeutet! Beim BGE geht es um Umverteilung der Kaufkraft, welche durch die Produktivität erzeugt wird! Wenn keine Kaufkraft (Geld = Schulden der anderen) vorhanden ist, entsteht auch keine Wirtschaft, dann wird auch der Roboter überflüssig!
      Die heutigen Sozialleistungen funktionieren nicht korrekt im Umlaufverfahren, weil die Produktivität nicht anteilig in die Sozialsystem fliessen, sondern bei der Wirtschaft verbleiben! Das BGE sollte korrekt im Umlaufverfahren funktionieren! Dabei geht es, wie immer, um das notwendige Geldvolumen (Anteil der Geldmenge) und nicht um die Addition für eine willkürlich gewählten Periode! Die BVG Renten als Abbau einer aus Schulden (Geldmengenerhöhung) generierten Aufbewahrung, könnte auch für das BGE verwendet werden und muss nicht vollständig der Wirtschaft zugute kommen!

      Milton Friedmann, Monetarist, als Vordenker des BGE, hat natürlich das Geldsystem verstanden, wurde jedoch von der Politik (Elite) zurück gepfiffen, weil der Mensch muss um seine Existenz kämpfen, damit er weiterhin als Spielball von Ökonomie und Politik dienen kann!

      Herr Schweizer, Ihnen als Geldgegner sollte das BGE eigentlich sehr sympathisch sein, es sei denn, Ihre Faulheitsthese würde auch für Sie zutreffen!

      Sie sehen Herr Schweizer, es sollte beim BGE nicht um den schnöden, jedoch notwendigen Mammon (Kaufkraft) diskutiert werden, sondern um die Frage wie bereiten wir uns auf den kommenden I4-Tsunami vor und um die Organisation von Tagesstrukturen ohne Erwerbsarbeit!
      Ob die Wirtschaft auswandert und dort Roboter einsetzt ist völlig Wurst!

      “Wer Gruben gräbt, kann mit dem Aushub, die Löcher mit dem ausgehobenen Dreck wieder füllen, oder eben vorher hineinfallen!”

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    • Juli 19, 2021

      Och Herr Bender

      Dann verteilen Sie doch Geld, Schulden der Anderen einfach um und glauben damit das Problem zu lösen. Aber auf Ihre Denkweise….

      … Wenn Geld Schulden der Anderen sind, dann würde man ja Schulden der Anderen umverteilen. Finden Sie es fair, wenn Sie meine Schulden bekommen und ich dafür Schulden irgend sonst wer?

      Auf Ihre Darstellung von Geld und dessen System verteilen Sie somit nur Schulden um. Und da das BGE einen Grundbetrag bedeutet, geben Sie diesen Menschen nicht eine Zukunft sondern Schulden. Glauben Sie tatsächlich, ich hätte Lust Schulden als Grundbetrag zu erhalten?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Wenn Geld aus Schulden entsteht, dann zirkulieren eben diese Schulden, bis es zur Tilgung und Vernichtung zum Bankschuldner zurückfliesst! Logik!
      Es zirkulieren immer Schulden, selbstverständlich nicht die gesamte Geldmenge!
      Verstehen​ Sie die Haftung im Gelsystem? Schulden und Besitz sind die 2 Seiten einer Geldmedaille! Wenn der Geldempfänger, das erhaltene Geld nicht zurückfliessen lässt, kann die Schuld nicht getilgt werden! Das Banksystem regelt das notwendige Geldvolumen!
      Bei zunehmender Geldmenge, werden die Schulden nicht abgebaut sondern nur umgeschuldet! Das BVG wurde der Logik folgend auch nur mit höheren Schulden ermöglicht! Wäre die Schuldenwirtschaft nicht gewachsen, das BVG wäre nicht möglich gewesen!

      Ohne Kaufkraft (Geld aus bestehenden Schulden = Logik) keine Wirtschaft! In diesem Kontext sollten Sie das BGE Geldtechnisch bewerten und daraus die Lösung finden!

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    • Juli 19, 2021

      “Firmen entlassen bereits heute und wandern bereits heute ins Ausland”

      Genauso ist es, das ist der Dank dafür, dass der Stimmbürger immer so brav abgestimmt hat wie es der “Wirtschaft” passte und die Arbeitnehmer manches Opfer brachten:

      Ja zur Unternehmenssteuerref​orm
      Nein zum Mindestlohn (den zwar die meisten noch haben)
      Nein zu 6 Wochen Ferien
      Nein zu 1:12
      Nein zur Erbschaftssteuer für Millionäre
      Ja zur PFZ
      und und und…

      Und die Wirtschaft jammert weiter, jedes Jahr muss der Umsatz um Millionen steigen damit Manager, Verwaltungsräte und Börsenleute und Investoren schön absahnen können, Dividende kassieren und der welche die Arbeit machte ist der Dumme.

      “Und was ist mit den Millionenzahlungen an Manager bei Unternehmensverlusten​? Oder die Steuerreformen, die es möglich machen, dass jemand wie Glasenberg dreistellige Millionenbeträge als Dividenden steuerfrei und an der AHV vorbei in die eigene Tasche stecken kann”

      Die Finanzierbarkeit BGE wäre gemäss Marc Chesney so möglich:

      In der Schweiz werden pro Jahr elektronische Bezahlungen im Wert von sage und schreibe von circa 100’000’000’000’000 Franken getätigt. Nicht nur beim Kauf und Verkauf von Aktien oder Anleihen, sondern auch beim Bezahlen im Restaurant, beim Geld abheben oder beim Online-Banking. Die Summe, die über solche Transaktionen bewegt wird, entspricht etwa 160 Mal dem Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz. Wenn der Staat von dieser riesigen Summe 0,2 Prozent besteuern würde, hätte er bereits 200 Milliarden Franken eingenommen – das ist mehr als der gesamte Steuerertrag der Schweiz, inklusiv der Mehrwertsteuer. Dieser Vorschlag stammt vom Zürcher Finanzunternehmer Felix Bolliger.

      Nebenbei​ könnte man so ja auch die angeblichen Probleme bei der AHV lösen…

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    • Juli 19, 2021

      Inge Votava sagte May 2016

      Herr Schweizer, es ist Ihnen wahrscheinlich nicht bekannt, dass das BGE vom Salär abgezogen würde.

      Dann bringst, ausser Bürokratie, nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Karlos Gutier

      Doch eben schon!
      Bei gewissen Berufsgruppen würden die Löhne ansteigen, wenn man die Leistung nachfragt!
      Das Bedingungslose Grundeinkommen muss jedoch einen ordentlichen Lebensunterhalt abdecken. Für die Schweiz ca. CHF 3’000 pro Person steuerfrei!

      Das Geld für den Gegenwert der Arbeit/Leistung (Kaufkraft) ist bereits vorhanden und wird von der Wirtschaft generiert! Die Geldschöpfung wird zu einseitig verteilt und führt zu Ungleichheiten, welche die Demokratie gefährden könnte!

      Anstelle des Roboters wird das Geld dem Konsumenten zugeordnet, damit die Produktion auch Sinn macht, andernfalls der Roboter auch zuhause bleiben könnte und wir kehren zum Gütertausch zurück?

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  • Mai 24, 2016

    @ Frau Feri, SP

    Dieses Begehren hat nicht die geringste Chance beim Stimmbürger/Innen.

    Meine Prognose; 75 % NEIN, 25 % ja;

    https://www.vi​mentis.ch/dialog/read​article/von-grund-auf​-frei-mit-dem-bedingu​ngslosen-grundeinkomm​en/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, Ihre Prognose mag stimmen oder auch nicht. Trotzdem haben die Initianten bereits gewonnen. Wurde doch durch die Initiative eine weltweite Diskussion über Sinn der Arbeit und über unsere soziale Zukunft angeregt. Das grösste Plakat der Welt mit der wichtigsten Frage der Welt wurde sogar am Time Square-Screen in New York gezeigt und geht jetzt auf Tournee nach Berlin, wo es beim Brandenburger Tor aufgestellt werden wird. In der EU wünschen sich 64% der Bevölkerung ein BGE und blicken neidvoll auf die kleine Schweiz, in der die Bürger über das BGE abstimmen dürfen. Als Nebenwirkung hat die Forderung nach demokratischeren Strukturen in der EU einen nicht unerheblichen Schub bekommen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottinger

      Die Zukunft beginnt in der Gegenwart! Ewig Gestrige können Veränderungen gar nicht einschätzen, weil das Intellekt dazu fehlt!
      Die Finanzierung ist im Geldsystem angelegt, weil die Kaufkraft ist bereits geschöpft!
      Alles was Berechenbar ist, wird automatisiert, es wird kein Stein auf dem anderen bleiben! Die Zwangsarbeit hat endlich ausgedient, der Mensch muss lernen, seinen Tagesablauf selbst zu bestimmen! Das Gehirn wird wieder angeregt und der Speicher antrainiertes Wissen, wird ausgemistet! Herrlich!

      Das bedingungslose Grundeinkommen fordert einen Systemwechsel im Kopf!

      Wer gegen das Grundeinkommen ist, der verwechselt den Schmerz der Geburt mit dem eines faulen Zahns. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Schmerz der Geburt. Es bringt den Menschen neu zur Welt, indem es ihn zu sich selbst kommen lässt. Das überkommene System von heute ist der faule Zahn. Faule Zähne werden gezogen.

      Das moralische Argument besagt, dass sich eine liberale Überflussgesellschaft​ ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten muss, um dem Einzelnen ein grösstmögliches Mass an Freiheit zu garantieren. Das pragmatische Argument besagt, dass Automatisierung und Rationalisierung der Wirtschaft eine gigantische strukturelle Arbeitslosigkeit zur Folge haben werden, die ein Grundeinkommen nötig macht, sofern man eine Massenverelendung verhindern will.

      Das bedingungslose Grundeinkommen fordert einen Systemwechsel im Kopf!
      Wer gegen das Grundeinkommen ist, der verwechselt den Schmerz der Geburt mit dem eines faulen Zahns. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Schmerz der Geburt. Es bringt den Menschen neu zur Welt, indem es ihn zu sich selbst kommen lässt. Das überkommene System von heute ist der faule Zahn. Faule Zähne werden gezogen.

      Das moralische Argument besagt, dass sich eine liberale Überflussgesellschaft​ ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten muss, um dem Einzelnen ein grösstmögliches Mass an Freiheit zu garantieren. Das pragmatische Argument besagt, dass Automatisierung und Rationalisierung der Wirtschaft eine gigantische strukturelle Arbeitslosigkeit zur Folge haben werden, die ein Grundeinkommen nötig macht, sofern man eine Massenverelendung verhindern will.

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  • Mai 25, 2016

    Zitat von Georg Hasler:
    „Daten und Wissen, sollen sich so frei wie Blütenstaub und allgemein wie möglich mitteilen und verbreiten, denn der Geist ist von Natur aus unbegrenzt. Dinge und Können hingegen, sollen so sorgsam und gezielt wie möglich getauscht und eingesetzt werden, denn Materie, Energie und Leistungen sind nur begrenzt vorhanden.“

    Die Freihandelsabkommen, als Machtinstrument, beschädigt die Menschen und hilft den wenig Reichen! Das Arbeitsplatzargument ist ein Begriff aus der Vergangenheit, die Zukunft ist im Gange! Schlaft weiter!

    Das notwendige Geldvolumen für das BGE als erworbener Leistungsersatz (Schaffung der Automatisation), wird wie die AHV, im Umlageverfahren abgewickelt! Wenn man sich für die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems interessiert, erkennt man sofort die Fehlkonstruktion des Sozialsystems, welches nur auf Beschäftigte umgelegt wird, obwohl die Anzahl der Beschäftigten für die Wirtschaftsleistung völlig unerheblich ist! Aus diesem Denkfehler resultiert die Lüge, dass die Aktiven die Passiven finanzieren (Generationsvertrag)!​ Die BVG – Renten fliessen in die Wirtschaft (Gewinne), also Umverteilung von Rentnern zur Wirtschaft! Diese Wahrheit wird tunlichst verschwiegen, damit man die Menschen gegeneinander aufhetzen kann (Politik)!

    Weil die Maschinen bekanntlich günstiger “arbeiten” als die Menschen, muss trotzdem die notwendige Kaufkraft in den Umlauf gebracht werden, damit Wirtschaften überhaupt möglich ist! Ein Preiszerfall würde sich auf sämtliche Investitionen und Geldmenge negative auswirken! Wie die vorhandene Geldmenge aus Schulden und Besitz abgebaut wird, ist eine völlig andere Herausforderung!

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  • Mai 26, 2016

    Ja Super solche Leute wie Sie haben die Vision und wir dürfen die Zeche zahlen.
    Ein dickes fettes NEIN

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  • Mai 29, 2016

    Ganz einfach!
    Das BGE muss ja Finanziert werden. Allso wird es der Verantwortungsbewusst​e Zahlen und der Minimalist mit Ergänzungsleistung ausnutzen. BGE ab 50 wäre da schon viel sinnvoller! Ab 50 hat man ja e schon Probleme den Arbeitsplatz zu halten. Aber so könnten Arbeitsplätze für ältere erhalten werden und vor allem das Wissen weitergegeben werden!

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    • Juli 19, 2021

      Über die Finanzierung des BGE gibt es bereits Vorschläge, nicht so wie Sie meinen:

      “In der Schweiz werden pro Jahr elektronische Bezahlungen im Wert von circa 100’000’000’000’000 Franken getätigt. Wenn der Staat von dieser riesigen Summe 0,2 Prozent besteuern würde, hätte er bereits 200 Milliarden Franken eingenommen – das ist mehr als der gesamte Steuerertrag der Schweiz, inklusiv der Mehrwertsteuer. Dieser Vorschlag stammt vom Zürcher Finanzunternehmer Felix Bolliger.”

      Zu der Rattenfängerei da haben Sie wohl noch Parteien vergessen.
      Nämlich diejenige, welche für den Geldadel alles so liberal wie möglich will aber für den kleinen Mann alles regeln will.
      Meinen Sie die Empfänger von Dividenden, Abgangsentschädigunge​n, die Boden- und Immobilien Spekulanten, die Profiteure der Finanzindustrie welche mit komplexen Produkten für Umverteilung von unten nach oben sorgt etc. haben ihr Geld “verantwortungsvoll” im Schweisse ihres Angesichts verdient?

      «Es wird eine Zeit kommen, wo in unserem Lande, wie andernwärts, sich grosse Massen Geldes zusammenhängen, ohne auf tüchtige Weise erarbeitet und erspart worden zu sein; dann wird es gelten, dem Teufel die Zähne zu weisen; dann wird es sich zeigen, ob der Faden und die Farbe gut sind an unserem Fahnentuch.»

      Das bedingungslose Einkommen von Brady Dougan:
      Der langjährige CEO der Grossbank Credit Suisse, Brady Dougan, erhielt «eine Art bedingungsloses Grundeinkommen». In einem Artikel in «Le Temps» begründet dies der Zürcher Finanzprofessor Marc Chesney wie folgt: Während seiner Zeit als CEO von 2007 bis 2015 kassierte Dougan durchschnittlich rund 20 Millionen pro Jahr, insgesamt also 160 Millionen Franken. In der gleichen Zeitperiode verloren die CS-Aktien mehr als 70 Prozent ihres Wertes. In den USA musste die CS eine Rekordbusse zahlen. Trotz dieser schlechten Geschäftsführung und trotz der massiven Verluste für die Aktionäre erhielt Dougan sein anhaltend hohes Einkommen offensichtlich «bedingungslos».

      http://www.infosp​erber.ch/Artikel/Gese​llschaft/Grundeinkomm​en-bedingungslose-Ein​kommen-von-Brady-Doug​an

      Ja, wenn Manager goldene Fallschirme erhalten stört es fast niemand, soll es aber einen silbernen Fallschirm für den Normalbürger geben, so etwas geht ja in den Augen der meisten leider gar nicht!

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man glaubt, dass ein BGE diese heute bestehende Differenz zwischen Arm und Reich behoben werden könne, dann muss man zustimmen.

      Realist​isch gesehen, wird es mit oder ohne BGE zu goldenen Fallschirmen der Manager kommen. Arme werden nicht reicher damit, auch nicht in der Ehre, im Charakter und was auch immer…. nein… sie werden in die gleiche Richtung erzogen wie die Manager…. man lässt sich das nichts tun mittels Fallschirm bezahlen.

      Wenn ein BGE tatsächlich einen sozialen Gedanken haben soll, dann müsste es dahin gehen, dass man allen Personen über einem Einkommen von ….. Fr. dieses so arg besteuert, dass alle welche darunter liegen aus diesem beziehen könnten.

      Ein BGE könnte nur dann funktionieren, wenn diese Grundbeträge tatsächlich zu einer Umverteilung führen würden. Tun sie aber nicht, sondern verlagern und verschleiern einfach erneut die heute bestehenden Unterschiede und Machenschaften in den Manageretagen, welche man übrigens nicht beheben kann. Schon gar nicht, wenn man die Welt immer globaler zusammen führt.

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  • Mai 29, 2016

    Man muss es mal nüchtern Betrachten und nicht als eine Version.

    Alles nur Rattenfängerei und die findet man doch überall um das Geschäft, Partei, am Leben zu erhalten.

    Die Grünen
    Bekämpfen den Privaten Verkehr. Wenn alle umsteigen Kollabiert das System.
    Man ist für den sofortigen Atom ausstieg! Uns würde das Licht ausgehen, sämtliche Elektro betriebene Fortbewegung Mittel würden stehen bleiben oder wir wären abhängig vom Ausland usw.

    Sozis
    Wollen​ umverteilen, wer geht den noch Arbeiten wenn man es vom Staat bekommt!
    Man suggeriert uns Soziale Sicherheit durch SP, weshalb zittern wir den um die AHV während man Arbeitsfähige das Faulenzen ermöglichen will!

    Im Ganzen zu viel Widerspruch. Idealismus um Wählerstimmen zu fangen im Wissen das es nicht umgesetzt werden kann und wenn, immer nur auf dem Buckel jedes Wertschaffenden Menschen.

    Wir sind doch da angekommen wo unsere Politik bis jetzt immer bestritten hat, dass es so kommt!

    Eigentlich müssten wir doch in Wüstengebiet Wohnraum Bauen und in Europa Ackerland erhalten. Das wäre eine Vision die der Bevölkerung helfen würde!

    Flugzeugträger werden noch lange 3 Tonnen Treibstoff per Std. verbrauchen und das pro, während wir vom Staat gezwungen werden Kaffeerahm Dekeli vom Gefäss zu trennen um danach im Kehrichtwerk wieder zusammen geschmissen zu werden.

    Also, wir werden uns noch lange im Kreis drehen bis es Buuummmm macht! Das ist der einzige Grund weshalb ich der BGE zustimmen werde. Ich werde das Soziale System in Zukunft so gut wie möglich beanspruchen, ausnutzen. Habe lange genug gearbeitet um am Schluss nichts zu bekommen. Also, neuer Grundsatz a la SP, nehmen solange man nehmen kann!!!

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  • Juni 2, 2016

    Eine Stadt in Schweden testet den 6-Stunden-Arbeitstag — mit überraschenden Ergebnissen
    http://w​ww.businessinsider.de​/diese-stadt-in-schwe​den-testet-den-6-stun​den-arbeitstag-mit-fa​szinierenden-ergebnis​sen-2016-5
    Finnland will das BGE als erstes Land weltweit bis Nov. 2016 mit 800 Euro einführen
    http://www​.zeit.de/politik/ausl​and/2015-06/grundeink​ommen-finnland-modell​versuch/seite-2

    Me​hr zum Thema
    http://www.sac​kstark.info/?p=36814

    Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Finnland hat hohe Arbeitslosigkeit, nach Gesetz wird die Arbeitslosenhilfe gekürzt, wenn der Arbeitslose ein Teilpensum arbeitet. Mit dem Grundeinkommen, dass dem Arbeitslosengeld entspricht kennt das Gesetz keine Kürzung.

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    • Juli 19, 2021

      Finnland kennt zur Zeit einen TEIL-Abzug bei der Arbeitslosenunterstüt​zung. Im Gegensatz zu Deutschland, wo der gesamte Nebenverdienst abgeliefert werden muß und wo man bei Hartz IV das Unterstützungsgeld in bestimmten Fällen zurückgeben muß, dürfen die arbeitslosen Finnen die Hälfte des Nebenerwerbs behalten. Das stellt diese wesentlich besser, als wenn sie gar nicht arbeiten.

      Arbeitsl​osigkeit im Euro-Raum im April 2013 (*Febr. 2013) (** März 2013)

      Österreich 4​.9
      Deutschland 5.4
      ​Luxemburg 5.6
      Malta ​ 6.4
      Niederlande 6.5​

      Finnland 8.2

      ​Belgien 8.4
      Estland​** 8.7
      Slowenien 10​.2
      Frankreich 11.0
      ​Italien 12.0
      Irland​ 13.5
      Slowakei 14.​5
      Zypern 15.6
      Port​ugal 17.8
      Spanien ​26.8
      Griechenland* 2​7.0

      Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Einen Daumen runter ändert nichts an den Fakten, sondern entlarvt nur ihr Bedürfnis, sich nicht an solche halten zu wollen.

      Carolus Magnus

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    • Juli 19, 2021

      Dann sollte doch jeder das Recht haben selber Geld zu drucken, dann wären alle Glücklich.

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  • Juni 3, 2016

    “Was den sozialen Wandel angeht, tun wir uns hingegen eher schwer” Dann geht es um die Lohngleichheit. Als hätten wir keine grösseren Probleme.

    Sozial ist jemand, der für den anderen etwas tut ohne Gegenleistung. Das heisst beispielsweise, Spenden, Stiften, Freiwilligenarbeit usw. Fordern ist nicht sozial. Das bedingungslose Grundeinkommen belastet die Bevölkerung und schlussendlich die öffentliche Kasse in einer Weise, bei der die Ungerechtigkeit erst entsteht. Die aktive Bevölkerung, die etwas für andere tun wollen, sei es mit Dienstleistungen, Produkten, Innovationen, werden ungerechtfertigt gegenüber diesen Personen benachteiligt, die wirklich nur von anderen durch Nichtstun profitieren wollen. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen entstehen dann Vereine oder Kommunen, die zu Lasten anderer handeln, predigen, konsumieren usw. Das darf nicht sein. BGE setzt für unsere Tugenden ein falsches Signal. Wenn wir den Gotthard-Basis Tunnel sehen. Ein solches Projekt wäre mit BGE gar nicht möglich.

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  • Oktober 2, 2016

    Update:
    Die Abstimmung haben wir ja verloren, vorerst jedenfalls. Doch die Kampagne hat im Ausland hohe Wellen geschlagen. Den Schwung der Abstimmung wollen jetzt Aktivisten vom “Bündnis Grundeinkommen” nutzen. Sie haben am 25. September in München eine Partei gegründet, , die nur eines will, in Deutschland ein Grundeinkommen einführen. Da das Grundgesetz in Deutschland keine bundesweiten Volksabstimmungen kennt, bleibt nur der Weg über die Parteigründung. Zu den Aktivisten haben sich weitere Gruppierungen gesellt, die auch ein Grundeinkommen anstreben.

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  • Dezember 18, 2016

    Gemäss heutigem Artikel in der baz (www.bazonline.ch) will die finnische MITTE-RECHTS-Regierun​g 2000 Finnen für 2 Jahre ein BGE von umgerechnet Fr. 600 ausrichten. Das Pilotprojekt soll ausgeweitet werden. Zusätzlicher Verdienst durch eine Erwerbsarbeit wird nicht verrechnet, wie dies bisher bei der Sozialhilfe üblich ist. Die finnische Regierung verspricht sich dadurch eine Vereinfachung des komplexen Sozialsystems
    Ich habe diese Mitteilung mit gemischten Gefühlen gelesen. Denn mit einem so niedrigen BGE kommt man auch in Finnland nirgendwo hin. Eine Erwerbsarbeit wird also nötig sein und dadurch der Grundgedank,e Arbeit und Einkommen zu trennen, ad absurdum geführt. Und was ist mit den Menschen, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen können, aus welchen Gründen auch immer?

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  • Januar 27, 2017

    Neues Update
    Nun haben die Deutschen eine eigene Partei für das Grundeinkommen gegründet, das Bündnis Grundeinkommen. Eine direkte Demokratie haben sie ja leider nicht, also müssen sie versuchen, das Grundeinkommen politisch durchzusetzen. Sie werden bereits bei den Landtagswahlen 2017 antreten.

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    • Juli 19, 2021

      Interessant wäre es, Frau Votava, etwas über die Mitgliederstruktur dieser Partei zu erfahren.

      Wetten, dass es sich zum grössten Teil um Leute handelt, die bereits heute Empfänger von Staatszuwendungen sind und die selber keinen einzigen Euro in ein solches “Solidaritätswerk” einzahlen müssten?

      Es ist nichts als ein weiteres Konglomerat der “Vandenandern-Fraktio​n” und der “Profitier- und Schmarotzerunschuldig​en” welche die Aktiven und die Produzierenden verachten, ja über deren erarbeiteten Eigengut sie sich ohne Eigenleistung als Bevollmächtigte sehen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall, die Verhältnisse der Gründer der Grundeinkommens-Parte​i sind mir nicht bekannt. Ich möchte Sie aber daran erinnern, dass das BGE in Deutschland vom Gründer und langjährigen Leiter der dm-Drogerie-Kette,Göt​z Werner, lanciert wurde. Stand Nov. 2016 hatte dm 3349 Filialen in Europa mit 55’537 Mitarbeitern. Werner wurde u.a. im Jahre 2008 von Ernst & Young als “Entrepeneur des Jahres” ausgezeichnet.. Weitere Auszeichnungen können Sie auf Wikipedia nachlesen. Finden Sie wirklich, dass dies ein Sozial- und Profitierschmarotzer ist?

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    • Juli 19, 2021

      Noch etwas, Herr Knall, die dm-Drogeriekette machte 2010/2011 einen Umsatz von mehr als 6 Mrd. Euro. Haben Sie dazu nichts zu sagen? Warum nicht? Weil es nicht in Ihr Schema von den Sozialschmarotzern passt?

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    • Juli 19, 2021

      Der Gründer dieser, Frau Votava, “Partei”, der aus gutmensch-strategisch​en Anwandlungen ein bedingungsloses Grundeinkommen fordert, ist für die Umsetzung des Begehrens nicht wirklich relevant.

      Es kommt auf die Mitglieder und die Anhänger dieser Fantasie an. Und diese sind wohl mehrheitlich nicht Milliardäre wie Herr Werner, sondern eben Profiteure und Schmarozer.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn die Leiter der Drogeriekette ihren Angestellten den Lohn so weit kürzen will, oder er so schlecht bezahlt, dann ist es schon toll wenn der Staat den Lohn bezuschusst.

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  • Januar 28, 2017

    Frau Inge Votava,
    Ich frag mich nur, wer dann noch aufsteht, um etwas zu tun? Vor allem Arbeiten die Körperlich sehr anstrengend und Schweiss treibend sind.

    Nein, Schnee schippen, oder Abwasser Verstopfungen entstopfen sollen dann andere tun. Da schlaf ich lieber weiter

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    • Juli 19, 2021

      Ganz einfach, Herr Nabulon, wenn die Schweiss treibenden Arbeiten gut bezahlt werden würden. Wer sich Luxus leisten will, was ja mit dem BGE nicht möglich wäre, steht sicher gerne auf und schnippt Schnee.

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    • Juli 19, 2021

      Schon klar, Frau Votava. Bisschen Schnee schippen für den neuen Lamborghini, n’paar Abwasserrohre entstopfen bringt die teure Wunsch-Kaffemaschine.​

      Das bringt sicher einen Haufen Arbeitsplätze in der Region Bologna und Werbegelder für Federer von der Jura-Fabrik.

      Aber halt! Wer will denn all die Luxugüter herstellen, welche die Schneeschipper sich verdienen?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall,
      Was ist schöner, mit dem Lamborghini durch die Landschaft zu holpern, fahren denk ich wird man nicht können, wer unterhält die Strassen?
      Benzin führen wird eher eine leichtere schlecht bezahlte Arbeit sein, wenn nicht führen alle Benzin, lol…
      Aber wirklich sehr viel schöner ist es, mit ein paar hübschen Frauen den Tag im Bett zu verbringen….

      Spa​ss beiseite, solche Ideen können nur bei einer dekadenten verwöhnten Gesellschaft entstehen. Ebenso die Ideen oder Fakten eines Georg Bender, das sind nach meiner Sichtweise alles Systeme von vorgestern. Unter diesen Aspekten werden Staaten zusammenbrechen, auch nichts neues, alle Hochkulturen scheiterten daran, dass es allen zu gut ging.

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  • Februar 12, 2017

    Update:
    Der neoliberale Ökonom Thomas Straubhaar setzt sich dafür ein, dass der deutsche Sozialstaat durch ein BGE ersetzt wird. Soweit zur “linken” Idee.
    Ich möchte hier keineswegs eine neue Diskussion lancieren, die wurde ja schon vor unserer Abstimmung endlos.geführt.

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  • Juli 11, 2017

    Update
    Über die Gründung der deutschen Partei “Bündnis Grundeinkommen” habe ich schon geschrieben. Mittlerweile wurden in allen Bundesländern die nötigen Unterschriften gesammelt, die zur Wahlzulassung nötig sind. Dies wurde vom Bundestag bestätigt. Das Bündnis Grundeinkommen wird also bei den nächsten deutschen Wahlen antreten können. Gemäss Umfrage befürworden mehr als 50% der deutschen Stimmbürger ein BGE.
    Da dies in den hiesigen Medien totgeschwiegen wird, möchte ich es hier bekanntmachen.

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  • Juli 12, 2017

    Naja, es gibt ja genug Hartz 4 Empfänger in Deutschland…die können ihren Status nur verbessern…

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  • Juli 12, 2017

    Deutschland würde gescheiter die Renten der Arbeitnehmer auf einen existenzsicherndes Niveau bringen. Nach lebenslangem Arbeiten haben viele nur 500 bis 800 Euro Rente und können davon nicht leben.

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