1. Umwelt, Klima & Energie

JA zum geordneten Atomausstieg

Der ge­ord­nete Aus­stieg aus der Atom­ener­gie ist der rich­tige Ent­scheid für die Schweiz und den Aar­gau. Dafür spre­chen ökonomische, ökologische und ge­sell­schaft­li­che​ Gründe. Die Arbeitsplätze in die­ser In­dus­trie im Aar­gau sind noch min­des­tens 10 bis 30 Jahre ga­ran­tiert. Genügend Zeit also, um sich auch in die­sem Be­reich auf die veränderten Rah­men­be­din­gun­ge​n ein­zu­stel­len. Die Wirt­schaft und das Ge­werbe brau­chen jetzt ver­bind­li­che Ent­schei­de, um In­ves­ti­ti­ons­si­c​her­heit für die Zu­kunft zu ha­ben. Zu­war­ten führt zu Still­stand und wird uns teuer zu ste­hen kom­men. Dank In­no­va­ti­ons­kraft​ und Un­ter­neh­mer­tum wer­den wir die Ener­gie­wende schaf­fen. Die Po­li­tik muss jetzt un­be­dingt das Start­si­gnal ge­ben. Am 23. Ok­to­ber zählt jede ein­zelne Stim­me.

People reacted to this story.
Show comments Hide comments
Comments to: JA zum geordneten Atomausstieg
  • August 19, 2011

    Deshalb wählen AKW gegner Grün oder SP

    Report comment
  • August 19, 2011

    Das klingt ja wie ein letzter Aufruf für Ihre partei.

    Report comment
  • August 21, 2011

    Herr Meier,

    ich glaube Ihnen, dass Sie für den Atomausstieg sind. Bei den CVP-Nationalräten bin ich mir da nicht so sicher.

    Gut die Hälfte der CVP-Fraktion sitzt nämlich in der atomfreundlichen AVES.

    http://www.aves.c​h/parlament.htm

    El​vira Bader und Philippo Lombardi sind gar im Vorstand.

    Es ist nicht ganz so schlimm wie in der SVP und der FDP, wo die grosse Mehrheit der Bundesparlamentarier AVES Mitglieder sind.

    Aber um glaubwürdig den Atomausstieg mitzutragen, sollte die CVP ihren Parlamentariern nahelegen, sich aus der Atomlobby zu verabschieden.

    Report comment
  • August 21, 2011

    Wer für einen früheren oder sogar sofortigen Atomstrom-Ausstieg wäre, müsste auch ein Refinanzierungskonzep​t für den Rückbau der Anlagen vorlegen.

    Bisher bezahlen die AKW_Betreiber regelmässig in einen Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für Kernanlagen ein. Einen Wegfall eines unserer AKWs durch einen früher als geplanten Abschaltung aus Sicherheitsgründen könnte wohl noch relativ einfach kompensiert werden. Sollten jedoch alle unsere AKWs vor ihrer geplanten Betriebsdauer abschalten müssen, hätten wir eine grosse Finanzierungslücke! Wer müsste dann dafür aufkommen? Der Stromkonsument? Oder der Steuerzahler?

    Weit​ere Informationen heutigen Lösung mittels Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für Kernanlagen: http://www.bfe.admin.ch/ents​orgungsfonds/

    Report comment
  • August 21, 2011

    Grundsätzlich finde ich ein staatliches Eingreiffen in eine Industrie (hier Energieindustrie) nur aus Sicherheitsgründen für angemessen. Beispielsweise indem der Staat einen Mindest-Sicherheitsst​andart festlegt.

    Als relativ gutes Anschauungsbeispiel können die staatlichen Regelungen für die Fluggesellschaften dienen. Der Staat legt Mindest-Sicherheitsst​andart für die Flugzeuge festlegt. Die Fluggesellschaft hat dann die Möglichkeit die nötigen Investitionen für das Erreichen und Halten des Sicherheitsniveaus, damit dieses nicht unter das Mindestniveau fällt.
    Bei einem Flugzeugunfall wird nach Möglichkeit immer nach den Ursachen gesucht. Hat man einen dringenden Verdacht, der auch die restlichen Flugzeuge dieses Typs betrifft, werden diese nötigenfalls zur genaueren Untersuchung am Boden belassen. Findet man so wie beim MD11 Flug vor Halifax, dass etwas technisch nicht gut genug ist (zB. die damals brennbare Isolationsabdeckung),​ so erlassen die Flugaufsichtsbehörden​ die nötigen Regelungen, damit der Mangel von den Flugzeuggesellschafte​n behoben wird.

    Bei einem Flugzeugunglück gibt es üblicherweise auch einen Schlussbericht, und davor eventuell mehrere Zwischenberichte. Dass nun die Mehrheit des Bundesrates und eventuell auch des Parlamentes einerseits definitive Entscheide fällen will, bevor überhaupt der Schlussbericht mit seinen Empfehlungen existieren, halte ich für eine unüberlegte Vorgehensweise. Und andererseits halte ich die einzig Legitime Vorgehensweise, wenn er die gestellten Sicherheitsanforderun​gen an die Kernkraftwerke vor dem Erscheinen des Schlussberichtes temporär, und danach dann definitiv anpasst. Etwas Anderes wäre meiner Meinung nach nicht die Staatsaufgabe.
    Ein faktisch staatliches Verbot von AKWs, welches nicht sicherheitstechnisch fundiert begründet ist, beurteile ich als Verletzung der Wirtschaftsfreiheit und schwächt (unnötigerweise) unseren Wohlstand.

    Und zudem sollten sich die Anforderungen an das Mindest-Sicherheitsni​veau jenen gleichen, welche an andere Industrien gestellt werden. Eine rigorose Regelung bei der einen und eine nachlässige Regelung bei einer anderen Industrie wäre auch diskriminierende Willkühr.

    Report comment

Write a response

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

  1. Ja und unser Bundesrat ist ebenfalls dabei zusammen mit der EU unser liberales Waffengesetz "pragmatisch" zu zerstören. BR Sommaruga am…

Vimentis Login

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu