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Ja zum Kindeswohl – Nein zum angepassten Adoptionsrecht

Zur Zeit läuft ein Re­fe­ren­dum gegen die ge­plante Ge­set­zes­re­vi­sion​ des Ad­op­ti­ons­rechts.
Dieses wird neben der EDU von di­ver­sen Part­ner­or­ga­ni­sa­​tio­nen un­ter­stützt:

Referendum gegen das angepasste Adoptionsrecht

Auch wenn diese Anpassung nur sehr wenige Kinder direkt betrifft, so ist es trotzdem wichtig, hier ein klares Zeichen zu setzen und dieser Anpassung entgegen zu treten. Wieso dies? Ganz einfach, im Gegensatz zur behauptetem Aussage, dass es hier ums Kindeswohl geht, hat diese Revision damit wenig zu tun. Vielmehr geht es darum, in einem weiteren Schritt die traditionelle Familie aufzulösen, um schlussendlich jegliche Lebensgemeinschaften als Familie bezeichnen zu können. Dies läuft aber darauf hinaus, dass damit die Keimzelle unseres Staates zerstört wird.

Jedes Kind wünscht sich, bei seinen leblichen Eltern aufzuwachsen. Leider ist dies in der heutigen Zeit immer seltener der Fall, da viele Väter ihre Verantwortung nicht wahrnehmen oder die Eltern ihren Egoismus vors Kindeswohl stellen und nicht bereit sind, gemeinsam für ihre Ehe zu kämpfen. Dies darf aber kein Grund sein, diese von Gott gewollte
Familie einfach auslöschen zu wollen und jegliche Art des Zusammenlebens als Familie zu deklarieren.

Wieso komme ich auf solche “abwegigen” Gedanken? Ganz einfach: Wer die Botschaft zum Gesetz durchliest, bemerkt den Sinneswandel. Es wird nicht mehr von Familie gesprochen sondern nur noch von Lebensgemeinschaften.​ Dies ist nichts weiter als ein logischer Schritt, denn es geht ums weiterführen der bisherigen Salamitaktik, bei der vor 10 Jahren bei der Abstimmung zum Partnerschaftsgesetz eine Anpassung des Adoptionsrechtes  noch explizit ausgeschlossen wurde, doch nun ist der Kniefall vor “Europa” nicht zu übersehen.

Leider knickt das Parlament auch in diesem Bereich ein weiteres Mal ein, statt eine klare Stellung zum Schweizer Rechtssystem vorzunehmen. So wird konsequent von Lebensgemeinschaften oder Personen gesprochen, ohne diese
korrekt zu definieren. Als Kriterium wird von einem gemeinsamen Haushalt gesprochen, doch dieser ist auch bei einer WG gegeben oder in einem Wohnheim. Hingegen wird das Wort Eltern / Familie möglichst vermieden.

Dazu wird das Kindeswohl klar aufgehoben zu Gunsten gleichgeschlechtliche​r Paare, nur damit diese auch Kinder adoptieren dürfen. Dies ist besonders stossend, da hier eine egoistische Lebensführung einer Familie gleichgestellt wird und auf eine möglicherweise fehlerhafte Entwicklung des Kinder ohne Bezugsperson des anderen Geschlechts überhaupt keine Rücksicht genommen wird.

Natürlich kann man einwenden, dass dies auch bei der Adoption durch Alleinstehende gilt, doch diese wird im Gesetz schon jetzt als Spezialfall angesehen.

Im oben verlinkten Artikel können entsprechend neben weiteren Argumenten auch Referendungsbogen  heruntergeladen werden. Bitte unterstützen Sie daher das Referendum, damit das Kindeswohl nicht noch weiter mit Füssen getreten wird.

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Comments to: Ja zum Kindeswohl – Nein zum angepassten Adoptionsrecht
  • September 7, 2016

    67%
    (3 Stimmen)
    Elsi D. Stutz sagte Vor einer Stunde

    Herr Grob

    “Jedes Kind wünscht sich, bei seinen leiblichen Eltern aufzuwachsen.”

    Das ist etwas, wovon man eigentlich denken können sollte, dass dies jedem Elternteil klar ist, doch….

    “Leider ist dies in der heutigen Zeit immer seltener der Fall, da viele Väter ihre Verantwortung nicht wahrnehmen oder die Eltern ihren Egoismus vors Kindeswohl stellen und nicht bereit sind, gemeinsam für ihre Ehe zu kämpfen.”

    Hier merkt man dass Sie selbst Herr Grob, noch kein Vater sind, und sich mit deren Situation, leider auch noch nie wirklich auseinander gesetzt haben. (jede Medaille ja zwei Seiten)

    Unterhalte​n Sie sich bitte mal mit einem dieser tausenden von angeblich ach so verantwortungslosen Vätern! (z.B. via Mannschaft.ch oder VEV.ch)

    Und fragen Sie sie mal, wer sich vor Gericht, ausser Ihnen und ihren Anwälten, tatsächlich für’s Kindswohl eingesetzt hat.
    Sie werden die Welt und diese Väter, aber auch die dazugehörenden Mütter, garantiert mit anderen Augen sehen! Und ich warne Sie Herr Grob, es könnte ihr Frauenbild verändern sowie das unseres Rechtssystems.

    Wir können schon das Referendum ergreifen, damit homosexuelle Menschen keine Kinder adoptieren dürfen. Aber Herr Grob, was nutzt das den Kindern?

    Denn primär wird ihr Wohl doch nicht von einem Gesetzt mit Füssen getreten, sondern von den leiblichen Müttern, die glauben ihr Kind brauche keinen Vater, oder einfach irgend Einen, oder nur alle 2 Wochen mal, oder im Zweifel halt einen mit zwei Brüsten…. und das Gesetz, gibt ihnen recht, heute schon!!!

    Kinder brauchen Liebe, Geborgenheit und stabile Verhältnisse! Ob sie das bekommen, ist keine Frage der sexuellen Orientierung der Eltern oder der Alimentenhöhe, sondern reine Charaktersache!

    Ob es einem Kind schadet so aufzuwachsen?
    Sicher auch nicht weniger, als bei einer, frustrierten, rachsüchtigen Mutter aufzuwachsen, die den Vater entsorgt hat und kein gutes Haar mehr an ihm lässt….

    Und dieses Phänomen, kennen unsere Familengerichte schon jetzt als , Normalfälle und spielen meist sogar noch mit. Zum Wohle der Kinder, selbstverständlich…​​

    http://www.elt​e​rn.de/foren/eltern-​ra​ten-eltern-neu/947​363​-trennungskinder-​klag​en-an.html

    (A​chtun​g! Nichts für schwache Nerven)

    Entschuldigung, ich meinte natürlich:

    Ob es einem Kind schadet so aufzuwachsen?
    Sicher auch nicht MEHR als bei einer frustrierten, rachsüchtigen Mutter aufzuwachsen, die den Vater entsorgt hat und kein gutes Haar mehr an ihm lässt….

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  • September 8, 2016

    Sehr geehrte Frau Stutz

    Ihre Meinung stimmt für mich zu einem gewissen Teil. Als Stiefvater von 3 Jugendlichen weiss ich aber sehr wohl, wovon ich rede.

    Meinen Satz mit der Verantwortungslosigke​it geht es mir weniger um die Väter, welche sich nach einer Scheidung nicht um die Familie kümmern, sondern um die, welche in einer Beziehung eine Frau schwängern und nachher auf eine Abtreibung drängen oder sich nicht mehr um die Frau kümmern nach dem Motto “das ist Dein Problem”. Eine Auswirkung unserer “freien” Gesellschaft, bei der man keinen ehelichen Rahmen mehr will und entsprechend Beziehungen in die Brüche gehen, weil man einfach “nicht mehr will”, anstatt sich in die Beziehung zu investieren.

    Natür​lich ist dies nicht einfach. Es ist anstrengender, eine Familie auch in “schlechten” Zeiten zu tragen anstatt einfach davon zu laufen und es mit einer neuen Beziehung zu versuchen. Doch genau dies wäre notwendig, doch hier zeigt sich die egoistische Seite der “freien” Gesellschaft. Sobald man sich investieren muss und das Gefühl hat, selber zu kurz zu kommen, macht man sich aus dem Staub.
    Darunter leider dann die Schwächsten, nämlich die Kinder, die sich wünschten, dass der Vater und die Mutter sich wieder gerne haben, um Ihnen den geborgenen Rahmen zu geben, den sie brauchen, um glücklich aufzuwachsen.

    Desw​egen aber noch schlechtere Rahmenbedingungen gesetzlich zu erlauben, ist der falsche Weg. Da versucht man nämlich, den Teufel mit dem Belzebuul auszutreiben. Es passt aber zur “freien” Gesellschaft, dass jeder machen darf, wie ihm beliebt, solange es nur alle dürfen. Dass dabei die Schwächeren und Schwächsten unter die Räder kommen, scheint nicht relevant.

    Aus diesem Grund bin ich gegen das neue Gesetz, welches die Familie noch weiter schwächt und das Kind noch mehr zur Ware degradiert.

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