1. Sonstiges

Ja zur Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen!

Am 18. Mai stim­men wir im Kan­ton Zürich über die Kir­chen­steuer­in­it​ia­tive ab. Die In­itia­tive möchte das Ge­werbe (ge­nau­er: ju­ris­ti­sche Per­so­nen) von der Kir­chen­steu­er­pfli​cht be­frei­en.

 

Die Situation heute ist absurd: Unternehmen können per Definition nicht glauben, können nicht Mitglied sein von religiösen Organisationen, können auch nicht aus diesen austreten und müssen dennoch Kirchensteuern (was ja eine Art Mitgliederbeitrag ist) bezahlen.

So muss heute ein muslimischer Eigentümer einer Kebab GmbH Kirchensteuern für seine Firma bezahlen, obwohl weder seine Firma noch er selbst Christ ist, und er mit diesem Geld lieber Sprachkurse für türkische Migranten mitfinanziert hätte anstatt für kirchliche Veranstaltungen. Kirchensteuern kommen nämlich nur den drei christlichen Landeskirchen zugute. Mit dieser Steuer verspielt der Kanton Zürich, der gemäss Verfassung „weltoffen“ sein möchte, somit seine religiöse Neutralität und verletzt das Gebot der Gleichbehandlung.

 

Es geht um jährlich rund 100-120 Millionen Franken, um welche Zürcher Gewerbe entlastet werden könnten. Grössere Unternehmen könnten durch den Wegfall mehr Lehrstellen schaffen, oder gemeinnützige Projekte ihrer Wahl finanzieren, statt das Geld den Kirchen abzugeben. Da andere Kantone (z.B. der Aargau, oder Schaffhausen) keine Kirchensteuern für Unternehmen kennen, ist das Gewerbe im Kanton Zürich heute gegenüber anderen benachteiligt.

 

Heute wird von Privaten und Vereinen 9 Mal mehr freiwillige, gemeinnützige Arbeit geleistet als von Kirchen. Aber nur Kirchen werden mit einer eigenen Steuer bevorteilt, womit die anderen implizit zu Freiwilligen zweiter Klasse abgestempelt werden. Das ist unfair.

Viele gemeinnützige Aufgaben, die Kirchen wahrnehmen, werden bereits heute auch von anderen Privaten und Vereinen ausgeübt. Falls Kirchen bei einer Annahme der Initiative gewisse Tätigkeiten nicht mehr weiterführen möchten, können diese von anderen übernommen werden, denn viele kirchliche Angebote sind ersetzbar. Es ist grotesk, dass Unternehmen heute Kirchensteuern bezahlen müssen, damit die katholische Kirche subventionierte Kurse z.B. zu Facebook und Leadership anbietet, welche notabene andere, private Angebote konkurrenziert.

 

​r

Lassen Sie uns also die heutige Diskriminierung beenden sowie diese unselige Kirchensteuer für Unternehmen abschaffen und stimmen Sie am 18. Mai Ja zur Kirchensteuerinitiati​ve!

 

 

 

​n

Adrian Ineichen

Vorstand,​ Jungfreisinnige Bezirk Uster (JFBU)

 

www.jf​bu.ch

 

 

 

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Quellen:

Bundes​amt für Statistik: „Freiwilligenarbeit in der Schweiz“ (2008)

 

Abstim​mungszeitung Kanton Zürich

http://www.​statistik.zh.ch/inter​net/justiz_inneres/st​atistik/de/wahlen_abs​timmungen/abstimmunge​n_2014/abstimmungen_0​51814/allgemeine_info​rmationen.html#a-cont​ent

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Comments to: Ja zur Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen!
  • April 13, 2014

    Dass der Staat Mitgliederbeiträge für eine private Organisation eintreibt ist sowieso fragwürdig. Generell sollte der Staat solche Aufgaben nicht übernehmen. Wir leben in einem Land wo explizit Staat und Kirche getrennt sind. Dies sollte auch beim Eintreiben von Steuern gelten. Somit soll in Zukunft jede Religionsgemeinschaft​ selber die notwendigen Mittel bei ihren Mitgliedern beschaffen. Auch sollte die Mitgliedschaft freiwillig sein.

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  • April 13, 2014

    Man kann Kirche und Staat auch ganz trennen. Es ist aber Verschiedenes zu beachten:

    1) Die Trennung im Bereich etwa der Pfarrerbesoldungen kann (noch) nicht überall vollzogen werden, weil seinerzeit im Gegenzug die Kirchengüter verstaatlicht worden sind.

    2) Der Einzug der Steuern wird von den Kirchen bezahlt.

    3) Die Kirchensteuern der Firmen dürfen nur an die kirchlichen Sozialwerke gehen.

    4) Bei einer vollständigen Trennung, müsste der Staat die sehr umfangreichen kirchlichen Sozialwerke übernehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Diese sog. kirchlichen Sozialwerke sind im Zusammenhang mit der van Elst Sache in Deutschland ebenfalls hart ins Gerede gekommen, weil plötzlich klar wurde, was nur van Elst mit diesen Spendengeldern gemacht hat. Wie weit das auch sonst gilt, ist komplett unklar und offen.

      Das gilt auch für sämtliche dieser sog. Kirchenhilfswerke in der Schweiz.

      Dass der Staat, na klar, das selbstverständlich übernehmen muss, ist für mich derzeit unakzeptabel, solange die Geldflüsse nicht transparent sind.

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    • Juli 19, 2021

      Offenbar hat Herr Limaa in der Schweiz keinen Skandal gefunden, dass er einen aus dem grossen Kanton bemüht.

      Zu Punkt 4: Bei der Kirche kostet es nur 20% von dem, was es beim Staat kosten würde. Gemäss ETH Studie. Ist also wirtschaftlich und sollte deshalb eigentlich auch von den Jungfreisinnigen begrüsst werden.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist völlig unbelegt, Herr Pfister! Die Erhaltung unsinniger und undurchsichtiger Strukturen rechtfertigt diese unbewiesene Aussage rein überhaupt nicht. Ich staune nur noch über Ihre Aussage. Sie zeigt indessen, dass Sie von Internas überhaupt keine Ahnung haben.

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  • April 13, 2014

    Der Eintrag von Herrn Ineichen ist grundsätzlich zu begrüssen, aber etwas zu kurz gefasst.

    1. Die Kirchensteuern sind gänzlich abzuschaffen

    2. Die Besoldung der Kirchendiener soll kirchenintern geregelt werden.

    3. Die Frage nach der Pflege und Instandhaltung von Kirchengebäuden, samt Orgeln etc. ist durch eine Projektgruppe zu überprüfen, zur Ausarbeitung von Vorschlägen, wie damit verfahren werden soll, auch im Zusammenhang mit der Frage, wieweit das Kulturgüter sind oder eben nicht.

    Der Feigenbaum, der keine Früchte hatte, musste innert 24 Stunden absterben (siehe NT, Matthäus 21, 19)!

    Die tieferen Zwangszustände zu den Landeskirchen in Sachen derzeit mehr als gut bezahlten Posten, die mit Kirchensteuern berappt werden, müssen gründlichst durchleuchtet werden.

    Wenn den Mitgliedern der Kirchen diese Posten wirklich soviel wert sind, sollen die das via Kollekte oder interne Kirchenabgabe selbst berappen.

    Da werden aber einigen die Augen aufgehen, wenn ihnen bekannt wird, was da für Zustände hier herrschen.

    Und hier noch ein Wort in Richtung Islam und andere nichtchristliche Bekenntnisse. Alle diese Menschen bezahlen sogar via die normale Steuer an dieses landeskirchlichen Strukturen mit und das erscheint mir nun grotesk.

    Interne Abgaben von Kirchenmitgliedern müssen den Landesgesetzen unterstellt werden. Dies damit nicht weitere Fälle à la Limburg, Tebartz van-Elst gezüchtet werden.

    Auch die Landeskirchen sollen sich einer Finanzrevision unterziehen müssen und ihre Buchhaltung abbilden, selbst wenn ihnen keine heutige Steuer mehr zufliesst!.

    Es ist mehr als stossend, was aus Deutschland bekannt wurde:

    – 90 öffentl. Spitäler der Katholischen Kirche
    – 70 dito, der evangelischen Kirche

    gehören UND DER STAAT BEZAHLT DEREN UNTERHALT!

    Dass in diesem Kontext der Katholische Kirche in Deutschland 22000 (zweiundzwanzigtausen​d) Immobilien besitzt, auf deren Mieterträge sie KEINE Steuern bezahlt, ist bei der ohnehin verworrenen Steuersituation in Deutschland schon fast süss.

    Dass z. B. der ‘Bischofsstuhl’ in Limburg (van Elst) auf EURO 150.- mio. sitzt, ebenfalls unversteuert, zwingt da fast zu einem müden Lächeln.

    Alle diese D bezogenen Details wurde in Deutschland im Zusammenhang mit der van Elst Sache publik! Wie die Dinge hier genau in unserem Land liegen, wurde m. W. bisher nie diskutiert oder öffentlich gemacht. Nur selten und schluckweise komme da Einzelheiten an den Tag.

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  • April 13, 2014

    Hier ein bleuchtender Auszug aus der Weltwoche, Ausgabe 14/2014:

    Doch dieses Projekt der Aufklärung ist nicht zu Ende geführt, jedenfalls nicht in der Schweiz.

    Vielen Bürgern, die regelmässig und brav Kirchensteuern zahlen, dürfte unbekannt sein, dass ihr Geld gar nicht an die Kirche geht.

    Von einer «Kirchensteuer» zu reden, ist streng genommen falsch, zumindest bei den Katholiken.

    Zu unterscheiden sind nämlich die eigentliche Kirche, die aus den Bistümern und Pfarreien besteht, die wiederum mit der Weltkirche und dem Vatikan verbunden sind.

    Und die erwähnte Landeskirche, eine Körperschaft aus gut bezahlten Laien (in Zürich verdient der Präsident der sogenannten Synode gegen 220 000 Franken).

    Die Landeskirchen sind vom Staat geschaffene Körperschaften, nicht mit Priestern und Bischöfen an der Spitze, sondern mit Funktionären.

    Die Kirchensteuer ist also eine Funktionärssteuer. Und die Funktionäre verteilen – nachdem sie sich selber fürstlich entlöhnt haben – das Geld dann an die Pfarreien und verschiedene, von ihnen für gut befundene Projekte.

    Pfründen für Funktionäre

    Interessant ist nun: Ausgerechnet die Laien der Landeskirche, die sich gern als fortschrittliche Speerspitze wider die bischöfliche Obrigkeit profilieren, halten mit Haken und Ösen an den überkommenen Strukturen fest.

    Sie wollen ihre Privilegien und Pfründen behalten und machen das, was Linke immer tun: Sie fordern mehr Steuern und mehr Staat.

    Umgekehrt tritt etwa der konservative Bischof von Chur für eine noch weiter gehende, vollständige Autonomie der Kirche ein.

    Die Konservativen sind die Progressiven. Und die Progressiven sind die Konservativen.

    Es gibt noch eine zweite Pointe. Neuerdings verlangen auch die Schweizer Muslime, als Landeskirche anerkannt zu werden.

    Tatsächlich wäre es schwierig zu begründen, weshalb dem Islam verwehrt bleiben soll, wovon Katholiken und Reformierte profitieren – auch wenn ein «demokratischer Islam» eine Fantasie bleiben dürfte.

    Entweder, man gewährt die Privilegien allen Glaubensgemeinschafte​n. Oder keinen.

    Die zukunftsgerichtete Antwort lautet seit mindestens 400 Jahren: keinen. Staat und Kirche sollen endlich getrennte Wege gehen.

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  • April 13, 2014

    1. Eine ETH Studie fand heraus, dass es 2,5 mal so viel kostet, die sozialen Engagements der Kirche via Staat zu finanzieren. Sind wir bereit, für die Trennung von Kirche und Staat mehr zu bezahlen? Die junge FDP ist es nicht. Die sozialen Projekte würden dann einfach NICHT MEHR finanziert.
    Das ist der Hauptgrund, warum ich diese Initiative ablehne.

    2. Die Kirchensteuern der Unternehmen haben eine negative Zweckbindung. Das heisst: es dürfen damit keine Kulthandlungen finanziert werden. Der Kebab-Stand-Besitzer finanziert also NICHT den katholischen Gottesdienst. Das Argument “ich bin kein Christ” sticht also nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Vollkommender Unsinn, der zeigt, dass der Schreiber über die Sachsituation nicht informiert ist. Er übersieht, dass wir sogar mit den normalen Steuern, also über die Ki.-Steuer hinaus, diese Strukturen mitfinanzieren, auch der KEBAB Stand, Herr Pfister.

      Welches geisteswissenschaftli​che Sozialinstitut der ETH hat die Sutdie in Auftrag gegebe und wer bezahlten die?

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    • Juli 19, 2021

      So ähnlich wie bei Longchamp, der nur 17% der Jungen bei der Abstimmung MEI ortet. Heute kommt raus: in St. Gallen, Genf und Lausanne waren es 40%. Wer da wen und wie fragt, bleibt fraglos ungefragt oder Propeller.

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  • April 14, 2014

    Herr Stefan Pfister,
    Privat bin ich schon lange aus der Kirche ausgetreten.
    Aber als “juristische Person” soll ich nebst der Revolvierten, auch noch weiterhin der Römisch Katholischen Kirche steuern bezahlen?

    Nein, wer glaubt soll. Und soll auch dafür bezahlen. Glaube ist etwas persönliches und privates. Hat mit dem Staat soweit nichts zu tun.

    Dazu eine ETH Studie? Hätte es auch nicht gebraucht. Da wurde dem Geld nachstudiert, und nicht dem Glaube.

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    • Juli 19, 2021

      “(…) Aber als “juristische Person” soll ich nebst der Revolvierten, auch noch weiterhin der Römisch Katholischen Kirche steuern bezahlen?”

      SIE sind doch nicht die juristische Person, Herr Nabulon. Und wer wurde denn “revolviert”, bitte, und warum?

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    • Juli 19, 2021

      Reformiert, kleiner Verschreiber. Sie haben das schon verstanden.
      Mir gehört aber diese “juristische Person”, zu 100%.
      Und was mir gehört, das bin eben auch ich.
      Diese Kirchensteuer ist reine Abzocke, mehr nicht. Oder bekommt eine AG usw ein nettes Begräbnis, wenn sie pleite geht? Stirbt?

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Wildenstein, pardon, haben Sie überhaupt verstanden, um was es geht? Ich meine, nein.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, ich stelle mir gerade vor, dass z. B. in Ihrer Firma ein Qualitätszerfitikat vom z. B. TÜv hängt, dass Ihrem Unternehmen die ISO Zertifizierung bescheinigt.

      Müsste da nicht eine kirchliche Deklaration Ihres Maschinenparks auf theologisch einwandfreie Gebotseinhaltung dazu kommen?

      Das ganze ist so völlig absurd, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

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    • Juli 19, 2021

      Lars von Limaa,
      In gewissen Regionen der Welt wird das so sein, je nach Religion, dass seine Glaubenszugehörigkeit​ eine fundamentale Rolle spielt.
      Sie können nun Rätselraten, ob und ja wenn, bei mir Zertifikate herumhängen? Das bei meiner Einstellung?

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe das geschrieben, um die Groteske darzustellen. Wie kann eine Maschine landeskirchenkonform Kirchensteuern bezahlen müssen?
      So ein völliger Unsinn! Diese Steuer ist ausgemachter Blödsinn!

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    • Juli 19, 2021

      Ausserdem stelle ich mir die Frage, ob eine Maschine oder Firma aus der Kirchen austreten kann? Und bei dieser Fragestellung wird die Situation dann völlig irre.

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    • Juli 19, 2021

      Als Firma kann ich nicht aus der Kirche austreten. Ich bezahle sogar noch für den Vatikan, also die Katholiken, plus der angeblichen Gerechtigkeit halber, auf für die Reformierten.
      Aussen vor bleiben die Jüdischen und Muslimischen Religionen.

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    • Juli 19, 2021

      Hänge ich aber Christliche Symbole in der Firma auf, sind die Probleme heute dann nicht mehr weit weg, das geht dann schon zu weit…ja, aber während der Arbeit dann Psalmen oder Koran Verse rezitieren lassen, darf ich wiederum auch nicht, verdrehte Welt eben.

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  • April 14, 2014

    Wenn einer von der JF die Kirchensteuer für Firmen abschaffen will werde ich misstrauisch erstens er ja nicht genannt hatte was genau mit den Kirchensteuern der Firmen finanziert wird. Sollte eigentlich auf Fr. 1000.- genau möglich sein anzugeben was damit gemacht wird, die Banken wissen nähmlich auch genau was z.b. mit dem Zocken der Immobilien verdient wird dessen Gewinne daraus praktisch steuerfrei sind.
    Ausserdem besteht das Risiko das eine Pagan Steuer eingeführt wird. Ähnlich wie bei der Abschaffung der Velovignette welche nach der Abschaffung nicht mehr nur Fr.5.- kostete sondern einfach auf Fr. 100.- aufgeschlagen hat und man zusätzlich zur Velovignette auch noch eine Skifahr, Rollerskater, Kajak Vignette kaufen muss. Der der Witz dabei ist aber das bei Personenschäden die Vignette nicht Zahlt sondern auch die IV nicht zahlt, BVG nicht zahlt , Opferhilfe nicht zahlt usw. trotz der eingesakten Prämien und Steuern mit der verlogenen Behauptung das dann doch gezahlt wird welche natürlich nach dem Erhalt der Prämien und Stillschweigenden Erneuerung der Police mit entsprechend zusammengestrichenen Leistungen nicht wirklich zahlt.

    Also sollten wir konsequenterweise die Fakten auf den Tisch legen und neben der Kirchensteuer auch die erschnorrten Beiträge an die Abzockersekten eliminieren.

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    • Juli 19, 2021

      Eine interessante Frage. Allerdings haben die Musline da ein Problem, das sie lösen müssen.

      Über soetwas wie ansatzweise auch nur kirchliche Strukturen verfügen sie bisher nicht. Ansprechpartner sind derzeit problematisch.

      Und​ die Lehre des Islam ist hier in deutsch zu verkündigen, sonst fallen wir in vorluthrische Zeiten (Übersetzer des Bibel) ins Detusche, als die Bibel nur von Lateinlesern inhatlich verstanden werden konnte und von den katho. Predigern ‘verkündiget’ wurde, auch mittels Ablässen.

      Nicht zuletzt deshalb kam es zu den 95 Thesen an der Schlosskirchen von Wittemberg und bzw. durch Dr. M. Luther!

      Ein Rückfall ins unwissende dumpfe Vormittelaler à la derzeit Islam wollen wir wirklich nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Der Staat lagert viele soziale Aufgaben in Hilfswerke und Landeskirchen aus, Herr Stöckli, eben weil das billiger ist.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stöckli, ich habe zu zeigen versucht, dass die Landeskirchen keine Privilegien haben, sondern – im Gegenteil – für den Staat im Sozialbereich manches leisten. Ich versuchte auch zu zeigen, dass man Staat und Kirche natürlich fertig trennen und die Sozialprojekte der Kirchen durchaus dem Staat übergeben kann. Der muss diese dann weiterführen – doppelt so teuer.

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Wildenstein, wann wurden die Kirchen mit einem Outsourcing seitens des Staates beauftragt? Das ist völliger Unsinn. Über diese sog. kirchlichen Sozialleistungen bestehen bisher kaum vertiefte Angaben oder Erhebungen. Die Frage, ob die kirchlichen Sozialarbeiten überhaupt nachgefragt werden oder eben einen kirchliche Bindung nötig machen, wäre auch interessant. Also das Thema ist wohl kaum vertieft noch erledigt.

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  • April 17, 2014

    Die Effizienz und Effektivität dieser sog. Hilfswerke wird schon länger massiv in Zweifel gezogen, auch die Frage, ob diese Dinge überhaupt in der vorgegebenen Form nachgefragt werden.

    Aber wenn eine Kirche zur links ausgerichteten Sozialanstalt mutiert, ist die Hauptaufgabe nicht mehr die Verkündigung und damit hapert es anscheinend, sonst hätten wir nicht soviele leere Kirchen (Verkündigung der holen Worte?)

    Es ist mit nichts einzusehen, wozu diese Körperschaften des öffentl. Rechts in DIESER Form bestehen bleiben müssen.

    Neben den Kirchensteuern fliessen nämlich aus den normalen Steuern Gelder in diese Organisationen, selbst wenn man dort nicht Mitglied ist.

    Dass eine juristische Person Ki.-Steuern berappen muss, passt doch in diese völlige Idiotie, die nun mit den Aussagen des Neuen Testaments rein gar nichts mehr zu tun hat.

    Wundert deshalb auch nicht, dass die Profiteure dieser Geldquallen sich mit Händen und Füssen dagegen wehren, dass sie vom sicheren hohen Kirchenabzockersockel​​ runter müssen.

    Das kommt so oder so. Bleibt dann nur noch zu fragen, ob ein Bekenntnis auf Geld oder auf Glauben aufgebaut ist!

    In einer evangelischen Gemeinde in Schleswig Holstein hat man das Waschen des Geschirrs für Suppenküchen outgesouced, weil man dann nicht kirchliche Tariflöhne bezahlen muss. Da hat öffentliches Ärgernis erregt.

    Die frühere CVP NR Zapfel hatte gar vor einigen Jahren die glorreiche Idee, von jedem steuerbaren Einkommen zusätzlich 4% zusätzlich zu verlangen als Kulturabgabe für Kirchengebäude. Die hat auch damit nur Kopfschütteln eingefahren, zumal damals die Kirchensteuer noch nicht im Rampenlicht stand.

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    • Juli 19, 2021

      NGO sind non governental Organsationen, also nicht regierungs bzw. staatliche Organisationen. Leider wird immer wieder festgestellt, dass Organisationen wie Green Peace etc. unterwandert und zu anderen Polit.-Zwecken missbraucht wird. Das hier abzuhandeln, fehlt der Platz. Amnisty International wird mittlerweile auch so beurteilt.

      Siehe auch die fragwrüdigen NGO Aktivitäten in der Urkaine. Dort wurde inzw. von US $ 5 mia., die die US Regierung via NGOs für Wühlarbeit ausgibt, gesprochen.

      NGOs haben in letzter Zeit die Tendenz, gezielt, Regierungen auszuhebeln. Werden aber diese Organisationen ‘fremd’ gesteuert, ist Gefahr im Anzug. In diese Richtung könnte es maidanmässig auch in der Schweiz gedreht werden.

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  • April 22, 2014

    Die Initiative gibt vor, sie entlaste die juristischen Personen von der Mitfinanzierung der Kirchen. Mitfinanziert wird jedoch ausschliesslich die soziale Arbeit. Wenn die Kirchen diese nicht mehr wahrnehmen könnten, müsste der Staat einspringen – dann erfolgte die Mitfinanzierung über die Staatssteuern, und diese Leistungen würden doppelt so teuer.

    “(…) Die Kirchensteuer macht im Durchschnitt nicht einmal 1/1000 des Gesamtaufwands eines Unternehmens aus. Ihre Abschaffung bringt für kein Unternehmen eine wirkliche Entlastung.
    Die Kirchen dürfen die Unternehmens-Kirchens​​​teuer ausschliesslich für gemeinnützige Arbeit im Interesse aller einsetzen; zum Beispiel für Beratung, Unterstützung, Beistand und Hilfe für Menschen in Not; für Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote sowie Integrationsprogramme​​​ und für den Unterhalt historischer, denkmalgeschützter Kirchen.
    Wenn die Kirchen diese gemeinnützigen Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können, muss der Staat die Lücke füllen – zu wesentlich höheren Kosten als die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Kirchen.”

    http://k​​​irchensteuerini​tia​tiv​e-nein.ch​/argum​ente/

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    • Juli 19, 2021

      Die Sozialafgaben welche der Staat mittels Steuern zu erledige hätte, werden zuweilen an NGO’s outgessourced, damit via Steuergelder mehrfach abgezockt werden kann. Es sind genügend Steuergelder vorhanden, es ist überfällig in den Misswirtschaften der jeweiligen Bürokratien endlich aufzuräumen. Würdden KMU’s wursteln wie die öffentliche Hand, gingen sie allesamt Konkurs.

      Behörden​abzocke endlich auf den Tisch, nicht weiter ausbauen und züchten zu Lasten der real arbeitenden Wirschaft!

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  • Mai 2, 2014

    Die Kirchen haben Angst um ihre Privilegien und möchten den Stimmbürgern offenbar Angst einjagen, indem sie ihre gemeinnützige Rolle hervorstreichen.
    Abe​r bereits heute wird die ganze grosse Mehrheit an freiwilligen, gemeinnütziger Arbeit von privaten, nicht-kirchlichen Organisationen geleistet – und diese kriegen notabene keine eigenen Steuergelder!

    Zude​m sind die Kirchen gar nicht so mittellos, wie sie stets bejammern. Zum einen kriegen sie seit kurzem zusätzlich rund CHF 50 Mio. pro Jahr vom Kanton, basierend auf dem Kirchengesetz. Zum anderen sind sie finanziell gut dran: Die kath. Kirche Zürich machte im 2012 nach eigenen Angaben sogar CHF 4.5 Mio. GEWINN!
    http://www.z​h.kath.ch/service/pub​likationen/jahresberi​chte/jahresbericht-20​12/46543_Jahresberich​t_2012_web.pdf
    Seite​ 62.

    Deshalb JA zur Entlastung des Gewerbes –> Ja zur Kirchensteuerinitiati​ve am 18.5.

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  • Mai 7, 2014

    Eine jursitsische Person,also z. B. eine

    Aktiengesells​chaft (AG)
    Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
    Kommanditgese​llschaft (KG)

    sind Firmenrechtskonstrukt​e, die weder in eine Kirche eintgreten, nohc austreten können. Wie denn auch oder soll ein Büroraum oder eine Fertigungshalle mit z. B. der Wassertaufe ‘beglückt’ werden?

    Also, wie ist es dann zu begründen, dass solche jursitischen Personen Kirchensteuern zu bezahlen haben?

    Dieser Unsinn muss aufhören. Wir ahben am 18.5.14 im Kantons Zürich die Möglichkeit, das per Abstimmung endlich abzustellen. Deshalb:

    Ja zur Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen!

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    • Juli 19, 2021

      “Also, wie ist es dann zu begründen, dass solche jursitischen Personen Kirchensteuern zu bezahlen haben?”

      Die Begründungen stehen in diesem Thread, Herr von Limaa. Sie haben sogar darauf geantwortet.

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  • Mai 20, 2014

    Die sozialen Werke der Kirchen wirkten, bevor staatliche Sozialdienste erfunden wurden und wirken bis heute. Dafür dürfen die Firmen im Kanton Zürich nun weiterhin Steuern zahlen.

    Die Stimmberechtigten haben offenbar richtig erkannt, dass der Staat mit der Abschaffung dieser Steuer die Sozialprojekte der Kirchen hätte übernehmen müssen. Beim Staat, ohne Ehrenamtliche, wäre diese Sozialarbeit aber doppelt so teuer. Dafür müssten die Firmen dort bedeutend höhere Steuern abliefern als bis jetzt.

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