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JA zur Durchsetzungsinitiati​ve

Heute ist den Me­dien zu ent­neh­men, dass die EU-In­nen­mi­nis­ter in Ams­ter­dam darü­ber dis­ku­tie­ren ob die na­tio­na­len Grenz­kon­trol­len, die von meh­re­ren Mit­glieds­län­dern wie Deutsch­land, Schwe­den und Ös­ter­reich wie­der ein­ge­führt wur­den, ver­län­gert wer­den.

Die Schweiz sieht weiterhin keinen Handlungsbedarf in dieser Sache. Im Gegenteil. Wir stimmen am 28. Februar darüber ab, ob wir die vom Volk beschlossene Ausschaffungsinitiati​ve mit der Durchsetzungsinitiati​ve endlich zur Umsetzung bringen können. Dieser Schritt ist nötig weil sich unsere Regierung quasi weigert die Ausschaffung richtig umzusetzen.

Die Schweiz hat in der Nacht offene Grenzen, und tagsüber werden nur stichprobenartig Kontrollen gemacht. Wir haben also ein offenes Land, wie es von gewissen Kreisen gewünscht ist, und ermöglichen damit unkontrollierte Zuwanderung von nicht nur angeblichen Fachkräften.

Andere Länder Europas haben ihre Grenzen dicht gemacht. Somit werden die Völkerwanderungsström​e neue Wege suchen. Ein Grossteil wird dann in unser Land kommen.

Mit der heutigen laschen Praxis der Ausschaffung von kriminellen Ausländern sind wir die Lachnummer eins in Europa. Und so werden wir auch behandelt. Wir erleben immer wieder wie die EU unsere Regierung unter Druck setzt und Dinge verlangt, wie der freie Personenverkehr, welche in der EU bereits nicht mehr umsetzbar sind.

Das Ausschaffen von kriminellen Ausländern muss, bei der falschen Politik von offenen Grenzen, dringend umgesetzt werden. Sonst haben wir sehr viele Kuckuckseier in unseren Reihen und werden nur noch zuschauen wie unsere Heimat den Bach runter geht.

Die phantasiereichen und konstruierten Beispiele der Gegner der Durchsetzungsinitiati​ve sind masslos übertrieben und eben, wie schon gesagt, phantasievoll.

Das Volk hat die Ausschaffungsinitiati​ve angenommen und erwartet auch dass diese umgesetzt wird. Falls die Durchsetzungsinitiati​ve abgelehnt wird, ist auch die heutige Praxis der Ausschaffung nur noch Augenwischerei und unsere Richter haben keine Handhabe mehr, uns vor kriminellen Ausländern zu schützen.

Die Schweiz kann ihre internationalen Mandate nur glaubhaft vertreten wenn im eigenen Land Frieden herrscht. Friede und Neutralität kann nur erhalten bleiben, wenn der Staat die Möglichkeit hat Stärke zu beweisen, in dem er zum Beispiel eben kriminelle Ausländer ohne wenn und aber ausschafft.

Zeiten ändern sich. Wenn wir heute aus falscher Ideologie heraus die Durchsetzungsinitiati​ve ablehnen, werden wir morgen die Folgen spüren.

Eine geschwächte Armee, Entwaffnung des Volkes und zahnlose Ausländer- und Strafgesetze sind keine gute Voraussetzung um unabhängig und neutral zu bleiben. Die viel gelobte Achtung vor unserem Land und unserer Staatsform schwindet rapide. Unsere Stärken und das was unsere Vorfahren aufgebaut haben verlieren an Glanz oder zerbröckeln. Wollen wir eine solch instabile, ungewisse und unsichere Zukunft unseren Kindern wirklich vererben?

Darum ein klares JA zur Durchsetzungsinitiati​ve!

 

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Comments to: JA zur Durchsetzungsinitiati​ve
  • Januar 26, 2016

    Ja Herr Toelti,wir können zwar Ja stimmen,..ändern wird sich wohl weniges.Da ein Vereinigte Staaten von Europa das Ziel ist,werden die EU Bewohner bald nicht mehr ausgewiesen werden dürfen.Schon jetzt sind politische Tendenzen unübersehbar,dass wir mehr oder weniger noch ein “Verwaltungs-Bezirk”E​uropas sind,wo die direkte Demokratie keinen Platz mehr haben wird.Dementsprechend handeln nun auch schon unsere BR,die immer zuerst in Brüssel,Berlin,und Paris nachfragen müssen,was noch gestattet wird,oder eben nicht.So kommt es wie es kommen muss,dass Abstimmungen noch ein “Stimmungsbarometer” sind,wo zwar das Volk noch gefragt wird,umgesetzt wird wohl nur noch das,was dann denn Herren vom hohen Stande noch genehm sein wird.
    Das ist mit ein Grund,weshalb man völlig ungeniert ein grosses JA in die Urne werfen muss.Diese Märchen von den armen Ausländern,die dann bei Geschwindigkeitsübert​retungen des Landes verwiesen werden müssten,sind wohl für die noch nicht mündigen Bürger gedacht.Es wird ja buchstäblich Weltuntergangsstimmun​g verbreitet.
    Wetten,d​ass eine Stunde nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisse​s,ob für oder dagegen,alles Schnee von gestern ist und der Alltagstrott weiter geht,als ob nie eine Abstimmung gewesen wäre.
    Darum an alle ein JA..!!…und es wird nichts passieren….!..leide​r…!

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  • Januar 28, 2016

    Die DSI als Wahlkampfvehikel der SVP ist rechtsstaatlich höchst bedenklich. Das weitsichtige Handeln der Gründer unseres Bundesstaates wird mit Füssen getreten. Die DSI grenzt einen Viertel der Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz aus. Viele SVP-Exponenten und –Sympathisanten müssten, wären sie Ausländer, ausgeschafft werden. Dass die SVP den Ausländern rät, sich einbürgern zu lassen, um bei Bagatelldelikten nicht ausgewiesen zu werden, ist Zynismus der übelsten Art. Die SVP ist überhaupt nicht an Lösungen interessiert, sonst hätte sie mit dem Rückzug der DSI ein verantwortungsvolles Zeichen setzen können. Hoffentlich geht ein Ruck durch die Stimmberechtigten, indem sie durch ein klares Nein zur DSI am 28.0216 den Brandstiftern den Tarif durchgeben.

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