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Ja zur Fortpflanzungsmedizin​​

Zeitgemässe Ver­fas­sungs­grund­l​age jetzt schaf­fen!

Die Präimplantationsdiagn​ostik (PID) ist alles andere als eine Glaubensfrage. Es stellt sich vielmehr die Frage, wie eine mündige und aufgeklärte Gesellschaft mit einer zeitgemässen Fortpflanzungsmedizin​ umgeht. Sie trägt den Bedürfnissen der betroffenen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch nach einer optimalen Behandlung Rechnung. Gleichzeitig genügt sie einem hohen Anspruch an eine verantwortungsvolle und umsichtige Regulierung der Fortpflanzungsmedizin​. Dies vermeidet unnötige seelische und körperliche Belastungen für Betroffene. Allein das Paar – das Paar – wird nach hinreichender Aufklärung durch medizinisch geschultes Personal schriftlich einwilligen, ob eine PID vorgenommen wird oder nicht. Endlich wird so eine optimale Therapie für betroffene Paare auch in der Schweiz möglich. Heute müssen diese dafür ins Ausland ausweichen.

Die Fortpflanzungsmedizin​ hat ihre klaren biologischen und rechtlichen Grenzen. So ist die PID überhaupt keine Garantie, dass der Kinderwunsch in Erfüllung geht. Nur etwa 3% der entwickelten Eizellen kommen nach der Implantation in den Mutterleib erfolgreich zu einer Geburt. Allein die Natur bestimmt was vor sich geht. Darauf haben wir schlicht keinen Einfluss.
Mit der Verfassungsänderung und dem neuen Gesetz über die Fortpflanzungsmedizin​ ist zudem klar definiert, was mit der PID gemacht werden darf und was nicht. Beispielsweise ist die Auswahl des Geschlechts nicht erlaubt.

Politisch und gesellschaftlich ist die Frage heute bereits geklärt, wie man ein ungeborenes Leben schützt. Mit der Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbru​ch kennt unser Land seit Jahren eine Regelung, welche den Schutzanspruch des Embryos gegenüber den Interessen anderer relativiert. Die gesellschaftliche Akzeptanz des Schwangerschaftsabbru​chs ist in der Schweiz inzwischen etabliert. Nur besteht damit heute die unverständliche Situation, dass das Lebensinteresse eines nur wenige Zellen grossen Embryos ausserhalb des Mutterleibs höher geachtet wird als jenes eines bald lebensfähigen, noch nicht geborenen Kindes im Mutterleib. Gerade deshalb ist die Ermöglichung der PID geradezu angezeigt. Denn es lassen sich so risikoreiche „Schwangerschaften auf Probe“ vermeiden.

Nochmals möchte ich verdeutlichen, dass die PID keine Glaubensfrage ist, sondern wie unsere mündige und aufgeklärte Gesellschaft damit umgeht. Wollen wir den betroffenen Paaren die Wahl lassen und ihnen unnötige Risiken sowie Belastungen ersparen? Ja. Deshalb stimme ich Ja zum neuen Verfassungsartikel über die Fortpflanzungsmedizin​ und befürworte auch das neue Bundesgesetz.

www.fo​rtpflanzungsmedizin-j​a.ch

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Comments to: Ja zur Fortpflanzungsmedizin​​
  • April 11, 2015

    Nein zu dieser nicht zu ende gedachten ‘Fortpflanzungsmedizi​n’. Allein schon das Wort ist haarsträubend.

    Ger​ade will BR Sommaruga einen Font von CHF 500 mio für ‘Verdingkinder’ lancieren, da legt man die Grundlagen für eine weitere Gruppe dieser Kinder. Der Staat soll also bezalhlen. Die Verantwortlichen werden nicht mal versuchsweise ermittelt!

    In Deutschland werden die FF Samenspender (gegen Geld pro Ejakulation ins Reagenzglas und Fall!) gerade für Renten-, Erziehungs- und Erbansprüche von betroffenen Kindern mit Erfolg eingeklagt. Und ‘allein erziehende’ Mütter gelangen an den Staat wegen Soze.-Stütze.
    Wie verdreht wird hier die sogenannte ‘Solidarität’ der Verantwortungslosigke​it bis zum Erbrechen.

    Es gab immer Paare, die unerfüllt Kinderwünsche hatten. Warum muss das in aller Welt nun der FF Medizin ‘herbeireagenzt’ werden? Nur um der ‘Technik’ willen?

    Und da man den ‘Spermalieferanten’ nicht kennt, müssen ‘flankierende Massnahmen’ her, denn ‘Mann/Frau’ will ja keinen GEN geschädigten Nachwuchs. Das alles geht bereits in die Vorstufe von Prozeduren der Euthanasie.

    Euthanasie (griechisch εὐθανασία, von eu~: gut, richtig, leicht, schön; und thánatos: der Tod) ist ein Euphemismus aus der NS-Zeit und steht für:
    • systematische​ Morde insbesondere an körperlich und geistig behinderten Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus als Teil der sogenannten nationalsozialistisch​en „Rassenhygiene“
    o Kinder-„Euthanasi​e“, Ermordung von Kindern in Krankenhäusern in sogenannten „Kinderfachabteilunge​n“
    o Aktion T4, Erwachsenen-„Euthanas​ie“, Ermordung von Psychiatriepatienten und Behinderten 1940/1941 in Tötungsanstalten
    o A​ktion 14f13, Ermordung von KZ-Häftlingen in den Tötungsanstalten der Aktion T4
    o Aktion Brandt, Ermordung von Psychiatriepatienten und Behinderten in Krankenhäusern ab 1943
    • in der Bedeutung von Sterbehilfe, die von einem Menschen bewusst gewollte Unterstützung durch eine andere Person bei der Herbeiführung des eigenen Todes, wegen der NS-Geschichte des Wortes selten gebrauchter Begriff
    • Euthanasie​ an Tieren, siehe Einschläferung

    Das​ ist völlig abzulehnen.

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  • April 12, 2015

    Ich frage mich, gibt es nicht genug arme Kinder auf der Welt?
    Muss man unbedingt eigene Kinder haben?
    Kann man wenn man keine bekommt nicht einfach sein Schicksal annehmen und welche adoptieren oder eine Patenschaft übernehmen?

    Es ist das typische Anspruchsdenken von Leuten, welchen es finanziell zu gut geht:
    “Ich muss jetzt auf biegen und brechen um mein Glück perfekt zu machen eigene Kinder haben”

    Und nirgends steht geschrieben, wer die Fortpflanzungsmedizin​ bezahlen soll.
    Sicher die KK in der Grundversicherung, sind die Prämien immer noch nicht hoch genug, braucht es immer noch mehr fragwürdige Leistungen während gar Lebenserhaltende Leistungen von der Grundversicherung nicht oder nur teilweise gedeckt sind?

    Eine Ambulanz ist z.B nur zu 50% von der KK bezahlt. Das nennt sich dann medizinische Grundversorgung.

    U​nd hier noch ein Beispiel, welch fatale Folgen wissenschaftliche und medizinische Irrtümer haben können:

    «Seit Wochen habe ich das Gefühl, ich lebe in einem Alptraum, der nicht enden will», schreibt die werdende Mutter im Forum. «Nach dem Ersttrimestertest hiess es, dass mein Kind eine genetische Fehlbildung haben könnte. Meine Welt brach zusammen, es ist der Horror. Ich esse nicht mehr, weine nur noch und verzweifle fast ab dieser Ungewissheit.»
    Dann kam der Anruf, dass das Unglaubliche eingetroffen und das Kind mit über 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit kerngesund sei.»

    Der ganze Text hier mit weiteren Fällen:

    http://blo​g.tagesanzeiger.ch/ma​mablog/index.php/4232​2/ich-haette-besser-a​uf-die-tests-verzicht​et/

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  • April 12, 2015

    @ Herr Wasserfallen,

    1. Ihr jungen Leute meint immer noch, ihr müsst ALLES GLEICH haben, umso mehr fast ganz automatisch, wenn die Natur es gar nicht erlaubt, aus welchem Grunde auch immer, besonders beim “Kinder kriegen”.

    2. Ein klein wenig mehr Eigennutz & Selbstherrlichkeit bei; “ALLES soll mir möglich gemacht werden”, und ein bisschen mehr Bescheidenheit, ein demütiges Akzeptieren wie es das Schicksal nun einmal JEDEM vorgibt. Man schaue sich nur mal den CH-Klassiker “Dällebach Kari”, aus dem Jahre 1970 von Kurt Flüh an;

    Quellen-Video;​
    https://www.youtube​.com/watch?v=79WE237a​wzw

    3. Darum N E I N .

    4. Sucht nicht das Glück,
    sondern die Zufriedenheit,
    & diese findet man an einem kleinen Ort,
    mit nur wenig sehr schnell.

    *******

    “Die meisten Menschen
    kommen mit ärztlicher Unterstützung auf die Welt
    und verlassen sie auf dieselbe Weise.”

    von George Bernard Shaw

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    • Juli 19, 2021

      @ Sorry, Korrektur;

      2. Etwas * w e n i g e r * Eigennutz & Selbstherrlichkeit bei; “ALLES soll mir möglich gemacht werden”, und ein bisschen mehr Bescheidenheit, ein demütiges Akzeptieren wie es das Schicksal nun einmal JEDEM vorgibt.

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  • April 13, 2015

    Und was ist bei einem solchen Unfall mit dem ‘Schniedelwurz’ des Mannes? Lässt der sich dann auch per Gesetz ‘Künstliches’ verpassen?

    Das Wohl der so gezeugten ‘Fortpflanzungsmedizi​​nkinder’ wird überhaupt nicht diskutiert. Das ist so menschenverachten und egozentrisch, dass man nur noch Ekel empfinden kann, ob diser bigotterie.

    Aber ich vergass: dafür haben wir dann das bis zum Absacker verluderte Wort: ‘Solidarität’, die Alleinerziehende dann vom Staat einverlangen.

    Es ist richtig, dass in der BRD erste Urteile ergangen sind, dass die Samenspender ihre Identität den Kindern offenlegen müssen.

    Hier stehen Versorgungs- und Sozialansprüche im Raum, bis hin zu Erbschaften.

    Dass diese Samenspender für jeder ‘Regenzglasladung’ bezahlt worden sind, muss schon fast nicht mehr erwähnt werden.

    Widerlich,​ aber sehr EU ethisch, so bei nun 60 verschiedenen gender Geschlechtsdefinition​en…!

    Alles nicht wichtig für die ‘Fortpflanzungsmechan​​iker’, denn DIE bezahlen die Rechnungen, die dann folgen, ohnehin nicht. Die haben sich vorher ‘medizinisch’ die Taschen vollgestopft, Herr Wasserfallen.

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  • April 13, 2015

    Der Fall Annegret Raunigk, ledig, macht in der BRD die Runde

    Die Frau hat mit 4 Männern bereits 13 Kinder. Bis auf eine 9 jährige sind alle bereits aus dem Haus. Frau R. ist nun 65 und geht in Pension.

    Sie hat sich im Ausland künstlich befruchten lassen und ist mit 65 nun in der Erwartung von Vierlingen. Das war wohl so nicht geplant, weil ihre Neunjährige doch so gerne noch ein Geschwisterli haben wollte.

    Die Verantwortungslosigke​it wird hier auf den Kopf gestellt. Wenn die Dame 80 ist, sind die Kinder gerade mal so 15 Jahre alt.

    Unklar bleibt, ob die Dame noch ‘fruchtbar’ war oder ob sie nur befruchtete Eier einer Mutter und eines weiteren anderen Vaters austrägt. Damit wäre sie mehr als eine Leihmutter. Durchgeführt wurde das ganze in der Ukraine!

    Durchgekn​allter und verantwortungsloser geht es nicht mehr bei den Fortpflanzungsmechani​kern.

    Frau R. will darüber nachdenken, was sie tun muss, um die Erziehung der Kinder sicher zu stellen. Es werde dann schon irgendwie gehen. Der Sozialstaat soll es dann richten.

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    • Juli 19, 2021

      Die zusätzliche Frage stellt sich dort in der Ukraine noch, dass sich dieser Staat, der ständig Krieg gegen die eigene ostukrainische russischsprachige Bevölkerung führt, noch genügend Geld hat, als Sozialstaat die Erziehung dieser Kinder sicher zu stellen. Da stelle ich mal ein grosses Fragezeichen.

      Auss​erdem zeigt sich mit diesem Einsetzen von Eizellen in eine Gebärmutter von einer Frau, die sich schon längst nach den Wechseljahren befindet, dass man sowas nicht tun soll.– Was haben sich bloss diese Ärzte dabei gedacht?

      Die Natur hat nicht umsonst diese Wechseljahre vorgesehen! Weil eben dieselbe Natur weiss, dass Frauen über 65 Jahre sich zwar noch als Grossmutter, aber niemals mehr als Mutter eignen werden!!!
      Und wer garantiert denn, dass diese Dame älter als 80 Jahre wird? Sollen dann diese 15 Jahre oder gar jüngeren Kinder zu Waisen werden?
      Da sieht man nochmals sehr deutlich, wie unüberlegt und kurzsichtig- verantwortungslos diese egozentrische Frau gehandelt hat.

      Sie erhofft sich vermutlich ein Plätzchen im Guinness- Buch der Rekorde und Medienrummel auf dem Buckel ihrer Kinder.

      Genau so was müssen wir hier nicht noch fördern! Darum erst recht: NEIN zur PID- Vorlage am 14.Juni!

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  • April 14, 2015

    “Dies vermeidet unnötige seelische und körperliche Belastungen für Betroffene. Allein das Paar – das Paar – wird nach hinreichender Aufklärung durch medizinisch geschultes Personal schriftlich einwilligen, ob eine PID vorgenommen wird oder nicht. Endlich wird so eine optimale Therapie für betroffene Paare auch in der Schweiz möglich. Heute müssen diese dafür ins Ausland ausweichen.”

    Kling​t ja fast so. als ginge es um eine schlimme Krankheit! Im Prinzip ist es aber nur die Fortführung dessen was im 2 Weltkrieg schon die Nazis übten.

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  • April 16, 2015

    Annegret Raunigk hat geschafft, wovon viele deutsche Promis träumen: Amerika spricht über die 65-Jährige, die …
    VIP.de, Star News‎ – vor 1 Tag
    Jawohl, die Story der 65-jährigen Annegret Raunigk, die 13 Kinder hat und derzeit mit …

    http://www.goo​gle.ch/url?sa=t&rct=j​&q=&esrc=s&source=web​&cd=1&ved=0CCAQqQIwAA​&url=http%3A%2F%2Fwww​.vip.de%2Fcms%2Fanneg​ret-raunigk-hat-gesch​afft-wovon-viele-deut​sche-promis-traeumen-​47cb6-c8ef-13-2277303​.html&ei=l5EvVZf9H4TJ​O-iggdAG&usg=AFQjCNEu​wgdDMwUb6Nu9MB1qLbdpZ​k3UMA&bvm=bv.91071109​,d.ZWU&cad=rja

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  • April 16, 2015

    Nichts gegen Fortpflanzungsmedizin​ und entsprechendem Fortschritt und entsprechende Gesetzesänderung. Dies unter der Bedingung, dass die Ärzte korrekt und vollständig informieren ohne zu werten. Zudem sollten gegebenenfalls Kontaktadressen von weiterführenden Stellen (wenn z.B. ein genetischer Defekt gefunden wird) den werdenden Eltern angeboten werden. Denn das medizinische Schulbuch (als Theorie) stimmt manchmal nicht mit der Praxis überein und die werdenden Eltern könnten sich im Austausch mit Betroffenen und/oder Eltern von Betroffenen ein umfassenderes Bild machen. So könnten Abtreibungen vermieden werden. Die Qualität der Arbeit der Ärzte ist auch hier das A und O.

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Stutz. Lieber kein Kind in die Welt stellen, das aus gesundheitlichen Gründen lebenslang Betreuung braucht und den Staat belastet. Aber auch keine unnötige Abtreibung durch korrekte Information. Damit sind Sie, Frau Stutz also nicht einverstanden oder haben Sie meinen Beitrag so nicht verstanden?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesesser, Menschen wie Sie, werde ich nie verstehen! Weil Sie in Ihrer “Menschlichkeit” das Große ganze nicht sehen. (Können, wollen…?) Es geht nicht um mein oder ihr moralisch, ethisches Empfinden! Und es geht in letzter Konsequenz auch nicht, um das Leid der Betroffenen! Es geht um die Frage, wie weit der Mensch der Natur ins Werk pfuschen sollte. Ein medizinischer Eingriff, selbst eine Abtreibung, ist doch nicht gleichzustellen mit einer KÜNSTLICHEN GENETISCH MANIPULIERTEN ZEUGUNG! Die Risiken einer künstlichen Befruchtung sind hinlänglich bekannt! Die Entscheidung gegen ein Kind und für einen Abbruch, ist in jedem Fall ein Schicksalsschlag und ein emotionales Desaster, für die Betroffenen, für den Rest ihres Lebens. Wer so weit geht um seinen unerfüllten Kinderwunsch auf Biegen und Brechen verwirklichen zu müssen, nimmt auch dise Konsequenz wissentlich in Kauf! Anstelle aus falschem Mitgefühl dieses noch zu unterstützen, sollten wir uns vielleicht nochmals besinnen? Ober wir diesen Leuten nicht mehr Leid zumuten als nötig? Denn einen rationalen Grund, außer einer florierenden Babyzüchter Industrie, gibt es für die künstliche Erzeugung menschlichen Lebens ja nun wirklich nicht, Frau Säggeser. Dieser Planet ist überbevölkert! 😉

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    • Juli 19, 2021

      Annegret Raunigk, ist doch ein gutes Beispiel dafür, Frau Sägesser! Das meine ich mit blind, wenn Sie von der Qualität der Ärzte und Information sprechen…… Offenbar haben ambitionierte Ärzte in dieser Branche, ja null Skrupel! Und Raunigk,s stehen jeden Tag ein Paar auf und früher oder später finden sie auch den richtigen Arzt denn das sind def. Auch nur Menschen.

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    • Juli 19, 2021

      Sie müssen mich auch nicht verstehen, Frau Stutz. Ich versuche jedoch aus der Vogelperspektive möglichst vieles einzubeziehen (Anzahl Kinder pro CH-Paar, Fruchtbarkeit der Frau, Spermienqualität des Mannes, Altersvorsorge, ökologischen Fussabdruck, Nachhaltigkeit etc. etc. etc.). Dazu kommt meine Erfahrung mit betroffenen Menschen und Ärzten inkl. deren Informationsfluss und das Bedürfnis der Eltern. Aber mit letzterem wollen Sie sich ja nicht auseinandersetzen?

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Frau Sägesser, die Bedürfnisse der “Eltern” stehen für mich klar nicht an erster Stelle! Womöglich macht mich das in Ihren Augen ja zu einem Unmenschen, mag sein.

      Meine Perspektive ist wie erwähnt, nicht die Emotionale und da Sie leider auf keine sachlichen Argumente eingehen mögen, macht diese Diskussion für mich wenig Sinn.

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    • Juli 19, 2021

      @ Fr. Sägesser
      Ihre Aussage:
      “…Ich versuche jedoch aus der Vogelperspektive möglichst vieles einzubeziehen. …”

      Ich vermute eher, dass Sie zu Vieles aus der Froschperspektive einpacken wollen, das niemals miteinander harmonieren wird!
      Gerade mit der PID- Vorlage wird man eben genau nicht die wichtigeren Anliegen des ökologischen Fussabdruckes und der Nachhaltigkeit, aber eben auch nicht die Weisheit der Natur einbeziehen können, sonder vielmehr ihr ins Handwerk pfuschen. Und das alles nur, weil ein paar ambitionierte Ärzte und Pharmalobbys den grossen Reibach wittern.
      Dass Hr. Wasserfallen & Co. von der FDP, die ohnehin nur die grossen Konzerne im Parlament vertreten, eine solche Meinung haben, ist irgendwie noch logisch.

      Zum “Bedürfnis der Eltern” habe ich mich bereits schon bei einer anderen Gelegenheit von dieser Vorlage geäussert.

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  • April 16, 2015

    Nun – ich bin auch “alt” geworden ohne eigene Kinder. Habe zwar viele gross gezogen aber hatte nie das Gefühl ich sei desshalb weniger Wert oder müsste etwas vermissen. Es ist jedes einzelne Einstellung sich für Kinder einzusetzen, auch wenn er keine bekommen kann.

    Wir die Menschen haben noch nicht erkannt, dass wenn wir der Natur so eingreifen, es genau zu der Überbevölkerung kommen wird wie sie zu erwarten ist. Die Natur würde dies automatisch regeln und wenn die Kinderrate in den Westländern sinkt hat dies einen Grund. Wir werden immer älter und für eine stabile Menschenmenge welche für diese Welt gut wäre bräuchte es weniger Kinder.

    Aber wir Menschen glauben in dieses System eingreifen zu müssen aus Egoismus und angeblichem Wachstum, das es brauche, damit unser Alter gesichert sei. Es ist nicht der Evolution ihr Problem, dass wir nicht in der Lage sind unsere Altersfinanzierung zu sichern. Da ist es absolut nonsens zu glauben mit immer mehr “Jungmannschaft” mehr Zahlende können man das lösen..

    Es ist nicht nur die Umwelt die eine höhere Unfruchtbarkeit produziert, sondern die ganz normale Reaktion der Weltgeschichte, dass wo es zuviel hat, das Entstehen zu reduzieren ist. Die Natur hat es halt begriffen, der Mensch noch nicht.

    Bsp? Siehe Bundesbern. Wenn Geld fehlt erhebt man mehr steuern, statt weniger auszugeben. Und so wird alles ins unermessliche Expandieren.

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  • April 16, 2015

    Und prompt liefert uns Frau Sägesser, herrlich, ein wunderbares Bsp. dafür, wie die “sozialindustrie” sofort emsig ans Werk geht und sich im neuen Mark platzieren will! 🙂 Wäre ja löblich, wäre sie eine Branche in der freien Marktwirtschaft. Wär auch okay, wären wir im lilallaland wo für jeden alle Wünsche in Erfüllung gehen und Milch und Honig fließt.

    Fakt ist doch aber, dass jedem halbwegs vernünftig und rational denkenden Menschen, abgesehen davon, Herrn Schweizers Argumente einleuchten müssen!

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    • Juli 19, 2021

      Falsch, Frau Stutz! Eltern von Betroffenen und Betroffene möchten Kontakt zu anderen Betroffenen und Eltern von Betroffenen haben. Weiterführende Stellen, was Papierkram etc. anbelangt gibt es auch bereits. Nur diese Infos müssen automatisch(er) fliessen. Ev. nehmen Sie mal an Anlässen Teil und machen sich schlau über die Sorgen und Bedürfnisse Betroffener und was Ärzte tun und lassen (können)?

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    • Juli 19, 2021

      “Ev. nehmen Sie mal an Anlässen Teil und machen sich schlau über die Sorgen und Bedürfnisse Betroffener und was Ärzte tun und lassen (können)? “

      1. Frau Sägesser, kommen mir ja gleich die Trännen!
      2. Habe ich keine Zeit mich um die Dekadenzprobleme von Leuten mit unerfülltem Kinderwunsch zu kümmern.

      Da engagiere ich mich lieber für Menschen mit echten Problemen, Frau Sägesser!

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    • Juli 19, 2021

      @ Frau Sägesser
      Haben Sie nicht auch schon gedacht, dass Leute mit unerfülltem Kinderwunsch sich ein Kind adoptieren könnten, statt zum Gentech- Klempner zu gehen und sich ein Kind künstlich und widernatürlich herbeizwängeln zu lassen?–

      Und noch etwas, Fr. Sägesser:
      Auch ich habe so meine Wünsche und Wünschchen im Leben.– Aber ich weiss mit gutem Grund, dass nicht jedes meiner Wünschchen erfüllt werden kann! Und das ist gut so.
      Ich lerne nämlich dabei, etwas bescheidener im Leben zu werden.

      Glauben Sie nicht, dass man dies nun auch anderen Leuten zumuten darf?

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  • April 16, 2015

    Ich glaube allerdings nicht, dass die kurzfristige Strategie der Linken, die Sympathiehascherei bei allen Wählern der Mittelschicht mit unerfülltem Kinderwunsch, das Rüder noch großartig rum reißen wird. 😉

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Ja was denn dann? Ev. hat das ja einen evolutionären Grund, Frau Sägesser?! Und ich kann Ihnen versichern, selbst wenn die Spermienqaulität in der Schweiz, absolut unbrauchbar werden sollte. Geht die Welt deshalb nicht unter! Sie hat ja nur so die Chance, sich von der globalen Überbevölkerung zu erholen! In dem wir dezimiert werden. Und das ist absolut keine Tragik, sondern ganz natürlich! Es sei denn, man misst dem menschlichen Leben eine Bedeutung zu, die über der Natur steht. So dekadent ist er ja, der Homosapiens, dass er offenbar glaubt, unabhängig von den Naturgesetzen überleben zu können. Und so rottet er sich schlussendlich selber aus. Für die Zukunft unseres Planeten, wäre das sogar ein Segen, bzw. ihre einzige Rettung! 😉 Drum hab ich kein Problem damit, wenn wir langsam degenerieren und uns NICHT mehr vermehren. Frau Sägesser, Emotionen, haben keine Relevanz, wenn es um die Frage geht, wie wir in Zukunft unser überleben auf diesem Planeten sichern können, denn es gibt rational nur diese Lösung!

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    • Juli 19, 2021

      Erst wenn der Weisse den letzten Fisch gefangen,
      den letzten Baum gefällt,
      wird er merken,
      dass man mit Geld alleine nicht überleben kann.

      Indianerweis​heit

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    • Juli 19, 2021

      @B.Sägesser

      Warum wohl nimmt die Spermienqualität hier in der Schweiz ab?
      Es hat mit der Handystrahlung und mit den Giften in der Landwirtschaft, Nahrungsmitteln und in unserer Umwelt zu tun!
      Und weil immer mehr Leute in unser kleines, bereits übervölkertes Land kommen und so die Umweltbilanz noch zusätzlich verschlechtern; wird es darum eben nicht besser!

      Nur weil deshalb nicht jeder Kinderwunsch in Erfüllung geht, sollen das nun die “Gentech- Klempner” richten?– Oder wollen Sie deshalb auch noch das Klonen von Menschen erlauben? — Die Pharma- und Gentechlobby reibt sich jetzt schon die Hände ab solcher Torheit, Frau Sägesser!
      Ist es denn wirklich so “schrecklich”, dass in einer Welt von über 7 Mia. Menschen und über 8 Mio. Bewohnern in der Schweiz ein paar Leute weniger zur Welt kommen (in Folge Unfruchtbarkeit), weil durch offensichtliches Fehlverhalten (Konsumrausch) der materialistischen Gesellschaft genau dies erzeugt wurde?

      Ich glaube nämlich, dass auch die Natur wieder einmal das Recht zum Durchatmen hat.

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  • April 19, 2015

    Es steht nun auch in der NZZaS. Was Herr von Limaa über Annegret Raunigk schreibt.

    http://w​ww.pressreader.com/sw​itzerland/nzz-am-sonn​tag/20150419/28162959​8804730/TextView

    E​infach nur entsetzlich und widerlich. Diese Frau kann nun Altersrente und Kindergeld (in der Schweiz Kinderzulage) gleichzeitig kassieren! Für Vierlinge ein schöner Brocken. Dazu kommt noch die Vermarktung der Story. Wirklich nicht schlecht – aber entsetzlich widerlich!

    nein – nein – nein

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  • April 21, 2015

    Ja, zur Forschung und Entwicklung der Medizintechnologie! Ebenso wird sich zur Zukunft an der Gen und Klonen der Wirtschaft bereits an der Bedeutung…

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  • April 29, 2015

    Ich persönlich lehne Gen Technisch Veränderte Pflanzen und Tiere ab, vor allem die Idee daraus, dass man solches noch Patentieren kann, und somit Konzernen ausgeliefert wird, weil das Zeug sich ja nicht selber Fortpflanzen kann. Für mich ein ganz schlimmes Thema, hinter dem sehr viel Leid steht.

    Die Logik weiter, ebenso lehne ich Gesetze ab, welche es anscheinend braucht, um beim Menschen am Menschen und seiner Fortpflanzung herumzubasteln. Man weiss nicht wohin das führen soll.

    Früher einmal fand ich die Idee von “widerstandsfähigen Pflanzen” usw gut, so wurden wir damals belogen. In Tat und Wahrheit geht es nur um Macht, um Milliardengeschäft, dazu verweigere ich mich.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Nabulon,

      Genau so verhält es sich.
      Merci für Ihre sehr zutreffende Stellungnahmen.

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