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Ja zur Sicherheit am Gotthard

Die 2. Röhre ist die ein­zig rich­tige Lö­sung zur Si­cher­heit am Gott­hard. Der Bau des Stras­sen­tun­nels war ein Jahr­hun­dert­werk. Die 2. Röhre wird auch ein Jahr­hun­dert­werk sein. Denn künf­tig wer­den wir eine si­che­re, ganz­jäh­rig nutz­bare Aus­weich­mög­lich­ke​it ha­ben, sollte eine Röhre aus ir­gend­wel­chen Grün­den nicht be­nutz­bar sein. Sie ge­fähr­det die Rea­li­sie­rung des By­pas­ses Lu­zern nicht, denn die Fi­nan­zie­rung des By­pas­ses wurde be­reits de­fi­ni­tiv in das Stras­sen­bau-­Pro­gr​amm des Bun­des auf­ge­nom­men. Die Be­fah­rung von total zwei Spu­ren wird ge­setz­lich ge­re­gelt und daran gibt es nichts zu rüt­teln. Darum stimme ich Ja zum Bun­des­ge­setz über den Tran­sit­ver­kehr im Al­pen­ge­biet am 28. Fe­bruar 2016.

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Comments to: Ja zur Sicherheit am Gotthard
  • Januar 11, 2016
    • Juli 19, 2021

      Wenn Sie es weiterhin zulassen möchten, dass im Tropfsystem, stundenlang LKW’s stehen auf kilometer langen Staus, in welchem die Fahrern über die Leitplanken ihren Bedürfnissen nachkommen müssen, weil noch nicht mal sanitäre Anlagen vorhanden sind.

      Nicht geschweige von CO2 welches im Stau ausgestossen wird (hauptsächlich Kaltzeiten Standheizungen, oder sollen die Fahrer nebest fehlenden Sanitäreinrichtungen,​ auch noch frieren)

      Falsches BILD in der Gegenansicht. Da werden nur Lkw’s abgebildet. Aber der grösste Teil des Verkehrs macht nun mal der PW-Verkehr aus, und wenn sich dieser wenigstens auf sinnvolle Weise reduzieren würde, könnte man damit sogar noch leben.

      Wenn Sie ein solches Bild darstellen möchten, können wir die Situation ja mal wenden. Freie Fahrt für Lkw’s und PW’s in das Tropfsystem und über die Leitplanken Bedürfnisse erledigen.

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    • Juli 19, 2021

      Eine 2. Röhre ist unumgänglich.
      Oder will der Kanton Uri, dem Kanton Tessin einen Staatenwechsel zu Italien auferlegen?

      – Der Kanton Tessin wird faktisch von der Schweiz abgekapselt. Von November – Mai ist
      der Gotthardpass geschlossen.
      – Die Passstrasse ist für dieses Verkehrsaufkommen nicht ausgelegt
      – Andermatt wird sich bei Ihnen bedanken. Der Investor, welcher Andermatt für den
      Tourismus wieder attraktiv machen will und somit auch Arbeitsplätze schafft wird es
      Ihnen danken.

      Die Frage stellt sich, wie wird der Kanton Uri versorgt, wenn wir erneut einen Felssturz haben, der das Bahntrasse beschädigt oder zerstört? Trägt Ihr Komitee die Lebens-mittel und sonstige Versorgungsgüter der Menschen zu Fuss nach Gurtnellen oder Wassen?

      Aber wenn man auf die Teilnehmerliste Ihres Komitees schaut, wird einem alles klar. War ja nicht anders zu erwarten:

      GPS und SP, mehr muss dazu nicht mehr gesagt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bachmann, Sie haben keine Ahnung von der Schweiz! Bahntunnels existieren in Ihrer Weltanschauung nicht. Und was passiert, wenn ein Felssturz die Autobahn blockiert? Gabs auch schon? Uri ist untergegangen. Oder doch nicht? Eine 2. Röhre will nur, wem die Lebensqualität der Menschen an der Gotthardroute nichts wert ist. Oder höchstens die eigene!

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  • Januar 11, 2016

    Es gibt genügend Ausweich-Routen! Und gleichzeitig wird noch der Gotthard-Basis-Tunnel​ eröffnet …

    Die SBB soll für die nächsten Jahre 100 Millionen pro Jahr, was komplett unmöglich ist. Das Geld für eine 2. Röhre wird besser in den Agglomerations-Verkeh​r investiert bzw. das Spar-Programm der SBB erheblich reduziert.

    Die Sache verhielte sich vermutlich anders, wenn eine Tunnel-Gebühr für die zweite Röhre eingeführt wird (Ausnahmen für Anrainer-Kantone).

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    • Juli 19, 2021

      Herr Habermacher

      Wo sehen Sie Ausweichrouten?

      – Pass-Strasse? Diese ist nicht für diesen Mehrverkehr ausgebaut und wird somit massiven Schaden nehmen durch den Mehrverkeht.

      – Pass-Strasse? Ist nicht Wintertauglich

      – Bernadino-Route? Soll einfach der Graubünden unter dem Mehrverkehr leiden? Wo bleibt die Fairness?

      – Beide Ausweichvarianten: X-Tonnen mehr CO2 – ist das logisch und Umweltgerecht? Vernünftig?

      – Tunnelgebühr? Nicht möglich, verhindert durch Verkehrsabkommen mit der EU. Ausser man verkauft den Gotthard an eine Private Firma, welche somit nicht mehr in das EU-Verkehrsabkommen bezogen werden kann.

      Was hat der Agglomerationsverkehr​ mit der Sanierung eines Gotthard’s zu tun? Nichts. Zumal wir immer vergessen, dass unsere Strassen im Vergleich zu Europa zu den Besten gehören.

      Und angeblich ergibt ja Ausbau von Strassen Mehrverkehr. Wäre dieser denn in den Agglomerationen vertretbar? Aber am Gotthard nicht?

      Leider widersprechen Sie sich hier massivst.

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    • Juli 19, 2021

      1. In einem Verkehrs-System spricht man von Modal Split: Auto und Zug haben insbesondere in Ballungsräumen gemeinsam die Mobilitäts-Bedürfniss​e zu erfüllen. Wenn Zug fahren während den Stoss-Zeiten zur Tortur wird (stehen wird zum Normalfall) so sind die Strassen noch voller … In Zeiten beschränkter finanzieller Mittel ist es sehr wohl von Bedeutung, wohin die Gelder fliessen – insbesondere wenn die SBB unter enormen Spar-Druck gesetzt werden.

      2. Das was die Gegner der zweiten Gotthard-Röhre als Argumente aufführen würde ich in einigen Punkten nicht unterschreiben (siehe Mehr-Verkehr, CO2-Problematik …)

      3. Tunnel-Gebühren sind durchaus EU-verträglich – zumal Verhandlungen anstehen. Es müsste auf die Regel der Nicht-Diskriminierung​ Rücksicht genommen werden: Aber weshalb nicht Ausnahmen für Anrainer-Kantone einführen? Wir sind schliesslich nicht EU-Mitglied, die EU hat keine finanziellen Beiträge geleistet beim Bau der alpen-querenden Verkehrs-Infrastruktu​r.

      4. Ich habe vor allem die Eröffung des Gotthard-Basis-Tunels​ gemeint (Ausweich-Routen), was doch auch erhebliche Chance eröffnet! Und sind die Schweizer nicht fähig, bessere Lösungen zu finden als mit dem eigenen Auto durch die Alpen zu brettrm? So viel Flexibilität traue ich auch den grössten Auto-Fans zu (siehe Mobility …).

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    • Juli 19, 2021

      “Wenn Zug fahren während den Stoss-Zeiten zur Tortur wird (stehen wird zum Normalfall) so sind die Strassen noch voller”

      Sie definieren also damit, dass man die bereits vollen Züge mit noch mehr Menschen füllen solle? Oder denken Sie aller Ernst, dass man mehr Rollmaterial auf die Strecken legen könnte? Oder womöglich mehr Gleise verlegen um die Kapazität zu erhöhen? Wo wollen Sie mit den Gleisen hin? Tausende von m2 Kulturland verbauen? Noch mehr Engpässe entstehen lassen in den Bahnhöfen (welche das Nadelöhr sind)?

      “2. Das was die Gegner der zweiten Gotthard-Röhre als Argumente aufführen würde ich in einigen Punkten nicht unterschreiben (siehe Mehr-Verkehr, CO2-Problematik ..”

      Sie erklären uns ergo, dass das heutige Tropfsystem keine Mehremission ergibt? Passfahrten zu keiner Erhöhung der Emission führt (Trotz massiver Steigung, Mehrkilometer usw.)

      “3. Tunnel-Gebühren sind durchaus EU-verträglich – zumal Verhandlungen anstehen. “

      Falsch – Das Verkehrabkommen mit der EU besagt klar, das kein Gebühren erhoben werden dürfen um Verkehrteilnehmer zu Diskriminieren. Was folglich auch dazu führt, dass Anrainer nicht bevorzug werden dürfen oder dürfen. Bitte konsultieren Sie das Verkehrsabkommen. Zudem… Wenn tatsächlich eine EU uns eine solchen Massnahme ausführen liese, wäre dies genau mein Grundgedanken (Maut am Gotthard). Aber Sie glauben doch nicht, dass die EU sich selber diskriminiert oder eine solche zulässt. Wenn das der Fall wäre, hätte sie auch nicht die sture Haltung in der Einwanderungspoltik und würde sich nicht sogar noch gegen die Ventilklausel aussprechen.

      “4. Ich habe vor allem die Eröffung des Gotthard-Basis-Tunels​​ gemeint (Ausweich-Routen), was doch auch erhebliche Chance eröffnet! “

      Ihre Aussage wird nicht besser, auch wenn Sie diese vor diese Eröffnung legen. Sollte tatsächlich eine Entlastung eintreten dank des Basis-Tunnels, dürfte für Sie sich das Problem ja gelöst haben, auch bei einer 2. Röhre. Was Sie aber scheinbar nicht mitbekommen ist, dass heute bereits ein “Streit” entbrannt ist im Basis-Tunnel, was und wer da durchfährt. Die (sagen wir es Transportlobby) kämpft heute schon um die Kapazitäten welche man ihr zugestehen möchte. Dazu dürfen sie ungeniert Herr Giezendanner (auf Facebook) anfragen. Er und seine “Genossen” wären mehr als Froh, wenn man diese Durchfahrt mit der Bahn ausführen könnte. Aber leider bereits heute schon blockiert ist durch die Aufteilung, fehlendes Rollmaterial und der Kapazität für solche Verladefahrten.

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  • Januar 11, 2016

    Herr Vitali, Sie schreiben: Die 2. Röhre ist die einzig richtige Lösung zur Sicherheit am Gotthard. Das stimmt. Aber ich empfehle doch, die Vorlage des Bundesrates abzulehenen.

    Die 2. Röhre existiert schon: der historische Bahntunnel. Der Basistunnel wird ihn trocken legen, er entspricht den heutigen Sicherheitsnormen nicht. Ich schlage vor, ihn in einer 2. Autobahröhre umzuwandeln: ihn außer Betrieb setzen, sein Profil erweitern, ihn mit einem Sicherheitsstollen versehen und einer modernen Lüftung ausstatten, ihn in einen Straßentunnel umbauen: das Ganze für 800 Millionen. Anschliessend den heutigen Straßentunnel sanieren: 600 Millionen. Gesamtkosten 1,4 Milliarden, um zwei vollständige Autobahnröhren zu erhalten.

    In Airolo wurden die Plattformen der Autobahn und der Eisenbahn im Abstand von 200 Metern ausgeführt. Eine bescheidene Ausstattung ist folglich ausreichend, um den Verkehr der Fahrzeuge von dem heutigen Straßentunnel auf den umgebauten Eisenbahntunnel umzuleiten. In Göschenen kreuzen sich mit 20 m Höhenunterschied die beiden Tunnel etwa einigen hundert Metern weit von den Portalen, so dass die Umleitung von einem zum anderen einfach ist.

    Der Arbeitsaufwand ist in keiner Weise mit dem Bau eines neuen Tunnels vergleichbar. Ab der Inbetriebnahme des Basistunnels ist der Scheiteltunnel über seine gesamte Länge für Maschinen zugänglich, die für seinen Umbau erforderlich sind; die Aushubarbeiten sind gering (660’000 m3, 2’200’000 für eine neue Röhre) die Umwelteinflüsse ebenfalls, die Unternehmung ist nicht mit technischen Schwierigkeiten verbunden und wird kaum auf geologische Hindernisse stoßen, die Kosten sind beherrschbar, die Ausführungsfristen kurz (zwei bis drei Jahren), da die Ausführung nicht vom Fortschritt von nur zwei Angriffspunkten abhängt (8.5 bis 15 Jahren, laut ASTRA), also ohne teure Überbrückungsmassnahm​en (200 Mio).

    Die Lösung des Bundesrates braucht viel mehr Zeit als die anderen. Wenn sie abgelehnt wird, wird noch Zeit bleiben, um eine gescheite Lösung zu finden. Sie kostet 2,8 Milliarden. Die Meine erbringt dieselben Vorteile, allerdings für die Hälfte der Kosten, nur 1,4 Milliarden. Die Lösung des Bundesrates kann und muss abgelehnt werden.

    https://si​tes.google.com/site/g​othardscheiteltunnel/​memoire

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    • Juli 19, 2021

      https://www.vimentis.​ch/d/dialog/readartic​le/zweite-gotthardroe​hre-ein-massiver-sich​erheitsgewinn/

      Her​r Weibel

      Ihre Idee in Ehren, welche ich sofort unterstützen würde, wenn nicht das Problem der Zufahrten vorhanden wäre. Diese von Ihnen angespochene Röhre könnte sicherlich günstig ausgebaut oder erweitert werden. Aber damit sind all die Zufahrtsverbauungen nicht gelöst.

      Die SBB selber hat klar erklärt, dass sie diese Strecke nicht weiter sanieren werde, weil dies zu hohe Kosten verursache in all den Lawinenverbauungen und dergleichen.

      Warum​​ soll es nun doch billiger sein, dass man die von der SBB nicht mehr als sanierungsfähig befindlichen Zufahrten dann plötzlich für eine solche Umsetzung doch sanieren möchte?

      Wenn dies ja so einfach wäre, wäre mein Vorschlag. Schienen raus. PW’s durch diese Röhre (dann muss sie nicht erweitert werden). LKWs z.B. mit Nachtdurchfahrten, über den heutigen Verlad oder über S.Bernadino/Brenner umleiten. Nach der Sanierung Schienen wieder rein und als Entlastungsstrecke der SBB welche heute schon wieder am Anschlag ist, sinnvoll nutzt.

      Warum das nicht geht? Weil die Kosten nicht für die Sanierung/Erweiterung​​ des Tunnels zu hoch sind, sondern die Zufahrtssicherung der Strecken..

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, Ich lade Sie ein, mein Dossier zu lesen. Sie finden es hier:
      https://si​tes.goog​le.com/site/g​othards​cheiteltunnel/​memoir​e

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  • Januar 14, 2016

    Die 2. Gotthardröhre ist unumgänglich und schon längst überfällig.

    Hierzu​ müssen sich die Gegner auch einmal Gedanken zu folgenden Punkten machen:
    Die Schweiz hat in den betroffenen Kantonen folgende Eckdaten

    Kanton Tessin Bevölkerung von 347’000 Einwohner bei rund 2780km2
    Kanton Uri Bevölkerung von 36’000 Einwohner bei rund 1000km2

    Wollen wir nun diese 347’000 Einwohner im Kanton Tessin von der restlichen Schweiz für mindestens 900 Tage von der restlichen Schweiz abschneiden? Wollen die Gegner dem Tessin so nahelegen, dass der Rest der Schweiz auf den Tessin verzichten kann und sich dieser Kanton besser Italien anschliesst? Sind sich die Gegner auch bewusst, dass es für den grössten Investor im Kanton Uri absolut unzumutbar sein könnte, wenn das neue Andermatt während 900 Tagen einer Autobahnraststätte gleicht. Übernehmen die Gegner der Vorlage auch die Lohnzahlungen der Angestellten, wenn dieser Investor das Projekt Andermatt einstellt? Inkl. der zu erwartenden Gewinnausfälle dieser Region für die komplette Bauphase und den Wideraufbau des Kurortes?

    Diese Fragen kommen nicht von ungefähr.
    Man sollte sich auch die Frage gefallen lassen, welche Folgen dies für die komplette Region hat. Der Gotthardpass ist von November – April/Mai gesperrt. => abgeschnittenes Tessin. Wie die Versorgung der Einwohner des Tessins während dieser 900 Tage sichergestellt sein wird, stellt sich in keiner Diskussion. Ob diese während mindestens 900 Tagen über den Schienenverkehr abgewickelt werden kann, sei mal dahingestellt. Die LKW’s lassen sich auf alle Fälle nicht über den Pass umleiten.

    Dann haben wir den Sommer. Wie soll der Verkehr im Sommer auf der Gotthardstrecke abgewickelt werden? Sollen die Holländer mit Ihren Campinganhängern über die Passstrasse rollen? Wir haben heute schon auf der Autobahn Staus welche bis 15 Km betragen. Wie wollen Sie dies noch händeln?

    Ob nun diese zwei Röhren in der Zukunft wie geplant nur einspurig befahren werden oder zweispurig sollte wirklich kein Thema sein. Gegen das Verkehrsaufkommen gibt es andere Mittel, die eingesetzt werden können um die Europäer um die Schweiz herum zu führen. Was jedoch wiederum zu massiven Wehklagen der Gastronomie führen wird.

    Gegen das befürchtete, gesteigerte Verkehrsaufkommen könnte eine erhöhte Verkehrsabgabe für ausländische Fahrzeuge erhoben werden. Vorbild Italien, Österreich und Deutschland
    Anbei ein kleiner Denkanstoss:

    Autob​ahnvignette Schweiz 26.50 € all Inklusive für 12 Monate
    Autobahnvigne​tte Österreich 7.60 € 10 Tage gültig (ohne Passstrassen & Tunnel)
    Autobahnvign​ette Deutschland variabel,​ je nach Umweltbelastung
    Auto​bahnvignette Italien variabel, je nach Umweltbelastung und Gebiet (Besitzer)
    Mont Blanc Tunnel 31.90 € 1 Durchfahrt
    Grossgloc​kner 28.00 € 1 Durchfahrt

    http://​www.focus.de/auto/rat​geber/unterwegs/tid-6​919/alpentransit_aid_​67559.html
    http://ww​w.reise-nach-italien.​de/autobahngebuehren.​html
    http://www.reis​e-nach-italien.de/aut​obahngebuehren.html
    http://www.frankreich​-info.de/service/reis​einformationen/maut

    Das gleiche Modell lässt sich auch in der Schweiz anwenden und entspricht vorgelebtem EU Recht. Wenn unsere Politiker sich mal für Einnahmen ausserhalb der Schweiz interessieren würden, hätte unsere Verkehrsministerin längst auch solche Abgaben für die ausländischen Fahrzeuge eingeführt. Was die Budgetdebatten für Strassen- und Schienenunterhalt der Schweiz, erheblich verkürzen würde, da das Geld vorhanden ist und nicht nur den Schweizer Fahrzeugführern aus den Rippen geschnitten wird. Bis heute muss der Schweizer Bürger mit seinen Abgaben die kompletten Auslagen aus diesem Bereich finanzieren. Die ausländischen Fahrzeuge lässt man vergleichsweise Gratis unsere Infrastrukturen benützen. Es ist wohl klar, dass sehr viele LKW’s durch die Schweiz fahren, wenn diese in der Schweiz vergleichsweise gratis unterwegs sind.

    Hier ist unbedingt eine Anpassung nach internationalem Vorbild nötig. In Deutschland erhalten die Bürger sei Einführung dieser Abgaben eine Reduktion bei der Strassenverkehrssteue​r. Sprich die eingeführte Belastung gilt nur für ausländische Fahrzeuge. In Österreich verhält es sich gleich.

    Ferner kann man ausländische LKW’s weiterhin im Tropfensystem durch die Schweiz lassen. Warteraum ausserhalb der Schweiz. Oder die LKW’s verladen auf die Bahn, was jedoch für die SBB ein Problem bringen könnte.

    WAS BRINGT EINE 2. RÖHRE
    Dies wird die GPS und SP freuen, weniger Abgasbelastung. Da weniger Stau. Klimaziel werden vielleicht erreicht, ohne dass die Swiss ein 2. Mal Groundet und sämtliche E-Bike eingestampft und die Heizungen im Winter abgedreht werden.

    Weniger Verkehrstote da ein doppelseitig befahrbarer Autobahntunnel immer mit einem massiv erhöhten Risiko verbunden ist. (Sekundenschlaf, Unsicherheit, usw.)

    Selbsttragen​des Strassenverkehrsnetz,​ da durch erhöhte Einnahmen bei den ausländischen Fahrzeugen endlich unser Strassennetz mitfinanziert würde. Hätte eventuell zur Folge, dass die Strafsteuern auf Treibstoff, Oel, Lebensmittel, MWST, usw. gesenkt werden könnten, was Eigentlich der SP zu gut kommen würde, da man endlich wieder einmal etwas für den eigenen Bürger machen könnte und nicht nur mit der geschwelten Brust im Ausland auftritt, wenn die Schweiz wieder soziale Projekte mit unseren Steuergeldern unterstützt.

    Schlu​ssendlich kann davon ausgegangen werden, dass mit einer 2. Gotthardröhre und erhöhten Einnahmen nach EU Vorgabe eine Win / Win Situation entstehen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Bachmann

      Wundersch​öne Ideen haben Sie da. Leider sind sie nicht brauchbar:

      1) Sie wollen die ausländischen Lastwagen stärker zur Kasse bitten ohne die Schweizer Fuhrhalter zu benachteiligen. Tönt super, ist aber nicht möglich wegen dem bilateralen Landabkommen. Das verbietet eine Diskriminierung ausländischer Fahrzeuge.
      Sie führen Deutschland als Vorbild diesbezüglich an. Das funktioniert auch nicht. Aus zwei Gründen:
      a) laufen deswegen gerade verschiedene Verfahren, die genau die Aufhebung dieses Gebührenkonstrukts zum Ziel haben.
      b) hat Deutschland ein bisschen mehr zu sagen in Europa als alle anderen zusammen. Das sieht man gerade in der Flüchtlingskrise, dem Griechenland-Problem und der Defizit-Grenze.

      2)​ Ihr Zitat: “Ob nun diese zwei Röhren in der Zukunft wie geplant nur einspurig befahren werden oder zweispurig sollte wirklich kein Thema sein. Gegen das Verkehrsaufkommen gibt es andere Mittel, die eingesetzt werden können um die Europäer um die Schweiz herum zu führen.”
      Genau DAS ist aber das zentrale Thema. Landauf, landab wird argumentiert, dass die zweite Röhre den Verfassungsartikel nicht berühren wird, da die beiden Röhren ja nur einspurig befahren werden sollen. Selbst Herr Giezendanner sieht dies schon vor der Abstimmung anders: Er verspricht keine Staus mehr am Gotthard durch die zweite Röhre. Und wie, bitte, soll dieses Versprechen eingelöst werden, wenn nicht durch die Freigabe BEIDER Spuren?

      3) Und auch WENN dieser Gotthard einst mit insgesamt VIER Spuren befahren würde – bringen Sie mir bitte EIN EINZIGES Beispiel, bei dem 10 Jahre nach einer Kapazitätserweiterung​ WENIGER Verkehr unterwegs war als vorher?

      4) Ihr Zitat: “Gegen das Verkehrsaufkommen gibt es andere Mittel, die eingesetzt werden können um die Europäer um die Schweiz herum zu führen”
      Auch DAS wird genau NICHT passieren. Bundesrat Ogi hat es geschafft, den europäischen Politikern zu zeigen, dass das Reusstal einfach nicht mehr Kapazität erträgt. Das bilaterale Landabkommen hat diese Zustimmung aus den europäischen Hauptstädten egalisiert. Drei Mal dürfen Sie raten, welches Signal die Schweiz aussendet, wenn wir zwei Tunnel haben – aber dessen Kapazität nicht voll ausschöpfen?

      5) Ihr Zitat: “Ferner kann man ausländische LKW’s weiterhin im Tropfensystem durch die Schweiz lassen”
      Das wird NICHT funktionieren. Aus dem selben Grund, wie ich schon unter 1) angeführt habe

      6) Ihr Zitat: “WAS BRINGT EINE 2. RÖHRE – Dies wird die GPS und SP freuen, weniger Abgasbelastung. Da weniger Stau.”
      Selbst Sie gehen davon aus, dass die zweite Röhre die Kapazität erhöht. Denn so kann man nur argumentieren, wenn man Schweizerische Verfassung ignoriert und negiert.

      7) Ihr Zitat: “Weniger Verkehrstote da ein doppelseitig befahrbarer Autobahntunnel immer mit einem massiv erhöhten Risiko verbunden ist.”
      Die Variante mit der zweiten Röhre kostet rund 3 Milliarden Schweizer Franken mehr als die Verlade-Variante. Hier haben die bürgerlichen Parteien, die sonst bei jeder Gelegenheit sparen und Budgets zusammenstreichen die Spendierhosen an.
      Wenn es diesen Kreisen aber tatsächlich darum ginge, Sicherheit in den Gotthard zu bringen gäbe es viele andere Varianten. Die einfachste und billigste wäre z.B. ein Tempolimit von 50. Da kommt wesentlich weniger Energie zum Zug bei einem allfälligen Unfall. Und die Kosten wären statt 3 Milliarden CHF ca. 20’000 für das herstellen und plazieren der entsprechenden Geschwindigkeitstafel​n.
      Zudem mag ich gar nicht daran denken, wieviele Verkehrstote im ganzen restlichen Strassenverkehr verhindert werden könnten mit diesen 3 Milliarden (Wissensstand heute – also werden es am Ende ca. 5 Milliarden sein!).

      8) Ihr Zitat: “Selbsttragen​des Strassenverkehrsnetz,​​da durch erhöhte Einnahmen bei den ausländischen Fahrzeugen endlich unser Strassennetz mitfinanziert würde”
      Einmal mehr Traumvorstellungen!
      ​Unter 1) habe ich sehr gut dargelegt, weshalb der ausländische Strassenverkehr NICHT mehr bezahlen wird als der inländische. Und somit auch NICHTS an unsere Infrastruktur bezahlen wird. Der einzige Ausweg hierbei würde ein Modell bieten, wie es Frankreich, Italien und Österreich bereits jetzt schon haben: Mit einer Gebühr von gewissen Strassenabschnitten. Dies müsste aber durch eine Verfassungsänderung erst ermöglicht werden. Und hier dürfen Sie gerne noch einmal raten, welche Kreise sich hier vehement dagegen sperren…..!

      Scha​de für Sie – Sie haben viel Zeit investiert um die zweite Röhre schönzureden. Denn wirkliche Argumente, welche auch Gewicht haben, habe ich keine gefunden!

      Mit freundlichen Grüssen – J. Wolf

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf, ich möchte nicht erneut alle Ihre Punkte hier neu schreiben, daher erlaube ich mir den Eintrag in einem anderen Blog einzukopieren, was Sie scheinbar auch gemacht haben.

      Zitat aus anderem Blog ->Herr Wolf

      Auch Ihre Darstellung ist lediglich ein “Schönreden” gegen die 2. Röhre. Aber korrekter sind ihre Argumente auch nicht.

      -> “b) hat Deutschland ein bisschen mehr zu sagen in Europa als alle anderen zusammen.”

      Sie unterstellen somit unserem Vertragspatner (VErkehrsabkommen) eine Rechtsfreiheit, welche so nicht gegeben ist, oder in der EU sofort zu unterbinden wäre. Somit hat sich auch D an dieses zu halten und nicht mehr Stimmen als andere Mitgliedstaaten.

      -​​> “Selbst Herr Giezendanner sieht dies schon vor der Abstimmung anders: Er verspricht keine Staus mehr am Gotthard durch die zweite Röhre. “

      Sie unsterstellen hier Herr Giezendanner eine nicht getätigte Aussage. Er hat nähmlich recht, wenn er sagt, dass es weniger Staus gäbe. Das Tropfsystem der unmenschlichen Behandlung von Fahrern könnte aufgehoben werden. Der Verkehr könnte flüssiger durch den Tunnel fahren. Und es ist nun mal Fakt, dass ein ungehinderter Verkehr flüssiger läuft und zu weniger Staus führt.

      -> “3) Und auch WENN dieser Gotthard einst mit insgesamt VIER Spuren befahren würde – bringen Sie mir bitte EIN EINZIGES Beispiel, bei dem 10 Jahre nach einer Kapazitätserweiterung​​​ WENIGER Verkehr unterwegs war als vorher?”

      1.) Argumentieren Sie hier mit einer Kapazitätserweiterung​​, welches es nicht ist. Es bleiben gemäss Gesetzt 2 befahrbare Spuren.

      2.) Verheimlichen Sie, dass die Steigerung des Verkehrs nicht aufgrund von Kapazitätserweiterung​​ entstanden ist, sondern durch die immer mehr gestiegene Mobilität, welche die Kapazitätserweiterung​​ erfordert hat. Ihre Reihenfolge der Auswirkung ist falsch.

      -> “Auch DAS wird genau NICHT passieren. Bundesrat Ogi hat es geschafft, den europäischen Politikern zu zeigen, dass das Reusstal einfach nicht mehr Kapazität erträgt. Das bilaterale Landabkommen hat diese Zustimmung aus den europäischen Hauptstädten egalisiert. Drei Mal dürfen Sie raten, welches Signal die Schweiz aussendet, wenn wir zwei Tunnel haben – aber dessen Kapazität nicht voll ausschöpfen?”

      1.) Hat Herr Ogi unter den Bilateralen Erfolge erzielt, welche mittels geschlossenem Verkehrsabkommen zu nichte gemacht wurden und nicht mehr gültig sind.

      2.) Ja es wäre ein klares Signal, dass die Schweiz sich an die Standarts der Sicherheit halten wird und eine für heutige Standarts vorgeschriebenen Pannenstreifen sorgt. Somit ist es auch falsch hier zu erklären, dass man die Kapazität nicht ausschöpfe. Doch tut man, man passt den Tunnel auf die int. Standarts an welche für Tunnels gelten. Und dies mit 1 Spur je Richtung.

      -> “Die Variante mit der zweiten Röhre kostet rund 3 Milliarden Schweizer Franken mehr als die Verlade-Variante. Hier haben die bürgerlichen Parteien, die sonst bei jeder Gelegenheit sparen und Budgets zusammenstreichen die Spendierhosen an. Wenn es diesen Kreisen aber tatsächlich darum ginge, Sicherheit in den Gotthard zu bringen gäbe es viele andere Varianten. Die einfachste und billigste wäre z.B. ein Tempolimit von 50.”

      1.) Demzufolge sind Ihnen die vielen km3 egal, welche für solche Verladestationen benötigt werden. Sie zerstören damit weiteres Kulturland, welches in unserem Land heute schon rar ist. Bitte berechnen Sie dieses einmal und zählen Sie diesen unreparierbaren Schaden zu Ihrer Rechnung dazu. Oder ist Ihnen dieses Kulturland nichts Wert?

      2.) Ihr Argument 50km ist auch falsch. Man verbringt somit rund doppel so lange im Tunnel, die “Sekundenschlafgefahr​​” steigt, die Gefahr eines Tunnelblicks steigt.

      Eine Frontalkolision mit 50 ist nicht wirklich sicherer als jene mit 80. Sie haben immer noch eine Aufprallgeschwindigke​​it von 100km. Oder denken Sie damit würde ein Überleben eher gesichert? Bei Einspuriger Fahrt gibt dies keine Fronalkollison mehr, und somit kann eine Kollision nur noch max 80km beim Aufprall betragen, sollte dieser Fahrer auf ein stehendes Hinderniss geraten (was aber auch eher unwahrscheinlich ist bei einer Richtungsgetrennten Fahrspur)

      Und zu guter Letzt finde ich es fatal, dem BR zu als Vorsatz zu unterstellen, dass er sich nach der vom Volk zu haltenden Entscheiden halte. Setzen wir diesen als Vorsatz vor jede Enscheidung sollten Sie unser Rechtssystem verändern, welches jedoch auf der ganzen Welt als ein Vorbildliches gilt. Vielleicht wäre es angebracht, mal die regelmässigen Misstrauensdefinition​​en hier weg zu lassen (keine Regel ohne Ausnahme)

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Ja, Sie haben recht – die selbe Diskussion in zwei separaten Blog-Artikel zu führen ist nicht ideal.

      Ich erlaube mir daher, auf die Antwort im anderen Blog zu verweisen:
      https://w​ww.vimentis.ch/dialog​/readarticle/zweite-g​otthardroehre-ein-mas​siver-sicherheitsgewi​nn/?open=177050&jumpt​o=177269

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  • Januar 14, 2016

    Ein Sicherheitsgewinn?
    F​ür wen?

    Die Strecke Göschenen – Airolo für sich betrachtet wird durch zwei richtungsgetrennte Röhren definitiv sicherer.

    Aber wie sieht es abseits dieses Abschnitts aus?

    Im Moment ist der Gotthard ja “gefährlich”. Uiuiuiii….
    Unter anderem “zu gefährlich” für Gefahrentransporte – weshalb Gift- und Gefahrentransporte einen Umweg um die Schweiz machen müssen. Sie nehmen andere Routen wie z.B. den Brenner.

    Aber ab ca. 2027 ist die Gotthard-Achse ja sicher. Super-Sicher. Denn dann haben wir zwei Röhren durch den Berg. Richtungsgetrennt! Dann entfällt das Argument, dass es zu gefährlich sei, Schwer- und Gifttransporte durch die Schweiz zu verbieten. Sie dürfen EINMAL raten, welche Route solche Transporte dann auf dem Weg von Hamburg nach Rom nehmen würden.

    Und dann dürfen alle Schweizer ganz froh darüber sein, dass wir mit ganz, ganz viel Geld den sichersten Strassentunnel der Welt haben. Wir haben zwar nichts in die Sicherheit in den Agglomerationen, in den Dörfern und den Bahnübergängen getan – aber wir haben stinkende, rollende Bomben die mitten durch Basel, Luzern, Bellinzona und Lugano fahren dürfen.

    Ein super Gewinn an Sicherheit, diese zweite Röhre….

    Für die ganze Schweiz.

    Toll!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Ich habe es in einem anderen Blog schon erklärt.

      Tunnels sind in Gefahrenklassen eingeteilt. Gotthard und Bernadino gelten die Gefahrenklasse E. Somit dürfen keine Gefahrengüter durchgeführt werden. Die Gefahrenklasse basiert nicht auf der sog. Sicherheit, sondern gerade in diesen 2 Tunnels aufgrund der Länge des Tunnels.

      Mit einer 2. Röhre, welche aber nur Einspurig befahren wird, verkürzt diese Strecke nicht und somit bleiben diese Tunnels in der Gefahrenklasse E.

      Informieren Sie sich bitte erst über das ADR-Gesetz und deren Funktion, bevor Sie hier unsachgemässe Aussagen tätigen. Danke

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    • Juli 19, 2021

      Nachtrag:

      “aber wir haben stinkende, rollende Bomben die mitten durch Basel, Luzern, Bellinzona und Lugano fahren dürfen.”

      Auch Sie sind ein Konsumet dieser stinkenden “Bomben”, welche übrigens durch den SBB-Tunnel fahren dürfen, aber auf der Strasse nicht.

      “Wir haben zwar nichts in die Sicherheit in den Agglomerationen, in den Dörfern und den Bahnübergängen getan -“

      Woher nehmen Sie diese Kenntnis? Es werden Milliarden in das Bahnnetz investiert. Hier zu behaupten, man täte nichts ist ein Affron an alle welche den Finöv bewilligt haben und an alle welche diesen Fond auch finanzieren.

      Es ist immer wieder “erfrischend” zu lesen, mit welchen immer wiederkehrenden Argumenten bei solchen Projekten hantiert wird. Jeder will auf Strassen herumfahren. Keiner will die sog. Stinker nicht auf der STrasse, aber alle wollen konsumieren und eine hohe Verfügbarkeit, damit der Konkurrenzdruck die Preise unten hält.

      Sobald Sie Ihr Gipfeli/Zmorgenbrötli​ mittels Fax oder Mail zu sich nach Hause senden lassen können, gehe ich mit Ihnen einig, dass diese sog. Stinker (welche übrigens die höheren Abgasvorschriften haben als PW’s) bestmöglichst von der Strasse kommen.

      Dass Ihr Gipfeli/Zmorgenbrötli​ nun halt neu über hunderte von Km gekarrt werden müssen, ist auch der Konsument selber Schuld. Bäckereien in der Region sind nicht “gestorben” weil sie an Reichtum geschlossen haben oder der zuvielen Kunden, welche lieber mit Ihrem PW rumkarren um mit Euros das Zmorgenbrötli dann herholen.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Schweizer

      Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, meine Texte zu kommentieren.

      Mein​ Zitat: “aber wir haben stinkende, rollende Bomben die mitten durch Basel, Luzern, Bellinzona und Lugano fahren dürfen.”
      Ihr Zitat: “Auch Sie sind ein Konsumet dieser stinkenden “Bomben”, welche übrigens durch den SBB-Tunnel fahren dürfen, aber auf der Strasse nicht.”
      Beim alpenquerenden LKW-Verkehr geht es zu ganz grossen Teilen um Verkehr, der generiert wird, weil Transportkosten tiefer sind als die Lohnunterschiede innerhalb von Europa. Alleine diese Tatsache finde ich sehr erschreckend!

      Span​nend finde ich aber auch immer, dass die Transport-Lobby immer mit dem “Zmorge-Gipfeli” argumentiert – einem Paradebeispiel für lokales Gewerbe und gegen die Internationalisierung​ von Prozessketten. Und auch wenn beim “Zmorge-Gipfeli” kein lokaler Beck sondern Grossbäckereien wie Migros, Coop oder Hiestand zum Zug kommen, so werden gerade auch diese NICHT alpenquerend umhergekarrt!

      Me​in Zitat: “Wir haben zwar nichts in die Sicherheit in den Agglomerationen, in den Dörfern und den Bahnübergängen getan -“
      Ihr Zitat: “Woher nehmen Sie diese Kenntnis? Es werden Milliarden in das Bahnnetz investiert. Hier zu behaupten, man täte nichts ist ein Affron an alle welche den Finöv bewilligt haben und an alle welche diesen Fond auch finanzieren.”

      Ich weiss nicht, woher Sie all das Geld nehmen das Sie benötigen. Aber wenn Sie sich einen neuen Lastwagen leisten wollen, dann müssen Sie allenfalls auf einen Gabelstapler verzichten weil das Geld nicht für beides gleichzeitig reicht…?
      So ist es auch beim Bund: Er hat ein gewisses Budget. Ein paar Milliarden für das Militär, ein paar Milliarden für die Bauern, noch ein paar Milliarden für die Strasse, der Rest muss schauen wo er bleibt…..
      Sie wollen mir nun also weismachen, dass der Bund bei sinkenden Steuereinnahmen und steigendem Spardruck locker die Milliarden für die zweite Röhre aus dem Ärmel schütteln kann OHNE an anderen Orten zu sparen?

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Span​nend finde ich aber auch immer, dass die Transport-Lobby immer mit dem “Zmorge-Gipfeli” argumentiert – einem Paradebeispiel für lokales Gewerbe und gegen die Internationalisierung​​ von Prozessketten. Und auch wenn beim “Zmorge-Gipfeli” kein lokaler Beck sondern Grossbäckereien wie Migros, Coop oder Hiestand zum Zug kommen, so werden gerade auch diese NICHT alpenquerend umhergekarrt!”

      1. ist es etwas Weltfremd zu glauben, dass die Kleinbäckereien aus dem Dorf neu wieder aufleben würden, indem man mit solcher Verkehrspolitik weiter polemisiert. Die Kleinbäckereien aus dem Dorf sind verschwunden, weil sie verdrängt wurden. Oder kaufen Sie Ihr Brot beim Bäcker um die Ecke?

      2. Es ist nicht ein “kleines” Argument. Eben weil es die Kleinbäckereien aus der Ecke nicht mehr gibt, ist es nun halt mal so, dass die Grossbäckereien einen Standort haben und diese ab da verteilt werden. Es mag für Sie sicherlich ein entbehrliches Produkt sein am Frühstückstisch. Aber es ist nicht nur das Gipfeli, sondern:

      – Kaffee, Milch, Brot, Konfiture, Zeitung und was so alles in Ihrer Wohnung “auftaucht” im Tag

      Selbst Ihre Post!!!!!!
      Sollten Sie nähmlich den Unterbruch erwirken, wird sämtliche Post nicht mehr pünktlich bei Ihnen eintreffen (ausser B-Post, welche längere Laufzeiten hat). Oder wussten Sie, dass die Post abends um 21 Uhr den Abschluss der A-Post macht und dieser nicht mehr über die Bahn an das Verteilzentre im Tessin bringen kann, sondern das mit dem LKW tut? Täte sie es mit der Bahn, wäre sämtliche Post welche Express, A-Post usw. wäre sicher mind um 1 Tag verzögert bei Ihnen.

      Nun können Sie sagen, spielt keine Rolle. Klar… aber betrifft sämtliche Tagespressen usw auch. Und da sprechen wir lediglich von EINEM Betrieb welcher bereits rund 60-70% des ganzen Haupttransits über die Bahn macht. Was Sie vermutlich auch nicht wussten, denn Sie sehen ja nur immer die Post-LKW’s, welche Sie an Ihrer privaten Freiheit der Bewegung hindern.

      Wer heute SRF geschaut hat, erkennt klar, dass selbst URI nicht gegen die 2. Röhre ist, aber dies ist, NUR weil man Angst hat, die Spuren werden dann geöffnet. Ansonsten wäre man sofort für eine 2. Röhre.

      Ergo liegt es nicht an der 2. Röhre, sondern am Vertrauen, dass alle Gegener nicht aufbringen können.

      Nach wie vor:

      Variante 1: Verkehrsabkommen kündigen, Mautstelle einrichten, 2. Röhre bauen und den tatsächlichen Verkehr bezahlen lassen.

      Variante 2: Gotthard in eine private Firma umwandeln, Mautstellen einrichten, 2. Röhre bauen und den tatsächlichen Verkehr bezahlen lassen.

      Fakt ist und bleibt aber der Egoismus, den wir an den Tag legen, denn der sog. Mehrverkehr welcher so oder so entsteht in ganz Europa (nicht nur am Gotthard) wird dann einfach auf unsere Nachbarstaate abgewälzt. Ob das dann Sozialdenkend ist für die Linken, welche mehrheitlich gegen den Bau sind, weiss ich nicht. Bis dieser nämlich fertig erstellt ist, werde ich diesen wohl eher weniger “gestresst” nutzen. Und ob ich dan mit über gut 70 Jahren dann tatsächlich einen Gottard noch brauchen werde ist auch eher fraglich, denn dann bin ich an einem Ort, an welchem man nicht über Tunnels streitet, welche wir selber verurachen in der Benutzung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer

      Wie oft muss ich betonen, dass auch ich der Meinung bin, dass für eine Feinverteilung von Gütern der Lastwagen immer noch eine der besten Varianten ist. So auch das Gipfeli, das Zmorgebrötli, der Kaffee, die Zeitung – und sogar die Post.

      Aber für all die Transporte von Hamburg nach Bari (in denen KEINE Gipfeli sind!) gibt es definitiv mindestens einen besseren Weg, der weder Umwelt noch Gesundheit in der Schweiz belastet. Und genau dafür wurde die NEAT gebaut. Und genau dieses Ziel steht auch in unserer Verfassung.

      Und wenn Sie nun kurz vor der Eröffnung eben dieser NEAT herkommen und die mangelnde Sicherheit des Strassentunnels beklagen und behaupten, eine zweite Strassenröhre sei einzige Möglichkeit, dann haben Sie weder unsere Verfassung gelesen noch haben Sie eine Ahnung was der alpenquerende LKW-Verkehr in unserer schönen Tourismusregion anrichtet.

      Und wenn Sie bemängeln, die Urner hätten kein Vertrauen in die Aussage, die zweite Spur würde niemals geöffnet dann antworte ich Ihnen ganz klar, dass ich dieses Vertrauen auch nicht habe! Denn alle diese Politiker, die heute hoch und heilig versprechen, dass das nie passieren werde – die sind in 15-20 Jahren nicht mehr da – meine Kinder aber schon. Und ich hoffentlich auch noch.

      Und nun eine ganz persönliche Frage an Sie, Herr Schweizer. Was wollen Sie mit 70/75 ihren Enkelkindern lieber sagen:
      a) Ach, zum Glück haben wir diesen Tunnel damals gebaut. Wir haben zwar keine Lebensqualität mehr entlang der Transitachse weil es zu laut und stinkig ist, aber Hauptsache die Wirtschaft brummt in ganz Europa und wir tragen solidarisch einen grossen Teil des Drecks.

      oder lieber

      b) Ja, es war vielleicht ein Fehler, den Tunnel nicht zu bauen weil nun alle Lastwagen einen grossen Bogen um die Schweiz machen. Aber wenigstens kommen die Touristen noch. Und man kann auch im Reusstal noch mal eine Wanderung machen.

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  • Januar 16, 2016
    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Kein Mensch behauptet, dass ein Unfall verhindert werden könne mit einem spurgetrennten Tunnel.

      Aber Fakt bleibt, dass ein Fronalzusammenstoss eher weniger zu überleben ist, als ein Auffahrunfall oder Streifkollision. Frontal dürfte in einem Getrennten ja eher nicht mehr möglich sein. Selbst wenn wir die Geschwindigkeit im Tunnel drosseln.

      80km im Aufprall = 80km Geschwindigkeitsdiffe​renz
      80km Frontal = 160km Geschwindigkeitsdiffe​renz
      Reduzieren wir die Geschwindigkeit auf 50km/h
      50km Frontal = 100km/h Geschwindgkeitsdiffer​enz

      Ergo immer noch 20km/h schneller als beim “Schlimmstenfall” einer getrennten Spur.
      Und FZ sind rund 70% länger im Tunnel

      Es ist wohl kaum der Glaube eines Befürworters, dass man jeden Unfall damit verhindern kann. Aber JEDER Unfall welcher verhindert werden kann, ist mir eine 2. Röhre Wert.

      PS: Erneut weise ich darauf hin, dass rund 75% BINNENVERKEHR ist, davon rund 2/3 Personenwagen. Die Argumentation, dass die EU dann mehr kommen würde ist auch eher schwammig, denn diese macht kaum 25% des Verkehrs. Ergo würden wir mit Mautstellen den Tunnel zu 75% selber finanzieren und eine Beschränkung des Verkehrs aus dem Ausland müsste massivst sein, dass ein merklicher Rückgang zu verzeichnen wäre.

      Oder WIR hören auf den Gotthard zu nutzen…. WIR sind die Mehrverkehrsproduzier​er, vor denen wir Angst haben, und nicht die Andern.

      Und nein ich bin kein Nutzniesser des Gotthards und der 2. Röhre. Die letzen rund 10 Jahre vielleicht 2x benutzt. Rest per Bahn. Sie auch????

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    • Juli 19, 2021

      Fakt ist aber, Herr Schweizer, wie es eben auch alle Fachleute feststellen müssen, dass mit dem zu erwartenden Mehrverkehr gerade auch der Transit-LKWs die Unfallzahlen, die Anzahl der Verletzten und Todesopfer sich auf der gesamten Route Basel-Chiasso markant erhöhen wird!
      Ich fuhr die letzten 10 Jahre nie durch den Gotthard. Spielt aber keine Rolle, viel schlimmer, ich fuhr einige Male durch Zürich. Mit dem Auto. Aber nie alleine. Und mein Auto ist bezahlt.

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  • Januar 21, 2016

    Bei solchen Bildern hüpft wohl Herrn Vitalis Herz vor Freude. So viele schöne Spuren, so viel Sicherheit, so viel Geld zu verdienen. Liebe Schweiz, bau die 2. Röhre, damit die EU endlich auf dem kürzesten Weg mit donnernden Motoren durch unser Land fräsen kann und immer mehr LKWs angelockt werden! Oder lieber doch nicht? Denkt mal nach, gibt es am Ende wirklich MEHR Sicherheit bei so viel Mehrverkehr auf der ganzen Nord-Süd-Achse? Eher nicht, sagen die Fachleute!
    http://me​dia0.faz.net/ppmedia/​aktuell/rhein-main/16​42677666/1.3061548/ar​ticle_multimedia_over​view/sommerferienbegi​nn-wie-hier.jpg

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      das ist ein Stammtischa​rgument

      Fakt ist:
      weit über 75% der Nutzer der Röhre sind wir Schweizer, nicht wie Sie das darstellen, die Transitroute Nord-Süd. Rund 9 Mia Güter vom Tessin in die Deutschweiz und umgekehrt. Davon rund 50% über die Bahn. Alleine Region Uri produziert einen Gütertransport von über 300 Mio vom Tessin in die Region Uri.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, da kann ich Ihnen nur recht geben.
      Zum anderen kann ich jedem Gegner anraten mal ein paar Nächte in Gurtnellen zu verbringen. Er wird aller Voraussicht nach Schlafstörungen haben. Jedoch nicht durch die Autobahn sondern durch das Bahntrasse.
      Gleiches​ gilt im übrigen im Limmattal mit dem Friedhof: – Güterbahnhof

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, und dann soll nach Ihren Aussagen die Bahn die paar LKW-Transitfahrten von EU-Lastwagen nicht schaffen? Lächerlich! Von wo wollen Sie solche Facts haben? Belege bitte!

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    • Juli 19, 2021

      http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/themen/11/05/blank/​04.html

      Ganz klar, ohne Vernebelung: Doppelt so viele ausländische LKWs donnern durch den Gotthard als inländische, schweizerische! Mit einer 2. Röhre werden das noch mal so viele, man rechnet mit 2 Millionen insgesamt!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Und wieder fixieren Sie sich auf die LKW’s

      Die Bahn müsste nicht die zusätzlichen 800’000 Lkws schaffen sondern die Zusätzlichen
      rund 5’100’000 PW’s – aber wer blind auf eine Gruppe lospoltert verliert halt irgendwann den Überblick in den Tatsachen.

      Es geht um TOTAL über 6 Mio Fahrzeuge die MEHR über die Bahntrasse geführt werden müssten und nicht um mehr oder weniger Lkw’s.

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    • Juli 19, 2021

      Und Herr Barner

      Wenn Sie schon Links präsentieren, sollten Sie diese auch lesen.

      Es belegt meine Aussage:

      1999 waren es rund 1,1 Mio Lkw’s
      2014 lediglich noch 758’000 (ein MINUS von über 30%)

      Aber erneut:
      Sie fixieren sich auf ein Fahrzeuggruppe die grad mal rund 15% Anteil an den Durchfahrten ausmachen und wollen aber mit der Verhinderung einer 2. Röhre diese rund über 6 Mio Fahrzeuge auf die Bahn verlegen während der Sanierung.

      rund 16’500 Fahrzeug im Tag
      rund 690 Fahrzeuge in der Stunde
      rund 12 Fahrzeuge pro Minute

      Und das im Bestenfall, wenn alle schön gestaffelt eintreffen verteilt afu 24 Stunden…
      Völlig absurd.

      Grundlag​en zur Alpeninitiative:
      – am 20. Februar 1994 wurde die Vorlage – mit ablehnenden Abstimmungsempfehlung​en von Regierung und Parlament – dem Schweizer Volk vorgelegt.

      – Der für das Verkehrsdepartement zuständige Bundesrat Adolf Ogi warnte eindringlich vor der seines Erachtens nicht umsetzbaren Vorlage.

      – So wurde 1999 das Verlagerungsgesetz für die Verlagerung von Gütern von der Strasse auf die Schiene verabschiedet

      – Im Dezember 2008 hat das Eidgenössische Parlament ein Nachfolgegesetz, das so genannte Güterverkehrsverlager​ungsgesetz, verabschiedet. Darin wird unter anderem festgelegt, dass im Jahr 2011 nur noch 1 Million Lastwagen die Schweizer Alpen durchqueren dürfen und dass es 2017/2018 (nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels​) nur noch 650’000 sein dürfen.

      (somit liegt die Obergrenze grad mal noch rund 100’000 darüber. VOR der Eröffnung des Basistunnels, wenn dieser dann die nötigen Kapazitäten nicht mittels Personenverkehr verhindert)

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    • Juli 19, 2021

      NB: Falls Sie auch noch die Gütermenge anzweifeln möchten. Beachten Sie bitte dass die Statistik nicht berücksichtig

      Mit der Inkraftsetzung des Landverkehrsabkommens​

      -> 1. Januar 2001 wurde hinsichtlich der Gewichtslimite für Lastwagen eine Übergangsregelung eingeführt. Das allgemeingültige Gesamtgewicht wurde von 28 Tonnen auf 34 Tonnen angehoben und für Lastwagen mit 40 Tonnen Gesamtgewicht waren die Fahrten in und durch die Schweiz zahlenmässig beschränkt – es galt die so genannte Kontingentsregelung.

      -> 2005 wurde diese Kontingentsregelung abgeschafft und gleichzeitig 40 Tonnen als reguläre Gewichtslimite für Lastwagen eingeführt.

      Wenn Sie also mit Zahlen des BFS hier aufwarten möchten, dann bitte korrekt lesen und nicht weiterhin mit “Stammtischgerede” vom Problem ablenken.

      Fakt ist dass wir mit der Sanierung über 3 Jahre rund

      über 6 Mio Fahrzeuge über die Bahntrasse führen müssten und das ist nun auch in schön geregelter Verteilung auf den ganzen Tag in dieser Menge NICHT möglich.

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    • Juli 19, 2021

      “somit liegt die Obergrenze grad mal noch rund 100’000 darüber. ” Und das stört Sie, denn mit einer 2. Röhre kommt dann das LKW-Geschäft wieder so richtig in Fahrt! Jetzt umfahren Hundert-Tausende LKW die Schweiz, nehmen die weitere Brenner-Route, aber mit einer 2. Röhre wird das ändern, das weiss jeder. Und den Witz mit den 2 Spuren glaubt eh niemand! Es ist eine durchführbare Möglichkeit, unsere Verfassung zu umgehen, notabene noch durch rechte Parteien, die ansonsten ständig anderen Verfassungsbruch vorwerfen!

      Jetzt noch eine Frage an den Fachmann Schweizer: Sie können uns sicher sagen, wieviele PWs, Lieferwagen, Motorräder und Busse sich hinter der ominösen Zahl verbergen, die Sie immer wieder als Druck aufbauen wollen, um eine 2. Röhre zu begründen. Sie können uns sicher aufschlüsseln, was sich wirklich hinter den Zahlen verbirgt.

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  • Januar 25, 2016

    Wir diskutieren in diversen Blogs über den Sinn eines Ausbaus des Strassennetzes.
    Der grösste Stein des Anstosses bildet die notwendige Sanierung des Gotthardtunnels. Hier werden die Kosten für die Sanierung und der vermutete, erhöhte FZG / LKW Verkehr als Hauptgründe aufgeführt. Ein Ausbau des Strassentunnels auf eine 2. Röhre ist meiner Ansicht nach aus den bereits genannten Gründen unumgänglich.
    https://www.vimenti​s.ch/d/dialog/readart​icle/zweite-gotthardr​oehre-ein-massiver-si​cherheitsgewinn/
    Auc​h bezüglich der Kosten und des vielbefürchteten Mehrverkehrs würde es einige Möglichkeiten geben, um diesen Punkten entgegen zu wirken. Es ist einfach erstaunlich, wie sich die Automobil-Gegner gegen jedes Projekt, welches den Strassenverkehr betrifft vehement dagegenstellen. Wie und wo diese Leute Ihren Urlaub verbringen ist jedoch eine andere Frage. Die Erfahrung zeigt, dass auch bei diesen Personen nicht nur die Destination Balkonia im Reiseprospekt steht.
    Nun dies ist ein anderes Thema.

    Ich möchte Ihnen in diesem Beitrag aufzeichnen, welche Gelder der Bund (inkl. Strassenverkehrs-abga​be) für die Bauprojekte der SBB aus dem Fenster kippt. Dieser Beitrag soll nur aufzeigen, welchen Beitrag der verhasste Automobilist auch an die alternativen Fortbewegungsmittel beisteuert. Die nachfolgend aufgeführten Bauprojekte wurden teilweise in einzelnen Abstimmungen dem Volk zur Gutheissung vorgelegt. Inkl. der Entwicklungshilfe an Deutschland, Frankreich und Italien (HGV Anschluss). Wohlverstanden mit unseren Steuergeldern und Strassenverkehrsabgab​en.

    BAHN 2000
    Bahn 2000 ist ein weitgehend abgeschlossenes Eisenbahnprojekt mit dem Hauptziel, schnellere und direktere Zugverbindungen in der ganzen Schweiz anzubieten. Grundidee des Projekts war es, zuerst einen vorteilhaften Fahrplan zu bestimmen und dann erst die dazu nötigen Infrastrukturausbaute​n anzugehen. Die Bahn 2000 wurde ab 1987 für 5.9 Milliarden CHF realisiert und ermöglichte im Jahr 2004 Knoten des Taktfahrplans zur vollen/halben Stunde in Zürich, Basel, Bern und Olten sowie Knoten um 15′ und 45′ nach der vollen Stunde in Biel/Bienne und Lausanne.

    NEAT
    Di​e Neue Eisenbahn-Alpentransv​ersale (NEAT) ist ein Grossprojekt der Schweiz, das eine Verbesserung des Eisenbahn-Transitverk​ehrs in Nord-Süd-Richtung anstrebt, hauptsächlich um eine Verlagerung des Schwerverkehrs von der Strasse auf die Schiene zu erreichen. Zusätzlich werden auch die Personenverkehrsverbi​ndungen verbessert. Das Projekt kostet 18,7 Milliarden Schweizer Franken und besteht aus zwei Hauptästen.

    HGV Anschluss
    2005 wurde ein Massnahmenpaket verabschiedet, um die Schweiz besser an das europäische Hochgeschwindigkeitsv​erkehrs-Netz anzuschliessen. Es beinhaltet die Mitfinanzierung einiger Projekte in Frankreich und Deutschland. Gleichzeitig werden die Investitionen genutzt, um das Knotensystem innerhalb der Schweiz zu verbessern. Das 1,3 Mrd. CHF teure Projekt soll 2015 abgeschlossen sein.

    ZEB (Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur)
    D​as schweizerische Parlament beschloss im Dezember 2008 das Projekt ZEB. ZEB setzt viele Massnahmen um, die bei Bahn 2000 aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden mussten. Die Kosten sind verhältnismässig tief (5.2 Mrd Schweizer Franken), weil die teuren und kontroversen Teilprojekte in eine zweite Etappe namens FABI/STEP ausgelagert wurden. Die Umsetzung von ZEB soll 2014 beginnen, der Zeitpunkt der Fertigstellung ist vor dem Jahr 2030.

    https://de.w​ikipedia.org/wiki/Sch​weizer_Eisenbahnproje​kte#ZEB

    Bauproje​kte (Bahnhofumgestalltung​en und Immobilien)

    Olten Areal Bahnhof Nord
    Luzern Village Rösslimatt (50’000 m²)
    Basel Meret Oppenheim Hochhaus
    Bellinzona Bahnhofareal (5‘000 m²)
    Zürich Bahnhof Schlieren (10 000 m²)
    Zürich Altstetten, Letzibach (14 700 m²)
    Zürich Altstetten – Westlink (23 000 m²)
    Zürich Bahnhof Löwenstrasse
    Zürich Europaallee
    Zürich Neufrankengasse (2‘000 m²)
    Zürich Oerlikon – Andreasturm
    Zürich Oerlikon – Franklinturm
    Zürich Tiefenbrunnen (6‘500 m²)
    Zürich Zollstrasse

    http:/​/www.sbb.ch/sbb-konze​rn/immobilien/aktuell​e-projekte.html
    http​://www.sbb.ch/sbb-kon​zern/ueber-die-sbb/pr​ojekte/ausbau-schiene​nnetz.html

    NEUESTE​S PROJEKT DER SBB:
    Der Bund prüft einen 28km-Bahntunnel zwischen Zürich-Altstetten und Rupperswil. Experten sind sich uneinig, ob ein solcher Tunnel sinnvoll wäre. Die Schweiz bekommt möglicherweise bald einen Megatunnel zwischen Zürich-Altstetten und dem Rupperswil AG. Stand bis anhin im Hinblick auf den sogenannten Ausbauschritt 2030 der Bau der beiden Tunnel Chestenberg und Honeret im Vordergrund, prüft der Bund nun auch eine Variante mit einem einzigen Tunnel.

    http://www​.20min.ch/schweiz/new​s/story/Bahn-Experten​-streiten-ueber-neuen​-Mega-Tunnel-18499881​

    Dieser Beitrag soll nochmals einen Denkanstoss geben und auch nochmals aufzeigen, welche Gelder durch die Strassenverkehrsabgab​en in die Monsterprojekte der SBB fliessen. Bedenken Sie auch, dass die Versorgung in der Schweiz nur mit dem Strassenverkehr sichergestellt sein kann.

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  • Januar 30, 2016

    Herr Vitali, ich bitte Sie! Im Gesetz, ja sogar in der Verfassung ist geregelt, wie viele LKWs pro Jahr die Alpen in der Schweiz queren dürften. An Gesetzen wird nicht gerüttelt, sagen Sie. Was haben Sie denn getan, damit zumindest bestehende Gesetze zur Verfassung eingehalten werden? Haben Sie dafür gekämpft? Sich dafür eingesetzt? Nein, als Politiker haben Sie die Schultern gezuckt und festgestellt, dass das halt nicht machbar sei. Das war alles! Und solchen Politikern soll man glauben, was sie von gesetzlichen Regelungen schwätzen und von Unverrückbarkeit? Lächerlich! Einfach lächerlich!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Barner

      Herr Vitali muss um nichts gekämpft haben – Fakt ist, dass explizit NUR der Lkw verkehr in der Alpeninitative vermerkt ist, welcher in den Durchfahrten heute grad mal 15% ausmachen. Und der PWverkehr steigert sein Potential pausenlos am Gottard. Wo sind Sie Herr Barner?

      – der dafür kämpft, dass diese PW-Lawine endlich gestoppt wird und auf die Bahn verlagert wird mittels Gesetz? Wir sprechen hier von rund 85% des Verkehrs am Gotthard, der die Alpen verstinkt, versaut und mit Lärm zumüllt.

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    • Juli 19, 2021

      Und wie viele Lieferwagen sind noch unter den PWs, die Sie ständig anführen, um ein schlechtes Gewissen auszulösen, damit die PW-Fahrer Ja stimmen sollen? Und ob es Ihnen passt oder nicht, in der Schweizer Verfassung steht eben, dass keine Kapazitätserweiterung​ darf stattfinden. Und die wird kommen. Wenn 2 Röhren da sind, wird der Druck der EU steigen, allen voran von Seiten Österreichs. Und dann werden sich unsere Politiker, allen voran die Rechten, schulterzuckend einverstanden erklären, halt die Verfassung zu opfern. Ohne 2. Röhre kommen wir gar nicht in diese Verlegenheit. Die 2. Röhre ist der Verlust der Glaubwürdigkeit unserer Politiker, falls sie noch welche haben.
      Es fahren heute schon doppelt so viele LKWs aus der EU durch den Gotthard als Schweizerische und schon da haben die Rechten Parteien schon kapituliert und nichts mehr getan, um unserer Verfassung genüge zu tun! Nachher kann man dann ja wieder über die EU schimpfen!

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  • Februar 8, 2016

    Selten habe ich in den letzten Jahrzehnten in einem Abstimmungskampf so fadenscheinige Argumente der Befürworter gehört und gelesen.
    Repräsentat​ive Umfragen in der Schweizerbevölkerung haben ergeben, dass im Durchschnitt der bestehende Gotthard-Strassentunn​el pro Autofahrer und Jahr nur 1 – 2 Mal durchfahren wird – dies vor allem aus Freizeitgründen. Deshalb stauen sich ja auch bekannterweise die Autos vor dem Gotthard hauptsächlich nur während einigen Hauptferien- und Feiertagen. Dieser Fakt soll nun dazu führen, dass wir Milliarden an Steuergeldern für eine 2. Gotthard-Autoröhre verschwenden. Weshalb wurde dann der ca. 12 Milliarden Franken teure Gotthard-Basistunnel gebaut? Die Verkehrsminister der umliegenden Alpenländer haben uns bereits vorgerechnet um wie viele Prozent der Lastenwagenstrassenve​rkehr in ihren Ländern endlich abnehmen würde, wenn die 4-spurige Gotthard-Autoröhre gebaut ist. Dies führt dann aber unweigerlich zu einer massiven Erhöhung des Lastenwagenstrassenve​rkehrs durch die Schweiz auf der Nord-Süd-Achse.
    Als einzig nachvollziehbares Argument der Befürworter bleibt nur die Sicherheit.
    Leider wird aber auch da nur die halbe Wahrheit erzählt, denn die vom Mehrverkehr verursachten Luftverunreinigungen führen zusätzlich zu Todesfällen (und Schwerkranken) entlang den Hauptverkehrsachsen – dies wird einfach ausgeblendet! Massive Probleme bereiten heute und bei steigendem Verkehrsaufkommen weiterhin Luftverunreinigungen durch Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub PM10 und Ozon (O3).
    Dazu kommen die jährlichen Gesundheitskosten und Gebäudeschäden von hunderten Millionen Franken durch den Strassenverkehr.
    Mei​ne Bitte an unsere Verkehrspolitiker in Bern:
    Erkundigen Sie sich mal bei Fachspezialisten wie man seriöse Umweltbilanzen und Vollkostenrechnungen erstellt. Mit diesen Ergebnissen könnte dann die Allgemeinbevölkerung über die wirklichen Vor- und Nachteile einer 2. Gotthard-Strassenöhre​ informiert werden

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller

      Sie möchten uns also hier weiss machen, dass die 6,1 Mio Fahrzeuge (davon 85% PKW’s) ausschliesslich in Bezug zum Güterverkehr zu sehen sind?

      Und ja es wäre vermutlich an der Zeit, dass man die Vollkostenrechnung erstellt.

      Ein PW bezahlt jährlich vielleicht 500.–/Jahr (grad mal ca. 0.02 CHF/Km pro) ohne effektiven wirtschaftlichen Transportnutzen

      Ei​n LKW bezahlt jährlich rund 5 – 8’000.– Strassenverkehrsabgab​en plus rund 80 – 100’000 LSVA für 40 Tonnen (ca. 1.10 CHF/km) mit ausschliesslich wirtschaftlichem Transportnutzen

      Si​e sprechen hier von fadenscheinigen Argumenten, vergessen aber die effektive Nutzenrechnung zu erstellen, wenn Sie hier mit wahren Fakten aufwarten möchten.

      Aber nach wie vor:

      Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, zu glauben man können rund 6’100’000 Fahrzeuge über die Bahntrasse führen um eine 3 jährige Schliessung zu ermöglichen. Und in 20 Jahren das Gleiche erneut. Wer da Bahnverladestationen baut, diese wieder abreissen muss oder will, dann erneut in 20 Jahre wiederum das gleiche Spiel, der hat scheinbar die Jahresnutzrechnung einer solche kurligen Idee noch nicht berücksichtig.

      Ges​chweige der Machbarkeit.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, sorry, aber Sie lügen! Es sind nicht 85% PWs! Ich habe Ihnen das schon mal bewiesen!
      http://www.bfs.admi​n.ch/bfs/portal/de/in​dex/themen/11/05/blan​k/03.html
      Warum behaupten Sie immer noch unverfroren, es seinen 85% PWS. Das stimmt laut Bund nicht! Die von Ihnen genannten Zahlen beinhalten unter PW: PW, Lieferwagen, Motorräder und Busse! Ihre Interpretation der Situation soll Tatsachen vernebeln. Fertig! Eine weitere Röhre wird nur noch mehr LKWs und Lieferwagen in die Schweiz locken, Transitfahrten wohlgemerkt, LKWs, die durchblochen mit Fahrern an den Lenkrädern, die oft zu wenig Schlaf- und Ruhezeiten einhalten. Die Unfallzahl mit Todesopfern wird nach Ansicht der Experten auf der ganzen Route steigen.

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  • Februar 10, 2016

    Guten Tag Herr Schweizer
    Wohl werde ich Sie nicht von Ihrem Irrglauben abbringen können, dass eine 2. Gotthard-Autoröhre im Ganzen einen volkswirtschaftlichen​ Nutzen bringt. Dennoch möchte ich aber auf die Unvollständigkeit ihrer Überlegungen und Berechnungen hinweisen und dabei die volkswirtschaftlichen​ Fragen des Umweltschutzes kurz ansprechen.
    Zwar mögen ihre Angaben zu den aktuellen Strassenverkehrsabgab​en für LKW’s in etwa stimmen, dabei sind aber bekannterweise die internalisierten Umweltkosten (externe Kosten z. B. aus Umweltbelastungen, Krankheiten, Unfällen) eben nicht miteinbezogen. Es ist kein „Menschenrecht“ die Strassenfahrzeuge möglichst kostengünstig durch den Alpenraum fahren zu lassen. Dieses umweltbelastende/-zer​störende Verhalten hat sich glücklicherweise in der westeuropäischen (Chemie-)Industrie in den letzten 20 Jahren zum Guten geändert – nur die Transportlobby ist da noch nicht so weit. Es ist absolut nicht legitim für die nächste Generation jetzt schon einen zusätzlichen Strassentunnel durch den Gotthard zu bauen und damit dem EU-Verkehrsdiktat in vorauseilendem Gehorsam Folge zu leisten. Unsere Generation hätte da wohl zuerst noch eine viel wichtigere (Bau-)Aufgabe zu erledigen … siehe Tiefenlager/Endlager!​ Oder wollen wir weiter nach dem Motto leben: „Nach uns die Sintflut“.
    Würden sich unsere obersten Politiker endlich um den Volkswillen kümmern und in einer alpenübergreifenden Zusammenarbeit (D, A, F, I) – z. B. Alpentransitbörse – das Verlagerungsziel effizient umsetzen, könnten die gemäss Gesetz erlaubten max. 650‘000 alpenquerenden Strassengüterfahrten (LKW’s) endlich eingehalten werden. Dies wird übrigens auch vom Bundesamt für Raumentwicklung bestätigt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller

      Vorab – wenn Sie auf eine Reaktion antworten möchten, halten Sie sich bitte an die Vimentis-Verhaltensre​geln und platzieren die Reaktion im begonnen Blog. Danke

      “Wohl werde ich Sie nicht von Ihrem Irrglauben abbringen können,”

      Nur weil meine Aeusserung Ihnen nicht genehm ist, bedeutet das nicht, dass es ein Irrglaube ist.

      “die internalisierten Umweltkosten (externe Kosten z. B. aus Umweltbelastungen, Krankheiten, Unfällen) eben nicht miteinbezogen.”

      Si​e möchten mir ergo erklären, dass private Fahrten welche mittels PW gemacht werden weniger die Umwelt belasten in der Gesamtheit, als Jene die einem wirtschaftlichen Sinn entsprechen?

      Unfäl​le ist auch nur eine Behauptung. Bezogen auf die Km-Leistung der Menge an Fahrzeugen ist keine markante höhere Unfallzuordnung möglich. Lediglich mittels Presse und Darstellung. Wenn Sie also schon alle Faktoren einbeziehen möchten, ist auch die Km-Leistung, Menge der Fahrzeuge und auch die Nutzleistung darin nötig.

      “Es ist kein „Menschenrecht“ die Strassenfahrzeuge möglichst kostengünstig durch den Alpenraum fahren zu lassen.”

      Unnötiger​ Hinweis, hat niemand behauptet.

      “nur die Transportlobby ist da noch nicht so weit.”

      reine Polemik und Unhaltbar. Die von Ihnen hier so “gehasste” Branche unterliegt einer JAHRLICHER Kontrolle nicht wie bei der laschen PW-Kontrolle. Zudem fehlt Ihnen einfach das Wissen, dass Sie hier behaupten die Branche würde etwas nicht tun, was der PW nicht täte. Die Vorschriften in der Branche sind um ein vielfaches höher als die welche Sie für den Individualverkehr nutzen.

      “Es ist absolut nicht legitim für die nächste Generation jetzt schon einen zusätzlichen Strassentunnel durch den Gotthard zu bauen und damit dem EU-Verkehrsdiktat in vorauseilendem Gehorsam Folge zu leisten.”

      Ihre Ansicht und somit finden Sie unsere Verfassung auch als Lächerlich, was logisch zur Folge hat, wenn Sie als Volk nicht an die Verfassung glauben, warum soll das der BR dann tun?

      “Aufgabe zu erledigen … siehe Tiefenlager/Endlager!​​ Oder wollen wir weiter nach dem Motto leben: „Nach uns die Sintflut“.”

      Hat in keinster Weise einen Zusammenhang und Ihre Unterstellung ist und bleibt eine Unterstellung, dass dies mein Motto sei. Falls es Ihnen nicht aufgefallen sein sollte. Es ist auch Möglich 2 Dinge paralell zu tun um Sinnvolles zu tun.

      “z. B. Alpentransitbörse “

      Schon zeigt sich das Falschdenken – mit einer Börse wie das erneut versucht wird, kann ein Problem nicht gelöst werden. Es verursacht lediglich erneut eine neue Branche und Geldgenieriereffekt. Aber mit Geld können Sie nun mal keinen Umweltschutz betreiben und hat das auch nie getan. Dass solche Börsen unsinn sind sollte schon die heute bestehende Co2-Börse zeigen, welche auch nur dazu dient um Geld von einem Land ins nächste zu verlagern mittels Geld, aber das Problem Umwelt ist noch immer nicht gelöst. Einzigst die Länder welche sich diese Derivate leisten können, kaufen sich solche Anteile und die Menge verändert sich aber nicht.

      “z. B. Alpentransitbörse – das Verlagerungsziel effizient umsetzen, könnten die gemäss Gesetz erlaubten max. 650‘000 alpenquerenden Strassengüterfahrten (LKW’s) endlich eingehalten werden.”

      Auch falsch – die volle Umsetzung der Alpenintiative ist auf 2017/18 vorgesehen, da diese in Verbindung mit der Neat steht. Die Ziele 2005 wurde jedoch klar eingehalte und die Reduktion von 1 Mio auf 800’000 Fahrzeug umgesetzt. Die 650’000 ist erst im 2017/18 vorgesehen und ich bin sogar überzeugt, dass diese problemlos eingehalten werden kann, wenn die SBB die Kapazitäten für den Verlad so hält, dass ein Verlad möglich ist.

      Mit heute vorliegendem Fahrplan für Personenverkehr in der Neat ist jedoch bereits durch Diesen die Kapazität für den Verlad auf rund 35% reduziert worde. Und da wäre halt Ihrerseits dann auch angebracht, dass man eine Durchsetzungsintitati​ve startet, welche fordert, dass ein mind-Anteil von 50% gewährleistet werden muss.

      Dies will man aber nicht, da der Personenverkehr MEHR Geld einspült als der Verlad.

      Bin mir nicht so sicher, ob ich der Irrgläubige bin oder wer wirklich?

      Würde vorschlagen, dass Sie künftig halt eine Alpeninitative ablehnen oder den Gegenvorschlag erstellen, dass ALLE Fahrzeuge betroffen sind und somit auch eine Reduktion angestrebt werden kann.

      Aufgrund heutiger Zahlen zeigt sich aber, dass nur der LKW-Verkehr reduziert wird die Gesamtmenge aber steigt, was bedeutet, dass der Individualverkehr (Freizeit) erneut mehr Verkehr produziert hat am Gotthard. Und sie halt erneut wiederum dem Irrglauben unterliegen, dass eine Reduktion vom Verlad eine Lösung ist, solange wir das nur auf ein 15%anteilige Branche legen.

      Und erneut – Von mir aus darf man dem Gotthard auch an Nord und Südportal einen Betondeckel verpassen, damit er geschlossen wird. Mir pers. ist das egal. Ich brauche auch keine 2. Röhre. schon mal gar nicht die 1. Röhre. Sie verkennen, dass es mir absolut egal ist ob eine solche Existiert, aber verkennen auch Sinn und Zweck welcher in Zukunft für unsere Nachkommen existieren könnten oder können.

      Die einzige Variante welche eine Sanierung ohne Probleme zulassen würde, wäre Verzicht auf:

      – Verzicht auf Individualverkehr (ganze Schweiz)
      – Verzicht auf Konsum (ganze Schweiz)
      – Verzicht auf Glauben mittels Verhinderung werde Menge reduziert
      – Verzicht auf Umlagerung des Verkehrs auf andere Routen – unsoziales Verhalten

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