1. Ausländer- & Migrationspolitik

Jedes Jahr eine zusätzliche Stadt Winterthur?

Die un­kon­trol­lierte Zu­wan­de­rung in unser Land ist für sehr viele Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer – aber auch für viele hier ansässige Ausländer – das zen­trale Pro­blem. In den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren sind über 330‘000 Ausländer netto in die Schweiz ein­ge­wan­dert, das ent­spricht der Bevölkerung der Stadt Zürich. Pro Jahr sind das rund 83‘000 Zu­wan­de­rer –  also annähernd die Bevölkerung von Win­ter­thur. Die Fol­gen sind gra­vie­rend: Woh­nungs­knapp­heit und  höhere Woh­nungs­mie­ten, ein Ver­kehrs­chaos auf den Stras­sen, überfüllte Züge, Schul­pro­ble­me, Kul­tur­land­ver­lust​, höherer Ener­gie­ver­brauch, mehr Ge­walt und Kriminalität, Lohn­druck, mehr Ar­beits­lo­se, mehr Sozialhilfebezüger. Schon heu­te, in einer bei­spiel­lo­sen Hoch­kon­junk­tur, wer­den un­sere So­zi­al­werke weit überdurchschnittlich von Ausländern be­las­tet. Bei einem Ausländeranteil von rund 22% be­zie­hen die Ausländer 44,5% der Ar­beits­lo­sen­gel­d​er, 34,5% der IV-­Ren­ten und 45,3% der So­zi­al­hil­fe­gel­d​er. So kann es nicht wei­ter­ge­hen.

Hauptursache für die ungebremste Zuwanderung ist die Personenfreizügigkeit​ mit der EU. 70% der Zuwanderer stammen derzeit aus der EU; mit der Öffnung für die neuen EU-Staaten kommen wir erst recht vom Regen in die Traufe. Dazu kommen die offenen Schengener Grenzen sowie der Schlammassel im Asylbereich: Renitente Asylbewerber aus Nordafrika machen grosse Probleme. Zudem haben allein aus Eritrea seit dem Jahr 2008 über 8‘000 junge Männer, angebliche Dienstverweigerer und Deserteure, bei uns ein Asylgesuch gestellt. Aufgrund eines unhaltbaren Gerichtsentscheides können sie in aller Regel bleiben. Die zuständigen Bundesrätinnen, von 2008-2010 Frau Widmer-Schlumpf, seither Frau Sommaruga, unternehmen nichts. 

Von Wirtschaftsverbänden wird gebetsmühlenartig behauptet, die Personenfreizügigkeit​ sei positiv und der Grund für den Wirtschaftsaufschwung​; gegen 300‘000 Stellen seien dank der Freizügigkeit neu geschaffen worden. Diese Behauptung ist ebenso falsch wie dumm. Denn ein Wirtschaftsausschwung​ hat mit der Personenfreizügigkeit​ nichts zu tun – im Gegenteil. In wirtschaftlich erfolgreichen Staat (wie Kanada, USA, Australien oder Japan) gelten strikte Zuwanderungsregelunge​n.    
In Tat und Wahrheit hat die unkontrollierte Zuwanderung von Arbeitskräften in die Schweiz vor allem zu einer massiven Zunahme von Staatsangestellten, von Personal für den öffentlichen Sektor, geführt. Nachdem unser Land in den wirtschaftlich mageren Jahren (1990-2000) im privaten Sektor über 200‘000 Beschäftigte verloren hat, konnte dieser Verlust in den „fetten“ Jahren (namentlich von 2005-2010) nicht einmal wettgemacht werden. Hingegen wurde der öffentliche Sektor stark aufgebläht: zusätzlich 27‘000 Stellen fallen auf die Verwaltung, 51‘000 auf den Bereich Erziehung und Unterricht sowie 138‘000 auf Gesundheit und Soziales. Das bringt keine echte Wertschöpfung, sondern mehr Staat, mehr Bürokratie, mehr Staatsausgaben, höhere Steuern, weniger Wohlstand.

Kein anderes europäisches Land hat, gemessen an der Erwerbsbevölkerung, einen so hohen Ausländeranteil wie die Schweiz. Und dies, obwohl die Zahl der Einbürgerungen, verglichen mit der Gesamtbevölkerung, bei uns europaweit die höchste ist und von rund 6‘000 im Jahre 1990 auf derzeit rund 45‘000 pro Jahr explodiert ist. Explodiert ist auch die Kriminalität. Beim einem Ausländeranteil von 22% gingen im Jahr 2010 rund 50% der gesamten Straftaten auf das Konto von Ausländern, bei den schweren Straf- und Gewalttaten liegt ihr Anteil besonders hoch (Tötungsdelikte 53,7%; schwere Körperverletzungen 53,5%; Vergewaltigungen 57,0%).

Wir müssen die Zuwanderung in unser Land wieder eigenständig steuern können. Sie muss durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt werden. Bei der Erteilung von Bewilligungen für erwerbstätige Ausländer ist auf die gesamtwirtschaftliche​n Interessen Rücksicht zu nehmen, und es muss ein Inländervorrang gelten. Aufenthaltsbewilligun​gen dürfen nur erteilt werden, wenn der Zuwanderer bestimmte Anforderungen erfüllt: Insbesondere muss das Gesuch eines Arbeitgebers vorliegen, und die Integrationsfähigkeit​ sowie die eigenständige Existenz des Ausländers müssen gewährleistet sein.  

Genau dies verlangt die Volksinitiative „zur Begrenzung der Zuwanderung“, welche die SVP in den nächsten Monaten lanciert. Weil der Bundesrat und das Mitte-links-Parlament​ entsprechende parlamentarische Vorstösse bisher stets abgelehnt haben, sollen nun das Schweizer Volk und die Kantone das Sagen haben.

 

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Comments to: Jedes Jahr eine zusätzliche Stadt Winterthur?
  • Juli 17, 2011

    Alle gehen in die Ferien, Herr Fehr kocht auf: Wahlkampf! Langweilig. Herr Fehr und seine Partei möchten bitte handeln, nicht palavern.

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    • Juli 17, 2011

      Mir ist eigentlich egal, weshalb Herr Fehr diesen Artikel geschrieben hat. Wichtiger ist: er hat recht und wir müssen so schnell als möglich schauen, dass dieses Problem angegangen wird.
      Falls sie anderer Meinung sind, dann begründen sie dies mit entsprechenden Kommentaren. Falls sie gleicher Meinung sind oder Ergänzen möchten, kein Problem. Nur nichtssagende Sätze ohne Inhalt habe in diesem Forum nichts zu suchen.

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    • Juli 18, 2011

      Ich schreib doch: die SVP will die Probleme gar nicht lösen, sondern nur bewirtswchaften. Wahlkampf.

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    • Juli 18, 2011

      Ja dann ändern sie dies bitte und lassen sich nicht auf das Niveau der SVP herab. Dieses Forum wird nicht nur von Anhängern der SVP gelesen.
      Es geht doch hier darum, Probleme der Schweiz zu diskutieren und Lösungen zu finden. Tragen sie bitte dazu bei. Auch ihre Meinung ist gefragt. Aber bitte ohne Parteipolitik. Diese ist nur Zeitverschwendung.
      J​etzt hat Herr Fehr ein Thema aufgegriffen, welches sicher ein Problem für die Zukunft sein könnte. Also sollten wir darüber diskutieren. Meine Beiträge diesbezüglich habe ich schon vor Monaten geschrieben. Zusätzlich auch in diesem Artikel (siehe weiter oben).

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  • Juli 17, 2011

    Das Problem ist erkannt die notwendigen Schritte sind eingeleitet. Die notwendige Initiative ist gestartet.

    Siehe http://www.ecopop.ch

    Was will die SVP mit einer eigenen Initiative? Besser wäre es die Kräfte zu koordinieren und zu schauen, dass die Initiative innert nützlicher Frist zur Abstimmung kommt und auch umgesetzt wird.
    Leider ist zu befürchten, dass die Initiative zu spät kommt. Wenn wir noch weitere Jahre warten ist die Bevölkerung der Schweiz weit über 9 Millionen gestiegen. Dabei gibt es jetzt schon viel zu viele Leute in der Schweiz.

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  • Juli 17, 2011

    “In wirtschaftlich erfolgreichen Staat (wie Kanada, USA, Australien oder Japan)”

    Da würde ich die USA aus der Aufzählung streichen. Die sind nicht so ganz erfolgreich, denn sonst hätten sie nicht eine so schwache Währung. Auch Leistungsbilanz und Verschuldung der USA sehen nicht so besonders gut aus.

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    • Juli 17, 2011

      Ich gebe ihnen in gewisser Hinsicht recht. Trotzdem ist die USA eine Weltmacht und die Weltwirtschaft ist im Moment noch auf ein einigermassen erfolgreiches Amerika angewiesen.
      Dies ist aber nicht explizit das Thema. Es zeigt nur, dass einige wichtige Länder die Einwanderung gezielt steuer. Wenn diese das tun und können, weshalb soll die Schweiz dies nicht tun?
      Es zeigt nur auf, dass es möglich ist. Jetzt gilt es abzuwägen ob wir dies in der Schweiz auch tun wollen oder ob wir so weiterfahren wollen wie die letzten Jahre.

      Die Frage ist also: Soll die Einwanderungspolitik neu überdacht werden. Falls ja wie soll sie Aussehen? Was sind die Vor- und Nachteile dieser neuen Lösung? Ideen sind gefragt, damit man diskutieren kann.

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  • Juli 17, 2011

    Herr Fehr verschweigt mit Absicht, dass die Ausländer bei den Sozialversicherungen Nettozahler sind, weil nicht sein kann, was aus Sicht der SVP nicht sein darf. Und dass die Wohnungsnot hauptsächlich darauf beruht, dass pro Einwohner mehr Wohnungsfläche beansprucht wird, pass natürlich auch nicht in sein Konzept. Dieses Konzept lautet schlicht und ergreifend: Alle Probleme in der Schweiz werden durch Ausländer verursacht. Dass seine bäuerliche Klientel aber nicht davor zurückschreckt, billige ausländische Arbeitskräfte zu hauf für landwirtschaftliche Arbeiten zu engagieren, kümmert ihn wenig. Hauptsache der Profit stimmt. Dann macht er sich auch für einen Inländervorrang stark. Wie bitte will er dabei den Bedarf an medizinischem und pflegerischen Fachpersonal abdecken? Dass gerade er aus der SVP den Lohndruck beklagt ist mehr als unglaubwürdig, ist es doch diese Partei die Gesamtarbeitsverträge​n als wirksame Waffe gegen Lohndruck in Bausch und Bogen verdammt und als gefährlichen Sozialismus brandmarkt. Dass Herr Fehr und seine Kumpanen so denken ist an sich nicht bedrohlich; bedrohlich hingegen ist, dass diese Meinung auf soviel Zustimmung trifft in der Bevölkerung trifft. Und dies ausgerechnet in Kreisen, die als erste Opfer des neoliberalen Programms der SVP werden. Leider hat auch hier der Volksmund recht, wenn er sagt: Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber!

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    • Juli 17, 2011

      Ich gebe ihnen recht, dass die Argumentation von Herr Fehr diskutiert werden kann. Muss aber jeder Kommentar wirklich immer in der Parteipolitik enden? Dieskutieren wir mal das Thema sachlich:
      Die Personenfeizügigkeit hat ihre Vor-, aber auch ihre Nachteile.
      Eine Einschränkung der Zuwanderung und somit eine Beschränkung der Wohbevölkerung in der Schweiz hat seine Vor und seine Nachteile.

      Ich Persönlich tendiere dazu, dass eine Beschränkung der Zuwanderung sich langfristig vorteilhaft für unser Land auswirken würde. Und zwar aus folgenden Gründen:

      1. Der Ausbau der Infrstruktur würde innerhalb der nächsten Jahre einen der Bevölkerungszahl entspreches Niveau erreich. Seit Jahren werden die Autobahnen ausgebaut und die Staus werden immer länger. Das Angebot des öffentlichen Verkehrs wird ausgebaut und die Züge immer voller. Dies kann doch nicht sein. Diese kostet unsere Wirtschaft immense Summen.

      2. Der Bund will aus der Atomkraft aussteigen. OK, wenn das so ist, muss doch auch Energei gespart werden. Diese Sparmassnahmen werden aber wieder zu nichte gemacht wenn die Bevölkerung der Schweiz steigt.

      3. Gleiches gilt für das Ziel des CO2 Ausstosses. Mehr Leute produzieren mehr CO2, auch wenn der Ausstoss pro Person reduziert ist es mit bestehender Zuwanderungsrate sehr schwierig das angestrebte Ziel von -20% zu erreichen.

      4. Für mich persönlich ist es erschreckend wie die Schweiz sich langsam aber sicher in eine Grossaglomeration entwickelt. Die Schweiz verliert dadurch ihre ursprüngliche Identität. Jedenfalls hat für mich persönlich die Lebensqualität in der Schweiz abgenommen. Dies ist rein subjektiv und muss jeder für sich selber entscheiden.
      Ich sehe aber wie die Leute jedes Wochenende aus den Städten aufs Land strömen, da es scheinbar dort nicht mehr lebenswert ist. Die Städte scheinen nur noch Arbeits- und Schlafzentren zu sein. Leben wollen viele dort eigentlich nicht.

      So gibt es noch weitere Punkte und sicher auch Argumente dagegen. Für mich sind die Vorteile einer Beschränkung aber überzeugender.

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    • Juli 18, 2011

      Lieber Herr Steiner
      Sehr gut formulierte Argumente, aber
      a) frage ich mich: Sinkt die Zuwanderung nicht automatisch, wenn die Wirtschaft wieder rückläufig ist? Denn die “Zuwanderer” kommen ja nur, weil sie sich Arbeit erhoffen und wo keine Arbeit, da muss ich auch nicht hin.
      b) ebenso beim CO2- Ausstoss; der sinkt dann auch automatisch.
      und

      ​Ich gehe bei meinen Ueberlegungen davon aus, dass der Zuwnderungsbestimmend​e Arbeitsmarkt ein Regelkreis darstellt, der am besten funktioniert, wenn man ihn spielen lässt.

      Was meinen Sie dazu ? und denke dabei, dass Sie mir wahrscheinlich die bessere Antwort geben können als “wahlkampforientiert​e” Politiker.

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    • Juli 18, 2011

      Ja Herr Mundorff, sie haben recht, in einem gesunden Wirtschaftsumfeld würde sich dies von selbst regulieren. Leider ist dies aber mit dem Gebilde der EU momentan und vermutlich für längere Zeit nicht der Fall. Ich verstehe doch jeden Europäer wenn er in der jetzigen Situation sein Glück in der Schweiz versucht. Ich würde es ja selber auch so machen. Vor allem jetzt wird die Schweiz noch bedeutend attraktiver mit dem starken Schweizerfranken. In meinem Arbeitsumfeld habe ich einige Deutsche. Ein Teil davon lebt noch dort und arbeitet in der Schweiz. Die welche in Deutschland Leben haben innert weniger als einem Jahr eine Lohnerhöhung von über 20% erhalten. Was man aber auch sehen muss, es ist für die schweizer Firmen jetzt natürlich auch attraktiv, aktiv im europäischen Raum zu rekrutieren. Bei diesem starken Franken bekommen sie die Arbeitskräfte im Ausland bedeutend billiger. Und sind wir ehrlich, dieser Punkt wird von den Firmen voll ausgenutzt werden.
      Auf jeden Fall ist die Schweiz im vergleich zur EU sehr attraktiv und wird es über längere Zeit bleiben. Somit wird die Zuwanderung auch eher zuhnehmen als abnehmen. Aber sie werden es ja selber sehen. Bis eine entsprechende Initiative zur Abstimmung kommt und dann auch noch umgesetzt wird werden wir von der Realität überholt werden.

      Bezüglich Initiative verstehe ich die SVP nicht. Es gibt nämlich schon eine die dieses Thema meines Erachtens sehr gut löst. Die SVP würde besser diese unterstützen. Aber es ist ja Wahlkampf.

      Siehe: http://www.ecopop.ch

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    • Juli 18, 2011

      @Facci:

      Nettozahle​r: Kurzfristig zahlen die Neuzuzüger in die Sozialversicherung ein. Aber auch die Neuzuzüger werden alt und haben einen Anspruch auf die versprochene Leistungen. Wir verschieben ein heute kleines Problem in die Zukunft un d verstärken dieses zu einem grösseren Problem.

      Wohnungsn​ot: In Zürich war die Wohnungsnot schon vor der PFZ da. Es ist aber so, dass die Zuzüger oft im leistungsfähigsten Alter sind und sich somit teurere Wohnungen leisten können. Daher findet automatisch eine Verdrängung von Alteingesessenen durch Zuzüger statt. Die ersten die aus Zürich ausziehen mussten waren vor allem alteingesessene Ausländer! Sobald sie aber heiraten und Kinder haben wollen, werden die Zuzüger merken, dass sie die freien Mieten in der Stadt nicht bezahlen können. Wir können nur über die Art und Weise der Rationierung entscheiden. Soll der Preis oder Beziehungen für eine Wohnungszuteilung entscheidend sein. Ich finde den Preis fairer.
      Wollen wir wirklich, dass ein grosser Teil der Steuerzahler für ein paar wenige Wohnungen unter dem Marktpreis finanzieren? Und wer von den 1000 Wohnungsbewerber erhält die Wohnung? Für jede zwei Wohnungen, welche die Stadt baut, muss sie eine Million auf dem Kapitalmarkt aufnehmen. Hoffen wir, dass die Zinsen möglichst lang tief bleiben.

      Erntehelf​er: Dass die Bauern auf ausländische Erntehelfer zurückgreifen hängt hauptsächlich mit zusammen, dass dank unserer grosszügigen SKOS-Richtlinien kein Ansässiger besondere Lust verspürt, so eine Arbeit zu machen. Dank der PFZ können neu die Erntehelfer sich in der Schweiz niederlassen und erhalten automatisch Anspruch auf unser Sozialsystem.

      Inländervorrang: Der Inländervorrang, genauer der Ansässigenvorrang, spielt genau dort, wo es arbeitslose Kandidaten hat. Weshalb sollen wir in den Spitäler Zuzüger als Spitalpersonal nehmen, wenn wir Alteingesessene haben, welche arbeitslos sind? (Kein Wort von Ausländer!)

      Spital​personal: Im Krankenwesen sind in den letzten 10 Jahren die Kosten und die Beschäftigtenzahlen explodiert. Im Krankenwesen ist die induzierte Nachfrage unbestitten, denn die Kranken müssen nur einen geringen der Krankheitskosten selbst tragen. Wenn wir folglich die Anzahl der Ärzte und Spitäler verdoppeln, so werden wir nebst, dass wir diese im Ausland rekrutieren müssen, auch mit einer Verdopplung der Krankenkassenprämie finanzieren. Man könnte somit folgern, dass die hohen Krankenkassenprämien eine direkte Folge der PFZ sind. Sofern der Nutzen auch wirklich da wäre, nähmlich eine Reduktion der Invaliditätsfällen, ein längeres Leben ohne Beschwerden, kann man es sogar als wünschenswert anschauen. Ich bin unschlüssig, ob der Nutzen auch so explosivartig ist wie die Kosten gestiegen sind.

      Spitalangest​ellte: Wir haben schon immer Ärzte und Pflegepersonal aus der ganzen Welt in unseren Spitäler gehabt. Solange die Löhne in der Schweiz höher sind als in der Herkunftsländer der Zuzüger, werden diese sehr gerne in die Schweiz kommen, ungeachtet ob mit oder ohne PFZ. Ungerecht ist zudem, dass man Eingessessenen trotz offenswichtlichem Mangel verbieten Medizin zu studieren.

      Lohndru​ck: Der Lohndruck ist auf die PFZ zurückzuführen. Da ist sich Linke und Rechte sogar einig. Während die Linke mit wirkungslosen Kontrollen glaubt, den Lohndruck in den Griff zu bekommen, glaubt die Rechte nicht an solche Massnahmen. Die Linke erreicht mit Mindestlöhnend, dass eine hohe Leistungbereitschaft heute nicht mehr durch einen höheren Lohn anerkannt wird. Sparer müssen zudem um Sozialhilfe zu erhalten zuerst das gesamte Vermögen aufzehren. Hätten Sie stattdessen, das Geld ausgegeben, hätten sie bei gleichem Einkommen Anrecht auf Sozialhilfe. Der Lohndruck ist bei allen Arbeitenden mit (kleinem) Vermögen vorhanden. Während die “Sozialamtklientel”​ tendenziell SP wählt, wählen Working Poor mit einem kleinen Vermögen eher SVP. Die SVP möchte mit monetären Anreizen und nichtmonetären Anreizen, etwa dem Verbot von Autobesitz und -nutzung, die Spiesse zwischen Wooking Poor (mit Vermögen oder aus Unwissenheit)und Sozialhilfeempfänger (ohne Vermögen) wieder gleichlang zu machen.

      Ich habe absichtlich immer von Zuzüger und Ansässigen gesprochen, weil ja die Nationalität in dieser Diskussion nur eine untergeordnete Rolle spielt.

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    • Juli 18, 2011

      @Facci:

      Nettozahle​r: Kurzfristig zahlen die Neuzuzüger in die Sozialversicherung ein. Aber auch die Neuzuzüger werden alt und haben einen Anspruch auf die versprochene Leistungen. Wir verschieben ein heute kleines Problem in die Zukunft un d verstärken dieses zu einem grösseren Problem.

      Wohnungsn​ot: In Zürich war die Wohnungsnot schon vor der PFZ da. Es ist aber so, dass die Zuzüger oft im leistungsfähigsten Alter sind und sich somit teurere Wohnungen leisten können. Daher findet automatisch eine Verdrängung von Alteingesessenen durch Zuzüger statt. Die ersten die aus Zürich ausziehen mussten waren vor allem alteingesessene Ausländer! Sobald sie aber heiraten und Kinder haben wollen, werden die Zuzüger merken, dass sie die freien Mieten in der Stadt nicht bezahlen können. Wir können nur über die Art und Weise der Rationierung entscheiden. Soll der Preis oder Beziehungen für eine Wohnungszuteilung entscheidend sein. Ich finde den Preis fairer.
      Wollen wir wirklich, dass ein grosser Teil der Steuerzahler für ein paar wenige Wohnungen unter dem Marktpreis finanzieren? Und wer von den 1000 Wohnungsbewerber erhält die Wohnung? Für jede zwei Wohnungen, welche die Stadt baut, muss sie eine Million auf dem Kapitalmarkt aufnehmen. Hoffen wir, dass die Zinsen möglichst lang tief bleiben.

      Erntehelf​er: Dass die Bauern auf ausländische Erntehelfer zurückgreifen hängt hauptsächlich mit zusammen, dass dank unserer grosszügigen SKOS-Richtlinien kein Ansässiger besondere Lust verspürt, so eine Arbeit zu machen. Dank der PFZ können neu die Erntehelfer sich in der Schweiz niederlassen und erhalten automatisch Anspruch auf unser Sozialsystem.

      Inländervorrang: Der Inländervorrang, genauer der Ansässigenvorrang, spielt genau dort, wo es arbeitslose Kandidaten hat. Weshalb sollen wir in den Spitäler Zuzüger als Spitalpersonal nehmen, wenn wir Alteingesessene haben, welche arbeitslos sind? (Kein Wort von Ausländer!)

      Spital​personal: Im Krankenwesen sind in den letzten 10 Jahren die Kosten und die Beschäftigtenzahlen explodiert. Im Krankenwesen ist die induzierte Nachfrage unbestitten, denn die Kranken müssen nur einen geringen der Krankheitskosten selbst tragen. Wenn wir folglich die Anzahl der Ärzte und Spitäler verdoppeln, so werden wir nebst, dass wir diese im Ausland rekrutieren müssen, auch mit einer Verdopplung der Krankenkassenprämie finanzieren. Man könnte somit folgern, dass die hohen Krankenkassenprämien eine direkte Folge der PFZ sind. Sofern der Nutzen auch wirklich da wäre, nähmlich eine Reduktion der Invaliditätsfällen, ein längeres Leben ohne Beschwerden, kann man es sogar als wünschenswert anschauen. Ich bin unschlüssig, ob der Nutzen auch so explosivartig ist wie die Kosten gestiegen sind.

      Spitalangest​ellte: Wir haben schon immer Ärzte und Pflegepersonal aus der ganzen Welt in unseren Spitäler gehabt. Solange die Löhne in der Schweiz höher sind als in der Herkunftsländer der Zuzüger, werden diese sehr gerne in die Schweiz kommen, ungeachtet ob mit oder ohne PFZ. Ungerecht ist zudem, dass man Eingessessenen trotz offenswichtlichem Mangel verbieten Medizin zu studieren.

      Lohndru​ck: Der Lohndruck ist auf die PFZ zurückzuführen. Da ist sich Linke und Rechte sogar einig. Während die Linke mit wirkungslosen Kontrollen glaubt, den Lohndruck in den Griff zu bekommen, glaubt die Rechte nicht an solche Massnahmen. Die Linke erreicht mit Mindestlöhnend, dass eine hohe Leistungbereitschaft heute nicht mehr durch einen höheren Lohn anerkannt wird. Sparer müssen zudem um Sozialhilfe zu erhalten zuerst das gesamte Vermögen aufzehren. Hätten Sie stattdessen, das Geld ausgegeben, hätten sie bei gleichem Einkommen Anrecht auf Sozialhilfe. Der Lohndruck ist bei allen Arbeitenden mit (kleinem) Vermögen vorhanden. Während die “Sozialamtklientel”​ tendenziell SP wählt, wählen Working Poor mit einem kleinen Vermögen eher SVP. Die SVP möchte mit monetären Anreizen und nichtmonetären Anreizen, etwa dem Verbot von Autobesitz und -nutzung, die Spiesse zwischen Wooking Poor (mit Vermögen oder aus Unwissenheit)und Sozialhilfeempfänger (ohne Vermögen) wieder gleichlang zu machen.

      Ich habe absichtlich immer von Zuzüger und Ansässigen gesprochen, weil ja die Nationalität in dieser Diskussion nur eine untergeordnete Rolle spielt.

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    • Juli 18, 2011

      @Anton Keller :

      Der langen Rede kurzer Sinn : Die PFZ ist in den wenigsten, der vonIhnen beschriebenen Fällen für die gesteigerte Zuwandereung verantwortlich, sondern die martwirtschaftlich attraktive Schweiz.z.B. Wir “ansässigen” Schweizer sind nicht für jede Arbeit motivierbar und wenn diese Arbeit trotzdem gemacht werden muss, stellt man (wir ansässigen) jemanden von aussen ein……..
      Meines Erachtens, kann auch eine SVP-Initiative daran nichts ändern !!!!
      Deshalb unnötig.

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    • Juli 18, 2011

      @Mundorff: Bitte erklären Sie mir, weshalb ansässige Ausländer nicht für jede Arbeit motivierbar sind und ausländische Zuzüger bereit sind diese Arbeit zu machen. Sind doch beides Ausländer! Weshalb steigen die Löhne für solche Arbeit nicht, wenn sie niemand gerne macht? Könnte es nicht sein, dass ausländische Zuzüger mit Dumpingpreisen den Eintritt in den Schweizer Sozialstaat erwirken wollen? Könnte es nicht sein, dass der CH-Sozialstaat Arbeitenden, welche das ganze Geld verprasst haben, bevorzugt. Zur Erinnerung: zuerts muss das Vermögen aufgezehrt werden, erst dann hat man Anrecht auf Sozialhilfe.

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    • Juli 18, 2011

      @Anton Keller :
      Die hier ansässigen “Ausländer” sind entweder schon lange hier bund haben ihre Sporen schon abverdient oder sind bereits schon eigebürgert und deshalb keine Ausländer mehr und konnten deshalb eine gute Schulausbildung geniessen und einen Berufsweg ausserhalb unattraktiver Tätigkeiten ergreifen.
      Die Dumpingpreise werden nicht von den Zuzügern gemacht, sondern von hiesigen Unternehmen, die damit ihren Ertrag steigern wollen.Ihre zuzüger wären ja blöd , bei den heutigen Wechselkursen da nicht mitzuspielen.

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    • Juli 18, 2011

      So schlecht ist die Schulbildung in der EU auch wieder nicht. Sonst würde man nicht von Hochqualifizierten sprechen. Oder lügt uns da uns jemand an?

      Beispiel: Alteingesesse ausländische Zahnärzte haben einen viel höheren Taxpunktwert als neu zugezogene ausländische Ärzte. Die Berufsausübung ist gesetzlich an ein gewisses Ausbildungsniveau geknüpft, also vergleichbar. Der Kapitaleinsatz ist jedem Zahnarzt ähnlich. Ist das nicht Dumping?

      Die Dumpingpreise werden zwischen Zuzügern und hiesigen Unternehmen ausgehandelt. Und wie Sie selbst sagen, scheinen beim Lohndumping beide äusserst glücklich dabei zu sein. Nur die in- und ausländischen Eingesessenen sind nicht so glücklich dabei.

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    • Juli 18, 2011

      Herr Mundorff, das ist ja das Problem bezüglich Löhnen. Die automatischen Regelkreise funktionieren nicht. Sie funktionieren nicht, da Angebot und Nachfrage durch eine übermässige Zuwanderung verfälscht werden. Erst wenn die Leute mal in der Schweiz sind und hier leben, merken sie, dass sie einem Irrtum unterlagen. Sie versuchen dann besser bezahlte Jobs zu finden. Ihre alte Stelle wird dann wieder aus dem unerschöpflichen (jedenfalls für die Schweiz) Arbeitsheer aus der EU besetzt.

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    • Juli 18, 2011

      Danke, Herr Steiner, das überzeugt mich !!

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  • Juli 17, 2011

    Und was empfiehlt SVP-Präsident Brunner von Blochers Gnaden gegen den hohen CH-Franken? Die Schweizer sollen gefälligst länger arbeiten für den gleichen Lohn, also gratis Überstunden leisten und die Ferien in der teuren Schweiz verbringen. Damit ist wohl klar, welche Interessen die SVP-Ausbeuterpartei vertritt: die von Grossindustriellen wie Blocher, Spuhler und sonstige üble Konsorten. Für die steht doch einfach der Profit im Vordergrund, das Wohl des arbeitenden Volkes ist denen völlig egal.
    Herr Fehr verschweigt das alles, stattdessen müssen die Ausländer, u.a. von SVP-Unternehmern ins Land geholt, als Sündenböcke für alles herhalten. Im Dritten Reich waren die Juden die Sündenböcke, bei der SVP sind es die Ausländer.

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    • Juli 18, 2011

      Herr Amrein, mit dieser Aussage diqualifizieren Sie sich selbst.

      Das Problem des starken Franken ist die reduzierte Marge. Der Umsatz bzw. die anfallende Arbeit ist gleich. Das bedeutet, obwohl das Unternehmen gleich viel Arbeit hat, bleibt vom Kuchen viel weniger. Wie soll er also neue Mitarbeiter bezahlen können?

      Somit ist die Aussage von Herr Brunner, wenn auch nicht populär, durchaus nachvollziehbar.

      Welche Ideen haben die anderen Parteien?

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    • Juli 22, 2011

      Ich stimme Herr Amrein zu das ganze SVP Geblärre hat doch nur ein Sinn das vertuschen was Sie wirklich wollen die Reichen beschenken und den Armen allles wegnehmen undda muss jedem Klar sein wer die bürgeliche Merheit steuert die Konzerne und Grossbanken

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  • Juli 18, 2011

    Zitat des Fettgedruckten aus Herrn Fehr’s Artikel mit meinen Ergänzungen in Grossbuchstaben = so bin ich damit einverstanden.
    Dagegen gibt es aus meiner Sicht nichts einzuwenden, ausser das es halt wieder viel zu lange dauern wird, bis etwas eigentlich ganz Vernünftiges realisiert wird:

    “Wir müssen die Zuwanderung in unser Land wieder eigenständig steuern können. Sie muss durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt werden. Bei der Erteilung von Bewilligungen für erwerbstätige Ausländer ist auf die gesamtwirtschaftliche​n Interessen – UND AUF DIE NATÜRLICHEN GEGEBENHEITEN – UND AUF DIE LEBENSQUALITÄT UND AUF DIE INTERESSEN DER BEVÖLKERUNG – Rücksicht zu nehmen, und es muss ein Inländervorrang gelten. Aufenthaltsbewilligun​gen dürfen nur erteilt werden, wenn der Zuwanderer bestimmte Anforderungen erfüllt: Insbesondere muss das Gesuch eines Arbeitgebers vorliegen, und die Integrationsfähigkeit​ sowie die eigenständige Existenz des Ausländers müssen gewährleistet sein.”

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  • Juli 19, 2011

    Ich mag mich noch gut an eine Arena vom Januar 2009 erinnern, kurz vor der Abstimmung zur Weiterführung des Freien Personenverkehrs mit Bulgarien und Rumänien. Was wurde uns hier nicht alles versprochen und herbeigeredet an Vorteilen und Sicherheiten durch die Linken und PFZ Befürworter? Ich mag mich noch gut erinnern, wie Johann Schneider-Ammann von den flankierenden Maßnahmen sprach, um etwaiger Lohndrückerei und Schwarzarbeit entgegen zu treten.

    Diese Maßnahme sind aber nicht viel wert heute, wenn alleine schon bei Kontrollen 38% der kontrollierten Firmen in diesem sensiblen Bereich Mängel aufweisen. Dunkelziffer wohl noch höher. Und der Johann Schneider-Ammann sitzt heute im Bundesrat und tut so als ob… keine Einsicht das man sich hier grob getäuscht hatte und weiter wursteln…Hoffentlic​h bekommen die FDP, CVP und SP/GP bald die Quittung dafür! Wer dem ein Ende setzen möchte wähle SVP!!

    Stattdessen wurden die Gegner der PFZ damals oft genug als Nationalisten und Fremdenhasser beschimpft. Mir ist es ähnlich ergangen. Kein Wort des Bedauerns und der Einsicht, dass nicht das eingetreten ist, was man dem Volk vollmundig versprochen hatte.

    Die Großkonzerne mögen viel von der PFZ profitieren. Aber die Schweiz besteht eben nicht nur aus Großkonzernen, verehrte Damen und Herren!! Es ist doch genauso ein Problem, wenn 300.000 Handwerker und/oder Serviceangestellte an Lohndrückerei und wegen Schwarzarbeiter leiden! Ich sehe nicht ein, weshalb man deswegen für die Großkonzerne oder Studenten die PFZ haben muss, wenn dadurch breite Schichten der einfachen Arbeiterschicht leiden?! Großkonzerne und Studenten erhalten schon genug Support, als dass deswegen die einfachen Arbeiter die Zeche bezahlen sollten!! Oder sind die Handwerker und Serviceangestellten weniger wert, obwohl diese auch Dienstleistungen für die Leute in den Großkonzernen und Banken liefern, als dass man diesen die Arbeitsverhältnisse ständig verschlechtert mit der PFZ?

    Es ist übrigens eine Lüge zu behaupten, dass Schweizer ohne die PFZ, z.B nicht in Rumänien oder Bulgarien hätten arbeiten können. Schon lange vor dieser Erweiterung konnten Schweizer gut in Rumänien und Bulgarien geschäften und leben. So viel ich weiss lebten auch schon vorher Rumänen und Bulgaren in der Schweiz, während Schweizer schon vorher überall studieren,arbeiten und leben konnten!! Wir haben auch ohne die PFZ immer die Ausländer bekommen die wir wollten, aus allen Herren Ländern! Was sollte also diese dumme Lüge mit der PFZ, dass wir so wirtschaftlich nicht überlebensfähig wären ohne PFZ/Erweiterungen?


    Wenn es in Bulgarien und Rumänien Probleme zum geschäften gibt, dann ist es die dortige Korruption, Bürokratie und vielfach die Arbeitsmoral der Einheimischen, aber nicht eine PFZ die hier fehlen würde, geschweige denn diese Misstände dort beseitigen könnte! Dazu noch die Lüge von MCR, die bis vor der Erweiterung der PFZ verschwieg, dass das Ganze an einer Giutine Klausel hängt, wo man A+B nicht einfach so bekommt, bzw. erhalten kann, wenn man nicht auch noch für C stimmt! D, E und F wären dann die nächsten Erweiterungen mit den Balkanländern, der Türkei und der Ukraine! Und jedes mal können wir dann sogleich die nächsten Kohässionsmilliarden nachschicken!

    Es wäre wirklich das Beste die PFZ zu kündigen und nur die Teile davon neuzuverhandeln, die uns auch etwas bringen. Es kann nicht sein das wir mehr Nachteile als Vorteile haben! Leben und Arbeiten konnte man schon sehr gut vor der PFZ hüben wie drüben! Nur wegen den Grosskonzernen und Firmen die mit Ostarbeitern die Löhne drücken und schwarz arbeiten lassen, brauchen wir nicht diese PFZ wie sie ist! Selbst mit den direkten Nachbarländern gibt es grosse Probleme in diesem Bereich. Die Grenzregionen können ein Lied davon singen. Zudem werden wir noch mehr Integrationsprobleme haben, wenn sich die PFZ auf all zu fremde Kulturländer ausdehnt! Genügend Platz ist ohnehin nicht mehr vorhanden für so viele Einwanderer!

    Aber so wie ich die Linken kenne werden wir bald eine PFZ vom Maghreb bis in den Kaukasus haben!!!

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    • Juli 18, 2021

      Machen wir uns nichts vor, die PFZ ist vor allem auf die Großkonzerne und die reisefreudigen Studenten maßgeschneidert. Die Schweiz besteht aber nicht bloß aus Grosskonzernen und Akademikern!!

      Es sind genau diese Kreise, die mit dem sturen festhalten an dieser einseitigen PFZ eine gefährliche Zwei- und Dreiklassengesellscha​ft in diesem Land installieren! Es sind linke Parteien, die mit ihrem festhalten daran tiefe Gräben aufschütten und Armut erzeugen, aber nicht die SVP!

      Muss es dann sein, dass die Grosskonzerne noch besser geschäften können, auf Kosten des Kleingewerbes, der Handwerker, der Serviceangestellten, des Coiffeurs oder der Putzfrau, die immer mehr unter Lohndrückerei und Schwarzarbeit durch Ausländer leiden?! Sind diese Arbeitnehmer den nichts mehr wert? Es kann doch nicht angehen, dass Studenten noch mehr in der Welt herumreisen und studieren können, auf Kosten von Anderen, zumal man ja schon vor der PFZ und deren Erweiterungen sehr gut im Ausland studieren konnte! Zudem waren unsere Unis schon vor 15-20 Jahren gut mit ausländischen Studenten besetzt! Heute wird darüber gejammert, dass diese den Schweizern die Plätze wegnehmen! Nachher das Gejammer wir hätten zu wenig einheimischen Nachwuchs für Wissenschaft und Technik! Aber toll wenn wir so viele Ausländer ausbilden lassen an den Unis, die dann nachher in die Heimat abwandern!! Außerdem werden unsere eigenen Studenten schon genug finanziert mit Steuergeldern und der Entbindung vom Militärdienst!

      Man​ könnte wirklich fast meinen bein zuhören von Bührer und Gaillard, die Schweiz bestünde fast nur aus Grosskonzernen!! Ich möchte einfach mal erwähnen, dass auch der Banker und Großindustrielle auf Handwerker, Chauffeure oder Coiffeure angewiesen ist, die auch ein Anrecht haben auf anständige Löhne und Arbeitsbedingungen, die aber genau durch die PFZ desavouiert werden, für die sich diese Großindustriellen und Banker so sehr einsetzen! Das finde ich ethisch höchst verwerflich, zumal ja auch die Handwerker und Putzfrauen die Gebäude erbauten und unterhalten, mit denen diese Herrschaften so gross auf Kosten von Anderen leben und fette Gewinne einsacken!

      Und das Sprüchlein wir könnten ohne die PFZ international nicht gut geschäften ist absoluter Schwachsinn. Schon vor der PFZ konnte man z.B gut in Rumänien leben und geschäften. Die Probleme die man dort hat sind die Korruption, die Bürokratie und die Arbeitsmoral der Einheimischen. Mit einer PFZ werden diese Probleme nicht behoben, bzw. haben null Einfluss darauf. Im weiteren beherbergen wir schon seit Jahrzehnten viele Menschen aus Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei, dem Baltikum, Slowenien usw. in diesem Land. Dumm zu behaupten, diese Nationalitäten hätten einen schweren Zugang auf unseren Arbeitsmarkt ohne die PFZ! Schon vorher konnten Schweizer gut in Warschau, Prag oder Laibach leben und Geld verdienen!!

      Damit wir wieder weniger Lohndrückerei, Schwarzarbeit und Arbeitsplatz verdrängung haben, sind die PFZ Verträge zu kündigen und neu auszuhandeln. Die flankieren Maßnahmen taugen nämlich nichts, was aber den Bürokraten und Schreibtischtätern im Seco und der Economiesuisse entgangen ist. Jene Parteien die für diesen Schlammesel wie Lügen Verantwortung tragen, also SP, GP, BDP, GLP, CVP und FDP müssen bei den Eidgenössischen Wahlen die Zeche bezahlen und durch eine gestärkte SVP ersetzt werden! Ansosten geht diese Land noch ganz vor die Hunde!

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  • Juli 20, 2011

    PERSONENFREIZÜGIGKEIT​: DENK-VERÄNDERUNGEN IN DER FDP

    Sehr geehrter Herr Nationalrat Fehr

    Die beiden FDP-Nationalräte Philipp Müller und Otto Ineichen haben einige Schwierigkeiten mit der Personenfreizügigkeit​ ausgemacht und Zeitungsartikel geschrieben.

    Otto Ineichen schreibt: Profitgier ist an der Einwanderung schuld.
    http://www.blick.ch​/news/politik/wahlen2​011/profitgier-ist-an​-der-einwanderung-sch​uld-175455

    FDP entdeckt die Ventilklausel, aber reichlich spät!
    (Der Originalartikel in Aargauer Zeitung von Philipp Müller ist nicht online)
    http://www.aare24.c​h/Leserbriefe-Kolumne​n.151.0.html?&cHash=c​3f6b8fef5413347c2bd4e​fe869bfc67&tx_ttnews%5B​tt_news%5D=1553

    Die Parteilleitung und der Bundesrat haben bis heute noch keine realitätsorientierte Veränderungen bekanntgegeben. Eine Anpassung der Parteilinie ist nun fällig und trägt wesentlich zur Glaubwürdigkeit bei.

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    • Juli 20, 2011

      Sehr geehrter Herr Oberholzer
      Leider sind die beiden Nationalräte Philipp Müller (angeblich ein “Leuchtturm” der FDP) und Otto Ineichen (der zu allem und jedem redet) in der Frage der Zuwanderung/Personenf​reizügigkeit völlig unglaubwürdig. Sie haben sich seinerzeit zusammen mit ihrer Partei als grosse Verfechter der Personenfreizügigkeit​ geäussert und deren angebliche Vorteile in den Himmel gelobt. Nachdem nun das Gegenteil offenkundig ist (wir können die Zuwanderung nicht mehr steuern,und seit der Öffnung gegenüber den EU-Oststaaten im Mai 2011 hat sich die Ost-Zuwanderung bereits verfünffacht!)befinde​n sich Müller, Ineichen und Co in einem Argumentationsnotstan​d. Sie machen alles für die unkontrollierte Zuwanderung verantwortlich – nur nicht die Personenfreizügigkeit​, die 70% ausmacht. Unsere Antwort ist die Volksinitiative zur Begrenzung der Zuwanderung.

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    • Juli 20, 2011

      Geschätzter Herr Fehr

      Ihre Ergänzungen strahlen nicht gerade Hoffnung aus.

      Die FDP ist eine bürgerliche Partei mit liberalen Wurzeln. Als es um die Freizügigkeitsklausel​ ging stand Nationalrat Philipp Müller auf der gleichen Seite wie Sie. Als einflussreicher Sprecher wurde er aber nach einem Interview in der Weltwoche auf die Linie seiner Partei ausgerichtet. In den kantonalen Wahlen hat die FDP bereits einige Sitze den Vorgaben der Parteileitung geopfert. Ob die Nationalräte den ehemaligen Kantonsräten wortlos folgen werden wir sehen.

      Ihre Partei SVP hat eine Volksinitiative ergriffen. Die einzelnen Parlamentarier stehen gemäss den Medienberichten geschlossen dahinter. Sie geben damit einen guten Gesprächsrahmen vor. Parallel dazu läuft auch die Motion ihrer Fraktion: Wiedereinführung von Kontingenten für Ausländer und Inländervorrang
      http://www.parlamen​t.ch/d/suche/seiten/g​eschaefte.aspx?gesch_​id=20113543

      Für mich gibt es nun drei Möglichkeiten um die Personenfreizügigkeit​ zum Nutzen des Landes anzupassen. Dies sind ein Wechsel der Haltung der FDP-Kader, ein Umschwenken des Bundesrates und die drei Volksinitiativen. Die Auswirkungen und Wortmanipulationen in der Einwanderungspolitik sind aber in einer unüblichen Grössenordnung. Ein entsprechendes Szenario zur Wende wird meiner Beobachtung nach immer wahrscheinlicher. Dies sind die Rücktritte der verantwortlichen Bundesräte Herr Schneider-Ammann, Frau Widmer-Schlumpf und Frau Leuthard.

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    • Juli 21, 2011

      Herr Oberholzer, ich zitiere Ihren letzen Satz mit der Frage, ob Sie glauben diese drei würden freiwillig zurücktreten?

      Ein entsprechendes Szenario zur Wende wird meiner Beobachtung nach immer wahrscheinlicher. Dies sind die Rücktritte der verantwortlichen Bundesräte Herr Schneider-Ammann, Frau Widmer-Schlumpf und Frau Leuthard.

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    • Juli 21, 2011

      Geschätzte Frau Keller

      Eine interessante Nachfrage. Das Zitat hat viel mit den Grössenordnungen der Widersprüche und deren Auswirkungen für die Bevölkerung zu tun.

      Die beschriebene Situation trifft ein, wenn die drei Bundesräte gegenüber der Bevölkerung Rechenschaft abgeben müssen über ihre Aussagen und ihr Wissen betreffend den gleichzeitigen Realitäten. In dieser Phase werden Sie meiner Einschätzung nach ohne Abwahl zurücktreten. Die Kommunikation wird vergleichbar sein wie diejenige über die beiden Departements-Wechsel im letzten Jahr. Im üblichen Sprachgebrauch nennt man dies «freiwillig». Möglich ist auch, dass die Interessen an neuen Aktivitäten im Vordergrund stehen werden.

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    • August 8, 2011

      DIE DREI ANTIGENOSSEN DER SVP

      Die einzelnen SVP-Parlamentarier stehen gemäss den Medienberichten NICHT mehr geschlossen hinter der Masseneinwanderungs-I​nitiative. Die anderslautende Aussage ist schon wieder Vergangenheit

      Es ist kaum zu glauben, drei Parlamentarier der SVP wollen die Initiative gegen Masseneinwanderung nicht unterstützten. Die drei Herren bevorzugen die Lohndrückerei und die Verdrängung der inländischen Arbeitskräfte gegenüber der Kontingentierung.
      http://www.blick.ch​/news/politik/einwand​erungs-initiative-spa​ltet-die-svp-178448

      DAZU GIBT ES EIN GEDICHT:
      Ich glaub, wir müssen das Parlament aus dem Bundeshaus jagen;
      es braucht Platz, denn dort wollen echte Volksvertreter tagen.
      In Bonn können die ehrenwerten Leute weiter schikanieren;
      da sind ehemalige Ratssäle frei um Papiere zu verzieren.
      Für diese Personen wird dann die EU-Bürgerschaft Realität;
      an sich selber glauben, das ist eine gute Mentalität.

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  • Juli 20, 2011

    Diese Thema kotz mich langsam aber sicher an, herr fehr, leider muss ich ihnen mal die augen öffnen.
    Ihre SVP Statistik stimmt einfach nicht sie ist wahlkampftauglich ausgerichtet und publikumswirksam.
    hört mit dem scheiss auf und nehmt mal ein echtes thema das wichtig ist.

    Stichwort gross konzerne, verlagerung guter arbeitsplätze ins ausland, managerlöhne,etc. doch der durchschnitt schweizer hat halt das heu auf der gleich tiefen ebene wie ihre partei.

    um den hohen franken zu bekämpfen sollen wir mehr stunden arbeiten zitat von ihrem parteiboss. der hat noch nie einen Industriebetrieb von innen gesehen und weiss auch nicht wie dort gearbeitet wird. tatsache ist das dass ein heer von arbeitslosen ergeben würde wenn soweit kommt.

    noch neben bei geschrieben, viele ihrer parteigenossen sind betriebsinhaber die zu 80% ausländer beschäftigen und wenn sich ein schweizer vorstellt mit blah blah verjagt wird.

    aber ich will keine werbung für ihre partei machen, sonst würde ich jetzt artikel in Zeitungen schreiben mit beweisen der unfähigkeit der svp.

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    • Juli 20, 2011

      Hören Sie auf mit dem diffamieren Herr Narr und vermischen Sie vor allem nicht Äpfel mit Birnen! Die Statistik stimmt sehr wohl. Und Punkto PFZ müssen Sie jetzt nicht über die SVP herziehen, wenn nun selbst schon die SP neue und harte Töne gegen die PFZ anschlägt! Das es erheblich zu Schwarzarbeit und Lohndrückerei kommt haben neulich selbst die Arbeitskontrolleure publiziert und nicht die SVP!

      Mit dem was Sie als ” Scheiss ” bezeichnen beleidigen Sie breite Bevölkerungskreise, weil die negativen Folgen der PFZ auch immer mehr Leute außerhalb der SVP erkennen. Wenn Sie das Verheimlichen wollen ist das Ihr Problem. Lassen sie aber alle anderen in Ruhe, die etwas gegen diesen Misstand unternehmen wollen!

      Es geht dann auch nicht um Manager Löhne, sondern um Manager Boni. Hier ist es aber die FDP und die CVP, die im ST die ganze Sache verschlammen, aber nicht die SVP, zumal FDP und CVP dort die Mehrheit haben. Die Sache mit dem starken Franken gehört auch nicht hierhin zur PFZ, dies wurde schon an anderer Stelle ausgiebig diskutiert. Etwas mehr Sachlichkeit würde Ihnen gut stehen!

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    • Juli 21, 2011

      Danke Herr Anderegg!

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    • Juli 24, 2011

      Das Partei streiteten stört mich nicht, denn von keiner Partei erwarte ich etwas gutes, egal welcher.
      Herr Anderegg Tatsache ist leider, das wenige nachdenken und sich der Meinung die durch Presse und den Parteien anschließen ohne auch die Folgen, die daraus entstehen bewusst sind.
      Zur Statistik, meine Erfahrung hat gezeigt das die meisten Arbeitskontrolle durchwegs auf Baustellen durchgeführt werden, in der Industrie usw selten, also kann man daraus nicht einfach hochrechnen. Ich führe Arbeiten in praktisch allen Bereichen der Arbeitswelt aus, kontrolliert wurde x-mal aber nur auf Baustellen.
      Während meiner über 45 Jährige Arbeitstätigkeit hat sich das Problem der ausländischen Arbeitskräfte mal weniger mal stärker auf die Tätigkeit und den Lohn ausgewirkt.
      Grössere​ Auswirkungen haben aber die politischen Entscheide gezeigt, ein katastrophaler Abbau unserer unserer Sozialen und Rechtlichen Belange.
      ÜBERIGENS habe ich 12 Jahre lang im Betriebsrat eines Maschinenindustrie Betriebes, gekämpft um die Rechte der Arbeitnehmer, leider waren meine Erfahrungen negativ die braven Schweizer sind mir in den Rücken gefallen, die bösen Ausländer haben mir die Stange gehalten, obwohl es manchmal auch gegen Sie war.
      Ich lasse Ihnen gerne Ihre Sicht der Dinge doch meine Freiheit lass ich mir nicht nehmen den auch ich darf denken und das schreiben was ich fühle.

      PS: Obwohl das Ereignis in Norwegen nichts damit zu tun hat denke ich es ist ein gutes Beispiel wie verblendet die Menschen sind. Ich traure um die Toten und fühle mit den Norweger.

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  • Juli 22, 2011

    SOLCHE WORTE HÖREN WIR GAR NICHT, WIR LASSEN DAS NICHT ZU

    Bundesrat Schneider-Ammann wurde gestern vom BLICK interviewt über die Euro-Krise und die Auswirkungen auf die Schweiz. Die Marktöffnung soll gemäss seinen Aussagen von unseren Entscheidungen im freien Personenverkehr abhängig sein.

    Mein Kommentar:
    Der FDP-Bundesrat stemmt sich gegen die Bevölkerung. Die Worte die ihm nicht passen hört er gar nicht. Sein Weg führt in eine Sackgasse. Er drückt sich vor einer ganzheitlichen Analyse, die das Wohl der Bevölkerung genügend berücksichtigt. Die Wahlen im Oktober werden eine gewisse Wirkung zeigen. Bedeutungsvoller wird aber die nächste EU-Abstimmung sein, da die bisherigen Motivationen bei der Bevölkerung nicht mehr wirken.

    Hier ein paar Sätze aus dem Interview:
    Die Personenfreizügigkeit​ und die flankierenden Massnahmen müssen gerade in den schwierigeren Zeiten aufrechterhalten werden.

    Wer bei gleichem Lohn länger arbeiten lässt, kann kaum Dividenden ausschütten oder sich Extravaganzen leisten. Das ist für die Unternehmer selbstverständlich.

    Die eigene Währung müssen wir noch lange haben! Ich kämpfe dafür. Denn Unabhängigkeit der Währung bedeutet auch politische Unabhängigkeit. Wir sind mit unserem direktdemokratischen,​ föderalistisch austarierten System sehr weit gekommen.

    http://w​ww.blick.ch/news/poli​tik/warum-tun-sie-nic​hts-herr-bundesrat-17​7173

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  • Juli 22, 2011

    Die negativen Folgen der Masseneinwanderung sind unübersehbar.
    Es ist höchste Zeit für einen Einwanderungsstop.


    Es geht nicht um eine Abschottung der Schweiz. Ein Austausch mit dem Ausland ist wertvoll und unverzichtbar.

    Wel​che Massnahmen sind sinnvoll?
    Für Spezialisten gibt es ein Kontingent: 300 (versteigerte) Aufenthaltsbewilligun​gen pro Monat sollten reichen.
    Für Studenten, Wissenschaftler, Künstler, junge Berufstätige usw. gibt es ein Kontingent: 300 Kurzaufenthaltsbewill​igungen (Dauer maximal 3 Jahre) pro Monat sollten reichen.
    Für Berufsleute auf Montage usw. gibt es ein Kontingent: 3’000 Kurzaufenthaltsbewill​igungen (Dauer maximal 3 Monate) pro Monat sollten reichen.
    Die Kurzaufenthaltsbewill​igungen sind zu Lasten der jeweiligen Kontingente verlängerbar.
    Damit auch Schweizer ihren Horizont im Ausland erweitern können und schweizer Firmen ihr Personal in andere Staaten entsenden können, sind entsprechende Abkommen zu schliessen.

    Wenn die Arbeitskräfte knapp werden, steigen nicht nur die Produktionskosten sondern auch die Kaufkraft der Konsument. Und es finden mehr Arbeitslose eine Stelle.

    Weil ein Teil der Ausländer (einige 10’000 pro Jahr) wieder auswandert, sinkt die Bevölkerung langsam. Dadurch werden die negativen Folgen der Uebervölkerung mit der Zeit vermindert.

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  • Juli 23, 2011

    SPANIEN BESCHNEIDET PERSONENFREIZÜGIGKEIT​ MIT RUMÄNIEN

    Dieser Artikel zeigt einmal mehr, die EU akzeptiert Regelungen zur Einwanderungsbegrenzu​ng. Die Anspruchsgruppen werden in den Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen.

    http://www.drs.ch​/www/de/drs/nachricht​en/nachrichtenticker/​oid.41ebc012102fea182​af3da852c30f82c.html?​s=in

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    • Juli 18, 2021

      Hier ausgedeutscht, was dort steht:
      “Die spanische Regierung begründet die Massnahme mit der hohen Arbeitslosigkeit. Diese beträgt momentan mehr als 21 Prozent.
      Brüssel kritisierte dennoch, die Regelung verstosse gegen EU-Recht – vor allem wenn sie grundsätzlich eingeführt würde, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission.
      Rumän​ien zeigte seinerseits Verständnis. Die Einschränkung müsse aber zeitlich begrenzt sein, liess die Regierung in Bukarest mitteilen.”

      In Spanien mehr als 21 Proz. Arbeitslosigkeit – offiziell. Wie gross ist sie bei uns?
      Was meinen Sie mit: “die Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen.”?

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Estermann

      Die Nachfrage von ihnen finde ich interessant.

      Ihre Begründung ist gegen das Wohl unserer Bevölkerung gerichtet. Sie wollen die Wirtschaftsverbände unterstützen bis wir eine Arbeitslosenquote von 21% haben. Bei unserer Berechnungsweise würde dies eine Erwerbslosenrate von mehr als 40% bedeuten. Geht es noch? Sie unterstützen die Lohndrückerei, die Verdrängung von inländischen Arbeitskräften und sind gegen funktionierende Arbeitsmärkte.

      Die Schweiz hat noch kein Gesuch für die Beschränkung der Einwanderung bei der EU eingereicht. Deshalb haben wir auch keine offizielle Stellungnahme wie die EU dazu steht. Der EU-Parlamentspräsiden​t sagt, die EU akzeptiere Mehrheitsentscheidung​en des souveränen Staates. Im Inland haben wir aber viele Wortmeldungen, die behaupten zu wissen, welche Meinung die EU vertritt. Diese sind entsprechend nur Eidgenössischen Ursprungs. Die Wirtschaftsverbände verhindern bis heute als Anspruchsgruppe eine offizielle Anfrage bei der EU.

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    • Juli 18, 2021

      SPANIEN BESCHNEIDET PERSONENFREIZÜGIGKEIT​ MIT RUMÄNIEN

      —> plumpe Stimmungsmache gegen die EU – und dabei Behauptungen aufstellen, die sich nicht belegen lassen. Billig!

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    • Juli 18, 2021

      Lieber Herr, Sie sind unpräzies. Wenn Sie schreiben: “Ihre Begründung ist gegen das Wohl unserer Bevölkerung gerichtet.”, ist das falsch und eine Unterstellung. Eine Unterstellung ist auch, ich wolle eine Arbeitslosigkeit von 21 Prozent haben.
      Ich hatte naiv Frage gestellt. Nicht jeder ist so gebildet, Bücher über die EU schreiben zu können.

      Weitere Fragen: was meinen Sie mit: “…Bei unserer Berechnungsweise würde dies eine Erwerbslosenrate von mehr als 40% bedeuten.”?
      Woher nehmen Sie die Berechtigung, mir “die Lohndrückerei, die Verdrängung von inländischen Arbeitskräften und sind gegen funktionierende Arbeitsmärkte” vorzuwerfen?

      Und wie war jetzt die Antwort auf meine Frage nach den “die Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen”?
      Auch schuldig geblieben sind Sie mir die Arbeitslosenquote der CH.

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Estermann

      Bezüglich unserer Berechnungsweise: In der Schweiz werden nicht die gleichen Kriterien für die Arbeitslosenstatistik​ verwendet wie in der Erwerbslosenrate gemäss des internationalen Arbeitsamts (ILO). Bei steigernder Erwerbslosigkeit fallen diese Unterschiede massiv ins Gewicht, so dass bei einer angenommenen Grössenordung von 20% Arbeitslosigkeit eine doppelt so hohe Erwerbslosenrate in etwa passend ist.

      Zu den Anspruchsgruppen: «Die Anspruchsgruppen werden in den Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen.» Die Anspruchsgruppe «EU» wird immer wieder erwähnt. Dies zeigt sich regelmässig als unwahre Begründung. Die Unternehmen und die Wirtschaftsverbände wollen die Personenfreizügigkeit​ erhalten.

      Die Bevölkerung muss immer alles belegen. Weshalb denn? Wir erwarten doch von den Volksvertretern dass sie für unser Wohl sorgen. Da muss es genügen die Auswirkungen darzulegen. Zu meinen Vorwürfen stehe ich. In offiziellen Berichten wurde bereits über diese groben Verfehlungen geschrieben und Sie zeigen mit ihren Worten die Unterstützung dafür.

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    • Juli 18, 2021

      “«Die Anspruchsgruppen werden in den Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen.» Die Anspruchsgruppe «EU» wird immer wieder erwähnt. Dies zeigt sich regelmässig als unwahre Begründung.”

      Vers​tehe ich nicht!
      Und wie ist denn nun die Arbeitslosenquote in der CH Ihrer Meinung nach?
      WERDEN SIE BITTE KONKRET.

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    • Juli 18, 2021

      Aber Herr Estermann

      Ich bin überzeugt, Sie finden die Arbeitslosenquote selber heraus. Herr Daum des Arbeitgeberverbandes argumentiert ganz ähnlich wie Sie.

      Er erklärte im Mai 2009
      – Die Zuwanderung sei eine reine Ergänzung, es wird keine Verdrängung stattfinden
      – Die Löhne werden nicht sinken
      – Die Arbeitslosigkeit wird dadurch nicht spürbar beeinflusst

      Können Sie mir erklären, weshalb er sich nicht mehr auf diese Sätze bezieht, weshalb er aktuell mit ganz anderen Argumenten unterwegs ist und weshalb er in den Reihen der Unternehmen nicht für die Einhaltung seiner alten Argumente einsteht?

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    • Juli 18, 2021

      “Ich bin überzeugt, Sie finden die Arbeitslosenquote selber heraus.”
      Wenn Sie, Herr Oberholzer, mir meine Fragen beantworten, beantworte ich Ihnen Herr Daums Fragen.

      Daran werde ich messen, ob Sie das wirklich interessiert.

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Estermann

      Auf ihren Vorschlag gehe ich nicht ein. Mein Interesse ist grösser, dass Herr Daum diese Fragen in der Öffentlichkeit beantwortet. Vielleicht können Sie ihn entsprechend beeinflussen!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Oberholzer setzt gerne etwas in die Welt, ohne dies zu erklären.
      Was bedeutet nun: “«Die Anspruchsgruppen werden in den Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen.» Die Anspruchsgruppe «EU» wird immer wieder erwähnt. Dies zeigt sich regelmässig als unwahre Begründung.”?

      Wer​ obiges von Herr Oberholzer liest, muss annehmen, dass er in Sachen Arbeistlosigkeit Beschweid weiss. Ist es nicht gerechtfertigt zu fragen:
      – wie hoch ist seiner Meinung nach die Arbeitslosigkeit in CH?
      – wie gross ist sie in Spanien?

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Estermann

      Die Diskussion ist doch noch etwas spannend geworden.

      Die Arbeitslosenzahlen haben Sie bis jetzt noch nicht mit denen von Spanien verglichen. In diesem Bereich wissen Sie wahrscheinlich besser Bescheid als ich. Dafür haben Sie aber in anderen Bereichen sehr viele Fragen und schreiben oft ich solle ihnen erklären. Bis zu einem gewissen Mass ist dies sinnvoll. Besser ist es aus meiner Sicht, wenn Sie mein Buch lesen.

      Nationalrat Pirmin Bischof hat ebenfalls gewisse Verständnisprobleme. Er sagte in einer Arena-Sendung, EINE BAUUNTERNEHMUNG KÖNNE KEINEN POLIER MEHR FINDEN und deshalb dürfe man die Einwanderung nicht beschränken. Richtig ist aber: Die hohe Bautätigkeit ist eine FOLGEERSCHEINUNG DER EINWANDERUNG. Somit würde ein vollständiger Stopp der Einwanderung für sechs Monate das von ihm geschilderte Problem mit Sicherheit lösen.

      Sofern Sie, der genannte Nationalrat Bischof und weitere Personen die Zusammenhänge gleich verstehen wie ich ist es nur eine Willensfrage für eine gemeinsame Linie.

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    • Juli 18, 2021

      Ich werde das Oberholzer-Buch nicht kaufen. Antworten werde ich darin nicht finden – so meine Erfahrung mit dem Herrn. Der blufft – kann mir die Arbeitslosenzahlen weder von Spanien noch jene der CH nennen – behauptet aber, die Behörden würden diese falsch berechnen.
      Herr Oberholzer, und was bedeutet nun: “«Die Anspruchsgruppen werden in den Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen.» Die Anspruchsgruppe «EU» wird immer wieder erwähnt. Dies zeigt sich regelmässig als unwahre Begründung.”?

      C’​est ennuyeux de répéter.
      Es gibt in diesem Blog 2 Kategorien: Blender und Geblendete.

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Estermann

      Inhaltlich ist es ganz einfach. Die Auswirkungen in der Argumentation sind aber gross.

      Die EU hat sich bisher nicht darüber geäussert wie sie zur Einwanderungsbeschrän​kung steht. Dies gilt ebenfalls zu den Auswirkungen auf andere Verträge oder die Guillotine-Klausel. Die Aussagen darüber sind Mutmassungen oder Einzelstatements.

      Die Wirtschaftsverbände haben eigene Gründe für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​. Wenn diese nicht greifen, wird oft auf den Vertrag mit der EU verwiesen. Der Vertrag mit der EU ist aber kein wahrer Grund, sondern nur ein Ablenkungsgrund, der gerne benutzt wird.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Oberholzer, war das die Antwort auf meine Frage nach der Bedeutung dieser Sätze: “«Die Aspruchsgruppen werden in den Begründungen für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit​ nicht wahrheitsgetreu ausgewiesen.» Die Anspruchsgruppe «EU» wird immer wieder erwähnt. Dies zeigt sich regelmässig als unwahre Begründung.”?

      Sch​reiben Sie einfach: JA oder NEIN.

      Ich werde das Oberholzer-Buch nicht kaufen. Und Sie sollten diesen Blog nicht als Ihr Werbevehikel nutzen.

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  • Juli 25, 2011

    WESHALB SIND DIE LINKEN UND DIE GEWERKSCHAFTEN SO VEHEMENT DAFÜR ?

    Eine Frage von Anton Keller zur Personenfreizügigkeit​ ist noch offen. Ausnahmsweise erlaube ich mir einen Kommentarausschnitt von ihm nach vorne zu kopieren.

    Er sagte Mitte Juli:
    Dass die Arbeitgeber für tiefere Löhne sind, ist ja offensichtlich, so etwa wie die Gewerkschaften für immer höhere Löhne sind. Nur weshalb sind denn Linke und die Gewerkschaften so vehement dafür? Das müssen sie mir mal erklären! Vielleicht, weil sich die Gewerkschaften so refinanzieren können (Parteisteuern auf Kontrolleurtätigkeite​n im Bereich PFZ), nachdem viel weniger Arbeiter gewerkschaftlich organisiert sind? Ich kann es nur vermuten.

    Die Antwort aus meiner Sicht:
    Die linken Parteien sind in vielen Funktionen der Arbeitnehmerorganisat​ionen tätig und erledigen diese Aufgaben im Rahmen ihrer Möglichkeiten recht gut. Dies sind die innenpolitischen Aktivitäten mit denen sie ihre Parlamentssitze erreicht haben. Aussenpolitisch vertreten sie als Ziel ein offenes Europa und eine zentrale Machtkonzentration. Dazu sind die Personenfreizügigkeit​ und die bilateralen Verträge zwingende Wegstrecken, die sie beschreiten wollen. Das offene Europa hat seine Vorteile in kleineren Bankgebühren, kleineren Telefon-Gebühren, freiem Reisen, einfachere grenzüberschreitende Verträge, usw.

    In den linken Parteien hat die Aussenpolitik eine HÖHERE PRIORITÄT als die Innenpolitik. Dies führt meiner Einschätzung nach zur Haltung in der Personenfreizügigkeit​. Das vehemente Auftreten ist eine Aktionsweise, um nicht auf die Gegenreaktionen eingehen zu müssen. Der Widerspruch führt zu den Folgen, die wir kennen. Er wirkt sich aber auch auf die Mandatsträger der eigenen Reihen aus. Vier Monate nach der Arena-Sendung vom 15. Mai 2009 zur Freizügigkeitsklausel​ kündigte Frau Nationalrätin Christine Goll als VPOD-Präsidentin den Rücktritt an. Dies war gemäss meinen Informationen eine solche Auswirkung.

    Artikel zum damaligen Rücktritt:
    http://www.vpod.ch/​aktuell/nachrichten/a​nsicht/article/rueckt​ritt-von-christine-go​ll-per-ende-jahr.html​?tx_ttnews[backPid]=3​4&cHash=0126b6b5b2

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  • Juli 27, 2011

    BEVÖLKERUNGSVERACHTEN​DES VERHALTEN IN UNSEREM LAND

    Das bevölkerungsverachten​de Verhalten der Politik war in Norwegen ein Teilmotiv für die tragischen Ereignisse vor fünf Tagen.

    Die Verhaltensweisen in unserem Land sind alarmierend.
    Bundesrat Schneider Ammann schreibt am 22.05.2011: Die Verdrängung hat nicht stattgefunden. Ich bedaure, dass heute vor allem auf den Nachteilen der Personenfreizügigkeit​ politisiert wird und die Vorteile oft verschwiegen werden.

    Nationalrat Hany sagt am 09.06.11: Es gibt aber kaum Anzeichen für eine Verdrängung der einheimischen Bevölkerung aus der Erwerbstätigkeit.

    Nationalrat Otto Ineichen schreibt am 26.06.2011: Profitgier ist an der Einwanderung schuld. Er wirft den Grosskonzernen vorab aus der Banken- und Versicherungsbranche vor: Tausenden von qualifizierten Arbeitnehmern über 50 wird gekündigt. Vor allem weil ihr Gehalt zu hoch ist.

    SCHLUSSFOLGERUNG: Innerhalb der sechs Wochen von der ersten bis zur dritten beschriebenen Meldung kann sich in der Realität nicht so viel verändert haben. Ein bevölkerungsfeindlich​es Verhalten von einigen politischen Kräften ist deutlich erkennbar. Gewisse Politiker wollen die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit​ NICHT als Grundlage für ihr Handeln nehmen.

    ICH FORDERE HIERMIT DEN RÜCKTRITT DES BUNDESRATS SCHNEIDER-AMMANN.
    Auch nach mehrmaliger Ermahnung haben sich seine willkürlichen Prioritätensetzungen und das Eingehen auf die Realitäten nicht in eine akzeptierbare Form verändert.

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    • Juli 18, 2021

      Tja, wer Freiheit und Gleichheit nicht mag…
      Norwegen war ein offenes Land, wenn man dafür schon bestraft werden soll, muss ich mit Ihnen nicht diskutieren.

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    • Juli 18, 2021

      Nein, Nein, Sie müssen mit mir nicht diskutieren. Damit sind Sie im Einklang mit sehr vielen politischen Kräften die diese Art und Weise im Umgang mit der Bevölkerungsmeinung anwenden. Die Angaben in meinem Profil halten ihnen dennoch die Gelegenheit offen um mich zu kontaktieren. Meine Erfahrungen decken insbesondere auch Gespräche über politische Rücktritte ab.

      Wer Freiheit und Gleichheit mag, will doch bestimmt das hinterhältige Verhalten der politischen Kräfte zugunsten der Unternehmen und zulasten der Bevölkerung stoppen.

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    • Juli 18, 2021

      Wenn Sie letzteres stoppen wollen, lade ich Sie ein SP zu wählen! Denn die SVP löst keine Probleme, sie macht nur Lärm und meckert ohne etwas (wirkungsvolles und überlegtes) zu tun!

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Wagner

      Zu ihrem Vorschlag habe ich eine andere Sichtweise. Er deckt leider nur einen kleinen Handlungsspielraum ab.

      Die SP und die SVP können die in meinem Beitrag geschilderten Schwierigkeiten mit grossen Anstrengungen etwas verkleinern. Sofern sich aber die FDP für die Bevölkerung einsetzt, kann eine massgebende Veränderung eintreten. Deshalb ist meines Erachtens in dieser Partei eine Bewegung hin zum bevölkerungsorientier​ten Liberalismus und zur Glaubwürdigkeit anzustreben.

      Demokratie bedeutet politisches Handeln für die Bevölkerung.

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  • August 8, 2011

    Bei der Wahrheit bleiben, Herr Fehr. Die Zuwanderung ist kontrolliert. Es kommt nur rein, wer

    a)einen Arbeitsvertrag hat oder
    b)wer genug Geld hat.

    zu Kategorie a)
    Zahlreiche SVP Unternehmer profitieren den Tag durch von ausländischen Arbeitskräften und schimpfen am Abend über Ausländer. EInfach nicht ganz ehrlich, oder?

    Kategorie b)
    die SVP tut ja alles, um reiche Ausländer anzulocken.

    In Ihrer Initiative fordern SIe, die Zuwanderung soll sich an der wirtschaftlichen NOtwendigkeit orientieren. Genau das ist heute der Fall! Mit den von Ihnen geforderten Kontingenten wird es nur teurer, bürokratischer(!) und komplizierter. Es wird jedes Jahr Scheingefechte über die Höher der KOntingente geben. Die EInwanderung wird dadurch nicht gebremst.

    Und die echten Probleme wie Lohndumping werden auch nicht gelöst. Denn die Lösung dafür heisst Mindestlohn. Die SVP will das nicht und lenkt geschickt ab durch FOkussierung auf die “bösen” Ausländer. Wo diese Hetze hinführen kann, hat man in Norwegen gesehen.

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    • August 8, 2011

      a) hier gibt es ja bekanntlich Schlupflöcher
      b) natürlich, dies ergibt eine Steuerentlastung, was ja zu begrüssen wäre

      Eine kontrollierte Zuwanderung bedeutet, dass der Souverän bestimmen kann, wieviel Zuwanderung er möchte. Dies ist aktuell nicht der Fall.

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    • August 8, 2011

      @David Meyer

      “Eine kontrollierte Zuwanderung bedeutet, dass der Souverän bestimmen kann, wieviel Zuwanderung er möchte. Dies ist aktuell nicht der Fall. “

      Das ist auch nach Annahme der Initiative nicht der Fall, weil nach wie vor die wirtschaftlichen Kriterien ausschlaggebend sind. Wenn es bei Kategorie a Schlupflöcher gibt (wie Scheinselbststädnige)​, dann muss man diese Schlupflöcher schliessen und fertig.

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    • August 8, 2011

      Das kommt auf die Initiative darauf an. Ich bevorzuge die Initiative von ECOPOP.

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    • August 12, 2011

      und um die illegale Zuwanderung zu bekämpfen, soll die legale Zuwanderung eingeschränkt werden? Sorry, das ist nicht logisch. Da werden wieder alle möglichen und unmöglichen Sachen in einen Topf geworfen, um Stimmung gegen die Ausländer zu machen. So kann die SVP davon ablenken, dass sie die echten Probleme (Lohndumping, Atomenergie etc) nicht lösen will, weil sie davon profitiert!

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  • August 9, 2011

    Geschätzter Herr Pfister
    (Die Zuwanderung ist kontrolliert. Es kommt nur rein, wer…..) Sind Sie sich da ganz Sicher???????
    Freund​liche Grüsse

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  • August 9, 2011

    DIE UNWAHRHEITEN SIND SCHOCKIEREND UND ENTRÜSTEN DIE BÜRGER

    Sehr geehrter Herr Nationalrat Fehr

    Ich bin schockiert und entrüstet über die Unwahrheiten, die rund um die Personenfreizügigkeit​ verbreitet werden. Der Fachkräftemangel ist eine Jahrhundert-Lüge und hält sich bis heute. Das Vorgehen der Wirtschaftsverbände hat sich zum grössten Wirtschaftsverbrechen​ der schweizerischen Geschichte entwickelt.

    Diese Entwicklungen sind nun schon lange bekannt. Die Volksvertreter haben absichtlich noch keine Veränderungen und Wiedergutmachungen vorgenommen. Wenn ich sehe wie sich die gleichen Personengruppen für den Wechselkurs engagieren können ist dies völlig unbegreiflich.

    Die Worte über Demokratie, Staatsmodell und Gesetze von diesen Personen sind unterdessen nicht mehr das Papier wert auf dem sie gedruckt werden.

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  • August 12, 2011

    DER ANGEBLICHE FACHKRÄFTEMANGEL UND DIE ORGANISATION

    Die Wirtschaftsverbände haben in den letzten Jahren immer wieder von Fachkräftemangel in den Medien berichtet. Von einem Fachkräftemangel in den jeweiligen Branchen wissen angeblich die Personalvermittler und die Unternehmen. Bei einem wahrhaftigen Fachkräftemangel würden dies ganz bestimmt auch die Arbeitnehmenden und oft auch die Gewerkschaften spüren. Unterdessen wurde das Vorgehen als Tatbestand einer Jahrhundert-Lüge entlarvt.

    Das Marketing der Wirtschaftsverbände hat nicht alle Aspekte berücksichtigt, denn trotz grossen Anstrengungen hat die Bevölkerung die Widersprüche erkannt. Organisatorisch musste im Hintergrund vieles für die TRANSPARENZ-REDUKTION​ gegenüber der Bevölkerung unternommen werden, deren Details vorenthalten bleiben. Die Personalverantwortlic​hen haben bestimmt ihre Arbeitsweise für die Verheimlichung von Lohneinschätzungen und die Methoden zu den Berufskenntnissen umstellen müssen. Es ist zu erwarten, dass ganze Personal-Organisation​en über die Besonderheiten der Rekrutierungs-Aktivit​äten wissen und ihr vereinbartes Stillschweigen bewahren.

    Die Reduktion der Transparenz gegenüber der Bevölkerung weist einen hohen Organisationsgrad auf. Eine systematische Planung ist notwendig um so langandauernde Widersprüche zwischen Medienpräsenz und Realität aufrecht zu erhalten.

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  • August 15, 2011

    Irgendeiner in der Vergangenheit hat uns einmal belehrt ,dass hier in unserem Land einige Werte zählen. Man hat uns allen diese Werte gegeben dass wir nach den richtigen Gesetzen leben und diese ganz bestimmt für unser Leben und unser Land als Massstab setzen. Das haben wir alle seit Urzeiten getan, und das Resultat ist heute, dass wir alle vor einem Trümmerhaufen stehen und wenn wir ehrlich zugeben müssen, dass wir nicht mehr weiter wissen. Was wir vor unserer Haustüre oder am Bildschirm sehen ist das Resultat unserer eigenen Gesetze. Alle tragen gleichsam Schuld daran. Wer ist verantwortlich? Was muss alles verbessert werden? Wo sind alle Mittel, die nötig sind um diese Entwicklung aufzuhalten? Wie muss organisiert werden? Wann müssen wir beginnen? Warum ist dies alles so geschehen????????
    Freundliche Grüsse

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    • August 15, 2011

      Frau Wulkow, Sie posten wohl überall Ihren obigen Beitrag, um dann Ihre vorgefasste meinung kund zutun. Das Gleiche haben #sie auf meinem blog veröffentlicht und wohl auch noch in anderen. Sie sind nicht ernst zu nehmen.

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    • August 16, 2011

      Das machen doch Politiker auf dieser Plattform auch. Solange man die Diskussion mitverfolgt, finde ich das legitim.

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    • August 16, 2011

      Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte gerade eben

      Danke Herr Mayer.
      Herr Utzinger möchte ja schliesslich als zukünftiger Nationalrat kandidieren und will nicht verstehen weshalb ich nicht seiner Meinung bin.
      Würden Sie mit jemandem gleicher Meinung sein der Sie ständig persönlich angreift( fast beleidigend: Fand bis jetzt noch kein SP-ler der normal eine Diskussion beenden konnte) und nicht bei der Sache bleibt?
      Herzlichen Dank

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    • August 16, 2011

      Liebe Frau Wulkow-Nyffeler,

      E​rstens möchte ich nicht als NR kandidieren, ich kandidiere auf Listenplatz 1!

      Zweitens habe ich Sie nie persönlich angegriffen, das würde ich auch nie tun. Wir politisieren hier und politisieren heisst, nie persönlich werden. Das weiss ich aus meiner langjähriger politischen Karriere.

      Ich akzeptiere natürlich Ihre gegenseitige Meinung, Sie müssen nicht meiner Meinung sein, ich aber auch nicht Ihrer Meinung.

      Ihre vorgefasste meinung gegen Leute der SP kann ich nicht verstehen, es gibt auch in der SP Menschen. die anderen zuhören können und dann versuchen zu diskutieren. Wenn Sie aber teilweise so nichtssagendes schreiben wie ganz oben und das immer wieder in verschiedenen Blogs sage ich meine Meinung auch dazu.

      Wie ich schon in einem andere Thread schrieb, sehe ich auch die SVP als demokratische Partei an. Sie hat also durchaus auch das Recht anderer Meinung als ich zu sein.

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  • August 18, 2011

    Mein Eintrag vom 18.08.2011 wurde auf Wunsch von Vimentis gelöscht.

    Der Eintrag war gegen die beiden Herren gerichtet:
    – Direktor des Arbeitgeberverbandes,​ Thomas Daum
    – EVD-Bundesrat, Johann Schneider-Ammann

    Ich habe Verständnis, wenn die Leitung von Vimentis keine Einträge wünscht, die in harter Weise die Verhaltensweisen der beiden Herren kritisieren. Weitere Worte werde ich in ein paar Tagen dazu schreiben.

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    • Juli 18, 2021

      In diesem Zusammenhang wäre interessant zu wissen, wer Vimentis finanziert.
      Heisst es doch: wess’ Brot ich ess, dess’ Lied ich sing – oder ähnlich.

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    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Estermann

      Mein Beitrag war etwas heftig und ich wusste, dass ich damit vielleicht eine Reaktion provoziere. Dies hat bestimmt nichts mit der Finanzierung zu tun.

      Die Reklamation ist von einer anderen Person erfolgt, als Sie denken. Ich kann mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vermuten, wer es war. Die Partei und den Namen werde ich aber für mich behalten. Solche massiven Reaktionen von Prominenten könnten ja auch zu einem Nachdenken führen. Denn eine Reklamation mit einzelnen Begründungsdetails an Vimentis zu schreiben ist ein bewusstes Vorgehen.

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  • August 24, 2011

    DIE LEUGNUNG DER ECONOMIESUISSE IN DIESER WOCHE

    Heute Mittwoch hat wiederum eine Bundesratssitzung ohne veröffentlichte Entscheidung zur Personenfreizügigkeit​ stattgefunden. Wenn es jeweils um Unternehmens-Themen geht wird sofort gesprochen und eine Lösung vorgestellt. Dies ist ganz anders wenn es um Themen zugunsten der Bevölkerung geht.

    Der Präsident der Economiesuisse hat aber am Montag eine Meldung zum Arbeitsmarkt in verschiedenen Zeitungen publiziert. Von den 40% Verstössen gegen die Mindestlöhne seien nur 10% schwerwiegend. Diese Aussage ist mit der Holocaust-Lüge vergleichbar. Es geht nicht an, dass die schwersten Aktivitäten gegen die Bevölkerung verharmlost werden. Die Holocaust-Lügen waren ebenfalls gegen gewisse Bevölkerungsteile gerichtet und viele politische Kräfte haben mit ihren Kenntnissen das Vorgehen unterstützt. Die Medien haben während des genannten Zeitraums die einseitigen Informationen der Kriegsherren an die Bevölkerung überbracht.

    Zeitungsartikel in der NZZ:
    http://www.nzz.ch/n​achrichten/wirtschaft​/aktuell/economiesuis​se_svp_initiative_kri​tik_1.12007293.html

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    • Juli 18, 2021

      VERGLEICH MIT DEM STRASSENVERKEHR

      Ei​n Vergleich der uns ebenfalls nahe liegt. Die Raser im Strassenverkehr werden geächtet. Jedes Mal nach einem Unglück flammt die Debatte wieder auf. Sollte eine öffentliche Person, einen Automobilisten der mit 200 km/h über die inländische Autobahn fährt schützen, so wird realitätsfremdes Gedankengut und das Schönreden der absichtlichen groben Gesetzesmissachtung vorgeworfen.

      Im Widerspruch dazu wollen die gleichen Persönlichkeiten, teilweise mit juristischer Ausbildung, die absichtlichen groben Missachtungen im Arbeitsrecht nicht thematisieren und damit die notwendige Veränderung hinausschieben. Bei den unkontrollierten Bereichen des Arbeitsmarktes wollen viele der öffentlichen Personen weder über Beispiele noch über die Gesamtauswirkungen sprechen. Dabei ist es ihnen gleichgültig welche Auswirkung dies auf die Bevölkerung hat.

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  • August 27, 2011

    Die neuste SVP-Kampagne stösst bei den Schweizer Bischöfen auf Ablehnung. Insbesondere das Inserat mit dem Titel «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» stösst auf Kritik: «Die Publikation stellt einen erneuten Dammbruch in der politischen Kultur der Schweiz dar», schreibt die Schweizer Bischofskonferenz in einer Mitteilung.

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  • August 27, 2011

    Die liebe Kirche sollte sich besser ein bisschen zurückhalten was Urteile über Moral und Ethik angeht nicht? Was diese Soutanenträger gerade in der neueren Zeit alles verbrochen haben (von all’ den Jahrhunderten zuvor reden wir lieber nicht!)verurteilt die Herren Bischöfe eigentlich zum schweigen, finde ich.

    Die SVP hat’s wieder mal geschafft mit einem Stiefelplakat und einem deftigen Spruch politisch gefährlich unkorrekt in der Darstellung einen Entrüstungszunami hervorzurufen!

    Wen​n man aber unvoreingenommen nur den Spruch anschaut kann man eigentlich nicht viel dagegen sagen. Was anderes kann man nicht schreiben, als das was geschehen ist.

    Die SVP hat übrigens den Text bereits von der Mehrzahl auf die Einzahl korrigiert:

    http:/​/www.aargauerzeitung.​ch/schweiz/svp-konjug​iert-ausschaffungsins​erat-und-korrigiert-i​m-nachhinhein-1123724​20

    Weil diverse Zeitungen sich geweigert haben die erste Version zu drucken.

    Nun werden also nicht mehr alle Kosovaren bezichtigt Schweizer aufzuschlitzen sondern nur noch der Eine der es tatsächlich getan hat.
    Somit kann man sich zwar immer noch kräftig über die SVP entrüsten – dass ist sowas wie ein Gewohnheitsrecht das gewisse Leute für sich in Anspruch nehmen – aber man kann der SVP nicht vorwerfen sie verbreite Unwahrheiten.

    PS: Es geht bei diesem Plakat übrigens um die Masseneinwanderung und die Ausschaffungsinitiati​ve!

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    • Juli 18, 2021

      Was genau wollten Sie mir in Ihrer obigen Antwort mitteilen, Herr Estermann? Ich gebe mir Mühe, aber:

      “Frau Keller wirft der Kirche Fehler in der Verhgangenheit vor, als sie schwiegt. Jetzt soll sie die Fehler wider holen, nämlich schweigen.
      Keller-Lo​gik.
      Interessant, dass die Parteilose mal wieder die SVP verteidigt.”

      Von Ihrer hier von mir auszugsweise kopierten Aussage kapiere ich nur den letzen Teil. Können sie mir vielleicht den Rest noch ausdeutschen?

      Auss​erdem ging es doch um das Plakat oder?
      Und weiter: Das Sie die Kirche für eine moralische und ethische Instanz halten beeindruckt mich zutiefst, ich hätte nicht gedacht dass Sie die Kirchen, die eine lange und blutige Geschichte, welche von Verachtung und Missbrauch der Menschen und ihrer Rechte nur so trieft so ehrfürchtig bewerten würden.

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    • Juli 18, 2021

      Meiner Meinung nach ist die “liebe Kirche” eine moralische und Ethische Instanz. Frau Keller wirft der Kirche Fehler in der Vergangenheit vor, als sie schwieg. Jetzt soll sie die Fehler wiederholen, nämlich schweigen.
      Keller-Lo​gik.
      Interessant, dass die Parteilose mal wieder die SVP verteidigt.

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    • Juli 18, 2021

      Ich kann mich nicht daran erinnern, der Kirche mal ihr Schweigen vorgeworfen zu haben?
      Oder doch: Vielleicht ihr Schweigen zu den tausenden von Kindern die von Geistlichen Reräsentanten Ihrer “moralischen und ethischen Instanz” aufs schrechklichste missbraucht worden sind, das könnte möglich sein.

      Gerade aber zum vorliegenden Fall und vor allem im Zusammenhang mit dem vorher gesagten, sollten die Würdenträger dieser sehr zweifelhaften Instanz besser selbstkritisch und schamhaft die Klappe halten, finde ich.

      Was die Plakate der SVP angeht, habe ich häufig ein ästhetisches Problem und finde sie auch in der Aussage häufig etwas sehr grenzwertig – aber nie unwahr.
      Ich denke auch was die “linken Zeigefinger” am extremsten nervt ist eben gerade die enorme Wirsamkeit dieser Plakate.
      Egal wer sie gut, schlecht, fragwürdig oder sonstwie findet, sie erregen immer enorme Aufmerksamtkeit!
      Jeder kennt sie und debattiert darüber und über den Inhalt – und je mehr sich die Linke darüber aufregt und den Inhalt moralisch entrüstert niedermacht desto mehr pusht sie damit ihren politischen Gegner!

      Sowas nervt natürlich extrem, kann ich nachvollziehen.
      Aber ich habe kein Mitleid: Jeder hat die Gegner die er verdient ….!

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    • Juli 18, 2021

      Eben hat die “Parteilose” geschrieben! Wissen Sie, mich erinnern solche Plakate an die Nazi-Propaganda, damals im grossen Kt.

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    • Juli 18, 2021

      Ewiggestrige benützen immer dieselben Sprüche und merken nicht das die schon längst nichts mehr bewirken.
      Sagte die “Parteilose” zum “wandernden Parteibuch”.

      Erfa​hrungsgemäss werden die Dialoge mit Ihnen spätestens ab diesem Punkt bestimmt nicht intelligenter.
      Ich checke aus.

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    • Juli 18, 2021

      Madame, finden Sie solche Sprüche intelligent: “Aber ich habe kein Mitleid: Jeder hat die Gegner die er verdient ….!”?

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  • September 3, 2011

    EXKLUSIV-VERTRÄGE FÜR PERSONALREKRUTIERUNGE​N

    Was bedeutet ein Exklusiv-Vertrag für Rekrutierungen? Das Grossunternehmen stellt in einem gewissen Unternehmensbereich nur Personen ein, die über einen bestimmten Personalvermittler kommen. Nebenbei wird oft auch noch öffentlich ausgeschrieben. Diejenigen Personen, die sich auf die öffentliche Ausschreibung melden, erhalten aber ohne Prüfung ihrer Fähigkeiten eine Ablehnung. Begründungen werden mit einem einfachen Verfahren ermittelt und oft werden gar keine abgegeben.

    Diese umstrittenen Verträge können auch als «Rekrutierungs-Kartel​le» bezeichnet werden. Vertiefte Diskussionen über die Einwanderung ohne das Ausmass dieser umfangreichen Verträge zu kennen sind nicht zielführend. Jegliche Bagatellisierungen sind Realitätsverweigerung​en. Inhaltlich geht es dabei um die viel diskutierten Bereiche in den Grossunternehmen.

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  • September 17, 2011

    Winterthur hat über 100’000 Einwohner – nicht 83’000.

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  • September 20, 2011

    Liebe Zürcher, wollt Ihr einen unglaubwürdigen Standesvertreter? Dann wählt C. Blocher.

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    • September 20, 2011

      Machen Sie doch einen eigenen Tread. Das passt nicht zum obigen Thema.

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    • Juli 19, 2021

      Sagt Pirmin Estermann, der plötzlich als Paul Emmenegger angemeldet ist. Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit. Aber das ist ja ehe eine spezielle Welt bei unserem Quartett..anderen unehrlichkeit vorwerfen dabei selber unehrlich sein…

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  • September 21, 2011

    WIDERSPRÜCHE UM SELBSTÄNDIGE, GRENZGÄNGER UND ENTSANDTE

    Das Parlament befasst sich andauernd mit Problemen der Scheinselbständigen. Diese sind gemäss dem Zahlenvertreter Philipp Müller gar nicht hier. Denn gemäss seinen Aussagen kommen nur Personen in die Schweiz, die einen gültigen Arbeitsvertrag haben. In der Realität kommen aber auch Selbständige, Grenzgänger, Entsandte, Arbeitssuchende und sogenannte Sans-Papier. In den offiziellen Zahlen sind diese Personengruppen denn auch nur zu kleinen Teilen berücksichtigt.

    Dieser Kommentar bezieht sich insbesondere auf die Wahlarena im SRF am 20.09.2011
    http://ww​w.bundesplatz.srf.ch/​content/wahlarena-emo​tionales-thema-zuwand​erung

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    • September 21, 2011

      Die Familiennachzügler kommen als einwandernde Personengruppe auch noch dazu. Insgesamt sind es somit Personen mit Arbeitsvertrag, Selbständige, Grenzgänger, Entsandte, Arbeitssuchende, Familiennachzügler und Sans-Papier.

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  • September 26, 2011

    ÜBERSICHT: AUSWIRKUNGEN DER EINWANDERUNG

    Aus Sicht der Bevölkerung zeigen sich die folgenden Auswirkungen.

    EINWANDERUNG IN DEN ARBEITSMARKT
    Personengruppen: Personen mit Arbeitsvertrag, Selbständige, Grenzgänger, Entsandte, Kurzaufenthalter, Arbeitssuchende für sechs Monate
    Schwierigkeiten: Funktionierender Arbeitsmarkt gibt es kaum mehr, zu viele Temporärarbeiter, viele Ausländer in Bundesnahen und Bundes-Betrieben, Rekrutierungskartelle​, massives Lohndumping, Verdrängung von inländischen Arbeitskräften, Lohnsenkungen, Vermögensenteignungen​, Ausweitung der Sozialhilfe

    EINWANDERUNG IN DIE STÄNDIGE WOHNBEVÖLKERUNG
    Personengruppen: Personen mit Arbeitsvertrag, Familiennachzug, Selbständige, ehemalige Asylanten, Sans-Papier
    Schwierigkeiten: Steigende Kosten im Gesundheitswesen, in der Infrastruktur und in bestimmten Sozialwerken; erhöhte Risiken bei der AHV; überhitzter Immobilienmarkt

    SCHENGEN UND DUBLIN VERTRÄGE
    Personengruppen: Touristen, Geschäftsreisende, Besucher, Asylanten, Sans-Papier
    Schwierigkeiten: Starker Franken erschwert Tourismus, viele illegale Personen, Asylverfahren

    POLITISCHE DISKUSSION
    Die Diskussion über die Gesamtsicht wird aktuell zu wenig geführt und die eindeutigen Meldungen aus der Bevölkerung werden immer wieder unterdrückt. Eine wahrhafte Situationsverbesserun​g wird dann eintreten, wenn die Politik den Umfang der massiven negativen Auswirkungen als Handlungsgrundlage nimmt und einfache Lösungsvarianten umsetzt.

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  • Oktober 7, 2011

    DIREKTE POLITISCHE FOLGEN DER EINWANDERUNGSPOLITIK

    Die politischen Folgen der Einwanderungspolitik laufen oft in seltsamer Weise und im Hintergrund ab. Ein paar Ereignisse:
    2009, Frau Nationalrätin Goll tritt als VPOD-Präsidentin und Vizepräsidentin SGB zurück.
    2010, Die zwei Bundesrätinnen vom EVD und EJPD wechseln in andere Departemente.
    2011, Der CEO des Textil-Unternehmens Vögele tritt ab.
    2011, Vier Mal in wöchentlicher Folge gibt es Ausschreitungen in den Städten.
    2011, Der Gemeindepräsident von Spreitenbach tritt zurück.

    Die Motive werden der Öffentlichkeit nur minimal präsentiert. Damit sind entscheidende Informationen nicht transparent. Die Meinungsbildung wird einseitig beeinflusst und gegen notwendige Veränderungen ausgerichtet. Ein Beitrag der Tagesschau zeigt einige Details zu diesem Themenbereich:
    http://www.videopor​tal.sf.tv/video?id=f2​dd8876-0c01-4a0b-8d48​-e195ddc7a2a9

    DIE STRAFVERFOLGUNGSBEHÖR​DEN SOLLEN SICH WÜRDIG PRÄSENTIEREN
    Die Strafverfolgungsbehör​den wirken unterdessen sehr widersprüchlich, wenn sie bei den jungen Bevölkerungsmitgliede​rn mangelndes Rechtsverständnis anprangern. Sie selber verweigerten in der Vergangenheit andauernd die Verfolgung von Offizialdelikten im Themenbereich der Einwanderung und sind damit wesentlich an den Entwicklungen der Problem-Ursache mitbeteiligt. Diese Widersprüche sind für die Staatsanwaltschaft und die Bundesanwaltschaft unwürdig. Die Bevölkerung erwartet von den Strafverfolgungsbehör​den ein Ausbrechen aus dem Schatten der politischen Meinungsbildung. Dazu gehören auch die Präsentationen in der Öffentlichkeit als politisch unabhängige Kräfte mit juristischem Auftrag.

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  • Oktober 7, 2011

    Personenfreizügigkeit​: Konjunkturpuffer fällt aus!

    Mit der Personenfreizügigkeit​ verzichtet die Schweiz auf ihren traditionellen Konjunkturpuffer: die Abschiebung von arbeitslosen Ausländern und Ausländerinnen in ihr Heimatland.

    Die Zuwanderung aus den Armutsgebieten Osteuropas im Zeichen der erweiterten Personenfreizügigkeit​ kann eine zusätzliche Zuwanderung ins Sozialversicherungssy​stem bringen.

    Die freie Zuwanderung auf den Schweizer Arbeitsmarkt erhöht längerfristig die Sockelarbeitslosigkei​t und damit die Sozialkosten. Der konjunkturelle Abschwung wird Entlassungen mit sich bringen. Diese gibt es nicht unbedingt bei den zuletzt Rekrutierten, sondern bei bisherigen, fachlich schwächeren schweizerischen und früher eingewanderten ausländischen Beschäftigten, die aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. (Nach Rudolf H. Strahm: „Warum wir so reich sind“, Seite 216, 2008)

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