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Kein “bedingungsloses Grundeinkommen” von CHF 2’500.00.

Diese In­itia­tive

 

ist doch eine

 

An­tithese von

 

Ei­genstän­dig­kei​​​​​​​​​​​​​​​t,​ Freiheit

 

und Selbstbestimmung.

 

 ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

 ​

E​i​n​​​ “Bed​​​​​​​​ingunglo​​​​​​​​​​​​s​​e​​s

Grundeinkommen”

von 2’500 Franken im Monat ?.

 

 NEIN,

 

sicher nicht,

ist unmöglich,

weil das würde ja jede

dem Menschen

innewohnende​​​​​​​​​​​​​​​​ Innovationskraft

zerschlagen.

 

Die UDSSR, die DDR

sind allseits bekannt 

an so einem System

(alles gehört jedem,

ob er nun viel arbeitet

oder eben gar nichts)

elend

zu Grunde gegangen.

 

Als ich dies (ein Grundeinkommen

für Jedermann !) das erste mal hörte,

vermutete ich nur einen 1. Aprilscherz.

 

Tatsächlich ist das jedoch ganz ernst gemeint.

 

 

 

1. 

Jeder Mensch lebe die in JEDEM Menschen

innewohnenden Talente.

 

Bei dieser Forderung (ohne jede Gegenleistung) kam ich schwer ins sinnieren, wobei mir sofort ein Schlüsselereignis meiner Kindheit in der Sinn kam. Mein Vater war ein einfacher Bauernsohn, arbeitete jedoch jahrelang hart & fleissig sich vom Fabrikarbeiter zum Betriebsleiter hoch. Er hat für seine neunköpfige Familie, eigenständig immer selber für das nötige, bescheidene Einkommen gesorgt, ohne je einen einzigen Franken vom Sozialamt zu kassieren. Auch dafür habe ich ihn immer bewundert, ihn auch als sehr gutes Vorbild für eine frühe Selbständigkeit wahr genommen.  Da ihn die Fabrikarbeit  –  wegen seiner angeborenen Liebe zu Natur & Tieren  –  hat er seine eigentliche Bestimmung  (wohl unbewusst) so gesucht, gefunden und dann auch gelebt, in dem er zusätzlich zum Grundverdienst in der Fabrik, noch recht intensiv seine (Hobbys) pflegte. Dies z.B. in dem er einen grossen Garten (jederzeit frisches Gemüse), zusätzlich bestückt mit 7 (sieben)  Treib-Häuser in seiner Freizeit unterhielt. So zog er jährlich 5000 bis 7000 tausend Zier-Blumen auf, diese verkaufte er dann an Private und Gärtnereien. Neben den notwendigen Tätigkeiten in der Fabrik, war dies zusätzlich noch ein sehr willkommener Zustupf in die Familienkasse. Mit Sicherheit fand er mit dieser Tätigkeit in der NATUR lebte er seine Bestimmung. Er wurde 45 Jahre lang darum auch nie krank. Auch seine Liebe zu den Tieren lebte er als 2. Hobby aus. So zimmerte er eigenhändig “Hasenställe” für ca. 350 Kaninchen, deren Fleisch er an Private und Metzgereien verkaufte. Er stand täglich um fünf Uhr früh auf, “mähte” mit nüchterem Magen das Gras als Futter für seine “Chüngel”. Erst anschliessend nahm er das “Zmorge”, und um 06.45 h ging er dann in die Fabrik zu seiner eigentlichen Arbeit.
Abends nach dem Nachtessen ging er wieder seine Hasen füttern, und dann zusätzlich noch für ca. 1 bis 2  Std. Stunden lang 3 x pro Woche die Fabrik-Büros reinigen. Sie werden sich vieles aber hoffentlich auch hinterfragen, so z.B. i.S. Tierhaltung, was ich ja auch wie folgt tun musste. Ich traf meinen Vater eines schönen Tages auf einem Hocker an der Sonne sitzend, auf seinem Schoss hatte er einen ausgewachsenen, prächtigen ” Chüngel”, den er zärtlich über Kopf und Rücken streichelte. Da musste  ich ihn fragen; “Vater wie kannst du so zärtlich sein, was ich ja schön finde, aber einige Minuten später erschiesst Du ihn dann kaltblütig ?. Weisst du, dies ist ja seine eigentliche Bestimmung, aber sie haben auch ein Recht auf ein bisschen Liebe & Zärtlichkeit, damit  schlussendlich auch auf einen schönen und schnellen Tod.” So gesehen verstand ich meinen Vater wieder sehr gut.

 

 

2. 

Eigenverantwortung heisst das nicht auch

selber ein Einkommen zu erzielen.

 

Meine Schlüssel-Erlebnisse

als “jeune homme” ab dem 12.  Lebensjahr;

​​​​​​ 

Meine Freunde waren alle von sehr reichen Eltern. Da ich nie wie sie ein noch so kleines Sackgeld bekam wie sie regelmässig, fragte ich meinen Vater halt mal schüchtern, Vater gibst du mir auch einmal ein paar Rappen Sackgeld, über das ich dann frei verfügen kann ? Er sah mich nur verblüfft an und meinte; “Du willst Geld, dann musst Du zuvor erst selber etwas tun dafür, “voo nüttt  chonnnt nämliggg nüttt”. Er half mir auch fürsorglich mit vielen guten Vorschlägen, wie ich mir ein Sackgeld verdienen konnte.

In der Folge habe ich der Nachbarin dann wöchentlich einmal ihren Rasen “gemäht” von “Hand” denn es gab noch keine stinkenden “Motorheuler”. Ihr strahlen nach getaner Tätigkeit (es war nämlich gar nicht Arbeit, sondern eher freudiges “tätig sein”) wäre mir Entschädigung genug gewesen. Sie gab mir aber jedes mal einen grossen “Fünfliber, was ich als Wertschätzung meiner Tätigkeit “verbuchte”. Es war so wunderbar, nämlich selbst verdientes Geld in meinen Händen zu halten. Dabei lernte ich auch den süssen Geruch des geschnittenen Grases kennen, ich wurde sogleich süchtig danach.

Auch Mäuse auf den Bauernfelder fing ich, 45 Rappen pro Schwanz brachten die ein. Unverhofft sagte Vater eines Tages, dieses Jahr ist ein Maikäfer Flugjahr, riesige Schwärme fressen den Bauern die Bäume kahl, der Ertrag fehlt ihnen dann, darum bezahlt die Gemeinde pro Kilo 40 Rappen. Ich bring dir grossflächiges Packpapier, und du stehst um fünf früh Uhr auf, gehst an den Waldrand und sammelt sie dann ein, indem du zuvor auf den Baum kletterst und tüchtig “schüttelst”, dann fallen sie runter wie Steine und du kannst sie alle leicht einsammeln. Ich als 12-jähriger (vermeintlich schlauer) Knirps dachte dann noch kurz nach und fragte ihn dann; “Nun gut, aber kann ich nicht erst um 7 / 8 Uhr aufstehen ?”. Vater schmunzelte nur und sagte dann ; “Doch doch natürlich kannst du das so machen, aber dann fliegen einfach alle davon bevor du in der Baumkrone angekommen bist. Und so gehst du dann leer aus, denn um fünf Uhr schlafen sie noch fest, und sie fallen dann alle sehr leicht herunter in deine Fänge. Der Sohn des Personalchefs fragte mich bald darauf sogar; “Du kann ich nicht auch einmal mitkommen”. Ja natürlich, und wir beide waren sehr erfüllt & natürlich auch mächtig stolz auf uns selber, denn als Resultat hat dann jeder 20 Franken auf die Hand ausbezahlt bekommen von einem Gemeindeangestellten.​​​​​ Es war unser Sack-Geld, selber erwirtschaftet. Wir waren danach auch noch bessere Freunde geworden. Mir fiel auch auf, dass dieser Jugend-Freund die 20 Franken viel mehr schätzte, als die 50 Franken vom seinem Vater, ohne jede Eigenleistung. Dies wohl u.a. auch darum,

 

1. weil wir beide doch sehr viel Spass dabei hatten und

2. immer ein kleines Abenteuer dabei noch erlebten,

3. wir uns freier und unabhängiger von unseren Eltern fühlen durften. 

 

Kinder und Jugendliche; 

Erziehung​ durch erfahren lassen.

 

 

 

3. 

In den Schulferien sein Sackgeld verdienen

 

 

In den Schulferien – jeweils bei meinem Onkel auf seinem Bauernhof  –  bekam ich am Ferienende auch noch ein kleines Sackgeld, in meine eigene “Kasse” zugesteckt. Ich fühlte mich dadurch “wertgeschätzt” ganz ohne Worte. Zum “Znüni” & “Zwieri” gab es dort bei meinem “Götti” jeweils einen feinen Speck mit speziell feinem “Burebrot”, das die Bäuerin wöchentlich liebevoll backte. Dabei durften wir Knirpse auch jeweils zuschauen. Ich erinnere mich jedoch auch noch, wie der “Teig” einfach roh sehr gut mundete !!!.

Vielleicht hat dieser Sachverhalt auch mit dieser Initiative etwas am Hut ?

 

 

4. 

Eine sinnvolle Beschäftigung selber finden

 

 

Vom zwölften Lebensjahr an habe ich nie mehr einfach Geld verlangt von meinen Eltern ohne Gegenleistung, denn ich stand – wenn auch bescheiden  – auch dank meinem Vater schon sehr früh auf den eigenen Beinen. Als Erwachsener habe ich dann dem zu Folge auch immer nur das gearbeitet, worin ich auch meine Erfüllung fand, wenn nicht mehr, habe ich umgehend gekündigt & gewechselt, auch wenn ich (ewinmal) nur noch die Hälfte verdiente. Also die Hälfte Lohn,  wo ich mich wohler fühlte war mir lieber, als der doppelte oder gar dreifache Lohn, wenn ich keinerlei Erfüllung finden konnte. So hatte ich folglich immer die richtigen Beschäftigungen in meinen diversen Berufen gefunden. Am Schluss resultierte sogar ein eigenes Geschäft mit Angestellten , meine wirklich grösste Erfüllung. Angst vor der Zukunft ist nie angebracht, denn wie heisst es doch; “Wer wagt, der gewinnt”, was mit Sicherheit auch heute noch Gültigkeit hat.

Hat dieser Sachverhalt nicht auch ein klein wenig mit dieser Initiative zu tun ?

 

 

4.a  

“Freiwilliger” Militär-Dienst am Vaterland

 

Mein Vater lag – wie viele andere auch  –  während des II. Weltkrieger vier lange Jahre an der Grenze zum faschistischen Nazi-Deutschland – also in seinen besten Mannes-Jahren bei Wind & Regen im Morast  –  ohne je einen Gedanken daran zu verschwenden, ob er sich nicht irgendwie “verdrücken” sollte. Wie viele Menschen verschwenden jedoch heute ihre Gedanken daran, ihr Schicksal leider Gottes zu sehr zu negieren und vor ihren Lebensaufgaben zu flüchten ?. Diese kann man aber nicht einfach ablegen, die nimmt man mit sich fort, wohin man auch flüchtet.

Vielleicht hat dieser Sachverhalt ja auch ein wenig mit dieser Initiative zu tun ?

 

 

5. 

Fleissige Wirtschaft-Migranten,​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

Italiener, Spanier usw.

 

 

Wirtschaft-M​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​i​g​r​a​n​t​e​n​ der 60/70-er Jahre, Italiener, Spanier usw., sie kamen alle auch aus ärmeren Gegenden ihrer Heimatländer. Sie hatten aber dadurch einen auch leicht wahrnehmbaren grösseren Hunger auf Eigenständigkeit, jedenfalls viel mehr als der Grossteil der Einheimischen. Diese Migranten gründeten ohne grosse Investitionen – einem Eimer und 4 Pinseln  – ein selbständiges Malergeschäft, oder machten erfinderisch und mutig eine kleine Pizza-Bude auf.

Zuviele Einheimische waren z.T. vom  fünf-und-zwanzigsten bis zum fünf-und-dreissigsten​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ Geburtstag, entweder noch bei Mama zu Hause in einer sehr bequemen “Wohlfühl-Oase”, dem darum sprichwörtlichen “Hotel Mama”, oder aber, falls wirklich schon ausgezogen aus dem elterlichen “Nest”, brachten auch (zu viele) ihre Wäsche (noch) immer zum waschen nach Hause zu “Mutti”, selbst wenn sie gratis über eine eigene Waschmaschine im Wohnblock frei verfügen durften.

Hat dieser Sachverhalt nicht auch ein klein wenig mit dieser Initiative zu schaffen ?

 

 

6. 

Den Versuchungen der eigenen

Bequemlichkeit einfach nachgeben ?

 

 

Ein anderer Jugendfreund – von materiell sehr reichen Eltern – kam nie auf die eigene Beine, bis heute nicht. Er sollte von der Mutter aus  – welche ihn so eindeutig fremd bestimmte  –  einmal etwas grosses werden. Er hatte dadurch wohl absolut keinen Ansporn zur Eigenständigkeit, denn er sagte mir mal; “Ich muss mich doch nicht noch anstrengen, denn ich erbe doch einmal genug von meinen Eltern”. Wie so oft in solchen Fällen verstarb seine Mutter früh, und der Vater hatte eine aufwendig lebende Geliebte, und am Schluss mit über 55 Jahren gab es nichts mehr zu erben. Alles warten sprichwörtlich “für die Katz”.

Hat dieser Sachverhalt nicht auch ein klein wenig mit dieser Initiative zu tun ?

 

 

7. 

Die Frage der Pensionierung

 

 

Her​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​r​ Hans Erni, unvergesslich genialer Schweizer Kunstmaler, er wurde an seinem 97 Geburtstag von einem jungen Journalist gefragt; “Wann wollen sie sich eigentlich pensionieren ? Er antwortete spontan, nicht ohne einem lebensfrohen Lächeln im Gesicht dem jungen Mann; “Wissen sie, jeden Morgen wenn ich aufstehe freue & frage ich mich riesig, was für ein schönes Bild ich heute wieder noch malen werde”. Hans Erni verstarb im Jahre 2015, in einem biblischem Alter von 106 (hundert und sechs) Jahren.

 

 

Hat dieser Sachverhalt nicht mit dieser Initiative sehr viel zu “schaffen” ?

 

 

 8. Echte Liebe heisst; Geben & nicht nehmen.

 

Der  weltweit äusserst beliebte amerikanische Präsident J.F. Kennedy

(die USA sind nicht umsonst noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten) 

hinterliess dieses goldrichtige Vermächtnis, den bei vielen Bürger/Innen

weltweit doch noch recht unbequemen Satz; 

 

Frage nicht was der Staat für dich tun kann,

frage vielmehr “was Du” für den Staat tun kannst.

 

 

 

Immanue​​l Kant, Schriftsteller und Philosoph;

 

Hörtet auf doch endlich den Ruf eurer Seele,

und  macht diesen RUF zu eurem BERUF,

dann seit ihr

–  zufriedener,

–  glücklicher,

–  & gesünder.

 

 

Haben diese Erkenntnisse nicht mit dieser Initiative sehr viel zu tun ?

 

 

Aus all diesen Überlegungen ein überzeugtes NEIN dieser echtem LEBEN

widersprechenden Initiative.

 

 

 

 

*​​​*****​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​*​*​*​*​*​*​​

​​

 ​​

M​​e​​i​​​n​​​ bescheidener Gegenvorschlag

an Stelle eines “Grundeinkommen”;

 

Ein Mutterschafts-Geld von 2500 bis 3’000 Franken

monatlich, und zwar für jede Mutter,

ob Schweizerinne​​​​n oder Ausländerinnen,

welche ein Kleinkind liebevoller

mit diesem Finanzzuschuss selber versorgen kann, 

ohne noch extern arbeiten zu müssen, unbedingt

bis das Kleinkind mindestens vier Jahre alt ist.

Davon würde die ganze Gesellschaft sehr sehr viel

nur profitieren können, selbst finanziell,

obwohl das finanzielle gar nicht das Wichtigste dabei ist,

denn;

 

“Was ein Kleinkind die ersten vier Jahre

(die natürliche Vollkommenheit analog der VIER Jahreszeiten).

bei seiner Mutter lernt,

(deren Geborgenheit/Fürsorge​​​, somit die LIEBE)

kann ihm später keine Universität

(= Intellekt/Intelligenz​​​, kein Ersatz für die Liebe)

der Welt mehr ersetzen”.

 

Von Konfuziu​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​s, eine alte chinesische Weisheit.

(er lebte von 551 v. Christus, bis 479 v. Chr. )

 

Die Wahrheit ist immer dort zu finden,

(immer und eben nicht nur hie & da)

wo sie am wenigsten vermutet wird,

nämlich im einfachen, natürlichen,

& nicht im komplizierten studier​​​​​​​ten.

 

Aber was ist es denn, das dem Kleinkind

auf keiner Universität der Welt später

nicht mehr ersetzt werden kann ?

Es ist dies das wertvollste was es gibt,

nämlich die naturgemässe Mutterliebe.

Das ganze wäre jedenfalls eine längst fällige

verdiente Würdigung der Mutter.

 

Die Ausarbeitung eines sinnvollen

betreffenden Gesetzes ist jetzt die

Aufgabe aller Parlamentarierinnen

& Parlamentarier,

 

z.B. ausschliesslich

unter folgenden Bedingungen;

 

1. 

Anspruch-berechtigt ist jede Mutter

bei z.B. mindestens 5 (fünf) Jahren

ununterbrochenem legalem Aufenthalt

in der Schweiz.

 

2.

Im Minimum z.B. drei bis vier Jahre

ununterbrochen geleisteten Beitragszahlungen

in eine diesbezügliche Kasse, z.B. in die ja bereits

bestehenden schweizerischen AHV/IV Kassen.

 

3.

Es zwangsläufig auch immer –  wie bei

jeder neuen Gesetzgebung – die daraus

folgenden möglichen Nebenwirkungen

zu berücksichtigen gilt, in diesem speziellen

Fall eben einen neuen “Muttergeldtourismus”​​​

zu verhindern helfen.

 

4. 

Dieses Mutterschaftsgeld kann z.B.

für die 150’000.00/180’000.00​​​ CHF

verdienende Mütter (doppelverdienende

Paare) auch ganz ausgeschlossen werden.

Denn diese vermögen es selber, ihrem

Kinde mindestens die ersten vier Jahre,

eigenständig die nötige Mutterliebe

angedeihen zu lassen, weil sie

keinesfalls gezwungen sind,

noch auswärts zu arbeiten.

 

 

 

 

 

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Comments to: Kein “bedingungsloses Grundeinkommen” von CHF 2’500.00.
  • März 29, 2016

    Ich finde die Idee welche hinter der Initiative steht grundsätzlich gut.
    Was ich mich allerdings frage ist folgendes:

    – Wer erledigt die schlecht bezahlten Arbeiten?
    – Müssten die Löhne einer Putzfrau nicht markant ansteigen, damit das putzen lukrativer wird als das fernsehen zu Hause? Und müssten in dem Fall nicht alle Löhne ansteigen?
    Ich glaube nicht daran dass jemand mit einem Einkommen von ~5000.– den Job hinschmeissen würde. Aber jemand der nur 3000.– verdient wird sich dies wohl überlegen.

    @Herr Hottinger:

    Woher würden Sie dann das Geld für diese Mutterschaftsunterstü​tzung nehmen? Die ALV, Sozialhilfe usw würde dann ja weiterhin existieren…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller

      Dieser Nebeneffekt ist erwünscht, weil es die längst überholte Wertschöpfungsskala korrigiert! Die reine Kopfarbeit (Beratung), wird zwangsläufig nach unten angepasst!

      Ihre Finanzierungsfrage beantwortet, wie alles im Zusammenhang mit der Wirtschaft, das Geldsystem, als unendliche Ressource!

      Es lohnt sich Albert Wenger zu Gemüte zu führen!

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    • Juli 19, 2021

      Habe ich diese Bedingunslose Grundeinkommensinitia​tive richtig verstanden.

      Die 2500 Fr. Grundeinkomme erhöht den den Lohnbetrag nicht.

      Da nehme ich an, dass die Arbeitgeber weniger Lohn aus dem eigene Sack zahlen müssten. Nehmen wir an, Dieser zahlt den bis anhin ausbezahlten Lohn von sagen wir mal 4500 Fr. inklusive der 2500 Fr. aus der Bundeskasse. Seine Lohnschatulle würde plötzlich pro Arbeitskraft um 2500 Fr. bevorteilt. Jetzt muss natürlich der Staat mehr Geld ausgeben und logisch auch wieder durch Steuern einbringen.

      Wenn schon dann schon, könnte doch der Staat die ganzen Löhne und die totale Marktwirtschaft übernehmen. War dies nicht vor 1989 hinter dem eisernen Vorhang im Kommunismus genau so. Darum ist dort dieses System total vor die Hunde gegangen.

      Ich glaube ich würde komplet spinnen, wenn ich ja zu Dieser totalen Unfug Initiative nicht NEIN stimmen würde.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Paul Rohner

      Sie beziehen, Ihre Argumente nur auf den schnöden Mammon! Die Selbstverwirklichung,​ wie ich von Ihren Kreisen immer vernehmen darf, steht doch eindeutig im Vordergrund, oder habe ich etwas falsch verstanden?
      Der Arbeitgeber bezahlt sowieso keinen Rappen, sondern ordnet den Anteil aus dem Tauschhandel gemäss Wertschöpfung zu! Wird sich auch mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen gar nichts daran ändern, einzig die Freiheit wird grösser! Der Arbeitsmarkt wird reformiert! Haben Sie sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie sich die künstliche Intelligenz auf den Arbeitsmarkt auswirken wird? Da helfen die von Vorbetern antrainierten Denkmuster, sehr wenig!

      Es bleibt, jedermann unbenommen, je nach Intellekt zu spinnen!
      Lesen Sie, den Kommentar von Albert Wenger, welche ich in Auszügen vorgestellt habe! Mit dem Verstehen, wächst die Erkenntnis!

      Bevor von Unfug zu reden, sollte man sich wenigstens die Mühe machen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen! Ich weiss nicht ob Ihnen die künstliche Intelligenz etwas sagt?

      Wenn Sie glauben, wir würden in einer Marktwirtschaft leben, dann befinden Sie sich auf dem Holzweg! Devisenkurse, Subventionen, unterschiedliche Mindestlöhne, etc., sprechen eindeutig für eine verplante Marktwirtschaft!

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    • Juli 19, 2021

      “Bevor von Unfug zu reden, sollte man sich wenigstens die Mühe machen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen!”

      Bevor man Anderen unterstellt, dass sie sich damit nicht auseinander gesetzt hätten, sollte man sich lieber die Mühe machen, und uns hier demzufolge erklären wie das finanziert werden soll. Aber nicht in Thesen, sondern FAKTEN.

      Herr Bender – legen Sie uns doch mal eine Rechnung vor, welche aufzeigt, dass Ihre sog. künstliche Intelligenz dann dieses Kapital beschafft um all die Auslagen zu finanzieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Ihre Fragen nach der Finanzierung, sind Fragen aus den vorherigen Jahrhunderten, als man sich noch nicht mit dem das Geldsystem auseinandergesetzt und verstanden hat!Herr Wenger gibt zur Aufmerksamkeit auf das Kapital klare Ansagen!
      Ich habe die bedarfsgerechte Generierung (“Finanzierung”), im Gegensatz zur Addition für eine willkürliche Periode, schon mehrmals erläutert! Geld dreht sich im Kreise, es muss nicht immer neu geschöpft werden!

      Woher stammt eigentlich Ihre Rente, welche im Einklang mit dem Geldsystem generiert wird?
      Die künstliche Intelligenz beschafft kein Geld, sondern ersetzt z.B. die Berater in ihrer Funktion! Die Bedürfnisse der Bevölkerung werden, mehrheitlich durch Roboter abgedeckt! Das Geldvolumen dreht sich weiter!
      Lesen Sie die Meinung von Herrn Wenger! Vielleicht kann er Ihnen auf die Sprünge helfen?

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    • Juli 19, 2021

      Aha Herr Bender

      Dann dürfen wir also davon ausgehen, dass: “Man spricht künftig nicht mehr über Geld, sondern hat es”??

      Und cool, wenn wir nach Ihrer Meinung in nahezu allen Belangen durch sog. künstliche Intelligenz abgelöst werden. Somit kann ich mich geruhsam zurück lehnen und die kommenden Überflüssigkeit des menschlichen Daseins erwarten.

      Sie erklären hier ja somit, dass es kein Geld mehr benötigt, daher dieses nicht mehr nötig ist, darüber nicht mehr gesprochen wird und Geld aus den Wolken fällt oder in den Bäumen wächst.

      Auch Ihre polemische Aeusserung, dass Herr Wagner mir auf die Sprünge helfen könnte, kann immer noch nicht erklären, wie die angebliche Veränderung auf die künstliche Intelligenz den Menschen als solches erhalten wird oder soll.

      Naja – Sachlichkeit und respektvolles Verhalten muss nicht Jedem gegeben sein und einigen scheint Polemik wichtiger zu sein als Anstand.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Wie immer von mir: Sachlichkeit mit Respekt. ohne jegliche Polemik!
      Verstehen was Geld bedeutet, könnte (suggestiv) der Schlüssel für differenzierte Antworten sein Die Wurzel der Meinungsverschiedenhe​it liegt im Intellekt! Eine Wertung (Ausdruck) kommt also aus eigener Überzeugung heraus und hat aber niemals den Anspruch korrekt zu sein!
      Geld ist das Tauschmittel für Arbeit und Ersatzleistung! Ohne ein Tauschmittel wird es auch künftig nicht funktionieren, dass Gegenteil habe ich auch nie behauptet! Ihre Unterstellung (Meinung) weise ich demnach zurück! Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine Ersatzleistung (Existenzsicherung) für ein Leben mit eingeschränktem Erwerbseinkommen! Kennt man aus der Ökonomie (Landwirtschaft etc.)!

      Ich schreibe von Herrn Wenger und nicht Wagner, ein feiner aber nicht unwesentlicher Unterschied! Herr Wenger, 49, hat in Harvard Volkswirtschaft und Informatik studiert und befasst sich mit Veränderungen in der Arbeitswelt und ist Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens, weil es die “Revolution” abfedert!

      Ihre “Orakel”- Behauptung, dass Menschen mit ihrem Leben nichts mehr anfangen könnten, die Bedürfnisse somit nicht mehr gesichert seien, ist der Ausdruck Ihres Verständnisses! Ich dagegen, neige zur Ansicht, dass die Menschen zu allem fähig sind! Ohne das Tun, hat man keine gesicherten Ergebnisse!

      Gesich​ert bleibt jedoch, dass die anteilige Übernahme der Arbeitswelt durch die künstliche Intelligenz, Arbeitsplätze der Menschen stark verändern wird (Weiterentwicklung der Wirtschaft)!

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    • Juli 19, 2021

      “Vielleicht kann er Ihnen auf die Sprünge helfen?”

      Sie findend das Sachlich, ohne Polemik? Naja

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Es steht mir nicht an, mich auf die Stufe von Herrn Wenger, als anerkannte Kapazität zu stellen! Er hat jedenfalls mein Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge zusätzlich noch geschärft und mir somit zu mehr Sprüngen verholfen! Ich glaube an die Kreativität der Menschen und würde ihnen niemals Faulheit (unsachlich und polemisch) unterstellen!

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    • Juli 19, 2021

      Ich weiss nicht, wo ich geschrieben hätte, dass die Menschen faul würden.

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  • März 29, 2016

    Ich zitiere aus dem Interview mit Albert Wenger, promovierter Volkswirtschaftler und Informatiker

    Die Menschen organisieren und entwickeln, sich um Knappheiten herum!
    Was müssen sie verstehen?
    Dass heute Aufmerksamkeit die knappe Ressource ist. Damit meine ich die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf die richtigen Fragen und Probleme zu richten und damit das knappe Gut richtig zu priorisieren.
    Wie meinen Sie das?
    Aufmerksamkeit fehlt auf zwei Ebenen. Individuell verschwenden wir unendlich viel Zeit mit Ablenkungsübungen – zum Beispiel damit, unseren Twitter-Feed oder Facebook-Stream zu aktualisieren. Stattdessen sollten wir uns öfter fragen, was wir wirklich mit dem Leben anfangen wollen. Kollektiv gibt es eine groteske Verteilung der Aufmerksamkeit zugunsten des Kapitals. Wie viele Menschen arbeiten weltweit im erweiterten Sinn für Banken und die Finanzindustrie? Abermillionen. Wie viele Menschen versuchen weltweit herauszufinden, welche Asteroiden die Erde treffen könnten und was man eventuell dagegen tun sollte, wenn einer auf uns zurast? Es sind weniger, als in einer McDonald’s-Filiale arbeiten. Dabei ist diese Frage für die Menschheit unter Umständen von extrem großer Bedeutung. Gleiches gilt natürlich auch für den Klimawandel. Auch hier stehen Bedrohung und Aufmerksamkeit in einem grotesk schlechten Verhältnis.
    Was hat das mit Automatisierung zu tun?
    Sie wird es uns erlauben, dass wir uns in vielen Bereichen vom Zwang zur Arbeit befreien. Wir müssen nicht mehr in Fabriken schuften oder uns mit langweiligen Bürotätigkeiten herumschlagen. Wir haben die historische Chance, Wissen und Kultur in einem Umfang zu erzeugen und zu teilen, der bisher undenkbar war. Langfristig wird das so kommen, aber die Übergangsphase wird sich ausgesprochen schwierig gestalten. Die Entscheider in Politik und Wirtschaft sind weltweit nach wie vor voll darauf eingestellt, die Kosten für Kapital zu senken, um Menschen klassische Arbeit zu verschaffen. Vollbeschäftigung ist in Anbetracht der technischen Fortschritte aber schlichtweg anachronistisch. Stattdessen werden wir endlich viel mehr Zeit haben, über Sinnvolles nachzudenken. Auch beim Müßiggang übrigens.
    Computer hingegen entkoppeln Kapital und Arbeit. Ökonomisch betrachtet, gilt nun das Prinzip der Null-Grenzkosten, das wir von anderen digitalen Anwendungen kennen. Eine Software zu entwickeln kostet Geld, oft viel Geld. Aber wenn sie erst einmal läuft, kann der Entwickler sie zu extrem geringen Kosten beliebig oft vertreiben. Software wird heute zu Null-Grenzkosten ausgeliefert. Konkret heißt das zum Beispiel, dass eine Krebsdiagnose so gut wie nichts mehr kostet. Dies wird dramatische Auswirkungen auf den Preis von menschlicher Arbeit haben, und zwar auch von hoch bezahlten Spezialisten. Die Arbeit verliert ihren Wert, genau wie Kapital nicht mehr der entscheidende Wachstumsfaktor ist, weil diejenigen, die über ihre Plattformen zu Null-Grenzkosten ausliefern können, ohnehin über mehr als genug Kapital verfügen. Facebook und Google geben eine Vorahnung davon, was auf uns zukommt.
    Null-Grenzk​osten sind in den volkswirtschaftlichen​ Theorien nicht vorgesehen. An ihnen scheitern alle Modelle.
    So ist es. Null-Grenzkosten heißt übertragen: Du kannst ab einer bestimmten Produktionsmenge eine Pizza für null Cent herstellen und ausliefern. Dann hat niemand auf der Welt mehr eine Chance, gegen dich zu konkurrieren, und du belieferst die ganze Welt mit Pizza. Genau diese Situation haben wir jetzt schon in einigen Bereichen von Informationstechnolog​ie und Internet. Das schlägt aber noch nicht so stark auf den Preis von Arbeit durch, solange der Computer ein Werkzeug ist, menschliche Arbeit aber nicht ersetzt. Doch das ist der Durchbruch, vor dem wir stehen, und deshalb wird der gesellschaftliche Umbruch durch Automatisierung so radikal sein. Das Problem ist: Wir sind auf diesen Umbruch zurzeit nicht vorbereitet, und das müssen wir schleunigst ändern.

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    • Juli 19, 2021

      Interessante Ansicht von Herrn Wenger. Nur, wie er auch selbst sagt:
      Momentan sind wir noch nicht so weit, dass der Computer einen Grossteil unserer Arbeit teilweise oder auch vollständig ersetzen kann. Es wird vermutlich in Zukunft so kommen allerdings wird dies noch ein Weilchen dauern.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller
      Die Initiative ist eine sehr wichtige Vorbereitung auf den kommenden Umbruch! Also agieren anstatt reagieren!

      Der gesellschaftliche Umbruch durch Automatisierung wird radikal sein. Das Problem ist: Wir sind auf diesen Umbruch zurzeit nicht vorbereitet, und das müssen wir schleunigst ändern.
      Das Bedingungslose Grundeinkommen schafft die zwingend notwendige Bedingung, den radikalen Umbruch, ohne grossen menschlichen Schaden zu „begleiten“!

      Die „finanzielle“ Lösung liegt immer in der Abdeckung der Bedürfnisse einer Bevölkerung (Produktivität) und dem dafür notwendigen Geldvolumen für den Tauschhandel, daher ist sie nicht abhängig von der Anzahl Beschäftigten! Beides ist vorhanden und ergibt das Inlandsozialprodukt als Abdeckung der Sozialsysteme! Diese Realität muss endlich zur Reform der Sozialsysteme führen und die Wirtschaft korrekt einbinden!

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    • Juli 19, 2021

      Das BGE besteht heute schon in Form einem Sozialamt, welches die Grundlage und das Grundeinkommen jeden Einzelnen zusichert, wenn er in Not gerät.

      Es mag ja eine interessante These sein, welche man hier glaubt verwirklichen zu wollen. ABer mit einer Solchen entzieht man dem Menschen seine Motivation und Antrieb einer Tätigkeit und wenn dies nur eine Geistige sein soll. Mit einem solchen BGE erzieht man Menschen zu Nichtstuern und motivationslosen Geschöpfen.

      Aber das kann ja auch interessant sein für die “Grossmachtdenker” denn unmotivierte Menschen labbern einfach alles nach was man ihnen auftischt, sind froh wenn man sie einfach nichts tun lässt und der Mensch wird zu einer Marionette der Grossmachtdenker..


      Ich bin jedenfalls froh, dass ich sicher NICHT mehr in diese Situation kommen werde, dass man mit Nichtstun ohne Rückfrage und Abklärung einfach Geld bekommt. Das wird zu Missgunst und Neid führen, dass der Nachbar rumhockt und man selber sich den Arsch aufreisst um etwas erreichen zu wollen und dieser “Herr/Dame” von Nebenan braucht dann einen grossen Teil MEINER Errungenschaft um mich belächeln zu können, dass ich jeden Tag aufstehe und etwas Leiste.

      So wird man Neid, Missgunst und Groll steigern, mehr nicht.

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  • März 29, 2016

    Werter Herr Hottiger

    Von den Eltern sollte man den menschlichen Umgang, also Anstand und Würde gegenüber allen Mitmenschen (auch Ausländer sind Mitmenschen) vorgelebt erhalten!

    Der Mensch hat sich entwickelt, andernfalls würden wir noch auf Bäumen leben!

    Die Politiker sind aufgerufen, dass Sozialsystem im Einklang mit dem Geldsystem und den modernen Gegenbenheiten zu reformieren!
    Das geltende System stammt nach aus dem “Mittelalter”, als für die Bedürfnisabdeckung noch fast 100% Manpower notwendig waren! Warum man die Renten einkommensabhängig festgelegt hat, kann nur dem Spieltrieb zugeordnet werden! Die Grundvorsorge sollte einerseits einen ordentlichen Lebensunterhalt abdecken und andererseits als Kopfrente im Verhältnis zur Lebensleistung ausgerichtet werden! Weil man die Gewinne nicht anteilig berücksichtigt hat, profitiert die Wirtschaft, eine der Ursachen für die Schere zwischen Arm und Reich!

    Die kapitalgedeckte Vorsorge, wie Sparen allgemein, kann nur mit höheren Schulden (Geldmengenerhöhung) ermöglicht werden! Mit dem Spiegelergebnis der Schuldenwirtschaft, der Aufbewahrung, wurde die Finanzindustrie mit vielen auch unnötig hochdotierten Arbeitsplätzen geschaffen! Die Marktpreisbewertung als Schiedsrichter wurde dem Spiel beigefügt! Das BVG-Spiel zeigt derzeit seine Fratze! Die hochdotierten Spielleiter beschreiben nun die seinerzeitigen Lügen! Wer bemerkt die Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem kreierten Geldvolumen und Geldkreislauf (Renten vs Beiträge)?

    Im Tauschwert sind auch die Sozialanteile einkalkuliert und werden dem Staat weitergeleitet! Nach Ihrem Besispiel müsste man also mindestens 4 Jahre ununterbrochen der Erwerbsarbeit nachgehen!

    Der einzelne Mensch wird zur Bedürfnisabdeckung der Bevölkerung immer überflüssiger! Also sollte das Kind selber erkennen, wie die Vorbeter Meinungen noch zu gewichten sind! Wären sie immer übernommen worden, würden wir noch auf den Bäumen leben! Wäre vielleicht besser gewesen?

    Ich empfehle, das Interview mit Herrn Albert Wenger zu studieren und allenfalls vorgängig das Gehirn von überflüssigen Gehirnzellen zu befreien!

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  • März 29, 2016

    Herr Hottinger, bezüglich Mindestlohns sind wir für einmal tatsächlich einer Meinung.

    Ihre Idee jedoch Frauen quasi dafür zu bezahlen das sie an Heim und Herd bleiben halte ich für ein wenig aus der Zeit gefallen. Abgesehen von dem Risiko das Frauen nach so langen Pausen in vielen Berufen Schwierigkeiten haben werden wieder Fuss zu fassen, wird sich das Stimmvolk wohl Gedanken machen über die Idee Frauen unabhängig davon ob sie bedürftig sind (z. B. alleinerziehend) oder nicht (Millionärsgattin) zu subventionieren.

    Konfuzius kann übrigens kaum über Universitäten gesprochen haben, denn Universitäten sind eine europäische Erfindung, hervorgegangen aus den Klosterschulen des Mittelalters. Er hat übrigens weder vor 5000 noch vor tausend Jahren gelebt, sondern vor ca. 2’500 Jahren. Das Zitat kann ich auch nirgendwo finden … was mich nicht übermässig überrascht. Dasselbe gilt für das Kant-Zitat.

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  • März 31, 2016

    Was würde eigentlich passieren, wenn jemand trotz des Grundeinkommens seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann?
    Klar würde der Betrag von CHF 2500.– reichen um ein bescheidenes Leben zu führen. Allerdings können viele Leute mit ihrem Geld nicht umgehen und pflegen einen zu hohen Lebensstil. Bis jetzt verschuldeten sich diese Leute und bezogen irgendwann Sozialhilfe. Diese gäbe es im Falle einer Annahme ob genannter Initiative ja nicht mehr. Werden diese Leute dann einfach fallen gelassen? Müssen diese dann auf der Strasse leben?

    Ausserdem: Jetzigen Sozialhilfebezügern ist die Anschaffung und der Besitz von Luxusartikeln wie beispielsweise ein Auto nicht erlaubt. Beim bedingungslosen Grundeinkommen natürlich schon, weshalb das Risiko der Verschuldung bei genannten Personen massiv grösser wird.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Bruno Zoller

      Mit dem Charakter eines Menschen muss eine Gesellschaft klar kommen!

      Mit dem BGE soll die Freiheit gegeben und nicht genommen werden! Es wird auch weiterhin “Ausreisser” geben!

      Die Entwicklung wird sich einspielen, wie alle Spiele vorher!

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  • März 31, 2016

    Lieber Herr Hottinger, ich stimme Ihnen zu bei den Rubriken 1, 2, 3, und 4. Diese von Ihnen geschilderten Werte werden bei der Annahme des BGE mindestens genauso, wenn nicht umso mehr wichtig sein. Aber was nützt das, wenn in Zukunft nicht genügend Erwerbsarbeit (Betonung auf Erwerb, nicht auf Arbeit) vorhanden sein wird? Stellen im Niedriglohnsektor werden heute schon immer mehr und mehr abgebaut. Denken Sie nur an die neuen Self-Scanning-Kassen bei den Grossverteilern. Dieser Trend wird sich verstärken. Schon jetzt wurden Roboter entwickelt, die z.B. den Zimmerservice in Hotels übernehmen. Diese Entwicklung mag bedauerlich sein, ist aber nicht aufzuhalten. Es nützt die besten Erziehung zur Eigenverantwortung nichts, wenn keine Stellen vorhanden sind.
    Ganz falsch liegen Sike mit der Annahme, dass es in der UDSSR und in der DDR ein BGE gegeben hätte. Gab es nicht, nur das Recht auf Erwerbsarbeit. Tatsächlich ist das BGE eine neoliberale Idee. Der US-Oekonom Milton Friedman hatte seinerzeit die negative Einkommenssteuer (ähnlich wie das BGE heute) vorgeschlagen. In Europa wurde das BGE vorwiegend von Götz Werner, den Gründer und langlährigen Leiter der so erfolgreichen dm-Drogeriekette bekannt gemacht. Und bei uns ist die Linke mehrheitlich dagegen (Ausnahme Oswald Sigg).
    Sicher werden noch Verbesserungen notwendig sein. Ich finde aber in unserer Wirtschaftspolitik nichts, was zukunftsfördernd sein könnte.
    Ich freue mich auf Ihre Antwort.
    LG, Inge Votava

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    • Juli 19, 2021

      @ Geschätzte Frau Inge Votava,

      Merci für Ihre geschätzte Stellungnahme, man merkt sofort dass Sie pro & kontra genau abgewogen haben. Somit können Sie eine gegenteilig Position auch mal einbeziehen, zumindest sie zu hinterfragen. Das muss ich sagen, auch leider schon eine Rarität geworden bei Vimentis.

      1. Sicher ist es so, dass mmer mehr Roboter eingesetzt werden, was auch ich bedenklich finde. So bedaure ich es ja auch – und habe mich bei derartigen Firmen auch schon dementsprechend geäussert, z.B. bei der Migros-Genossenschaft​​​, wo ich Mitglied bin. Ausgerechnet MIGROS wird jetzt die Kassiererinnen über kurz oder lang durch Automaten ersetzten. Natürlich verlieren so alle ihre Stelle (Zusatzverdienst für die Familienkasse), aber warum ?. Doch ausschliesslich um eine Gewinnmaximierung zu erreichen, bei gleichzeitigem Lohn des CEO von über einer Million. Ein lächeln, ein kleiner Schwatz, zwischenmenschliches wird es dann nicht mehr geben, wie es durch die Smartphones ja auch schon Wirklichkeit ist. Herr Gottfried Duttweiler (Gründer der Migros Genossenschaft) würde sich im Grabe umdrehen, denn er hatte ja genau immer Gegenteil beabsichtigt wie folgt;
      Ihm schwebte eine Verkaufsorganisation ohne Zwischenhandel vor: Eine direkte «Brücke vom Produzenten» zum Konsumenten. Am 15.8.1925 gründete er zu diesem Zwecke die Migros AG. Diese «Brücke» wurde dabei zum Symbol und Markenzeichen der Migros. Mit einem Startkapital von 100’000 Franken kaufte Gottlieb Duttweiler fünf Ford-T-Lastwagen und bestückte diese mit sechs Basisartikeln (Kaffee, Reis, Zucker, Teigwaren, Kokosfett und Seife), die er zum Teil bis zu 40 % günstiger als die Konkurrenz anbot. Heute ist Migros der grösste Detailist der Schweiz, sogar ins Ausland expandierend.

      2. Meine Erfahrung sagt mir, jedes Extrem fordert automatisch immer den Gegenpol auf den Plan. Durch den Wegfall des Kommunismus (was ich keinesfalls bedaure) wurde deshalb erst der Turbokapitalismus (völlig konkurrenzlos) immer extremer, eben zwangsläufig. Die Menschheit ist noch nicht soweit, dass sie von alleine zur “goldenen Mitte” finden würde, ohne entsprechendes Leid. Das hatten die Nachkriegs-Deutschen – auch erst nach furchtbar erlittenem Leid (durch das “1000 jährige Reich”) gefunden und auch eine Zeit lang umgesetzt; “Die Marktwirtschaft mit einer sozialer Prägung durch Ludwig Erhard = die soziale Marktwirtschaft, was Deutschland zum weltweiten Exporteur erst katapultierte. Die paritätische Mitbestimmung war Teil dieses Erfolges. In der Schweiz sind wir bis heute nicht soweit. Einheimische werden entlassen und durch billigere Ausländer ersetzt, dank Personenfreizügigkeit​​​, auch eine Turbo-Gewinnmaximieru​​​ng.
      Unisono haben die damaligen Bundesräte/Innen dem Souverän die Annahme dieser Vorlage, auch wider bessere Wissen empfohlen wie folgt;

      https://www​.youtube.com/watch?v=​fy579okpzAM

      3. Dass irgendwann keine Stellen mehr vorhanden sind, das glaube ich weniger. Denn die Art der Tätigkeiten (schreibe bewusst nicht Arbeit) wandeln sich doch nur. Wie z.B.; Durch die unmenschlichen Wegrationalisierung oder Optimierungen, erzwungene Frühpensionierungen ab 50 + usw. (für noch mehr Gewinne) entstehen doch automatisch neue Tätigkeiten wir z.B. für mehr Psychiater und Therapeuten, welche die so erzeugten Neurosen und Depressionen dann behandeln dürfen.
      Warum denn hat in den USA fast jeder seinen Psychiater/In ?. Eben, dort regiert der Turbokapitalismus seit langem.

      4. Das genaue Gegenteil davon, der Kommunismus (Lehre v. Marx) alimentierte doch auch bei zu vielen Menschen – durch die vom Staate gewährte Grundversorgung – (ähnlich dieser Initiative) nur die Trägheit all zu vieler, weshalb niemals ein gewisser Wohlstand für alle aufgekommen konnnte. Der Staat gebe jedem 100 CHF, 100 € oder 100 $, nach einem Jahr gibt es wieder Millionäre und Bettler. Die Praxis im Deutschland der Nachkriegszeit, sowie in der DDR bei Einführung der D-Markt, sind hierfür doch Beweise genug.

      5. Anderseits ist doch die Sättigung und die damit einher gehende “Wohlstand-Verwahrlos​​​ung” i.d. Schweiz bereits derart fortgeschritten, dass viele zu fatalistischen, vielleicht zu egoistischen Schweizer/Innen prinzipiell nicht mehr wählen. Unsere direkte “Demokratie” ist einzigartig i.d. Welt, ebenso werden wir unserer möglichen “Volksinitiativen” beneidet, oder nicht ? Diese Demokratie zersetzend wirkt sich jedoch schon zu lange aus, indem positiv ausgegangene Volksinitiativen einfach ignoriert, vom Bundesrat nicht mehr, oder dann nur verwässert, umgesetzt werden. Zu viele Exekutiv-Mitglieder hätten wohl lieber die zentralistische, autoritäre Regierungsform der EU, dies zu ffensichtlich, weil da muss man ja das “unbequeme Volk” gar nicht mehr fragen. So argumentierte doch kürzlich der deutsche Bundespräsident Gauck i.d. Schweiz, er bevorzuge die Parlamentarische Regierungsform, weil er halte das Volk, der/die einfachen Bürger/In als überfordert, komplizierten Sachverhalte überhaupt begreifen zu können. Darum müssen wir zu unserer direkten “Demokratie”, was sie ja schon heute leider nicht mehr ist, meine Meinung, mit Händen und Füssen besser verteidigen.

      EUROP​​​A kann von uns lernen was Demokratie sein müsste, nicht die Schweiz von Europa, ansonsten landen wir auch in einer Sackgasse.

      6. BK-Merkel (Deutschland) hat ja erst kürzlich nicht nur den Schengen- und den Dublinvertrag völlig ignoriert, internationale Verträge damit zu selbstherrlich gebrochen, wie eine Königin in einer längst vergangen geglaubten Monarchie. Deshalb hat sie jetzt vor dem Verfassungsgericht zu recht eine Klage wegen Verfassungsbruch am Hals.
      Bürger- & Bürgerinnen Deutschland müssten eigentlich schon längstens die Revolution von unten ausrufen wie damals i.d. DDR, anscheinend geht es auch ihnen immer noch zu gut. Merkel agiert schon heute genau gleich wie ihr Ziehvater H. Kohl;
      “La loi c’est m o i “.
      Wurden die Frauen (leider) Jahrhunderte lang unterdrückt, sind es heute die Frauen, die den “Männern” sagen, was sie zu tun haben, sogar im Militär. Ein grichischer Philosph stellte schon damals fest; “Das grösste Ärgernis ist ein “Flintenweib” auf dem Schlachtfelde”. Ich sehe auch hier wieder, wie das eine Extreme in das andere Extrem umschlägt.

      7. Es ändert also nichts, diese Initiative braucht der/die Schweizer/In nicht, sie ver- schlingt nur wieder völlig überflüssig Millionen an Steuergelder, denn sie wird mit einer Mehrheit von mindestens 75-bis 85 % vom Souverän abgelehnt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Werte Frau Inge Votava

      Ich stelle eine einfache Frage:
      Was ändert ein Bedingungsloses Grundeinkommen, im Leben eines Anderen? Erst wenn die Freiheit des Anderen beeinträchtigt wird, sollte man Einhalt gebieten!

      Dabei macht es keinen Sinn, zu eruieren, wer nun das Bedingungslose Grundeinkommen “erfunden” hat! Diese Erfindung ist eigentlich im Wirtschafts- und Geldsystem enthalten! Nur die Menschen wollten Spielformen mit verschiedenen Taktiken!

      Anstatt das Tauschmittel für Arbeit mit Schulden zu kreieren, wäre auch eine schulden- und zinsfreie Option möglich gewesen! Man hat zwar den Ländern die Währungshoheit gegeben, jedoch sie mit Schulden zugedeckt (nicht zurückgeflossene Staatsquote über die zugeordneten Substrate = Steuern), um zusammen mit den Privatschulden, die Aufbewahrung und Gewinne zu ermöglichen (unnötig hohe Geldmenge)!
      Die Bewertungsinstitute wurde erfunden, um das Verteilungsspiel spannender zu machen! Mit der Schuldenwirtschaft hat man zusätzlich die Aufbewahrung ermöglicht, um die Finanzindustrie zu schaffen! Vorab durften wir unseren Wohlstand “erarbeiten”! Dieses Privileg hat nicht jedes Land auf der Erde! Die Investitions- und Ausbeutungsspiele müssen gelingen!

      Das BGE federt die Auswirkung der 4. Generation-Revolution​ ab!

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  • März 31, 2016

    Guten Tag Herr Hottinger

    Ihr Eingangstext lautet:
    “Diese Initiative ist doch eine Antithese von Eigenständigkeit,​Fre​iheit und Selbstbestimmung.”


    Zu den Begriffen “Antithese” [1], “Eigenständigkeit” (Autarkie) [2], “Freiheit” [3] und “Selbstbestimmung” (Autonomie) [4] habe ich unten die Definitionen von Wikipedia angehängt, damit nicht schon diesbezüglich eine Diskussion losgeht.

    Und wenn ich all diese Begriffe anschaue, dann ist gerade die Initiative zum Bedingungslosen Grundeinkommen eine ERFÜLLUNG all dieser Begriffe:

    1. Eigenständigkeit (Autarkie):
    Aus eigenen Ressourcen selbst erzeugen oder herstellen können wir in der heutigen Zeit schon lange nicht mehr alles was wir ver- oder gebrauchen. Es ist fast immer mindestens eine weitere Interaktion, der Handel, notwendig. Ich weiss ja nicht, wie es Ihnen geht – aber ich kenne keine Person, die nur von selbst angebautem und hergestelltem leben können.
    Ein bedingungsloses Grundeinkommen hingegen würde es den Menschen erlauben, wenigstens etwas lebensnotwendiges herzustellen, das sie sonst nicht können: Ruhe und Gelassenheit! Zu wissen, dass für das allernotwendigste einfach gesorgt wird – ohne dass man überall betteln gehen muss.

    2. Freiheit:
    Die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können ist ebenfalls etwas, das nur wenige Menschen wirklich können. Egal, was man heute macht, es ist immer eine Folge von Konsequenzen damit verbunden. Und zudem sind die meisten dieser Konsequenzen noch finanzieller Natur.
    Wenn ich z.B. ein Auto kaufe, dann muss ich sicher sein, dass ich Unterhalt, Steuern, Benzin etc. bezahlen kann – sonst ist es schnell vorbei mit der Freiheit “Autofahren”.
    Oder wenn ich eine Wohnung mieten möchte, dann überprüft der Vermieter ob ich die monatliche Miete denn auch mit meinem Lohn bezahlen kann. Und dazu brauche ich eine Arbeit, für welche es Qualifikationen braucht – welche man sich wiederum über lange Zeit (Schule, Lehre etc.) und mit viel Geld aneignen muss.
    Darum liegt in der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen eine perfekte Lösung darin, dass sich z.B. ein Vermieter gar nicht erst die Frage stellen muss, ob eine Miete (bis zu einem bestimmten Betrag!) denn überhaupt tragbar ist für den potentiellen Mieter: das bedingungslose Grundeinkommen stellt hier sicher, dass jeden Monat ein bestimmter Betrag zur Verfügung steht, der dann eben z.B. für das wohnen zur Verfügung steht.

    3. Selbstbestimmung:
    De​n Zustand der Selbstbestimmung, Souveränität und Entscheidungsfreiheit​ kann man nur erreichen, wenn man frei ist von Zwängen. Der Zwang, jeden Monat so und soviel Franken nach Hause zu bringen ist bereits eine Einschränkung der Selbstbestimmung, da ein Arbeitnehmer in der Regel nicht frei bestimmen kann, wieviel und wann er arbeiten will. Gerade in einer Welt, in der nichts geht ohne genügend Geld ist die Freiheit von diesem Zwang ein entscheidender Teil, den Zustand der Selbstbestimmung zu erreichen!

    Sie sehen also: Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist NICHT die Antithese (also das Gegenteil) von Eigenständigkeit,​Fre​iheit und Selbstbestimmung – sondern gerade die Erfüllung des Strebens nach genau diesen Werten!

    Aber auch bei anderen Sätzen die Sie verwendet haben, bekomme ich den Eindruck, dass Sie den Sinn und Inhalt der Initiative nicht erkannt haben. Ich werde gerne einige von den Punkten bei denen ich diesen Eindruck bekam hier aufführen.

    Ihr Zitat: “Die UDSSR, die DDR sind allseits bekannt an so einem System (alles gehört jedem, ob er nun viel arbeitet oder eben gar nichts) elend zu Grunde gegangen.”

    Die genannten Staaten waren alle nach dem System des Kommunismus aufgebaut. Dass das System als ganzes nicht das gebracht hat, was sich deren Gründer erhofft haben wissen wir heute. Falls Sie sich aber mit der Initiative wirklich beschäftigen würden, dann würden Sie klar sehen, dass darin gar nichts kommunistisches enthalten ist – sondern vielmehr Ideen und Werte die im Liberalismus gründen. Also Inhalte, welche unter anderem die “FDP – die Liberalen” vertreten – also sehr bürgerliche Werte sind.
    Beim bedingungslosen Grundeinkommen geht es auch nicht darum, dass irgendwas allen oder niemandem gehören solle. Die Eigentumsgarantie bleibt weiterhin gewährleistet.

    Und​ aus diesen Gründen ist ein Vergleich mit der kommunistischen Ideologie weder naheliegend noch korrekt.

    Ihr Titel “1. Jeder Mensch lebe die in JEDEM Menschen innewohnenden Talente”

    Sie haben in Ihrem Blog-Eintrag den Künstler Hans Erni angeführt mit den Worten “Wissen sie, jeden Morgen wenn ich aufstehe freue & frage ich mich riesig, was für ein schönes Bild ich heute wieder noch malen werde”.
    Herr Erni hatte das grosse Glück, dass die schönen Bilder die er machte, jetzt auch von anderen Menschen als “schön” empfunden werden. Dadurch bekam er die wirtschaftliche Unabhängigkeit, genau das zu tun, was an Talenten in ihm innewohnten. Viele andere grossartige Künstler hatten dieses Glück nicht – angefangen von Alois Carigiet über Claude Monet bis zu Vincent van Gogh. Sie mussten sich finanziell durchkämpfen und lebten am oder unter dem Existenzminimum.
    Mit​ einem bedingungsloses Grundeinkommen hingegen hätten sie sich NOCH mehr auf ihre Talente konzentrieren können.
    Man wage sich auszudenken, welche Werke NOCH hätten geschaffen werden können, hätten sie nicht dauernd die wirtschaftliche Existenz im Auge behalten müssen!

    Ihr Titel “2. Eigenverantwortung heisst das nicht auch selber ein Einkommen zu erzielen.”

    Sie schreiben es ja selber: “…*auch* selber ein Einkommen zu erzielen”
    Jetzt gibt es aber verschiedene Gründe, die es einem Menschen verunmöglichen, selbst ein Einkommen zu erzielen. Jetzt sind solche Menschen auf “Almosen” mit grossen bürokratischen Hürden und Bedingungen angewiesen, was nicht selten eine erniedrigende Komponente hat, wodurch wiederum einige davon abgehalten werden, solche Leistungen wie z.B. Sozialhilfe überhaupt in Anspruch zu nehmen.
    Ein bedingungsloses Grundeinkommen hingegen würde gerade solche Menschen davon befreien, auf “Bettelgang” gehen zu müssen.
    Wer hingegen “Eigenverantwortung” so definiert, dass er sein Einkommen selber erzielen kann und will, dem ist es ja nicht genommen, diese Verantwortung selber wahrzunehmen. Der Lohn dieser Übernahme von Verantwortung liegt im wesentlich höheren Lohn, den er erhalten wird und die innere Genugtuung, dass er selber dafür aufkommen kann.
    Zum Bezug des bedingungslosen Grundeinkommens wird ja niemand verpflichtet – es ist vielmehr eine Möglichkeit für Menschen, die es anders nicht schaffen.

    Ihr Titel “4. Eine sinnvolle Beschäftigung selber finden”

    Hier könnte man stunden- und seitenlang diskutieren, was denn “sinnvoll” ist. Für den einen ist “sinnvoll”, dass er anderen Menschen in seiner nächsten Umgebung oder der Familie helfen kann. Für einen anderen ist es “sinnvoll”, wenn er möglichst viel Geld erwirtschaften kann. Für wiederum einen Anderen ist es “sinnvoll” wenn er möglichst viel Macht und Einfluss erreicht. Und wiederum andere definieren “sinnvoll” darin, dass sie Anerkennung von möglichst vielen Menschen erhalten. Definitionen von “sinnvoll” gibt es da noch viele mehr – eine abschliessende Liste ist wohl unmöglich.

    Was aber drei dieser vier aufgelisteten Definitionen von “sinnvoller Beschäftigung” mit sich bringen ist, dass sie schlecht oder gar nicht bezahlt werden:
    1.) Ein Mensch der seine Eltern 7 x 24 Stunden pflegt, weil er es als “sinnvoll” empfindet erhält dafür keinen einzigen Franken.
    2.) Ein Mensch der Einfluss sucht um etwas bewirken zu können wird im Normalfall abhängig von Geldquellen (Bedingungen), die ihm die Umsetzung seiner Träume ermöglichen sollen. Im Gegenzug verpflichtet er sich natürlich seinen Geldgebern gegenüber. Dadurch wird er aber immer mehr “Unfrei”, also gebunden in seinen Entscheidungen. Ganz schön sichtbar ist dieser Mechanismus übrigens bei Politikern.
    3.) Ein Mensch der Artist, Künstler, Musiker ist, bekommt sehr oft keinen einzigen Franken als Unterstützung – obwohl er das Talent, die Energie und den Willen hat, ganz gross herauszukommen. Aber je mehr er arbeitet, desto weniger kann er trainieren, üben, schaffen, wirken. Und desto weniger kann er seiner “sinnvollen” Beschäftigung nachgehen.

    Ihr Titel “4.a “Freiwilliger” Militär-Dienst am Vaterland”

    Dieser Sachverhalt hat GAR NICHTS damit zu tun, ob jemand einfach einen Grundstock an Geld zum Überleben erhält oder nicht. Und die Bestimmung eines Menschen ist zudem sehr individuell. So etwas wie eine “kollektive Lebensaufgabe” (egal ob das nun das Militär oder was anderes ist!) gibt es nach meiner Auffassung nicht – und schon gar nicht so etwas wie das was Sie versuchen zu konstruieren – nämlich dass jemand mir sagen darf, was MEINE Lebensaufgabe ist.
    Wenn das IHRE Auffassung von “Lebensaufgabe” ist – schön.
    Aber bitte versuchen Sie nicht, uns IHRE Auffassung aufzuzwingen – oder gar diese Ansicht als so etwas wie ein Naturgesetz hinzustellen.

    Ih​r Titel “6. Den Versuchungen der eigenen Bequemlichkeit einfach nachgeben ?”

    Das ist ein Argument, das immer wieder gegen die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen angeführt wird. Sicher – es wird einige geben, die sich einfach zurücklehnen und nichts tun werden. Aber im Gegensatz zu dem Jüngling aus reichem Hause aus Ihrem Text ergibt der Betrag aus dem bedingungslosen Grundeinkommen bei weitem nicht genug, um einfach zurückzulehnen und das Leben in vollen Zügen zu geniessen!

    Ihr Titel “7. Die Frage der Pensionierung”

    Auc​h dieser Sachverhalt hat an sich gar nichts mit dem bedingungslosen Grundeinkommen zu “schaffen”.
    Wenn Sie arbeiten, dann arbeiten Sie solange Sie möchten – danach gibt es das Grundeinkommen. Und wem das im Alter nicht genügt, für den gibt es nach wie vor die zweite und dritte Säule.
    Ganz einfach!

    Ihr Titel “Mein Gegenvorschlag an Stelle eines “Grundeinkommen”;”


    Ihre Idee für ein “Mutterschafts-Geld” geht da doch schon sehr stark in die selbe Richtung. Es wäre auch ein Geldbetrag, der es der Mutter ermöglicht, wesentlich mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen – da der wirtschaftliche Druck ja zu einem grossen Teil wegfällt und die Grundexistenz gesichert ist. Sozusagen ein Grundeinkommen. Einfach nicht bedingungslos sondern verknüpft mit der Bedingung, dass der Empfänger zwingend eine Frau sein muss und sie Mutter sein muss.

    Da stelle ich aber nun die Frage: Weshalb wollen sie dies nur Müttern während den ersten vier Jahren ermöglichen – aber nicht den Müttern mit älteren Kindern, den Vätern, den Arbeitslosen über 50, den schlecht Qualifizierten, den Gebrechlichen, den “Working Poor”, den vom Glück verschmähten?

    Da​rum finde ich es toll, dass Sie die Grundidee unterstützen, Menschen von den Mühen und Sorgen der Grundexistenz zu entlasten – ich frage mich einfach, weshalb Sie durch künstlich gesetzte Grenzen diese sehr notwendige Entlastung einschränken wollen?

    Viele Grüsse

    J. Wolf

    Referenzen & Erklärungen:

    [1] Der Begriff Antithese (griech.: antithésis ‚Gegenbehauptung, …) bezeichnet allgemein eine Gegenbehauptung zu einer Ausgangsbehauptung (der These). Dabei werden zwei Wörter, Begriffe, Satzteile oder Sätze einander gegenübergestellt, die sich im Sinn widersprechen.
    https​://de.wikipedia.org/w​iki/Antithese

    [2] Autarkie (altgr. autárkeia ‚Selbstgenügsamkeit‘,​ ‚Selbstständigkeit‘) im allgemeinen Sinne bedeutet, dass Organisationseinheite​n oder Ökosysteme alles, was sie ver- oder gebrauchen, aus eigenen Ressourcen selbst erzeugen oder herstellen.
    https://​de.wikipedia.org/wiki​/Autarkie

    [3] Freiheit wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.
    https://de​.wikipedia.org/wiki/F​reiheit

    [4] Als Autonomie (altgriechisch autonomía ‚Eigengesetzlichkeit‘​, ‚Selbstständigkeit‘ …) bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit (Souveränität), Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit​.
    https://de.wikiped​ia.org/wiki/Autonomie​ (Weitergeleitet von “Selbstbestimmung”)

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    • Juli 19, 2021

      @ J . Wolf,

      Merci dass Sie sich diese grosse Mühe gemacht haben.

      Ich habe schon festgestellt, dass die Befürworter der Auffassung sind, mit diesem “bedingungsloses Grundeinkommen” erreiche man; “Eigenständigkeit” (Autarkie) [2], “Freiheit” [3] und “Selbstbestimmung” (Autonomie) [4].
      Weder Eigenständigkeit, Freiheit noch Selbstbestimmung erreicht man damit,
      weil man für all dies sich von einem Dritten (dem Staat) unbestreitbar abhängig macht. Das ist weder eigenständig noch Selbstbestimmung, schon gar nicht Freiheit. Gut Freiheit könnte man so noch rechtfertigen, indem man sich die Freiheit nimmt, auf der faulen Haut zu liegen, während andere “Deppen” für deren Unterhalt aufkommen müssen.

      Darum sagte Christus sehr treffend; “Wer nichts arbeitet, bekommt auch nichts zu Essen.”

      Übrigens sogar jedes Tier ist doch selber tätig (ausser dem Kuckuck) um sich sein Futter selber zu besorgen. Der Mensch könnte sich von den Tieren noch vielfach belehren lassen.

      Sie schreiben ferner wortwörtlich; “Darum liegt in der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen eine perfekte Lösung darin, dass sich z.B. ein Vermieter gar nicht erst die Frage stellen muss, ob eine Mieter (bis zu einem bestimmten Betrag) denn überhaupt tragbar ist für den potentiellen Mieter: das bedingungslose Grundeinkommen stellt hier sicher, dass jeden Monat ein bestimmter Betrag zur Verfügung steht, der dann eben z.B. für das wohnen zur Verfügung steht.”

      Werter Herr Wolf, ch vermiete selber auch Miet-Wohnungen, gerade jetzt ist wieder eine frei. Es melden sich einige Leute, die leben von der Sozialhilfe, Asylantragsteller usw., welche ein ordentlich bequemes “Nest” suchen, ohne jede Eigenleistung. Diesen vermiete ich niemals, denn sie erwarten dass es alles gratis gibt, sie haben zu viele unvernünftige Ansprüche. Einem solchen jungen Spunt habe ich kürzlich gesagt; als ich so jung war wie er, hätte ich in Basel mich mit einem Zimmer begnügt für 200 Franken., sicher aber keine Wohnung, solange ich nicht selber dafür aufkommen könnte. Gerade mit Sozialhilfe-Empfänger​ habe ich durchwegs sehr schlechte Erfahrungen gemacht, weil die haben auch Erwartungen und Forderungen, ohne auch nur ihren Allerwertesten ein bisschen zu bewegen. Dies ist nur eine etwas andere Form von Diebstahl.
      Einmal hatte ich einen 31 jährigen Schweizer als Mieter, der plötzlich zwei Monate mit der Miete im Verzug lag. Als ich ihn fragte warum, meinte er; “Ich bin arbeitslos” auf Mitleid machend. Du bist doch Schlosser, also gut, ich gib sofort einem Bekannten ein tel. (er hat eine Schlosserei) ob er einen zusätzlichen Schlosser gebrauchen könnte ?. Er schrie sofort geschockt los, “Nein nein um Himmelswillen”. Ich; “Warum denn dies, glaubst Du denn dass ich dich noch völlig gratis hier wohnen lasse ‘ ?. Er; “Ja meinst Du ich sei so blöd & “bedeppert” und gehe dann für lächerliche CHF 4’800.00 ” go chrampfe” ?. Leute mit solcher Einstellung gegenüber dem Leben vermiete ich ganz sicher keine Wohnung mehr. Als sicher einer seiner typischen Eigenschaften hat er einen von seinen Katzen total von Kot bedeckten teuren wollenen Teppich hinterlassen. Er war zu faul ihre Kiste täglich vom Kot zu säubern, obwohl er es mir hoch und heilig versprochen hatte, denn normal tolerieren ich keine Tiere in der Wohnung, aber ihm gewährte ich die noch Wohltat einer Ausnahme. Der Versicherer gab mir dann auch nur die lapidare Antwort, sie könnten leider den ganzen Schaden von einigen tausend Franken sicher nicht übernehmen, denn der Mieter hätte die Versicherungprämie auch nicht bezahlt. Der Versicherer ist aber rechtlich verpflichtet, in einem solchen Fall den Vermieter eingeschrieben zu unterrichten, dass die Versicherungsdeckung nicht mehr gegen ist.

      Werter Herr Wolf, es mag vielleicht auch Gründe für ein “bedingungloses Grundeinkommen” geben (zum Beispiel wesentliche Mehreinnahmen i.d. Vergnügungs-& Freizeit Industrie) darum bin ich auch nach wie vor der freien Meinung, dass diese “unverschämte Forderung” mit 75- bis 85 % der Stimmen wuchtig abgeschmettert wird.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Hottinger

      Ihre Erfahrungen in Ehren – aber ich denke, Sie machen hier den selben Fehler, den sehr viele Menschen machen: Sie machen eine Beobachtung und projezieren diese auf alle Anderen. Das ist einerseits unfair gegenüber allen anderen Menschen dieser schubladisierten Gruppe und andererseits schlicht und einfach nicht zutreffend.

      Was Sie in Ihrer Antwort bemängeln ist ein Mangel an Charakter.
      Was das aber konkret zu tun hat damit, dass einem Menschen ermöglicht werden soll, ein würdevolles Leben zu ermöglichen ist mir schleierhaft.

      Und einmal mehr unterstellen Sie (und da sind Sie nicht alleine!) jedem, der nicht komplett sein eigenes Einkommen erwirtschaften kann einfach Faulheit. Das trifft sicher für einige Menschen zu – aber sicher nicht auf die Mehrheit!
      Gerade bei Menschen, die im sozialen Bereich arbeiten (wie z.B. der unentgeltlichen Pflege von Eltern und Verwandten) dürften Sie eine solche Motivation wohl kaum unterstellen.
      Oder?

      PS: Ich staune einmal mehr über Ihre Zitatwahl. Denn auch dieses konnte ich nirgends finden dass es Jesus Christus gesagt haben soll. Vielmehr stammt es aus dem 2. Thessalonicher-Brief von Paulus [1].

      [1] http://de.wikimannia.​org/Wer_nicht_arbeite​t,_soll_auch_nicht_es​sen

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    • Juli 19, 2021

      @ Geschätzter J. Wolf,

      Zum 1. Absatz;
      Bei jeder Regel gibt es Ausnahmen, aber bei den hier monierten Verhaltensweisen
      ist es leider die Regel.

      Zum 2.Absatz;
      Ein würdiges Leben gibt es niemals i.d. Abhängigkeit mit Ausnahme bei den schwerst behinderten Menschen. Diese Ausnahme gilt es zu beachten.

      Zum 3. Absatz;
      Menschen die im sozialen Bereich arbeiten werden entlohnt, einige zu wenig, andere zu viel, das ist sicher auch eine Tatsache.
      Pflege im familiären Bereich ist eine Frage des Anstandes & einer ethischen Mitmenschlichkeit in Liebe, heisst es doch auch hier als geistigen Wegweiser; “Ehre Vater und Mutter”. Eine Entschädigung dafür zu verlangen, ist das Gegenteil. Wie verhält es sich denn, haben Kinder die Eltern auch entschädigt, für deren Fürsorge ihrer KINDER in Liebe ?
      Beides geschieht in unserer egoistischen Gesellschaft leider wohl selten genug, ist aber ungeschriebener Standard bei noch nicht “zivilisierten” Naturvölkern. Dort kennen sie auch keine Pension im Alter. Auch ist jeder Zeit einem jeden Menschen eine Mutation “vom Saulus zum Paulus” möglich, in dem wir den inneren “Schweinehund” überwinden wird können. Dies steht so auch i.d. Bibel (auch wenn diese verhöhnt wird sicher von einer Mehrheit) nämlich die Worte von Christus; “Nimm dein Bett, steh auf und gehe”. (um dies zu Verstehen bräuchte es wohl noch eines ganzen Buches). Denn wie viele gibt es denn, die sich zu wenig geliebt fühlen, durch Krankheit Mitleid und Fürsorge für sich zu träge nur EIN-FORDERN. Vergleiche dazu die Geschichte “Der eingebildete Kranke” von Molière. Vom Inhalt her (geistig) sehr lehrreich, und es kann sogar noch geschmunzelt & auch herzhaft gelacht werden, was an und für sich ja auch wiederum sehr gesund ist, somit auch eine unentgeltliche Fürsorge. Wenn ich also jeden Tag einen Menschen zum “entspannten Lachen” bringen kann, was mir meistens tatsächlich sogar mehrmals gelingt, habe ich damit nicht auch eine gute Tat an Mitmenschen begangen ?. Ich will aber keinesfalls Kranke schlechtreden, behüte mich Gott. Es steht dennoch aber auch geschrieben; “Wo ein Wille ist, gibt es (auch) einen Weg”. Oder “wo ein Glaube ist so klein wie ein Senfkorn (der kleinste Same), kann ein ganzer Berg “versetzt” werden”. Klar materiell ist dies gänzlich unmöglich, geistig ist aber eben nichts unmöglich, selbst bei sogenannte “unheilbare Krankheiten”. Der Heilung sagt man dann einfach “ein seltenes Wunder”, doch auch hier, Wunder gibt es nicht, sondern nur tatsächliche Gegebenheiten.

      Zum​ 4. Absatz;
      In der Bibel sind es immer Jesus Wort, welche eben geistig zu verstehen sind. Jesu sagte darum zu seinen 2 Jünger; “Geht in die Welt hinaus und lehrt den Gutgläubigen Menschen meine Worte”. Darum bin ich höchst positiv überrascht & erstaunt, dass sogar ein eingefleischter Sozialist den (geistig) zu handhabenden Satz tatsächlich richtig verstanden hat; “Wer nichts arbeitet, soll auch nichts essen”. Doch ein wahrhaftes Argument diese völlig unnötige Initiative jetzt aus Überzeugung abzulehnen.

      Der Apostel Paulus, mutiert vom Saulus;
      Der Slogan Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen stammt aus der Bibel, richtig.

      Es handelt sich hier um ein abgeändertes Zitat aus dem 2. Brief des Paulus an die Thessalonicher, mit dem der Apostel Paulus die Gemeinde in der griechischen Stadt Thessaloniki zur Arbeit anhält:

      “Denn als wir bei euch waren, haben wir euch die Regel eingeprägt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen. Wir hören aber, dass einige von euch ein unordentliches Leben führen und alles Mögliche treiben, nur nicht arbeiten.”
      – 2. Brief des Paulus an die Thessalonicher 3,10-11

      Paulus meint damit, dass man selbst für sich sorgen und anderen nicht zur Last fallen solle.

      Richtig gedeutet wurde das Zitat von

      August Bebel, dem Gründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP): “Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.” (1883)[1]

      Nur materiell zur Erlangung absoluter (materieller) ;Macht
      Adolf Hitler, dem Gründer der Nationalsozialistisch​en Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP): “Wer nicht arbeitet, soll nicht essen. Und wer nicht um sein Leben kämpft, soll nicht auf dieser Erde leben. Nur dem Starken, dem Fleißigen und dem Mutigen gebührt ein Sitz hienieden.” (1925)[2]
      Stalin, dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU):
      In der so genannten Stalin-Verfassung der UdSSR von 1936 hesst es: “Artikel 12. Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und eine Sache der Ehre eines jeden arbeitsfähigen Bürgers nach dem Grundsatz: ‘Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen’.”[3][4][5]

      ​Schlussfolgerungen;

      Herr August Bebel ist Sozialdemokrat und Gründer der “Sozialdemokratischen​ Arbeiterpartei”, steht also auch als Antithese des “Bedingungslosen Grundeinkommen”. Gratulation, mein Respekt.

      Die letzteren beiden, die unmenschlichsten faschistischen Diktatoren und Menschenverächter die die Welt je gesehen (Nekrophile) haben hingegen auch diesen geistigen Lehrsatz gnadenlos dazu missbraucht, die Menschen zu versklaven um selber unbeschränkte (materielle) MACHT über sie ausüben zu können. Auch ein Symbol für das “Böse”, weil sie die Menschen zu einer manipulierbaren Knetmasse degradierten, dass keinerlei Freiheit mehr herrschte.

      Damit bleibt es für mich beim NEIN. Ich danke Ihnen Herr Wolf aber für Ihre stets sehr anständige & faire Kommunikation.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr J. Wolf und
      Blogschreiber Herr Gilbert Hottinger

      Wie es Herr Wenger treffend formuliert hat, der Weg wird steinig…., weil die Aufmerksamkeit auf völlig falsche “Ideale” gelegt ist!
      Ich stelle eine einfache Frage an die Gegner der Initiative:
      Was ändert ein Bedingungsloses Grundeinkommen, im Leben eines Anderen? Erst wenn die Freiheit des Anderen beeinträchtigt wird, sollte man Einhalt gebieten!

      Mit der Industrialisierung wurde die Arbeits- und Wirtschaftswelt verändert! Mit der künstlichen Intelligenz wird die Arbeits- und Wirtschaftswelt erheblich durchgerüttelt!

      Da​s Bedingungslose Grundeinkommen, ist bezogen auf das Geld (nicht getilgte Bankschulden) ein Nullsummenspiel, weil es durch den Wirtschafts- und Geldkreislauf (Bedürfnisabdeckung) gesichert ist!
      Die Finanzierungsfrage stammt aus den Jahren vor dem 21. JH. als man sich noch nicht mit dem Geldsystem auseinandergesetzt und verstanden hat!
      Es zirkuliert immer das mit Schulden generierte Geldvolumen, wobei die Umlaufgeschwindigkeit​ bestimmt den Geldbedarf! Die Aufbewahrung hat die Finanzindustrie erst geschaffen, welche ihre eigenen Produkte kreiert (Umlauf)! Die Krisen sind systemimmanent!
      Jegliche Addition bedeutet eine Spielform, um für eine willkürlich festgelegte Periode oder Investition, die Höhe festzustellen! Anschaffung, Jahreseinkommen, Jahresgewinn, etc.! Aus taktischen Gründen (Antrieb) will man vergleichen können!

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Bender,

      Sie schreiben;

      “Ich stelle eine einfache Frage an die Gegner der Initiative:
      Was ändert ein Bedingungsloses Grundeinkommen, im Leben eines Anderen? Erst wenn die Freiheit des Anderen beeinträchtigt wird, sollte man Einhalt gebieten !”

      Ich möchte Ihnen Ihre Frage gerne beantworten, die den Widerspruch in sich ja bereits enthält. Denn wenn der/die fleissig & freudig arbeitende durch wesentliche Mehrabgaben ein bedingungsloses Grund-Einkommenin der Folge finanzieren muss, dann wird sehr wohl deren Freiheit durch die Bezüger/Innen stark eingeschränkt. Es fallen immer noch nicht schon schön knusprig gebratenen Tauben nur so vom Himmel.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottinger
      Weil Sie die Funktion und Auswirkung des Geldsystems nicht verstehen wollen, stehen Ihre Antworten nicht im Einklang mit dem Geldsystem! Das Bedingungslose Grundeinkommen ist auch Kaufkraft und dreht sich im Kreise!
      Für die Abdeckung der Bedürfnisse einer Bevölkerung ist nicht die Anzahl der Beschäftigten (unser Idiotensozialsystem) massgebend! Darum kann das Umverteilungsfalschsp​iel zelebriert werden! Das intelligente Volk widerspricht nicht und nimmt die Hetze der Ökonomen und Politiker zwischen Jung gegen Alt widerstandslos entgegen! Unglaublich aber wahr! Sie sind eine Paradebeispiel!

      Ge​ldmathematik: Die Volumenbildung des BVG wird über Schulden (Geldmengenerhöhung) kreiert, davon profitiert die Finanzindustrie! Wohin fliessen die Rentenausgaben? Profitiert etwa die Realwirtschaft entweder durch Finanzierung der Beiträge (Umlage) oder Gewinn? Wer diese Zusammenhänge versteht, hat kein Geldproblem mit dem BGE!

      Seit 1991 wurde eine Produktivitätssteiger​ung von ca. 40% erreicht! Wer hat davon profitiert? Durch die künstliche Intelligenz werden sicher 50% der Arbeitsstellen wegfallen! Der Roboter ist weder ein Konsument noch Investor! Die Gegenwerte werden fallen, jedoch an der Notwenigkeit der Kaufkraft wird sich nichts ändern!

      Noch einmal: Sie finanzieren gar nichts”! Im Gegenwert der Arbeit ist u.a. auch die Abgabe an die Sozialleistungen, wie auch die Steuern einkalkuliert! Weil wir uns zudem einen unterschiedlich (zu) hohen Sparanteil (auch BVG) zuordnen, welcher nur durch die Schuldenwirtschaft möglich ist, hat die Schweiz ein hohes Lohn- und Preisniveau!
      Haben Sie als Selbständig Erwerbender noch nie einen Preis kalkuliert? Dieser Preis muss marktfähig sein! Weil die Mitbewerber die gleichen Pflichtvoraussetzunge​n haben, wird der Wettbewerb nicht beeinträchtigt!

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Bender,

      Sorry, aber Sie drehen sich nur immer wieder im Kreise.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger
      Wo können Sie im Kreis nicht mithalten? Ich habe meine Denkweise erläutert und Ihre Behauptungen relativiert!
      Würden die Mediziner den Herzkreislauf verstehen, wie die Ökonomen den Geldkreislauf, wäre die Lebenserwartung viel tiefer!

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Bender

      Sorry, es hat keinen Wert, denn Sie schiessen sich ja selber wieder ins eigene Bein.
      Rückschluss auf Ihre Erläuterungen;

      Im eigentlichen Sinne sagen Sie;

      Weil die Ärzte ihr Metier nicht verstehen würden wie die Ökonomen ebenso den Geldkreislauf nicht, sei die Lebenserwartung tiefer.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Das Leben ist leider Mathematik! Die Logik ist nicht immer einfach!

      Nein genau das Gegenteil habe ich gesagt und gemeint!
      Gott sei Dank verstehen die Mediziner den Herzkreislauf, darum können wir uns über eine gestiegene Lebenserwartung freuen!
      Das Wissen der Ökonomen über den Geldkreislauf jedoch, erklärt die Verwerfungen! Trotzdem werden diese “Orakel” immer wieder befragt! Die Bevölkerung, Sie gehören dazu, interessiert der Geldkreislauf nicht, weil sie wahrscheinlich den Pharisäern der Neuzeit, blind, vertrauen?

      Die Obrigkeiten (Parteien, etc.) freuen sich über solche Mitmenschen wie Sie, weil die Manipulation ist geglückt!

      Mit Ihrer Arbeit/Leistung haben Sie als Gegenwert, Geld- und Eigentumsmöglichkeite​n erworben! Dieses Geldvolumen ist mit Schulden entstanden! Die Finanzierung erfolgt also immer mit Schulden von Anderen!

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Bender,

      Ja die Logik ist nicht immer einfach, hier hätten Sie aber zumindest einmal Ihre NICHT Unfehlbarkeit zugeben, etwas EINSICHT zeigen und sich entschuldigen können.

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    • Juli 19, 2021

      @Hottinger
      Von zehn Mitmenschen, welche ich meine erste Formulierung vorgelegt habe, haben mich alle so verstanden, wie ich es für Sie im zweiten Versuch aufbereitet habe!

      Sprache verstehen = Mathematik! Hätten die Mediziner den Wissenstand der Ökonomen, wäre die Lebenserwartung tiefer, genau so habe ich es formuliert! Die Ökonomen verstehen, was den Geldkreislauf betrifft, ihr Metier nicht!
      Dem Vernehmen nach (Umfrage) verstehen ihn 98% nicht!

      Die Obrigkeiten (Parteien, etc.) freuen sich über Mitmenschen wie Sie, weil die Manipulation ist immer erfolgreich!

      Mit Ihrer Arbeit/Leistung haben Sie als Gegenwert, Geld- und Eigentummöglichkeite​​n erworben! Dieses Geldvolumen ist mit Schulden entstanden! Die Finanzierung erfolgt also immer mit Schulden von Anderen!

      Semantik: Ich kann mich nicht selber entschuldigen, höchstens Sie um Entschuldigung bitten! Aber ich muss Sie doch nicht um Entschuldigung bitten, wenn Sie die Sprache nicht verstehen wollen?

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    • Juli 19, 2021

      @ Bender,

      1. Ich bin der Letzte Mensch, der sich manipulieren lässt.

      2. In meinen Betrieb habe ich von Beginn an mein ganzes Erspartes investiert, anstatt Kredit aufzunehmen, habe ich mit meiner Eigenleistung eigenhändig meinen Betrieb aufgebaut, was dann in der Folge mein Eigenkapital wurde. Das sind die Fakten.

      Sie aber schreiben;
      ” Die Finanzierung erfolgt also immer mit Schulden von Anderen ! “

      Und genau das ist in meinem Fall falsch.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger
      Sie haben aus Ihrem Betrieb inkl. Eigenleistungen (Arbeit), Eigenkapital erwirtschaftet!
      Herz​liche Gratulation!
      Es muss also auch Geld geflossen sein, andernfalls Sie kein Material, Steuern und Abgaben “bezahlen” und den Lebensunterhalt bestreiten konnten!

      Weil Geld von Schuldnern der Banken generiert wurde und demnach aus Bankschulden (Passivseite) besteht, ist meine Darstellung auch in Ihrem, wie in allen anderen Fällen richtig!

      Schuld und Besitz sind eben die zwei Seiten der Geldmedaille! Die Haftung ist also im Geldsystem enthalten, wird aber als solches nicht erkannt! Das Eigenkapital (Schulden der Anderen) der Banken ist dem Delkredererisiko zugeordnet! Die übrigen Bankschulden werden als Risiko nicht erkannt! Die toxischen Produkte der USA haben nun das System entlarvt! Der Staat hätte nur die Spareinlagen und den Zahlungsverkehr sichern sollen und nicht die Banken! Reduktion der Geldmenge!

      Versteh​en Sie nun das Geldsystem und können nicht manipuliert werden? Warum sind Sie gegen das BGE, welches den Mittelstand sichert? Die Sozialleistungen, bedeuten Kaufkraft für alle und nicht nur für die Reichen!

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    • Juli 19, 2021

      @ Bender

      Ich bin keinesfalls gegen den Mittelstand, gehöre selber dazu, nur für diesen braucht es sicher kein BGE.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Kein Wort mehr zum Geldsystem! Dazugelernt? Scheinbar nicht!

      Auch das BGE hat mit dem Geldkreislauf zu tun! Wohin fliesst eigentlich die BVG-Rente? Wer darf profitieren? Welche Falschspiele entwickeln die Ökonomen und andere Pseudofachleute und reden von Senkung der bestehenden Renten, weil der Topf zu schnell leer werde! An diesen Schalthebeln sitzen Leute wie Sie, welche es nicht interessiert wie das Geldsystem funktioniert! Manipulieren und Hetzen macht viel mehr Spass, als die Wahrheit zu vermitteln!

      Genau die Produktivität (Roboter) konsumiert und investiert! Die Produktivität ist seit 1991 um ca. 50% gestiegen und ist weiter steigend! Um wie viel ist Ihre Rente und um wie viel sind die Gewinne der Unternehmen gestiegen? Denken tut nicht weh!

      Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass die Kaufkraft, auch ohne Erwerbsarbeit, zum Menschen fliesst? Zudem möchte ich die Demütigungsspiele endlich als überwunden wissen! Die Wirtschaft produziert genügend Güter und es ist genügend Kaufkraft vorhanden! Jedoch gilt es die einseitige Verteilung auf eine dünne Oberschicht, endlich zu stoppen und einen ordentlichen Lebensstandard (Existenz) zu sichern!

      Der normale Mittelständler ist von der Rente, Sie natürlich nicht, abhängig, welche der Staat (Sozis) erkämpft haben! Die Wirtschaft boomt, weil die Schuldenwirtschaft Pate stand! Das BVG wäre ohne diese Schuldenwirtschaft nicht möglich!

      Warum der US-Ökonom und Ex-Arbeitsminister Robert Reich die Schweizer Initiative befürwortet und was das mit Robotern zu tun hat. Negieren Sie natürlich, weil sie es besser Wissen!
      “Wie könnte das Grundeinkommen da helfen?
      Es ist aus zwei Gründen nötig. Die meisten Menschen werden mittel- und langfristig weiterhin viel arbeiten, aber zu einem viel tieferen Lohn. Das zusätzliche Grundeinkommen verhindert, dass sie vollends verarmen. Gleichzeitig wird gewährleistet, dass die Menschen weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft am Laufen halten können. Denn Roboter kaufen bekanntlich nicht die Produkte, die sie herstellen.”

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  • April 2, 2016

    Weiteres Argument ein NEIN einzulegen.

    TU ALLES

    Tu alles, was du kannst, in der Zeit, die du hast,
    an dem Ort, wo du bist.

    (Nikosi Johnson 1989-2001, südafrikanischer Jugendlicher)

    Niko​si ist seit Geburt an Aids erkrankt und eine der wichtigsten
    Symbolfi​guren im Kampf gegen Aids.

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    • Juli 19, 2021

      Ich denke, die Erwähnung dieses Zitats im Zusammenhang mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ist weitestgehend sinnfrei.

      Wenn jemand der lebensgefährlich erkrankt ist solch einen Satz sagt, dann meint er sicher nicht den Rest seiner Lebenszeit mit Arbeiten zuzubringen um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern darum möglichst viel zu sehen und zu erleben. Es ist also eher ein Argument FÜR ein bedingungsloses Grundeinkommen.

      Ic​h bin auch gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen, aber genau deshalb möchte ich sicherstellen das keine Argumente genutzt werden die nachher entgegengesetzt dem gewünschten Sinn verwendet werden können.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Wagner

      Meine Meinung: Was ändert ein Bedingungsloses Grundeinkommen, im Leben eines Anderen? Erst wenn die Freiheit des Anderen beeinträchtigt wird, sollte man Einhalt gebieten!
      Warum sind Sie dagegen?

      Das Bedingungslose Grundeinkommen, ist bezogen auf das Geld (nicht getilgte Bankschulden) ein Nullsummenspiel, weil es durch den Wirtschafts- und Geldkreislauf (Bedürfnisabdeckung) gesichert ist!
      Die Finanzierungsfrage stammt aus den Jahren vor dem 21. JH. als man sich noch nicht mit dem Geldsystem auseinandergesetzt und verstanden hat!
      Es zirkuliert immer das mit Schulden generierte Geldvolumen, wobei die Umlaufgeschwindigkeit​ bestimmt den Geldbedarf! Die Aufbewahrung hat die Finanzindustrie erst geschaffen, welche ihre eigenen Produkte kreiert (Umlauf)! Die Krisen sind systemimmanent!
      Jegliche Addition bedeutet eine Spielform, um für eine willkürlich festgelegte Periode oder Investition, die Höhe festzustellen! Anschaffung, Jahreseinkommen, Jahresgewinn, etc.! Aus taktischen Gründen (Antrieb) will man vergleichen können!

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    • Juli 19, 2021

      Sie vergessen bei Ihrer Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen als “Nullsummenspiel” das auch Arbeit ein Produktionsfaktor ist, der eine Rolle spielt im Wirtschaftskreislauf.​​ Ihre Idee vom zirkulieren des Geldvolumens wäre auch nur theoretisch im Rahmen einer geschlossenen Volkswirtschaft halbwegs haltbar.

      Wenn Sie in volkswirtschaftlichen​​ Modellen schwelgen sollten Sie nicht vergessen das die im Regelfall nur cet. par. gelten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Wagner

      Was darf ich unter cet.par. verstehen? Ihre Gegenargumente zum BGE fehlen!

      Das BGE ist nicht meine Idee, sondern ich sehe es als Pflicht der Wirtschaft an, die entsprechenden Rahmenbedingungen so zu setzen, damit kein Mensch mehr um seine Existenz bangen muss! Diese Meinung habe ich eigentlich von J.M. Keynes übernommen, welcher anfügte, das bis spätestens dem 21. JH. das notwendige Geldvolumen vorhanden sei, um die Abdeckung der Bedürfnisse einer Bevölkerung zu schaffen!

      Sämtlich​e Kostenfaktoren ergeben den kalkulierten Produktepreis! Dieser muss wettbewerbsfähig sein, will heissen er muss mit dem Tauschwert der Arbeit, nachgefragt werden können! Ohne Bankschulden kein Geld! Das Bankensystem hat also die verdammte Pflicht, Kredite zu gewähren, damit ein ausreichendes Geldvolumen zirkulieren kann!
      Mit diesen Voraussetzungen konnte der Wohlstand geschaffen werden! Die Schuldenwirtschaft wurde nicht jedem Land erlaubt, damit der Westen mit Investitionen, ihre Ausbeutung kaschieren konnte und das Land noch dazu gezwungen wurde, die Importe mit ihrem Schuldengeld zu realisieren! Wer sind die Gewinner?

      Wenn es den Binnenmarkt betrifft, so haben die Wirtschaftsteilnehmer​ die gleichen Grundvoraussetzungen und müssen mit Kreativität punkten! Der Markt muss von unnötigen Importen abgeschottet werden!

      Auch in einer offenen Volkswirtschaft dreht sich das Geld im Kreise! Sie erhalten nicht ein Jahreseinkommen (willkürlich gewählte Periode), sondern der Tauschwert Ihrer Arbeit zirkuliert als Ihre Bedürfnisabdeckung, mit den vorhandenen nicht getilgten Schulden (Geld)! Eine Produktion ohne Geldkreislauf würde Gütertausch bedeuten!
      Der Aufbewahrungsanteil (Sparen) kann nur mit höheren Schulden (Geldmengenerhöhung) realisiert werden (Ausnahme Schuldenbesitzumlage)​!
      Das Geldvolumen aus Arbeit dreht sich im Kreise und jeder will den Lohn auf dem Bankkonto! Wenn Produkte nicht mehr nachgefragt werden, kommt es zu Geldbesitzverschiebun​gen (Gewinn/Verlust)!

      ​Ich schwelge nicht, ich beschreibe die Auswirkung des geschöpften Geldes! Ohne Schulden kein Geld! Bedürfnisabdeckung = Wirtschaftleistung!

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    • Juli 19, 2021

      Cet. par. ist eine übliche Abkürzung für “ceteris paribus”, ein Ausdruck der in der Ökonomie verwendet wird. Das Vimentis-Lexikon kennt den Begriff und nennt auch ein gutes Beispiel:

      https://​www.vimentis.ch/d/lex​ikon/136/Ceteris+pari​bus.html

      Es bedeutet das betriebs- oder volkswirtschaftliche Modelle sich meist auf wenige sich beeinflussende Faktoren beschränken um einen Kausalzusammenhang abzubilden. Es war im Zusammenhang mit Ihrem Statement so gemeint das vielleicht theoretisch das GBE ein Nullsummenspiel werden könnte, in der Praxis aber sehr viele Einflüsse dazukommen können die dieses Ergebnis stören könnten. Das Beispiel mit dem Weizen aus dem Vimentis-Text erklärt die Sache sehr gut.

      Leider ist Ihr Text für meine Augen völlig wirr. Sie reden einerseits von Produkten die durch den Tauschwert der Arbeit nachgefragt werden können, erklären aber andererseits “ohne Schulden kein Geld”.

      Ich bin gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen weil ich nicht glaube das dieses so einfach finanzierbar wäre wie Sie das glauben. Weil im Endeffekt ein Teil der Bevölkerung nicht nur ihr eigenes Einkommen, sondern auch das für andere mit erwirtschaften muss, was ich gesellschaftlich problematisch finde.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Wagner

      Vielen Dank für die Aufklärung! Nebenbei, ich bilde mir mein Wissen aus betreuter Bildung und “Selbststudium” (plausibilisieren)! Ökonomie als dämlichste Denklehre, weil es den Mensch und die Natur nicht korrekt gewichtet und das Geldsystem nicht verstehen will? Wie kann man z.B. Atomstrom produzieren, jedoch das unglaublich hohe Risiko für Mensch und Natur in Kauf nehmen! Jeder Preis lässt sich mit Geld aufwiegen resp. drucken! Bei ausgeglichenen Wettbewerbsbedingunge​n (OECD – Vorgaben) nur ein Spiel! Wieso werden diese Orakel immer befragt, wenn man doch weiss, dass die Ansichten nur aus Annahmen beruhen?

      Ohne Schulden kein Geld, bedeutet, dass es in einem Schuldengeldsystem, ohne Bankkredite an “solvente oder risikofreudige” Individuen, ein anderes Tauschmittel für Arbeit/Leistung geben müsste!

      Eine geschlossene Volkswirtschaft ist nicht das gleiche wie ein geschlossener Geldkreislauf!
      Einfa​ch formuliert: Wenn das von mir ausgegebene Geld nicht wieder zurückfliesst, profitiert jemand anders! Gilt für alle Transaktionen!

      Her​r Wagner, was mich jedoch erstaunt, ist die Tatsache, dass die Ökonomen das Generationsspiel zelebrieren, im Wissen, dass die Wirtschaftsleistung nicht von der Anzahl Beschäftigten abhängig sein kann! Trotzdem wird die Fehlkonstruktion, rauf und runter, bedient und die Menschen (Jung gegen Alt) aufeinandergehetzt!
      ​Das BGE (Sozialleistung) ist ein Nullsummenspiel, wenn die Geldkreisläufe, nicht wie heute, geschlossen werden!

      Woher stammt eigentlich das Steueraufkommen! Fliessen die Staatsausgaben in den Himmel? Ohne Ausgaben (Investitionen, oder Kosten) keine Einnahmen (Erträge)!

      Geld besteht aus nicht getilgten Schulden bei den Banken! Die Geschäftsbanken und nicht die Nationalbank generiert die Geldmenge für die Wirtschaft!

      Diese Realitäten gilt es richtig einzuordnen!

      Es ist richtig, dass die Aktiven, jedoch zusammen mit der künstlichen Intelligenz, die Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken (erwirtschaften = Spielform) müssen! Das Verhältnis wird sich dramatisch verändern! Davon werden wahrscheinlich auch hochdotierte Arbeitsplätze, wie Ökonomen, Berater, etc. nicht verschont bleiben!
      Das BGE bietet eine aktive Lösung auf die kommenden Herausforderungen! Die Gesellschaft muss sich wieder vom Eigensinn lösen und wieder solidarischer werden (Zivilgesellschaft)!

      Satire: Die “Finanzierung” ist ein Frage aus dem letzten JH, als man sich noch nicht mit dem Geldsystem auseinandergesetzt hat!

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    • Juli 19, 2021

      Was ändert ein Bedingungsloses Grundeinkommen, im Leben eines Anderen? Erst wenn die Freiheit des Anderen beeinträchtigt wird, sollte man Einhalt gebieten!

      Erst bei einer Veränderung kann man das Ergebnis analysieren! Vorhersagen sind Meinungsspiele ohne Beleg! Hätten die Menschen immer bei ungewissen Ausgängen, Nein gesagt, würde die Infrastruktur völlig anders aussehen! Die Ungleichheit auf der Erde, ist Menschen gemacht, prioritär ein Ergebnis der Spielkreationen aus der Bildungsanstalt Ökonomie (Marionetten der Elite?)!

      Mit einigen “Missbildungen” haben wir uns auch noch im Westen (einige habe ich offengelegt) auseinanderzusetzen! Wir reden von Marktwirtschaft, bestimmen jedoch unterschiedliche Arbeitsbedingungen (Spiele der Ökonomen)! Die unterschiedlichen Tauschwertzuordnungen​ für die gleiche Arbeit in derselben Geldwährung sind genauso unakzeptabel, wie diejenigen zwischen Mann und Frau! Trotzdem können die Ökonomen, mit Erfolg, das Gegenteil behaupten! Die vererbten, festgefahrenen Ansichten sind schwer auszumisten?

      Das Falschspiel könnte man z.B. neben dem Sozialsystem und vielen anderen Modellen, auch beim sog. Steuerwettbewerb, leicht erkennen!
      Die Marktwirtschaft bedeutet eigentlich eine Auseinandersetzung auf der Stufe von Qualität und Produktivität und nicht Sklaverei (zugeordnete Entschädigung für die gleiche Arbeit)!
      Beim Steuerwettbewerb (Rückfluss der Staatsquote) werden die Fakten umgekehrt!
      Korrekt wäre: Bessere Infrastruktur (Lebensqualität) bedeutet höhere Abgaben und Ausgleich an Gemeinden mit wenig guter Infrastruktur! Beim aktuellen von Ökonomen kreierten System, wird vergünstigtes Wohnen für Besserverdienende und Reiche zelebriert! Die Bevölkerung applaudiert! Dummheit?

      Die Beteiligung an den Volkswirtschaftskrieg​en (Export), ist einzig mit dem Ziel einer ausgeglichenen Leistungsbilanz, vertretbar! Die Bedürfnisse müssen vorrangig im eigenen Land abgedeckt werden! Die Binnenwirtschaft muss auch in der Globalisierung geschützt (Regeln) werden! Die Schuldenwirtschaft muss in allen Ländern, nach dem Vorbild des Westens, umgesetzt werden können! Prüfbar wäre jedoch eine schulden- und zinsfreie Herausgabe von Geld als Tauschmittel für Leistung, prioritär im Kontext mit einem ordentlichen Lebensunterhalt und nicht Aufbewahrung! Aus Fehlern lernen! Die sog. Investitionen des Westerns würden fast obsolet!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender, ich habe zwar mehrere Jahre Betriebs- und Volkswirtschaft auf weiterführenden Schulen gelernt, aber Ihren Ausführungen kann ich nicht folgen. Ganz im Gegenteil, Ihre Statements haben so viele Widersprüche das ich gar nicht weiss wo ich anfangen soll.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Wagner

      Eben die betreute Bildung!
      Ich kann keine Widersprüche erkennen, weil ich meine, dass sie im Einklang mit der Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems stehen!

      Gerne möchte ich jedoch, Ihre festgestellten Widersprüche erkennen und bitte Sie, mir diese direkt per Email zukommen zu lassen! Ich werde Vimentis bitten, Ihnen meine Adresse bekannt zu geben!
      Ich habe das Geldsystem kompakt auf eine PDF-Datei dargestellt! Haben Sie Interesse?

      Einfach​ zum Nachdenken: Voraussetzung = Arbeitsplatz rentiert
      80% des Nettogehaltes geht in den Geldkreislauf und kommt ganzheitlich gesehen wieder am Ende des Monats auf mein Konto!
      20% des Nettogehaltes geht als Aufbewahrung zur Bank und wird von dieser via Kredite (Geldmengenerhöhung) wieder auf mein Lohnkonto zurückfliessen!
      Die zugeordneten Pflichtanteile des Gehaltes werden vom Staat oder Sozialempfänger in den Geldkreislauf (Muster oben) gegeben und wird mir zur Weitergabe als Bruttolohn verbucht!
      Der Unternehmensgewinn oder auch die kapitalgedeckte Vorsorge kann demzufolge im Einklang mit dem Geldsystem, einzig mit einer Geldmengenerhöhung oder Umlage der Aufbewahrung realisiert werden!
      Sozialreform​:
      Unter dem Vorwand der Demografie wurde eine fragwürdige kapitalgedeckte Altersvorsorge eingeführt. Sämtliche Sozialleistungen werden im Sozialbudget zusammengefasst. Sein Anteil am Bruttoinlandsprodukt wird als Sozialleistungsquote bezeichnet! Die ständig sinkende Quote, zeigt deutlich auf, dass unter anderem auch die Produktivität (Automation) ständig zunimmt!
      Was lernen wir daraus? Die auf die Beschäftigung umgelegte Mittelrückführung, als Konstrukt für die Wirtschaft, entlarvt ist! Die Wirtschaft profitiert von der Automation! Dass auch in Zukunft, das Sozialleistungssystem​​ problemlos „finanziert“ werden kann, vorausgesetzt, man würde die Systemfehler beheben oder die Beiträge der Arbeitgeber (nach Branchen unterschiedlich) entsprechend anpassen! Wie viele Menschen das Bruttoinlandsprodukt erwirtschaften, spielt dabei keine Rolle.
      Beendet endlich die Nachwuchsränkelspiele​​ (Demografie) und passt das System auf die heutigen Wirtschaft Grundlagen​ (Roboter etc.) an!

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  • April 3, 2016

    Mit dem derzeitigen Sozialsystem (Geldkreislauf), welches auf die Anzahl Erwerbstätigen ausgerichtet ist, werden wir bewusst Schiffbruch erleiden!

    Wer es immer noch als richtig erachtet, dass die Gewinne nicht antieilig in die Sozialsysteme zurückfliessen müssen, dem kann m.E. geistig nicht mehr geholfen werden! Der Roboter “bezahlt” keine Beiträge, damit die Wirtschaft profitiert!

    Mit der Energiewende wird z.B. die kommende 4. Generation simuliert! Das eigene Grab schaufeln und “abkratzen”!

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    • Juli 19, 2021

      Ein Roboter wird in der Buchhaltung ja auch als Investition abgebucht, Personalkosten als Aufwandposition, Schulung, Weiterbildung ja auch. Da sollte man schon mal auch den Käfer-Kontenplan anpassen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Witschi
      Was meinen Sie mit Anpassung?
      Käferkont​enplan: Der Roboter wird als Kapitalinvestition aktiviert und abgeschrieben! Die Zins- (obwohl nahe Null wird mit mindestens 8% p.a kalkuliert) und Abschreibungskosten fliessen in die Produktekalkulation! Im Wettbewerbspreis sind aber die wesentlich höheren Personalkosten enthalten! Resultat = Gewinn! Dieser Gewinn kann nur mit höheren Schulden (Geldmenge = der Lohn fliesst ja zu 100% wieder zurück), oder mittels Umlagerung Schuldengeldbesitz (Vermögen) erfolgen! Geldmengenlehre wie eine Fremdsprache! Vokabeln lernen = Sprache sprechen und verstehen! Grammatik = Auswirkung!

      Sämtli​che Sozialsysteme sind auf der Basis der Beschäftigung (Personal) ausgerichtet! Darum berichten die Ökonomen von einer Zeitbombe welche ticken soll, ohne auf den Fehler im System hinzu weisen! Die Wirtschaft profitiert von der falschen Konstellation, welche aus grauer Vorzeit stammt! Sie hat sich aber längst auf die Automation eingestellt, zelebrieren aber immer noch mit Hilfe der Ökonomen und Politikern das “Falschspiel”!
      Auf dieses Falschmünzerspiel, weise ich schon seit Monaten hin! Bewertung = Daumen nach unten!
      Auch die sog. Kapitalgedeckte Vorsorge, welche einzig mit höheren Schulden (Geldmengenerhöhung) geschöpft werden kann, dient ebenfalls dem Falschmünzerspiel für die Finanzindustrie!
      Die​ Politik hält die Bevölkerung im Agonie Zustand! Die Medien helfen tüchtig mit!

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  • April 4, 2016

    Herr Frank Wagner
    Ceterus paribus = Methode des Unterschieds
    Ich habe mich „schlau“ gemacht, resp. auf die Sprünge gebracht!
    „Erst wenn das Ergebnis die Voraussetzungen nur unwesentlich bzw. gar nicht verändert, ist das Modell brauchbar!“
    Diese ökonomische Weisheit, kann beim Modell BGE nicht ganzheitlich simuliert werden, weil das Verhalten (Charakter) der Menschen nicht vorhersehbar ist! Man neigt aber zur Ansicht, dass die zu gewinnende Freiheit, den Geist beflügeln könnte?
    Im jetzigen Sozialsystem, würde die Revolution durch die künstliche Intelligenz, m.E. ebenfalls Arbeitsplätze im Sozialsystem vernichten, weil die Arbeitsvermittlung faktisch obsolet würde! Die jetzige Bittstellermethode müsste zudem in eine automatische Abwicklung modernisiert werden!
    Das Informatikzeitalter wurde für den Staatsquotenrückfluss​ (Steuern) überhaupt noch nicht erkannt! Die Administration ist viel zu hoch und die Kontrolle (wesentliche Aufgabe) viel zu dilettantisch! Die jährlichen Steuererklärungen für Normalbürger sollten schon längst überwunden sein!
    Eine Variante:
    In einer Übergangsphase würde ich das BGE, in ein Antragsmodell umwandeln! Der Bürger erklärt die Aufgabe der 100%igen Erwerbsarbeit! Dagegen erhält er eine zu definierende sog. „Verzichtsentschädigu​ng“ (wird in der Ökonomie oft angewendet)! Es wird ihm ein „steuer- und sozialpflichtiger“ Erwerb bis zur Höhe der Verzichtserklärung gestattet! Diese Variante würden sicherlich Geringverdiener wählen! Damit würde endlich die Wertschöpfungszuordnu​ng im Niedriglohnbereich korrigiert! Die Auswirkung auf die besser dotierten Arbeitsplätze ist abhängig von der Gewinnerwartung des Unternehmens resp. Wettbewerbsfähigkeit!​

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    • Juli 19, 2021

      “Diese ökonomische Weisheit, kann beim Modell BGE nicht ganzheitlich simuliert werden, weil das Verhalten (Charakter) der Menschen nicht vorhersehbar ist!”

      Richtig. Genau das ist eines der Probleme.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Wagner

      Erst wenn man es ausprobiert, kann man gesichert Einsichten gewinnen! Nennen Sie wirkliche Probleme, welche der Gesellschaft Schaden zuführen könnte?
      Auf alle Fälle wird es der Wirtschaft nicht schaden, weil die Bedürfnisse einer Bevölkerung abgedeckt (Manpower und Automation) werden müssen!
      Meine Variante würde endlich eine der Gründe der Schere zwischen Arm und Reich etwas Dämpfen! Die Wertschöpfungskette wird durch die 4. Generation extrem durchgeschüttelt, endlich!

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    • Juli 19, 2021

      Das grosse Problem ist das es immer noch genug Arbeit für nahezu alle Menschen die in der Schweiz erwerbstätig sein könnten hat, und sogar darüber hinaus. Man kann nicht einfach per Fingerschnippen eine Produktivitätssteiger​ung herbeiführen die es erlauben würde auch nur 10% der potentiell Erwerbstätigen ins Nichtstun zu entlassen, ohne massive Einbussen in der Wirtschaftsleistung herbeizuführen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist die Lösung für ein Problem das es noch gar nicht gibt.

      Zudem: es liegt sicher nicht in der Natur des Menschen mit Freude für Menschen zu arbeiten die sich bewusst entschieden haben nicht zu arbeiten. Wir zahlen heute alle mit mehr oder weniger Freude in die Sozialkassen mit ein weil wir damit Teil einer Solidargemeinschaft sind: man steht gegenseitig für alle anderen Mitglieder der Solidargemeinschaft ein. Dieses Soidaritätsprinzip wird gesprengt, wenn auf eine Leistung nicht auch nur eine mögliche Gegenleistung bzw. ein Leistungsversprechen erfolgt. Speziell dann wenn – nach ihrem Vorschlag – das bedingungslose Grundeinkommen erst einmal nur auf Antrag erfolgen soll.

      Ceteris Paribus: was aufs wesentliche reduziert logisch und erfolgversprechend aussieht, kann in der Praxis an den vielen Nebenfaktoren scheitern die man für das Modell ausser Acht gelassen hat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Wagner
      Es ist richtig, dass wir derzeit noch ausreichend Erwerbsarbeit haben, weil wir uns noch in den, ganzheitlich gesehen, unsinnigen Volkswirtschaftskrieg​en mit Überschüssen, beteiligen!
      Das BGE ist eine proaktive Lösung, welche einerseits den kommenden Strömungen Rechnung trägt und andererseits, endlich die längst überholten aus grauer Vorzeit stammenden die Bittsteller Modelle, ersetzt!

      Im Tauschwert Arbeit/Leistung sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert, so auch die Pflichtabgaben! Diese Pflichtabgaben müssen zur Verwendung, weitergeleitet werden (Geld zirkuliert ewig, die Konsumgüter werden vernichtet)!

      Auch die sog. Zahlerfrage stammt aus den vorherigen JH, als man sich noch nicht mit dem Geldsystem auseinandergesetzt, sowie verstanden hat!

      Wir zahlen nicht, sondern leiten (tauschen) den zugeordneten Tauschwert für Arbeit/Leistung weiter!
      Würden die Sozialleistungen nicht als Pflichtbestandteil des Lohnes kalkuliert, wäre möglicher Weise der Nettotauschwert (Lebensunterhalt und Aufbewahrung) nicht höher!

      In meiner Weiter- und Selbstbildung habe ich gelernt, meinen Tauschwert der Arbeit zu kalkulieren und die Vernetzung zum Geldsystem zu erkennen!

      Es ist für mich erstaunlich, dass im Ökonomiestudium der wichtigste Faktor Geld (bewusst?) keine Rolle spielt! Darum können die Ökonomen nicht erkennen wer einerseits die Geldmenge schöpft und diese andererseits aus zwei verschiedenen Geldarten (Funktion) besteht! Trotzdem werden sie in Geldfragen befragt! Erstaunlich und unverständlich, deckt jedoch ihre Aufgabe als “Manipulatoren” völlig ab?

      Den Ceterus paribus habe ich mit meinem Wissenstand überprüft und komme zum Schluss, dass die Veränderungen die gewünschten Effekt bringt! Wobei ich meine Variante, als noch effektvoller ansehe, weil der Niedriglohnsektor aufgewertet mit! Damit wäre die Frage, wer putzt z.B. das Klo beantwortet!

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  • April 17, 2016

    Was Sie vielleicht nicht wissen, Herr Hottinger: Bei uns im Kanton St.Gallen muss eine Frau keiner Arbeit nachgehen, solange ihr Kind nicht älter als 5 Jahre ist. So jedenfalls handhabt es die Sozialhilfe. Aber es gibt eben nicht nur Mütter. Das schreit nach Gleichberechtigung.

    Das mit dem Pullfaktor für Flüchtlinge scheint auf den ersten Blick plausibel. Doch: Welche Art Wirtschaft wird jetzt absolut verkrampft am Leben gehalten? Nur die, die Flüchtlinge produziert. Mit enormen Kosten für die Allgemeinheit, wie wir das jetzt bereits in den EU-Ländern sehen. Ohnehin hat die Schweiz ein Dublin-Abkommen geschlossen, wo die Flüchtlinge nach einem Verteilungsschlüssel verteilt werden. Hält sich die EU nicht daran, könnte dies die Bilateralen und somit wiederum die Kriegswirtschaft treffen.
    Was also kann ein Normalverständiger schlecht finden am Grundeinkommen? Gar nichts. Im Gegenteil. Die lokalen Wirtschaften und Qualitätsprodukte würden gestärkt, die regionale Wertschöpfung erhöht. Was nur Krimenellen Angst machen kann.
    Gemäss Initianten wäre nicht mal die Finanzierung ein Problem. Aber das wäre ein anderes Thema.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stefan Kirchgraber

      Ich bin auch ein Befürworter des BGE, weil für mich die Demütigungssysteme längst überwunden sein müssten! Zudem betrachte ich das BGE als Gegenwert für die Produktivität, welches die Menschen geschaffen haben! Die OECD beziffert für die Schweiz ein Existenzsicherndes Einkommen von ca. CHF 4’000.00 pro erwachsene Person! Diesen Parameter gilt es also zu organisieren!
      Ich zitiere P. Kovce, Philosoph:
      “Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht, Arbeit nicht zu fetischisieren, sondern zu individualisieren. Sozial ist nicht, was Arbeit schafft, sozial ist, was sie abschafft. Sozial ist nicht, was andere beschäftigt, sozial ist, was sie freisetzt. Wer frei ist, kann besser sehen, was für andere gut ist, und besser ergreifen, was zu tun ist. Wer selbst bestimmt handelt, ist auf der Höhe der Zeit. Selbstbestimmung ist die Macht von morgen.”

      Wenn man den Geldfluss des BVG versteht, wird man leicht erkennen, dass die Generierung des BGE überhaupt kein Problem darstellt! Die Ökonomen und Politiker belügen uns laufend! Warum soll eine Wirtschaft kollabieren wenn mehr Kaufkraft geschaffen wird? Voraussetzung ist dabei, dass der Kreislauf einer möglichen Geldmengenerhöhung (Vorfinanzierung des Staates) geschlossen (wie das Erwerbseinkommen) sein muss!
      Warum haben wir ein hohes Lohn- und Preisniveau (Geldkreislauf)! Die selbst geschaffenen Bedingungen, sind nur in den Volkswirtschaftskrieg​en (Export) relevant, wenn der Binnenmarkt entsprechend geschützt wird! Die Freihandelsabkommen nimmt dem Volk die Freiheit!

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Kirchgraber,

      Sie schreiben;

      “Bei uns im Kanton St.Gallen muss eine Frau keiner Arbeit nachgehen, solange ihr Kind nicht älter als 5 Jahre ist. So jedenfalls handhabt es die Sozialhilfe.”

      Das ist ja wunderbar und erstaunt mich sehr im Positiven. Könnten Sie mich über die gesetzlichen Grundlagen oder Verordnungen (VO) informieren bitte, denn ich habe auch schon iu.A. einer Nationalrätin Vorgeschlagen eine Petition, eine Novelle zur Ausarbeitung eines bundesweit geltenden Gesetzes wie folgt;

      Jede Mutter bekommt mit Kleinkind bis zu seinem 4. Lebensjahr einen monatlichen finanziellen Zuschuss von z.B. 2500 CHF”.

      Begründung; Was ein Kind die ersten vier Jahr bei seiner Mutter lernt – im Speziellen auch die LIEBE der Mutter erfahren – kann ihm später als Erwachsener keine UNI der Welt mehr ersetzen.

      Auch darum, dies beste Argument;

      “Würdet ihr die ganze Welt gewinnen,
      hättet aber der LIEBE nicht,
      ihr währt trotzdem VERLOREN.

      Dieses “MUTTERGELD” kostet nicht zu viel, wie auch viele Politiker/Innen meinen, sondern im Gegenteil, es erspart der Bevölkerung, somit dem Staat Unsummen, z.B. viel weniger Scheidungen, Psychosen & Entwurzelung der Kinder, Unselbständigkeit als Erwachsener, mehr Sozialkompetenz, mehr Eigenwert durch eigene Erfahrungen sammeln bei seiner leiblichen Mutter, dadurch weniger Alcki & Drogen-Kranke usw.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottiger
      Der Begriff Kosten dient im Sinne des Systems als Verknappungsspielzeug​! Bei einer geistigen Weiterentwicklung bei gleichzeitiger Loslösung von Obrigkeiten, erkennt man die Absichten dahinter!
      Sie bedienen, wie die Politik, die Fehlkonstruktionen! Das BGE zeigt den Weg zur Stärkung der Zivilgesellschaft und Mittelstandes! Die bestehenden Verwerfungen, Sie bedienen Sie gerne, sind der Macht des Geldes zuzuordnen! Dabei werden die Schuldner attackiert, welche das Geld erst generiert haben, anstatt die Günstlinge zu bestrafen, welche die Tilgung der Bankschuld verunmöglichen!

      Du​mmheit nennt man diese von Obrigkeiten aufoktroyierte Haltung!

      Ihre genannten Entgleisungen sind Menschen gemacht resp. entstehen zwangsläufig in einem Obrigkeitssystem, bei welcher das Verknappungsspiel zu Existenzängsten führen muss!

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Bender

      Sie schreiben;

      “Das BGE zeigt den Weg zur Stärkung der Zivilgesellschaft und Mittelstandes !”

      Du​mmheit nennt man diese Haltung, denn genau das Gegenteil ist mit der BGE doch der Fall, die Faulheit bekommt, einmal auf den Punkt gebracht, ein gesichertes Fundament:

      BGE stärkt das Fundament der Faulheit wie folgt:

      Auf dem Lotterbett liegen
      Auf der Bärenhaut liegen
      Auf der faulen Haut liegen
      Aus den Puschen kommen
      Blaumachen
      D​​äumchen drehen
      Daumen drehen
      Dem lieben Gott den Tag stehlen
      Die Hände in den Schoß legen
      Die Zeit totschlagen
      Eine ruhige Kugel schieben
      In die Hufe kommen
      In die Puschen kommen
      Keinen Strich machen
      Keinen Strich tun
      Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle …
      Müßiggang ist aller Laster Anfang.
      Sich dem Nichtstun hingeben
      Sich einen faulen Tag machen
      Sich hängen lassen
      Sich kein Bein ausreißen
      Sich regen bringt Segen.
      Sich vor etwas drücken
      Tatenarm und gedankenvoll
      Was du heute kannst besorgen, das verschiebe …

      Wer rastet, der rostet.

      Herr Bender, Sie haben gut reden, Sie liegen ja am Mittelmeer an einem schönen, sonnigen Strand, der Ruhestand sei Ihnen gegönnt.

      Sie müssen nur acht geben, dass Sie mit dem entblössten Kopf so nicht zu lange an der prallen Sonne liegen, wenn Sie zukünftig das BGE selber auch noch kassieren. Ich verstehe Sie bis heute nicht ganz wieso Sie auch noch für ein BGE sind,

      weil so gesehen schadet es Ihnen nur noch mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottinger
      Die persönlichen Attacken lasse ich weg, weil sie nicht zu meinem Intellekt passen!
      Ihre Faulheit Theorie stammt aus grauer Vorzeit! Zudem setze ich mich nicht nur für mich ein, sondern die absehbaren Veränderungen sollte man pro aktiv angehen!
      Das BGE ist der Gegenwert der Produktivität, welche die Menschen zur Befreiung von (Zwangs-)Arbeit geschaffen haben!
      Das Faulheitsvorurteil ist eine anthropologische Verschwörungstheorie.​ Der Mensch ist nicht faul, sondern er wird dann faul, wenn die Bedingungen nicht stimmen, die ihn fordern. Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Initiative gegen jene Faulheit, die wir uns heute leisten, indem wir Hetze statt Muße, Erschöpfung statt Begeisterung fördern.

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  • Mai 9, 2016

    Prof. Albert Wenger, 49J. Harvard promovierter Ökonom und Informatikwissenschaf​ter
    Arbeit ist mehr als eine lästige Pflicht»
    «Das bedingungslose Grundeinkommen lässt den Glaubenssatz wanken, dass jeder etwas für Geld zu leisten hat, damit er oder sie leben kann. Der Einkommensbetrag, den jeder zum Leben braucht – in bescheidener Höhe –, wäre mit dem Grundeinkommen frei gegeben aus demokratischer Übereinstimmung. Die Frage, ob dann die Gesellschaft zusammenbricht, liegt bei jedem selbst. Und damit auch die Frage, was wir voneinander halten und von uns selbst. Ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe die Möglichkeit zu mehr eigener Entscheidung, Initiative, Beweglichkeit und Sicherheit. Damit sind nicht die Arbeitseinkommen abgeschafft, nicht, dass Leistung sich lohnt, auch nicht Sozialleistungen, die aufgrund von besonderem Bedarf höher als ein Grundeinkommen sein müssen. Aber die Einkommenshöhe, die jeder sowieso und unbedingt zum Leben braucht, wäre bedingungslos. Das wäre ein Schritt weiter zu einer Solidarität, die jedem ein Mehr an Freiheit gewährt und das damit verbundene Mehr an Eigenverantwortung zuspricht. Es nimmt etwas von der materiellen Existenzangst. Die ist bei der heutigen Überproduktion an materiellen Gütern faktisch nicht mehr nötig. Viel nötiger ist, den individuellen Lebenswegen und der Vielfalt der Tätigkeiten mehr Raum zu geben und der Aufmerksamkeit für die Dinge, die heute anstehen.
    Für ein Einkommen muss gesorgt sein, dann kann man sich auf die Arbeit konzentrieren. Das bedingungslose Grundeinkommen bringt Leben und Arbeit näher zusammen und betont den Wert der Arbeit aus eigenem Antrieb und zum Guten für andere. Die Bedingungslosigkeit ist eine Herausforderung. Doch das Bedingungslose bestimmt nicht, dass etwas anders sein müsste. Es ermöglicht nur, wo Bedarf ist. Es ist ein Schutz der Privatsphäre, eine Möglichkeit zu einer Auszeit, einem Neuanfang, oder auch, das Gleiche wie bisher zu machen – vielleicht besser. Im Laufe der nächsten 20 Jahre wird laut Studien die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze durch die Digitalisierung überflüssig werden. Auch wenn es weniger sein werden: Für viele ändert sich, was Arbeit ist. Personenbezogene Dienstleistungen, kulturelle Arbeit, Arbeit, die Empathie, kreative Lösungen, neue Begriffe und Geistesgegenwart braucht, hat Zukunft. Das sind Arbeiten, zu denen niemand per Existenznot zu zwingen ist. Geben wir die träge Vorstellung auf, Arbeit sei nur eine lästige Pflicht, die viele nicht erfüllen würden, könnten sie auch ohne sie auf bescheidenem Niveau leben. Arbeit ist mehr.
    Überprüfen Sie die Sache bei sich selbst, und trauen Sie das auch anderen zu. Warum nicht?

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  • Mai 19, 2016

    Meine bescheidene, aber vernünftigere, weil dem Lebenssinn näher stehende Meinung.

    Wie kann man überhaupt – so muss sich doch jeder realistisch denkende Mensch fragen – auf die Idee kommen, Geld ohne jede Gegenleistung, dann noch oh welch Horror, im Giesskannen-Prinzip zu verteilen.

    Hat ein Millionär denn auch die CHF 2500 pro Monat ? Ausschliesslich sachliche – nicht emotionale Antworten -, die sind hier gefragt

    Zum Thema Faulheit:

    Auf dem Lotterbett liegen
    Auf der Bärenhaut liegen
    Auf der faulen Haut liegen
    Aus den Puschen kommen
    Blaumachen
    D​äumchen drehen
    Daumen drehen
    Dem lieben Gott den Tag stehlen
    Die Hände in den Schoß legen
    Die Zeit totschlagen
    Eine ruhige Kugel schieben
    In die Hufe kommen
    In die Puschen kommen
    Keinen Strich machen
    Keinen Strich tun
    Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle …
    Müßiggang ist aller Laster Anfang.
    Sich dem Nichtstun hingeben
    Sich einen faulen Tag machen
    Sich hängen lassen
    Sich kein Bein ausreißen
    Sich regen bringt Segen.
    Sich vor etwas drücken
    Tatenarm und gedankenvoll
    Was du heute kannst besorgen, das verschiebe …
    Wer rastet, der rostet.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gilbert Hottiger
      Immer den Obrigkeiten folgen und deren Werkzeug spielen:
      Der Mensch sollte sich doch weiterentwickeln und nicht einfach kopieren, damit die Macht durchbrochen werden kann! Das BGE ist der Weg dazu!

      “Arbeit macht frei!“ (über dem Eingang von Auschwitz) – Die Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft, bedingt durch falsche Ernährung (seit 6000 J.) und zwischenzeitlich widernatürlichen Lebensrhythmus. – Die 4 Ecken der Welt bzw. Tageskreis der Sonne!! („Morgenstund‘ hat Gold im Mund“) Vor dieser Zeit war noch „Himmel auf Erden“ – Der sagenhafte Garten Eden! (letztlich auch eine Allegorie für die tatsächliche menschliche Physiologie und deren wahre Biochemie)!

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