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Keine Steuergeschenke für die Wirte auf Kosten der Mehrheit!

Nein zur Ga­stro­i­ni­tia­tive​ vom 28.9.2014

Margret Kiener Nellen, Nationalrätin, Bern

Die Wirte brauchen keine Extrawurst. Die Gastroinitiative ist klar abzulehnen. Sie schafft Steuergeschenke für die Wirte. Die Zeche bezahlen dann die Familien und alle Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen. Nein zur Gastroinitiative, damit der tiefe Mehrwertsteuersatz tief bleibt.

Das Gastgewerbe muss, wie alle anderen Branchen, den Normalsatz von 8 Prozent Mehrwertsteuer abliefern. Mit der Gastroinitiative verlangen die Wirte ein Sondergesetz. Sie wollen Menus und Galadinners mit dem tiefen Satz der Lebensmittel besteuern. Unsere täglichen Lebensmittel werden aus sozialen Gründen mit einem reduzierten Mehrwertsteuer-Satz von 2.5 Prozent besteuert, weil es unser Zwangsbedarf ist. Familien, Rentnerinnen und Rentner sowie Personen mit tiefen und mittleren Einkommen sollen nur wenig Mehrwertsteuer bezahlen!

Der Restaurantbesuch zählt hingegen nicht zum Zwangsbedarf und ist daher nicht Pflichtkonsum. Restaurants bieten zudem umfassende Dienstleistungen an wie Bedienung, Infrastruktur wie Innenarchitektur, Toiletten, Zeitungen oder Jassmaterial. Dafür können sie auch einen Vorsteuerabzug bei der Mehrwertsteuer geltend machen.

Ausserdem besteht die geforderte Gleichbehandlung von Lebensmitteln und Gastroleistungen bereits. Vereinfacht gesagt werden alle Produkte mit 8 Prozent besteuert, die vor Ort im Restaurant gegessen werden. Der tiefe Satz von 2.5 Prozent gilt für alle Produkte, die im Laden oder am Schalter gekauft und mitgenommen werden: Brot, Milch, Früchte oder ein Kebab.               ​                     ​                     ​                     ​                     ​                     ​                    

Würde die Gastroinitiative angenommen, so fehlen beim Bund, bei der AHV und IV jährlich bis zu 750 Mio. Franken. Die Bundesverfassung gibt mit der Schuldenbremse die Vorgabe, dass Einnahmeausfälle kompensiert werden müssen. Der Bundesrat schlägt vor, den tiefen Mehrwertsteuersatz von 2.5 auf 3.8 Prozent zu erhöhen, damit die Volksinitiative finanzneutral umgesetzt werden kann. Damit würden Grundnahrungsmittel, Medikamente, Zeitungen und Zeitschriften sowie Radio- und TV-Gebühren teurer, die alle mit dem tiefen Satz besteuert werden. Auch Futtermittel und Dünger würden teurer, weshalb auch der Schweizerische Bauernverband die Initiative bekämpft.

Die Gastroinitiative beisst sich sozusagen in den Schwanz, weil mit der nötigen Mehrwertsteuererhöhun​g für viele Produkte auch der Einkauf für Bäckereien, Drogerien. Detailhandel, aber auch die Restaurants selbst teurer würde! Daher wird sie auch von vielen Fachverbänden aus dem Detailhandel und dem Gewerbe bekämpft.

Die Befürworter der Initiative rufen dazu auf, die Verfassungsgrundlage der Schuldenbremse zu missachten. Für solche Steuerausfälle brauche es keine Gegenfinanzierung. Falls nötig, könne der Betrag beim Bundespersonal oder der Entwicklungszusammena​rbeit eingespart werden. Und falls das Parlament den tiefen Mehrwertsteuersatz erhöhen würde, so haben SVP-Exponenten und Gastrosuisse bereits öffentlich das Referendum angedroht.

Eine Tatsache ist: Wird diese Initative angenommen, so müssen die Wirte den Gästen diese Mehrwertsteuersenkung​ nicht weitergeben. Zu vermuten ist, dass die Wirte ihre Preise nicht senken, zumal die Mehrheit der Gaststätten – leider – rote Zahlen schreibt. Das war nämlich die Erfahrung vor einigen Jahren, als die Senkung der Steuern auf importiertem Schnaps wie Whisky, Vodka usw. in den Restaurants kaum an die Gäste weitergegeben wurde.

Die Gastroinitiative ist daher klar abzulehnen. Sie schafft Steuergeschenke für die Wirte. Die Zeche bezahlen vor allem die Familien und alle Menschen mit tiefem und mittleren Einkommen. Nein zur Gastroinitiative, damit der tiefe Mehrwertsteuersatz tief bleibt.

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Comments to: Keine Steuergeschenke für die Wirte auf Kosten der Mehrheit!
  • September 4, 2014

    “Steuergeschenke”, Frau Kiener Nellen SP, wenn man das nur schon hört, bekommt man einen Eindruck von den Vorstellungen der Gegner dieser Initiative.

    Als ob die Steuern irgendwie dem Staat gehören würden. Nein, liebe Classe Politique, die Steuern gehören uns Bürgern. Sie haben da gar nichts zu verschenken, denn das ist unser Geld!

    Aber das Verständnis ist typisch, man bezahlt ja auch locker jegliche “Sozial”-kässeli und die gesamte Staatsindustrie mit Geld das anderen gehört. Wieso sollte man denn vom Bürger nicht auch Mehrwertsteuern fordern die er dem Staat zwangsschenken muss?

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    • Juli 19, 2021

      Steuergeschenke von wem an wen? Das ist typische linke Denkart, wie die öffentliche Mittel betrachten: als Geschenk.

      Vollkommen geschenkt so eine Bemerkung hätte man früher gesagt.

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  • September 4, 2014

    Es liegt im Ermessen des Wirtes, für Berufsleute, die auf das Auswärtsessen über den Mittag angewiesen wird, günstige Preise anzubieten. Die Mehrwertsteuerredukti​on bringt nichts. Es ist auch klar, dass viele Wirte nicht in der Lage sind gleich zwei Steuersätze korrekt zu verrechnen, da die Wirtepatente zu geringe schulische Voraussetzungen verlangen. Im Gegenteil, die Wirte aus kleinen, einfacheren und ländlichen Kreisen werden diese Steuersatzreduktion aus Bequemlichkeit dem Kunden nicht weitergeben.

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    • Juli 19, 2021

      Heute haben nahezu alle elektronische Kassen, die eine Ausschlüsselung am Tages, Wochen, Monatsende “ausspuckt”

      Und finds nicht so fair die Wirte so hinzustellen. Mussten alle (zumindest in den Kantonen die ich kenne) eine Wirteprüfung absolvieren, diese beinhaltet auch dieses Rechnen.

      Nur so nebenbei. Bei den Wirten funktioniert der Preisdruck. Wenn der Nachbar seine Preise senkt, weil er sich damit einen Vorteil erhofft, zieht der Andere nach…

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  • September 4, 2014

    Aber Hallo Frau NRin Kiener Nellen. Ziemlich Einseitig ihr Blog.

    “Restaurants​ bieten umfassende Dienstleistungen an wie Bedienung, Infrastruktur wie Innenarchitektur, Toiletten,Zeitungen und Jassmaterial”. Und für diese Mehrleistung soll meine Bratwurst im Restaurante mit 8% MWST, gegenüber Imbissbuden mit 2% besteuert werden.

    Es scheint Ihnen entgangen zu sein, dass der Wirt die 8%igen Belastung nicht in den eigenen Sack stecken kann sondern dem Staat unter zusätzlicher nicht bezahlten Arbeit abgeben muss. Sie vergleichen kühn die Restaurants mit den Einkaufsgeschäften und nicht mit den Imbissbuden.

    Offen​sichtlich haben Sie bei Ihrem Auftritt vor den kantonalen Delegierten SVP in Belp einiges gewaltig missverstanden. Genau die Unterschiede zwischen Restaurants und Imbissbuden, die Argumente des NR Amstutz bringen Sie jetzt wohlwissend aus einer ganz anderen Richtung. Sehr starke Leistung. Also klar JA zur Initiative, um die Gerechtigkeit wieder her zu stellen.

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  • September 4, 2014

    Hallo Frau Politikerin
    Es ist doch Tasache, dass Ihr immer mehr Geld zur Verfügung habt. Dies ist Euch treuhänderisch zur vernünftigen Verwendung übergeben.
    Immer wenn ich das Wort Steuergeschenk höre, stelle ich für mich fest, wäre ein Überdenken Ihrer Rolle angebracht

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  • September 4, 2014

    Frau Kiener

    Wenn man die Politik so hört scheint man direkt am “Hungertuch” zu hängen.

    Sicher wurde klar entschieden, dass ein “Steuergeschenk” immer eine ausgeglichene Bundeskasse zusichern müsse. Aber das heisst ja nicht, dass wenn es tatsächlich weniger Einnahmen gäbe, dass man das mit Erhöhung lösen muss. Vielleicht hat man auch mal das Wort SPAREN gehört?

    Und interessant war in der Arena zu hören, dass es ja angeblich nur wenige betreffe die so die 8% bezahlen müssten. Aber wie kommt man denn bei so wenig Betroffenen auf solch hohe Millionebeträge an Ausfall?

    Ich würde vorschlagen. Der Imbiss hat auch Tische und ein ToiToi kann mit 2,5% verkaufen, somit kann auch ein Restaurant mit Tischen und WC das. Und schliesslich sollten wir endlich mal anfangen in kleinen SChritten das ganze zu vereinfachen. Essen ist Essen. Obs nun mit Dirndel im Restaurant oder mit Schürze im Imbiss gegessen wird ist doch egal.

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    • Juli 19, 2021

      Tut der Bund ja auch! Dank PFZ! Alles in Infrastruktur und Börokratie gebuttert. Und ausgleichen soll’s der schweizer Steuerzahler. Sevice Public, immer mehr Blechen für immer weniger Leistung. SBB, Post, Strassenverkehr… hauptsache den Zuwanderern wird der Hintern gewischt und poliert! Auf Kosten des Stuerzahlers, der Sozialwerke, der AHV etc. etc. da bleibt halt nichts mehr für den Schweizer Wirt oder Rentner…

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    • Juli 19, 2021

      Ups Frau Stutz

      Sie überraschen mich mit Ihrem Vote…

      100% Daumen hoch, ausser

      Post: Ist wohl Service Public, aber nur noch 51% dem Staat. Ist heute einer der wenigen Betriebe wie die Swisscom, die als “Halbstaatlich” recht gut funktionieren und eher Service ausbauen statt abbauen. Naja – Bei der Post zumindest im moment noch *grins*

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  • September 4, 2014

    Frau Kiener, Ihr Blog ist
    REINER ZYNIYMUS

    Der Betrieb eines Restaurants erfordert viel Handarbeit. Diese wird bekanntlich schlecht bezahlt. Als SP-Nationalrätin sollten Sie das wissen, Frau Kiener.

    Ein Restaurant ist auch ein sozialer Treffpunkt und ist zudem verpflichtet, Schutzräume und Parkplätze zu errichten. Das sollten Sie ebenfalls wissen.

    Ein Restaurant bindet im Verhältnis zum Umsatz Ueberdurchschnittlich​ viele Arbeitskräfte. Davon sind es oft Flüchtlinge, die dort Beschäftigung finden. Auch das sollten Sie wissen.

    Das Betreiben eines Restaurants rentiert heutzutage schlecht bis zu wenig. Und es sind sehr oft reine Familienbetriebe aus dem Osten. Diese Leute arbeiten sehr hart. Sie haben Dank der grosszügigen Einwanderungsmöglichk​eit, die vor allem durch Ihre Partei noch gefördert wird, keine andere Möglichkeit, ein bisschen Geld zu verdienen. Wenn man sie dieser Verdienstmöglichkeit beraubt, werden sie auf die Arbeitslosengelder angewiesen sein.

    In den Städten werden traditionelle Restaurants durch amerikanische Ketten wie Mac Donalds usw. verdrängt. Eben weil sie nicht mehr rentieren.

    Ihr Zitat: „Eine Tatsache ist: Wird diese Initiative angenommen, so müssen die Wirte den Gästen diese Mehrwertsteuersenkung​ nicht weitergeben. Zu vermuten ist, dass die Wirte ihre Preise nicht senken, zumal die Mehrheit der Gaststätten – leider – rote Zahlen schreibt.“

    Ein solcher Widerspruch kann, glaube ich, nur von Ihnen stammen. Wie soll ein Wirt eine Steuer weiter geben, wenn er rote Zahlen schreibt?

    Ihre Partei schwafelt immer von gerechtem Lohn. Haben Sie die Restaurateure mit ihren Familien vergessen?

    Ich verstehe Sie ja schon, Frau Kiener. Als Anwältin haben Sie vielleicht ein bisschen Mühe, sich in die ökonomische Lage eines schweizerischen Gastbetriebes einzufühlen. Aus diesem Grund können Sie mein Kommentar sozusagen als Belehrung betrachten, wenn Sie wollen.

    Uebrigens, ich bin Deutscher und lebe im Süddeutschen Raum. Meine Vorfahren stammen aus der Schweiz. Leider habe ich keinen Schweizerpass. Aber ich bin Bewunderer von Ihrem europa- und eurofreien Land.

    Wenn ich Schweizer wäre, würde ich diesem berechtigten Begehren mit Ueberzeugung zustimmen. Gleichgültig von welcher Partei diese Initiative stammt.

    Nochmals, Frau Kiener, Ihr Blog ist zynisch und widerspricht den sozialen Anliegen Ihrer Partei.

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    • Juli 19, 2021

      Franz Krähenbühl, Leuten wie Ihnen würde ich noch was zahlen, damit Sie Eidgenossen (mit Brief und Siegel) werden! Bravo, Ihr Kommentar könnte nicht treffender sein! Ein Restaurantbesuch ist Luxus? Ein Luxus den sich Frau Kiener und Co. auch mit 20% MwSt. ja locker leisten kann, im Gegensatz zu den meisten von uns….
      Insb. dem Wirt! 😉 Danke! 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Herzlichen Dank, für den netten Blumenstrauss, Frau Elsi D. Stutz!
      Es tut immer gut, gerühmt zu werden.
      grussvonfran​zkrähenbühl

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Krähenbühl

      Ich habe von 16 – 20-jährig als Servicefachangestellt​e in einem Restaurant beim Zytglogge im Zentrum von Bern gearbeitet mit Diplom des Bernischen Wirteverbands. Ich kenne daher die Arbeit in den Restaurants sehr genau, schätze sie sehr und habe sie selbst auch sehr gerne gemacht.

      Aber darum geht es bei der Gastro-Initiative ja nicht, sondern darum, dass diese servierte Mahlzeiten in Restaurants mit dem gleichen Steuersatz besteuern will wie den Kauf von Brot und Milch durch uns alle sowie den nötigen Kauf von Dünger und Futtermittel durch die Landwirtschaftsbetrie​be. Dort hat der Gesetzgeber eben einen tieferen Steuersatz als normal gewählt, weil er wollte, dass die Nahrungsmittel (ohne die Dienstleistung des Services) für alle erschwinglich sind.

      Mit Ihrer Argumentation könnte jede Branche mit Umsatzschwierigkeiten​ einen tieferen MWSt-Satz fordern. Würde dem nachgegeben, müsste entweder dieser (tiefere) Steuersatz angehoben, oder die Leistungen des Staates abgebaut werden. Wird der Steuersatz angehoben, trifft es alle KonsumentInnen. Ebenso beim Abbau der Leistungen des Staates: Dann zahlen die KonsumentInnen das nicht mehr Geleistete aus der eigenen Tasche. Was wiederum diejenigen am meisten trifft, die eh schon wenig haben.

      Ich glaube nicht, dass die Gastronomie mit einem tieferen MWSt-Satz mehr Gäste aquirieren würde. Gleichzeitig würde die Schere zwischen den unterschiedlichen Lebenshaltungsstandar​ds noch akzentuiert. Zynisch ist es, überall Steuern abbauen zu wollen, denn das beraubt den Staat der Mittel für einen sozialen Ausgleich. Das nützt letztlich nur den Reichen.

      Freundlic​he Grüsse
      Margret Kiener Nellen

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  • September 4, 2014

    Das Steuergeschenk ist für Immobilien Besitzer von Restaurantgebäuden welche einfach den Pachtzins erhöhen, nicht etwa Pächter (Franchisingnehmer) von Restaurants. Natürlich wird dann auch die AHV Kürzung höher sollte die Vorlage angenommen werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      Wie kommen Sie drauf, dass die Liegenschaftsbesitzer​ von Restaurants Profitöre sein sollen? Kann man die Miete essen, dass diese in die tiefere MwSt gehört?

      Oder habe ich evtl. das MwSt-System bis heute nicht verstanden?

      Und TYPISCH
      Immer gleich mit der Angstkeule. Jedesmal muss oder argumentiert man, dass das Sozialwesen, Kinderheime, Schulen und dergeleichen Einsparungen erleiden müssten. Kennen Sie auch noch andere Bereiche die man kürzen könnte?

      Es sind ja übrigens keine Steuergeschenke, sondern es ist Volksgeld das vom Volk anderweitig verteilt wird. Unsere Politiker sollten erst mal wieder lernen zu SPAREN, bevor man solche Aeusserungen macht.

      Wenn ich die Ausgabensteigerung beim Bund so sehe, in Bezug zur gebotenen “Leistung” denke ich mir ist der Bund einer der einzigen der eigentlich einen überdimensionierten Gewinn ausweisen müsste, mit welchem er an die Börse gehen sollten, da er die Aktionäre in grösstem Masse beglücken könnte.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist die übliche Verlagerung der Gewinne zum Immobilienbesitzer welche so viel verlangt weil ein Mieter meint er könnte den Mietpreis decken. Hat der Restaurantpächter ein höherer Gewinn, schlägt der Besitzer einfach auf.

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    • Juli 19, 2021

      Steuern schenken tut das Geld verdienende Volk dem Staat!Das der Staat jemandem etwas schenkt,wäre ja mal was Neues! Ich werde nie begreifen was Steuergeschenke sein sollen.!…oder doch..?..Es ist ja höchstens so,dass sich die Parlamentarier in Bern immer höhere Löhne,also Steuergelder “schenken” Das sind doch eigentlich die wahren Steuergeschenke,die sie sicher selber im letzten Jahrzehnt in unverschämter Art haben zukommen lassen.Wer hat, das hoechste Salär ? ..der US Präsident ? ..die Frau Merkel?…auch nicht…!!….es sind unsere 7 Weisen in Bern….!!….darum ein JA zur Beizen-Ini..!!

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  • September 4, 2014

    Von Steuergeschenken profitieren nur die Gutverdienenden – bei indirekten wie bei direkten Steuern. Sie sind prinzipiell ALLE abzulehnen. Wirtschafts-, Eigentums- oder Familienförderung etc. über Steuerermässigungen sind auch grundsätzlich gegen das Prinzip der Besteuerung.

    Wer von den Wirten wenig bis nichts einnimmt, hat also von diesem vorgeschlagenen tieferen Mehrwertsteuersatz auch wenig bis nichts. Er schenkt aber bei den Gutverdienenden ein, und ihr Konkurrenzvorteil gegenüber den Schwächeren wird grösser.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wild

      Ihr Satz hat so gut angefangen…. und dann Daumen runter…

      Stimmt -> “Von Steuergeschenken profitieren nur die Gutverdienenden”

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  • September 5, 2014

    Nein, Herr Wild, von Steuergeschenken profitieren nicht die Gutverdienenden. Das sind nämlich die, die dem Staat die Steuern schenken.

    Profitie​ren tut der Staat, der schenkt garniemandem irgendetwas.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt natürlich, Herr Schmidig, Sie haben absolut Recht, der Staat verschenkt, …aber ausschliesslich was ihm nicht gehört! Ich hätte meinem Kommentar vielleicht noch anfügen sollen: …wenn es mit rechten Dingen zugehen würde…

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  • September 5, 2014

    Werte Frau NRin Kiener-Nellen, aus Anlass der Delegiertenvesammlung​ der SVP Kanton Bern in Belp habe ich Sie in Sachen Restaurantbesuch rein zufällig beobachte können. Sie haben einen Kaffee Creme bestellt mit der Bemerkung , ich muss dann dafür noch eine Quittung haben. Meine Begleitung und meine Wenigkeit haben uns nur noch verdutzt angeschaut. Für wenn war dann diese Quittung gedacht. Ich will dies nicht wissen, aber bin überrascht wie kleinlich unsere gutbezahlten Politiker rechnen können.

    “Der Restaurantbesuch zählt hingegen nicht zum Zwangsbedarf und ist daher nicht Pflichtkonsum. Restaurants bieten umfassende Dienstleitungen an wie Bedienung, Toiletten usw. Dafür können sie auch eine Vorsteuerabzug bei der Mehrwetsteuer geltend machen”.

    Erlauben Sie mir eine Bemerung. Wieso sollten Wirte die Mehrwertsteuer die sie den Behörden abliefern müssen nicht abziehen können. Das wäre noch schöner. Sagen Sie uns bitte wo ist der Gewinn der Mehrwertsteuer von 8% für Wirtsleute, in Sachen Bedienung, Infrastruktur, Toilette Jasutensilien usw.

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    • Juli 19, 2021

      ups Herr Rohner

      Danke, dann bin ich auch kleinlich. Ich möchte auch eine Quittung für die Konsumation.

      1. so muss der Betrieb sicher eine Registration vornehmen und es auch zu Ihren Gunsten Herr Rohner auch versteuern. Auch bei Wirten gibt es schwarze Schafe

      2. Da ich für mich eine Buchhaltung mache um zu sehen, was ich wo ohne grossen Aufwand einsparen kann und mir dafür einiges Leisten kann was andere mit gleichem Einkommen nicht können. Und dazu gehört auch der Kaffee im Restaurant.

      Das mag vielleicht tatsächlich kleinlich sein. Aber dank dieser Registrierung der Unkosten konnte ich meine Arbeitszeit massiv reduzieren, habe mehr am Ende des Monats übrig und mir trotzdem noch mehr geleistet. Dies sogar noch mit mehr Freizeit.

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    • Juli 19, 2021

      Die meisten grossen Posten wie Infrastruktur WC und der gleichen bezahlt der Wirt ja in der Miete, da müssten Sie die Vermieter fragen, wo die 8% hingehen. Ups… die zahlen ja meistens keine MwSt… was machen wir denn da? Wie können die Wirte denn die Vorsteuer von einem so grossen Posten abziehen, der nicht MwSt-Pflichtig ist?

      Aber der Imbiss-Stand ist MwSt-Pflichtig und somit kann die Vorsteuer auch abgezogen werden. Wer profitiert nun mehr an den Räumlichkeiten? Der Imbiss-Stand oder der Wirt?

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer, Sie wollen tatsächlich in Frage stellen dass das renomierte RestauranT Sternen in Belp als schwarzes Schaf vermutet werden könnte.

      Ich sage Ihnen zu jedem Getränk wird dort unaufgefordert eine Quitung abgegeben. Diese wurde auch besagter politischen Person vorgelegt mit der Tasse Kaffee. Dies genügte eben nicht, es muste eine unterschriebene Rechnung beigebracht werden.

      Sie wissen wohl so gut wie ich, dass der kleine Imbissbuden Mensch nicht vor dem Jahresende weiss, ob er so viel Umsatz macht, dass er Mehrwertsteuerpflicht​ig wird.

      Mit dem Absatz über Ihre Buchhaltung in Sachen Erspahrnis haben Sie sich überdeutlich erklährt. Da gibt es nichts mehr hinzu zu fügen!

      Wahrscheinl​ich bezahlt der Wirt oder die Wirtin nicht auch den Unterhalt und Reinigung des WC und Restaurant nicht mit der Miete. Diese Kosten hat der Imbissbudenmensch nicht. Dafür hat man Ihn bis dato noch mit einem geringeren Satz belastet. Meiner Vermutung nach sind Sie wie Frau NRin Kiener-Nellen nicht in der Gastwirtschaft tätig. Dies erklährt wohl Ihre Sehensweise der Sache.

      Sehr geehrter Herr Dany Schweizer …, jetzt sind Sie wieder dran. Ich ziehe mich hier in der Diskusion mit Ihnen zurück und wünsche Ihnen ein gut durchdachtes und abgesichertes sparsames finanzielles Wochenende.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, die SP Dame braucht mit jeder Garantei die Quittung für ihre Spesenabrechnung, wegen Teilnahme an einer öffentl. Veranstaltung oder weil sie nebenbei noch selbständig ist, denn mögliche Kostenabzüge müssen durch Aufbewahren von solchen Quittungen nachgewiesen werden. Im Kanton zürich ist man da sehr strick, wie ich selbst aus Erfahrung weiss.

      In Deutschland wird auf Luxusgüter 19% MwSt. erhoben, auf Lebensmittel nur 7% MwSt.

      Unterschiedl. MwSt.-Ansätze git es in ganz Europa. Der Unsinn hier in Sachen Wirten gegenüber Würtsliständen sollte abgeschafft oder gegenseitig angepasst werden.

      Das ist ebenso unsinning, wie die Subventionen für aufgestapelte Kuhfladen auf dem Feld. Kein Witz, dafür bekommt der Bauer Subventionsgeld. Wer sich das in Bern ausgedacht hat, den müsste man sofort recyclen. Vorschlag: gennnte Subvention abschaffen, den MwSt.-Satz für Wirte abschaffen und schon hat BR EWS keinen Verlust in der Kasse. Erlassen einer Kuhfladenverordnung..​..

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    • Juli 19, 2021

      Lars von Lima, helles Köpfchen, Sie haben es erfasst um was es bei dieser Politikerin ging. Analog der Erkenntnis von Walter Schmidig :Bi dä Riche lernt mä husä!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner

      Sie missverstehen glaub hier diverses.

      1. Ich habe nicht gesagt, dass dieses Restaurant in Belp ein schwarzes Schaf sei. Aber es gibt sie. Dies scheinen sie falsch aus dem Text interpretiert zu haben.

      2. Ich denke mir, dass wenn ein Imbissbuden-Besitzer die Fr 100’000.- Umsatzgrenze nicht erreicht sollte er eh schliessen. Zudem.. Ist jeder Imbissbudenbesitzer selber schuld, wenn er mit 50’000 Umsatz immer noch pauschal abrechnet. Ab 100’000 ist abrechnungspflicht und bis dahin pauschal.

      3. Sie haben die Infrastruktur erwähnt und diese ist bei Restaurants üblicherweise im Mietvertrag enthalten. Genauso wie vielfach die Ausschankteken usw. Und Tische und dergeleichen wird man ja wohl kaum so regelmässig ersetzen, dass man darüber diskutieren muss.

      4. Meiner Meinung nach, und das scheint bei Ihnen falsch angekommen zu sein. Ich bin dafür, dass ein Restaurationsbetrieb sämtliches Food mit 2,5% und Nonfood mit 8% abrechnen sollte. Da sollte es keine Rolle spielen wo man dieses zu sich nimmt.

      5. Dass ein Imbisstand jeweils eine Bewilligung braucht, sollte klar sein. In dieser müsste so oder so ein Reinigungsaufwand mit einberechnet werden. Es ist mehr als nur müssig, dass die Allgemeinheit für solche Reinigungen aufkommen muss oder soll. Und wenn ich dann sogar noch solche Imbisstände sehen, die Zeltanbauten fix montieren finde ich das erneut daneben. Jeder andere brächte eine Baubewilligung für fest montierte Bauten. Es gibt sogar Gemeinden die für einen Fix im Garten gestellten Wohnanhänger eine vereinfachte Baubewilligung verlangen.

      Wenn Sie einen Frusttag hatten und gleich mit solch unnötigen ironischen Bemerkungen sich hier äussern, scheint mir das nicht unbedingt eine sachliche Diskussion zu sein. Und wenn es Ihnen lächerlich erscheint, dass es Menschen gibt, die Ihre Finanzen nun mal so peinlich genau aufstellen, gibt das Ihnen kein Recht in einer solchen unterschwelligen Weise zu reagieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner

      Kein Mensch hier hat bezweifelt, wiso die Quittung verlangt wurde. Ich habe mir lediglich erlaubt ein mögliche andere Ursache darzustellen. Denn WIR können nicht mit Garantie sagen, für was die Quittung war. Es ist NUR eine Annahme…

      Herr Limaa

      Prinzipell ein 100% Daumen rauf…. bis auf die Subvention. Da sollte oder könnte man schon noch Gründe finden für die Beibehaltung von einigen Subventionen. Gleichstellung gegenüber anderen Währungssystemen. Schutz unserer Umwelt. usw.

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    • Juli 19, 2021

      Na, bei CHF 19.- mia Subventionen pro Jahr? Wurde gestern Abend im SRF berichtet. Die Cow-shit-Subvention ist nur Ausfluss eines grösseren ‘Finanzmetanhaufens’.​ Ha, ha.

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    • Juli 19, 2021

      Und wieviele Mia puffen wir in die EU?

      Denke mir, dass wir lieber unser Geld mittels Subention unseren Bauern geben die auch unsere Landschaft bewirtschaften, als dass wir solche Subventionen in die EU verpuffen um uns dann mit der Krümmung der Gurke befassen zu dürfen.

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    • Juli 19, 2021

      Jep, aber was mit diesen Subventionen IN der Schweiz abläuft, bedarf einer generellen kritischen Betrachtung, jenseits der Bauernfrage.

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    • Juli 19, 2021

      Das bezeifelt auch niemand. Ich bin auch gegen ungerechtfertigte Subventionen. Aber gegen eine generelle Abschaffung. Daher war mein Einwand, dass ich da nicht 100% Daumen rauf geben könne.

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  • September 5, 2014

    Steuern auf Essen sind obszön! Genauso wie Steuern auf den Tod (Erbschaftsteuer).

    Darum Ja zur Teilabschaffung der Mehrwertsteuer, es ist wenigstens ein Anfang.

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  • September 6, 2014

    Viele Immo-Eigentümer welche Restaurantlokale vermieten, verlangen Einsicht in das Steuerformular um danach den Mitpreis erhöhen zu können. Daher sind solche Mwst. Geschenke doppelt fragwürdig das weder der Gast noch Angestellte und Pächter etwas von der Senkung hätten, sondern lediglich die Umverteilung mittels AHV Kürzungen welche an Immobilienhaie gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Was hat denn ein Mietverhältnis mit der Höhe des MwSt.-Satzes zu tun, Herr Mahler?

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    • Juli 19, 2021

      Die Mwst wird unter anderem verwendet damit der Weg, Strasse,Park vor dem Restaurant erstellt werden kann, das Land oft vom Immobilienbesitzer welcher direkt neben dem Park einen Neubau realisiert, von der Gemeinde abkauft. Das muss halt der Gast dann alles bezahlen, entweder durch EK Steuererhöhung, AHV Kürzungen usw.

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    • Juli 19, 2021

      Kauf eine Gemeinde von jemandem Land ab, machte sie das aus den Eingängen der Gemeindesteuer. Herr Mahler, ich staune über Ihre Unkenntnis.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler, Sie saugen aus den Fingern was Sie mögen, nur um Ihrer seltsamen Ideologie zu genügen.

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    • Juli 19, 2021

      Irgendwie neurotische Neidschleiche um das Erbe Anderer.

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    • Juli 19, 2021

      Ihr zahlt ja gerne Steuern um Privaten Gewinne sichern/garantieren zu können. Habe wieder was gelernt.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn ich Ihre Aussage lesen, kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie WAS gelernt haben wollen, Herr Mahler?

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  • September 6, 2014

    Frau Nellen,

    Zitat

    ‘​..Ich habe von 16 – 20-jährig als Servicefachangestellt​e in einem Restaurant beim Zytglogge im Zentrum von Bern gearbeitet mit Diplom des Bernischen Wirteverbands. Ich kenne daher die Arbeit in den Restaurants sehr genau, schätze sie sehr und habe sie selbst auch sehr gerne gemacht.

    Ende Zitat

    Sie sagen aber nicht, WANN diese Anstellung war, aber Sie schreiben

    Zitat

    ‘..Ein​e Tatsache ist: Wird diese Initiative angenommen, so müssen die Wirte den Gästen diese Mehrwertsteuersenkung​ nicht weitergeben. Zu vermuten ist, dass die Wirte ihre Preise nicht senken, zumal die Mehrheit der Gaststätten – leider – rote Zahlen schreibt..’

    Ende Zitat

    Ich habe das Vergnügen, für Kunden die Buchhaltungen zu führen. Da bekomme ich wöchentlich jede Menge solcher Kreditorenkassenbons,​ aus der Schweiz, aus Deutschland, aus Österreich usw.

    Auf jedem Bon ist der MwSt. Betrag zusätzlich offen und separat ausgewiesen.

    Fällt also diese MwSt. weg, erfasst die Kasse diese Kosten auch nicht. Folglich erscheinen diese nicht auf dem Bon und werden dem Kunden auch nicht verrechnet.

    So einfach ist die Sache HEUTE!! Ihr zitierte Eintrag oben geht vollkommen an der Realität vorbei.

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  • September 6, 2014

    “Die Zeche bezahlen dann die Familien und alle Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen”. Diese Begründung ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Wo waren die Linken bei der Festsetzung BILLAG für alle? Wo sind die Linken, wenn es um die Frage der Altersarmut geht (ist halt nicht ihr Klientel da Alte eh nie SP wählen), wo sind denn die Linken im Alltag unserer Bevölkerung überhaupt? Ich merke so nichts.

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    • Juli 19, 2021

      “Diese Begründung ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.”

      Auch das ist respektlos, Herr Balazs, und kein ARGUMENT. Andernorts jammern Sie dann wieder darüber, dass die Diskussionsteilnehmer​​​ so nicht mehr mitmachen wollen.

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  • September 6, 2014

    Danke, aber nicht ‘an Dreistigkeit’, sondern an

    Unverschämtheit und Verdrehung

    nicht zu überbieten.

    Das betrifft nicht nur BILLAG, es betrifft auch die auch im Kanton Zürich über Jahre zuviel bezahlten KK Prämien, die zurück erstattet werden sollten. SOLLTEN!

    Aber wo sind Sie denn und wo ist die Rückerstattung von zuviel bezahlten Billaggebühren? Im SRF linken Schweigewald.

    Fau Nellen reiht sich damit in diesen Schweigewald ein. Weg mit dieser Wirte MwSt.

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  • September 6, 2014

    Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Blog, Frau Kiener, und ich danke Ihnen für Ihre engagierte Antwort.
    Ich gratuliere Ihnen nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Resonanz die Ihr Blog erzeugt.
    Das ist auch der Grund, dass ich ein neues Dialogfeld eröffne. Andernfalls würde meine Antwort in der Menge untergehen.

    Sie schreiben, Sie hätten beim Berner Zytglogge eine Ausbildung als Servicefachangestellt​e genossen. Das ist interessant, sehr typisch für eine schweizerische Entwicklungslaufbahn.​ Die Karriere beginnt oft auf bescheidenem Niveau, will heissen nicht gleich bei einem Studium. Dieser Umstand garantiert oft grosses Verständnis für Branchen und deren Probleme. Das ist der Schlüsselpunkt zum Erfolg. Das Ergebnis ist die enorme Prosperität die die Schweiz in Sachen Forschung, Entwicklung und Innovation ständig an die Spitze der Welt bringt.

    Umso erstaunlicher und enttäuschender ist folgende Ueberlegung:
    Sie sagen uns, dass Sie zwischen 16 bis 20-jährig in einem Restaurant im Servicedienst tätig waren. Da ich von mir behaupten kann, dass ich als Deutscher die Schweiz fast ebenso gut kenne sie meine Heimat, muss ich Ihnen sagen, dass die Gaststätten am Bundes- oder Bärenplatz, sie können so gut wie so schlecht, so teuer wie so billig sein, fast immer voller Gäste sind. Die brauchen keine Werbung zu machen. Ihr grösstes Problem ist geeignetes, will heissen freundliches und ehrliches Personal zu finden. Wahrscheinlich haben Sie nie in einem Gasthof auf dem Land gearbeitet z.B in Cinuos-Chel oder im Kemmeribodenbad. Dort sind die Probleme ein bisschen anders gelagert.

    Dem Wikipedia entnehme ich, dass Sie im Jahr 1953 geboren sind. Sie haben also von 1969 bis 1973 am Bärenplatz in der schweizerischen Bundeshauptstadt im Servicedienst gearbeitet. Ja, liebe Frau Kiener, das waren noch Zeiten. Damals hat eine Servierangestellte mehr verdient, als ein sogenanntes Bürofräulein. Zu jener Zeit war die DM meines Wissens mehr Wert als der Schweizerfranken. Sehen Sie, worauf ich hinaus will? Erkennen Sie den Weg?

    Aber das ist, wie Sie selber schreiben, nicht Gegenstand Ihres Blogs. Sie wollen Steuern generieren. Ich will nicht in die Details gehen, wie gefährlich es ist, einfach an der Steuergeldpresse zu schrauben, bis das Volk auf die Barrikade geht. Dies wird durch die Oekonomen, die etwas mehr davon verstehen, genügend propagiert.

    Wichtig ist, dass sich die Legislative vernünftig nach ihren finanziellen Möglichkeiten richtet. Es besteht immer die Gefahr, dass sich die fordernden Parlamentarier beim Griff in die leere Schatulle die Finger brechen. Ein typisches Beispiel ist das Begehren für Lohnerhöhung der Gewerkschaften. Sie verlangen etwas, das nie für alle Branchen möglich ist. Die SNB vermag den Frankenkurs fast nicht zu stützen und die Oekonomen reklamieren ein Rückgang des Wachstums voraus. Wie ist es unter solchen Umständen möglich, die Lohnstückkosten zu halten – eine der Kernbedingungen, um die Exportfähigkeit zu erhalten?

    Von Ihnen, als erfahrene Politikerin, würde ich ein bisschen mehr Weitblick erwarten. Sie unterwerfen sich einer gewissen Doktrin und wollen davon nicht abweichen. Das ist bedauerlich und beängstigend – nicht für mich, ich bin ja Deutscher.

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    • Juli 19, 2021

      Noch etwas:
      Die Schweiz hat eine Schuldenbremse, die funktioniert.
      Die EU hat zwar auch eine – aber sie funktioniert nicht!

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    • Juli 19, 2021

      Siehe Wikipedia:

      ‘..Die Mehrwertsteuer ist eine indirekte Steuer, die der Bund auf der Grundlage von Artikel 130 Bundesverfassung erhebt. Sie löste ab dem 1. Januar 1995 die bis dahin erhobene Warenumsatzsteuer (WUSt) ab. Die Mehrwertsteuer ist als Allphasensteuer mit Vorsteuerabzug ausgestaltet..’

      Da​mals war es noch nicht weit her mit den Kässlibons, die die Steuer extra auswiesen. Heute ist das anders. Frau Nellen schreibt aus ‘alter Steuerzeitsicht’, so muss ich annehmen.

      Dass sie sich Kassenbons für Käfflis geben lässt, zeigt aber wohl doch, dass sie mindesten in der heutigen Spesenabrechnungswert​, wenn nicht auch Steuerwelt (Kreditorenbeleg!) wohl angekommen scheint.

      Und an dieser CH 8 % MwSt. möchten die BR te Berset und Leuthardt bereits wieder drehen, denn deren Wünsche liegen bei zusätzlich ca 3-4% nach oben.

      Bei DEN Preisen in der Schweiz wird demnach der Einkaufstourismus in die Nachbarländer weiter kräftig steigen. Dorthin wandern bereits zw. geschätzten CHF 8-10 mia. ab. Hat man in Bern zwar gehört, ist denen aber offensichtlich egal.

      Die verengten Zollbestimungen für den Einkauf ab 1.7.14 ennet der Grenze wird das nicht reduzieren.

      Aber Bern ist weit weg von der Grenze und den täglichen Realitäten, so habe ich den Eindruck.

      Aber die kommen vermutlich ‘regulierend’ nächstes auf die Idee, diesen Einkaufstourismus geostrategisch per weiteren Zollbestimmungen abzuwürgen, mit der Folge von garantierten Preisaufschlägen der Grossverteiler!

      Man wird sich selbst auf das Steuerknie ‘nageln’, zumal der Konsument, bei richtiger Anwendung, die deutsche MwSt.- zurück bekommt!!!

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    • Juli 19, 2021

      Wie war es eigentlich damals, in den 60ern und 70ern mit dem Versteuern der Trinkgeldern?

      Damals hat man gesagt, wer Trikgeld in der Steuererklärung deklariet ist dumm!

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    • Juli 19, 2021

      Nein, in der Zeit wurde darüber diskutiert, ob das Extratrinkgeld nicht im Preis eingeschlossen werden sollte. Das war u. a. dann der Grund, warum die Löhne für das Personal angehoben wurden. Heute wird erneut oben drauf Trinkgeld gegeben. Weil das aber über dem Kassenbonbetrag liegt, erscheint es nicht im Gesamtpreis. Ein Abzug ist deshalb problematisch bis kleinlich unsinning.

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  • September 7, 2014

    Nein Frau Kiener

    Es ist wohl eine Tatsache, dass die Wirte die MwSt nicht weitergeben müssen, aber werden, und indirekt auch müssen, damit sie dem Preisniveau standhalten können.

    Bedenklich​ finde ich, dass Sie sich bewusst sind, dass Restaurants “rote Zahlen” schreiben und sich noch nicht mal damit auseinander gesetzt haben warum. Sicher ist das nicht alleine auf diese MwSt-Differenz zu betrachte. Aber wenn man sich diesem Umstand bewusst ist, sollte man die Einsicht haben, dass man dieses nicht noch mittels unfairer MwSt-Handhabung verstärken muss.

    Zudem ist es eine Unterstellung, dass die Preissenkung auf Spirituosen nichts am Preis verändert hätte. Er ist wohl nicht sichtbar gesunken, aber auch nicht mit der Teuerung gestiegen. Und nur so nebenbei… Es hat überhaupt nichts genützt, dass man die Steuer vom Bund von den Spiritusen genommen hat.

    So hat wohl der Bund sich als Schönling hingestellt und die Spirituosensteuer abgeschafft. Aber im Gegenzug hat sie die Gemeinde wieder eingeführt und der Bund bekommt vom Eingezogenen die Hälfte. Somit den Aufwand in die Gemeinden verlagert und kassiert dabei noch tüchtig ab.

    Fakt bleibt – Restaurantbetriebe mit verkauf von Lebensmitteln und Getänken sind mit niedrigem Steuersatz zu besteuern. Dies steht so in der MwSt-Verordnung. Es wird auch kein Sondersatz verlangt in Lebensmittelgeschäfte​n, die Gestelle, WC-Anlagen, Personal usw. zur Verfügung stellen um einen Umsatz auf Lebensmittel und Getränken zu produzieren. Die bezahlen aber den niedrigen Satz für Food.

    MwSt korrekt angleichen auf 2,5% und die reduzierten MwSt-Einnahmen mittels einsparen bei Bundesbeamten wieder decken. So macht das die Industrie. Sie streicht und kürzt Stellen, wenn weniger Einnahmen vorhanden sind. Sie erhöht nicht einfach den Preis.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Swiss. “Es ist wohl eine Tatsache, dass die Wirte die MwSt nicht weitergeben müssen, aber werden, und indirekt auch müssen, damit sie dem Preisniveau standhalten können”… Diesen Satz verstehe ich nicht ganz… nicht müssen/werden/indirek​t auch müssen…
      http://www​.estv.admin.ch/mwst/t​hemen/00154/00589/ind​ex.html?lang=de -> Gemäss diesem Link gibt es unterhalb einer Limite eine Befreiungsmöglichkeit​. Entsprechend sollte, sofern unterhalb der Limite, die MwSt auch nicht einkassiert werden. Oder sehe ich das falsch? Ich jedenfalls mache einen Unterschied, ob ich in einem Restaurant esse, oder was von einem Take-away nehme. Bei vielen Take-aways hat es nicht genügend gemütliche Tische, kein WC… Auch ist der Personalaufwand anders. Ev. ist sogar die Gesetzgebung verschieden…. Folglich macht es für mich einen Sinn, wenn eine andere Besteuerung herrscht.

      Wenn ich jedoch der Argumentation des Blogs folge, so soll der Mehrwertsteuersatz möglichst einheitlich werden, was womöglich noch eine Erhöhung bedeutet und damit weniger im eigenen Sack.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Dieser Satz soll heîssen, dass Wirt kurz oder Lang die Preise senken müssen oder werden um Konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn nur einer in einer Region die Senkung macht um einen Vorteil zu sehen, werden die Andern nachziehen.

      Lesen Sie den Artikel im Admin nochmals – es heisst “Bei einem Nein zu allen Punkten” sind sie nicht MwSt-Pflichtig. Es gibt lediglich die Untergrenze wo sie einen Pauschal-MwSt-Satz abrechnen können. Dieser besagt, dann aber, dass sie pauschal auf den Umsatz MwSt bezahlen aber KEINE Vorsteuerabzüge machen können. Dies ist für nur sehr wenige Branchen wirklich interessant oder anwendbar.

      Und nein – Es ist in der Abstimmung nicht das Thema den Ansatz der Take-Aways zu erhöhen, sondern die Restaurationsbetriebe​ auf den Ansatz 2,5% zu senken. Für mich ist klar, dass ein Einheitssatz auf alles nie in Frage kommen wird.

      Warum senken… Gastrobetriebe vertreiben viel Food-Getränkeartikel und diese werden mit niedrigem Satz eingekauft und sollem mit hohem Satz verkauft werden? Schon das ist absolut nonsens.

      Es könnte höchstens für mich einen Zwischensatz in frage kommen, der aber auch auf alle Take-Aways angewendet wird. Dies ist aber nicht logisch, da wie Sie das richtig schreiben eher eine Vereinfachung entstehen soll und nicht erneute Sätze.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Schweizer. Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort und Präzisierung :-)! Betr. Einheitssatz auf alles sind wir gleicher Meinung. Ich lese mich noch weiter durch und wünsche eine schöne Zeit.

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  • September 7, 2014

    Man kann sich durchaus fragen, ob ein Takey-Away weniger MWST zahlen soll als ein Restaurant oder ob man nicht einfach einen einheitlichen MWST-Satz einführen soll. Auch Take-Away können ihren Gästen eine Toilette anbieten, und der allergrösste Kostenpunkt wird die Toilette wohl nicht sein.

    Es ist so, dass diese Steuerausfälle konsequenterweise kompensiert werden müssen.

    Das muss natürlich nicht, aber längerfristig führt das zu einem Griechenland-Szenerar​io.

    Die Initiative schreibt natürlich nicht vor wie, aber natürlich besteht die Möglichkeit, den reduzierten MWST-Satz zu erhöhen. Letzendlich wird das Parlament im zweifelsfalle darüber entscheiden müssen, wie und wo.

    Die Gastwirte müssen auch nicht zwingend die Steuervorteile weitergeben, sondern können den Mehrertrag auch für ihre eigene Zwecke verwenden.

    Ausserdem werden Haushalte mit hohem Einkommen mehr davon profitieren als solche mit tiefen oder mittlereren Einkommen.

    Wenn man also das “soziale” Argument nimmt, müsste man Nein zur Initiative sagen.

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    • Juli 19, 2021

      Reine Takey-Away’s bieten weder Toiletten noch Parkplätze noch Schutzräume noch Rollstuhlgängige Möglichkeiten an.

      Gastwirte können keine Steuervorteile weiter geben. Das liegt am knappen Gewinn.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Eberhart

      Das sehe ich überhaupt nicht so. Grundsätzlich geht es nicht darum wer ein WC anbieten kann oder ähnliches, sondern darum dass in der MwSt grundsätzlich 3 Sätze bekannt sind.

      Einfach gesagt:

      – MwStbefreit oder auch Null – Medikamente, Bankgewinne (leider) usw.

      – tiefer Satz für Lebensmittel des alltäglichen Bedarfs, also alles was Sie ess- oder trinkbares auch im Laden kaufen können.

      – hoher Satz alles was nicht obigen 2 Sätzen entspricht

      Somit ist klar, dass egal ob Restaurant, Take-Away oder Lebensmittelgeschäft,​ Lebensmittel verkauft dieser mit reduziertem Satz zu versteuern ist. Ansonsten können wir gleich von Anfang an eine Branche um die Andere auf hohen Satz setzen. Dies wäre vermutlich von den zuständigen Beamten gewünscht, damit man noch mehr Steuergelder verpulvern kann. Ist für mich kein Thema

      Kann Herr Krähenbühl nur gratulieren.

      Einfa​ch gesagt. ERST SPAREN dann erneut vom Volk abholen.

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  • September 7, 2014

    Frau Kiener
    Ich bin mir bewusst, dass eine Reduktion des Mehrwertsteuersatzes Steuerausfälle erzeugen wird. Das muss aus Ihrer Sicht irgendwie kompensiert werden.

    Wie wäre es, wenn Sie persönlich einen mutigen Vorstoss wagen würden. Ich bin sicher, dass sich Ihre Wählerschaft an eine solche Idee anl. der nächsten Wahlen erinnern würden.

    Mein Vorschlag:
    Reduzieru​ng der Spesen bei den Ratsmitgliedern.
    -Du​rch Ersatz des GA durch Tageskarten während den Ratssitzungen.
    -Durc​h preisgünstiges Uebenachten z.B. in Jugendherbergen, die heutzutage sehr sauber, komfortabel und umweltgerecht betrieben werden. Unterstützt werden die Jugendherbergen vom Lotteriefond und der Schweizerische Stiftung Sozialtourismus.

    D​as sind zwei Massnahmen, die mir spontan in den Sinn kommen.
    Es gibt sicher noch viele Möglichkeiten, sinnlose Ausgaben zu verringern.
    Sind Sie kreativ.
    Die Wirtschaft muss es auch sein.

    Wagen Sie einen solchen Schritt, Frau Kiener.
    Es wäre eine echte soziale Leistung, die Ihren persönlichen Beliebtheitsgrad positiv beeinflussen würde.

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  • September 7, 2014

    Es gibt ein sehr interessantes Interview von SP- Nationalrat Cédric Wermuth, als es darum ging bei den Beamten zu sparen!

    Nationalra​t Cédric Wermuth von der SP sieht momentan keinen Grund, beim Bund zu sparen: «Wir haben in den letzten Jahren immer Einnahmeüberschüsse erzielt. Im Gegenteil, wir haben Bereiche, wo wir investieren sollen in den nächsten Jahren, das ist die Bildung, die Gesundheit, die Energiewende.»
    http:​//www.srf.ch/news/sch​weiz/stellenabbau-bei​m-bund-kritik-an-bund​esraetin-widmer-schlu​mpf

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  • September 8, 2014

    “Die Zeche bezahlen dann die Familien und alle Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen”.

    Mir kommen gleich die Trännen! Das sind doch die Selben wie…?!

    “Der Restaurantbesuch zählt hingegen nicht zum Zwangsbedarf und ist daher nicht Pflichtkonsum. “

    Da beisst sich der Hund aber selber in den Schwanz, oder?! Das Soziale und Gesellschaftliche leben ist in ihren Augen also kein Zwangsbedarf, ausser man kann es sich leisten….. interessant! Grausam sozial! Und kein bisschen arrogant…

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  • September 8, 2014

    Eigentlich müsste das richtig heissen: Unterstellungsgeschen​ke mittels unsinniger Steurargumentationsak​robatikrethorik von angeblich CHF 600 mio. fehlenden MwSt.-Einnahmen, die einfach eben schnell in die Areanrunde geworfen werden. Und schon stehen alle paralysiert von BR Widmer-Schlumpf still! Nachweis? Wo?

    Das Gegenteil ist der Fall: seit 5 Jahren schreibt der Bund, das EFD, Budgetüberschüsse. Steuerredutkionen? Ich sehe keine am tiefroten Berner Beamtenschimmelhimmel​.

    Dafür aber Subventionen für aufgehäufte Kuhfladen. Da fragt sich doch der erstaunt verärgte, aber noch gebeugte Steuerzahler, ob er nicht auch ‘Pfundiges’ vor dem Bundeshaus deponieren darf, um dann zur Kasse zu schreiten, schiesslich entlastet er doch so die Abwasserwerke!

    Sind die alle vollkommen von der Rolle?

    Unsere linken Protagonisten ‘geschenklen’ argumentierend herum und führen sich irgendwie selbst an der Nase herum.

    Das aus der Presse entnehmbare Polit.-Gezerre innerhalb der SP, mit wolkigen EKK Kostenverschiebungsma​nien in das Nirwana wundert denn nicht mehr.

    Die wirklichen Kostentreiberurachen werden aber hübsch unter den Tisch gewischt.

    Die Watsche wird hart!

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  • September 9, 2014

    So würde man zur Empfehlung zur Nein. Aus den Begründung wird man viel Preiskonkurrenz jede Gastgewerbe viel erkunden… Die Mehrwertsteuersatz des Bundes kann sich gegenüber die Euro unser Touristenland tiefer bewegen. Die Welt der Tourismus hat uns gesagt, die Schweiz seine Einkunft der Preis zu teuer.

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  • September 10, 2014

    Ja zur Beseitung der unterschiedlichen Sätze dieser Zwei Branchen.

    Einfach die Takeway auf 8% setzen und schon passt das für ALLE.

    Frau Widmer-Schlumpf muss nicht weinen, weil sie plötzlich sparen lernen muss, Die Wirte haben die Diskriminierung weg und die Takeway’s bringen erst noch mal etwas in die Bundeskassen, wenn sie schon den öffentlichen Raum nutzen, Umsatz generieren mit der Infrastruktur der Allgemeinheit.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, runter auf 4 oder weniger Prozent. Wir stehen um preislichen und steuerlichen Konkurrenzkampf mit den Ausland und nicht mit berner Supersteuerwünschen.

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    • Juli 19, 2021

      War ein Scherz Herr Limaa

      Sicher müssen die Wirte nun endlich die 2,5% erhalten.

      Aber die Aenderung der Takeways auf 8% wäre doch für unsere armen am Hungertuch nagenden Politiker die Lösung.

      Eines ist sicher…. ein JA zur Beseitigung dieser Differenz. Dem Bund mal klar zeigen… WIR das Volk sind die das Sagen hat, und nicht eine weinende Widmer-Schlumpf.

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    • Juli 19, 2021

      “(…) WIR das Volk sind die das Sagen hat, und nicht eine weinende Widmer-Schlumpf.”

      ​1) Wer “wir”, bitte Herr Schweizer? Das VOLKCK besteht aus den Bewohnerinnen und Bewohnern der Schweiz, also Schweizern und Ausländern.

      2) Abstimmungen entscheiden die Stimmenden, also nicht das VOLKCH.

      3) Der zweite Teil des Satzes ist respektlos.

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    • Juli 19, 2021

      Wer nicht abstimmen geht, stimmt nicht ab.

      Wer abstimmt, ist die Stimme des Volks. Verdrehen Sie doch nicht immer alles ins Kleinliche.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Hallo Herr Wild

      Dachte schon, dass Sie sich da melden werden.

      Herr Limaa hat Recht, bis auf einen kleinen Unterschied. Auch nicht Stimmfähige Personen sind Wir das Volk. Und auch die nicht Stimmfähigen haben die Möglichkeit etwas zu bewegen in der Schweiz.

      Und ich wiederhole es gerne betreffend Abstimmungen. Wer Stimmen darf gehört zum Stimmfähigen Schweizer Volk. Wer jedoch an die Urne geht gehört zum Wählenden Volk. Wer nicht wählen darf gehört zum nicht Stimmfähigen Volk. Aber haben Sie’s gelesen? Immer Volk. Habe in meinem vorherigen Vote nirgends geschrieben Schweizer Volk, sondern “Wir sind das Volk”

      Möchte Sie schon bitten, wenn Sie kleinlichst die Worte zerlegen möchten, bitte tun Sie das richtig.

      Und wenn Sie die Arena gesehen haben, haben Sie auch gesehen, dass der Frau Widmer-Schlumpf (mit erschlichenem Bundesratssitz) kurz vor einem Tränenausbruch war, als sie behauptet hat, dass dem Bund 600 Mio fehlen würden, wenn man die Wirte auf 2,5% setzen würde.

      Interessant​​ aber auch, dass dann 65% auf nichtexistenter Grundlage seien. Naja dafür bringen diese aber ganz schön MwSt ein oder nicht????

      Wenn ich dann noch die 600 Mio nehme mit der Differenz der 8 zu 2,5% erhalten wir eine Summe von 10 Milliarden bei 100%. Naja scheint eben doch keine so schlechte Branche zu sein. Oder man hat wie üblich beim Betrag masslos übertrieben.

      Warum​ man dann diese Branche nicht fördert, wenn man weiss dass es ihr schlecht geht? Jede Grosskonzern bekäme sofort vom Staat jegliche Hilfe um zu Retten. Aber da sich ja die Arbeitsplätze auf viele verschiedene Firmen verteilt, fällt es dem Bürger vermutlich nicht auf, denkt man.

      Aber man vergisst all zu gerne, dass je nach Branche rund 80% aller Arbeitsplätze in den Klein und Mittelbetrieben stecken. Gefördert und begünstigt mit Steuergeschenken werden aber nur die Grossen…. eben die restlichen 20%

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  • September 11, 2014

    Ich bin nicht für die Herabsetzung der Mehrwertsteuer für Restaurants.
    Warum?
    > 1. Der Steuerausfall von 700 Mio Franken für die Bundeskasse müsste “kompensiert” werden. Und zwar mit einer Mehrwertsteuer-Erhöhu​ng auf alle Lebensmittel im Laden. Es betrifft also nicht nur die “Wurstesser” ,sondern alle Menschen im Land.
    > 2. Bei einer Annahme der Initiative würde das Essen im Restaurant nur “freiwillig” billiger. Denn es ist den Wirten überlassen, ob sie die MWST-Reduktion an die Restaurantbesucher weitergeben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller

      Stimmt nicht. Ein Steuerausfall muss kompensiert werden, das stimmt. Aber es stimmt nicht, dass er über eine Steuererhöhung (trotzreaktion) auf Lebensmittel erfolgen muss.

      Wie schon geschrieben:

      1. Bund kann die 700 Mio (wenns überhaupt soviel sind) auch mal übers Einsparen kompensieren. Staatapparat ist gross genug.

      2. Die einfachste Variante…. Takeway auf 8% das gibt nicht weniger sondern mehr. Und somit ist die Diskrepanz gelöst, das hat übrigens auch der Präsident des Wirtverbandes so erklärt und sie wären damit so einverstanden.

      3. Ich gönne es den Wirten, vorallem den angeblich 65% die eh schon unter der Existenzgrenze sein sollen. Woher dann aber die 700 Mio MwSt kommen soll weiss ich nicht. Wirt bezahlen somit rund 1 Milliarde MwSt pro Jahr bei 8%.

      Vielen Dank liebe Wirte, dass Ihr euch soviel Mühe gebt die MwSt zu “füttern” damit der Bund sein dauernd steigendes Bedarfskässeli wieder füllen kann. Sonst müssten wir Steuerzahler das tun. Denn der Bund will will will will will “Kohle” oder wie heisst das Lied?

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    • Juli 19, 2021

      Ist etwas widersprüchlich, Herr Schweizer, wenn Sie hier das Argument der Steurkompensation einfordern, aber eine EKK befürworten, bei der überhaupt nicht klar ist, wie oder was ‘kompensiert’ wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Was hat das Eine mit dem Andern zu tun? Seit wann wird die EKK mit Geld von der MwSt bezahlt, oder einbezahlt?

      Und glaub die dauernden Wiederholungen von Ihnen, dass Ihnen die EKK nicht passt ändern die Fakten auch nicht. Lassen Sie doch einfach das Volk an der Urne entscheiden und wenn die EKK angenommen wird, können Sie in 10 Jahren dann hier schreiben “Seht ihr mit der PKK wäre alles besser”. Und wenn Sie abgeleht wird, werde ich in 10 Jahren schreiben “seht Ihr, hättet Ihr die EKK gewählt wäre es besser”

      Wenn Sie korrekt gelesen hätten, dann wäre Ihnen ins Auge gestochen, dass ich sogar die Variante 2 bevorzuge. Die bringt mehr MwSt ein und berührt den Konsumenten am wenigsten. Alle wären zufrieden.

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  • September 11, 2014

    1. Sind die Zahlen von angebl. CHF 700.- n. m. W. nicht belegt.

    2. Macht BR EWS seit 5 Jahren Überschüsse, mittlerweile so ca. CHF 7 mia.

    3. Ist es eine unterstellende Annahme, dass die Wirte Ihre Preise um eine evtl. nicht mehr verrechnete MwSt. erhöhen! Die MwSt. wird zusätzlich zur Komsumation ausgewiesen.

    Weg mit diesem verdrehten MwSt.-Unsinn, der leicht an die Subventionen für Kuhfladen erinnert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Wie können Sie die MwSt als Unsinn bezeichen? Wie wollen Sie die in

      http://www.estv.a​dmin.ch/org/01257/ind​ex.html?lang=de

      de​klarierten 22 Miliarden kompensieren? Möchten Sie das mittels neuen Steuern einfordern? Und wenn bei wem?

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    • Juli 19, 2021

      Bei den von Ihnen erwähnten 22 Milliarden, Herr Schweizer, handelt es sich um die gesamten Mehrwertsteuereinnahm​en des Bundes.
      Im vorliegenden Fall geht es aber nur um die Angleichung des Mehrwertsteuersatzes der Gastronomie an jenen der Take Away Branche.

      Gemäss offizieller Branchenaufteilung der Steuerbehörden beläuft sich die Mehrwertsteuer bei der Gastronomie auf 1‘131 Millionen zum Normalsatz und 35.9 Millionen zum reduzierten Satz.

      Es geht also um höchstens ca. 700 Millionen welche der Staat bei den Bürgern belassen müsste, also ungefähr 4.5% der Mehrwertsteuereinnahm​en. Und die sollen nicht ersetzt, sondern eingespart werden.

      Im Übrigen würden die Bürger diese 700 Millionen umgehend wieder für andere Güter und Produkte ausgeben, die normalerweise wiederum mit 8% Mehrwertsteuer belegt sind. Die Angst vor grossen Steuerverlusten ist also unbegründet.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall

      Herr Limaa hat sich geäussert, dass er die MwSt als Unsinn betrachtet und, dass sie weg müsse.

      Daher habe ich die Gesamte MwSt aufgezeigt, die ersetzt werden müsste. Wie in einem anderen Vote habe ich schon mal kurz die einfache Rechnung gemacht wieviel 700 Mio MwSt auf die GesamtSteuer der Gastronomie. Und dass wir da von rund 1,2 Miliarden reden würden. Was schichtweg meiner Meinung nach masslos übergriffen ist. Das wäre ja rund 1/20 der ganzen MwSteinnahmen.

      Und​ doch könnte ich mich noch mit dem Anfreunden, dass statt Anpassung auf 2,5% könnte man die Takeway einfach auf 8% setzen, diese würden die Differenz kaum merken und auf die Gesamte MwSt bringt das dem Bund auch nicht mehr viel.

      Aber da die Takeway kommen und gehen, hat der Bund halt Angst es sei ein Defizitgeschäft so. Denn wenn ein Takeway aufmacht kann er die Vorsteuer verlangen, und wenn er dann aber kein oder nur wenig Umsatz macht und wieder schliesst bekommt der Bund nicht viel. Und bei 8% hätte er einfach 8% Definizit in der Bundeskasse statt 2,5%

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    • Juli 19, 2021

      Ui nein, jetzt hab ich’s

      die 700 Mio sind 20 Mio Ausfälle der MwSt und 680 Mio für Bundesbeamte die sich gegenseitig die Haare kämmen, weil sie sich die Haare raufen, wiso sie dem Volk das nicht richtig “verkauft” haben……

      Naja Frau Widmer-Schlumpf konnte in grossen Zahlen schon immer rechnen, bei den kleinen happerts bei Ihr, wie beim 1+1 was 2 gäbe. Wichtig für sie war, dass sie in den Bundesrat gekommen ist, ihre Mindestzeit absolvieren kann, damit sie Ihre volle Pension bekommt. Nicht so wie Ihr vorheriger Parteikollege Chr. Blocher, der auf die Pension freiwillig verzichtet.

      Frau Widmer-Schlumpf sorry…. aber sie sind Geldgail….

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  • September 12, 2014

    Wenn die Gastronomie 700 Millionen Franken an Mehrwertsteuern weniger abliefern muss, so heisst das, dass dieses Geld vorerst in den Portemonnaies der Steuerzahler (Kunden) zur freien Verfügung verbleibt.

    Die werden dieses eingesparte Geld aber sicher nicht fressen, sondern werden dafür weitere Güter und Produkte kaufen, die dann erneut normalerweise wieder mit 8% Mehrwertsteuersatz belegt sind.

    Wenn also weniger Steuern auf Essen bezahlt werden müssen, so wird dadurch die gesamte Wirtschaft profitieren und auf dem höheren Umsatz wiederum mehr Steuern abführen. Die Angst vor grossen Steuerausfällen ist unbegründet.

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Aussage, Herr Knall: “Wenn die Gastronomie 700 Millionen Franken an Mehrwertsteuern weniger abliefern muss, so heisst das, dass dieses Geld vorerst in den Portemonnaies der Steuerzahler (Kunden) zur freien Verfügung verbleibt.”

      Nein Herr Knall, das würde nur funktionieren, wenn die Gastwirte den eingesparten MwSt.-Betrag an ihre Gäste in Form von reduzierten Preisen weitergeben würden, was ich aber stark bezweifle. Also bleibt die Differenz beim Gastwirt. Mag ich ihm ja gönnen, aber der Konsument hat rein gar nichts davon.

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    • Juli 19, 2021

      Dnke, Herr Knall, denn hier wird ein linker Steueraffe vorgeführt. Das ist eine vollkommene Lachnummer.

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    • Juli 19, 2021

      Sie wollen, Frau Rotzetter, also auf die mögliche Steuerersparnis verzichten weil sie befürchten, dass einige Gastwirte die Preise rundweg einfach um 5.5% erhöhen könnten? Scheinbar mögen Sie es denen eben doch nicht gönnen…

      Warum würden Sie denn nicht einfach die Beiz wechseln?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter

      Es spielt doch keine Rolle, ob dem Gastwirt oder dem Gast diese 5,5% über bleiben am Ende des Tages. Fakt ist, dass somit 5,5% vom Betrag frei wird um es in der Wirtschaft wieder zu nutzen. Es wird nicht einfach im Staatapparat vernichtet.

      Und schliesslich geht es nicht darum, dass man dem Wirt evtl. etwas schenken könnte, sondern darum dass es möglich sein muss eine Gleichstellung von Restaurationsbetriebe​n herzustellen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rozetter,

      ‘..Nein Herr Knall, das würde nur funktionieren, wenn die Gastwirte den eingesparten MwSt.-Betrag an ihre Gäste in Form von reduzierten Preisen weitergeben würden, was ich aber stark bezweifle. Also bleibt die Differenz beim Gastwirt. Mag ich ihm ja gönnen, aber der Konsument hat rein gar nichts davon..’

      Sie haben anscheinend das System der MwSt. nicht begriffen. Auf den Konumatonswert eiens Wirtes kommen die jeweiligen MwSt.-Prozente oben drauf. Die muss der Wert an die St.-Behörden abliefern. Er kann damit nicht jonglieren. Reduziert sich der MwSt.-Prozentsatz, verrechnet der Wirt dem Kunden weniger und liefert auch weniger ab.

      Es ist eine Unterstellung, wenn man dem Wirt unterschieben wollte, er erhöhe seine eigenen Preise um eine allfällig reduzierte MwSt.

      Bezahlt aber der Kunden weniger MwSt, so bleibt mehr Geld beim Konsumenten, der jenes für andere Positionen verwendet.

      Es ist, wie Herr Schweizer völlig korrekt sagt, nicht so, das in Bern CHF 650 mio. weniger Steuern ankommen. Sie kommen einfach nicht von jenen Wirten, sondern von anderen MwSt.-Quellen. Die Diskussion ist eine um sich selbst Drehende und eigentlich verlogen.

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    • Juli 19, 2021

      Gegen eine Vereinheitlichung der MwSt von Restaurants und Takeaways habe ich grundsätzlich keine Einwände. Es gibt tatsächlich groteske Situationen, z.B. wenn ich einen Hamburger an einem Tisch vor einem Restaurant oder einem Takeaway esse oder auf einer nahegelegenen städtischen Bank. Ist irgendwie komisch, wenn in beiden Fällen verschiedene Steuersätze angewendet werden.

      Herr Schweizer, wie kommen Sie und Herr Knall auf eine Differenz von 5,5%? Bei einer Annahme der Initiative würde das Parlament über die Höhe eines einheitlichen Sondesatzes bestimmen müssen. Dieser dürfte dann irgendwo zwischen 2,5 und 8% liegen und müsste steuerneutral sein, weil gegen eine Erhöhung des Steuersatzes von 2,5% für Grundnahrungsmittel, Medikamente etc. garantiert das Referendum ergriffen würde.

      Zitat Herr von Limaa:
      “Reduziert sich der MwSt.-Prozentsatz, verrechnet der Wirt dem Kunden weniger und liefert auch weniger ab.”

      Sie sind aber gutgläubig, Herr von Limaa. Heute kostet z.B. ein Tagesteller in einem Restaurant 20 Franken (inkl. 8% MwSt). Glauben Sie ernsthaft, dass bei einem reduzierten Satz dieser Teller dann mit z.B. 19 Franken angeboten würde? Ich nicht! Das bedeutet, dass der Wirt weniger MwSt abliefern muss und dadurch einen grösseren Gewinn erwirtschaftet und die Konsumenten rein gar nichts davon haben.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rozetter, checken Sie es eigentlich wirklich nicht?

      Der Teller kostet Fr. 18.- plus 8% MwSt Fr. 1.44, also Fr. 19.44.

      Fiele Die MwSt. weg, kostet der Teller weiter Fr. 18.-.

      Wenn der Wirt den Preis von Fr. 18.- erhöhen muss, aus was für Gründen auch immer, ist das seine eigene Sache.

      Ihm aber zu unterstellen, dass er eine wegfallende oder reduzierte MwSt. für eine Erhöhung seines Preises benützt, ist schon ziemlich abgefahren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Limaa, checken Sie es wirklich nicht? Die Preise auf den Speisekarten sind immer brutto, also inkl. MwSt angegeben. Wenn ein Tagesteller heute für 20 Franken angeboten wird, kostet er mit grösster Wahrscheinlichkeit auch bei einem reduzierten MwSt-Satz 20 Franken. Ich glaube nicht, dass die Preise bei einem tieferen MwSt-Satz nach unten korrigiert werden. Wenn ein Wirt seine Preise aus Kostengründen erhöhen muss, soll er das tun, aber ohne versteckte Erhöhung durch eine reduzierte MwSt.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Limaa

      Stimmt insofern nicht;
      Der Wirt hat einen Verkaufspreis. Dieser ist definiert und muss/soll/würde vom Wirt dann um 5,5% gesenkt werden müssen. (von 108% auf 102,5%) – Die korrekte Berechnung ist das Produkt plus MwSt.-Satz (so also Produkt 100% plus 8% = 108%)

      Sollt er das jedoch nicht tun, heisst das aber nicht, dass der Konsum nicht davon profitiert. Wenn eine Senkung entsteht, profitiert der Gast und kann das Geld anderweitig ausgeben. Senkt der Wirt den Preis nicht, wird der Gastwirt diese Differenz neu als Konsum anderweitig wieder in die Wirtschaft einbringen. Die Reduktion kommt als so oder so wieder in den Umlauf und verschwindet nicht in den Bundesfinanzen.

      ​@Frau Rozetter
      Der Differenz 5,5% entsteht durch die negative Differenz der heutigen 8% und der evtl. neuen 2,5%.

      Laut BR Widmer-Schlupf soll diese Differenz ca. 700 Mio. ausmachen. Somit ist der heutige Betrag bei 8% MwSt. ca. 1 Milliarde MwSt. die heute bezahlt wird von den Wirten.

      Auf den Gesamtbetrag MwSt. von ca. 22 Milliarden wäre dies somit bei 8% rund 5% der gesamten MwSt. Was meiner Erachtens absolut unmöglich sein müsste (Nur Gastronomie mache 1/20 aller MwSt. aus? Eher massiv zu hoch gegriffen). Wenn dieser Betrag tatsächlich so wäre, ist verständlich dass Widmer-Schlumpf Panik verbreitet. Es würden Ihr rund 3% der ganzen MwSt.-Einnahmen entfallen.

      Aber da laut Widmer-Schlumpf „behauptet“ dass 65% der Betriebe schlecht “laufen” und somit wenig oder keine MwSt. bezahlen, während die andern 45% die ganzen 1 Milliarde MwSt. bezahlen müssen.

      Ich als Widmer-Schlumpf würde nicht überlegen wie ich diesen Betrag erhalten kann, sondern wie ich den unwirtschaftlichen 65% der Betriebe eine Plattform zur Verfügung stellen kann, dass sie auch MwSt. bezahlen können oder würden. Und nicht die 45% wirtschaftlichen Betriebe mit einer überhöhten MwSt. belasten, dass diese schlussendlich auch keine mehr nach Bern abliefern.

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    • Juli 19, 2021

      WIE der Wirt seine Angebotspreise ausschildert, ist seine Sache. Ihre unterstellende ‘Preis-nach-oben Meinung’ teile ich nicht.

      Im Übrigen, ich kenne zahllose Speisekarten, in denen ausdrücklich vermerkt ist: ‘plus MwSt’.

      Mit Ihrer Argumentation oben können Sie die MwSt. problemlose auf 15% schrauben, in der unterstellenden Annahme, ein Wirt würden bei deren Abschaffung sowieso die Preise nicht senken.

      Die Linke hat eine Art Neidsteuertrauma.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Es darf und kann nicht unterstellt werden, dass der Wirt es nicht senken würde. Er kann, tut, oder könnte es.

      PS: Konsumentenpreise auf einer Wirtepreisliste dürften nicht exkl. MwSt sein. Gemäss MwSt-Regelemet sind Konsumentenpreis immer INKL der MwSt zu beschriften.

      Ein exkl. Preis ist nur dann zulässig, wenn z.B. ein Händler einem Wiederverkäufer einen Preis anzeigt. Endkunden haben grundsätzlich immer inkl. MwSt

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    • Juli 19, 2021

      Na ja, Herr Schweizer, wir liegen auf derselben Argumentationslinie. Hat der Wirt die 8% im Preis in seinem Angebot inbegriffen, müsste er bei Senkung des Satzes oder Wegfall seine Preise senken.

      Aber das ist alles nur ein Aspekt der Seite. Der andere ist der von Ihnen einmal mehr dargestellte Gesamtzusammenhang.

      Und wer dort am günstigsten isst, bei gleichzeitiger Forderung von GEN nachgewiesenem Food und aufgelegtem Küchenreiniungsplan, müssen wir auch nicht weiter diskutieren….

      Es sind jene Kreise, die auch im Gstegewerbe die ‘Rahmenbedingungen und Löhne’ immer weiter nach oben treiben, aber dann das Ergebnis anprangern. Es dreht sich also irgendwie im linken Kreis.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer,

      ‘.. Konsumentenpreise auf einer Wirtepreisliste dürften nicht exkl. MwSt sein. Gemäss MwSt-Regelemet sind Konsumentenpreis immer INKL der MwSt zu beschriften..’

      Das​ war mir nicht bekannt. Eine Durchsicht diverser Bewirtungsbelege zeigt aber, dass auf den Bons die MwSt. offen ausgewiesen wird. Da braucht es schon wegen buchhalterischen Gründen eines Kunden, sofern er diese Bons verbucht.

      Aber von was reden wir hier eigentlich. Ich wage zu behaupten, dass die durchschnittliche Konsumation für 2 Personen bei ca. CHF 150 – 220 liegt, nicht mehr.

      Jetzt vergleichen wir das mal mit der Prozedur des Einkaufs ennet der Grenze für Fr. 300.- pro Person und Tag. Solche Beträge müssen auch nicht in der Schweiz bei Grenzübertritt versteuert werden, weil sich der Aufwand nicht lohnt!! Und hier spricht man von ca. CHF 8 Milliarden. HIer ist man nun nicht so genau, wie bei den Wirten!! Im Gegenteil, der findige Konsument kann die deutsche MwSt. bei Grenzübertritt abstempeln lassen und bei nächsten Kauf zurück verlangen. Und auf allg. Lebensmittel liegt der MwSt.-Satz in Deutschland z. B. bei 7%.

      Für mich ist diese 8% Sache für Wirte Blödsinn!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Auf dem Kassabon geb ich Ihnen Recht. Da ist die MwSt sep. aufgeführt, ist auch zwingend heute so zu handhaben. Aber die Preisliste oder Menükarte müsste grundsätzlich inkl. sein. Dies aus dem Grund, dass die Preisliste verschiedene Ansätze haben kann.

      Über den Ansatz ob 8 oder 2,5% kann man sicherlich streiten. Hier hat die MwSt halt ein super-Wirrwarr produziert. Selbst wenn Sie im Geschäft Milch kaufen in Mehrwegflaschen ist man noch heute der Meinung, dass die Milch 2,5% ist. Die Mehrwegflasche mit Depot wäre aber 0%. Nun kaufen Sie eine wiederverwertbare, recycelbare Packung, wird dann plötzlich die Verpackung zu 2,5% gerechnet.

      Sie sehen, es gibt noch viele unterschiedliche Haltungen bei der MwSt. Dies sind alles Ansätze die einfach vom MwSt-Büro so definiert wurden, da es neue Entwicklungen gab in Produkten. Und logisch hat die MwSt immer zu ihren Gunsten entschieden.

      Daher​ verwundert es erneut, dass Takeway mit 2,5% angesetzt wurden, obwohl der schon bestehende Satz von Bewirtschaftung auf 8% war.

      Mir pers. ist es egal ob man Gastwirte nun auf 2,5% setzt oder was vom Aufwand her vernünftiger wäre die Takeways auf 8%. Grundsätzlich wäre auch meine Meinung, dass Gastwirte den Ansatz 2,5% haben sollten, da es sich um Lebensmittel handelt.

      Da aber vor Ort verarbeitete Lebensmittel zum höheren Satz führen, müsste logisch auch der Satz von Takeway auf 8% gehoben werden und nicht Gastgewerbe auf 2,5%

      Wenn die Gastwirte so gut eingerichtet wären wie die Industrie, könnten Sie die Lebensmittel und die Dienstleitung auch trennen und auch getrennt abrechnen. Das wäre aber so ein irrsinniger Aufwand für MwSt und Gastgewerbe, dass sich diese Aufteilung nicht lohnt.

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    • Juli 19, 2021

      Fazit: alles knickerige Kleinlichkeiten. 4% für alle wären mehr als genug.

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  • September 23, 2014

    Eine Tasse Kaffee kostet z.Zt. im Restaurant zw. Fr. 3.60 + Fr. 4.–
    1 kg. Bohnenkaffee “Expresso” kann für Rd. Fr. 10.– erworben werden.
    Zum Brühen einer Tasse Kaffee werden rd. 10 gr. Kaffeepolver benötigt.
    Der Warenaufwand, inkl. Kaffeesahne + Zucker beträgt also rd. 20 Rappen.
    Der Verkaufspreis basiert also auf einem Faktor 18 bis 20 also einem
    prozentualen Aufschlag von 1800 – 2000 % – das soll angemessen sein, da
    Maschinenamortisa​tion, Wasserverbrauch, Personalkosten auch abgegolten werden
    müssen. Ein Handwerker hätte keine Aufträge mit derartiger Kalkulation.
    Und wer glaubt, dass eine MWSt.-Reduktion den Kunden weiter gegeben würde, darf meinetwegen getrost weiter träumen.

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    • Juli 19, 2021

      Mag stimmen, Ihre Kalkulation. Aber viele Kaffées muss der Betrieb wohl verkaufen, um in der Gewinnzone zu bleiben? Zu den Angestelltenlöhnen können Sie noch ca. 25% hinzurechnen für AHV, PK usw.

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  • November 6, 2014

    SP-Politikerin Kiener Nellen am PrangerDie Steuertricks der Berner Sozialistin

    Wenn es darum geht, Steuertricks zu verurteilen, ist SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen immer zur Stelle. Jetzt steht sie selbst am Pranger.

    http://ww​w.blick.ch/news/polit​ik/sp-politikerin-kie​ner-nellen-am-pranger​-die-steuertricks-der​-berner-sozialistin-i​d3251352.html

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