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Kosten sparen mit der Einheitskasse? Von wegen!

Die In­iti­an­ten einer Ein­heits­kasse geben vor, mit einer ein­zi­gen, staat­li­chen Kasse Kos­ten spa­ren zu wol­len. Wenn sie das ernst mei­nen, kann damit nur ein Leis­tungs­ab­bau ge­meint sein.

Zur Er­in­ne­rung: Von 100 Prämienfranken flies­sen heute 95 Fran­ken in me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen. Ein­zig 5 Fran­ken gehen in die Ad­mi­nis­tra­ti­on. Kos­ten­ein­spa­run­g​en bei die­sen 5 Fran­ken dürften eine Il­lu­sion sein – aus­ser man geht davon aus, dass der Staat haushälterischer mit sei­nen Mit­teln um­geht als Pri­va­te.

Das mag die Überzeugung der Lin­ken sein, ich befürchte aber an­de­res: Der Ver­wal­tungs­ap­pa­r​at in staat­li­chen Händen würde aufgebläht, der kostendämpfende Wett­be­werb eli­mi­niert und die Kos­ten­kon­trolle bei den Leis­tungs­er­brin­ge​rn vernachlässigt. So wer­den keine Kos­ten ge­spart, son­dern Mehr­kos­ten generiert.

Kommt dazu: Al­lein der Sys­tem­wech­sel zu einer staat­li­chen Ein­heits­kasse würde Kos­ten in Milliardenhöhe auslösen. In einer Übergangsphase müssten die pri­va­ten und die staat­li­che Kasse par­al­lel geführt wer­den, die pri­va­ten Kas­sen müssen aufgelöst und die neue Ein­heits­kasse auf­ge­baut wer­den. All das geht enorm ins Geld. Gemäss einer Stu­die des Win­ter­thu­rer In­sti­tuts für Gesundheitsökonomie muss mit Kos­ten von rund 2 Mil­li­ar­den Fran­ken ge­rech­net werden.

Wenn die In­iti­an­ten also davon re­den, Kos­ten zu spa­ren, lässt dies nur zwei Schlüsse zu: Ent­we­der sie streuen den Stimmbürgern Sand in die Augen – oder aber sie wol­len me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen ab­bau­en. Bei­des ist für mich keine Op­ti­on. Ich will weder Il­lu­sio­nen nach­ja­gen noch unser hoch­klas­si­ges Ge­sund­heits­sys­tem​ gefährden. Ra­tio­nie­rung von me­di­zi­ni­schen Leis­tun­gen, Ver­lust der freien Arzt­wahl, längere War­te­zei­ten, Ausdünnung des An­ge­bots in den Re­gio­nen und ge­ne­rell schlech­tere Be­hand­lun­gen lehne ich ent­schie­den ab. Des­halb sage ich mit Überzeugung Nein zur Einführung einer Ein­heits­kas­se.

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Comments to: Kosten sparen mit der Einheitskasse? Von wegen!
  • Juli 9, 2014

    Guten Tag Frau Humbel

    Ja das glaube ich auch. Der Leistungskatalog der Grundversicherung wird in der Gesundheitskommission​ zum Zankapfel. Die SP und die Grünen wollen dann alles Mögliche, wie beispielsweise die Komplementärmedizin in der Grundversicherung. Logischerweise wird dann dadurch diese neu erschaffene Einheitskasse für Bund und Kantone zu einem Schuldenfiasko. Die Telefonwerbung der privaten Anbieter geht genau gleich weiter wie vorher. Ich glaube sogar, dass telefonisch um so heftiger um Kunden geworben wird. Die 2 Milliarden Franken ohne medizinische Leistung können für Besseres ausgegeben werden. Zum Beispiel für den Kinderschutz. Die Prämien sinken mit dieser Einheitskasse sowieso nicht. Im Gegenteil, tiefe Prämien werden durch die Einheitskasse erhöht und arme Familien leiden, weil jeder mit dieser Einheitskasse die gleiche Prämie zahlen muss. AHV,IV und die Krankenkassen werden in Zukunft in der Schweiz mehr belastet und die Prämienerhöhungen gehen so oder so weiter. Die demographische Entwicklung in der Schweiz zeigt auch dieses Bild. Die Menschen werden immer älter und anfälliger für medizinische Leistungen.

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    • Juli 19, 2021

      Die Grundversicherung muss z. B. nur nochh max. 100 000 Fr. pro Patient und Jahr zahlen. Dann haben wir wieder Wettbewerb.

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    • Juli 19, 2021

      Eine Einheitskasse ich für mich wie eine Diktatur. Passt es mir etwas nicht, bin ich ausgeliefert. An den Leistungen und Bedingungen könnte herumgebastelt (?) werden. Und wieder bin ich ausgeliefert.

      Ich bin gegen dieses Schema.

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  • Juli 9, 2014

    “Die In­iti­an­ten einer Ein­heits­kasse geben vor, mit einer ein­zi­gen, staat­li­chen Kasse Kos­ten spa­ren zu wol­len. (…)”

    In andern Blogs habe ich bereits dargelegt, dass die Krankheitskosten bei jedem Krankenkassensystem steigen werden. Das kann auch die Einheitskasse nicht verhindern. Bei der Einheitskasse fallen wohl einige Verwaltungskosten weg, aber das macht den Braten wenig feiss.

    Die Einheitskasse wird aber in der sozialen Abfederung der Krankheitskosten mit der Zeit Vorteile bringen. Mit dem jetzigen Pseudo-Versicherungss​ystem kann bereits die Hälfte der Versicherten die Prämien nicht bezahlen; der Staat muss ohnehin bereits omnipräsent sein: Diese Leute beziehen kantonale Prämienverbilligungen​, oder ihre Prämien werden vom Sozialamt bezahlt. Dieser Missstand könnte durch eine Einheitskasse durch abgestufte Prämien behoben werden.

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    • Juli 19, 2021

      Die Grundversicherung muss durch Lenkungsabgaben ( wie die VOC) finanziert werden und privat bleiben. dadurch haben wir Wettbewerb.

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  • Juli 9, 2014

    Die Prämien stiegen die letzten Jahre völlig losgekoppelt vom Anstieg der Gesundheitskosten. Das heutige System verstärkt somit die Verteuerung der Prämien unverhältnismässig, anstatt sie zu senken oder zu stabiliseren.

    Auss​erdem ist Ruth Humbel als Verwaltungsrätin zweier Kliniken, also Prifiteurin der steigenden Gesundheitskosten, kaum eine glaubhafte Quelle für Vorschläge zur Verbesserung unseres Gesundheitssystems.

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    • Juli 19, 2021

      Das spielt keine Rolle, wo sie Verwaltungsrätin ist. Klar ist, dass mit der Einheitskasse die Prämien nicht gesenkt werden. Viele Leistungen werden in die Zusatzversicherungen verschoben und dann gibt es eine schlechtere Versorgung der Patientinnen und Patienten durch die Grundversicherung.


      Sie können ja auch angeben, von was Sie profitieren. Ein Vorschlag ist, dass die Leute nicht wegen jedem ‘Boboli’ in den Notfall gehen, sondern zuerst zum Hausarzt. Viele Ausländerinnen und Ausländer mit schlechten Deutschkenntnissen lesen das Verkehrsschild ‘H’ und gehen direkt ins Spital zu einem Arzt.

      Einheitskass​e: NEIN

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    • Juli 19, 2021

      Felix Kneubühl

      Bin hocherfreut, dass wir Beide wieder einmal gleicher Meinung sind, und uns für ein klares NEIN einsetzen werden. Dies hat nichts mit der Partei zu tun, nein nur mit dem gesunden Verstand. Gebrannte Kinder scheuen das Feuer.

      Bei der letzten Verbilligungsidee und Initiative betreffend Krankenkasse der SP, unter tatkräftiger Unterstützung von alt Bundesrätin Dreyfuss, wurden uns ware Wunder versprochen. Wer sich getraute das Gegenteil zu sagen, beispielsweise Politiker der SVP, wurde mit Häme und Spott überschüttet. Diese rechneten dem Stimmvolk vor, dass mit dieser Initiative alles noch teurer werde. Meine Feststellung: Wenn ich meine heutigen KK Beiträge, mit den damaligen verleiche, weiss ich was ich wieder auf den Stimmzettel schreiben werde. Ich habe begriffen, welche Seite uns damals für dumm verkauft hat. Die Argumente von damals wie heute gleichen sich wie ein Ei dem Anderen. Es soll dann billiger werden.

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    • Juli 19, 2021

      Die sind ja schon echt.

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  • Juli 10, 2014

    Warum habt ihr es im Parlament seit Jahrzehnten nicht geschafft, einen vernünftigen Risikoausgleich unter den Kassen zu etablieren? Warum muss ich mir die ständigen Telefonanrufe zum Krankenkassenwechsel gefallen lassen? Letztes Jahr habe ich einmal mehr die Grundversicherung gewechselt und dabei 1’000 CHF/Jahr gespart. Wie ist so was möglich bei einem gleichen Produkt? Diese Fragen möchte ich von den Krankenkassen-Lobbyis​ten in Bern beantwortet haben. Bis das klar ist bin ich Befürworter der Einheitskrankenkasse.​

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    • Juli 19, 2021

      Die Grundversicherung muss durch Lenkungsabgaben (wie die VOC- lenkungsabgabe )finanziert werden und bei den privaten bleiben. dadurch haben wir Wettbewerb.

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    • Juli 19, 2021

      Stöckli, Daran ist aber das BAG schuld weil es die Leistungen und Medi-preise mit den Ärzten und der Pharmalobby festlegt. Warum in der Grundversicherung nicht “nur Generika” und ein höchster Stundenlohn von z.B. 300 Fr. Für die Ärzte?
      Oder die Kranken- Kassen machen die Verträge mit ihren Leistungs- Erbringern selber. Das ist Wettbewerb.
      Warum die Grundversicherung nicht mit Lenkungsabgaben finanzieren?

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    • Juli 19, 2021

      Warum denn nicht die Stundenlöhne auf 300 Fr. reduzieren?
      Nur Generika in der Grundversicherung?
      Finanzierung durch Lenkungsabgaben.
      hab​e eine Berechnung mit Lenkungsabgaben gemacht. senden Sie mir doch ein Mail auf pius.lischer@bluewin.​ch
      Haben Sie Zeit für ein Bier?

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  • Juli 10, 2014

    Warum habt Ihr es im Parlament nie geschafft, die Krankenkassenprämiene​rhöhungen zu stoppen, stattdessen den Leistungskatalog abzubauen und Massnahmen zu Ungunsten von Aerzten, Spitälern und Patienten zu treffen (Beispiel: Fallpauschale). Das Volk wird jetzt die Versäumnisse von Parlament und Bundesrat nachholen. Dass Ihnen das als Krankenkassenlobbyist​in nicht passt ist schon klar, doch als angebliche und wortgewaltige Gesundheitspolitikeri​n im Parlament tagen Sie schlicht ausgedrückt eine nicht unerhebliche Mitschuld daran. Darum meine Wahl: Einheitskasse: Ein starkes “JA”

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  • Juli 10, 2014

    Frau NR Humbel,
    Eine Eidg. Krankenkasse wäre ein so grosses Werk wie die AHV, IV, SUVA. Aber machbar. In Ihren Ausführungen fehlt etwas der Hinweis, wo eine Eidg. Kasse weniger kosten würde als die vielen vielen privaten:
    – Keine Gewinnausschüttungen mehr
    – Keine Aktionäre
    – Nur noch ein (paritätischer) Verwaltungsrat statt viele
    – Nur noch ein CEO-Gehalt statt die vielen wie jetzt.
    – Keine Konkurrenz mehr – also auch kein Abwerben – keine Werbekosten. – Keine Sponsoren-Engagements​ mehr.
    – Nur ein Leistungskatalog
    – Eine Abrechnungsart
    – Eine Zeitung Mitteilungen in mehreren Sprachen.

    Wussten Sie eigentlich, dass verschiedene Krankenkassen schon heute ihre Abrechnungen in einer Rechnungszentrale im Solothurnischen machen lassen? Also geht es auch mit allen Abrechnungen für alle SchweizerInnen.
    Mit freundlichem Gruss
    A.Müller

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    • Juli 19, 2021

      Ich kann die Gründe von Alex Müller, dass eine Einheitskasse eigentlich billiger zu stehen kommen sollte, nur bestätigen, wenn man bedenkt, wie viel Geld in die Infrastruktur (Gebäude, Büros, Verwaltungsräte, Direktionen, Niederlassungen, Filialen, Verwaltungs-Apparate,​ etc.) jeder der 61 Krankenkassen gesteckt wird. Nicht zu vergessen sind die vielen Profiteure der vielen Krankenkassen, z.B. die Werbebranche, die Zeitungen und Zeitschriften, die Plakatgesellschaften,​ die Prämienvergleichs-Die​nste, etc. etc.
      Frau Humbel ist im Gesundheitswesen, wie man so schön sagt, gut vernetzt und muss darum ihren Einfluss gegen eine Einheitskasse geltend machen. Jedermann kann beim Parlamentsdienst ihre Interessen-Bindungen einsehen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Humbel arbeitet fürdie Versicherungslobby, somit sollte diese sich da raushalten.

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  • Juli 11, 2014

    Warum wohl wollen Bürgerliche Parteien die SUVA privatisieren ? nicht etwa weil diese zu teuer ist, sondern damit die Gewinne verteilt werden können welche Versicherte bezahlen.
    Mir scheint R. Humbel will wieder einmal die Brandstifter als Feuerwehr darstellen.

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  • Juli 12, 2014

    Antwort des Bundesrates zur Motion “Ergänzungsleistungen​ und Prämienverbilligungen​ entkoppeln” an die Versicherungs-Lobbyis​tin Ruth Humbel:

    http://selbstbestim​mung.ch/politik/stell​ungnahme-des-bundesra​tes-zur-motion-ergaen​zungsleistungen-und-p​raemienverbilligungen​-entkoppeln/

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  • Juli 12, 2014

    Ruth Humbel ist als Verwaltungsrätin zweier Kliniken eine direkte Profiteurin der steigenden Gesundheitskosten. Das ausgerechnet sie diesen Blog startet, ist also interessenbedingt.

    Frau Humbel sollte in dieser Frage lieber in den Ausstand treten, als hier ihre eigene Glaubwürdigkeit ad absurdum zu führen.

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  • Juli 13, 2014

    Sind Sie wirklich von der CVP? Sie verraten Ihre eigene Partei?

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  • Juli 13, 2014

    Die CVP hat schon seit über 20 Jahren gar nichts mehr “christliches” an sich, die sind genau so macht- und geldgierig, wie die anderen Parteien. Unsere Vorfahren würden sich schämen, was aus dieser Partei geworden ist.

    Auch Urs Schwaller ist mehr als unglaubwürdig, dieser offenen Brief seitens der Organisation http://www.selbstbestimmung.​ch wurde bis heute NICHT beantwortet.

    http:​//selbstbestimmung.ch​/politik/offener-brie​f-an-urs-schwaller-mo​tion-nachhaltige-sani​erung-der-iv-ist-drin​gend-notwendig/

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  • Juli 14, 2014

    Frau Ruth Humbel, CVP

    Dass seit dem KK Obligatorium dieses System nicht mehr funktioniert, so wie es sich an Hand der Kosten heute zeigt, ist klar.

    Das Modell SUVA hingegen funktioniert einwandfrei, meine ich jedenfalls, was eine Unfall Grundversorgung anbelangt.
    Genau so stelle ich mir eine Einheits Krankenkasse vor. Die garantiert für jeden/e eine Grundversorgung, ohne irgend welche Vorbehalte. Es darf bei so einer EhKK keinerlei Ausschluss Möglichkeiten geben, sei es für Raucher, Fettleibige, Drogenabhängige, oder Personen die bereits einen Körperlichen Schaden davon getragen haben, und deshalb diesen Bereich nicht mehr versichern können.
    Die heutigen KK können dann um Kunden Buhlen für Zusatzversicherungen,​ was dann auf freiwilliger Basis abläuft. Das heisst, eine KK muss dann wieder Dienst am Kunden anbieten, und nicht der Kunde muss vor der KK den Kniefall machen als Bittsteller.

    Als SVPler bin ich eigentlich gegen alles was von den Linken kommt. Dieses Vorhaben aber werde ich unterstützen mit einem JA für eine Einheits Krankenkasse.

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  • Juli 14, 2014

    “Zur Er­in­ne­rung: Von 100 Prämienfranken flies­sen heute 95 Fran­ken in me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen. Ein­zig 5 Fran­ken gehen in die Ad­mi­nis­tra­ti­on. Kos­ten­ein­spa­run­g​​en bei die­sen 5 Fran­ken dürften eine Il­lu­sion sein – aus­ser man geht davon aus, dass der Staat haushälterischer mit sei­nen Mit­teln um­geht als Pri­va­te.

    Das mag die Überzeugung der Lin­ken sein……”

    Frau Humbel, was heisst hier bitte Überzeugung! Das ist die grosse Lüge, der Linken!
    Denn kaum einer von uns weiss:

    Das eine Private Krankenkasse KEINEN Profit mit den Prämien aus der Grundsversicherungen machen darf! Das keine Präminegelder für Werbung und Co. verwendet werden sondern die Gewinne, der KKV, genau wie bei den Pensionskassen aus Anlagegeschäften stammen.

    Es soll billiger werden? Die Linken wissen ganz genau, dass dem nicht so ist! Aber sie werden erst nach der Abstimmung damit raus rücken! Das ist lediglich ein weiterer Versuch, den Bürger zu 100% von Staat und dessen ( linken) Bürokraten abhänig zu machen! Eine frei wählbare Francise, nur so als Beispiel, wird dann auch nicht geben.

    Wer davon profitiert, und wer an den Prämien ersticken wird, liegt doch auf der Hand! Der Mittelstand wird noch mehr bluten! Alten wird die behnadlung einfach verweigert, wir haben ja eh zu viele und der Rest soll’s selber zahlen. So wird’s kommen!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Stutz, Sie sollten sich mal die Geschäftsberichte der verschiedenen Krankenkassen etwas genauer anschauen. Der von den Krankenkassen gegenüber dem BAG genannte Verwaltungsaufwand bezieht sich nur auf die Grundversicherung. Es stört offenbar niemanden, dass die Krankenkassen ihre immensen Betriebskosten auf die anderen Versicherungszweige verteilen (Zusatzvers, Taggeldver. etc.) und sich dort der Verwaltungsaufwand bei einzelnen Krankenkassen auf bis zu 20% beläuft.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin erstaunt, mit nur 5% soll das machbar sein?

      Diese Honorare Kader und Angestellten, …
      Dann diese Prachtsbauten die nicht schön genug sein dürfen??? Aber ich weiss wie man Buchhaltungen führt..und staune da immer wieder

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    • Juli 19, 2021

      Dann schauen sie sich doch mal an wie die Gewinne zu stande kommen! Nicht mit unseren Versicherungspräminen​! Fragen Sie doch ihre KK, die gibt ihnen sicher gerne Auskunft!

      Übrigens​, ahebn die Lineken auch eine Lösung für die tausenden von Mitarbeitern der privaten KKV’s? Oder bezahlen wier deren Löhne dan einfach über die Arbeitslosenkannse, in der Meinung, dass komme dann günstiger?!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Elsi D. Stutz,
      meine Rechnung schaut etwas anders aus. Heute braucht es für die KK in jedem grösseren Ort Vertretungen.
      Nachher “braucht” es analog AHV/IV , SUVA nur noch wenig Vertretungen für die Grundversicherung. Da muss niemand mehr werben und sinnlose Telefon Anrufe tätigen, um “gute” Kunden abzuwerben. Das alles kostet mehr wie 5%, da bin ich mir sicher. Warum soll ich ausgerechnet Heute “meiner KrankenKasse” vertrauen, wo die seit dem Obligatorium mitmachen?

      Der Punkt der Arbeitslosen? Schauen sie, es hat niemanden in den 80ger Jahren wirklich interessiert, als die Industrie Firmen geschlossen hatte, Stellen zusammengestrichen hatte.
      Ergo ist das heute nicht mein Problem, wenn jemand den falschen Beruf ausgesucht hat, (wie man das uns damals sagte), gehen sie als Handwerker auf die Bank oder in den Verkauf, stanzen sie Lochkarten, füllen sie Gestelle auf, Herr Handwerker…richtig hätte es geheissen, eidg dipl Berufsfachmann…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, selbstverständlich ist das auch Ihr Problem! Oder bezahlen Sie keine Sozialabgaben?

      A​ber davon sagen die Linken ja kein Wort… schüüühhh…könnt’s ja jemand merken… nett, von den Netten!

      Ob es für KKV’s Sinn macht, Werbung zu betreiben überlasse ich lieber den Marketingspezilisten.​​ Denn DAS Herr Nabulon muss uns, nun wirklich nicht interessieren! Es kotstet den Präminezahler nämlich keinen Rappen!

      Aber ich habe die WAHL-FREIHEIT! Und ich kann meine Francise und somit die Prämie selbst bestimmen. Das können Sie nachher knicken! Selbst wenn Sie nie zum Arzt gehen, zahlen sie dann einfach soviel Prämien wie der mit der kleisten Fancise. Weil einer Herr Nabulon, muss es ja dann wieder quersubventionieren! Und wenn die Prämienegelder gar nicht reichen? Werden einfach Grundleistungen gestrichen, was denn bitte sonst?! Und die bezahlte Abtreibung, Herr Nabulon, wird garantiert nicht als erstes Fallen, aber ev. Spitexvergütungen für Betagte und sollche Dinge.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Elsi D. Stutz,
      Teilweise darf ich ihnen recht geben, dann wieder nicht.

      Wir haben nun, meine Sichtweise, lange genug dieses KK Oblig Boot gefahren und sehen, es ist teuer, zu teuer, alles was versprochen wurde, wurde nicht eingehalten. Es ist auch nicht absehbar, dass etwas geändert würde am Alten System.

      Neuanfang, mal was ganz anderes, schauen was draus wird. Besser wie dahocken und sich im Kreis herumdrehen. meine ich

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    • Juli 19, 2021

      “”Ob es für KKV’s Sinn macht, Werbung zu betreiben überlasse ich lieber den Marketingspezilisten.​​​ Denn DAS Herr Nabulon muss uns, nun wirklich nicht interessieren! Es kotstet den Präminezahler nämlich keinen Rappen!””

      Sorry, aber wer glauben Sie denn bezahlt diese Marketing Spezialisten? Der Heilige Geist?
      Und ob diese Werbung sei es Telefon Terror, oder TV Werbungen bis hin zu den Gesundheitssendungen das Frau Stutz bezahlen wir mit den Prämien plus den Subventionen für die KK Prämien welche sich Familien nicht mehr leisten können.
      Dürfen Sie nun glauben, oder nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, nicht der heilige Geist, die Krankenkassen! Genauso wie die Banken oder die Migros und das zahlen wir als Kosument und Kunde, richtig Herr Nabulon! Aber nicht bei den KKV’s! Die best verdienenenden Mitarbeiter einer KKV, Herr Nabulon, sind die Hauseigenen Broker! Denn die generieren den Gewinn und die Mittel für Werbung und Co. Informieren Sie sich. Unsere Prämiengelder werden dafür ganz sicher nicht verwendet! Das ist die Linke Augenwischerei, die uns einreden will, wir hätten mehr Geld zur Verfügung mit iner staatlichen KAsse und das stimmt schlicht weg nicht!

      Ich bin nicht dagegen neue Wege zu beschrteiten und auch mal was neues auszubrobieren! Aber tschuldigung, nicht wenn es um noch mehr Verstaatlichung geht udn schon gar nicht, wenn’s die Linken inititialisieren! Das kann denMittelstand ja nur, teuer zu stehen kommen! Oder wa’s je anders, Herr Nabulon? Wieso, sollten sich die Kantone um dieses Nullsumenspiel reissen… das wüsste ich schon noch gern! KAnn ja höchstens ein Verlustgeschäft sein, oder? Die Gesundheitskosten explodiren weiter, Herr Nabulon nicht die Kosten der KKV’s! Und wieso? Weil wir Schweizer immer kranker werden? Die einen ganz sicher, das ist offensichtlich, aber DAS spreng dem Fass nicht den Boden weg…. Aber jedes Jahr 60’000 Menschen mit Bobolis und faulen Zähnen mehr im Land, ev. hats ja doch auch was damit zu tun?! Oder meinen Sie nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Wenn es ja primär um die imensen Werbekosten geht, machen wir es doch einfach wie bei den Ärtzten und verbieten Werbung dafür, statt gleich das ganze System zu kippen. Brauchen tut ja jeder eine, also wird sie auch ohne Werbung Kunden finden, aber dann ev. eher aufgrund echter USP’s.

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    • Juli 19, 2021

      Und was ist mit den Zusatzversicherungen und weiteren Versicherungen? Die werden deshlab, ja sicher nicht automatisch günstiger! Wohl eher das Gegenteil wird passieren…das scheint mir irgendwie logisch!

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    • Juli 19, 2021

      Werte Frau Elsi D. Stutz,
      In einem gebe ich Ihnen absolut Recht. Von Links kam noch nie etwas gescheites, auch nicht damals das KK-Obligatorium, hmmm?

      Die Soziale Grundidee, dass jederman/frau in diesem Land eine KK hat ist okay. Ebenso Versicherungen gegen Unfall, ebenso AHV Renten und BVG.

      Firmen die Krankenkassen und Pensionskassen anbieten nennt man Versicherungen.
      Als diese Obligatorien ins Leben gerufen wurden, waren sich “die Linken” nicht im Klaren, (echt naiv so etwas) dass sie eigentlich den Klassengegner, diese Konzerne damit fütterten.
      Mit den Pensionskassen und den Krankenkassen Obligatorium hat man den Konzernen unsere Gelder auf dem Goldenen Tablett serviert.
      Hinten angehängt, das Spitalwesen, Altenheime, (ganze Gesundheitswesen).
      Wenn ich gleichzeitig einen KK Konzern führe, daneben ebenso Spitäler-Gruppen, ja glauben Sie wirklich dass ich dann so Dumm bin, die Kosten in den Spitälern bis hin zu den Medikamenten zu senken?
      Warum sollte man? Wird ja alles bezahlt. Muss ja auch alles bezahlt werden, meinen auch die BürgerInnen, schliesslich geht es ja um die Gesundheit, die hat man nur einmal, es geht schon lange um Angstmacherei!
      Und laufend entdeckt man Neue Krankheiten, oder erfindet sie ganz einfach. Heute können sie doch nicht mehr daher kommen mit dem Satz ich bin Normal und Gesund. Jeder hat eine Ecke ab und ist Krank, nur wissen wir das nicht.

      Nochmal zu den Kosten. Private Konzerne /Staatliche teilweise, können ihre Buchhaltung so darlegen, dass es passt.
      Einem Staatlichen Betrieb, (der Staat sind wir) traue ich zu, trotz allen Bedenken, dass er ehrlich arbeitet. Muss aber logisch sehr genau Kontrolliert werden.
      Der Vorteil / oder Nachteil, dieser Staatsbetrieb kann Leistungen ablehnen, in der Grundversicherung.
      Diese Grundversicherung beschränkt sich auf die Grundversorgung. Heisst, der heutige Katalog, was in der Grundversicherung alles drin ist, muss reduziert werden. Kann ja nicht sein, dass eine 5 Köpfige Familie 1’500 pro Monat bezahlen sollte, dafür Subventioniert werden muss. Eben so diesen Selbstbehalt, den man auf 1000 bis 1500 hochschrauben muss, damit man eine Prämie bezahlen kann?
      Pro Erwachsener sollte eine KK max CHF200.- kosten, ein Kind max CHF100.-. Mehr liegt in einem Budget eine Familie nicht mehr drin.
      Wer Luxus will, soll für diesen Luxus selber aufkommen, via Zusatzversicherungen.​
      Sind diese Zusatzversicherungen zu teuer, können sie nicht gekauft werden. Dann können ja diese Konzerne die Preise anheben und niemand kann es kaufen, also Nutzlos.
      Braucht man ja auch nicht zu kaufen, man ist ja Grundversichert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, gut, dass sie sich erinnern, wie damals die Linke zugunsten ihrer staatlichen Zwangsversicherungsge​setzgebung alles blaue vom Himmel versprochen hatte ! Sobald das in Kraft war, ging der Run los, und keine einzige Versprechung wurde wahr, eine einzige Abzockerei und die Politik hoffnungslos hilflos und nein, sie machte kräftig mit zugunsten ihrer tonagebenden Gesundheitsindustrie-​Lobbyisten im Bundeshaus !
      Otto Normalverdiener kann ja heute schon seine Prämien kaum beazhlen, geschweige denn die rasant wachsende Gruppe von Sozialfällen, wo der Staat sofort einzuspringen hat. Hinzu kamen auch die immmer mehr wachsende Gruppe “der hereingerufenen Einwanderern”, sprich Asylanten etc. etc., welchen wir (der Staat) natürlich auch sofort die Prämien zahlt. Wehe wenn nicht, das Juristen-Heer wird sich innert Stunden prominent melden !
      Glauben sie im ernst, dass das diese Gesundheitskosten-Sel​bstbedienungsmaschine​rie im Parlament bei der Einheitskasse aufhören wird ? Wer’s glaubt zahlt zusätzlich noch einen Sonter-Taler ! Die Parlamentarier hätten ja in all den Jahren genug Zeit gehabt Remedur zu schaffen.

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    • Juli 19, 2021

      Ich glaube deshalb daran, dass die kosten fallen, weil es nicht mehr privat ist, nicht mehr Gewinnorientiert sein muss, analog SUVA.
      Parlamentarier sind ja heute Lobbyisten, je grösser der Katalog, je mehr Geld muss bezahlt werden. Ich kann mich irren, ich weiss nöd, die Hoffnung stirbt zuletzt.
      Letzer Versuch, was zu richten, bevor man das Obligatorium wieder Känzelt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,

      aber davon rede ich doch die ganze Zeit!

      DIE PRIVATEN DÜRFEN MIT DER GRUNDVERSICHERUNG GAR KEINEN GEWINN MACHEN!!! Das ist ja die grosse linke Lüge!!!

      Bitte, fragen Sie doch bei ihrer Kasse nach. Wenn Sie mir nicht glauben. Wir werden hier nach Strich und Faden verarscht! Und tschuldigung Herr Nabulon, welcher Staatsbetrieb ist NICHT Defizitär?! Sie meinen es wird günstiger? Ich befürchte genau das Gegenteil wird eintreffen, zumindest für Menschen wie sie und mich, die ja (noch nicht) am staatliche Tropf hängen, die dürfen wir dann nämlich mitfianzieren, weil der Staat ja gar keine Gewinne, auch nicht aus Zusatzversicherungen​​ genieriert um das Delta zu schliessen… Oder glauben Sie wirklich, nur mit den Grundprämien deken wir alle Kosten? Niemmals, oder?! Nicht wenn jedes Jahr 60’000 erst mal am staatlichen Tropf hängend direkt in die Notaufnahme vom Unispital marschieren udn sich rundumversorgen lassen. Die Zähne frank Baustelle saniert bekommen, wärend wir… ich denke, es wäre ein grosser Fehler! Und ich befürchte, dass die Linke Taktik aufgeht, wegen diesen Fehlinformationen, die von den Initianten natürlich nicht richtig geestellt werden, wäre ja kontraproduktiv vor der Abstimmung. Nachher kommt dann das grosse, Ups! Aber, wir weden es ja sehen…

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    • Juli 19, 2021

      “Einem Staatlichen Betrieb, (der Staat sind wir) traue ich zu, trotz allen Bedenken, dass er ehrlich arbeitet. Muss aber logisch sehr genau Kontrolliert werden.”

      Mal davon abgesehen Herr Nabulon, dass ich in diesen zwei Sätzen aber einen Widerspruch in sich erkenne…. ich traue diesem Staat, bzw. seinen Angestellten, inzwischen fast alles zu, Herr Nabulon! Und das leider, nicht im positiven Sinn!

      Bei Privaten weiss ich wenigstens woran ich bin! Bunsiness! Und ein Geschäft ist immer nur eins, wenn beide davon profitieren. So weit es mich betrifft, profitieren aber nur alle anderen von meinem Vertrag mit dem Staat, denn ich ja eigentlich nie unterschieben habe…..

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    • Juli 19, 2021

      Frau Elsi D. Stutz,
      Ich achte darauf, bei solchen Fragen, wie die Betroffenen reagieren. Die Betroffenen sind die Privaten Versicherungen.

      We​nn ich ein Null Summen Geschäft betreibe, egal was für eines, und mir wird angeboten, ich kann dieses Null Summen Geschäft abgeben, ja was glauben Sie, wie schnell ich dieses abgebe?

      Lieber gestern wie morgen!

      Diese Kassen wehren sich aber dagegen, und da bin ich überzeugt, die tun das nicht aus Menschlichkeit.

      “Bei Privaten weiss ich wenigstens woran ich bin! Business!” Genau, man glaubt man weiss es. Fakt ist, dank KK Obligatorium wird man als “Kunde” gezwungen, diese Business-Konzerne zu bezahlen, zu finanzieren. Und die machen garantiert Gewinn, egal was in den Gesetzesbestimmungen steht. Die wissen wie man Buchhaltung “ganzheitlich” führt.

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  • Juli 15, 2014

    Bürgerliche Politiker kämpfen gegen die Einheitskasse. Immer mehr beziehen Lohn von den Krankenkassen. Rot werden sie dabei nicht. http://www.blick.ch/n​ews/politik/vor-der-a​bstimmung-zur-einheit​skasse-ploetzlich-sch​neits-krankenkassen-j​obs-fuer-politiker-id​2982537.html . Folglich sind die Interessen geklärt. Leider nicht zu Gunsten des Volkes seitens Bürgerlichen….

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    • Juli 19, 2021

      Welche Partei handelt denn zu Gunsten des Volkes? M.E. momentan keine einzige. Allen geht es nur um Macht, Ruhm und Geld und nichts anderes. Die einzelnen Menschen sind denen in Bundesbern doch vollkommen egal, leider *seufz*

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  • Juli 15, 2014

    32’000 Franken oder 50’000 Franken ist für ein Verwaltungsratsmandat​​ im Jahr kein Geld. Bei der Einheitskasse werden die Bürokratie-Bosse der SP vielleicht 300’000 Franken oder mehr pro Jahr verdienen. Viele medizinische Behandlungen in Spitälern aufgrund falscher Ernährung oder sonst irgendwie der Vernachlässigung der Gesundheit kosten dem Prämienzahler am Meisten. Dann werden die Menschen in der Schweiz immer älter. Das kostet ebenso und treibt die Prämien in die Höhe. Es hat doch keinen Zweck, nur für den Umbau in die Einheitskasse 2 Milliarden Franken auf Kosten des Prämienzahlers zu investieren, obwohl das bewährte Know-How in den einzelnen Krankenkassen vorliegt und die Verantwortung der Existenz der Firmen in ihren Händen liegt. Das ist die vollumfängliche Verantwortung der Krankenkassen und die Kunden können eigenverantworlich abschätzen, wie sie versichert sein wollen. Mit diesen 2 Millarden an Geldern der Allgemeinheit wird kein einziger Patient medizinisch behandelt. Es wird zu einem unübersichtlichen Bürokratiehaufen, mit Verordnungen, wo sowieso keiner der Mitarbeiter dieser Einheitskasse einen Durchblick haben wird. Beim KESB ist das dasselbe. Viele Mitarbeiter, die von der privaten Krankenkasse zur Einheitskasse wechseln, werden schlechter entlöhnt und ihr Wissen in der Versicherungsbranche brauchen sie vielleicht auch nicht mehr. Es wird von oben nach unten diktiert, ohne wirksame innovative Projekte, die bei dieser Einheitskasse fehlen werden. Die Karriereleiter wird für viele eine Farce. Das ist unfair für diese Angstellten, die jetzt Angst haben müssen, dass sie bei einer Krankenkasse ihre Stelle verlieren, wenn das Volk ‘ja’ stimmt. Ich vergleiche die Einheitskasse ein Bisschen mit der Einführung des Euro. Die Einheiskasse wird zu einem späteren Zeitpunkt für unsere Volkswirtschaft ein Problemfall. Bei der Überschuldung wird dann wieder nach einem Mehrwertsteuerprozent​​ geschrien, so wie dies bei der AHV auch der Fall ist. Der Vergleich mit der SUVA ist wirklich billig, weil die Lohnabzüge je nach Branche und nach Unfall-Risiko variabel sind. Zusätzlich werden nur diejenigen versichert, die voll im Beruf sind. Bei der Einheitskasse ist dies nicht so, weil jeder gleich viel Prämien zahlen muss, egal ob Risiko oder nicht und ob er arbeitet oder nicht.

    Einheitskas​​se: NEIN

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  • Juli 16, 2014

    Frau Humbel. Ihre Ausführungen in Ehren. Trotzdem stimme ich auch Nein aber aus einem anderen Grund: Die Verwaltung hat in den letzten Jahren so viel Geld verschleudert, warum sollte sie das bei der Einheitskasse auch nicht tun (s. IT-Projekte, AHV Genf, ect.). Dafür müssen die Damen und Herren natürlich keine Verantwortung übernehmen. Und Sie als Politiker fordern auch keine Verantwortung was noch schäbiger ist.

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  • Juli 16, 2014

    Jetzt nicht aufgeben, Bürgerliche! Das Matriarchat ist nah, ganz nah!

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    • Juli 19, 2021

      Ich werde zwar sowieso nicht gewählt, aber hier haben Sie Ihre Antwort: Mit Matriarchat meine ich Frauenherrschaft. Mary Stuart, bekannt aus der englischen Geschichte, ist ein solches Beispiel. Ich hoffe, Ihnen ist gedient.

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  • Juli 17, 2014

    Service public grundsätzlich durch den Staat anbieten!

    Den Service public brauchen wir, um allen Menschen Kollektivgüter, die Grundbedürfnisse abdecken, zu angemessenen Preisen anbieten zu können. Diese Preise beinhalten immer auch ein Element der erwünschten Verteilungspolitik. Dank New Public Management ist der Staat unterdessen auch in der Lage, öffentliche Leistungen effektiv und effizient zu erbringen; dazu brauchen wir keine Parallelanbieter mit teuren Mehrfach-Infrastruktu​ren wie bei der Post, den Mobilfunkbetreibern und den Krankenkassen.

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    • Juli 19, 2021

      a new public management is a consept, that it’ll be ready in a short and that comes because you’ve understood nothing about it.

      Sie müssen doch nicht mit Begriffen kommen, die Sie frei erfunden haben.

      Die Krankenkasse ist kein ‘Service Public’, sondern bloss eine obligatorische Versicherung, Herr Schneider. Die Gebäudeversicherung ist auch obligatorisch, wollen Sie dann alles mit einer Einheitsgebäudeversic​herung lösen???

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    • Juli 19, 2021

      Ein kleines Beispiel ist die Velovignette welche Staatlich verordnet wurde. (Obligatorische Velohaftpflichtvers.)​
      Nach der Abschaffung der Velovignette kostet diese Haftpflichtversicheru​ng für Velofahrer nicht mehr Fr. 5.- sondern ca. Fr. 100.-
      Private wollen Geld verdienen, das die Prämien höher sind als z.b. bei der Kantonalen Gebäudeversicherung, ist wohl klar.

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  • Juli 24, 2014

    Es wäre gute Idee zur Debatte eingegangen. Wir lehnen unser Schweizer Volksrecht ihm ab, begründet sich viel Stellenabbau und zufolgende Grundbetrag ausser Versicherungsleistung​ viel teurer werden.

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  • Juli 24, 2014

    In den 80er-Jahren hatten wir die Gemeindekrankenkasse.​​ Derzeit habe ich für die Grundversicherung 75.-/Mt. bezahlt. Heute bezahle ich ca. 5x! mehr (der Reallohn hingegen ist dieser Zeit höchstens 40% gestiegen). Kann mir das jemand faktisch begründen? Es kann nicht an der Leistung der Ärzte liegen. Ich erkenne kaum einen Unterschied bei der Betreuung, nur das viele Allgemeinmediziner bereits eine Apotheke führen und über die Krankenkassenvorgaben​​ mehr als früher stöhnen.

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    • Juli 19, 2021

      Ihre Berechnung ist allgemein als richtig anzunehmen. Mir ist auch völlig schleierhaft, wie diese Kostenexplosion zustande kommt. Allerdings hat man im Laufe der Jahre die KVG Leistungen immer weiter aufgebläht. Ob das allerdings der einzige Grund für diese Kostenentwicklung ist, bezweifle ist. Es ist völlig verrückt, dass diese KK Prämien jedes Jahr weit über den schweizweiten Teueruhngszahlen liegen. Die ‘Teuerung’ wird in Sachen Krankheitskosten im Sinne der sog. Transferleistungen ermittelt, d.h. man errechent per Warenkorb jene Leistungen, die erstattet werden. Wie das genau geht, habe ich bisher nicht verstanden.

      M. E. ist es ein Hohen für alle AHV Empfänger, wenn man die Teuerung in dieser Frage so verschleiert.

      Nebe​nbemerkung: der VA der Gewerkschaften, die AHV um 10% zu erhöhen wird so Vorschub geleistet!

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    • Juli 19, 2021

      Ich kenne das kranke Krankensystem sehr gut und sehe noch ganz andere Kosteneinsparungen. Grundsätzlich denke ich, dass überall wo am Patienten gearbeitet wird, dies gut und ohne finanziellen Auswüchsen geschieht (abgesehen von gewissen Chefarzt Salären). Alle anderen wie die Pharma oder Versicherungen haben grundsätzlich kein Interesse am Patienten sondern ausschliesslich am Gewinn, auch wenn in der Werbung etwas anderes behauptet wird. Wenn es Geld dafür gäbe, würden sie Steine pflegen. Dass dort Handlungsbedarf besteht, das wissen eigentlich Alle, denn die Milliardengewinne kommen zum Grossteil aus dem Krankensystem, was ein groteskes Bild ergibt. Auch ist es absurd, dass Apotheker eine „Prämie“ erhalten, dass sie uns den Beipackzettel zitieren, der auf teurem Weg von SWISSMEDIC in drei Sprachen in die Schachtel verordnet ist. SWISSMEDIC ist in der Schweiz eine Organisation, das den Pharmafirmen den Gewinn sichert (siehe die Geschichte um Avastin) und uns Millionen kostet! Ebenfalls sind die Medizinal-Techiken nicht unschuldig an den Kosten. Wieso gibt es Standardkomponenten die jeder im Laden kaufen kann, die aber für den medizinischen Einsatz einen Kleber bekommen, dafür 10-mal teurer sind? Zusätzlich werden heute vom Kranken-System selbst unglaubliche Aufwände verlangt, die eigentlich die Transparenz erhöhen und Kosten bremsen sollten. Doch genau diese Mechanismen sind so aufwändig, dass alles nur teurer wird. Angefangen hat das mit TARMED, das selbst nichts gespart hat aber inzwischen zusätzlich Aufwände für die Überprüfung und Einhaltung generiert. Jeder Arzt musste sich einem Abrechnungssystem anschliessen was zwar zusätzliche Arbeitsplätze generiert aber keine Kosten spart. Weiter geht es bei DRG, Qualität, Hygiene etc. etc. Die Arbeit einer Pflegerin am Patient reduziert sich immer mehr, teilweise bis auf 40%, dafür wird der administrative Aufwand für die Erfassung von Qualitätsdaten exorbitant hoch, welche dann wiederum ausgewertet werden müssen. Die Patienten werden fast auf Schritt und Tritt dokumentiert um angeblich die Tarife zu berechnen und die Qualität zu steigern. Das Ganze wird am Schluss für jeden einzelnen Patienten von teuren Fachleuten kodiert und dem BfS zur Auswertung geschickt. Überall entstehen irgendwelche Büros und Organisationen die das Gesundheitswesen überwachen und prüfen und diese wiederum werden von Bund auch nochmals überwacht und überprüft, etc. etc. Bei alledem frage ich mich aber, hatten wir bis vor 20, 30 Jahren solch schlechte Tarife und/oder Qualität? Ich kann mich erinnern, dass ich damals noch Fr. 60.– für die Krankenkasse bezahlt habe. Logisch, sind auch die Ansprüche der Patienten gewachsen. Es wird wegen jedem Bobo auf den Notfall gesprungen und Niemand möchte in einem Sechserzimmer liegen, am besten das Essen aus der Speisekarte à la Card auswählen und wenn man nach der Schwester ruft, soll diese sofort da stehen. Die jedes Jahr steigenden Prämien helfen da auch nicht, im Gegenteil; die Einstellung geht eher in die Richtung „Ich bezahle so viel, da nehme ich die Leistungen erst recht in Anspruch!“. Eigentlich sollte man das ganze System kippen und neu aufbauen. Zudem kommen, eben darum geht es ja, die kranken Kassen (kein Schreibfehler) ins Spiel. Auch da müsste man generell über die Bücher. Nicht nur, dass für dasselbe Produkt Werbung gemacht wird ist stossend, auch dass der Basler für die genau gleichen Leistungen 30% mehr bezahlt als ein Aargauer. Das KVG lässt grüssen. Was mir bewusst ist, dass mit dem ganzen System auch hunderte von Arbeitsplätzen verbunden sind, aber kann es sein, dass man mit einem unrühmlichen Gebilde Arbeitsplätze schafft, bzw. erhält? Andere Firmen, selbst die hochprofitable Pharma, haben keine Skrupel, wenn schon nur die Aussichten nicht nach noch mehr Gewinn aussehen, Tausende auf die Strasse zu stellen. Meiner Meinung nach stellt die Einheitskasse mal einen Anfang dar. Wie schon mal geschrieben profitieren vom jetzigen System nur die Kassen selbst. Der entsprechende Aufwand für die Gegner zeigt es schamlos auf. Eine selbständige Einheitskasse auf Genossenschaftsbasis wäre aus meiner Sicht die ideale Lösung. Wenn ich aber so ins Land schaue macht man lieber nochmals eine zusätzliche Ausgleichskasse wie der BR es vorschlägt. Ja, das gibt wieder viel Arbeit und Aufwand und die gesparten kosten werden bald doppelt aufgewendet. Es hat so kein Ende…. Deshalb ist für mich ein klares JA überfällig!

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    • Juli 19, 2021

      Ist doch ganz einfach, immer mehr Menschen, immer höhere Gesundheistkosten… Doch die Linken halten das ja für ein Erfolgsmodel, so viele neue Arzte die wir dank der PFZ importiren müssen, um dem Ansturm ghgewachsen zu sein.

      Das das nur kostet und nicht bringt, haben sie halt nicht begriffen! Wachstum um jeden, verdammten, Preis!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bundy schreibt viel Emotionelles, nur keine verwertbaren Argumente für eine EKK.

      Es bleibt, einmal mehr, in den Wolken, mit Stossrichtung ‘Versücherlis’.

      Es gibt in Europa in keinem Land ein Konstrukt, wie die EKK.

      Und die Behauptung eines Bloggers, die EKK gehöre dem Volk, ist Kolchosequatsch aus sozialitischer Mottenkiste.

      In der ex DDR gehört auch dem Volk alles, aber keinem auch nur etwas. Wo da hinführte, wissen wir.

      Ablehnen, dieses unbelegte konzeptlose EKK Konstrukt.

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  • Juli 24, 2014

    Kann bitte jemand eine verständliche Definition liefern, was

    ‘Service Public’

    eigentlich genau ist. Einfach übersetzt heisst das nur ‘öffentlicher Dienst’ und sonst nichts.

    Korrekterweise müsste das doch heissen ‘öffentliches Leistungsangebot’!!
    ​​
    ‘Service Public’ als selbstverständliche Staatseinrichtung zu verstehen, ist weit hergeholt und wolkig und hat regelmässig kostenexplosive Wirkung.

    Die so sehr herbeidiskutierte Einheitskrankenkasse wird da unter Garantie keine Ausnahme sein. Eine EHK hat ausserdem das Potenzial von Willkür und Steuerungsmachenschaf​ten durch den Staat.

    Die heutigen Kostenexlosionen der KVG Prämien werden auch bei einer EHK nicht durch Zauber verschwinden.

    Das Argument, man spare diverse Geschäftsleitungen der privaten KK ein, ist völliger Unsinn, denn eine EHK ist nicht gratis, im Gegenteil. Wenn ich nur an die IT und Personalrekrutierunge​n denke, wird mir bange.

    Es ist in keinem Fall klar, dass das heutige KVG Personal der Privaten einfach zur EHK wechselt. Zum Wechsel zwingen kann niemand dieses Personal.

    Es wird also, voraussehbar, erhebliche Anlaufschwierigkeiten​ eines EHK Konstruktes geben und das mit Sicherheit bei der Regulierung der Arztabrechnungen usw.

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    • Juli 19, 2021

      Nachbemerkung: es würde auch niemandem einfallen, einen Einheitsdiscounter in der Schweiz zu beschliessen, mit dem Argument, damit liessen sich die Kaderpostionen oder Filialen der Migros, COOP usw. in der Schweiz einsparen oder reklamieren, die beiden genannten müssten ihre Kulturporzente abschaffen, damit die Preise der Konsummenten tiefer ausfallen.

      Aber genau dieses Argumentationskonstru​kt wird bei der EHK angewendet.
      Totaler Unsin.

      Nebenbei: die ‘Zeitungen’ der Grossverteiler sind für mich ohnenhin überflüssig und im Allgmeinen ohnehin linkslastig, jedenfalls nach meinem Empfinden. Hier macht es Denner und Aldi besser: kurz und übersichtlich und VIEL weniger Papier.

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    • Juli 19, 2021

      @Lima
      Bei der Grundversicherung handelt es sich um ein EINHEITSPRODUKT des Grundbedarfs ohne Differenzierungsmögli​chkeiten. Das ist beim Detailhandel nicht der Fall. Das ist der Unterschied.

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    • Juli 19, 2021

      Es wird bei der EHK per Einheitsargument dargelegt, man spare diverse Verwaltungsräte und/oder Geschäftleitungen der bisher von privaten Firmen (krankenkassen) angebotenen KVG Leistungen. Das ist der Unsinn.

      Dass die KVG Leistungen heute bei den verschiedenen KK auch verschiedene Angebote auf dem Markt haben, zeigt, dass es Bewegung des Preises für dieses EINHEITSPRODUKT gibt.

      Bei einer EHK müsste mindesten eine Filiale pro Kanton eingerichtet werden, mindestens!

      Und diese Zweigstellen würden dann KVG reaktiv ‘verwalten’, nicht mehr aktiv ‘bewirtschaften’.

      ​Die privaten KK werden weiter Leistungen anbieten, allenfalls etwas schlanker organisiert, vermutlich sogar eine chance haben in dieser Sache, weil das EHK Konstrukt abstürzt. Was das dann kostet, darf man nicht einmal andenken.

      Wenn KVG Mitarbeiter nun per allenfalls angenommener EKK VA abgebaut werden müssten – und das ist ja wohl sonnenklar -, wer ist dann für die Kostenfolgen, die diese Menschen erleiden, verantwortlich?

      Könnte ss ferner sein, dass die privaten KK Schadenersatz bei Gericht geltend machen werden und zwar nicht ganz zu Unrecht?

      Und da ja eine EKK erst aufgrund allfällig angenommener VA überhaupt gegründet werden kann, werden sich viele der evtl. freizusetztenden Mitarbeiter der privaten KK gut überlegen, ob sie in eine EHK wechseln wollen. Hier werden also ziemliche Turbulenzen entstehen.

      Das alles zu Lasten einer Anstossfinanzierung für die EKK. Woher bekommt die ihr Geld? Aus welchem Budget?

      – Per Einschuss durch den Bund?
      – Per Zwangslohnabzug bei den Arbeitnehmern und Arbeitgebern?

      Dies​​es EKK Konstrukt ist eine Kostenbombe der MEGA Art und wird auf dme Rücken aller KVG Versicherten ausgebadet. Nein danke.

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    • Juli 19, 2021

      @Limaa

      Wenn in der Schweiz etwas verändert werden soll, werden immer wieder irgendwelche Horrorszenarien heraufbeschworen, wie hier von Limaa.

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    • Juli 19, 2021

      @Schneider

      Das ist nun allerbilligste Polemik. Die Schweiz stände nicht so gut da, wenn sie nicht mit dem permanenten Veränderungsprozess leben würde, Schneider.

      Aber Veränderung um der Verändung willen, die bei etwas tieferer Betrachtung nichts bringt, ist heraufbeschworerner Horrorblödsinnaktioni​​smus.

      Wir haben aufgrund netter Zukunftsschalmaien von BR Dreyfuss / SP und Alt NR Trix Haeberlein / FDP so Anfang der 90 ziger Jahre dem KVG zugestsimmt.

      Damal​s hiess es, es würde mit der Krankenkasse nun alles gut. Stimmt, vor allem, was die Prämienentwicklung und die Aufblähung des KVG Kataloges anbelangt.

      Erkläre​​n Sie bitte, wo Sie die Gründe für die jährlich höheren KVG Prämien sehen, weit über der schweiz. Normalteuerung?

      Un​d allenfalls auch eine Überlegung, wieso das mit einer EKK alles besser werden soll?

      Mit einer EKK ist überhaupt nichts gelöst, sondern nur mit unwägbaren Folgen von noch mehr Kosten in Richtung Staat und zu Lasten der Konsumenten zu rechnen. Sonst nichts.

      Ihre ‘Veränderung’ erweist sich bei näherer Betrachtung als – pardon – Aktionsismusschuss in den Ofen.

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    • Juli 19, 2021

      Service Public heisst: Für immer weniger Leistung, immer mehr bezahlen! Und das wird hier, GARANTIERT NICHT anders laufen!

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  • August 1, 2014

    “Die In­iti­an­ten einer Ein­heits­kasse geben vor, mit einer ein­zi­gen, staat­li­chen Kasse Kos­ten spa­ren zu wol­len. Wenn sie das ernst mei­nen, kann damit nur ein Leis­tungs­ab­bau ge­meint sein.”

    Es trifft zu, Frau Humbel, dass manche Befürworter glauben, mit der Einheitskasse könnten markant Kosten eingespart werden. So viel wird aber die Zusammenlegung der Verwaltungen nicht bringen, und die Krankheitskosten werden aber so oder so weiter ansteigen – auch mit der Einheitskasse – und damit die Prämien für dieses extrem hohe Versicherungsrisiko.

    Ich befürworte die Einheitskasse, weil ich von ihr einkommensabhängige Prämien erwarte. So werden an zwei Orten massive Einsparungen möglich sein:

    1) Bei den Prämienverbilligungen​​ der Kantone.

    2) Bei den Prämienübernahmen der kommunalen Sozialämter.

    Gegen​​wärtig bekommt DIE HÄLFTE der Versicherten Prämienverbilligungen​​, oder ihre Prämien muss das Sozialamt übernehmen! Da stimmt doch etwas nicht!

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  • August 3, 2014

    Die EKK ist eine Nebelpetarde, die nichts bringt, nur kostet und ein erhebliches Risiko für alle Versicherten darstellt, bis hin zu staatlich gesteuerter Willkühr a la Medas usw.

    Zwischen den Kassen haben wir auch beim KVG heute noch ein gewisse Konkurrenz.

    Bei einer EKK dann nicht mehr.

    An die EKK Bundeslöhne, die dann bezahlt werden müssen, wage ich nicht mal zu denken. Die staatliche Verschlimmbesserung ist rundheraus abzulehnen.

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  • August 3, 2014

    Vielleicht schaffen es die Initianten sämtliche durch die KK betrogenen Bürger zu erreichen und für diese Abstimmung zu begeistern. Durch das Einsetzen einer Einheitskasse könnte endlich die Willkür der Krankenkassen gestoppt werden. Auch ich selber habe durch die Krankenkasse in der Vergangenheit massive finanzielle Schäden erlitten. Weshalb:
    – gerichtliche Trennung / Scheidung
    – Alimentenfestlegeung

    – Missachtung der KK des KVG’s
    – Verrechnung von Prämien von 3. Personen
    – Verweigerte Zahlung
    – Betreibungsrechtliche​ Schritte der KK
    – RV wird beseitigt durch KK (keine Rechtsmittel)
    – erfolglose suche nach Rechtsanwalt (stehen alle auf Lohnliste der KK)

    Resultat: Mit der heutigen Situation bezahlen Sie die Prämien, welche die Krankenkasse will. Sie haben keine Rechtsmittel. Reine Willkür. Bundesbern und unsere Politiker stehen auf der Lohnliste der KK. Auch hier ist das Resultat naheliegend. Oder warum steuern die Politiker gegen diese Initiative? LOHNEINBUSSE !!

    Also einmal mehr, Bauernopfer ist der einfache Bürger. Wer verzichtet schon selber freiwillig auf fixierte Tantiemen. Es ist höchste Zeit dieser illegalen Abzockerei entsprechend Einhalt zu gebieten, und wie es bereits in sehr vielen Ländern Standard ist eine einheitliche Krankenkasse einzusetzen.

    Die Kosten können nur sinken. Wir haben heute über 100 verschiedene Krankenkassen. Alle behaupten, dass Sie an der KVG kein Geld verdienen sondern nur noch über die VVG finanziert sind. Somit wäre für alle Bürger der Schweiz die Grundversorgung gesichert. Was auch eine Entlastung der Staatskasse zur Folge hätte (Sozialämter / SVA).

    Stellenabbau​ => keiner, da das lukrative Geschäft VVG noch immer bei den Kassen ist. ALSO: EINHEITSKASSE => JA

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    • Juli 19, 2021

      Da haben Sie wohl Probleme mit der KK gehabt. Aber der Beitrag zeigt nicht auf, wo und wie die Einheitskasse da ein anderes Resultat gebracht hätte.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt haargenau, denn die Initianten sind den Detailnachweis, dass eine EKK besser sein soll schuldig geblieben. Alle Annahmen pro EKK sind aus den Wolken.

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  • August 10, 2014

    Danke Frau Humbel

    Es sind doch einfach Fakten, dass wenn die KK für den ganzen Apparat nur 5% braucht, die Leistungen und Prämien durch den Bund vorgegeben sind dass da nicht und wieder nichts erreicht werden kann.
    Bitte auch zur Kenntnis nehmen, dass im obligatorischen Bereich ( und nur um diesen geht s bei der Abstimmung ) auch keine Gewinne erlaubt sind – darum legt ja der Bund die Prämien fest.

    Das grosse Problem der EinheitsKK ist, dass dann die föderalen Preisunterschiede wegfallen. D.h der Basler rennt wegen jedem BoBo zum Arzt, bezahlen soll das aber der Appenzeller der kurz auf die Zähne beisst. Und schon wieder haben wir was zentralisiert und das treibt dann die Kosten hoch.

    Also es ist erwiesen;
    – Tarife sind staatlich vorgegeben.
    – Prämien werden staatlich bewilligt
    – Gewinne nicht erlaubt
    – Kosten für alles 5% (d.h. die Prämien können theoretisch maximal um 5% runter)
    – kein staatliches Unterfangen ist da billiger

    Persönlic​he Schicksale, schlechte Erfahrungen, politische Überzeugungen oder was auch immer können sachlich auf keine Art und Weise belegen, dass damit die Kosten sinken oder der Service besser wird.

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  • August 10, 2014

    Auch wenn ich weiss, dass Frau Humbel für die Versicherungslobby tätig ist bzw. im Verwaltungsrat einer Krankenkasse sitzt, gebe ich ihr trotzdem recht.

    EINHEITSKAS​SE NEIN!!

    Never ever. Dann haben wir das gleiche Dilemman wie mit der AHV/IV/EL und die Menschen werden zusätzlich zu ihren Gebrechen noch aufs primitivste schickaniert durch den Staat, siehe auch:

    http://www.ivdebake​l.ch

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  • August 18, 2014

    Die Aargauer Zeitung ‘Schweiz am Sonntag’ schreibt, dass mit der Einheitkasse über 2200 Stellen abgebaut werden. Das heisst nichts anderes, als dass wir bis jetzt mit unseren Prämien 2200 Stellen zuviel bezahlt haben. Das ist ja das, was die Einheitskasse soll: überflüssige Ausgaben reduzieren. Es scheint, dass vom jetzigen System viel zuviele Politiker profitieren, sonst müssten sie nicht mit fadenscheinigen Argumenten auffahren.

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  • August 19, 2014

    Die freie Wahl des Arztes wird von der Initiative nicht angetastet, sondern von den Krankenkassen!

    “(…​) Diese wollen zurzeit vielmehr verschiedene Kassenvertreter im Parlament beschränken. Sie haben dazu Vorstösse lanciert. Nicht zuletzt, weil die Initiative die Wahlfreiheit sicherstellt, wird sie von Ärzten und Patientenorganisation​​en unterstützt. (…)”

    http://www.nz​​z.ch/schweiz/wie-vie​l​-aendert-sich-mit-e​in​em-systemwechsel-1​.18​365672

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  • August 19, 2014

    Wenn die privaten KVG Krankenkassen per Volksabstimmung zu Gunsten einer EKK ihre Aufträge verlieren, werden sie gezwungen, Mitarbeiter abzubauen. So herum muss das verstanden werden. Nicht nur diese Stellen werden dann in der sog. EKK benötigt!!

    Diese Leute (es wird von 2200 gesprochen, ob es stimmt, bleibt offen) sollen, so meinen die EKK Anhänger, dann eben in die EKK wechseln, die bei einem JA organisatorisch überhaupt noch nicht vorhanden ist.

    Als äusserst kritische sehe ich:

    1. Es wird eine Durchängeperiode geben, weil die EKK Organisation auf die Beine gestellt werden muss. Ich rechnen mit einer Vorlaufzeit von mindestens 2 Jahren.

    2. In dieser Zeit müssen Mitarbeiter eingestellt werden, also mindesetns in Teilen jenem die die Privaten KK heute beschäftigen bzw. abbauen werden.

    3. Ob jene dann für eine EKK zur Verfügung stehen, ist mehr als offen.

    4. VERZOEGERUNG BEI DER LEISTUNGSERBRINGUNG

    Dieser Punkt ist für mich am wichtigsten, denn es ist klar voraussehbar, dass es zu Engpässen und Zahlungsverzögerungen​ bei dem Ausggleich von Arzt- / Spitalleistungen kommen wird. Ob Ärzte wie Patienten das finanziell aushalten, darf mehr als bezweifelt werden!! Muss also ein Patient eine dringend benötigte Operation zunächst selbst ‘ansparen’, um sie dann im Spital oder beim Hausarzt zu ‘bevorschussen’??

    5. PRAEMIENEXPLOSIONEN infolge Kostenexplosion

    Da​ die neue EKK auch eine eigene IT Abwicklung braucht, wird das neben den Organiations- und Personalkosten erhebliche Mittel und Zeit beanspruchen. Absehbar ist, dass sich das auf die EKK Prämien auswirken wird.

    6. FEHLENDE KONKURRENZ

    Ist die EKK erstmal angenommen, wird es zu Stellenkündigungen bei den Privaten kommen. Auch dort ist mit Regulierungsengpässen​ zu rechen.
    Das schlimmste ist, dass es keine Konkurrenz mehr bei einem EKK Konstrukt mehr geben wird. Der Prämienzahler ist dem Staat ausgeliefert. Machenschaften und Willkür sind à la Medas (siehe IV) mit Sicherheit vorprogrammiert.

    A​blehnen diesen EKK Schrott.

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  • August 20, 2014

    Es ist irgendwie aufschlussreich, wenn die selben Politiker, die den Staat immer und überall abbauen und rationalisieren wollen, sich mit Millionen dafür einsetzten, dass ein unmögliches und überteuertes KK-Gebilde weiterhin bestehen bleibt. (Dass die meisten (dieser Politiker) davon persönlich profitieren sei dahingestellt…)

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  • August 26, 2014

    Willi Wild schrieb:
    “Deshalb doch JA zur Einheitskasse.”

    Se​he ich auch so.

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  • August 26, 2014

    Eindeutig NEIN zur EKK. Die Argumente sprechen alle dagegen.

    Was hier serviert werden soll, wird ein staatliches Kostenungetüm, mit weitreichenden Folgen, auch der staatlichen Willkür. Siehe IV: Medas usw.

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  • September 2, 2014

    Das Sparargument der Initiative ist völlig absurd.

    Zum einen muss erst mal die bürokratische Verwaltung der “Einheitskasse” zuerst aufgebaut und die bisherige Struktur der Grundversicherung umgebaut bzw. augelöst werden.

    Wer soll diese Kosten bezahlen?

    Zum anderen wird die moderne Spitzenmedizin sowieso immer teurer werden und schliesslich will jeder im Notfall die beste Behandlung, egal wie teuer. Für ein Spital ist schliesslich Spitzenmedizin ein Prestigeobjekt.

    Da​nn wird jeder früher oder später bemerken, dass man einer bei “Einheitskasse” nicht einfach zur einer allfälligen Konkurenz wechseln kann. Zum anderen kann auch er zu einer Konkurenz, die eine tiefere Prämie anbietet oder besseres Bonusprogramm.

    So entfällt auch der Konkurenzdruck, eine möglichst tiefe Prämie zu haben, da jeder ob er will oder nicht, diese Prämie zahlen muss.

    Nein zu einem Vorschlag, der bestenfalls eine “Verschlimmbesserung”​ darstellt”.

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  • September 2, 2014

    Die Druchhängezeit bei Ablösung der bisherigen KVG hin zur EKK wird der Patient, der Prämienzahler und die Ärzte ausbaden dürfen.

    Das voraussehrbare Chaos ist vorprogammiert, auch für die derzeitigen Mitarbeiter bei den KVG Stellen. Und um die geht es dann, weniger um die Chefposten, wie vollmundig und neidgetrieben in den Vordergrund gestellt wird. Das ist in diser Form vollkommen abzulehnen.

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  • September 11, 2014

    Die Krankheitskosten steigen auch mit der Einheitskasse. Die HÄLFTE der Krankheitskosten fällt nämlich bei den 5% chronisch Kranken an, und zwar durch die Preismonopole und -kartelle der Pharmaindustrie auf den Medikamenten. Da muss man also energisch ansetzen.

    Die öffentliche Krankenkasse kann nur auf der Verwaltungsseite Kosten EINsparen (= reduzieren). Von Sparen (= auf die hohe Kante legen) kann aber auch hier keine Rede sein, da haben sie Recht, Frau Humbel. Auch Kantone und Gemeinden werden Beiträge an die Prämien der 50% der Versicherten, die ihre Prämien mit dem bisherigen System nicht oder nicht ganz bezahlen können, einsparen.

    Deshalb doch JA zur öffentlichen Krankenkasse.

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  • Februar 26, 2020

    Ja Frau Humbel, was Sie schreiben ist einleuchtend. Auch ich würde gegen eine Einheitskasse kämpfen wenn ich im jetzigen System durch Mandate profitiere. Ich würde mich nur schon freuen wenn die Politiker echte Volksvertreter wären und nicht den Lobbyisten hörig sind. Es würde ihnen anstehen sich ihrer Wähler zu erinnern und gerecht zu werden. Alles andere ist nicht mehr als eine Farce.
    Ein krasses Beispiel in dieser Sache war auch Ständerat Gutzwiller, FDP, ZH. Er sagte einmal, dass es für ihn kein Problem sei zwischen Politik und Geschäft zu unterscheiden. Geschäft? Er war zur gleichen Zeit im VR der Hirslanden Gruppe… Sicher ist für mich, dass er sich für diese Spitalgruppe aus Südafrika einspannen liess. Auch hier ein “echter” Volksvertreter…

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