1. Abstimmungen & Initiativen
  2. National

Lasst Euch nicht belügen.

Nein, wir stim­men nicht über das Lau­ber­horn-Ren­nen ab. Das Ent­schei­dende steht, wie so oft, auch bei der No-­Bil­lag-I­ni­tia­​tive im Initiativtext.

Heute steht in der Bundesverfassung, Art. 93 Abs. 2: „[… Radio und Fernsehen] stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck.“ Nach dem Vorschlag der Initianten soll die Pflicht zur Sachgerechtigkeit und zur Berücksichtigung unterschiedlicher Meinungen ersatzlos gestrichen werden. Stattdessen steht da neu: „Der Bund versteigert regelmässig Konzessionen für Radio und Fernsehen.“ Eine solche Lizenz wäre also eine Lizenz zum Lügen für den Meistbietenden.

Ich will mich aber nicht belügen lassen! Nicht einmal mit Dingen, dich ich an sich gerne hören würde. Denn eine Gesellschaft, in der verschiedene Gruppen nur noch das hören, was sie selber denken, zerfällt in Teilgesellschaften. Und ein Land, das vom unbequemen Teil der Realität schon gar nichts mehr erfährt, wird wohl relativ schnell darüberstolpern. Insofern sind Medien, die der Wahrheit und Ausgeglichenheit verpflichtet sind, ein wichtiger Beitrag zum Funktionieren der Schweiz, oder, wenn sie so wollen, zur Landesverteidigung. Wem der Zusammenhalt der ganzen Schweiz am Herzen liegt, der lehnt diese Initiative ab.

People reacted to this story.
Show comments Hide comments
Comments to: Lasst Euch nicht belügen.
  • Januar 29, 2018

    Ernst Jacob sagte gerade eben

    http://www.po​litnetz.​ch/artikel/2​3459-der-​4-maerz-rue​ckt-immer-​naeher-der​-abstimmung​skampf-is​t-in-vollem-​gange
    A​bdruck meiner Beitrages:

    Natürli​​ch würde die freie Meinungsbildung leidern, zumindest die der Redaktorinnen und Redaktoren, wenn die elektronischen Medien sich nur noch darauf beschränken müssten, die Zuseher- und Zuhörer-Schaft neutral und sachlich zu informieren, anstatt mit portionengerecht verteiltem Dogmatismus möglichst das eigene Weltverständnis in best wirksamer Form rüberzubringen.

    Di​​e Schweizer Bevölkerung braucht nämlich keine Lehrerinnen und Lehrer, so zum Beispiel sicher auch keine Frau, die vor laufender JOIZ Kamera einen Herrn Trumpf einmal (auf english) als verfickten Rassisten bezeichnete, im Alleingespräch dazu, und dann trotzdem beim Schweizer Fernsehen wieder eine Stelle fand, als ob so was keine Rolle spielen würde.

    Sowas hat weder mit Demokratie, noch mit Meinungsfreiheit etwas zu tun, denn Medienleute haben weder den Auftrag, noch das Recht, ein Sendegefäss, welches die Offentlichkeit mitzufinanzieren hat, zu misbrauchen, um jemanden in in einem sehr hohen Amt, und demokratisch gewählt, in gröbstmöglicher Art zu beleidigen. Oder wenn Andere dann für ihre sexuallen Vorlieben Reklame zu machen, so nach dem Motto, ich bin schwul, und das ist gut so. Und alle klatschen, und sond froh.

    Würde ich aber, als ganz normaler Knaller, irgendwo mal am Fernsehen sagen, ich stehe auf Blondinen, für die Grauinen, Brauninen und Schwarzinen wäre ich doch sofort nur noch unterste Schublade, ein Hund, der Frauen nur zum sexuellen Belästigen sucht. Und wahrscheinlich sogar auch bei vielen Blondinen, denn blond allein kann Jede sein…

    Aber zugegeben, so mit einem Hans O. Staub, und Heiner Gautschi, das war noch eine andere Zeit. Aber damals durften die elektronischen Medien ja auch nicht über Abstimmungen im Vorfeld schon gross berichten, bis vor wenigen Jahrzehnten noch, ich musst es selber erfahren, als man keinen Bericht zu einem Referendum machen durfte, um ja keine der involvierten Parteien in irgend einer Form zu unterstützen.

    Aber​​ heute darf man sogar Meinungsumfragen in Auftrag geben, über sich selbst, wohl, um sich besser vorbereiten zu können, oder zumindest, um für sich selber noch etwas mehr Reklame machen zu können. Bezahlen muss es ja sowieso jemand anderes.

    Und im gleichen Zeitraum, seit eigentlich den Privaten einen Teil des Sendekuchens gesetzlich zugeschoben wurde, vergrösserte sich das nationale Medium um ein Vierfaches. So kann es ja auch gar kein Wunder sein, das Lokal-Radio und TV nie zu einem profitablen Geschäft werden konnte, da schlichtweg die Zahl von Zuhörern und Zusehern fehlte, und wohl auch in Zukunft fehlen wird.

    Aber solange es die öffentliche Hand mit finanziert, spielt es ja auch gar keine Rolle. Die Rollen sind ja verteilt, und Neue wird es so auch gar keine mehr geben. Aber was mich daran so richtig stört, ist die Tatsache, dass sich die Einen davon dann auch noch PRIVATE nennen, dabei sind sie doch wirklich nur etwa so privat, wie damals die kleinen örtlichen Händler in Ostdeutschland waren.

    Man hat es einfach versäumt. Mit Glanz und Gloria, oder dann vielleicht vor lauter Glanz und Gloria, und wohl auch mit der Beihilfe einiger Esotheriker|innen, die den Netten und Lieben eine prachtvolle Zeit vorausgesagt hatten. Und um auch nachts wenigstens gelegentlich noch etwas Knistern ins Gebälk zu bringen, reicht ein akademischer Ex-Revolutionär, der aber immer noch so tut, als sei er immer noch der Beste im Land.

    Wobei, ist er ja auch. Auch wenn das ja nur ein Beleg mehr dafür ist, dass es einfach zu wenig Gute gibt. Ganz offenbar…

    Auch wenn er seinen eigenen Sender ja loswerden musste, um nach dem missglückten Versuch, über Satellit die dringend nötigen Einschaltquoten zu vergrösseren, um nicht die Gasse runtergespühlt zu werden. Aber wennn Leute, die derart von sich selber überzeugt sind, dann auch noch davon zu reden beginnen, der MARKT gäbe es ja gar nicht her, damit auch Geld zu verdienen, um aus eigener Kraft überleben zu können, dann ist es für mich nur der klare Beleg, dass diese Leute einfach zu wenig vom echten Markt verstehen.

    Oder dann bereits zu alt dafür. Und so anderen, im besten Fall doch, so auch nur noch im Weg rumstehen, etwas Besseres am Markt zu plazieren.

    Wobei, mit der SRG selber hat das ja eigentlich auch nicht sehr viel zu tun. Die kann von mir aus ruhig weiter bestehen, in einer markt-orientierten Form. Und einem Bedürfnis entsprechend, welches auch wirklich besteht. Und diese markt-gerechte Form wird sich auch so aufzugliedern haben, dass der Teil des Marktes, der längst schon keine unserer Landessprache sein eigen nennt, anteilmässig auch entsprechend seinen Platz erhält.

    Das wird sowieso kommen, und ganz besonders, wenn und weil die neue Gebührenregelung ja für ALLE im Land gelten soll. Aber nur zahlen, und nichts dafür bekommen, wird bald schon keine der zumindest mengenmässig ‘dominierenderen’ Kulturen im Land mehr einfach so akzeptieren. Es gilt ja auch hier das politische Gleichstellungsgesetz​​. Und so brauchen wird dann entweder noch einige zusätzliche Abteilungen bei der SRG mehr, oder dann einen Teil der bereits existierenden Sender, schon weil die eigene Bevölkerung anteilsmässig ja sowieso immer kleiner wird.

    Oder man würde sich dazu entschliessen, auf Alles zu verzichten, was mit (unserer) Kultur, Gesellschaft, und Religion zu tun hat. Es wäre sicher das Einfachste, politisch, zumindest gegenüber den eingewanderten Mitbürgerinnen und Bürgern. Denn sonst dürfte es mit der Zeit kompliziert werden, und die Einen sich als Unterdrückte fühlen.

    Und zu was das, in letzter Konsequenz, dann meist führen wird, erleben wir ja täglich, zwar (noch) etwas weiter weg im Osten, und im Süden, aber trotzdem bereits ständig auf der Wanderung.

    Ich kenne die Lösung aber auch nicht. Es geht einfach alles bereits viel zu schnell. Und das Schlimmste an dieser Abstimmung ist doch, dass jetzt plötzlich wieder die Pole drehten, und aus Linken Rechte werden, Heimat, Volk, Kultur, und Religion plötzlich wieder einen Stellenwert zu geniessen scheinen, den es seit dem vergangenen Weltkrieg gar nie mehr gab. Jetzt plötzlich, wo’s um schöne und fette Jobs geht, all überall dort, wo man sich bis gestern doch noch so weltoffen, modern und international gab.

    Und schon aus diesem Grund sollte man JA stimmen, der gleiche Haufen wie der ennet dem grossen See, immer nur reden, und kommt mal Einer, der wirklich etwas tun will, fangen all die kleinen und grossen System-Profiteure an zu plärren.

    Es ist wirklich zum Weinen, undunkontrolliert dazu.

    Und speziell unter dem Gesichtspunkt, dass jetzt sogar auch noch das Lauberhorn herhalten musste, wohl, um die EInzigartigkeit der SRG in Sachen Grossanlässe zu untermauern. Dabei würde wahrscheinlich erheblich mehr Geld fliessen, und das Oberland profitieren, wenn der wirkliche Markt auch hier spielen könnte. Darf er aber nicht, von wegen SRG. Auch nicht. Es passt alles.

    Report comment
  • Januar 29, 2018

    Philipp Kästli Grüne,
    Unsere Gewässer seien für 100Jahre nicht mehr Trinkbar, wurde mir in der Schule beigebracht in den 1960ger Jahren.
    Ab 1970 hiess es, ab so 2000/2010 hätten wir kein Erdöl mehr, Weltende…
    Danach starben die Wälder, so dass wir 2010 keine Bäume mehr hätten…
    Es kam das Ozon, Ozonloch, Mensch gemachtes Weltklima…diese Theorie hält bis heute

    Neu entdeckt man in den Städten eine zu hohe Feistaub Belasstung, zu viel Stickoxide usw, logisch wenn man die Motoren laufend an und abstellt. = Bei dem Vorgang entsteht die schlechteste Verbrennung, …
    Dazu wird betrogen, elk mässig manipuliert…

    Wir​ hatten noch verschiedene Pandemien, möglicherweise alles fälschlicherweise mangels besserem Wissen Irrtümer

    Immer schön von den Medien weitergetragen, zelebriert bis zum geht nicht mehr.

    Was Für Falschmeldungen wollen sie also Nicht. Die Falschmeldungen aus dem grün roten Lager, oder wie muss ich das verstehen?

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Nabulon

      Fake und News ist ein Pleonasmus (doppelt gemobbelt).

      Die Ökonomen und Regierende verbreiten ebenso diktierte Meinungen. Es gilt einfach die Obrigkeitshörigkeit abzulegen und sich an sein eigenes Denkvermögen zu erinnern.

      Die No Billag Initiative ist ein Angriff auf das Gemeinwohl und der Versuch, dem Marktradikalismus zum Durchbruch zu verhelfen.
      Sein Denkvermögen aktivieren?

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Als Fake bezeichnet man eine Vortäuschung falscher Tatsachen, grade in Chats oder Foren sehr beliebt, auch schon auf Vimentis geschehen.
      Im weiteren Sinne ist der Fake auch ein Begriff für unwahre Geschichten, News, Neuigkeiten, absichtlich unabsichtlich, zu wenig genau recherchiert …

      Fake…falsch,​ nicht das was man meint, News …Neuigkeit, neuste Meldung,…Sie dürfen darin Pleonasmus sehen…ist ihnen unbenommen, womöglich ein Teil des Geldkreislaufes..
      Ne​nnen wir es Falsch Meldungen

      Report comment
  • Januar 29, 2018

    Dem Marktradikalismus keine Chance geben und NEIN stimmen!

    Ich zitiere Frank A. Meyer aus dem Sonntgsblick vom 21.01.18:
    „Hinter dem Zerstörungswerk steckten ursprünglich nur ein paar Hasardeure, die, wie man hört, beim Bier beschlossen, die SRG um ihre Einnahmen und damit Tausende Radio- und Fernsehjournalisten um ihre Arbeitsplätze zu bringen. Das Bubenstück lohnt nicht einmal die Frage, wie viel Geist auf einem Bierdeckel Platz hat. Bierdeckel reimt sich übrigens im Schweizerdeutschen auf ein deftiges Kraftwort, das zu erraten dem Leser überlassen sei. Inzwischen haben ganz andere No Billag zu ihrer Sache erklärt, allerdings nicht immer offen. Warum nicht offen? Weil es dabei ums Beutemachen geht. Zu so etwas steht niemand gern, das wäre allzu dreist. Doch bei den Mächten, die mit der Bieridee. No Billag ihr medienpolitisches Spiel treiben, ist auch mit bestem Willen kein anderes Motiv zu erkennen. Die SRG ist die Beute – Beute in Form von Macht und Geld.

    Wenn aber No Billag abgelehnt würde, weil die Schweizer Bürgerinnen und Bürger sich ihr Radio und Fernsehen nicht nehmen lassen wollen? Auch dafür gibt es schon den Bierdeckel: Dann soll der SRG statt Gebühren ersatzweise die Werbung gestrichen
    werden. So steht es im Manifest des VSM Präsidenten und Tamedia-Chefs. Die Kaputtmacher
    sind zu allem entschlossen. Ja, die monatlichen Gebühren und auch die Werbegelder für die Schweizerische Radio und Fernsehgesellschaft sind der Beitrag der Gemeinschaft aller Schweizerinnen und Schweizer zum medialen Gemeinwohl. Für den Verleger, der mit seinen gleichgeschalteten Kollegen und Handlangern dagegen ankämpft, heisst Gemeinwohl:
    Meinwohl​“

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Bender,
      Ich nenne solche Aussagen eines Frank A Meyer eine Frechheit. Das ist genau auch so einer, wie in Leutschenbach, der die letzten 40 Jahre Medienlandschaft verpennt hat. Ausserdem war er nicht dabei, als wir das beim Bier besprochen haben *Ironie*.

      Nach meiner Ansicht, was ist das schon, hat es zu viel Werbung im Radio, aber auch im TV, übrigens auch im Internet. Nach meiner Sichtweise aggressive Werbung, die manche Familie nachhaltig schädigt, wenn die Erwachsenen die Finger nicht davon lassen können.

      Zudem macht das Sendungen so lang, naja, alter Mann, entweder nervt es so ich schalte ab, oder schlafe ein. Nichts von Bierdeckel Idee, sondern es nervt ganz einfach. Immer mehr Junge nervt das ebenso, sie wählen Sendearten, ohne Werbung, schauen da ihre Staffeln an, zu deren Inhalt ich mich nicht äussern will.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Nabulon

      Sie widersprechen sich laufend. Mit Werbung wird der Haushalt abgedeckt. Also wird nach Ihrer Meinung, die Familien noch nachhaltiger geschädigt? Ein Denkvermögen welche die Einschätzungen vornehmen kann, billigen Sie der Menschheit nicht zu. Nur Sie dazu in der Lagen?

      Wenn ich mit einer Meinung einig bin, zitiere ich den “Denker” mit seinen Worten!

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Bender,
      Leider zeigt die Realität, dass sehr viele Menschen, der Werbung “das müssen Sie unbedingt haben” nicht widerstehen können. Egal wenn dann noch der Spruch kommt, falls dieses auf Kredit Leasing gepostete “Etwas” zur Überschuldung führt.
      Und, es ist nicht einfach, auch ich habe mich früher einmal verführen animieren lassen, um was auch immer etwas besseres zu sein, Nur, ich habe daraus gelernt.

      Wenn ich Schulden gegenüber Kleinkredit Bank habe, muss ich jeden Monat meine Rate abbezahlen. Der Arbeitgeber weiss das sofort, dass Arbeiter X sich verschuldet hat, dem Fall war ich das, nebst anderen Angestellten, und beim Qualigespräch und möglichen Lohnerhöhungen hat es geheissen, (zu Recht), sie bekommen keine Lohnerhöhung, sie laufen uns schon nicht weg. Punkt.

      Ich war noch Singel damals, zum Glück, das hat mir damals die Augen geöffnet, Mittagstisch Gespräch, Geld regiert die Welt, wer gegenüber einer Bank verschuldet ist, ist dieser Verpflichtet, verliert einen Teil seiner Freiheit..
      Ich bin dann trotzdem aus dem Arbeitsverhältnis ausgestiegen, und hab anderswo dann Gut Geld verdient. Sogar mein Traum Luxus Gut behalten können.
      Familien die ich kenne, sehr viele, gingen deswegen durch Teufels Küche.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Warum soll ich ein Medium finanzieren, durch eine Gebühr, wenn mir Firmen ihre Produkte oder Politische was auch immer für eine Einstellung so rüberbringen wollen?

      Sollen sie so viel für diese Werbung bezahlen, dass die Radio TV Sender oder Zeitungen damit überleben können.

      Report comment
  • Januar 30, 2018

    Aha, wenn also in der Bundesverfassung nicht ausdrücklich steht, dass das Fernsehen nicht lügen darf, dann lügt das Fernsehen grundsätzlich und es ist ihm auch erlaubt.

    Bisschen schlicht, dieser Gedankengang.

    Aber​ vielleicht stimmt’s dennoch! Schliesslich steht ja in der Verfassung auch nirgends, dass man in Vimentis keinen hirnlosen Blödsinn verzapfen darf…

    Report comment
  • Januar 31, 2018

    Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Glaubenskraft Herr Kästli sich durch den von ihm zitierten
    BV-Art. 93/2 in absoluter Sicherheit vor dem Angelogenwerden wähnt, ganz wie der Gottesfürchtige
    sich​ unverrückbar an seine Heilige Schrift hält. Die von ihm als Urquell und Garant der Wahrhaftigkeit angesehene Anstalt in ihrer gegenwärtigen Form ist zunächst abhängig vom Bundesrat, indem dieser
    Verwaltungsrä​te und z.B. auch den Chef einsetzt. Somit ist die Anstalt blosses Sprachrohr dieses im Grunde genommenen obersten Organs und hütet sich, etwas zu verbreiten, worüber letzteres die Nase rümpfen könnte. Mangels der dadurch tatsächlich fehlenden Sachgerechtigkeit lassen sich also politische Beiträge leider nur mit einem gehörigen Misstrauen konsumieren. Mich würden aber ausschliesslich Sendungen mit politischem Inhalt interessieren; doch weil sie nur mit Feuerzangen anfassbar sind, würde ich eigentlich gerne auch darauf verzichten. Weder für Quiz-, Rate- und Spielsendungen noch für Sportreportagen und Filme aller Art, wie sie von dieser Anstalt geboten werden, bin ich zu haben. Nun müssen ich und eine Riesenzahl anderer gleichermassen desinteressierter Zwangszahler die teuren und miefigen Produkte mitfinanzieren, damit die Masse der Dumpfbacken ihre Zeit vor der Glotze totschlagen kann. Wer also Nein zu NoBillag stimmt, ist entweder Angehöriger oder anderweitiger Profiteur der SRG oder gehört zu den Dumpfbacken; allen Gegnern aber ist gemeinsam, dass sie von Unverschämtheit triefen, indem sie verlangen, ihr Dasein in Saus und Braus bzw. Ausleben banaler und abgestumpfter Passionen durch andere, auch Unternehmen, mitfinanzieren zu lassen. Das naive Gebot als Titel dieses Blogs ist etwas vom Verfehltesten, und man fragt sich: Für wen hält uns der Autor eigentlich?

    Report comment

Write a response

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

  1. Ja und unser Bundesrat ist ebenfalls dabei zusammen mit der EU unser liberales Waffengesetz "pragmatisch" zu zerstören. BR Sommaruga am…

Vimentis Login

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu