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Liberträre Brummkreisel

 

Diese Initiative zur Abschaffung von Radio und Fernsehgebühren stammt ursprünglich aus libertären Kreisen: Und diese Brummkreisel haben uns wahrhaftig gerade noch gefehlt! Sie glauben unverdrossen:„Der Markt regelt alles!“

 

https://www​​.nzz.ch/schweiz/das-​n​etzwerk-der-jungen-​sr​g-kritiker-1.18678​089​

http://hayekiane​r.ch​/

https://olivie​rkess​ler.wordpress.c​om/

ht​tps://de.wikip​edia.or​g/wiki/Libert​arismus*​

 

 

Einerse​its ist es tröstlich, dass Märchen immer noch geglaubt werden. Bei erwachsenen Menschen hingegen hat der Satz „Der Markt regelt alles“ schon längst seinen Platz auf der Ersatzbank der schicken aber falschen Theorien zugewiesen bekommen. Wer heute Flugzeuge, GPS, Internet, Computertechnologie oder Atomstrom benutzt, hat meistens auch schon mal darüber nachgedacht, wie viel staatliche Investitionen in diesen Technologien steckt. Falls nicht: Glauben Sie wirklich, dass private Firmen die Grundlagenforschung dazu privat hätten leisten wollen oder können? Im Ernst?

 

Aus dieser Märchenküche kommt also der Vorschlag, die Billag und die Pflicht „Ereignisse sachgerecht darzustellen“ abzuschaffen. Vor Freude hüpft mein Herz. Eine Welt ohne bösen Staat kann man in Afghanistan besichtigen. Und ein Klick zu Breitbart oder Fox-News zeigt eine schöne Nachrichtenwelt ohne Regeln und Ombudsstelle, die sogar Donald Trump gefällt.

 

Diese libertäre Giftküche verspricht dort antiautoritäre Freiheit wo tatsächlich nur noch das Recht des Stärkeren gelten wird. Und sie preist da eine schöngeistige Welt, wo der Wert eines Menschen sich ausschliesslich an seinem Einkommen bemessen wird. Das ist Haute Cuisine – Bon appétit!

 

 

*Wie Herr Giorgo Plaz richtgerweise angemerkt hat: Die libertären Initanten haben mit einem klassischen Libertarismus wenig gemein. Sie zählen zum rechten Libertarismus, der soganannten “Brummdödel”-Fraktion​.

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Comments to: Liberträre Brummkreisel
  • Januar 18, 2018

    Ist ok, hat aber nicht viel mit dem Libertarismus zu tun, der aus dem klassischen Liberalismus folgte.

    Klassische​r Liberalismus und Libertarismus nach Noam Chomsky (englisch):
    https://​www.youtube.com/watch​?v=mbouhVto1MY

    Tei​lweise auf deutsch übersetzt:
    http://ww​w.politnetz.ch/artike​l/23423-ausweichmoegl​ichkeit-fuer-libertae​re/kommentar/419710

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    • Juli 19, 2021

      Giorgio Plaz
      Der Staat als Feind des Marktes in seine Denkart abzuspeichern ist genau so ein Unfug wie die Freiwilligkeit als Prinzip einer Gesellschaft stilisieren zu wollen.
      Diese Hirngespinste bezeichne ich, Chomsky hin oder her, als Libertär?

      Diese Irrläufer spielen mit dem Todschlagargument “Portemonnaie”. Es überrascht mich dabei nicht, dass auch die Marktdenker, den Geldfluss in der arbeitsgeteilten Wirtschaft nicht verstehen können, oder wollen?

      Der mit der Betrugslehrmeinung des Geldsystems der Fakultät Ökonomie einher gehende Zahler-Mythos vernebelt den Geist aller “ismus” Ideologien!

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    • Juli 19, 2021

      Der ursprüngliche Libertarismus befasst sich mit der Freiheit, die einem Individuum zur Verfügung steht und von der das Individuum auch real Gebrauch machen kann.

      Autorität, die legitim ist, wird befürwortet.

      Demok​ratien sind zwar heute nicht perfekt, aber die freiesten Systeme, die es gibt.
      Demokratien sind auf Informationen angewiesen, die nicht von einzelnen Financiers mit eigenen Interessen abhängig sind.
      Also lehne ich No-Billag ab, weil dies eine Gefahr für die Freiheit ist.

      Das ist meine (links-)libertäre Begründung.

      Libert​arismus passt sehr gut zu vielen Zielsetzungen der linken Politik.
      (Mindestlöh​ne, 1:12, Einheitskrankenkasse,​ Energiestrategie, mehr Demokratie in der Wirtschaft, expansive monetäre Poltik (mehr Ausgaben, als Einnahmen für den Staat) )

      Deshalb wehre ich mich, wenn Leute mit ganz anderen Zielsetzungen den Begriff “Libertarismus” kidnappen wollen.

      Das ganze Geschnorr um Zwang und Freiwilligkeit der neokonservativen Glaubensschule interessiert mich nicht!

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    • Juli 19, 2021

      Völlig einverstanden: Ein NEIN als logische Konsequenz!
      “Das ganze Geschnorr um Zwang und Freiwilligkeit der neokonservativen Glaubensschule interessiert mich nicht!”

      Mich auch nicht. Ich argumentiere nicht nach “ismus”, sondern im Einklang mit ganzheitlichem Denken.

      Das Todschlagargument “Portemonnaie”, der Initianten ist demnach eine Lüge! Es hat weitergehende Auswirkungen, welche die Freiheit gefährdet und nicht begünstigt. Warum die Medien und Frau Bundesrätin nicht darauf eingehen,überrascht mich dabei nicht, denn der Geldfluss in der arbeitsgeteilten Wirtschaft zu verstehen, erfordert eine komplexes Denkvermögen?

      Die Realität hat meistens wenig mit der Haltung zu tun?

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Giorgio Plaz

      Sie mögen ja recht haben. Dass die Initiative und Ihre Urheber aus dem rechten Sektor des Libert​arismus kommen ist ja offensichtlich. Wenn diese New-School Boys einen klassischen Begriff für sich gekapert haben… Nun gut; ich sehe ja auch, wer in der Welt sich alles “demokratisch” oder “christlich” nennt… Ist wohl nicht zu ändern.

      Wir können die Initianten aber meinetwegen der Unterscheidung halber einfach “Brummdödel” nennen – hab ich kein Problem mit.

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    • Juli 19, 2021

      Einverstanden 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Der ursprüngliche Libertarismus befasst sich mit der Freiheit, die einem Individuum zur Verfügung steht und von der das Individuum auch real Gebrauch machen kann.

      Autorität ist nur so weit legitim, als es die Freiheit nicht einschränkt. Meine Freiheit hört da auf, wo ich dem Anderen die Freiheit nehme…

      Es geht nicht explizit um die Billag Gebühr, sicher die ist zu hoch, Empfindungssache, …
      Es geht darum, nicht für etwas zu bezahlen, was ich nicht konsumiere.
      Heisst Service Publik neu definieren, was gehört in das TV oder Radio rein, grad wegen der No Billag bin ich etwas zum Zuhörer Schauer geworden..

      Höre eine Kranken Sendung Vorbeugen nach der Anderen an, da wird man krank vom Zuhören.
      Vorschlag; sollen die KK Spitäler oder NOG dem TV was bezahlen, jene welche diese Produkte indirekt werben, wurde gesponsert von “Name”..erwerbe ich das Produkt, läuft der Geldkreislauf, sonst nicht.
      Politisch wird nach einem Bush nun auf dem Trump herum-gelästert, die USA hat ihn aber gewählt. Ob man ihn mag oder nicht.
      Dass Herr Plaz die Gebühr und so wie sich das TV darstellt, behalten will, ist logisch, aber nicht wegen dem Föderalismus, sondern dass man Politische Gegner weiter Diffamieren kann…

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    • Juli 19, 2021

      Als Mensch habe ich die freiheitliche Möglichkeit, anstelle im Angestellten Verhältnis, in diese Selbstständigkeit zu gehen.
      Kann ich mich auf dem Markt durchsetzen, ist es mein Freier Wille, Angestellte zu beschäftigen, mit Ihnen einen Vertrag abzuschliessen, nach Treu und Glaube, die Sittlichkeit beachtend, (sprich nach geltendem Gesetz).
      Dieser Mitarbeiter bekommt automatisch gewisse Kompetenzen, wenn meine und seine Ansichten zusammenpassen, zu diesem Markt passen, den wir bearbeiten.
      Als Chef bin ich ausserdem immer gut beraten, auch wenn die Firma grösser wird, zu schauen, was für Kapazitäten in den Mitarbeitern steckt. Bin ich klug, fördere ich diejenigen, die bekommen mehr Kompetenzen. Verdienen auch mehr. Haben die Möglichkeit, Teilhaber zu werden.
      was ich von Gewerkschaften und deren Forderungen halte…muss ich nicht speziell schreiben. Konzerne welche das Potential von Mitarbeitern nicht erkennen und fördern, werden in dem Marktsegment keinen weiteren Erfolg mehr haben.
      Was jeweils als Schockmeldungen Stellenabbau herumgeistert, ist die Unfähigkeit von Management, eine Firma zu führen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Sie beschreiben im Wesentlichen die Einstellung von Besitzern und/oder Chefs von typischen Schweizer KMU’s. Ich finde diese EInstellung natürlich sowohl wirtschaftlich als auch freiheitlich sehr gut.

      Aber nehmen wir an, in einem Einstellungsgespräch würde ein Kandidat Ihnen sagen: (ich zitiere Sie selbst):

      “Autoritä​t ist nur so weit legitim, als es die Freiheit nicht einschränkt. Meine Freiheit hört da auf, wo ich dem Anderen die Freiheit nehme…”

      Würden Sie den einstellen?
      Also ich nicht.
      Der Arbeitstag eines Angestellten ist voll von Zwängen und eingeschränkter Freiheit. Auch voll motivierte Angestellte, die sich mit ihrer Firma identifizieren, sind andauernd Zwängen ausgesetzt – bloss macht doch das nichts aus, eine Frage der Einstellung.
      Übliche​rweise muss man sich zuerst anstrengen, bevors eine Belohnung gibt.
      Man kann Zwänge als auch Herausforderung ansehen und Herausforderungen können Spass machen – wenn man sie meistert.

      Kurzum: Autorität schränkt Freiheiten immer ein.
      Aber ohne Autorität sind (andere) Freiheiten vielleicht noch kleiner…

      Ich gebe ein politisches Beispiel für etwas, das ich nicht legitim fand:

      Ich war damals strikt gegen die MEI. Also habe ich nein gestimmt.
      Mehr als die Hälfte haben aber leider Ja gestimmt.
      Also geht vom Souverän der Auftrag an die Regierung, die MEI umzusetzen.
      Das heisst ganz einfach: Kontigente einführen und basta.
      Hat die Legislative die Gesetze im Sinne des Souveräns erstellt und
      sind sie von der Exekutive umgesetzt worden?
      Nein.
      Das zum Beispiel halte ich eigentlich nicht für legitim (und eine Gefahr
      für die direkte Demokratie).
      Die Entscheidung des Souveräns ist zu befolgen, auch wenn sie mir nicht passt.
      = direkte Demokratie

      Zusamme​ngefasst:
      Schafft man alle Zwänge ab, heisst das sicher nicht, dass dann alle Freiheiten grösser werden. Weder die Wirtschaft, noch die Politik, noch die Gesellschaft funktioniert so.

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    • Juli 19, 2021

      Hervorragend!
      Die Auswirkung einer Stilllegung von SRF hat jedoch auch arbeitspolitische Folgen, welche die JA-Sager nicht begreifen wollen?

      Sie sehen mit dem Gebührenzwang, ihre Freiheit eingeschränkt. Dabei sind die Werbekosten im Preis des Produktes (Arbeit und Güter = Tausch) einkalkuliert, ob wir wollen oder nicht, resp. spielt auch keine Rolle!

      Der Gegenwert der Arbeit sollte die Leistung abdecken und nicht die Wertschöpfung. Man hätte J.Say und nicht A. Smith umsetzen müssen! Der Roboter wird zum gewünschten Ergebnis führen?

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    • Juli 19, 2021

      Danke.

      Zu Adam Smith:
      Adam Smith erwähnt die “unsichtbare Hand” insofern, dass Händler (wie durch eine unsichtbare Hand gesteuert) immer die Produktion im eigenen Land im Auge haben, auch wenn sie durch Verlagerung in Länder mit kleineren Löhnen mehr Profit haben könnten. Insofern ist die “unsichtbare Hand” von Adam Smith genau in dem Augenblick gestorben, als US amerikanische Unternehmen en mass die Produktion ins billige China verlagert haben und die USA von dort aus beliefert haben.
      Ausführlicher​e Beschreibung: (Google Suche nach PDF Adam Smith The Wealth of Nations -> man kann Originalwerke von ihm im Internet lesen)
      http://www.po​litnetz.ch/artikel/23​259-der-markt-existie​rt-nicht/kommentar/40​9327

      Zum Preis der Produkte:
      Spezifisch​ im Medienbereich vergisst Du folgende Möglichkeit:
      Grosse Unternehmungen können Medien sehr billig, oder gratis herausgeben, wenn sie durch geeignete
      PR der Leserschaft politische Meinungen verkaufen können, die den Sponsoren der Medienunternehmungen nützen.
      Der Profit der Sponsoren wird dann durch politische Entscheidungen erzielt.

      Allgemein​:
      Natürlich – im Preis der Produkte müssen alle Kosten enthalten sein, wobei Anteile der Lohnkosten bis hin zu AHV Beiträgen im Kreislauf wieder Einnahmen für andere erzeugen. Mit den Netto Löhnen machen die Leute Ausgaben, die dann wieder zu Einnahmen anderer Betriebe des Privatsektors werden.

      Ein Beispiel für die Kreisläufe in der Finanzwirtschaft: ( Beurteilung, Georg?)
      http://shmoo​key.net/flowoffunds.p​ng

      Ganzer Beitrag (englisch) – muss ich noch durchlesen dieses Wochenende, mal schauen, ob es was taugt 🙂
      http://shmookey.​net/blog/

      Auto-Übe​rsetzung des Beitrages nach deutsch:
      https://tra​nslate.google.ch/tran​slate?sl=en&tl=de&js=​y&prev=_t&hl=de&ie=UT​F-8&u=http%3A%2F%2Fsh​mookey.net%2Fblog%2F&​edit-text=&act=url

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    • Juli 19, 2021

      Deine Erklärung im Medienbereich lassen sich überall umsetzen. Es ist immer eine Frage des Nutzens. Irgendwo muss mehr Geld fliessen.

      Eine Produktion im Ausland muss nicht höhere Gewinne bedeuten? Es ist immer eine Frage der Angebote und Kaufkraft. Nur eine Geldmengenerhöhung kann Gewinne erzeugen, ausser Besitzumlage (freiwillig oder Verlust).

      In einer arbeitsgeteilten Wirtschaft (Adam Smith) fliesst bei Nachfrage der Arbeit, die Ausgaben wieder zurück. Logik des Kreislaufes. Umlageverfahren heisst das Spiel, daraus entsteht kein Gewinn. Dieses Wissen reicht es braucht keine Pfeilspiele!

      Darum​ ist im Endpreis des Produktes die Grundsicherung enthalten. Desto höher die Sicherung politisch gewollt ist, desto besser geht es der Gesellschaft, desto weniger Demütigungsinstitutio​nen sind notwendig. Arbeits- und Sozialämter, als auch Hilfsorganisationen wie Caritas sind das Resultat der Menschen gemachten Bedingungen. Helfen statt korrekt umsetzen! Grauenvoll!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Giorgio Plaz,
      Sie haben in dem Sinn vollkommen recht.
      Nun das Aber: die Freiheit einschränken heisst, ich zwinge (Gesetz) dass man dieses und jenes Tun oder eben nicht Tun darf. Darf ich es Tun, bestimmt (immer noch die Mehrheit der Abstimmenden) wie ich es Tun darf. Fahren = Umweltschutz Richtlinien/Gesetze, Verkehrsregeln. Bei eine Fahrprüfung gebe ich zu Protokoll, zeige das Real, dass ich diese Vorschriften kenne, mich an diese Gesetze halte. Ich habe also eben nicht diese grenzenlose Freiheit.
      Als Angestellter / vereinbare ich, mich an Regeln und Gesetze zu halten. Und wer mir sagt, “Siehe oben / Freiheit”, den stell ich ein, ohne Bedenken.
      Freiwillig​ auf das Soziale Umfeld, das miteinander eingehen ist anders wie das Diktatorisch als Befehl auszuführen. Beispiel Armee vor den Reformen, per Zufall in diesem Land geboren, per Zufall die Pflicht, seinen Dienst zu leisten. Oder Auswandern. Leiste ich den Dienst, wird / wurde mir diktatorisch befohlen, was ich gefälligst zu Tun hätte. Auch wenn der Befehlsgeber einen IQ einer Dörr Banane hatte, sich in der Gegend nicht auskannte, wir befehls- gewohnt hirnlos hinter her marschierten.

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    • Juli 19, 2021

      Sobald mir in der Tundra eine zweite Person begegnet, sollte jeder so weit auf den Anderen Richtsicht nehmen, (freiwillig verzichten) wenn es dem Anderen schadet, …etwas nicht mag.
      Funktioniert das nicht, soll jeder Alleine seinen Weg weiter gehen…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Bender,

      “”Sie sehen mit dem Gebührenzwang, ihre Freiheit eingeschränkt. Dabei sind die Werbekosten im Preis des Produktes (Arbeit und Güter = Tausch) einkalkuliert, ob wir wollen oder nicht, resp. spielt auch keine Rolle!””

      Sicher sehen wir das. Dann sollen diese Werber der Produkte das TV und Radio finanzieren, und wir dürfen Kostenlos zuhören, Sehen, oder eben auch nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Ich höre jeweils, von Zuschauern, welche diesen Mainstream anschauen, weiss nicht mal auf welchem Sender, dass wieder welche im Urwald sind, sich zum Affen machen lassen.

      Oder dass ein Bachelor In wieder seine Auswahl trifft, sich die Zuseher darüber erfreuen, wie die Teilnehmer aufs schlimmste übereinander herziehen, sich beleidigen, buhlen um die Gunst sagen wir Prostituieren…

      S​olchen Schwachsinn weigere ich mich, anzuschauen. Auch diese Reality Sendungen, diese Angeblichen, wo in der Intimsten Sphäre Familien Probleme durchgezogen werden, …noch Fragen was Hirnloses TV alles sein kann?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Nabulon

      Seit wann finanziert die Wirtschaft und nicht der Konsument und Nutzer?
      Geldsystem pervers?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Bender,
      Definieren sie bitte “die Wirtschaft” genauer.

      Jeder Konsument ist Nutzer der Wirtschaft, ist ein kleiner Teil davon. Und von jedem Menschen wird verlangt, Soziales Verhalten, dem nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten zumutbaren Teil an diese Wirtschaft zu leisten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Bender,
      Etwas frag ich mich schon lange. Da haben wir diese “Rettet den Planeten” Menschen, welche sich aus Ideologischen Gründen gegen die Private Mobilität wehren, keinen Beitrag an diese Werke leisten, ob wohl sie die Leistung des Transportwesens täglich ungewollt konsumieren.
      Durch diesen Konsumverzicht gehen ebenso Arbeitsplätze verloren, nebst das noch durch Steuern und Abgaben die Kostenspirale künstlich angekurbelt wird.
      Nebst dem, dass es in Europa, auch in der Schweiz Menschen gibt, für die solche Energiekosten zu hoch sind. Den Job haben sie ja schon verloren als Folge Umweltschutz…Ja ich weiss, diese “Sekte der Gesundbeter” sieht sich frei von Schuld.

      Aber wenn es dann um die Medien geht….Heilige Kuh…einfach nur lächerlich

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  • Januar 18, 2018

    Ich weiss eigentlich gar nicht so richtig,was es da zu diskutieren gibt!Es ist doch gaaanz einfach.Alle Unternehmungen,wie Migros,Coop usw. bezahlen etwas mehr pro Minute für ihre Werbung im SRF und schon läuft der Laden weiter,wie bisher.Wir helfen doch denen nuuur, für ihre Werbefenster weniger bezahlen zu müssen,wenn es doch so bequem über die öffentlich Hand zu erreichen ist.Man sagt dem doch Subvenionitis durch die Hintertür!!!Darum ganz klar JA und endlich aufhören mit dieser Abzocke!

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    • Juli 19, 2021

      Jürg Wolfensperger
      Genau,​ die Milch kommt von der Migros?
      Die Gebühren reduzieren den Preis des Produktes, welches Sie bei der Migros und Coop kaufen?
      Schlussendli​ch wird alles vom Konsumenten oder Nutzer mit seinem zugeordneten Gegenwert (Kaufkraft) der Arbeit oder Ersatzanspruch “bezahlt”.

      Geldkre​islauf heisst das Spiel. Entscheidend ist einzig und alleine, dass die SRF bei sich selbst und Umfeld, Arbeitsplätze schafft, weil die Geldströme andre Wege nehmen, als über die Werbung! Geld ist Planwirtschaft. Man sollte gut funktionierenden Geldfluss nicht unnötig verändern, weil die Auswirkungen nicht eindeutig vorhersehbar sind.

      Libertäre Denkarten sind nicht Gesellschaft tauglich?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender!.. der Coop hat im 2017 einen Umsatz von Fr.29 Milliarden erwirtschaftet.Ich denke,das bei solchen Zahlen das bisschen “Mehr” an zusätzlichen Kosten,einer möglichen Preiseröhung im Rappenbereich abspielen täte…!Also nicht der Rede wert.Jedoch viele Familien,die heute schon bei den KK-Prämien die Kommunen “bemühen” müssen,kämen so zu ein bisschen Entlastung ihres eh schon angespannten Haushalts-Budget.Daru​m unbedingt ein JA reinschmeissen!!!

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    • Juli 19, 2021

      Alle die Rappen ergeben das Total der SRF-Gebühren, wenn nicht eher mehr (Privatwirtschaft)? Die Auswirkungen der Arbeitsplatzverluste erwähnen Sie nicht!
      Ihre angeführten Haushalte schauen eher Fernsehen, weil sie sich nicht am ordentlichen Kulturleben beteiligen können.
      Haushalte mit Ergänzungsleistung “bezahlen” keine Gebühr!
      Ein klares NEIN, ganzheitliches Denken, fernab von Obrigkeiten, führt zu diesem Ergebnis!

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Wolfensberger

      In der Tat, es ist doch gaaanz einfach: Mit der Initiative werden unsere Fernseh- und Radiofrequenzen an den Meistbietenden verkauft. Die Südscheiz geht an den rechten Berlusconi, die Romandie wird sich Frankreichs sozialitische TF1-3 anhören und die Deutschweiz geht entweder an Blocher oder wird ein Filiale des Südwestfunks. Walisser, Freiburger oder Rheintalerdialekte oder Lokals werden sie nirgends mehr hören: Die Sendungen werden gaaaanz einfach Züritüütsch oder in Hochsprache rüberkommen. Rätoromanisch – Pech gehabt!

      Wenn der Südwestfunk in Zukunft (von RTL übernommen und von JC Junker moderiert) den Anschluss der Schweiz an die EU glorifizierend herbeiredet – können Sie sich nicht mal beschweren oder eine Richtigstellung einfordern.

      Gaaaaa​anz einfach: Mahlzeit!

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    • Juli 19, 2021

      Ja dann ist es also richtig und absolut fair,dass jeder CH-Bürger wegen ein bisschen Fernseh gucken 451 Franken hinblättern musss!Ich finde das einen Affront und es grenzt für mich an Abzockerei!Ich bin einfach nicht bereit,den Unternehmen hier noch ihre Werbe-Minuten zu subventionieren.Das CH-TV hat mal eine Gebühr eingeführt mit dem Versprechen,dafür nur im reduziertem Umfang Werbung auszustrahlen.Von diesen Versprechungen ist dieser Kanal unterdessen meilenweit entfernt.SRF soll unterdessen schon beinah soviel Werbung schalten,wie das RTL..!Und der muss ohne Gebühren auskommen!Also da ist ein riesiges Spar-Potential vorhanden,wenn man denn nur will..!Nein,Herr Michel !.ihre These eines sich auflösenden CH-Radio und TV-Marktes kann ich nicht teilen.!..Aber es wird sowieso alles beim Alten bleiben.Ich glaube nicht dass das beim Gros des Volkes durchkommt.Somit verträgt es durchaus ein paar JA-Stimmen,damit ein gewisser “Mahn-Effekt” erhalten bleibt..!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adrian Michel,
      es ist einmal eine Frust Meldung herum ge-geistert, dass bereits 14 Tage nach der Annahme von No Billag SRF den Betrieb einstellt, weil dann das Geld fehle.
      Tatsache, die 2018 Billag muss bezahlt werden, heisst, bis 31.Dez 2018 sind die Kosten gesichert.
      Heisst:
      Schön heute können, könnten, Verantwortliche Konzepte Plan B ausarbeiten, wie man vorgeht, wenn trotz allem No Billag angenommen wird.
      Als Unternehmer schaue ich immer, so weit es geht, einen Plan B und sogar C zu kennen…
      Sind diese TV Schaffenden zu bequem? Oder wie oder was? Zu Arrogant? Einen Plan B auszuarbeiten?
      Könnt​e man so sagen, Medien Gesetz, No Billag stand fest, wird eine Abstimmung geben, niemand hat das Ernst genommen, auch heute versucht man mit Fake Umfragen alles ins Positive zu drehen…..Tja

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon,..Plan B ist ganz einfach!Man muss befürchten,dass das Parlament auch da den Volkswillen “aushebelt”,wie das unterdessen schon beinahe an der Tagesordnung ist,wenn den HERREN VON BERN ein Volksentscheid in die “Quere” kommt!!.vielleicht eine Variante B,der Bund übernimmt die “Trägerschaft” dieses Vereins,dann bezahlt einfach der Steuerzahler denn ganzen Laden.Plan B ist schon in der Schublade!Nur halten da alle Medien dicht,damit den Wählern der Entscheid zu einem JA etwas schwerer fallen soll.Mich nicht!!

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    • Juli 19, 2021

      Jürg Wolfensberger

      Wohe​r hat Ihr Steuerzahler die Mittel um den zugeordneten Rückfluss an den Staat vornehmen zu können? Geldkreislauf in der arbeitsgeteilten Wirtschaft.
      So wie Sie denken, vom Himmel und nicht aus den Ausgaben im Kreise des Staates.
      Den Versuch sich gedanklich vorzustellen, wie und woher das Geld im Geldkreislauf zirkuliert, könnte manchen Denkfehler vermeiden.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Wolfensberger

      Ihre​r Argumentation folgend…
      Man könnte ja auch, weil wir Lärm nicht auch noch subventionieren sollten, die Schweizer Luftwaffe statt aus Steuergeldern mit privaten Investoren finanzieren! Flugzeuge versteigern und weg mit Flugregeln – das klappt schon.
      Qualtätseinbussen? Ach was – Alles nur Panikmache!

      Aber da das soweiso nicht mehrheitsfähig sein wird stimme ich zur Sicherheit mal JA…..

      Gaaaaaanz einfach das Ganze: Sie sagen es….

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    • Juli 19, 2021

      Tja, Herr Nabulon
      Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht! Ein Plan B wäre sicher nicht dumm.

      (Hat Ueli Maurer sicher auch gelernt, als er die USRIII als alternativlos verkauft hat…)

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    • Juli 19, 2021

      Herr Michel ein Plan B hätte in dieser Abstimmung bereits dem Volke als zweite,etwas subtilere Lösung,nämlich die Reduktion auf 200 Franken offeriert werden sollen.Das wurde vom Parlament abgelehnt.Es gibt darum nur die Variante “Alles oder Nichts”!Dadurch haben unsere Politiker bei einer allfälligen Annahme eben auch eine nicht geringe Mitverantwortung zu tragen!Aber wie gesagt!Ich denke es gibt schon einen Plan B..!Der wird nicht mal vom Blick ausgeplaudert!!..Für viele ängstliche Mitbürger wäre dadurch die Verführung zu gross gewesen,doch noch ein JA in die Urne zu legen.Also der mit den Kampfflugzeugen ist dann schon ein bisschen “absurd”!!!!

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Wolfensberger
      Stelle​​n Sie sich vor: Sie sind auf der Fahrbahn und ein Hindernis liegt auf der Strasse. Sie können entweder eine Vollbremsung machen – weil der Garagist Ihre Bremsen falsch eingestellt hat – oder Sie fahren in den Baum. Ich würd ja die Volbremsung zähneknisrchend machen und dann einen anderen Garagisten wählen. Aber Sie krachen lieber in den Baum und beschweren sich hinterher lieber beim Garagisten. Hm. Unklug.

      B​etreffen​d Kampfflugzeuge: Wenn Sie sich erinnern, so sind in kriegerischen Auseinandersetzungen Information und Desinformation ganz entscheidende Waffen. Fragen Sie Opa, der kennt das das noch aus eigener Erfahrung. Die “geistige Landesverteidigung” geben Sie mit no billag vollständig und treuherzig in private Hände. Grobfahrlässig. Oder wie sie es sagen würden: Absurd!!!

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    • Juli 19, 2021

      Adrian Michel,
      Radio und Fernsehen wissen eigentlich seit der Zeit, als Piratensender illegal auf dem Markt kamen, dass ein Staatssender so seine Probleme hat, was Akzeptanz anbelangt. Auch klar, mit nur einem Programm pro Sprache kann man es nicht allen Recht machen.

      Interessan​t nun, wie Der Piraten Gründer der Schweiz, Roger Schawinski, seine Ansichten geändert hat, bei Blocher sagte man, er habe Kreide gefressen..??

      Offe​nbar ging es damals nur darum, als die Piraten sendeten, Ihre Ideologien Flächendeckend über die Schweiz zu verbreiten. Uns ging es “damals” um ein Programm, Musik, was Inn war, wir Jungen hören wollten. Mit möglichst wenig Unterbrüchen.

      Tats​ache, seit mehreren Jahren wissen die Macher genau, dass sehr viel Kritik am TV und Radio gemacht wird. Sie hörten nicht hin, haben sich selbst beweihräuchert, und weiter gemacht, wie wenn alles in bester Ordnung ist.
      Tja, dann kostet die ganze Sache noch massig Kohle, die man einfach per Billag Steuer eintreibt.
      Wie viele genug haben, wird sich bei der Abstimmung zeigen.

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe eben wieder versucht, Radio zu hören während dem Fahren.
      Laufend alle halbe Stunde Gebetsmühlenhaft sogenannte News, dass irgend einer jemand anderen Erschlagen hat, das soll man sich X mal am Tag anhören?
      Also Senderwechsel, da der nächste Private ebenso zu dieser Privatgruppe gehört, die gleichen News, oder wie viele Bäume umgekippt sind…
      Auf einen Staatlichen gewechselt, den 1, da waren sie eben am Plaudern…Gesundheit​, auf dem 2 passte die Musik nicht, auf dem 3 waren sie eben auch grad am Plaudern..

      Nun schweigt das Autoradio wieder, denn auch die zu empfangenden Deutschen waren nicht besser…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adrian Michel,
      Landesvertei​digung durch TV oder Radio?
      Umfrage hatte ergeben, dass fast 80% SRF sich zum “Linken weltoffenen Lager” bekennen, es liege wohl am Beruf, meinten diese, da müsse man Weltoffen sein.
      Da wird doch immer gewettert, wenn von den verschlossenen SVPler, etwas für die Schweiz gefordert wird, Personen Freizügigkeit, oder Vorsicht mit uns fremden Religionen, die mutmaßlich etwas anderes im Sinn haben, wie “nur beten”.

      Und diese Macher sollen sich für die geistige Landesverteidigung einsetzen? Verteidigung Medial einer EU, das sähe ich, aber so Nationalistisch, sehe ich nicht. Also ein schlechter Witz.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Nabulon
      Die linken weltoffenen der SRG können so links sein wie sie wollen: Falschinformationen dürfen sie Stand heute nicht verbreiten – Sie können das nämlich heute persönlich einklagen. Nach “no billag” können Sie das nicht mehr! Beten sie also ganz viele Rosenkränze, dass die SRG tatsächlich konkurs geht, sonst werden Sie noch bös leiden…

      Frequenzen werden hernach per Verfassung versteigert. Das kann dann aber auch ein katarischer Shariah-Scheich, ein Erdogan, Ein EU-turbo oder ein Strohmann von Putin sein.

      Die Initiative ist tatsächlich schlechter Witz.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adrian Michel

      Moderne Geldtheorie, nein die Geldtheorie korrekt verstanden: Der Staat braucht keine Einnahmen zur Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben. Zuerst die Ausgaben und dann Einnahmen. Warum der Mensch das Geldsystem pervers versteht, ist mir schleierhaft?

      Wohe​r stammen die Mittel, welche man nicht selber in den Wirtschaftskreislauf gegeben hat, aber zum Unternehmen und als Pflichtweitergabe (Steuern und Soziales) den Weg auf die Lohnabrechnung findet. Warum dieser Umweg? Rückfluss zwischen Wirtschaft und Staat abwickeln. Welche Aufgabe hätten die Regierenden noch?
      Spieltrieb beendet!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adrian Michel,
      Es ist schon immer so, das was die “Mehrheit” oder die Mächtigen als richtig behaupten, als Wahrheit und Normal / der Norm entsprechend angesehen wird. Das ist sakrosankt. Das einklagen? Das ist “Wissen” nach dem heutigen Stand der Forschung, wobei schon das gelogen ist….das sind Falschmeldungen, ganz legal…

      In 200 Jahren wissen unsere Nachkommen, wie das mit diesem Global Warming denn genau war.
      So wie wir heute mehr Informationen aus der Zeit vom schwarzen Mittelalter haben, uns teilweise belustigen darüber oder entsetzen, je nach Charakter.

      Genau darum bete ich keinen Rosenkranz.
      Ich kann Sender wählen, die ich schauen möchte. Kam aber noch nie auf die Idee, etwas vom Herr Erdogan Berlosconi und Co zu kucken…

      Weiter für diese Sprachrohre zu bezahlen, ist ein Witz

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    • Juli 19, 2021

      Wissen sie, wenn ich einen Herr Georg Bender und Co so lese, erkenne ich, es ist absolut egal, ob etwas wirtschaftlich ist oder nicht, da das Geld ja einfach so geschöpft wird…sinniert, ja stimmt einen Teil, durch Billag abgaben und weitere Abgaben die wir bezahlen müssen, ist ja alles falscher Küchentisch denke….

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  • Januar 18, 2018

    Wie toll der Sozialismus funktioniert, hat die DDR/Sowjetunion ja gezeigt.

    Ein Tolles Beispiel: billige Genossenschaftswohnun​gen, wo die SP-Elite wohnt, aber kaum Ausländer. Dafür Stadträte, die das ganze befürwortet haben.

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    • Juli 19, 2021

      Welch ein Vergleich? Aufrechnen statt denken?
      Wenn das Eine schlecht ist darf das Andere noch schlechter sein?

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Eberhart
      Sie lesen Wörter in den Text hinein, die da gar nicht stehen und Sie sprechen von Personen um die es ebenfalls nicht geht. Haben Sie sich im Artikel geirrt?

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  • Januar 21, 2018

    Ich zitiere Frank A. Meyer aus dem Sonntgsblick
    „Hinter​ dem Zerstörungswerk steckten ursprünglich nur ein paar Hasardeure, die, wie man hört, beim Bier beschlossen, die SRG um ihre Einnahmen und damit Tausende Radio- und Fernsehjournalisten um ihre Arbeitsplätze zu bringen. Das Bubenstück lohnt nicht einmal die Frage, wie viel Geist auf einem Bierdeckel Platz hat. Bierdeckel reimt sich übrigens im Schweizerdeutschen auf ein deftiges Kraftwort, das zu erraten dem Leser überlassen sei. Inzwischen haben ganz andere No Billag zu ihrer Sache erklärt, allerdings nicht immer offen. Warum nicht offen? Weil es dabei ums Beutemachen geht. Zu so etwas steht niemand gern, das wäre allzu dreist. Doch bei den Mächten, die mit der Bieridee. No Billag ihr medienpolitisches Spiel treiben, ist auch mit bestem Willen kein anderes Motiv zu erkennen. Die SRG ist die Beute – Beute in Form von Macht und Geld.

    Wenn aber No Billag abgelehnt würde, weil die Schweizer Bürgerinnen und Bürger sich ihr Radio und Fernsehen nicht nehmen lassen wollen? Auch dafür gibt es schon den Bierdeckel: Dann soll der SRG statt Gebühren ersatzweise die Werbung gestrichen
    werden. So steht es im Manifest des VSM Präsidenten und Tamedia-Chefs. Die Kaputtmacher
    sind zu allem entschlossen. Ja, die monatlichen Gebühren und auch die Werbegelder für die Schweizerische Radio und Fernsehgesellschaft sind der Beitrag der Gemeinschaft aller Schweizerinnen und Schweizer zum medialen Gemeinwohl. Für den Verleger, der mit seinen gleichgeschalteten Kollegen und Handlangern dagegen ankämpft, heisst Gemeinwohl:
    Meinwohl​“

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  • Januar 23, 2018

    Mir geht es nicht darum, nicht für etwas bezahlen zu müssen, was ich persönlich praktisch nicht nutze. Wir sind eine Gemeinschaft die sich gegenseitig unterstützt und keine Rappenspalter. Aber muss es den sogar hier, die Luxusausführung sein?! Offenbar ja, sonst hätte man sich zu einem moderaten, fairen Gegenvorschlag durchgerungen! Aber ebä, was ist schon ein Stutz pro Tag? Oder 40.- im Monat?!

    Dafür gibt es ein JA! Und wenn unsere Medienbrache deshalb zugrunde geht, dann taugt sie halt tatsächlich nicht zu mehr als peinlichen Kopien, für die Volksbelustigung auf unterstem Niveau.

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