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Massaker an der USR III

Wir sind das Volk!

Die Millionen der Economiesuisse (Heinz Karrer und Monika Rühl), des Schweizerischen Gewerbeverbandes (Hans-Ulrich Bigler) – vor allem dessen achtseitige Werbezeitung – haben erst recht den Widerstand ausgelöst. Sie sind die Verlierer dieser Abstimmung.

Verlierer​​​ sind auch die wirtschaftshörigen Freisinnigen mit Kurt Fluri, Nationalrat SO und Hans-Ulrich Bigler Nationalrat ZH an der Spitze und deren Trabanten, die Grünliberalen und die Bürgerlich-Demokraten​​​.

Verliererin sind auch die wirtschaftsabhängige “Neue Zürcher Zeitung” (NZZ) und ihre Trabanten, wobei die “NZZ” in den letzten Tagen vor der Abstimmung artikelte wie “Der Mittelstand muckt auf” (Hansueli Schöchli).

Nun, der Mittelstand hat gezeigt: “Wir sind das Volk!”

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Comments to: Massaker an der USR III
  • Februar 12, 2017

    Mir fiel bei dieser Abstimmung auf, wie sehr die Stimmbürger von der ganz linken bis zur ganz rechten Ecke sich nicht von Parteiparolen beeindrucken liessen und selbständig entschieden. Das freut mich.

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  • Februar 12, 2017

    Der Kanton Waadt hat der USR III zugestimmt. Wie ich leider nur am Rande mitbekommen habe, soll dies an der ausgewogenen Vorlage des Kantons liegen. Z.B.sollen im Gegenzug die KK-Prämien auf 10% des steuerbaren Einkommen plafoniert werden. Weiss von den User/Innen des Vimentis jemand Genaueres? Denn ich habe, wie ich schon sagte, nur einen kleinen Teil der Elefantenrunde mitbekommen. Vielen Dank im Voraus für aufklärende Antworten..

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  • Februar 13, 2017

    Lieber Herr Meyer,
    Bei einer Schweizerischen Volksabstimmung von einem “Massaker” zu sprechen, gehört sich nicht. In der Schweiz wird abgestimmt, gezählt, fertig. Auch von “Verlierern” zu reden , finde ich übertrieben. Es geht um ein Sachgeschäft, das jetzt neue überarbeitet werden muss, weil die Stimmbürger das so klar wollen.
    Es wird sich bei der Abstimmungsnachlese wahrscheinlich auch zeigen, ob bei dieser Vorlage die Parteiangehörigkeit überhaupt eine Rolle gespielt hat. Denn 60% wollten nicht, dass die Einnahmen beim Bund wieder kleiner werden könnten, wie es bei der USR II passierte. Dann hat sich ja die Autorin der Vorlage zu Wort gemeldet und darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Vorlagetext nicht mehr r der ursprünglichen Vorlage entspreche.. (übrigens: Wenn Mörgeli im Blick am Abend” schrie”: Einmal Verräterin – immer Verräterin. So hat er ganz vergessen, dass jeder Bürger in der Schweiz sich zu Wort melden darf. Frau Widmer-Schlumpf ist jetzt eine normale Bürgerin.
    Bundesrat Maurer wird – obschon er keine Freude haben wird – die gleiche Vorlage etwas vernünftiger gestaltet, nochmals in die Vernehmlassung geben müssen. Das Ziel, international die Akzeptanz des Schweizerischen Steuersystems zu erhöhen, wäre bei Annahme zwar erreicht gewesen. Aber die Schweizerinnen, wollten das nicht ohne die Gegenfinanzierung annehmen. Durch eine vernünftige Korrektur, werden die Schweizerinnen aber das nächste mal ja sagen.
    Aber – Herr Bigler kann sich jetzt nicht “davonstehlen” mit dem Interwiew-Spruch :”… dann müssen jetzt die Linken die Verantwortung übernehmen”. Falsch! Das Bundesrat und Parlament haben die Verantwortung für eine ausgewogene Vorlage. Das Volk von links bis rechts stimmt ab.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Alex Meyer

      Wenn bei Systemänderungen die Verlierer nicht benannt werden, so ist das Betrug!

      Eine solche Vorlage grenzt an Poker!

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  • Februar 14, 2017

    Zu den Verlierern gehören nicht nur die Parteien, die das Wort “Liberal” in ihrem Namen tragen, Herr Meyer. Sondern auch die BDP, die CVP und, last but not least, Ihre eigene Partei, die SVP. Während die FDP-Wähler mehrheitlich für die Reform gestimmt haben, politisierten die anderen bürgerlichen Parteien an ihren Wählern vorbei. Ihre Sponsoren waren ihnen wichtiger.

    https://www.gmx.c​h/magazine/politik/ta​media-umfrage-usr-iii​-svp-waehler-stimmten​-32168770

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    • Juli 19, 2021

      Sämtliche Parteien sind nicht Willens das Geldsystem zu verstehen und begleiten nur die Fehlkonstruktionen, um ihre Wichtigkeit zu dokumentieren! Alles Leerlauf Herr Pfister!

      Die Möglichkeit welches das Geld- und Wirtschaftssystem bietet korrekt umsetzen, würde völlig ausreichen! Mindestens die Hälfte der Politiker würden überflüssig und die Ökonomen könnte links liegen lassen, auf alle Fälle nicht befragen, weil orakeln kann jeder!

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  • Februar 14, 2017

    Bitte nicht schon wieder in das Rechts-/Linkskasten-D​enken verfallen. Wenn die USR IV gelingen soll, müssen alle Kräfte zusammenarbeiten. Das Kanton VD hat dies scheint es vorgemacht. Wie ich aus unbestätigter Quelle vernehme, sollten die Gewinne aus USR III für die Plafonierung der KK-Prämien auf 10% des steuerbaren Einkommens und für die Erhöhung des Kindergeldes verwendet werden. VD hat als einer der wenigen Kantone die USR III angenommen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Votava

      Bei USR III hätte es wohl sicher Gewinne gegeben, sondern zuerst mal Milliarden von Steuerausfällen, Steuergeschenke an die Grossunternehmer,auch​ an die Briefkasten Eine besser ausgearbeitete USR IV bringt dann hoffentlich nicht nur Steuerverluste, sondern wie Sie schreiben, auch Gewinne.

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    • Juli 19, 2021

      Einfach die Optimierungsspiele und Steuerwettbewerb beenden und die Abwicklung der Erwerbseinnahmen, zwischen Wirtschaft und Staat abwickeln! Der frei verfügbare Nettogegenwert der Arbeit ist für die Einzelnen massgebend! Sämtliche Pflichtleistungen, dazu gehören auch die Krankheitsprämien, hat aus der Wirtschaftsleistung oder Verschuldung des Staates zu erfolgen!
      Abbau von unnötigen Verwirrspeil-Arbeitsp​lätzen als Losung!

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  • Februar 17, 2017

    Ich hätte zwar bei Einführung der USRIII gewisse Vorteile für die Schweiz erkennen können, aber die Mehrheit der Schweizer Stimmbürger hat nun beschlossen, keine Änderungen bei der Unternehmenssteuer vorzunehmen.

    Wahrscheinlich ist es unter dem Strich einmal mehr der beste Entscheid. Unser bisheriges System für Unternehmenssteuern funktioniert ja ausgezeichnet. Warum sollten wir dies ändern?

    Es ging ja der ursprünglichen „Architektin“ dieser Vorlage (Widmer) in der Hauptsache sowieso nur darum, der vorgehaltenen Drohung vor „internationalen schwarzen Listen“ zu entsprechen.

    Nur jetzt kein linkes USR-IV-Stückwerk aus der Hüfte, welches dann wohl wie gewohnt ausschliesslich der EU und den internationalen Erpressern nützt!

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