1. Ausländer- & Migrationspolitik

Masseneinwanderung stoppen

Ein Drittel aller KV- Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger stehen nach der 

Grundausbildung​ ohne Arbeit da. Dass kann doch nicht sein, das wir zu wenig

Arbeit für die eigenen Landsleute haben.

Wir müssen unserer Jugend eine bessere Ausbildung ermöglichen, damit wir top Leute auf dem Arbeitsmarkt haben.

Mehr Geld für die Ausbildung.

Danach können wir immer noch Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren.

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Comments to: Masseneinwanderung stoppen
  • September 6, 2011

    herr Stich das Grundproblem sind die Arbeitgeber die Leute zu Lohndumpingpreise anstellen oder in der UBS sehen wir gerade es wurden 40 Mrd Franken reingepumpt von den Steuerzahler logischerweise und doch werden 3500 Stellen gestrichen das müssste Ihnen doch auch Sorgen machen weil andersiets exorbitante Bonis wieder ausgezahlt worden sind

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    • Juli 18, 2021

      Patrick Vögelin

      Ich bin erstaunt, dass diese Lohnpreisgedumpten nicht in die anderen EU-Ländern auswandern. Wir haben ja Personenfreizügigkeit​. Mehr noch: diese streiten sich um bei uns zu Dumpinglöhnen arbeiten zu dürfen.

      Es ist eine Illusion bei Personenfreizügigkeit​ mit planwirtschaftlichen Mittel Lohnunterschiede zu erzwingen bzw. erhalten zu wollen.

      Die SP hat nur bei der Personenfreizügigkeit​ mitgemacht, weil sie gehofft hatten, die Gewerkschaften so zu stärken.

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  • September 9, 2011

    @ Christian Stich
    Ihr Beispiel ist schlecht gewählt! Eine besser Ausbildung für KV-Leute bringt nicht sehr viel, da wir in den Büroberufen eher ein Überangebot an Arbeitskräften haben. Uns fehlen Ingenieure und Fachkräfte in Industrie, verarbeitendem Gewerbe und im Gesundheitswesen. Wenn die Ausbildungs-, Lohn- und Arbeitsbedingungen in diesen Bereichen besser wären als im Bürobereich, könnten wir auf einen grossen Teil der Zuwanderer verzichten.

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  • September 16, 2011

    Sehr geehrter Herr Stich. Finde es auch gut, wenn unsere Landsleute an erster Stelle kommen. Doch ist es nicht in der Verantwortung der Wirtschaft, dass der Kostenfaktor Personal entsprechend berücksichtigt wird anstelle von weiterhin oben hinaus horrende Boni etc. zu bezahlen (Beispiel Banken und Beispiel andere wo zwangsfrühpensioniert​ wird um den Gewinn des eingesparten Lohnes als Gewinn unter den Chefs aufzuteilen)? Wäre schön, wenn dies entsprechend berücksichtigt wird…. Zudem bitte, bitte nicht ausser Acht lassen, dass die Bevölkerung in der Schweiz w e n i g e r stark wächst als die Weltbevölkerung (Frage: Wo sind die Schweizer hin? Massenauswanderung oder Überalterung inkl. weniger Nachwuchs etc.?), die AHV und anderes miteinbeziehen ebenso wie die Eigenverantwortung eines jeden für den Kulturerhalt (Essen, Musik, Wortschatz). Es kann bereichernd sein mal was aus einer anderen Kultur zu essen, lesen oder hören. Doch auch wir Schweizer haben feines, bereicherndes. Man muss es bloss kochen, lesen, hören und vorallem auch entsprechend fördern!

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    • Juli 18, 2021

      Barbara Sägesser

      Ein kleine Präzisierung: Die Masseneinwanderungsin​tiative der SVP will, dass AUSLÄNDER und Schweizer, welche in der Schweiz leben, bevorzugt werden, bevor man im Ausland nach Arbeitskräften sucht (Inländervorrang).


      Es ist meines Erachtens fair, dass man die in die Schweiz geholten Ausländern auch hilft, dass sie in der Schweiz bleiben können, also nicht nur unseren Landsleuten.

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    • Juli 18, 2021

      Danke Herr Keller für Ihre Antwort und Präzisierung aus Ihrer Sicht. Bin sicher auch dafür, dass unsere Einwohner bevorzugt werden. Doch wenn die Initiative (wie ich gelesen habe) auch das Asylwesen (Auszug Gesetzestext: Die Höchstzahlen gelten für sämtliche Bewilligungen des Ausländerrechts unter Einbezug des Asylwesens http://www.masseneinw​anderung.ch/aktuell/a​ktuell-1/volksinitiat​ive-gegen-masseneinwa​nderung-lanciert.html&#8203😉 beinhaltet, so denke ich, dass es um mehr als bloss den Inländervorrang geht und ist eher bedenklich für jene, die echt Schutz suchen. Zumal nicht jeder Asylbewerber arbeiten darf und die Prozente der Flüchtlinge weltweit viel höher sind als jene welche hier landen …. Könnte also eher eine entsprechende Initiative unterstützen, welche entsprechende Bereiche trennt z.B. P.S.: Dass ich die Platzbegrenzung der Schweiz auch sehe, habe ich sicher auch entsprechend in anderen Kommentaren auf Vimentis mitgeteilt. Ebenso sollte ersichtlich sein, dass bloss Grenzen dicht und Geld verdienen nicht mein Ding ist und in der globalisierten Welt (z.B. UBS weltweit inkl. Angriffe auf unser Banksystem etc.) so nicht mehr möglich ist.

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  • September 23, 2011

    Lieber Herr Stich!

    Wer bitte, stellt denn die Massen an ausländischen Arbeitnehmer ein?
    Ausser SCHWEIZER Unternehmen kenne ich sonst keine Option, oder meinen Sie, die stellen sich selbst ein?
    Wenn kein Ausländer von einem SCHWEIZER Unternehmen eingestellt wird, wie soll dann eine Masseneinwanderung stattfinden?

    UND:

    Wer bezahlt denn die Ausländer, mitunter unter dem Mindestlohn?
    Die Unternehmen oder die Ausländer sich selbst?

    Vielleicht​ mal nachdenken! Schadet sicher nicht!

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    • September 23, 2011

      Ja Herr Schichtar, sie haben recht. Und wenn sich die schweizer Unternehmen nicht zum Wohle der Schweiz verhalten, müssen die Regeln so definiert werden, dass sie dazu gezwungen werden.

      Was ist also zu tun?

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    • September 24, 2011

      Das Einzige was man tun kann ist, schmerzhafte Strafen auferlegen, wenn sie unter dem GAV zahlen.
      Die Beschäftigung jedoch ist ein anderes Problem, weil man schwer schweizer Arbeitskräfte in den Bereichen Gastronomie, Landwirtschaft, Pflege und Bau findet.

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    • September 24, 2011

      Herr Schichtar
      Dies ist meines Erachtens der falsche Ansatz. Das Volk eines Landes muss die Fähigkeit haben alle notwendigen Arbeiten mit der eigenen Bevölkerung zu erledigen.

      Wen die notwendigen Fachkräfte fehlen, muss die Wirtschaft und das Land auch bereit sein, die entsprechenden Ausbildungen zu finanzieren.

      Wenn es für gewisse schlecht qualifizierte Arbeiten keine Leute gibt, muss die Entlöhnung entsprechend angehoben werden, bis sich Leute finden, die diese Arbeiten übernehmen.

      Wenn es für gewisse andere Berufe keine Arbeitskräfte gibt, kann auch dies über entsprechende Anreize geändert werden.

      Alles andere ist realitätsfremd. Viele Arbeitskräfte die in die Schweiz kommen tun dies unter falschen Voraussetzungen. Sie nur die Löhne und den Lebensstandard in der Schweiz. Sie sehen aber nicht, dass die Lebenshaltungskosten auch bedeutend höher sind al zu Hause. Somit verlangen dann diese nach kurzer Zeit entweder bessere Löhne oder wandern in die Sozialsysteme ab. Die dann wieder frei werdenden Stellen werden wieder mit fehlgeleiteten ausländischen Arbeitskräften ersetzt.

      Dies ist leider der Teufelskreis in dem die Schweiz im Moment steckt. Wir müüsen dringendst aus diesem heraus, wenn wir unseren Lebensstandard in der Schweiz halten wollen.

      Leider mussten wir jetzt schon feststellen, dass das BIP pro Kopf in der Schweiz am sinken ist.

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    • September 24, 2011

      Herr Steiner!

      Das was Sie verlangen ist ein schwieriges Unterfangen. Als Gastronom habe ich, wie viele anderen Unternehmer, die ich kenne, die Erfahrung gemacht, dass es unmöglich ist, nur halbwegs Gewinne zu erzielen, wenn ich mehr als den gesetzlichen Mindestlohn bezahlen würde. Bei einer Lohnerhöhung müsste ich die Preise erhöhen, die mir wiederum keiner bezahlen möchte. Würde ich die Preise belassen, müsste ich das Personal reduzieren, was wiederum weniger Arbeitskräfte bedeutet und die Servicequalität darunter leidet und dadurch wiederum Gäste ausbleiben. In jedem Fall wäre dies betriebswirtschaftlic​her Selbstmord.

      Zweite​s Problem ist, dass selbst als ich mehr Lohn für schweizer Arbeitskräfte anbot, nicht einmal 20% überhaupt zur Arbeit erschienen sind, oder einfach wieder gingen, weil ihnen die Arbeit zu schwer ist. Nebenbei zu erwähnen, wollte man nur arbeiten, wenn es am bequemsten war, als das Geschäft jedoch anfing, rebellierten sie, oder wurden psychisch oder physisch krank. Was bleibt mir also übrig, als das Personal zu nehmen, das bereit war auch zu arbeiten und zur Produktivität beizutragen? Dies Leute waren zu 80% Ausländer.
      Und dabei spreche ich nicht von Fachkräften, sondern von absolut einfacher Arbeit.

      Das Ganze ist ein Teufelskreis, der nur dann durchbrochen werden kann, wenn sich entweder die Einstellung zur Arbeit ändern würde, indem man entweder das RAV-Geld und Sozialhilfe extrem kürzt und erschwert, den Euro zum Franken auf 1.60 setzen würde, das zollfreie Einkaufen verbietet und regressive Kontrollen einführen würde. Auch die eigene Wirtschaft sollte vermehrt für schweizer Produkte werben und der Staat sollte die Gelder besser zur Stützung der KMU und nicht der Grossunternehmen verwenden.

      Nicht die Ausländer sind diejenigen, die Schuld an dieser Lage haben, sondern es sind die Schweizer selbst.

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    • September 24, 2011

      Herr Schichtar, ich gebe auch nicht den Ausländern die Schuld. Da gibt es immer diese Missverständnis, dass von gewissen Kreisen bewusst gefördert wird. Eine vernünftige Bevölkerungspolitik hat nichts mit Ausländerfeindlichkei​t zu tun. Es geht darum, dass sich die Gesellschaft in der Schweiz zum Wohle von allen hier lebenden Schweizer und auch Ausländer weiterentwickelt. Leider wird aber mit der aktuellen Politik die Gesellschaft immer mehr geteilt. Die Reichen werden auf Kosten der ärmeren immer reicher.
      Ich kann verstehen, dass sie als Gastwirt mit meinen Ideen Schwierigkeiten bekunden. Die Entwicklung der letzten Jahre kann nicht auf einen Schlag rückgängig gemacht werden. Aber wenn es so weitergeht, werden auch sie immer mehr Probleme erhalten. Auch sie sind langfristig auf die unteren Schichten angewiesen. Auch diese sind Kunden. Nur von den Reichen kann die allgemeine Gastronomie nicht existieren. Wenn meine Idee richtig umgesetzt würde, würde das Lohnniveau der unteren und mittleren Schicht suksessive ansteigen. Das würde aber auch bedeuten, dass diese Leute mehr für ihre Konsumgüter bezahlen könnten.

      Bezüglich​ Preisgefälle zwischen dem Inn- und Ausland muss langfristig sowieso etwas unternommen werden. Die Schweiz hätte diesbezüglich mehrere Möglichkeiten.

      Ein​e davon: da die Schweiz nicht Mitglied in der EU ist, kann sie den Satz der Mehrwertsteuer selber definieren. Somit könnte die Schweiz die Mehrwertsteuer z.B. komplett abschaffen. Diese ist sowieso unsozial und die Einbussen würden besser über die progressive Bundessteuer erhoben.

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    • September 24, 2011

      Mir wäre es sehr recht, wenn es ein vernünftiges Lohngefüge geben würde. Ich wäre sicher einer der Ersten, der dabei wäre. Doch welches wäre dies?

      Doch nur ein Beispiel: In Graubünden hatte ich ein Restaurant geleitet und wollte die hiesigen Landwirte unterstützen, indem ich ihnen ihr Fleisch zu einem Preis abnahm, der für die Bauern auch akzeptabel ist. Als sie jedoch zu mir ins Restaurant kamen, waren sie jedoch nicht bereit eine gastronomieüblichen Preis für ihr Bier zu bezahlen.

      Hier geht es gar nicht um reich und arm. Auch gar nicht um die Steuer, die im Vergleich zur EU weit geringer ist. Es geht darum, dass die Einstellung nicht stimmt. Es nützt überhaupt nichts, die Steuer zu senken, wenn der schweizer Konsument seine Ware im Ausland oder beim Discounter einkauft. Es nutzt nichts, wenn der Schweizer nicht bereit ist, einen annehmbaren Preis zu bezahlen, der auch die eigene Wirtschaft stützt.

      Abgesehen davon: Das Einzig wirklich vernünftige und ehrliche Steuersystem wäre die FlatTax.

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    • September 24, 2011

      Ob die Bauern wirklich ein so gutes Beispiel sind mag ich bezweifeln. Sonst sind aber gerade die landwirtschaftlichen Produkten ein gutes Beispiel. Hier findet doch auch ein stetiges Umdenken statt. Es sind doch immer mehr Leute bereit für die entsprechende Qualität auch höhere Preise zu bezahlen.

      Bezüglic​h Steuer bin ich einverstanden mit ihrer Meinung zur FlatTax. Der Freibetrag muss aber entsprechend hoch angesetzt sein. In meinem Vorschlag habe ich nur als Beispiel eine Verlagerung der Mehrwertsteuer in die Bundessteuer vorgeschlagen. Ich will ja nicht alles auf einmal ändern und die FlatTax ist ein anderes Thema.

      Wenn die Mehrwertsteuer in der Schweiz abgeschaft würde, hätte dies den Vorteil, dass die Differenz zu den Preisen im Ausland kleiner würde und somit auch der Anreiz im Ausland einzukaufen.

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    • September 25, 2011

      Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, welcher Schweizer, den Spargel, den Salat, etc. für 15.- CHF die Stunde ernten würde?
      Wo wir wieder beim Thema wären.

      Welcher Schweizer der soviel die Stunde verdient kauft ein Kilo Rindfleisch für 70 bis 80? Das können sich wiederum nur die besser Betuchten leisten, die aber nicht mehr so rege vorhanden sind, wie Sie selbst schreiben. Aber wenn nun die Schweizer es nicht machen, weil sie es sich nicht zu diesem Lohn leisten können, wer soll das dann tun?

      Die Mehrwertsteuer ist eine Allgemeinsteuer, die ruhig jeder bezahlen sollte. Deshalb auch Mehr Wert!

      Ein guter Lösungsansatz wäre, wenn Unternehmen, insbesondere KMUs, mehr Schweizer Personal einstellen würden, diese von der Gewinnsteuer befreit werden sollten, oder gar mit Zuschüssen belohnt. Somit könnte die Produktivität gesteigert werden und schweizer Personal wäre dann eher bezahlbar.

      Und warum werden Landwirte z.B. nicht gefördert, wenn sie schweizer RAV-Arbeiter zur Ernte einstellen, mit Betrag X pro Stunde bezuschusst? Aber die meisten Beihilfen für die Landwirtschaft wandern ganz woanders hin.

      In Deutschland und Österreich kann kaum einer RAV-Geld oder Sozialhilfe bekommen, wenn er, oder der Partner Vermögen hat. Wieso geht das hier nicht? Dann überlegen es sich auch die Ausländer zweimal.

      Andersrum​ müssten auch diejenigen, die Arbeit verweigern, behindern, etc., bestraft werden.

      Ausserdem sollten die Reichen genauso viel Steuer bezahlen, wie die Armen. Ich verstehe immer noch nicht, warum Otto-Normal die Melkkuh sein soll.

      Es gibt so viele Möglichkeiten, den Schweizer zu unterstützen, aber dies wird nicht diskutiert.

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