1. Sonstiges

Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat – 2016

Der Staat und ins­be­son­dere die Kan­tons­ver­wal­tung​​ wächst und wächst. Die Aus­ga­ben des Kan­tons sind in den letz­ten Jah­ren mas­siv ge­stie­gen. Dies auch, weil der Kan­ton immer mehr Auf­ga­ben ü­ber­nimmt oder seine Kom­pe­ten­zen aus­baut. Da in der Po­li­tik die Be­reit­schaft fehlt, die Aus­ga­ben­ex­plo­sio​​n in den Griff zu be­kom­men, wer­den Steu­ern, Ab­ga­ben, und Ge­bühren er­höht. Die Zeche be­zahlt ins­be­son­dere der Mit­tel­stand und die ar­bei­tende Be­völ­ke­rung. Und spe­zi­ell noch die Land­be­völ­ke­rung. Die Tog­gen­bur­ge­rin­ne​​n und Tog­gen­bur­ger sind von den Steu­e­rer­höhun­gen daher ü­ber­durch­schnitt­l​​ich be­trof­fen – das gilt es ent­schie­den zu bekämp­fen. Die fi­nan­zi­el­len Löcher dür­fen nicht wei­ter durch die Schröp­fung der Au­to­fah­rer mit mehr Ra­darkäs­ten und der Be­schrän­kung des Pend­ler­ab­zugs ge­stopft wer­den. Denn ei­gent­lich sollte auch beim Kan­ton gel­ten: Jeder Fran­ken, der aus­ge­ben wird, muss zu­erst er­ar­bei­tet wer­den.

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Comments to: Mehr dem Mittelstand, weniger dem Staat – 2016
  • Januar 13, 2016

    Nach Vorschrift fahren ist immer noch das Beste. Ausserdem dachte ich, dass die Beschränkung des Pendlerabzuges für Autofahrer im Kanton St. Gallen durch die letzte Volksabstimmung schon vollzogen ist. Irre ich mich da?

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Kneubühl
      Danke für Ihren Kommentar und genauem Durchlesen.

      Nach Vorschrift fahren ist gut. Allerdings habe ich vermehr festgestellt, dass bei gewissen Radarkästen auch Beispielsweise im Toggenburg die Verkehrssicherheit in Frage gestellt werden kann.

      Die Beschränkung des Pendlerabzuges und somit Schwächung von gewissen Branchen und Regionen ist seit Ende November 2015 Tatsache. Aber anhand dieses Beispiels zeigt es einmal mehr, dass der Bürger über eine weitere Steuer geschröft wird.

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    • Juli 19, 2021

      Mirko Gehrig, Vor Jahren habe ich im Toggenburg drei mal Erfahrungen gesammelt in Sachen Radaranlagen. Zwei Bussen konnte ich dem Briefkasten entnehmen. Die Eine habe ich bezahlt. Die Zweite habe ich mir dann erspart, aus folgendem Grund. Zwei Tage vor Zahlfälligkeit wurde ich erneut geblitzt. Dumm nur, ich fuhr nicht über 60 Kmh, sondern nur etwas über 50 Kmh. Bei der Rückkehr erblickte ich einen Servicewagen und einen Monteur an der Stelle, der sich anschickte etwas zu reparieren. So fuhr ich wie erlaubt mit 60 Kmh vorbei und ups es blitzte wieder. Natürlich habe dann sofort angehalten und reklamiert. Der Monteur bestätigte mir, dass die Anlage falsch eingestellt sei und er desswegen hier sei um die richtige Limite ein zu schüstieren. Habe Namen, Auto und Nummer aufgeschrieben und freudig auf die nächsten Bussen gewartet. Natürlich kamen erneut 1 Busse aus St. Gallen. Ein Telefon nach St. Gallen genügte und der Hinweis diese Sache mit den Beweisen zu veröffentlichen. Dann war ab sofort Ruhe. Auf eine Entschuldigung und Rückzahlung warte ich noch heute.

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