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Merkel Nichts mehr mit: „Kommet her, die ihr mühselig … .”

Nichts mehr mit:

„Kommet her, die ihr mühselig und beladen seid

 

„Merkels neues Gesicht“

 

„Merkel: Keine neue humanitäre Aktion“

 

“Faymanns Botschaften an die Kanzlerin”

 

“Flüchtl​​​​in​​​gskrise: „Nein, wir schaffen es nicht“

 

1) „Merkels neues Gesicht – DAS SIND KLARE WORTE – Danke!

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“, vom Mittwoch, den 02. März 2016: „Merkels neues Gesicht“; von Dr. Jasper von Altenbockum, Chef Inland.

„Hätte Bundeskanzlerin Angela Merkel diesen Satz schon im September vergangenen Jahres gesagt und entsprechend gehandelt, hätte die Flüchtlingskrise wohl einen anderen Verlauf genommen: „Es gibt eben nicht ein Recht, dass ein Flüchtling sagen kann: Ich will in einem bestimmten Land der EU Asyl bekommen.

Was sich damals an der ungarischen Grenze abspielte, ist heute bitterer Alltag an der griechisch-mazedonisc​​​​​​​​​​hen Grenze. Die Flüchtlinge und Migranten, die so gut wie alle nach Deutschland wollen, versuchen zum Teil mit Gewalt, die Grenzsperren zu überwinden.

Merkel reagiert aber nicht mit dem freundlichen Gesicht von damals, sondern mit dem realistischen Gesicht, das den EU-Türkei-Gipfel und die Landtagswahlen im Blick hat.

Ließe sie jetzt wie damals das „Durchwinken“ wieder zu, wäre sie vollends zum Scheitern verurteilt.

Mit welchen Mitteln sich die EU Merkels Plan zur Lösung der Flüchtlingskrise in den nächsten Wochen doch noch annähern könnte, sprach in Berlin der kroatische Ministerpräsident aus: Falls die Flüchtlinge versuchten, über Kroatien zu ziehen, werde die Armee eingesetzt.

 

2) „Merkel: Keine neue humanitäre Aktion“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“, vom Mittwoch, den 02, März 2016:

„Merkel: Keine neue humanitäre Aktion“

sat./tens. BERLIN/ATHEN, 1. März. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nicht die Absicht, die an der griechisch-mazedonisc​​​​​​​​​​hen Grenze festsitzenden Flüchtlinge in einer abermaligen humanitären Aktion in Deutschland aufzunehmen.

Die Situation sei nicht mit jener im September vergangenen Jahres zu vergleichen, sagte sie am Dienstag in Berlin.

„Es gibt Übernachtungsmöglichk​​​​​​​​​​eiten und Aufenthaltsmöglichkei​​​​​​​​​​ten auch in Griechenland. Die müssten auch von den Flüchtlingen genutzt werden.“

[Übernachtun​​​​​​​gsmöglich​​​kei​t​e​n​ und Aufenthaltsmöglichkei​​​​​​​​​​ten hat es auch am Samstag, den 5. September 2015 gegeben, als Merkel die Schleusen öffnete: „Merkel hat uns eingeladen“].

Merkel:​​​​​​​ Es gelte, das System von Schengen wieder umzusetzen und eine „Politik des Durchwinkens“ zu beenden. Die Lage in Griechenland zeige aber, dass einseitiges Vorgehen oder Beschlüsse von einigen nicht weiterhülfen, sagte Merkel mit Blick auf die Entscheidung Österreichs und einiger Balkanstaaten, nur noch eine begrenzte Zahl von Flüchtlingen nach Mitteleuropa weiterreisen zu lassen.

[Dabei ist Frau Merkel über diese Grenzsperre heilfroh: Keine oder fast keine neuen Flüchtlinge mehr, die in Deutschland ankommen – ohne deutsche Grenzkontrolle, die Merkel ja partout nicht haben wollte:

Diese Drecksarbeit lässt Merkel die anderen machen, aber sie profitiert davon, ihr Gutmenschen.

Ohne Obergrenze, die Merkel nicht einführen wollte. Aber das Resultat der Grenzsperre an der griechisch-mazedonisc​​​​​​​hen Grenze gibt Merkel eine Atempause – am 13. März wird in drei deutschen Ländern – Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz – gewählt. In allen drei Ländern ist Merkels CDU in arger Bedrägnis.

So agiert Mutti Merkel, wenn es um ihren Machterhalt geht – merkt Euch das, ihr Gutmenschen!]

“Die Kanzlerin sicherte Athen Hilfen zu und hob hervor, kein Land dürfe durch die Flüchtlingssituation überbeansprucht werden. Die griechische Regierung forderte unterdessen knapp eine halbe Milliarde Euro Nothilfe zur Versorgung von Migranten. „Wir können die Last nicht tragen“, begründete eine Sprecherin der Regierung am Dienstag den Antrag auf 480 Millionen Euro Hilfe.

 

3) Faymanns Botschaften an die Kanzlerin

„Frankfurte​​​​​​​r Allgemeine Zeitung“, vom Mittwoch, den 02.März 2016; von Stephan Löwenstein: “Wien wundert sich über Berlin”

„WIEN, 1. März. Diesen Satz hatte sich Werner Faymann ganz genau zurechtgelegt: „Österreich ist kein Wartezimmer für Deutschland.“

[und die Schweiz kein Ausweichquartier für Deutschland]

Er war dem österreichischen Bundeskanzler so wichtig, dass er ihn etwas zusammenhanglos gleich zu Beginn seiner Stellungnahme an der Seite des EU-Ratspräsidenten Donald Tusk anbrachte. Niemand sollte übersehen, dass der Österreicher hier eine direkte Replik gegen die deutsche Kanzlerin anbringen wollte.“

usw.

Es ist dieser offensichtliche Widerspruch, der Regierungspolitiker in Wien ausgesprochen in Rage bringt:

Die deutsche Kanzlerin kritisiert, dass Österreich die Grenzen zumacht und nur noch eine definierte Menge an Flüchtlingen durchlassen will.

Der deutsche Innenminister kritisiert, dass Österreich eine viel zu hohe Menge an Flüchtlingen definiert hat, für die es zur Durchreise nach Deutschland den Schlagbaum hebt.”

[Die deutsche Flüchtlingspolitik ist eine reine Kakophonie, dank Merkel]

Ja, was denn nun?

Dabei waren es nach Wiener Lesart nicht die Österreicher, sondern die Deutschen selbst, die die Kontingente erfunden haben. Tatsächlich hat die Polizei, nachdem Deutschland wieder mit Grenzkontrollen zu Österreich begonnen hatte, nach einigen ersten wilden Wochen im vergangenen Herbst mit den österreichischen Kollegen Absprachen getroffen: An nurmehr fünf Übergängen sollten die Asylsuchenden übergeben werden, und zwar nicht mehr als 50 pro Stunde, damit man die Leute auch versorgen und weitertransportieren kann. Das ergibt, auf 24 Stunden und sechs Übergänge hochgerechnet, bis 6000 Menschen am Tag.

Was also, so fragt man sich in Wien, hat de Maizière gegen die österreichische Absicht, künftig nurmehr bis zu 3200 Menschen nach Deutschland durchzulassen?

Auf diese Frage hat Wien aus Berlin keine Antwort bekommen. Außer der formalen, aber im Ergebnis wenig relevanten Unterscheidung, bei den deutschen Kontingenten handle es sich nur um eine rein administrative Maßnahme.

Dazu sagte Faymann, Österreich wolle nicht in die „Doppelmühle“ geraten: wenn auf der einen Seite (Balkan) durchgewinkt werde, auf der anderen aber (Deutschland) zurückgewiesen.“

Vgl.​​​​​​​

4) “Flüchtlingskrise: „Nein, wir schaffen es nicht“

Die Presse.com“ vom 01.03.2016 18:24;

Link: http://diepresse.com/​home/politik/eu/49369​84/Fluchtlingskrise_N​ein-wir-schaffen-es-n​icht​ .

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Comments to: Merkel Nichts mehr mit: „Kommet her, die ihr mühselig … .”
  • März 17, 2016

    Und nicht vergessen: In Europa wächst der Nationalsozialismus, gefördert durch die Rechts-Parteien. Man tut gut daran, den alten Gruss zu üben! Und viele warten sehnsüchtig auf diese Zeiten.

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