1. Ausländer- & Migrationspolitik

Migrationszusammenarb​​​​eit Schweiz Nigeria & ganz Afrika

Nigerianer prellt Ent­wick­lungs­hilfe um 340’000 Franken

Die Idee war gut:

“Nigeria nimmt abgewiesene Asylbewerber zurück. Im Gegenzug schafft die Schweiz im afrikanischen Land Ausbildungsplätze. Die Direk­tion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) wollte jährlich 30 Lehrlinge ausbilden und dafür 1,5 Millionen Franken zu Verfügung stellen. Im Sommer 2015 wurde das Projekt vorzeitig abgebrochen: In drei Jahren reisten sieben Schweizer Volontäre als Ausbilder nach ­Nigeria. Dafür sind 340’000 Franken weg.

 

Im Februar 2011 besiegeln die Schweiz und Nigeria ihre Migrationspartnerscha​​​​ft und planen das Projekt. Leiter wird Remi Alao (57),  nigerianischer Transportunternehmer aus Bern und Mitglied des ­Vereins Nido Swiss (Nigerians In Diaspora Organisation). Rund 4000 Franken Monatslohn bekommt Alao für seine 50-Prozent-Stelle. Er ein Taxichauffeur als Leiter eines 1,5-Millionen-Projekt​​​​s ? Markus Reisle von der DEZA verteidigt die Wahl: «Remi Alao hat eine Management-Ausbildung​​​​ und ist qualifiziert, so ein Projekt zu führen.»

 

Ein Treuhandbericht vom Dezember 2014 sieht das anders: «Unserer Meinung nach hat Nido Swiss in seiner heutigen Form nicht die Kapazität, das Projekt wie vereinbart zu ­realisieren.» Isaac Obodo (49), Präsident von Nido Swiss, ist wütend: «Dass das Projekt scheiterte, liegt nicht an meinem Verein, sondern am Projektleiter.» Der Vorwurf: Der Nigerianer Remi Alao habe das Geld der Deza missbräuchlich verwendet. Da muss man sich doch überhaupt nicht mehr wundern, warum die sogenannte Entwicklungshilfe in Afrika –  seit gut 60 Jahren  –  überhaupt nichts gebracht hat, im Gegenteil.CHF 16142.00 pro Jahr und Mitarbeiter ist sehr viel, weil damit ja nur die Flugtickets, Verpflegung und Unterkunft bezahlt wurden, vor allem wenn man auch berücksichtigt; Nigeria ist ja nicht gerade als Hochpreisland bekannt. Sie konnten ja an realen Verbesserungen wenig vorweisen.

 

Da fragt sich der Steuerzahler, die wir nun mal (fast) ALLE sind, wo ist da die Projektkontrolle, wer hat die Budgets abgesegnet und dann auch kontrolliert ? Gab es da überhaupt irgendwelche Vorgaben und Ziele die man dann doch hätte kontrollieren müssen ?

 

Dafür werden vom DEZA Projekte vor Ort in Lateinamerika abgewiesen, welche von CH Profis für ein Trinkgeld begleitet würden. Das Deza ist und bleibt ein zu undurchsichtiger Verein und verschleudert hunderte von Millionen von unseren Steuergeldern. Allem Anschein nach bekommt man DEZA Gelder nur mit Vitamin B 

Aussenstehende werden grundsätzlich abgewiesen.”

 

“Ob auf globaler Ebene oder in der Schweiz: Stets gehen alle Akteure, wenn es um Entwicklungshilfe geht, von ein und derselben Prämisse aus: Mehr Geld bewirkt auch mehr. Die zentrale Frage hingegen, ob Entwicklungshilfe überhaupt etwas bewirkt oder ob vielleicht sogar das Gegenteil der Fall sein könnte – wovon mittlerweile diverse Ökonomen ausgehen –, wird ausser Acht gelassen. Es scheint, Entwicklungshilfe hat für Regierungen noch immer den Charakter von Ablasshandel, bei dem es vor allem darauf ankommt, Altruismus, Mitleid und Grosszügigkeit zu zeigen. Eine florierende Hilfsbranche gibt Geld, zeigt christliche Nächstenliebe und vermeidet damit, sich wirklich mit den Ursachen der Misere auseinanderzusetzen. Politiker zeigen Betroffenheit, ebenso ihre Wähler. Moralisch überlegen und ethisch unangreifbar ist derjenige, der immer mehr Geld für Entwicklungshilfe fordert.

 

In den sechziger Jahren hatte man weltweit damit begonnen, systematisch in Entwicklungshilfe-Pro​​​​jekte zu investieren. Seither wurden die Gelder jährlich konstant erhöht.

 

Überwies die Schweiz Anfang 1960 noch 15,1 Millionen Franken, war es 1990 bereits 1 Milliarde.

Dieser Betrag verdoppelte sich bis 2008 auf über 2 Milliarden.

 

Weltweit sind in den vergangenen fünfzig Jahren mehr als 2 Billionen Dollar Hilfe von den reichen an die armen Länder geflossen. Der Grossteil davon nach Afrika.

 

Dennoch ist das Ergebnis gelinde gesagt ernüchternd. Den meisten Afrikanern südlich der Sahara geht es heute schlechter als am Ende der Kolonialzeit. Ihr durchschnittliches Einkommen ist gesunken, während es überall sonst auf der Welt gestiegen ist. Ob Unterernährung oder Analphabeten Rate, ob Kindersterblichkeit oder Bevölkerungswachstum:​​​​ Afrika fällt, einigen relativen Fortschritten zum Trotz, bei all diesen Kennzahlen immer weiter hinter den Rest der Welt zurück. Nur in den Elendsstatistiken steht der Schwarze Kontinent an der Spitze: Lebten damals nur 10 Prozent der Einwohner unter der Einkommensgrenze von zwei Dollar, so sind es heute 70 Prozent “.

 

Dies ist nur die Spitze des Eisbergs.

 

Bekanntlich ist die Schweizer Entwicklungshilfe in Milliardenhöhe äusserst kontraproduktiv. Einerseits fliesst das Geld oftmals an irgendwelche Clan-Chefs, welche nicht selten auch noch Christen verfolgen. Andererseits erhalten dann gewisse Leute Geld, welches ihnen erst erlaubt, als Wirtschaftsmigranten nach Westeuropa zu reisen. Die Liste liesse sich verlängern.

Migra​tio​​​nszusammenarbeit, einerseits “Entwicklungshilfen”,​​​​ anderseits Gewährung gegenüber der Schweiz von Rücknahme-Abkommen betr. ihrer Staatsbürger, welche in der Schweiz kein Asylrecht bekamen. Man darf resp. muss  sich doch fragen, wo sind denn die seit Jahren versprochenen, dringend notwendigen  Rücknahme-Abkommen   ​                     ​                     ​                   geblieben ?

 

Mit welchen Länder wurde ein solches Rücknahme Abkommen denn bereits abgeschlossen ?

 

Wie viele in der Schweiz abgewiesene Migranten & Asylanten konnten denn die letzten Jahre (2013, 2014, 2015) so zurück geschickt werden dank einem Rücknahme Abkommen ?.

 

Findet ihr die letztlich wieder von Bundesbern gesprochene ERHÖHUNG der “Entwicklungs-Hilfe” gut und in Ordnung ?

 

Jetzt nicht gleich wieder emotionsgeladen ausschliesslich drauf los “stänkern”, ausschliesslich SACHLICHE Beiträge und Antworten geben,

oder es dann ganz unterlassen. 

 

Merci

 

 

 

 

Quel​​​l​en-Angabe;

Weltwoche vom 4. Juli 2016

http://www.weltw​​​​oche.ch/ausgaben/2​0​0​9​-41/artikel-200​9-​41​-s​innlose-entw​ick​.ht​ml

http://w​ww.b​lick​.ch/n​ews/n​igeri​aner-​prellt​-e​ntwick​lungsh​ilfe-um​​-34000​0-frank​en-mi​t-d​eza-​geld-ins​-ed​elrest​au​rant-id44​8​5391.html​​

 

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Comments to: Migrationszusammenarb​​​​eit Schweiz Nigeria & ganz Afrika
  • Juni 4, 2016

    Diese Idee hat das Labeling: FF
    FF = Für d’Füx

    Weil nicht umsetzbar. Wie soll man in einem Land etwas aufbauen, wo die Mafia in allem und jedem die Finger drin hat???

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  • Juni 4, 2016

    Eine ehemalige Bundesrätin, namens “Metzler” trank zur Feier eines Abkommens, mit Nigeria, wegen Rücknahme von Asylbewerbern, in “unserem” Bundesrat-Jet Schämpis über Afrika!!!
    Dürfte man eigentlich erfahren, was das Ganze den Steuerzahler gekostet hat?
    Wenn es auch schon einige Zeit her ist, es handelte sich um unser Steuergeld!
    Vermutli​ch bezahlen die Linken nicht so viel Steuern, dass das sie Kalt lässt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Eberling
      Welche sozialpolitische Einteilung betreffend Links wenden Sie an?

      Wie hoch war Ihre damalige Rations – Einbusse, um im Wirtschaftskreislauf mitspielen zu können?

      Ich finde jegliches Geschäft mit Menschen, wie das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, als abstossend und Menschen unwürdig!

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  • Juni 4, 2016

    Lieber Markus!

    Die Mafia ist ein westliches Konstrukt und wird halt kopiert! Die Schweiz gehört zum Westen!

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Bender

      Es geht hier nicht um “Wirtschafkreislauf”,​
      sondern um Migrationszusammenarb​eit und Entwicklungshilfe.


      Der Sache fremd ist eine V-Forumsverletzung,
      also bitte halten Sie sich zukünftig an den Inhalt meines Artikels.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Hat Entwicklungshilfe keine wirtschaftlichen Auswirkungen?

      “Der Sache fremd ist eine V-Forumsverletzung,
      also bitte halten Sie sich zukünftig an den Inhalt meines Artikels.”

      Ihre Belehrung kann ich nicht einordnen!

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  • Juni 7, 2016

    @ R. Oberli

    1. Sie haben eindeutig ein FAKE Foto reingestellt, und das persönliche Profil ist bezeichnenderweise auch ganz LEER, also KEINE ZIVILCOURAGE sich persönlich für seine FRAGWÜRDIGEN Äusserungen hier auf Vimentis zu stellen.

    2. Dafür lehnen sie sich aber etwas zu weit aus dem “Fenster”, so können doch froh sein, wenn man sie als Anonymen überhaupt wahrnimmt.

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