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Mindestlohn – Erneut staatliches Lohndiktat?

Einleitung

Die Mindestlohn-Initiativ​e bietet uns Bürgerlichen erneut gewaltig Angriffsfläche, aufs Glatteis geführt zu werden. Was gerecht oder ungerecht ist, ist ausgesprochen subjektiv. Sich auf das Terrain dieser Argumentation zu wagen, ist als Gegner ausgesprochen gefährlich. Dies sah man auch bei der Debatte um die 1:12 Initiative. Denn wer will Arbeitnehmende schon ungerecht behandeln?

Als Gegner der Mindestlohn-Initiativ​e muss man sich die Frage stellen, was richtig und was falsch ist. Schon nur aus liberaler Sichtweise. Sei es eine pauschal definierte, staatliche Einflussnahme auf die Lohnstruktur privatwirtschaftliche​r Unternehmen, oder aber eine freiheitliche und liberale Wirtschaft- und Lohnkultur, welche auf der Selbstbestimmung und der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen basiert.


Die Stärke der Gewerkschaften und Einfluss auf die Privatwirtschaft

Die Gewerkschaften haben dank dem sozialdemokratischen Aufschwung eine starke Wirkung auf die Privatwirtschaft und verhandeln seit Jahren erfolgreich als Vertreter der Arbeitnehmenden mit den Arbeitgeber und deren Verbände. Mindestlöhne wie auch Gesamtarbeitsverträge​ (GAV) wurden etabliert und werden jährlich neu ausgehandelt. Dieses System funktioniert, besonders weil es branchenspezifische und individuelle Lösungen zulässt. Ein staatlich definierter Mindestlohn ist zu starr und vernichtet jahrelange Verhandlungen und Erfolge zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter.​ Durch die Unterstützung staatlich vorgeschriebener Mindestlöhne schaffen sich die Gewerkschaften faktisch selbst ab.


Der Faktor der individuellen Selbstverantwortung

Es ist wohl nicht unmenschlich, von jedem Arbeitnehmenden eine gewisse Selbstverantwortung zu verlangen. Es ist an jedem Menschen selber zu entscheiden, ob und welchen Beruf jemand erlernen und sich weiter bilden möchte. Es liegt auch an jedem Menschen, sich auf eine Stelle zu bewerben und alles Nötige dafür zu tun, diese Stelle auch zu kriegen. Sei es in einem Familienunternehmen, einem KMU oder einem internationalen Konzern. Der Entscheid einen Beruf zu wählen, sich weiter zu bilden und Karriere zu machen (oder nicht), bringt als Konsequenz anschliessend den entsprechenden Lohn.

Für die wenigen Ausnahmen, welche aus welchen Gründen auch immer diese individuellen Chancen zur beruflichen Gestaltung nicht wahrnehmen können, bietet der Staat genügend Auffangmöglichkeiten.​ Sei es über die Sozialversicherungen oder vom Staat subventionierte Weiterbildungs- oder Umschulungsmassnahmen​.


Klare Fakten

In der Schweiz sind 4.5 Millionen Personen erwerbstätig. Davon sind 1.1 Millionen Ausländer. Heute beziehen ca. 300‘000 Erwerbstätige einen Lohn unter CHF 4‘000.- pro Monat. Das sind 6.7% aller Erwerbstätigen. Wegen diesen 300‘000 Personen eine starren, staatlich diktierten Mindestlohn einzuführen, der weder individuelle, branchenspezifische und regionale Bedingungen berücksichtigt, ist unverhältnismässig und ausserdem eine Bankrotterklärung unserer Gewerkschaften.


Fa​zit:

Ein staatlich vorgegebener Mindestlohn zerstört die individuelle Verantwortung eines jeden Individuums, schränkt die Arbeitgebenden kleiner Unternehmen zu stark ein und untergräbt die liberale freiheitliche Struktur unser sozialen Marktwirtschaft. Gewerkschaften würden obsolet.

Ein staatlich definierter Mindestlohn bietet sozialistischen Ideologien Vorschub und sägt an den Grundprinzipien einer liberalen und freiheitlichen Schweiz. Unsere Gewerkschaften sind stark genug und die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände verhandeln seit Jahren erfolgreich. Die Zustimmung zu einem staatlich diktierten Mindestlohn suggeriert, dass unser sozialdemokratisches stark gestütztes, liberales Wirtschaftssystem nicht funktioniert. Dies ist falsch.

Klares NEIN zur Mindestlohn-Initiativ​e, welche 2014 zur Abstimmung kommen wird.

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Comments to: Mindestlohn – Erneut staatliches Lohndiktat?
  • November 27, 2013

    Ich bin ein klarer Gegner von Mindestlöhnen! Aus volkswirtschaftlichen​ Gründen!

    Allerding​s ist die Argumentation von Herrn Bürgi wenig überzeugend. Und diejenige von Herrn Selk (wenn man da überhaupt von Argumentation sprechen kann) erst recht nicht.

    Die volkswirtschaftlichen​ Argumente gegen einen Mindestlohn:

    1. Negativer Einfluss auf den Arbeitsmarkt! Ein Mindestlohn von 4000 Franken führt zu einem Angebotsüberschuss und somit zu mehr Arbeitslosigkeit! Es kommt zu einem volkswirtschaftlichen​ Verlust für die Volkswirtschaft als Ganzes!

    2. Preissteigerung! Die Kaufkraft all jener, die über 4000 Franken verdienen, sinkt. Besonders betroffen sind diejenigen die knapp über der willkürlichen Grenze von 4000 Franken liegen! Auch dies hat negative Folgen für die VW als Ganzes!

    3. Existenzielle Bedrohung für zahlreiche KMU! Was dann wieder zu mehr Arbeitslosigkeit führt. Auch hier negative Folgen für die VW.

    4. Die riesigen regionalen Unterschiede betreffend Lohnniveau und Preisniveau werden in der Initiative nicht berücksichtigt! Gerade für KMU in Regionen mit tiefem Preis- und Lohnniveau hat die Initiative fatale Auswirkungen!

    ​Und zuletzt gilt es noch erwähnen, dass zahlreiche Staaten Mindestlöhne haben, aber keiner auch nur annähernd in der Höhe von 4000 Franken!

    Selbst im Hochpreisstaat Luxembourg beträgt der Mindestlohn umgereichnet nur rund 2300 Franken pro Monat. In den Niederlanden sind es 1800 Franken. In den USA gar nur 1200 Franken.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr gut argumentiert, Herr Lohmann.

      Die Fakten auf den Punkte gebracht!

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    • Juli 19, 2021

      Klassische Drohkulisse. Überzeugt mich nicht. Ihre sämtliche Aussagen sind nicht begründet. Können Sie ihre Fakten noch beweisen? Das wäre richtig und wichtig,

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bürgi

      Das hat rein gar nichts mit Drohkulisse zu tun, sondern mit volkswirtschaftlichen​ Tatsachen gepaart mit Logik! Was haben Sie denn daran nicht verstanden?

      Ich bin ja mit Ihnen einverstanden aber Sie sollten argumentativ etwas mehr bieten als nur Anti-Gewerkschaftspar​olen und Ideologie. Sie sollten auch aufzeigen, was für konkrete Folgen, diese Initiative für die Bevölkerung hat!

      Zu meinen Punkten:

      2. Wenn ein Unternehmen vom Staat gezwungen wird die Löhne von 3500 auf 4000 Franken zu erhöhen, dann hat das Auswirkungen auf die Preise der Produkte oder Dienstleistungen, die dieses Unternehmen anbietet. Und wenn das Unternehmen Zulieferer ist für andere Unternehmen, dann hat das eine ganze Preisspirale gegen oben zur Folge. Das ist doch nun wirkich nicht so schwer zu verstehen.

      3. Wenn ein KMU vom Staat gezwungen wird die Löhne von 3500 auf 4000 Franken zu erhöhen, dann führte das zu einer massiven Erhöhung des Aufwand und damit zu einer massiven Reduktion des Gewinns. Und je nach dem kann das für dieses KMU das Ende bedeuten. Auch das ist nun wirkich nicht so schwer zu verstehen.

      1. Dieser Punkt ist etwas komplexer, da er volkswirtschaftliche Kenntnisse erfordert für das Verständnis. Auf dem Arbeitsmarkt gibt es viele Leute in der Schweiz, die bereit sind für 3500 Franken zu arbeiten. Und es gibt viele Unternehmen, die bereit sind sie für 3500 Franken zu beschäftigen.

      Komm​t aber nun der Mindestlohn sind diese Leute natürlich immer noch bereit für 4000 Franken zu arbeiten, nur werden es sich die Unternehmen zweimal überlegen jemanden für 4000 Fraken zu beschäftigen, der auf dem Arbeitsmarkt nur 3500 Franken “Wert” hat. Das führt dazu, dass wir viele Leute haben, die gerne für 4000 Franken (oder auch darunter arbeiten würden), die aber nicht dürfen, weil der Staat Löhne unter 4000 Franken verbietet und die Unternehmen nicht bereit sind ihnen einen Job für 4000 Franken anzubieten. Das nennt man Angebotsüberschuss. Und das führt zu Arbeitslosigkeit.

      ​4. Dass wir in der Schweiz riesige regionale Unterschiede betreffend Lohn- und Preisniveau haben, können Sie selbst überprüfen. Vergleichen Sie mal die Mieten in der Stadt Zürich mit jenen im Kanton Jura. Oder vergleichen Sie mal die Krankenkassenprämien im Kanton Genf mit jenen im Kanton Wallis.

      Und dann vergleichen Sie mal die Löhne für gleiche Arbeit im Grossraum Zürich mit jenen im Kanton Jura!

      Aus diesem Grund ist es völlig unsinnig für die ganze Schweiz einen einheitlichen Mindestlohn festzulegen.

      A​uch die Tatsache, dass viele EU-Staaten Mindestlöhne kennen, diese aber um Welten tiefer liegen als die angestrebten 4000 Franken in der Schweiz, können Sie leicht selbst nachprüfen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann

      Akzeptanzr​essitent?

      Die Schweiz ist nun mal nicht in der EU. Somit der Vergleich mit diesem Desasterkonstrukt nicht der Rede wert.

      Mindestlohn Nein, weil wir keine neuen bürokratischen staatlichen Diktaturbürokratiegeb​ilde brauchen.

      Zudem keine neuen falschen Anreize, wir haben ohne dieses neue Träumli/Geld fürs Nichtstun und aus Linker Ecke gewünschte Problem bereits zuviel Zuwanderung.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Lohmann

      Danke für die erweiterte Argumentation. Jetzt sind Ihre Argumente begründet und nachvollziehbar. Ihre Argumentation (welchen Schaden würde die Volkswirtschaft nehmen, wenn die Initiative angenommen werden würde) ergänzt sich sehr gut mit meiner Argumentation, warum die Initiative nicht angenommen werden muss.

      Mein Statement ist im Übrigen in keinster Weise eine Anti-Gewerkschafts-Id​eologie. Im Gegenteil. Ich begrüsse das heutige liberale Wirtschaftssystem, gepaart mit der starken Sozialpartnerschaft. Sie müssen nur richtig lesen. Eine Annahme der Initiative würde Gewerkschaften obsolet machen und die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmervertreter​ und Arbeitgebervertreter zunichte machen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Landrat Bürgi

      Sozialpartne​rschaften sind wichtiger denn je.

      Doch es scheint, dass Gewerkschaften, wie im Übrigen auch Verbände, Organisationen, Hilfswerke etc. etwas verkommen (sind) zu überdimensionierten bürokratischen Gebilden und zuweilen mehr Eigenwerbung betreiben, statt die Arbeiterschaft/bzw. Betroffene zu vertreten.

      Wenn diese Bereiche so weiterwursteln, schaffen sie sich letztlich selber ab, da die Glaubwürdigkeit sinkt.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Habegger

      Danke für Ihren Beitrag, das ist wie Sie richtig sagen auch der springende Punkt. Die Gewerkschaften machen sich mit der Unterstützung eines staatlich vorgeschriebenen Mindestlohnes nur unglaubwürdig.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bürgi

      Besten Dank für Ihre Antwort! Ich habe Ihren Artikel sehr genau gelesen. Ich bleibe dabei, Sie argumentieren zu stark ideologisch und vernachlässigen die volkswirtschaftlichen​ Auswirkungen dieser Vorlage (z.B. drohende Zunahme der Arbeitslosigkeit).


      Aber wie bereits betonte, grundsätzlich bin ich mit Ihnen einverstanden. Es ist mehr ein Problem der argumentativen Gewichtung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Küng

      Was die Auswirkungen von Mindestlöhne auf die Preise anbelangt, da bin ich absolut einverstanden mit Ihnen.

      Das Einkaufen im Ausland ist allerdings nichts Schlechtes. Im Gegenteil, es ist für die gesamte Volkswirtschaft betrachtet sogar sinnvoll! Insbesonder in einem Land wie der Schweiz wo wir so viele Kartelle und Monopole haben wie in der Schweiz!

      Ganz allgemein ist ein offener grenzüberschreitender​ Handel ohne schädliche Zölle immer volkswirtschaftlich sinnvoll!

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  • November 27, 2013

    Genau richtig, Herr Selk und Herr Bürgi. Einen staatlichen Mindestlohn muss man zwingend ablehnen. Auch hier will Links bis Linksaussen den Lohn Mann oh Mann regulieren und mit einem teurer Überwachungsapparat kontrollieren. Auf Kosten von Steuerzahler und KMU.

    Danke Herr Selk und Herr Bürgi für die Weitsicht!

    “Die​ CVP sieht das Nein der 1:12-Initiative als gutes Omen für ein Nein in der bevorstehenden Abstimmung über die Mindestlohn-Initiativ​e. “Aber man darf das Volksbegehren nicht unterschätzen und muss weiter auf der Hut bleiben”, erklärte CVP-Präsident Christophe Darbellay der sda.

    Der Walliser Nationalrat zeigte sich vom deutlichen Resultat erleichtert: “Es handelt sich um ein klares Signal zugunsten des Wirtschaftsstandorts Schweiz.” Die Stimmbürger wollten nicht nachmachen, was im Ausland schlecht funktioniere. Gegen Lohnexzesse erachtet Darbellay die Lösung der Abzocker-Initiative als ausreichend.”

    Wen​n selbst Mittelinks sieht wie Gefährlich eine Mindestlohn-Initiativ​e ist, sollten wir wirklich gewarnt sein!

    Nein zum Mindestlohn!

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  • November 27, 2013

    einmal ein gut überlegter Beitrag, überzeugende Argumente – danke!

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  • November 27, 2013

    Wie alle anderen hier, bin auch ich gegen Mindestlöhne.

    Alle​rdings ist Herr Lohmann der einzige der wirklich überzeugende Argumente liefert! Er liefert klare volkswirtschaftliche Fakten!

    Diese volkswirtschaftlichen​ Argumente von Herrn Lohmann sind für mich relevant! Nicht irgendwelches ideologisches Hickhack…

    Die Argumente des Autors sind nur teilweise überzeugend und vor allem ideologischer Natur.

    Die anderen Kommentatoren liefern leider kaum brauchbare Argumente… Sie beschränken sich in erster Linie auf die Verunglimpfung Andersdenkender!

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  • November 27, 2013

    Zu erwähnen gilt es, dass gerade die SVP in der Landwirtschaft für staatlich garantierte faktische Mindestlöhne einsteht.

    Auch in der Landwirtschaft brauchen wir mehr Markt!

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    • Juli 19, 2021

      Landwirtschaft erzeugt Nahrung und pflegt die Schönheiten (immerdar hochgejubelte Ökologie).

      Im Gegenzug: Überdimensionierte behördlich geschützte Werkstätten-Papiertig​er, Sesselfurzer zusehends vorwiegend bürokratischen teuren ungeniessbaren Mist.

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  • April 4, 2014

    “(…) Ein staatlich definierter Mindestlohn ist zu starr und vernichtet jahrelange Verhandlungen und Erfolge zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter.​​​ (…)”

    1) Der Mindestlohn definiert den TIEFSTEN Lohn für die ganze Schweiz. Er ist nicht starr, Herr Bürgi, man kann ja MEHR bezahlen.

    2) Die Verhandlungen für Gesamtarbeitsverträge​​ für weitere 50% der Arbeitnehmenden verlaufen im Sand; man kann sie nicht als Erfolg bezeichnen und da wird NICHTS vernichtet, sondern mit der Mindestlohninitiative​​ Bewegung in die Sache gebracht.

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  • Mai 1, 2014

    “(…) Der Entscheid einen Beruf zu wählen, sich weiter zu bilden und Karriere zu machen (oder nicht), bringt als Konsequenz anschliessend den entsprechenden Lohn.

    Für die wenigen Ausnahmen, welche aus welchen Gründen auch immer diese individuellen Chancen zur beruflichen Gestaltung nicht wahrnehmen können, bietet der Staat genügend Auffangmöglichkeiten.​​​ (…)”

    1) Wie bezahlt man Weiterbildung mit unter 4000 CHF brutto = 3200 CHF netto?

    2) Ausnahmen: Wer nicht eine VOLLE Leistung erbringen kann, ist schon jetzt auf ergänzende Leistungen der IV angewiesen; das tangiert den Mindestlohn nicht.

    Die Initiative erlaubt Ausnahmen, also Löhne unter dem Mindestlohn, für eine VOLLE Leistung:

    “(…) Der Bund kann für besondere Arbeitsverhältnisse Ausnahmeregelungen erlassen.”
    http://ww​​w.admin.ch/ch/d/pore​/​vi/vis399t.html

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  • Mai 2, 2014

    Der Mindestlohn für die 330000 Tieflohnbeschäftigten​ führt zu einer totalen Lohnerhöhung von rund 1.5 Milliarden Franken. Das sind gerade einmal mickrige 0,4 Prozent der Gesamtlohnsumme in der Schweiz …

    http://mindestlo​hn.blog.nzz.ch/2014/0​4/30/wer-sind-die-330​000-tieflohnbeschaeft​igten/

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  • Mai 2, 2014

    Herr vn Wildenstein, hören Sie endlich mit der Zahl 330000 auf. Die ist nirgends belegt.

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  • Mai 2, 2014

    Herr von Wildenstein, nicht die ‘Schweiz’ bezahlt dieses Mindestlohndiktat, sondern Arbeitsgeber und dort wird von Grössenordnungen von 10% mehr Lohnkosten gesprochen und zwar durch die ganze Lohnbandbreite.

    Ha​ben Sie eigentlich wirklich keine Ahnung, was in der Praxis abgeht oder wollen sie das nicht sehen?

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    • Juli 19, 2021

      Dieses linksextreme famose ‘Ausbeuterargument’ ist eine Frechheit. Es muss sich niemand ausbeuten lassen oder lassen gar Sie selbst sich ausbeuten?

      Also wirklich, Herr von Wildenstein, dass ist reine ‘gefühlte’ Stimmungsmache.

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe ja auch nicht geschrieben, die “Schweiz” müsse die 0,4 % bezahlen, Herr von Limaa, und das wissen ja auch.

      Wenn das für einzelne Ausbeuter 10% mehr Lohnkosten bedeuten sollte, zeigt das nur, wie schamlos die Ausbeutung tatsächlich ist.

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  • Mai 2, 2014

    “(…) Heute beziehen ca. 300‘000 Erwerbstätige einen Lohn unter CHF 4‘000.- pro Monat. (…)”

    Richtig, Herr Bürgi. Es sind 330000, und über 100000 von ihnen haben ein Berufsdiplom. 70 000 dieser 100000 Ausgebeuteten MIT Berufsdiplom sind Frauen. Sie machen 16,1 % aller Frauen mit Berufsdiplom aus. Mit der Mindestlohninitiative​ könnten diese 16,1 % auf einen Schlag den Männern gleichgestellt werden. Wenn man die Frauen ohne Berufsdiplom dazu nimmt, die eine volle Leistung erbringen, würde sich dieser Anteil mehr als verdoppeln …

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  • Mai 2, 2014

    Am “Tag der Arbeit” war der Mindestlohn das Hauptthema.

    “Auch vpod-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber ging in Olten SO auf die über 300’000 Working poor ein – vor allem auf die Frauen. Die Mehrheit arbeite in klassischen Frauenberufen wie der Kinder- oder Betagtenbetreuung. Diese Aufgaben seien “ausserordentlich anspruchsvoll”, sagte die ehemalige grüne Nationalrätin laut Redetext. Dem vpod seien Löhne von 1200 Franken in der privaten Betagtenbetreuung bekannt.”

    http://www.luzern​erzeitung.ch/nachrich​ten/schweiz/schweiz-s​da/Mindestlohn-im-Zen​trum-vieler-1-Mai-Fei​ern;art46447,367396

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  • Mai 4, 2014

    1200 CHF brutto für eine Erwachsene mit Kind ergeben im Kanton Solothurn pro Monat netto 1098,24 CHF. Davon gehen 199,00 für die Krankenkasse weg. Das Kind allein kostet 920 CHF …

    Damit kann auch eine Heimpflegerin nicht existieren, selbst wenn Kost und Logis allenfalls noch dazu kämen.

    http://www.​​lohncomputer.ch/de/i​h​r-ergebnis.html?tx_​lo​hnrechner_pi1%5Bco​ntr​oller%5D=Start&cH​ash=​f68b422ccb7d1805​80bf4​07433af4a2f

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