1. Verkehr

Moderne Verkehrsregelung

Haben Sie sich auch schon geärgert, dass Sie als Fussgänger bei der roten Ampel war­ten muss­ten, ob­wohl weit und breit kein Auto in Sicht war? Auch Au­to­fah­rer ken­nen das glei­che Phänomen und ärgern sich ebenfalls. Anwohner, wel­che das Pech haben bei einer Ampel zu woh­nen, ärgern sich, dass die Autos so viel Lärm und Ab­gase ver­ur­sa­chen beim An­fah­ren.

 

Wenn nun die Ampeln so gesteuert würden, dass sie beim Betätigen einer Taste für den Fussgänger innert einer Minute auf grün wechseln würden, so müssten diese sehr zufrieden und glücklich sein.

 

Autofahrer könnten die Grünphasen ansonsten untereinander aufteilen, wobei Bewegungsmelder die Ampeln so steuern, dass natürlich dort grün ist, wo auch ein Auto daherkommt.

 

Wer kann dagegen sein? Weniger warten an der Ampel bedeutet einen Gewinn für Fussgänger und Autofahrer, wie auch weniger Abgase und weniger Lärm für die Anwohner.

 

Nur weshalb wird etwas so ökonomisch und ökologisch Sinnvolles nicht umgesetzt?

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Comments to: Moderne Verkehrsregelung
  • April 15, 2012

    Es gibt eine ganze Anzahl von unsinnigen Verkehrsregeln und Verkehrsüberwachungsm​assnahmen; meistens wird eine Standardregel ohne Rücksicht auf die tatsächliche Gefährdung stur durchgezogen. Beispiele:
    Die 50 km-Höchstgrenze wird auch auf bolzengeraden Strecken mit beidseitigem Trottoir und kleinstem Fussgängerverkehr verfügt, nur weil einzelne Wohnbauten in der Umgebung stehen (z. B. auf der Strecke Aarau -Erlinsbach)
    Warum werden auch dort und dann Geschwindigkeitsübers​chreitungen gemessen und gebüsst, bei denen absolut keine Gefährdung ersichtlich ist, also in verkehrsarmen Zeiten?

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  • April 15, 2012

    Es wird nicht nur wegen der Sicherheit signalisiert, sondern auch wegen dem Lärm oder den Wünschen der Anwohner bzw. Liegenschaftsbesitzer​. In der Stadt Zürich ist es besonders tragisch.

    http://w​ww.nzz.ch/nachrichten​/zuerich/stadt_und_re​gion/nach_dem_stau_te​mpo_30_1.11169899.htm​l

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    • Juli 19, 2021

      Aber so ist es leider, Herr Keller. Der Lärm ist ein Hauptproblem heutzutage. Gemäss den LSV Normen, dürfen die Immissionswerte nicht über ein bestimmtes Level gehen. Geschieht das doch, muss zuallerest das Problem beim Verkehr angepackt werden – sprich Tempo runter – und dann erst können Massnahmen wie Lärmschutzwände, etc umgesetzt werden.

      Sie wohnen sicher nicht an einer Strasse ?

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    • Juli 19, 2021

      Dann müsste die Stadt Zürich konsequenterweise nicht dort Siedlungen bauen, wo die Immissionswerte zu hoch sind. Sie plant aber genau dort eine neue Siedlung.

      Die erwähnte Strasse ist übrigens eine Kantonsstrasse.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Keller – das gilt auch für Kantonsstrassen ! Aber richtig, wenn man an solchen Strassen Siedlungen baut, dann handelt es sich um ein ortsplanerisches Thema und würde gegebenenfalls unter Einsprachen erdrückt werden.

      Man müsste in Zürich Wohnung halt mehr in die Höhe bauen – dann reduziert sich die schon gegebenen Lärmbelastung. Aber da haben wir eben schweizweit ein kleines Problemchen damit.

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