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Mutter von Kleinkind im Bundesrat?

2017 ist es wie­der so weit. Isa­belle Moret kan­di­diert er­neut für den Bun­des­rat. 2009 wollte sie schon ein­mal in den Bun­des­rat, da war ihre Toch­ter ge­rade mal 3 Jahre alt. Frau Moret ist in­zwi­schen zwei­fa­che Mut­ter: Ihre Toch­ter ist jetzt 11 Jahre alt, ihr Sohn 6. Und sie lebt ge­trennt von ihrem Mann. Sie wäre damit die erste Bun­des­rätin mit schul­pflich­ti­gen Kin­dern. Die Kin­der von Eli­sa­beth Kopp, Mi­che­line Cal­my-Rey und Eve­line Wid­mer-­Schlumpf waren be­reits voll­jäh­rig. Und Ruth Drei­fuss, Ruth Metz­ler, Doris Leuthard und Si­mo­netta Som­ma­ruga haben keine Kinder.

 

 

Mit Sicherheit wäre Frau Moret eine bessere Bundesrätin wie kinderlose Bundesrätinnen es sind. Sie hätte wenigstens eine praktische Ahnung um die alltäglichen Sorgen der Kinder und deren richtige Erziehung. Die Mutterrolle ist etwas vom annspruchsvollsten aber auch vom schönsten die (leider) naturgemäss dem Weibe vorbehalten ist.Auch eine Alice Schwarzer kann die naturgemässe Tatsache nicht beseitigen, dass Kinder in erster Linie die FÜRsorge einer liebevollen Mutter dringend brauchen beim heranreifen zum eigenständigen Erwachsenen. Für die leibliche Mutter gibt es keinen adäquaten Ersatz, auch wenn dies eine Mehrzahl der Parlamentarier/Innen meinen. Für Kinder ist die leibliche Mutter unersetzlich, auch wenn die Kinderkrippe noch so durchorganisiert ist. Die Gesellschaft habe sich seither stark entwickelt sagte Frau Moret, ja aber in die genau ganz falsche Richtung, ganz speziell in den Ehen und der Kinderbetreuung. Und Bundesräte/Innen die schon nicht mal die Herausforderungen einer EHE schaffen, sind ganz einfach zum “Häuptling” einer Regierungsperson auch nicht fähig. Punkt.

Denn dieser “Häuptling” hat in allen Belangen der Fähigste & am besten, ein wirkliches Vorbild für alle Menschen in ALLEM zu sein. Oder will Jemand behaupten das scheitern einer EHE sei keine persönliche Niederlage in den weit aus meisten Fällen?. Fehler dürfen die einfachen Menschen haben, nicht aber wer sich anmasst die Menschen  regieren zu können. Die Indianerstämme wussten sehr viel und lebten das auch, insofern sind nicht die Indianer die “Wilden”, sondern wir Weissen. Stärkstes & wichtigstes Fundament eines jeden Staates ist die gesunde intakte Familie. Die Zersetzung & der Zerfall eines jeden Staates lässt sich geschichtlich gut belegen, dass Voraussetzung dazu immer die zerfallenden Familien waren. Die Kinder müssen diesbezügliche Fehler der Eltern später auf brutalste Weise dann ausbaden. Schon ein Scheidungskind welches die Leiden/Streitereien der Eltern bewusst miterlebte, hat z.B. – wenn auch unbewusst – lebenslang eine Bindungshemmung. Sie alle gehen eine EHE später ganz offiziell nicht mehr ein, unverbindliche Konkubinate belegen dies doch deutlich genug, weil man unbewusst nicht mehr an eine gut gehende Ehe glaubt, solch einen Terror nicht selber nochmals erleben will.

 

 
 
Isabelle Moret mit ihrer Tochter Maëlys vor 2 Jahren vor dem Bundeshaus.

Isabelle Moret mit ihrer Tochter Maëlys vor 2 Jahren vor dem Bundeshaus. Peter Gerber

 


 

»Der Mensch bedarf des Menschen sehr
Zu seinem großen Ziele,
Nur in dem Ganzen wirket er,
Viel Tropfen geben erst das Meer,
Viel Wasser treibt die Mühle.
Drum flieht der wilden Wölfe Stand
Und knüpft des Staates daurend Band.«
So lehren vom Katheder
Herr Pufendorf und Feder.

Doch weil, was ein Professor spricht,
Nicht gleich zu allen dringet,
So übt Natur die Mutterpflicht
Und sorgt, daß nie die Kette bricht
Und daß der Reif nie springet.
Einstweilen, bis den Bau der Welt
Philosophie zusammenhält,
Erhält sie das Getriebe
Durch Hunger und durch Liebe.

 

Friedrich von Schiller
(1759 – 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

 

 

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Comments to: Mutter von Kleinkind im Bundesrat?
  • August 7, 2017

    Herr Hottinger

    Gedicht mit Wissen aus dem 18. JH. Ist die Voraussetzung für das erzkonservative Gedankengut, die Nichtentwicklung des Geistes?

    Ihre Bedenken bleiben Ihnen unbenommen, sie aber als Leitmotiv zu benennen ist aber schon etwas übertrieben?

    Der Mensch braucht in erster Linie Leitplanken mit frei denkendem Gedankengut. Daraus wächst die Widerstandsfähigkeit gegenüber Obrigkeiten, welche unser Leben immer noch prägen. Mutter zuhause, Vater im Erwerbsleben und bestimmend. Aus diesem Denkvermögen erwachsen nur Kopien aber keine Reformen! Siehe Flickschusterei Rentenreform mit der Behauptung von Jungen finanzieren die Alten, Rentenalter sei massgebend für den Verlauf der Konjunktur.

    Denkve​rmögen auf der Basis: “Grabe eine Grube, dann haben wir weniger Dreck”!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      Sie sind mir noch Einer, abgesehen dass Sie immer alles besser wissen wollen (so Jemanden gibt es gar nicht) gegenüber ALLEN Vimentis-Forumsteilne​hmern, meine ich:

      Wer die Zukunft sehen will,
      muss die vergangene Geschichte kennen.

      Dazu äusserte sich Mahathma Ghandi absolut super treffend:

      “Weil die Menschen aus der Geschichte nichts lernen,
      muss sich diese immer wiederholen.

      Gruss​

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottiger

      Sie wissen es wieder besser?
      Darum widerhole ich laufend die Wahrheit (Ghandi), damit die Mitbürger, sie erkennen könnten!

      Wer die Grundlagen des Geldes nicht begreifen kann oder will, der erkennt auch den Betrug nicht.

      Auf Nebenplätzen sind Sie daheim?

      Gruss

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  • August 7, 2017

    solange Sie nicht auf die Idee kommt, mit Kind ins Büro zu gehen…

    Herr Hottinger, die Kinder selbst aufgezogen, haben schon im 19 Jahrhundert im Fall nur die Büezer und Bauern, reiche Bürger und Aristokratien, geschweige den der Adel, liessen schon immer fremd betreuen. Von Amen und Kindermädchen, Lehrern und Internaten. Sooo viel hat sich da im Grunde also gar nicht geändert! Ausser das die Kinder ihre Eltern inzwischen nicht mehr mit “Sie” ansprechen müssen.

    Und was das scheitern der Ehe von Frau Moret betrifft, man muss schon selbst in der Beziehung stecken, um sich irgend ein Urteil zu erlauben, Herr Hottinger!

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    • Juli 19, 2021

      Geehrte Frau Stutz

      Und was genau ist denn bei dem “Blaugeblüt” mit der Zeit herausgekommen?.
      Ver​blödung und Untergang der meisten Dynastien auch infolge ständiger Inzucht.

      Ich verurteile doch Niemanden, doch die Beziehungsproblematik​ ist zwischen Mann und dem Weibe immer gleich schwierig (Weib und Mann sind total verschiedene Wesen) und schliesslich wählt ja jeder Mensch seinen Partner selber, nur mit wenigen Ausnahmen wohl nicht. Es ist sicher auch bekannt, dass sich mehr als nötig fremd bestimmen lassen auch in der Beziehungproblematik.​

      Das mit “Sie” ansprechen wie zuvor in Frankreich der Kinder gegenüber ihren Eltern, das wäre heute vielleicht auch wieder nötig, denn fehlt es nicht vielfach krass gerade an diesem Respekt?
      Ein wichtiger ethischer Grundsatz ist doch auch: “Ehre Vater und Mutter”, ja auch das ist doch “aus der Mode” gekommen, viele Eltern lassen es auch fahrig einfach geschehen. Man will eben “modern” sein.

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    • Juli 19, 2021

      Warum nicht mit einem Kind ins Büro? Kinder lenken die Gedanken auf das Wesentliche und sie wissen, was im Augenblick wichtig ist. Und sie sind unser Zukunft.(Natürlich nur in Notfällen. Kinder brauchen andere Kinder für eine gesunde Entwicklung.) Ob es für die politischen Entscheide gut wäre bleibe dahingestellt.

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    • Juli 19, 2021

      @beb rofa
      Weil man auch als Mutter, nicht allein auf der Welt ist?! Nicht jeder erfreut sich an Kleinkindern und ihrem Geschrei. Schon gar nicht am Arbeitsplatz! Die anderen schleppen ihr Haustier ja auch nicht mit.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger,

      “(Weib und Mann sind total verschiedene Wesen) ” Wer das begriffen und akzeptiert hat (und aus seinem Mann kein “Weib” machen will), ist schon auf einem guten Weg zu einer glücklichen Beziehung! Viele begreifen es aber leider nie…. Der Partner hat den eigenen Vorstellungen und Ansprüchen gerecht zu werden. Und wenn das Kribbeln weg ist, muss eine neue Liebe her, da steht der eigene Egoismus und die Illusion, halt vor den Bedürfnissen der gem. Kinder!

      Reicht ja auch, wenn dann der Rest der Welt, Rücksicht auf die armen Scheidungskinder nimmt und sich immer und überall, an ihren Erziehungsmankos erfreut! (siehe oben…) Kritik ist da grundsätzlich unerwünscht, lieber jammert man jedem der es nicht hören will sein Leid, weil Kinder ja soooo anstrengend und arbeitsreich sind! Zumindest hat Frau Moret “eine praktische Ahnung um die alltäglichen Sorgen der richtigen Kindererziehung”. Ich kenne die Dame nicht, aber ein Land zu regieren, ist def. nicht das gleiche wie Kinder erziehen. Daher kann ich nicht wirklich berurteilen, ob Sie wirklich die bessere Bundesrätin wäre. Ich hoffe einfach sie sieht das Amt nicht als Teilzeitjob oder Erholungsort, denn wie man 2 Kinder in dem Alter und einen 200% Job, allein erziehend unter einen Hut bringen will, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Ist aber wohl nur eine Frage der Organisation und der Mittel die man hat, um Haushalt und die Kinder out zu sourcen. Muss die Gute ja selber wissen und auf zwei linksautonome Kravallgofen mehr, kommt’s ja glaub auch nicht mehr an…

      Auf jeden Fall ist weder ihr Geschlecht, noch die Tatsache der gescheiterten Ehe, noch das Sie 2 x Mutter geworden ist, für mich ein echtes Kriterium für den Job eines Bundesrates.

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  • August 7, 2017

    “Die Kinder müssen diesbezügliche Fehler der Eltern später auf brutale Weise ausbaden. Schon ein Scheidungskind welches die Leiden/Streitereien der Eltern bewusst miterlebte, hat lebenslang eine unbewusste Bindungshemmung.”

    ​Dem kann ich als ehemaliges Scheidungskind nur beipflichten.
    Ich dachte immer, so wie meine Eltern, nein danke!

    Ich meine auch, die Mutter ist vor allem für das Kleinkind der wichtigere Teil.
    Die Kinderkrippen dienen wohl zur frühzeitigen Hirnwäsche, damit sich möglichst pflegeleichte, staatskonforme Bürger daraus entwickeln ohne Ecken und Kanten welche später nichts hinterfragen am Status Quo und den geltenden Systemen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Emil Huber
      Man kann auch aus dem Erlebten lernen um es besser zu machen? Kinderkrippen sind nicht per se negativ. Es bleibt die Aufgabe der Eltern, die Entwicklung des Kindes, vorzuleben.

      Wenn nun die Eltern immer streiten, so kann der Kinderhort ein Segen für das Kind sein?
      Natürlich will der Staat die Lenkung beeinflussen. Darum bleibt auch dieses Thema Gesprächsstoff in der Familie.

      Ich meine jedoch eher, wenn man die Kommentare und Antworten bei Vimentis einordnet, dass die Familie den Staat schlecht redet.

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  • August 7, 2017

    Hier geht es doch nicht darum ob es eine Frau oder ein Mann wird, auch wenn uns dies die extremen linken Parteien es weissmachen wollen!
    Es geht um knallharte Machpolitik! Mit dem Tessiner, wird der Bundesrat dem Parlament folgen und zukünftig bürgerlicher regieren. Mit der Frau wird der Bundesrat weiterhin wesentlich linker regieren als das Parlament!
    Die extremen linken Parteien, mussten schon mit dem Verlust der SP-Marionette Schlumpf, einen Rechtsruck im Bundesrat verkraften! Die extremen linken Parteien wollen verhindern, dass der Bundesrat noch weiter Richtung politische Mitte wandert!

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  • August 8, 2017

    Menschen aus diesen Lohnklassen haben sowieso alle min. eine Haushaltshilfe und für die Kinder eine Kinderbetreuerin.
    Al​s Anwältin wird sie sich schon organisiert haben, Klein-Kinder sind da kein Hinderungsgrund.

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  • August 8, 2017

    Unabhängig davon, ob man mit den von Ihnen skizzierten Vor- und Nachteilen für ein Bundesrats-Kind einverstanden ist oder nicht, Herr Hottinger, ich möchte da einen anderen Aspekt in Ihrem Beitrag, hinterfragen: Es ist die Auffassung, dass „Regierungspersonen wie Bundesräte u.ä. ein wirkliches Vorbild für die Menschen in ALLEM sein sollten“.

    Diese Haltung impliziert eine für die Schweiz unnötige Obrigkeitsgläubigkeit​. Es unterstellt quasi, dass Bundes- Regierungs- oder für sonstige Aufgaben gewählte Räte quasi bessere Menschen wären und sie auch deshalb gewählt würden.

    Im Schweizerischen System aber, ist bei Regierungspersonen vor allem die Fähigkeit gefragt, relativ grosse Verwaltungsdepartemen​te zu führen und dafür zu sorgen, dass diese Beamtenapparate von der vorgesetzten Legislative beschlossene Änderungen oder Erweiterungen der gemeinsamen Regeln möglichst zielgenau umsetzen.

    Eine Überhöhung der ethischen Ansprüche an eine Regierungsperson birgt im Umkehrschluss auch den Anspruch der Regierungsperson, sich tatsächlich selber als „Vorbild für die Menschen in ALLEM“ zu verstehen.

    Genau diese Erkenntnis haben wir gerade in den letzten Monaten erneut auf schockierende Weise mehrmals vorgeführt bekommen.

    • Bei der US-Wahl haben die „freien Amerikaner“ gerade darüber entschieden ob diese Vorbildperson, welche in den nächsten vier Jahren über „the Land oft he Free“ herrschen soll, eher von der verlogenen Hillary oder doch eher vom lügenden Donald repräsentiert wird.

    • In Frankreich ist soeben der als „neuer Sonnenkönig“ bejubelte Macron von den „Egalité, Liberté, Fraternité – Franzosen“ mit seiner sexy-Alten in Macht und Ehren eingesetzt worden. In keinem anderen Land hat ein Präsident mehr Machtbefugnisse. Daraus folgt übrigens logischerweise, dass die Bürger entsprechend wenig davon haben.

    • In der Türkei haben die „stolzen Türken“ dieser Tage, übrigens auch aus der Schweiz heraus, Ihrem „Vorbild in ALLEM“ die Kompetenzen übertragen, sich dieselben Machtansprüche anzueignen, wie sie der Französische Präsident hat.

    Die relative Machtlosigkeit unserer Regierung bewirkt, dass deren Mitglieder nicht einfach mit „echten Machthabern“ ihre Absprachen über die Bürger hinweg treffen können.
    Und genau diese Machtlosigkeit ärgert die Schweizer Regierungsmitglieder.​ Je mehr sie aber nach Macht dürsten, umso weniger taugen sie in unserem Land als ethische Vorbilder.

    Dieser entscheidende Unterschied welcher die Schweizerische Demokratie im Vergleich zu allen anderen Politsystemen aufweist droht immer mehr übersehen und immer weniger beachtet zu werden. Die offizielle und mainstreamgestützte Propaganda versucht die ausschlaggebenden Befugnisgrenzen zu verwischen und einen allgemeinen Zeitgeist zu befeuern, welcher es idealisiert, irgendwelchen Idolen, Stars oder …Politstars nachzueifern.

    Wir Schweizer müssen aufpassen, dass wir nicht in diesen weltweiten Autoritätssog hineingerissen werden. Da gilt es, auch auf den ersten Blick unscheinbare Äusserungen in Frage zu stellen und die damit verbundenen Wirkungskreise sorgfältig herauszuschälen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall

      1. Menschen mit Amts-Gewalt über die Menschen (Gemeinderäte, Stadträte, Regierungsräte, Bundesräte) müssen in ALLEM möglichst gute Vorbilder sein, dazu stehe ich. Das dies jedoch länger wie mehr nicht der Fall mehr ist, das beschreiben Sie ja vorbildlich & auch detailgetreu, und da bin ich natürlich zu 100 % bei Ihnen. Danke für Ihre Sachkenntnisse & Ihre Sachlichkeit. Bravo denn Sie sind noch ein hellwacher Bürger & Demokrat.

      2. Gerade auch unseres einzigartige direkt demokratisches Politsystem, welches immer mehr leichtfüssig einfach übergangen wird von zu vielen Exekutiven – insbesondere von unserem derzeitigen Bundesrat – den schlechtesten den ich bisher erleben musste, weil der sich heute Machtbefugnisse anmasst, die ihm gar nicht zustehen. Denn die 1. Machtinstanz in der Schweiz ist und bleibt immer noch der Souverän. Lug und Trug vom derzeitigen Bundesrat z.B. auch gegenüber dem MEI-Verfassungsartike​​l wie auch das immer noch in Brüssel deponierte EU-Beitrittsgesuch der Schweiz sind FAKTEN. Dies obwohl vom Bundesrat und von zu vielen Parlamentarier immer wieder beteuert wird, Niemand wolle einen EU-Beitritt, zumindest jetzt nicht. Indem aber SP-BR-S. Sommaruga in Brüssel vom obersten Chef Strategen Junker (hat angeblich ein Alkoholproblem) Präsident der EU-Kommission, in aller Öffentlichkeit dies duldend sich von ihm ein Küssen abholt und FDP-Bundesrat Burkhard heimlich einen sogenannten EU-Rahmenvertrag (in Wirklichkeit ein Anbindungsvertrag) völlig EU-hörig ausarbeitet, belegen alle diese Vorkommnisse Verlogenheit gegenüber dem Bürger/Innen. Fakt ist der MEI-VERFASSUNGSARTIKE​L 121 wurde EU-konform NICHT verfassungsgemäss verwirklicht. Kommt ein “Rahmenvertrag” zustande, verliert die Schweiz vollends die Freiheit und ihre Unabhängigkeit. Es liegt natürlich auch in der Natur der Sache dass Machtinhaber/Innen immer (süchtig nach noch mehr Macht) bestrebt sind allmächtig zu werden, was viele Beispiel in der Geschichte krass belegen. Dagegen hilft nur eines, nämlich dass wir Bürger/Innen hellwach bleiben und uns nicht ein lullen lassen. Das sind wir unserer nachkommenden jungen Generation sicher schuldig, ebenso einer neutralen, unabhängigen Eidgenossenschaft. Denn der Anbindungs-Vertrag würde die Bürger/Innen und die Schweiz vollends zu EU-Vasallen degradieren, sie entmachten und totaler EU-Willkür unterwerfen. Ein Rahmenvertrag” würde auch klar unsere Bundesverfassung verletzen, denn in einem Streitfall würden auch fremde Richter über unsere Köpfe hinweg selber entscheiden, nämlich was sie für richtig oder falsch halten, je nach Eigeninteresse eben.

      Schon diese bestehenden “Verhandlungen” über einen “Rahmen-Anbindungs-Ve​​rtrag” beinhalten nichts anderes als einen weiteren schweren Verfassungsbruch. Aber dies interessiert – die sich bereits für allmächtig haltenden – natürlich gar nicht.
      Das einige Bundesräte uns krass & schamlos anlügen können, beweist doch schon auch die nahe Vergangenheit wie folgt:

      https://www​​.youtube.com/watch?v​=​fy579okpzAM

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  • August 9, 2017

    Hallo Herr Hottinger

    Sie stellen hier die “Charakterfrage”. Und beantworten sie natürlich auch noch gleich. Und das mit einer Absolutheit, als gäbe es gar keine Möglichkeit, anderer Meinung zu sein.

    Und diese Frage stellen Sie in dem Jahr, in dem der charakterloseste Präsident der gesamten Geschichte ins Amt gesetzt wurde. Und Sie stellen diese Frage in dem Land, in dem eine Abwahl aus dem Bundesrat nicht als persönliche Niederlage sondern nur als Affront verstanden wird.

    Aber klar – Schuld sind immer die anderen. Umso mehr, wenn sie nicht der selben Meinung sind. Und bei Anderen ist jeder noch so kleine Makel ein absolutes No-Go – während bei Menschen, die gleicher Meinung sind, die selben Makel nur “Nebenschauplätze” sind.

    Kinder im schulpflichtigen Alter bei einem Mann: kein Problem, denn seine Frau zu Hause schaut ja.
    Kinder im schulpflichtigen Alter bei einer Frau: ein Skandal, weil diese “die FÜRsorge einer liebevollen Mutter dringend brauchen”.

    Herr Hottinger – und was ist mit der fürsorglichen Liebe des Vaters? Braucht ein Kind diese nicht? Wissen Sie nicht, wie viele Psychopathen entstanden sind, nur weil sie die Liebe und Anerkennung des Vaters nicht erhalten haben (Einen davon habe ich weiter oben genannt..!) ?
    Aber eben – an solche Probleme haben Sie sich scheinbar gewöhnt, weil das so weit verbreitet ist, dass es “Normal” ist, während “die fehlende Mutterliebe” gleich ein riesiges Hallo auslöst….

    Merken​ Sie nicht Herr Hottinger, wie Sie hier mit zwei verschiednen Ellen messen?

    Aber das machen Sie ja nicht nur beim Thema Mann – Frau, sondern auch bei allen anderen Themen, die Sie hier immer und immer hervorholen: Schweizer – Ausländer, “gute Schweiz” – “böse EU”, “richtige SVP” – “alle anderen linken Parteien”.

    Sie dürfen gerne weiter für Ihr Weltbild aus dem 18. Jahrhundert Werbung machen – aber es ist definitiv nicht dasjenige, das die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung lebt. Und schon gar nicht das Weltbild, das den Platz der Schweiz in der Welt des 21. Jahrhunderts sichert. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und moralisch.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr J. Wolf

      Ich spiele sicher nicht den Moralapostel, sondern habe eine Meinung die ich hier vertrete.
      Hier geht es nun mal um eine Mutter die nicht nur ein politisches (massvolles) Amt bekleiden wird, was ja viel eher zu akzeptieren wäre, sondern sie will Bundesrätin werden. Dies finde ich daneben das ist richtig, denn ihr Mädchen wird lebenslang einen Schaden davontragen, auch wenn Sie dies noch nicht verstehen wollen, Frau J. Moret wahrscheinlich nicht verstehen will. Achten Sie doch mal wenn Jemand Bundesrat wird, wie er/sie nach vier Jahren um 12 Jahre mindestens gealtert ist, das ist kein Schleck. Sehen Sie, ich beobachte jedes Jahr eine Storchenfamilie auf einem Turm in 37 Meter Höhe, die zwei Jungen heuer sind nun im flugfähigen Alter wo sie nächstens ausfliegen werden. Die Frage ist wie machen die das, denn der erste Flug aus dem Nest muss auf Anhieb schon klappen, oder sein Leben ist bereits verwirkt, Sturzflug und Kopf über in den gerammt. Sie nehmen sicher auch keine Flugstunden wie wir Menschen es nötig haben, die könnten sie auch nicht bezahlen (!). Ja sie schaffen jedes Jahr den ersten Flug weil sie die Eltern immer genau beobachten wie sie das anstellen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme. Genau so ist es auch bei uns Menschen, wir werden unser ganze Leben unbewusst durch Kindheitserfahrungen beeinflusst und gesteuert. Das Mädchen z.B. hier um das es geht findet es als Erwachsene dann auch normal, wenn sie als Frau meistens durch Abwesenheit glänzt in der Familie oder auch Partnerschaft und sich noch einbildet, sie sei jetzt “emanzipiert”. Jedenfalls kann sie es auch gar nicht mehr als abnorm empfinden, wenn sie im gleichen Masse in der Familie (der Partner gehört dazu) dann auch durch Abwesenheit “glänzt”. Die heutige Scheidungsrate ist hierfür Beleg genug. Frau BR-Sommaruga hat ja erst kürzlich ihren Partner doch auch aus dem gemeinsamen “Nest geschoben”, was doch fast verständlich ist bei ihrem stressigen Amt als Bundesrätin. Kinder hat sie ja auch keine, da kann sie ja hierin ja auch nichts mehr falsch machen, an ihren vermeintlichen Kindern. Frau Sommaruga war eine ausgezeichnete Konsumentenschützerin​, weshalb sie damals auch sehr populär war beim Volke, dies im Gegensatz zu ihrem jetzigen Amt. Sie wie Frau Merkel haben keine Kinder aber Natur gegeben trotzdem auch Mutterhormone die so oder so immer durchschlagen – dies im Gegensatz zum Manne – zum noch echten Mann. Kinderlos kompensieren doch beide, indem beide einer guten Mutter gleich ihre Arme weit aufmachen und global alles was kommen will, auch willkommen heisst, wer er auch sei. Mann sonnt sich als Mutter Theresa, also als ein gütiger Mensch – die Kosten aber fast schon “Mode courant” z.L. der Anderen. Dieses Malheur wird Europa verändern, was sich heute nur die wenigsten schon vorstellen können.

      Hierin haben Sie natürlich Recht, auch der Vater hat seine Rolle, die ist nicht zu umsorgen, sondern die Familie zu versorgen mit dem Nötigsten. Wissen Sie Herr Kalt, wenn ich eine Mutter mit Kleinkind einem Bonzen-Mercedes vor einer Kinderkrippe sehe mit einem wenige Monaten alten Klein-Baby welches sie schnell dort abliefert und mit ihrem Mercedes wieder von Dannen rauscht, finden sie dies denn wirklich okey? Ich kann Ihnen versichern, wäre ich eine Mutter (leider sind wir Männer da ja nicht vorgesehen) dann würde ich die Mutterrolle voll krass schätzten als das wertvollste was das Leben zu bieten vermag. Hier sind wir Männer 2. Wahl und das müssen wir halt auch naturgemäss so akzeptieren. So hat Mann und Frau je seine Rolle, auch wenn die Emanzen wie z.B. Frau Schwarzer dies ganz anders sehen und auch ganz beseitigen wollen. Ich persönlich nehme ihr das z.B. gar nicht Übel, denn ihr ganzer Habitus und ihre äussere Erscheinung ist doch eher die eines Mannes als die einer Frau. Ein Emanzenweib als Lehrerin (von denen hat es schon viel zu viele) die verbietet den Jungs sich in der Pause zu balgen und empfielt ihnen dann lieber mit den Puppen zu spielen. Erstaunt es denn wenn mir kürzlich erst eine junge Frau Mitte zwanzig der Verzweiflung nahe sagt: “Gilbert es gibt einfach keine richtigen Männer mehr”. Du meinst es gibt nur noch (physisch) grosse Buben? “Ja ja ganz genau so ist es” erwiderte sie sofort krass begeistert.
      Wissen Sie Herr Wolf ich schätze Ihre Beiträge eigentlich sehr, weil sie fundiert und Fachwissen aufweisen, Schulweisheit, Uni-Weisheit vielleicht, doch ich bevorzuge eher das natürliche einfache, nicht das komplizierte studierte. Ich erlaube mir keinesfalls Ihnen gute Ratschläge zu erteilen, Gott behüte, denn ich respektiere bei jedem Menschen seinen freien Willen, seinen Standpunkt, unbewusst dennoch gesteuert auch von seinen Kindheitserfahrungen,​ kindlichen Prägungen eben. Aber wenn Sie es schaffen könnten, wenigstens ein bisschen weniger emotional zu reagieren, bei einer Materie wo sie nicht ganz gleicher Meinung sind wie Ihr Gegenüber, ja dann könnten Sie in Zukunft sogar den Punkt noch besser treffen.

      Viel Glück dabei das wünsche ich Ihnen jedenfalls.

      Mit Gruss

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    • Juli 19, 2021

      @ J.Wolf

      Herrn Hottingers Ansichten mögen erz konservativ daher kommen, doch im Kern behält er doch mit vielem Recht!

      “Ich kann Ihnen versichern, wäre ich eine Mutter (leider sind wir Männer da ja nicht vorgesehen) dann würde ich die Mutterrolle voll krass schätzten als das wertvollste was das Leben zu bieten vermag. “

      Genau an diesem Punkt, verstehe ich als Frau meine Geschlechtsgenossinne​n oft auch nicht! Wieso will man als Frau Kinder, wenn man sich zumindest in den ersten paar Jahren, nicht primär in der Mutterrolle sieht?! Oder wenn man schon vor der Schwangerschaft weiss, dass das Kind alles nur keine echte Familie haben wird? Weils halt dazu gehört? Weil man nur dann was erreicht hat, selbst wenn’s in einem Scherebenhaufen, Rosenkrieg endet? Man über die Leiche der Seele der eigenen Kinder geht, nur um sich und der Welt zu beweisen, was für ein ganzer Kern Frau ist?

      Das ist den Kindern gegenüber einfach nicht fair! Und die Rolle des Vaters wird ja von den Müttern selbst degradiert, denn Väter brauchen ihre Kinder ja gar nicht, höchstens eine Ersatz-Mutter. Genau dafür taugt ein Vater aber eben nicht und es ist auch nicht seine Rolle! Sonst hätte die Natur in wohl entsprechend ausgerüstet, mit Brüsten und so.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Stutz

      Wieso will man als Frau Kinder, wenn man sich zumindest in den ersten paar Jahren, nicht primär in der Mutterrolle sieht? Wieso will man als Mann Auto fahren lernen, wenn man sich nicht primär als Lastwagenchauffeur sieht? Wieso will man als Mann Kinder, wenn man sich nicht primär als Vater sieht? Wieso will man als Mensch laufen lernen, wenn man sich nicht primär als Langstreckenläufer sieht? Wieso will man als Politiker in den Nationalrat, wenn man sich nicht primär für Lösungen für das Land einsetzt? Wieso will man in einem Diskussionsforum mitschreiben, wenn man sich nicht primär für die Meinung Anderer interessiert? Wieso will man als Mensch schreiben lernen, wenn man nicht primär Schriftsteller werden will?

      Alles Fragen, auf die es manchmal einfache Antworten gibt – manchmal aber auch niemals auch nur eine halbwegs befriedigende Antwort.

      Allen Fragen gemeinsam ist, dass es persönliche Entscheidungen sind.

      Bei sooo vielen Themen sind die “Konservativen” zuvorderst, wenn es darum geht, staatlichen Einfluss auf das Privatleben zu begrenzen und den Staat vor der Haustüre draussen zu halten.
      Und dann geht es plötzlich um dieses Thema hier – und genau die selben Menschen stehen zuvorderst, wenn es darum geht, DIESER Person vorzuschreiben, was denn gut sei für sie und ihr Umfeld – und was nicht!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Sie vergleichen Äpfel mit Birnen!

      “Wieso will man als Frau Kinder, wenn man sich zumindest in den ersten paar Jahren, nicht primär in der Mutterrolle sieht? Wieso will man als Mann Auto fahren lernen, wenn man sich nicht primär als Lastwagenchauffeur sieht?”

      Vielleicht​ weil ein Kleinkind kein LKW, kein Hobby oder Haustier ist? Sondern ein Fulltimejob?

      Wenn Sie sich mal mit der Entwicklung eines Kindes befasst haben, wissen Sie ev. dass ein Kind bis drei Jahre, lernt zu laufen, zu sprechen und feste Nahrung zu sich zu nehmen. Solange ist es auf die mütterliche Pflege, Fürsorge und Schutz angewiesen, denn genau dafür ist die Mutter VON NATUR AUS prädestiniert. (Ob es uns nun passt oder nicht)
      Danach erlernt es Fähigkeiten wie Jagen, Kämpfen, Spurenlesen und balzen etc. etc. vom Vater. Weil der Vater VON NATUR AUS dafür prädestiniert ist. Mit 10-12 Jahren, ist das Kind geschlechtsreif und nabelt sich von den Eltern ab.

      Im Übrigen liegt es mir fern, andern vorzuschreiben wie sie ihr Leben gestalten wollen. Wenn junge Mütter sich aber darüber beklagen, dass sie sich auf Grund der Kinder nicht mehr “selbst verwirklichen können” dann muss ich das nicht verstehen! Und ich will es auch nicht vorgejammert bekommen! Das Problem ist nur, für die degenerierten Kinder, sind wir als Gesellschaft alle verantwortlich und können Sie nicht einfach an ihre egomanen Eltern abschieben…. Wer bezahlt am Ende den Psychologen und das Sondersetting Mami und Papi?!

      Ihre Lebensgestaltung und der Körper einer Frau, sind ihre Privatangelegenheit! Die Suppe auslöffeln, müssen wir aber “solidarisch” für Sie. Selbst dann, wenn sie entscheidet, ihr ungeborenes Kind durch’s Klo zu spühlen! Darf sich die Allgemeinheit an den Kosten beteiligen. Ich lasse mir auch nicht vorschreiben wie ich zu leben habe, ich erwarte aber auch von keinem dass er für mich die Suppe auslöffelt, die ich mir selbst eingebrockt habe. Das ist der Unterschied!

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    • Juli 19, 2021

      Gut gebrüllt Frau Löwin Elsi D. Stutz, entspricht auch 100 % meiner Meinung,

      Bravo und bitte weiter so aufrecht und mutig Ihre Meinung öffentlich, auch im Vimentis-Forum vertreten, dafür brauchen Sie sich nämlich nicht zu schämen, ganz im Gegenteil, es ist alles zu 100 % richtig was Sie hier geschrieben haben.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Stutz, lieber Herr Forestier

      Schön, dass Sie anderen nicht vorschreiben möchten wie sie zu leben haben. Dann lassen Sie aber bitte auch die “Empfehlungen”, das ist nämlich auch nicht viel anderes als eine Vorschrift!

      Und das Leben verläuft leider in den wenigsten Fällen so geradlinig wie Sie es “Vorzeichnen” – und schon gar nicht in den Kausalketten, die Sie uns da ausbreiten:

      – Aufwachsen in “Mutterliebe” und traditioneller Familie –> selbstverantwortliche​s Wesen –> GUT

      – Aufwachsen ohne “Mutterliebe” –> degeneriertes Kind –> Psychologen –> Sondersetting –> Allgemeinheit muss dafür aufkommen –> SCHLECHT

      Ich kenne Ihr soziales Umfeld nicht und möchte dazu auch keine Aussage machen. Aber in meinem Bekanntenkreis gibt es einige Beispiele (und nicht einfach EINE AUSNAHME), die nicht so ganz in Ihr eindimensionales Schema passen:

      Beispiel 1: Eine Frau (30) hat Ihre Mutter im Alter von 5 Jahren durch einen Unfall verloren und wuchs nur mit ihrem Vater auf. Sie ist heute eine respektable junge Frau die viel erreicht hat.

      Beispiel 2: Ein Mann (35) ist in bestem Elternhaus aufgewachsen mit liebenden Eltern etc. Er rutscht ab in Drogen, hat sein Leben nicht mehr im Griff. Wird Vater, kann aber nicht für seine beiden Kinder sorgen, da er weder emotional noch finanziell dazu in der Lage ist. Die Mutter ist auf Sozialhilfe angewiesen, da sie (als liebende Mutter!) ja möglichst viel bei den Kindern sein sollte.

      Beispiel 3: Eine junge Frau (heute 19) hat Eltern (mindestens seit 3 Generationen Schweizer), welche nicht fähig sind, für die Zukunft ihrer 3 Kinder zu sorgen. Die Kinder bekommen zwar viiiiel Mutterliebe, aber das war es dann auch schon. Dank unentgeltlicher Hilfe von aussen stellt sie sich mit 10 Jahren auf ihre Hinterbeine und erwirkt, dass sie nicht mehr bei den Eltern leben muss sondern ins Kinderheim darf. Mit 16 beginnt sie eine Lehre im Sozialbereich, mit 18 (als sie aus dem Kinderheim ausziehen muss) beginnt sie ihr eigenes selbstverantwortliche​s Leben. Bald hat sie ihren Lehrabschluss und ist komplett selbständig. Ihre beiden Geschwister werden wohl in der Sozialhilfe landen.

      Beispiel 4: Ein Vater (heute 50) hat riesige Differenzen mit seiner Frau und lässt sich scheiden, die Kinder werden ihm zugesprochen. Die Kinder (damals 6 und 4) wachsen ohne Mutter auf, da sich diese nicht mehr für die Kinder verantwortlich fühlt. Auch finanziell nicht. Der Vater stemmt alles alleine, die Kinder übernehmen schon früh Verantwortung. Als der Vater eine gute Stelle im Ausland annimmt kann er nur noch das Wochenende über bei den Kindern sein kann übernimmt die ältere Tochter mit 15 die Verantwortung für den jüngeren Bruder (13). Heute sind die Kinder 21 und 19 und an der Uni resp. kurz vor der Matur.

      Beispiel 5: Eine Mutter (heute 45), geschieden, hat eine gut bezahlte Stelle. Ihre Kinder leben in einem anderen Ort, ca. 3 Autostunden entfernt. Jeweils Freitag Abend bis Montag Abend ist sie bei den Kindern. Den Rest der Woche ist sie an ihrem Arbeitsort und verschiedene Menschen aus dem Umfeld schauen auf die beiden Kinder, die jetzt im Gymnasium sind. Es fehlt ihnen materiell an nichts – aber eine Mutter (so wie sie sie gerne definieren) haben sie nicht wirklich. Die beiden Mädchen zeigen einen Grad an Selbstverantwortung, dass man den Hut vor ihnen zieht. Obwohl sie Dienstag bis Freitag eigentlich “Sturmfrei” haben ist da nicht “Halligalli” sondern ein strukturiertes und ordentliches “WG-Leben”.

      Die Kriterien, weshalb jemand “aus der Bahn geworfen wird” sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Und die Gründe, weshalb jemand “Gut” herauskommt ebenfalls. Da ist der Faktor “Mutterliebe” zwar ein wichtiger (vor allem in den ersten 3 Lebensjahren) – aber nur einer unter vielen. Gerade die Geschichten von vielen Drogenabhängigen zeigen wie unwichtig die “Mutterliebe” ist und wie viel wichtiger der generelle Umgang der Eltern mit den Kindern ist. Der Respekt gegenseitig und auch die Wichtigkeit der Vaterfigur.
      Da zeigt die Realität eine wesentlich grössere Vielfalt als dass sie in festgefahrenen Meinungen Platz hat. Und in ein starres Gut/Böse-Schema lässt sich die Welt sowieso nicht pressen.

      Ob so etwas “richtig” ist, muss ich nicht entscheiden – das Leben hat darauf schon selber seine Antworten gegeben!

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  • August 11, 2017

    Für mich ist unerheblich, ob jemand in einer Machtposition Kinder hat oder nicht.

    May, Merkel sind kinderlos und dennoch qualiifiert für ihr Amt. Elisabeth I hat England zur Grosmacht gemacht ohne verheiratet oder Kinder gehabt zu haben.

    Für mich ist diese Frage nicht entscheiden, wie qualifiziert man für seine Machtposition ist.

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    • Juli 19, 2021

      Diese Kinderlosigkeit von Frau Merkel kritisiert Herr Hottinger ja andernorts ebenfalls. Das Patriarchat lebt halt in den Köpfen weiter. Und leider auch noch im System. Am deutlichsten sichtbar in der Benachteiligung der Frauen bei Löhnen. Die Männer bekommen die Schattenseiten dieses Systems dafür bei der Wehrpflicht zu spüren. Gleichberechtigung ist noch nicht erreicht.

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  • August 15, 2017

    Hans-Joachim Maaz:

    Das falsche Leben,

    unsere normopathische Gesellschaft – ein Vortrag der es in sich hat, ein geschliffener Diamant sozusagen für all Jene die sich die Zeit dazu nehmen wollen.

    Viele Einsichten und viel Vergnügen.

    https:/​/www.youtube.com/watc​h?v=tJlZNmqMcD4

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    • Juli 19, 2021

      Erstaunlich, dass gerade Sie sich, Herr Hottinger, über die normophatische Gesellschaft echauffieren, bekunden Sie sich doch bei jeder Gelegenheit als deren aktiver Soldat und Befürworter.

      Ich ärgere mich auch darüber, tue aber immerhin auch etwas dagegen. Wenn Sie nur endlich mal soweit aus der Krippe fallen und der Obrigkeitsgläubigkeit​ entwachsen würden, ihre normophatische Angst vor meiner Webseite http://www.sackstark.info abzulegen, statt sich mit der Zensur-NGO Web of Trust selbst zu zensurieren, hätten Sie Zugang zu weitaus mehr Wissensquellen, als nur die manipulativ Vorsortierten der SRG.

      Carolus Magnus

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