1. Gesellschaft

Natascha Wey, danke für die Einladung nach Bern

Gerecht ist wenn je­de/r gleich viel be­kommt. Ge­rech­tig­keit ist wenn je­de/r gleich be­han­delt wird:
Unabhängig des Geschlechts.
Unabhängi​​g der Herkunft.
Unabhängig des Wohnorts.
Unabhängig der Hautpigmentierung.
Una​​bhängig des Alters.
Unabhängig des Berufs.
Unabhängig des so­zia­len Status.
Unabhängig der se­xu­el­len Orientierung.
Unabhäng​​ig des Gesundheitszustand.
Ju​​stitia hält die Waa­ge. Sie wacht darü­ber dass Links und Rechts gleich viel in der Waag­schale liegt. Dass Links gleich Rechts ist. Damit es ge­recht ver­teilt ist. Jus­ti­tia hat ver­bun­dene Augen damit sie sich nicht von dem äus­sere Schein ver­führen lässt.
Sehr ver­ehrte Frau Wey Sie laden mich nach Bern ein um für die Lohn­gleich­heit zu de­mons­trie­ren. Sie schrei­ben von Gleich­heit und Gerechtigkeit.
Gerecht​​ wäre wenn alle die am Pro­duk­ti­ons­pro­ze​​ss Be­tei­lig­ten für gleich­viel Ar­beit gleich­viel Be­dürf­nis­be­frie­d​​i­gung rea­li­sie­ren könnten.
Egal ob im Nord­ko­rea­ni­schen Arbeitslager.
Egal ob als Ar­beitss­klave in China.
Egal ob als Kin­der­ar­bei­te­rIn​​ in Afrika.
Egal ob im zwei­ten Arbeitsmarkt.
Egal ob im Gefängnis.
Egal ob in der Behindertenwerkstätte​​.
Egal ob als Neu­ro­ty­pi­sche/r im ers­ten Arbeitsmarkt.
Gleichvi​​el Ge­gen­wert für gleich­viel Arbeit.
Das in der Schweiz mehr Lohn für die glei­che Menge an Ar­beit wie in der Drit­ten Welt rea­li­sie­ren lässt liegt an den von neo­li­be­ra­len Ka­pi­ta­lis­mus er­zeug­ten Machtverhältnissen.
Da​​s Geld das Sie Frau Wey ge­recht unter den Pri­vi­le­gier­ten im ers­ten Schwei­zer-­Ar­beits­​​markt ver­tei­len wol­len, ist das Pro­dukt des neo­li­be­ra­len Kapitalismus.
Wie sagte doch Al­fred Heer:
«Die SP kann kein Ku­chen ba­cken, sie kann nur Ku­chen verteilen»
Ich habe nie­mals ge­dacht das ich einem SVP­ler zu­stim­men muss. Aber recht hat er damit!
Wenn es den glo­bal agie­ren­den neo­li­be­ra­len Ka­pi­ta­lis­mus nicht gä­be, könn­ten Sie im Mit­tel­stands­Ghetto​​ keine Wohl­ta­ten ver­tei­len.
Was Sie ma­chen sieht für mich da­nach aus, als ob die SP die ehern Ziele von Gleich­heit und Ge­rech­tig­keit als bil­li­ges Wahl­kampf-­Mit­tel  ­miss­brau­chen würden.
Danke für die Ein­la­dung, ich bleibe zu Hause.
Es grüsst Sie freund­lich ein ehe­ma­li­ger SP-Wähler.
antoine kuske

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Comments to: Natascha Wey, danke für die Einladung nach Bern
  • September 22, 2018

    Wäre das wirklich gerecht, Herr Kuske, wenn jeder am Produktionsprozess Beteiligte für gleichviel Arbeit gleichviel Bedürfnisbefriedigung​ realisieren könnte?

    Da wäre wohl zuerstmal abzuklären was Sie mit gleichviel Arbeit meinen. Sind da einfach die bei der Arbeit verbrachten Stunden gemeint?
    Was ist mit Beteiligten am Produktionsprozess, die für ihre Arbeit vorab jahrelange Ausbildungen absolvieren und sich theoretisches und praktisches Fachwissen erarbeiten, während andere vom ersten Tag bis zur Pension den Hof wischen? Beide arbeiten vielleicht gleich viele Stunden, aber es gibt enorme Unterschiede bei der Befähigung und bei der Effizienz und bei der Verantwortung und bei den Führungsaufgaben usw.

    Ihr gutgemeintes, pseudomarxistisches Weltbild ist längst gescheitert. Haben Sie das noch nicht realisiert?

    Gerech​t ist vielmehr, wenn jeder nach seiner messbaren Leistung zugunsten des Produktionsprozesses entlohnt wird. Und da kann man halt den Hofwischer nicht mit dem Ingenieur oder den Fliessbandarbeiter mit dem Unternehmer gleichsetzen.

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    • September 22, 2018

      Arbeit meint Arbeit und nicht Präsenzzeit.
      10 Schubkarren Beton von A nach B schieben ist gleichviel wie 10 Schubkarren Beton von A nach B schieben.
      Gibt es für die Arbeit den Lohn X, dann sollte die Kaufkraft von Lohn X egal ob im regulären Arbeitsmarkt, in der Behindertenwerkstätte​, im zweiten Arbeitsmarkt oder in Subsahara Afrika ausbezahlt werden. Das meine ich mit gleichviel Lohn für gleichviel Arbeit.
      Nochmals: Arbeit ist Arbeit und nicht Präsenzzeit. Darüber qualifizierte Tätigkeiten als Hilfsarbeiten besser belohnt werden sollten, herrscht wohl Klarheit. Nur wäre es schön wenn es so ist, dass jede/r den Beruf für den er qualifiziert ist ausüben kann. Hier fängt es schon an, es werden einheimische Arbeitskräfte entlassen um mit Billigeren aus dem Ausland zu ersetzen. Respektive Arbeitsplätze ins billige Ausland verlargert.
      Wobei den Hofplatz wischen ein schlechtes Beispiel ist. Um als Reinigungsprofi auf der Einstiegsstufe zu arbeiten braucht es eine 3jährige Lehre. Wer Verantwortung im Facility Management will muss an die Fachhochschule. Und ganz nebenbei, im technischen Dienst werden gute Löhne bezahlt.
      Wenn Sie schon vom Marxismus schreiben, dann empfehle ich Ihnen die entsprechende Texte auch zu studieren. Sehr bald werden Sie bemerken, dass der Leistungslohn eine marxistische Idee ist. Gerne liefere ich Ihnen die Zitate. Denn Marxismus den Sie mir unterstellen gebe ich Ihnen gerne zurück. SIE argumentieren wie ein MARXIST, nicht ich.
      Bedürfnislohn ist eine Idee die aus der Sozialen Dreigliederung kommt.
      Vor der Industrialisierung gab es keine Lohnarbeit im modernen Sinn. Arbeit war etwas für Sklaven, Leibeigene und Untertanen. Lohnarbeit ist eine moderne Errungenschaft den sich die sozialistische Arbeiterschaft erkämpft hat. Marx war einer der Ersten der Arbeitsleistung definiert hat.
      Und noch etwas: Was ist mit Geld, Kaufkraft die von selber durch Zins entsteht ohne das dafür gearbeitet wurden. Und was wenn jemand viel Geld erbt und immer reicher wird ohne dafür zu arbeiten? Auch ein Aspekt aus dem Themenkreis Gleichheit und Gerechtigkeit.

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    • September 23, 2018

      Ihre Marxisten-Idee, Herr Kuske, setzt voraus, dass eine Welt-Obrigkeit den Tarif für „10 Schubkarren Beton von A nach B schieben“, „1 x den Hof wischen“ oder auch für „einen Ingenieursplan für eine 10m lange Brücke“ festlegen müsste, an die sich alle Unternehmen zu halten hätten. Natürlich gäbe es auch einen Tarif für „die Buchhaltungsleistung für das Berechnen des Lohnes eines Betonschiebers, Hofwischers oder Ingenieurs“!

      Das entspricht genau dem, was der Marxli und der Stalinli und der Leninli ihren Bürgern aufgedrückt haben. Aber dieses gutgemeinte Weltbild ist eben längst gescheitert, ist in Mord, Hungerkatastrophen, Gulag und Totschlag ausgeartet, bevor es endgültig auf den Scherbenhaufen der tragischen Geschichte gelandet ist.

      Haben Sie das noch nicht realisiert?

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