1. Verkehr

Nationalstrassennetz:​ Intelligenz statt Beton

Wir er­le­ben es täglich auf un­se­ren Stras­sen: Vie­ler­orts sind zu den Sto­ss­zei­ten die Kapazitätsgrenzen er­reicht oder überschritten. Mobilität ist ein be­grenz­tes Gut und wird es auch in Zu­kunft blei­ben, ob­wohl das viele Po­li­ti­ker noch nicht wahr­ha­ben wol­len. Eine nach­hal­tige Eng­pass­be­sei­ti­gu​ng er­rei­chen wir nicht da­durch, dass wir immer mehr Stras­sen bau­en, viel­mehr braucht es An­reize und Mass­nah­men zur Ver­kehrs­ver­mei­dun​g sowie zur ver­bes­ser­ten und op­ti­mier­ten Nut­zung der vor­han­de­nen Strasseninfrastruktur​.

Oberste Priorität zur Engpassbeseitigung hat für mich die Vermeidung von Verkehr auf Strasse und Schiene. Dafür braucht es keineswegs neue Vorgaben und Verbote, es reicht, wenn wir über eine verursachergerechte Preispolitik für alle Verkehrsträger die Anreize richtig setzen. Solange insbesondere beim Privatverkehr die Folgekosten von Schadstoff-, Lärm- und CO2-Emissionen von der Allgemeinheit und nicht von den Verursachern getragen werden, kennen wir den echten Bedarf an Strasseninfrastruktur​ gar nicht. Der Verkehr mitsamt seinen negativen Begleiterscheinungen für Mensch und Umwelt soll deshalb künftig direkt von den Auto- und Bahnfahrerinnen finanziert werden.

Darum stehe ich ganz klar für ein umfassendes Mobility Pricing ein, welches die genannten Folgekosten berücksichtigt und beinhaltet. Es ist weder begründbar noch fair, dass wir einen grossen Teil der direkten und indirekten Kosten der Mobilität über allgemeine Steuergelder finanzieren. Nur bei echter Kostenwahrheit im Verkehr können die Engpässe nachhaltig beseitigt werden.

Neben einem Mobility Pricing sind auch flexible Arbeitsmodelle mit Home-Office-Lösungen und dezentrale Arbeits- und Freizeitinfrastruktur​en ein wichtiger Baustein zur Entlastung der Verkehrsinfrastruktur​en. Raumplanerisch sind Siedlungsstrukturen vermehrt auf kurze Wege auszurichten, sodass die Arbeits-, Alltags- und Freizeitaktivitäten nahe der Wohnumgebung stattfinden können.

Engpässe auf Nationalstrassen sind meist nur in den Spitzenstunden überlastet, dazwischen sind beachtliche Kapazitätsreserven vorhanden. Mittels eines intelligenten Verkehrsmanagements lassen sich Verkehrszusammenbrüch​e kosteneffizient vermeiden und Engpässe auch ohne bauliche Massnahmen entschärfen. Zu diesem Zweck sind die Einfahrten vor den Engpässen so zu dosieren, dass der Verkehr auf den Stammstrecken nicht zusammenbricht. Kombiniert mit einem zeitvariablen Mobility Pricing für Schiene und Strasse können eine wesentliche Entschärfung der Verkehrsspitzen und eine massive Staureduktion erreicht werden. Zudem sollen Pannenstreifen auf den betroffenen Streckenabschnitten ohne zusätzlichen Raumbedarf kostengünstig umgenutzt und damit die Verkehrssicherheit und die Verflüssigung des Verkehrs verbessert werden.

Nur auf Strecken, die trotz des geplanten ÖV-Angebots und der konsequenten Umsetzung der oben erwähnten Massnahmen immer noch gravierende Engpässe darstellen, machen bauliche Massnahmen überhaupt Sinn. Bei der Gestaltung dieser baulichen Massnahmen ist der Wohnqualität der angrenzenden Siedlungen und der Verträglichkeit mit den Stadtentwicklungen grosses Gewicht beizumessen.

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Comments to: Nationalstrassennetz:​ Intelligenz statt Beton
  • August 22, 2013

    Da schauderts einem wenn man ihre Zeilen liest. Sie wollen uns also tatsächlich in die Zeit der Planwirtschaft zurück führen, notabene in die, welche wir hier nie hatten und es uns deshalb heute so gut geht?

    Ihren ganzen regulatorischen Katalog können Sie getrost im “Rundordner” versenken, dennn es gäbe eine viel einfachere Massnahme, welche uns nur ein einen tiefen Milliardenbetrag kosten würde, aber eine enorme Wirkung auf die Verkehrsströme hätte:

    Weshalb macht man den ÖV nicht gratis? Wir subventionieren die meisten Transportunternehmen ja bereits zu grossen teilen, auf die paar Franken mehr kommst nicht mehr darauf an. Das Ganze könnten man simpel und einfach auf die Steuern schlagen. Das hätte diverse positive Effekte, bessere Ausnutzung der Bahninfra, Optimierungen bei der SBB durch wegfallen von Billettkontrollen usw, Reduktion der Pendler PW Fahrten um sicher 20% oder mehr. Und und und..

    Die Transportkapazitäten der Bahn müssen natürlich angepasst werden, aber das wäre eine rein organisatorische Geschichte. Ev. könnte man die zweite Klasse gratis lassen dafür komprimieren, und die 1. Klasse kostet hat doch noch was drauf, aber mit gutem Platzangebot.

    So schaffen Sie ein attraktives Angebot, und nicht eine Zwangsjacke die keiner will…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Gerber

      Eine Zwangsjacke wollen wir nicht, da haben Sie recht!

      Aber Autofahren ist so oder so teurer, der überzeugte Auomobilist wird nicht aus Kostengrüden umsteigen. Denn sein höchstes gut, ist die UNABHÄNIGKEIT und die lassen wir uns auch nicht mehr nehmen. Es sei den wir können es uns schlicht nicht mehr leisten! Das würde aber bedeuten, dass Autofahren den Reichen vorbehalten bleibt.

      Gratis ÖV für die anderen, klingt zwar toll, halte ich bei einer vergoldeten Kuh wie der SBB, aber für absolut illusorisch.

      Mal davon abgesehen, dass ein Grossteil der Verkehrsabgaben und Steuern zweckentfremdet in die SBB gebuttert werden und wir auf Strassen fahren die in katastrophalen Zuständen sind. Im hintersten Jura, fahren Sie auf besseren Strassen! Bin ich sicher nicht bereit, auch noch, noch mehr Steuergelder da rein zu buttern!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bächli

      Stimmt! Im hintersten Jura ist auch noch “Schweiz”.

      Woher​ kommt das? Die derzeitige Regierung beseht nicht mehr aus Volksvertreter/Innen dieser Nation und dessen Bevölkerung.

      Eigenes Machtgehabe und Geldgier. Da bleibt letztlich nur noch sich bei einem Bürokratenmoloch (EU) anzubiedern, da man im eigenen Land unfähig ist Rückgrat zu zeigen.

      Beispiele:

      – BR Burkhalter/stösst nachhaltig will ofenkundiger denn je, rückwirkend Richtung EU mit fremden Richtern

      – BR Sommaruga will die Welt retten, vergisst zuweilen, dass Sie von Bürger/Innen der Schweiz gewählt ist

      – BR Berset/Ist der WHO und der Krankrednerlobby hörig und will nun bereits mittels Gesetz Herrschaft über unser allerhöchstes Gut (Gesundheit)/EpG wird zum Impfzwang

      Es ist nun an der stimmberechtigten Bevölkerung dieser Regierung aufzuzeigen, wessen “Angstellte” sie eigentlich wären. Denn die sog. Volksvertreter/Innen wurden weder gewählt FÜR die WHO, EU oder damit die Schweiz mit ihren Ressourcen aus allen Nähten platzt.

      Sie werden über Steuern der real wirtschaftenden Schweizer Bevölkerung finanziert und nicht damit sie sich und ihre Entouragen schützen.

      Blick nach Griechenland genügt wohin der Weg führt, wenn nicht endlich gehandelt wird.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Frau Bächli

      Sie haben Recht, das Autofahren wird nur noch teurer. Mit dem Massnahmenkatalog der linken Partien sogar exorbitant teurer. Und da kriegen wir in Kürze ein grosses Problem. Ein Normalbürger kann in der Stadt und Agglo die Mieten nicht mehr bezahlen und wird so genötigt immer weiter an die Peripherie zu ziehen. Wenn er nun noch das Transportmittel verliert, durch extreme Besteuerung, was soll der einfache Bürger denn noch machen? Arbeit suchen wo es keine hat, in einer 2 Zimmer Wohnung leben mit 2 Kindern?

      Hier beisst sich die Katze in den Schwanz! Was die Linken hier veranstalten ist ein soziale Ausgrenzung in Reinkultur und birgt sozialen Sprengstoff der gröberen Sorte.

      Mein Vorschlag den ÖV gratis zu machen, hätte diverse Vorteile. Ausser den Kosten, fällt mir fast nichts Negatives dazu ein.

      Und wenn man die heutigen Kostenstrukturen genau anschaut, und sieht dass heute bereits 2/3 direkt Subventiert werden, und viele indirekte Finanzierungen stattfinden, kann man sich wirklich überlegen ob das noch ein schlagfertiges Gegenargument ist.

      Wer diese Idee langfristig und auch raumplanierisch weiterdenkt, wird schnell darauf kommen, dass mittels einer gratis ÖV Infrastruktur die Zersiedelung besser gesteuert werden kann.

      Es geht eigentlich nicht darum das Auto zu verteufeln, (ich bin eher ein Automensch) sondern einen sinnvolles Miteinander der Verkehrsmittel zu organisieren. Und da erscheinen mir die Kosten der heutigen ÖV Mittel schlicht zu hoch im Vergleich zum Auto. Und da kann es nicht die Lösung sein, das Auto weiter zu verteuern damit die psychohygienische Ökorechnung der Grünen wieder aufgeht…

      Neue Lösungen im Verkehrsdrama braucht das Land, und nicht neue Zwangsjacken

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    • Juli 19, 2021

      herr gerber

      zum verständnis des begriffs “planwirtschaft”:

      nicht jedes planerische tätigwerden des bundes führt sogleich zum überbordwerfen des kapitalistischen marktsystems in der schweiz, so wie sie das suggerieren in ihrem kommentar. im gegenteil: die einführung der kostenwahrheit beim privatverkehr mittels mobility pricing, unter berücksichtigung aller externen kosten, wäre das freiheitlichste, liberalste, was die damen und herren politiker tun könnten.
      dagegen ihre forderung nach dem gratis-öv ist eine planwirtschaftliche massnahme par exellence.

      dem gratis-öv in der sache selbst stehe ich offen gegenüber. allerdings ergäben sich dadurch wieder folgeprobleme wie z.b. ineffizienter und teuerer betrieb, da ja staatsbetrieb; abwägung, wie weit man den gratis-öv ausbauen will (weitere politische seilziehwettbewerbe um bessere erschliessung).

      un​d schlussendlich wird das problem des begrenzten raums in der engen schweiz nicht damit gelöst, dass die schon zu hauf vorhandene (über-)mobilität auch noch gratis wird..

      lg

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    • Juli 19, 2021

      Ja der Begriff Planwirtschaft ist nicht treffend.

      Ich revidiere: eine ökoreligiös geprägte Minderheit verlangt durch eigene für gut befundene Bewertungregeln, eine Umlagerung des Verkehrs mittels der Kostenbrechstange. Die Bewertungsregeln werden so gelegt, dass grosse Teile der Bevölkerung gezwungen werden ihre Mobilität einzuschränken oder vom Auto weg zu verlagern.

      Mit dem Effekt, dass die reichen Eidgenossen dann leere Autobahnen vorfinden werden und die Armen dann laufen dürfen. Denn der ÖV liegt dann nicht mehr drin, er ist heute schon viel zu teuer.

      Da gehe ich liebe den Kompromiss ein den ÖV gratis anzubieten, und so wenigstens etwas Sozialverträgliches gemacht zu haben, als mit Vollgas in eine 2 Klassengesellschaft mit ungewissem Ausgang reinzusteuern.

      Der Effekt einer Planwirtschaft ist übrigens dass alle verlieren, und genau so kommts mit dem Road Pricing heraus. Die Schweiz ist zu kleinräumig und komplex für Road Pricing. Vergleiche mit dem Ausland verheben nicht, wir haben hier einen eigenen Mikrokosmos.

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    • Juli 19, 2021

      naja obs eine “ökoreligiös geprägte minderheit” oder dann doch eine mehrheit ist, wird sich mit den jahren zeigen. aber mit ihrer lösung des gratis-övs, wird das grundproblem leider einfach nicht gelöst. so gern ich ihnen zustimmen und den gratis-öv auch für mich nutzen würde, um täglich vom kanton uri nach luzern an die uni zu kommen, der platz in der bahn, im bus und auf den strassen wird ingottesnamen einfach nicht mehr. ausser mit kapazitätsausbau.

      ​und auch ein kapazitätsausbau ist weder gratis, noch unbeschränkt möglich (ausser evt. durch ein u-bahn-system, was auch wieder noch teurer wird..) und durch das jährliche wachstum der schweizer bevölkerung wird das problem nicht kleiner.

      meiner ansicht nach lautet die lösung nicht: “kapazitätsausbau, damit alle ihren platz im zug haben” sondern “kostenwahrheit bei der mobilität, damit es den eigentlich nötigen und natürlichen anreiz, näher neben seinem arbeitsplatz zu wohnen, wieder herstellt”. also “bezahl was du nimmst” und nicht “die allgemeinheit zahlt und du profitierst”.

      ich​ gebe ihnen recht, dass dies aus sozialdemokratischem blickwinkel hart ist. aber auch, bis zu einem gewissen grad, fair. ich habe nichts gegen die unterstützung und verbilligung von weniger gut betuchten (ich gehöre selbst dazu), aber nur für die, die es auch benötigen.

      und noch einmal: “Der Effekt einer Planwirtschaft ist übrigens dass alle verlieren, und genau so kommts mit dem Road Pricing heraus.” road pricing ist keine planwirtschaft. aber gratis-öv.

      lg

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    • Juli 19, 2021

      Ja das haben so Religionen so an sich, zu hoffen dass die Herde der Schäflein gross und stark wird. 😉

      Das mit dem Bahnkapazitätsproblem​ sehe ich nicht so tragisch. Im Verhältnis mit dem Ausland haben wir noch Luxuszüge, wohlverstanden in der 2. Klasse. Hier 20% komprimieren, plus 30% längere Züge ergibt schon 50% mehr Kapazität. Es ist alles eine Frage der Optik und der Qualitätsforderungen.​

      Es wird nie eine richtige Kostenwahrheit geben, ich finde immer noch einen neuen Grund ein Verkehrsmittel zu verteuern.

      Gerade gestern wurde im BG in Lausanne entschieden dass die Logikstikbranchne pro Jahr zu Recht 300Mio abdrücken muss, für “Stauschäden” also Zeit die der LKW Verkehr dem Individualverkehr kostet weil er mit im Stau steht. Die Berechnung dieser Abgabe ist dermassen von den Sternen gegriffen dass man sich gut ausmalen kann wie das losgeht wenn man die PW Fahrer für die Stauzeiten “bestrafen” will.

      Hier brauchts eben gar keine Strafe, denn die Strafe im Stau zu sitzen genügt vollauf. Alles andere ist willkürliche Festlegung einer Abgabe zur Verlagerung des Güterverkehrs.

      So betrachtet hat das Fass keinen Boden mehr, wieso nicht auch haftbar machen für einen verpassten Geschäftsdeal, zu spät zum Arzt gekommen und gestorben, wenn mal kein Stau ist den Partner beim betrügen erwischt (er rechnete fest mit einer Verspätung), wieso nicht haftbar machen für die schlechte Laune wenn ich im Stau stehe, oder wie wäre es mit einem Bore out? So lange im Stau stecken geblieben dass ich eine Depression kriege…

      bringen wirs auf den Punkt: Mobiliy Pricing ist nicht die Umlegung der effektiven Kosten, sondern ist ein Zwangs Instrument zum erreichen der Parteieigenen Zielvorstellungen (die bei den Grünen Parteien leider religiöse züge annehmen),alles fiktiv durch frei projezierte und erfundene Kosten.

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  • August 23, 2013

    Ergänzend möchte ich noch die unfreiwilligen Pendler hinzufügen. Die damalige Bundesrätin fand einen Arbeitsweg von 2 Stunden (also 4 Stunden am Tag) zumutbar.
    Auch wohnen nicht alle Pendler auf dem Lande weil sie die grüne Wiese vor der Haustüre so schön finden, sondern weil es in der Stadt praktisch keine bezahlbare Wohnung gibt. Ich weiss wovon ich rede, habe ich doch über 10 Jahre eine bezahlbare Wohnung in BS gesucht, weil mich das Pendeln mehr anstrengte, als die Arbeit.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Votava

      ganz genau! Dem ist kaum mehr was beizufügen, ausser dass die derzeitige, offensichtliche, schweizweite, grenzenlose Bauerei aus den Rudern laufen wird.

      Das Land wächst mit den Begierden einiger einfach nicht (mehr) mit.

      Die Zuwanderung ist nicht wegzudiskutieren. Leider jedoch pflästerlet man lieber an Symptomen rum, statt die Probleme an der Wurzel zu packen.

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  • August 23, 2013

    “Engpässe auf Nationalstrassen sind meist nur in den Spitzenstunden überlastet, dazwischen sind beachtliche Kapazitätsreserven vorhanden. Mittels eines intelligenten Verkehrsmanagements lassen sich Verkehrszusammenbrüch​e kosteneffizient vermeiden und Engpässe auch ohne bauliche Massnahmen entschärfen. Zu diesem Zweck sind die Einfahrten vor den Engpässen so zu dosieren, dass der Verkehr auf den Stammstrecken nicht zusammenbricht. “

    Wie dieses Model eben nicht funktioniert, können Sie sich auf der A1 Gubristtunnel ansehen Herr Grossen! Und das gerne auch am frühen Samstagnachmittag!


    Denn Anwohnergemeinden hat es gebracht, dass sie die Autobahn abschreiben könnnen und durch die Dörfer fahren, statt im Stau zu stehen. Tolle Lösung!

    Das es auf der A1 soweit kommen muss, wusste man schon vor 20 Jahren, Herr Grosser! Planwirtschaft? Der Verdacht liegt nahe! Aber offenbar waren Sie seit damals nie mehr im Kanton Zürich unterwegs. Selbst im hintersten Jura, fahren sie auf besser Unterhaltenen Strassen als wir. Und die Verkehrsabgaben steigen massiv und werden wieder zweckentfremdet in die vergoldete Kuh SBB gebuttert.

    Nein Danke!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      zum grossen Teil mit Ihnen einverstanden.

      Fal​sch ist nur, die eine Aussage: Es wird zuviel in die SBB gebuttert.

      Es wird zuviel in die Chefetagen, Missmanagement, Werbung und Co. der SBB gebuttert. Wie übrigens auch bei der Post und sowieso in die öffentliche Hand. Selbstbediengsladen reale Witschaft lässt grüssen.

      Von alleine ergibt sich ja wohl kaum eine Initiative für mehr Service public.

      Zudem immer mehr Bevölkrung – lässt sich einfach nicht wegdiskutieren.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt, Frau Habegger!

      Und bei den Angestellten ziehen sie billge Ausländer den Schweizer Bewerbern auch längst vor.

      Es würde mich auch nicht wunderm, wenn der nächste Skandal von der SBB kommt. Offenbat ist unser Bahnsystem top gewartet, bei all den Unfällen und Problemem in letzter Zeit.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bächli

      (Entschuldi​gung gab vorher den falschen Namen)

      Nun, kommen Sie nach Bern und schauen Sie sich Wankdorfcity an.

      Die Rotteppichetage gönnt sich da mal was… das sind dann eben Gelder, welche in der Infra und Personal an der Front fehlen. Logisch!

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  • August 26, 2013

    Herr Jürg Grossen, GLP

    Es ist unglaublich, wie ungestraft man solchen Mist schreiben darf. Noch unglaublicher sind jene, welche solche Politikerinnen und Politiker wählen, in der Annahme, etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

    Strassen, Wege und Pfade sind die Zugänge und Verbindungen zwischen den Bauten, Häusern. Jene welche diese Strassen benutzen, tun dies meist um einer Arbeit nachzugehen. Um Einkäufe zu tätigen, oder wenn die ganz böse sind, für die Freizeit. Falls man weiss was Arbeiten gehen heisst?

    Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind ebenso überfüllt, können die Aufträge welche in den 1990ger Jahren definiert wurden, nicht erfüllen. Trotz dass sie überfüllt sind, noch defizitär. Das heisst, das System ist überlastet und rentiert trotz allem nicht.

    Warum ist das so?
    Man goutiert, dass man mittels Prosten Strassen sperren lässt, verhindert dass Eisenbahnstrecken gebaut werden, Verhinderungspolitik,​ angeblich um den Planeten zu retten, für die Umwelt, heisst es.

    Tatsächlich sind es Egoisten welche nach dem St Florians Prinzip leben, „Herr führ den Verkehr bei Nachbar durch, ich will meine Ruhe haben“, jedoch anderntags mit dem Zug, Bus, den Anderen Ihren Lärm zumuten. Viele solcher Egoisten sind noch selber Autofahrer, was sie aber, wie sie sich selber deklarieren, ja mit Verstand tun.

    Wie viel darf sich der Mensch eigentlich selber belügen? Es sind ja immer die Anderen die was falsch machen, selber hat man ein reines Herz.

    Verkehr funktioniert nur, wenn jeder seinen Teil der auch negativen Auswirkungen bereit ist mitzutragen.
    Solange man nach Ihren Ideen und Ansichten Politisiert Herr Jürg Grossen, was nur der Abzocke dient, Gelder in die Kassen zu spülen, haben wir auf allen Ebenen verloren.

    Noch was zur Psyche des Menschen: Wenn man von einer Bestimmten Gruppe immer eingeschränkt, beschnitten wird, hat man das Bedürfnis, bei Abstimmungen denen das Heimzuzahlen. Ist zwar „kindisches Verhalten“ tun einem jedoch gut.

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  • September 8, 2013

    Richtig Herr Grossen, mehr Inteligenz statt Beton ist gefragt. Somit machen wir mal eine Ursachenuntersuchung:​ Weshalb nimmt der Verkehr in der Schweiz zu? Weshalb wird unsere Landschaft immer mehr mit Häusern usw. zubetoniert?
    Richtig​: ein grosser Faktor ist doch das Bevölkerungswachstum der Schweiz. Somit ist auch klar, was zu tun ist. Stabilisieren wir die dauernde Wohnbevolkerung der Schweiz auf eine feste Zahl (z.B. 8 Millionen). Dann kann die unsinnige Verbauung unseres Landes gestoppt werden (seit Jahren hinkt der Ausbau der Strassen immer hinter der Bevölkerungsentwicklu​ng hinterher und die Staus werden immer länger). Mit einer fixen Bevölkerungszahl in der Schweiz können die Gelder gezielt und planbar für einen qualitativen Ausbau der Infrastrukturen verwendet werden. Dies würde die Schweiz langsam aber sicher wieder attraktiv machen.

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  • Mai 14, 2016

    Vieles ist hausgemacht. So nebst dem Pendeln zur Arbeit, mehr als ein Auto pro Familie, Freizeitverkehr auch bei Anlässen wie z.B. den GP von Bern. Anwohner werden nicht flächendeckend informiert (Es gibt auch Mieter eines Einstellhallenplatzes​, welche die Wohnung auf der «anderen Strassenseite haben» und entsprechend ein- oder ausgesperrt, wenn sie nicht zu ihren Parkplätzen können (Strassensperrung) und die restlichen Parkplätze in der Umgebung durch Auswärtigen besetzt sind. Klar, der GP von Bern findet einmal im Jahr statt. Doch es gibt andere Anlässe auch und diese nicht nur in Bern. Entsprechend sollte man weiter als den eigenen Nasenspitz denken und möglichst mit dem ÖV kommen, resp. Parkhäuser benutzen. Bewohner des Ortes werden dankbar sein!

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