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Nein zu einem grünen Lebensdiktat

Am 25. Sep­tem­ber 2016 stim­men wir über die Volks­i­ni­tia­tive der Grü­nen Par­tei „Für eine nach­hal­tige und res­sour­cenef­fi­zi­​ente Wirt­schaft (Grüne Wirt­schaft)“ ab. Die In­itia­tive zwingt den Staat den Res­sour­cen­ver­brau​ch bis im Jahr 2050 um mehr als zwei Drit­tel (-65 Pro­zent) zu re­du­zie­ren. Die CVP setzt sich ve­he­ment gegen diese In­itia­tive ein, die einem wirt­schaft­li­chen als auch ge­sell­schaft­li­che​n Dik­tat gleich kommt.

Die Initiative würde Bund, Kantone und Gemeinden verpflichten, noch nicht definierte Massnahmen zu ergreifen, um das radikale Ziel von -65 Prozent Ressourcenverbrauch zu erreichen. Bereits anhand der Begrifflichkeiten im Initiativtext ist unschwer zu erkennen, dass wir es wieder einmal mit einer Initiative zu tun haben, die mit unklaren und vom Parlament im Fall einer Annahme erst im Detail zu definierenden Begriffen operiert. Die Konsequenzen dieser Initiative wären aber mit Bestimmtheit weitreichend und würden einen radikalen Strukturwandel erzwingen. Im Vordergrund stehen dabei die Lebensbereiche Ernährung, Wohnen und Mobilität.

Nein zum grünen Konsumdiktat

Was also bedeutet dieses Initiative für uns konkret? Wir müssten unser Essverhalten massiv ändern. Der Konsum von Fleisch oder von importierten Nahrungsmitteln müsste teurer werden. Der Umgang mit Rohstoffen müsste sich massiv ändern und der Wohnraum verringert und verteuert werden. Der Gebrauch von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas müsste noch einmal dramatisch reduziert werden. Eine teurere Mobilität hätte auch negative Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Dazu kommt, dass diese Initiative ausblendet, dass über 60 Prozent der durch den Schweizer Konsum verursachten Umweltbelastung im Ausland anfällt. Das begrenzt die Handlungsmöglichkeite​n in der Schweiz zusätzlich und die im Inland möglichen Massnahmen müssten noch radikaler ausfallen. Das kann nicht die Lösung sein. Eine Gesellschaft, in der Ferien im Ausland, Nahrungsmittel aus Übersee, grössere Wohnungen und vieles mehr nur noch für eine Elite erschwinglich sind, gilt es abzulehnen.

Nein zum grünen Arbeitsplatzabbauprog​ramm

Ebenfalls müssen wir uns wehren, dass unser immer schwächer werdende Industriestandort Schweiz quasi durch die Hintertüre zu Grabe getragen wird. Die Schweiz ist ohnehin schon in einer wirtschaftlich kritischen Situation. Dazu kommt, dass Schweizer Unternehmen weltweit führend sind, wenn es darum geht, Wachstum und Nachhaltigkeit zu vereinen. Auch ist die Schweiz im Recycling eine Musterschülerin. Die Schweiz braucht eine ökologische und nachhaltige Wirtschaftspolitik, aber kein grünes Arbeitsplatzabbauprog​ramm. Mit der Energiestrategie 2050 sind wir auf dem richtigen Weg. Die CVP setzt sich dafür ein, wehrt sich aber mit gleicher Vehemenz gegen diese Initiative, die unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Errungenschaften aufs Spiel setzen will! Unsere Gesellschaft muss auch Eigenverantwortung übernehmen. Die Politik darf regeln und steuern, aber nicht bevormunden. Darum verdient die Zwangs-Initiative der Grünen Partei eine wuchtige Ablehnung.

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Comments to: Nein zu einem grünen Lebensdiktat
  • Juli 30, 2016

    Herr Candinas
    Geld spielt vor allem beim Schutz der Natur keine Rolle! Wie man diesen Schutz optimiert, kann ich nicht beurteilen! Die Politik hätte AKW niemals bewilligen dürfen! Was ich jedoch beurteilen kann (fachliche Geldsystemkompetenz):​
    Geld wird als ist Mittel zum Zweck aus Schulden geschöpft! Das sog. Geldguthaben besteht also der Logik folgend aus nicht getilgten Schulden! Ein sehr grossen Volumen (auch faule Kredite) zirkuliert nur noch im Schuldenspielgeldmark​t (Finanzmarkt) und schafft inszenierte Krisen!

    Der Mensch erfindet Roboter um sich überflüssig zu machen! Kaufkraft siehe BGE, haben die Bürgerlichen nicht verstanden, wie auch? Wie strukturiert der Mensch sinnstiftend seinen Tagesablauf! In der Gegenwart beginnt die Zukunft und es endet die Vergangenheit!

    Ökonomen und Politik in tiefer Agonie wie mit dem Roboter (Kaufkraft und Tagesablauf strukturieren)!
    Dumm​heit ist im Gegensatz zur Intelligenz leider nicht begrenz!

    Zum Ausmisten von Vorbeter Gehirnzellen:

    Befr​iedigt Euren Profiltrieb weiter!
    “Wenn die Begriffe falsch verstanden werden, so ist das Gesagte nicht das
    Gemeinte!”
    Im Zusammenhang mit dem hauptsächlich aus Schulden bestehende Geldsystem,
    stehen fast alle Begriffe nicht im Einklang mit dem Geldsystem! Diese
    falschen Begriffe “verführen” (bewusst) zu falschen Einsichten!
    Beispiel​e:
    Eigenkapital = Delkrederereserve (Risikozuordnung aus nicht getilgten Schulden)
    Kapitalpol​ster = Delkrederereserveanpa​ssung (Risikozuordnung aus nicht getilgten Schulden)
    Finanzieru​ng = Schuldengeldgenerieru​ng > nicht getilgte Schulden
    Kapitalmark​t = Schuldengeldspielmark​t (mit nicht getilgten Schulden – auch faule Kredite enthalten)
    Spargelde​r = Gewinneinlagen aus Arbeit/Leistung(aus Schuldenerhöhung/Geld​mengenerhöhung > nicht getilgte Schulden
    Liquidität = Bargeld > gesetzliches Zahlungsmittel und Bankguthaben > Giralgeld kein gesetzliches Zahlungsmittel (Option für ges. ZM) > nicht getilgte Schulden
    usw

    Geor​g Bender

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      Meines Wissens hat nicht die Politik das Sagen über den Bau, sondern das Volk. Auch ist es ein übliches Verhalten, im Nachhinein zu deklarieren “man hätte das nie tun dürfen”.

      “Kaufkraft siehe BGE, haben die Bürgerlichen nicht verstanden, wie auch?”
      Das hat nur in Ihrem Kopf mit Bürgerlich zu tun. Fakt ist, dass es der falsche Weg ist ein BGE zu erstellen, bevor man die Entwicklung in der Roboterisierung überhaupt erkennen kann. Sollte man feststellen, dass Roboter tatsächlich alle täglichen Tätigkeiten des Menschen übernehmen werden, ist dann auf diesen Umstand zu reagieren.

      Fakt ist aber auch, dass ein BGE nicht das Problem der Roboterisierung löst. Eine logische und vernünftige Lösung ist BGE nur dann, wenn sämtliche Roboter, die einen Menschen ersetzen, tatsächlich auch Steuern und Abgaben erzeugen und damit dann das BGE finanziert wird. Das wäre eine tatsächlich Umverteilung in Bezug zur Roboterisierung.

      F​akt ist aber auch, dass mit dem BGE die ganze Denkweise der Arbeitstätigkeit des Menschen neu definiert werden muss, damit dieser nicht zu einem “zusehnden Fleischklos” wird. So gesehen wäre es denkbar, dass statt eines BGE eine Roboterbesteuerung entsteht, welche genutzt wird um im Gegenzug neue Arbeitsplätze zu erstellen, welche von Robotern nicht genutzt werden können.

      Aber in dieser Diskussion vergessen Sie leider erneut, dass der Faktor Mensch in Priore zu stellen ist und nicht Geld. Und das BGE ist lediglich ein Gelddenken, welches den Menschen erneut zu einem Bittsteller macht (wie dies dargestellt wird bei der ALV usw). Und vergessen, dass solche BGEveränderungen auch massive Verschiebungen in der Wirtschaft auslösen und somit erneuten Schub für den Ausverkauf der Schweiz fördern.

      Aber ich denke nicht, dass diese Denkweise zu einer sachlichen Diskusison führt und somit für mich obgleich wieder abgeschlossen im Blog

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    • Juli 19, 2021

      Ich glaube nicht, dass Herr Candinas auf die Theorie des selbsternannten Geldstromexperten Georg Bender gewartet hat,

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    • Juli 19, 2021

      Herr Franz Krähenbühl

      Ich beschreibe die Logik des Geldsystems! Es bleibt Ihnen unbenommen, meine Thesen zu hinterfragen oder einfach zu ignorieren!

      Wenn Geld aus Schulden besteht so zirkulieren nicht getilgte Schulden! Geld ist Mittel zum Zweck und unendlich schöpfbar (aus dem Nichts)! Im Gegensatz zum Leben und Rohstoffen, die sind endlich!

      Herr Candinas möchte wahrscheinlich nicht gern vom politischen Weg abkommen (Obrigkeit = Uniformgesellschaft),​ aber vielleicht überdenkt er seine These?

      PS Lesen Sie die Kommentare von Carolus Magnus im Zusammenhang mit der AHV und vielleicht begreifen Sie, seine Worte?

      Schönen Sonntag!
      Georg Bender

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    • Juli 19, 2021

      “Dumm​heit ist im Gegensatz zur Intelligenz leider nicht begrenz!
      Zum Ausmisten von Vorbeter Gehirnzellen:”

      Wen​n solche Sätze für Sie zur sachlichen Darlegung vom Geldsystem gehören, dann frage ich mich, warum Sie erklären, dass Sie angeblich nicht Qualifizieren oder Beleidigen würden.

      Es ist in der Tat unsinnig, wie das Herr Candinas erklärt, als Schweiz eine solche Massnahme einzuleiten, aber auf der Gegenseite wollen die EU-Turbos, dass wir uns der EU immer mehr annähern. Dass das ein Schuss in den eigenen Rücken ergibt dürfte Jedem klar sein.

      Wir als kleines Land, hat nur Bestand in einer grossen Welt, wenn wir uns explizit auf die Qualität zurück besinnen und nicht auf die Quantität, wie das in der EU angestrebt wird. Solange wir aber immer mehr den Weg der Quantität gehen, werden wir die benötigten Mengen nicht mehr herstellen können um im Weltgebilde dem Preisdruck noch stand zu halten.

      Dies bedeutet aber auch, dass wenn wir die Preisgestaltung durch solche Massnahmen nach oben bewegen, dass unsere Chancen etwas in der Welt zu “verkaufen” noch geringer werden.

      Sollte die Schweiz einen eigenen Weg gehen, ohne die internationalen Verbindungen. Sich umstrukturieren zu dem was wir waren. Ein Dienstleister und Produzent von Qualität, dann kann eine solche Massnahme in der Gegenseite ohne weiteres zu neuen Grundlagenentwicklung​en führen. Sie kann dann, aber nur dann, dazu führe, dass unsere dann produzierten Qualtitätsprodukte nicht für die grosse Masse produziert wird, sondern für den Exklusivmarkt, welcher bereit und finanzstark genug ist, sich Produkte zu leisten die Ressourceneinsparend sind.

      Sollten wir uns jedoch der EU noch mehr annähern, dann dürfte eine solche Massnahme insofern fatale Folgen haben, dass wir unsere Produkte immer noch teurer machen, welche auf dem globalen Markt billiger sind. Bessere Qualität haben wir dann auch nicht, da die CH-Firmen schon soweit umstrukturiert sind, um den EU-Multis die nötigen Cashflow-Garantien zu liefern.

      Wie sagt es Herr Bender?
      Dummheit ist im Gegensatz zur Intelligenz leider nicht begrenzt.
      Dies stimmt absolut nicht, denn es ist durchaus möglich aus dem heute entstehenden zu lernen und intelligenter zu werden, statt der Dummheit mehr Raum zu geben und den Supergelehrten Geldidealisten nach zu rennen.

      Wenn man jedoch Gelddenker ist, dann begreift man nicht, dass Aktion-Reaktion aussagt: Nicht mittels Geld den Menschen zu Leistung zwingen, sondern mit Leistung, Denkfähigkeit und Intelligenz Geld zu erhalten. Aber solange man aus den Finanzdenkerecken dem Volk versucht zu erklären, dass eine Börse massgeblich sei für den Erhalt einer Firma, dies Früchte trägt im Denken, dürften wir mittels Dummheit selbstverständlich eine solche Ressourcenreduktion zustimmen und uns selber zu Grabe tragen.

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer
      Das Gelernte musste ich weitgehend über Bord werfen! Also ausmisten das von Vorbetern (Eltern, Bildung) übernommene Wissen!
      Wenn ich mich hinreisse, Wertungen abzugeben, dann füge ich auch die Begründungen hinzu!
      Ihre heutigen Ansichten teile ich vollends, weil das Gesagte mit meinen, teilweise holprigen Vokabeln (Fachchinesisch) übereinstimmt! Warum nicht gleich so?
      So schreibe ich immer, dass wir den Binnenmarkt stärken müssen und den Aussenhandel mit Innovation und Qualität bedienen, nicht mit “Sklaverei”!
      Die kleine Schweiz hat schon viel auf der Erde bewegt! Das Aufzeigen, dass Geld zur Sicherung der Natur (Lebensumfeld) keine Rolle spielt, weil es unbegrenzt geschöpft werden kann (das Leben und Rohstoffe sind dagegen endlich) könnte auch die anderen Länder (Volk) in Bewegung bringen?

      Sollte sich die künstliche Intelligenz durchsetzen, so geschieht die Helikoptergeldverteil​ung von alleine! Diese Erkenntnis übertrage ich auf das geltende Sozialsystem, welches nur auf die Anzahl Beschäftigten abzielt und die Produktivität (Kaufkraft für die Produktivitätsgewinne​ fliesst aus der Geldmengenerhöhung, weil der Roboter nicht konsumiert!) nicht berücksichtigt!
      Auch​ die BVG-Renten fliessen, grösstenteils als Gewinn in die Wirtschaft! Man könnte sie in Zeiten wie heute, auch wie die AHV, als Beiträge zurückfliessen lassen?

      Wie Sie unschwer aus meinen Darlegungen entnehmen können, bin ich gegen jedes Diktat der Obrigkeiten, so auch der EU! Ich schreibe immer, dass man zur Zivilgesellschaft finden MUSS!

      Herr Schweizer; Die Börse ist für mich ein rotes Tuch! Ihre Denkweise ist Deckungsgleich! Man muss jedoch bedenken, dass der Schuldenspielgeldvert​eilungsmarkt (Finanzmarkt) schafft mit der Zirkulation der nicht getilgten Schulden (auch Geld aus faulen Krediten) Arbeitsplätze! Der Finanzmarkt diktiert die Wirtschaft! Er schwört Krisen herauf (faule Kredite), dabei ist er der wichtigste Teil des Problems! Hier habe ich den Psychiater auf den Plan gerufen und gemeint, dass wir (Ökonomen und Politiker) tatenlos zuschauen!

      Herzlichen Dank für den sachlichen Dialog! Mögen weitere sachliche Auseinandersetzungen folgen! Wir liegen wahrscheinlich nicht soweit auseinander?

      Ab morgen fährt meine Frau und ich für 5 Wochen in den PC- freien Urlaub! Ich wünsche allen einen schönen und unterhaltsamen Restsommer!

      Georg Bender

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  • August 1, 2016

    “Durch minimale ökologische Standards für Importprodukte wird Öko-Dumping eingedämmt und die nachhaltige einheimische Produktion gestärkt. Einheimisches Holz statt zerstörter Regenwälder oder Rapsöl aus umweltfreundlicher Schweizer Produktion statt Palmöl – das heisst im Klartext: Durch Importstandards wird die lokale Wirtschaft gefördert und gleichzeitig die Umweltbelastung im Ausland reduziert. Das sichert wiederum Arbeitsplätze in der Schweiz, und wirkt der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland im aktuell schwierigen Kontext der Frankenstärke entgegen. “

    Aus dem Argumentarium der Initianten. Es überzeugt mich mehr als die Angstmacherei von Herrn Candinas.

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    • Juli 19, 2021

      @Müller. Dem ist schon so, würden sich alle Länder an solche sogenannten minimalen Standards halten. Tun sie aber nicht. Allen voran die USA und Canada.

      Wiederum eine undurchdachte Logik von der CVP. Die Grünen mit dieser Imitiarive denken ebenfalls nicht sehr weit.

      Wir benötigen nicht Symptombekämpfung sondern eine Wurzelbehandlung. Das Übel der falschen Finanzmarktsteukturen​ gilt es zu bekämpfen. @Bender hat da völlig recht.
      Wurzelbehandlung und Richtigstellung der Terminologie.
      Was er jedoch völlig ablehnt, weil er Pazifist ist, ist die komplette Zerstörung und Vernichtung des heutigen Finanzsystems.

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    • Juli 19, 2021

      Selbst die USA werden langsam vernünftig.

      http://www.bloomb​erg.com/news/articles​/2016-07-05/waging-am​erica-s-wars-using-re​newable-energy

      Wie​ definieren Sie das “Übel der falschen Finanzmarktstrukturen​”? Verstehe ich SIe richtig, dass Sie die “komplette Zerstörung und Vernichtung des heutigen Finanzsystems” fordern? Welches System wollen SIe an der Stelle des heutigen aufbauen?

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    • Juli 19, 2021

      Ja. Meine Forderung ist jedoch nicht umsetzbar. Die Finanzen der Staaten sind ausser Kontrolle geraten, sparen lohnt sich nicht, nur Zocken an den Börsen bringt noch etwas.

      Es wären tuefgreifende Veränderungen und Regormen nötig. Es müssten auf Einkommen über 250000.- viel mehr Steuern bezahlt werden. Die Steuerabgaben grosser Konzerne sind eine Ohrfeige an alle Sparer und rechtschaffenen Leute. Gauner, Banditen und Betrüger bevölkern Parlamente und Regierungen. Diese Leute stützen den Finanzadel und machen Gesetze, die Steuergeschenken gleich kommen.
      Vermögen über 10 Mio müssten massiv höher besteuert werden und zwar so, dass das Horten von Geld bei Leuten deren Bedürnisse bereits gedeckt sind, richtig weh tut. Das Zocken in Spielhöllen à la Börsen sollte mit gewissen Derivaten und Hedgefonds verboten sein. Das Ausbeuten armer Länder, indem man ihnen Rohstoffe praktisch gratis wegnimmt sollte unter hohe Gefängnisstrafe nicht unter 20 Jahren gestellt werden. Staaten die das tun, wie China und die USA sollten darauf Steuern fast ohne Ende zahlen müssen.

      Die Zerstörung des heutigen Schuldenfinanzsystems​ geht nicht. Aber grundlende Reformen wären dringend nötig.

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    • Juli 19, 2021

      “Gauner, Banditen und Betrüger bevölkern Parlamente und Regierungen. Diese Leute stützen den Finanzadel und machen Gesetze, die Steuergeschenken gleich kommen”

      Der Hund liegt doch da begraben, dass auf diese, nur die Nächsten (Narzisten) folgen werden!
      Eigentlich müssten Regierung und Parlament per Los aus der Gesellschaft zusammen gestellt werden oder halt doch Berufspolitiker ohne zig Nebenämtli in diversen VR’s.

      Genug zu tun, hätte man ja! Und wenn ein Schnuderi, der 10 Jahre für’s Studium brauchte, selbst noch keinen Rappen durch eigene Leistung erarbeitet hat, zum Parteipräsi einer SP (Arbeiterpartei) mutieren kann, kann das ja wohl auch jede Hausfrau und vermutlich sogar noch besser!

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    • Juli 19, 2021

      “Eigentlich müssten Regierung und Parlament per Los aus der Gesellschaft zusammen gestellt werden oder halt doch Berufspolitiker ohne zig Nebenämtli in diversen VR’s.”

      Ich bleibe bei der Demokratie, möchte Sie aber dennoch überaus höflich fragen, Frau Stutz, was die Abkürzung “VR’s” mit diesem unmöglichen Pluralapostroph bedeuten könnte? Danke.

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  • August 2, 2016

    Herr Candidas, entweder der Mensch selbst nimmt Vernunft an, oder die Natur wird ihn eines Tages dazu zwingen. Ich tippe auf Letzteres! Wir werden die Natur solange ausbeuten, bis wir uns selbst die Lebensgrundlage entzogen haben.

    “Was also bedeutet dieses Initiative für uns konkret? Wir müssten unser Essverhalten massiv ändern. Der Konsum von Fleisch oder von importierten Nahrungsmitteln müsste teurer werden. Der Umgang mit Rohstoffen müsste sich massiv ändern und der Wohnraum verringert und verteuert werden. Der Gebrauch von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas müsste noch einmal dramatisch reduziert werden. Eine teurere Mobilität hätte auch negative Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Dazu kommt, dass diese Initiative ausblendet, dass über 60 Prozent der durch den Schweizer Konsum verursachten Umweltbelastung im Ausland anfällt.”

    Daran führt früher oder später sowieso kein weg vorbei! Die Frage ist doch nur, kümmern wir uns drum, oder überlassen das unseren Kindern? Mir kann’s eigentlich egal sein, nach mir die Sintflut, ich habe ja kein Kinder und Sie Herr Candidas?

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  • August 2, 2016

    Die Gegner der Initiative verstricken sich immer in den gleichen Widerspruch: Irgendwie sind wir schon für die Umwelt, aber eigentlich doch nicht.

    Wenn wir nicht endlich schalten und uns auf die Veränderungen, die kaum noch abzuwenden sind, vorbereiten, dann werden die Verhältnisse uns ganz einfach dazu zwingen, unser Verhalten zu ändern. Dann gibts nichts mehr abzustimmen. Die Schäden durch den Klimawandel sind jetzt schon immens: Dürren, Ernteausfälle, Waldbrände, Flutkatastrophen. Die globalen Temperaturmessungen brechen inzwischen jährlich die Rekorde.
    Aber was Sie hier machen, ist ein Aufruf, alle verhandenen Ressourcen auszuschlachten, bis der nächsten Generation nichts mehr bleibt. Wollen Sie wirklich, dass das Ihr politisches Erbe wird?

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  • August 2, 2016

    Die Initiative operiert nicht mit unklaren Begriffen. Im Gegenteil: Endlich eine Initiative, die so formuliert ist, wie es sich auf Verfassungsstufe gehört – und nicht als verkapptes Gesetz oder sogar als Ausführungsbestimmung​​!
    Völlig zu Recht legt die Initiative das Ziel fest. Und in der Übergangsbestimmung steht der Zeithorizont, bis wann die Schweiz das Ziel zu erreichen hat, nämlich nicht mehr Ressourcen zu verbrauchen, als unsere eine Erde für uns bereit hält: Bis zum Jahr 2050. Wie zu jedem Verfassungsartikel braucht es Gesetze und Verordnungen, die den Weg zum Ziel bereiten.
    Das nationale Parlament ist dafür gewählt, diese Gesetze auszuarbeiten und (Referendum vorbehalten) zu beschliessen. Herr Candidas ist gewählter Parlamentarier. Wie kann er sich da beschweren, dass er nach der Annahme der Initiative zu tun haben wird, wofür er gewählt wurde?

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  • August 2, 2016

    “Wir müssten unser Essverhalten massiv ändern.”
    Es soll auf der Erde Menschen geben, die fürs Essen kämpfen oder auf Essen unfreiwillg verzichten müssen, und Sie sorgen sich um eine Veränderung unseres Ess-Verhaltens? Globalisierung hiess bis heute, die ganze Erde ausbeuten zu dürfen – künftig wird Globalisierung heissen, mehr Solidarität mit den ärmeren Menschen auf der Erde zu leben und für uns Privilegierte, freiwillig auf einige “nice to have”-Dinge zu verzichten.

    “Der Konsum von Fleisch oder von importierten Nahrungsmitteln müsste teurer werden.”
    Aber sicher! Dass dies nicht heute schon der Fall ist zeigt doch, dass Freihandel und Marktmechanismen untauglich sind, unser Überleben auf globaler Ebene zu sichern. Schon mal etwas von Suffizienz gehört?

    “Der Umgang mit Rohstoffen müsste sich massiv ändern …”
    Stimmt! Und die Wirtschaft, nicht nur Cleantech, würde enorm davon profitieren, das ist in einem rohstoffarmen Land wie der Schweiz langfristig gesehen ein enormer Wettbewerbsvorteil im globalen Massstab. Seber schuld, wenn Sie noch an Quartalszahlen glauben!

    “… und der Wohnraum verringert und verteuert werden.”
    Der Wohnraum verteuert sich heute dank Spekulation. Dass ein Leben auch mit weniger Quadratmeter pro Mensch noch lebenswert sein kann, wissen viele wenig Begüterte in der Schweiz, eine Mehrheit der Erdbevölkerung und wussten unsere Eltern und Grosseltern noch. Was ist daran schlimm?

    “Der Gebrauch von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas müsste noch einmal dramatisch reduziert werden.”
    Energiebund​esrätin Leuthard sagt in etwa das, sie ist doch in der gleichen Partei wie Sie, oder? Eine globale Erwärmung um zwei Grad Celsius ist eine mittlere, um mehr Grad Celsius eine grosse Katastrophe, deren Kosten und Schäden die von Ihnen befürchteten Unannehmlichkeiten um Grössenordnungen übersteigen.
    Zudem gibt es sowohl beim Heizen (Dämmung, heizen mit Holz, Biogas, Prozesswärme, Erdwärme, Wärme-Kraft-Koppelung​) als auch im Verkehr (die SBB fahren mit Strom, Tesla auch …) gute Alternativen zu Erdöl und Erdgas. Wo sind Ihre moralischen Prinzipien, wenn Sie fordern, dass unsere Generation das unwiederbringliche Erdöl und Erdgas einfach verbrauchen soll – und nach uns die Sintflut?

    “Eine teurere Mobilität hätte auch negative Auswirkungen auf die Tourismusbranche.”
    W​oher wissen Sie das so genau? Die Tourismusbranche ist global gesehen etwas für Reiche, die leider den Armen kein nachhaltiges Auskommen sichert. Sicher ein Anreiz für diese Branche, sich selber neu zu erfinden und neu zu definieren, was Tourismus darf und was Tourismus soll!

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  • August 3, 2016

    Das Mittelmeer ist so gut wie tot! Leer gefischt und ausgeraubt. Und die Regeneration dauert nicht, wie Forscher vor 30 Jahren vermutet haben, ein paar Jahrzehnte, sondern Jahrhunderte. Noch hat das Mittelmeer eine Chance sich zu erholen, das zeigen die Veränderungen in den Schutzgebieten. 1% haben wir, 20% solcher Schutzgebiete müssten wir jedoch haben, damit eine Regeneration wirklich möglich ist.

    Das ist nur ein Beispiel von vielen! und Nichts passiert, bis es def. zu spät ist!

    Wir stopfen uns lieber mit ungesundem mit Müll voll, Junk-Food und nennen das Lebensqualität?!
    Wir​ ersticken im Dreck und trampen uns gegenseitig auf den Füssen rum. Aber statt Forschung nach Lösungen, züchten wir lieber Baby’s im Reagenzglas, DNA mässig vorselektiert um die Dekadenz einiger weniger zu befriedigen, die es sich leisten können, die Überbevölkerung auch noch künstlich voran zu treiben. Während andere nur geboren werden, um elend zu verhungern.

    Hauptsache jeder Homo und jede Lesbe kann sich selbstverwirklichen! Für Sowas stehen unsere Politiker von links bis Mitte irgendwas gerne ein, weil’s Geld bringt und Bonuspunkte bei den paar wenigen Profitören, während der Rest der Welt, den Bach ab geht.

    Pfui Teufel! Fällt mir dazu eigentlich nur noch ein.

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  • August 3, 2016

    Herr Candinas, Sie sollten sich in erster Linie mal dafür einsetzen, dass mit Ihren Ansichten und Ihrem politischen Handeln das C aus dem Parteinamen verschwindet. Denn christlich ist da nichts!

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  • August 3, 2016

    “Nein zu einem grünen Lebensdiktat”

    2015​ verursachten die Staaten (auch die Schweiz, Herr NR Candinas) weltweit Rekordwerte beim Treibhausgasausstoss,​ beim Temperaturanstieg und beim Anschwellen des Meeresspiegels. Für die Umwelt war das Jahr 2015 gemäss einem internationalen Wissenschaftsbericht das schlimmste Jahr seit Beginn der systematischen Erfassung des globalen Klimawandels. Von einer Reduktion der Umweltschäden konnte auch in der Schweiz wiederum keine Rede sein, weil chronische NEIN-Sager Sie, Herr Candinas, immer noch alle griffigen Massnahmen ablehnen bzw. verhindern.

    Mehr hier unter “2015: Das Jahr der Umwelt-Negativrekorde​”:
    (luzernerzeitung.​ch/nachrichten/intern​ational/international​-sda/2015-Jahr-der-Um​welt-Negativrekorde;a​rt46446,792581)

    Da​s Klimaschutzabkommen von Ende 2015 in Paris ist deshalb nicht ein “historisches Ereignis” sondern schon wieder ein Fetzen Papier, den bis April 2016 175 Staaten unterzeichnet haben …

    Mehr hier unter “HISTORISCHER SCHRITT: DAS KLIMAABKOMMEN VON PARIS”:
    (welthungerh​ilfe.de/informieren/t​hemen/klimawandel/kli​makonferenz-paris.htm​l?wc=XXGOFM4000&gclid​=CM-P-ozNpc4CFUcz0wod​XskEYg)

    (luzernerz​eitung.ch/nachrichten​/panorama/news/panora​ma-sda/175-Staaten-un​terzeichnen-Klima-Abk​ommen;art46441,722577​)

    Auch das Jahr 2016 begann mit einem bedrohlichen weltweiten Wärmerekord.

    Mehr hier unter “Auch 2016 beginnt mit Wärmerekord”:
    (luzer​nerzeitung.ch/nachric​hten/international/in​ternational-sda/Auch-​2016-beginnt-mit-Waer​merekord;art46446,684​793)

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    • Juli 19, 2021

      Auch das Jahr 2016 begann mit einem bedrohlichen weltweiten Wärmerekord.

      Ah ja?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rudolf Oberli,
      ich würd nach draussen schauen, was das Wetter draussen macht und mich nicht durch Tendenziös Schreibende “JournalistenInnen” die Weltuntergangstimmung​ haben, in die Irre führen lassen.

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  • August 4, 2016

    “(…) Dazu kommt, dass Schweizer Unternehmen weltweit führend sind, wenn es darum geht, Wachstum und Nachhaltigkeit zu vereinen. Auch ist die Schweiz im Recycling eine Musterschülerin. Die Schweiz braucht eine ökologische und nachhaltige Wirtschaftspolitik, aber kein grünes Arbeitsplatzabbauprog​​ramm. (…)”

    Noch lange nicht alle Firmen produzieren nachhaltig, Herr NR Candinas, u. a. bringen deshalb die “Grünen” diese Initiative zur Abstimmung.

    Der “ökologische Fussabdruck” ist in der Schweiz drei Mal (!) zu gross. Das heisst: Die Bewohner der Schweiz (inkl. Firmen) verbrauchen drei Mal so viel Ressourcen, als die nachhaltige Nutzung der vorhandenen Ressourcen hergäbe. Ergo ist entweder dieser übermässige Verbrauch um zwei Drit­tel zu reduzieren oder die Bevölkerung der Schweiz.

    Die In­itia­tive will ersteres: Den Res­sour­cen­ver­brau​​ch der Firmen um zwei Drit­tel re­du­zie­ren (leider erst bis zum Jahr 2050), weil wie Sie ja selbst sagen, Herr Candinas, die Schweiz eine nachhaltige Wirtschaft braucht.

    Die Verbesserungen der Produktion auf dieses Ziel hin generieren unzählige Aufträge und damit Arbeitsplätze.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rudolf Oberli,
      Schon mal was davon gehört, dass die Schweiz eigentlich ein Land ist, was Rohstoffe veredelt zu neuen Produkten?

      Gut, viel ist davon nicht mehr übrig geblieben, all diese “Dreckindustrie” wurde verkauft und ausgelagert in andere Länder.

      Es will mir nicht in den Kopf, das heisst eigentlich weigere ich mich so zu Leben wie jene in diesen 3, 4 Welt Staaten, die nur eine Halbe Welt brauchen. Dass sind jene Länder, auch jene die eine Welt brauchen, die laufend Probleme haben.
      Da sollen wir hin?

      Es ist ein schlechter Witz, wie damals das “Waldsterben”, dass abgeblich gebildete und Erwachsene Menschen einfach Sprüche nachschwätzen, von “Grünen” Green Peace und Co, man verbrauche Welten…muss man wirklich lachen.

      Dreht man das um, sagt, wir hier verbrauchen eine Welt, in den Entwicklungs Staaten aber verbrauchen sie nur 1/3 Welt oder weniger, ist die Aussage die gleiche, nur das Ziel heisst dann, sie sollen auch eine Welt verbrauchen. Das heisst, sich endlich mal zu Staaten entwickeln, die eigenständig leben können. Nicht dauernd Kriege und Konflikte im Land haben, und so weiter und so fort.

      Das wäre mal eine Zielsetzung.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Nabulon

      Aber es geht noch weiter….

      Die sog. Globalisierung ist nur ein weiterer Schritt zur freien Verschiebung solcher “Dreckindustrie”. Und zu glauben, dass wir mit der Globalisierung mehr Zugriff hätten auf die Macher solcher “Dreckindustrien” dürfte wohl eher ein Seelenglauben bleiben.

      Je mehr wir es der Grossindustrie ermöglichen sich auf der ganzen Welt zu verteilen, sich dahin zu verschieben, wird genau das noch gefördert, dass diese “Dreckindustrie” einfach in 3.Weltländer verschoben wird. Dies ohne jegliche Kontrolle oder Hinderung.

      Somit ist es wohl ein Irrglaube, dass wir hier immer neue Gesetze schaffen können für eine saubere Welt und die int. Verstrickten verschieben einfach das Problem an andere Orte, und das dank unserer sog. Freiheit die wir glauben zu erhalten mit solchen Globalsierungen.

      E​ine effizente Sauberhaltung einer Industrie kann nur dann ermöglicht werden, wenn wir verhindern, dass solche Industrien abwandern können. Hindernisse aufbauen für den sog. Welthandel und diesen nur da zulassen, wo wir überzeugt sind, dass es der Umwelt nützen kann oder könnte.

      Und es ist in der Tat so, dass vermutlich die grösste Umweltverschmutzung und Schäden an der Erde produziert werden durch Kriege und Konflikte. Und viele davon basieren auf der Tatsache, dass sich eine Gruppierung in seiner Entwicklung eingeschränkt fühlt. Wohl mitunter auch aus dem Grund, dass sich int. Entwicklungen immer mehr in Regionen drängen, in welchen man nur den “Müll” hinterlassen will oder deren Ausbeutung von billiger Arbeitskraft.

      Somi​t sollten wir halt mal mehr als nur vor die Nasenspitze sehen und erkennen, dass der sog. Europagedanke sicherlich Frieden bringen kann, aber nicht auf der Basis der Gleichmachung von vielen verschiedenen Kulturen und Regionen. Dies erzeugt lediglich eine Verdrängung einer Solchen und somit auch immer einen noch höheren Gegendruck.

      So können wir davon ausgehen, dass Kriege und die Intensität Dieser immer noch heftiger werden. Immer auf der Grundlogik – Druck produziert Gegendruck.

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    • Juli 19, 2021
  • August 8, 2016

    Schön zu lesen, dass diese sogenannten Mitte Parteien, CVP, FDP, ev sogar ein Teil der SP, Grün Liberale, langsam aber sicher den Verstand wieder finden, merken was das von diesen “Grünen” abgezogen wird.

    Und Danke dafür, dass Sie als Parteien Jahrelang zugesehen haben, wie die Schweizer Wirtschaft langsam ruiniert wird.

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  • August 8, 2016

    Heute, 08. August 2016, hat die Menschheit bereits alle Ressourcen verbraucht, die der Erde für dieses Jahr zur Verfügung stehen. Letztes Jahr war dieser Tag “erst” am 13. August. Um 1970 war es im Dezember soweit (Quelle: WWF Schweiz)

    Herr Candinas, es tönt für mich zynisch, wenn Sie von Konsumdiktat sprechen. Konsum setzt direkt und indirekt CO2 frei. Die verheerende Folge davon ist die Klimaerwärmung. Abschmelzende Gletscher und Pole, ansteigender Meeresspiegel, sich ausweitende Dürrezonen, Wetterextreme usw. sind die Konsequenz unseres Verhaltens. Die Zeche dafür bezahlen hauptsächlich andere. Würden alle soviel Ressourcen verbrauchen wie die Schweizer, wären die jährlichen Ressourcen unserer Erde bereits jeweils am Mitte April aufgebraucht – unser Ressourcenkonsum entspricht der von 3.3 Erden!

    Unser Konsum ist erst seit einigen Jahrzehnten derart exzessiv und steigt stetig weiter, das müssen wir korrigieren. Darum ist dringend Handlungsbedarf angesagt – so wie es die Initianten fordern!

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  • August 8, 2016

    Der Bundesrat erkennt zwar dringenden Handlungsbedarf, glaubt aber, dass bereits eine Senkung des Ressourcenverbrauchs um 40 Prozent nur mit sehr einschneidenden Massnahmen erreichbar wäre.

    Die Initianten haben nun eine eigene Studie in Auftrag gegeben – und kommen zu einem anderen Befund. Die Berechnungen machte Rolf Frischknecht, ein anerkannter Experte für Ökobilanzen. Seine Daten stammen vorwiegend vom Bund und einer international führenden Ökobilanzdatenbank. Zunächst bestätigt seine Studie die bisherigen Erkenntnisse: Würden alle Menschen so leben wie wir in der Schweiz, wären drei Erden nötig.

    ZITAT
    Fris​chknechts zentrale Erkenntnis ist ­jedoch folgende: «Unsere Studie zeigt, dass fast drei Viertel des ökologischen Fussabdrucks durch CO2-Emissionen verursacht werden», sagt er auf Anfrage. Diese muss die Schweiz bis ins Jahr 2050 ohnehin um rund 80 Prozent reduzieren – dazu hat sie sich im Rahmen des Pariser Klimaabkommens im letzten Dezember verpflichtet. Würde das vereinbarte Ziel des Abkommens erreicht, «so liesse sich der ökologische Fussabdruck der Schweiz auf 1,2 bis 1,4 Erden reduzieren», heisst es im Papier. «Falls die Schweiz zusätzlich im Inland CO2-Neutralität erreicht, reduziert sich ihr ökologischer Fussabdruck auf 1 bis 1,15 Erden.»
    ENDE ZITAT

    Mehr hier, unter dem Titel “«Grüne Wirtschaft» wäre laut Studie problemlos möglich”:
    (derbund.c​h/schweiz/standard/Gr​uene-Wirtschaft-waere​-laut-Studie-probleml​os-moeglich-/story/25​042018)

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  • August 8, 2016

    Wir haben nur eine einzige Welt, Her Candinas.. Wenn wir diese erst einmal gründlich ruiniert haben, werden uns die geretteten Arbeitsplätze auch nichts mehr nützen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Votava

      Wir werden die Welt ruinieren mit oder ohne Grüne. Nur mit Grüne verzögert sich es vielleicht um 0,00000000001% der Lebensdauer der Erde und der Menschheit.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, darf man Ihren Beitrag als Votum für ein Nein verstehen nach dem Motto “es bringt ja eh nichts”?

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihre guten Wünsche, aber ich erfreue mich bester Gesundheit.
      Da Sie sich mehrfach beschwerten, ich würde Ihre Worte verdrehen, frage ich nun immer freundlich nach, ob ich Sie auch richtig verstehe, Herr Schweizer. Ich bitte Sie, mir ebenfalls ein Mindestmass an Höflichkeit entgegenzubringen, indem Sie sachlich diskutieren und persönliche Angriffe unterlassen.

      Habe ich Ihre obige Aussage richtig interpretiert? Falls nein, wie möchten Sie verstanden werden?

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  • August 14, 2016

    Ich fasse den Beitrag von Herrn Candinas folgendermassen zusammen:

    -Die Freiheit, am eigenen Ast zu sägen, ist ihm heilig.
    -Nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen ist für ihn Zwang und Diktat.

    Immer wieder erstaunlich, wie verbreitet die Vorstllung ist, Umweltschutz sei ein Luxus, den wir uns nicht leisten könnten.

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    • Juli 19, 2021

      Ob die Menschheit nun 1’000’000 Jahre lebt oder schlussendlich nur 990’000 Jahre dürfte wohl kaum von Bedeutung sein Herr Pfister. Sie scheinen sich als Mensch zu wichtig zu nehmen.

      Es ist immer wieder erstaunlich, wie man sich über das Verhalten in der Türkei beklagen kann (Zwang und Diktat). Dann hier aber Freiheit nicht in Priore gesetzt zu sehen.

      Erneut begehen Sie den Fehler Herr Pfister, dass Sie Umweltschutz mittels Zwang und Diktat leben oder umsetzen möchten und wollen. Eigentlich sollte Ihnen bewusst sein, dass ein nachhaltiger Umweltschutz nur dann gewährleistet ist, wenn er in den Köpfen der Menschen entsteht und nicht auf Papier.

      Somit dürfte auch nicht die Frage entstehen, dass wir uns den Luxus Umweltschutz nicht “Leisten” könnten, sondern scheinbar uns dieser zu wenig Wert ist, dass wir diesen nicht im Kopf umsetzen.

      Aber solange Mensch Umweltschutz in Form von Leisten (Wertdefinition) sieht oder sehen möchte, wird dies nur in Form von Geld entstehen, was der Umwelt wohl kaum nützt, denn Kaufen können Sie Umweltschutz nicht.

      Aber da Sie bereits in Ihrer Zusammenfassung eine eigene Darstellung Ihrer Gedanken dem Herr Candinas unterstellen, sollte sich der Zusammenfasser zuerst überlegen, ob seine Zusammenfassung der Realität entspricht, oder lediglich ein nur für Sie gültiges Darstellen einer Aussage.

      Und sorry – Aber es überrascht mich nicht, dass Sie ein solches Gedankengut besitzen. Solange man auf Kosten der Allgemeinheit sein Wissen beschafft, wäre es angebracht sich eher auf der Seite der Mehrheit zu bewegen. Ansonsten sollte man sich überlegen, ob es korrekt ist, dieser Mehrheit die Kosten seiner Wissensbeschaffung zu übertragen, damit man dann seine Finanzierer bekämpfen kann oder soll.

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    • Juli 19, 2021

      “Ob die Menschheit nun 1’000’000 Jahre lebt oder schlussendlich nur 990’000 Jahre dürfte wohl kaum von Bedeutung sein Herr Pfister”

      Haben Sie Kinder, Herr Schweizer?

      “dass Sie Umweltschutz mittels Zwang und Diktat leben oder umsetzen möchten und wollen.”

      Wo sehen Sie “Zwang und Diktat”? Wir stimmen hier über eine Initiative ab.

      ” Solange man auf Kosten der Allgemeinheit sein Wissen beschafft”

      Das machen die meisten während der obligatorischen Schulzeit. Die Ausnahmen sind die, die eine Privatschule besuchen. Was hat das mit dem Thema Umweltschutz zu tun?

      Wenn Sie schreiben, dass “uns” der Umweltschutz zuwenig wert ist, meinen Sie damit sich selber? Wieviel ist der Umweltschutz Ihnen wert?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Im Gegensatz zu Ihnen habe ich 4 Kids gross gezogen. Somit hoffe ich, dass auch Sie irgendwann Solches tun werden, damit IHRE AHV gesichert sein könnte usw.

      “Wo sehen Sie “Zwang und Diktat”? Wir stimmen hier über eine Initiative ab.”

      Wiederum interpretieren Sie einfach falsch. Es ist Ihre Meinung, dass man mit Gesetzen usw. Umweltschutz betreiben solle oder müsse.

      “Das machen die meisten während der obligatorischen Schulzeit. Die Ausnahmen sind die, die eine Privatschule besuchen. Was hat das mit dem Thema Umweltschutz zu tun?”

      Erst mal ist hier nicht die obligatorische Schulzeit angesprochen, welche Jeder auch benutzen kann und muss. Aber Sie besuchen selbstverständlich auch heute noch die obligatorische Schule? (ablenken von der Aussage)

      Und ja es hat sehr viel mit Umweltschutz zu tun. Sie als Student benutzen Räumlichkeiten welche Resourcen benötigen und verbrauchen, nutzen diese auf Kosten aller Steuerzahler. Erheben hier grosse Vorwürfe in Sachen Umweltschutz, aber verbrauchen mit Ihrem Studium massiv mehr Resourcen als ein bildungssteuerzahlend​er Bürger.

      Es ist kaum anzunehmen, dass Sie mit Ihrer Studiengebühr die vollen Kosten Ihrer Nutzung bezahlen. Somit nutzen Sie Resourcen die von der Allgemeinheit bezahlt wird und schwingen grosse Sprüche von Umweltschutz und Resourcenverbrauch.

      “Wenn Sie schreiben, dass “uns” der Umweltschutz zuwenig wert ist, meinen Sie damit sich selber? “

      Es ist Ihre pauschale Behauptung, dass man sich Umweltschutz leisten könnte. Aber leider haben Sie nicht verstanden, warum ich diese Aussage anzweifle. Zumal es Ihnen noch nicht “eingeleuchtet” ist, dass Umweltschutz nichts mit “sich leisten” zu tun hat. Sondern mit dem Willen und dem pers. Umsetzen.

      Sie scheinen überlesen zu haben, dass ich klar erklärt habe, dass Umweltschutz nicht gekauft werden kann (sich leisten = Gelddefinition). Umweltschutz beginnt im Kopf und könnte vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, etwas “gesteuert” werden über den Geldsäckel (zumindest Jene die es sich leisten können)

      Zu Ihrer polemischen Bemerkung: “Wieviel ist der Umweltschutz Ihnen wert?”

      Mir ist Umweltschutz nichts Wert (in Form von Geld=sich Leisten), sondern ich setze mich dafür ein und versuche das Möglichste im vernünftigen Rahmen. Oder haben Sie folgendes auch umgesetzt?

      – Mülltrennung (10 Sortenrein) – Gesammelte Entsorgung in Gemeinschaft
      – Alle Steckdosen mit autom. Abschaltung
      – Licht gesteuert über Bewegungssensoren (sämtliche Beleuchtung LED)
      – Wärme- und Stromrückgewinnung über Kühlschrank, Backofen, Heizabluft und Warmwasser
      – Fahrzeugnutzung nur für nötige Fahrten (zur Zeit rund 10’000km unter dem jährlichen Durchschnitt der statistischen Jahresleistung (plus Mehr- Gemeinschaftsnutzung von Fahrzeugen) – Freiwillige jährliche Kontrolle der FZ
      – Einkauf in der Region per Handwagen und zu Fuss (keine ÖV’s)
      – Mehrfachnutzung von Produkten (Restverwertung)
      uvm​.

      Nun Herr Pfister – Sie dürfen mich nun erneut fragen, ob oder wieviel mir Umweltschutz Wert sei. Wenn es Ihnen jedoch Spass macht, dürfen Sie all die obigen Dinge in einen Wert umsetzen und dann versuchen mir den Wert bekannt zu geben.

      Ich würde vorschlagen, dass Sie zuerst einmal sich im gleichen Rahmen und Zeit für den Umweltschutz einsetzen, dieses umsetzen und nicht einfach hier erklären, was Grün sei. Grün in der Partei zu sein, bedeutet noch lange nicht, dass man Grün im Denken ist.

      Mehr Schein als Sein……. das scheint das Motto zu sein.
      Geld macht Umweltschutz….. scheint die Meinung zu sein.

      Wie sagt es der Besitzer der Schöni-Transporte?
      (​Nicht lafere, sondern liefere……)

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    • Juli 19, 2021

      Hatten Sie Freude an der Löschung der Beiträge, welche Sie mit angeblicher Beleidigung versehen haben?

      Sie sollten auch obigen als Beleidigung melden, da kläre ich Sie klar auf, dass ich vermutlich mehr als Sie getan habe um Erfahrungswerte zu deklarieren.

      Fakt bleibt, kommen Sie in die Realität und lernen in Dieser zu leben. Da nützt es Ihnen auch nichts, Blogeinträge mit angeblicher Beleidigung löschen zu lassen, oder selber zu löschen. Die Realität bleibt.

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  • August 18, 2016

    Herr Candinas,
    es ist immer wieder erstaunlich was aus für Meinungsäusserungen aus Ihrer Partei und speziell von Ihnen kommen. Aber es passt zusammen, was in den letzten Jahren aus Bundesbern zu erwarten war.

    Sie haben eine Bundesrätin, die sich zum Beispiel für den sogenannten Klimawandel respektive Umweltschutz eingesetzt hatte. Man wollte mal was unternehmen um einen Energiewandel (AKW Ausstieg) einzuleiten. Ausser lehren Versprechungen und inhaltslosen Aussagen kommt zu diesem Thema nichts mehr. Genau Ihre Bundesrätin bewegt sich in Bern wie eine Fahne im Wind.

    Erklären Sie mir mal, wie die Pläne von der Bundesrätin zum Thema Energiewandel resp. AKW Ausstieg aussehen. Per dato ist es doch so, dass dieses Thema nicht mehr aktuell in Ihrer Partei ist. Man hat Japan und die Ukraine bereits wieder vergessen, da diese Reaktorunfälle nicht mehr täglich in der Presse sind.

    Sie sind sich doch hoffentlich darüber bewusst, dass ganz Europa im Bereich Energiewandel zum Beispiel Solarenergie massiv weiter ist als die Schweiz! Es gibt kein Land in Europa, wo die Regierung dermassen gegen alternative Energiequellen ist wie die Schweiz…. Wir stecken in diesem Thema noch nicht mal in den Kinderschuhen, man kann sagen, dass wir noch nicht mal geboren wurden.

    Ich frage mich wie Ihre Partei den zu erwartenden Strompreisanstieg im Jahr 2017 gegenüber dem Schweizer Volk verkaufen will. Da wir ja ab 2017 nicht mehr über die Steuergelder der Deutschen extrem vergünstigten Strom aus Deutschland einkaufen können um unsere Stauseen mit schwarzem Strom über die Nacht zu füllen, damit diese Ihre Daseinsberechtigung noch haben.

    Will Ihre Partei nun sämtlichen Besitzern von Eigenheimen auferlegen, dass diese auf Eigenkosten eine Solaranlage auf das Dach legen um die Wahlversprechen der CVP einhalten zu können oder handelt es sich hierbei einfach einmal mehr um ein Ente aus Bundesbern, resp. Ihrer Bundesrätin?

    Es wäre einfach mal schön, wenn unser Bundesrat einmal zu einer getroffenen Marschrichtung stehen würde und nicht für das Ansehen in der Welt, Themen aufgreift, angeht und wieder fallen lässt. Dies gilt im übrigen für den gesamten Bundesrat und das komplette Parlament (von Bern bis runter in die Gemeinde).

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  • August 18, 2016

    Herr Candinas, wenn Sie – als gewählter Vordenker und Verantwortungsträger – nicht im Parlament arbeiten würden, sondern von Ihrem Arbeitgeber Helsana beauftragt würden, die Helsana im Jahr 2050 zu skizzieren, wie sähe es dann aus? Alles konkret durchgeplant? Oder generelle Zielsetzungen? Wie beispielsweise mit möglichst wenig Ressourceneinsatz ein Maximum zu erreichen durch XYZ? oder würden Sie einfach sagen, dass es heute so cool ist und es unfair wäre, eine Veränderung zu planen? Vermutlich nicht, aber warum Sie denn für die Schweiz genau diese Haltung einnehmen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Offenbar ist die Tätigkeit für die Schweiz nicht wirklich Vorausdenken.

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    • Juli 19, 2021

      Tja Herr Ogg

      Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Und solange Politiker egal welche weiterhin in der Wirtschaft tätig sein dürfen, oder in Verbindung stehen können, wird sich auch nicht gross etwas ändern.

      Meine Meinung ist halt, dass wenn man Politiker wird sollte man das tun, weil man seine Interessen vertritt, versucht einzubringen oder die Schweiz weiter zu entwickeln. Aber nicht in Form der Multikonzerne die lediglich das Ziel von Machtkonzentrierung und Börsengewinnen im Kopf drehen.

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    • Juli 19, 2021

      “solange Politiker egal welche weiterhin in der Wirtschaft tätig sein dürfen, oder in Verbindung stehen können, wird sich auch nicht gross etwas ändern.”

      Wollen Sie Berufspolitiker?

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    • Juli 19, 2021

      Hahahaha Herr Pfister

      Ihr Gegenvotum war mir schon bewusst, als ich meinen Eintrag geschrieben habe.

      Sie sollten einfach einsehen, dass es nicht das Wenn oder Aber gibt. Sie selber haben hier bemängelt, dass man offenlegen müsse oder muss, was woher man finanziert wird. Das wäre nicht nötig, wenn man “Berufspolitiker” hätte.

      Ja und warum nicht Berufspolitiker? Auch diese Variante hat ihre Vorteile und Nachteile.

      Aber wie üblich hinterlassen Sie hier einfach eine polemische Bemerkung, statt sich zu äussern, was oder wie Sie etwas ändern möchten oder könnten. Sie aber bringen hier einfach nur polemsiche Kontereinträge.

      Ih​re sog. Fragen haben leider keinen Bestandes- oder Entscheidungswert. Sollten Sie einmal statt “plumpe” Fragen hier deklarieren, dann wäre vielleicht ein Denkanstoss in Ihre Richtung möglich. Aber nur einfach solche “Einwürfe” bringen überhaupt nichts zu einer sinnvollen Diskussion.

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    • Juli 19, 2021

      Zwischen Finanzierung offenlegen und Finanzierung verbieten besteht ein Unterschied, Herr Schweizer. Erst muss man wissen, woher das Geld kommt. Dann kann man darüber diskutieren, ob man das gut findet oder nicht. Und wenn man es nicht gut findet, wie man das ändern kann.

      In der EU haben die Politiker mittlerweile den Mut gefunden, auch gegen Grosskonzerne vorzugehen:

      https://beta.welt​.de/wirtschaft/articl​e157905952/Jetzt-droh​t-Europa-der-Steuerkr​ieg-mit-den-USA.html

      Bin mal gespannt, wie das weitergeht. Offenbar sind nicht einfach alle Politiker korrupt, sondern es gibt solche und solche.

      Natürlich kann man über Vor- und Nachteile von Berufspolitikern diskutieren. Aber hier geht es eigentlich um die Grüne Wirtschaft. Die, die Sie nicht wollen und verschiedenste Ausreden dafür finden. Ich habe zum eigentlichen Thema weiter oben einen Kommentar geschrieben

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    • Juli 19, 2021

      Vielleicht sollten Sie dann halt Einträge hier deklarieren und nicht einfach nur “Einwürfe”

      Ja es ist richtig: Mit heutiger Wirtschaft und dessen Systems ist eine solche Initiative keine logische oder vernünftige Handlung. Aber Ihnen scheint der Zusammenhang von Arbeitsplätzen und der “Vernichtung” derer nicht geläuft zu sein. Denn wenn Sie eine solziale Politik möchten, müssen Sie nicht alleine auf die Finanzierung von Sozialgedanken, sondern auch auf die Arbeitsplätze eingehen.

      Die Initiative zwingt aber Unternehmen binnen kurzer Frist Reduktionen zu erreichen, welche Sie und Ihre EU-Turbos wieder zu Nichte machen mit der Menschenmasse die Sie mittels PFZ importieren möchten.

      Aber auch das scheint Ihnen nicht einzuleuchten, dass mehr Menschen mehr Verbrauch produzieren. Was somit also gegen das Vorhaben arbeitet. Als Nebenschauplatz sind dann die Arbeitsplätze welche Sie vernichten, weil die hohen Produktionskosten die entstehen, diese ins Ausland verlegen.

      Aber ich werde mich genüsslich zurück lehne. Denn langfristig, wird mit der vernichtung von Arbeitsplätzen auch die Schweiz zu einem Land, welches nicht mehr gute Löhne bezahlen wird, somit die Zuwanderung auch sinken wird, eher die Auswanderung steigt. Was somit dann automatisch die Verbrauchsmengen reduziert.

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    • Juli 19, 2021

      “binnen kurzer Frist”

      Guter Witz. Von heute bis 2050 sind es 34 Jahre. made my day!

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    • Juli 19, 2021

      es müssen sofort Massnahmen erziehlt werden um ein entsprechendes Ziel zu erreichen. ” dass mehr Menschen mehr Verbrauch produzieren. Was somit also gegen das Vorhaben arbeitet. Als Nebenschauplatz sind dann die Arbeitsplätze welche Sie vernichten, weil die hohen Produktionskosten die entstehen, diese ins Ausland verlegen.

      Aber ich werde mich genüsslich zurück lehne. Denn langfristig, wird mit der vernichtung von Arbeitsplätzen auch die Schweiz zu einem Land, welches nicht mehr gute Löhne bezahlen wird, somit die Zuwanderung auch sinken wird, eher die Auswanderung steigt. Was somit dann automatisch die Verbrauchsmengen reduziert. ” Genau richtig, Herr Schweizer. Erst die Masseneinwanderung befürworten, gar illegal Menschen ins Land schmuggeln und dann den ressourcenverbrauch kritisieren. Und auch in diesem Kontrollsystem wie bei der Überwachung der flankierenden Massnahmen abkassieren. So sind sie die Linken.

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    • Juli 19, 2021

      Oh Herr Pfister

      Sie nehmen sich als Mensch einfach zu wichtig. Ja kurzer Frist….

      Ihr Leben hier auf der Erde macht nicht mal 0.000001% der Lebenszeit der Erde aus. Und dabei sind die Jahre bis 2050 kurze Frist.

      Herr Pfister – Ihr Denken und Systemänderungsversuc​h hat absolut nichts mit Umweltschutz zu tun. Zumindest Langfristig nicht. Sie haben noch nicht erkannt, dass alles was aus der Ecke der Weltsäuberer kommt, nichts anderes ist als neue Steuern, neue Abgaben, neue Auflagen, welche lediglich den Zweck aufzeigen, dass man mehr Erträge in den Staatkassen erzielt.

      Vielleich​t sollten Sie sich mal überlegen, wie lange die kleine Schweiz schon Milliarden in die 3. Welt steckt und geändert hat sich nahezu nichts. Und genau so ist es auch mit dem sog. Umweltschutz den man in den westlichen Ländern betreibt.

      Es mag sicherlich sinnvoll sein, gewisse Auflagen zu erstellen, damit die Wirtschaft zu Handeln gezwungen ist. Aber man kann es auch übertreiben. Würde der Mensch (die grössere Masse als die Wirtschaftsbosse) den Umweltschutz leben und auch vernünftig nutzen, dann würde sich die Wirtschaft dahin bewegen, wo der vernünftige Nutzen auch Ertrag bringt.

      Aber solange Sie mithelfen (mit solchen Auflagen) der Wirtschaft immer mehr das Gelddenken zu nutzen, wird überhaupt nichts ändern. Ausser die Tatsache, dass Sie als “Jüngling” in Zukunft immer mehr Geld in die Hand nehmen müssen, damit Sie das bezahlen, was Sie grundsätzlich Gratis bekommen könnten.

      Aber Herr Nabulon sagt es korrekt, nur haben das viele “Sozialdenker” noch nicht erkannt. Immer mehr Menschen an einem Ort konzentrieren, importieren, dann sich beklagen über zu hohen Verbrauch, dann erneut versuchen mit Geld dieses Problem zu lösen und dazu immer noch mehr Menschen nutzen um dieses Mehrauflagen zu erreichen.

      NB: Ihre Behauptung ist auch Falsch, dass Menschen hier und an anderen Orten in der Gesamtmenge gleichviel Resourcen verbrauchen würden. Sie vergessen, dass Menschen die Sie in die Industrieländern “verpflanzen, importieren, migrieren usw.” einen massiv höheren Lebensstandart erreichen wollen oder werden, somit auch massivst mehr Rescourcen verbrauchen werden. Und das nur weil Sie diese Menschen unbedingt hier beheimaten möchten.

      Oder möchten Sie behaupten, dass ein Bürger aus Somalia, Angola usw. gleichen Lebensstandart benutzt wie Sie? Heizung, Händy, Räumlichkeiten, Strom usw.? Wenn Sie das hier auch noch behaupten möchten, dann kann ich nicht verstehen, warum diese Menschen tatsächlich in die sog. reichen Länder wandern möchten.

      Sie widersprechen sich massivst – haben aber dabei nicht erkannt, dass Resourcenverbrauch expotentiell steigt, wenn man Menschen in die Industriestaaten migriert. Sie aber möchten oder glauben mit Geld (höhere Auflagen, Qualität statt Quantität usw) das verhindern zu können.

      Zudem: Genau die Migrationsangelegenhe​it zeigt, dass heute nicht die Qualität gefragt ist, sondern die Quantität. Wäre die Qualität im Vordergrund, dann sollten Sie aber einsehen, dass auch die EU nicht an Qualität sondern an Quantität interessiert ist.

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    • Juli 19, 2021

      “Ausländer raus!” ist kein Umweltschutz.

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    • Juli 19, 2021

      “”Ausländer raus!” ist kein Umweltschutz. ” Oh Nein es ist logisches denken. Wenn die Linken den Ressourcenverbrauch in der Schweiz anprangern und gleichzeitig für die Masseneinwanderung ist, dann sagt das alles und darf auch so bemerkt werden. Dass hat nix mit “Ausländer raus” zu tun. Wer sagte sowas bitte um Zitat. ah Nein. bitte um einen aktuellen Link oder Quellenangabe wo das hier Jemand so gesagt haben soll

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  • August 19, 2016

    Frauen im AHV-Alter wollen den Bund einklagen:

    “Der Staat unternehme zu wenig gegen den Klimawandel – jetzt greifen die Klimaseniorinnen zur Klageschrift. Sie seien von Wetterextremen besonders betroffen.”

    Mehr hier, unter dem Titel “Warum 100 alte Damen gegen den Bund klagen”:
    (tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/ueber-100-alte-dam​en-klagen-gegen-den-b​und-wegen-hitzewellen​/story/30636104)

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  • August 22, 2016

    Ich kann nicht verstehen, weshalb dem Bundesrat diese Initiative „Für eine nach­hal­tige und res­sour­cenef­fi­zi­​​ente Wirt­schaft“ zu weit geht. Sie setzt ja nur um, wozu sich die Schweiz an der UN-Klimakonferenz vom Dezember 2015 international verpflichtet hat: Allein die CO2-Emissionen müssen nach dem “Pariser Abkommen” in der Schweiz bis 2050 um 70 bis 85 Prozent Prozent reduziert werden. Wie soll das denn sonst erreicht werden? Oder ist dieser Schritt auch zu gross und schadet der Wirtschaft?

    Zwisch​en 9 Prozent zwischen 1990 und 2014 konnte der CO2-Ausstoss in der Schweiz nur um 9% gesenkt werden. Wenn man nur so weiterfährt und die Initiative ablehnt ergibt das bis 2050 nochmals eine Senkung um 18%, aber nicht um 70 bis 85%!
    (bafu.admin.ch/​klima/03449/12696/ind​ex.html?lang=de&msg-i​d=56394)

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    • Juli 19, 2021

      Korrektur:

      Zwische​n 1990 und 2014 konnte der CO2-Ausstoss in der Schweiz nur um 9% gesenkt werden. Wenn man nur so weiterfährt und die Initiative ablehnt, ergibt das bis 2050 zwar nochmals eine Senkung um 18%, aber nicht um 70 bis 85%!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli

      Ihnen ist aber hoffentlich bewusst, dass 9% nicht wie Sie das darstellen wenig ist. Wie ist die Bevölkerungszahl der Schweiz von 1990 – 2014 gewachsen`? Oder sind Sie immer noch davon überzeugt, dass die Mehrmenge an Menschen nichts mit der CO2-Emission etwas zu tun hat?

      1990 = 6,7 Mio
      2014 = 8,2 Mio
      Ein Plus von ca. 25%

      Ah genau – die Gründenker in unserem Land möchten ja gerne, dass alle in die Schweiz wandern, dass diese dann hier weniger CO2 Emission ausstossen würden, weil wir nahezu die strengsten Auflagen haben. Aber dass sich dann die Emission nicht reduziert sondern erhöht, will man nicht verstehen.

      Es muss einem halt zuerst einleuchten, dass ein Industrieland wie die Schweiz durch Mehrmenschen auch Mehrmenge an Verbraucher mit höherem Standart erzeugt, was wiederum mehr Emission erzeugt.

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  • August 23, 2016

    Da es offenbar nicht allen Unternehmen möglich ist, ihre Emissionen in der Schweiz gemäss den Vorgaben zu senken, verhilft der Mechanismus der “Kompensation”, den CO2-Ausstoss stellvertretend in einer Filiale irgendwo auf der Welt zu verringern. Wenn die Reduktion des CO2 im Ausland erreicht wird, können die in der Schweiz hergestellten Produkte anhand von Emissionszertifikaten​ als klimaneutral bezeichnet werden. Das ist ein fauler Trick.

    Gegen solche Zertifikate und den Handel damit habe ich mich von Anfang an gewehrt. Kein Wunder, dass diese “Kompensation” zum Betrügen einlädt:

    “Das Schweizer System zur Kompensation von CO2-Emissionen ist anfällig für Betrug. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK). Sie empfiehlt eine Reihe von Verbesserungen. (…)”

    Mehr hier, unter dem Titel “Mängel beim System zur CO2-Kompensation”:
    (​luzernerzeitung.ch/na​chrichten/schweiz/)

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  • August 23, 2016

    Bei den Emissionszertifikaten​ handelt es sich um internationale handelbare Verschmutzungsrechte – zy­ni­scher geht es nicht mehr. Sol­che Zer­ti­fi­kate können nach Be­lie­ben ver­mehrt wer­den. Vorgetäuschte CO2-Senkung per Zaubertrick.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli

      Jede Variante mit Geld oder derartigen Umlagerungen ist ein “Zaubertrick” der lediglich dazu dient mehr Gewinn zu generieren.

      Die einzige Variante ist – welche Mensch vielleicht verstehen könnte – sich selber zu ändern und vernünftig zu werden. Aber solange Geld und Gier die Menschheit besiedelt, wird sich überhaupt nichts ändern.

      Da helfen alle Gründerivate und was man so alles neu entwickeln möchte und tut. Mit Geld und solchen Gutdenkerpapieren nützen wir der Umwelt nichts. Daran verdienen sich lediglich die “Macher” und Multis weiterhin “dumm und dämlich” – Und der Bürger Normalo bezahlt das Ganze. Es beruhigt ja das Gewissen der Menschen, weil Sie die Sondersteuern bezahlen und glauben damit etwas für die Umwelt getan zu haben.

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  • August 24, 2016

    Wenn ich weiss, (gut ich hab es nicht selber gemessen) glaube aber schon dass etwas wahres drann ist, dass ein Vulkanausbruch, gibt es ja fast jedes Jahr irgend wo auf der Erde, Mengen an Giftstoffen ausspuckt die eine Industrie und Verkehr in Europa nicht mal in einem Jahr hinkriegen….`????

    Oder aber weiss, wie Methan Gase chemisch umgewandelt werden, “natürlich”, diese Gase entstehen bei Verrottung, Verfaulen, Verdauen von Essen, …???

    Oder aber zum Thema Ozon weiss, diese 75% Meere die unseren blauen Planeten bedecken, erzeugen eine nicht vorstellbare Menge, nebst dem eben auch Methangase und weitere Gase produziert werden…??

    Eine Bevölkerung überall wächst, was mehr Immissionen bingt….

    Finde ich, ist aber eine persönliche Ansicht, wer das Thema CO2 Handel und Menschgemachter Klimawandel ernst nimmt, könnte sich auch mit Grimms Märchen oder sonst was anderem Beschäftigen. In der Zwischenzeit sind wir aber da angelangt, dass Regierungen und Konzerne an dem Thema massig verdienen.
    Nur, der Umwelt nutzt das nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Sie finden also, dass die grosse Mehrheit der Klimaforscher Märchen glauben/erzählen, und Sie als Laie alles besser wissen.

      Zitat Wiki:
      “So kam die „Zwischenstaatliche Sachverständigengrupp​e für Klimaveränderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change) (IPCC), die den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationen zusammenfasst, 2007 zu dem Schluss, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.”

      Wissen Sie auch mehr über Medizin als Ihr Arzt? Mehr über Recht als Ihr Anwalt?

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    • Juli 19, 2021

      muss ich lachen….

      zum Glück haben andere Menschen Journalistinnen und Journalisten die nicht so leichtgläubig sind, oder auch weitere Klima Forscher das genauer angesehen.
      Ausserdem hatte ich mir erlaubt, den Arctic cirkel zu besuchen, ist noch spannend da oben. Aus so Klima Fragen dass der Boden auftaut, oder der Nordpol abschmelzt, wurde man belächelt.
      Dann wurde gezeigt, wie tief ins Erdreich der Permafrost geht. 50m ca, da würden pro Sommer ein Meter mehr oder weniger auftauen keine Rolle spielen.

      Wenn man dann auf Steinzeit Zeichnungen hingewiesen wird, bei Alta, die wie es heisst ca 4000Jahre alt sind, muss es da oben wohl mal etwas wärmer gewesen sein wie heute. Da sind die Wissenschaftler noch etwas am grübeln.

      Wenn ich zum Arzt gehe, fragt er mich, wie ich mich fühle. Und nein, meiner weiss mehr über die Medizin wie ich. Aber in der Medizin gibts auch Scharlatane, komischerweise kommen diese Altenativen auch aus der Grünen Szene.

      Gehe ich zum Anwalt, weil er darauf ausgebildet ist, kennt er die Paragrafen, aber nur ich selber weiss, ob ich etwas angestellt habe oder nicht.
      Seine Aufgabe ist es dann, falls ich was angestellt habe, irgend was zu erzählen was das Gericht beeindruckt.

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  • August 24, 2016

    Ein griffiges Energie- und CO2-Gesetz wären hilfreicher zur Erreichung einer nachhaltigen Wirtschaft – insofern kann die Zweckmässigkeit vom regulierungs-fordernd​en Verfassungsartikel hinterfragt werden. Da es aber dieselben Parteien sind, welche griffige Gesetze verhindern und mit grünen Giftschlangen die legitime Forderung zu diskreditieren versuchen, schliesse ich mich sicher nicht dem Kampf der CVP gegen eine grüne Wirtschaft an…

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    • Juli 19, 2021

      Da spielt also Parteien Sympahtie oder Antiphatie eine Rolle?
      Wie wäre es man würde einmal die Fakten genau ansehen?
      Was geschieht wirklich auf dem Planeten? Wo sind Massnahmen angebracht? Sind die Wirklich bei uns in der Schweiz notwendig?
      Würde man nicht besser die Energie dafür einsetzen und verwenden, dort wo die wirklichen Probleme sind anzusetzen? Ach so dort sind Regierungen an der Macht die das Wort Demokratie usw nicht kennen? Wenn man denen auf die Finger klopft kommt es nicht gut?
      Ich muss ihre Aussage nicht verstehen Herr Heini Lüthi

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Man kann den Vulkanen nicht verbieten giftige Gase auszuspucken und auch nicht den Meeren irgendwelche Gase zu produzieren. Wo also wollen Sie ansetzen wenn nicht beim Menschen?

      Und die “Wenn der andere nicht tut, tue ich auch nicht” – Nummer ist irgendwie kindisch. Die Schweiz kann mit gutem Beispiel voran gehen.

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    • Juli 19, 2021

      Bruno Zoller,
      Wenn ich die Meere nehme, dann die wilden Tiere und deren Sekrete, verrotten von Grünzeug, weltweit, Waldbrände, Vulkanausbrüche, und und und….

      Dann rauskommt, dass der Mensch weltweit, möglicherweise 12% Anteil hat, und dann machen die Abgase von Fahrzeugen noch weniger aus, Tendenz eher weniger, diese Gase die Ursache sind, setze ich am falschen Hebel an, meine Ich, das ich nicht Kindisch, sonderen real analysiert und gerechnet.

      Was Sinn macht, sparsamer Umgang mit fossilem Brennstoff, aber aus anderen Grünen. Ausserdem sich unabhängig machen so weit es geht, damit man nicht erpressbar wird..also ganz andere Hintergründe wie eine Weltuntergang Hysterie.

      Das ist Kindisch, daran zu Glauben.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn die Weltgrössten Metropolen an ihre Grenzen stossen, was ich nicht abstreite dass die Probleme haben, nutzt es nichts wenn wir mit gutem Beispiel voran gehen und nur noch mit dem Velo in die Stadt fahren…..
      Viele dieser Metropolen Bewohner wissen nicht mal wo die Schweiz ist, geschweige dass es ein Zürich Bern Basel gibt…

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe den Eindruck, dass hierzulande viele zu wenig weit über die Grenzen blicken mögen. Mit der Wasserkraft war die Schweiz – geographie-bedingt – sicher einst Vorreiter der sauberen Stromproduktion. China hat in den letzten 25 Jahren die Stromproduktion mit Kohle & gigantischen Wasserkraftwerken ver-8-facht, seit einigen Jahren wird jedoch mehr Windkraft und Photovoltaik zugebaut als Kohle. Asien dominiert den Markt der erneuerbaren Energien, während die Politik in Deutschland und der Schweiz die Pionierleistungen ausbremst.

      Mit dem Fahrrad in die Stadt fahre ich, weil ich sportlich und gesund sein will (und Abgase, Verkehrstote sowie Raum-Inanspruchnahme und hohe Bau- und Unterhaltskosten meinen Mitmenschen nicht zumuten möchte). In vielen Städten Chinas sind nur noch Elektro-Roller unterwegs – was halten Sie davon? Die Chinesen mögen nicht wissen, wo Bern ist, aber sie wissen, dass ihr Wachstum langfristig nur von erneuerbaren Energien getrieben werden kann. Sollen wir uns an dem historisch erkämpften Zugang zu nicht-erneuerbaren Energien festkrallen, bis es keine Alternativen mehr gibt?

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    • Juli 19, 2021

      Ich stell zum Thema Wasserkraft die Frage; ist es statthaft, macht es Sinn, wenn man aus Naturschutzgründen Erweiterungen bestehender Wasserkraftwerke verhindert? Oder als Argument bringt, diese Stauseen könnten dann als Speicher für die Atomkraft genutzt werden?
      Wenn die Politik schon Vorgaben / Gesetze macht, soll sich die Politik auch daran halten, damit Investitionssicherhei​t entsteht. Das heisst, es müssen gut durchdachte Vorlagen gebracht werden, die Bestand haben.
      Nichts gegen Elektro- was auch immer für Geräte und Fahrzeuge; nicht vergessen, der Strom kommt zwar aus der Steckdose, aber dahinter stehen Produktionen….ich bin sicher für so einen Wechsel, jedoch ist es die Gängige Gesetzgebung, welche noch die Inbetriebnahme verhindert. Thema Bewilligungen und Vorschriften, da gehen die Chinesen etwas lockerer damit um.
      Kleine Beispiele, man möchte für den Zoo eine Luftseilbahn, wird verhindert, weil es unmittelbar Parkplätze braucht, auf dem in 10 oder 20 Jahren EL Autos stehen.
      Wenn EL Autos Fortschritte machen, was anzunehmen ist, beanspruchen sie genau so Raum und Platz, sind leise, machen keine Abgasen mehr, gleiches E Roller, also gibt es keinen Grund, die Bestehenden Infrastrukturen nicht weiter zu entwickeln, in diesen Abgasen mit dem Velo herum zu fahren erachte ich nicht als Gesundheitsfördernd.
      Politischer Mut heisst, zum Beispiel nur noch einem Hybrid zu erlauben, in die Innenstadt zu fahren. Mit Gratisparkplätzen. Oder den reinen EL Fahrzeugen. Ebenso mit Gratisparkplätzen.
      Das ist in die Zukunft geschaut und Nachhaltig

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    • Juli 19, 2021

      “Wenn die Weltgrössten Metropolen an ihre Grenzen stossen, was ich nicht abstreite dass die Probleme haben, nutzt es nichts wenn wir mit gutem Beispiel voran gehen und nur noch mit dem Velo in die Stadt fahren…..”

      Nein diesen Metropolen nützt es nichts. Aber uns nützt es etwas. Sie können diesen Metropolen gesetzlich nichts vorschreiben. Aber hier vor Ihrer Haustür können Sie was ändern. Und nur darauf kommt es an.

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  • September 3, 2016

    Die Initiative der Grünen verlange einen zu grossen Schritt, sagt der Bundesrat! Dabei will sie nur fristgerecht umsetzen, was der Bundesrat am Klimagipfel von Paris Ende 2015 unterschrieben hat:

    Die Schweiz muss den Treibhausgasausstoss bis 2030 um 50 Prozent (ab 1990) senken.

    Leider erst gestern hat der Bundesrat die Vernehmlassung der entsprechenden Revision des CO2-Gesetzes gestartet. Mich nimmt nur wunder, wie man nun mit einem kleineren Schritt das Reduktionsziel fristgerecht erreicht.

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  • September 4, 2016

    Wenn die Schweiz gemäss dem Klimagipfel sich bereit erklärt, das CO2 bis 2030 um 50% zu reduzieren, macht das bis 2050 ja auch 2/3. Den selben Schritt fordern nun die Grünen: die Reduktion des Ressourcenverbrauchs um zwei Drittel bis 2050.

    Die Forderung der Grünen ist nur höher, weil sie sich auf den GESAMTEN Ressourcenverbrauch bezieht. Die Senkung des CO2 wird aber vorerst den Stromverbrauch erhöhen, nicht reduzieren. (Das wäre das Gegenargument, auf das ich hier schon lange gewartet habe, nicht der “zu grosse” Schritt.)

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  • September 6, 2016

    Die beliebte Ausrede: “Was kann die kleine Schweiz schon tun? Die grössten Klimasünder machen eh nichts” Nun, diese Ausrede gilt nicht mehr. Die USA und China ratifizierten das Klima-Abkommen

    htt​p://www.n-tv.de/polit​ik/USA-und-China-rati​fizieren-Klima-Abkomm​en-article18559981.ht​ml

    Die Weichen sind gestellt, die Zukunft ist erneuerbar. Die Frage ist nun: Will die Schweiz zu denen gehören, die vorangehen (wie beim Katalysator in den 80ern) oder zu denen, die hinterherhinken (wie beim Frauenstimmrecht).

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  • Oktober 29, 2016

    Herr M.Candinas
    Pflanzen leben von CO2, reduziert man das CO2 zu viel werden unsere Pflanzen austerben! Wenn Pflanzen aussterben, gibt es zuwenig Sauerstoff der Mensch stirbt aus! Das Verhältnis muss genau stimmen damit die Natur und die Lebewesen in der Natur, überleben können! Die Wirtschaft darf keine Rolle spielen! Wir brauchen kein Geld um überleben zu können, sondern eine intakte Natur! Das ist kein Diktat, dass ist eine Tatsache! Machen wir einen Deal, Sie bekommen alles Geld auf dieser Welt und ich die Natur!

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