Die Präimplantationsdiagn​ostik (PID) um­fasst Un­ter­su­chun­gen wel­che darüber Aus­kunft ge­ben, ob ein künstlich ge­zeug­ter Em­bryo „gesund“ ist, d.h. frei von Fehl­bil­dun­gen der Chro­mo­so­men oder einer Erb­krank­heit. Wenn die PID zu­ge­las­sen würde, müsste die Ver­fas­sung geändert wer­den. Darüber stim­men Volk und Stände am 14. Juni 2015 ab.

 

Heute steht in der Verfassung: „… es dürfen nur so viele menschliche Eizellen ausserhalb des Körpers der Frau zu Embryonen entwickelt werden, als ihr sofort eingepflanzt werden können…“ (BV Art. 119 Abs. 2 Bst. c).

 

Die umstrittene Änderung lautet: „…es dürfen nur so viele menschliche Eizellen ausserhalb des Körpers der Frau zu Embryonen entwickelt werden, als für die medizinisch unterstützte Fortpflanzung notwendig sind.“

 

Also haben wir eine grundsätzliche Änderung vor uns welche es erlaubt, dass mehr Embryonen entwickelt werden dürfen, als man einpflanzen kann. Die Anzahl der Embryonen steigt von 3 auf 12! Neu würde auch das Tiefgefrierverbot von Embryonen aufgehoben. Die Embryonen könnten neu bis 10 Jahre aufbewahrt werden und nach Ablauf dieser Frist würden sie vernichtet oder von der Forschung „verbraucht“.

 

Bun​desrat und Parlament wollen die PID in der Schweiz erlauben. Also könnten Paare, welche nicht nur erblich vorbelastet sind (50-100 Fälle jährlich), sondern alle Paare, welche eine künstliche Befruchtung beanspruchen (6.000 Fälle jährlich) die Embryonen untersuchen lassen. Wenn die Embryonen „erwünschtes“ Erbgut aufweisen, würden sie eingepflanzt oder tiefgefroren. Weist das Erbgut Fehler auf, würden sie vernichtet.

 

Neben​ den persönlichen, religiösen, moralischen und ethischen Bedenken dieser Änderungen, begegnen wir auch noch anderen Überlegungen:

 

  1. D​ie Verfassung schützt heute die Menschen vor Missbräuchen der Fortpflanzungsmedizin​ und der Gentechnologie. Die geplante Änderung der Verfassung nimmt den Embryonen ihren gesetzlichen Schutz! In Zukunft könnten viele Embryonen erzeugt und für medizinische Zwecke missbraucht werden.

 

  1. Neu würde bereits im Labor entschieden – ohne die Eltern zu fragen – welches Leben wertvoll und welches minderwertig ist.

 

  1. Menschen​ mit Behinderungen und ihre Eltern könnten diskriminiert werden, wenn sie sich für das Leben und nicht für die Vernichtung entscheiden.

 

  1. Die Aufgabe des Arztes ist das Leben zu schützen und nicht dieses zu vernichten. PID ist keine ärztliche Aufgabe.

 

 

  1. U​ntersuchungen können die Embryonen verletzen. Die Erfahrung zeigt, dass dies bei 40% der untersuchten Embryonen der Fall ist.

 

  1. Neu würden also nicht die Krankheiten, sondern die Kranken bekämpft!

 

  1. Der​ Anwendungsbereich der PID könnte sich ausweiten da es schwierig würde, eine klare Grenze zu ziehen.

 

  1. Die Verfassungsänderung könnte Behinderungen nicht ausschliessen und sie suggeriert dass es möglich ist, menschliches Leben leidens- und krankheitsfrei zu gestalten.

 

 

D​ie Vergangenheit hat unzählige Male gezeigt und gelernt: Es ist nicht immer empfehlenswert, alles was technisch möglich ist auch durchzuführen!

 

De​shalb NEIN zur Präimplantationsdiagn​ostik!

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Comments to: NEIN zur PID!
  • Mai 13, 2015

    Und als nächstes kommen dann die KKV’s, die Regress nehmen bei erblich bedingten Krankheiten, die man durch DIP hätte erkennen können.

    Ein bisschen kommt mir das wirklich vor wie zu Zeiten Mängeles. Der wollte auch eine Überrasse züchten. Oder Sincefiktion Filme, wo menschen als Ersatzteillager für ihre Originale gezüchtet und gehalten werden. Weit sind wir davon nicht mehr entfernt, wenn wir solches zulassen!

    Diese Welt ist längst überbevölkert, es gibt somit gar keinen rationalen Grund, überhaupt künstlich Leben zu züchten! Und das sollte die Basis für die Entscheidung sein und nicht das Schicksal der Eltern, die sich freiwillig in diese Situation begeben, weil sie ihre Natur nicht akzeptieren können. Das ist der falsche, sehr egoistische und kurzsichtige Ansatz!

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    • Juli 19, 2021

      Man sollte bei der PID auch mal an die zukünftigen Eltern denken. Die sind oft schon relativ alt, um die 40 oder noch etwas älter und haben Jahre hinter sich mit natürlichen Versuchen, ein Kind zu zeugen. Nach umfangreichen und rel. teuren Abklärungen und der Eientnahme kommt es dann also zu 2-4 lebensfähigen Embryonen (völlig undifferenzierte Zellklumpen mit rund 8 Zellen).nach der in vitro Fertilisation. Es wird nun 1 Embryo eingesetzt, die anderen tiefgekühlt. Soll das nun ausgerechnet der gengeschädigte sein (im Falle eines Risikos von Elternseite) ? Man will also verbieten, dass mit einer einfachen Untersuchung festgestellt werden kann, ob oder nicht ein möglicher Gendefekt vorliegt, der für die Eltern jahrelange Konsequenzen hat ? Dabei wird ausgeblendet, dass die nicht eingesetzten Föten gel. vernichtet werden. All das scheint mir eine völlige Doppelmoral zu sein, denn wenn man wirklich moralisch sein will, dann muss man alles verbieten: Die künstliche Kinderzeugung und die Fristenlösung. Dort aber hiess es ja “mein Bauch gehört mir”. Egoismus pur !

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Stamm
      Stimmt auch nicht ganz. bei der jetzigen Rechtslage dürfen nur so viele menschliche Eizellen ausserhalb des Körpers d. Frau entwickelt werden, als ihr SOFORT eingepflanzt werden können! —
      Neu nach dieser Vorlage könnten dann so viele Eizellen zu Embrionen entwickelt werden, als für die medizinisch unterstützte Fortpflanzung notwendig sind.–

      Ein gewaltiger Unterschied bezüglich Embrionenerzeugung, welche man dann im konkreten Fall nicht einsetzen kann und daher auch wieder der “Vernichtung” anheimfallen; oder aber dann zu Manipulationszwecken missbraucht werden!- Darum sind die Pharma- und Gentechfirmen so vehement für die PID Vorlage, damit sie an neues “Menschenmaterial” herankommen!

      Somit​ ist die neue Vorlage KEINESWEGS ethischer als die jetzige Rechtslage!!

      Aber in einem Punkt haben Sie Recht: Es müssten sowohl die künstliche Kindererzeugung (in Vitro Fertilisation), als auch die Fristenlösung nicht erlaubt sein.-
      Ich wäre sofort dafür zu haben.

      Und die von Ihnen erwähnten unfruchtbaren Eltern über 40J. müssten in Zukunft keine teuren Abklärungen und Entnahmen mehr machen, sondern könnten sich direkt für ein Adoptivkind entscheiden.
      Was glauben Sie, was wir da für enorme Kosten bei den Krankenkassen einsparen würden?! Und das erst noch ethischer und moralischer.—

      Also dä Foifer und`s Weggli sogar.– Ein NEIN zur PID hat also gewaltige Vorteile.

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  • Mai 13, 2015

    Menschliches Leben leidens und krankeitsfrei gestalten, wollten dies nicht auch die NAZIS mit der Tötung behinderter und der Sterilisation? Kommt das dritte Reich zurück? Ich nenne dies Selektieren, bekannt aus der Nazizeit. Durch Selektion bestimmten diese wer Leben darf und wer nicht. PID ist dasselbe!!!

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    • Juli 19, 2021

      Diese Meinung vertrete ich auch Frau Zbinden. Es ist tatsächlich eine Gefahr, wenn er meint, dass er dem Schöpfer, vom welchen alle Menschen geschaffen sind ins Handwerk pfuscht. Das kommt nicht gut heraus.

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    • Juli 19, 2021

      @ B.Zbinden und A.Zimmermann

      auch ich sehe das so wie Ihr. Vor 80 Jahren waren diese Selektierer (Eugeniker) mit rassischen Motiven, um eine “reine” arische Rasse zu züchten; heute sind es die neoliberalen Geldsäcke, welche sog. “nicht rentables Leben” ausmerzen wollen!
      Und dies wollen sie nicht nur auf der Seite der Geburt bestimmen, sondern auch mit Hilfe der aktiven Sterbehilfe bei den alten Leuten! So wie dies in Holland bereits der Fall ist.
      Genau diese Fremdbestimmung durch diese neuen Eugeniker müssen wir abwehren!

      Ich bin nach wie vor für natürliches Zeugen, Gebären und natürliches Sterben.
      Diese Gentech- Eugeniker, die nur auf unsere Kosten Geschäfte machen wollen und wie Machtjunkies über uns bestimmen wollen, brauchen wir nicht.—
      Darum NEIN zur PID am 14.Juni.

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  • Mai 13, 2015

    Genau Frau Zbinden!
    Daher erstaunt es mich ja schon, dass ausgerechnet unsere Gutmenschen, sich bei diesen Themen so engagieren! Und dann noch mit Argumenten wie, wollen Sie lieber die Abtreibung bezahlen oder ein ein behindertes Kind lebenslang finanzieren? Was für ein sozialer und menschlicher Gedanke, doch hinter solchen Aussagen steckt?
    Anderseits, wenn man sieht wie sehr doch diesen Gutmenschen, das Wohl der Invaliden und Renter am Herzen liegt, ist es eigentlich nur logisch! Da ist es bei den Linken mit der Solidarität, ja auch nicht weit her! Man engagiert sich ja lieber für Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtling​e als für die armen im eigen Land, die ihren solidarischen Beitrag ans Gemeinwohl geleistet haben, solange sie konnten nun nicht nur Forderungen stellen. aber zum Glück sind wir ja in einem Wahljahr! Jetzt müssen wir die Gelegenheit nur alle nutzen und richtig wählen! 😉

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  • Mai 13, 2015

    Bei der PID geht es nur darum, bei Risikoeltern in bezug auf ihr Erbgut zu Beginn (beim Morulazellhäufchen) feststellen zu können, ob das Erbgut geschädigt ist oder nicht. Wenn man das nicht tun kann (im Falle eines NEIN), müsste diese Bestimmung am mehrwöchigen Fötus gemacht werden und dieser dann ev. abgetrieben werden (Fristenlösung). Ist das sinnvoll ? Und solche Risikosituationen, die aber auch zu einem gesunden Kind führen können, gibt es eben. Soll man nun die Eltern (und das spätere Kind) dazu zwingen, mit so einer schweren Krankheit zu leben (ein Bsp.: Thalassämie minor bei beiden Eltern kann die Thalassämie major ergeben, die lebensgefährlich ist). Solche Eltern können aber auch ein (relativ) gesundes Kind zeugen. Soll man sie im Ungewissen lassen und erst im Verlauf der Schwangerschaft mit der Wahrheit herausrücken, was dann eine Abtreibung bedeuten kann. Ich kann nicht begreifen, wie man sowas gutheissen kann.

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    • Juli 19, 2021

      @ G.Stamm
      Ihre Aussage:
      “Wenn man das (PID) nicht tun kann (im Falle eines NEIN), müsste diese Bestimmung am mehrwöchigen Fötus gemacht werden und dieser dann ev. abgetrieben werden (Fristenlösung).”
      Ne​in, Hr. Stamm, auch am Fötus soll das nicht gemacht werden! Es gibt überhaupt kein Recht dieser Eugeniker, sowas zu tun! Wenn dieses eugenische Verhalten nicht wäre, müsste man nämlich wie vorher bis zur Geburt warten, und dann könnte nämlich das geborene Kind nicht einfach beseitigt (Abgetrieben) werden. Die Eltern müssten dann nämlich Verantwortung übernehmen und JA zu ihrem Kind sagen; was auch in Ordnung wäre.

      Und die Gesellschaft hätte ebenfalls die Pflicht, so wie bisher diesen Eltern beizustehen, indem sie über die Krankenkassenbeiträge​ diese Kinder mitunterstützt!– Ich sehe darin NICHTS Verwerfliches!!!
      Ich​ sehe nicht ein, warum sich gerade die Krankenkassen aus dieser Verantwortung hinaus-stehlen wollen, indem sie mittels PID die Eltern indirekt zwingen wollen, ein Kind mit Erbschaden abzutreiben; ansonsten sie nicht mehr für die medizinischen Kosten aufkommen wollen (Revers).—
      Genau darauf läuft es doch bei dieser Vorlage hinaus!–

      Bei einem JA würde eben dann genau die Toleranz in der Gesellschaft zu diesen “anderen, behinderten Menschen” beträchtlich sinken.
      Diese Entwicklung zum Schlechten hin lehne ich ab und stimme darum NEIN zur PID- Vorlage!

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  • Mai 13, 2015

    Bei Risikoeltern die sich für eine künstliche Befruchtung entschieden haben und das Risiko kennen.

    Es geht doch nicht darum, ob man “Schwangerschaften auf Probe” gutheißt! Es geht darum, ob man das Rumspielen mit menschlichem Erbgut gutheißt.
    Heute gehts um unerfüllte Kinderwünsche (wohlhabender Menschen, denen es “eigentlich” an Nichts fehlt und nicht etwa darum den Krebs zu heilen oder den Welthungerhilfe zu stillen) und was kommt morgen?

    Ewiges Leben?

    Für Die, welche es sich leisten können….

    Ich verstehe nicht wie man das gutheißen kann.

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    • Juli 19, 2021

      E.D. Stutz: Bei der PID wird nicht “mit menschlichem Erbgut rumgespielt”. Dieses wird gar nicht verändert. Tiere und Menschen können (schwere) Erbdefekte haben. Bei Tieren ist die Lösung einfach: Das Junge wird tot geboren oder stirbt kurz nachher oder wird von den Eltern verlassen und verhungert. Die PID bietet die Möglichkeit, hier viel Leid und Angst (der Mutter in den ersten Schwangerschaftsmonat​en) zu verhindern. Anschliessend gibt es ja dann nur noch die Fristenlösung: D.h. man bringt einen 12 Wochen alten, als Mensch gut erkennbaren, Fötus legal um. Das scheint kein Problem zu sein, das ist ja erlaubt. Ich verstehe nicht, was so eine Denke soll und was das mit Ethik zu tun haben soll. Und was das “ewige Leben” anbetrifft: Darauf können Sie noch lange warten. Seit es die Medizin gibt wird übrigens an der Verlängerung des Lebensalters über die natürlichen Gegebenheiten hinaus herumgebastelt. Wie Sie ja sicher wissen, ist die heutige Lebenserwartung doppelt so hoch wie um 1900. Hat da jemand etwas dagegen ?

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    • Juli 19, 2021

      @G. Stamm
      PID ist aber der Türöffner, dass man in Zukunft mit menschlichem Erbgut rumspielt! Darum will ich diesen “Dammbruch” nicht!

      Die heutige höhere Lebenserwartung gegenüber dem Jahr 1900 ist, dass wir heute andere, hygienischere Lebensumstände haben, die Kindersterblichkeit niedriger ist als damals, die Ernährung abwechslungsreicher ist und diese Generation, welche jetzt alt wird, einen anderen, gesünderen Lebensstil pflegt, als die Damaligen. — Selbstverständlich habe ich nichts dagegen, dass heute eine höhere Lebenserwartung in der Gesamtbevölkerung vorherrscht.

      Wenn mit höherer Erkenntnis und anderem Verhalten (gesündere Lebensweise) die Lebenserwartung erhöht wird, ist das OK. Wenn jedoch an den Genen herumgebastelt wird und wir meinen, selber “Gott” spielen zu können, bin ich strikte dagegen!

      Und noch Etwas zum Ewigen Leben:
      Da wir alle Seelisch- geistige Wesen sind, haben wir eh schon alle Ewiges Leben!– Das muss also nicht irgendwie noch erkauft werden, so wie das die gentech-gläubigen Materialisten uns “weismachen” wollen! — Allerdings ist dieses Ewige Leben NICHT auf körperlicher Ebene zu haben. Auch mit Genmanipulation nicht!!– Die Todesrate unseres physischen Körpers wird also auch in Zukunft immer 100% betragen. Man kann dies höchstens ein bisschen hinauszögern.

      Und die Fristenlösung lehne ich grundsätzlich ab. Aus ethischen und religiösen Gründen (weil eben der Fötus schon ein beseeltes Menschenwesen, mit Recht auf Leben ist).

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    • Juli 19, 2021

      W. Wobmann: Ihre Meinung kann selbstverständlich vertreten und akzeptiert werden. beachten Sie aber bitte Folgendes: Die PID ist ein pränatales Kinderspiel im Vergleich zur brandneuen Methode genannt Crispr/Cas9. Damit können erstmals in der Geschichte der Menschheit auch im menschlichen Genom beliebige Gene ersetzt werden, also z.B. krankmachende Gene durch gesunde und zwar relativ einfach. Die Methode wurde in den letzten rund 7 Jahren in Kalifornien und Braunschweig an biochemischen Instituten entwickelt durch einen jungen Biochemiker namens Martin Jinek. Diese arbeitet seit kürzerem an der UNI Zürich und wird dort bereits als möglicher Nobelpreiskandidat gehandelt, denn die realen Auswirkungen seiner neuen Biotechnologie können epochal sein. Sie sehen also: Der “Fortschritt” geht weiter und wenn man von der Gefahr von “Designerbabys” spricht, dann bei Crispr und nicht bei der PID. Denn dort wird am Genom rein nichts gemacht, es wird nur geschaut, welches Morulazellhäufchen gesund ist oder nicht.

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    • Juli 19, 2021

      @ G.Stamm
      Cispr/Cas9 ist aber die logische Folgeabstimmung, wenn die PID am 14.Juni vom Volk angenommen würde, was ich nach wie vor NICHT hoffe!-
      Mehr noch: Selbst bei dieser Vorlage schon werden wichtige Schutzbestimmungen aus unserer Verfassung herausgestrichen: Bei Art.119 Abs. 2 werden auch die Bestimmungen zu Buchstaben a. b. d. e. f. und g. fehlen (c. wird geändert)! Da geht es um den Schutz des Menschen vor Klonen und Eingriffe ins Erbgut der Embrionen. Schutz vor Züchtung von Mischwesen, Leihmutterschaft, Handel mit Embrionen, Untersuchung von Erbgut nur mit Einverständnis der betroffen Person, und das Recht der Person auf Zugang zu den Daten ihrer Abstammung!
      All dieser Schutz wird herausgestrichen!
      Es läuft auf eine Pharma- und Gentech- Lobby- Vorlage hinaus, die uns Menschen entmündigen will.

      Diese Vorlage ist brandgefährlich und hat das Potential, den Weg für eine Gentech- Diktatur zu ebnen! Ob dann Designerbabys mit fremdimplantierten Genen (evtl. sogar nichtmenschlich!) ein “Fortschritt” sind, ist mehr als zweifelhaft!!– Wer bestimmt, was für Gene der zukünftige Mensch implantiert bekommt? Mutantenfilme wie X- Men wären dann plötzlich nicht mehr Science Fiction!– Gute Nacht, mir graut es!!!
      Höchstwahrsche​inlich liegt dann das letzte Wort und damit die Macht bei den Gentechfirmen, da diese die Patente besitzen!-
      Also wenn Ihr Gentechkonzerne als “neue Herren über Geburt oder Nichtgeburt” haben wollt, dann stimmt ja zur Vorlage; wenn Ihr aber freie und selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger wollt, die selbst entscheiden, ob und wann sie Kinder bekommen wollen, dann stimmt NEIN zu dieser Vorlage!!!—

      Und nun zu Ihrer Aussage, dass bei PID nur geschaut wird, welche Gene gesund sind und welche nicht:
      Bei einem sog. festgestellten Gendefekt (was übrigens nicht immer stimmt!) wird dann eben von den Krankenkassen ein Regress gemacht, wenn die betroffene Mutter das Kind nicht abtreibt! Also ein starker finanzieller Druck seitens der Kassen auf die Betroffenen, eben doch abzutreiben (=Zwang zur Abtreibung!). Mütter und Väter, die den Mut haben, auch zu ihrem behinderten Kind zu stehen, werden dann noch finanziell diskriminiert, indem die Kassen mittels Regress die Eltern geradezu zur Abtreibung drängen!!
      Und da mit dieser Vorlage ohnehin mehr Embionen “erzeugt” werden, als bei der jetzigen Rechtslage, wird also ohnehin mehr Menschenleben vernichtet werden, als es bisher der Fall war!

      Das ist alles Andere als harmlos, Hr. Stamm!
      Darum NEIN zur PID am 14.Juni!-

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Wobmann!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wobmann und Frau Stutz: Noch eine letzte Anmerkung meinerseits hierzu. Sie sind sich hoffentlich bewusst, dass bei der PID-Vorlage nur das erlaubt werden soll, was bei den natürlich gezeugten Föten seit Jahren erlaubt ist ? Nämlich, dass dieselben gesetzlich definierten Untersuchungen auf Gendefektkrankheiten am Fötus neu auch am in vitro gezeugten Embryo gemacht werden dürfen (was in fast allen europ. Ländern längstens erlaubt ist). Es geht nur um eine Gleichstellung der “in vitro-Eltern” mit den anderen Eltern. Bei den natürlichen Eltern hat bekanntlich die Schwangere die Fristenoption, d.h. der Fötus kann auf Wunsch (ja, so ist es) abgetrieben werden und die Kasse zahlt das sogar. Bei den anderen Eltern wird der als krank erkannte Embryo (meist nur 8 undifferenzierte Zellen) nicht eingesetzt, dafür ein anderer. Ich kann beim allerbesten Willen die moralische Empörung, die hier herrscht, nicht verstehen. Herr Wobmann hat ja konsequenterweise zugegeben, dass er gegen die Fristenlösung ist. Wie steht es da bei Ihnen, Frau E. Stutz ?

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin nicht gegen die Fristenlösung, Herr Stamm! Ich war nur dagegen, dass man medizinisch nicht notwendige Abtreibungen über die Krankenkasse abrechnen kann. Ich finde es wäre vertretbar sowas aus dem eigenen Sack zu finanzieren.

      Und​ wie Sie es auch drehen und wenden Herr Stamm, es ist eben nicht das Gleiche! Jede Schwangerschaft ist quasi erst mal auf Probe, zumindest die ersten 12 Wochen ist noch alles drin. Wie wollen Sie den dies verhindern? Nur in dem wir nur noch invitro befruchten weil natürliche Schwangerschaften zu grosse Risiken bergen!

      Merken Sie langsam was? Oder will der Groschen wirklich nicht fallen, Herr Stamm?

      Ich hoffe einfach für Sie, dass Sie sich bewusst sind, dass Sie sich hier für Leute in’s Zeug werfen die NUR an ihre eigenen (dekandeten) Bedürfnisse denken! Denn wie gesagt, den Welthunger stillen die ja nicht, oder sorgen sich um die hungernden Baby’s in Afrika deren Mütter hilflos zusehen müssen, wie ihr Säugling verhungert!

      Also Exgüssi, wenn mir hier nicht die Augen vor Mitgefühl mit den Betroffenen überquellen, die es sich leisten können, ihr Kind in einem Labor zu zeugen.

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  • Mai 13, 2015

    Kennen Sie das Märchen vom Gevatter Tod?

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  • Mai 17, 2015

    @Emil Huber;
    Sie haben vollkommen Recht. Deshalb habe ich Ihnen den Daumen nach oben gedrückt.

    Doch beschreiben Sie eine Top-down-Sicht. Von der Erkrankung hin zu ihrem Ursprung. Bei der Abschätzung von genetischen Risiken müssen wir jedoch die Bottom-Up-Sicht vom genetischen Fehler hin zum abschätzbaren Risiko der daraus entstehenden Erkrankung beachten.

    Ich möchte dies an einem konkreten Beispiel erklären. Nehmen wir doch gerade den von Ihnen beschriebenen Fall „Angelina Jolie“. Es geht hier um das BRCA1-Gen. Es liegt auf dem langen Arm (q-Arm) von Chromosom 17 Genlocus q21.31 zwischen den Basenpaaren 41.196.311-41.277.500​. Momentan sind 31 verschiedene Transkripte (Isoformen) bekannt. Mittlerweile haben die Forscher auch noch das deutlich weniger häufige Gen BRCA2 entdeckt. Das Risiko einer Frau mit BRCA1- oder BRCA2-Mutation im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken liegt bei etwa 50 bis 80 Prozent. Daneben stellen BRCA1-Mutationen auch einen Risikofaktor für die Entstehung von Ovarial-, Kolon-, Pankreas- und Prostatakarzinomen dar. Etwa das lebenslange Risiko von BRCA1- oder BRCA2-Mutationsträger​innen, ein Ovarialkarzinom zu entwickeln wird auf 10 bis 40 Prozent geschätzt. Wird die Erkrankung einer Frau an einem Ovarialkarzinom entdeckt, sind leider nur noch lebensverlängernde Operationen möglich. Ein zeitlich begrenztes Leben mit Operationen und Chemotherapien erwartet die erkrankte Frau.
    Wenn in einer Familie mehrere Fälle der erwähnten Krebsarten aufgetreten sind, liegt es nahe, bei einem neu erkrankten Familienmitglied eine genetische Untersuchung vorzunehmen. Wird nun eine BRCA1- oder BRCA2-Mutation festgestellt, würde ich bei einer zukünftigen künstlichen Befruchtung von Familienmitgliedern unter mehreren befruchteten und implantierbaren Eiern mich für eines entscheiden, das die BRCA-1 oder BRCA-2-Mutation nicht hat.

    Von „Designerbaby“ zu sprechen, ist bei der Präimplatationsdiagno​stik vollkommen daneben. Nur ganz konkrete Erbfaktoren (z.B. die Augenfarbe) und Defekte können wir auf den Chromosomen erkennen. Etwa Schönheit und Intelligenz erkennt man nicht.
    Die Präimplatationsdiagno​stik gibt uns jedoch die Chance, innerhalb von wenigen Generationen die bisher immer wieder auftretenden Defekte auf einzelnen Chromosomen aus einer Familie endgültig wegzubringen. Viele nachfolgende Generationen können dafür dankbar sein.

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    • Juli 19, 2021

      Auch hier stört es mich, dass Sie wieder die Umwelteinflüsse ausblenden.

      Die Umwelteinflüsse haben meiner Meinug nach genau so viel Einfluss, wenn nicht gar mehr, wie genetische bedingte Risiken.

      Da hätten wir z.B das Rauchen, Autoabgase, hoher Fleischkonsum von Tieren aus der Massentierhaltung welche ein elendes Dasein hatten, Wohngifte, Gemüse aus mit Pestiziden verseuchten Böden, zu wenig Sonne und frische Luft, zu viel Stress und Leistungsdruck, Belastungen durch Deo’s, Kosmetika, künstliche Duftstoffe, Lebensmittelzusätze, Medikamente, Kunstlicht etc. die lange Liste liesse sich beliebig fortsetzen

      Ist Krebs daher nicht auch vor allem eine Zivilisationskrankhei​t?

      Sie schreiben, das Risiko bei der Mutation von Gen XY für Brustkrebs liegt bei 50 bis 80 Prozent.
      Warum erkranken denn von dieser “Risikogruppe” 50-20 Prozent trotz Mutation nicht
      an Brustkrebs?

      Etwa einfach deshalb, weil diese Prozentzahl gesünder lebt?
      Und führt das Ganze nicht zu der Ansicht, wenn man “gute” Gene hat könne man dann total ungesund leben und mit der Gesundheit Raubbau betreiben?

      Kann man dann vielleicht später so sämtliche Erkrankungen auf die Gene schieben?

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    • Juli 19, 2021

      Risiken durch Umwelteinflüsse erkennen wir zunehmend besser. Z.B. die Auswirkungen des Rauchens, von Asbest, von Radon usw. kennen wir heute sehr gut. Wir können auch etwas dagegen tun. Z.B. das Radon-Risiko wird heute in der Schweiz bereits sehr gut erfasst und im Internet dargestellt. Sie können in http://www.bag.admin.​ch/themen/strahlung/0​0046/11952/index.html​?lang=de ihre Gemeinde aufrufen und dort die mittlere und die maximal festgestellte Strahlung ablesen. Ob sie ausgehend von diesen Daten die Radonwerte ihres Wohngebäudes messen und allenfalls durch heute mögliche Massnahmen das Radon-Risiko senken wollen, ist dann Ihnen resp. ihrem Hausbesitzer überlassen.

      Doch im Bereich der in vielen Familien feststellbaren lebensgefährlichen vererbbaren genetischen Schäden wollen Sie die mit der Präimplatationsdiagno​stik zunehmend mögliche Ausmerzung von genetischen Defekten nicht nutzen? Befruchtete Eizellen sind noch bei weitem keine Embryos. Die klar erkennbar defekten darunter nicht für die Implantation zu verwenden ist im Hinblick der Vererbbarkeit auf kommende Generationen nahe liegend. Dies zu verbieten wäre aus meiner Sicht ethisch sehr bedenklich. Die Schweiz hätte so im Vergleich zu den fortschrittlichen Nachbarländern in einigen Jahrzehnten statistisch darstellbar wesentlich mehr erblich bedingte Erkrankungen. Erstrebenswert ist das sicher nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Und wie lange wird’s wohl dauern, bis wir die Risiken der Reagenzglas-Zeugung erkennen?!
      Denkt mal fertig!

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    • Juli 19, 2021

      Zusammenfassung eines Vortrags von Bruce Lipton (Intelligente Zellen)

      Bruce Lipton: „Bring eine Körperzelle in ein gesundes Umfeld und sie wird gesund werden. Bring eine Körperzelle in eine krankes Umfeld und sie wird krank werden.”

      Bruce Lipton ist Zellbiologe und Gewinner des Amerikanischen Buchpreises in der Kategorie „Naturwissenschaft” (Best Books 2006 Award) mit seinem Lebenswerk „Intelligente Zellen – the biology of belief”, das er während des Vortrages in Kurzform vorstellte.

      Die bisherige Botschaft des Bio-Leistungskurses am Gymnasium: Unsere Gene kontrollieren unseren Körper.

      Damit räumt Bruce Lipton gründlich auf und stellt alles auf den Kopf. Es sei zwar richtig, dass aus DNS (Genstrang) RNS gemacht wird und daraus die Proteine. Aber die DNS bestimmt nicht aus sich selbst heraus, was sie tut, sondern wird von Regulatorproteinen gesteuert, welche sich wiederum nach Signalen aus der Umwelt richten. Allerdings nicht nach objektiven Signalen, sondern gemäß der Interpretation dieser Signale durch das Individuum.

      Das heißt, vereinfacht ausgedrückt, das Aufleuchten eines roten Lichtes könnte für das eine Individuum ein Signal für Gefahr sein, die Regulatorproteine reagieren entsprechend und die DNS wird entsprechend abgelesen und im nächsten Moment reagiert die ganze Körperchemie auf das Gefahrsignal. Denn nichts anderes sind unsere Gene laut Bruce Lipton – als eine Blaupause, ein Bauplan für die Proteine. Welcher Teil dieses Bauplans (der zu mehr als 99 Prozent bei allen Menschen gleich aussieht !) gerade abgelesen wird, hängt von der Steuerung der Regulatorproteine ab, die von unserer Wahrnehmung unserer Umwelt abhängen.

      Wenn also ein anderer Mensch das rote Licht aus unserem Beispiel zu sehen bekommt, könnte er statt Gefahr Rotlichtviertel und Sex damit assoziieren und eine ganz andere Reaktion in der Körperchemie damit auslösen. 🙂
      Je nachdem, wie ich meine Umwelt interpretiere und wahrnehme, werden meine Gene anders abgelesen. Es kontrollieren also nicht unsere Gene unsere Biologie, sondern unsere Wahrnehmung kontrolliert unsere Biologie ! Bruce Lipton berichtete auf dem Vortrag, dass dies sogar soweit gehe, dass unsere Wahrnehmung unseren Gencode neu schreibe könne !!!

      In meiner Schulzeit hieß es, ohne Gene sei die Zelle nicht lebensfähig, da die Gene alle biologischen Prozesse steuern würden. Dass das nicht stimmt, war eigentlich schon damals lange bekannt, erklärte uns Bruce Lipton. Denn man kann der Zelle den Zellkern mit den darin enthalten Genen entnehmen und trotzdem lebt sie noch zwei bis drei Monate ohne Einschränkungen lustig weiter. Das einzige, was sie nicht mehr kann, ist, sich zu reproduzieren, denn dafür fehlt ihr der Bauplan = die Gene.

      Ich könnte noch lange so weiterschreiben, möchte mich aber auf eine letzte weitere Info beschränken: Bruce Lipton hat bereits 1977 eine Arbeit zum Thema Stammzellen publiziert. Die Stammzellen sind die ersten Zellen, aus denen heraus das Embryo sich bildet und aus denen heraus alles im Körper gebildet wird. Bruce berichtete uns, dass er Stammzellen geklont habe (d.h. er hat identische Stammzellen erzeugt) und sie dann in verschiedene Kulturmedien getan. Das ist ein Versuchsschälchen mit anderen bereits vorhandenen Kulturen. Und je nachdem, in welchem Umfeld die Stammzellen landeten, bildeten sich Muskelzellen daraus, Knochenzellen oder Fettzellen. Stammzellen können alles im Körper reproduzieren.

      Und​ – dazu kann man auch Rudolf Jaenisch googlen – man kann auch aus erwachsenen Körperzellen neue Stammzellen schaffen.

      Bruce sagt dazu, wir sollen uns vorstellen, wir wären eine Art lebender Versuchsschale mit Haut darum. Denn was im Labor geht, geht auch in unserem Körper: Aus erwachsenen normalen Körperzellen neue Stammzellen schaffen und aus diesen beliebige neue und gesunde Körperzellen !

      DAS ist letztlich die zentrale Botschaft aus dem Vortrag von Bruce: Wir kontrollieren mit unserem Geist unsere Körperzellen und wie unsere Gene abgelesen werden.

      Und er gibt als Letztes zu bedenken, dass der Placebo-Effekt nicht nur positiv wirkt (wenn positive Gedanken und Gefühle heilen). Er gilt und wirkt auch umgekehrt, indem negative Gedanken und Gefühle krank machen können. Sie stellen ein schädliches Signal für die Regulatorproteine dar.

      Wir sind daher keine Opfer unserer Körperchemie, sondern wir sind deren Schöpfer. Das einzige Problem ist, dass wir uns diese Botschaft selbst oft nur in kleinen Tippelschritten glauben können und trotz allen neuen Wissens dies auch nur in kleinen Schritten umsetzen. Aber der Weg lohnt sich, denn das Ziel ist real: Ein gesunder Körper.

      Laut Bruce ist Selbstheilung ein Urinstinkt in unserem Körper, aber der wird überschrieben von erlernten Glaubenssätzen. Vielen Menschen geht es schon alleine auf dem Weg zum Arzt besser, weil sie überzeugt sind, dass ihnen jetzt gleich geholfen wird. Es sind daher unsere gesellschaftlichen und individuellen Programmierungen und Glaubenssätze, die den Instinkt Selbstheilung auf ein Minimum reduziert haben. Um ihn wieder auszugraben, ist persönlicher und gesellschaftlicher Einsatz in der umgekehrten Richtung gefragt

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  • Mai 18, 2015
  • Mai 19, 2015

    So würden wir moderne Zeit zur Erfindung der Medizintechnologie dank unser Marktwirtschaft recht zugelassen, dass unser Bedeutung jede Forschung am Laboren zum Herausforderung ihm modernisieren. Damit kann man zur Bekämpfung der Krankheit mit ihm unser Gesundheit auf der Welt zubringen. Wie am Vorbild “Kinderlähmung” usw. zum Erfolg…

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  • Mai 21, 2015

    Fritz Hösli

    Ein Schritt rückwärts kann die Annahme von PID nicht sein? Doch saubere Handhabungen mit Sicherheitsgarantien auf alle Seiten sind Bedingungen und müssen durch das BV Art. 119 Abs. 2 Bst. c. überall sicher abgedeckt sein. Ob dies gewährleistet ist, möchte ich bezweifeln? Ich werde also ein Nein in die Urne legen!

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    • Juli 19, 2021

      Habe ich auch gemacht. Siehe Fall Annegrt Raunigk in der BRD. Das schlägt dem Fass den Boden aus.

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    • Juli 19, 2021

      Ich kenne weder den Fall “Annegrt Raunigk” in der BRD, noch ist mir das Fass das den Boden verliert, bekannt. Werde mich deshalb nicht mehr weiter äussern!

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    • Juli 19, 2021

      Mit 65 Jahren brachte Annegret Raunigk, Deutschland, jetzt Vierlinge zur Welt!

      Es ist ein Weltrekord, bei dem einige ungläubig den Kopfschütteln werden: Annegret Raunigk ist mit 65 Jahren die älteste Vierlingsmutter der Welt geworden!

      Bereits am Dienstagvormittag, 19. Mai, habe die Englisch- und Russischlehrerin drei Jungen und ein Mädchen zur Welt gebracht- in der 26 Schwangerschaftswoche​​. Die Frühchen heißen: Neeta (655 gr., 30 cm), Dries (960 gr., 35 cm), Bence (680 gr., 32 cm) und Fjonn (745 gr, 32,5 cm).

      Die vier Babys seien per Kaiserschnitt in einem Berliner Krankenhaus geboren worden, nachdem bei der 65-Jährigen am Abend zuvor die Wehen eingesetzt hätten, heißt es gem. RTL weiter.

      Jetzt ist sie Mutter von 17 Kindern, davon 13 mit 4 Vätern. die Verlinge wurden in der Ukraine eingesetzt und die Sanemspender sind von irgenwo.

      Wie bei Frühgeburten üblich, würden die Kleinen aktuell im Brutkasten medizinisch versorgt. Bei der letzten Feindiagnostik, die vier Tage der Geburt stattgefunden habe, sei eine normale und unauffällige Entwicklung der Kinder attestiert worden.

      Annegret Raunigk ist nun Mutter von insgesamt 17 (!) Kindern. Die Lehrerin hatte sich in den letzten anderthalb Jahren mehrfach durch eine Eizellen- und Samenspende im Ausland künstlich befruchten lassen.

      Ihre Vierlings-Schwangersc​​haft hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt wird die Rekord-Mutter sicherlich erneut für Diskussionen sorgen.

      —–

      F​​rau Raunigk hat sich in der Urkaine künstlich befruchten lassen, was in Deutschland verboten ist. Die diesbezgl. Angaben von StR Gutzwiler sind also nicht richtig.

      Die Dame ist, sind die Kinder ca. 15 Jahre alt, so etwa 80 Jahre alt. Sie meinte schon während der Schwangerschaft, dass sich die Erziehung ‘irgendwie’ regeln wird. Verantwortung sieht anders aus. Diese Kinder werden, absehbar, bei Pfelgeeltern landen oder in Heimen herumgeschoben. DAS ist dann auch in der Schweiz die neue Sorte von Verdingkindern!

      Und was geschieht, wenn jene Kinder wissen wollen, wer ihr Vater ist? Und ob bis dahin die Mutter überhaupt noch lebt?

      Nun erwartet Sie eine eigene Kinderschwester samt eigener Betreuung. Das alles bezahlt dann jedes Krankenkassenmitglied​​ ‘solidarisch’ mit.

      Hier werden die Grenzen der PID mehr als deutlich.

      Nein zu dieser Art Fortpflanzungsmedizin​​!!!

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  • Mai 22, 2015

    Eine Dreiviertelstunde lang beantwortete der Bundesrat am Donnerstag, 21. Mai 2015 die Fragen der 20-Minuten-Leser.

    ​Meine Frage war: Laufen wir so nicht Gefahr, dass die künstliche Befruchtung, die natürliche Zeugung ablösen wird? Weil bei einer natürlichen Zeugung die PID eben nicht möglich ist.

    Meine Frage wurde leider nicht beantwortet, der Rest wie immer sehr schwammig….

    Die Kosten für die PID wurden mit rund 10’000.- angeben….

    Ich kann’s nur wiederholen, Dekadent! Egoistisch! Unnötig, die Welt braucht keine PID! Und unsere Politiker hätten def. besseres zu tun!

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    • Juli 19, 2021

      Wir rasen in immer schnellerem Tempo auf Huxley’s “Brave New Word” zu. Und Ihre Frage ist mehr als berechtigt. Und wenn wir uns in der Welt umschauen mit offenen Augen, dann ist es offensichtlich, dass vieles falsch läuft. Man verkauft uns etwas als fortschrittlich und wir Menschen denken, das grosse Los gezogen haben. Hier geht es nicht nur um die PID, dies ist nur ein Teil eines grossen Planes. Ich empfehle nur dieses Video anzusehen “Genderwahn: die ideologische Vergewaltigung unserer Kinder” https://www.youtube.c​om/watch?v=u-Saz5cbuB​o
      Es veranschaulicht wunderbar, wie alles zusammenhängt.

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  • Mai 30, 2015

    In der Familie diagnostizierte für kommende Generationen sporadisch auftretende schlimme Erbschädigungen von einzelnen Genen weiter zu vererben, ist alles andere als ethisch vertretbar. Dass wir zu einem Neugeborenen Menschen stehen und ihn in unserer Gesellschaft akzeptieren ist uns doch klar. Mit der Präimplantationsdiagn​ostik (PID) hat letzteres nichts zu tun.

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  • Juni 1, 2015

    Dass die wissenschafts- und fortschrittsfeindlich​e Esoterikerin Estermann gegen den Fortschritt ist, überrascht wenig…

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    • Juli 19, 2021

      Wow, was für ein charmanter und sachlicher Einwurf!
      Zeugt echt von Stil und Klasse, Herr Lohmann E.U. Sie sind sicher stolz drauf!

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    • Juli 19, 2021

      Die EU- Diktatoren wollen eh eine Konzerndiktatur. Auf diesem Gebiet wären das dann die Gentech- und Pharmakonzerne mittels Patentrecht.
      Dass der EU- Turbo Lohmann mit einer solchen “Entwicklung” Richtung Diktatur sympathisiert und das noch obendrein “Fortschritt” nennt, ist für mich nicht Neues, aber eben typisch für Leute dieses Schlages. Für mich ist Fortschritt dann schon noch was Anderes!

      Mit dem gleichen “Aufwisch” versucht dann dieser EU- Freak, alle Kritiker dieses Neoliberalen und Neomaterialistischen Gedankengutes in eine “Esoteriker-ecke”zu stellen. Die Mainstreem- Medien machen`s mit dem Begriff “Verschwörungstheoret​iker”, was noch hanebüchener ist.

      Aber so ticken nun mal diese Wissenschaftsgläubige​n Dogmatiker, Materialisten und “wertefreien” Relativierer, welche die ganze Welt so gleichschalten und zentral verwalten wollen! –

      Hoffentlich merken`s die Leute, was sich da anbahnt.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, sie merken es eben nicht, Herr Wobmann. Bzw. erst, wenn sie mit 190 und offenem Visier, die Schweiz gegen die Wand gefahren haben! Oder wir in Europa einen Krieg haben und ihre Veloständerprobleme, eh nur noch Schnee von gestern sind.

      Aber ja, unter Fortschritt verstehen einige offenbar etwas anderes, bzw. es ist offenbar immer eine Frage woher der Wind gerade weht…

      Wäre Frau Estermann keine Christin und vor allem nicht bei der SVP sondern eine konvertierte Muslima mit Kopftuch von der SP, die aus Glaubensgründen ihre Kinder vom Schulunterricht dispensieren lassen will, würde ihr Herr Lohmann E.U. Turbo und Atheist, als erster den roten Teppich ausrollen und ihr Respekt und Achtung entgegenbringen. 😉

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  • August 10, 2015

    Nein zu PID bedeutet ganz einfach : WAS ICH NICHT WEISS – MACHT MIR NICHT HEISS.
    Handeln wider besseres Wissen – auf Kosten der Andern. Lernen ohne verbotene Anwendung. Am besten wird eigentlich die UNI geschlossen und die teuren Professoren durch Psychiater, Pädagogen und Wahrsager ersetzt. Ende der 200’000 jährigen Evolution und der mühsamen Forschertätigkeit. Es bleibt eigentlich nur noch zu warten auf das prognostizierte Ende mit Schrecken.

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  • August 10, 2015

    ich sehe in der PID klar eine “menschliche” Selektion nach Wunsch und Sinn des Definierenden.

    Ein​ klares NEIN einer solchen “Zulassung” – Auch Eltern welche nicht mittels solchem Verfahren Ihre Kinder zeugen haben nur “beschränkt” die Möglichkeit “auszusuchen”. Wenn man zu einer künstlichen Befruchtung greift, oder greifen muss, soll diese die gleichen Grundlagen haben wie eine “normale Kindserzeugung”.

    W​ir haben kein Recht menschliches Leben zu selektieren. Ausser man tut das bevor es entsteht mittels “Pille, Kondom oder ähnlichem. Aber in solchen Fällen entscheidet man nicht aufgrund einer möglichen Qualität des Nachwuchses, sondern entscheidet über die Fähigkeiten oder Möglichkeiten von Erzeugern, ob sie ein Kind aufziehen können oder nicht (so wäre es grundsätzlich gedacht, aber auch da wird solche Verhütung für andere Ideologien angewendet).

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  • August 11, 2015

    NEIN zu PID bedeuted absichtliches NichtWissenWollen um sich aus der Verantwortung zu stehlen, die die heutigen, hart erarbeiteten Erkenntnisse der Wissenschaft bietet. Aber so einfach wird das nicht mehr gehen;
    Was der Allgemeinheit damit aufgebürdet wird stellt sich nun den absichtlich “unwissend” stellenden Verursachern nicht als “Naturwille Gottes” dar sondern als sträfliche Vernachlässigung dar, dessen Kosten nicht mehr so einfach wie bisher übernommen werden, da die nächsten 8 Mio Schweizer auch leben wollen – und zwar als “NICHTBehinderte!

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    • Juli 19, 2021

      Ach so…

      Dann sind also alle natürlich auf die Welt Gekommenen sträfliche Vernachlässigung?

      ​Nein – Gott sollten wir einfach nicht spielen, denn wir Wissen genau was passiert, wenn wir solche sog. Untersuchungen zulassen. Der Mensch heute denkt in Geld, und somit wird jeder der genug davon hat seine “Elite” züchten.

      Haben wir noch nicht erkannte, dass wir in die natürliche Erzeugung nicht eingreifen sollten? Prinzipiell bin ich auch gegen künstliche Befruchtung. Auch wenn ich kein TopGläubiger bin, aber es wird seinen Sinn haben, wenn die Menschheit immer weniger oder nur noch reduziert Menschen “produzieren” kann.

      Ist das nicht der natürliche Ablauf? Wollen wir tatsächlich künstlich erzeugt unsere Menschheit überfluten? Überfluten mit Elitemenschen, was ist der nächste Schritt? Genveränderte Menschen, weil man angeblich solches verändern kann und wisse was man tut?

      Haben wir noch immer nicht verstanden, dass wir immer irgend etwas tun, was in der Folge erneute Probleme bringt, welche wird dann wiederum beheben müssen? Können wir nicht wenigstens beim “Produkt” Mensch einfach mal es so entstehen lassen, wie es natürlich entsteht?

      Naja – muss ja jeder selber für sich entscheiden, ob man wirklich “glauben” will ob die Wissenschaft das im Griff hat, was sie produziert….. (siehe gentechveränderte Lebensmittel, wissen wir da wirklich wie unbedenklich die seien?)

      Solche Veränderungen wirken sich immer erst über viele Generationen aus, so können wir also die Auswirkungen noch gar nicht erkennen, welche wir schon verursacht haben.

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    • Juli 19, 2021

      Die Evolution muss weitergehen, wobei PID eine wichtige Etappe darstellt; wer sagt, dass der homo sapiens das höchste genetische Sein darstellt? Wer sich nicht anpasst bleibt auf der Strecke: Die nächste Stufe muss auf Grund des energetischen Fussabdrucks ein ausserirdisches Wesen sein, wahrscheinlich auf einem Sirius-Planeten (20 Ly entfernt) als HOMO INTERSTELLARIS, was durch etappenweise Reisen mit Zwischenstationen ( Pluto-Trabant) als kältewiderstandsfähig​er, rück-evolutionierter Organismus (z.B. Algen) mit Kernenergie angetriebener Rakete erreicht werden kann. Schliesslich haben wir nicht nur unser Sonnensystem, sondern eine ganze Milchstrasse vor uns. Es ist sicher besser, wenn wir reisen und nicht von Dänikens Wesen.

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    • Juli 19, 2021

      Aha Herr Scheuber

      Schon aus solchen Aussagen, bin ich gegen die PID. Sie sprechen von genmanipulierten Menschen und Evolution? Evolution ist eine natürliche “Veränderung” und nicht eine durch Menschenhand gezüchtete.

      Der Mensch hat seit allen Zeiten schon immer alles was vielleicht noch für den Menschen gut sein könnte für Krieg oder deren Nutzung verwendet. Und so wird es genauso bleiben.

      Um Reisen durch die Sonnensyteme zu machen, brauche wir keine Gentechmenschen, sondern Reisegeräte die eine höhere Geschwindigkeit erreichen. Nur schon der Gedanke, dass eine solche Elitenproduktion der Kiegsmaschinerie, in die Hände fallen wird oder könnte, lässt mich erschaudern.

      Der Mensch ist nicht in der Lage etwas ausschliesslich und grösstenteils für friedliche Zwecke zu verwenden. Das sollten Sie aufgrund der Geschichte sicherlich auch erkannt haben.

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