1. Ausländer- & Migrationspolitik

Nein zur Völkerwanderung

NEIN ZUR VÖLKERWANDERUNG

 

Bei​ unserer Meinungsbildung zur Völkerwanderung dürfen wir nicht nur kurzfristig und punktuell denken, sondern müssen den grossen Zusammenhang und die Zukunft mitberücksichtigen.

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Wir lassen uns von der Foto eines ertrunkenen Kindes für einige Tage emotional aufladen und rufen nach grosszügigen Massnahmen. Aber es hat die meisten von uns bisher nicht interessiert, dass laut UNO täglich rund 14’000 Kinder an Unterernährung sterben und viele Tausende weitere mangels medizinischer Versorgung. Täglich ertrinken auch irgendwo Kinder, aber da es uns nicht mit eindrücklichen PR-Fotos zur Kenntnis gebracht wird, kümmert es uns auch nicht.

 

Aber am bedrückendsten ist die Einsicht, dass wir Europäer das Elend der Welt gar nicht beheben können, obwohl viele, die die Welt nicht von innen kennen, das für möglich halten.

 

 

DIE ERDE IST KEIN „LIEBER“ PLANET.

 

Die Erde ist vor allem der Schauplatz des dauernden Überlebenskampfes jedes Lebewesens und des Fressens und Gefressenwerdens. Wir haben zwar Umgangs-formen entwickelt, die ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft ermöglichen. Aber die Geschichte von Adam und Eva sagt schon alles: „Im Schweisse eures Angesichts ….“. Ohne dauernde Anstrengung und Arbeit kann der Mensch nicht überleben. Jedes Lebewesen, ob Grashalm, Mücke oder Mensch, will sich gegen andere durchsetzen und sich behaupten. Dem Menschen ist es da und dort gelungen, die Lebensbedingungen so zu verbessern, dass er gut leben, bei uns sogar einen unglaublichen Luxus geniessen kann. Das Geniessen ist legitim, aber das gute Leben blendet viele so, dass sie nicht mehr sehen, was es an Arbeit, guter Organisation, einer selbstverständlichen minimalen Selbstdisziplin, gemeinsamen Wertvorstellungen und Verhaltensweisen braucht, damit das auf die Dauer funktioniert. Sie sehen den hinter dem guten Leben stattfindenden Überlebenskampf nicht mehr. Und der treibt auch die gegenwärtige Völkerwanderung an.

 

 

ES KANN AUF DER ERDE KEIN EWIG DAUERNDES WACHSTUM GEBEN.

 

Wir glauben immer noch an das unbeschränkte Wachstum, das jedes Problem, auch die Vermehrung der Weltbevölkerung und die Völkerwanderung, lösen könne. Aber auch wenn der Mensch neue Formen der Produktion von Lebensmitteln erfinden wird, auf Dauer bleibt der Raum auf unserem Planeten beschränkt, Dabei wirken zwei Faktoren gegeneinander:

 

  1. Die Menschheit wächst immer noch exponentiell. Kenia diene als Beispiel. Als die Firma des Verfassers in Kenia 1968 mit einem Projekt anfing, zählte das Land ein paar Millionen Einwohner. Heute sind es 40 Millionen, wovon drei Viertel in der Landwirtschaft tätig sind und zum grössten Teil in Armut leben. Dabei gehört das Land zu den erfolgreicheren Entwicklungsländern. Betrug die Weltbevölkerung laut UNO 1950 noch 2.5 Milliarden, so sind es heute um die 7.5 Milliarden. Das jährliche Bevölkerungswachstum beträgt gegenwärtig rund 82 Millionen. Jährlich stossen also so viele zusätzliche Menschen zur „Weltgemeinschaft“, wie Deutschland Einwohner hat. Die grosse Mehrheit der Neugeborenen werden von den Armen in den ärmsten Ländern der Welt geboren.  Sie sind arm und die meisten werden es auch ihr Leben lang bleiben. Falls überhaupt, wird sich das nicht schnell ändern.

 

2. Gleichzeitig nimmt die landwirtschaftliche Nutzfläche wegen der Überbauung, dem      Vordringen der Wüsten, der Erschöpfung und Verseuchung der Böden dauernd ab. Allein China hat von 1978 bis 2008 mehr als 200’000 km2 besten landwirtschaf-tlichen​ Bodens verloren, also fünfmal die Fläche der Schweiz. Das Land braucht 1’120’000 km2, um sich beim gegenwärtigen Bevölkerungsstand ernähren zu können. Es verfügt gerade noch über 1’200’000 km2. (Quelle: Chinas Landwirt-schaftsminis​terium, zitiert in der chinesischen Presse).

 

Die gegenwärtig auf der Erde pro Mensch zur Verfügung stehende landwirtschaft-liche Nutzfläche von nur noch 1700 Quadratmetern kann zwar noch erhöht werden, in dem wir Methoden zur Bewässerung der Wüste entwickeln, nicht sehr produk-tives Land bewirtschaften, weitere Wälder abholzen und die technisierten Produktionsverfahren in Treibhäusern und Fabriken weiterentwickeln. Aber irgendwann geraten wir an Grenzen, auch weil das Süsswasser knapp wird.

 

Eine Fläche entsprechend derjenigen Westeuropas war schon 2011 in der Hand von westlichen Grosskonzernen, (Quelle: NZZ Folio 11/2012) zu denen in den letzten Jahren auch noch grosse chinesische Firmen gestossen sind. Diese produzieren pro Fläche zwar ganz wesentlich mehr mit viel weniger Menschen als Kleinlandwirte, aber Millionen von Bauernfamilien wurden dadurch von ihrem Land und ihrer Lebensgrundlage in die Slums der Mega-Städte vertrieben. Die gleiche Konzentration des Besitzes oder der Kontrolle findet weltweit mit den Lagerstätten von Rohstoffen statt.

 

Je länger je mehr stossen wir an Grenzen. So ist z.B. bei uns die Handhabung des Mülls noch teilweise unter Kontrolle. Aber in den meisten Ländern ist die Menge an festem und flüssigem Müll nicht mehr zu beherrschen und verschmutzt und verseucht den Boden, die Gewässer und die Meere. Die riesigen Wirbel von Plastikmüll in den Weltmeeren sind schon allgemein bekannt. Dieser Müll gelangt im Zuge seiner Zersetzung in die Lebe-wesen im Meer und schliesslich in unsere Nahrung – mit fatalen Folgen.

 

Eine der Hauptaufgaben der Entwicklungsländer müsste es deshalb sein, die Bevölkerungsexplosion​ rasch zu stoppen.

 

 

DIE GROSSE MEHRHEIT DER MENSCHEN IST ARM.

 

Laut UNO ist unter der Armutsgrenze, wer pro Tag nicht mehr als 1.25 Dollar zur Verfügung hat. Das sind je nach Quelle rund 1 Milliarde Menschen. Aber ist nicht auch sehr arm, wer 1.26$ oder sogar 2.-$ pro Tag zur Verfügung hat? Wir müssen davon ausgehen, dass 5-6 Milliarden Menschen nach unseren Begriffen sehr arm sind und das selber auch so sehen, obschon ein Teil wenigsten genug zu essen hat. Das ist der Stausee, der die Völkerwanderung der kommenden Jahre speisen wird.

 

Dazu kommen natürlich noch Einwanderer mit ganz anderen Motiven, wie die Anhänger des Islamischen Kalifats, deren Führung gegenwärtig ideale Bedingungen für das Einschleusen von Kämpfern nach Europa vorfindet.

 

 

KEIN KURZER REGENSCHAUER, SONDERN DER BEGINN EINES ENDLOSEN PLATZREGENS.

 

In den Medien liest man, von der „momentanen“ Flüchtlingswelle. Wäre sie vorübergehend, könnten wir sie tatsächlich meistern. Aber was wir gegenwärtig erleben, ist der Anfang eines jahrelang fliessenden grossen Stromes von Menschen aus aller Welt, die zu uns kommen wollen. Mit Bildern von Frauen und Kindern wird Stimmung gemacht, aber die Masse besteht aus kräftigen, jungen Männern und gegenwärtig auch noch aus den Mitgliedern des gut situierten und gebildeten syrischen Bürgertums. Das Wissen, dass jedermann nach Europa kommen kann und dort von Sozialämtern mit Geld für alles Lebensnotwendige versorgt wird, ohne sich anstrengen zu müssen, ist bis in die hintersten Winkel der Erde gelangt. Angesichts der falschen Signale, die Europa ausgesendet hat, könnte der Strom nur noch mit drastischen Gewaltmassnahmen gestoppt werden.

 

 

STAATEN UND IHRE EINWOHNER HABEN UNTERSCHIEDLICHE KULTUREN, WERTVORSTELLUNGEN UND UMGANGSFORMEN UND SIND FÜR SICH SELBER VERANTWORTLICH

 

Scho​n zu Urzeiten lebte der Mensch in Grossfamilien und Clans. Er sicherte sich ein Gebiet für die Jagd und seine Sammlertätigkeit, versuchte es auf Kosten anderer zu vergrössern oder gegen Konkurrenten zu verteidigen. Aber schon damals war jede Gruppe für sich selber verantwortlich und entwickelte ihre ganz eigene Persönlichkeit. Daraus entstanden über die Jahrtausende die Staaten als Träger der Souveränität mit sehr unterschiedlichen Kulturen, Wertvorstellungen und Umgangsformen.

 

Man kann etwas Wasser in Wein geben, da auch er überwiegend aus Wasser besteht. Er wird nur immer dünner, aber es ist immer noch Wein. So können fremde Kulturen einfacher in andere Kulturen integriert werden – wie z.B. die Ungarn nach 1957 bei uns – je mehr gemeinsame Wurzeln die beiden haben. Auch wenn man kein Rassist ist und Hühnersuppe so gern hat wie Kakao, so versteht doch jeder, dass man die beiden nur schwer mischen kann, ohne dass ein ungeniessbares Gemisch entsteht. So ist es auch mit Menschen völlig anderer Kulturen. Je unterschiedlicher diese von unserer ist, wie z.B. die der zu uns kommenden Afghanen und Eritreer, desto schwieriger wird die Integration. Und die ist ohnehin unmöglich, falls die Zahl solcher Einwanderer gross ist.

 

Zur Integration muss auch die Frage gestellt werden, wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, dass kräftige, junge, aber schon erwachsene Männer ohne Bildung aus einer ganz anderen Kultur, die keine unserer Sprachen sprechen, noch die notwendige Sprachkennt-nisse, Bildung und wichtigsten unserer Verhaltensweisen erwerben können, damit sie in 10 Jahren gut integrierte Bürger werden und ihren Beitrag an unser Land leisten können? Es dürfte wohl nur ein kleiner Prozentsatz sein. Die anderen werden in Ghettos in unseren Städten ihr eigenes Leben führen oder zu Sozial- und Kriminalfällen werden, wie wir ja schon viele haben.

 

Gegenwärtig fliehen viele gutbürgerlichen Syrer als Kriegsflüchtlinge in den Westen. Dank ihrer Bildung werden sie leichter zu integrieren sein und Arbeit finden. Aber was hätten die Bürger von Leningrad während der jahrelangen deutschen Belagerung gesagt, wenn man ihnen Asyl in Nigeria, oder den Franzosen Flüchtlingslager in Süd-Indien angeboten hätte? Kriegsflüchtlinge sollten ihn einer ihrer Kultur verwandten Umgebung aufgenom-men werden. Warum werden die Syrer nicht von ihren reichen, kulturell verwandten Nachbarn am persischen Golf oder von Saudi Arabien aufgenommen, was so naheliegend wäre? Weil die sich der trotz der kulturellen und religiösen Nähe auch der Unterschiede bewusst sind und die sich aus deren Aufnahme ergebenden Spannungen in ihren Gesellschaften vermeiden wollen und sie deshalb ablehnen. Dazu wollen sie wahrschein-lich Europa auch mit Muslimen überschwemmen, um den Islam zu fördern.

 

Dabei sind alle Einwanderer – bei allen kulturellen und anderen Unterschieden – Menschen wie Du und ich. Sie tragen wie wir das ganze Spektrum an Möglichkeiten in sich, vom Aufbauenden und Menschlichen bis zum Zerstörerischen und Bestialischen.

 

Die meisten Menschen, die sich als Gutmenschen sehen und jetzt helfen wollen, haben keine persönliche Erfahrung in den Ländern, aus denen gegenwärtig und in Zukunft die Einwanderer kommen. Die jahrzehntelange weltweite Erfahrung des Verfassers umfasst auch Erinnerungen an glühenden Anti-Rassisten, die kurz nach Stellenantritt in Entwick-lungsländern zu den übelsten Rassisten wurden, nachdem sie mit den völlig anderen Kulturen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen der dortigen Menschen konfrontiert wurden. Eine solche Entwicklung riskieren wir bei uns, wenn die Zahl von Einwanderern das verkraftbare Mass übersteigt bzw. Vertreter extremer Formen anderer Religionen bei uns aktiv werden.

 

 

WELTWEITE​ WESTLICHE EINMISCHUNG.

 

Sagen uns Malaysia, Grenada, Tansania, Brasilien oder China immer wieder, wie wir unser Land organisieren müssen, wie wir uns politisch zu verhalten haben? Selbstver-ständlich nicht. Die Staaten des Westens mischen sich aber seit Jahrhunderten überall, oft bis in unsere Tage auch militärisch ein: als Kolonisatoren, Besatzer, Lehrmeister für die richtige Regierungsform, Menschenrechte, aber auch um die Hand auf die wichtigen anderswo vorhandenen Ressourcen zu legen. Die neue Völkerwanderung wurde ausgelöst, weil der Westen uns nicht genehme Regierungen militärisch stürzte oder im Namen der Demokratie Rebellengruppen organisierte, finanzierte und bewaffnete, damit sie diese Aufgabe übernehmen. Dabei steht hinter diesen Entscheiden – neben handfesten, gut getarnten Interessen, z.B. der US Gas- und Getreidekonzerne an der Ukraine – die naive Meinung, Menschen, die gegen Gaddafi, Saddam Hussein, Präsident Assad oder den legalen Präsidenten der Ukraine kämpften, seien gute Demokraten. Aber nicht nur die von ihnen bekämpften Herrscher, sondern auch sie alle sind durch die autoritäre Kultur ihrer jeweiligen Länder geprägt. So hat der Westen den Mittleren Osten, Teile Nordafrikas und die Ukraine ins Chaos gestürzt und die gegenwärtige Völker-wanderung selbst ausgelöst.

 

Nach dem II. Weltkrieg begann die Entwicklungshilfe als Teil dieses westlichen Dranges zur Einmischung in der Meinung, den Menschen in Entwicklungsländern könne geholfen werden, rascher aus der Armut zu entfliehen, falls wir ihnen die nötigen Kompetenzen vermitteln und ihre Infrastruktur, Verwaltungen, Bildungsinstitutionen​ usw. aufbauen. Dafür wurden ab ca. 1950 bis heute weltweit viele tausend Milliarden € eingesetzt. Trotzdem hat die Bevölkerung in den Entwicklungsländern, besonders in den ärmsten, exponentiell zugenommen. Es gibt heute in absoluten Zahlen unendlich viel mehr Arme als früher, auch wenn ihr prozentualer Anteil an der inzwischen so viel grösseren Weltbevölkerung und wegen erzielter Fortschritte zurückging. Mit viel westlichem Geld aufgebaute Projekte sind im Sumpf von Vetternwirtschaft, Korruption und Chaos wieder untergegangen. Heute müssen wir die Entwicklungshilfe als gescheitert betrachten. Wir haben bei den Empfängern nur eine Bettlermentalität geschaffen und dieser unbedacht jetzt auch noch die Illusion vom guten Leben bei uns aufgepfropft.

 

Es gibt heute keinen gut funktionierenden modernen Staat, der dank der Entwicklungshilfe entstanden wäre. Hat irgend eine Entwicklungshilfe Deutschland oder die Schweiz aufgebaut? Nein, tausende haben in der Vergangenheit ihr Leben eingesetzt, um in Europa Demokratie und Sozialstaat aufzubauen. Ohne sie lebten wir immer noch im Feudalismus und Wildwest-Kapitalismus​.

 

Wurden die rund 50 Millionen bitterarmer, verfolgter und bedrohter Menschen, die in die USA ausgewandert sind, bei deren Ankunft von Sozialarbeitern empfangen und erhielten monatlich genügend Geld für Essen, Kleider, Unterkunft, Handy und anderes? Nein, sie mussten arbeiten, arbeiten und arbeiten, oft ihr ganzes Leben lang ohne Ferien, Freizeit und Sozialleistungen. So haben sie sich hochgearbeitet und die USA zur führenden Wirtschaftsmacht gemacht. Auch China ist ein gutes Beispiel. China war zu Maos Zeiten ein bitterarmes Land. Aber nach der Schaffung der richtigen Voraussetzungen 1978 haben die Chinesen mit einer ungeheuren Arbeitsanstrengung jedes Einzelnen Ihr Land in nur 30 Jahren zu einer der führenden Wirtschaftsmächte gemacht und gleichzeitig das Leben von vielen hundert Millionen Menschen in jeder Beziehungen so dramatisch verbessert, wie es der Planet Erde seit seinem Bestehen noch nie gesehen hat. Man kann sich auch fragen, warum die Chinesen, die seit Jahren in grossen Mengen in arme Länder auswandern, dort so rasch so erfolgreich sind, während die Einheimischen weiterhin arm bleiben. Die Antwort ist einfach: Weil sie sehr hart arbeiten.

 

Deshalb müssen wir ab sofort die Entwicklungshilfe jeglicher Form herunterfahren und von allen Staaten und deren Menschen, also auch von den Einwanderern bei uns, fordern, ihre Angelegenheit selber zu erledigen und sich wie unsere Vorfahren mit ihrem Leben für die Schaffung besserer Verhältnisse in ihren Ländern einzusetzen. Der Westen muss endlich aufhören, sich weltweit in andere Länder einzumischen.

 

 

JED​ER STAAT BRAUCHT EINEN MINIMALEN KONSENS UNTER DER GROSSEN MEHRHEIT SEINER EINWOHNER, UM ZU FUNKTIONIEREN.

 

Auf die zum Teil sehr grossen Unterschiede im zwischenmenschlichen Verhalten der Menschen in den verschiedenen Staaten wurde schon hingewiesen. Aber kein Staat kann auf die Dauer überleben, wenn in den wichtigsten Fragen nicht ein Konsens unter der grossen Mehrheit seiner Menschen besteht. Wenn nur wenige völlig andere Auffassungen haben, als die grosse Mehrheit, ist das verkraftbar. Aber wenn eine sichtbare Minderheit, die z.B. die Frau als dem Mann untertan sieht, sie laut ihrer Religion bei Unbotmässigkeit verprügeln darf, ihr vorschreibt, wie sie zu leben und welche Kleider sie zu tragen hat, so führt das unweigerlich zu Gewaltausbrüchen zwischen der Mehrheit und dieser Minderheit und im Extremfall zum Untergang einer eigenständigen Kultur. Wo sind heute alle die grossen, einst blühenden christlichen Gemeinden im Mittleren Osten? Sie wurden von denen ausgelöscht, die von uns Toleranz fordern, wenn sie bei uns einwandern. Es gibt extreme Minderheiten, die alle Einwohner eines Landes dazu bringen wollen, ihre Weltanschauung anzunehmen, und so zur Mehrheit werden. Deshalb dürfen wir nur sehr wenige Menschen bei uns aufnehmen, die nicht zum Konsens mit der grossen Mehrheit bereit sind.

 

 

KEINE GELDGESCHENKE, SONDERN DARLEHEN.

 

Es ist auch unzulässig, den Einwanderern monatlich Geld für ihren Lebensunterhalt zu geben, ohne dass sie dafür irgend etwas leisten. Das verstösst gegen das Grundprinzip jeden Staates, der nur dank der Arbeit seiner Bürger überleben kann. Das fördert auch nicht das Selbstwertgefühl der Geldempfänger. Man könnte vielleicht im ersten Monat Geld als Sozialhilfe geben, aber alle weiteren Gelder müssten Darlehen sein, die zurückbezahlt werden müssen, wobei die Bedingungen (Verzinsung, Rückzahlung) relativ grosszügig sein dürfen, aber auf jeden Fall durchgesetzt werden müssen.

 

 

WIE WEITER?

 

Für eine kurze Übergangszeit könnten wir uns noch an der Aufnahme der bereits nach Europa geströmten Einwanderer beteiligen. Aber die, die unseren Bedingungen als Flüchtlinge nicht genügen, müssen nach hause geschickt werden und dürfen dann nicht wegen der Dauer von Verfahren oder anderen Gründen trotzdem hierbleiben, auch wenn Gutmeinende versuchen, ihnen Tricks und Methoden zu zeigen, die ihnen das Hierbleiben ermöglichen. Auch für Kriegsflüchtlinge ist die Lage klar: Sobald es die Zustände in ihren Ländern erlauben, müssen sie wieder nach hause.

 

Die Grenze müssen wir dann zumachen. Im Gegenzug sollten wir eine sehr grosse Anstrengung unternehmen, um denjenigen, die schon hier sind, ggf. noch die nötige Erziehung und Bildung zu geben, damit sie zu guten Mitbürgern werden, oder nach Rückkehr in ihre Heimatländer dort aktiv am Aufbau mitwirken können. Dieses attraktive Bildungsangebot wird nicht zu weiteren Einwanderern führen, wenn wir keine mehr aufnehmen und das auch bekannt machen. Dabei wird es am Wichtigsten sein, dafür zu sorgen, dass sie alle die Eigenschaften, wie Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Pünktlichkeit, Ordnungssinn usw. erwerben, ohne die sie nicht in die moderne Wirtschaft und Gesellschaft passen.

 

An einer der letzten Jahrestagungen der Schweizer Entwicklungshilfe sagte genau dies die pakistanische Leiterin eines Entwicklungshilfeproj​ektes in Pakistan mit den Worten, das wichtigste Ziel der Entwicklungshilfe müsse es sein, die Geisteshaltung der Teil-nehmer zu verändern. Obschon sie von anderen Sprechern mehrfach gedrängt wurde, diese politisch unkorrekte Meinung zu ändern, forderte sie immer wieder – und das gilt auch für unsere Haltung zur Völkerwanderung: „Change the mind set“.

 

Gotthard Frick, Bottmingen           ​                     ​             27.09.2015, bearbeitet 11.09.2015

          ​                     ​               

 

 

 ​            ​        ​             ​       ​     

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Comments to: Nein zur Völkerwanderung
  • September 22, 2015

    https://www.evb.ch/ka​mpagnen-aktionen/ein-​goldenes-geschaeft/

    Die Armen kommen wohl eben dahin, wohin vorher die Reichtümer ihrer Heimat geflossen sind. Herr Frick, dagegen haben Sie nie geschrieben oder gehandelt! Warum?

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  • September 27, 2015

    Ein sehr gute Analyse, der kaum etwas hinzu zu fügen ist! Danke Herr Frick

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  • September 27, 2015

    Helmut Barner, von was für Reichtümer schreiben Sie. Wurden diese Reichtümer nicht mit Devisen vergütet. Diese für Waren,Erdgas,Rohöl und so weiter erhaltenen Zahlungen wurden durch die korupten Regierungen dieser Länder eingesackt, ohne dem Volk was davon ab zu geben. Und dafür sollten wir nun Kreuze kriechen.

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