1. Finanzen & Steuern

NZZ verkommt zur Boulevardzeitung

Autor Tho­mas Ramseyer

 

Die Helvetischen Stimmbürger stellen die Demagogen in den Räten und übertall in den Senkel; sie wehren sich gegen die Verluderung ihrer Realgüter. Zum Wohl auch der vermeintlich nicht betroffenen Mietern kämpft jeder mit gesundem Menschenverstand für die Annahme des bundesrätlichen Gegenvorschlages; Gleichstellung aller Hauseigentümer (auch der zukünftigen), Verbannung von Eigenmietwert und Hypothekarzinsabzug aus den Steuersystemen

 

De​magogen am Bellevue: Prätentiöse Berichterstattung der NZZ – Boulevardmässige Volksverhetzung

Neue Zürcher Zeitung (NZZ) titelt:

“System​wechsel für Wohneigentümer ist vom Tisch” untertitelt mit “Steuerpolitischer Entscheid des Ständerates in Anbetracht überbordender Begehrlichkeiten

Verwirrspiel der NZZ in Sachen Systemwechsel für Wohneigentümer

Der Ständerat beende jahrelange Arbeiten an einer Steuerreform. Klares Nein zu einer Initiative des Hauseigentümerverband​es, aber auch Nein zu einem Gegenvorschlag. Die NZZ erfrecht sich vorzugeben, die Meinung des Bundesrates zu kennen. Die Erwähnung der Empfehlung des Nationalrates zur Annahme wird in dermassen schlechtem Stil und Gramatik aufgesetzt dass die Aussage bis zur Sinnlosigkeit verdreht wurde.

Multimilliärdch​en für das Grosskapital verglichen mit Millionen für die Mittelschicht

Dieses Blatt ist eines solchen Verhaltens unwürdig. Die NZZ berichtet tendenziös; sie versucht sich in Meinungsmache. Dabei schützt sie die Steuerersparnisse in Multimilliardenhöhe zu Gunsten der Kapitalanleger.

Bei letzterer Wünsche handelt es sich um überbordende Begehrlichkeiten. Der Journalismus tritt die NZZ in diesem Fall mit Füssen.

Ständera​t lehnt ab; Nationalrat empfiehlt Gegenvorschlag zur Annahme

Einmal mehr versteigt sich die NZZ zu ablehnenden Aeusserungen. Sie zitiert CVP-Vertreter Jean-René Fournier (Wallis) und Peter Bieri (Zug) und behauptet, diese sprächen aus den Herzen der Mehrheit des Nationalrates. Dies steht in krassem Widerspruch zur tatsächlichen Absicht des Nationalrates; nämlich die Empfehlung zur Annahme der Volksinitiative des Hauseigentümerverband​es.

Volkswirtsch​aft – Bauwirtschaft – der Häuslebauer als Stütze der Wirtschaft

Das Volumen der Hypothekardarlehen ist innerhalb dreier Jahre von CHF 600 Milliarden um CHF 160 Milliarden per Ende 2010 (also um satte 25%) gestiegen. Es kann getrost davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei um Belehnungen in der Grössenordnung von 80% handelt. Das Bauvolumen beträgt also ungefähr CHF 200 Milliarden. Diese fusst vor allem auf dem niedrigsten Zinsniveau für Hypotheken aller Zeiten, provoziert von der SNB zur Verteidigung der Exporteure zu Lasten der Importeure und somit der Güter importierenden Bevölkerung. Ein weitere Stütze der Volkwirtschaft; Arbeitsplätze im Sektor Import können gehalten wenn nicht erhöht werden.

Verhalte​n von Multis – Auswirkung auf Volkswirtschaft, Beschäftigung, und Sozialwesen

Die Kleinen und mittleren Unternehmer halten bzw. schaffen Arbeitsplätze während weltumspannende Firmen wie UBS, CS, Novartis, Hoffmann-La Roche und grössere Unternehmer tausende Arbeitsplätze in der Schweiz abbauen. Sie überbürden diese ihre Arbeiter, Angestellten – ihre bislang loyalsten Kunden der Arbeitslosenkasse und anderen sozialen Auffangnetzen.

D​as Mühlespiel der Grosskonzerne

Grundsätzlich spielen diese Moloche ihr weltweites Mühlespiel mit den Allgemeinheit, dem Volkswirtschaften stabilisierenden Steuersubstrat, der alles tragenden Bevölkerung. Sie verfügen über eine “Figgi/Mülli”-Sitat​ion. Gleichsam können wir diesen Ausdruck mit einem Vulgärausdruck aus dem Gebiet der Sexualität sowie einem aus der Tierwelt ersetzen. Beim letzteren handelt es sich um das geschlechtslose im Volksmund Muli genannte Maultier, welches zwar störrisch aber aber auch stoisch sämtlichen Unbill tapfer erträgt. Es geht immer dorthin, wohin es sein Meister treibt.

Staat und Steuern

1) Ablehnung des Systemwechsels (Aus für Eigenmietwert) wegen Aufbau des Stimmzettels

Die​ 2/3-starke Ablehnung des Systemwechsels vor fünf Jahren ist einem mehrstöckig aufgebauten Stimmzettel zu verdanken. Insgesamt waren drei Fragen zu beantworten. Die Abstimmung war derart aufgebaut, dass die verhetzten Stimmbürger durch Annahme der restlichen Ansinnen – überbordende Begehrlichkeiten der Publikumsgesellschaft​en – den Systemwechsel (Abschaffung Eigenmietwert und Sollzinsabzug) ablehnte.

2) Verminderung des Zinsniveaus trägt zu höherem steuerbaren Einkommen der Familien bei

Die Senkung der Hypothekarzinsen von 4% auf durchschnittlich 2% trägt massiv zu Mehreinnahmen des Fiskus bei. Auf CHF 600 Milliarden von früher datierenden Hypotheken vermindern sich die Abzüge um exorbitante CHF 12 Milliarden. Bei einem Steuersatz von 30% vermindern sich die frei verfügbaren Mittel des Steuersubstrates um CH 4 Milliarden

3) Beibehaltung des verknöcherten alten Eigenmietwert-Prozede​res

vier Milliarden, welche vor allem dem Konsumsektor weg gebrochen werden. Tendenziell vermindern sich die Einnahmen aus dem Logistiksektor, die abnehmende Nachfrage provoziert die Schrumpfung der Volkswirtschaft und somit die Zunahme der die Staatsrechnung belastenden Sozialkosten – ergo weniger Steuereinnahmen, steigende Steuersätze und Arbeitsplatz abbauende Beschränkung der Staatsausgaben. 

4) Realeigentumbildung des Volkes durch steuerliche Anreize verhindert – die Saurier zu Bern

Der grosse Haufen des Häuser besitzenden Mittelstandes wertet Hypothekarschulden NICHT als Schulden. Sie wähnen sich in Sicherheit; der Wert der Liegenschaften liegt über der Hypothekarschuld. Ein vermeintlich sicherer Nettowert wird suggeriert. Die Altersentwertung wird von Gläubigern (Banken) und von Schuldnern gleichsam vernachlässigt. Auch die Banken wähnen sich in Sicherheit. Vor dem Hintergrund der Tiefzinslandschaft werden die Belehnungsgrenzen erhöht.

5) Die Illusion der Sicherheit

5.1) Kreditbanken und deren Verwaltungsräte

Auf der einen Seite denken die Kreditspezialisten der Banken, Wohneigentum werde als Allerletztes aufgegeben; alle anderen Ausgaben würden zurück gesteckt. Ausserdem sind Hypotheken bei Ausfallen deren Bedienung innerhalb auf sechs Monate kündbar. Bei Festhypotheken sind also lediglich die Zinsen fest; das Kapital wird bei Ausfall knallhart zurückgerufen. Die Eigentümer werden regelrecht exekutiert. Der sowieso schon aufgeblasene Immobilienmarkt implodiert. Die Spirale ist in Gang gesetzt.

5.2) Kreditnehmer/Hypothek​arschuldner erachten Hypotheken im ersten Rang als Perpetuum Mobile

Der Volksmund erzählt, Hypothekarschulden seien schick, sie bewiesen auch, dass die Häusleb’sitzer bezüglich Steuern gewieftes Verhalten an den Tag legen. Sie stehen und standen und stehen unter dem starken Einfluss von Banken und Versicherungen.

5.​3) Finanzindustrie stellt nichts Dauerhaftes her

Lediglich märchenhafte illusorisch-luftige anmutende Gebilde mit viel alpha und Lametta und wertloses Buch sowie Papier erstellt diese “Industrie”. 

Bemerkung: schon der Begriff ist irreführend; im Deutschen Sprachraum suggeriert er die Produktion dauerhafter Güter. Einzig dauerhaft bleibt lediglich die Erinnerung an die Achterbahn der Gefühle, während die Märkte delirierten. Materiell bleibt den Volkswirtschaften und der gesamten Menschheit aus dem Delta nichts. Die Summe aller Veränderungen ist gleich NULL.

5.3.1)  Banken

Die Zinsdifferenz – Sparbuchguthaben CHF stehen Hypotheken gegenüber – beträgt zur Zeit ungefähr 1.5%. Auf CHF 560 Milliarden stopfen die Privathaushalte den Banken CHF 8.4 Milliarden in den Hals. CHF 8.4 Milliarden, welche dem Konsumenten fehlen. Im Grunde genommen wurden auf diese Weise Arbeitsplätze tendenziell von den KMU auf die Finanzindustrie umgelagert.

5.3.​2) Amortisationsversiche​rungen zur aufgeschobenen Konsolidierung von Hypotheken

Die Versicherungen kreierten zusätzlich zu der Vergabe von Hypotheken sogenannte Amortisationsversiche​rungen. Dem Kunden werden Steuerersparnisse (kleingedruckt: auf heutiger Basis, Aenderungen von Seiten Staat nicht voraussehbar) suggeriert. Eine Pfründe sondergleichen; der Nettoertrag für die Versicherten hieraus ist NULL. Reine Risikoversicherung und Sparen unter eigener Regie oder grösserer Einsatz der Eigenmittel genügt. Hypothekarschuldner, welche gleichzeitig Versicherungen zwecks späterer Amoritsation von Zweithypotheken aufbauen, finanzieren sich offensichtlich selber. Die von den Versicherungen erwirtschaftete Zinsdifferenz und sonstige Erträge belaufen sich auf annähernd 3%. Diese drei Prozent wiederum fliessen in deren Erfolgsrechnungen ein; sie werden zu steuerfreien Ausschüttungen in Form von Aktienrückkaufsprogra​mmen, Nominalwertverminderu​ng und ähnlichem verwendet. Der Steuerausfall in Milliardenhöhe für den Fiskus ist auf ewig zementiert.

Fakt​en

1) Steuerabzug wegen Hypothekarzinsen gering – Rechnung aus anderem Blickwinkel

Die Tiefstzinsen erlauben nicht genügend hohe Abzüge, um den Eigenmitwert auszugleichen oder sogar zu übertreffen. Beispiel: Eigenmietwert für 5 1/2 Zimmer Einfamilienhaus Einstandswert CHF 930’000, Schätzwert Kanton CHF 730’000 beträgt CHF 26’000. Die anfänglich 80%-ige Verschuldung von CHF 640’000 zuerst auf CHF 560’000 später dann auf CHF 240’000. Gemessen am Schätzwert machen CHF 240’000 eine Belehnung von 32.8% aus. Die Wertabnahme innerhalb von fünfzehn Jahren beträgt CHF 200’000 bzw. CHF 13’333 pro Jahr. In zehn Jahren vermindert sich der Schätzwert demgemäss um CHF 133’333 auf CHF 596’666. Die Belehnung von 80% macht nun CHF 477’333 aus. Der Eigenmietwert hingegen wird sich wohl kaum verändern; der Einfluss auf das Steueraufkommen ist gleich. Aus der Sichtweise des Bankers ist die Liegenschaft nur noch mit 51.33% im ersten Rang belehnt. Er wähnt sich in Sicherheit. Ebenso alle die Hypothekenbanken refinanzierenden Insitutionen wie etwa Pfandbriefbank und Pfandbriefzentrale.

2) Kapital wird zurückgerufen – Gründe

Bis anhin wurden lediglich Zinsversteifungen als Schwert des Damokles über den Häupter des Volkes gewähnt.

3) Bushadministration als ursprünglicher Auslöser der heutigen Krise

Das zweite sich allmählich manifestierende Phänomen hat seinen Ursprung in der von der Bushadministration verursachten USA-Liegenschaftenkri​se. Diese provozierte den teilweisen Zusammenbruch des Amerikanischen Finanzsystems. Was wir heute in Europa erleben, sind die Ausläufer eben dieser aus politischen Ueberlegungen der Republikaner verursachten Grundwelle wenn nicht gar den ultimativen Tsunami.

4) Eigenmittelverstärkun​g Europas Banken um EUR 200 Milliarden

Die Banken in Europa sind gehalten, ihre Eigenmittelbasis zu verstärken. Die Politiker – sie haben aus mehrfachen Debakeln gelernt – fordern eine Erhöhung der Eigenmittel um EUR 200 Milliarden (CHF 200’000’000’000). Sie halten sich krampfhaft an ihren Stühlen fest denn sie wollen wieder gewählt werden.

Am Beispiel Deutschlands wird ersichtlich, wie auch das politische System erschüttert worden ist.

5) Banken ausser Stande, den Anlegern EUR 200 Mia abzupressen

Die Banken sehen sich nicht in der Lage, den Anlegern EUR 200 Milliarden abzujagen. Um die geforderten Bilanzrelationen (Eigenmittel/Bilanzsu​mme) zu erreichen, bauten und bauen sie ihre Aktiven zur Verkürzung der Bilanz ab. Soeben kündigt die Deutsche Bank den Verkauf ihres weltumspannendes Asset-Management an. Und dies in schlechten Zeiten. Wer soll das kaufen? Möglicherweise wird diese Aktivität der Deutschen Bank von über die notwendige Liquidität verfügenden Versicherungsgesellsc​haften wie etwa Zurich Financial Services oder andere Hedgefonds übernommen. Bezahlt in bar und mittels Papier in Form von Aktien deren Risiken unverzüglich an die zahlreichen, marktgebundenen Produkte durchgeleitet werden. Risikotransfer zu Lasten der Allgemeinheit via Fondsanteilen, Pensionskassen, Versicherungsprodukte​n.

6) Marktliquidität wegen vorsichtigen Investoren nicht liquid

Die Märkte können die Absorbtion der zum Verkauf angestellten Umlaufvermögen von Banken nicht absorbieren. Also werden sich die Banken in absehbarer Zeit zurückbesinnen und ausstehende Kredite teilweise oder ganz zurückzurufen. Die Begründung wird trotz tiefer Zinsen einfach sein; die Schätzwerte werden angepasst, die Belehnungsgrenzen auf 60% angesetzt. Dies wegen drohender von Seiten Finma angedrohter Sanktionen.

Fazit

1) Kontraktion der G20-Wirtschaft

Sämtl​iche getroffenen Massnahmen beschleunigen die Kontraktion der Wirtschaft entwickelter Staaten (G20)

2) Wechselwirkung auf globale Volkswirtschaft

Schw​ellenländer – dazu kann China gezählt werden – leiden unter dieser Kontraktion. Eine Wechselwirkung entsteht.

3) Protektionismus vollkommen ungeeignet – Politiker machen sich Liebkind bei ihren Wählern (Obama)

Massnahmen wie Abwertungen (Renminbi/USD), Schutzzöllen und anderen Behinderungen bewirken nicht. Sie sind kontraproduktiv.

4) Chance für die Weltwirtschaft: Bevölkerung unterentwickelter Länder schuldenfrei

Länder mit unterentwickelter Binnenwirtschaft – deren Bevölkerung hat aus diesem Grund keine Schulden – sind voraussichtlich die Retter der weltweiten Volkswirtschaft. Sie können mit längerem Zeithorizont ohne grossen Kapitaleinsatz aufgebaut werden. Dringend notwendig ist lediglich der uneingeschränkte Transfer von Know-How, Fertigkeiten und Wissen.

Dringlic​he Empfehlungen – Der sich anbahnenden Katastrophe wird zwingend vorgegriffen. 

1) Mittelstand baut Hypothekarschulden ab

Die Politiker schaffen Anreize für den Mittelstand, die Hypotheken abzubauen. Insbesondere muss der Gegenvorschlag für den Systemwechsel für Wohneigentümer zur Annahme empfohlen werden.

2) Schonungslose Aufklärung aller Politiker und Bürger

Sämtliche Politiker – Exekutive und Legislative – klärt die Stimmbürger vertieft und schonungslos auf. Sämtliche Partikularinteressen werden hintangestellt.

3) Lobbyisten von Hypothekenbanken enttarnen

Die versteckten Absichten der von der Bankenlobby heute noch abgeriebenen Parlamentarier, welche eh mit den Banken und anderen Finanzintermediären verbandelt sind, wird gnadenlos ans Licht gezerrt.

4) Parteien unterstützen Vorlage – sonst verlieren sie ihre Basis

Parteien tun gut daran, diese Vorlage zu unterstützen. Partei wo immer angesiedelt, welche für das Wohl der Bevölkerung einsteht, werden die Gewinner sein.

5) Die Stimmbürger nehmen die Verantwortung zurück

Sie resignieren nicht; die gleiche Volksinitative kann immer wieder gestartet werden. Dabei steht auch die Einzelinitiative zur Verfügung. Letztlich bestimmt in unserer weltweit einzigartige Schweizerischen Direktdemokratie der Souverän, das Stimmvolk, was geschehen muss.

6) Verhinderung der Annahme schadet ALLEN – auch den Mietern

Die Befürworter machen der Bevölkerung – auch solche, welche keine Liegenschaften als ihr Eigentum nennen – mit allem Nachdruck klar, dass eine Ablehnung des Gegenvorschlages auf die gesamte Binnenwirtschaft, also Löhne, Arbeitsplätze, Sozialwerke und anderes haben wird.

7) Aufklärungskampagne – Gewerkschaften mobilisieren

Die Gewerkschaften mobilisieren ihre Mitglieder zwecks notwendiger Aufklärungskampagnen.​ Es gilt den 50-Prozent in Lethargie dahindümpelnden Anteil der stimmberechtigten Bevölkerung zu mobilisieren. Die Partei der parteilosen; potentiell die Zunge an der Waage.

Wohlgemerkt​: Gewerkschaften bestehen nicht mehr nur aus Arbeitern. Auch die früher vermeintlich besser gestellten “Angestellten” haben die Zeichen der Zeit erkannt. Es sind die MITARBEITENDEN, welche sich nun organisieren.

8) Individuen und Institutionen ziehen am selben Strang – die Schweizer – nicht nur einer auf zehn – sollen überleben

Sämtlich​e Politiker, Bildungseinrichtungen​, Medien ja gar die Kirchen machen der Bevölkerung klar, dass sie der Staat sind. Dass sie die da oben in Bern das Volk, welches seine Kompetenzen fast gänzlich delegiert hat,  lediglich vertreten. Diese haben im Grunde genommen nur das zu sagen, was die Stimmbürger wollen. Und dies mit aller Konsequenz.

9) Stimmbürger kehren den Stall mit einem eisernen Besen aus

Politiker, welche nicht für das Wohl des Volkes einstehen, werden gefeuert. Der Souverän wird anlässlich nächster Wahlen auf allen Stufen mit den Füssen abstimmen. Die Räte werden bezüglich Partikularinteressenv​ertretern ausgedünnt und mit konstruktiven das Fortkommen der Schweizer Bevölkerung vertretenden Politikern ersetzt.

10) Direktere Demokratie angewendet – Stimmbürger regieren die Schweiz von unten herauf

Der Stimmbürger wendet während den Legislaturen direktdemokratische Mittel wie etwa Volks- und Einzelinitiative an. Das Referendum sowie Gesetzveränderung (Bsp. grössere Unabhängikeit der Nationalbank) können ebenfalls ausgelöst werden.

Wichtig

Vor dem Hintergrund der anstehenden Umwälzungen im Bankensektor ist der Schuldenabbau durch die Bevölkerung zwingend angezeigt. Kurzsichtige Politiker mit voraussichtlich wegen Ueberalterung kurzer “Restlaufzeit” versuchen, den Abbau von Schulden (vor allem Hypotheken und Konsumkredite) mit allen Mitteln zu verhindern. Dabei werden sie vor allem Desinformation, Mobbing und Intrige einsetzen. Politiker mit gegenläufigen Meinungen werden sie auf Schwachpunkte durchleuchten, um sie im geeigneten Moment abzuschiessen.

c​opyright Thomas Ramseyer

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