1. Sonstiges

Pendlerabzüge abschaffen – zu Fuss arbeiten gehn

Pendeln belastet

Pendeln gehört für viele zum Alltag Und das nicht darum, weil alle es so grossartig finden, sich täglich in überfüllte S- oder Autobahnen zu quetschen und darauf zu warten, bis das Fahrzeug endlich freie Bahn hat – sondern weil es für die meisten Leute anders gar nicht möglich ist.

Dort, wo es Wohnungen hat, hat es keine Arbeit. zumindest keine bezahlte Arbeit.
Dort, wo es Arbeit hat, hat es keine Wohnungen. zumindest keine bezahlbaren Wohnungen.

Also schlucken Herr Schweizer und Frau Schweizerin die Kröte, suchen für sich eine Lösung, die die Nachteile der unterschiedlichen Lebensformen einigermassen in der Waage hält – und leiden am Pendeln. Wer länger als 50 min oder 80 km pendelt, wird unglücklich und krank.

Und natürlich braucht Pendeln Energie, macht Lärm, frisst Zeit, kostet Geld, entfernt Familien voneinander, sorgt für soziale Segregation… es ist nicht sinnvoll, eine Gewohnheit mit so vielen Nachteilen durch Steuerabzüge zu fördern.

Leute pendeln trotzdem

Abgesehen von den grundlegenden Notwendigkeiten – alle brauchen eine Wohnung, alle brauchen ein Einkommen – gibt es natürlich positive Gründe, warum Menschen sich dazu entscheiden, zu pendeln. Wer in der Stadt arbeitet, mit ihrer Enge und Belastung von Lärm, freut sich darauf, am Abend ins Grüne zu fahren. Eltern mit kleinen Kindern haben Bedenken, ihr Kind in die multikulti-Stadtschul​e zu schicken, und vermuten, auf dem Dorf bessere Chancen für ihr Kind zu finden, bessere Schulen, weniger Gewalt, als in der Stadt.

Das sind legitime Anliegen, wichtige Anliegen – aber die können auch durch andere Massnahmen gefördert werden, als durch Pendlerabzüge.

Wie es sein könnte

Es könnte sein, dass es wieder normal wird, zu Fuss ins Geschäft zu gehen – oder mit dem Velo. Wer heute eine halbe Stunde mit dem Auto pendelt und während der Fahrt den Tag verarbeitet und den Kopf leert, erreicht dasselbe Ziel gewiss auch durch einen halbstündigen Spaziergang auf dem Heimweg.

Es könnte sein, dass es wieder normal wird, dass Eltern und Kinder sich am Mittag zuhause um den Mittagstisch treffen – weil ja alle nur kurze Wege von der Arbeit, von der Schule, zu gehen haben.

Es könnte sein, dass Kinder nach der Schule kurz bei Mama in die Werkstatt oder bei Papa im Büro in eine ruhige Ecke sitzen, dort die Hausaufgaben machen, und dann  nach Feierabend alle zusammen nach Hause gehen.

Es könnte sein, dass Kinder bedenkenlos auf den meisten Strassen spielen können – weil es so wenig motorisierten Verkehr hat.

Schwerpunkte, Massnahmen. einige Ideen.

Um von der heutigen pendlerlastigen Schweiz schrittweise zu einer Schweiz zu kommen, wo die meisten Wege ohne motorisierte Vehikel bewältigt werden, sondern zu Fuss, mit dem Fahrrad, mit dem Trottinett… ist die Reduzierung und Abschaffung des Pendlerabzugs eine sinnvolle Massnahme.

Aber es ist natürlich nicht die einzige Massnahme, sondern es benötigt Bündel von Massnahmen und Adjustierungen, die in die richtige Richtung gehen. hier einige Ideen zum Weiterdenken:

– mehr Wohnraum in den Städten; politische Kontrolle und detaillierte Regulation der Landnutzung und der Bebauung besonders in den Kernstädten im Sinne des Gemeinwohls.

– Steuererleichterungen​ bzw andere Vorteile für Firmen, die Mitarbeiter anstellen, die im gleichen Postleitzahlgebiet wohnen, in dem sich auch der Arbeitsort befindet. Kurze Wege sollen belohnt werden!

– Anbau von Nahrungsmitteln auch in der Stadt verkürzt Transportwege und vermindert Transportbedarf

– Zonenplanungen, die gemischte Gebiete mit Wohnen UND Arbeiten ermutigen

– neue direktdemokratische Rechte nicht nur auf der Ebene der Gemeinde, sondern auch in kleineren Einheiten – im Quartier, in der Nachbarschaft, sodass Lebensräume von den Betroffenen möglichst direkt gestaltet werden. am Gemeinwohl orientiert, nicht am privaten Profit orientiert.

Zukunfts​musik

Eine solche Schweiz ist natürlich Zukunftsmusik – doch jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, und nur wenn man ein klares Bild davon hat, wohin es gehen soll, kann man entscheiden, welche Massnahmen in die richtige Richtung gehen.

Nicht zuletzt wäre ein Alltag, der grösstenteils unmotorisiert funktioniert, eine grosse Erleichterung für alle jene, die gute Gründe haben, motorisiert unterwegs zu sein: sei das die freie Fahrt für Taxis, Ambulanzen, Polizei, Warentransporte – sei es, dass man bequem im Zug Platz findet – oder auch, dass es wieder ein grosses, weil seltenes, Vergnügen sein kann, mit dem Auto in die Ferien zu fahren.

 

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Comments to: Pendlerabzüge abschaffen – zu Fuss arbeiten gehn
  • September 19, 2015

    Meine Worte

    Global denken – regional Handeln.

    Fusionen und Zentralisierungen mit den entstehenden Kosten belasten und so die regionale Arbeitsplatzförderung​ finanzieren.

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  • September 19, 2015

    @ Barbara Seiler,

    Meine Kindheit & Jugendzeit durfte ich genau so verbringen, wie sie es als “Zukunft-Perspektive”​ sehr gut beschreiben. Eine US-Firma hatte schon 1934 hier bei uns i.d. Schweiz eine Fabrik neu erstellt, wo die Angestellten bei der Fabrik in einfachen Häusern mit viel grünem Umfeld, zu einem sehr günstigen Mietzins übrigens auch noch, mit Spielplätzen für die Kinder, einem Club-Haus für gemeinsame Veranstaltungen, sehr gut leben konnten in Gemeinschaft. Auch Sportvereine mit den entsprechenden Anlagen inklusive wie Fussball, Tennis, Boccia, ein Schwimmbad gab es. Die geniale Idee dahinter, Soziale Kontakte, keinen Pendelverkehr, die Menschen sind entspannter und so auch ganz natürlich produktiver, weil leistungsfähiger in so einer “Grossfamilie”.

    Ic​h habe mich immer gewundert, dass dieses Prinzip nicht mehr zur Anwendung kam in der Schweiz, wohl weil ab den 1950-er Jahren die Konfrontation Kapitalismus zum Kommunismus stattfand, der “kalte Krieg” eben. Dafür steht dieses Konzept heute unter Denkmalschutz, weil diese Firma wurde inzwischden leider ganz geschlossen wegen “Nichtrentabilität !. Der Preis der Globalisierung ? Ich denke schon.

    Wie es sein könnte, und wie ich es tatsächlich noch erleben durfte.

    1. Es war normal, zu Fuss ins Geschäft zu gehen – oder mit dem Velo. Wer heute eine halbe Stunde mit dem Auto pendelt und während der Fahrt den Tag verarbeitet und den Kopf leert, erreicht dasselbe Ziel gewiss auch durch einen halbstündigen Spaziergang auf dem Heimweg.

    2. Es war normal, dass Eltern und Kinder sich am Mittag zuhause um den Mittagstisch noch trafen – weil ja alle nur kurze Wege von der Arbeit, von der Schule, zu gehen hatten. Die Kinder gingen alle noch zu Fuss zur Schule, 2,5 Km eine Strecke, bis zu vier mal am Tag !

    3. Es war normal, dass Kinder nach der Schule kurz bei Mama noch in die Werkstatt oder bei Papa im Büro in eine ruhige Ecke sassen, dort die Hausaufgaben machten, und dann nach Feierabend alle zusammen nach Hause gingen.

    4. Es war völlig normal, dass Kinder bedenkenlos auf den meisten Strassen noch spielen konnten – weil es so ganz wenig motorisierten Verkehr hatte, mit Ausnahme der Hauptstrasse.

    Hat nicht die Globalisierung, der Turbo-Kapitalismus nach dem Zerfall des Kommunismus, die Gier nach immer MEHR HABEN, dies alles kaputt & platt gewalzt ?

    Gerade weil die Kinder heute nicht mehr behütet so aufwachsen können, weil vzu viele einfach in KITAS entsorgt werden, sind viele gestört, hyperaktiv, welche man dann mit z.B. Ritalin einfach “ruhig stellt”. Das Zwischenmenschliche, die Familie als solche kommt heute einfach viel zu kurz.

    Ein gewaltiger gesellschaftspolitisc​her Rückschritt meiner Meinung nach. Also diesbezüglich gilt;
    “Zurück in die Vergangenheit, heisst die nötigen Schritte in eine bessere Zukunft”.

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    • Juli 19, 2021

      Tja Herr Hottinger

      Vielleic​ht sollte man sich mal Gedanken machen, warum eine Firma Toyota so “treue” Arbeiter hat.

      1. Weil der Arbeitgeber dafür sorgt, dass die Mitarbeiter auf dem Areal wohnen leben können.

      2. Der Arbeitgeber genau weiss, dass nur motivierte Mitarbeiter die vom “Patron” geschützt sind auch “Anhänger” sind und das vertreten was Sie tun.

      Ein Zusammenhalt ist in Europa kaum zu erwarten. Es wird lieber darüber diskutiert, wie man die Kinder “unterbringt”, damit die Eltern arbeiten können. Statt dafür zu sorgen, dass die Eltern MIT den Kindern in der Firma integriert werden und so zu einem treuen Mitarbeiter werden, weil sie sich “behütet” fühlen.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Herr Schweizer

      Dann machen Sie bitte noch den nächsten Gedanken und schauen, welche Firma in der Schweiz denn noch so denkt, wie Sie es als vorbildlich betrachten?

      Worauf​ legen die meisten Firmen heute noch Wert? Welchen Stellenwert hat ein einzelner Angestellter noch?

      Wäre dem nicht so, müsste man sich nicht darüber diskutieren, “wie man die Kinder “unterbringt”, damit die Eltern arbeiten können”. Auch wenn eine Integration der Kinder in das Arbeitsleben der Eltern sehr wünschenswert wäre – die Realität sieht anders aus. Und darum muss sich sowohl Staat als auch Gesellschaft nicht nach diesem “Shangri-La” aus vergangenen Zeiten ausrichten sondern nach dem, was JETZT IST.

      Welcome to 2015!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf

      Ich habe ja geschrieben, dass es nichts nützt, wenn wir uns diese Gedanken machen. Es ist von den heutigen “Arbeitgebern” nicht erwünscht. Nur der Cashflow ist wichtig, und der Mensch ist nur ein “Wertgegenstand” welcher einen BIP erzeugen muss um an der Börse grosse Gewinne präsentieren zu können.

      Das sog. menschliche Europa scheint halt nur so und ist es nicht.

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    • Juli 19, 2021

      J. Wolf:

      einzelne Angestellte haben in der Tat wenig Bedeutung für die meisten Firmen; was wohl vor allem daran liegt, dass dank unserer hohen Produktivität es immer weniger Arbeit für immer mehr Leute hat. Ein Problem, das sich vermutlich noch verschärfen wird in der Zukunft.

      Ich bin ausserdem etwas erstaunt, wie sehr mein Text als “nostalgischer Blick in die Vergangenheit” intepretiert wird – ich dachte eher an zeitlose Dinge wie eine vernünftige Organisation des Alltags, die dabei hilft, das Leben lebenswert zu machen, mit diversen Fringe Benefits wie zB Umweltschutz und Kindern, die leicht und unproblematisch zu ihrer täglichen Bewegung kommen, ohne dass die Eltern ständig Angst haben müssen.

      Aber ja, früher war das wohl mal vernünftiger organisiert – nicht weil die Leute früher klüger waren, sondern weil es schlicht nicht anders ging. Aber wir könnten ja mal den Fortschritt dazu machen, vernünftige Dinge zu tun, weil sie vernünftig sind, und nicht unvernünftige Dinge zu tun, bloss weil wir es können.

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    • Juli 19, 2021

      Tja Herr Hottinger!
      Soweit ich mich entsinnen kann, bestand damals der Pendlerverkehr vorwiegend aus Fahrräder und nicht aus Autos! Diese grundlegende Komponente sollte man schon in seine Betrachtung einbinden und nicht in der Vergangenheit schwelgen!
      Auch hat sich das ganze Wirtschaftsleben verändert! Der Wohlstand und der Egoismus ist gewachsen, wobei ich meine, dass ein gesunder Egoismus förderlich für Ideen sein kann!
      Grundsatzwiede​rholung: “Wer die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Schuldengeldkreislauf​s verstehen versucht, kann die System – Fehlkonstruktionen benennen und helfen sie zu beseitigen (Ehrlichkeit)!”

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Bender,

      Was Frau J. Wolf schreibt, ist goldrichtig, weshalb mich ihr Blog sehr gefreut hat, dass es solche Gedankengänge überhaupt noch gibt. Danke Frau Barbara Seiler.

      Mein Vater, & vier Geschwister hatten vom Firma eigenen Wohnhaus 4 (vier) Minuten, bis wir am Arbeitsplatz angekommen waren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger
      Man kann in der Vergangenheit schwelgen und dies glorifizieren, aber wir sind 2015 angekommen! Die Tatsachen geben jedoch genügend Spielraum um Veränderungen zum Guten vornehmen zu können! Die Grundlagen erkennen, bedeutet die richtigen Lösungen zu finden um nicht zu kopieren!
      Ja genau Herr Hottinger, damals musste die Wirtschaft, sich auch mit dem Gegebenen (Fortschritt) auseinandersetzen! Es sind früher wie heute, die Menschen, welche eine Wirtschaft ausmachen! Wer hat nicht Macht?

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Bender,

      Sie sind ein Lustiger, man kann doch jede Situation verbessern, das liegt an uns, das hat nicht mit “früher & heute” zu tun.

      Sie sehen wohl gar nicht, wie & warum unsere Gesellschaft so krank ist ?.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Es ist krank, wenn man die Menschen nur wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion ausgrenzt! Diese Krankheit wird Rassismus genannt!
      Es liegt wohl in der Natur des Menschen, nach eigenem Gusto, die Krankheit in der Gesellschaft erkennen zu wollen! Je nach Denkart schliessen sich die Menschen zusammen! Daraus entstehen unterschiedliche Parteien!
      Der Ursprung der Auseinandersetzungen liegt im Unverstand des Schuldengeldtauschwer​tes der Arbeit/Leistung! Mit Fleiss ohne Schuldengeld entsteht kein Wohlstand! Die Schweiz, ist wie einige andere Länder auch, privilegiert Schuldengeld drucken zu dürfen (Wirtschaftsordnung)!​ Wer diese Zusammenhänge versteht, erkennt die Krankheit der Systeme!

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  • September 19, 2015

    Es gibt eine ziemlich einfache Erklärung für das Pendlertum.
    Da ist einmal der Staat.Jeder Kanton hat einen Hauptort.In diesem “Hauptort” sind nun die Verwaltung angesiedelt.Wehe,wenn​ dem nicht entsprochen wird.Grosse Konzerne konzentrieren sich auf die grossen Orte.Während sich die Firmen auf kurze Wege für den Transport ihrer Produkte konzentrieren,müssen dafür die Angestellten möglicherweise grosse Arbeitswege in Kauf nehmen.Gute Autobahn-Verbindungen​,und wenn möglich noch ein grosser Flufghafen in der Nähe ziehen die Firmen magnetisch an.
    Dann gibt es den politischen Entscheid, Indsustrie-Zonen einzurichten.Da niemand Fabriklärm bei seinem Wohnort haben will,ist das auch vernünftig.
    Früher waren Gewerbe und Wohnen viel mehr vermischt.Es gab Webstuben,es gab Handwerks-Betriebe mitten im Dorf,es gab die Landwirtschaft.Wohnen​ und Arbeit waren eine Einheit.
    Wir haben das alles so gewollt!Einerseits wollen wir Arbeit,anderseits wollen wir dabei möglichst keinen Lärm.
    Nun,da durch die Masseneinwanderung der Platz immer enger wird,der Verkehr immer zähflüssiger dahin rollt,macht man sich plötzlich darüber Gedanken,irgendwie Gegensteuer zu geben.
    Das wir schwierig werden …!!..sehr schwierig..!Zentralis​ierungen in grossen Zentren sind nach wie vor im Gange.Da sind hauptsächlich unsere Politiker dafür verantwortlich.Man hat kleine Spitäler aus Kostengründen geschlossen,und dafür in den grossen Zentren für hunderte Millionen die Spitäler vergrössert.War das nötig?Früher hat man einen Pass in der eigenen Gemeinde bestellen können.Heute muss man nach Zürich fahren.Auch die Schulen wurden in die grossen Stadt-Zentren verlagert.10000sende von Schülern pendeln in die grossen Zentren ins Gymnasium.War das nötig?
    Ja so wird halt gependelt!!!….und wenn sie nicht gestorben sind,…pendeln sie heute noch…!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolfensperger

      Grun​dsätzlich geben ich Ihnen recht, bis auf….

      “wir hätten das gewollt” – Nein wollten wir nicht, wir haben nur uns auf die neu erstellte Situation eingestellt, in welche man uns bringt, weil Fusionen entstehen.

      “wir wollen keinen Lärm” – Stimmt auch nicht, denn wenn ich heute die Lärmbelastung in Wohngebieten so sehen, ist das nicht weniger, als wenn da Industrie angesiedelt wäre. Und zudem könnte oder wäre es wohl sinnvoll, dass auch Industrie angesiedelt werden kann in Nähe Wohngebiet, ohne gleich Mittendrin zu sein.

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    • Juli 19, 2021

      mag sein, dass “wir” das mal wollten – ich erinnere mich da an einen schwärmerischen Text von Max Frisch, der das Pendeln über alles lobte und supertoll fand – aber man kann ja auch mal erkennen, dass es eine Idee war, die nicht so toll ist, wie es sich auf den ersten Blick darstellte, und Gegensteuer geben.

      Wir haben ja inzwischen auch eine Dienstleistungsgesell​schaft, und Dienstleistungen machen oft wenig bis keinen Lärm und können problemlos neben Wohnungen angeboten werden. Die wenigsten heute arbeiten an einem Hochofen…

      mit Massen- oder sonstiger Einwanderung hat das nichts zu tun. Lange Arbeitswege sind so oder so Unsinn, ganz egal, welchen Pass die Person besitzt, die den langen Arbeitsweg hat.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Seiler

      “mit Massen- oder sonstiger Einwanderung hat das nichts zu tun.”

      Damit hat es sehr wohl auch einen Zusammenhang.

      – Mehr Menschen benötigen mehr Arbeit, grössere Produktionsstätten
      -​ Mehr Menschen benötigen mehr Wohnraum
      – Mehr Menschen benötigen mehr Verkehrswege
      – Mehr Menschen verursachen mehr Lärm

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    • Juli 19, 2021

      Dass hätte ich der Frau Seiler eben auch so geschrieben,wie Sie es getan haben!Es hat sehr wohl viel mit der unglaublichen Zuwanderung zu tun!!..da,wo ich wohne,waren im 1964 3500 Einwohner zuhause!..Heute sind es 11 000 !!! Auf dem Bahnperron standen morgens um sechs ein Dutzend Leute!..Platz war mehr als genug vorhanden,..man hat sich gekannt und im Zug einen Schwatz gehalten….Pendeln damals,hat auch Spass gemacht..!Der Fritsch hat das auch noch soo erlebt!! Today????…wenn er dassss heute machen müsste???…täte er wohl sein grosses,schreiberisch​es Können in eine andere Richtung “deuten”! ….und Frau Seiler..Sie haben recht…! Das Pendeln ist eigentlich ein Unsinn!..nur umdrehen kann man die Geschichte nicht mehr..!::Das von den politischen Eliten herbei geführte globalisierte Denken und Handeln hat uns diesen Traum durch immer grössere Gebilde von Wirtschafts-Betrieben​, Konzernen,längst genommen.Wird ein erfolgreicher,kleiner​er Betrieb zum Konkurrenten eines Konzerns,wird dieser kleine,”gefährliche” Betrieb einfach geschluckt.Durch Preisdruck werden die Bauernbetriebe auch immer grösser und weniger.Die früheren Bauernsöhne müssen sich eine Arbeit suchen ausserhalb ihres Hofes.Auch so werden die Pendel-Ströme stets grösser.Es ist Unsinn…!..diese Pendlerei…!…jedoc​h ein “Unsinn” der halt sein muss,wenn wir diese Form von freier Marktwirtschaft gewählt haben! Ob wir wollen oder nicht..!..Zu FUSS zur Arbeit?…ja…!!…t​äte manchem Büro-Gummi gut,seinen Hintern vorher eine halbe Stunde zu bewegen!Da muss ich sagen,manche tun es schon!Viele gehen frühmorgens joggen,oder sind mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs.Das Problem ist nur,dass dann am Arbeitsort eine Dusche bereit stehen sollte,um sich nach getanem Sport duschen zu können,um nicht den anderen als Schweiss-Ferkel zur Last zu fallen.
      Sie sehen Frau Seiler..!..mit dem zu Fuss gehen kommen wieder andere Probleme auf uns zu..!..unerwartete, die man auch wieder lösen müsste.Aber soo ist das Leben halt…!

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    • Juli 19, 2021

      Der Herr Wolfensperger hat die wichtigsten Antworten zu diesem Blog geschrieben.Darum nicht mehr allzu viel dazu.
      Aber Frau Seiler was glauben Sie mit ihrer Forderung der Abschaffung des Pendlerabzuges erreichen? Diese Abzüge sind in der Regel nicht Kostendeckend, die Kosten sind eine Beruf bedingte Notwendigkeit.
      Vermu​tlich haben Sie auch Gründe warum Sie im benachbarten Frankreich wohnen, ich mutmaße mal es sind die Wohnkosten uns die nähe zu Basel. Leider haben die meisten Pendler nicht die komfortable Lage auch so zu profitieren.

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    • Juli 19, 2021

      Sehe ich auch so Herr Frischknecht

      Obwoh​l viele Kantone bereits diese Kosten die uns dem Bürger entstehen durch die heutige Arbeitsituation, am streichen oder kürzen sind.

      Es ist bedenklich, dass man solche Kosten dem Bürger auferlegt, diese nicht oder nur noch bedingt abziehen darf, aber im Gegenzug von einem ALV-Bezüger erwartet, dass er 2 Std. Arbeitsweg in Kauf nehmen müsse.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Sympathieträger der SVP, der Partei für Schweizer!
      Ursache und Wirkung nicht verwechseln!
      Grundla​ge: Entstehung, Funktion und Auswirkung des Schuldengeldsystems verstehen und die relativen Zusammenhänge erkennen!
      1. Wir haben keine Masseneinwanderung, sondern Menschen die aus verschiedenen Gründen zu uns kommen!
      2. Pendlerströme entstehen praktisch ausschliesslich aus Wirtschaftsgründen!
      ​3. Die Arbeitsorte entstehen einzig aus ökonomischen und nicht naturfreundlichen Gesichtspunkten! Planwirtschaft mit gespielten marktwirtschaftlichen​ Komponenten!
      4. Der flächendeckende Mindestlohn wäre ein ökonomischen Gegenmittel zu unnötigen Pendlerströmen! Wurde mit Lügen erfolgreich bekämpft! Der Aussenwert einer Währung ist der einzig gültige Massstab, andernfalls man im eigenen Land, gewollte Ungerechtigkeiten schafft!
      5. Die Steueroptimierung dazu gehören auch Abzüge irgendwelcher Art, sind Spielformen für die Ökonomen und Politik um sich in Szene setzen zu können! Die Spiele sind entweder in den Tarifen bereits eskomptiert (eingebaut) oder werden anderswo kompensiert (ausgeglichen)! Es werden natürlich damit auch (unnötige?) Arbeitsplätze geschaffen!
      6. Vorschlag: Im Nettoschuldengegenwer​t der Arbeit/Leistung sind sämtliche Lebensunterhaltkosten​ (also auch Pendlerausgaben) enthalten (Geld in Zirkulation im Kreise bringen)! Die Zuordnung (gerecht) der Staatsquote und Soziales dürfte den ordentlichen Lebensunterhalt nicht gefährden! Begründung: Der Arbeitgeber kommt weder für den Nettoschuldengegenwer​t auf, noch beteiligt er sich an den Sozialkosten, also soll die Abrechnung zwischen Wirtschaft und Staat direkt erfolgen! Zudem stellt er den Arbeitsplatz und Organisation nur solange zur Verfügung, als er für ihn rentiert! Sämtliche Wirtschaftskomponente​n sind im Schuldengegenwert der Arbeit/Leistung eingebaut (Wohlstand) und wird mit dem Tauschen zur Wirtschaftsleistung! Die Staats- und Sozialausgaben werden unnötiger Weise zur Rückführung zum Nettowert zugeordnet = Bruttolohn Ohne Ausgaben keine Einnahmen!

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    • Juli 19, 2021

      nochmals @Masseneinwanderung: kleine Bergdörfer in den hintersten Tälern… verlieren immer noch Leute. Wenn da eine relevante Massenwanderung stattfinden, dann die vom Land in die Stadt, innerhalb der Schweiz! Diese Zentralisierung findet auch ganz ohne Beteiligung von ausländischen Einwanderern statt und ist auch ganz ohne Beteiligung von ausländischen Einwanderern ein Problem, das früher oder später gelöst werden muss.

      @Willy Frischknecht, Pendlerabzug: den abzuschaffen würde einen falschen Anreiz entfernen. Das wäre natürlich nur eine Massnahme von vielen möglichen Massnahmen (she auch der Originaltext, da sind noch ein paar mehr Ideen drin) – und zur Wahl meines Wohnorts: persönliche Gründe, keine finanziellen Gründe.Wenn die Gründe finanzielle wären, wäre ich 2007 spätestens weg gewesen, denn damals lohnte es sich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil! – zum Thema komfortable Lage: bekanntlich darf jeder seinen Wohnort wählen, wie er oder sie will, mit allem, was dazu gehört – oder auch nicht dazu gehört. Jeder Ort hat seine Vor- und Nachteile. ich würde zB nie irgendwo wohnen, wo ich ein Auto haben müsste, sondern nur an Orten mit gutem ÖV.

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    • Juli 19, 2021

      Aha Frau Seiler

      Und was machen all Jene die unregelmässige Arbeitszeiten, und sogar ausserhalb der ÖV-Zeiten haben? Wie ich z.B. da fährt kein ÖV mehr wenn ich Feierabend habe, oder zur Arbeit gehe.

      Und solche Arbeitsplätze werden immer mehr..

      Post z.b. Arbeiten rund 15’000 Mitarbeiter Schicht ganze Nacht. Alle Bus- Lokfahrer die den letzten ÖV fahren, damit die Kunden nach Hause kommen, sie dann aber nicht mehr?

      Darf man diese alle Benachteiligen?

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    • Juli 19, 2021

      Dany Schweizer, ich denke Frau Seiler ist der Meinung, dass Sie eben direkt neben Ihrem Arbeitsplatz zu wohnen haben. So habe ich Ihren ausführlichen Blog verstanden. Ja ja, Theorie und Praxis beissen sich auch hier gegenseitig in den Schwanz. Schlimm ist, Frau Seiler ist überzeugt von Ihrer Theorie.

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    • Juli 19, 2021

      Der Pendlerabzug ist spätestens seit der Annahme der FABI nicht mehr ein echter Anreiz.
      Der Hauptgrund zu pendeln besteht im Jobangebot kontra Lebensmittelpunkt. Sie schreiben ja richtig, jeder kann seinen Wohnort frei wählen. Also dort wo seine Kinder zur Schule gehen oder die/der Frau/Mann einen Job hat oder sein Eigenheim steht. Leider gibt es da nicht gleich immer den Wunschjob. Mir scheint ein Pendelerabzug wirtschaftlich sinnvoller als Arbeitslose zu produzieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frischknecht

      Jetzt​ sollten Sie mich aufklären, warum seit FABI der Pendlerabzug kein “Anreiz” mehr habe. Zur Zeit ist in unserem Kanton immer noch der volle Abzug gültig für Pendler. Die unsoziale pauschale Kürzung, welche auch die ÖV-Pendler betrifft ist noch nicht durch den Rat und beschlossen.

      Billi​ger ist die SBB auch nicht geworden. So würde es mich interessieren, was da geändert haben soll, ausser dass gewisse Kantone die Abzüge gekürzt haben.

      Im Gegenzug aber ALV-Bezüger dazu “verdonnern” Arbeitswege bis 2 Std in Kauf zu nehmen

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    • Juli 19, 2021

      Arbeitswege bis zu 2 Stunden bedeutet hin und zurück sind es dann eben 4 Stunden.

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    • Juli 19, 2021

      ” Lange Arbeitswege sind so oder so Unsinn, ganz egal, welchen Pass die Person besitzt, die den langen Arbeitsweg hat. “

      Denke Frau Seiler – das müssten Sie den sog. Wirtschaftsökonomen erklären, den Börsengurus und Verwaltungsräte, die pausenlos immer mehr Fusionieren, Arbeitsplätze abschaffen und zentralisieren, oder sogar Firmen ins “Ausland” verkaufen.

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    • Juli 19, 2021

      Meiner Meinung nach wurden eine Grenze von Fr.3000.00 ab 2016 gehandelt. Kann sein das ich mich irre Herr Schweizer.

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    • Juli 19, 2021

      Willi Frischknecht, Fr. 3000 stimmt, jedoch gilt dies bei der Bundessteuer.

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    • Juli 19, 2021

      Könnte hinkommen Herr Frischknecht

      Da aber das Steuergesetz jeweils Kantonal ist haben es noch nicht alle Kantone eingeführt. Aber in Diskussion.

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    • Juli 19, 2021

      Das Staatsquotenrückführu​ngssystem (Steuersystem) verstehen, würde bedeuten, zu verstehen, wie das Spielsystem funktioniert! Sämtliche Optimierungen sind Lenkungsspiele, welche eskomptiert oder anderswo korrigiert werden! Sämtliche Abzugsmöglichkeiten sind in den Tarifen eingespeist! Diese Spielvarianten schaffen(unnötige?) Arbeitsplätze (Berater) und nutzen einzig den Ökonomen und Politiker, ihren Spieltrieb ausleben zu können!
      Beim Wegfall der Pendlerpauschalen, müssten dem Sinn nach, die Tarife gesenkt werden, andernfalls das Steuersubstrat erhöht würde!

      Bei allen System, ist das Verstehen wie unser Schuldengeldsystem entsteht, funktioniert und sich auswirkt, die wichtigste Voraussetzung, um sachlich korrekt argumentieren zu können! Andernfalls wird auf falschen “Nährboden” diskutiert!

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer

      @Leute die nachts arbeiten müssen:
      Wäre es denn so schlimm, wenn es Bähnlerwohnungen in der Nähe der SBB, Trämmlerwohnungen in der Nähe der Tramdepots und Wohnungen fürs Pflegepersonal in der Nähe von Spitälern geben würde?

      Was es den jeweiligen Leuten erlauben würde, zu Fuss in kürzester Zeit am Arbeitsplatz zu sein?

      Wobei – wenn es jemandes Vergnügen ist, weit weg zu wohnen und sich den täglichen Transport zu finanzieren – be my guest. Es sollte aber AUCH möglich sein, in der Nähe der Arbeit zu wohnen, doch das ist leider heute in den meisten Fällen nicht möglich. Auch nicht für jene, die das gerne wollen.

      Dass Arbeitsplätze mit unregelmässigen Arbeitszeiten immer mehr werden, könnte dazu führen… noch mehr STrassen zu bauen, noch mehr ÖV-Angebote zu bauen, auch nachts… oder es könnte dazu führen, Leute und Arbeit wieder zusammenzubringen. Irgendwelche Massnahmen müssen sowieso getroffen werden, also warum nicht jene, die langfristig den besten Nutzen bringen? im Hinblick auf persönliches Zeitmanagement, Kosten, aber auch Lärm, Umweltverschmutzung etc.

      Darf man diese alle Benachteiligen?

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    • Juli 19, 2021

      Paul Rohner

      ich meine, es ist angenehm, ein Privileg und ein Luxus, wenn man in der Nähe der Arbeit wohnen KANN… wenn man es kann.

      ja, die Praxis ist heute eine andere. Leider

      Mir scheint allerdings, der Sinn von Politik bestehe nicht in erster Linie darin, den Status Quo zu beklagen und gleichzeitig alles andere “unrealistisch” zu finden, sondern Politik besteht darin, sich wünschbare und sinnvolle Zustände vorzustellen und dann bei allen Massnahmen, die im Lauf von politischen Prozessen so getroffen werden, anhand dieser Vorstellungen zu prüfen und sich zu fragen, geht diese Entscheidung in die richtige Richtung oder nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Ja Frau Seiler…!!..Sie haben absolut recht!..da ich nicht mehr arbeiten gehen muss,tangiert mich das nun nicht mehr so.Jedoch mehr denn je ist heute die Politik gefragt,Wege zu suchen,um eben wieder mehr Betriebe halt auch in den sog.peripheren Schlaf-Wohnsiedlungen​ anzusiedeln,so dass zumindest ein Teil der heutigen Arbeitswelt wieder bei sich zuhause arbeiten gehen kann.Ich habe selbst mitbekommen,dass zwar sofort weniger Lohn bezahlt wird,wenn die merken,dass man am selben Wohnort zuhause ist….!!…jedoch wenn sich der reduzierte Lohn “nur” um die Pendelkosten reduziert,nehmen das fast alle noch so gerne in Kauf..!!Das wäre eigentlich ein Wink und ein Ansatz für die Verantwortlichen sich wieder für mehr Industrie-Standorte nahe der Wohnsiedlungen einzusetzen..!!..und dazu aber auch genügend Land für die Industrie-Zonen bereit zu halten…!…da sind nämlich immer wieder ziemliche Streitereien im Gange….!

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    • Juli 19, 2021

      “Wäre es denn so schlimm, wenn es Bähnlerwohnungen in der Nähe der SBB, Trämmlerwohnungen in der Nähe der Tramdepots und Wohnungen fürs Pflegepersonal in der Nähe von Spitälern geben würde?”

      Wäre wenn…

      Ist aber heute nicht mehr möglich. Viele haben Familien mit Kinder welche auf Schulen gehen, Kollegen haben usw. Weniger Wohnungen in der betroffenen Region, welche dann frei sein müssten. Und heute arbeiten Menschen nicht mehr gleich lang am gleichen Arbeitsplatz, somit ist die Fluchtuation in Betrieben grösser und die Umzugs”zwänge” enorm.

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  • September 20, 2015

    Schweizer Grossnuternehmen müssen aus der Region Leute anstellen, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren! Es sollte zu einer kriminelle Tat werden, wenn die Angestellten, mit dem öffentlichen Verkehr über 6km zum Arbeitsplatz fahren müssen! Jeder Angestellte soll vom Arbeitgeber ein Jahresabonnent für den öffentlichen Verkehr erhalten! Keine Autos mehr, von Angestellten an den Arbeitsplätzen die Parkplätze besetzen! Keie Pendler mehr die von Chur nach Zürich kommen oder Pendler die mit ihren Autos, aus dem Ausland, über die Grenzen kommen und die Luft mit CO2 schwängern! Keine Abzüge von Pendlern, bei den Steuern mehr!

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    • Juli 19, 2021

      Wieder solche realitätsfremde Forderungen.
      Keine Wunder kann man viele Grüne nicht ernst nehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Willi Frischknecht, wo Sie recht haben, da haben Sie recht. Ist auch meine Meinung.

      Die CVP Familienpartei Bundesrätin Leuthardt, fährt auf Kosten der Steuerzahler mit Chaufför und Tesla, mit 1. Klasse Jahresabonnement, mit Helikopter, Bundesratflieger und anderen Flugzeugen zur Arbeit in der ganzen Weltgeschichte auf Kosten der Steuerzahler herum. In Ihrem vorherigen Departement hat Diese BRin fertig gebracht, dass Arbeitslose jede Stelle antreten müssen, mit Fahrzeiten bis zu 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück. Jetzt wird stark gekürzt. Wer soll dies verstehen, ich jedenfalls auch als Rentner verstehe diese Doppelbödigkeit nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Nicht der “Staat” (der wir selber sind) hat das pendeln erfunden, sondern die Arbeitswelt, welche die Arbeitnehmer herumreisen lässt. Beispiel: vor wenigen Jahren mussten einige tausend UBS-Mitarbeiter Büros in der Stadt mit Fremdvermietung besser rendierten. Jetzt sind sie wieder zurückgezügelt worden in die neuen Grossbüros beim Hauptbahnhof, wo keiner mehr einen festen Arbeitspatz im Haus hat , sondern jeden Morgen seinem abschliessbaren Bürorolli an irgendeinen einen Tisch rollt und den PC dort einsteckt. Die S-Bahn brachte aber den Vorteil, das der Arbeitnehmer heute eine Stelle an einem Ort antreten können, wo es vorher keine vernünftige Verbindung gab und nur das Auto zur Verfügung stand.

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    • Juli 19, 2021

      Alex Müller, mir ist nicht klar auf welchen Beitrag sie hier antworten.

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    • Juli 19, 2021

      Wie schon erwähnt, ist dies eine Realitätsfremde Sache. Wohnen Sie in einer Stadt im Aussenquartier und arbeiten Sie im Zentrum. (z.B. von Zürich Oerlikon an die Bahnhofstrasse). Das wäre mehr als ein kurzer Spaziergang. Was mache ich bei einer Behinderung? Die Gegenwart, die Realität kann nicht einfach in ein ideales herziges Bildchen umgewandelt werden. Erste Schritte ja, aber unbedingt der Realität entsprechend.

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    • Juli 19, 2021

      Helen Itschner

      Die Sache ist ja eben die, dass ich mich für jene politischen Massnahmen einsetze, wo es NICHT mehr standardmässig der Fall sein muss, wie heute, im Zentrum zu arbeiten und in der Peripherie zu wohnen. Sodass mehr Leute, die das wollen, auch eine echte Chance auf die kurzen Spaziergänge statt langen Pendeleien haben. Was heute rein geometrisch unmöglich ist.

      Was Menschen mit Behinderungen betrifft: die brauchen so oder so besondere Lösungen, auch heute. Grundsätzlich setze ich mich aber für barrierearmes Gestalten ein; davon haben alle was, denn was Behinderten das Teilnehmen am Alltag erst möglich macht, sit auch für nicht-Behinderte in der Regel angenehm.

      Doch wenn Behinderte es heute schaffen, eine zweistellige Zahl Kilometer zu pendeln, sollten sie es auch hinkriegen, sich innerhalb kleinerer Räume zu bewegen – mit ÖV oder mit persönlichem Fahrzeug oder auch zu Fuss, was halt immer zur persönlichen Situation passt.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Seiler, meine Frau (eine ganz Emanzipierte) hat Karriere gemacht und arbeitet in der einen Stadt. Ich bin Unternehmer und arbeite in einer anderen Stadt. Die Städte sind etwa 120 km voneinander entfernt. Soll ich mich scheiden lassen? Was meinen Sie?

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  • September 21, 2015

    Barbara Seiler MAP, können Sie mir erlklären was MAP heisst. Besten Dank für Ihre Mühe.

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    • Juli 19, 2021

      Barbara Seiler, ich warte noch immer, auf die Erklährung, was die Bezeichnung MAP zu bedeuten hat. Mir ist nähmlich keine solche Partei bekannt.

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