1. Ausländer- & Migrationspolitik

Personenfreizügigkeit​ & Schengen: Mehr Kontrolle notwendig!

Vor über 10 Jah­ren gründete ich ein Ju­gend­ko­mi­tee gegen die EU-Personenfreizügigk​eit. Wir wur­den da­mals als Iso­la­tio­nis­ten und EU-­Kri­ti­ker belächelt. Es gebe ja lange Übergangsfristen und Schutz­mass­nah­men. In­zwi­schen sind die Übergangsfristen ab­ge­lau­fen. Zu Be­ginn die­ses Mo­nats auch für ganz Ost­eu­ropa mit Aus­nahme von Rumänien und Bul­ga­ri­en. Die Schutz­mass­nah­men er­wie­sen sich als wir­kungs­los. Kri­ti­sche Stim­men wer­den lau­ter: FD­P-­Bun­des­rat Schnei­der-Am­mann denkt laut über Neu­ver­hand­lun­gen mit der EU nach, SP-­Po­li­ti­ker Ru­dolf Strahm kri­ti­siert das EU-­Ab­kom­men, Umweltschützer set­zen sich gegen das enorme Bevölkerungswachstum ein.
Personenfreizügig​keit heisst un­ge­bremste Zu­wan­de­rung. Es be­steht ein Rechts­an­spruch auf Ein­wan­de­rung in die Schweiz. Damit er­folgt auch die vollumfängliche Gleich­stel­lung mit allen Schwei­zern auf dem Ar­beits­markt und bezüglich der Ansprüche an un­sere So­zi­al­wer­ke. Die Schweiz kann nicht mehr kon­trol­lie­ren, wie viele Leute kom­men, gleichgültig, woher sie kom­men, wel­che Re­li­gion sie ha­ben, wel­che Arbeitsmentalität sie auf­wei­sen. Grenzgänger benötigen keine Auf­ent­halts­er­laub​­nis mehr. Wer Dienst­leis­tun­gen als Selbstständiger an­bie­tet, benötigt keine Ar­beits­be­wil­li­gu​ng. Ge­wer­be­be­triebe be­rich­ten immer wie­der von Missbräuchen durch so ge­nannte «Ich-AGs».

Die Folgen sind drastisch: Die Wohnbevölkerung weist die stärkste Zunahme in der Geschichte der Schweiz auf. In den letzten Jahren sind in der Schweiz rund 500000 Personen mehr ein- als ausgewandert, über 68000 alleine 2010. Das Bundesamt für Statistik rechnet bis 2035 mit rund 10 Millionen Einwohnern als direkte Folge der unkontrollierten Zuwanderung. Wenn politisch nicht gehandelt wird, sind die Zahlen des Bundesamtes zu tief geschätzt. Klar ist, dass dies unser Land verändern wird. Die Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Löhne, auf Kriminalität, auf Infrastrukturen, Mieten, Bodenpreise, Raumplanung, Schulen, Gesundheitswesen und Sozialwerke sind enorm. Dabei zählt die Schweiz heute schon einen der weltweit höchsten Ausländeranteile. Unser Bevölkerungswachstum ist für Europa einmalig.

Es gibt Alternativen: Neuseeland, Australien oder Kanada steuern ihre Zuwanderung seit Jahren über ein modernes Punktesystem. Auch europäische Staaten diskutieren deren Einführung. Für die Bewilligung wird das Erreichen einer Mindestpunktzahl vorausgesetzt. Entscheidend sollen Kriterien sein wie: Bedarf, Sprachkenntnisse, schulische und berufliche Qualifikationen, Gesundheit und Arbeitsfähigkeit, noch zu erwartende Erwerbstätigkeit, Arbeitsplatz (fixe Beschäftigung im Inland), Sicherung des Lebensunterhalts, Gesetzestreue, Beziehungen zur Schweiz, Herkunftsland, Integrationswille und -voraussetzungen.

Ei​nwanderung kann wieder gesteuert und gezielt den aktuellen Bedürfnissen der Schweiz angepasst werden. So wird unterschieden zwischen jenen Ausländern, die sich integrieren, die Sprache beherrschen, Arbeit haben, Steuern zahlen und dem Land einen Mehrwert bieten, und jenen, die das Sozialsystem missbrauchen, Arbeit verweigern, kriminell werden und sich nicht integrieren. Der Leistungsgedanke wird gestärkt. Integration soll sich positiv auswirken. Die Erfahrungen im Ausland sind gut. Für die Wirtschaft notwendige Fachkräfte bei Personalmangel im Inland können flexibel gewonnen werden. Wer hingegen das Sozialsystem ausnutzt oder die Integration verweigert, erreicht die notwendige Mindestpunktzahl nicht und scheidet vorgängig aus. Nach Bedarfsanalysen und Qualifikationsprofile​n kann die Einwanderung in transparenten und fairen Verfahren klar geregelt werden. Das jetzige System bewährt sich nicht. Die Quoten der Einwanderung in das soziale Netz sind hoch, die Integrationsanforderu​ngen sind zu tief.

Ein weiteres Abkommen bereitet in diesem Zusammenhang Kopfzerbrechen: Schengen. Der Verzicht auf systematische Grenzkontrollen erweist sich in schwierigen Zeiten als grosses Sicherheitsrisiko. Die sichere Abschirmung der EU-Aussengrenzen ist eine Illusion. Deshalb verstärken nun auch EU-Staaten wie Dänemark oder Frankreich ihre Grenzkontrollen wieder, um eine Einwanderungswelle aus Nordafrika zu verhindern und Kriminelle wie zum Beispiel Einbruchsbanden schon bei der Einwanderung zu schnappen. Auch die Schweiz muss diesen Schritt wagen. Mehr Kontrollen braucht es an der Grenze und bei der Einwanderung.

AZ 18.05.11

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Comments to: Personenfreizügigkeit​ & Schengen: Mehr Kontrolle notwendig!
  • Mai 19, 2011

    Da stellt sich mir die Frage, wie blöd man sein muss…
    Jedem von uns wird während der Jugend beigebracht, auf dem Vertrag auch das Kleingedruckte zu lesen.
    Anscheinend hatten das aber die “Grossen” der EU Nationen und der Schweiz wohl nicht nötig.
    Und jetzt zu Zeiten in denen das Kleingedruckte zum Zuge kommt, wollen alle nichts mehr vom Schengener Abkommen wissen.

    Mal ganz ehrlich…
    Gibt es in der Politik überhaupt noch Leute die sich erst Gedanken über die negativen Folgen eines solchen Vertrages machen?

    Ich persönlich wäre ganz klar für den Austritt aus dem Schengener Abkommen. Die Idee mit dem Punktesystem à la Kanada und Konsorten wäre wenigstens einen zweiten Blick wert.
    Nur nimmt es mich wunder, ob die Schweiz überhaupt in der Lage ist, dieses Punktesystem auch so durchzusetzen.
    Tatsa​che ist doch, das die Schweizer Politik viel zu viel Papierkram aufsetzt und dann vor lauter Papierstapeln den Durchblick verliert.

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  • Mai 19, 2011

    Jeder, der über gesunden Menschenverstand verfügt, hätte wie Lukas Reimann erkennen können, dass die PFZ nicht nur Vorteile, sondern auch massive Nachteile bringen wird. Die Bilanz ist noch nicht fertig geschrieben. Vor allem wird noch die PFZ für die armen Länder Bulgarien und Rumänien 2014 in Kraft treten. Was uns dann erwartet werden wir sehen. Wer heute sagt, dank PFZ gehe es der AHV gut hat kurzfristig recht und verschweigt, dass alle diese Immigranten dereinst ihre Rente einfordern. Dann dürfte sich das Blatt wenden.

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  • Mai 19, 2011

    Dass die Schweiz nicht jeden aufnehmen kann und auch nicht allen helfen zweifelt wohl niemand an. Doch was können wir tun, damit die Schweiz, resp. Europa überhaupt überflutet wird mit Flüchtlingen, ausländischen Arbeitskräften etc.? Meinerseits möchte ich nicht bloss Geld verdienen und Grenzen dicht machen. Könnte es doch sein, dass damit “Todesurteile” aus verschiedensten Gründen inkl. Ein- und Auskommen etc. ausgesprochen werden. Hat doch die CIA, resp. Amerika x Putsche zumindest mitgestaltet http://www.arte.tv/de​/Die-Welt-verstehen/C​IA/1284080.html und ist es doch klar, dass man möglichst an billiges Öl und andere Rohstoffe gelangen will, so sollte man doch auch mal das eigene politische Verhalten etc. überdenken. Denn was man säht, das erntet man (früher oder später) mitsamt den Aus- und Nebenwirkungen. Deshalb plädiere ich immer wieder für das uns mögliche zu tun, damit die Stellensuche für Ausländer bei uns nicht ausartet ;-). Bulgaren und Rumänen können übrigens schon seit 1.6.2009 visumsfrei in die Schweiz einreisen http://www.eda.admin.​ch/eda/de/home/reps/e​ur/vrou/ref_visinf/vi​srou.html und die Zöllner an der Grenze können im Verdachtsfall nebst dem noch obligaten Warenzoll auch Personen überprüfen. So sieht es, soweit ich las und informiert bin, die Gesetzgebung vor. Nach Fakten und Zahlen zu Schengen (vor Schengen, mit Schengen, ohne Schengen etc.) habe ich in anderen Blogs gefragt. Doch die Antwort darauf lässt auf sich warten, wenn diese überhaupt gegeben werden kann. Denke Vor-/Nachteile inkl. Aufwand bei Abklärungen, Datenbank für Kriminaltouristen etc. sollten doch bekannt sein bevor man für oder gegen Schengen (ev. auch Dublin und Asyltourismus lässt grüssen ;-)) entscheidet.

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  • Mai 19, 2011

    Nichts als Lug und Trug!!

    Ich mag mich noch gut an eine Arena vom Januar 2009 erinnern, kurz vor der Abstimmung zur Weiterführung des Freien Personenverkehrs mit Bulgarien und Rumänien. Was wurde uns hier nicht alles versprochen und herbeigeredet an Vorteilen und Sicherheiten durch die Linken und PFZ Befürworter? Ich mag mich noch gut erinnern, wie Johann Schneider-Ammann von den flankierenden Maßnahmen sprach, um etwaiger Lohndrückerei und Schwarzarbeit entgegen zu treten.

    Diese Maßnahmen sind aber nicht viel wert heute, wenn alleine schon bei neuerlichen Kontrollen 1/3 der kontrollierten Firmen in diesem sensiblen Bereich Mängel aufweisen. Dunkelziffer wohl noch höher. Und der Johann Schneider-Ammann sitzt heute im Bundesrat und tut so als ob… keine Einsicht das man sich hier grob getäuscht hatte und weiter wursteln…Damit wir wieder weniger Lohndrückerei, Schwarzarbeit und Arbeitsplatzverdrängu​ng haben, sind die PFZ Verträge zu kündigen und neu auszuhandeln. Die flankieren Maßnahmen taugen nämlich nichts, was aber den Bürokraten und Schreibtischtätern im Seco und der Economiesuisse entgangen ist. Jene Parteien die für diesen Schlamassel wie Lügen Verantwortung tragen, also SP, GP, BDP, GLP, CVP und FDP müssen bei den Eidgenössischen Wahlen im Oktober die Zeche bezahlen und durch eine gestärkte SVP ersetzt werden! Ansosten geht dieses Land noch ganz vor die Hunde!

    Stattdessen​ wurden die Gegner der PFZ damals oft genug als Nationalisten und Fremdenhasser beschimpft. Mir ist es ähnlich ergangen. Kein Wort heute des Bedauerns und der Einsicht, dass nicht das eingetreten ist, was man dem Volk vollmundig versprochen hatte!

    Die Großkonzerne mögen viel von der PFZ profitieren. Aber die Schweiz besteht eben nicht nur aus Großkonzernen, verehrte Damen und Herren!! Es ist doch genauso ein Problem, wenn 200.000 Handwerker und/oder Serviceangestellte an Lohndumping und wegen Schwarzarbeiter leiden! Ich sehe nicht ein, weshalb man deswegen für die Großkonzerne oder Studenten die PFZ haben muss, wenn dadurch breite Schichten der einfachen Arbeiterschicht leiden?! Großkonzerne und Studenten erhalten schon genug Support, als dass deswegen die einfachen Arbeiter die Zeche bezahlen sollten!! Oder sind die Handwerker und Serviceangestellten weniger wert, obwohl diese auch Dienstleistungen für die Leute in den Großkonzernen und Banken liefern, als dass man diesen die Arbeitsverhältnisse ständig verschlechtert mit der PFZ?

    Man könnte wirklich fast meinen beim zuhören von Gerold Bührer und Serge Gaillard, die Schweiz bestünde nur aus Grosskonzernen!! Ich möchte einfach mal erwähnen, dass auch der Banker und Großindustrielle auf Handwerker, Chauffeure oder Coiffeure angewiesen ist, die auch ein Anrecht haben auf anständige Löhne und Arbeitsbedingungen, die aber genau durch die PFZ desavouiert werden, für die sich diese Großindustriellen und Banker so sehr einsetzen! Das finde ich ethisch höchst verwerflich, zumal ja auch die Handwerker und Putzfrauen die Gebäude erbauten und unterhalten, mit denen diese Herrschaften so gross auf Kosten von Anderen leben und fette Gewinne einsacken!

    Machen wir uns also nichts vor, die PFZ ist vor allem auf die Großkonzerne wie auch die reisefreudigen Studenten maßgeschneidert. Die Schweiz besteht aber nicht bloß aus Grosskonzernen und Studenten!!

    Es sind genau diese Kreise, die mit dem sturen festhalten an dieser einseitigen PFZ eine gefährliche Zwei- und Dreiklassengesellscha​ft in diesem Land installieren! Es sind linke Parteien, die mit ihrem festhalten daran tiefe Gräben aufschütten und Armut erzeugen, aber nicht die SVP!

    Muss es dann sein, dass die Grosskonzerne noch besser geschäften können, auf Kosten des Kleingewerbes, der Handwerker, der Serviceangestellten, des Coiffeurs oder der Putzfrau, die immer mehr unter Lohndrückerei und Schwarzarbeit durch Ausländer leiden?! Sind diese Arbeitnehmer den nichts mehr wert? Es kann doch nicht angehen, dass Studenten noch mehr in der Welt herumreisen und studieren können, auf Kosten von Anderen, zumal man ja schon vor der PFZ und deren Erweiterungen sehr gut im Ausland studieren konnte! Zudem waren unsere Unis schon vor 15-20 Jahren gut mit ausländischen Studenten besetzt! Heute wird darüber gejammert, dass diese den Schweizern die Plätze wegnehmen! Nachher das Gejammer wir hätten zu wenig einheimischen Nachwuchs für Wissenschaft und Technik! Aber toll wenn wir so viele Ausländer ausbilden lassen an den Unis, die dann nachher in die Heimat abwandern!! Dazu werden unsere eigenen Studenten schon genug finanziert mit Steuergeldern und der Entbindung vom Militärdienst!

    Es ist übrigens eine Lüge zu behaupten, dass Schweizer ohne die PFZ nicht in Rumänien oder Bulgarien hätten arbeiten können. Schon lange vor dieser Erweiterung konnten Schweizer gut in Rumänien und Bulgarien geschäften und leben. So viel ich weiss lebten auch schon vorher Rumänen und Bulgaren in der Schweiz, während Schweizer schon vorher überall studieren, arbeiten und leben konnten!! Wir haben auch ohne die PFZ immer die Ausländer bekommen die wir wollten, aus allen Herren Ländern! Was sollte also diese dumme Lüge mit der PFZ , dass wir so wirtschaftlich nicht überlebensfähig wären ohne PFZ/Erweiterungen? Wir beherbergen schon seit Jahrzehnten eben gerade viele Menschen aus den PFZ Ländern Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei, dem Baltikum, Slowenien usw. in diesem Land. Dumm zu behaupten, diese Nationalitäten hätten einen schweren Zugang auf unseren Arbeitsmarkt ohne die PFZ Ost! Und umgekehrt konnten schon vorher Schweizer gut in Warschau, Prag oder Laibach leben und Geld verdienen!!

    Wenn es in Bulgarien und Rumänien Probleme zum geschäften gibt, dann ist es die dortige Korruption, Bürokratie und vielfach die Arbeitsmoral der Einheimischen, aber nicht eine PFZ die hier fehlen würde, geschweige denn diese Misstände dort beseitigen könnte! Dazu noch die Lüge von MCR, die bis vor der Erweiterung der PFZ III verschwieg, dass das Ganze an einer Giutine Klausel hängt, wo man A+B nicht einfach so erhalten kann, wenn man nicht auch noch für C stimmt! D, E und F wären dann die nächsten Erweiterungen mit den Balkanländern, der Türkei und der Ukraine! Und jedes mal können wir dann sogleich die nächsten Kohässionsmilliarden nachschicken!

    Es wäre wirklich das Beste die PFZ zu kündigen und nur die Teile davon neuzuverhandeln, die uns auch etwas bringen. Es kann nicht sein das wir mehr Nachteile als Vorteile haben! Leben und Arbeiten konnte man schon sehr gut vor der PFZ hüben wie drüben! Nur wegen den Grosskonzernen und Firmen die mit Ostarbeitern die Löhne drücken und schwarz arbeiten lassen, brauchen wir nicht diese PFZ wie sie ist! Selbst mit den direkten Nachbarländern gibt es grosse Probleme in diesem Bereich. Die Grenzregionen können ein Lied davon singen. Zudem werden wir noch mehr Integrationsprobleme haben, wenn sich die PFZ auf all zu fremde Kulturländer ausdehnt! Genügend Platz ist ohnehin nicht mehr vorhanden für so viele Einwanderer!

    Aber so wie ich die Linken kenne werden wir bald eine PFZ vom Maghreb bis in den Kaukasus haben!!!

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    • Juli 18, 2021

      Scheint es bloss so, oder darf ich mich fragen woher denn der Hass gegen die “Linken” kommt? Wie viele Linke haben denn ein Unternehmen, welches “Ausländer” anstellt im Verhältnis zu Mitte- und Rechtsparteien? Ja, richtig. Schon vor der PFZ kamen Ausländer in die Schweiz (Gastarbeiter in den 1960er aus Ex-Jugoslawien, x Millionen Italiener….). Die Frage ist doch, nach der Art und Weise (wie) will man jene, welche wir brauchen in die Schweiz holen (inkl. Bürokratie etc.) und die anderen vor der Grenze (anhand der Gesetzgebung) lassen? Will man jene, welche erwiesenermassen ausgebeutet wurden und noch werden ihrem Schicksal überlassen oder zusehen, was in unserer Macht steht keine Abkommen mehr abzuschliessen und Zeichen setzen, dass keine Jobs in den Heimatländern vernichtet werden? Die Welt ist global und die Problematik vernetzt. Deshalb täte man gut daran, die Hintergründe wirklich mal von verschiedenen Seiten anzusehen ;-). Auch sollte man, will man etwas wirklich bekämpfen wie Schwarzarbeit und Lohndumping, die entsprechenden Mittel zur Verfügung haben, resp. stellen. Doch Kontrollen sind schwierig (Aussage aus der Arena seitens der SVP), die Eigenverantwortung basiert oftmals auf “Geiz ist Geil” bei der Vergabe von Aufträgen – nicht zuletzt dank Sparmassnahmen und die Linken gelten weiterhin als “Geldverteilte” ;-).

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    • Juli 18, 2021

      Herr Anderegg, ich verstehe die Wut die aus Ihren Zeilen spricht sehr gut.
      Frau Sägesser, Sie versuchen ehrenhaft alle Seiten zu betrachten und gerecht zu sein.

      Ich frage mich aber mittlerweile wie lange es in diesen Fragen überhaupt noch etwas abzuwägen gibt?

      Griechenland, Spanien,Irland, Portugal, auch England ist schon auf den Strassen, resp. England bereitet sich darauf vor. Dänemark, Finnland, Norwegen wollen nicht mehr so recht mitspielen, sprich auch mitfinanzieren.
      An den ewigen Wackelkandidaten Italien hat man sich schon so gewöhnt, dass man gar nicht mehr hinsieht. Afrika explodiert und die USA spielt Titanic.
      Was denken Sie, was sich daraus entwickelt?

      Was soll die Schweiz ausserdem mit einer PFZ die nur mit (nun entlarvten) Lügen erkauft wurde? Die PFZ wurde dem Stimmvolk auf damals schon unsicheren Boden angedreht, von wirtschaftsvertretend​en Politkern die (wie meistens) nicht im geringsten für die Folgen ihrer Taten geradestehen müssen.
      Diese Folgen trägt immer das Volk. Dieses Volk muss sich endlich darüber klar werden, dass es künftig selber nachdenken muss, anstatt sich von von wem auch immer irgendwas verkaufen zu lassen! Vor allem nicht, wenn es, wie im Falle einer PFZ oder eines EU-Beitritts mit einfachem gesunden Menschenverstand klar ersichtlich ist, wer von solchen “Verträgen” profitiert und wer die Rechnungen zu bezahlen hat.
      Schuldig sind also nicht nur unsere politischen/wirtschaf​tlichen “Landesführer”, sondern auch das Schweizer Stimmvolk, dass entweder nicht an die Urne geht, oder sich mit Drohungen von Wohlstandsverlusten und Repressionen aus der EU breitschlagen
      lässt,​ ohne sich selbst zu informieren und nachzudenken – bevor es die Stimmzettel ausfüllt!
      Diejenigen​ welche die PFZ nicht annehmen wollten, dem Krisenmonster EU nicht beitreten wollen, mussten einen breiten Rücken haben, aber obwohl sie jetzt im Nachhinein Recht bekommen, nützt ihnen das auch nicht viel.
      Denn aus dem sich jetzt immer schneller entfaltenden europäischen/globalen​ wirtschaftlichen Disaster und den daraus entstehenden Folgen wird sich wohl kein Land mehr einfach herausisolieren können.
      Ich habe den Verdacht, dass dieses Gerangel um PFZ/Bilaterale etc. angesichts des fortlaufenden Zerfalls der EU, des Euro, der desaströsen globalen Schuldenverwicklungen​, der zunehmenden Armut in den europäischen Ländern keinen wirklichen Inhalt mehr hat, als den, noch irgendeine Art von Ordnung vorzutäuschen, die aber gerade vor unseren Augen den Bach ‘runter geht.
      Man sollte sich auf keinen Fall mehr einreden lassen, man brauche die Bilateralen 3 unbedingt und müsse die PFZ zwingend beibehalten. Es lässt sich beim besten Willen kein Grund erkennen, wo der Sinn dafür jetzt noch sein sollte!

      Mit anderen Worten: Die Strategie mit der wir ALLE aus diesem künstlich inszenierten, sich immer mehr beschleunigenden Irrsinn wieder herauskommen, ist noch nicht erfunden – und keine Partei hat dafür in Wahrheit momentan irgendeine wirkliche, umsetzbare Lösung anzubieten.
      Der Zug ist abgefahren, dass sollte erstmal zugegeben werden – und irgendwelche neue Verbindlichkeiten sollte man keinesfalls eingehen! Ganz sicher aber soll man die bereits eingegangenen überprüfen, anpassen – oder gegebenenfalls angstfrei auflösen.

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    • Juli 18, 2021

      Frau Sägesser, ich habe nur darauf gewartet, bis die Wörter global oder Globalisierung fallen. Nun wurde diese Begrifflichkeit schon genannt. Diese Definition ist für mich aber eine reine Mode- und Unwortdefinition. Früher sprach man ganz einfach von Völkerwanderung, Migration, Auswanderung oder Landflucht! Globalisierung gab es z.B schon im Mittelalter, mit den was uns die Chinesen, Inder und Araber an Erfindungen und Einflüssen bescherten und nachher in umgekehrter Richtung. Oder den Völkerwanderungen der Römer, Germanen, Hunnen, Mongolen, Araber und Osmanen!

      Globalisi​erung hin oder her, wir haben einfach nur den Platz den wir haben und können nicht mehr davon produzieren. Außer wir sprengen die Alpen weg, damit wir Platz für 12 Millionen Menschen haben:)

      Wenn wir wieder besser zwischen den ” guten ” und ” schlechten ” Ausländern unterscheiden wollen, auf dem Arbeitsmarkt, ja dann müssen wir die PFZ kündigen und neuverhandeln! Es ist gar nicht möglich hier genauer hinzusehen, wenn jedes Jahr unkontrolliert 100.000 Ausländer einwandern. So wie wir Polizisten und dies und jenes zu wenig an Personal haben, so ist dies auch bei den Arbeitskontrolleuren und sonstigen Kontrolpöstchen der Fall, wo man einfach die Massen der Einwanderer nicht mehr im Überblick hat! Außerdem sollte nur noch der einwandern können, der schon einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, aber nicht derjenige der hier erst einen Job suchen muss. Die Beherrschung minds. einer Landessprache soll dann auch eine Einwanderungshürde sein!

      Es geht hier nicht so sehr darum, ob ich die Linken hasse oder nicht ( auch wenn sie mir zugegebenermaßen nicht sympathisch sind). Es geht mir vielmehr um die Verlogenheit und Heuchelei der Linken. Ich mag es nämlich nicht, wenn diese unsere Großkonzerne wegen vielerlei angreifen, aber gleichzeitig mit denen gemeinsame Sache machen, wenn es um die PFZ geht, wo halt vor allem nur die Großkonzerne und Studenten profitieren und ausnützen! Aber die Schweiz besteht eben nicht bloss aus diesen Großfirmen und Studenten! Unglaubwürdig dann zu behaupten, die SP stünde noch für die einfachen Arbeiter und Leute ein!

      Und noch was: Wirtschaftsflüchtling​e sind keine echten Flüchtlinge laut Genfer Konvention, wenn diese für Sie auch noch Einwanderungsberechti​gt sind!

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    • Juli 18, 2021

      @Frau Keller (wir sind uns in vielem einig) und Herr Anderegg

      Um die Gegenwart zu verstehen, muss man die Vergangenheit kennen. Dann kann man auch die Zukunft richtig planen. Was ich bisweilen höre und lese von und über Politiker entspricht nicht zwingend von Links bis Rechts der Wahrheit. Um Abstimmungen und Wahlen zu gewinnen zeigen sich einige Dinge auf (Zahlen und sog. Fakten), die nüchtern und differenziert betrachtet nicht stimmen (können). Sicherlich gehen viele in mehreren Ländern auf die Strasse und noch mehr werden gehen. Wie bereits einige Male in Blogs geschrieben, sehe auch ich nicht (ein), weshalb und wie die Schweiz allen helfen soll und alle aufnehmen soll. Doch bloss sollten wir tun, was in unserer Macht steht (Arbeitsplätze, Konsum, Einkauf und Import – auch von Produkten aus schwachen EU-Ländern anstelle von bloss eigener Produktion und Export fördern -, Abkommen etc.), dass die Menschen in ihren Heimatländern ein Ein- und Auskommen haben. Dann besteht die Chance, dass es in deren Gebieten friedlich ist und weniger ihr Glück hier versuchen. Denn nach der Grenze hört die Welt nicht auf, Herr Anderegg. Die Flüsse fliessen weiter, die Luft bleibt auch nicht stehen und mehr Unternehmen als anno dazumal sind auch im Ausland vertreten, was entsprechend der Gesetzgebung auch Bürokratie verursachen kann. Deshalb ist die Globalisierung kein Modewort für mich, sondern Tatsache. Wir allein können aber nicht viel bewirken (wirtschaftlich und in Sachen Umweltschutz) in einigen Dingen. Doch können wir Zeichen setzen. Welche? Grenzen dicht und Geld verdienen dank z.B. billigen Rohstoffen (nach uns die Sintflut) z.B. oder menschlichere? Wie wollen Sie, zwischen guten und schlechten Ausländern unterscheiden, Herr Anderegg? Ein Mensch ist (zuweilen) ein “Produkt” seines Umfeldes nebst seinem Charakter und im verdachtsfall, kann weiterhin an der Grenze (Warenzoll) auch Personenkontrolle durchgeführt werden (sehe dies als ein Vorteil)…… Diplome Heimatländern werden nicht zwingend hier anerkannt (Chancen Lohgleichheit und Anstellungen inkl.). Französisch sprechen sie auch in Nordafrika und die Grosskonzerne, resp. Unternehmen werden generell sicher nicht meist (nur) von Linken geführt werden. Die SP versucht sich für kleine einzusetzen (Mindestlöhne, damit kein Lohndumping stattfindet und der Anreiz Ausländer zu billigeren Konditionen einzustellen nicht mehr sooo gross ist/Steuergerechtigke​it u.a.m.). Doch mit welchem Erfolg bei Abstimmungen? Die Angstmacherei, EU-Beitritt-Turbos, die Geldverteilerei etc. tut ihr übriges dazu und der Mittelstand bezahlt weiterhin die Zeche der Steuerausfällen der (Super)-Reichen bis auch dieser verarmt ist. Alle bezahlen die höhere Mehrwertsteuer zur Sanierung der IV und was oder wen auch immer. Dafür wird andererseits gekämpft, dass wir ca. 200.–/Jahr an Gebühren einsparen können (SRG) und die Buchpreisbindung nicht wieder eingeführt wird (Pflästerchen?, zu welchem Preis – Arbeitslosigkeit, Qualität, Werbeunterbrechungen etc. ?) ;-), wenn wir unter dem Strich gleichwohl weniger Netto vom Brutto haben?

      Dass Italien wacklig ist und andere Länder auch nicht immer mitspielen ist länger als Schengen/Dublin und die PFZ bekannt. Deshalb tun sicherlich die Parteien gut daran, zusammen zu arbeiten (am gleichen Strick in die gleiche Richtung ziehen) und Probleme lösen anstelle diese bloss zu bewirtschaften, den nächsten Wahlen und Abstimmungen willen. Auch wenn die Problematik vielschichtig ist/nicht einfach gelöst werden kann. So könnten auch wieder mehr an die Urne gehen. Deshalb ja, Frau Keller, jede Stimme zählt bei Wahlen und Abstimmungen inkl. sich vorab gut und vollständig informieren. Doch bekommen wir denn die Fakten alle auf den Tisch? Das bezweifle ich. Deshalb habe ich – im Hinblick auf die Wahlen diesen Herbst u.a. – auch hier nach Vor- und Nachteilen von einem EU-Beitritt inkl. Fakten und Zahlen vorher und jetzt/ohne gefragt, ohne Antwort. Sehe auch, dass wir bereits heute an die EU bezahlen, dass die EU infolge Geldmangel versucht auf jede mögliche und unmögliche Art an Geld zu gelangen…..

      Desh​alb ja, die gesamte Welt hat ein Problem. Doch solange jeder an sich selber denkt und nicht den eigenen Gürtel enger schnallen will (Kompromisse eingehen will) gibt es keine Lösung (auch nicht bei Neuverhandlungen mit dem Risiko, dass das Resultat, zumindest für einige, auch nicht besser rauskommt, als bereits vorhanden).

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    • Juli 18, 2021

      Sie fordern ein Punktsystem und die SVP-Unternehmer in Gastgewerbe und Gewerbe importieren am meisten dieser Leute die durch jegliches Punktesystem fallen würden.

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    • Juli 18, 2021

      sorry falscher ort

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    • Juli 18, 2021

      ” Um die Gegenwart zu verstehen, muss man die Vergangenheit kennen ” Ja Frau Sägesser, so wie es aussieht kennen Sie die Vergangenheit aber nicht. Ansonsten wüssten Sie nämlich, dass Unions- und Föderationgebilde, die eine Vielzahl von unterschiedlichsten Nationalitäten, Mentalitäten und Volkswirtschaften auf sich vereinen, so nicht auf Dauer überlebensfähig sind. Siehe K&K Monarchie, UDSS oder Jugoslawien. Und den selben Kardinalfehler machen Sie nun mit der EU, wo dann auch für uns zu viele Nachteile heraus wachsen.

      Warum möchten Sie dann die uneingeschränkte PFZ, wenn Sie gleichzeitig nicht alle aufnehmen wollen und nicht allen helfen wollen, was aber mit der PFZ genau der Fall ist, weil so alle zu uns kommen können, die das möchten und so nur den Arbeitslosenstatistik​en in deren Ländern geholfen wird, aber nicht immer der Schweiz?

      Es ist nicht mein Problem, wenn die Osteuropäer durch den Kommunismus alles vermasselt haben. Warum sollte ich diese finanziell unterstützen? Wo bleibt eigentlich deren Selbstverantwortung im Jahre 22 nach der Wende? Wohlstand entsteht in erster Linie durch Eigenverantwortung und Fleiß, aber nicht durch die Umverteilung!

      Den Portugiesen sollte man dann auch keinen Rappen an CH-IWF Unterstützung gewährleisten, weil. 1. diese ihr Schlamassel selber verursacht haben, weil 2. Portugal in den letzten 30 Jahren schon milliarden Beträge von der EU erhielt und weil 3. die Portugiesen mit dem Geld falsche Prioritäten und Prestigeprojekte machten, anstatt mehr in die Bildung, Ausbildung und Jops zu investieren!

      Zwisc​hen guten und schlechten Ausländern, sprich leistungsfähigen und weniger Leistungsfähigen, könnte man schon nur dadurch wieder mehr Kontrolle erhalten, als dass wir wirklich nur wieder solche in unserem Arbeitsmarkt einwandern lassen, die auch schon im voraus einen Arbeitsvertrag vorweisen können. Diejenigen die das heute nicht haben sind eben mehrheitlich weniger produktiv und weniger gefragt auf unserem Arbeitsmarkt. Hingegen sind jene Neuankömmlinge mit einem Arbeitsvertrag, oftmals gute Leute für die Wirtschaft, weil diese eben ganz genau weiss, welche Leute sie braucht und welche nicht, im Ausland danach gezielt suchen und werben kann. Die weniger attraktiven Ausländer fallen da schon mal durch. Auch was deren Sprachfertigkeiten betrifft. Darum ist diese uneingeschränkte Einwanderung nur Mumpitz und überflüssig. Auch wenn die stellenlosen Einwanderer nach einem halben Jahr erfolgloser Jobsuche wieder verreisen müssen, verstopfen sie doch auch mit ihrer Anwesenheit unnötig unsere Infrastruktur oder tauchen danach ab in die Illegalität, mit so einfachen Aufenthalstermöglichu​ng wie jenen der PFZ!

      Sie reden schon ziemlich viel und sagen wenig. Globalisierung hin oder her, dass gab es schon immer mit Völkerwanderungen und Landflucht, bzw. mit dem Austausch und der Verbreitung von Erfindungen, Gütern und Ideen. Nur wohnten in diesem Land noch nie so viele Menschen wie 2011! Auch das Wachstum in Wirtschaft und Bevölkerung kommt einmal an seine Grenzen! Nichts ist unendlich, ausser dem Weltall!

      Und spielen Sie sich bitte nicht immer so auf, wie wenn wir zu wenig solidarisch und humanitär sind. Wir haben eine Vielzahl von Welt- und Hilfsorganisationen erfunden, beherbergen in Europa am 2. meisten Ausländer und haben oftmals viel mehr Asylanten aufgenommen als größere Länder um uns herum!!! Dann noch den Saustall der uneingeschränkten Einwanderung mit der PFZ kritisieren zu dürfen ist nun wirklich legitim!!

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    • Juli 18, 2021

      Also Frau Sägesser! Wirklich!
      Jetzt schlägts dem Fass aber den Boden aus.
      A: Sie vermischen Naturgesetze mit von Menschen geschaffenen Regeln und Gesetze, die sind durchaus änderbar, im Gegensatz zu Naturgesetzen!
      B:”D​ie SP versucht sich für kleine einzusetzen (Mindestlöhne, damit kein Lohndumping…”
      Ja,​ wirklich? Und warum hat die SP die Zustimmung zur Personenfreizügikeit nicht von Mindestlöhnen abhängig machen?
      Und: Die SP will nach wie vor in die EU, was eine saftige Erhöhung der MwSt bedeutet, was genau diese “kleinen” am meisten trifft! Wenn ich sehe, was die SP in den letzten Jahren für die kleinen getan hat sehe ich nicht viel, überhaupt etwas?
      Das KVG von Dreyfuss und Piller? Die PFZ ohne Mindestlöhne? Einheitskrankenkasse welche den letzten Fluchtweg abschneidet? Abzockerinitiative?
      ​Parteiprogramm: EU Beitritt, Abschaffung des Kapitalismus, Migration, Integration, Punkt!
      Was dann kommen soll steht in den Sternen, wir haben neben Kapitalismus den Kommunismus, Liberalismus, Konservatismus etc. wenn wir ehrlich sind das alles Ideologen die aus vergangen Jahrhunderten stammen und nicht wirklich eine Lösung für die heutigen Probleme bringen.
      Wie sagte Franco Cavalli? Zitat: «Die SP ist eine faule Funktionärspartei geworden»…

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    • Juli 18, 2021

      @Herr Anderegg. Danke für die klaren, angriffslustigen Worte, Herr Anderegg und jedem seine Wahrnehmung und Meinung. Doch weshalb hat denn die Schweiz mit der Vermischung (besiedelt von verschiedenen keltischen Stämmen, überrannt von Römer, besetzt von anderen etc. http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Geschichte_de​r_Schweiz sich zusammen raufen können. Oder haben Sie gelesen, dass alle Mischlinge und Eindringlinge hinaus beordert wurden? Deshalb muss ich schmunzeln, wenn mir jemand mit Überfremdung kommt. Mir ist klar, dass Ex-Jugoslawien und andere Gebiete auseinander brachen. Bekannt ist sowohl es mehr und mehr binationale Paare gibt als auch die kleine Schweiz allerdings nicht alleine existieren kann. Wenn Sie meine Beiträge aufmerksam gelesen haben, so sollte für Sie erkenntlich sein, dass Teile Ihres Textes wohl eher Unterstellungen sind. Wie bereits mehrmals betont bin Ich für Schengen/Dublin, damit gewisse Abklärungen und Asyl- und Kriminaltourismus möglichst unterbunden werden sollten. Ebenso habe ich mehrmals darauf hingewiesen, inkl. Link, dass an der Grenze gleichwohl kontrolliert werden kann. Auf meine Frage betr. Vorteile in der EU – alles hat Vor- und Nachteile – gehen Sie nicht weiter ein als bloss Nachteile. Ja, zur Zeit müssen wir ohne Mitsprache EU-Recht übernehmen. Doch – nochmals – dies wurde bereits früher gemacht. Geld liefern müssen wir auch. Doch die Frage ist nach dem Beitrag in der EU oder ausserhalb der EU etc. Sicher ist es nicht in Ihrer Verantwortung, was andere Staaten/Mitmenschen tun und lassen. Wo sollte ich denn dies geschrieben/gesagt haben? Ob Sie und andere allerdings die Verantwortung gegenüber den anderen Staaten/Mitmenschen wahrnehmen (wollen) ist Ihre Sache. Doch können Sie mit den Aus- und Nebenwirkungen leben? Bemerkung dazu: Ich habe auch bereits die Frage in den Raum geworfen, ob es denn das Richtige ist, was wir in der “Humanitären Hilfe tun”….. Genau so bemängle ich, dass in der Schweiz die Fachkräfte nicht so aus- und weitergebildet werden (in Blogs entsprechend nachzulesen). Was die Arbeitslosenstatistik​ anbelangt, so ist unsere nicht korrekt, solange die Ausgesteuerten nicht mit einbezogen sind. Ebenso wenig ist korrekt, dass die PFZ keine Massnahmen gegen die ungebremste Einwanderung von sog. Sozialschmarotzern hat http://www.beobachter​.ch/justiz-behoerde/a​uslaender/artikel/zuw​anderung_personenfrei​zuegigkeit-was-heisst​-das/ . Ihre Forderung nach Arbeitsvertrag sehe ich durch die Info in dem vorherigen Link eigentlich erfüllt. Doch wer wird diese Massnahmen anwenden? Der Bundesrat, welcher bloss zwei Linke von sieben Mitgliedern hat? Wer will die Kontrollen entsprechend durchführen, wenn die Mittel gekürzt wird und die Geiz ist Geil-Mentalität und der Staatsabbau (Stellen und Aufgaben mit samt den Aus- und Nebenwirkungen für uns Bürger) über der entsprechenden Verantwortung steht? Mein Fazit: Die Schweiz steht mitten in der EU, hat aber doch nichts mitzusprechen. Unser Land hängt einfach drin, wenn der EURO oder ein Staat (ob selbst verschuldet oder nicht) bachab geht.

      @Herr Huber: Auch Ihnen Ihre Wahrnehmung und Meinung. Kommunismus klappt ebenso wenig wie Kapitalismus und nicht alle SPler wollen in die EU. Auch wenn es im Parteiprogramm steht. Deshalb meine Fragerei nach Pro/Kontra ;-). Menschen sind ein Teil der Natur mit samt ihren Eigenschaften etc. Deshalb sehe ich dies nicht als Vermischung. Zumal Pflanzen, Tiere etc. auch ihre Gesetze etc. haben…. Doch dies alles sollte in einem anderen Blog besprochen werden….. Weshalb will den die SVP die Mindestlöhne nicht und warnt gleichzeitig vor Lohndumping? Sie machen seit Jahren Politik für Unternehmen, was man auch auf deren Homepage nachlesen kann. Oder stellt die SVP denn die entsprechenden Massnahmen und Mittel zur Kontrolle zur Verfügung? Gemäss Aussage SVP: “zu aufwändig und nicht durchführbar”. Gemäss diesem Schreiben betr. SP und Personenfreizügigkeit​ kämpft die SP seit längerem mit den Gewerkschaften gegen Lohndumping durch flankierende Massnahmen ehttp://www.spoberwal​lis.ch/content/index.​php?page=abstimmung-u​eber-die-personenfrei​zuegigkeit . Tja, die Umsetzung hängt durchaus vom Bundesrat und Parlament ab und da ist die SP neben SVP, FDP, CVP etc. wohl eher untervertreten ;-). Das selbe bei den Krankenkassen, wenn man – wie auch schon bemerkt in Blogs, sieht welche Parteien in den entsprechenden Orten sitzen. SP = 1, resp. SVP etc. so mein letzter Wissenstand.

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    • Juli 18, 2021

      @Frau Sägesser:
      Also ich sehe nicht,dass Tiere- ausser den Zugvögeln, ständig auf dem ganzen Globus herumwandeln. Die Natur ist da gerechter, die Sonne scheint für jeden, die Kartoffel fragt nicht von wem sie gegessen wird. Die Tiere beanspruchen den Lebensraum für sich, ihre Sippe und Nachkommen. Globaliserung ist etwas unnatürliches.
      Wieso​ schimpfen Sie nur auf die SVP, was halten Sie von der FDP, dort ist ja die Lobby der “Abzocker” wie sie die SP nennen.Von denen stammen so grossartige Ideen wie Rentenalter 67, Abschaffung der WuSt zur MwSt,Gold zum Schleuderpreis verkaufen, Unternehmenssteuerref​orm wo man sich ein “klein” wenig verrechnet hat, PFZ wäre gut für Sozialversicherungen,​ dass die “Einzahler” jetzt oder später auch Leistungen beziehen wurde vergessen, warum kritisiert die SP nie die FDP, verdächtig!
      Sie sagen wir beziehen billige Rohstoffe und nützen Menschen aus. Stimmt! Aber sind Sie sicher, dass Entwicklungsgelder genau die Menschen welche die harte Arbeit machen bekommen?
      Bekommt die Gelder der Grubenarbeiter,Bohrin​selarbeiter,der Goldgräber, der Plantagenarbeiter.Sin​d sie da sicher? Oder bekommen die Gelder vielmehr Bürgermeister, Pfarrer, Regime, Militärs?
      So hatte es mir mal eine Polin erzählt, wir sollen nie was für Polen spenden, das Geld bekämen alles die sogenannten “Mehrbesseren” Ich befürchte, dass es zum grossen Teil so ist!

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    • Juli 18, 2021

      @ Sägesser

      Lesen ist wohl Glückssache. Nirgends habe ich das Wort Überfremdung benützt! Nur weil ich moniere, wir hätten wegen der Platzknappheit keine Platz mehr für eine Masseneinwanderung, hat diese nicht zu bedeuten, dass ich damit automatisch von Überfremdung rede. Wir haben einfach nur den kleinen Raum den wir haben, egal ob noch eine halbe Million Menschen aus Deutschland oder dem Balkan einwandern!

      Das Beispiel mit dem Altertum und Mittelalter ist gut und recht. Wir haben uns vermischt und erweitert mit einer Vielzahl von Völkerschaften, weil wir tolerant und lernfähig waren. Aber damals hatte man noch genügen Platz in diesem Land. Und wo der Wald störte wurde dieser einfach gerodet zur Siedlungerweiterung. Aber heute ist das nicht mehr möglich und damals wohnten auch nicht 8 Millionen Menschen in diesem kleinen Land!Da kann man noch so tolerant und weltoffen sein, der Wohnraum wird dadurch jedenfalls nicht grösser!

      Sie sind mir ja eine lustige, wenn Sie sich darüber besschweren, dass in der Schweiz die Fachkräfte nicht so aus- und weitergebildet werden. Das ist nämlich auch ( aber nicht nur)eine Teilschuld der PFZ, die Sie so großartig finden! Man kann ja nicht immer eine dumme Klappe darüber haben, dass wir in der Schweiz zu wenige Schweizer an den Unis für Technik und Wissenschaft ausbilden, wenn gleichzeitig so viele Ausländer diese wertvollen Studienplätze belegen!!! Und mit der hiesigen Ausbildung gehen dann viele Studenten in ihre Heimat zurück!! Entweder haben Sie halt die PFZ, mit dem Risiko, dass viele Ausländer unsere begehrten Studienplätze begeben, oder dann halt viel weniger Ausländer an den Unis, dafür mehr Bildungsplätze für Schweizer. Beides zusammen kann man aber nicht haben! Entweder oder!

      Haben sie dann das Gefühl, wir hätten mit der EU Mehr Mitsprachrecht also ohne? Wohl kaum, weil dann noch mehr von Brüssel entschieden wird und der Weg der direkten Demokratie zur Mitgestaltung für die EU nicht kompatibel ist! Außerdem können wir dann als EU-Mitglied noch viel mehr für andere blechen, mit noch höheren Steuern und Mieten!In der BRD Arbeitslosenstatistik​ sind dann die Hartz IV Empfänger auch nicht erfasst!

      Im weiteren wissen Sie doch ganz genau, dass eine PFZ Ausländer auch ohne Arbeitsvertrag hier her kommen darf und schon mal eine halbes Jahr Aufenthalt bekommt zur Jobsuche! Das musste neulich sogar auch Arbeitgeberpräsident Serge Gaillard in der Arena eingestehen! Was soll also dieser Link? Und selbst wenn das auf Ihrem Papiertiger stimmen würde, wie sollte das dann glaubhaft sein, wenn es nicht einmal bei den Jobs die Missbräuche im kleinen Rahmen sind?? Bezüglich Lohndumping und Schwarzarbeit hat ihre Seite immer vollmundig von den flankierenden Maßnahmen geredet, die aber nichts taugen! Selbst linke Kreise müssen das immer mehr eingestehen. In meinem Gewerbe gib es viel Lohndrückerei und Schwarzarbeite. Aber in 17 Berufsjahren habe ich nur 1-2 Arbeitkontrollen erlebt! Hier sieht man genau wie brandscharz uns die SP, FDP und CVP angelogen haben!

      Und noch was: Selbst als EU Mitglied könnten wir den Bankrott eines Eurolandes nicht verhindern!

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    • Juli 18, 2021

      Sägesser

      Lesen ist wohl Glückssache. Nirgends habe ich das Wort Überfremdung benützt! Nur weil ich moniere, wir hätten wegen der Platzknappheit keinen Platz mehr für eine Masseneinwanderung, hat dies nicht zu bedeuten, dass ich damit automatisch von Überfremdung rede. Wir haben einfach nur den kleinen Raum den wir haben, egal ob noch eine halbe Million Menschen aus Deutschland oder dem Balkan einwandern!

      Das Beispiel mit dem Altertum und Mittelalter ist gut und recht. Wir haben uns vermischt und erweitert mit einer Vielzahl von Völkerschaften, weil wir tolerant und lernfähig waren. Aber damals hatte man noch genügen Platz in diesem Land. Und wo der Wald störte wurde dieser einfach gerodet zur Siedlungerweiterung. Aber heute ist das nicht mehr möglich und damals wohnten auch nicht 8 Millionen Menschen in diesem kleinen Land!Da kann man noch so tolerant und weltoffen sein, der Wohnraum wird dadurch jedenfalls nicht grösser!

      Sie sind mir ja eine lustige, wenn Sie sich darüber besschweren, dass in der Schweiz die Fachkräfte nicht so aus- und weitergebildet werden. Das ist nämlich auch ( aber nicht nur)eine Teilschuld der PFZ, die Sie so großartig finden! Man kann ja nicht immer eine dumme Klappe darüber haben, dass wir in der Schweiz zu wenige Schweizer an den Unis für Technik und Wissenschaft ausbilden, wenn gleichzeitig so viele Ausländer diese wertvollen Studienplätze belegen!!! Und mit der hiesigen Ausbildung gehen dann viele Studenten in ihre Heimat zurück!! Entweder haben Sie halt die PFZ, mit dem Risiko, dass viele Ausländer unsere begehrten Studienplätze begeben, oder dann halt viel weniger Ausländer an den Unis, dafür mehr Bildungsplätze für Schweizer. Beides zusammen kann man aber nicht haben! Entweder oder!

      Haben sie dann das Gefühl, wir hätten mit der EU mehr Mitsprachrecht also ohne? Wohl kaum, weil dann noch mehr von Brüssel entschieden wird und der Weg der direkten Demokratie zur Mitgestaltung für die EU nicht kompatibel ist! Außerdem können wir dann als EU-Mitglied noch viel mehr für andere blechen, mit noch höheren Steuern und Mieten!In der BRD Arbeitslosenstatistik​ sind dann die Hartz IV Empfänger auch nicht erfasst!

      Im weiteren wissen Sie doch ganz genau, dass eine PFZ Ausländer auch ohne Arbeitsvertrag hier her kommen darf und schon mal eine halbes Jahr Aufenthalt bekommt zur Jobsuche! Das musste neulich sogar auch Arbeitgeberpräsident Serge Gaillard in der Arena eingestehen! Was soll also dieser Link? Und selbst wenn das auf Ihrem Papiertiger stimmen würde, wie sollte das dann glaubhaft sein, wenn es nicht einmal bei den Jobs die Missbräuche im kleinen Rahmen sind?? Bezüglich Lohndumping und Schwarzarbeit hat ihre Seite immer vollmundig von den flankierenden Maßnahmen geredet, die aber nichts taugen! Selbst linke Kreise müssen das immer mehr eingestehen. In meinem Gewerbe gib es viel Lohndrückerei und Schwarzarbeite. Aber in 17 Berufsjahren habe ich nur 1-2 Arbeitkontrollen erlebt! Hier sieht man genau wie brandscharz uns die SP, FDP und CVP angelogen haben!

      Und noch was: Selbst als EU Mitglied könnten wir den Bankrott eines Eurolandes nicht verhindern!

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    • Juli 18, 2021

      @Herr Anderegg Nur wer eine Stelle hat kann in die Schweiz kommen. Wer 6 Monte in der Schweiz eine Stelle sucht, der müsste dafür selbst aufkommen. Das macht niemand.

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    • Juli 18, 2021

      Schwachsinn hoch drei, wenn diese Leute hier bei Bekannten oder Verwandten wohnen können, dann ist es viel einfacher, weil dann vorläufig nur der Aufwand zur Stellensuche bleibt, wohnen und essen können sie ja vorläufig bei ihren Freunden und Gastgebern.

      Außerdem kann man schon ohne Arbeitsbewilligung arbeiten, z,B auf dem Strich , wie heute aus dem Tagi zu vernehmen war. Nach einer Polizeikontrolle wird dann die Arbeitsbewilligung legal nachgeschoben!!!

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    • Juli 18, 2021

      @Rolli Anderegg:
      Vorsicht, die Frau Sägesser ist (wenn keine Namensvetterin) Dr. phil. Psychoanalytikerin und Sigmund Freud Anhängerin, womöglich treibt sie hier auf Vimentis psychologische Studien und analysiert zum Schluss vielleicht, dass Abneigung gegen die PFZ auf verdrängte, sexuelle Neigungen zurückzuführen sind ;-)HiHi

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    • Juli 18, 2021

      Guten Tag Herr Huber

      Na ja, mit denke zur Zeit, resp. demnächst findet doch gerade der Alpaufzug statt. Somit wird auch hier von einem Ort zum anderen gegangen. Die Tiere generell (auch inkl. deren Hirten) müssen doch zuweilen dorthin weiterziehen, wo Gras wächst/sie ihr Futter finden? Also sind es nicht bloss die Zugvögel. Doch greift der Mensch ab und zu in deren Wanderrouten ein. Die Natur scheint zumindest gerechter, doch holt sie sich auch, was sie braucht. Für Sie mag Globalisierung etwas unnatürliches sein. Doch wie entstand und entwickelte sich die Menschheit und die Wirtschaft? Alles ist von Grund auf miteinander vernetzt und entsprechend von Menschen gesetzte “Landesgrenzen” widersprechen der Natur.

      Die FDP habe ich auch erwähnt, doch ist diese nicht mehr so Wählerstark. Ja, denke nicht jede Idee der FDP ist gut. So bin ich gegen die einheitliche Mehrwertsteuer, da ich eine Mehrbelastung auf die Bedürftigen und ev. Sozialwerke zukommen sehe. Wo haben Sie gelesen, resp. verstanden, dass ich die SP Abzocker nannte (Anmerkung: ein Zwinker ist nicht ernst gemeint)? Dass die FDP und auch andere sich verrechnen ist bekannt. Deshalb einfach selber nachrechnen und überlegen, was etwa stimmen kann (gilt auch für Statistiken). Rentenalter 67 finde ich keine Lösung, wenn weiterhin Menschen zwangsfrühpensioniert​ werden (auch schon bemängelt) und keine entsprechenden Stellen angeboten werden. Auch einige Male mitgeteilt, dass die IV sich wie die AHV berechnet – nach Beitragsjahren inkl. Maximalrente. Wenn ich mich nicht irre – man kann dies alles nachlesen – so kann man max. auf 5 Jahre rückwirkend noch einbezahlen und wie in der Arena bemerkt wurde ist es ungewiss, dass denn diese Leistungen – sofern jene im Alter ins Heimatland zurückgehen auch bezogen werden. Auch in der Antwort an Herrn Anderegg geschrieben (gleicher Beitrag wie zu Ihrem Beitrag: Ich habe auch bereits die Frage in den Raum geworfen, ob es denn das Richtige ist, was wir in der “Humanitären Hilfe tun”…. Ich habe kein Patentrezept, doch stelle ich Fragen, überprüfe Aussagen nach meinem besten Wissen und Gewissen und wähle entsprechend, resp. stimme entsprechend ab. Denke auch, dass wir Bürger eigentlich in einer Demokratie und gut funktionierendem Staat über alles vollständig und korrekt informiert werden sollten…. Doch darauf kann man nicht bauen. Teilweise aus Eigeninteresse und teilweise weil man dies (noch) nicht weiss und die Abschätzungen nicht immer einfach sind.

      Guten Abend Herr Anderegg

      Ja, lesen und verstehen ist eine Glücksache, wenn man nicht nachfrägt und einfach unterstellt. Doch weshalb die Aggressivität? Gegen mich, obwohl wir uns -meines Wissens nicht persönlich kennen oder sind Sie einfach sonst unzufrieden mit wem oder was auch immer? Ersteres könnten wir bilateral bereinigen, letzteres geht mich dann nichts an und sollte eigentlich nicht zwingend den Kontakt zu anderen beeinflussen. Zudem sind wir uns doch auch einig, dass die Schweiz grenzenlos Platz hat! Die Bevölkerung wächst weltweit und nimmt nicht bloss in der Schweiz zu. Doch hat die Toleranz gegenüber anderen – wie mir scheint – und sie bestätigen durch Ihre Aussage: “da kann man nicht mehr so tolerant und weltoffen sein…. ” Ich zweifle die Umsetzung der PFZ (inkl. Massnahmen – CH- und EU-Bürger zuerst etc.) an. Siehe meine Antwort an Herrn Huber betr. Kosten für Kontrolle und ja, Herr Meier hat recht mit den 6 Monaten zur Stellensuche. Ja, die Einreise zur Jobsuche ist eines. Doch die Aufenthaltsbewilligun​g wird dann noch nicht erteilt. Doch ev. können Sie, Herr Anderegg den Link des Tagi (sofern dies auch online nachzulesen ist) nachliefern. Habe online noch nichts gefunden…. Auch schrieb ich ein “Ja” zu Schengen/Dublin. Ausländer wurden ja auch als Fachkräfte – wie auch schon geschrieben – vor der PFZ geholt. Einfach mit mehr Bürokratie, doch scheinbar noch immer billiger als hier die entsprechenden Menschen aus- und weiterzubilden.

      Ob wir dann wirklich mehr Mitspracherecht haben, weiss ich nicht. Ich frage ja noch und will mir ein Bild machen können, weshalb SP in ihrem Partei-Programm den EU-Beitritt hat/welche Vorteile sie darin sieht und der Rest nicht. Auch denke ich, dass wenn jemand mit irgendeinem Thema wirklich auseinander gesetzt hat, so sollte er die guten und schlechten Seiten davon auch aufzeigen können . Auch nochmals: Wir können und sollen nicht die Verantwortung übernehmen für was andere tun. Insofern können wir einen Bankrott nicht zwingend verhindern. Doch können wir als Land und Bürger unser möglichstes tun, damit gewisse Dinge nicht geschehen.

      Zu den Unis. Die Aufnahmeprüfung gemäss der Uni Zürich beinhaltet sicherlich die entsprechenden Vorkenntnisse und die Kenntnisse einer Landessprache nebst (Kenntnissen einer weiteren Landessprache ( Latein oder auch Griechisch) Englisch etc. kann man nachlesen. Dies passt, als man doch in einer Dokumentation darüber mehrere Griechen interviewte (Kostenfaktor?). Sie sehen, ich sehe fern, lese und informiere mich, Herr Anderegg. Doch hier erklären Sie mir bitte, weshalb denn Sie etwas dagegen haben, wenn Studenten hier lernen und die Gebühren etc. bezahlen, konsumieren und in Ihrem Heimatland helfen dieses vorwärts zu bringen? Sollte doch positiv sein? Oder haben Sie was dagegen, wenn das Wissen, welches unsere Schulen vermittelt weitergetragen und in deren Heimatländern verwendet wird? Selber fände ich sicher gut, wenn man Einheimischen die entsprechende Chance doch auch geben würde. Doch nebst der Uni gibt es noch andere Aus- und Weiterbildungen, welche für den Arbeitgeber Kosten verursachen. Diese sind mir präsenter. So, sollten Sie, Herr Anderegg diesbezüglich noch Fragen und Unklarheiten haben, so fragen Sie einfach nach. Ev. sind Sie ja morgen oder später in einer “bessere Stimmung ;-).

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    • Juli 18, 2021

      Meine Oma kann dafür im Kaffeesatz lesen und herausfinden wer europhil ist und wer nicht;) Jedenfalls sollte man zuerst die EU und PFZ richtig analysieren können, bevor man glaubt in die Esoterik und Parapsychologie gehen zu müssen;)

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    • Juli 18, 2021

      Vielleicht sollte man einfach die momentane Situation in Europa zur Kenntnis nehmen.
      Man stellt fest, dass ‘zigtausend Menschen auf die Strasse gehen, jeden Tag mehr. Im Osten wie im Süden. Die Gründe dafür sind klar und werden deutlich geäussert.
      Wie lange werden die Proteste zb. in Spanien, Portugal noch friedlich bleiben? In Griechenland etc. sind sie es bereits nicht mehr.
      Übrigens wird jetzt Italien von den Ratingagenturen angefeindet, kein Wunder,auch dieses Land ist eigentlich mehr als pleite. Was werden die Italiener wohl tun, wenn sie vor den wahren Verhältnisse in ihrem Land die Augen nicht mehr verschliessen können? Zuhause bleiben und Erbsen zählen?

      Sehen Sie, die europäische Katastrophe rückt immer mehr in die Nähe der Schweizer Grenzen.

      Es geht also nicht mehr um die bereits bekannten Probleme mit Menschen die aus armen Ländern wie Afrika, oder aus dem Osten, oder um die steuerlich geknechteten Deutschen, die hier unterkriechen wollen. Es geht schlicht und einfach um alle die Opfer die ein krankes System fordert, dass die eigenen Bürger immer weniger respektiert und abgezockt hat und sich nun auf deren Rücken refinanzieren will, obwohl logisch ist dass das nicht funktionieren kann, bei z.T. über 40% Arbeitslosen!
      In dem Sinne kann man sagen: Afrika und Europa gehen zunehmend Hand in Hand – und die Revolten in Afrika und ihre Auswirkungen beeinflussen und fördern die Aufstände in Europa.

      Wie ich vorgängig bereits erwähnt habe, sind nach meiner Meinung für die Schweiz die Zeiten der beschaulichen politischen Debatten und der intellektuell-abgehob​enen Betrachtungen darüber, ob man nun die PFZ/Bilaterale/EU-Bei​tritt weiter verfolgen soll und ob die Gegner dieser Öffnungsbestrebungen nun recht haben oder einfach rechts sind, höchstens ein Zeichen dafür, dass die Schweizer in ihrem relativen Wohlstand verlernt haben das wahre Potential einer (Welt)-Wirtschaftskri​se wahrzunehmen und deren Folgen einzuschätzen.

      Die​ Menschen in unserem vorläufig noch ruhigen Land, die nicht wollen, dass wir die unbeschränkte PFZ noch weiter zulassen, haben nach meiner Meinung recht.
      Sie sind nah an der Front und haben bereits erleben dürfen, dass die PFZ nur Vorteile für “die Wirtschaft” bringt, Vorteile die für den Arbeitnehmer aber Nachteile bedeuten!
      Wenn man den Bürgern eines Landes zumutet in kurzer Zeit mit viel Zuwanderung aus dem Ausland, mit entsprechender Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und damit einhergehender zunehmender Enge fertig zu werden, dann wird der Bürger sauer!
      Wenn sich immer mehr Schweizer gegen die PFZ aussprechen, soll dass keinen unserer Abgehobenen wundern, vielmehr sollten diese sich dafür schämen, dass sie nicht fähig waren, die Folgen von diesem Nonsens vorauszusehen!

      Die​ jetzt in der EU sich mehrenden Volksaufstände haben den Nachteil ansteckend zu sein und überrollen die Manipulationsversuche​ der Eliten.
      Ich denke wir sollten uns darauf einstellen, dass diese Lawine der berechtigten Unzufriedenheit sich immer schneller ausbreitet und “man” sie nicht einfach “niederschlagen” kann. Das heisst vermutlich, dass die jetzigen Kontrollorgane zunehmend ihre Macht verlieren.
      Bitte nicht vergessen! Die Schweiz sitzt buchstäblich mitten drin!
      Wieviel Wert haben im Falle von umfassenden sozialen Revolten in der nahen Zukunft unsere Landesgrenzen – und irgendwelche Verträge mit der zerbröckelnden EU?
      Und wieviel Opfer wird es kosten, bis die Machthabenden “wahren Demokraten” in der EU (Brüssel) einsehen, dass ihre Zeit vorbei ist?

      Man sollte sich nicht mehr in sinnlosen Debatten zur PFZ verlieren, wichtig ist jetzt vor allem keine neuen diesbezüglichen Vereinbarungen mehr mit der Blase EU abzuschliessen, sondern das Platzen dieser Riesenblase endgültig als reale und fortschreitende Tatsache anzuerkennen, zu respektieren und sich entsprechend auf die Folgen davon vorzubereiten.
      Diese​ Ansicht wird übrigens von Finanzgrössen immer öfter auch in “Mainstream Medien” geoutet.

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    • Juli 18, 2021

      @Frau Keller Die Wirtschaftkrise ist noch nicht vorbei. Da gebe ich ihnen recht. Aber ich sehe keinen Zusammenhang mit der PFZ! Können Sie mir bitte den Zusammenhang erklären? Jeder der in die Schweiz kommt, hat hier einen Job. Wir nehmen keinen einzigen Wirtschaftsflüchtling​ auf. Ausser er hat einen Job und wurde von uns geholt. Und falls die EU zusammenfällt. Dann gute Nacht… Dann haben wir definitiv auch Massenarbeitslosigkei​t. Wir sind auf die EU als Absatzmarkt angewiesen. Sollten die anderen uns aus protektionistischen Gründen ausschliessen, sind wir pleite.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Meier, der Grund für die PFZ ist wirtschaftlicher Natur. Die negativen Auswirkungen der PFZ äussern sich ebenfalls wirtschaftlich. Die Wirtschaftskrise – in ihrer Auswirkung auf die europäischen Völker – und die Schweiz – wird noch sehr lange nicht vorbei sein. Auch wenn man die ganze Zeit den Aufschwung herbei zu reden versucht.
      Die Realität der Revolten in den Strassen wird dieses Gerede je länger je mehr demaskieren. Der Aufschwung kommt finanziell beim Volk nicht an, der bleibt irgendwo in den oberen Etagen stecken, oder?
      Europa und der Euro sind bereits am fallen. Den Sturz eines kranken Giganten kann man nicht mehr aufhalten, wenn er begonnen hat. Das wäre genau so unmöglich, wie der Versuch eine Lawine aufzuhalten, die bereits den Berghang hinunterdonnert.

      M​assenarbeitslosigkeit​ kann, oder ist vermutlich die Folge des Zusammenbruchs. Es fragt sich, wieweit Wort wie “Absatzmarkt, bilaterale Beziehungen, PFZ” etc. dann überhaupt noch Bedeutung haben. In so einem Fall werden sich eher alle Länder und Völker erfahrungsgemäss wieder auf sich selbst und ihre ureigenen Überlebensstrategien besinnen.
      Und die waren in Notlagen leider noch nie Fremdenfreundlich.


      Auf das was sich aus der jetzigen Situation entwickeln kann, sind weder unsere politischen, noch unsere wirtschaftlichen Eliten vorbereitet, im Gegenteil, man versucht immer noch mit allen Mitteln möglichst viel Profit aus dieser Krise auf dem Rücken des Volkes herauszuholen.
      Solange die Einsicht fehlt sich zugunsten des grossen Ganzen anzupassen und aus gemachten Fehlern zu lernen, werden halt alle solange Ohrfeigen kassieren, bis sich das Verhalten zugunsten von ideologifreien, aber wahrhaft sozialen Gesellschaften ändert, in denen jeder in der Kultur sein Aus- und Einkommen hat wo er zu Hause ist.
      PS:
      Sind Sie wirklich so sicher, dass die Menschheit ohne diese aufgeblasenen Konstrukte, diese Mahnmale des Grössenwahns, der Willkür, der Korruption keine ander Möglichkeit hat, als sang- und klanglos unterzugehen?
      Sobald​ der Mensch aufhört sich bevormunden zu lassen, selber Verantwortung übernimmt und kreativ ist, ausserdem auch bereit ist sich zusammen mit anderen für ein anvisiertes Ziel einzusetzen braucht er diese Monster nicht.
      Mit anderen Worten: “Die Börse” kann auch wieder der Marktplatz um die Ecke sein!

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    • Juli 18, 2021

      Frau Keller, noch treffender kann man die Situation in der EU und mit der PFZ nun wirklich nicht mehr darlegen. Kompliment! Ich denke aber das hier viele Befürworter der PZ und die Linken ihre Fehlprognose nicht eingestehen können. Das sieht man ja auch auf diesem Forum. Die Nachteile der PFZ sind einfach nicht länger zu verleugnen, auch wenn ich dafür noch mehr in den Keller gevotet werde.

      Es sind erst 2 1/2 Jahre her, wo uns die PFZ Freunde das Blaue vom Himmel versprochen haben. Ich mag mich da noch sehr gut an eine Arena auf SF DRS erinnern. Johann Schneider Ammann war auch so einer. Der ist auch so einer aus der Ego-Kaste, der nur immer an sich, am seine Firma und an seine Branche denkt. Aber die Schweiz besteht eben nicht nur aus Großindustriellen, die nur an sich denken, auf Kosten von Anderen! Unbegreiflich das hier die SP mitmarschierte mit der FDP und obendrein auch noch von der millionen Kampagne der Economiesuisse profitierte!

      Der gleiche JSA sitzt nun im Bundesrat und tut so als ob. Da steckt viel Arroganz und Stolz dahinter, dass man nicht eingestehen kann, sich in Sachen PFZ maßlos geirrt zu haben. Der gleiche Tausendsasse, der dazu nicht einmal rhetorisch begabt ist, wird nun schon von jenen Linken kritisiert, die ihn in den BR gewählt haben. Ich habe schon immer davor gewarnt diesen JSA in den BR wählen zu lassen. Die Linken können nun selber die Suppe auslöffeln, die sie sich eingebrockt haben;)

      Frau Sägesser möchte ich einfach empfehlen, mal vom hohen Ross herunter zu kommen. Vor allem sollte man keine Unwahrheiten erzählen. Ich habe nämlich gestern folgendes gesagt: ” Da kann man NOCH so tolerant und weltoffen sein, der Wohnraum wird dadurch jedenfalls nicht grösser! ” Das was Sie hier mir gestern unterstellten habe ich aber nie und nimmer so gesagt: ” da kann man Nicht mehr so tolerant und weltoffen sein…. ” Sie haben zwar nur das Wort NOCH durch das Wort NICHT ersetzt. Nur ergibt sich schon daraus eine ganz andere Bedeutung, was Sie meiner Meinung nach absichtlich gemacht haben, um mit der Rassismuskeule gegen mich schwingen zu können! Aber Pech gehabt Frau Sägesser, im Gegensatz zu Ihnen höre ich sehr gut zu was mein Gegenüber so von sich gibt!

      Ich habe dann auch nicht gesagt, dass man an die Unis keine Ausländer mehr schicken soll. Nur können Sie wie gesagt nicht den Füffer und s’Weggli haben! Sie wollten nun einmal die PFZ, was auch das studieren von Ausländern an unseren Unis noch weiter erleichtert. Dann darf man sich aber auch nicht darüber brüskieren, dass dann so viele ausländische Studenten diese begehrten Plätze belegen, während man sich gleichzeitig beklagt, dass wir zu wenig einheimischen akademischen Nachwuchs in Forschung, Wissenschaft und Technik produzieren. Genau das aber machen viele Leute, die ums verrecken die PFZ wollten und sich gleichzeitig über zu wenig hochausgebildete Schweizer beklagen!

      Und wenn man z.B selbst schon als Hebamme akademisch ausgebildet sein sollte, ja dann werden sich noch weniger Leute für diesen Job entscheiden, weil 1. dort nicht das grosse Geld zu verdienen ist. Wofür dann also die akademische Knochentour? 2. weil das ” Handwerk ” und die Erfahrung beim Entbinden noch immer das wichtigste ist.

      Sie sagen wir hätten vor der PFZ viel Bürokratie gehabt? Sind Sie wirklich sicher? Und falls ja, wäre es dann besser, wenn das Chaos die Bürokratie ersetzt hat? Ich denke nicht das dem so ist ( weniger Bürokratie), wenn jedes Jahr 100.000 Ausländer einwandern, so etwas würde sich nämlich sehr schnell herumsprechen.

      Hier ist jedenfalls noch der Link zum Tagi, wo ich überhaupt nicht das Gefühl habe, dass Ausländer bei uns unter zu viel Bürokratie leiden:
      http://www.t​agesanzeiger.ch/zueri​ch/region/15-Minuten-​am-Sihlquai/story/300​78914

      Und wie ist das in umgekehrter Richtung für CH-ler in einem PFZ Land? In Rumänien gab es z.B schon vor der PFZ Schweizer, die dort erfolgreich geschäften konnten. Die Bürokratie mag dort zwar gross sein, aber klein genug um dann trotzdem dort gut leben und geschäften zu können. Ich kenne da einen Bootsvermieter aus Solothurn, der schon vor Jahren erfolgreich eine Bootsvermietungsfirma​ und Werft im Donaudelta eröffnen konnte. Und die Bürokratie die es schon gab, wird ganz sicher nicht durch die PFZ eliminiert in solchen Ländern! Gerade auch Rumänien ist ein Beamtenstaat, wo der Staat gerne möglichst viele Klientel an sich bindet in Verwaltung und Behörden aus Eigeninteressen. Und sei es nur ein Beamter, der den ganzen Tag nur Berge von Papieren mehrfach abzustempeln hat, wie in solchen Ländern üblich. Das grössere Problem ist dann noch die Korruption, auf die unsere PFZ ohnehin keinen Einfluss hat, aber für die EU anscheinend kein Problem war, um Rumänien wie Bulgarien aufnehmen zu können. Die Teils schlechte Arbeitsmoral der Rumänen, wie mir dieser Bootsvermieter selber erzählte, wird auch nicht durch die PFZ behoben. Überdies lebten schon vorher ohne PFZ viele Rumänen und Bulgaren in der Schweiz. Das waren dann nicht bloß Flüchtlinge, sondern auch solche die erst nach 1989 eingewandert sind! Also lange vor der PFZ!

      Über was wir überhaupt noch nicht geredet haben, ist der Aspekt der teuren Mieten. Auch hier haben sich die PFZ-Befürworter und die Linken hoffnungslos in eine Sackgasse manövriert. Toll, wenn wir durch die PFZ gute Professoren und Fachkräfte aus Westeuropa gefunden haben. Diese verdienen dann aber auch entsprechend hoch. So hoch das diese sich sehr teure Wohnungen leisten können. Das spricht sich natürlich herum und treibt die Mietpreis in den grossen Städten markant in die Höhe. Geringverdiener und einfache Bützer bleiben so aber noch weiter auf der Strecke. So müssen dann aber auch diese Leute immer mehr von der Stadt auf Land ziehen, was wiederum die Zersiedlung auf dem Land vorantreibt! Wie war das aber schon wieder mit dem verdichteten Bauen der Linken in den Städten, um die Zersiedleung der Schweiz zu verkleinern? Merken Sie diesen Wiederspruch der Linken und deren Verlogenheit? Bei solchen Leuten macht die linke Hand eben ständig was anders als die rechte!! Darum auch deren zunehmende Unglaubwürdigkeit und die vielen SP-Wahlniederlegen!!

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    • Juli 18, 2021

      @ Meier

      In was für einer Welt leben Sie eigentlich Herr Meier? Natürlich hat die Wirtschaftskrise auch einen Einfluss auf die PFZ! Nehmen wir doch nur das Beispiel von einem 25 jährigen Portugiesen, der in der Schweiz dank PFZ einige Zeit arbeiten und leben konnte, aber leider dann den Job verlor. Haben Sie dann ernsthaft das Gefühl, dieser würde nun nach Portugal zurückkehren, wenn dort die die Arbeitslosigkeit astronomisch hoch ist ( vor allem auch bei der Jugend), während unsere Sozialleistungen in Notsituationen immer noch viel besser sind als jene in seinem Heimatland?

      Die hohe Arbeitslosigkeit unter den Portugiesen in der Schweiz ist ja gerade zu ein Beleg für meine Aussage. Das gleiche könnte man auch über einen arbeitslosen ostdeutschen Lageristen sagen, der hier bei uns als Arbeitsloser viel besser leben kann als in Deutschland mit Hartz IV.

      Insofern hat die Wirtschaftskrise schon einen Einfluss auf die PFZ, weil wir viel weniger Arbeitslose haben als andere Länder und diese in der Not dann erst noch viel besser versorgt werden als anderswo.

      Sie können dann Gift nehmen, dass es den Arbeitslosen in den Pleitestaaten der EU noch dreckiger gehen wird, weil diese Staaten noch mehr sparen müssen, wo auch die Arbeitslosen nicht davon kommen. In manchen osteuropäischen Ländern ist dies bereits der Fall. Und wenn wir dann nicht die PFZ schleunigst korrigieren, ja dann wird das ganze noch mehr zu unseren Ungunsten verlaufen und die Sozialwerke weiter ausbluten!

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    • Juli 18, 2021

      @Anderegg Jeder der entlassen wird, wurde von uns geholt. Das natürlich der Portugiese nicht sofort zurückgeht ist klar. Jedoch kommt niemand wegen der Sozialleistungen in die Schweiz. Denn die sind Unterdurchschnittlich​. Kaufkraftbereinigt wäre ich lieber in Dänemark von der Sozialhilfe abhängig als hier in der Schweiz.

      Die Einwanderung war eine klare Fehlprognose. Aber zum Glück. Denn das heisst nur eins: Wir haben eine super laufende Wirtschaft. Wer will das nicht? Zum Glück haben wir die Stärke unserer Wirtschaft unterschätzt und nicht überschätzt.

      Die​ Mietpreise steigen, weil vor allem in den Städte gute Löhne bezahlt werden. Dann wird ganz einfach diese Kaufkraft “abgeschöpft”. Zumindest in Zürich stört sich niemand daran. Die SP hat die Mietpreise zum Wahlkampfthema gemacht und hat damit im April verloren. Das ist anscheinend ein wirkliches Minderheitenproblem. Die Zersiedelung den Linken zu unterstellen ist wirklich unverschämt. Die Naturschutzverbände warnen seit Jahrzehnten. Das Volk hat in unzähligen Gemeindeabstimmungen anders entschieden. Gleichzeitig ist die SVP die Wählerstärkste Partei. Auf der Homepage ist nachzulesen, dass die SVP für die ungehinderte Überbauung der Schweiz ist. Zumindest ist die SVP ehrlich. Für die FDP und CVP ist das ein Problem, aber nur Wahlpropaganda.

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    • Juli 18, 2021

      @Frau Keller Gehen EU Staaten pleite (Schuldenschnitt) werden auch wir zur Kasse gebeten. Je nachdem wie tief unsere Banken, Versicherungen in diesem Sumpf stecken. Bis jetzt zahlen die EU -Bürger dafür.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Meier, merken sie eigentlich nicht, welchen Schwachsinn Sie hier erzählen? Wegen den Sozialleistungen kommt nach Ihrer Meinung also niemand her, sprich bleibt also niemand hier wenn er arbeitslos wird. Dann sagen Sie aber gleichzeitig, dass der Portugiese dann nicht sofort zurück geht, wenn er bei uns den Job verliert. Aber warum geht er dann nicht zurück nach Portugal, wenn er hier arbeitslos wurde? Liegt es vielleicht doch an unseren tollen Sozialleistungen? Die Portugiesen gehen nämlich in aller Regel im Rentenalter zurück nach Portugal. Und bei gleich schlechten Sozialleistungen wie in Portugal, würde der arbeitslose Portugiese natürlich auch nach Hause zurück gehen, weil Portugiesen eher weniger sich hier auf Dauer niederlassen, als andere Ausländer. Die hohe Anzahl arbeitsloser Portugiesen in der Schweiz spricht auch gegen Sie.

      Und im weiteren ging es ja auch nicht darum, wo wir den gerne wären, wenn wir arbeitslos sind, sondern um die arbeitslosen Portugiesen und Deutschen. Portugiesen gibt es ohnehin nur sehr wenige in Dänemark. Und die Einwanderung nach Dänemark ist heute auch nicht mehr so einfach.

      Das sich in Zürich niemand mehr daran stört glaube ich Ihnen sehr gerne. Zürich ist ja heute immer weniger eine Stadt für die Bützer und Mittelschicht, aber immer mehr für Superreiche und Cüpplisozialisten, die nur noch Sozialismus reden und Kapitalismus und Luxus leben. Logisch hat die SP verlorenen, da diese mit der PFZ grosse Mitschuld an den überteuerten Mieten hat. Daher ist die SP nicht mehr glaubwürdig. Erst recht nicht, wenn solche SP-Politiker wie Regine Aeppli, im teuren Seefeld zwei Eigentumswohnungen für 2 Millionen Franken erwerben!

      So wird dann die Kaufkraft dieser Leute abgeschöpft. Daneben gibt es aber noch einige tausend Leute in Zürich, die dann zwischen Stuhl und Bank fallen und aufs Land umsiedeln müssen, damit dort die Zersiedelung weiter voranschreitet.

      Es wird dann auch so sein, dass auch in Zukunft arme Ausländer einwandern werden. Im Gegensatz zu früher, werden dann diese Leute aber vermehrt auf Land ziehen, wegen den teuren Städten. Und aus dem verdichteten Bauen in den Städten zum Landschaftsschutz wird dann auch nichts mehr!

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    • Juli 18, 2021

      Herr Meier, klar werden wir mit zur Kasse gebeten, die Schweiz zahlt sogar ohne gebeten zu werden. Wir schmeissen freiwillig das Geld hinterher!

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    • Juli 18, 2021

      PS: Wohlgemerkt, wieviel Geld von der Schweiz aus verteilt wird und wem genau, dass wird ohne Rückfrage beim Steuerzahler entschieden. Es steht uns nicht zu, uns dazu zu äussern und mit zu entscheiden was mit unserem Geld geschieht!
      Das Volk darf nicht mit an den Roulettetisch, dort dürfen nur die “Grossen” das Geld der Kleinen setzen.
      Wir dürfen nur dafür gerade stehen wenn die “Grossen” unser Geld verzockt haben! Das gilt aber für alle Länder dieser Welt.

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    • Juli 18, 2021

      @Herr Anderegg Ein Portugiese bleibt, weil er hier schneller eine Arbeit findet als in Portugal. Die Sozialleistungen spielen keine Rolle. Sie bleiben wegen der Arbeitsstation im Heimatland. Niemand kommt wegen den Sozialleistungen in die Schweiz. Dafür würden sich andere Ländern wie Frankreich oder alle skandinavischen Länder besser eignen.

      Komischerweise wählen die tausende Leute die “zwischen Stuhl und Bank fallen” SVP. Die SVP zusammen mit der FDP und CVP haben seit immer billiges Wohnen bekämpft. Also wer da SVP wählt, hat die Konsequenzen zu tragen. Ich habe absolut kein Mitleid oder erbarmen. Wer SVP, FDP oder CVP wählt hat ganz einfach mit der aktuellen Situation einverstanden. Oder das Problem ist nicht gravierend, beziehungsweise nicht genügend wichtig um die Wahl zu bestimmen.

      Ihre Vorwürfe an Regine Aeppli sind absolut haltlos (PS: Ich habe sie nicht gewählt). Muss jemand aus der SP etwa billig wohnen? Ist jemand mit Geld gezwungen SVP oder FDP zu sein?

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    • Juli 18, 2021

      Danke für den Link, Herr Anderegg. Habe mich mal umgelesen und kam auf die 90 Tage/Jahr für die neue EU http://www.aufbruch.c​h/osterweiterung.htm . Kam auch darauf, dass Basel angeblich ihre nach Zürich schickt und dort der Vermieter als Zuhälter gilt, was eine unselbständige Arbeit für diese bedeutet mit allem drum und dran. Ich verabschiede mich mit diesen Zeilen von Ihnen und spreche gerne weiter, wenn ihr Ton gemässigter ist (denke mit 3 Jobs, unregelmässigen Arbeitszeiten etc. – was ich in Blogs auch schon angetönt habe -, darf ich auch “menschlich” sein).

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    • Juli 18, 2021

      Also hier wird schon einiges von sich gegeben das realitätsfremd ist.
      Ausländer kommen nicht hierher wegen der Sozialleistungen?
      Mi​r hat ein Deutscher selbst gesagt, wenn er hier arbeitet hat er unter dem Strich mehr Lohn als in DE und wenn er arbeitslos wird geht es im hier besser als mit Hartz 4.
      Dann: Ausländer brauchen einen Arbeitsvertrag um hier zu leben, stimmt!
      Aber: Lebt einer hier kann er Landsleuten als Stellenvermittler dienen. Er weiss, dass z.B in seiner Firma eine Stelle frei wird, macht die Bewerbung für seinen Landsmann/frau der/die kommt her und unterschreibt den Vertrag und schon ist die Stelle weg!
      Ich habe es selbst vor Jahren erlebt, als eine Albanerin Stellen für Landsleute suchte, sie zeigte mir Ausweise von denen die wenig später dann kamen, so läuft’s!
      Mieten:
      N​ein, die SP ist total unschuldig wenn die Mieten steigen.
      Dabei will sie ja sogenannte “Energiesanierungen​”, natürlich machen das die Vermieter alles gratis, denkste, die Sanierungen sind willkommen um die Miete kräftig zu erhöhen!
      Die SP will die Partei der kleinen Leute sein?

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    • Juli 18, 2021

      Zuerst erhält ein Deutscher Arbeitslosengeld und danach Hartz4 . Also vergleichen Sie Hartz 4 mit dem bei uns Ausgesteuerten.

      Sie sind gegen die PFZ, aber der/die Albaner/in ist auch ohne PFZ gekommen. Das viele Stellen unter der Hand vergeben werden, ist ja bekannt. Tessiner stellt Tessiner an, Bündner stellt Bündner, etc.. Erfolgreiche Betriebe hingegen stellen kompetente Leute an, unabhängig der Herkunft. Und das sind die meisten unserer auf dem Weltmarkt erfolgreichen Unternehmen.

      Ich könnte ihnen noch mehr Argumente für die Verteuerung der Mieten durch die SP-Politik liefern. Aber Sie wählen Rechts und denen sind hohe Mietepreise offiziell egal. Hohe Mietpreise werden da sogar gefordert (gute Steuerzahler) und entsprechend gefördert.

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    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrter Herr Huber. Richtig, es werden teilweise Realitätsfremdes verbreiten. Doch aus der Sicht desjenigen kann es auch wieder wahr sein (eigene Wahrnehmung und dem was man Wahrnehmen will. Erfahrungen inkl. jener des Umfeldes). Doch nicht jeder, der in die Schweiz reist kriegt automatisch Sozialhilfe und Arbeitslosengeld und die Berechtigung kann auch wieder erlöschen. Kommt auf die Beitragszeit und Niederlassung-/Aufent​haltsberechtigung etc. an. Dies und mehr (inkl. „Schein“-Selbständigk​eit und für in Ihrem Fall, Herr Huber für AlbanerInnen) kann man selber unter anderem in der Gesetzgebung nachlesen. http://www.bern.ch/st​adtverwaltung/bss/soz​ialamt/sozialdienst/w​erkannbeziehen / http://www.vol.be.ch/​site/home/beco/beco-r​av/beco-rav-5-alv.htm​ / http://www.personenfr​eizuegigkeit.admin.ch​/fza/de/home/haeufige​_fragen/auswirkungen_​auf_sozialversicherun​gen.0006.html Auch kriegt nicht jeder automatisch Asyl. Dass man seinen Menschen hilft ist sicher auch klar. Tun wir doch auch (ich jedenfalls habe auch schon Menschen zu Arbeit verholfen, damit diese nicht Arbeitslos, Fürsorgeabhängig etc. werden.) oder etwa nicht? Doch dies alles im Rahmen der Gesetzgebung sonst wäre es illegal und müsste geahndet werden. Was deren Kontrollen anbelangt (Lohndumping etc.), so wünschen es ganz klar die Linken. Zu guter Letzt frage mich, was an der Energiesanierungen so tragisch sein kann, wenn beschlossen wurde – bis auf weiteres – von den AKW’s frei zu kommen? Wie viel Geld sparen kann man denn dank dem Energiesparen und was bleibt auch mit den erhöhten Mieten (mit höheren Mieten darf man generell bei Rennovationen/Änderun​gen entsprechend der Gesetzgebung rechnen und oftmals sich dagegen mit Hilfe vom Mietamt wehren) mehr übrig? Dies ist eine Rechnung, welche ich noch nicht gemacht habe.

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  • Mai 20, 2011

    EINWANDERUNGS-KONTING​ENTIERUNG VON BRUTTO 50000 PERSONEN PRO JAHR

    Sehr geehrter Herr Reimann

    Mit der Entscheidung zur Freizügigkeitsklausel​ im Mai 2011 werden nach den Pressemeldungen der letzten zwei Wochen wirkungsvolle Veränderungen erwartet. Die Bevölkerung ist grösstenteils FÜR die Einwanderung. Das politische Mass ist aber verloren gegangen und dieses soll meines Erachtens mit einer EINWANDERUNGS-KONTING​ENTIERUNG VON BRUTTO 50000 PERSONEN PRO JAHR wieder eingeführt werden. Der Inländer-Vorzug muss wieder gelten. Teilweise sollen die zu niedrigen Rekrutierungslöhne der letzten Jahre mit Mindestlöhnen korrigiert werden.

    Eine wesentliche Thematik sind die vielen Unwahrheiten, welche der Bevölkerung in den letzten vier Jahren zugemutet wurden. Viele Vorurteile in den Fähigkeiten, diverse fehlerhafte Statistikinterpretati​onen und absichtliche Fehlaussagen über den Fachkräftemangel wurden eingesetzt. Diese absichtlichen Realitätsabweichungen​ haben sich in unserem Rechtsstaat zu einem sehr grossen Wirtschaftsverbrechen​ entwickelt. Eine Nachbearbeitung und eine umfangreiche Wiedergutmachung sind angesagt.

    Ausführliche Fakten über die Vorgänge rund um die Personenfreizügigkeit​ und die politischen Akteure können im öffentlichen Buch «Das Einwanderungsland Schweiz» nachgelesen werden.

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    • Juli 18, 2021

      Der Fachkräftemangel ist ein Tatsache und kein Erfindung.

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    • Juli 18, 2021

      ABSICHTLICHE WIDERSPRÜCHE GEGEN DIE INLÄNDISCHEN ARBEITNEHMENDEN

      Die Unternehmen zeigen den inländischen Arbeitskräften mit ihrem Verhalten wie es um den Fachkräftemangel steht. Dieses Verhalten ist die REALITÄT. Andere abweichende Aussagen sind meines Erachtens bewusst gesteuerte Marketing-Aktivitäten​, absichtliche Fehlaussagen oder gemäss ihrem Wortlaut «Erfindungen».

      Die Aussagen der Wirtschaftsverbände, der Politik und das Verhalten vieler Unternehmen sind zurzeit SEHR WEIT voneinander entfernt. Die Differenzen richten sich gegen die inländischen Arbeitnehmenden. ECHTE VOLKSVERTRETER schreiten in solchen Situationen ein, legen die massiven Widersprüche offen und LEITEN WIRKSAME VERÄNDERUNGEN EIN.

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    • Juli 18, 2021

      Ingenieure werden weniger ausgebildet als in Rente gehen. Wir können nicht einmal diese Stellen besetzen. Informatiker können sich ihren Job aussuchen. Ebenso Elektriker etc….

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    • Juli 18, 2021

      WAS SIE SCHEIBEN IST EINE REALITÄTSFREMDE UNWAHRHEIT

      Erzählen Sie mal, wer denn die inländischen Informatiker einstellt!

      Die Informatiker sollen ihrer Ansicht nach den Job aussuchen können. Wir haben in diesem Bereich einen grossen Widerspruch zwischen der Realität und den Aussagen. Was Sie hier schreiben, gehört zu den Aktivitäten die sich zum einem sehr grossen Wirtschaftsverbrechen​ entwickelt haben. Realitätsfremde Behauptungen stellen die einen Personen auf und andere müssen die negativen Auswirkungen tragen.

      Es ist an der Zeit, die durch die Unwahrheiten enteigneten Vermögenswerte den betroffenen Personen zu entschädigen. Die Propaganda zur Erhaltung von realitätsfremden Unwahrheiten ist meines Erachtens eine verbrecherische Aktivität.

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    • Juli 18, 2021

      Ein Informatiker kann sich den Job aussuchen. Was ich da so höre ist. Ich habe 10 Bewerbungen geschrieben und 8 hätten mich genommen. Das ist in etwa die Realität. Gleichzeitig ist der Bedarf grösser als die Anzahl Abschlüsse. Egal ob auf Stufe Lehre, Fachhochschule oder Uni.

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    • Juli 18, 2021

      DIE AUSSAGEN DER WIRTSCHAFTSVERBÄNDE SIND SEHR FRAGWÜRDIG

      Zurzeit wird sogar darüber debattiert, ob sich die Unternehmen mehrheitlich an die vorgesehenen Regeln halten oder nicht. Wie die Übereinstimmung der Realität mit den Aussagen der Wirtschaftsverbände ist, wird schon gar nicht mehr hinterfragt.

      Zum Wort «mehrheitlich» ein einleuchtendes Beispiel: Jeder Automobilist fährt grösstenteils mit korrekter Geschwindigkeit an den Geschwindigkeitsmessu​ngen vorbei. Trotzdem versendet die Polizei jedes Jahr Rechnungen im Gesamtbetrag von CHF 500 Millionen. Um Recht und Ordnung im Strassenverkehr zu gewährleisten genügt scheinbar die mehrheitliche Regeleinhaltung nicht.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Schneider: Sie sprechen eine entscheidende Angelegenheit an. Viele Arbeitgeber rekrutieren im Ausland auch wenn die Ressourcen (Arbeitskräfte) hier im Inland vorhanden sind. Über diese Realitäten schweigen sich die Wirtschaftsverbände und die Unternehmen aus. Die Transparenz wird soweit wie möglich vermieden. Dies gilt für verschiedene Branchen.

      Im Gesundheitswesen ist in der Folge der grossen Einwanderung ein enormer Personalbedarf verständlich. Die Situation kann nicht auf alle anderen Branchen übertragen werden.

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  • Mai 20, 2011

    Das mit dem Punktesystem für Einwanderer finde ich gut!
    Und ich glaube, es täte uns selber auch gut, ein solches Punktesystem zu kennen, es in den Schulen bewusst zu machen, was wir Schweizer alles für Rechte haben- und auch, was wir für Pflichten haben, wenn wir in der Schweiz gut leben wollen.

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  • Mai 21, 2011

    Sie fordern ein Punktsystem und die SVP-Unternehmer in Gastgewerbe und Gewerbe importieren am meisten dieser Leute die durch jegliches Punktesystem fallen würden.

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    • Mai 21, 2011

      4 von 5 haben gegen mich gestimmt. Für diese 4 von 5 erfüllt sprechen also die Hilfsarbeiter auf dem Bau perfekt die Ortssprache…..

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    • Mai 22, 2011

      Geschätzter Herr Meier

      Ihre Begründung und Nachbearbeitung finde ich eindrücklich. Zum Zeitpunkt als es 4 zu 5 stand war ich scheinbar der einzige mit einem Votum für Sie.

      Nationalrat Lukas Reimann meint es mit seinem Vorschlag sicher gut für unsere Bevölkerung, davon bin ich überzeugt. Im Grundsatz der Einwanderungs-Einschr​änkung stimme ich ihm zu. Die meistdiskutierten öffentlichen Beispiele betreffen aber keine hochqualifizierten Einwanderer. Seien es die Schweisser, Bus-Chauffeure, Bauarbeiter oder das Gastgewerbe. Deshalb finde ich den Anspruch auf wahrhaftig hochqualifizierte Einwanderer zu setzen als sehr hoch.

      Im heutigen Artikel von 20Minuten wurden die im Artikel geschriebenen Worte von Lukas Reimann durch die SVP-Vertreter Blocher, Baltisser, Stamm und Wobmann bekräftigt. Aus meiner Sicht eine interessante Entwicklung, da bereits eine Kontingentierung der Einwanderung auf 50000 Personen pro Jahr ein wesentliches Umdenken erfordert…

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  • Mai 23, 2011

    Eine freie Einwanderung oder eben freies Reisen ohne Grenzen ist doch eine schöne Vorstellung. Mal so grundsätzlich.

    Und​ aus der Vergangenheit wissen wir, dass Grenzkontrollen auch nicht wirklich das Alpha und Omega sind, ein Land „sicherer“ zu gestallten. Kriminelle finden immer Wege und Helfer hier im Land.

    Weiter wissen wir, dass die Fortführung der Sozialwerke, ein Bevölkerungswachstum als Grundlage dient. Ebenso, dass Frau und Herr Schweizer mit dem Nachwuchs zeugen gewisse Probleme haben. Jedoch alleine der Bevölkerungswachstum ohne Wirtschaftswachstum funktioniert auch nicht, sondern schwächt die Sozialwerke.
    Von der Wirtschaftsseite her stehen wir vor einer Gewerkschafts-Forderu​ng Minimallöhne, keine Dumping Löhne zulassen.

    Dann wissen wir auch noch, dass wir unseren fossilen Energie Verbrauch auf den Stand von 1990 einfrieren sollten. / wer auch immer auf diese Idee kam /.

    Und seit neustem dank dem „Fukushima“ Effekt, dass unserer Stromversorgung als Alternative zu fossilen Brennstoffen auch nicht das Gelbe vom Ei ist.

    Neueren Datums machen sich noch welche Gedanken um den Platzbedarf, wie viele Menschen verträgt das Land Schweiz, ohne dass die Umwelt darunter leidet. Es wird darauf hingewiesen, seit langem schon, ein Hobby der Grünen, wir hätten zu viele Strassen.
    Dann wird darauf hingewiesen, dass unser Land zu sehr zersiedelt ist, zu viele Reiheneinfamilien Häuschen. Besser wären Plattenbauten ala ex DDR, so in der Art.

    Wenn man wie ich, einer SVP zugetan, politisch, auf mögliche Probleme welche entstehen könnten, durch diese Personenfreizügigkeit​, wurde das als Fremdenfeindlich abgetan.

    Dabei hat man sich nur Gedanken darüber gemacht, (ohne Lösungen zu finden) wie man diese Personenfreizügigkeit​ richtig händeln wollte.
    Man fand, dass zu wenig reguliert würde, und dachte dabei nicht zwangsweise an die Grenzkontrollen.
    Sondern an die Tatsache, dass zum Beispiel das Thema Lohn eines sein wird, Lohndumping, weil wir hier sicher quer durch alle Parteien hindurch Arbeitgeber haben werden, die NUR aus dem Grund Tiefere Löhne jemanden aus dem Ausland anstellen werden.
    Nebst der Logik noch, wie viel Platz haben wir?
    Wie soll das mit diesen CO2 Zielen gehen, wenn die Bevölkerung und die Wirtschaft wächst. Eben viele Frage und keine Antworten.

    Und nicht beantwortete Fragen / Verträge unterzeichne ich nicht, weil, habe ich einen Vertrag unterzeichnet, stehe ich zu diesem Regelwerk.

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  • Mai 23, 2011

    Personenfreizügigkeit​

    Was muss ich denn darunter verstehen? Wenn jemand seit 22 hier arbeitet, schon mit 14 Jahren Nachtschicht in einer Fabrik machen muss, nicht mal die Schule besuchen darf und seit 13 Jahren verheiratet ist, Frau und Kinder hat, die 2 mal im Jahr rausgeworfen werden sogar mit maskierter Polizei, wie wenn die Verbrecher wären. Quellensteuern werden natürlich kassiert, man verhindert sogar seit 2008 dass er einen Ausweis besitzt, obwohl er offiziell nicht ausgewiesen wird, nur Frau und Kinder. Man sagt er sei gegangen, obwohl man genau weiss wo er arbeitet und die Gemeinde sogar einen Abmeldestempel macht aber in der neuen Gemeinde wird keiner gemacht, obwohl die ganze Familie sich dort persönlich vorstellt. 3 Monate wird der hintenrum verhandelt, dann folgt wieder die Ausweisung der Frau und Kinder, obwohl der Vater als Polier arbeitet und sehr gut verdient, nie Sozialhilfe bezogen hat, im Gegenteil die Schulden seines Vaters für eine Wohnung zurückzahlen musste, obwohl er dafür nie einen Mietvertrag unterzeichnet hat, sondern der und die Gemeinde. Das ist Personenfreizügikeit.​ Er darf hier sein, um andern zu zahlen. Aber dass er Frau und Kinder hat, davor hat man keinen Respekt. Hoffen wir, dass das bald ändert. Gerade die, die unsere Sprache sprechen, haben ein Recht darauf, integriert zu werden. Dass da mal Ausrutscher passieren, ist vielleicht sogar provoziert. Und diese Probleme sollten eben auch auf den Tisch.

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  • Mai 24, 2011

    Die PFZ nützt nur “der Wirtschaft”.
    Was auch immer diese abstrakte Grösse genau ist.
    Wer sie vertritt und repräsentiert wissen wir und das sind vermutlich diejenigen die an diesen künstlich herbei geführten “Völkerwanderungen”​ verdienen.

    Dem hier lebenden, heimischen und arbeitenden Fussvolk-Volk nützt die PFZ nichts!
    Die Einheimischen werden von den Konsequenzen welche die PFZ mit sich bringt in jeder Weise überfordert und übervorteilt. Und die Zugewanderten? Ist denen vielleicht wohl?
    Man muss das Ganze nicht immer nur von der Seite des evtl. finanziellen Vorteils, den sich die jeweilige Gegenseite auf Kosten der Anderen abholen könnte, betrachten.
    Man soll auch die menschlichen Aspekte richtig gewichten!
    Und daraus endlich mal die richtigen Schlüsse ziehen!

    Wer hat uns die PFZ als Vorteil für Land und Volk verkauft? Wer kann sich nicht mal jetzt, wo sich das Ganze als sozialer Stress und ausserdem nicht umweltverträglicher Leerlauf entpuppt, dazu durchringen, sich wenigstens für die Lügen zu entschuldigen, die man dem Volk vor der Abstimmung zur PFZ aufgetischt hat?

    Wer hat ausserdem versucht das Schweizer Volk seit Jahrzehnten mit den genau gleichen Märchen und mit allen Tricks (darunter auch massive Drohungen und Angstmache) in die EU zu schummeln? Wer hat locker und ohne die geringste Weitsicht riskiert, unser friedliches Land in eine gefährliche politische Spaltung zu führen?
    Diese Exponennten und die “Wirtschaften” die dahinter stehen sollen für ihre egoistischen, einseitig profitorientierten Interessen, oder ihren blinden Vereinheitlichungswah​n und daraus resultierenden Fahrlässigkeiten zur Verantwortung gezogen werden. Im Minimum dadurch, dass man endlich aufhört, auf sie zu hören!
    Dabei ist es ganz egal zu welchem politischen Lager, bzw. zu welcher Partei diejenigen gehören.

    Nicht zu vergessen: Man hat auch die Zugewanderten belogen! Sie sind hierher gekommen, weil sie gehört haben, dass es sich hier besser und sicherer leben und mehr verdienen lässt, als in ihren Herkunftsländern.
    Man hat ihnen aber nicht gesagt, wieviel man z.b. hier arbeiten muss, um die hohen Lebenshaltungskosten tragen zu können und man hat ihnen auch nicht gesagt, dass wir Schweizer halt nicht so einfach jeden in unser Herz schliessen, vor allem dann nicht, wenn es so aussieht als würde uns “der Fremde” persönliche Nachteile bringen. Und erst recht nicht, wenn er denkt, er müsse sich nicht an die hier geltenden Regeln halten.
    Undsoweiter – unsofort!
    Ich will damit sagen, dass letzlich alle – wir und das zugewanderte “Fussvolk” ‘reingelegt worden sind.

    Die wenigen zugewanderten “Hochqualifizierten​” welche die gutbezahlten Positionen einnehmen, die CEO’s welche zunehmend den grossen Unternehmen vorstehen, von denen auch nicht mehr so viele wirkliche Schweizer Unternehmen sind, betrifft das nicht.

    Diese Liga verdient immer und muss unter den Auswirkungen der PFZ in den unteren Etagen der Gesellschaft nicht leiden – und diese Liga gehört letztlich zu denselben Interessenvertretern und Profiteuren der PFZ wie die Politiker, die uns die PFZ, die Bilateralen (mit automatischer Übernahme von laufendem EU-Recht – und wahrscheinlich auch dem unausweichlichen EU-Untergang) verkaufen wollten und immer noch wollen.

    Die Auswirkungen der PFZ sind für’s Schweizer Volk und Land klar negativ – und sie werden sich auch künftig nicht wie durch Zauberhand ins Positive wenden.
    Ich appelliere ans Langzeitgedächtnis der Bürger: Vergesst nicht wieder, wer euch das angedreht hat und glaubt diesen Menschen nicht mehr!

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  • Mai 24, 2011

    DIE EINWANDERUNGSPOLITIK – EINE ÜBERSICHT

    Geschätzter Herr Nationalrat Reimann

    Die Bevölkerung ist zurzeit aufgefordert der Politik, insbesondere an Bundesrat Schneider-Ammann, zu erklären welche Zusammenhänge mit der Einwanderungspolitik bestehen. Daraus folgere ich, der Nutzen von guter Ausbildung ist umstritten.

    Bei der grossen Einwanderungswelle von mehr als 300000 Personen in den letzten vier Jahren sind die Folgen deutlich erkennbar.
    – Die Spitäler haben mehr Bedarf an Fachkräften
    – Die Bauwirtschaft hat viele Aufträge und Personalbedarf
    – Die Rekrutierungsstrategi​en vieler Unternehmen sind auf
    ausländische Arbeitnehmende ausgerichtet
    – Die Sozialwerke zeigen andauernd Reformbedarf und für die
    Zukunft viele Unsicherheiten
    – Die Züge sind überfüllt
    – Die Staus auf den Strassen haben zugenommen

    Die Initiativen von ECOPOP, SD und SVP zeigen eine beachtliche Willensbekundung der drei Gruppierungen und mögen langfristig ihre Wirkung entfalten. Die Dauer bis zur Inkraftsetzung entsprechender Gesetze ist aber sehr lange.

    Bundesrätin Widmer-Schlumpf sagte am 08.02.2009: «Wir werden die Bedenken der Bevölkerung auch in Zukunft ernst nehmen.» und weiter «Die vorgesehenen Sicherungsinstrumente​ werden wir konsequent anwenden.» Das bedeutet, die MISSSTÄNDE WERDEN JEWEILS IN KURZER ZEIT BEHOBEN. Aktuell zeigt der Bundesrat täglich, dass er kaum Willens ist die aktuelle Situation zu erkennen. Zusätzlich scheint er die Aussagen in der Presse teilweise als ein «Spiel» zu verstehen.

    Bis Ende Mai wird die Bevölkerung erfahren, ob die Meldungen über die Ventilklausel vom 15. Mai einen tieferen Sinn hatten. Auf eine ausführliche Stellungnahme des Bundesrates mit inhaltlichen Fragen wartet die Bevölkerung bereits seit 18 Monaten. Die Auswirkungen haben sich inzwischen zu einem sehr grossen Wirtschaftsverbrechen​ entwickelt. Sie sollen rasch mit veränderten Regelungen beendet werden.

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  • Mai 24, 2011

    KEINE VERHANDLUNGEN ÜBER DIE PERSONENFREIZÜGIGKEIT​, 24.05.2011

    Bundesrat Schneider-Ammann scheint heute für Anpassungen der Personenfreizügigkeit​ nicht mehr offen zu sein. Am 15. Mai in der «NZZ am Sonntag» hat er sich noch anders geäussert. Zurzeit «spielt» er mit Aussagen in der Presse gegenüber der Bevölkerung. Akzeptieren kann ich dies nicht. Aus meiner Sicht ist es derzeit fraglich, ob seine Amtsdauer noch bis im Dezember andauern soll.

    Bei der EU-Kommission heisst es, Forderungen werden auf die EU-Agenda kommen, wenn von der Schweiz ein formelles Gesuch um Neuverhandlungen in Brüssel eintrifft. Ist doch interessant, scheinbar war am 15. Mai noch kein Gesuch vorhanden.

    Die Mitteilungen zeigen auf, die Personenfreizügigkeit​ ist vorallem eine inländische Angelegenheit. Sobald der Einfluss unserer Unternehmen nicht mehr vorrangig ist, sind Veränderungen gegenüber der EU möglich. Die Aussagen der EU waren auch heute nicht voreingenommen negativ. Gegen die EINWANDERUNGS-KONTING​ENTIERUNG wehren sich unsere Unternehmen um ihre fragwürdigen Rekrutierungsaktivitä​ten zu erhalten.

    Der Beitrag bezieht sich auf folgenden Artikel im Tagesanzeiger:
    http://www.tagesanz​eiger.ch/schweiz/stan​dard/story/23663130

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    • Juli 18, 2021

      Ja, Schneider-Ammanns Mütchen wurde rasch gekühlt…

      Noch vor Wochenfrist war er Interview-Held. In allen Sonntagszeitungen kündigte er an, angesichts offensichtlicher und grosser Probleme müsse und werde die Schweiz über die Personenfreizügigkeit​ mit der Europäischen Union «intensiv nachdenken».

      Flugs meldete sich der Statthalter der Brüsseler Funktionäre zu Wort, dieser Reiterer. Indigniert gab er zu verstehen, es gebe zur Personenfreizügigkeit​ überhaupt nichts nachzudenken: Die Schweiz habe den Vertrag unterschrieben. Er funktioniere wie vorgesehen. Niemand habe Wünsche anzumelden.

      In Brüssel abgekanzelt
      Darauf brach Bundesrat Schneider-Ammann, als Volkswirtschaftsminis​ter zuständig für die Umsetzung der Personenfreizügigkeit​, zu Gesprächen nach Brüssel auf. Diese scheinen eher einseitig verlaufen zu sein. Nach den Gesprächen wollte Bundesrat Schneider-Ammann jedenfalls von «vertieftem Nachdenken» über die mit der Personenfreizügigkeit​ eingetretenen Missstände nichts mehr wissen.

      Offensicht​lich ist der Schweizer Bundesrat in Brüssel regelrecht zusammengestaucht worden. Offensichtlich hat er es sich bieten lassen, wie ein Schulbub abgekanzelt zu werden. Die Sorgen der Schweizer Bevölkerung zählen nicht, wenn ein Schweizer Regierungsmitglied in Brüssel mit den dortigen Kommissaren verhandelt. Es wird auch nicht verhandelt. Es werden schweizerischerseits lediglich Weisungen und Befehle entgegengenommen und abgenickt. Brüssel befiehlt – unser Bundesrat akzeptiert. Da zeigt sich Untertanen-Mentalität​ vor jenen Funktionären, denen Europa den Schuldensumpf in fast allen EU-Ländern verdankt.

      Bilatera​le III: Vom Tisch!
      Gleiche Abfertigung hat Bundesbern – auch mit Bundesrat Schneider-Ammann als Wortführer – vor einigen Wochen erfahren, als dieser sich getraute, einige vage Ideen für ein drittes Paket bilateraler Verträge zu äussern. Auch damals wurde er vom Sprachrohr Brüssels zu Bern, diesem Reiterer, in den Senkel gestellt: Vertragsverhandlungen​ zwischen Gleichgestellten – das möge Bern gefälligst sofort vergessen. Nur noch «institutionelle Einbindung» sei gefragt: Die Schweiz habe sich «kohärent und institutionell» der Brüsseler Gesetzgebung unterzuordnen.

      Ber​n spurte sofort: Der Begriff «Bilaterale III» wurde versenkt, nur noch die «kohärente, dauerhafte Anbindung» ist Diskussions- und Arbeitsgruppen-Thema.​

      Vertragsbrüchiges​ Italien
      Die herrischste «Tarif-Durchgabe» erfährt die Schweiz gegenwärtig von Seiten Italiens. Wiederum ist Bundesrat Schneider-Ammann – zuständig für die Schweizer Aussenwirtschaftsbezi​ehungen – der Adressat. Sein Gegenüber heisst Franco Frattini, Mitglied einer Regierung, deren Chef zurzeit gerade als Sittenstrolch – pardon: Als «mutmasslicher Sittenstrolch» selbstverständlich – vor Gericht steht, weil der Siebzigjährige seinen Hunger auf Minderjährige allzu unverfroren zu stillen versucht hat.

      Weil Frattini im Namen Italiens von der Schweiz Bankdaten und grosse Geldzahlungen erpressen will, wozu er immer neue «schwarze Listen» aufstellt, belegt er die vertraglich einwandfrei vereinbarten Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und Italien laufend mit neuen, perfiden Schikanen. Plötzlich muss eine Tessiner Firma – damit eine längst fällige grosse Zahlung eines italienischen Kunden verzögert werden kann – den italienischen Behörden den Nachweis erbringen, dass nie Unregelmässigkeiten bezüglich möglicherweise angefallenen Erbschaftssteuern – einer kantonalen Steuer, die Italien hinten und vorne nichts angeht – vorgekommen seien. Ein anderer Tessiner Lieferant muss – damit Zahlungen italienischer Kunden durch den italienischen Staat hinausgezögert werden können – den Nachweis erbringen, dass die hiesige Mehrwertsteuer-Erklär​ung korrekt ausgefüllt worden sei – auch die Mehrwertsteuer-Abrech​nung einer schweizerischen Firma geht Italien rein nichts an (Italien will damit höchstens an Informationen über Bankbeziehungen schweizerischer Firmen mit schweizerischen Banken herankommen). Unzählige Schikanen, Beinstell-Aktionen der genannten Art belasten, verteuern, bürokratisieren derzeit vertragswidrig den grenzüberschreitenden​ Handelsverkehr zwischen dem Tessin und Italien.

      Bern verniedlicht
      Zu Beginn dieses Jahres wurde die Aussenwirtschaftsabte​ilung Seco im Departement Schneider-Ammann auf diese Schikanen angesprochen. Alles wurde bestritten: Der Handelsverkehr verlaufe problemlos. Es gelte der Courant normal. Artikel in Zeitungen seien an den Haaren herbeigezogen.

      Wen​ig später liess sich die SVP vom Direktor der Tessiner Handelskammer im Detail orientieren. Den Zuhörern standen, als ihnen unzählige zeitraubende und spesenverschlingende Detail-Schikanen vorgelegt wurden, die Haare zu Berge.

      Dem Treffen im Tessin folgte eine energische Intervention in der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats. Diesmal gegenüber Bundesrat Schneider-Ammann persönlich. Dieser räumte ein, die Probleme seien gross. Es sei ihm, antwortete er auf entsprechend direkte Frage, unverständlich, dass das in seinem Departement angesiedelte Seco an einer früheren Sitzung die Probleme heruntergespielt habe. Es wurde versprochen, die Schikanen Italiens gegen die Wirtschaft des Kantons Tessin für die nächstfolgende Sitzung der Aussenpolitischen Kommission zu traktandieren. Diese findet statt am 23./24. Mai. Die Traktandenliste ist eingetroffen. Ein Traktandum «Schikanen Italiens gegenüber der Tessiner Wirtschaft» fehlt auf der Liste. Ob das offene Problem zu einem Unter-Traktandum abgewertet worden ist, entzieht sich im Moment noch unserer Kenntnis.

      Schwächl​icher Bundesrat
      Aus allem aber wird klar: Bern versteht sich gegenüber Brüssel zunehmend als Untertanenland. Lässt sich schikanieren, lässt sich kujonieren, lässt sich zusammenstauchen.

      ​Eine wirksame Reaktion auf das vertragswidrige Verhalten Italiens (selbst die Europäische Union hat in der Causa Italien gegen die Schweiz der italienischen Regierung ein Verfahren wegen Vertragsbruchs angedroht!) wäre längst möglich – der seinerzeitige Nationalrat und heutige Tessiner Lega-Regierungsrat Norman Gobbi hat sie mit persönlichem Vorstoss gefordert: Die Schweiz solle die Quellensteuer-Überwei​sungen an Italien – immerhin mehrere Dutzend Millionen jährlich – zurückbehalten, bis Italien sich wieder vertragskonform zu verhalten beliebe.

      Bis heute will der Bundesrat davon nichts wissen.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Hofmann,
      Ihr Kommentar ist eine Augenöffner für alle die es bis anhin nicht wahrhaben wollten wie weit es mit unseren “Volksvertretern” gekommen ist. Deshalb sollten Sie ihn gleich eingangs unter “neue Kommentare” plazieren, als nicht zu übersehenden Beitrag!
      Es ist extrem wichtig, dass diese “Mauscheleien” publik werden, damit sich keiner mehr Illusionen über die wahren Zustände hier macht.
      Mit bestem Dank und Gruss!

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    • Juli 18, 2021

      Der Text von Hrn. Hofmann ist in der Tat beeindruckend. Wieviel davon stimmt weiss ich nicht. Ich nehme an, es sei weitgehend wie beschrieben. Wenn man nun die Schwächlichkeit des BR in einem “freundlichen” Umfeld sieht (so sagen jedenfalls alle und alle grinsen in alle Kameras), so versteht man besser die äusserst schwierige Situation des BR 1939-45 in einem feindlichen, totalitären Umfeld mit unberechnbaren Diktatoren. Das sollten sich die ewigen Besserwisser à la Prof. J. Tanner von der UNI Zch. sowie die Mitglieser der ehem. Bergierkommission hinter die Ohren schreiben. Sie alle wissen so gut, was der BR damals hätte tun sollen. Aus bequemer, sicherer Distanz lässt sich gut schnöden !

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  • Mai 27, 2011

    Die Personenfreizügigkeit​ ist ein Desaster:
    Massenarbe​itslosigkeit; überfüllte Strassen, Züge und Hochschulen; Probleme an den Schulen; immer grösserer Atomstrom- und Erdölverbrauch; steigende Mieten und Landpreise, Zersiedelung und Umweltverschmutzung; zunehmende soziale Unrast und Kriminalität; …

    In der Schweiz darf nicht jeder die Matur machen, in der EU schon. Folge: Ausländer strömen an unserer Hochschulen, die in der Schweiz das Gymnasium nicht besuchen dürften.
    Die Anforderungen für die Ausbildung zur Krankenschwester und anderen sozialen Berufen sind in der Schweiz höher als in der EU. In diesem Bereich arbeiten viele Ausländer, die in der Schweiz ihre Ausbildung nicht hätten beginnen dürfen.
    In den Betrieben gibt es immer mehr Seilschaften. Die Ausländer ziehen ihre ausländischen Bekannten nach. Die Schweizer haben das Nachsehen.

    Die Personenfreizügigkeit​ soll gut für die AHV sein.
    Im Moment stimmt das. Noch. Aber wer jetzt einwandert, wird in 40 Jahren selber eine Rente beziehen, genau in der Zeit, wenn die AHV die grössten Probleme haben wird.
    Ausländer mit geringem Einkommen bezahlen weniger Beiträge als sie an Renten beziehen. Sie sind ein Verlust für die AHV. Für mehr Details siehe mein Kommentar unter:
    http://www.vi​mentis.ch/d/dialog/re​adarticle/junge-sorge​n-sich-zu-recht-um-so​zialwerke/

    Nach der Personenfreizügigkeit​.
    Eine Ideensammlung

    Es ist Zeit für eine neue Ausländerpolitik:

    ​Das Ausländerrecht wimmelt von Kann-Formulierungen, jede Gemeinde macht was sie will. Es müssen einheitliche Mindeststandards eingeführt werden. Bei Aufenthalts- und der Niederlassungsbewilli​gungen sowie Einbürgerung gelten die folgenden Bedingungen:

    Der Ausländer hat keine Einträge im Strafregister.
    Der Ausländer hat keine Schulden bei den Steuer- und Sozialbehörden sowie keine Betreibungen. Ein Schuldenerlass gilt nicht als zurückbezahlt.
    Die Summe der einem Ausländer auferlegten Bussen ist kleiner als 500 Franken. (Raser müssen gehen bevor sie jemanden umbringen!)
    Wer die Minimalbedingungen nicht erfüllt muss in seine Heimat zurückkehren.

    Die Niederlassungsbewilli​gung wird durch eine automatisch verlängerte Aufenthaltsbewilligun​g ersetzt.
    Nur in der Schweiz geborene und aufgewachsene Ausländer werden eingebürgert. Frühestens mit 25. So ist besser abschätzbar, wie sich die Einbürgerungswilligen​ entwickeln.
    Nach einer Probezeit von drei Jahren, in der alle Einbürgerungsbedingun​gen erfüllt sein müssen, müssen sich die Eingebürgerten für ein Bürgerrecht entscheiden.

    Zentr​al sind ausreichende Kenntnisse der lokalen Amtssprache. Es gelten die folgenden Anforderungen (Sprachportfolio):


    A2 für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligun​g
    B1 für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligun​g
    B2 für die Erteilung der automatisch verlängerten Aufenthaltsbewilligun​g
    C1 für die Einbürgerung

    A1 B2, … werden beschrieben in:
    http://easyweb.w​ebtech.ch/file_upload​/dateien/datei_ID_ele​ment_1684.pdf

    Es​ ist Zeit für eine neue Steuerpolitik:

    Die​ Ausländer bezahlen eine Kopfsteuer: 10% des Jahreseinkommens, minimal 1’000 Franken pro Monat. Das monatliche Minimum wird jährlich um 100 Franken erhöht.
    Die Ausländer bezahlen eine Einwanderungsgebühr: Ein Jahreslohn, minimal 50’000 Franken.
    Die Ausländer bezahlen eine Einbürgerungsgebühr: Drei Jahreslöhne minimal 150’000 Franken.

    Es ist Zeit für eine neue Sozialpolitik:

    Sch​weizer erhalten auf dem Arbeitsmarkt Vorrang, durch die Einführung einer Lenkungsabgabe für Firmen, die Ausländer beschäftigen. Siehe mein Kommentar unter:
    http://www.vi​mentis.ch/d/dialog/re​adarticle/soziale-sic​herheit-fuer-alle-sta​tt-fuer-wenige/

    Au​sländer erhalten keine Ergänzungsleistungen.​
    Ausländer erhalten keine Beiträge an die Krankenkassenprämien.​
    Ausländer erhalten keine Sozialhilfe, ausser Nothilfe bis zur Rückkehr in die Heimat.

    Die AHV- und IV-Renten werden versicherungsmathemat​isch korrekt berechnet. Massgebend ist das rentenbildende Einkommen. Die Besserverdienenden bezahlen weiterhin einen Solidaritätsbeitrag.

    So werden die Renten kleiner. Als Ausgleich erhalten die Schweizer, und nur die Schweizer, eine Zusatzrente, die aus dem Solidaritätsbeitrag finanziert wird. Auch die Ergänzungsleistungen werden aus dem Solidaritätsbeitrag finanziert.

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    • Juli 18, 2021

      Was sie fordern ist: Ich muss einen faulen Nichtsnutz anstellen, nur weil er Schweizer ist. Da wird jeder Unternehmer seine Produktion verlagern, denn keiner will sein Unternehmer durch faule Leute zugrunde richten.

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    • Juli 18, 2021

      Zum zweiten: Massenarbeitslosigkei​t;(ähm… haben Sie die Arbeitslosenzahlen gesehen?) überfüllte Strassen,(ja) Züge (ja) und Hochschulen;(nicht unbedingt, nur einzelne Fächer) Probleme an den Schulen;(verursachen nicht die per PFZ eingewanderten) immer grösserer Atomstrom- und Erdölverbrauch;(klar mehr Menschen, mehr verbrauch, aber ist doch egal wo sie das verbrauchen, ob hier oder im Heimatland) steigende Mieten und Landpreise (Kaufktraft wird abgeschöpft, die Anzahl AUsländer spielt keine Rolle), Zersiedelung (hat das Volk in unzähligen Gemeindeabstimmungen bereits lange vor der PFZ beschlossen) und Umweltverschmutzung (das haben wir auch ohne die AUsländer geschafft); zunehmende soziale Unrast (wo bitte? uns geht es gut) und Kriminalität (zumindest in ZH stark sinkend);

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  • Juni 10, 2011

    Ecopop-Initiative: Unterschreiben Sie jetzt!

    Die Ecopop-Initiative will den Nachhaltigkeitsartike​l 73 in der Bundesverfassung ergänzen. Sie will nicht nur eine Stabilisierung der Bevölkerungszahl wie die geplante SD-Initiative, sondern einen ökologischen Fussabdruck entsprechend der Kapazität der Schweiz erreichen. Dazu ist nach heutigem Wissensstand langfristig eine Bevölkerungszahl von deutlich unter 8 Mio nötig. Nur die Ecopop-Initiative macht auch einen Schritt zur Lösung der globalen Ursachen unserer Nachhaltigkeitsproble​me, indem in den geburtenstarken ärmsten Ländern freiwillige Familienplanung unterstützt wird.

    Die geplante SVP-Initiative orientiert sich bei der Zuwanderung nur am jeweils aktuellen Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft. Damit vernachlässigt sie aber die gesellschaftliche und ökologische Dimension der nachhaltigen Entwicklung der Schweiz. Sie kann aber in einem eingeschränkten Sinn als mögliche Ergänzung der Ecopop-Initiative angesehen werden. Um die Nettozuwanderungsgren​ze von 0,2% einzuhalten, müssen Steuerungsmechanismen​ eingeführt werden. Ein Punktesystem ist eine Möglichkeit, welche auch in den klassischen Immigrationsländern erfolgreich angewendet wird („Green Card“). Ob es den Zielen der Nachhaltigkeit gerecht wird, hängt entscheidend von der Detailgestaltung ab. Ecopop fordert deshalb alle Parteien und Organisationen auf, aktiv an der Ausgestaltung der Steuerungsmechanismen​ mitzuarbeiten.

    Nur​ die Ecopop-Initiative fordert die konkrete, quantitative Einwanderungslimite. Sie bietet Flexibilität, da einzelne überschiessende Jahre in Folgejahren kompensiert werden können, aber die 0,2% Nettozuwanderungslimi​te verhindert ein Kneifen des Gesetzgebers. Zusätzlich dämpfen die Übergangsbestimmungen​ die Lust auf langes politisches Gezänke, da sonst rückwirkend kompensiert werden müsste.

    Unterschre​iben Sie jetzt die Ecopop-Initiative. Unterschriftenbogen unter http://www.ecopop.ch herunterladen!

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