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Polizei hat bewusst zu Silvesterattacken gelogen

Nach den Ü­ber­grif­fen in Köln hatte die Po­li­zei mit Ab­sicht des­in­for­miert. Zudem wird be­kannt, dass Män­ner mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter​­grund eine Art Spick­zet­tel mit ex­pli­zi­ten Bot­schaf­ten mit sich führ­ten.

Die Kölner Polizeiführung gerät zunehmend unter Druck. Sie soll Informationen rund um die Silvesterübergriffe vor dem Hauptbahnhof bewusst der Öffentlichkeit vorenthalten haben.

Am 5. Januar sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker an einer Pressekonferenz zu den Übergriffen: «Es gibt keinen Hinweis, dass es sich hier um Menschen handelt, die in Köln Unterkunft als Flüchtlinge bezogen haben.» Und Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers meinte dazu: «Wir haben derzeit keine Erkenntnisse über Täter.» Die Polizeibeamten hätten lediglich gesehen, «dass es sich um junge Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren handelt, die aus dem nordafrikanischen-ara​bischen Raum stammen».

Das war gelogen, wie bereits ein interner Polizeibericht vom 2. Januar vermuten liess, der «Bild.de» vorliegt. Daraus geht hervor, dass die Polizei bereits in der Silvesternacht wusste, dass ein Grossteil der mutmasslichen Täter Asylbewerber waren. «Nur bei einer kleinen Minderheit handelte es sich um Nordafrikaner, beim Grossteil der Kontrollierten um Syrer», sagte ein Polizist zur «Welt am Sonntag».

«Politisch heikel»

Jetzt hat der verantwortliche Dienstgruppenleiter der Polizei Stellung genommen: Er habe die Herkunft der kontrollierten Männer bewusst nicht genannt, weil ihm dies «politisch heikel» erschienen sei, berichtet der «Kölner Stadt-Anzeiger».

In der Silvesternacht war es in Köln aus einer grossen Menschenmenge heraus zu zahlreichen sexuellen Übergriffen und anderen Straftaten gekommen. Inzwischen liegen mehr als 120 Strafanzeigen vor. Auch in Hamburg gab es viele derartige Vorfälle.

Verdächtige​ festgenommen

Bereits in der Nacht zum 1. Januar gab es demnach mehr als 70 Polizeikontrollen, mehrere Festnahmen und 32 Strafanzeigen. Dennoch hatte die Kölner Polizei nach der Silvesternacht zunächst von einem ruhigen Verlauf der Nacht gesprochen. Die Polizei wurde für den Einsatz und die angebliche Ahnungslosigkeit stark kritisiert.

Die Kölner Polizei hat mehrere Männer mit Migrationshintergrund​ festgenommen. Bei zwei Verdächtigen fanden die Beamten einen Drohzettel. «Grosse Brüste», Ich will fucken» oder «Ich töte sie» steht auf Deutsch und Arabisch geschrieben. Damit ist klar: Zumindest ein Teil der Männer ging mit dem Ziel vor, Frauen sexuell zu belästigen.

Die Polizei hat ausserdem Handys sichergestellt, auf denen Videos aus der Silvesternacht gespeichert waren. Die Filme sollen Ausschreitungen und Übergriffe auf Frauen zeigen. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag wurden bisher 16 mögliche Tatverdächtige identifiziert.

Sie hat zudem einige in der Nacht auf den 1. Januar gestohlene Handys geortet. In manchen Fällen führte die Spur in Flüchtlingsheime oder deren unmittelbares Umfeld, wie «spiegel.de» berichtet.

Flüchtling​e verurteilen die Taten

Nicht nur Deutschland zeigt sich über den Sex-Mob empört. Auch unter Flüchtlingen herrscht Unverständnis und Angst nach der Tat. Die Täter solle man «hart bestrafen», «ins Gefängnis stecken» oder «sofort abschieben», fordern Mitglieder der Facebook-Gruppe «Syrische Flüchtlinge in Deutschland».

«Ein Vorurteil ist schnell da, aber es wieder zu korrigieren, ist viel schwerer», warnt die in Deutschland lebende palästinensisch-syris​che Journalistin Riham al-Kousaa in einem Beitrag für das Magazin «Cicero». Die Täter hätten offensichtlich nicht begriffen, «dass sie nicht nur den Opfern und sich selbst geschadet haben. Sie schaden den Tausenden, die ihre Heimat wegen genau solcher Verbrechen verlassen haben.»

 

http://bazo​nline.ch/panorama/ver​mischtes/polizei-hat-​bewusst-zu-silvestera​ttacken-gelogen/story​/27002220

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Comments to: Polizei hat bewusst zu Silvesterattacken gelogen
  • Januar 9, 2016

    @ M. Bracher,

    1. Ich habe hier immer wieder schon sachlich darauf hingewiesen, wenn massenweise Fremde aus ganz anderen Kulturen massenweise kommen, wo natürlich auch ganz andere Vorstellungen (z.B. über die richtige Behandlung von Frauen) herrschen, es dann natürlich automatisch mit Einheimischen Schwierigkeiten geben muss. Sicher, es ist auch eine Frage der Anzahl. Deutschland nahm über eine Million auf, für die Schweiz wären dies im Verhältnis der Einwohner dann ca. 100’000. Demgemäss hat BK-Merkel von ihrer zuvor – etwas gar zu grosszügig wie mir scheint – propagierten “Willkommens-Kultur der offenen Grenzen” , ja wir schaffen das, jetzt schon ebenfalls verlauten lassen, dass es so nicht geht wie in Köln geschehen, die Gesetze müssten den Umständen entsprechen jetzt sofort angepasst werden, betrafen von Kriminellen, Ausschaffungen von Kriminellen, die sich nicht an die Gesetze und Gepflogenheiten hier halten, dies müsse jetzt schneller erfolgen.

    2. Es ist auch eine Frage der Lernbereitschaft sich zu integrieren, unsere Gesellschaftsordnung zu respektieren, und sich zu assimilieren. Es kann doch nicht sein, auch nicht geduldet werden, wenn
    sogar erst frisch eingereiste Asylanten sich derart verwerflich gegen Frauen benehmen, und sexuelle Gewalt anwenden.
    Aber wenn man auf diese Problematik hingewiesen hat hier bei Vimentis, wurde man, von immer den Gleichen, gleich gnadenlos als Rassist oder gar Rechtextremer, gar als Nazi diffamiert & gnadenlos beschimpft. Gut wenn vernünftige, sachlich vorgetragene Argumente fehlen, trotzdem ein “no go”. Die Wahrheit muss man sagen dürfen, andere dürfen ja auch anderer Meinung sein, aber sachlich, ohne Emotionen, gar Hass erfüllt. Auch dies gehört sich nicht. Vgl. auch das Video, wo sich eine Lehrerin, die sich wegen ungebührlichem Verhalten ihrer Jugendlichen Kinder, deren Eltern informierte, als Rassistin, gar als Nazi beschimpft worden ist.

    3. Wenn sich schon Jugendliche aus der 2. Generation öffentlich sich frech & arrogant weigern, die hiesigen Gesetze, sogar die Verfassung zu respektieren (z.B. Gleichheit der Geschlechter), dann muss der “Groschen” runter fallen. Solches muss doch jedem noch vernünftigen Menschen zu denken geben. Meine Freunde sind mehrheitlich Ausländer, oder schon Eingebürgerte, wir verstehen uns alle prima, die habe ich aber selber ausgesucht, nämlich im gegenseitigen RESPEKT. Auch reise ich gerne in vielen anderen Kulturen, anderen Kontinente, ich kenne diese sehr gut, und lerne auch viel von Ihnen.

    Einwanderer​ in EUROPA, ein Staat, zwei verschiedene Welten;

    http://www​.zdf.de/zdfzoom/ein-s​taat-zwei-welten-einw​anderer-in-deutschlan​d-39881050.html

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  • Januar 9, 2016

    Ich hoffe nur nicht, dass wegen diesen Tätern aus dem arabischen Raum, gleich die ganze Männer-Welt in den Dreck gezogen wird. Bei diesem Thema hatte Alice Schwarzer gleich an vorderster Front wieder Sachen gesagt, die kaum einer wissenschaftlichen These entsprechen. Ja natürlich, links will jeden Flüchtling aufnehmen, jeder Mann tickt ja gleich, vielleicht wie Frauen. Ja, dann soll links bei diesem Experiment der Männerintegration beginnen und wir Bürgerlichen beobachten mal das ganze. Nein, Männer sind Männer, Frauen sind Frauen. Der gesellschaftliche Hintergrund spielt die grosse Rolle. Bei den Arabern ist der Mann das Familienoberhaupt. Der Älteste ist der Sippenchef. So bleibt es auch die nächsten paar 100 Jahre. Die Männer aus dieser Welt denken auch bei uns so und zwar über Generationen hinweg.

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  • Januar 11, 2016

    Das Überraschende an der Empörung!,,..das ist der Blogg von Herrn Frick!!…wärmstens empfohlen!!Das ist Klasse geschrieben,und trifft den Nagel auf den Kopf!!?..mit überraschender Sichtweise,die eben nicht überraschend sein sollte,bei etwas mehr “Tiefgang “gewisser Entscheidungsträger in Europa!!

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